Schlagwort: Kai Diekmann

Invasoren-Flut: Heuchler und Geschäftemacher

verbrecher

Wenn die Lage unruhig wird und die Zeichen auf Chaos und Zusammenbruch stehen, kommt die Zeit der fanatischen Durchhalteparolen, aber auch die von Geschäftemachern, die versuchen, aus der allgemeinen Verwirrung Profit zu schlagen.

2015 oder spätestens das Folgejahr könnten schwere Umbrüche bringen – so oder so. Jedem, der es wissen will, ist klar, dass das massenhafte Eindringen von Fremden aus fernsten Kulturkreisen nach Deutschland zu Unfrieden führen wird.

In einer anderen Liga spielt Til Schweiger. Der Mann entdeckte vor Wochen die politische Korrektheit als Geschäftsfeld. Jetzt hat er in Berlin die Stiftung „Til Schweiger Foundation“ gegründet. Dabei war sein neuer Freund, Sigmar Gabriel. Gabriel war 2014 noch als „Pegida-Versteher“ unterwegs. Jetzt beschimpft er seine damaligen Gesprächspartner als „Pack“. Als „Quotenfrau“ – wie eine Berliner Tageszeitung gehässig schrieb – buddelte Schweiger die gute alte Rita Süssmuth aus, nun werden Spenden gesammelt.

Auch Kai Diekmann hatte eine Idee. Die von ihm geführte „Bild“-Zeitung leidet unter Schwund. Ging sie 2009 noch drei Millionen Mal über den Ladentisch, sind es mittlerweile nur noch etwa zwei Millionen. Hatte Diekmann seine Auflagenzahlen im Auge, als er die Fußballbundesliga-Vereine aufforderte, mit einem „Bild“-Aufkleber „Wir helfen – refugeeswelcome“ am Trikot aufzulaufen? Ausgerechnet der FC St. Pauli – Treffpunkt der Hamburger Antideutschen – verweigerte sich der Aktion. Der Klub wollte sich von „Bild“ nicht vereinnahmen lassen. Diekmann schimpfte, St. Pauli spiele der AfD in die Hände und „Refugees“ seien am (St.-Pauli-Sitz) Millerntor wohl nicht willkommen.

Nun hat St. Pauli Unterstützung von nicht erwarteter Stelle bekommen. Der FC Union Berlin – bis 1989 Heimstadt der DDR-Opposition – boykottiert die „Bild“-Aktion ebenfalls. Union-Präsident Dirk Zingler: „Wir können Flüchtlingsströme nicht beeinflussen oder die internationale Politik verändern, und als Fußballverein ist es auch nicht unsere Aufgabe.“ Inzwischen machen VfL Bochum, SC Freiburg und 1.FC Nürnberg bei der „Bild“-Aktion auch nicht mehr mit.

von Theo Maass paz2015-39

Im Springer-Imperium wird auf Konferenzen nur noch in englisch gesprochen

ist die Axel Springer SE (BILD, WELT, B.Z.) noch ein deutsches Verlagshaus?

Döpfner glaubt das offenbar nicht mehr, obwohl der Sitz des Unternehmens augenblicklich noch in der deutschen Hauptstadt ist. Vor Jahren hatte Döpfner seinen Führungskräften angekündigt, daß er die allgemeinen Konferenzen nicht mehr auf deutsch abhalte, wenn weniger als 70 Prozent der Mitarbeiter aus Deutschland kämen.

Dieses Versprechen löste er nun am 28. August dieses Jahres in Berlin ein. Dort wurde die „Axel Springer Management Conference“ erstmals ausschließlich in englischer Sprache abgehalten, weil, so Döpfner, mehr als 40 Prozent „of our people are coming from non German countries, also weniger als 60 Prozent der Angestellten aus nicht-deutschen Ländern stammten.

Schließlich sei Axel Springer „one family“, eine Familie. Für diese sei nicht die Sprache wesentlich, sondern der Journalismus: „Journalism is our genetic code.“ Döpfner sagte zwar in seiner Begrüßungsrede: „Diverse cultures have to be respected.“

Für die deutsche Sprache als Teil der deutschen Kultur hatte er jedoch auf dieser Veranstaltung keinen Respekt übrig.

Auf der Konferenz sprachen dann fast nur deutsche Führungskräfte wie BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, die sich redlich mühten, Englisch zu sprechen.

Was Außenstehenden zunächst als eine lächerliche Aufführung erscheint, erweist sich bei näherer Betrachtung als höchst bedenklich:

Wenn die Führungsebene marktbeherrschender Medien eine andere Sprache spricht als die unteren Ebenen und die Leser, wächst die Gefahr, daß Zeitungen zum Werkzeug einer dem Volk entfremdeten, abgehobenen Führungsschicht werden.

Bei einer solchen Entwicklung ist es nicht verwunderlich, wenn veröffentlichte und öffentliche Meinung immer stärker auseinanderklaffen.

sprache deutsche

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Islam: Giselher Suhr schreibt Offenen Brief an BILD-Chef Kai Diekmann

Die Islam-Debatte in Deutschland ist ein politisch vermintes Gelände, das musste auch Nicolaus Fest erfahren. Der stellvertretende Chefredakteur der Bild am Sonntag mit dem guten Namen (Sohn von Joachim Fest und Bruder von Alexander Fest) hatte im Juli einen vierzehn Zeilen kurzen Kommentar “Islam als Integrationshindernis” in seinem Blatt veröffentlicht. Am 9. September hat, mit einiger Verspätung, auch der Presserat den BILD-Kommentar von Nicolaus Fest gerügt. Aber die Debatte wurde insbesondere von BILD-Chef Kai Diekmann Islam geprägt, der sich bei seiner Kritik an der Position von Nicolaus Fest auch auf Springer-Chef Mathias Döpfner bezog. Nachdem die Sache scheinbar immer noch nicht ausgestanden ist, hat sich der frühere ZDF-Journalist Giselher Suhr (kl. Foto), der mittlerweile auf lyrikheute.com bloggt, entschlossen, Kai Diekmann am 16.9.2014 einen Offenen Brief zu schreiben.
Lieber Herr Diekmann, Sie sagen: Es gab und gibt für BILD und Axel Springer eine unverrückbare Trennlinie zwischen der Weltreligion des Islam und der menschenverachtenden Ideologie des Islamismus.

Lassen Sie mich nach Argumenten suchen, die diese Sichtweise in Frage stellen. Am Anfang steht die Feststellung:

1. Unser Land steht auf christlichen Fundamenten – Punkt.
Und die Frage muss beantwortet werden:

2. Wollen wir wirklich anfangen, die Grundwerte der westlichen Gesellschaft zur Disposition zu stellen? Und wie soll das praktisch aussehen? Wollen wir als Ausdruck multikultureller Toleranz die Scharia, den islamischen Rechtskanon auch in Deutschland einführen? (Hier ist nicht von einem “islamistischen” sondern von einem “islamischen” Kanon die Rede). Wollen wir wirklich erleben, wie auf der Königsallee in Düsseldorf Dieben die Hand abgehackt wird, und auf dem Berliner Gendarmenmarkt die Ehebrecherinnen gesteinigt werden?
Die Feststellung, dass wir im Kern ein christliches Land sind […] wirft daher immer häufiger die Frage nach dem Umfang der Religionsfreiheit auf und nach den Grenzen der religiösen Toleranz. Holla, werden jetzt meine Freunde rufen, nun verlässt (der Autor) aber endgültig den Boden der Verfassung. Aber: Der Satz “keine Freiheit für die Feinde der Freiheit”, meinen linken Freunden wohlbekannt, muss auch auf dem Feld der Religion gelten. Den Kopf in den Sand stecken und zu sagen: “Dagegen darf man nichts sagen, das ist Religion, und Religion ist verfassungsmäßig geschützt”, gilt nicht. Was falsch ist für unseren Staat und unsere Gesellschaft, muss benannt werden.

3. Gerade wer den Reichtum und die Vielfältigkeit der islamischen Kultur kennt, muss Kritik daran üben, wie religiöse Eiferer sie in vielen islamischen Ländern zurückgedrängt haben und wie deren Fanatismus zu uns überschwappt. Die Gutmenschen, die davon schweigen, begehen genau jene Sünde, die sie doch so dringend vermeiden wollten: Überheblichkeit. “Kritik an der islamischen Welt, den islamischen (nicht islamistischen) Minderheiten wird als islamfeindlich und fremdenfeindlich gesehen. Diese Kulturrelativisten sehen jedoch nicht, dass sie, indem sie nichtwestliche Kulturen skrupellos von ihrer Kritik ausnehmen, die Träger dieser Kulturen in ihrer Kritik einzementieren […] mit den besten Absichten. Es handelt sich um Rassismus in Reinform.” Das sagt eine Frau, die als Muslima aufwuchs, dann zur Kritikerin wurde. Unnötig zu sagen, dass Ayaan Hirsi Ali nur unter Polizeischutz leben und solche Sätze schreiben kann.

4. Unfreiheit ist ein Problem, das in muslimischen Kulturkreisen besonders verbreitet ist. Freiheitsfeindlich ist nicht der Islam, sondern der islamistische Fundamentalismus, der leider von weiten Teilen der muslimischen Welt einfach hingenommen, und von weiten Teilen der nicht muslimischen Welt verharmlost wird.

5. Auf dem jahrhundertlangen Weg zum Weltkalifat sind den fundamentalistischen Moslems alle Mittel recht, um zuerst Israel, dann Amerika und schließlich den gesamten libertären Westen von innen zu unterminieren und von außen zu zerstören – mit Parallelgesellschaften, Selbstmordattentaten und Atomwaffen.

6. Auf unsere unbeholfenen Reaktionen, auf die naiven Angebote des Dialogs, der interkulturellen Verständigung, der westlich geprägten Sehnsucht nach Harmonie und Kompromiss reagieren die Strategen des globalen Kalifats nur mit höhnischem Lachen.

7. Wie Deutschland, der Westen, wie die Demokratien der Welt sich dieser Herausforderung stellen – selbstbewusst, kämpferisch oder kulturrelativistisch defensiv – das wird die Schicksalsfrage der nächsten 50 Jahre sein. Ulrike Ackermann, die in Heidelberg die einzige deutsche Professur für Freiheitsforschung ausübt, schreibt in ihrem Buch “Eros der Freiheit”: Angesichts der Herausforderung des politischen Islam und des Hasses auf den Westen, der in Migrantenmilieus gedeiht, stünde eigentlich eine selbstbewusste Verteidigung der mühsam errungenen Freiheiten auf der Tagesordnung. Stattdessen reagiert Europa in Büßermanier. Es zweifelt an sich selbst und fühlt sich schuldig angesichts seiner kriegerischen und kolonialen Vergangenheit – und hasst sich selbst.”

8. In Deutschland erschien 2007 eine 509 Seiten dicke Studie “Muslime in Deutschland”. […] Dabei kam heraus, dass etwa 40 Prozent der Muslime hierzulande “fundamental orientiert” sind. [… ] 14 Prozent aller Befragten haben “problematische Einstellungsmuster” – das bedeutet laut Studie, dass sie entweder eine hohe Distanz zu Demokratie, und/oder eine hohe Akzeptanz zu politisch-religiös motivierter Gewalt zeigen.

Bitte machen Sie mir jetzt nicht den Vorwurf, lieber Herr Diekmann, dass die hier angeführten Punkte dazu beitragen “Pauschalurteile über den Islam” zu rechtfertigen. Sie stammen alle aus, so sehe ich es zumindest, “verlässlichen Quellen”.

Mit besten Grüßen
Ihr Giselher Suhr
P.S. Falls Sie die Fakten “checken” wollen: ALLE ARGUMENTE DES BRIEFS STAMMEN VON IHNEN SELBST ODER IHREM CHEF MATHIAS DÖPFNER. Die Punkte 1 – 3 aus “Der große Selbst-Betrug – Wie wir um Unsere Zukunft gebracht werden” Seite 214 ff. (Autor: Kai Diekmann, erschienen bei Piper 2007). Die Punkte 4 – 8 erschienen in DIE WELT vom 23.11.2010. Autor: Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE. Quelle: http://www.pi-news.net/2014/09/islamdebatte-journalist-giselher-suhr-schreibt-offenen-brief-an-bild-chef-kai-diekmann/#more-426439

für „Bild“-Redakteur ist der Islam ein „Integrationshindernis“…jetzt wird er von allen Seiten angegriffen, besondern die Linksparteien schreien Mord und Totschlag…

Für Wirbel in der deutschen Medienlandschaft sorgt derzeit der stellvertretende Chefredakteur der Bild am Sonntag, Nicolaus Fest. Er bezeichnete den Islam in einem Kommentar als „Integrationshindernis“ in seiner Heimat Deutschland. Er sehe sich als „religionsfreundlicher Atheist“, den Christentum, Judentum oder Buddhismus nicht stören würden. Vielmehr stören ihn aber „Zwangsheirat, Friedensrichter und Ehrenmorde“. Konkret heißt es:

Ich bin ein religionsfreundlicher Atheist. Ich glaube an keinen Gott, aber Christentum, Judentum oder Buddhismus stören mich auch nicht.

Nur der Islam stört mich immer mehr. Mich stört die weit überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund. Mich stört die totschlagbereite Verachtung des Islam für Frauen und Homosexuelle.

Mich stören Zwangsheiraten, „Friedensrichter“, „Ehrenmorde“.

Und antisemitische Pogrome stören mich mehr, als halbwegs zivilisierte Worte hergeben. Nun frage ich mich: Ist Religion ein Integrationshindernis? Mein Eindruck: nicht immer. Aber beim Islam wohl ja. Das sollte man bei Asyl und Zuwanderung ausdrücklich berücksichtigen!

Ich brauche keinen importierten Rassismus, und wofür der Islam sonst noch steht, brauche ich auch nicht.

Systemmedien-Kollegen knicken ein

Auf Solidarität konnte Fest in seinen eigenen Reihen jedoch nicht hoffen. Vielmehr distanzierten sich umgehend Kollegen aus der Bild-Zeitung und einigen Schwesterredaktionen der Systemmedien. Kai Diekmann, Chefredakteur des Mediums, veröffentlichte am Montag einen Kommentar, in dem es unter anderem heißt: „Bei BILD und Axel Springer ist (…) kein Raum für pauschalisierende, herabwürdigende Äußerungen gegenüber dem Islam und den Menschen, die an Allah glauben. Wer eine Religion pauschal ablehnt, der stellt sich gegen Millionen und Milliarden Menschen, die in überwältigender Mehrheit friedlich leben.“ Diekmann gewährte sogar seinem Freund, dem türkischstämmigen Grün-Abgeordneten Özcan Mutlu, Platz in seiner Zeitung für Kritik an Fest: „Die Hasstiraden des Autors schüren ohne Not Vorurteile, Ängste und Menschenfeindlichkeit.“

Auch die heftige Gegenwehr aus den Linksparteien und aus der Zunft der Medienkritiker blieb erwartungsgemäß nicht aus. So forderte der Medienkritiker Stefan Niggemeier sogar die Entlassung von Fest als Redakteur.

Offensichtlich möchten manche Kreise die freie Meinungsäußerung, wenn es um den Islamkritik geht, einfach unterdrücken.

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http://www.unzensuriert.at/content/0015841-F-r-Bild-Redakteur-ist-der-Islam-ein-Integrationshindernis