Krieg mit Russland – reale geostrategische Gefahr aber auch prophezeites Szenario


oder

 

Am 04.11.2018 veröffentlicht

In diesem Video wird die heute von vielen geostrategischen Beobachtern wahrgenommene reale Gefahr eines Krieges zwischen NATO und Russland – also eines dritten Weltkrieges – in Bezug gesetzt zu europäischen Prophezeiungen, die seit etlichen Generationen einen solchen Krieg voraussagen – und zwar in nicht wenigen Fällen schon VOR der russischen Revolution (1917)
(Ein Atomkrieg im eigentlichen Sinne wird jedoch nicht prophezeit.).

Hellseher Alois Irlmaier: Zunehmende "Flüchtlings"zahlen als Vorzeichen eines großen Krieges in Europa…Teil 4 einer Serie


Stephan Berndt Die derzeit ansteigenden Flüchtlingszahlen sind ein Thema, das viel Aufmerksamkeit nicht nur in den Medien, sondern auch in der Bevölkerung auf sich zieht. Man fragt sich, wann und ob sich dies wieder auf ein »normales« Maß reduzieren wird, oder ob sich Deutschland nun unwiderruflich auf dem Wege zu einer Sozialstruktur wie in den USA und Lateinamerika befindet?

 ich sehe nur noch pechschwarz…

 Zuzug vieler Fremder nach Bayern als Vorzeichen des großen Umbruches

Im Jahre 1992 wurde folgende Voraussage des bekannten bayerischen Hellsehers Alois Irlmaier veröffentlicht, die er in den 50er-Jahren einem Nachbarsmädchen mitgeteilt haben soll:

»Mädchen, du erlebst die große Umwälzung, die kommen wird. Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie. Dann folgt ein Glaubensabfall wie nie zuvor. Darauf eine noch nie da gewesene Sittenverderbnis. Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land. Es herrscht eine hohe Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert. Bald darauf folgt die Revolution [in Deutschland].

Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.«

Mit dem »Überfall der Russen« meint Alois Irlmaier einen plötzlichen Angriff Russlands auf Westeuropa, der von extrem vielen europäischen Sehern vorausgesagt wird. Der Angriff soll aber schnell scheitern, und in Europa soll es auch zu KEINEM Atomkrieg kommen.  Die Voraussage mit den vielen Fremden wurde seit dem Jahre 1992 von einer Reihe von Autoren zitiert (auch von mir in meinen Büchern aus den Jahren 1993, 2007, 2009 und 2015) und im Internet findet man einen Ausschnitt aus einer DVD, der mit dieser Vorhersage beginnt, und der inzwischen über 200 000 Mal angeklickt wurde.

 Zuzug der Fremden Vorzeichen des eigentlichen »Problems«

 Im Jahre 2012 habe ich eine Irlmaier-Zeugin interviewt, derzufolge Irlmaier im näheren Vorfeld des russischen Angriffes auf Mitteleuropa gesehen hat, wie es in Nordafrika »einen Mordstumult« gibt. »Die Regierungen werden abgesetzt und umgebracht. Die Unruhen gehen von Land zu Land.« Wie wir derzeit täglich in den Nachrichten sehen und hören, stammt ein Großteil der Flüchtlinge aus afrikanischen und arabischen Bürgerkriegsgebieten. Und eines der wichtigsten Transitländer ist Libyen, welches erst durch den inneren Zerfall infolge des sogenannten »Arabischen Frühlings« zum Transitland für Flüchtlinge werden konnte.  Im Laufe meiner Recherchen zu Countdown Weltkrieg 3.0 haben sich dann die Indizien dafür gemehrt, dass der »Arabische Frühling« nicht nur ein allgemeines oder vages Vorzeichen für einen möglicherweise darauffolgenden großen Krieg in Europa ist, sondern kausal schon mit diesemzusammenhängt.

 Der Beginn des »Dritten Weltkrieges«?

Von Veronica Lueken, einer Seherin aus den USA, ist ebenfalls seit Jahren eine Vision bzw. eine Voraussage von 1975 bekannt, in der sie im Raum Jerusalem, Arabien, Ägypten und Marokko sieht, wie sich über diesen Ländern»eine sehr dichte Finsternis« ausbreitet. Und dann hört sie in der Vision: »Der Beginn des Dritten Weltkrieges, mein Kind.«  Das Schlüsselelement für die Deutung dieser Vision ist die Finsternis über Nordafrika/Nahost unmittelbar vor Ausbruch des »Dritten Weltkrieges«. Eine echte materielle Finsternis – die zunächst wohl nächstliegendste Deutung – dürfte nicht infrage kommen. Schließlich gibt es dort keine ausgedehnten Wälder, und auch keine Ölquellen in der nötigen Menge, sodass es dort über Hunderte Kilometer hin brennen könnte. Interpretiert man die Finsternis jedoch als geistige Finsternis, also als kollektive Hoffnungs- und Orientierungslosigkeit, die teilweise auch noch in Wut und sinnlose Zerstörung umschlägt, so passt das gut zu dem inzwischen auf ganzer Linie gescheiterten »Arabischen Frühling«.  Von Veronica Lueken gibt es darüber hinaus noch eine andere Vorhersage, in der sie »viel Streit in den Dunkelländern« (dunkel = Hautfarbe/Afrika-Arabien) im selben Atemzug erwähnt mit einer»großen Revolution« in Italien, die der europäischen Prophetie insgesamt nach, unmittelbar vor dem russischen Angriff ausbrechen müsste. Das rückt den »Arabischen Frühling« weiter an den russischen Angriff heran, wobei aber völlig spekulativ bleibt, wie groß der zeitliche Abstand in Jahren wäre.

 Bestätigung aus dem Pentagon

 Man mag es nicht für möglich halten, oder sich regelrecht weigern, es glauben zu wollen, aber es gibt von einem ehemals führenden US-Militär eine Bestätigung für obige Prophezeiungen einer negativen/destruktiven Kettenreaktion in Nordafrika/Nahost: Am 3. Oktober 2007 hielt Ex-US-General Wesley Clark – von 1997 bis 2000 Oberbefehlshaber der NATO in Europa – eine Rede, in der er öffentlich Folgendes sagte: Man hat ihm schon im Jahre 2001 im Pentagon mitgeteilt, dass die USA in fünf Jahren die Regierungen von sieben Staaten stürzen wollen, und zwar zunächst im Irak und dann in Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und Iran.  Nebenbei gibt Wesley Clark in derselben Rede zu, dass die USA schon im März 1991 im Irak den Aufstand der Schiiten provoziert hatten – die Umstürze offenbar erprobter Teil einer verdeckten »Außenpolitik« der USA sind! Wohlgemerkt: All das stammt vom Ex-Oberbefehlshaber der NATO in Europa! Wesley Clark hat diese Aussagen zudem mehrfach wiederholt bzw. sie mehrfach bestätigt: einmal am 3. Oktober 2007 vor dem Commonwealth Club of California in San Francisco und ein anderes Mal bei einem Interview in einem Fernsehstudio.

 Bevor die nächste Supermacht die USA herausfordert

 Der Kreis zum »Dritten Weltkrieg« schließt sich auf Basis von Wesley Clarks Aussagen folgendermaßen. Schon im Jahre 1991 (!), so Clark, hatte ihm Paul Wolfowitz (2001 stellvertretender Verteidigungsminister unter George W. Bush) gesagt: »Wir haben ungefähr fünf oder zehn Jahre Zeit, um all die sowjetischen Klientelregime zu beseitigen: Syrien, Iran und Irak, – bevor die nächste große Supermacht kommt, um uns herauszufordern.«  Nun, zunächst hat das alles deutlich länger gedauert. Interessanter aber ist die Frage, wer aus der Perspektive von 1991 die USA in fünf bis zehn Jahren als »große Supermacht« hätte herausfordern können? Sicherlich nicht Japan, Deutschland oder die „EU“. Man ist ja schließlich »ziemlich beste Freunde«. Bleiben China und Russland als mögliche Herausforderer. Chinas Wirtschaftsleistung jedoch betrug 1991 nur einen Bruchteil derjenigen der USA. Erst ab etwa dem Jahre 2000 warüberhaupt erkennbar oder erahnbar, dass China irgendwann einmal zum Rivalen der USA werden könnte.  Hatte Paul Wolfowitz also schon 1991 damit gerechnet, dass sich Russland irgendwann wieder erholt? Hat man schon seinerzeit Parallelen zu Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg gezogen? Motto: »Der Schlag hat gesessen, aber das war es noch nicht.« Jedenfalls erschiene es dann plausibel, dass man in der Zwischenzeit die »sowjetischen – sprich: russischen Klientelregime« beseitigt.  Aus Sicht der USA war es nach dem Zerfall der UdSSR natürlich geostrategisch verlockend, den Status als einzige Supermacht zu zementieren, und dazu »notfalls« auch kleinere Kriege anzuzetteln, um das Vorfeld für die nächste Partie zu säubern. Es ist jedenfalls interessant, aus berufenem Munde zu erfahren, dass einflussreichste Mitglieder der US-Administration die Jahre nach dem Zerfall der UdSSR letztlich nur als Vorbereitungsphase für die nächste Auseinandersetzung mit einem neuen (alten?) geostrategischen Rivalen betrachtet haben.  Und dieser geostrategische Rivale steht nun – wenn man so will – breitbeinig auf dem Spielfeld: Es ist Russland – mit chinesischer Flankendeckung. Zeitgleich erntet Europa die bitteren Früchte des »Arabischen Frühlings«.  Alles nur ein dummer Zufall? ———————————————— http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/stephan-berndt/hellseher-alois-irlmaier-zunehmende-fluechtlingszahlen-als-vorzeichen-eines-grossen-krieges-in-euro.html  

Europa vor dem Dritten Weltkrieg – Truppenaufmarsch in der Arktis…Russland rechnet mit einem NATO-Angriff auf Russland.


Als der stellvertretende Kommandeur der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, Kirill Makarow, kürzlich bekanntgab, die Armee habe Abwehrraketensysteme vom Typ Panzir in der Arktis stationiert, berichteten die Medien von einem neuen Kapitel des sich verschärfenden Konflikts um diese rohstoffreiche Region. Was jedoch kaum Beachtung fand, war, dass Makarow betonte, es gehe um den Schutz der Nordflanke des Landes. Im Klartext heißt das, Russland rechnet mit einem NATO-Angriff auf Russland.

 

In Vorbereitung auf einen möglichen NATO-Angriff will Russland auch Kampfjets des Typs MiG-31 in die Region verlegen. Auf der Insel Nowaja Semlja im Nordpolarmeer ist ein Frühwarnsystem geplant. Auf der Inselgruppe Franz-Josef-Land wird gerade eine Marine-Anlage gebaut. Die nahe der Grenze zu Norwegen stationierte Nordflotte plant zudem in der Region östlich von Spitzbergen mehrere »Objekte«, kündigte Armeesprecher Wadim Serga in der Nachrichtenagentur Tass an.

Generalmajor Makarow sagte aber noch einen entscheidenden – und in der Berichterstattung vernachlässigten – Satz:

In nur fünf Jahren seien im US-Programm »Prompt Global Strike« 8000 Marschflugkörper einsatzbereit − auch gegen Russland.

Genau diese Entwicklung habe ich in meinem Buch Der Dritte Weltkrieg – Schlachtfeld Europa beschrieben. Was mich jedoch verwundert: Vor lauter Friedenssehnsucht nehmen wir gar nicht mehr wahr, dass in allen Regionen Europas bereits Truppenaufmärsche stattfinden. Wie soeben in der Arktis.

Im Buch hatte ich geschrieben:

»Russland erschließt immer intensiver diese aussichtsreiche Region, fasst dort wieder Fuß und muss dort alle Hebel haben, um seine Sicherheit und seine nationalen Interessen zu schützen«, sagte Putin 2013 auf einem Kollegium des Verteidigungsministeriums.

Am 15. Oktober 2013 meldete die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti: Spezialeinheiten der russischen Armee haben erstmals eine neue Taktik für Kämpfe in der Arktis erprobt. Wie Oleg Kotschetkow, Sprecher des russischen Militärbezirks West, zu der russischen Nachrichtenagentur sagte, haben die Aufklärungstrupps der Spezialeinheiten auf der Halbinsel Kola im hohen NordenRusslands ein Experiment gestartet: Das neuartige Programm simuliert Kampfhandlungen im bergigen Polargebiet.

»Kampftrainings mit Elementen der Bergsteigerei unter Bedingungen des extremen Nordens sind eine neue Erfahrung für die Aufklärungseinheiten, die normalerweise in den Bergen Südrusslands trainieren«,

so Kotschetkow.

Interessant dazu ist eine Meldung der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti am 7. Mai 2014, in der es heißt: Das Pentagon hat laut US-Verteidigungsminister Chuck Hagel die Absicht, in der Arktisregion, wo es ein Potential für Konflikte gibt, festen Fuß zu fassen.

»Das Schmelzen gigantischer Eismassive bietet Möglichkeiten für die Eröffnung neuer Seewege und die Erkundung von Naturressourcen für die Energiewirtschaft und den Handel mit einem gefährlichen Potential für einen Konflikt in der Arktis«, sagte Hagel in Chicago im Council on Global Affairs, wie RIA Novosti berichtet.

»Das Verteidigungsministerium festigt seine Präsenz in der Region und prüft die Frage, welche Möglichkeiten wir für Handlungen in dieser Region in der Zukunft brauchen«,

so der Pentagon-Chef.

Die Neuauflage des Kalten Krieges

Nun wird wieder aufgerüstet. Ein Flugplatz auf den Neusibirischen Inseln wurde instand gesetzt, ein weiterer auf der Inselgruppe Nowaja Semlja, in deren Nähe die Sowjetunion ihre Atombomben testete. Um einen Angriff der USA rechtzeitig zu erkennen, würden neue Radaranlagen und Abfangsysteme aufgebaut, kündigte Makarow an (siehe oben). Das ergänzt die Aufrüstung an der Westgrenze. Im März hatte das Verteidigungsministerium bekannt gegeben, dass Iskander-Raketen in das Gebiet Kaliningrad Königsberg verlegt wurden. Sie können mit Atomsprengköpfen bestückt werden.

Hellseher Alois Irlmaier: Zunehmende „Flüchtlings“zahlen als Vorzeichen eines großen Krieges in Europa


Stephan Berndt Die derzeit ansteigenden Flüchtlingszahlen sind ein Thema, das viel Aufmerksamkeit nicht nur in den Medien, sondern auch in der Bevölkerung auf sich zieht. Man fragt sich, wann und ob sich dies wieder auf ein »normales« Maß reduzieren wird, oder ob sich Deutschland nun unwiderruflich auf dem Wege zu einer Sozialstruktur wie in den USA und Lateinamerika befindet?

 ich sehe nur noch pechschwarz…

 Zuzug vieler Fremder nach Bayern als Vorzeichen des großen Umbruches

Im Jahre 1992 wurde folgende Voraussage des bekannten bayerischen Hellsehers Alois Irlmaier veröffentlicht, die er in den 50er-Jahren einem Nachbarsmädchen mitgeteilt haben soll:

»Mädchen, du erlebst die große Umwälzung, die kommen wird. Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie. Dann folgt ein Glaubensabfall wie nie zuvor. Darauf eine noch nie da gewesene Sittenverderbnis. Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land. Es herrscht eine hohe Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert. Bald darauf folgt die Revolution [in Deutschland].

Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.«

Mit dem »Überfall der Russen« meint Alois Irlmaier einen plötzlichen Angriff Russlands auf Westeuropa, der von extrem vielen europäischen Sehern vorausgesagt wird. Der Angriff soll aber schnell scheitern, und in Europa soll es auch zu KEINEM Atomkrieg kommen.  Die Voraussage mit den vielen Fremden wurde seit dem Jahre 1992 von einer Reihe von Autoren zitiert (auch von mir in meinen Büchern aus den Jahren 1993, 2007, 2009 und 2015) und im Internet findet man einen Ausschnitt aus einer DVD, der mit dieser Vorhersage beginnt, und der inzwischen über 200 000 Mal angeklickt wurde.

 Zuzug der Fremden nicht Problem sondern Vorzeichen des eigentlichen»Problems«

 Im Jahre 2012 habe ich eine Irlmaier-Zeugin interviewt, derzufolge Irlmaier im näheren Vorfeld des russischen Angriffes auf Mitteleuropa gesehen hat, wie es in Nordafrika »einen Mordstumult« gibt. »Die Regierungen werden abgesetzt und umgebracht. Die Unruhen gehen von Land zu Land.« Wie wir derzeit täglich in den Nachrichten sehen und hören, stammt ein Großteil der Flüchtlinge aus afrikanischen und arabischen Bürgerkriegsgebieten. Und eines der wichtigsten Transitländer ist Libyen, welches erst durch den inneren Zerfall infolge des sogenannten »Arabischen Frühlings« zum Transitland für Flüchtlinge werden konnte.  Im Laufe meiner Recherchen zu Countdown Weltkrieg 3.0 haben sich dann die Indizien dafür gemehrt, dass der »Arabische Frühling« nicht nur ein allgemeines oder vages Vorzeichen für einen möglicherweise darauffolgenden großen Krieg in Europa ist, sondern kausal schon mit diesemzusammenhängt.

 Der Beginn des »Dritten Weltkrieges«?

Von Veronica Lueken, einer Seherin aus den USA, ist ebenfalls seit Jahren eine Vision bzw. eine Voraussage von 1975 bekannt, in der sie im Raum Jerusalem, Arabien, Ägypten und Marokko sieht, wie sich über diesen Ländern»eine sehr dichte Finsternis« ausbreitet. Und dann hört sie in der Vision: »Der Beginn des Dritten Weltkrieges, mein Kind.«  Das Schlüsselelement für die Deutung dieser Vision ist die Finsternis über Nordafrika/Nahost unmittelbar vor Ausbruch des »Dritten Weltkrieges«. Eine echte materielle Finsternis – die zunächst wohl nächstliegendste Deutung – dürfte nicht infrage kommen. Schließlich gibt es dort keine ausgedehnten Wälder, und auch keine Ölquellen in der nötigen Menge, sodass es dort über Hunderte Kilometer hin brennen könnte. Interpretiert man die Finsternis jedoch als geistige Finsternis, also als kollektive Hoffnungs- und Orientierungslosigkeit, die teilweise auch noch in Wut und sinnlose Zerstörung umschlägt, so passt das gut zu dem inzwischen auf ganzer Linie gescheiterten »Arabischen Frühling«.  Von Veronica Lueken gibt es darüber hinaus noch eine andere Vorhersage, in der sie »viel Streit in den Dunkelländern« (dunkel = Hautfarbe/Afrika-Arabien) im selben Atemzug erwähnt mit einer»großen Revolution« in Italien, die der europäischen Prophetie insgesamt nach, unmittelbar vor dem russischen Angriff ausbrechen müsste. Das rückt den »Arabischen Frühling« weiter an den russischen Angriff heran, wobei aber völlig spekulativ bleibt, wie groß der zeitliche Abstand in Jahren wäre.

 Bestätigung aus dem Pentagon

 Man mag es nicht für möglich halten, oder sich regelrecht weigern, es glauben zu wollen, aber es gibt von einem ehemals führenden US-Militär eine Bestätigung für obige Prophezeiungen einer negativen/destruktiven Kettenreaktion in Nordafrika/Nahost: Am 3. Oktober 2007 hielt Ex-US-General Wesley Clark – von 1997 bis 2000 Oberbefehlshaber der NATO in Europa – eine Rede, in der er öffentlich Folgendes sagte: Man hat ihm schon im Jahre 2001 im Pentagon mitgeteilt, dass die USA in fünf Jahren die Regierungen von sieben Staaten stürzen wollen, und zwar zunächst im Irak und dann in Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und Iran.  Nebenbei gibt Wesley Clark in derselben Rede zu, dass die USA schon im März 1991 im Irak den Aufstand der Schiiten provoziert hatten – die Umstürze offenbar erprobter Teil einer verdeckten »Außenpolitik« der USA sind! Wohlgemerkt: All das stammt vom Ex-Oberbefehlshaber der NATO in Europa! Wesley Clark hat diese Aussagen zudem mehrfach wiederholt bzw. sie mehrfach bestätigt: einmal am 3. Oktober 2007 vor dem Commonwealth Club of California in San Francisco und ein anderes Mal bei einem Interview in einem Fernsehstudio.

 Bevor die nächste Supermacht die USA herausfordert

 Der Kreis zum »Dritten Weltkrieg« schließt sich auf Basis von Wesley Clarks Aussagen folgendermaßen. Schon im Jahre 1991 (!), so Clark, hatte ihm Paul Wolfowitz (2001 stellvertretender Verteidigungsminister unter George W. Bush) gesagt: »Wir haben ungefähr fünf oder zehn Jahre Zeit, um all die sowjetischen Klientelregime zu beseitigen: Syrien, Iran und Irak, – bevor die nächste große Supermacht kommt, um uns herauszufordern.«  Nun, zunächst hat das alles deutlich länger gedauert. Interessanter aber ist die Frage, wer aus der Perspektive von 1991 die USA in fünf bis zehn Jahren als »große Supermacht« hätte herausfordern können? Sicherlich nicht Japan, Deutschland oder die „EU“. Man ist ja schließlich »ziemlich beste Freunde«. Bleiben China und Russland als mögliche Herausforderer. Chinas Wirtschaftsleistung jedoch betrug 1991 nur einen Bruchteil derjenigen der USA. Erst ab etwa dem Jahre 2000 warüberhaupt erkennbar oder erahnbar, dass China irgendwann einmal zum Rivalen der USA werden könnte.  Hatte Paul Wolfowitz also schon 1991 damit gerechnet, dass sich Russland irgendwann wieder erholt? Hat man schon seinerzeit Parallelen zu Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg gezogen? Motto: »Der Schlag hat gesessen, aber das war es noch nicht.« Jedenfalls erschiene es dann plausibel, dass man in der Zwischenzeit die »sowjetischen – sprich: russischen Klientelregime« beseitigt.  Aus Sicht der USA war es nach dem Zerfall der UdSSR natürlich geostrategisch verlockend, den Status als einzige Supermacht zu zementieren, und dazu »notfalls« auch kleinere Kriege anzuzetteln, um das Vorfeld für die nächste Partie zu säubern. Es ist jedenfalls interessant, aus berufenem Munde zu erfahren, dass einflussreichste Mitglieder der US-Administration die Jahre nach dem Zerfall der UdSSR letztlich nur als Vorbereitungsphase für die nächste Auseinandersetzung mit einem neuen (alten?) geostrategischen Rivalen betrachtet haben.  Und dieser geostrategische Rivale steht nun – wenn man so will – breitbeinig auf dem Spielfeld: Es ist Russland – mit chinesischer Flankendeckung. Zeitgleich erntet Europa die bitteren Früchte des »Arabischen Frühlings«.  Alles nur ein dummer Zufall? ———————————————— http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/stephan-berndt/hellseher-alois-irlmaier-zunehmende-fluechtlingszahlen-als-vorzeichen-eines-grossen-krieges-in-euro.html  

Der Dritte Weltkrieg – die Vorhersagen der Seher erfüllen sich


Peter Orzechowski

Kämpfer der Terrormiliz »Islamischer Staat« haben sich nun auch in Libyen festgesetzt und wenden sich jetzt dem alten Kontinent zu. Dies meldeten die Nachrichtenagenturen am Wochenende. Was mich dabei besonders beunruhigt: Damit ist wieder eine der Vorhersagen zum Dritten Weltkrieg eingetreten.

 

Jetzt paradieren die Kämpfer des IS mit Toyota-Konvois und aufgeblendeten Scheinwerfern auch durch Libyen. Ihr teuflisch inszeniertes Strandvideo von der Massenenthauptung ägyptischer Kopten war eine Botschaft an Europa. »Wir werden Rom erobern«, deklamierte einer der Vermummten und streckte seinen Dolch Richtung offenes Meer.

Sieben Monate, nachdem der selbst ernannte Kalif Ibrahim alias Abu Bakr al Baghdadi in Mossul sein »Islamisches Kalifat« ausrief, stehen seine Anhänger nun an der südlichen Mittelmeerküste. Vom alten Kontinent trennen sie nur einige hundert Seemeilen.

Eine IS-Piraterie auf dem Mittelmeer ähnlich wie vor Somalia ist denkbar. »Schnellboote könnten Fischerboote, Kreuzfahrtschiffe, kleinere Handelsschiffe oder die Küstenwache attackieren, um Geiseln zu nehmen und Lösegelder zu erpressen«, warnt das italienische Verteidigungsministerium.

Was mich jedoch beunruhigt, ist, dass plötzlich eine Vorhersage der Seher in greifbare Nähe gerückt ist, die bis vor Kurzem als Ausgeburt von Phantasten galt: Rom wird erobert, Bürgerkrieg in Italien, der Papst flieht.

Dazu muss ich vorausschicken, dass ich für mein Buch Am Vorabend des Dritten Weltkriegs rund 500 Schauungen von Sehern analysiert habe und dadurch einen Ablauf der möglichen Ereignisse, die zum Dritten Weltkrieg führen, skizziert habe. Ich möchte hier nur kurz einige Schlaglichter aufzeigen:

Vor dem Ausbruch des Dritten Weltkrieges soll es nach übereinstimmender Aussage der Seher zu folgenden Ereignissen kommen: Deutschland wird wiedervereinigt. Der Kommunismus in der Sowjetunion scheitert. Die Stationierungsstreitkräfte der USA und UdSSR ziehen ab. DieBundeswehr wird reduziert. Schwere Unruhen auf dem Balkan, besonders in Jugoslawien. Wirtschaftskrise im Westen und weltweiter Börsen- und Bankencrash (2008/2009). Spannungen und Kriege im Nahen Osten. Soweit ist alles bisher eingetreten.

Dann folgen: Bürgerkrieg in Italien und Frankreich. Straßenkämpfe in Paris, die Stadt brennt. In Rom kommt es zu Verfolgung und Tötung von Priestern, Flucht des Papstes. Meine Frage lautet also: Ist der IS hier der Akteur, der die Prophezeiungen erfüllt?

Hier noch ein kurzer Überblick, wie es nach den übereinstimmenden Aussagen der Seher weitergehen soll:

  • Ein Nahostkonflikt mit Engagement der USA findet statt.

  • Aus Rache wird das Zentrum New Yorks mit mehreren kleinen Sprengsätzen atomar zerstört.

  • Kurz vor dem Weltkrieg wird in ganz Europa die Macht fest in der Hand der radikalen Linken stehen.

  • Praktisch unmittelbar vor dem Krieg werden innerhalb kurzer Zeit Millionen Fremde aus dem Osten und Südosten unsere Länder überfluten.

  • Auf dem Höhepunkt des italienischen Bürgerkrieges marschieren die Russen durch Österreich nach Italien. Hauptsächlich Kärnten wird schwer betroffen. Den Bauern wird von den Besatzern das Vieh weggenommen. Noch keine größeren Kampfhandlungen.

  • Heftigster Bürgerkrieg zu dieser Zeit in Italien und Frankreich. Brutale Verfolgungen aller Geistlichen, Massenmorde, gewaltige Plünderungen. Gefährdete Gebiete: Kärnten, Tirol, Vorarlberg; alle Gebiete der Schweiz.

  • Rom und Paris werden im Revolutions- und Kriegsrahmen zerstört werden.

  • Einmarsch russischer Truppen in Deutschland und Dritter Weltkrieg.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/peter-orzechowski/der-dritte-weltkrieg-die-vorhersagen-der-seher-erfuellen-sich.html

Geheime Absprachen in Washington: In weniger als sechs Wochen Krieg in Europa?


Udo Ulfkotte

Ganz aktuell werden in den USA Kriegsvorbereitungen getroffen. Und zwar für einen Krieg der NATO gegen Russland. Angela Merkel soll Deutschland und die anderen Europäer in den Krieg führen. Die Hintergründe.

 

Was Sie hier lesen, klingt für den Durchschnittsbürger erst einmal ganz sicher nach einer großen Verschwörungstheorie. Krieg in Europa? Der Bäcker hat doch immer frische Brötchen, die Renten werden pünktlich ausbezahlt und die meisten Menschen freuen sich auf das Frühjahr und den nächsten Urlaub.

 Und da soll es Krieg in Europa geben? Das klingt doch völlig absurd. Die Fakten sprechen leider eine völlig andere Sprache.

 Der Überraschungsbesuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande in Kiew und Moskau vor wenigen Tagen war tatsächlich überraschend – und zwar für Washington.

 Nach unseren Informationen aus Moskau und dem Berliner Bundesverteidigungsministerium hat man sich in den USA sehr über diesen nicht abgesprochenen Schritt geärgert, weil die Falken in der amerikanischen Regierung schon längst den Krieg gegen Russland mit direkter Beteiligung der Europäer beschlossen haben.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/udo-ulfkotte/geheime-absprachen-in-washington-in-weniger-als-sechs-wochen-krieg-in-europa-.html

Schlachtfeld Europa – Wie die nächste globale Katastrophe unseren Kontinent und damit auch Deutschland treffen wird


Peter Orzechowski legt seit mehr als 35 Jahren Sachbücher und Fachartikel über historische, politische und metaphysische Themen vor. Das vorliegende Buch über den »Dritten Weltkrieg« dürfte eine herausragende Stellung einnehmen. Um uns herum eröffnen sich immer mehr Schlachtfelder. Der Nahe Osten, der Mittlere Osten, die Ukraine, Nordafrika, südlichere afrikanische Zonen … überall drohen Hungerkatastrophen, Bürgerkriege, eskalierende Konflikte und unlösbar scheinende Probleme. Worum aber geht es tatsächlich?

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Der Autor öffnet seinen Lesern im wahrsten Sinne des Wortes die Augen. Hier stehen sich die großen Machtblöcke gegenüber, die USA/NATO, dazu Russland mit seinen befreundeten Staaten wie Iran oder Syrien sowie China, die kommende Großmacht.

Es geht um Eurasien, die größte Wirtschaftszone der ganzen Welt. Von Europa bis nach Ost- und Südasien. Es geht um den Krimi auf den Weltmeeren: Orzechowski beschreibt einfühlsam und einleuchtend, dass

»derzeit drei Viertel des weltweiten Güterverkehrs über die Meere abgewickelt (werden). Davon gehen zwei Drittel durch das Südchinesische Meer.«

Es geht um Rohstoffe wie Erdöl und um lang geplante Landverbindungen zwischen China über russisches Gebiet bis an die Westküsten Europas.

Der Kampf um unsere Zukunft ist eröffnet

Peter Orzechowski schwenkt in seinem beeindruckenden und fesselnden Buch auf 200 Seiten sozusagen die Kamera zwischen den verschiedenen Lagern hin und her. Bevor er schließlich mögliche Kriegsszenarien entwickelt, von denen wir in Deutschland unmittelbar betroffen sein werden, ermöglicht er uns als Lesern einen klaren, analytischen Blick auf die Situation.

»Der große Plan« beschreibt die verschiedenen Interessen der USA und Russlands mit dem Großreich Eurasien. Brisante Fakten erhärten seine spektakulären Thesen: Wussten Sie, dass die USA …

»in mehr als 200 Jahren, bis 2004, … 220 Kriege, militärische Interventionen und CIA-Operationen gegen ausländische Staaten« geführt haben?

Kennen Sie den Plan des US-Verteidigungsministeriums, wonach es

»unser erstes Ziel (ist), den (Wieder-)Aufstieg eines neuen Rivalen zu verhindern«?

Zahlreiche Belege wie dieser weisen zitierfähig nach, dass unser aller Bauchgefühl richtig ist: Bei zahlreichen Auslandseinsätzen ging es niemals um Frieden, sondern stets um Macht. Um den Sieg im globalen Schachspiel.

Hier erfahren Sie schnell, warum und wie die USA die »Vorherrschaft über Eurasien« suchen und dass die Krisenländer heutiger Tage wie die Ukraine zum Dreh- und Angelpunkt zählen. Auch wer in den vergangenen Jahren den Werdegang dieser Konflikte verfolgte, wird über die Weltsicht der USA und speziell des »Pentagon« staunen: So gibt es sogenannte Kernländer wie auch Russland oder China, die sich unter den militärischen Schutzschild der USA »begeben« sollen – was wohl lange auf sich warten lassen dürfte.

Lückenstaaten hingegen seien Brutstätten dessen, was die USA als derzeitigen und künftigen Terrorismus bezeichnen. Solche Lückenstaaten wie den Irak, Libanon, Somalia oder Sudan werden die USA deshalb immer als Gegner identifizieren und schlicht zerstören. Warum?

Orzechowski beschreibt den Kampf ums Öl oder das unglaubliche Schuldenimperium mit Fakten, die seinen Lesern den Atem rauben werden.

Auf der anderen Seite steht Russland. Das russische Großreich Eurasien, das aus russischem Selbstverständnis jetzt wieder entstehen sollte. Immerhin hatte Russland nach dem Ende der Sowjetunion 22 Prozent Land und 49 Prozent seiner Einwohner verloren. Nur mit Blick auf diese und zahlreiche weitere Fakten lässt sich der Ukraine-Konflikt, wie er vor unseren Augen abläuft, fassen. Das (kommende) Weltreich wird weitgehend gesichert. So erfahren Sie von einem Abkommen zwischen China, Russland, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan (SCO), das in unseren Medien keine Rolle spielt.

So verstehen Leser das Zusammenspiel zwischen Russland und China im geopolitischen Schachspiel. So lässt sich auch die Reihe der sogenannten »bunten Revolutionen« in Kirgistan, Georgien oder der Ukraine einordnen. Es geht um den Zugang zu Ressourcen und zum (Welt-)meer, ebenso wie zu den USA.

Währungskrieg läuft

Und in diesem Zusammenhang wird plötzlich offensichtlich, wie die russische Kooperation mit dem Iran einzuordnen ist: nicht nur als Beziehung zwischen Käufer und Verkäufer von Öl, sondern es geht auch um strategische Zugriffe gegen die USA. Öl gegen Lebensmittel und wahrscheinlich Waffen, lautet die Gleichung, die uns jetzt auf die Füße fällt.

Nebenher inszeniert Russland damit einen ganzen Währungskrieg und erklärte die »Eurasische Wirtschaftsunion mit 170 Millionen Einwohnern« flugs zum Gegenstück der „EU“. Es geht also um viel mehr ….

Und ganz nebenher zeigt der Autor in einer beeindruckenden Bestandsaufnahme, wie auch Afrika wegen seines Ölreichtums in den Fokus rückt. Die USA möchten ihre Öl- und Gasimporte aus diesem Kontinent nachweisbar von 20 Prozent auf 25 Prozent steigern – sodass auch das Geschehen weit im Süden endlich in einem vernünftigen Zusammenhang erscheint. Ruanda, Mosambik oder Angola und sicher auch der Sudan sind die Orte heftigster Auseinandersetzungen, meist mit Kleinwaffen statt mächtigem, schwerem Gerät, wie wir es typischerweise für einen Krieg erwarten würden.

Wer noch einmal in der Geschichte zurückblättern möchte, findet zahlreiche Blaupausen für das aktuelle Geschehen. Ruanda wurde vor nunmehr 20 Jahren zum dramatischen Vorbild für die heutigen Kämpfe, an denen amerikanische und europäische bis hin zu deutschen Lieferanten von Kleinwaffen bestens verdienten. Auch dort geht es jedoch um mehr: Selbst das Auswärtige Amt räumt ein, dass Rohstoffe wie Gold, Kupfer, Diamanten, Zink oder seltene Erden lagern, um die zur weltweiten Vorherrschaft inzwischen gerungen wird.

Der Sudan, aktuell von einer gewaltigen Hungerkatastrophe »heimgesucht«, wenn es nach unseren Leitmedien geht, beschert alleine der deutschen Wirtschaft laut Orzechowski regelrechte »Goldgräberstimmung«.

Das Schlachtfeld

Vor dem Hintergrund dieser Konstellationen und Interessen skizziert der erfahrene Historiker und Politologe schließlich das aktuelle Schlachtfeld noch einmal genauer. Raketenschilder der USA, russische Gegenmaßnahmen, Militärausgaben, Truppenstärken – hier erfahren Sie alle Details und Einschätzungen zur militärischen Ausgangslage.

Zentrum der Auseinandersetzung ist dabei die Ukraine. Von hier aus geht der Schwenk direkt zum Schwarzen Meer und zum Kaukasus. Auf wenigen Seiten finden Sie die entscheidenden Fakten zur laufenden Ukraine-Auseinandersetzung, die den Auftakt für viel weitergehende regionale Konflikte bilden wird.

Orzechowski beschreibt den »Krieg um Öl, Gas und Pipelines«. Einen wahren Krimi, bei dem wirtschaftliche Verflechtungen vom Sohn des US-amerikanischen Vizepräsidenten bis zum Landwirtschaftskonzern Cargill und sogar zu Monsanto gehen. Monsanto ist das Unternehmen, das weltweit versucht, die landwirtschaftliche Produktion in den Griff zu bekommen – mittels Freihandelsabkommen.

In diesem – praktischen – Abschnitt des Buches erfahren Sie auch, was die NATO in Moldawien, Armenien oder Aserbaidschan machte und wie sich dies auswirken wird. Zentrales Motiv ist die Kontrolle einer »künftigen transeuropäischen Ölleitung, die vom Schwarzen Meer zur Adria führen soll«.

Das Schlachtfeld II

Das nächste Schlachtfeld findet sich im Nahen und Mittleren Osten. Irak, Syrien und der Iran stehen im Zentrum der Kämpfe. Der Vormarsch der ISIS-Brigaden, der die westlichen Medien jeden Tag neu erzürnt und erschreckt, war nicht vollkommen überraschend, wie zu lesen war. Schon im März 2014 war die ISIS dafür bereit, wie Orzechowski unzweifelhaft belegen kann.

Wer sich ein Bild von der tatsächlichen Entstehungsgeschichte der ISIS oder der kurdischen Armee Peschmerga machen möchte, wird hier auf wenigen Seiten alles Wichtige über Geldgeber, Schutzmächte und den Zusammenhang zum syrischen Bürgerkrieg erfahren.

Auch hier geht es unter anderem schlicht um Öl. Doch der Autor zieht noch einmal weiter: Israel und die NATO stellen einen ebenso wichtigen Pflock in der Gesamtstrategie dar, über den wir alle dieser Tage Bescheid wissen sollten. Denn Russland und die USA führen einen ganz einfachen Stellvertreterkrieg, der sich jederzeit zu einem Flächenbrand ausdehnen kann.

Die Zukunft: fünf Kriegsszenarien

Nach der Beschreibung und Analyse aller wichtigen Konflikte, die sich in Asien, im Nahen und Mittleren Osten oder in Afrika und den ehemaligen Sowjetrepubliken abspielen, entwirft Orzechowski schließlich die wahrscheinlich kommenden Kriegsszenarien. Der Kampf zwischen USA/NATO und Russland/China um Eurasien hat begonnen:

  1. Szenario: Krieg in Osteuropa
  2. Szenario: Krieg im Südkaukasus
  3. Szenario: Krieg im Mittleren Osten inklusive der Türkei
  4. Szenario: Krieg in Fernost

Alle vier Szenarien ergeben sich aus den Analysen – und so schließt der Historiker sein Buch mit wertvollen Ratschlägen:

  • Was Sie tun können.

  • Welche Regionen sicher sind.

  • Sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen.

Und schließlich:

  • Der Krisenrucksack.

Dieses rundum gelungene Buch zum Weltgeschehen bündelt die ganze Erfahrung aus mehr als 35 Jahren Auseinandersetzung mit der großen Zeitgeschichte und zeigt alle wesentlichen Konfliktlinien auf.

Wer einmal fassungslos auf die Ereignisse rund um den Irak oder die Ukraine, um Israel oder den Sudan starrte, wird hier einen sehr plausiblen, interessanten Rahmen für die Vorfälle finden.

Ein Buch, das jede Fernsehsendung zum Thema ersetzt.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/janne-joerg-kipp/schlachtfeld-europa-wie-die-naechste-globale-katastrophe-unseren-kontinent-und-damit-auch-deutschl.html