24.08.2020 Artikel-Zusammenfassung


Die Amadeu-Antonio-Stiftung und die Grauen Wölfe

„Okupas“: die besetzten Ferienhäuser in Spanien

Wie Spiegel und Süddeutsche Zeitung die österreichische Regierung stürzten

Neue Sequenzen des Ibiza-Videos aufgetaucht

Gesundheitsexperte warnt vor „Angstmacherei“ im Herbst

WHO: Abstandsregeln und Maskenpflicht auch mit Impfstoff weiter nötig

AfD: Merkel, Schäuble und Co nutzen Corona, um Nationalstaaten abzuschaffen

Söder ruft Bundesländer zu härteren Corona-Maßnahmen auf

Regierungspräsidium lässt mehr als sieben Millionen Jodtabletten verteilen

Asteroid rast auf Erde zu – Er wird am 02.11.2020 erwartet

Fluggastdaten zur Ermittlung von Corona-Kontakten genutzt

Klicke, um auf 24.08.2020.pdf zuzugreifen

Finanzen – Global – EU: Glass-Steagall oder Hyperinflation?


.

Vorab-Artikel zum u.a. Bericht

http://deutschelobby.com/2013/01/04/neujahrsansprache-2013-von-helga-zepp-larouche-buso/

.

.

Wir bewegen uns nun seit Jahren mit steigender Geschwindigkeit auf Hyperinflation zu: jedes Rettungspaket, jede quantitative Erleichterung der Fed, alles gekoppelt mit immer drastischerer Kürzungspolitik, haben die transatlantische Welt inzwischen an den Rand der hyperinflationären Explosion gebracht. Das zusammengebrochene imperiale Paradigma muß vollständig durch ein neues ersetzt werden, das den Menschen wieder in den Mittepunkt stellt. Die Einführung des Trennbankensystems ist dafür der erste notwendige Schritt.

.

http://bueso.de

.

Glass-Steagall-Gesetz

Das Glass-Steagall-Gesetz (Glass-Steagall Act) ist eine Vorschrift, die im Jahre 1931 in den USA entstand, und das Einlagen- und Wertpapiergeschäft der Banken reguliert.

Es besagt, dass alle Banken, die in den USA tätig sind, entweder das Einlagegeschäft betreiben oder aber sich dem Wertpapiergeschäft widmen dürfen. Demnach darf eine Bank nicht beide Geschäfte gleichzeitig betreiben und so wurden die Geschäftsbanken von den Investmentbanken getrennt. Unter ausgesuchten Bedingungen über eine Holding-Gesellschaft ist es für eine Bank in den USA seit dem Jahre 1999 möglich, Commercial Banking, Investment Banking und andere Aktivitäten wie beispielsweise der Vertrieb von Versicherungsleistungen miteinander zu verbinden. Das Glass-Steagall-Gesetz wurde einst auf dem Höhepunkt der amerikanischen Finanzkrise der 30er Jahre verfasst, um den amerikanischen Markt künftig vor Börsenpleiten zu schützen. Damals verursachte der Börsenkrach von 1929 eine radikale Dezimierung der amerikanischen Bankenlandschaft. Rund ein Drittel der Banken gingen in die Pleite. Die Schuld an dem Börsencrash wurde den Banken selbst zugeschoben. Sie hätten den Investoren wertlose Wertpapiere verkauft und anvertraute Kundengelder zweckentfremdet.

Dagegen sollte das Glass-Steagall-Gesetz angehen, indem es die Teilung der Börsengeschäfte bestimmte, so dass Banken keine derartigen Geschäfte mehr tätigen und Börsenhändler seitdem keine Aufgaben von Banken übernehmen durften. Doch so wirklich hat sich das Glass-Steagall-Gesetz in der Praxis nicht bewährt.

.

Begriffs-Erklärung

Glass-Steagall Act

ist die Bezeichnung für zwei Bundesgesetze der Vereinigten Staaten. Namensgeber dieser amerikanischen Bundesgesetze waren Senator Carter Glass aus Virginia und der Kongressabgeordnete Henry B. Steagall, beide von der Demokratischen Partei.

.

Zur weiteren Beruhigung trug der Glass-Steagall Banking Act bei, der Geldanlagegeschäfte von »normalen« Bankgeschäften trennte und eine Versicherung der Bankeinlagen vorsah. Als Kontrollorgan für die Börse fungierte ab 1934 die Securities and Exchange Commission, die eine übersteigerte Spekulation und Geschäfte zwischen Insidern verhindern sollte. Die Aufgabe des Goldstandards und die Abwertung des Dollars zielten darauf ab, das inländische Preisniveau zu heben. Dieser Alleingang der USA verurteilte das Projekt einer internationalen Währungsstabilisierung zum Scheitern, das die Londoner Weltwirtschaftskonferenz 1933 erörterte. Damit verstärkten die USA den Trend zum ökonomischen Nationalismus, der dem Ideal des freien Welthandels eigentlich zuwider- lief. In der Haushaltspolitik verhielt sich Roosevelt konventionell und mahnte zur Sparsamkeit, als das Haushaltsdefizit anwuchs. Die Ausgabenkürzungen, die der Kongress daraufhin vornahm, wirkten der wirtschaftlichen Erholung eher entgegen. Erst 1938 wurde dieser restriktive Kurs aufgegeben, als die Konjunktur erneut einbrach und sich vor dem Hintergrund des Aufstiegs von Deutschland und Japan bereits die Notwendigkeit militärischer Aufrüstung ankündigte.

(c) wissenmedia GmbH, 2010