Essay „Ein Tag im Leben einer indigenen Deutschen“


anbei sende ich Ihnen mein Essay „Ein Tag im Leben einer indigenen Deutschen“, das ich nach meinem heutigen Stadtbummel verfaßt habe. Denn ich erkenne mein Land immer weniger wieder.
Ich würde mich über eine Veröffentlichung freuen und beantworte gern jederzeit Ihre Fragen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und ein schönes Wochenende

Ein Tag im Leben einer indigenen Deutschen, oder:

Scharia statt Maria

 

Von Maria Schneider

Wie fast jeden Tag nehme ich in meinem gentrifizierten Dorf der glückseligen Pippimamis mangels Alternative mein Frühstück im überteuerten, veganen Café ein, wo die Deko auf den süßen Teilchen sorgfältig mit der Pinzette arrangiert wird. Bei den „schwarz“ geschreinerten, grobschlächtigen, harten Möbelstücken wurde leider nicht der gleiche Perfektionismus angewandt, so dass der typische, karge, sozialistische Touch mit Sammeltassen und Tellern aus Omas Vitrine, der so vielen Cafés in grünen Vierteln zu eigen ist, vorherrscht. Nichts darf wirklich edel, neu oder teuer wirken, wäre dies doch ein Verrat an der sozialistischen Internationalen.

Mein Stadtteil: debilisiert

Neben mir sitzt ein junger Duttmann mit Kleinkind und einer magerdiätierten, blondierten, älteren Frau in hipper Kleidung. Das Kind nennt die Frau „Omi“, was sofort mit einer Rüge quittiert wird: „Ich bin doch die Silvia.“ Ob dieser kranken Aussage (wer mit 60 immer noch glaubt, als eigenständige Persönlichkeit in der Familie mit Namen angesprochen werden zu müssen, wird genauso dumm sterben, wie er geboren wurde) beobachte ich, wie der Duttvater verstohlen einen resignierten Seufzer unterdrückt.

Danach mache ich meine Runde durch die Felder und begegne den üblichen, alleinstehenden Frauen mit ihren schlecht erzogenen Ersatzpartnern. 

Meine Haltestelle: schariasiert

Danach mache ich mich auf den Weg in die Stadt. Früher fuhr ich ganz gern mit der Straßenbahn, doch das vermeide ich nun, wann immer es geht. Denn seit 2015 sitzen darin mehr Araber und Afrikaner als Deutsche. Außerdem bin ich beim Warten an meiner Haltestelle stets der gleichen visuellen Folter ausgesetzt: Fast alle Geschäfte gehören einem Araber. Im siffigen Döner sieht man seine bekopftuchte Frau abhängen. Vor und in seinem Friseurladen lungern junge, schwarzhaarige Männer herum, die sich entspannt zwischen seinem Döner, seinem Zeitschriftenladen und seinem Handygeschäft hin und her bewegen. Es ist klar: Dieser Ort gehört ihnen. Genausogut könnte ich mich in einem arabischen Land befinden: Meine Haltestelle wurde schariasiert.

Mein Fahrradweg: schariasiert

Ich radele also in die Stadt und nehme dabei den Weg entlang einer stark frequentierten Straße. Vor 2 Jahren ertappte ich einen jungen Araber dabei, wie er meine Tasche aus meinem hinteren Fahrradkorb stehlen wollte, während ich meinen damals üblichen, ländlichen Schleichweg bergauf fuhr. Er überholte mich scharf links und verschwand rasend schnell um die nächste Ecke. Seitdem bin ich 60 Euro ärmer, weil ich mir vorne einen Fahrradkorb montieren ließ und frequentiere den Schleichweg nicht mehr. Mein Schleichweg ist nun: schariasiert.

Öffentliche Plätze: schariasiert

In der Stadt schließe ich mein Fahrrad auf dem zentralen Platz ab. Um mich herum wimmelt es vor Kopftüchern, Afrikanern und Arabern, die auf den nächsten Bus warten. Vor dem großen Kaufhaus steht seit 2015 ein Fahrzeug der Polizei im Dauereinsatz. Ich beiße die Zähne zusammen, mache mich auf den Weg in die Fußgängerzone, weiche den Kopftuchfrauen mit Bedacht nicht aus und schaue sie dabei böse an. Der öffentliche Bus- und Bahnumschlagsplatz: schariasiert.

Meine Stadt: Schwarzbraun wie die Haselnuss

Mein Bekannter und ich bummeln durch die Stadt. Sobald wir ein traditionelles, deutsches Geschäft betreten, hören und sehen wir nur Deutsche. Treten wir hinaus auf die Straße, muss man helle Haut und blonde Haare suchen. Schon mehrmals habe ich mich in letzter Zeit dabei ertappt, dass ich blonde, blauäugige Deutsche wie eine Kuriosität anstarre und ob ihres bunten Aussehens ungewollt an einen Clown denke. So sehr bin ich schon an die angebliche Buntheit der Fremden gewöhnt: Ein Einerlei an schwarzem Haar, braunen Augen und dunkler Haut. Meine Stadt ist nicht mehr bunt, sondern schwarzbraun wie die Haselnuss.

Meine Parke: belagert

Nach dem Stadtbummel geht mein Bekannter nach Hause. Früher stieg er an der Haltestelle des Stadtparks aus und lief durch den Park direkt nach Hause. Seit 4 Jahren wird der Park durch Afrikaner dauerbelagert, die dort offen mit Drogen dealen. Die benachbarten Ladeneigentümer wiesen die Polizei schon häufig darauf hin. Außer zwei Toilettenhäuschen als Belohnung für den lebhaften Handel und zur Eindämmung der menschlichen Fäkalien in den Büschen, geschah: Nichts. Mein Bekannter steigt nun immer eine Haltestelle später aus und läuft abends den Umweg über die gut beleuchtete Straße nach Hause.

Auch die schönen Spaziergänge im herrlichen Park der Lungenklinik gehören der Vergangenheit an. Seitdem Dutzende Afrikaner dort mit Mundschutz flanieren, machen wir einen großen Bogen um das Gelände.

Meine Sprache: auf Pidgindeutsch reduziert

Bevor ich nach Hause gehe, will ich noch einige Besorgungen in der Straße machen, die mit vielen Geschäften an die Fußgängerzone anschließt. Ich fahre vorbei an dem Café, das von einem Afghanen geführt wird und in dem alle Ganoven und Zuhälter der Stadt unbehelligt mit riesigen Autos vorfahren und verkehren.

Meine Straßen: arabisiert

Weiter geht es, vorbei an einem Barbier, in dem ausschließlich arabische Kunden sind. Danach eine Kosmetikerin, deren Preisschild komplett auf arabisch ist. Sodann ein Shisha-Laden, ein Gemüseladen, ein Friseur, ein Vermittler von Wohnungen für saudi-arabische Medizintouristen, ein Döner, ein Handyladen und so weiter, und so fort.

Alle Läden tragen arabische Schriftzüge. Arabische und afrikanische Männerrotten mit Undercut und dichten, schwarzen Schöpfen belagern den Gehweg und unterhalten sich lauthals in ihren Muttersprachen. Sie sind entspannt, ihnen geht es gut, sie fühlen sich pudelwohl. Der Friseurladen platzt schier vor arabischen Kopftuchfrauen und Testosteronmännern. So homogen arabisch, wie sie ist, könnte diese Straße genausogut in Kabul sein. Von Multikulti keine Spur.

Ich mache meine Besorgungen in einem der letzten, deutschen Läden der Straße und fahre durch gut beleuchtete, geschäftige Straßen nach Hause.

Meine Nachbarschaft: von Fremden aufgekauft

Vor meinem Haus sehe ich, wie eine der Wohnungen schwarz von einem Russlanddeutschen renoviert wird. Die Wohnung gehört einem Rumänen, der vor 10 Jahren mit Nichts nach Deutschland kam. Nun nennt der drei Wohnungen sein eigen.

Ich schließe mein Fahrrad ab und bemerke, dass einer der Mieter an mir vorbeiläuft. Er und seine Frau sind aus dem Iran und haben hoch dotierte Stellen an einem Forschungsinstitut.

Meine Miteigentümerin hat mit Bedacht an ihn und seine Frau vermietet, weil sie „gar so ein nettes Paar“ sind. Kürzlich bat mich diese Miteigentümerin – ihres Zeichens Gattin eines emeritierten Professors, in Klassik bewandert und in einer Villa im teuersten, grünifizierten Viertel der Stadt residierend – der Schwester des Iraners Deutschunterricht zu geben – natürlich umsonst. Ich verlangte einen Stundenlohn, was großes Entsetzen bei der professoralen Mäzenin auslöste, die bereits einen Flüchtling betreut hatte und für Obdachlose regelmäßig Wohltätigkeitskonzerte organisiert. Ohne Anwesenheit der Obdachlosen – versteht sich.

Nun läuft dieser Mieter an mir vorbei und ich gebe zu, dass ich es weiterhin so halte, wie schon seit seinem Einzug. Ich ignoriere ihn und lasse ihn spüren, dass er nicht willkommen ist.

Mein Land: Füllhorn für Fremde

Ich trete in meine Wohnung ein, atme auf und versuche die Schritte der Polin über mir zu ignorieren, deren Eltern vor 15 Jahren als Handwerker nach Deutschland kamen, ein eigenes Haus haben und vor kurzem ihrer Tochter die überteuerte Wohnung gekauft haben.

Ich setze meine Atemübungen fort und bemühe mich, ruhig zu bleiben. Ich versuche die Beklemmung abzuschütteln, die mich überkommt, sobald ich draußen in meinen Land bin, dass sich in Feindesland, eine Besatzungszone und ein Freiluftbordell verwandelt hat.

Mein Land ist ein Füllhorn für Fremde und eine Sklavenkolonie für indigene Deutsche geworden.

Herzliche Grüße
Ihre Maria Schneider
***
Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.

Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org

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Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.

Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org

Essay „Ode an Oma“ – Replik auf das Lied „Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau“…mit AUDIO


anbei erhalten Sie meinen Essay „Ode an Oma“ mit besonderer Widmung an die Eltern der Kinder des WDR-Kinderchors sowie an Herrn Danny Hollek, der Omas als „Nazisau“ bezeichnet hat.

Ode an Oma

 Von Maria Schneider

 Gewidmet allen jetzigen und zukünftigen Omas

 Vorgeschichte:

 Meine Oma Rita wurde 1914 in eine Rosengärtnerei geboren und erlebte den 2. Weltkrieg hautnah mit. Kurz vor Ende des Krieges wurde 1944 ein estnischer Flüchtling bei ihr einquartiert, in den sie sich bald verliebte. Doch der Este litt unter Melancholie – er sehnte sich nach seiner Frau und seinen beiden Kindern, die wegen der Kriegswirren in Polen gestrandet waren. Als sie 1945 endlich einen Platz auf der Gustloff ergattert hatten und auf dem Weg zu ihm ertranken, war er am Boden zerstört und unternahm einen Selbstmordversuch.

Meine Oma besuchte ihn im Krankenhaus und kümmerte sich rührend um ihm, bis er sie schließlich – ihrer Erzählung nach – 1946 während ihres Mittagschlafs auf der Couch vergewaltigte. Meine Oma wurde mit 32 Jahren als unverheiratete „alte Jungfer“ von meinem Großvater schwanger. Ob sie die Vergewaltigung erfunden hat, weil sie sich damals schämte, oder ob sie wirklich stattfand, werden wir nie mehr erfahren, da meine Oma Rita 2005 starb.

Fest steht, dass 1947 meine Mutter Stella geboren wurde. Meine Oma Rita war zur Geburt eigens in eine andere Stadt gereist und übergab meine Mutter direkt nach ihrer Geburt einer Pflegefamilie.

Da die Beziehung mit meinem Großvater nicht glückte, musste sich meine Oma Rita in der Nachkriegszeit als Alleinerziehende mit ihrer Rosengärtnerei durchschlagen,

Als meine Mutter Stella älter wurde, parkte meine Oma sie deshalb immer wieder in einem Waisenhaus mit Schwestern – genauso, wie man sie aus Filmen kennt. Bei den Weihnachtsfeiern mit mitleidigen Spendern übereichten die unbarmherzigen Schwestern den Waisenkindern lächelnd ihre Geschenke, konfiszierten sie jedoch sofort wieder, sobald der letzte Spender den Raum verlassen hatte. Regelmäßig wurden die Haare der Kinder ohne viel Federlesens mit engzinkigen Kämmen auf Läuse durchgekämmt und auch sonst wurden die Kinder wie lästige Gegenstände behandelt. Nichts wurde verschwendet, auch Liebe und Mitgefühl wurden sparsam verteilt.

Als sie älter wurde, mußte meine Mutter Stella bei einer Großtante in der nahegelegenen Stadt leben und dort zur Schule gehen. Im Vergleich zu ihrer Großcousine wurde sie wie Aschenputtel behandelt und sah ihre eigene Mutter nur sehr selten.

So war die Nachkriegszeit. Trotz Wirtschaftswunder lebten sehr viele Menschen in Armut und mußten mit sehr wenig auskommen. Alles wurde aufgehoben, Essen mehrmals aufgewärmt. Kleidung wurde geflickt und getragen, bis sie vom Körper fiel.

Oma Rita kaufte sich die letzten 30 Jahre ihres Lebens keine neue Kleider mehr, sondern trug ihre alten Sachen auf. Als sie starb, fanden wir ihre selbstgeschneiderten Kostüme und schöne Stoffe in ihrem Schrank, die noch wie neu waren.

Meine Oma war kein einziges Mal in ihrem Leben im Urlaub, hatte noch nie ein Flugzeuge von innen gesehen oder gar ein  Kreuzfahrtschiff betreten. Nach einem langen Leben voll harter, körperlicher Arbeit bezog sie eine winzige Rente und erhielt von Bäckern regelmäßig große Tüten mit alten Brötchen, die sie dann in Wasser aufweichte. Ich habe versucht, ihr so gut wie möglich zu helfen, aber leider war sie sehr stolz und eigensinnig und konnte nur schwer Hilfe annehmen.

Meine Mutter Stella ist 72 Jahre alt und inzwischen auch Oma. Sie ist in ihrem Leben genau einmal wegen dringender Familienangelegenheiten geflogen und war zwei Mal an der Nordsee im Urlaub. Seit ein paar Jahren bezieht sie eine kleine Mütterrente, weil sie 6 Kinder großgezogen hat. Einen Zahnarzt kann sie sich aber trotzdem nicht leisten, und so fehlen ihr inzwischen einige Zähne.

Am 2. Weltkrieg war sie logischerweise nicht beteiligt. Dennoch haben die Härten der Nachkriegszeit sie von Kind an geprägt. Dass die Ruinen der Stadt die fehlenden Spielplätze ersetzen, war für ihre Generation normal.

Als älteste Tochter (1967 geboren) habe ich noch heute meine Mutter Stella vor Augen, wie sie Geschenkbänder über dem heißen Ofenrohr glättet, um sie wiederzuverwenden. Geschenke wurden sorgfältig entpackt und das Papier aufgehoben. Das prägt und so quellen auch meine Schubladen vor vorsichtig gefalteten Bändern über.

Wir vier Schwestern schliefen alle im selben Zimmer, in dem auch unser gemeinsamer, kleiner Kleiderschrank stand.

Morgens wachten wir in einer kalten Wohnung auf, die erst warm wurde, wenn wir Kinder Öl und Kohlen aus dem Keller geholt hatten.

Gebadet wurde nur Samstags, nachdem wir den großen Ofen im Bad mit Holz eingeheizt hatten – und zwar nacheinander im selben Wasser. Unter der Woche mußten wir mit kaltem Wasser Vorlieb nehmen.

Im Wohnzimmer thronte unser knallorangenes Telefon mit Wählscheibe auf einem Beistelltisch. In der Aussparung für die „1“ befand sich ein kleines Schloß, damit keines der Kinder unnötige Telefonate führte und Geld verschwendete.

Es gab keine Spülmaschine. Statt dessen hatten wir rotierende Küchendienstwochen, in denen man Stunden damit zubrachte, für 8 Personen Geschirr zu spülen, als noch 2 weitere Geschwister dazugekommen waren.

Stromfressende Wäschetrockner hatten Seltenheitswert. Warum auch? Schließlich trocknete die Wäsche auch draußen. Wenn ich mich beschwerte, dass mir beim Aufhängen der Wäsche in der eisigen Winterkälte die Finger abfrieren würden, lautete die Antwort: „Stell‘ Dich nicht so an.“

Jede Weihnachten kaufte meine Mutter Stella besonderen Käse. Dieser Käse war so kostbar, dass meine Mutter es nicht über das Herz brachte, ihn zu essen. Immer wieder öffneten wir die Kühlschranktüre und schauten den Käse sehnsüchtig an. Aber wie jedes Jahr wurde er irgendwann schlecht und schließlich weggeworfen, ohne dass wir auch nur ein Stück davon gegessen hätten.

Bis heute gelingt es meiner Mutter Stella nicht, sich einfach mal so etwas zu gönnen. Einmal musste ich stundenlang auf sie einreden, bis sie sich endlich eine neue Bluse kaufte. Doch genießen konnte sie ihre Bluse nie wirklich, weil sie einfach zu schön zum Tragen war.

Heute bin ich mit 52 Jahren selbst im Alter einer jungen Oma. Mein erstes eigenes Kleidungsstück – ein rosa Sweatshirt – kaufte ich mir mit 16 von meinem eigenen Geld, das ich mit dem Austragen von Zeitungen verdient hatte. Vorher hatte ich die Kleidung meiner Tante und der Kinder anderer Mütter aufgetragen. Manche Kleidungstücke hatten bereits 4 Personen durchlaufen, bevor sie bei meiner jüngsten Schwester landeten.

Ein Auto habe ich nie besessen. Kreuzfahrten sind mir ein Gräuel und fliegen tue ich nur, wenn ich wirklich muss. Dafür fahre ich ständig Bahn und habe es – im Gegensatz zu Greta – noch nie erlebt, dass ich in einem überfüllten Zug mutterseelenallein im Gang sitze.

Meine Mutter Stella und meine Oma Rita hätten eigentlich einen Orden von Greta und ihren Anhängerinnen für ihr Umweltbewußtsein verdient. Doch dafür müßten die Mädchen von ihren Eltern lernen, wie man seinen Mitmenschen gegenüber Respekt und Mitgefühl zeigt.

Da dies wohl in nächster Zeit nicht zu erwarten ist, erweise ich meiner Oma und allen anderen Omas auf der Welt die Ehre, indem ich mit „Ode an Oma“ schließe, was ich zur Beerdigung meiner Oma Rita verlesen habe. Denn eines sollten wir nie vergessen: Die Mütter der Kinder im WDR-Chor und all die jungen Frauen, die auf den Straßen demonstrieren, werden irgendwann selbst einmal Oma sein.

 Ode an Oma

Liebe Oma, du weißt natürlich selbst am besten, dass es nicht immer einfach war, mit dir auszukommen. Aber gerade das hat dich in den letzten Jahren so liebenswert gemacht. Du warst konsequent bis zuletzt.

Wenn mich meine Freundinnen nach dir gefragt haben, konnte ich immer die besten Geschichten erzählen und stets mit einer großen Zuhörerschaft rechnen. Während sich eine wachsende Runde von Zuhörern um mich sammelte, erzählte ich, dass du allein auf einem riesigen Grundstück wie eine Königin wohnst. Dass du mit stolzen 90 Jahren noch immer keine Brille brauchst und glasklar im Kopf bist.

Wenn sie wissen wollten, wie du aussiehst, habe ich immer gesagt: „Stellt euch eine ganz alte Frau aus der Mongolei oder in Sibirien vor, klein, dünn und zäh mit knorrigen, arthritischen Arbeitshänden, wie aus dem Boden herausgewachsen.“ Und so warst du auch – naturverbunden, gerade heraus und zäh. Was die anderen dachten und was man tat, hat dich nie interessiert.

Auf deine Tiere hast du nie etwas kommen lassen. Als meine Schwestern und ich bei dir in dem riesigen, verwunschenen Garten aufwuchsen, konnten wir hautnah Generationen von Enten, Gänsen, Hühnern, Truthähnen, Tauben und Hunden miterleben. Wer bekommt so etwas heute noch geboten?

Nichts war schöner, als den Hühnern hinterherzurennen, sie zu fangen und dann mit großem Schwung über den Drahtzaun in ihr Gehege zu werfen. Von dort stolzierten sie wieder nach draußen und das Spiel konnte von vorne losgehen. Das hielt die Hühner auf Trapp, brachte gute Eier und auch letztendlich vorzügliche Braten, die wir dann bei dir verspeisten. Wen kümmerte es da schon, dass Hennen bei dir in der Küche wohnten, oder dass die flauschigen, gelben Küken gar auf dem Küchentisch spazieren gingen? Wir langten trotzdem kräftig zu und verputzen delikate Braten, vorzüglich panierte Schnitzel, die traditionellen Rohrnudeln und – nicht zu vergessen -dein wunderbares Gebäck – stets darauf vertrauend, dass die Hitze des Ofens sämtliche Spuren des lebendigen Geflügels in der Küche vernichten würde.

Du warst immer eine Geschichte wert. Wenn du z.B. erzählt hast, dass der Nachbar eine Seele schwarz wie ein Ofenrohr hätte oder der Ex-Kanzler Schröder gemeinsam mit schönen Models auf den Titelblättern abgebildet wäre, weil er scharf auf die Models ist, haben wir geschrien vor Lachen. Ich weiss auch noch, dass du mit 70 noch auf den Apfelbaum geklettert bist, weil du sonst einfach nicht an die Äpfel gekommen wärest.

Viele kannten dich auch vom Straßenverkehr. Du warst die alte Dame mit der übergroßen Sonnenbrille und dem kanarienvogelgelbem Hut, die den schnittigen, zitronengelben Citroën fuhr und schon 1 km vor der Rechtskurve zu deinen Garten anfing, zu blinken. Oder  – wenn der Blinker mal wieder kaputt war – einfach den Arm zum Fenster herausstreckte.

Selbst im Krankenhaus hast du dir deinen Humor und Mutterwitz bewahrt und stets den Kern der Sache getroffen. Als du bereit für die Pfleger warst, hast du mit einer königlichen Handbewegung gerufen „Holt die Wärter“. Oder als ich von der Armut der Menschen in der Karibik sprach, wo ich meinen letzten Urlaub verbracht hatte, hast du ganz listig vorgeschlagen, ich hätte mir doch einfach einen der Männer dort als Haushälter mitnehmen sollen.

Ein Besuch bei dir war immer ein Erlebnis. Im Garten schien die Zeit stillzustehen. Auch in deiner Wohnung hatte sich seit über 40 Jahren nichts verändert. Es gab immer deinen wunderbaren Kaffee, nach einer ganz speziellen Methode in der einzig richtigen Steingutkanne aufgebrüht. Nach dem Kaffee folgte das Ritual der Tierfütterung. Nichts war witziger als dich zu beobachten, wie dir die Gänse im Gänsemarsch in den Stall folgten oder wie du mit gezielten, flinken Bewegungen die Küken einfingst, um sie für die Nacht in einen kleinen Käfig zu stecken. Und komme was da wolle, du hast nie jemanden mit leeren Händen gehen lassen – seien es frische Eier von wahrhaft glücklichen Hühnern, ein Korb Äpfel oder ein Rosenstrauß.

Manche nannten dich stur und eigensinnig. Man könnte auch sagen, du warst eine Frau mit ehernen Prinzipien.

Du hast immer gesagt, eine Frau und ein Mann müssten von Tisch und Bett getrennt leben. Und so haben wir dich auch immer gekannt: Als alleinstehende Frau, die ihre Erfüllung in ihren Tieren und Rosen fand. Du hast auch gesagt, das Alleinleben macht dir nichts aus, solange du deine Tiere und dich versorgen kannst. Umso bitterer war es dann für dich, dass dies in den letzten Jahren immer schwieriger für dich wurde und dir sozusagen deine Aufgabe genommen wurde.

Ich weiß, dass in den letzten Jahren dann doch die Einsamkeit zugeschlagen hat und leider konnte ich dich nicht so oft besuchen, wie ich gerne gewollt hätte. Auch dass du trotz deines erbitterten Kampfes deine Unabhängigkeit nicht bewahren konntest, war sehr schlimm für dich.

Am meisten bedaure ich, dass du nicht zu Hause sterben konntest, weil ich weiß, dass das dein größter Wunsch gewesen wäre. Ich habe mich daher nicht gewundert, dass du dich so schnell wie möglich aus dem Staub gemacht hast, als klar war, dass du nicht mehr heimkehren würdest.

Ich werde mich immer an meine Kindheit in deinem schönen Garten erinnern, die wie ein einziger langer Sommer war. Und damit auch deine Urenkel wissen, was für ein Original ihre Urgroßmutter war, werde ich ihnen von dir erzählen und ihnen die Filme mit dir in Aktion zeigen. Der Titel wird natürlich lauten: Rita – die Rosenkönigin.

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Ich wünsche Ihnen allen – trotz des unerträglichen, menschlichen Klimas, in dem nicht einmal vor der Verhöhnung der Schwächsten der Gesellschaft zurückgeschreckt wird – auf die eigentliche Aufgabe zu besinnen. Für sich und ihre Familie als Kern der Gesellschaft zu sorgen. Erst daraus kann dann die Sorge für den Nächsten und Fremde erwachsen.
Ihre Maria Schneider
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Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.

Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org

Essay zu einer Bahnfahrt aus dem richtigen Leben…Neues aus dem Afrika-Express – aka „Deutsche Bahn“…mit AUDIO


Neues aus dem Afrika-Express – aka „Deutsche Bahn“

Oder: Liebesgrüße an Gretel

Von Maria Schneider

Ach wie schön ist doch die deutsche Bimmelbahn. Wenn nostalgische Gefühle in einem aufkommen und man sich wie im Portugal oder Afrika des letzten Jahrhunderts fühlen will, muss man einfach nur den IC der Deutschen Bahn nehmen.

Ich empfehle zu diesem Zweck den IC 2371 um 17:20 Uhr ab Frankfurt Main.

Auf Grund meines Berufs weiß ich nie, welchen Zug ich letztlich nehmen werde. D.h. ich komme selten in den Genuß von Sparpreisen und kann häufig erst 30 Minuten vor Abfahrt des Zuges einen Platz reservieren.

Immer gerüstet mit Plan A, B und C

Im Falle dieses ICs weiß ich aus Erfahrung, dass er gerade bei Pendlern sehr beliebt ist. Zudem ist an jenem Tag gerade wieder sehr viel los in Frankfurt und mir ist klar, dass der Zug noch voller als sonst sein wird. Also habe ich in weiser Voraussicht 1. Klasse gebucht, war aber ganz besonders alarmiert, als auf der Bahnseite schon 30 Minuten vor Abfahrt keine Reservierungen mehr möglich waren. Manchmal bedeutet dies, dass etwas mit der Darstellungsmöglichkeit nicht stimmt, meistens jedoch, dass der Zug ausreserviert und pickpacke voll sein wird.

Mit 25 Jahren Dauerreisen in der Bahn, habe ich für solche Fälle natürlich schon längst Strategien entwickelt:

Plan A: Ticket 1. Klasse. Bereits umgesetzt.

Plan B: Bitte an die Kollegin, früher gehen zu dürfen. Ebenfalls umgesetzt. Als Vielreiserin weiß ich, dass diese ICs immer ca. 10 Minuten vor Abfahrt eintreffen. Mangels Reservierung muss man also in diesem Fall frühzeitig direkt bei Einfahrt des Zuges bereitstehen, um als eine der ersten Einsteigenden einen der wenigen, unreservierten Sitzplätze nach dem Motto, „Wer zuerst kommt, kriegt einen Sitzplatz“ zu ergattern.

Auf in den Kampf am Frankfurter Bahnhof

Nachdem ich mich am Bahnhof durch dichte Menschenmassen, bettelnde Bulgarier und lungernde, afrikanische Männer bis ans Gleis 13 durchgekämpft habe, sehe ich mit Schrecken auf der digitalen Wagenstandsanzeige, dass die 1. Klasse am anderen Ende des Gleises in Abschnitt D ist. Während mein Zeitpuffer von 10 Minuten abläuft, renne ich gegen den Strom Hunderter Menschen, die am Nebengleis ausgestiegen sind, 500 Meter nach vorne. Meinen Koffer muß ich dabei zwischen den vielen Menschen manövrieren. Neben mir joggt ein Manager mit seinem Ziehkoffer in die gleiche Richtung.

Zu früh gefreut

Nicht ohne ein gewisses Triumphgefühl komme ich mit dem Manager in Abschnitt D an, wo viel weniger Menschen stehen. „Plan A und B erfolgreich abgeschlossen“, denke ich erleichtert, als der Zug auch schon einfährt, mit der 1. Klasse direkt hinter dem Triebwagen. Sie dreht mir eine freche Nase und fährt schadenfroh in Abschnitt A ein.

Wenigstens darauf ist bei der Bahn immer Verlaß: Sie schafft es immer wieder von Neuem, einem noch einen Tiefschlag und noch mehr Stress zu bereiten, egal, wie penibel man sich vorbereitet und meint, für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.

Nach einem langen Arbeitstag stehe ich tatsächlich ein paar Sekunden lang vor lauter Fassungslosigkeit mit offenem Mund da, bevor ich mich mit den anderen „Erstklässlern“ auf dem Absatz umdrehe und nach vorne in Abschnitt A zurücksprinte – wieder durch Menschenmassen und in gefährlicher Schubsnähe zum Rand des Nebengleises, da dort die wenigsten Menschen sind.

Einschub: Warum überhaupt die vielen Gleissprinte?

Natürlich ist dies nicht das erste Mal, dass ich mit der 1. Klasse oder meinem Reservierungswagen Fangen spielte. Erst jüngst legte ich allein am langen Wolfsburger Gleis insgesamt fast 2,5 Kilometer zurück, weil sich die digitale Wagenstandsanzeige ständig änderte, um schließlich mit Einfahrt des Zuges meinen Endspurt über 750 Meter zurückzulegen, weil der Zug dann doch wieder die ursprüngliche Wagenreihung hatte.

Wer nun wissen möchte, warum man nicht einfach einsteigt und sich gemütlich durch den Zug nach vorne arbeitet, dem sei gesagt: Wer versucht, in einem vollen Zug mit einem Koffer von einem Zugende zum anderen zu gelangen, wird erkennen, dass eher ein Reicher in das Himmelreich einkehrt, als das man vor Ankunft am Zielort noch seinen reservierten Sitzplatz erreicht.

Weiter im Text:

Dank jahrelanger Erfahrung kann ich Menschenmengen am Gleis mühelos auf die Auslastung des Zuges hochrechnen und wußte daher schon, dass dieser Zug aus allen Nähten platzen würde. Zu allem Überfluss fehlten Wagen 10 und 11 der 2. Klasse (vielleicht während der Fahrt auseinandergefallen?), was bedeutete, dass die Ärmsten wieder zwischen den Abteilen der 1. Klasse sitzen und im Gang wie die Sardinen würden stehen müssen. Auch das ist schon lange traurige Realität. Hämische Antwort der Schaffner und der Bahn bei Beschwerden: „Mit Erwerb des (ohnehin hochpreisigen) Tickets hat man keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.“ Ach so. Also dann lieber den Beschwerdeatem sparen.

Sitzplatzsuche und „blindes Sitzen“

Schließlich komme ich japsend und fluchend mit meinem Koffer im Schlepptau am Waggon der 1. Klasse an und steige – da mein Zeitvorteil inzwischen weg ist – erst als Siebente ein, was nie gut ist. Schnell verschaffe ich mir einen Überblick über die neue Situation: Weder in den durchsichtigen Kunststoffanzeigen, die manchmal noch für Papierreservierungen verwendet werden, noch auf der digitalen Anzeige daneben sind Reservierungen zu sehen. Das ist schlecht und bedeutet „blindes Sitzen“ mit der Aussicht, jederzeit vertrieben werden zu können. Auch dies ist beileibe nichts Neues, sondern schon seit Jahren traurige Realität, wie auch die vielen Zugausfälle, weil es immer weniger Lokführer gibt, die eine solch verantwortungsvolle Aufgabe zum Sklavenlohn ausführen wollen.

ei Reservierungsanzeigenversagen in überfüllten Zügen tritt nun Plan C in Kraft: Die drängenden und schnaubenden Menschen hinter einem ignorieren, den Gang blockieren, kurzen Überblick verschaffen und den nächstbesten Sitzplatz sofort ergattern.

Gott sei Dank, ich sitze, doch die Blase meldet Notstand

Gesagt, getan. Erschöpft lasse ich mich auf einen der letzten freien Plüschsitze im verratzten Abteil fallen und bin froh, die heiße Schlacht um einen durchgesessenen Sitzplatz mit blauem, speckigem Kopfstützenschonbezug vorerst gewonnen zu haben. Bevor ich es mir „gemütlich“ mache und mir im tiefliegenden Sitz eine Gesäßmassage durch die Schienenschwellen gönne, begebe ich mich auf meine nächste Mission: Die Suche nach einer funktionierenden Zugtoilette. Meine Blase sendet zwar schon seit 45 Minuten Notsignale, aber der Zeitpuffer und ein Sitz hatten höhere Priorität.

Auf der Suche nach der funktionierenden Toilette

Ich gehe also mit meinen Sakrotantüchlein (Regel Nummer 1: Betritt niemals einen Zug ohne Sakrotan) zur Zugtoilette. Eigentlich sollte ich nicht überrascht sein: Die Toilette ist kaputt. Also laufe ich im Stechschritt vor zur nächsten Toilette und treffe auf einen ältlichen, resignierten Schaffner, der auch als Diener beim „Dinner for two“ fungieren könnte.  

Er kommt mir gerade recht: „Wissen Sie, dass auf dem Wagenstandsanzeiger die 1. Klasse im Abschnitt D stand und ich den ganzen Weg vor zu Abschnitt A rennen mußte? Außerdem ist wieder mal die Toilette kaputt. Selbst in Afrika sind die Züge moderner.“

Überraschenderweise kontert er: „Dann gehen Sie doch nach Afrika.“

Aber auch ich bin nach 10 Jahren Dauerfolter in der Deutschen Bahn um keine Antwort mehr verlegen: „Wieso ich? Sie wohnen doch in diesem afrikanischen Zug“, und begebe mich zur nächsten vorsintflutlichen Toilette, nicht ohne ein weiteres gelbes Schild „Tür defekt“ zu bemerken, dass diesmal an einer der Ausgangstüren prangt.

Wundersamerweise funktioniert die nächste Toilette. Über ihren Sauberkeitszustand lasse ich allerdings den sanften Schleier des Vergessens fallen.

Wieder im Abteil

Zurück im inzwischen vollbesetzten Abteil lasse ich einen freundlichen Herrn meinen Koffer auf die Gepäckablage wuchten und überlege derweil meine nächste Strategie. Soll ich bei BahnComfort anrufen, mich beschweren und versuchen, Bonuspunkte herauszuhandeln? Soll ich an die Bahn schreiben oder auf ihrer Facebookseite posten? Ich entscheide mich für BahnComfort. Während es klingelt, denke ich noch einmal nach und beschließe, diesen Artikel zu schreiben, weil ich damit am meisten Menschen erreichen kann und weil bei BahnComfort ohnehin besetzt ist.

Ärgern macht nur Falten

Nach einer Weile – ich hämmere bereits diesen Artikel in mein Laptop – öffnet sich die Abteiltüre und der Schaffner von vorhin kontrolliert unsere Tickets. Ich reiche ihm mein Handy und schaue ihn dabei extraböse an. Außer weiteren Falten bringt mein garstiger Blick natürlich rein gar nix. Am scheintoten Schaffner gleitet er ab wie Wasser an einem Entenbürzel.

Allmählich normalisiert sich meine Atmung und ich nehme eine hübsche, junge Frau neben mir wahr. Mir gegenüber sitzen eine gepflegte Dame und ein Herr – beides Pendler, die sich über (na, was wohl?) die Bahn und Pfusch mit den bestellten Siemenszügen unterhalten. „Es hätte schlimmer kommen können“, sage ich zu mir selbst, nicht wissend, dass es schlimmer kommen würde.

Blindsitzer und Stinkbomben

Beim nächsten Halt ereilt die junge Frau das Schicksal der Blindsitzer. Ein junger Mann mit rundem Babygesicht und fettem, halblangem Haar betritt das Abteil. Er ist über 2 Meter groß und füllt den Raum fast bis zur Decke aus. Die junge Frau muss weichen, weil seine Reservierung trotz Nichtanzeige gilt. Kaum hat sie sich an ihm vorbeigeschlängelt, läßt er sich langsam in den Mittelsitz sinken und versucht, sich so klein wie möglich zu machen – ein sinnloses Unterfangen, ist er doch wie Gulliver im Lande Lilliput.

Er tut mir leid, weil weder das Abteil, noch die Sitze für ihn gebaut sind. Das Schlimmste aber ist: Er stinkt wie ein Iltis und es liegen in einem vollbesetzten Zug noch 30 Minuten Fahrt vor mir. Vorsichtig schaue ich in die Gesichter der anderen Reisenden. Doch genau wie ich sind sie Reisevollprofis. Ihren ausdruckslosen Gesichtern oder Nasen ist rein gar nichts anzusehen. Also seufze ich in mich hinein, stelle mich auf eine flache Atmung ein und versenke mich bis zu meiner Ankunft in diesen Artikel.

Schluß und Gruß an Gretel

Ja, so schön ist Reisen mit der Bahn in Neu-Afrika.

Und bevor ich es vergesse, aus gegebenem Anlass noch ein paar Zeilen an unsere Schwedengretel: „Liebe Gretel, wenigsten hattest Du ja von Davos aus einen schönen Sitzplatz mit Deiner PR-Expertin Jennifer Morgan von Greenpeace und lecker Essen aus Plastikbehältern.

Jetzt kuschelst zu Hause bestimmt mit Deiner Mama in einem der beiden Designerstühle, die natürlich viel gemütlicher sind als der Boden des menschenleeren Gangs in einem angeblich überfüllten Zug. Wenn ich Du wäre, würde ich den Sessel für 8000,00 € mit Echtleder vorziehen. Da sitzt es sich bestimmt am besten.“

In diesem Sinne frohe Weihnachten an Euch alle, egal, auf welchem Bahnhof Ihr gerade festsitzt oder in welchem Zug Ihr Euch gerade zu einem Sitzplatz durchkämpft.

Eure Maria Schneider

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Maria Schneider fährt seit jeher Bus und Bahn. Während der Schulzeit gab es den Schülerausweis. In den Ferien fuhr sie jahrelang schwarz, da in ihrer Familie mit 5 Geschwistern kein Geld für Fahrkarten übrig war und sich in der Gesellschaft keine Spender finden ließen, um die Familie, 

die wegen der vielen Kinder als „asozial“ bezeichnet wurde, zu unterstützen. Für Zugfahrten nutzte sie jahrelang den sogenannten „Karnickelpaß“, der Fahrten zum halben Fahrpreis erlaubte, aber auch Rückschlüsse auf die Einstellung gegenüber kinderreichen, deutschen Familien zuläßt. Insgesamt bringt es Maria Schneider auf durchgehend 45 Jahre Bus- und Zugfahrten, da sie noch nie ein Auto besaß. Jedes Jahr legt sie berufsbedingt Tausende von Kilometern in Zügen durch ganz Deutschland und Europa zurück.

Essay: „Zuwanderung ist nicht die Lösung“


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anbei sende ich Ihnen ein Essay zur Zuwanderung nach Deutschland, die m.E. keine Lösung ist.
Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.
Herzliche Grüße von Maria Schneider
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Zuwanderung ist nicht die Lösung, oder: Ja, ich bin böse und es ist mir egal

Von Maria Schneider

Ich sehe ausschließlich Nachteile in der Zuwanderung:

– Das verlassene Land verliert qualifizierte Leute, die es selber braucht. Dies sagt einiges über den egoistischen Charakter und Kaltschnäuzigkeit der Auswanderer aus, die für mich daher wurzellose Globalisierungsheuschrecken sind.

– Das Opferland, in das eingewandert wird, hat mehr Druck auf dem Wohnungsmarkt- und Arbeitsmarkt. D.h. die Ärmeren hier werden weiter ausgegrenzt.

– Die Konkurrenz wird noch härter, da Migranten oft die Mutigsten und Skrupellosesten sind und zudem keine Repressalien zu fürchten haben, wenn sie brancheninterne Tabus und Regeln brechen, da sie ja Fremde sind. Beispiel: Uber.

– Da die Besten aus den armen Ländern weggehen, geht es den armen Ländern noch schlechter. Siehe oben: Mieser Charakter der Migranten, die keine Lust haben, etwas für ihr eigenes Land oder ihre Landsleute zu tun.

– Billige, eingewanderte Arbeitskräfte führen zu gesellschaftlichen Spannungen und Verweigerungshaltung bei deutschen Arbeitern, die nicht zu niedrigeren Löhnen arbeiten wollen

– Auf die Religion, Islam, den Verlust der deutschen Identität und die Rolle der Frau gehe ich gar nicht erst ein.

Lösungen sind wichtig und im Grunde einfach:

– Austausch der Regierungsparteien

– Parteiensystem ersetzen mit Volksvertretern, die 10 – 15 Jahre gearbeitet und Steuern gezahlt haben müssen. Diese dürfen höchstens 3 Jahre als Verwalter im Interesse aller Einheimischen agieren und müssen dann zurück in ihre Arbeit. Denn so werden sie mit den Folgen ihrer eigenen Politik leben müssen.

– Ausweisung aller illegalen und straffällig gewordenen Migranten

– Nur noch Sachleistungen statt Geld für Migranten

– Streichung von HartzIV für gesunde Deutsche. Statt dessen Arbeit, die menschenwürdig bezahlt wird. So wird es auch ausreichend Unterstützung geben für wirklich Schwache, Kranke, Alte und Alleinerziehende und arbeitslose Malocher, die geschuftet haben, seit sie 16 waren.

– Wer HartzIV noch bekommt und körperlich noch dazu in der Lage ist, muss gesellschaftliche Arbeiten, wie z.B. Parkpflege verrichten.

– Strengere Regeln zum Erwerb von Häusern oder Grundstücken durch Migranten.

– Förderung einheimischer Familien und Kinder durch großzügige Kredite, Steuererleichterungen oder sonstige Maßnahmen, für die man Ungarn als Vorbild nehmen könnte

Für gute Löhne und Gehälter wird genug Geld da sein, wenn die Migranten weg sind und wenn auch Osteuropäer dazu ermutigt werden, wieder etwas für ihre Länder zu tun, statt uns Arbeit und Wohnungen wegzunehmen. Denn Land ist ja genug da. Warum also nicht die Regionen nutzen und aufbauen, die nach dem 2. Weltkrieg an die osteuropäischen Länder übergingen?

Es gibt nichts umsonst

Wer meint, dies alles sei unfair, dem sei gesagt: Das Leben ist unfair. Es gibt nichts umsonst.

Und: Urvölker im Urwald sind die wahren Kommunisten. Jeder muss mithelfen, fast alles wird geteilt. Am wichtigsten ist folgende Erkenntnis: Faulenzer werden NICHT mitgezogen, sondern bestraft und ausgeschlossen.

Schon gewußt, Frau Roth, Kipping, Göring-Eckhardt, und wie sie sonst noch alle heißen? Im Urwald würden Sie alle leer ausgehen.

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Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.

Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org

Essay „Wieviele Kerzen wollen wir noch anzünden?“


Ich wünsche Ihnen trotz der schwierigen Zeiten Zuversicht, Hoffnung und eine gesegnete Adventszeit
Ihre Maria Schneider
Vorbemerkung:
Eigentlich wollte ich an jedem Advent symbolisch eine Kerze anzünden und jeweils eines Opfers der importierten Gewalt gedenken. Nach den Ereignissen in Nürnberg habe ich meine Meinung geändert.
Ich möchte keine roten Friedhofskerzen mehr in den Städten sehen, eine Zeitlang trauern und dann zur Tagesordnung übergehen. Es ist Zeit, zu handeln und immer mehr Druck auf die Politiker sowie auf die Migranten auszuüben, die jeden Respekt vermissen lassen.
All jenen, die vorsichtig sind und meinen, ihren Verdienst, ihre Rente und gar ihr Leben schützen zu können, sei gesagt, dass sie all dies ohnehin verlieren werden, wenn sie jetzt nicht handeln.
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Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.

Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org

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Wieviele Kerzen wollen wir noch anzünden?

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Von Maria Schneider

Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen. (Mt 7, 6)

Vorbemerkung:

Eigentlich wollte ich an jedem Advent symbolisch eine Kerze anzünden und jeweils eines Opfers der importierten Gewalt gedenken. Nach den Ereignissen in Nürnberg habe ich meine Meinung geändert.

Ich möchte keine roten Friedhofskerzen mehr in den Städten sehen, eine Zeitlang trauern und dann zur Tagesordnung übergehen. Es ist Zeit, zu handeln und immer mehr Druck auf die Politiker sowie auf die Migranten auszuüben, die jeden Respekt vermissen lassen.

All jenen, die vorsichtig sind und meinen, ihren Verdienst, ihre Rente und gar ihr Leben schützen zu können, sei gesagt, dass sie all dies ohnehin verlieren werden, wenn sie jetzt nicht handeln.

Wir gedenken des Feuerwehrmannes, der am Freitag, den 7. Dezember 2019 von einem nicht-assimilierten, hier geborenen Migranten erschlagen wurde.

Wir gedenken seiner Witwe, die mitansehen mußte, wie ihr Mann 50 Minuten später starb. Wir weinen bittere Tränen der Verzweiflung, weil wir wissen, dass wir Verräter in unseren eigenen Reihen haben, denen ihre eigene Eitelkeit, ihre Sicherheit und ihr hoher Status als geläuterte, bessere Menschen wichtiger ist, als sich für ihre eigenen Landsleute einzusetzen.

Wir fragen uns: Wie viele Ureinwohner Deutschlands müssen noch erschlagen, erstochen, totgetreten und vergewaltigt werden, bis sich das deutsche Volk endlich erhebt, das seit über 70 Jahren in einer klebrigen Masse aus Schuld und masochistischer Selbstberauschung an den Sünden seiner Vorfahren feststeckt?

Wann wollen wir uns dagegen wehren, dass wir seit 40 Jahren unser Territorium stückweise an orientalische Einwanderer verlieren, unsere Freiheiten und Traditionen aufgeben und inzwischen geistige und seelische Gefangene in unserem eigenen Land sind?

Wie lange – und zu wessen Vorteil – sollen wir noch büßen?

Der Mensch ist frei geboren. Unser Gott des Christentums gibt uns jederzeit das Recht, umzukehren und einen Neuanfang zu wagen. Christus hat uns von unseren Sünden erlöst und will, dass wir ein Leben in Fülle haben. Nirgendwo steht in der Bibel, dass wir uns als Knechte den Kriminellen unter den Ausländern unterwerfen müssten, um für die Sünden unsere Vorfahren zu büßen.

Büßen die Türken für den Völkermord an den Armeniern? Für die Vertreibung der Griechen aus Konstantinopel, die sie brutal aus ihren Häusern gezerrt und auf die Straße geworfen haben? Hat der gemeine Türke Gewissensbisse wegen der fortwährenden Besetzung Zyperns durch die Türkei?

Nehmen die USA etwa Einwanderer aus islamischen Staaten auf, weil sie Millionen Indianer ermordet haben?

Empfinden die Spanier Reue, weil sie Azteken und Inkas abgeschlachtet und deren Gold geraubt haben?

Denk’ ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht

Jeder, der etwas gesunden Menschenverstand bewahrt hat und in der Lage ist, die Situation mit etwas Abstand zu betrachten, wird feststellen, dass es nicht normal ist, dass das deutsche Volk seit 2015

  • Millionen nicht-westlicher Migranten ernährt und unterbringt, während deutsche Kinder und Rentner Hunger leiden
  • Hunderte von Morden, Vergewaltigungen sowie Massenangriffe auf Frauen wie auf der Kölner Domplatte ignoriert und wegen des 2. Weltkriegs und der Kreuzzüge meint, dies als Sühne erdulden zu müssen.

Übrigens entstand der Islam 600 Jahre nach dem Christentum und begann bald darauf mit der Islamisierung des ehemals christlichen Orients. Die Kreuzzüge waren mithin eine Reaktion auf die brutalen Christenverfolgungen, die bis heute andauern.

Ein Land, das seit 4 Jahren zuläßt, dass sein eigenes Volk tagtäglich von Kriminellen unter nicht-westlichen Ausländern angegriffen und eingeschüchtert wird, hat seine Seele schon fast verloren.

Deutschland wird nicht untergehen

Im Gegensatz zu den vielen Schwarzsehern, die sich ähnlich wie die Sühnemasochisten am eigenen Untergang ergötzen, glaube ich nicht daran, dass Deutschland untergehen wird.

Dazu sind wir zu intelligent. Dazu sind wir noch immer viel mehr als die Kriminellen unter den Ausländern. Und dazu wissen wir viel zu genau, dass allein wir Deutschland mit unserer Intelligenz und Leistungsfähigkeit noch am Laufen halten.

Unsere Schwäche ist neben der klebrigen Schuld auch die Edeltumsfalle. Diese verführte uns dazu, die ungebildeten, überemotionalen Kriminellen unter den Ausländern aus falscher Milde wie verwöhnte Kinder zu hätscheln, um sie ruhigzustellen. Auf Grund dieses Edeltums wachsen uns die Kriminellen unter den Ausländern nun über den Kopf. Deshalb sollten wir die Beschwichtigungen spätestens jetzt einstellen.

Wir können ausgezeichnet organisieren. Viele von uns wissen nach wie vor, wie man Angriffe plant und wie man sich wehrt. Was wir jedoch brauchen, ist ein Auslöser, der noch mehr Menschen aufrütteln wird.

Der tragische Tod des Feuerwehrmannes, um den nun seine zahlreichen Freunde und Feuerwehrkollegen in Augsburg trauern, ist ein weiterer großer Riß im Damm der politischen Korrektheit der faulen Oberschichtsschmarotzer, die Rassismus gegen ihre eigenen Landsleute zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil betreiben. Warum? Weil sie schlicht neidisch auf die Leistungsträger sind, denen sie das Wasser nicht reichen können oder wollen.

Ich habe die Kerzen satt

Ich will keine Kerze mehr anzünden. Ehrlich gesagt, habe ich die Kerzenansammlungen satt. Zu viele Städte haben nun schon solche Stellen, an denen eine grauenhafte Tat von polizeibekannten, undankbaren Kriminellen unter den Arabern und Afrikanern begangen wurde, die schon längst hätten abgeschoben werden sollen.

Diese jungen Männer wissen genau, dass sie etwas Falsches tun und auf’s Härteste in ihren Heimatländern dafür bestraft würden, dürfen sich jedoch hier auf Geheiß unserer verräterischen Politikerinnen fast alles erlauben.

Ich finde daher, die Zeit der Kerzen ist vorbei. Es ist nun Zeit, all dem, das unsere geschätzte Kanzlerin begonnen hat, ein Ende zu setzen. Es ist Zeit, jeden Migranten zur Verantwortung zu ziehen, der sich an unseren Kindern vergeht, unser Gastrecht mißbraucht, unser Essen verschmäht, unsere Sitten mißachtet und unsere Frauen als Freiwild betrachtet.

Schickt die Söhne heim

Es ist Zeit, diesen jungen Männern, die in ihrer Heimat als einer von vielen überflüssigen Söhnen nichts zu melden haben, zu erklären, dass sie sich hier zu integrieren haben oder zurück in ihre Heimatländer müssen.

Denn: Niemand kann seinem Land letztlich auf Dauer entfliehen. Und genau dort müssen die Überschuß-Söhne sich mit den alten, braunen Männern an den Schalthebeln der Macht und den rigiden Strukturen ihrer Religion auseinandersetzen, die ihnen dort nichts zu bieten hat, die sie jedoch hier so verteidigen.

Warum? Weil die meisten arabischen und afrikanischen Migranten selbst nichts anderes als ihre Religion zu bieten haben.

Es ist Zahltag

Es ist nun Zeit, den Zusammenhalt in unserem Volk wieder zu stärken, unsere eigenen Männer zu schätzen und jedem versuchten Angriff der Kriminellen unter den Ausländern auf unserem Territorium entschlossen entgegenzutreten.

Es ist Zeit, der geschätzten Kanzlerin Merkel Lebewohl zu sagen und all die anderen Politikerinnen bei den Grünen, der PDS, SPD und CDU ihrer wahren Berufung als Straßenkehrer, Putzfrauen und Taxifahrer zuzuführen.

Der Lappen muss weg

Darüber hinaus ist es auch an der Zeit, die jungen Kopftuchfrauen, die hier die Freiheiten des Westens genießen und sich gleichzeitig uns deutschen Frauen überlegen fühlen, auf das Schicksal ihrer Glaubensschwestern im Iran hinzuweisen, die für das Ablegen des Kopftuchs mit 60 Peitschenhieben oder Gefängnis bestraft werden. Das Kopftuch als „Fahne des politischen Islams“ (Necla Kelek) gehört nicht zu Deutschland. Daher:

  • Kopftuchverbot am Arbeitsplatz, im Kindergarten, in der Schule, an der Universität oder in der Öffentlichkeit, da Deutschland ein christliches Land ist. Angesichts der derzeit größten Christenverfolgung aller Zeiten, die sich bis heute auch im Orient fortsetzt, gibt es keinen Anlaß (auch nicht aus Edelmut), den Islam und seine visuelle Landnahme mittels Kopftuch zu dulden.
  • Ausweisung der Frauen, die sich weigern, das Kopftuch abzulegen, da dies ihre Ablehnung der deutschen Gesellschaft zeigt.

Das Ablegen des Kopftuchs und die Assimilation in die deutsche Gesellschaft sind als geringer Preis dafür zu sehen, dass wir den jungen Frauen viel mehr Freiheiten und einen höheren Wohlstand (meist sogar auf unsere Kosten) ermöglichen, als sie in ihrer ursprünglichen Heimat hätten. Wir sollten darauf achten, dass gerade junge Migrantinnen wie Ferda Ataman und Swasan Chebli regelmäßig dran erinnert werden.

Wiedereinführung von Recht und Gesetz

Ferner sind folgende Maßnahmen erforderlich, um das Abschlachten der deutschen Urbevölkerung und die Ausrottung der Christen zu beenden:

  • Rigorose Durchsetzung unserer Gesetze unter Ausnutzung des höchsten Strafmaßes
  • Austritt aus dem Flüchtlings- und Migrationspakt sowie aus dem Pakt zum Schutz der Rechte der Afrikaner – die neueste Erfindung der Grünen und Globalisten zur Diskriminierung der weißen Minderheit (die lediglich 8% der Weltbevölkerung ausmacht) und zur Umleitung unserer Steuern in Nichtregierungsorganisationen etc.
  • Konsequente Abschiebung aller illegal eingereisten Migranten
  • Abriegelung unsere Grenzen mit lückenlosen Grenzkontrollen
  • Verbot des Moscheebaus und des Islams, sofern sie der Schutzgelderpressung unter einem religiösen Deckmantel dienen
  • Streichung aller Sozialleistungen für illegal eingereiste und unter dem Flüchtlingspakt angesiedelte Afrikaner sowie die Ausweisung dieser Migranten und ihrer hier geborenen Kinder

Was wir außerdem dringend benötigen, ist ein Zusammenschluss sämtlicher Angehörigen und Freunde der Opfer von Migrantengewalt. Die vollen Namen und Bilder deutscher Opfer sowie der Täter sollten im Internet sowie mittels Flyer und Poster in ganz Deutschland verteilt werden.

Es ist außerdem nicht mehr hinzunehmen, dass deutsche Kriminelle – wie der Mörder von Gießen – medial mit ungepixeltem Bild angeprangert werden, während nicht-westliche, kriminelle Einwanderer vollen Personenschutz genießen. Statt dessen müssen deren Gesichter fotografiert und überall veröffentlicht werden.

Nein, ich will keine Kerze mehr anzünden. Es ist Zeit, die Trauer in Wut umzuwandeln und unsere Straßen zurückzuerobern.

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Ich wünsche Ihnen trotz der schwierigen Zeiten Zuversicht, Hoffnung und eine gesegnete Adventszeit
Ihre Maria Schneider

Essay „Vorsicht – der Einmann geht um“…mit AUDIO


Gorillas brauchen wirklich Hilfe…der Bestand schwindet…im Gegensatz zu den Negroiden, die sind aus lauter Langeweile und Geilheit ohne jedwedes Verantwortungsgefühl fleissig am produzieren…..damit dir das letzte Geld genommen wird…wegen des unfassbaren Rammeltriebes,,,oder?
anbei übersende ich Ihnen ein Essay zur Vorgehensweise der Einmänner hier in Deutschland. Dabei habe ich aus meiner eigenen Erfahrung sowie der meiner Bekannten geschöpft.

Vorsicht – der Einmann geht um

Von Maria Schneider

Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Daher seid listig wie die Schlange und sanft wie die Taube.“ (Mt 10, 16)

Seit 4 Jahren geht der Einmann um. Typischerweise stammt er aus einem armen Kontinent wie Afrika oder Arabien. Seit Merkels Grenzputsch 2015 ist er vermehrt alleine oder in Gruppen unter den Decknamen „Südländer“, „Geflüchteter“, „Schutzsuchender“, „Minderjähriger“ oder „traumatisierter Zuwanderer“ anzutreffen.

Seine typischen Opfer:

  • Naive Töchter von staatlichen Propagandaträgerinnen wie Lehrerinnen, Sozialpädagoginnen und Pastorinnen
  • Wehrlose Söhne von Kriegsdienstverweigerern, Politologen und Soziologen
  • Gläubige, naive Christen, die den Wolf im Schafspelz nicht erkennen
  • Verwaiste Senioren, deren Kinder als Globalisierungsheuschrecken unterwegs sind
  • Liebeshungrige Flüchtlingshelferinnen auf Sinnsuche
  • Ältere Damen der Oberschicht, die Abwechslung von ihrem Mann suchen
  • Einsame Mädchen, deren alleinerziehende Mütter vom Staat alleine gelassen werden

Typisches Vorgehen des Einmanns am Beispiel verwöhnter, liebeshungriger Frauen, die mit blutleeren, deutschen Dutträgern nichts anfangen können oder wollen:

Phase 1:

  • Süßholzraspeln, Liebesschwüre und Schmeichelei
  • Nach Bedarf Traumatisierungsmärchen, oder Krokodilstränen zur Mitleidserheischung wegen der Trennung von seiner Familie, obwohl diese ihn gezielt zwecks Geldbeschaffung nach Deutschland entsandt hat.

Sobald Liebesabhängigkeit hergestellt oder Idiotenmitgefühl beim deutschen Opfer geweckt ist, folgt …

Phase 2:

  • Der Einmann zieht, soweit möglich, beim Opfer ein.
  • Er drängt auf baldige Verlobung und Heirat.
  • Forderung von Geld und Geschenken für seine Familie
  • Forderung von Unterstützung beim Ausfüllen von Antragsformularen und bei der Suche nach Wohnung und Arbeit sowie beim Herschaffen und Betreuen Dutzende Verwandter, die alle stets in höchster Not sind.

 

Erlahmt die Liebe oder das Mitgefühl, oder äußern Freunde bzw. Eltern Kritik am Einmann, folgt …

Phase 3:

  • Neue Liebesschwüre. „Dein Blut fließt in meinen Adern!“
  • Das Opfer wird in seiner Gutherzigkeit überhöht. „Alle anderen Deutschen sind kalt, nur Du hast ein weiches Herz.“
  • Isolieren von Freunden und Familie. „Sie nutzen Dich nur aus und meinen es nicht gut mit Dir. Nur ich stehe wirklich zu Dir. Auf die anderen kannst Du Dich nicht verlassen.“
  • Der Einmann macht dem Opfer Geschenke, die er mit dem Geld des Opfers gekauft hat und erweckt dadurch Rührung, Mitgefühl und Schuldgefühle beim Opfer, da der Einmann so allein und mittellos ist.
  • Alternativ kauft der „mittellose“ Einmann von seinem eigenen Geld dem Opfer ein armseliges Geschenk, um beim Opfer noch mehr Schuldgefühle zu wecken. In seiner eigenen Kultur würde er seine Familie und sich dadurch entehren und dürfte sich bei einer zukünftigen Verlobten und ihrer Familie nie mehr blicken lassen.

 

Wenn auch dies nichts mehr hilft, beginnt …

Phase 4:

  • Es werden im Minutentakt neue, dringende Notfälle bei seiner Familie erfunden, die sofortiges Handeln (= Geld) ohne langes Überlegen erfordern.
  • Oft geht es um Leben und Tod. „Entweder Du gibst mir das Geld, oder Du bist schuld, dass mein Bruder stirbt, nicht ausreisen kann, die Menschen in meinem Dorf verdursten, verhungern etc.“

 

Wenn das Opfer auch hier standhaft bleibt, folgt …

Phase 5:

  • Der Einmann verletzt sich selbst oder tritt in Hungerstreik.
  • Er beauftragt Freunde oder Familienmitglieder damit, auf das Opfer Druck auszuüben und es umzustimmen.
  • Er beteuert, dass er jederzeit sein letztes Hemd für das Opfer und seine Familie geben würde, was nicht besonders glaubwürdig ist, da er kein Hemd besitzt.

 

Verweigert das Opfer weiterhin die Herausgabe von Geldern, tritt die letzte Phase ein:

Phase 6:

  • Der Einmann zieht unter dramatischem Gejammer und Geschrei aus. „Du bist genauso kalt wie alle anderen Deutschen. Du hast mich nie geliebt. Ihr Deutschen wisst nicht, was Familie bedeutet. Schau’ Dir Dein Gesicht an. Es ist häßlich vor lauter Geiz.“ Usw.
  • Er läßt dabei unbemerkt Wertsachen mitgehen und achtet darauf, alle Gegenstände, die gemeinsam gekauft wurden, mitzunehmen. Da er auszieht, wird er auf finanzieller Unterstützung bei seiner Wohnungssuche bestehen.
  • Im schlimmsten Falle vergewaltigt, ersticht, erdolcht oder erwürgt der Einmann sein Opfer. Das ist sein gutes Recht, denn das Opfer hat ihn vor seiner Familie (und nur die zählt) entehrt.
  • Das Opfer ist dafür verantwortlich, dass er seinen hohen Status als Geldgeber, der seine Familie mit einer dummen Deutschen ernährt, verliert. D.h. er ist im Familiengefüge wieder auf den Status eines weiteren, nutzlosen Essers gesunken.

 

Wie kann man sich vor einem Einmann schützen?

  • Fördern Sie den Zusammenhalt in der deutschen Gesellschaft
  • Fördern Sie die traditionelle Familie.
  • Versöhnen Sie sich mit Ihrer Familie. Sie haben nur die Eine.
  • Schaffen Sie Geborgenheit und Halt für Ihre Kinder durch Hausfrauen oder -väter, die gerne für ihre Kinder zu Hause bleiben
  • Zeigen Sie Respekt für die Leistung der Hausfrauen und Mütter
  • Schicken Sie Ihre Kinder zum Kampfsport
  • Pflegen Sie Traditionen
  • Schauen Sie sich die Realität Deutschlands unvoreingenommen an. Inzwischen berichten sogar die Massenmedien von Einmännern
  • Nehmen Sie sich Zeit für ihre Kinder und erklären Sie ihnen, dass zuerst die Familie zählt und sie nicht alles glauben sollen, was die Lehrer sagen
  • Ein Vergleich zwischen den Verhältnissen in Deutschland und den Herkunftsländern der Einmänner – insbesondere die Rolle der Frau – hilft

Wirklichen Schutz wird es erst dann geben, wenn die deutschen Männer sich wieder auf ihre Muskeln besinnen, die deutsche Kultur als Leitkultur durchgesetzt wird, die Einmänner und ihre Familien in ihre Heimat zurückgeschickt werden und ein strenger Grenzschutz eingeführt wird.

Bis dahin gilt: Halten Sie sich und ihre Kinder von allem Braunen fern. Das sagt ja auch schon die Politik.

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Viele weitere Geschichten zu Einmännern und „Bezness“ (Ehebetrug) finden sich auf der ausgezeichneten Seite https://www.1001geschichte.de/ – ein wahrer Augenöffner.

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Streng katholisch erzogen, betreute Maria Schneider 1994 – 2004 aus christlicher Nächstenliebe bis zur Selbstaufgabe einen stetig anwachsenden, syrisch-christlichen Familienclan. Nach mehreren Versuchen gelang es ihr schließlich, mit Hilfe eines Leibwächters die 9-jährige Beziehung mit einem der Einmänner zu beenden.

 Auslöser war seine Forderung nach 5000,00 Euro für die Reparatur einer Zisterne irgendwo in Syrien, ohne die der Vater (seines Zeichens ein Scheich im Besitz mehrerer Dörfer) sonst pleitegehen würde. Maria Schneider verweigerte zwar die 5000,00 Euro, insgesamt entstand ihr dennoch ein finanzieller Schaden von rund 25.000 Euro.

 Seit der Grenzöffnung 2015 wandte sie sich mehrmals an die syrisch-christliche Familie und bat sie um Unterstützung bei der Aufklärung über die Christenverfolgung in Syrien und die Folgen der Masseneinwanderung in Deutschland. Wie erwartet, besaßen die Einmänner noch immer kein „letztes Hemd“, das sie hätten geben können. Statt sich also für die jahrelange Unterstützung zu revanchieren, zog sich die Familie aus Angst vor Repressalien von ihren muslimischen Landsleuten und deren Einmänner komplett zurück.

 Trotz alledem liegen Maria Schneider die Urchristen am Herzen. Denn sie waren zuerst im Orient und wurden nun durch Islamisten nahezu ausgerottet. Wenn wir nicht wachsam sind, werden wir im Westen das gleiche Schicksal erleiden.

Ich würde mich über eine Veröffentlichung freuen, um soviele vertrauensselige Frauen und Männer wie möglich über das sogenannte Bezness (Ehebetrug durch orientalische Männer) aufzuklären.
Bei Fragen dürfen Sie sich jederzeit an mich wenden.
Ich wünsche einen schönen Abend.
Herzliche Grüße
Maria Schneider
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Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.

Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org