Die Zeit neigt sich dem Anbeginn…


eine Empfehlung:

Die Zeit neigt sich dem Anbeginn

Die Zeit neigt sich dem Anbeginnanklicken

Band 1: Operation Walhalla IV

Operation Walhalla IV 1944 – der zweite Weltkrieg tobt mit unvermittelter Härte. Der Endsieg gerät immer mehr in die Ferne und die „Wunderwaffen“, die das deutsche Kriegsglück wenden könnten, befinden sich größtenteils in der Entwicklungsphase. Die Lage an allen Fronten wird zunehmend hoffnungsloser. Durch Zufall entpuppt sich eines der geheimsten Projekte als Rettung in der Not. Das Geheimprojekt „Die Glocke“ scheint ein voller Erfolg zu werden. Der SS-General Ing. Hans Kammler, der die Geheimprojekte betreut, scheint den Ausweg aus der Krise gefunden zu haben. Auch wenn der Ausgang des Krieges bereits festzustehen scheint, gelingt es ihm und einer Gruppe von wagemutigen Offizieren, tausende von Soldaten und diverses Kriegsgerät rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Ein in Vergessenheit geratenes Artefakt wird zum Mittelpunkt einer bahnbrechenden Technik. Mithilfe von versierten Technikern gelingt es, eine Maschine zu konstruieren, von der seit Anbeginn der Zeit geträumt wird. Deutschen Ingenieuren und dem Zufall gelingt das scheinbar Unmögliche. Das Geheimprojekt „Aldebaran“ verändert nicht nur den Lauf der Geschichte, nein, es rettet viele Menschenleben und schreibt die uns überlieferte Geschichte (neu?)! Der Mythos der Absetzbewegung nimmt Gestalt an und prägt das Leben von unzähligen Generationen, denn die „Zeit neigt sich dem Anbeginn.“ Das im Buch erzählte Geschehen schließt die Lücken in unserer Geschichtsschreibung. Es finden sich Antworten auf ungelöste Fragen: Wie entstanden Hochkulturen in der Antike? Sind Zeitreisen möglich? Ist die Absetzbewegung real oder ein Mythos? Wurde der Ablauf der Geschichtsschreibung verändert oder erst erschaffen? Sind die großen Epen der Menschheit Vermächtnisse unserer Gegenwart? Welche Botschaft enthüllt eine Tempel-Inschrift in Abydos? Und zu welchen erschütternden Ergebnissen führt das alles? Dieses Buch liefert verblüffende Antworten. Was ist Fiktion, was könnte der Wahrheit entsprechen? Oder sind die Übergänge eher fließend? Der Aufgang der Menschheit begann nicht im Zweistromland oder im Garten Eden – er begann in Deutschland.

Die Zeit neigt sich dem Anbeginn

Die Zeit neigt sich dem Anbeginn2anklicken

Band 2: Das Geheime Tagebuch der Arianni

Das Geheime Tagebuch der Arianni 1944, der Krieg hat nun auch das deutsche Kernland erreicht. Die Führung des 3. Reiches erwartet den „Kampf bis zum letzten Mann“. Tausende junger Soldaten beenden ihr Leben in einem bis dahin aussichtslosen Krieg. Es werden „Wunderwaffen“ entwickelt, die den „Endsieg“ bringen sollen, doch sie kommen viel zu spät. Eines der Projekte aber, das Projekt „Die Glocke“ entpuppt sich als Rettung in der Not. Mithilfe der Jenseitsflugmaschine gelingt es dem Stab um General Kammler viele Soldaten zu retten. Die Absetzbewegung nimmt Gestalt an. 2500 v. Chr., die deutsche Garnison hat sich in Abydos etabliert. Doch nach Jahren des Friedens holt das Schicksal sie wieder ein. Es gelingt den Amerikanern, eine Glocke nachzubauen und mit dieser stöbern sie die geflohenen Deutschen wieder auf. Der Krieg geht weiter. In zwei „Stellvertreter-Kriegen“, Korea und Vietnam, werden US-Truppen per Glocke versandt, um die Deutschen in ihrer Fluchtburg auszulöschen. Noch aber ahnt niemand, dass das neue Zentrum nicht in den Weiten des Kosmos liegt, sondern immer noch auf der Erde, lediglich in einer anderen Zeit. So werden die Kriege der Gegenwart zu den epischen Schlachten der alten Völker. Mahabarata, Ramajana, Altes Testament, die Edda und all die Mythen der Vergangenheit realisieren sich in der Jetztzeit. Den Kontrahenten wird bewusst, dass sie die Geschichte schreiben, die uns heute prägt. 1948, die Umsiedlung der Arianni in die USA hat begonnen. Den Angehörigen der „Majestic 12“, einer geheimen Gruppe um Präsident Truman, wird bewusst, dass es sich bei den Arianni um die Nachfahren der 1944 geflohenen Deutschen handelt. 4500 Jahre Entwicklungsgeschichte liegen dazwischen. Immer wieder haben die Arianni in die Geschicke der Völker eingegriffen und die Entwicklung bis 1945 beeinflusst. Nach der atomaren Zerstörung von Walhalla IV in der Antarktis 1947, beginnt das Team um Brad Hasslag, einem Agenten des OSR, mit der Auswertung aller Aufzeichnungen, dem sogenannten „geheimen Geschichtsbuch“, der Arianni. Dabei gerät ein ominöser Brief in den Fokus der „Majestic 12“. Er gibt ein zutiefst erschütterndes Geheimnis preis, ein Geheimnis das zur Grundlage der UFO-Forschung der Gegenwart und zu den Grundlagen der Prä-Astronautik führt. Immer tiefer dringt Hasslags Team in die Aufzeichnungen der Arianni ein. Geheimnisse der Vergangenheit lüften sich. Epische Schlachten, prähistorische Bauten, das Alte Testament und die bis dato ungeklärte Herkunft ganzer Völker ergeben mit dieser Perspektive einen Sinn. Je tiefer das OSR in die Materie eindringt, desto klarer zeichnet sich ab: Wir sind nicht allein im Universum, nicht in dieser Galaxis, ja nicht einmal in diesem Sonnensystem.

———————-

Nachtrag:

ich habe die Bücher gelesen, ja regelrecht verschlungen.

Sie wurden im Allstern-Verlag von Reiner Feistle verlegt.

Dieser Verlag ist für Bücher im Sinne unserer Thematik, im Sinne der Aufklärung, Im Sinne des Widerstandes,

eine sehr gute Empfehlung.

Die beiden Bücher sind bewußt in „Romanform“ geschrieben. Sie sind aber Aufklärungsbücher über eine in der

heutigen Zeit verfolgte Thematik: die wahre deutsche Geschichte….

Nur noch in Romanform läßt sich Wissen im Sinne Des Deutschen Volkes halbwegs ungefährdet veröffentlichen.

Die Bücher gehen jedoch noch wesentlich weiter…sie dringen in eine „mystische“ Welt vor.

Ob man ihnen folgen kann, ob man dieser Art der „Hintergründe“ tatsächlich eine Wahrscheinlichkeit einräumt,

dass entscheidet jeder für sich.

Die Thematik fordert viel Bereitschaft für das „Unglaubliche“…

Keiner muss es glauben…aber jeder sollte es zumindest im Hinterkopf haben, dass es vielleicht doch noch etwas

anderes gibt und Geschichte seit Jahrtausenden völlig anders war, als öffentlich auch nur angedacht wird….

Wiggerl

Rache!…Bleierne Zeit ist eine Zeit …Teil 4 Ende


Rache!…Bleierne Zeit ist eine Zeit …Teil 1

Rache!…Bleierne Zeit ist eine Zeit …Teil 2

Rache!…Bleierne Zeit ist eine Zeit …Teil 3

 

fahne

ein Berich Bericht von Michael Winkler

1 Januar 2020: Germanistan

Die muslimische Bevölkerungsmehrheit hat im Rahmen einer Volksabstimmung beschlossen,
Westdeutschland in „Islamische Republik Germanistan“ umzubenennen. Der Islam wird damit
zur Staatsreligion, die Privilegien der christlichen Kirchen werden aufgehoben, Zahlungen an
jüdische Gemeinden eingestellt. Türkisch und Arabisch werden offizielle Amtssprachen, die
bereits in den Grundschulen gelehrt werden. Islamunterricht ist Pflicht für alle Schüler, auch
jene anderer Glaubensrichtungen. Sonstiger Religionsunterricht darf nur noch in Privatschulen
erteilt werden.
Kopftücher für Frauen in der Öffentlichkeit werden zwar nicht vorgeschrieben, aber mittels
gesellschaftlichen Drucks durchgesetzt. In öffentlichen Bädern müssen Frauen „züchtige“ Badekleidung
tragen, wenn sie nicht des Bades verwiesen werden wollen. Homosexualität in der
Öffentlichkeit wird unter Strafe gestellt, alle Sonderrechte für Schwule und Lesben aufgehoben.
Der Versuch, in Köln eine „Christopher-Street-Day Parade“ abzuhalten, endet in einer

blutigen Straßenschlacht. Die Tagesschau spricht vom allgemeinen Abscheu, der sich hier ent-laden hätte.


Sonntag, 26. September 2021:

Wahlen in der Islamischen Republik Germanistan Die islamischen Parteien erringen eine Dreiviertel-Mehrheit im Bundestag. In der Folgezeit werden mehrere Altparteien verboten, der Koran wird zur neuen Verfassung und die Scharia zur allgemeinen Rechtsgrundlage erklärt. Die Wirtschaft liegt darnieder, international konkur-renzfähige Produkte werden nicht mehr produziert. Abtreibungen werden verboten, Homosexualität generell unter Strafe gestellt. Auf den Straßen dominiert mittlerweile die Burka, da Kopftücher als Ausdruck lockerer Sitten gelten.


14. Mai 2023: Wasrael

 Israel wurde von den umliegenden arabischen Staaten zugleich angegriffen. In Umkehrung des Sechs-Tages-Kriegs im Jahr 1967 gelang den Arabern der massive Erstschlag. Reste der israe-lischen Armee stellten sich in der Nähe der Stadt Megiddo zum Kampf. Die arabischen An-greifer wurden mit Atomwaffen weitgehend vernichtet, Israel hat außerdem Atombomben auf Kairo, Mekka und Medina abgefeuert.

Die erhoffte Abschreckung wurde damit jedoch nicht erreicht. Nur zwei der gefürchteten Dolphin-Unterseeboote, auf die sich Israels Zweitschlags-kapazität gründete, waren zu Beginn des Krieges noch einsatzbereit. Die anderen waren wegen Ersatzteilmangel ausgeschlachtet worden.

Die Unterseeboote wurden durch Selbstmordattentäter zerstört, da sie kurz nach dem Auslaufen verschwanden. Die Araber nehmen in der Folgezeit furchtbare Rache an den überlebenden Juden. Sie erwidern so jenen Genozid, den die Juden 1948, bei der Gründung Israels begangen haben. Der Staat verschwindet von der Landkarte. Im Nahen Osten herrscht ab jetzt wieder Frieden.


6. Dezember 2032:

Ab jetzt noch 50 Jahre Mein Vater ist 75 geworden, das betrachte ich als meine eigene Zeitvorgabe. Der Sankt-Nikolaus-Tag ist ein guter Termin zu sterben, deshalb habe ich ihn mir ausgesucht. Wie mein Leben in dieser Welt verlaufen wird? Falls ich nicht freiwillig gehe, dürfte mich das BRD-Regime in die FDR abschieben, wo ich als Verfolgter willkommen bin. Ein Regierungsamt bekomme ich dort bestimmt nicht, ich will auch keines. Die Einbürgerung dürfte ablaufen, wie zu DDR-Zeiten, wenn ein verdienter Sozialist heimkehrt:

Begrüßung durch lokale Parteigrößen, eine Wohnung, eine auskömmliche, aber nicht allzu üppige Staatsrente. Angesiedelt werde ich in der Provinz, sagen wir, in Leipzig oder Jena. Für eine der dortigen Zeitungen darf ich eine „Kolumne“ schreiben, und ich darf noch ein paar Bücher verfassen. Politisch sollte ich besser nicht mehr als Dissident auffallen, denn wenn es mir in der FDR nicht gefällt, darf ich jederzeit „nach drüben“ gehen.

Ich lasse es deshalb ruhiger angehen, da ich auf keinen Fall nach Germanistan abgeschoben werden will. Wenn Sie jetzt fragen, wo in diesem Szenario der Kaiser bleibt – nun, den gibt es nicht. Das ist nicht die Welt, die ICH haben möchte, sondern die Welt der Gutmenschen, die Welt der Pessimisten, die mir so gerne schreiben, Deutschland sei verloren. Wenn Sie das so wollen, nun denn, so sieht das aus. Vielleicht habe ich das Tempo der Veränderungen überzogen, es mag ein paar Jahre länger dauern, bis dies alles eintritt.

Aber wenn die Zuwanderungs-Idiotologen sich durchsetzen, wird es so oder so ähnlich kommen. Ein paar Szenarien habe ich noch, nicht die großen Ereignisse, sondern Vorfälle aus dem all-täglichen Leben, so, wie es um 2070 in der Islamischen Republik Germanistan stattfinden mag.


Büro für Wohlfahrt, Zentralmoschee, Würzburg, etwa 2070

„Salam Aleikum, ich bin vorgestern 100 Jahre alt geworden und wollte mich erkundigen, ob ich für eine Rente in Frage komme.“

„Aleikum es Salam.“ Der Moscheediener erkundigte sich nach den Daten des Antragstellers und suchte die Akte heraus. Die Islamische Republik Germanistan konnte sich keine Computer leisten, sie hatte die Verwaltung wieder auf Papier umgestellt. „Laut den Akten wurden Sie vor zwei Jahren untersucht und als Gesegneter Allahs befunden, der noch im hohen Alter völlig gesund ist. Hat sich daran etwas geändert?“

„Nein, Herr, gepriesen sei Allah!“ „Sie waren Richter, allerdings für das alte Strafrecht… In diesem Beruf sind Sie natürlich völlig unbrauchbar. Aber als Hilfsarbeiter können Sie doch noch arbeiten?“ „Man hat mich vor 50 Jahren für zu alt befunden, um noch eine Ausbildung zu machen, des-halb bin ich seit 50 Jahren Hilfsarbeiter…“ „Daran sind Sie nicht ganz unschuldig, ich sehe, daß Sie erst vor 32 Jahren zum Glauben über-getreten sind. Das ist natürlich zu spät, um sich noch zu qualifizieren.

Für die Zakkat sind Sie zu gesund, deshalb bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als Allah, gepriesen sei ein Name, für seine Gnade zu danken, Ihnen eine derart robuste Gesundheit geschenkt zu haben. Sie bleiben weiterhin ein nützliches Glied der Umma, da Sie noch uneingeschränkt arbeitsfähig sind.“


Familienküche, Köln, etwa 2070

„Warum hast du Schlampe immer noch nicht gelernt, anständig zu kochen?“ Die Hauptfrau des Hauses gab der Haushaltshilfe zwei Ohrfeigen. „Couscous muß süß-scharf schmecken! Und geputzt hast du auch nicht richtig! Wenn du so weitermachst, kannst du dir eine andere Stelle suchen!“

Der Hausherr arbeitete als Ingenieur bei den al-Faruk-Werken, die preiswerte Kleinwagen für die islamischen Länder produzierten. Einstmals waren das die Ford-Werke gewesen, doch die Amerikaner hatten den Namen behalten, außerdem wäre „Ford“ gänzlich unislamisch gewesen. Der Taqir, das einzige Modell, das die al-Faruk-Werke bauten, war einst in den indischen Mittal-Werken entwickelt worden. Für die islamischen Länder hatte man die Technik noch weiter abgespeckt, dafür war der Einzylinder-Zweitakt-Motor überaus robust und sparsam. Die meis-ten Defekte konnte jeder Dorfschmied reparieren.

Mit den deutschen Autos, Made in FGR, konnten diese Fahrzeuge natürlich nicht konkurrieren, aber die konnten sich nur die Bewohner des Eurasischen Wirtschaftsraums und der Konföderierten Staaten von Amerika leisten. Die Haushälterin hatte schon mal bessere Zeiten gesehen. Sie war Lehrerin gewesen und hatte für die Grünen bis 2021 im Bundestag gesessen. Sie hatte es allerdings versäumt, Kinder zu bekommen, deshalb stand sie heute im Ansehen ganz unten.

Als Lehrerin hatte sie bis zur Schulreform 2028 arbeiten können, damals waren Frauen aus leitenden und lehrenden Positio-nen entfernt worden. Eine Scharia-Kommission hatte geprüft, ob sie der Umma in irgendeiner Form dienlich sein könnte, und ihr schließlich beschieden, Hilfsdienste zu leisten. Sie wußte nicht, welcher Fluch sie getroffen hatte, der sie solange leben ließ. Sie war noch immer gesund und arbeitsfähig, folglich blieb ihr nichts anderes übrig, als sich bei einer rei-chen Familie zu verdingen.

Die Umma bezahlte keine kinderlosen Frauen, sie duldete auch nicht, daß diese allein lebten. Wer nicht im Haus des eigenen Sohnes unterkam, mußte sich diese Behandlung gefallen lassen. Die Frau mußte den ihr von Allah und vom Propheten zu-gewiesenen Platz ausfüllen, da gab es keine Abweichungen.


Wohnzimmer, Fröttmaning, etwa 2070

Der Bote der Scharia-Kommission kommt sofort zur Sache. „Herr Geißenbichler, Ihr Sohn ist anderthalb Jahre alt geworden. Warum haben Sie ihn bisher nicht bei der Kita angemeldet?“ „Aber… Ich hab gedacht, das hätt noch Zeit“, verteidigt sich der Vater. „Der Karl hat doch auch erst mit drei in den Kindergarten müssen.“

„Das ist ein neues Gesetz – Kuffar-Kinder müssen ab dem 19. Lebensmonat eine islamische Kindertagesstätte besuchen. Ganztags, wohlgemerkt!“ „Ja, aber…“ „Herr Geißenbichler, wir tun das im Sinne Ihres Sohnes! Nur die Lehre des Propheten, gepriesen sei sein Name, wird Ihren Sohn vor der Hölle bewahren, die das Schicksal der Ungläubi-gen wird. Wenn Sie als Erwachsener Kuffar bleiben wollen, ist das Ihre Entscheidung.

Es ist jedoch ein Gebot der Menschlichkeit, unmündige Kinder vor diesem Schicksal zu bewahren. Ihr Sohn wird die Lehren Allahs, des Erbarmers, des Allmächtigen, des Herrn über alles Bestehende, frühzeitig erfahren und kann sich so entscheiden, den wahren Glauben anzunehmen.“ Herr Geißenbichler weiß, daß er keine Chance hat.

Falls er nicht einwilligt, würde man den Eltern den Sohn wegnehmen. Er würde in jedem Fall islamisch erzogen werden und sich schließlich ganz freiwillig für den Islam entscheiden. Ein Widerspruch, gar eine Klage vor dem Scharia-Gericht, ist völlig zwecklos, das Urteil steht bereits fest, bevor die Verhandlung über-haupt angesetzt wurde.


Haus des Großmuftis, Bonn, etwa 2070

Fastenbrechen im Ramadan Da der Ramadan diesmal in die dunkle Jahreszeit fällt, beginnt das Fastenbrechen früh und danach bleibt noch Zeit für eine angenehme Unterhaltung. Großmufti Ibn Ezer, der oberste Geistliche Germanistans, hatte Salmon Al-Achmad zu Gast, den Bundeskanzler. Diesen Titel hatte die Islamische Republik beibehalten, als Ausdruck des Triumphes. „Ich finde diese Langlebigkeit so vieler Deutscher überaus erstaunlich“, eröffnete Al-Achmad das Gespräch. „Stellen Sie sich vor, einige sind bereits über 140 und noch immer vollkommen gesund. Warum verteilt Allah seine Gaben so ungerecht?“

„Ungerecht?“ Ibn Ezer sog an der Wasserpfeife. „Ich habe mich das gefragt, als die ersten von ihnen hundert wurden. Die Güte Allahs, des Allerbarmers, ist ihnen nur insofern beschieden, als daß sie bereits auf Erden eine Strafe abbüßen – und er ihnen mehr Zeit gewährt, zum wah-ren Glauben überzutreten.“ „Sie halten das für eine Strafe?“, wunderte sich der Bundeskanzler. „Eine solche Strafe wollte ich gerne auf mich nehmen!“

„Etwa eine Million Deutsche sind davon betroffen“, berichtet der Großmufti. „Es sind jene Leute, denen wir hauptsächlich verdanken, daß wir heute im islamischen Germanistan leben, nicht mehr im christlichen Deutschland.“

„So schlecht war das christliche Deutschland gar nicht“, seufzt der Bundeskanzler. Er hatte vor nicht ganz drei Monaten einen Staatsbesuch in Moskau absolviert und dort Produkte aus dem anderen Deutschland gesehen, dem Staat jenseits der Mauer, den kein Germanistaner mehr betreten darf. Die Freie Deutsche Republik ist der fortschrittlichste Staat der Welt, sie hatte die wissenschaftliche Führung bei der eurasischen Marsmission übernommen. Jenseits der Mauer standen Fusionskraftwerke, diesseits Windräder und Solaranlagen. Die Leuna-Werke erzeugten Treibstoff aus dem Kohlendioxid der Luft und aus organischem Abfall, während Germanistan sich erfolglos an der Kohleverflüssigung versuchte.

„Das will ich besser nicht gehört haben“, sagte Ibn-Ezer, der den Neid seines Freundes auf Eurasien und die Konföderierten in Amerika nur zu gut kannte. „Eine Million Verräter, mehr waren es nicht, die das alte Deutschland zu Grunde gerichtet haben.

Hätten die Ostdeutschen sich nicht rechtzeitig abgespalten, sie wären heute nicht anders als wir. Und die Polen… sie könnten heute noch existieren, wenn sie nicht diesen idiotischen Krieg angefangen hätten. Die FDR hätte alles Recht, sich Preußen zu nennen…“ „Dann wären wir hier die Rheinprovinz“, warf Al-Achmad ein. Der normale Bürger Germanistans war dumm und ungebildet, auf die arabische Oberschicht traf das ganz und gar nicht zu.

Wer zu Höherem berufen war, studierte in Kairo, da die Universitäten Germanistans diese Bezeichnung kaum noch verdienten. „Ja, die Rheinprovinz.“ Ibn Ezer seufzte. „Der Islam beherrscht den armen Teil der Erde, wäh-rend die reichen Länder aufblühen und keine Muslime mehr ins Land lassen. Die deutschen Verräter sind denen eine Warnung.

Unfähige Politiker, die ein blühendes, reiches Land frem-den Zuwanderern ausliefern… Gutmenschen nannte man das damals.“ Dieses Wort hatte Eingang ins Arabische gefunden. Der Bundeskanzler nickte. „Ich würde sie für die Auserwählten Allahs halten, wenn sie nicht so hörig gegenüber den Juden gewesen wären. Antisemiten, die damals die Palästinenser unterdrückt hatten, die kaltblütig zugeschaut haben, wie die Juden unsere Brüder abgeschlachtet haben…“ Auch das Wort „Antisemit“ wird immer noch verwendet, für die Feinde der Semiten, also die Feinde der Araber.

Als Bezeichnung für die Feinde des Islams hatte es sich nicht durchgesetzt, obwohl die islamischen Staaten das in der UNO versucht hatten, bevor diese aufgelöst wurde. „Auserwählte?“ Der Großmufti lacht auf.

„Eher ein Geschenk Allahs, des Allgütigen, an uns, seine Gläubigen. Kuffar, welche die niedrigsten Arbeiten verrichten.

Bessere Sklaven hätten wir uns gar nicht wünschen können.“

© Michael Winkler

Rache! Bleierne Zeit ist eine Zeit …

Mehr Zeit für „Flüchtlinge“: Deutsches Leitmedium spricht jetzt arabisch


Peter Harth

Die Zeit entdeckt eine neue Zielgruppe und begrüßt Flüchtlinge im Zeit Magazin jetzt auf Arabisch. Die Wochenzeitung verbreitet schon länger eine Art Asyl-Romantik – unschöne Seiten werden ausgeblendet. Diese umgekehrte Integration wird für die Stammleser jetzt zum Problem: Das Blatt – einst berühmt für seine »Meinungsbildung» – ist auf dem Weg zur politischen Erziehungsanstalt.

Mag die Zeit ihre Leser nicht mehr? Hätte sie gerne neue? Zwar ist ihr Verhältnis zu den Lesern noch nicht so zerrüttet wie bei anderen Leitmedien, aber auch die Wochenzeitung wird mit »Hass-Post« geflutet. Bisher schmettern die Journalisten alles eiskalt ab. Kommt doch eh nur von den »Abgehängten« und »Wut-Bürgern«. Wenn Kritik aber wehtut, hat sie voll ins Schwarze getroffen – und wird ignoriert. Ähnlich abweisend und arrogant reagieren nur Politiker auf die neue (Bedrohung) digitale Transparenz im Netz.

Zwei Leidende, ein Problem: das Publikum. Was liegt da näher, als sich zu verbünden? Journalisten und Politiker schmollen jetzt auch offiziell in einem Boot: In Ausgabe 22/2015 (S. 2-3, Achtung: Paywall) öffnet die Zeit unter dem Titel »Demokratie in Gefahr« ein Troll-Forum für Politiker. Zurück zu den alten Machtverhältnissen. Ab jetzt wird mit Schützenhilfe der Massenmedien zurückgeschossen – weit unter die Gürtellinie. Volksvertreter treten gegen das Volk.

In der ZEIT empfohlen: Ein »Fuck You« für die Kritiker

Volker Beck (Grüne, Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe im Bundestag) hat die Troll-Logik schon bestens verinnerlicht. Er empfiehlt folgende Strategie: Pfeif dir eins, duhasserfüllter Kleingeist.

Ein herzliches Willkommen auf Arabisch

Bereits das Cover auf Deutsch und Arabisch erinnert an einen Koran-Vers. Das Einzige, was im ganzen Magazin nicht zweisprachig ist, sind die Werbeanzeigen. Ein deutscher Muttersprachler kann sich da beim Lesen bereits wie in einem anderen Land fühlen. Angesprochen werden nämlich nicht wir Kuffär und nicht einmal alle Flüchtlinge sind gemeint. Das deutsche Leitmedium spricht arabisch – zumindest im Zeit Magazin: »Jeden Tag machen sich Menschen auf den Weg, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Ihnen widmen wir dieses Heft.«

Diese »blöden Deutschen«, »dieses Devote, Kleinkarierte«

Das Wohlfühl-Magazin erklärt den Flüchtlingen diese »blöden Deutschen« (S.7) unter dem Bild einer aufgespießten Bratwurst.

Kolumnist Harald Martenstein lästert auch auf Arabisch über seine Landsleute: »Dieses Devote, Kleinkarierte. […] Wir Deutschen sind ungerecht, vor allem zu denFrauen. […] Feige sind wir auch. Es gibt nur eine Sache, die in noch mieserem Zustand ist als unser Humor: Unsere Sexualität ist ein Desaster. […] Es gibt immer mehr Nazis, sie sind überall.«

Lesen Sie das mal mit den Augen eines Flüchtlings, der sich gerade vor Granaten, Folter und dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet hat: »Ich bin im Land der Verrückten gelandet, die Spaß an Selbstkasteiung haben. Zum Glück sterben die bald aus – freiwillig. Allah ist groß!« Auf Seite 10 erfahren die Flüchtlinge in einer hübschen Infografik, dass in Hamburg ein Flüchtling auf 60 Einwohner kommt und dass wir sie alle nach einem mathematischen Schlüssel auf unser Land verteilen. Die Logik dahinter versteht zwar niemand – aber so arbeiten unsere Behörden. Wieder etwas gelernt.

Wohlfühl-Heft oder unfreiwilliges Satire-Magazin?

Auf Seite 13 spricht der Kurde Sirwan Baban mit der Syrerin Kefah Ali Deeb. Beide sind Flüchtlinge; er kam aber schon 1997 an, sie ist erst gerade da. Ein inszeniertes Wohlfühl-Integrations-Gespräch über »Heimweh, Erinnerungen und Geduld« im fremden Land. Die Rolle Babans ist dabei klar. Er gibt das Beispiel des Muster-Integrierten: SPD-Mitglied, Dolmetscher und Betreuer für Flüchtlinge in Kiel. Unterhaltsam ist auch hier wieder eher die unfreiwillige Komik. Etwa, wenn Ali Deeb über ihren deutschen Kulturschock spricht: »Sie planen sogar ihr Wochenende im Voraus. Sie leben ein wenig wie Roboter. Sie stehen auf, dann arbeiten sie, dann gehen sie mit ihrem Hund Gassi, dann gehen sie schlafen. Wir Syrer sind ein bisschen anders, es gibt kein System, nach dem wir leben.«

Zwischen Wohlstandsbürgern und Asyl-Romantik

Jeder, der ein Abo oder am Kiosk für die Wochenzeitung bezahlt, leistet damit einen unfreiwilligen Beitrag zur deutschen Willkommenskultur, ein ZeitMagazin auf Arabisch.

Geschenkt – das wirkliche Ärgernis bleibt die blumige Weltfremdheit in diesem Flüchtlings-Heftchen. Wir werden hier nicht ausgewogen informiert, sondern schon längst manipuliert.

Ist die Liebe zu den Flüchtlingen etwa nur Mittel zum Zweck?

Das ist nicht bloß Marketing, die meinen es ernst! Besonders deutlich wird das gerade beim Thema Flüchtlinge – wo die gefühlte Realität so weit weg ist von der Medien-Wahrheit aus der Zeit. »Meinungsbilden« wird hier zu einer einseitigen politischen Erziehung der Deutschen. Bisher hat sie auch Erfolg damit.

Umgedrehte Integration: Deutschland passt sich an

Spätestens hier wird klar: Die Flüchtlinge sind für die Zeit nur ein vordergründiges Werkzeug, keine neue Zielgruppe. Das eigene Stammpublikum möchte sich das Blatt gerne nach Wunsch umerziehen. Deshalb auch die erstaunliche Menge an Wohlfühl-Themen im Blatt. So soll er sein, der gute Deutsche – tränenselig, mit Scheuklappen, das Hirn zugekleistert – ohne Wut über ungelöste Probleme.

Hier unterscheidet sich übrigens der Kurs unter den deutschen Leitmedien. Wenn Spiegel und Bildgerne auch mal türkisch texten – und das tun sie gerne – spielt dabei auch immer Pragmatismus eine Rolle. Das ist immerhin eine in sich geschlossene, aber schnell wachsende Zielgruppe.

———————————————–

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/peter-harth/mehr-zeit-fuer-fluechtlinge-deutsches-leitmedium-spricht-jetzt-arabisch.html

Mehr Zeit für "Flüchtlinge": Deutsches Leitmedium spricht jetzt arabisch


Peter Harth

Die Zeit entdeckt eine neue Zielgruppe und begrüßt Flüchtlinge im Zeit Magazin jetzt auf Arabisch. Die Wochenzeitung verbreitet schon länger eine Art Asyl-Romantik – unschöne Seiten werden ausgeblendet. Diese umgekehrte Integration wird für die Stammleser jetzt zum Problem: Das Blatt – einst berühmt für seine »Meinungsbildung» – ist auf dem Weg zur politischen Erziehungsanstalt.

Mag die Zeit ihre Leser nicht mehr? Hätte sie gerne neue? Zwar ist ihr Verhältnis zu den Lesern noch nicht so zerrüttet wie bei anderen Leitmedien, aber auch die Wochenzeitung wird mit »Hass-Post« geflutet. Bisher schmettern die Journalisten alles eiskalt ab. Kommt doch eh nur von den »Abgehängten« und »Wut-Bürgern«. Wenn Kritik aber wehtut, hat sie voll ins Schwarze getroffen – und wird ignoriert. Ähnlich abweisend und arrogant reagieren nur Politiker auf die neue (Bedrohung) digitale Transparenz im Netz.

Zwei Leidende, ein Problem: das Publikum. Was liegt da näher, als sich zu verbünden? Journalisten und Politiker schmollen jetzt auch offiziell in einem Boot: In Ausgabe 22/2015 (S. 2-3, Achtung: Paywall) öffnet die Zeit unter dem Titel »Demokratie in Gefahr« ein Troll-Forum für Politiker. Zurück zu den alten Machtverhältnissen. Ab jetzt wird mit Schützenhilfe der Massenmedien zurückgeschossen – weit unter die Gürtellinie. Volksvertreter treten gegen das Volk.

In der ZEIT empfohlen: Ein »Fuck You« für die Kritiker

Volker Beck (Grüne, Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe im Bundestag) hat die Troll-Logik schon bestens verinnerlicht. Er empfiehlt folgende Strategie: Pfeif dir eins, duhasserfüllter Kleingeist.

Ein herzliches Willkommen auf Arabisch

Bereits das Cover auf Deutsch und Arabisch erinnert an einen Koran-Vers. Das Einzige, was im ganzen Magazin nicht zweisprachig ist, sind die Werbeanzeigen. Ein deutscher Muttersprachler kann sich da beim Lesen bereits wie in einem anderen Land fühlen. Angesprochen werden nämlich nicht wir Kuffär und nicht einmal alle Flüchtlinge sind gemeint. Das deutsche Leitmedium spricht arabisch – zumindest im Zeit Magazin: »Jeden Tag machen sich Menschen auf den Weg, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Ihnen widmen wir dieses Heft.«

Diese »blöden Deutschen«, »dieses Devote, Kleinkarierte«

Das Wohlfühl-Magazin erklärt den Flüchtlingen diese »blöden Deutschen« (S.7) unter dem Bild einer aufgespießten Bratwurst.

Kolumnist Harald Martenstein lästert auch auf Arabisch über seine Landsleute: »Dieses Devote, Kleinkarierte. […] Wir Deutschen sind ungerecht, vor allem zu denFrauen. […] Feige sind wir auch. Es gibt nur eine Sache, die in noch mieserem Zustand ist als unser Humor: Unsere Sexualität ist ein Desaster. […] Es gibt immer mehr Nazis, sie sind überall.«

Lesen Sie das mal mit den Augen eines Flüchtlings, der sich gerade vor Granaten, Folter und dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet hat: »Ich bin im Land der Verrückten gelandet, die Spaß an Selbstkasteiung haben. Zum Glück sterben die bald aus – freiwillig. Allah ist groß!« Auf Seite 10 erfahren die Flüchtlinge in einer hübschen Infografik, dass in Hamburg ein Flüchtling auf 60 Einwohner kommt und dass wir sie alle nach einem mathematischen Schlüssel auf unser Land verteilen. Die Logik dahinter versteht zwar niemand – aber so arbeiten unsere Behörden. Wieder etwas gelernt.

Wohlfühl-Heft oder unfreiwilliges Satire-Magazin?

Auf Seite 13 spricht der Kurde Sirwan Baban mit der Syrerin Kefah Ali Deeb. Beide sind Flüchtlinge; er kam aber schon 1997 an, sie ist erst gerade da. Ein inszeniertes Wohlfühl-Integrations-Gespräch über »Heimweh, Erinnerungen und Geduld« im fremden Land. Die Rolle Babans ist dabei klar. Er gibt das Beispiel des Muster-Integrierten: SPD-Mitglied, Dolmetscher und Betreuer für Flüchtlinge in Kiel. Unterhaltsam ist auch hier wieder eher die unfreiwillige Komik. Etwa, wenn Ali Deeb über ihren deutschen Kulturschock spricht: »Sie planen sogar ihr Wochenende im Voraus. Sie leben ein wenig wie Roboter. Sie stehen auf, dann arbeiten sie, dann gehen sie mit ihrem Hund Gassi, dann gehen sie schlafen. Wir Syrer sind ein bisschen anders, es gibt kein System, nach dem wir leben.«

Zwischen Wohlstandsbürgern und Asyl-Romantik

Jeder, der ein Abo oder am Kiosk für die Wochenzeitung bezahlt, leistet damit einen unfreiwilligen Beitrag zur deutschen Willkommenskultur, ein ZeitMagazin auf Arabisch.

Geschenkt – das wirkliche Ärgernis bleibt die blumige Weltfremdheit in diesem Flüchtlings-Heftchen. Wir werden hier nicht ausgewogen informiert, sondern schon längst manipuliert.

Ist die Liebe zu den Flüchtlingen etwa nur Mittel zum Zweck?

Das ist nicht bloß Marketing, die meinen es ernst! Besonders deutlich wird das gerade beim Thema Flüchtlinge – wo die gefühlte Realität so weit weg ist von der Medien-Wahrheit aus der Zeit. »Meinungsbilden« wird hier zu einer einseitigen politischen Erziehung der Deutschen. Bisher hat sie auch Erfolg damit.

Umgedrehte Integration: Deutschland passt sich an

Spätestens hier wird klar: Die Flüchtlinge sind für die Zeit nur ein vordergründiges Werkzeug, keine neue Zielgruppe. Das eigene Stammpublikum möchte sich das Blatt gerne nach Wunsch umerziehen. Deshalb auch die erstaunliche Menge an Wohlfühl-Themen im Blatt. So soll er sein, der gute Deutsche – tränenselig, mit Scheuklappen, das Hirn zugekleistert – ohne Wut über ungelöste Probleme.

Hier unterscheidet sich übrigens der Kurs unter den deutschen Leitmedien. Wenn Spiegel und Bildgerne auch mal türkisch texten – und das tun sie gerne – spielt dabei auch immer Pragmatismus eine Rolle. Das ist immerhin eine in sich geschlossene, aber schnell wachsende Zielgruppe.

———————————————–

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/peter-harth/mehr-zeit-fuer-fluechtlinge-deutsches-leitmedium-spricht-jetzt-arabisch.html

Auf der Krim: Pyramide aus der Zeit des Jura zufällig gefunden


.
Zufälle gibt es, die gibt es gar nicht. Mitten in der Krim-Krise kommt aus den Tiefen des weltweiten Netzes eine Meldung, da flutschen einem schon die Augenbrauen in den Haaransatz. Ein ukrainischer Wissenschaftler findet zufällig die älteste Pyramide der Welt. Und das auf der Südspitze der Halbinsel Krim. Wie der Fernsehsender ICTV berichtet, fiel der Wissenschaftler praktisch über diesen Fund, als er alternative Methoden ausprobierte, Wasservorkommenund Mineralien im Boden zu finden.

Angeblich hat man schon 37 Pyramiden entlang der Südostküste der Halbinsel Krim gefunden, davon 7 unter der Erde. Sie sollen alle praktisch auf einer Linie liegen.
Der Wissenschaftler, Vitali Gokh fand das unbekannte Gebäude unter der Erde, was sich dann als riesige Pyramide herausstellte mit einer Seitenlänge von 72 Metern und einer Höhe von 45 Metern. Der Fernsehsender berichtete weiterhin, diese Entdeckung sei schon 2001 geschehen, aber erst im März 2014 berichtet, weil auch die Ausgrabungen lange Zeit und viel Geld in Anspruch nahmen und sich die Pyramidenform erst nach einiger Zeit herausstellte. „Wir fanden eine extrem starke Formation, die aus tierischem Eiweiß, Gips,flüssigem Glas und Schotter besteht. Das ist eine von Menschen geschaffene Pyramide, die in periodischen Abständen eine bestimmte Energie abstrahlt“ erzählte Gokh.
Igor Kotelyanez, Assistent des Vorsitzenden der Nationalen Universität von Sewastopol für nukleare Energie und Industrie hat sich entschlossen, diese Entdeckung wissenschaftlich zu untersuchen und entweder zu bestätigen oder zu widerlegen.
Die Pyramide hat eine stumpfe Spitze, ähnlich der der Maya-Pyramiden, sieht aber ansonsten mehr den ägyptischen Pyramiden ähnlich. Innen soll sie hohl sein und eine Resonanzkammer enthalten, wie sie auch die große Sphinx hat.
Die Sprache verschlägt es einem aber endgültig, wenn man dann noch erfährt, daß die Wissenschaft den Bau der Pyramide auf die Zeit der Dinosaurier datiert, und noch nicht genug, im hohlen Inneren unter dem Fundament sei eine Grabkammer gefunden worden, die einen kleinen, mumifizierten Körper von etwa 1,30 – 1,40 Meter Größe birgt – mit einer Krone auf dem Kopf. Die Mumie sei nicht menschlich, sondern eine unbekannte Spezies.
In dem Interview mit ICTV sagen die Wissenschaftler, es sein vollkommen unklar, wer eigentlich diese Pyramide gebaut habe.

Die Pyramide, so Vitali Gokh sei die älteste auf der Erde. Mittlerweile haben mehr als 20 wissenschaftliche Kommissionen, auch internationale, diesen Ort besucht. Die meisten Wissenschaftler, so heißt es in den Berichten, bestätigen die Annahme von amerikanischen Wissenschaftlern, daß diese Pyramide vor 65 Millionen Jahren gebaut worden sein muß, zur Zeit der großen Dinosaurier.

Es sei möglich, daß damals, im Jura eine uralte Hochzivilisation sie gebaut habe und bei dem Meteoriteneinschlag, der auch die Dinosaurier dahinraffte, ausgestorben sei. So, wie die Mumie aussieht – falls das nicht eine reine Phantasiebezeichnung ist – scheint es eine Hochzivilisation von Reptilien/Sauriern gewesen zu sein, was auch durchaus naheliegend wäre.
Die Quellen sind unten angegeben.


.

.
Quellen:
pakobserver.net/detailnews.asp?id=172147
planet.infowars.com/worldnews/russian-military-crimea-earthquake-hid-by-usgs-near-worlds-oldest-pyramid-by-sevastopol
en.for-ua.com/news/2006/07/17/122656.html
qha.com.ua/world-s-oldest-pyramid-found-in-crimea-116152en.html
beforeitsnews.com/alternative/2014/03/pyramid-from-the-jurassic-period-found-in-ukraine-2911538.html
http://www.european-pyramids.eu/wb/pages/european-pyramids/ukraine/crimea.php
http://quer-denken.tv/index.php/307-pyramide-aus-der-zeit-des-jura

Ersatzreligion »Nachhaltigkeit«: Wenn aus Mythen Lügen werden


.

AUDIO

Es gibt kaum noch ein Unternehmen, das sich nicht zu nachhaltigem Denken und Handeln bekennt. Und es gibt keinen Politiker, der nicht bei jeder passenden Gelegenheit den Modebegriff der »Nachhaltigkeit« im Munde führt. Bei näherer Betrachtung steckt viel Unsinn dahinter.

.

Es ist das inflationär verwendete Lieblingswort der Gutmenschenfraktion. Vieles aber, was angeblich »nachhaltig« ist, erscheint ökologisch wenig sinnvoll. Oftmals handelt es sich lediglich um Marketingfloskeln. Eigentlich ist es eine ganz klare Sache: Der umweltbewusste Kunde kauft lieber einen Apfel aus der Region als einen aus Neuseeland, der erst einmal eine halbe Weltreise zurücklegen muss, bevor er im Supermarktregal landet. Der Apfel aus der Region weist also vordergründig eine bessere Energiebilanz auf. Doch das ist nicht immer der Fall. Denn oftmals werden die Äpfel aus der Nachbarschaft zunächst wochenlang in stromfressenden Kühlhäusern gelagert, damit sie erntefrisch bleiben. Und dann wäre es im Sinne der Nachhaltigkeit sicherlich viel sinnvoller, den Apfel aus dem Land der Kiwis vorzuziehen.

Umweltschädliche Hybridfahrzeuge

Es ist also nicht in jedem Fall die Frucht aus der heimischen Umgebung »nachhaltiger« als jene vom anderen Ende der Welt. Sobald wir Obst und Gemüse kaufen, für das es jahreszeitlich in der Heimat gerade keine Saison gibt, werden aus Mythen Lügen. Gerade die Deutschen lieben die Öko- und Nachhaltigkeitsmythen. Doch allzu oft erweisen sich die Mythen als Lügen. Und das gilt nicht nur für Obst und Gemüse. Hybridfahrzeuge zum Beispiel gelten allgemein als Fortbewegungsmittel der Zukunft, weil sie
gleich von zwei Motoren angetrieben werden. In der Stadt sorgt ein umweltschonender Elektromotor für Mobilität. Bei weiteren Strecken auf der Autobahn übernimmt ein konventioneller Verbrennungsmotor diese Aufgabe. Doch durch den Einbau dieser beiden Motoren steigt der Materialeinsatz und damit auch der Naturverbrauch erheblich. Hybridfahrzeuge sind alles andere als nachhaltig. »Der sogenannte C02-Fußabdruck ist kein verlässliches Maß für eine ehrliche grüne Verbesserung der Wirtschaft«, sagt der Chemiker und Umweltforscher Friedrich Schmidt-Bleek. Ein weiteres Beispiel: Der »grüne Mensch« lebt umweltbewusst auf dem Land. Das mag in der Tat so manchen Vorteil und charmanten Reiz haben. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit freilich schneiden Millionenmetropolen besser ab, was eine jüngst veröffentlichte Studie der US-Wissenschaftler Luis Bettencourt und Geoffrey West belegt. Grund: Je mehr Menschen konzentriert auf einer kleineren Fläche Zusammenleben, desto weniger Straßen, Rohre, Kabel und sonstige Infrastruktur werden benötigt. Außerdem können die Bewohner den Weg in den Supermarkt meist zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Auf dem Land brauchen sie in der Regel ein Auto. Nach Berechnungen der beiden Wissenschaftler belastet ein Bürger der Millionenmetropole New York das Klima jährlich mit zehn Tonnen CO2, der Durchschnitts-Amerikaner auf dem Land hingegen mit 25 Tonnen. Bei näherer Betrachtung ist vieles anders, als wir es glauben. Ausgerechnet das Freiburger Öko-Institut bricht beispielsweise eine Lanze für Tiefkühlprodukte. Demnach wäre es »nachhaltig« im Sinne von energiesparend, zum Beispiel tiefgekühlte Bohnen aufzuwärmen, statt frische Bohnen lange vor sich hin garen zu lassen. Rinder, die im deutschen Stall gehalten werden, mögen nicht »bio« sein. Doch die sogenannten Biorinder, für die in Südamerika Urwaldflächen in großem Umfang gerodet werden müssen, sind ebenso wenig »ökologisch korrekt«.

Wohlklingende Marketingversprechen

Auch viele Unternehmen verwenden den Begriff der »Nachhaltigkeit« inzwischen inflationär. Kaum ein Geschäftsbericht von Banken, Versicherungen, Energie- oder Autokonzernen, in dem die Verantwortlichen nicht »nachhaltiges Handeln« geloben. Doch allzu oft bleibt es bei wohlklingenden Marketingversprechen. Ein bekannter Schweizer Luxusuhrenhersteller ließ sich zum Beispiel vor einiger Zeit als C02-neu-tral feiern. Gleichzeitig ist er aber Sponsor im Formel-i-Geschäft. Da klingen die so nobel formulierten Nachhaltigkeitsziele wie sinnentkernte Floskeln. Automobilhersteller wiederum wollen ihr ökologisches Image schärfen und werben mit dem angeblich besonders niedrigen Spritverbrauch ihrer Fahrzeuge. Doch die Verbrauchstests sind oft dreist manipuliert. Für die Testfahrten wird der Luftwiderstand durch die Anbringung von Folien gezielt verringert. Ferner werden alle Teile ausgebaut, die nicht unbedingt notwendig sind. Denn je leichter das Auto, desto geringer der Benzinverbrauch. In der Realität haben die offiziellen Verbrauchszahlen der Hersteller mit dem tatsächlichen Benzinverbrauch im All-
tag immer weniger zu tun. Verbraucherverbände und ADAC fordern daher seit einiger Zeit die Einführung objektiverer Tests. Auch bei den Messverfahren für Hybrid- und Elektroautos ist der tatsächlich gemessene Verbrauch um bis zu 25 Prozent höher als die Verbrauchsangabe der Hersteller. Bei Elektromotoren wird nach Ansicht von Experten die Höhe des Stromverbrauchs nicht
nur durch den Aufwand an Fahrenergie, sondern zudem durch den Wirkungsgrad der Batterie sowie den Bedarf an Nebenaggregaten, wie etwa Heizung und Radio, bestimmt. »Die Schwächen der Elektrofahrzeuge werden im aktuellen Testverfahren nicht erkannt«, kritisiert Reinhard Kolke, Chef des ADAC-Technikzentrums. Der Begriff Nachhaltigkeit hat sich längst zu einem viel strapazierten Schlüsselbegriff für die Gutmenschenfraktion und die phrasendreschenden Politiker entwickelt. Dabei wird übersehen, dass sich längst nicht alles, was angeblich »nachhaltig« ist, tatsächlich als ökologisch sinnvoll erweist.

Auch Atomstrom ist irgendwie nachhaltig

Ursprünglich kommt der Begriff »Nachhaltigkeit« aus der Forstwirtschaft und besagt nichts anderes, als dass in einem Wald nur so viele Bäume gefällt werden dürfen, wie später wieder nachwachsen werden. Zu dieser Erkenntnis gelangte man schon im 18. Jahrhundert. Wiederbelebt wurde dieses Wort durch die ehemalige norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundt-land, als sie den Umweltbericht »Unsere gemeinsame Zukunft« der World Commission on Environment and Development (kurz »Brundtland-Bericht«) vorlegte. In Deutschland machte der Begriff im Zusammenhang mit der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover Karriere. Eine nachhaltige Entwick-
lung befriedigt die Bedürfnisse der Gegenwart, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können. Im Grunde genommen hat die Nachhaltigkeit eher ökonomischen als ökologischen Charakter, klingt sie doch wie eine Variante des wirtschaftlichen Prinzips. Mit möglichst geringem Ressourcenverbrauch soll ein Optimum erreicht werden. Nachhaltige Lösungen müssen daher nicht unbedingt ökologisch sein. Elektroautos, Windkrafträder und Solarzellen sind nicht natürlich, gelten aber erstaunlicherweise als nachhaltig. Die Atomkraft wiederum ist eine hocheffiziente Energiequelle, die kaum Treibhausgase ausstößt. Wohl nicht zuletzt deshalb rührte Patrick Moore, der einstige Mitbegründer von Greenpeace, in den vergangenen Jahren die Werbetrommel für Atomstrom. »Bio« ist Atomstrom ganz sicher nicht, vor allem wegen des radioaktiven Mülls. Dank seiner Effizienz könnte er jedoch eine stark steigende Weltbevölkerung mit bezahlbarer Energie versorgen. Atomstrom hat also durchaus eine »nachhaltige« Seite. Das verwundert viele.

Weder umweltfreundlich noch sozial

Gutgemeint ist oft das Gegenteil von gut. Das gilt auch für die Heilsversprechen der Bio- und Nachhaltigkeitsapostel. Man sieht das am Beispiel der Biokraftstoffe. Mais ist etwa ein nachwachsender Rohstoff. Seine Weiterverarbeitung zu Ethanol-Kraftstoff erfüllt somit das Kriterium der Nachhaltigkeit. Aufgrund der gestiegenen Maisnachfrage schossen aber in den vergangenen Jahren die Lebensmittelpreise in Staaten wie Mexiko rasant in die Höhe. Andernorts wiederum wurde Regenwald zugunsten neuer Ackerflächen abgeholzt. Viele Mythen der Ersatzreligion »Öko« schaden somit dem Planeten mehr, als dass sie ihm nutzen. Das alles gilt auch für finanzielle Investitionen. Die Geldanlage in angeblich nachhaltige Fonds folgt oft dem Wunsch, in Werte zu investieren, die umweltfreundlich und sozial engagiert sind. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass ein großer Teil der nachhaltigen Fonds auch in Atomproduzenten oder Rüstungsfirmen investiert werden -mit dem Geld der Anleger. Auch wenn also noch so viel mit angeblicher Nachhaltigkeit geworben wird, am Ende handelt es sich um ganz normale Produkte.

———————————
nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 24-2013