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Wilders und Strache: Die vergebliche Suche nach dem moderaten Islam

Geert Wilders und HC Strache bei der Veranstaltung „Europas bedrohung durch die Islamisierung“ in der Wiener Hofburg.

Geert Wilders und HC Strache bei der Veranstaltung „Europas Bedrohung durch die Islamisierung“ in der Wiener Hofburg.

Journalisten bei der gemeinsamen Pressekonferenz von HC Strache und Geert Wilders waren bemüht, Differenzen zwischen den Parteien der beiden Politiker herauszuarbeiten. Tatsächlich stimmen die FPÖ und die „Partei für die Freiheit“ (PVV) nicht in allen Politikfeldern überein. Auch in den Themenfeld, dem sich der gemeinsame Auftritt widmete, gibt es Unterschiede. Der Niederländer Geert Wilders kritisiert „den Islam“, der Österreicher HC Strache hingegen zieht gegen „den Islamismus“ zu Felde.

Dschihadisten sind für Moslems Helden

Doch blickt man auf Zahlen und Fakten, so stellt sich dieser Unterschied als nicht allzu groß heraus. Wilders zitierte in der Pressekonferenz und auch in der abendlichen Rede zum Thema „Europas Bedrohung durch die Islamisierung“ eine Studie, wonach 73 Prozent der in Holland lebenden Muslime ihre Glaubensbrüder, die in Syrien den Dschihad kämpfen, für Helden halten. 80 Prozent der türkischen Jugendlichen in die Niederlande fänden an Gewalt gegen Nicht-Muslime nichts Anrüchiges. Fast zwei Drittel der Muslime in Österreich seien der Meinung, dass man Juden nicht vertrauen könne. Und elf Prozent der Muslime in der Niederlanden seien nach einer Studie der Universität Amsterdam bereit, für den Islam Gewalt einzusetzen. Das sind bei rund einer Million Muslime im Land immerhin mehr als 100.000 Menschen.

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Ähnliche Entwicklungen zeigte HC Strache auf. Allein in Wien gebe es 21 salafistische Kindergärten und Privatschulen, in denen schon die Kleinsten radikalisiert und Lehren wie im Mittelalter verbreitet würden. In einem Schulbuch für den islamischen Religionsunterricht wurde der Märtyrertod verherrlicht und die Unterdrückung der Frauen und der Ungläubigen propagiert, wie die Freiheitlichen schon vor Jahren aufdeckten. Und eine salafistische Organisation verteile in Wien und anderen Städten Gratis-Korane. Jeder fünfte Islamist, der nach Syrien in den „Heiligen Krieg“ gezogen ist, wurde über diese Organisation rekrutiert.

Radikaler Islamismus reicht bis in offizielle Moslem-Vertretungen

Auch in Österreich reicht der radikale Islamismus weit in die offiziellen organisationen der Muslime hinein. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) wird von einem Präsidenten (Fuat Sanac) geführt, der der Islamischen Föderation angehört, der Vertretung der fundamentalistischen Milli-Görüs-Bewegung. Und selbst der Präsident dieser IGGiÖ sah sich dazu veranlasst, die offizielle Jugendorganisation „Muslimische Jugend Österreich“ zu kritisieren, weil hinter ihr „alte Männer mit Bärten“ – gemeint ist die Muslimbruderschaft – stecken würden, wie HC Strache in der Hofburg berichtete. Der lange Arm dieser Muslimbruderschaft reiche sogar bis in die Ausbildung für islamische Religionslehrer, wie der Kurier berichtete. Damit werde die Steinzeitmentalität des radikalen Islam an eine junge Generation weitergegeben.

Wilders glaubt nicht an reformierten Islam

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der Bedeutung zwischen Islam und Islamismus. Geert Wilders‘ Antwort darauf:

Ich glaube nicht in einen reformierten Islam. Und denen die das tun, sage ich: Auch wenn es möglich wäre, so würde das Jahrzehnte dauern. Solange können wir nicht warten. Wir haben jetzt ein Problem.

Falsche Toleranz ebnet dem Islam den Weg

Ein Problem, das sich nur lösen lässt, wenn die eigene Gesellschaft Stärke zeigt, waren sich Strache und Wilders in der Hofburg einig. Es sei die falsche Toleranz der Gutmenschen gegenüber islamischer Intoleranz, die das Problem verschärfe. Gegen diese Toleranz gelte es anzukämpfen, so Strache:

Gegen eine angebliche „Toleranz“, die es zulässt, dass eine Moschee samt Minarett nach der anderen quer durch Österreich gebaut wird, obwohl die Österreicher das nicht wollen.

Gegen eine „Toleranz“, die es nicht für nötig hält, dass in Moscheen auf Deutsch gepredigt wird, damit man auch alles verstehen kann.

Gegen eine „Toleranz“, die nichts dabei findet, dass Frauenrechte durch Zwangsehen oder Kopftuchzwang mit Füßen getreten werden.

Gegen eine „Toleranz“, die gewaltbereite Dschihadisten als verführte Opfer betrachtet.

Und gegen eine „Toleranz“, die islamistische Hassprediger duldet, die unsere Verfassung ignorieren und die Scharia als einzig gültiges Gesetz ausrufen.

Politiker biedern sich nach Terroranschlägen an

Die meisten Politiker würden die Augen vor der Realität verschließen, beklagte Strache. Jeder noch so blutige Terrorakt verleite sie nur dazu, sich noch mehr anzbiedern:

Jeden Tag hören wir das widerliche Mantra, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Bei jeder Schreckenstat, die im Namen des Islam geschieht, stürmen Barack Obama, David Cameron, Angela Merkel, mein eigener Premierminister Mark Rutte zu den Fernsehkameras, um der Welt zu erklären, dass die Taten nichts mit dem Islam zu tun haben. Für wie dumm halten die uns?

Wer die westlichen Werte anerkennt, ist kein Moslem mehr

Zwischen Islam und Terrorismus besteht eine direkte Verbindung. Diese können Muslime in Europa nur kappen, wenn sie sich vorbehaltlos zu den Werten der Länder bekennen, in denen sie leben wollen. Wer das nicht tut und auf die Scharia, die Unterdrückung der Frau oder die Geringschätzung Andersgläubiger beharrt, der ist ein Islamist. Wer das aber tut, der ist in den Augen seiner Glaubensbrüder kein Moslem mehr. Wilders sieht das nicht nur so, sondern spricht es auch klar aus:

Vor einigen Jahren rief ich die Muslime dazu auf, sich vom Joch des Islam zu befreien, sich für die Freiheit zu entscheiden. Ich unterstütze aus ganzem Herzen die Muslime, die die Freiheit lieben.
Daher sagte ich ihnen: „Befreit euch! Verlasst den Islam!“

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Dschihad-Kindergärten

Der islamische Fundamentalismus versetzt weite Erdteile in Angst und Schrecken. Der Arabische Frühling wurde zum islamistischen Schneeregen. Doch der Orient ist nicht allein mit seinen Sorgen. Die Integration von muslimischen Zuwanderern in westliche Gesellschaftssysteme ist offenkundig gescheitert. Die Bundesregierung und allen voran Integrationsminister Sebastian Kurz sowie Kulturminister Josef Ostermayer freuen sich über das neue Islamgesetz. Doch die Realität dürfte die angekündigten Verschärfungen im Kampf gegen den Fundamentalismus längst nicht nur eingeholt, sondern überholt haben.

Salafisten kontrollieren Kindergärten Kindergärten

Der renommierte türkische Islamwissenschaftler Ednan Aslan erklärte in einem Interview mit der Tageszeitung Die Presse, dass von 150 islamischen Kindergärten in Wien nahezu alle unter dem Einfluss von Salafisten und Muslimbrüdern stünden. Demnach werden bereits kleine Kinder von Extremisten und Fundamentalisten ideologisch missbraucht. Die FPÖ fordert in diesem Zusammenhang entschlossene Maßnahmen. Der FPÖ-Klubobmann im Wiener Rathaus, Johann Gudenus und die freiheitliche Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller wollen Dschihad-Kindergärten geschlossen wissen. Beide sehen lokal Wiens Bürgermeister Michael Häupl und bundespolitisch auch Familienministerin Sophie Karmasin in der Pflicht. „Wenn wir zusehen, wie Extremisten unsere Kinder erziehen, dann steht uns eine gesellschaftliche Katastrophe ins Haus“, warnt Kitzmüller vor der bisher über weite Strecken praktizierten Vogel-Strauß-Politik der Regierungsparteien.

IGGiÖ machtlos

Im Namen Allahs werden Jesiden ermordet. In Syrien tobt seit Jahren ein grausamer Bürgerkrieg unter dem Banner des Islamismus. Bisher haben sich mindestens 140 Menschen von Österreich aus auf den Weg in den Heiligen Krieg gemacht, um sich der Al-Kaida nahestehenden Gruppen oder dem Islamischen Staat anzuschließen. Es stellt sich also kaum mehr die Frage, welche Saat Muslimbrüder und Salafisten in kleinen Kindern säen. Doch die Alarmglocken schrillen leiser als anzunehmen wäre. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich und ihr Integrationsbeauftrager Omar Al-Rawi etwa verharren zumindest vordergründig weitgehend in Lethargie. Der Präsident der IGGiÖ, Fuat Sanac, wurde nicht müde, in Interviews seine Machtlosigkeit im Kampf gegen die Radikalisierung Jugendlicher zu betonen. „Hier würde eine verantwortungsvolle Islamische Glaubensgemeinschaft mit Nachdruck reagieren. Etwa in Gestalt von Omar Al-Rawi – wenn er seine Rolle als Integrationsbeauftragter ernst nehmen würde“, kritisiert Johann Gudenus die augenscheinliche Zurückhaltung. Die FPÖ werde es jedenfalls nicht hinnehmen, dass unsere Kinder und unsere Gesellschaft nicht vor „Dschihad-Pädagogen“ geschützt werden, kündigte Kitzmüller parlamentarische Initiativen an.

http://www.unzensuriert.at/content/0016262-FP-gegen-Dschihad-Kinderg-rten

Wiener Lehrer nahm Karenz und kämpft in Syrien für einen Gottesstaat…Islam…Terror

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Der syrische Bürgerkrieg reicht in seinen Auswirkungen längst in die österreichische Gesellschaft hinein. So sind den Behörden an die hundert Fälle bekannt, in denen Personen aus Österreich weggegangen sind, um in Syrien in den heiligen Krieg zu ziehen. Wie die Tiroler Tageszeitung (TT) meldet, ist auch ein islamischer Religionslehrer aus Wien dabei. Dieser soll sich für seinen Einsatz in Syrien unbezahlte Karenz genommen haben, um – angeblich unbewaffnet – gegen das Regime von Baschar al-Assad vorzugehen.

Der Wiener Stadtschulrat bestätigte, dass der Betroffene, Hisham A., im Schuljahr 2013/14 unbezahlte Karenz in Anspruch nahm. Sollte der Religionslehrer zurückkehren wollen, drohen ihm laut Stadtschulrat disziplinäre Maßnahmen. Hisham A. tritt als „Mediensprecher“ der „Hisb-ut-Tahrir“ in Syrien auf. Diese Gruppierung setzt sich für die Wiedererrichtung des „Kalifats“, also eines islamischen Gottesstaates, ein. In zahlreichen muslimischen Staaten und in Deutschland ist die Partei verboten.

„Bruder im Islam! Sag mir, wann wirst du zornig?“

Die TT berichtet von Videos, die von Hisham A. stammen und in denen Bilder von Opfern des Bürgerkriegs zu sehen sind, Frauen, Kinder, Buben, die um ihre Väter weinen – und dazu die Aufforderung, verpackt in eine Frage: „Bruder im Islam! Sag mir, wann wirst du zornig?“ Auch wenn sich die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) in einer schriftlichen Stellungnahme von derartigen Aktionen distanziert, stellt sich schon die Frage, wie es dazu kommen kann, dass solche Lehrer in österreichischen Schulen unterrichten dürfen.

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http://www.unzensuriert.at/content/0015182-Wiener-Lehrer-nahm-Karenz-und-k-mpft-Syrien-f-r-einen-Gottesstaat