Deutliche Aufklärung über deutsche „EU“-Fanatiker: Stellungnahme zur Einführung einer Europäischen Bankenaufsicht


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Veröffentlicht am 18.06.2013

Am 13. Juni 2013 — um 22 Uhr – hat der Deutsche Bundestag einer europäischen Bankenaufsicht zugestimmt. Wissen Sie, was das bedeutet? Sie werde es nicht wissen wollen- aber Sie sollten es wissen. Und zwar unbedingt: Bankenaufsicht klingt harmlos. Vielleicht sogar positiv: spanischen, griechische und sonstige Pleite- und Zockerbanken kommen nun unter eine gestrenge, an deutschen Standards gemessene Aufsicht. Aber dem ist so nicht. Gar nicht.
Erstens: Die Bankenaufsicht dient — wie der Fiskalpakt — als das Feigenblatt, mit dem man uns Deutsche beruhigen will: Weil auch die Südländer ihre Banken dieser neuen gestrengen europäischen Aufsicht unterwerfen, soll nun der Eurorettungsschirm ESM im Gegenzug vollkommen neu gestaltet werden: Fortan rettet er nicht mehr nur die insolventen Staaten, sondern auch —- die insolventen Banken.
Der ESM hat ein Rettungsvolumen von 500 Mrd. Euro. Die Banken der sechs schlimmsten Krisenländer haben Schulden von 9.400 Milliarden Euro. Also: 20 mal mehr, als der Rettungsschirm hergibt oder 30 mal unser gesamter Bundeshaushalt 2012. Dafür steht fort an der ESM gerade- also: SIE. Oder glauben Sie wirklich, dass der Bundestag einer Erhöhung des ESM mit deutschen Steuermitteln nicht zustimmt, wenn „die Märkte“ rufen?
Und zweitens: Für die europäische Bankenaufsicht ist nicht etwa die Deutsche Bundesbank zuständig, sondern – die EZB-. In der EZB hat jedes Land eine Stimme, Zypern eine, Griechenland eine, Deutschland eine. Mit einfacher Kopfmehrheit beschlossen die Südländer so, unbeschränkt Geld für ihre insolventen Länder zu drucken. Und die gleichen Länder führen jetzt die Aufsicht über Europas Banken. Sie entscheiden, ob eine deutschen Bank geschlossen werden soll oder ob eine spanische Bank die Banklizenz behalten kann- und aus dem ESM, also: von Ihnen gerettet werden muss.

Die Haftungsrisiken waren schon vor der Ausweitung des ESM unkalkulierbar, unbezahlbar, unverantwortlich. Nun ist das Risiko um ca. 10.000 Milliarden gestiegen.

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Haben Sie dazu noch Fragen? Dann wenden Sie sich an Ihren Abgeordneten im Deutschen Bundestag.

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Über AbgeordnetenCheck.de oder rufen Sie ihn einfach mal an: Berlin, 030-227-0.

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Unser Protest muß in den Bundestag. Wehren wir uns. Gemeinsam sind wir stark!

Die neuen Taschenspieler-Tricks der EU-Kommissare


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Die wahre Alternative für Deutschland…..gegen Euro, gegen eine Diktatur-„EU“. gegen Islamisierung, gegen Überfremdung, gegen Anti-Deutsche……..

und für das Deutsche Volk, für Deutschland, für unser Recht, für unsere Existenz, unser Lebensrecht, unsere Heimat, unser Land………………..

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Landesverband Bayern     – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Pressemitteilung Nr.    0301302 vom 13.05.2013

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Man will den Bankkunden europaweit in die Taschen greifen und das Bargeld abschaffen!

Die EU-Kommission will, dass alle Bürger künftig überall unbegrenzt Bankkonten eröffnen können. Vordergründig suggeriert dies Fürsorge für die Bürger. Hintergrund des ganzen bedeutet jedoch, daß diese Maßnahme vor allem den internationalen Großbanken dient, da diese dann effizientere Möglichkeiten haben, im Crash-Fall die Zwangsabgabe der Bank-Kunden europaweit einzuziehen“,  kritisiert der geschäftsführende stellvertretende Bundesvorsitzende der Republikaner Johann Gärtner. Dies beinhaltet ein beträchtliches Risiko für uns Bankkunden, so die Republikaner.

 

In Zukunft sollen EU-Bürger Konten in Ländern eröffnen können, ohne dort einen Wohnsitz zu haben. Die neue Verordnung, welche die EU als „Recht auf Zugang zu einem EU Basiskonto“ anpreist, schafft für in Bedrängnis geratene Großbanken die Möglichkeit eines effizienten Zugriffs auf die Konten der Kunden und eine bei  Bedarf notwendige Zwangsenteignung nach dem Beispiel von Zypern.

 Die Abschaffung des Bargeldes wird damit ebenfalls weiter von der EU vorangetrieben. Jüngsten Studien zufolge haben in der EU rund 58 Millionen Verbraucher über 15 Jahren noch kein Zahlungskonto. Ohne Konto könnten die europäischen „Bürger nicht in vollem Umfang an der Gesellschaft teilnehmen“, heißt es weiter. Auch dürfe die finanzielle Situation der betreffenden Person nicht als Grund für die Verweigerung eines Kontos angeführt werden.

 

Was sich so schön anhört hat in Wahrheit das Ziel, die gläserne Tasche bei allen EU-Bürgern zu erreichen. Es wird klar, so Gärtner, dass die neue Richtlinie vornehmlich den großen Kreditinstituten dient, da diese ihre Produktpalette über nationale Grenzen hinweg anbieten und dadurch kleinere Banken leichter verdrängen oder übernehmen können.

Dies ist keine Liberalisierung des Wettbewerbs, sondern Lobby-Politik der EU im Dienste der global agierenden Finanzwirtschaft. Es ist nur logisch, dass daher die großen Banken unter dem Schutz der EU agieren dürfen. Mit der Banken-Union wird schließlich geregelt werden, dass alle europäischen Bank-Kunden zur Bankenrettung herangezogen werden. Da möchte man  ja auch wirklich überall ein Konto haben, von dem die Zwangs-Abgabe dann zügig abgebucht werden kann.

Es gibt dann nun auch ein Grundrecht auf die Zwangs-Abgabe – für die Banken. Und so werden wir laufend, Stück um Stück, wie dumme Kälber mehr und mehr von der EU bewirtschaftet.

Liebe Bürger,  wacht endlich auf! Wehrt euch mit dem Stimmzettel.

V.i.S.d.P.: Die Republikaner, Landesverband Bayern

 

Die REPUBLIKANER

Landesverband Bayern

Peterhofstraße 15, 86438 Kissing

Tel. 08233 / 84 92 30

Fax 08233 / 84 92 98

Email-Adresse:

 bayern@rep.de

www.rep-bayern.de

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Prof. Hankel: Euro ist Dynamit….Bürgerkrieg nicht ausgeschlossen…Euro führt zur endgültigen Enteignung Deutschlands……


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Veröffentlicht am 04.05.2013

Mehr: http://www.mmnews.de Prof. Hankel über die weitere Zuspitzung der Euro-Krise.

Einziger Ausweg: Rückkehr zu Nationalwährungen und Euro nur noch Verrechnungseinheit. –

Hält die Politik weiter am Euro fest, ist Bürgerkrieg nicht ausgeschlossen.

Auf jeden Fall aber kommt es dann zum großen Knall.

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Knall Euro EU

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Euro: Zeichen auf Endspiel


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euro eu endspiel.

Berlin appelliert, doch Krisen-Länder halten die »Sparpolitik« nicht mehr durch

Nach einem wichtigen Berater des Bundesfinanzministeriums sieht auch Bundesbankchef Jens Weidmann die jetzige Euro-Rettungspolitik vor dem Aus.

Es verblüfft, wie wenig Wellen eine Äußerung geschlagen hat, die eigentlich eine Bombe ist: „Dem Euro gebe ich mittelfristig nur eine begrenzte Überlebenschance“, sagte nicht irgendein notorischer Euro-Kritiker der „Welt am Sonntag“, sondern Kai Konrad, der Vorsitzende des Wissenschaftsrats des Bundesfinanzministeriums, also einer der einflussreichsten Wirtschaftsberater der Bundesregierung. Es sei schwer, konkrete Zahlen zu nennen, aber „fünf Jahre klingen realistisch“.

Konrad hält die Euro-Rettungspolitik aus Rettungsschirmen und die (eigentlich verbotene) Finanzierung maroder Staaten durch die Europäische Zentralbank (EZB) einerseits sowie Sparpolitik und „Troika“-Diktatur für gescheitert. Damit aber wäre die Grundlage der gemeinsamen „Rettungspolitik“ dahin.

Für Konrad kein Drama: Ihm gehe es nicht um den Euro, sondern um Europa. Wenn es nicht anders gehe, dann müssten sich die Staaten so verschulden können, wie sie möchten – aber eben jeder auf eigene Rechnung und nicht auf Kosten der anderen. Das aber würde, Konrad weiß das, letztlich auch bedeuten: jeder in seiner eigenen Währung.

Die Lage ist dramatisch: Etliche südeuropäische Staaten ächzen unter der für sie zu starken Währung und den damit verbundenen Sparauflagen. Die soziale Lage in Griechenland, Spanien, Portugal oder Zypern steht kurz vor einer Explosion mit unabsehbaren Folgen.

Die neue italienische Regierung will die Sparpolitik beenden, Spanien hat seine Sparziele nach unten korrigiert, selbst EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso tritt, angesichts der explosiven Lage, öffentlich für eine Lockerung der Sparpolitik ein.

Als Finanzierer neuer Schuldenorgien sehen viele die EZB. Sie soll Geld „drucken“ und die Krisenländer finanzieren. Das jedoch untergräbt die Stabilität der Währung. Just als Konrad sein Euro-Endszenario verkündete, wurde jedoch ein Schreiben der Bundesbank an die Öffentlichkeit lanciert, in welchem die deutsche Notenbank eine solche EZB-Politik des leichten Geldes in aller Schärfe zurückweist.

Wie man es dreht und wendet: Die Strategien der einzelnen Länder und Akteure im Euro-Raum passen nicht mehr zusammen. Die Fliehkräfte nehmen Ausmaße an, die kaum mehr einzufangen sind. Die Unmöglichkeit, derart unterschiedliche Volkswirtschaften und Strategien in einen Währungsraum zu sperren, treten täglich brutaler zutage, und, was noch entscheidender ist: Der Wille und wohl auch die Fähigkeit zur Einigung schwinden zusehends.

Beobachter mutmaßen, dass die Kanzlerin die Entwicklung noch bis zur Bundestagswahl unter der Decke zu halten versucht.

Danach jedoch könnten grundlegende Entscheidungen kaum mehr aufgeschoben werden.

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TimeToDo.ch vom 19.04.2013, – Mein Geld – Dein Geld – Geld weg !


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wir empfehlen dringend, den Beitrag von Prof. Dr. Michael Vogt

anzuschauen……….es sei denn, ihr habt weder Eigentum, Haus oder

Wohnung auf Hypothek oder Geld egal in welcher Form auf der Bank…..

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EU – Plan B – Wie Angela Merkel den Ausstieg aus dem Euro plant


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Vorab:

Die AfD = Alternative für Deutschland, ist keine „Anti-EU“ – Partei!

Sie wollen einzig und allein eine Absicherung ihrer Ersparnisse.

Ansonsten unterstützen sie jeden einzelnen Punkt der aktuellen

„EU“-Politik von Merkel oder auch Rot und Grün. Wobei natürlich Rot- Grün

das endgültige „AUS“ für die BRiD bedeuten würde, sprich für ihre Bürger.

Die Republikaner dagegen sind eine „Voll-Partei“ mit sämtlichen Politik-Punkten.

Sind bundesweit vertreten und klar und deutlich gegen diese „EU“.

Warum also „AfD“, eine Merkel-Partei?

Wiggerl

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Das Chaos in vielen europäischen Ländern zwingt Angela Merkel zu Überlegungen, wie Deutschland aus dem Euro austreten kann.

Eine zentrale Rolle könnte in ihrem Plan die Anti-Euro Partei „Alternative für Deutschland“ spielen.

Denn sie verfolgt vor allem ein Ziel: Vier weitere Jahre im Kanzleramt.

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Angela Merkel auf der Suche nach dem Plan B: Der Austritt Deutschlands aus dem Euro könnte ihr durch die neuen Anti-Euro-Partei ermöglicht werden. (Foto: consilium)

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Eine Partei, die in einem 80-Millionen-Land 7.000 Mitglieder in einem Monat gewinnt, ist noch keine Gefahr für die etablierten Parteien. Aus der Perspektive von Angela Merkel ist die „Alternative für Deutschland“ jedoch eine willkommenes Hilfe. Denn hinter den Kulissen hat in Berlin längst das Nachdenken über die Zeit nach dem Euro begonnen.

Die Lage in den meisten Euro-Staaten ist kaum noch zu kontrollieren. Auch Brüssel agiert kopflos und ist zur Selbstverteidigung übergegangen. Viele der Beteiligten fragen sich bereits: Wer hat den schwarzen Peter, wenn der Euro zerfällt?

Ein Blick auf die einzelnen Staaten ist ernüchternd:

Griechenland hat bewiesen, dass die Euro-Rettungsaktionen nicht funktionieren. Das Land liegt in einer schweren Depression. Alle Ideen vom Sanierungs-Reißbrett haben sich als reine Theorie erwiesen: Es gibt, sehr zum Leidwesen von Goldman Sachs, keine Privatisierungen, bei denen die Finanzwirtschaft Geld verdienen könnte. Im öffentlichen Sektor wurden einige tausend Beamte in die sogenannte „Arbeitsreserve“ verschoben. Das heißt, sie arbeiten weiter wie bisher, nur das Türschild wurde ausgetauscht. Beim Euro-Gruppen-Treffen am Freitag in Dublin geriet Griechenland zum x-ten Mal unter Druck, endlich mit dem Abbau zu beginnen. Zur gleichen Zeit erklärte Premier Samaras, dass ihm Merkel versprochen habe, nach der Bundestagswahl einen Schuldenerlass in Erwägung zu ziehen, wie Kathimerini berichtet.

In Italien herrscht eine Verfassungskrise: Staatpräsident Napolitano erklärte am Freitag, dass er keine neue Regierung bestellen werde.Das müsse sein Nachfolger machen. Heißt auf Deutsch: Es wird Neuwahlen geben. Bis dahin kann der Goldman-Premier noch einige prestigeträchtige Ehrenrunden drehen. Seine Wahlschlappe war eine klare Botschaft: Sparen alla tedesca ist mit den Italienern nicht zu machen.

Frankreich versinkt im Sumpf von Korruption und Entscheidungsunfähigkeit. Francois Hollande kann Angela Merkel nicht ausstehen. Er will, wie die meisten Parteien, den Euro abwerten. Ob durch Eurobonds oder die EZB ist ihm egal. Frankreich hat in den Jahren nach dem Krieg mehrere Währungsreformen durchgeführt und ist damit in einer prä-globalen Welt nicht schlecht gefahren.

In Großbritannien treibt UKIP-Chef Nigel Farage Premier David Cameron vor sich her. Portugal kann nicht sparen, weil das Verfassungsgericht die beschlossenen Sparmaßnahmen abgelehnt hat.

In Irland ballen die Bürger die Faust in der Tasche, weil sie für eine umfassende Banken-Rettung bluten müssen. Beiden Ländern wurde von der EU nun eine Fristverlängerung zur Rückzahlung der EU-Kredite gewährt (hier). Damit bleiben die Sparkommissare weitere sieben Jahre im Land. Nationale Souveränität sieht anders aus.

In Spanien ist die Lage ähnlich wie in Frankreich: Die Regierung sieht sich massiven Korruptionsvorwürfen gegenüber, der Unmut in der Bevölkerung steigt.

In den kleinen Ländern Belgien und Slowenien brennt die Hütte. Beide Länder sind Kandidaten für Banken-Crash und Bailouts oder Bail-Ins.

Angela Merkel hat keine Ansprechpartner mehr in Europa. Und wenn, dann kämpfen die ums eigene Überleben oder gegen die Insolvenz ihrer Staaten.

Die Aussagen von George Soros in Frankfurt sind daher von einiger Bedeutung. Soros ist ein Profi: Er verdient sein Geld mit Spekulationen. Das heißt: Er wettet darauf, dass bestimmte Ereignisse eintreten oder nicht. Er wettet um viel Geld und muss daher saubere Vorhersagen treffen. Man mag ihn mögen oder nicht: In seiner Analyse der politischen Optionen für die EU liegt Soros genau richtig.

Angela Merkel hat in der Tat nur zwei Alternativen: Die eine wäre die Zustimmung zur Vergemeinschaftung der Schulden durch Eurobonds. Dies würde Deutschland – ohne weitere Schulden in den anderen Ländern – 200 Milliarden Euro kosten. Das ist viel Holz. Die andere Alternative ist der Austritt aus dem Euro. Das ist keine feine Sache, aber es hat ja schon einmal ein Leben vor dem Euro gegeben. Da war die D-Markauch eine starke Währung – und Deutschland trotzdem Exportweltmeister.

Merkel kommt aus der DDR. Sie kennt die BRD nur aus der Sicht von der anderen Seite des Vorhangs. Für DDR-Bürger war die BRD  der Klassenfeind.

Diese Leute sitzen heute in der Partei Die Linke. Oder aber die Bundesrepublik war das gelobte Land, in dem Bananen, Mercedes-Autos und das West-Fernsehen im Überfluss gediehen.

Ein großer Teil der Ostdeutschen hat, wie Merkel und ihr Landsmann, Joachim Gauck, einen verklärten Blick auf die BRD. Kritik am Raubtier-Kapitalismus ist ihnen fremd. Sie haben den Raubtier-Kommunismus erlebt – und den möchte keiner von beiden wiederhaben. Sie fühlen sich sicherer, wenn sie von Goldman Sachs beraten werden.

Die Rückkehr zu einer beschaulichen westdeutschen Insel ist für Merkel daher kein Schreckgespenst. Sie sind keine Internationalisten. Sie träumen von der biedermeierlichen Stabilität der Bonner Republik und ein wenig von den vielen Vorzügen, die der spießige DDR-Verwaltungsstaat mit sich gebracht hat. Angela Merkel wirkt verloren, wenn sie auf Ischia Urlaub macht. Das ist für sie schon eine Weltreise. Noch lieber ist sie in Südtirol. Da spricht man Deutsch.

Merkel ist jedoch eine Taktikerin und perfekt in der Antizipation von Gefahren, die ihren Machterhalt bedrohen. Sie hat die CDU-Widersacher aus dem Weg geräumt wie kein Parteivorsitzender vor ihr. Eines hat „Kohls Mädchen“ vom Langzeitkanzler gelernt: Als Bundeskanzler muss man manchmal ein Diktator sein.

Vor allem aber weiß sie, wer sie wählt. In Deutschland ist die wichtigste Gruppe die Gruppe der Rentner. Sie sind zahlenmäßig stärker als alle anderen Gruppen. Sie sind gut organisiert, haben schlagkräftige Lobby-Vereine. Die deutsche Jugend hat keinen Lobbyverein. Die deutsche Jugend hat auch kein Geld. Verteidigungsminister Thomas de Mazière, hat seine Soldaten kritisiert, weil die lieber im Hotel Mama leben als am Hindukusch zu kämpfen (hier). Die deutsche Jugend lebt bei Mama, von Hartz IV oder absolviert ein EU-finanziertes Auslandssemester nach dem anderen, weil die deutsche Jugend keine reiche Jugend ist.

Das Geld haben die Rentner. Und die haben Angst, es zu verlieren.

Wer die Rentner bei der Stange hält, gewinnt in Deutschland Mehrheiten. Daher muss man genau hinhören, was die Rentner bewegt.

Die Rentner treibt immer stärker die Sorge um ihre Sparguthaben um. Sie verfolgen mit Sorge, dass sie künftig bei Banken-Rettungen rasiert werden sollen (hier). Sie ärgern sich über die schleichende Inflation und darüber, dass sie immer weniger für ihr Geld kaufen können (hier).

Viele Rentner und ältere Deutsche rechnen immer noch die Preise in D-Mark um. Eine Verkäuferin stellt heute schnell eine gefährliche Kopfrechnung an: „Mein Vater war Kraftfahrer. Da bekam er 24 DM Stundenlohn. Heute würde er 9 Euro bekommen.“

Die Jungen kennen die D-Mark gar nicht mehr.

Die Alten glauben, dass alles wieder besser wäre, wenn es die D-Mark wieder gäbe.

Merkel kann den Deutschen nicht offen versprechen, dass die D-Mark wiederkommt. Würde sie das tun, dann hätte sie den Schwarzen Peter in der Euro-Krise. Machtmenschen wie Merkel übernehmen keinen Schwarzen Peter. Sie spielen ihn anderen zu, ohne dass es jemand merkt.

Und hier kommt eine Anti-Euro-Partei ins Spiel und wird, ohne dass sie es vermutlich weiß, zu einem Teil des Merkel-Plans B.

Das enorme internationale Aufsehen, dass die „Alternative für Deutschland“ erregt, steht in keinem Verhältnis zu ihrer politischen Bedeutung. Ob die Partei, wie ihr Gründungs-Vorsitzender Bernd Lucke erwartet, in den Bundestag kommt, „vielleicht sogar zweistellig“, ist schwer vorherzusagen. Die Demoskopen sagen Nein, aber das spricht eher dafür, dass Lucke es schafft.

Für Merkel ist das fast unerheblich: Sie kann allen in Europa nun eine neue Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte vom Politiker, der leider, leider gezwungen ist, auf sein Volk zu hören. Sie kann überall – von Brüssel bis Rom – sagen: „Ich würde ja im Euro bleiben, ganz klar. Aber die Deutschen wollen raus – und es wäre für Europa schlecht, wenn Deutschland gespalten ist.“

Es ist, aus Merkels innenpolitischer Sicht, besser, dass Europa gespalten ist: Die Einführung von Kapitalverkehrs-Kontrollen in Zypern ist bereits eine faktische Spaltung der Euro-Zone. Es gibt zwei Euros: Den in Zypern, und den im Rest.

Was spricht dagegen, wenn der Zypern-Euro seine Reichweite ausdehnt? Es kann ja einen Zypern-Griechenland-Euro geben. Und dann einen Zypern-Griechenland-Portugal-Euro. Und einen Zypern-Griechenland-Portugal-Italien-Euro. Und so weiter.

Die „Alternative für Deutschland“ kann also für Merkel das berühmte Feigenblatt sein, mit dem am Ende der schwarze Peter bei den anderen landet. Merkel kann sich aus dem Euro verabschieden, mit dicken Krokodilstränen, weil sie sagen kann: Die Mehrheiten in Deutschland haben sich verschoben.

Mit der „Alternative für Deutschland“ hat Merkel auch innenpolitisch die angenehmste Form der Euro-Gegner, die sie sich wünschen kann. Wirklich gefährlich wäre für sie eine massive linke Anti-Euro-Bewegung. Eine Gruppe, wie man sie kurz bei Occupy Wall Street gesehen hat. Oder wie sie Attac einmal war.

Wirklich gefährlich wäre für Merkel eine Fundamental-Opposition, die nicht nur den Euro, sondern den internationalen Finanz-Kapitalismus in Frage stellt. Eine Gruppe, die den Euro nicht über makroökonomische Expertise, sondern über massiven Protest auf der Straße hinwegfegen will.

Wirklich gefährlich wäre für Merkel, wenn die Deutschen massenweise auf die Straße gingen.

Solange sich die Euro-Unzufriedenen gesittet im Berliner Hotel Interconti treffen, wo die AfD am Sonntag offiziell gegründet wird, solange kann Merkel die Euro-Gegner in ihren Plan integrieren.

Die Protagonisten der „Alternative für Deutschland“ sind keine Leute, die vermummt und Steine werfend gegen ein System antreten, von dem sie überzeugt sind, dass es sie kaputtmacht.

Die Protagonisten und die Kandidaten der AfD sind, wie man aus den Bewerbungen auf der Website der Partei sehen kann, bis ins Mark (Knochen-Mark) bürgerlich. Sie sind freiheitsliebend, wollen weniger Staat, mehr Eigeninitiative, keine Verschuldung, mehr Leistung.

Die Fans der AfD aber nicht die, die bei Massenkundgebungen solange vor dem Berliner Reichstag ausharren, bis sich keiner mehr heraustraut.

Denn die meisten der AfD-Bannerträger sind ältere, gebildete und sehr kultivierte Herrschaften. Es sind Leute, die schon etwas geleistet haben in ihrem Leben. Daher sind es aber auch Leute, die etwas zu verlieren haben.

Eine radikale Protestbewegung, eine echte Revolution, entsteht jedoch nur, wenn viele Leute nichts mehr zu verlieren haben.

Die AfD könnte für Merkel daher nützlich werden – sogar, wenn die Partei sehr erfolgreich ist: Sie wäre der perfekte Kandidat, um die FDP an der Seite der CDU zu ersetzen. Niemand weiß heute, ob die FDP wirklich stark genug sein wird, um Merkel die Mehrheit zu beschaffen.

Die AfD nimmt jedoch auch der SPD Stimmen weg. Denn auch die SPD ist keine Jugendbewegung, sondern eine Klientel-Partei für jene, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben und nun vom Staat erwarten, dass er den Reichen das Geld wegnimmt und ihnen ihre Renten sichert.

Es ist sehr auffällig, dass die SPD in den vergangenen Wochen praktisch abgetaucht ist. Es gab keine Proteste gegen die Zwangs-Abgabe für die kleinen Leute. Es gibt keinen Aufschrei gegen die sich abzeichnende Entwicklung, dass künftig bei jeder Bankenrettung auch die Sparbücher übers Wochenende geleert werden. Das liegt nicht nur an einem gänzlich glücklosen Spitzenkandidaten Peer Steinbrück.

Der „Alternative für Deutschland“ wird immer wieder vorgeworfen, sie sei eine Partei mit nur einem Thema. Das mag stimmen.

Für Angela Merkel ist dieses eine Thema der AfD, der Euro, das wichtigste Thema.

Ob und in welchem Ausmaß die Gründung der AfD von der CDU mitbetrieben wurde, ist schwer zu sagen. Tatsache ist, dass es enge Verflechtungen mit CDU-nahen Lobby-Gruppen gibt. Dazu gehört unter anderem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, der viele Repräsentanten der AfD zugerechnet werden können. Auch Vertreter der CDU-Mittelstands-Vereinigung sympathisieren mit der AfD.

Denn anders als die internationalen Konzerne ist der deutsche Mittelstand traditionell euro-skeptisch.

Auch hier gibt es inhaltliche Überschneidungen mit der Kern-Zielgruppe der Union. Vor allem die CDU-nahen Zeitungen wie die Welt oder die FAZ berichten ausführlich und auffallend freundlich über die AfD. Das ist doppelt erstaunlich: Konrad Adam, einer der brillantesten Köpfe des deutschen Wirtschaftsjournalismus, hat bei beiden Zeitungen gearbeitet und hat beide mehr oder weniger im Streit verlassen.

Aber auch Konrad Adam ist heute ein gebrechlicher, älterer Herr, der niemals irgendwelche Parolen in ein Megaphon schreien würde.

Der ganzen AfD ist Krawall zuwider. Das macht sie für Merkel berechenbar.

Das große Medien-Echo, das die AfD ausgelöst hat, ist für Angela Merkel ein Geschenk des Himmels: Es spült ihr, der Alternativlosen, erstmals die Möglichkeit eines echten Plans B vor die Füße.

Merkel soll bereits in der ersten Phase der Euro-Krise mehrfach mit einem Euro-Austritt geliebäugelt haben. Damals ging das nicht, weil das alte Europa noch zu fest zusammengefügt war. Im Zug der gescheiterten Euro-Rettungen ist Merkel jedoch immer klarer geworden, dass sie den Euro nicht retten kann.

Das neue Europa, wie es sich in der Krise abzeichnet, sieht ganz anders aus: Immer mehr Staaten rutschen in eine Depression. Große Staaten treiben führungslos durch die Schuldenkrise. Sparprogramme sind faktisch nirgendwo durchzusetzen.

Und in Deutschland gibt es plötzlich eine Gruppe, die mediale Aufmerksamkeit für das Thema gewinnt, das Merkel immer am liebsten unter den Teppich gekehrt hätte: den Euro.

Schon haben die ersten Merkel-Vertrauten wie Fraktions-Chef Volker Kauder vorsichtigen Respekt vor der AfD zum Ausdruck gebracht. Das Kläffen des Generalsekretärs Grohe ist unerheblich. Grohe wird für jedes verlorene Prozent der CDU verantwortlich gemacht. Daher muss er gegen die AfD sein.

Angela Merkel hat eine feine Nase für Stimmungen. Wenn sie von der „schwäbischen Hausfrau“ und ihrer Sparsamkeit schwärmt, dass spricht sie nicht von sich, sondern von einem Bild, wie sie gerne sein möchte. Die AfD erfüllt dieses Wunschbild perfekt.

Hat Angela Merkel die „Alternative für Deutschland“ vielleicht gar selbst ins Rollen gebracht?

Wohl kaum.

Aber wenn Merkel in ihrer politischen Karriere etwas bewiesen hat, dann ist es die Tatsache, dass sie andere für ihre Zwecke instrumentalisieren kann, weil sie selbst wendig genug ist. Sie hat keine starren Prinzipien. Sie hat kein Privatleben neben der Politik. Merkel hat nichts, wofür sie kämpfen würde bis zum Umfallen.

Außer ihrem Schreibtisch im Kanzleramt.

Wenn die AfD ihr hilft, weitere vier Jahre dort zu verbringen, wird Merkel die Hilfe dankbar annehmen.

Daher könnte die Gründung dieser merkwürdig spröden Partei für Merkel zum „Mantel der Geschichte“ werden, den man, wie Kohl & Bismarck gesagt haben, erfassen muss, wenn er vorbeiweht.

Was ist schon der Euro im Vergleich zu weiteren vier Jahren an der Spitze der größten Nation Europas!

So denkt Merkel. Die AfD könnte zur Keimzelle für ihren Plan B werden, zu ihrem ganz persönlichen Euro-Rettungsschirm.

So könnte auseinanderfallen, was in einer Währung nicht zusammenpasst.

Das ist Merkels Traum: Auch wenn Europa aus den Fugen gerät, es gibt eine Konstante, die von alldem unberührt bleibt:

Angela Merkel bleibt. Die erste Bundeskanzlerin im Kanzleramt.

Sie wird alles tun, um diesen Traum zu verwirklichen.

Vielleicht macht Angela Merkel am 20. September sogar ihr Kreuzchen bei der Partei, die ihr am besten hilft, dass sich dieser Traum erfüllt.

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deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/13/plan-b-wie-angela-merkel-den-ausstieg-aus-dem-euro-plant/comment-page-16/#comment-139488

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Steuerzahler, zur Kasse bitte: Was uns ab 2014 blüht


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Regierung und Verbände jubeln über die angeblich robuste Konjunktur in Deutschland.

Das weckt neue Begehrlichkeiten in Brüssel und in den Pleitestaaten Südeuropas. Unsere Abgaben werden steigen.

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Steuerzahler, zur Kasse

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In den Schubladen unserer Politiker liegen schon konkrete Pläne, wie die Deutschen und Österreicher noch stärker zur Kasse gebeten werden könnten. Im Gespräch sind eine Europa-Steuer, eine Konjunktur-Hilfs-kasse für Südeuropa und eine europäische Arbeitslosenversicherung, in die vor allem die Deutschen und Österreicher einzahlen sollen.

Jede Krise hat auch ihre Gewinner. An der Banken- und Euro-Rettung haben Anwälte, Unternehmensberater und – kurios genug- Banken viel Geld verdient. Ihnen flössen zwischen 2008 und 2012 nach Angaben des Bundesfinanzministeriums rund 100 Millionen Euro an Honoraren zu.

Vorsicht Überziehungskredit

Die Verlierer sind vor allem die deutschen Steuerzahler. Diese Erkenntnis ist zwar nicht unbedingt neu, wohl aber der Umfang, in dem die Bundesbürger bluten sollen. Die skandalösen Vorgänge rund um die Zypern-Rettung dürften auch dem wohlmeinendsten Zeitgenossen klargemacht haben, dass die Euro-Staaten und die demokratisch nie legitimierten EZB-Banker gemeinsam mit ihren Marionetten-Regierungen vor keinem Tabubruch zurückschrecken werden.

Schließlich hätte noch vor wenigen Tagen niemand in der Euro-Zone geglaubt, dass es Enteignungen von Sparern geben würde und bei den Berechnungen sogar gewährte Überziehungskredite als »Guthaben« einbe-
zogen wurden.

Was auf die Bundesbürger konkret zukommen könnte, unterliegt derzeit noch der strengsten Geheimhaltung. Schließlich sollen die Deutschen nicht ausgerechnet vor den anstehenden Bundestagswahlen verunsichert werden und am Ende noch mehrheitlich an der angeblichen Alternativlosigkeit der Euro-Rettung zweifeln.

scheiss euro eu

Dennoch zeichnet sich ab, dass Deutschland zusätzlich zu den bekannten Leistungen mit vielen weiteren Milliarden Euro zur Kasse gebeten werden dürfte. Der Hintergrund: Die Europäische Union rutscht derzeit in die Rezession, die Arbeitslosenzahlen in Südeuropa haben ein Niveau erreicht, bei dem es eine Frage der Zeit ist, bis schwere soziale und gesellschaftliche Konflikte ausbrechen.

Während die Euro-Krise noch weit von einer wirklichen Lösung entfernt ist, droht ein hohes Maß an politischer Instabilität. Allmählich dämmert es den Euro-Rettern: Die Menschen lassen sich nicht mehr mit der Beschwörung der Tugenden von schwäbischen Hausfrauen für dumm verkaufen.

Wir sollen die Zeche zahlen

Bereits auf dem EU-Gipfel in Brüssel Mitte März wurde daher die neue Richtung vorgegeben: Auf die Sparprogramme sollen Wachstumsprogramme folgen. Nun ist von »wachstumsfreundlicher, fiskalischer Konsolidierung« die Rede. Heißt konkret: Die Krisenstaaten sollen Geld bekommen, um die Arbeitslosigkeit künstlich zu drücken.

Doch wer soll die Zeche zahlen? Keine Frage, vor allem die Österreicher und die Deutschen, deren Regierungen bei jeder sich bietenden Gelegenheit betonen, die Wirtschaft und die Bürger seien die größten Profiteure des Euro.

Solche Aussagen fördern natürlich die Begehrlichkeiten. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy regte bereits an, eine gemeinsame Konjunktur-

Hilfskasse einzuführen. Dafür sollen in erster Linie die Staaten mit einer guten Wirtschaftslage zahlen. Also vorrangig Deutschland und Österreich. Nach dem aktuellen EU-Haushaltsentwurf werden die Bundesbürger in den kommenden Jahren pro Kopf noch stärker belastet als bisher.

Dabei finanzieren die Deutschen schon heute rund 45 Prozent des gesamten Nettobudgets der EU. Dabei freilich wird es nicht bleiben. Während sich die Politik noch bedeckt hält, unterbreiten die Wirtschaftsforschungsinstitute schon einmal konkrete Vorschläge für neue Abzockattacken.

protest eu euro

Das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC schlagen eine am Volkseinkommen bemessene Europasteuer sowie eine länderüber-greifende Arbeitslosenversicherung vor.

Offenkundig handelt es sich dabei um weit mehr als um einen akademischen Diskussionsbeitrag. Finanzminister Schäuble soll darüber bereits mit seinem französischen Kollegen gesprochen haben.

Kommt für alle die neue Euro-Steuer?

Was bedeutet diese Abzocke konkret? Gäbe es eine solche Euro-Steuer in Höhe von zehn Prozent des Volkseinkommens schon, dann hätten die Deutschen allein im Fiskaljahr 2011 rund 200 Milliarden Euro (!) berappen müssen.

Im Gegenzug hätte die Bundesrepublik aus diesem Topf angeblich zwar 170 Milliarden Euro für Strukturmaßnahmen zurückbekommen, doch selbst wenn diese Rechnung zutreffen sollte, bliebe eine zusätzliche Belastung von jährlich mindestens 30 Milliarden Euro. Eine europäische Arbeitslosenversicherung würde Deutschland nach ersten Berechnungen mit rund 10 Milliarden Euro pro Jahr belasten.

Ergibt insgesamt also 40 Milliarden Euro -wenn man den offiziellen Zahlen glauben darf (doch wer würde hierfür schon seine Hand ins Feuer legen?).

Damit nicht genug: Allenthalben werden die wahren Kosten der Euro-Rettung offenkundig. Finanzminister Schäuble zum Beispiel rechnete für das Jahr 2012 mit einem Bundesbankgewinn (der eigentlich ohnehin den Bürgern zusteht) in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Tatsächlich sind es infolge der Griechenland-Verpflichtungen nur 664 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 hatte der Bundesbankgewinn noch bei 6,2 Milliarden Euro gelegen.

Grund für den drastischen Rückgang sind hohe Rückstellungen aufgrund »allgemeiner Wagnisse« in Höhe von 6,7 Milliarden Euro.

Im Jahr zuvor hatten diese Rückstellungen 4,1 Milliarden Euro ausgemacht. Zu den »allgemeinen Wagnissen« gehören vor allem die Staatsanleihen aus den Euro-Pleiteländern. Das Euro-System (also die EZB sowie die
nationalen Zentralbanken der Euro-Länder) kauften seit Frühjahr 2010 solche Anleihen im Umfang von 200 Milliarden Euro.

Und das könnte erst der Anfang sein. Denn EZB-Chef Draghi kündigte im vergangenen Jahr bekanntlich schon einmal den unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen aus den Krisenstaaten an, sofern dies erforderlich sein sollte.

Hinzu kommen die Risiken angesichts der Ungleichgewichte im Rahmen des Zahlungsverkehrssystems Target 2.
Ende Februar 2013 hatte die Bundesbank gegenüber der EZB 7argef-2-Forderungen in Höhe von rund 612,5 Milliarden Euro.

Dass diese unglaubliche Summe in den vergangenen Monaten leicht gesunken ist, wurde von den Gesundbetern der Euro-Rettung schon als Erfolg gewürdigt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Target-2-Salden nach dem Zypern-Desaster weiterentwickeln werden. Klar ist jedenfalls: Auf die Bürger kommen gewaltige Belastungen zu.

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Euro-Panik: Europäer flüchten ins Internetgeld


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Cybergeld statt Komawährung, das scheint die Devise vieler Europäer zu sein. Während die Gemeinschaftswährung mit unvorstellbaren Geldsummen künstlich am Leben erhalten wird, gewinnt das Internegeld »Bitcoin« zunehmend an Bedeutung und an Wert.

Es war eine Traumimmobilie für alle, die in naturhafter Umgebung und weit entfernt von der Hektik rastloser Großstädte in Ruhe leben und arbeiten wollen. Ein gut erhaltener Bungalow, umgeben von mehreren tausend Quadratmetern Land, irgendwo in Kanada. Der Verkäufer stellte dieses Objekt für 400 000 kanadische Dollar (306 500 Euro) ins Internet. Doch wer wollte, konnte die Immobilie auch mit der Internetwährung Bitcoinbitcoin_euro erstehen. In diesem Fall hätte der Käufer 5521 Bitcoins zahlen müssen.
Rasanter Kursanstieg

Anfangs wurde dieses kryptographische Geld nur müde belächelt. Computerfreaks zahlten damit ihre Pizza, die sie online bestellt hatten, oder überwiesen eine kleine Spende an WikiLeaks, den BUND oder die Protestbewegung Occupy Wall Street. Zudem sorgten immer wieder Hackerattacken auf diese virtuelle Währung für Aufsehen und führten zu heftigen Schwankungen des Bitcoin-Kurses. Doch mittlerweile scheinen sich die Bitcoinsbitcoin_logo_flat_coin_star_rd_by_carbonism-d3h7fvz für immer mehr Menschen zu einer Alternative zu den Papiergeldwährungen zu entwickeln. Nach dem Zypern-Desaster flüchteten vor allem viele Südeuropäer, die um ihre Ersparnisse fürchteten, in die Internetwährung und bescherten ihr einen Höhenflug. Von leichten Schwankungen abgesehen, lag der Kurs für einen Bitcoin von September bis Ende Dezember vergangenen Jahres bei etwa zehn Euro.
Seit Januar stieg der Kurs rapide an und übersprang vor Ostern die Sechzig-Euro-Marke. Kaum waren die ersten Meldungen über die geplante Zwangsabgabe für zyprische Anleger erschienen, tauschten in erster Linie die Spanier massiv Euro in Bitcoins um. In nur wenigen Tagen schnellte der Kurs pro Bitcoinbitcoin3 von 37 Euro auf mehr als 52 Euro nach oben. Bitcoins werden mehr und mehr zu einer digitalen Alternativwährung. Ihr entscheidender Vorteil gegenüber Papiergeld: Notenbanken und staatliche Behörden haben darauf (noch) keinen Zugriff.

Und im Unterschied etwa zu Kreditkarten oder zum Online-Bezahldienst Paypal bleiben Transaktionen, die mit Bitcoins bezahlt wurden, prinzipiell anonym. Das hat allerdings längst den Argwohn der Behörden geweckt. Für sie ist Bitcoin Anarcho-Geld, es wird nicht kontrolliert und reguliert von den Staaten und Notenbanken.

Und tatsächlich klingt schon die noch junge Geschichte des 2009 erstmals auf den digitalen Markt gekommenen Internetgeldes sehr geheimnisvoll. Grundlage soll ein Konzept von Satoshi Nakamoto gewesen sein, angeblich ein Japaner. Seine tatsächliche Identität ist bis heute unbekannt. Und der eigentliche Erfinder des Internetgeldes war er vermutlich auch nicht.

Schließlich hatten vor ihm schon Wie Dai mit »b-money« und Nick Szabo mit »bit gold« kryptographische Währungen vorgestellt. Doch erst Satoshi Nakamoto – oder wie immer er heißen mag

–    gelang schließlich der Durchbruch. Er entwickelte den Bitcoin Client, also die Software für dieses alternative Geld.

Die elektronische Geldbörse

Das Prinzip ist einfach: Der Nutzer wechselt im Internet einfach Euro oder US-Dollar gegen Bitcoin. Die kann er entweder auf seinem Konto stehen lassen oder in seine elektronische Geldbörse in seinem Computer oder Smartphone übertragen. Um eine Rechnung zu begleichen, wird einfach der betreffende Betrag in BitcoinsBitcoin_Payflow überwiesen.

Oder aber, der Kunde zahlt im Laden direkt mit seinem Smartphone. Umgekehrt kann man Bitcoins natürlich auch erhalten und in Euro oder Dollar Umtauschen. Um am Bezahlsystem mit Bitcoins teilnehmen zu können, muss der Nutzer zunächst die Software Bitcoin Client installieren, die von der Seite sourceforge.net heruntergeladen werden kann.

Die Bitcoins kauft oder verkauft man dann über entsprechende Börsen, in Deutschland zum Beispiel Bitcoin.de. Die Kunstwährung wird dezentral durch ein Computernetz geschöpft und verwaltet. Dabei ist sie dank einer ausgeklügelten
Methode vor beliebiger Vermehrung – also Inflation – geschützt. Erzeugt werden die BitcoinsBitcoin-283x275 durch hochkomplexe Rechenoperationen, die auf Tausenden von Computern laufen. Auf diese Weise entstehen alle zehn Minuten 25 neue Bitcoins. Der Algorithmus weist gleichsam ein eingebautes Limit auf.

Vermutlich im Jahr 2040 wird es 21 Millionen dieser digitalen Münzen geben. Und dann soll Schluss sein. Experten gehen davon aus, dass bereits ab dem Jahr 2033 nur noch sehr geringe Mengen an neuen Bitcoins erzeugt werden dürften. Im Gegensatz zu den Papierwährungen ist das Kryptogeld damit nach Meinung seiner Befürworter inflationsgeschützt. Manche sehen in den Bitcoins sogar Vorboten für einen globalen Währungswettbewerb, in dem die Notenbanken ihr Monopol verlieren könnten.

So überzeugend das Konzept klingen mag und so beeindruckend die Wertentwicklung der Internetwährung sicher ist, so weist sie dennoch Achillesfersen auf. Wie erwähnt, wurde das Cybermoney in der Vergangenheit immer wieder zum Ziel von Hackern, die in großem Umfang abkassierten. Darüber hinaus laden Bitcoinsscreenshot auch zum Spekulieren ein. Und überall, wo wild spekuliert wird, bildet sich früher oder später eine Blase. Im Sommer 2011 war der Preis für einen Bitcoin auf rund 30 US-Dollar gestiegen.

Danach fiel er auf zwei bis drei US-Dollar und stabilisierte sich bis Juni 2012 bei etwa fünf US-Dollar. Vor allem aber haben Regierungen, Notenbanken und Geheimdienste das Internetgeld ins Visier genommen. Eine virtuelle Währung, die sich nicht kontrollieren und gegebenenfalls manipulieren lässt, ist nicht so recht nach dem Geschmack der Staaten.

Schon fahren die US-Finanzbehörden schweres Geschütz auf. So wurde in einer neuen Richtlinie festgelegt, dass auch Bitcoins und andere dezentrale Geldeinheiten grundsätzlich unter das US-Recht fallen und somit den Geldwäschegesetzen unterliegen.

Staatliche Schnüffler ratlos

Das Financial Crimes Enforcement Network des US-amerikanischen Finanzministeriums sucht fieberhaft nach Möglichkeiten, die Onlinewährung bitcoin1so zu regulieren und zu gängeln, dass diese unattraktiv und nicht mehr länger als Alternative zu den maroden Papierwährungen angesehen wird.

Für die Behörden in den USA und in der EU scheint es eine schreckliche Vorstellung zu sein, die angeblich freien Bürger könnten mit ihrem Geld tun und lassen, was sie wollen, ohne dass staatliche Schnüffler davon erfahren.

Vorerst jedoch setzen die Bitcoins ihren Siegeszug fort. Schon bald sollen Bitcoin-konten mit eigener IBAN (International Bank Account Number) möglich sein.

my_precious_bitcoin.

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Koste es, was es wolle ………Lieber soll ein Land dahinsiechen, als dass es sich ohne Euro befreit


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Eu euri.

Politiker müssen Zyperns Rückkehr zur eigenen Währung verhindern, denn diese könnte belegen, dass der Euro nicht alternativlos ist.

Die „Rettung“ Zyperns hat gezeigt: Um die Abspaltung eines Landes aus der Euro-Zone zu verhindern, sind die Euro-Politiker zu letztlich jeder Maßnahme bereit. Die Brutalität der Eingriffe wird nur übertroffen von der Überforderung der politisch Verantwortlichen. Für Fachleute war seit langem absehbar, dass das zypriotische Geschäftsmodell, das unter der Glocke der Einheitswährung erst richtig erblühte, in die Katastrophe münden musste. Doch die Politik legte die Hände in den Schoß.

Nun beeilt sich die Bundesregierung zu erklären, dass eine Kontenplünderung wie auf Zypern für andere Euro-Länder, zumal für Deutschland, völlig ausgeschlossen sei. Doch wer kann das glauben? Der Damm wurde ein- gerissen, ab jetzt weiß jeder: Inwieweit er über sein Geld verfügen kann, ja, ob es ihm überhaupt noch gehört, das entscheiden Politiker, denen Recht und Vertrag egal sind, wenn es darauf ankommt. Sie entscheiden nach Kassenlage. Wenn der Staat Geld benötigt, dann holt er es sich.

Guthaben von mehr als 100000 Euro als „Reichtum“ zu bezeichnen und nahezulegen, dass solche Summen nur auf anrüchige Weise zusammengekommen sein können, ist verleumderischer Populismus. Selbst eine ausgezahlte Lebensversicherung, der Sparstrumpf eines Freiberuflers für sein Alter oder die Kasse eines Familienbetriebs übersteigt die Summe leicht. Das ist auf Zypern nicht anders als in Deutschland. Die berüchtigten „Oligarchen“ hingegen haben ihr Geld Experten zufolge längst aus Zypern abgezogen.

Die populistische Volte mit den „Reichen“ offenbart jedoch: Um ihr Euro-Projekt zu verteidigen, sind die Politiker auch bereit, die Menschen aufeinander zu hetzen: Die „Armen“ auf die „Reichen“ und sogar ganze Völker gegeneinander. Zypriotische Politiker schieben die Schuld für ihr Versagen auf Berlin, was im aufgewühlten Volk gern geglaubt wird und zu entsprechenden antideutschen Parolen verführt wie schon in Griechenland oder Italien.

Zypern war bloß ein weiterer Vorgeschmack auf das, was der Euro-Zone noch bevorsteht, heißt es. Spanien mit seinen ebenfalls maroden, aufgeblähten Banken wartet schon. Wer gesehen hat, wie das im Vergleich zu Spanien winzige Zypern die Euro-Zone ins Trudeln brachte, mag sich ausmalen, was uns blühen wird.

Eines wollen die Euro-Politiker dessen ungeachtet um alles in der Welt verhindern: Dass ein schwächelndes Land die Einheitswährung verlässt und mit eigenem abgewerteten Geld wieder erfolgreich wird. Dann nämlich wäre der Beweis erbracht, dass der Verbleib im Euro keineswegs „alternativlos“ ist. Bevor sich Zypern also mit eigenem Geld berappelt, soll es lieber endlos dahinsiechen, koste es den europäischen – vor allem den deutschen – Steuerzahler was es wolle.

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 13-2013

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deutsche reich fahne

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„EU“: Zypernrettung wäre der Offenbarungseid


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Zivile Koalition

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Protesttag gegen ESM und Fiskalpakt in Karlsru...
Protesttag gegen ESM und Fiskalpakt in Karlsruhe / Beatrix von Storch (Zivile Koalition)

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www.zivilekoalition.de    www.abgeordnetencheck.de   www.freiewelt.net

Zypernrettung wäre der Offenbarungseid

Es scheint nicht ausgeschlossen, daß noch an diesem Wochenende auf Regierungsebene das nächste Hilfspaket geschnürt wird – für Zypern. In aller Kürze werden also unsere Abgeordneten wieder aufgefordert, dies abzunicken. Und sie haben es bislang immer bereitwillig getan. Deswegen heute:Klicken Sie hier und senden Sie Ihren Protest gegen die so bald erforderlich werdende Anhebung des Rettungsschirm-Volumens an 10 Abgeordnete.

Es sind 17 Milliarden Euro für Zypern im Gespräch. Würde man Deutschland wie Zypern retten, wären das etwa 2,6 Billionen Euro. Zypern sei mit seiner Bevölkerung von einer Million, also etwa mit Köln vergleichbar, „systemrelevant“ für den Euro. Das ist der Offenbarungseid.

Klicken Sie mit. Leiten Sie die E-Mail an Freunde weiter. Warten Sie nicht auf Widerstand aus den Parteien. Die Rettungsorgie beginnt gerade erst. Es liegt an uns, an Ihnen, dem Einhalt zu gebieten.

Herzlich Grüße Ihre

Beatrix von StorchStorch ESM

P.S. Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende hier unsere Kampagne. Mit drei Euro von Ihnen können wir unsere Kosten decken und arbeiten. Danke!

 

Zivile Koalition e. V., Redaktion -Büro Berlin- Zionskirchstr. 3, 10119 Berlin,
Tel. 0 30/88 00 13 98, Fax. 0 30/34 70 62 64,
Spendenkonto Nr. 660 300 31 88 Berliner Sparkasse BLZ 100 500 00

www.zivilekoalition.de

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„EU“: Bankenunion: Es droht der deutsche Volksbankrott


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AUDIO

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Die Staatsschulden sind nichts gegen die Bankschulden.  Durch die Bankenunion droht etwas Größeres: der deutsche Volksbankrott.

Von Prof. Dr. Philipp Bagus

Etliche Staaten der Eurozone haben über ihre Verhältnisse gelebt. Die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, EZB, und die implizite Beistandsgarantie Deutschlands ermöglichten vor allem den Peripheriestaaten eine Schuldenaufnahme zu bis dahin unbekannt günstigen Zinssätzen. Es kam zu mehreren miteinander verquickten Blasen. Am Beispiel Spaniens lässt sich das gut nachverfolgen.

 

Spanien erlebte dank Kreditboom eine ausgedehnte Immobilienblase. Parallel wuchs eine Bankenblase, da der Kreditboom dem Finanzsektor zu stattlichen Einnahmen und Expansion verhalf. Die Gewinne des Finanz- und Bausektors ließen die Steuereinnahmen sprudeln, die der spanische Staat mit offenen Händen ausgab. Es entstand eine Staatsblase. Von 2000 bis 2007 verdoppelten sich die Staatsausgaben beinahe. Besonders das öffentliche Gesundheits- und Bildungswesen expandierte und züchtete binnen kurzem Ansprüche an den Sozialstaat heran, die nun von der Bevölkerung als ureigene „Rechte“ verteidigt werden.

 

Heute ist die spanische Immobilienblase bereits geplatzt. Die Bankenblase entleert sich. Die durch den Boom künstlich erhöhten Steuereinnahmen sind drastisch weggebrochen. Jedoch sträubt sich die auf das verwöhnte spanische Wahlvolk fokussierte Politik vehement gegen das Aufstechen der Staatsblase. Die Staatsausgaben liegen selbst 2012 immer noch über dem Vorkrisenniveau von 2007.

 

In anderen Peripheriestaaten sieht es ähnlich aus. In Irland gab es auch die angesprochenen drei Blasen. Griechenland ließ die Immobilienblase aus und machte aus dem Land einen staatlichen Vergnügungspark. Portugal und Italien nutzten die Gunst der Stunde, überfällige Reformen zu verschieben, den Staatssektor auszubauen und verkrustete Strukturen mit Staatshilfe zu erhalten.

 

So kam es in der Peripherie zu immensen Fehlinvestitionen in Form von Immobilien oder nicht tragfähigen Wohlfahrtsstaaten. Diese Verluste sind bereits angefallen und werden früher oder später von irgendjemand getragen werden müssen. Zur Zeit schlummert ein Teil dieser Verluste versteckt in den Bilanzen der Banken, die den Immobilienboom, aber auch die Staatsblase finanzierten.

 

In der Finanzkrise retteten zahlreiche Staaten der Eurozone nationale Banken mit Steuergeldern. Heute sind aber einige Staaten nicht mehr in der Lage, die Bankenrettung aus eigener Kraft zu stemmen. Die Kosten der Bankenrettung würden die Staaten selbst in die Zahlungsunfähigkeit und deshalb unter den ungeliebten – da mit Auflagen ausgestatteten – Rettungsschirm treiben.

 

Was liegt da näher, als diese Kosten auf Steuerzahler im Ausland abzuwälzen. Hier kommt die Bankenunion ins Spiel. Diese ermöglicht es, dass eine Rettung insolventer Banken nicht durch den betroffenen Staat selbst erfolgt, sondern aus dem dazu ermächtigten Europäischen Stabilitätsmechanismus, ESM, kommt. Die öffentliche Schuldenlast erhöht sich damit nicht. Fehlinvestitionen können weiter laufen und die Banken weiter brav die Staatsanleihen ihrer Länder aufsaugen.

 

Dieser Schachzug zielt in erster Linie darauf ab, deutsche Steuergelder und Sparvermögen für die bereits angefallenen und noch zu erwartenden Verluste in Südeuropa verfügbar zu machen. Das einzige, was der deutschen Seite gegen dieses Ansinnen einfiel, war, als Bedingung für die Bankenunion eine gemeinsame Bankaufsicht zu fordern, um die Banken an die Leine zu nehmen. Durch dieses taktische Manöver konnte die Einführung der Bankenunion verzögert werden.

 

Es geht bei der Bankenunion in erster Linie aber nicht um die Banküberwachung, die die EZB übernehmen soll, wodurch Deutschland wohl wieder das gleiche Gewicht wie Malta bekommt und strukturell gegen Südeuropa in der Minderheit ist. Es geht bei der Bankenunion vielmehr darum, dass Deutschland für die Südbanken haftet. Dieser Vorgang musste natürlich verschleiert werden. Und so wurde die Nebelkerze der gemeinsamen Bankenaufsicht gezündet.

 

Dass die Bankenaufsicht nur ein Vorwand ist, liegt auf der Hand. Wollte man die Banken zu verantwortlicherem Handeln ermutigen, dann würde man eben nicht die Verbindung zwischen Handlung und Haftung kappen. Man würde insolvente Banken nicht retten, und schon gar nicht ihnen einen ständigen Rettungsschirm öffnen. Gerade die Existenz dieses Schirms verleitet zu unverantwortlichem Handeln und garantiert letztlich auch seine Inanspruchnahme. Vielmehr würde man die Marktteilnehmer, die ihr Geld in die Banken investierten – sprich Aktionäre und Gläubiger – die Verluste selbst tragen lassen.

 

Die Bankenunion begnügt sich jedoch nicht mit den Steuergeldern aus dem Norden – und damit mehrheitlich aus Deutschland –, die durch die Ermächtigung des ESM an den Parlamenten vorbei den Südbanken zur Verfügung gestellt werden sollen. Zusätzlich soll die Bankenunion noch eine gemeinsame Einlagensicherung bringen und damit deutsches Sparkapital zur Sicherung von ausländischen Banken nutzbar machen. Der Vorwand für die gemeinsame Einlagensicherung ist das Ziel, die Kapitalflucht aus dem Süden in den Norden zu stoppen. Die Kapitalflucht wird jedoch erst enden, wenn die Haftungsunion komplett ist und ein deutscher Euroaustritt ausgeschlossen werden kann.

 

Durch die Bankenunion käme der Norden nicht nur wie jetzt schon für insolvente Regierungen auf, sondern auch für deren insolvente Banken. Das ist allein daher pikant, weil die Staatsschulden weit geringer sind als die Bankschulden. In Spanien werden die Staatsschulden am Jahresende bei 85 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, BIP, liegen. Die Bankschulden stehen jedoch jetzt schon bei 305 Prozent des BIP. Verschaffen wir uns einen kurzen Blick über die gewaltigen Bankschulden, die das deutsche Sparvermögen bedrohen.

 

Es handelt sich um zusammen gut 9 Billionen Euro an Bankschulden aus den peripheren Ländern wie Spanien, die Überbleibsel aus Immobilien- und Staatsblasen beinhalten und in die Bankenunion eingebracht werden. Zu den Ländern mit prekärem Bankensektor sollten wir noch das überschuldete Belgien sowie Frankreich hinzuzählen. Frankreich ähnelt mit seiner fehlenden Wettbewerbsfähigkeit, seinem inflexiblen Arbeitsmarkt und einer reformunwilligen Regierung, die die Staatsblase nicht aufstechen will, sehr Spanien. Mit Belgien und Frankreich sind wir bei gut 18 Billionen Euro:

 

3,3 Billionen Euro spanische Banken,
0,4 Billionen Euro griechische Banken,
0,5 Billionen Euro portugiesische Banken,
1,2 Billionen Euro irische Banken,
3,7 Billionen Euro italienische Banken,
1,1 Billionen Euro belgische Banken und
7,9 Billionen Euro französische Banken.

Summe: 18,1 Billionen Euro Bankschulden.

 

Dagegen nehmen sich das deutsche Rekord-Steueraufkommen von 2012 in Höhe von 0,6 Billionen Euro und auch das deutsche Bruttoinlandsprodukt mit 2,6 Billionen Euro mickrig aus. Schwindelerregend ist selbst der Vergleich mit dem Nettovermögen der Deutschen, das mit 8,7 Billionen Euro weit geringer als die genannten Bankschulden ausfällt. Würden die Banken der erwähnten Länder Verluste in Höhe von 25 Prozent ihrer Schulden publik machen und diese von Deutschland alleine getragen, verschlänge dies die Hälfte des deutschen Volksvermögens. Durch die Bankenunion droht der deutsche Volksbankrott.

 

Trotz des Ablenkungs- und Bremsmanövers der gemeinsamen Bankenaufsicht ist es das Ziel der Bankenunion, deutsche Steuergelder und Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbstSparvermögen den Südbanken verfügbar zu machen. Und zwar nicht nur zur Begleichung von Verlusten, die aus den Blasen der Vergangenheit stammen, sondern auch, um das angenehme Schuldenmachen, das Verzögern von Reformen, die Fehlinvestitionen in Prestigeprojekte und Sozialstaatswohltaten in Zukunft fortsetzen zu können. Der einzige Wermutstropfen: Angesichts der absehbaren Verluste ist selbst das deutsche Volksvermögen sehr begrenzt.

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mmnews.de/index.php/wirtschaft/12150-bankenunion-es-droht-der-deutsche-volksbankrott

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„EU“: Krise 2.0: Auf dem Weg in die große Depression…….


Als Volks- und Betriebswirt warne ich davor, den offiziellen Erklärungen Glauben zu schenken!

Es ist rein wirtschaftlich und finanziell unmöglich, gestern noch von einer globalen Krise zu reden

und hörte davon das alles vorbei ist.

Vorbei ist im Moment lediglich die Schein-Debatte um eine „EUropäisierung“….ihre Ziele wurde erreicht.

Jetzt ist erstmal Wahljahr.

Ab 2014 wird es dann immer drastischer.

Das System muss zusammenbrechen, weil die Gesamtverschuldung zu hoch ist um durch „sparen“ wieder

Boden gut zu machen.

Bleibt wachsam und achtet auf die Warnungen. Aber glaubt nicht Merkel und Schergen!

Toni

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Michael Brückner

Mitten in der Narrensaison wurde auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos in heiterer Realitätsverweigerung das angebliche Ende der Euro-Krise gefeiert. Und die Mainstreammedien feierten mit. Anlass dazu gibt es freilich nicht. Die Notenbanken drucken ungehemmt Geld, die Arbeitslosigkeit in den Südstaaten erreicht Rekordstände, und obendrein droht ein globaler Währungskrieg. Derweil steigt die Nachfrage nach Edelmetallen. In den USA sind begehrte Silbermünzen nur noch schwer zu bekommen.

merkel

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Vielleicht wollte Cristóbal Montoro den Bürgern seines krisengeschüttelten Landes an der Schwelle zu einem neuen Jahr nur etwas Zuversicht mit auf den Weg geben. Jedenfalls erklärte der spanische Finanzminister seinen ungläubigen Landsleuten, in der Wirtschaft des Landes »tut sich Positives«. Doch dann dauerte es gerade einmal drei Wochen, bis die Schönredner und

Gesundbeter von der bitteren Realität eingeholt wurden. Das Jahr 2013 begann für Spanien nicht mit neuer Zuversicht, sondern mit einer Rekordzahl an Arbeitslosen. Rund 26 Prozent aller erwerbsfähigen Bürger des iberischen Landes suchen einen Job. Die Jugendarbeitslosigkeit stieg auf atemberaubende 55 Prozent.

Täglich werden im ganzen Land Hunderte von Wohnungen zwangsweise geräumt, weil die Mieter nicht mehr zahlen können. Über drei Millionen Immobilien gelangten über Zwangsversteigerungen in das Eigentum von Banken. Doch da nur wenige die hohen Mieten zahlen oder die Objekte erwerben können, stehen die Wohnungen leer. Gleichzeitig rutscht Spanien immer tiefer in die Rezession. In diesem Jahr soll die Wirtschaft des Landes nach einer IWF-Prognose erneut um mindestens 1,3 Prozent schrumpfen.

Ähnlich düster erscheint die Lage in Griechenland. Die Beratungsgesellschaft Ernst & Young erwartet für den südeuropäischen Pleitestaat weiterhin Arbeitslosenquoten von 28 Prozent. Staatliche Hilfe gibt es nur zwölf Monate lang. Im Schnitt liegt die Arbeitslosenhilfe bei rund 200 Euro.

Die Gewerkschaften rufen regelmäßig zu Massendemonstrationen auf, in weiten Teilen des Landes herrscht das absolute Elend. Sogar in der Hauptstadt Athen verlieren jüngsten Berichten zufolge pro Tag fast 1.000 Haushalte den Stromanschluss, weil die Bürger zahlungsunfähig sind. Und schon in wenigen Wochen treten neue Steuererhöhungen in Kraft. Während Finanzminister Giannis Stournaras schon das baldige Ende der Krise ausruft und für das vierte Quartal 2013 ein Wachstum der maroden griechischen Wirtschaft in Aussicht stellt, zeigte sich ein Bürgermeister vom Land unlängst bei einem Besuch in Wien realistischer: »Das Schlimmste haben wir immer noch nicht hinter uns«, ist Giorgos Chondros überzeugt.

Auf dem gerade zu Ende gegangenen Weltwirtschaftsgipfel im schweizerischen Davos freilich übten sich die Akteure in heiterer Realitätsverweigerung. Als würde nicht die Lunte am sozialen Pulverfass in Südeuropa glimmen, als habe Mario Draghis Liquiditätsflutung die Schuldenberge einfach weggespült, als wüchse nicht das tiefe Misstrauen der Bürger gegenüber dem Brüsseler Zentralismus, zeigten sich Regierungsvertreter, Manager und Mainstreammedien überzeugt: Das Schlimmste der Euro-Krise sei überwunden.

Tatsächlich aber haben sich allenfalls die im vergangenen Jahr extrem nervösen Märkte vorübergehend beruhigt, weil Regierungen und Notenbanken grimmig entschlossen verkündeten, Staaten und Banken zu retten – koste es den Steuerzahler und die Sparer, was es wolle. Die angebliche Beruhigung beruht im Übrigen auf einem Versprechen, dessen Ernsthaftigkeit noch nicht auf die Probe gestellt wurde, und einer schleichenden Enteignung von Sparern und Versicherungskunden. Notfalls werde die Europäische Zentralbank (EZB) unbegrenzt Staatsanleihen kaufen, hatte Draghi im vergangenen Jahr verkündet und die Märkte zumindest vorübergehend beeindruckt. Wie konsistent diese Zusage im Ernstfall wäre, wurde bisher noch nicht getestet. Derweil nagen die künstlichen Niedrigzinsen an den Ersparnissen der Bürger, während die Staaten dadurch ihre Schuldenlast verringern.

Eine nüchterne Bestandsaufnahme zeigt, dass sich die Krise Europas noch ausgeweitet hat. Die Volkswirtschaften innerhalb der Euro-Zone driften auseinander. In den vergangenen Jahrzehnten gab Brüssel hohe Milliardensummen zur wirtschaftlichen und sozialen Kohäsion aus. Im Klartext: Die Volkswirtschaften der Mitgliedsstaaten sollten sich zumindest annähernd auf einem vergleichbaren Niveau befinden. Der Euro sollte Europa noch enger zusammenführen. In der Praxis aber erweist er sich als Spaltpilz. Wohl nie waren die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede in der Euro-Zone größer als derzeit. Das heißt aber auch: Nie waren die Staaten soweit von der Grundvoraussetzung für eine gemeinsame Währung entfernt wie heute.

Das hemmungslose Drucken von Geld, mit dessen Hilfe den Märkten Sedativa in hohen Dosen verabreicht werden, und der nachlassende Reformwille der Regierungen, die um ihr politisches Überleben fürchten, lassen nach Ansicht von unabhängigen Beobachtern eher erwarten, dass der finale Zusammenbruch des Systems lediglich um zwei, drei Jahre aufgeschoben wurde.

Derweil drohen der Weltwirtschaft im Allgemeinen und Europa im Besonderen neue Risiken von hoher Brisanz. In Davos sprach der US-Investor George Soros von der akuten Gefahr eines Währungskrieges, den Europa verlieren werde. Ähnlich hatte sich schon einige Tage zuvor der ehemalige Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker geäußert – eigentlich eine besonders laute Stimme im Chor der Gesundbeter. Die neue japanische Regierung lässt sich davon nicht beeindrucken. Die Bank of Japan will auf politischen Druck der neuen Regierung nun unbegrenzt Geld drucken und Anleihen kaufen. Kim Choong-soo, Präsident der Bank von Korea, weiß, wohin ein Währungskrieg führen wird: in eine große Depression wie in den 1930er Jahren. Und so spekulierten hinter vorgehaltener Hand auch in Davos manche Teilnehmer über eine Neuauflage des Bretton-Woods-Systems der festen Wechselkurse.

Nachdem in den USA die Oba-Mania abgeklungen ist, sorgen weitsichtige Menschen in der Superschuldenmacht schon mal für den Fall eines Währungscrashs vor. In den vergangenen Tagen stieg die Nachfrage nach Gold und vor allem nach Silber in nahezu unglaublichem Maße. Von einer ungewöhnlich starken physischen Goldnachfrage berichten auch Banken in Südostasien. In den USA wird Silber knapp. American Mint und Royal Canadian Mint melden aktuell Lieferschwierigkeiten. Begehrte Silbermünzen werden knapp, Händler sind mitunter nicht mehr lieferfähig. Auch in Teilen der Industrie kommt es offenkundig bereits zu Silber-Engpässen.

Das mag Gold- und Silberinvestoren zuversichtlich in das noch recht junge Jahr 2013 blicken lassen. Ein verlässlicher Indikator, der auf ein baldiges Ende der Krise schließen ließe, ist diese Entwicklung indessen nicht.

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info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-brueckner/krise-2-auf-dem-weg-in-die-grosse-depression-.html

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merkel galgen
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„EU“ – Euro: Verschuldete Süd-Länder: Jetzt droht die Todes-Spirale ———–


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… Historische Parallelen zur Schuldenkrise:

Merkel, Schäuble und die „Brüsseler „EU“-Verbrecher lügen……

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Gar nichts wird gut. Die Schuldenlawine wird Europa unter sich begraben. Auch Deutschland. Denn selbst wir sind mit einer Verschuldungs-Quote von 80 Prozent nicht mehr allzu weit von der Zins-Todes-Zone entfernt.

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tornado

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Euro-Land fühlt sich wieder sicher. Welch ein Irrtum! Spanien, Portugal und die anderen Schuldenstaaten sind faktisch pleite. Die Süd-Länder können ihre Schulden nie zurückzahlen – genauso wenig wie Deutschland vor der Weltwirtschaftskrise 1930/32.

Wir standen am Abgrund. Jetzt sind wir einen Schritt weiter. Nichts entlarvt den fiebrigen Optimismus der Euro-Zone so treffend wie dieses Bonmot. Nur noch 12 Prozent der Finanzexperten halten einen Kollaps der gemeinsamen Währung für wahrscheinlich – vor einem Jahr waren es noch 60 Prozent (Quelle: Intrade/Bloomberg).

Viele Anleger lassen sich von dieser trügerischen Stimmung anstecken. Sie kaufen die Zinspapiere der Problem-Staaten Spanien, Italien oder Portugal, als gäbe es kein morgen. Allzu verlockend erscheinen ihnen die gut fünf Prozent Rendite auf iberische Staatsanleihen. Doch sie ignorieren, dass Spanien hoffnungslos überschuldet ist: Der Schuldenstand dürfte dieses Jahr 97 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung erreichen (Bruttoinlandsprodukt). „Spanien befindet sich in einer klassischen Schulden-Todes-Spirale“, warnt James Nixon von der Bank Société Générale. Das Land wird es nicht schaffen, sich weiterhin selbst zu finanzieren – nicht einmal mithilfe der aktuell vergleichbar günstigen Zinsen.

Wie in der Weltwirtschaftskrise 1930/1932

In genau dieser Falle steckte Deutschland vor mehr als 80 Jahren. Nach dem Ersten Weltkrieg erstickte das Land an seinen Schulden – vor allem wegen der irrational hohen Wiedergutmachungszahlungen an die Siegermächte. Der renommierte Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschel analysiert im „Handelsblatt“ die erstaunlichen Parallelen zwischen gestern und heute („The German Transfer-Problem 1920-1933“):
– Vor der Krise floss massiv ausländisches Kapital in die Problemländer (damals Deutschland, jetzt Südeuropa)

– Beide Male zertrümmerte eine Finanzkrise in den USA den Schein-Aufschwung.
– Die Zahl der Arbeitslosen schoss nach oben. Sie lag in Deutschland 1932 fast so hoch wie derzeit in Spanien und Griechenland.
– Deutschland stand vor einem Schuldenberg, den das Land niemals hätte abtragen können.

Exakt diese Fragen beschäftigt derzeit auch die Euro-Zone: Können die Süd-Länder ihre Schulden jemals zurückzahlen? Wollen sie es überhaupt, obwohl sie wissen, dass es faktisch unmöglich ist? Und wie entschlossen sind die Gläubiger in den Nord-Staaten, ihr Geld einzutreiben? Ritschls desillusionierende Antwort: Die Möglichkeiten, die Rückzahlung von Staatschulden auf friedlichem Weg zu erzwingen, sind begrenzt. Das leuchtet wohl jedem ein – oder sollte Deutschland etwa Kriegsschiffe nach Griechenland schicken?

Wehe, wenn der Schuldner nicht mehr zahlen will!

Mindestens ebenso wichtig ist aber auch, wie zahlungswillig das Schuldnerland ist. So hatte Deutschland in den Zwanziger Jahren jegliche Lust verloren, Geld an die Gläubiger ins Ausland zu überweisen: Die Bürger zahlten wenige oder gar keine Steuern mehr, die Finanzverwaltung tolerierte das weitgehend. Eine Situation, die frappierend an die Drückebergerei der heutigen Griechen und ihres Fiskus´erinnert!

Und die Parallelen hören nicht auf:

Damit das überschuldete Deutschland seine Kredite wenigstens teilweise bedienen konnte, liehen ihm die Siegermächte frisches Geld („Dawes-Plan“). Insbesondere die US-Banken pumpten privates Kapital in die Weimarer Wirtschaftsrepublik. Denn diese Kredite waren besser abgesichert, als die ursprünglichen Reparationszahlungen.
– Ähnliches geschieht seit mehr als drei Jahren in Griechenland. Europa hält da Land um jeden Preis finanziell am Leben. Dank der mittlerweile drei „Rettungspakete“ soll Griechenland irgendwann einmal wieder auf eigenen Füßen stehen können.

Wenn Schuldner nie genug kriegen

Wirtschaftshistoriker Ritschel zeigt Verständnis dafür, dass sich ein Staat immer neues Geld leiht, obwohl ihn schon die alten Schulden erdrücken: „Angenommen ein Schuldner weiß, dass seine Gläubiger ihm morgen außer dem Existenzminimum alles wegnehmen werden und jemand anderes ist bereit, ihm heute noch Kredit zu geben, wird er ihn nehmen?“ Natürlich nimmt er das Geld.

Wie der Immer-Mehr-Kredite-Irrsinn in den 30er Jahren endete, weiß jeder. Doch das hält die heutigen Rettungspolitiker nicht davon ab, uns einzureden, die Euro-Krise sei so gut wie vorbei und alles werde mit der Zeit gut…

… Historische Parallelen zur Schuldenkrise: Verschuldete Süd-Länder: Jetzt droht die Todes-Spirale –

Gar nichts wird gut. Die Schuldenlawine wird Europa unter sich begraben. Auch Deutschland. Denn selbst wir sind mit einer Verschuldungs-Quote von 80 Prozent nicht mehr allzu weit von der Zins-Todes-Zone entfernt.

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Die wahren Ziele der EU


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offene Worte u.a. von Merkel……glatter Verrat am Deutschen Volk und am Grundgesetz.

Verpackt in ach so netten Worten.

Die „EU“ ist die Rettung für alles…………………..

Worte der Marionetten von Bilderberger und ihrer NWO.

Diesen Zusammenhang dürfen wir nie vergessen.

Was „EU“ und Islamisierung, Unterwanderung betrifft, europaweit,

wird aus machtpolitischen Gründen von den Bilderbergern inszeniert.

Sie sind die Antwort auf Fragen wie: „warum das alles….“

Es darf niemals vergessen werden, dass die Zerstörung der nationalen Identität

unweigerlich zum Bürgerkrieg führen wird.

Auch muss endlich der Hintergrund, der Strippenzieher, die Bilderberger,

als Täter allen Berichten voran-gesetzt werden.

Denn all die wahnsinnigen Änderungen der letzten 25 Jahre wurde von den Bilderbergern

weltweit verantwortet, ohne dass die Öffentlichkeit überhaupt weiss, was die Bilderberger sind.

Hierzu empfehle ich dringend das Buch und DVD-Video vom Kopp-Verlag:

„Bilderberger“ von Andres von Retyi

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Wiggerl

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dieses Video erklärt einige Hintergründe….

hört genau zu, es erklärt, dass ganze Völker zu Sklaven der „Brüsseler Diktatur“ werden, als

Handlungsarm der Bilderberger…….

Merkel ist eine Hochverräterin erster Klasse. Schäuble ist nicht nur anti-deutsch, sondern auch nicht in der

Lage logisch zu denken. Er ist ein notorischer Lügner…..

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Êuro: Europäisches Gericht setzt der EZB Frist von zwei Monaten


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Beatrix von Storch

Unsere Massenklage gegen die Inflationspolitik der EZB ist einen ersten, großen Schritt vorangekommen: Das Europäische Gericht hat die Klage, der sich inzwischen mehr als 7.000 Menschen angeschlossen haben, nun endlich der EZB zugestellt. Die EZB muss nun innerhalb von zwei Monaten Stellung nehmen (s. ausführlich dazu hier).

Aber die Gefährdung unserer Ersparnisse und Einkommen droht nicht nur durch das unbeschränkte Gelddrucken der EZB. Auch unsere Politik verspielt mit dem Vollzug des ESM ganz unmittelbar immer weiter unseren Wohlstand. Der Widerstand hiergegen darf nicht nachlassen. Er muss wachsen:

Schicken Sie mit einem Klick hier Ihre Protestmail an 10 Abgeordnete des Bundestages. Wir sind die Mehrheit. Wir sind das Volk. Wir wollen die schrankenlose „Euro-„Rettungs“-Politik nicht.

Leiten Sie diese Mail an Freunde und Bekannte weiter, damit auch diese sich an dem organisierten Widerstand beteiligen können.

Für heute bin ich mit sehr freundlichen Grüßen aus Berlin Ihre

Beatrix von Storch

P.S. Die Kampagne gegen ESM und EZB müssen wir in 2013 ausbauen. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende hier, den Widerstand zu organisieren. Schon mit 3 Euro leisten Sie einen wichtigen Beitrag. Danke!

Zivile Koalition e. V., Redaktion -Büro Berlin- Zionskirchstr. 3, 10119 Berlin,
Tel. 0 30/88 00 13 98, Fax. 0 30/34 70 62 64,
Spendenkonto Nr. 660 300 31 88 Berliner Sparkasse BLZ 100 500 00

www.zivilekoalition.de

„EU“: Die fehlgeleitete Euro-Rettung gefährdet den inneren Frieden Europas


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Falsche Prognosen führen nachhaltig zu falschem Handeln.

Fehleinschätzungen säen Misstrauen und Hass. Alle verlieren.

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Nach dem jüngsten Griechenland-Rettungsbeschluss vom vorvergangenen Montag stand zu erwarten, dass Merkel und Schäuble auch das letzte Tor der Vernunft und der Verfassung unbrauchbar machen würden: In geradezu atemberaubender Geschwindigkeit verkündeten Schäuble und Merkel quasi Stunden später, dass ein Schuldenerlass zu Gunsten Griechenlands nun doch – zunächst noch unter Bedingungen, die allerdings das Papier, auf das sie gedruckt werden, nicht wert sein werden – in ein oder zwei Jahren realistisch in Betracht käme.

Vergemeinschaftung aller Schulden

Angesichts der Kapital- und Zinsgeschenke, die Griechenland in den letzten zweieinhalb Jahren erhalten hat, angesichts der Stundungsmaßnahmen der Neu-Kreditierungen auf Nimmerwiedersehen und angesichts der politischen Zusagen an Griechenland, dass das Land im Prinzip mit Subventionen aus dem Norden in beinahe beliebiger Höhe und Zeitdauer rechnen könnte, gibt es keinen vernünftigen Zweifel mehr, dass die (in Sachen Euro) mehrheitlich delirierende politische Klasse, auf eine Vergemeinschaftung aller Schulden in der Euro-Zone, auf eine Haftungs- und Transferunion unter Einschluss der lange von Merkel und Schäuble gescholtenen Euro-Bonds hinausläuft.

Selbst die Sprache, die Definition feststehender Termini, wird für den Euro-Wahnsinn geopfert; man mag sich darüber streiten, ob ein Staatsbankrott im eigentlichen Wortsinn ein Bankrott ist. Nur dass Griechenland de facto bankrott ist, kann niemand ernstlich bezweifeln.

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voller Artikel als PDF-Datei plus Zusatz:

Bilder und Text: Die größten Euro-Gegner

Die fehlgeleitete Euro-Rettung gefährdet den inneren Frieden Europas

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Griechen-Milliarden und Euro-Rettung…..So lügt sich Schäuble durch die Eurokrise


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Ob Griechen-Milliarden, Euro-Rettungschirm oder Steuer-Erhöhungen: Der Finanzminister sagt uns stets nur so viel, wie wir wissen dürfen – bis er irgendwann die grausame Realität zugeben muss.
Wolfgang Schäuble (CDU) hat einen guten Ruf. Aber warum eigentlich? Er gilt bei den meisten zwar noch immer als strenger Kassenwart, hartnäckiger Verhandler oder unbeugsamer Stabilitätspolitiker.
Doch wer ihn genauer beobachtet, weiß: Man sollte möglichst wenig von dem glauben, was er sagt.Eine unverschämte Unterstellung? Mitnichten. Selbst sein Parteikollege Klaus-Peter Willsch fluchte erst kürzlich über den Finanzminister, er fühle sich wie in einer „Märchenstunde“.
Denn Schäube habe den Griechen immer wieder neue Milliardenhilfen ausgezahlt, obwohl er zuvor stets das Gegenteil behauptet hätte. Euro-Kritiker Wilsch: „Und täglich grüßt das Murmeltier.“

Schäubles Pirouetten

Nur: Wie schafft es Wolfgang Schäuble, die Wahrheit derart trickreich zu verpacken? Ganz einfach. Mit möglichst wolkigen Formulierungen. Eine typische Wolfgang-Schäuble-Antwort auf die Frage „Wie viel zahlen wir für die vorerst letzte Griechenland-Hilfe?“ lautet im November 2012: Es koste „nicht unbedingt mehr Geld“, das Programm erhöhe nur „den Finanzierungsbedarf auf der Zeitachse“, weil wir „bei der Reduzierung von Zinsen ein Stück weit Maßnahmen ergreifen“.

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Und schon hat der Finanzminister sein Ziel erreicht – niemand versteht mehr etwas. Nicht nur die „FAZ“ stöhnt über „Schäubles Pirouetten“. Mit diesen gedrechselten Worten vernebele er meisterhaft die Tatsache, dass die deutschen Steuerzahler sehr wohl einen Preis für die „Nibelungentreue zu Griechenland“ entrichten müssten.

Die Kunst des Ausweichens

Wir sehen: Die Grenze zur plumpen Lüge wird nie überschritten. Wohl aber bis zur Unerträglichkeit ausgedehnt. Ein erstes Beispiel seiner Handwerkskunst liefert Wolfgang Schäuble schon im März 2010. Zu diesem Zeitpunkt weiß eigentlich jeder, dass Europa den Griechen Überlebensgeld geben wird. Nur der deutsche Finanzminister tut so, als sei dieses Thema Unsinn: „Griechenland hat nicht um Hilfe nachgesucht, deshalb stellt sich die Frage aktuell nicht.“

Doch. Nur einen Monat später fordern die Griechen sehr wohl Geld. Und die Euro-Staaten und der Internationale Währungsunion (IWF) geben es ihnen auch. In einem ersten, zweiten und dritten Rettungspaket. Und das will Herr Schäuble im März 2010 noch nicht gewusst haben?

Die Rettungsschirm-Wette

Noch knapper an der Wahrheit vorbei argumentiert Schäuble im Juli 2010. Damals bietet die „FAZ“ ihm die Wette an, dass der erste Euro-Rettungsschirm (EFSF) verlängert wird. Schäuble kontert: „So lange Angela Merkel Bundeskanzlerin ist und ich Finanzminister bin, würden Sie diese Wette verlieren. Die Rettungsschirme laufen aus. Das haben wir klar vereinbart.“

Natürlich enden die Rettungsaktionen nicht. Im Gegenteil. Auf Rettungsschirm 1 (EFSF) folgt prompt der unbefristete Rettungsschirm 2 (ESM). Hier sollte jeder Leser selbst entscheiden: Hat unser Finanzminister hier nur eine Wette verloren – oder doch die Wahrheit?

Der fatale TV-Lauschangriff

Schäuble weiß genau, auf welch dünnem Eis er seine verbalen Pirouetten dreht. Im Februar 2012 belauscht ihn der Fernsehsender n-tv bei seinem verzweifelten Versuch, dem portugiesischen Finanzminister Hoffnungen zu machen – ohne das jedoch den Wählern in Deutschland schon eingestehen zu wollen. Schäuble raunt seinem portugiesischen Kollegen Vitor Gaspar zu, dass man die Spar-Auflagen etwas entschärfen könne: Sollte eine „Anpassung des portugiesischen Programms“ notwendig sein, „werden wir das machen“. Allerdings erst, nachdem man über die leidigen Griechenland-HIlfen entschieden habe.

Und dann folgt der entlarvende Satz des sich unbeobachtet wähnenden Schäuble: „Aber meine Abgeordnetenkollegen im Parlament und die öffentliche Meinung in Deutschland müssen glauben, dass wir es ernst meinen, denn die vertrauen schon unseren Entscheidungen zu Griechenland nicht.“

Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass die EU nur sechs Monate später, im August 2012, den Portugiesen ein Jahr länger Zeit dafür gewährte, die Staatsfinanzen zu sanieren.
Wie sagte Wolfgang Schäuble doch so schön: „Denn die vertrauen schon unseren Entscheidungen zu Griechenland nicht.“

Wohl wahr, Herr Schäuble. Wir vertrauen gewissen Entscheidungen und Worten schon lange nicht mehr. Wundert Sie das etwa?

focus.de/finanzen/doenchkolumne/doenchs-finanzen-schaeubles-trickreiche-wahrheiten_aid_893088.html

„EU“ – Euro: uns droht Ärger von der schmutzigen Koalition


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Vorab:

vielen Lesern von deutschelobby ist wohl bekannt, dass wir in einem Netzwerk tätig sind. Studierte Mitarbeiter beurteilen Artikel und geben Kommentare.

Es sind nicht nur Meinungen, sondern Fazite aus den jeweiligen Fachbereichen.

So im Falle der „EU“ und des Euro. Professoren und Doktoren wie Ulfkotte, Schachtschneider, Hankel, Vogt und Organisationen wie die „Zivile Koalition“ von Beatrix von Storch u.v.a.

liegen mit uns auf einer Linie.

Die Beurteilung des Euro wird und wurde von deutschelobby durch Betriebs- und Volkswirte vorgenommen. Ebenso beteiligt waren internationale Fachkräfte aus den USA, Schweiz, Österreich und Frankreich.

Fazit:

der Euro ist tot. Er wird nur noch künstlich beatmet und der Öffentlichkeit als „lebendige Zukunft“ verkauft.

Die Regierung, unabhängig welche von den Altparteien mit wem koaliert, wissen um die Sensibilität dieser Lügen. Das Volk darf nichts merken. Veränderungen müssen daher langsam vonstatten gehen. Dazu werden gerade 2013, im Wahljahr, Erleichterungen geboten. Die Praxisgebühr entfällt (das Geld wird an anderer Stelle um ein vielfaches wieder herein geholt), die Renten steigen (viele Wähler)……..

Nein….2013 wird es, zumindest von den Planungen der wie auch immer gearteten „Regierung“ her, für das deutsche Volk relativ ruhig bleiben. So mancher wird aufatmen und auf die

„Erleichterungen“ hinweisen. Über den Euro wird öffentlich so wenig wie möglich gesprochen. Eine verführerische, scheinbare Ruhe, von vielen erträumt und gewünscht, macht sich breit.

Doch…….nur Menschen die nicht frei denken können und nur unter ihrer selbst-errichteten „Schutzkäseglocke“ leben, trauen diesem „Frieden“.

2014 wird das Jahr der großen Ernüchterung!

2015 kommt es noch härter

ab 2016 wird das Fundament des „EU“- und Euro-Lügengebäudes unter dem Druck der kriminellen und Grundgesetzfeindlichen Entscheidungen, immer morscher.

Der endgültige Zusammenbruch des Euro kann dann nur noch durch eine Hyperinflation verhindert werden. Dadurch können sich die hochverschuldeten Staaten von den Schulden befreien…….auf Kosten der Bevölkerung.

Diese verliert den Wert ihres privaten Vermögens. Auch Immobilienbesitzer sind keineswegs aus dem Schneider. Hohe Auflagen auf Grundbesitz werden viele an den Rand der Aufgabe zwingen.

Sparvermögen, wichtig als Altersvorsorge, ja wichtiger als je zuvor, verlieren komplett ihren Wert.

Das Volk wird regelrecht verarmt. Auf den Stand Null zurück geführt.

Lediglich die Menschen, die aufgrund ihres Alters noch mal von vorne anfangen können, haben eine kleine Chance. Doch auch für sie wird es kein zweites „Wirtschaftswunder“ mehr geben.

Es ist vorbei. Nationen wie China und Indien dominieren dann die Exportmärkte.

Europa, „EU“, ob vereint oder einzeln, wird keine Rolle mehr spielen. Die gewaltigen Summen, die dem Leichnam Euro hinterher-geworfen wurden, haben die Infrastruktur und Zukunftsinvestionen nachhaltig geschädigt.

Das 21. Jahrhundert ist für Europa eine Zeit des Untergangs……

Schuld hat einzig und allein die „EU“. Das muss jedem klar sein. Spätestens die Einführung des Euro, zwangsweise durch Frankreich erpresst, hat Deutschland in diese Todesfalle geführt.

Ohne „EU“ und damit ohne Euro könnte Deutschland den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen, ohne große Einbussen.

Obwohl auch ohne „EU“ die Belastungen durch die unqualifizierte, allein die Sozialsysteme belastete Zuwanderung, aktuell und die Folgen der Gastarbeiter, die in den 70er-Jahren kamen und vertragsbrüchig wurden und unrechtmäßig sich in Deutschland fest-geklammert haben, ohne sich im Geringsten zu integrieren oder Pluspunkte für Deutschland mitzubringen, eine schwere Belastung darstellen.

Durch die, in jeder Hinsicht mit der deutschen Gesellschaft nicht konforme Zuwanderung, stark beeinflusste Schulbildung, im negativen Sinne, ist schon durch hochrangige Autoren hinlänglich erklärt worden.

Sarrazin, Ulfkotte und Buschkowsky u.v.a., haben dieses Thema im Einzelnen hinlänglich erklärt.

Abschließend das Fazit:

ab 2014 endet die Illusion und die „Käseglocke“ bricht zusammen…………..

Jeder ist und wurde und wird hinlänglich gewarnt. Keiner soll überrascht tun.

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Die etablierten Parteien haben die Euro-Krise abgehakt und brauchen Geld, um die Löcher im Haushalt zu stopfen.

Die deutschen Parteien halten die Euro-Krise für beerdigt, denn im Wahlkampf lässt sich damit kein Blumentopf gewinnen. Die tradierten Parteien wollen an das Geld des Bürgers, um die abenteuerlichen europäischen Krisenlöcher zu stopfen. Damit lässt sich keine Wählerstimme gewinnen. Also: Thema 2013 ignorieren.

Aber daran wird sich die Realität nicht halten. Während die üblichen Verdächtigen (Griechenland, Spanien, Italien) weiter für Destabilisierung sorgen können, könnte etwa Frankreich der große, negative Überraschungsschlager 2013 werden. Die Haushalts- und Schuldenentwicklung, Lohnstückkosten und Wettbewerbsfähigkeit müssen dort mit Sorgfalt betrachtet werden.

Bleibt Deutschland. 2014 wird das Jahr der schmutzigen Koalition werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird wieder mit der SPD ins Bett gehen und Peer Steinbrück wird sich seinen privaten Vortragsreisen widmen dürfen.

Bis dorthin wird viel Lärm generiert, ohne dass Entscheidungen getroffen werden. Danach kann aber alles schlagartig anders werden. Eine große Koalition lebt vom Nehmen und Geben ohne schlagfertige Opposition.

Vieles deutet auf eine große Koalition

Das heißt, die eine Regierungspartei gibt bereitwillig der anderen etwas, und umgekehrt. Konkret bedeutet dies die Wiedereinführung der Vermögenssteuer (die Immobilienkäufer von heute können schon mal ihre Rendite-Rechnungen nach unten korrigieren), sukzessive Vergemeinschaftung von Euro-Schulden, modifizierte Eurobonds und natürlich „mehr Europa“ – immer alternativlos.

Im letzteren steckt eine große Gefahr, denn eine schmutzige Koalition kennt keine mächtige Opposition, insbesondere wenn sie ähnliche Politikvorstellungen hat. Jürgen Trittin, selbst-akklamierter Finanzminister der Grünen, gehen die Politikvorstellungen der großen Parteien eh nicht weit genug. Wer kontrolliert also dann die Regierung? In diesem parlamentarischen Vakuum kann die CDU/CSU-SPD-Regierung unangefochten ihre Politikvorstellungen, die nicht weit auseinander liegen, locker austoben.

Eine solche schmutzige Koalition kann nur an die Substanz des Bürgers gehen. „Energiewende“, „mehr Europa“ und mehr „Wohlfahrtsstaat“ kann den Bürger nur mehr Geld kosten.

Ob der Aktienmarkt das mitträgt, ist die große Frage. Der preußische Staat führte von 1924 bis 1942 auf Länderebene eine „Hauszinssteuer“ ein (vulgo Vermögenssteuer), um Spekulationsgewinne der vorausgegangenen Krisen (Krieg, Hyperinflation) abzuschöpfen. Sie galt für alle Immobilienkäufe vor Juli 1918.

Ähnliches kann man von einer großen Koalition in Krisenzeiten auch erwarten. Nichts ist so vergänglich wie ein Buchgewinn: Er schmilzt so schnell wie ein Schneeball in der Frühjahrssonne.

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http://www.welt.de/finanzen/article112293514/Anlegern-droht-Aerger-von-der-schmutzigen-Koalition.html?wtmc=nl.rstfinanzen

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