Schlagwort: Gerhard Ittner

Bericht vom siebzehnten Prozeßtag gegen Monika und Alfred Schaefer am Landgericht München

 

Der Beginn der Verhandlung des gestrigen 17. Prozeßtages war – für die Prozeßbeobachter unerwarteterweise – von 9:00 Uhr auf 11:00 Uhr verlegt worden und begann dann mit weiterer Verzögerung schließlich um 11:45 Uhr. Eröffnet wurde die Verhandlung mit der Frage an die Verteidiger, ob sie die Zeit genutzt hätten, ihre Beweisanträge anzufertigen, was von den Anwälten verneint wurde mit der Begründung, daß sie ja erst vor 3 Tagen erfahren hätten, daß die von Ihnen eingereichten Befangenheitsanträge abgelehnt worden seien.

Daraufhin bat Rechtsanwalt Nahrath um eine kurze Pause, um sich mit seiner Mandantin auszutauschen und verkündete anschließend, daß er die beiden folgenden Anträge stellen wolle:

1. Die Ergänzung und Vervollständigung der Akte von Monika Schaefer um wesentliche Teile über ihre Lebensumstände in Kanada, die derzeit darin nicht aufgeführt oder weggelassen worden seien.

2. Die Ladung von Fred Leuchter – vorbehaltlich seiner Zusage – aus Amerika, der seinerzeit beim Zündel-Prozeß als Gutachter fungiert habe.

Daraufhin wurde dem Rechtsanwalt eine Frist von zwei Stunden, d.h. bis 14:00 Uhr eingeräumt, diese Anträge zu stellen, worauf der Anwalt erwiderte, daß für die Einreichung derartiger Anträge normalerweise drei Wochen benötigt werden würden und er den Eindruck habe, daß das Gericht die Verhandlung im Schnellverfahren durchziehen wolle.

Dies sei ein grober Verstoß gegen ein faires Verfahren. Die Staatsanwältin entgegnete, daß die eingeräumte Zeit durchaus als angemessen zu betrachten sei, weil er die Anträge in den vergangenen drei Wochen ja schon längst hätte vorformulieren können. Erneut stellte der Rechtsanwalt darauffolgend einen Befangenheitsantrag, doch nun gegen die gesamte Kammer und begründete diesen damit, daß er daran gehindert werde, die Glaubhaftmachung seiner Anträge hinreichend zu dokumentieren und entsprechend zu begründen.

Nachdem die Kammer sich zur Beratung zurückgezogen hatte, verkündete sie anschließend eine Frist bis 15:00 Uhr zur Einreichung der angekündigten Anträge. Rechtsanwalt Nahrath bot nun an, den Befangenheitsantrag zur Beschleunigung des Verfahrens auch handschriftlich einzureichen, was von der Staatsanwältin abgelehnt wurde, weil schon jetzt für sie ersichtlich sei, daß kein Grund für eine Befangenheit der Kammer vorliege und es daher für einen erneuten Befangenheitsantrag keine Grundlage gäbe.

Rechtsanwalt Nahrath ersuchte das Gericht daraufhin eingehend, den eben verkündeten Beschluß zu überdenken, denn es habe bereits viele Verhandlungstage gegeben mit jeweils mehreren Wochen Verhandlungspausen dazwischen und nun würden ihm nur zwei Stunden eingeräumt zur Formulierung von zwei Beweisanträgen und (!) einem Befangenheitsantrag.

Das habe wirklich Klasse! Er müsse sich nun als Rechtsanwalt entscheiden, ob er einen Befangenheitsantrag oder Beweisanträge stelle, weil die eingeräumte Zeit sicher nicht ausreichen würde, alle angekündigten Anträge fristgerecht fertig zu stellen. Diese Kurzfristigkeit der Fristsetzung sei ein grober Verstoß gegen die Prozeßordnung. Wiederholt plädierte die Staatsanwältin dafür, die Fristsetzung nicht zu verlängern, weil die Umstände bekannt gewesen seien und die Frist zur Anfertigung der Anträge bis 15:00 Uhr desselben Tages deshalb denkbar großzügig eingeräumt worden seien.

Während das Gericht die Verhandlung nach dem Beschleunigungsgrundsatz weiterführen will, rügte der Rechtsanwalt ein solches Schnellverfahren und verweist auf § 244, Abs. 6, Satz 2 StPO. Schließlich wurde die Verhandlung zur Anfertigung der Anträge durch die Rechtsanwälte unterbrochen, die nun – in Anbetracht der fortgeschrittenen Verhandlungszeit – bis 17:00 Uhr (also innerhalb von 2,5 Stunden) einzureichen sind.

Nach Wiederaufnahme der Verhandlung erklärte Rechtsanwalt Nahrath, daß er am kommenden Montag, den Antrag auf Vorladung des Zeugen Fred Leuchter stellen werde. (Anmerkung: Bei der Einreichung eines solchen Antrages muß der Rechtsanwalt sehr genau darauf achten, sich nicht selbst gemäß § 130 StGB strafbar zu machen, wie die Erfahrungen aus dem Zündel-Prozeß gezeigt haben.)

Zum Fall Gerd Ittner erläuterte der Rechtsanwalt, daß das Gericht die Ablehnung seiner Zeugenvernehmung damit begründet habe, daß der Zeuge deshalb ungeeignet sei, weil er sich ja selber nicht belasten könne. Gerd Ittner habe jedoch in seinem Schreiben an das Gericht deutlich gemacht, daß er der Initiator dafür war, das betroffene Video in deutscher Sprache zu veröffentlichen, was ohne Wissen von Monika Schaefer geschehen sei.

Diese Aussage habe eine erhebliche Relevanz für seine Mandantin. Klar sei, daß Gerd Ittner ein schwieriger Zeuge sei, doch sei es durchaus möglich, mit schwierigen Zeugen zu Ergebnissen zu kommen, wenn der Richter die Art und Weise der Zeugenbefragung auf die Schwierigkeit des Zeugen entsprechend ausrichte. Das Gericht habe stattdessen immer wieder unterbunden, daß Gerd Ittner seine persönlichen Angelegenheiten habe darlegen können, obwohl sie für den Prozeß seiner Mandantin als relevant anzusehen seien.

Bezüglich der Beweisanträge von Alfred Schaefer, in denen er öffentlich zugängliche Quellen über die geplante Vernichtung der weißen Rasse zitiert, äußerte sich das Gericht dahingehend, daß es den Ausführungen nicht folgen könne und darin nur die Absicht sähe, den § 130 StGB und die Offenkundigkeit des HC in Frage zu stellen, weshalb diese Anträge abzulehnen seien.

Die Verhandlung am gestrigen Donnerstag, den 18.10. endete ungewöhnlich spät erst gegen 20:20 Uhr und wird am Montag, den 22.10.2018 um 9:30 Uhr fortgesetzt. Der für Freitag, den 19.10.2018 angesetzte Verhandlungstag wurde gestrichen.

Zum Geschehen außerhalb des Gerichtssaals sei noch bemerkt, daß ein Prozeßbeobachter einen Kugelschreiber nicht mit in den Gerichtssaal hinein nehmen durfte, weil auf diesem „AfD“ stand. In der Pause ist es ihm gelungen, den Aufdruck „AfD“ von dem Kugelschreiber abzukratzen, so daß er ihn anschließend mitführen durfte.

HIER der Antrag der Verteidigung.

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http://die-heimkehr.info/berichte-aus-absurdistan/kurzbericht-vom-siebzehnten-prozesstag-gegen-monika-und-alfred-schaefer-am-landgericht-muenchen/

Kommt nach München für Monika und Alfred Schäfer

 

Der Volkslehrer
Am 09.08.2018 veröffentlicht

Am 14. 16. und 17. August finden in München die Verhandlungen gegen Monika und Alfred Schäfer statt.
Kommt bitte dorthin und unterstützt die beiden Kämpfer für die freie Rede durch Eure Anwesenheit.

Landgericht München II
Nymphenburger Straße 16
80 335 München

Beginn: 10 Uhr

#volkslehrer #linksliegenlassen

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Post von Gerd Ittner

 

 

Am 21.07.2018 veröffentlicht

Auszüge aus einem lieben Brief von Gerd Ittner zur Demo in Nürnberg. ♥
Ein großer Dank für die tolle Unterstützung und Mitarbeit an Irmi, Wiebke, Axel, Vadim, Nikolai, Falco und all die anderen tollen Kameraden!
Ohne Eure Unterstützung wäre das alles nicht möglich!♥
Das Video wurde seltsamer sehr dunkel – obwohl es übers Display heller rüberkam.
Aber ich habe weder eine professionelle Kamera noch ein Bearbeitungsprogramm – also nehmt es mir nicht übel 😉
Außerdem geht es ja um die Botschaft.
➡ Wer unsere politischen Aktivitäten aktiv oder finanziell unterstützen möchte, schreibt p
er E-Post an angela-schaller@gmx.de

Demo am 30 06 2018 in Nürnberg…Von einem Teilnehmer aufgezeichnete Bilder von der Demo in Nürnberg: "Freiheit für alle politischen Gefangenen"

 

Am 14.07.2018 veröffentlicht

Von einem Teilnehmer aufgezeichnete Bilder von der Demo in Nürnberg: „Freiheit für alle politischen Gefangenen und weg mit dem § 130! Bitte unterstützt die Politischen Gefangenen der BRD, indem Ihr ihnen schreibt (Nicht vergessen: Briefmarken beilegen.)
Die Anschriften:
Gerd Ittner JVA Nürnberg Mannertstr. 6 90429 Nürnberg
Monika Schaefer (gleiche Anschrift gilt für Alfred Schaefer) JVA Stadelheim Schwarzenbergstr. 14 81549 München
Usula Haverbeck JVA Bielfeld-Brackwede Umlostr. 100 / Haus 5 33649 Bielefeld
Horst Mahler JVA Brandenburg Anton-Saefkow-Allee 22 14772 Brandenburg
Dipl. Ing. Wolfgang Fröhlich JA Stein, H.Nr. 46484 Steiner Landstraße 4 A-3504 Krems/Stein

Kurzbericht vom dritten Prozeßtag gegen Monika und Alfred Schaefer am Landgericht München

Der dritte Prozeßtag begann nicht wie angekündigt um 12:30 Uhr, sondern erst um 13:15 Uhr. Gegenstand der heutigen Verhandlungen waren Vorträge der beiden Geschwister Schäfer über ihr bisheriges Leben, wo sie geboren wurden, wo sie aufgewachsen sind und was sie bisher in ihrem Leben gemacht haben. Beide sind im arktischen Kanada in vollkommen intakten Familienverhältnissen aufgewachsen und durften zu Hause nur Deutsch sprechen. Wenn die Großeltern aus Deutschland geschrieben haben, hat die Mutter den Brief der Familie vorgelesen. Für jedes Kind war zusätzlich ein eigener Brief dabei, den die Kinder dann wieder auf Deutsch beantworten mußten. So wurden sie gezwungen, Deutsch zu lernen, was sie als Kinder nicht wollten.

Solange die Eltern noch lebten, kamen sie oft – während der langen Schulferien in Kanada über 9 Wochen – nach Deutschland, um ihre Verwandten in NRW und in Bayern am Ammersee zu besuchen. Der Aufenthalt am Ammersee war für sie immer wie im Paradies, weil sie dort – ähnlich wie in Kanada – sehr naturnah leben konnten. Ihre Naturverbundenheit haben die beiden ihr ganzes Leben beibehalten. So hat Monika Schäfer Biologie studiert und später auch als Parkwächterin in einem Nationalpark in Kanada gearbeitet bevor sie Musiklehrerin für Geige wurde. Im Nationalpark war sie oft tagelang mit ihren Pferden allein in freier Wildnis unterwegs.

Alfred Schäfer hat ein ausgesprochen abenteuerliches Leben geführt. Er war mit dem Fahrrad 5 Jahre lang unterwegs, hat Amerika umrundet, war mit dem Fahrrad auch im Orient oder als Drachenflieger in der Luft. Dabei war er oftmals erheblichen Gefahrensituationen ausgesetzt, wie z.B. einem Absturz mit dem Drachen, die er nach seiner Überzeugung nur deshalb überlebt hat, weil er einen Schutzengel hat. Er hat auf seinen Reisen nie in Hotels übernachtet, sondern immer nur im Freien.

Der Vater der beiden Geschwister, ein Überlebender der Rheinwiesenlager, war in Kanada als Arzt bei den Eskimos tätig. Von ihm lernten sie, daß ein naturverbundenes Überleben in extremen Klimata und mit Naturvölkern nur möglich ist mit vollständig aufrichtiger und wahrhaftiger Haltung.

Nach dem Tod des Vaters wurde die Bindung der Geschwister enger miteinander, um die Familientraditionen aufrecht zu erhalten. Zu Weihnachten hat die Schwester Alfred und dessen Frau am Starnberger See in Tutzing mehrmals besucht, damit sie das Fest gemeinsam so feiern konnten, wie sie es mit ihren Eltern in Kanada immer gefeiert haben.

Als der Vortrag des Angeklagten von der Staatsanwältin unterbrochen wurde, wies der Anwalt daraufhin, daß nur der Vorsitzende unterbrechen dürfe, aber nicht sie. Ungewöhnlich war überhaupt, daß am heutigen Prozeßtag eine andere Staatsanwältin zugegen war als an den beiden ersten Verhandlungstagen.

Es läßt die Vermutung aufkommen, daß der heutige Vortrag der Lebensläufe für den Prozeßausgang völlig irrelevant sein könnte, wenn die Staatsanwälte beliebig austauschbar sind.

Zum Schluss wurde ein kurzer Ausschnitt eines Videos gezeigt, in dem ein Judenstern und ein Hakenkreuz miteinander vergleichend beschrieben wurden. Das ist offenbar der Gegenstand der Anklage. Alfred Schäfer wurde zu diesem Video befragt. Der Anwalt hat die Rechtmäßigkeit der Befragung in Frage gestellt, weil die Bildsequenz aus dem Zusammenhang gerissen sei, ohne dabei zu fragen, warum diese beiden Symbole in dem Video beschrieben wurden.

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„Es kommt der Tag, an dem werden all die Lügen unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen“

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http://die-heimkehr.info/berichte-aus-absurdistan/kurzbericht-vom-dritten-prozesstag-gegen-monika-und-alfred-schaefer-am-landgericht-muenchen/

Kurzbericht vom zweiten Prozeßtag gegen Monika und Alfred Schaefer am Landgericht München

Artikel übernommen von:  http://die-heimkehr.info

Die Stimmung und die allgemeinen Umgangsformen waren am heutigen zweiten Prozeßtag deutlich entspannter. Möglicherweise lag das daran, daß den Veranstaltern der Inquisition dämmerte, daß sie am gestrigen Tag „etwas“ überzogen hatten. Dies äußerte sich auch darin, daß sich die Geschwister Schaefer ab jetzt begrüßen und miteinander sprechen dürfen. Auf Einwand der Staatsanwaltschaft allerdings nur auf deutsch.

Während der Verhandlung wurde kurz unterbrochen.

Der Staatsanwalt, welcher am Vortag die Sprungkraft des Hündchens Pawlow mit einem Haftbefehl gewürdigt hatte, erschien in der Verhandlung.

Er sprach mit dem Richter, welcher daraufhin verkündete, daß Alfred Schaefer gegen eine Zahlung von 5000 € in die Freiheit entlassen wird. Der ihn bewachende Polizist räumte das Feld und Alfred konnte sich in den Prozeßpausen wieder frei bewegen.

Der Anwalt von Monika Schaefer trug seinen Schriftsatz zum Paragraph 130 in einer sehr emotionalen und überzeugenden Art und Weise vor.

Dies wurde von der Staatsanwältin gerügt, indem sie zum Ausdruck brachte, daß der Schriftsatz dem Gericht vorgetragen würde und nicht dem Publikum.

Woraufhin er mit der Einlassung antwortete, daß es der Verteidigung obliegt, überzeugend aufzutreten. Dazu gehöre auch die emotionale Seite, weil er damit zum Ausdruck bringen will, daß dies seine innerste Überzeugung ist.

Denn der Inhalt liefe darauf hinaus, daß der Prozeß nur mit einer Freilassung beendet werden könne, da ein Sondergesetz keine Rechtskraft habe und darüber hinaus auch noch eine Entscheidung vom BVG dazu ausstehe.