Schlagwort: Neujahrsansprache

Neujahrsansprache:►Nein, Frau Merkel, wir waren zu lange tolerant!◄

oder

Am 02.01.2019 veröffentlicht

Facebook Chris Ares: ► https://www.facebook.com/LeonardoAres… Telegram Chris Ares: ► https://t.me/chrisaresoffiziell

Von der Verantwortung für die Völker…von Eva Herman

Frei gedacht

eva

von Eva Herman

Wacht endlich auf! Und handelt richtig. Lernt Feind von Freund zu unterscheiden. Zeit wird es!

Charlie Hebdo hat die Welt verändert. Der Anschlag auf die französische Satirezeitung bestimmt die Gangart des globalen Taktes neu. Ein Fernsehjournalist bezeichnete die Bluttat als ein Ereignis, welches dem 9/11- Terror-Attentat von 2001 gleichkäme. Ja, es stimmt, kein Stein steht derzeit in Europa, auf der ganzen Welt, mehr auf dem anderen: Betroffenheit, Verständnislosigkeit, Wut und zunehmende Furcht prägen das Bild. Fundamentalistische Vertreter der Weltreligionen spalten die Menschheit. Bei vielen liegen die Nerven blank. Was geschieht hier augenblicklich auf der Welt? Woher kommen plötzlich all die bösen Terroristen? Wo waren sie in den letzten hunderten, tausenden Jahren? Was macht sie heutzutage so wütend auf den Westen? Wer steuert sie überhaupt?

Wer aufmerksam durch die Welt geht, beobachtet schon lange, wie sich die Schlinge für die Bürger zuzieht, anfangs noch unmerklich, nun immer deutlicher. Auf unterschiedlichen Ebenen finden die heimlichen Kriege der Kulturen statt: Der Halbmond gegen das Kreuz, helle Haut gegen dunkle, noch geburtenstarke Nationen gegen bereits aussterbende.

Es ist nur wenige Tage her, als das Bundeskanzleramt die Neujahrsansprache von Angela Merkel veröffentlichte. In denkwürdigen siebeneinhalb Minuten wurde Deutschlands „Mitbürgerinnen und Mitbürgern“ der künftige Kurs klargemacht. Wir wissen heute nicht, wieviel Beweismaterial einst noch übrig sein wird, wenn es darum geht, den Niedergang eines Volkes im Nachhinein zu dokumentieren.

Die Neujahrsansprache 2015 wird sicher dazugehören. Damit kein Irrtum aufkommt: Merkel richtete ihre Rede nicht an Deutschland. Sie redete von Europa. Lediglich zweimal erwähnte sie unsere Nation, einmal zitierte sie einen englischen Fußballfan, der sich über die WM 2014 geäußert hatte. Und sie führte einen Kurden an, von dem ihr einmal berichtet worden sei, und „der heute Deutscher ist“. Er habe gesagt, das Wichtigste sei für ihn in Deutschland, dass seine Kinder hier ohne Furcht aufwachsen könnten. Merkel freut sich: „Das ist vielleicht das größte Kompliment, das man unserem Land machen kann: dass die Kinder Verfolgter hier ohne Furcht groß werden können.“

Mir fällt in diesem Zusammenhang die wachsende Anzahl deutscher Kinder und Jugendlicher ein, die regelmäßig von ihren ausländischen Mitbürgern verprügelt werden, einfach so.

Meist wechseln ihre Mobiltelefone dabei blitzschnell den Besitzer, wer sich wehrt, blutet. Mehrere von ihnen habe ich im Laufe der letzten Jahre persönlich getröstet, habe Tränen der traumatisierten Mädchen mit getrocknet, habe die wachsende Wut verletzter und gedemütigter Jungs schweigend ertragen.

Für diese jungen Menschen, die Derartiges inzwischen in nahezu allen deutschen Städten erleben müssen, gab es von der Kanzlerin übrigens kein Wort der Aufrichtung. Im Gegenteil: Sie freut sich für uns alle über „das große Glück, dass wir seit bald 25 Jahren in einem in Frieden und Freiheit geeinten Land leben können“.

Unsere Medien überschlagen sich: Zu Charlie Hebdo, zum Thema Pegida, zum Ausländerhass. Dabei beschimpfen sie Deutschlands Bürger, die eine Überfremdung ihres Landes fürchten und auf die Straße gehen, als rechtsextremistisch, als irrational fremdenfeindlich, als Ausgrenzer. Charlie Hebdo hat nicht gerade zur Beruhigung beigetragen. Aber wer ist hier eigentlich irrational?

Wer fragt schon danach, ob diese Menschen neben anderen Bedrängnissen nicht auch ähnliche Erfahrungen mit ihren verfolgten Kindern gemacht haben? Wer hört ihnen wirklich zu, nimmt ihre Sorgen ernst?

Die Untertanen suchen vergeblich nach dem Verständnis ihrer Kanzlerin. Diese dreht vielmehr den Spieß einfach um. Ihre Unterstellung für die Demonstranten lautet in der Neujahrsansprache wörtlich, es seien „Vorurteile“, „Kälte, ja, sogar Hass in deren Herzen“.

Wir alle wissen, dass man verfolgten Menschen helfen muss. Wir wissen aber auch, dass man bei einem jeden Problem nicht die Symptome, sondern die Ursachen untersuchen muss, um dieses endlich zu lösen. Millionen Menschen fliehen seit Jahren aus dem Irak, aus Syrien, aus Libyen, aus weiteren afrikanischen Ländern.

Sie überqueren in waghalsigen, lebensgefährlichen Manövern immer neue Grenzen aller Art, viele finden den Tod dabei. Doch warum müssen sie ihr Land verlassen? Wieso sehen sie keine Perspektive in ihrer Heimat? Welche Ursachen sind für die Flüchtlingsströme verantwortlich? Die Antwort ist gar nicht schwer, man muss nur genau hinschauen.

Wenn man dies denn überhaupt tun will. Diese Länder werden systematisch zerstört, angegriffen, zerbombt; sie werden unbrauchbar gemacht auch durch Rohstoffkriege, Wirtschaftskriminalität, ausufernden Lobbyismus, durch menschenverachtende Korruption und Brutalität, durch das zinsgesteuerte globale Finanzsystem, welches, einer gefräßigen Krake gleich, sämtliche Schutzmechanismen für die Völker der Welt Schritt für Schritt aushebelt.

Die hier in Europa immer deutlicher spürbaren Folgen werden dabei in Kauf genommen, wachsende Unruhen, drohende Bürgerkriege auch hierzulande werden offenbar wissentlich in sämtliche Zukunftsplanungen mit einbezogen.

Es geht nicht um Frieden oder Freiheit, sondern ausschließlich um Macht und Geld. Sogenannte Regierungschefs sind lediglich Erfüllungsgehilfen. Menschenschicksale ganzer Nationen, auf welcher Seite auch immer sie sich derzeit vollziehen, bleiben für die wahren Entscheider dabei offenbar uninteressant.

Was nicht von außen zerstört wird, vollzieht sich schließlich von ganz alleine im Inneren: Nationen stehen sich in wachsendem Angriff gegenüber, Bürgerunruhen ziehen auf, Destabilisierung und Zerstörung mit sich führend.

Das alles funktioniert völlig ohne Kriegsbomben und Panzer von außen. Das altbekannte Teile-und-Herrsche-Spiel läuft auf Hochtouren. Das Motto heißt: Teile die Gesellschaft in sich gegenseitig bekämpfende Gruppen, atomisiere die Menschheit, mach sie uneinig, dann erst kannst du sie beherrschen, da die Menschen so niemals erstarken können.

Mögen die wahren Ursachen sich nun endlich zeigen, möge die Erkenntnis wachsen, dass wir in Wahrheit einem perfiden Spiele beiwohnen, dass wir wie Figuren hin- und hergeschoben werden auf einem todbringenden Schachbrett.

Entfliehen können wir alle nur, wenn wir uns diesen Tatsachen stellen, und dann handeln. Durch Einigkeit und Geschlossenheit nur kann diesem Spuk ein Ende gesetzt werden, durchaus auch, indem wir allesamt miteinander auf die Straße gehen.

Nicht gegeneinander sollen wir gestellt sein, sondern miteinander, alle zusammen gegen das herrschende, zersetzende System. Ob Charlie Hebdo, 9/11, Pegida oder Anti-Pegida: Wir müssen endlich durchblicken lernen, wissend werden, wer uns in Wahrheit steuert.

Solange Menschen anderer Kontinente ihrer Heimat weiter durch Flucht den Rücken kehren müssen, solange ihnen dabei auch noch weisgemacht wird, dass sie jetzt in Europa allein ihr Heil finden werden, solange wird sich die Situation weiter zuspitzen.

Und wenn wir uns auch noch Russland als „Feind“ aufschwatzen lassen, drehen wir bald völlig im roten Bereich!

Wacht endlich auf! Und handelt richtig. Lernt Feind von Freund zu unterscheiden. Zeit wird es!

Eva Herman