Serie deutsche Geschichte…Ostpreußen/Königsberg…Kulturbarbarei auf Kosten Kants

Schmiererei am sogenannten Kanthaus in Judtschen löst starkes Echo aus

Kanthaus

„Kant ist ein Trottel“ – dieses wenig originelle Graffitto in russischer Sprache auf dem sogenannten Kanthaus in Judtschen (Kanthausen), Kreis Gumbinnen, wo der Königsberger Gelehrte in jungen Jahren als Lehrer gewirkt hatte, hat nicht nur in den russischen Medien ein starkes Echo ausgelöst.

Als „Skandal“ wurde die Schmiererei in der russischen Presse des Königsberger Gebietes mehrfach tituliert. Vor allem das regionale Internetportal „Neues Kaliningrad“ hielt sich mit Kritik nicht zurück und sorgte für eine Verbreitung der Nachricht, die dann offenbar über die Vermittlung verschiedener Internetblogs den Weg bis in die westlichen Pressestuben fand. Jedenfalls haben nicht nur traditionell russlandkritische Organe Großbritanniens, sondern auch französische, italienische, skandinavische und sogar südosteuropäische Medien die Schmähung als Kulturbarbarei verurteilt.

Die Täterin ist der Königsberger Polizei nach zu urteilen eine 17-jährige Studentin der Pädagogik. Sollte sie sich als bereits zum Zeitpunkt ihres Frevels strafmündig erweisen, droht ihr wegen Verstoßes gegen das Denkmalschutzgesetz eine empfindliche Strafe.

Gouverneur benutzte
deutsche Namen

Das „Kanthaus“, das vor dem Zweiten Weltkrieg als Pfarrhaus diente, ist zwar dem Mauerwerk nach zu urteilen erst deutlich nach Immanuel Kants Aufenthalt errichtet worden, wird aber heute wegen der Ortsgleichheit vielfach mit dem Aufklärer in Verbindung gebracht. Inwieweit einzelne Elemente, wie etwa der Keller, bereits im 18. Jahrhundert vorhanden waren, ließ sich bislang nicht klären. Die lokale Bevölkerung glaubt, dass Kant in genau diesem Gebäude unterrichtet habe, und so wird es auch in der lokalen Schule gelehrt.

Die maßgeblichen Politiker und Kulturfachleute der Königsberger Gebietsverwaltung haben sich dieser Auffassung angeschlossen. Dies hinderte sie freilich nicht daran, der Verwahrlosung eines insbesondere in diesem Falle bedeutenden Kulturerbes tatenlos zuzusehen. Um das Jahr 2014 wurde schließlich die Administration erneut auf das inzwischen unbewohnbare Haus aufmerksam, setzte es auf ihre Denkmalliste und hat nun große Pläne: Es soll in Kürze renoviert und zu einem Kantmuseum umgestaltet werden (siehe PAZ Nr. 20 vom 17.  Mai 2014).

Gouverneur Nikolaj Zukanow äußerte in einer auf Russisch gehaltenen Rede, in der er die deutschen Ortsnamen verwendete, die Hoffnung, dass sich ein Kantmuseum ideal für den Lehrbetrieb der Immanuel-Kant-Universität eignen und zahlreiche Touristen anziehen würde.

Hierzu trüge die ideale Lage des Hauses an der Straße zwischen Gumbinnen und Insterburg bei. Geld für ein solches Projekt sei in jedem Fall zur Genüge vorhanden. Schon im Vorjahr nämlich hatte Präsident Wladimir Putin in einer Bürgerdiskussion des nationalen Fernsehens eine finanzielle Unterstützung der Zentralregierung versprochen, was Zukanow freilich zu erwähnen vergaß.

Hingegen ließ er wissen, dass es bei der Gestaltung des Museums bereits eine enge Zusammenarbeit mit deutschen Fachleuten gäbe. Angesichts der Tatsache, dass die Experten des Königsberger Kulturministeriums und der Immanuel-Kant-Universität trotz mehrerer längerer Inspektionen bisher nicht in der Lage waren, das Alter des Bauwerks zu bestimmen, kann es freilich mit der Enge dieser Zusammenarbeit oder aber mit den bisher unbenannten Experten nicht weit her sein.

Jedenfalls soll das restaurierte Gebäude nach Plänen der Regierung Bestandteil eines dem Philosophen gewidmeten Kulturstättenkomplexes werden, der auch den Königsberger Dom und die den Russen als „Kantturm“ bekannte Ruine der Komtursburg Groß-Wohnsdorf bei Friedland – wo sich Kant häufiger bei der mit ihm befreundeten Familie von Schroetter aufhielt – umfassen soll. Hiervon erhoffen sich die Gebietsregierung und der Kreml gleichermaßen sowohl eine dringend erforderliche Identitätsstiftung für die Region als auch eine starke Anziehungskraft auf Touristen. Die Restaurierung des Judtschener Gebäudes ist jedenfalls allein schon angesichts des historischen Ortes eine lange überfällige Entscheidung.

Thomas W. Wyrwoll  Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 17/15 vom 25.04.2015

Der Historiker Dr. Stefan Scheil über antideutsche Ausschreitungen in Polen im Jahr 1935

Herr Dr. Scheil, polen3 im April und Mai 1935 flammten antideutsche Ausschreitungen in den nach dem Versailler Vertrag an Polen abgetretenen Gebieten wieder auf – in Ost-Oberschlesien, z.B. in Kattowitz und Laurahütte, aber auch in Posen-Westpreußen. Was waren der Anlaß und die Motive für diese Ausschreitungen?

Scheil: Es ist schwer, hier einen konkreten Anlaß als wirklichen Grund zu nennen. Ausschreitungen gegen alle nicht ethnisch polnischen Staatsbürger der Republik Polen lagen zu dieser Zeit ständig in der Luft. Das traf Deutsche, aber auch Ukrainer und vor allem Juden. Israelische Historiker schätzen, daß 1935/36 etwa eintausend Juden bei Pogromen in Polen erschlagen wurden. Hintergrundmotive dieser Gewalttaten waren sowohl die extreme Armut als auch der übersteigerte polnische Nationalismus dieser Zeit. Polnische Nationalisten fühlten sich durch die Geschichte, vor allem durch die polnischen Teilungen, jahrhundertelang von der Welt betrogen und deshalb nach der Wiedererstehung Polens berechtigt, es nun allen heimzuzahlen. Das polnische Selbstbild als ewiges Opfer ist ein ganz zentrales Motiv.

Hatte nicht der – knapp ein Jahr nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler proklamierte – deutsch-polnische Nichtangriffsvertrag ein Signal für eine Verbesserung der Beziehungen sein sollen?

Scheil: Der Vertrag vom 26. Januar 1934 bedeutete in der Tat eine Verbesserung der Beziehungen, nachdem noch 1932/33 ein polnischer Angriff auf die späte Weimarer Republik auf der Tagesordnung gestanden hatte. Von dem deutsch-polnischen Nichtangriffspakt als einem Freundschaftsvertrag zu sprechen, wäre aber überzogen. Denn an der grundsätzlichen Erwartungshaltung in Warschau, daß man zur Selbstbehauptung und Erweiterung Polens einen Krieg gegen Deutschland führen müsse, hat sich in den dreißiger Jahren zu keinem Zeitpunkt etwas Substantielles geändert.

Hatte Hitlers Regierung mit dem Nichtangriffsvertrag nicht sogar die alten Eliten der Republik brüskiert, auch das Auswärtige Amt und die Reichswehr, bei denen bis dahin der Konsens bestand, „gutnachbarliche“ Beziehungen zu Polen könne es nur dann geben, wenn Warschau „Rück-Revisionen“ seiner Westgrenze zustimmen würde?

Scheil: Mitglieder des deutschen Kabinetts und des Auswärtigen Amts forderten nicht nur eine Grenzrevision, sondern stellten das Existenzrecht Polens teilweise grundsätzlich in Frage. Militärs wie Seeckt und Politiker wie Stresemann wollten während der Weimarer Republik das Ende des polnischen Staates. Die erste Denkschrift, die das Auswärtige Amt dem neuen Kanzler Hitler in dieser Frage zuleitete, forderte wörtlich eine „totale Lösung“. Der konservative Außenminister von Neurath erläuterte das vor dem Kabinett mit den Worten, man dürfe sich gegenüber Polen nicht mit kleinen Grenzrevisionen zufrieden geben. Noch zur Jahreswende 1938/39 notierte der Staatssekretär im Außenamt, Ernst von Weizsäcker, er hätte Ribbentrop und Hitler empfohlen, „Polen auf das uns genehme Maß als Puffer gegen Rußland zu reduzieren“. Als Mittel sollte die Forderung nach sofortiger Rückgabe Danzigs und nach einer „sicheren Landbrücke“ nach Ostpreußen dienen. Das war zu einem Zeitpunkt, als Ribbentrop und Hitler der Republik Polen eine Garantie ihres damaligen Territoriums anboten. Hier bestand tatsächlich ein heute weitgehend vergessener Gegensatz der NS-Führung zu Teilen der alten Eliten.

Welche Vorteile hatte sich Hitler von dem spektakulären deutsch-polnischen Abkommen versprochen?

Scheil: Wie gesagt, beseitigte das Abkommen von 1934 zunächst die unmittelbare Angriffsdrohung aus Polen. Es verschaffte der NS-Regierung zudem internationales Ansehen, weil es konstruktiven Charakter hatte. Im Jahr 1933 waren mit dem endgültigen Stop von Reparationsleistungen, dem Rückzug aus den Genfer Abrüstungsverhandlungen und dem Austritt aus dem Völkerbund zunächst vorwiegend destruktive deutsche Schritte vorausgegangen.

Worin lag der gegenseitige Nutzen, das „Quid-pro-quo“ der Vereinbarung?

Scheil: Polen erreichte indirekt die Anerkennung des territorialen Status quo durch Deutschland, demonstrierte vor allem aber den Westmächten, daß es eine eigene Politik betreiben wollte und nicht länger bereit war, als stete, billige Drohkulisse gegen Deutschland aufzutreten.

Wie wurde der Pakt in der polnischen Öffentlichkeit aufgenommen?

Scheil: Die polnische Öffentlichkeit akzeptierte den Pakt als Mittel praktischer Politik, faßte ihn aber nicht als grundsätzliche Wende im deutsch-polnischen Verhältnis auf. Vereinzelt erhoben sich Stimmen wie die des Publizisten Wladislaw Studnicki, der sich für ein langfristiges Bündnis mit Deutschland in Form einer Blockbildung aussprach, aber das blieben Ausnahmen. Symptomatischer war die Beförderung eines Mannes wie Henryk Baginski in den polnischen Generalstab, der in seinen Veröffentlichungen nichts geringeres forderte als die Auslöschung Preußens, die Rückeroberung aller früher slawischen Länder und die Verlagerung der deutschen Hauptstadt nach Frankfurt am Main, da Berlin auf slawischem Gebiet liege.

Lag es denn in Berlins Kalkül, einen Polen-Pakt auszuhandeln, den es letztendlich gar nicht einhalten wollte?

Scheil: Nein, zumindest gibt es keinen Beleg dafür, daß der Pakt von deutscher Seite abgeschlossen wurde, um gebrochen zu werden. Aber in den überlieferten Geheimreden Hitlers, etwa der Hoßbach-Niederschrift, taucht stets ein trotz Nichtangriffspakt geführter polnischer Angriff als mögliches Szenario auf. Nach dem Abschluß des englisch-polnischen Abkommens im Frühjahr 1939 sah man in Berlin dann Polen endgültig als Feind und kommenden Angreifer an. Die Details der Vereinbarungen Polens mit Frankreich und England schlossen zudem einen polnischen Angriff auf Deutschland als möglichen Bündnisfall mit ein. Das war ein bis dahin einzigartiger Vorgang in der englischen Geschichte. Der britische Botschafter in Berlin äußerte nach dieser Entwicklung im Sommer 1939 die Ansicht, Hitler müsse den Eindruck haben, daß England den Krieg um jeden Preis wolle.

Gab es in den Optionen der deutschen Reichsregierung auch die Hoffnung auf eine wirkliche Aussöhnung mit einem bisherigen „Erbfeind“?

Scheil: Polen sollte seit Herbst 1938 als deutscher Verbündeter gewonnen werden und in etwa den Rang Italiens erhalten. Der Begriff der „wirklichen Aussöhnung“ im heutigen Sinn ist den 1930er Jahren aber fremd. Es galt gerade als Nachwirkung des Ersten Weltkriegs weiter als selbstverständlich, daß die internationale Politik in Europa zwischen konkurrierenden Nationalstaaten stattfand, zwischen denen gegenseitige Achtung möglich war, aber auch Krieg. Beides galt als eine Frage des Datums. Zwar erhoben die damals bestehenden Organisationen wie der Völkerbund den Anspruch, daran grundsätzlich etwas zu ändern. Sie hatten sich aber in der Praxis als Instrumente nationalstaatlicher Machtpolitik der Sieger von 1919 erwiesen und waren damit diskreditiert. Wirkliches Vertrauen bestand nicht, stattdessen lagen ethnische Säuberungs- und Vertreibungsphantasien auf allen Seiten in der Luft. Selbst ein gemäßigter Mann wie Andre Francois-Poncet, der langjährige französische Chefdiplomat in Deutschland, äußerte 1938 Bedauern darüber, daß man die Deutschen nicht ganz aus Europa vertreiben könne, wie man es im Mittelalter mit den Mauren getan hatte.

Hat Deutschland in den Folgejahren gezeigt, daß es bereit war, polnische Ziele zu unterstützen?

Scheil: Die polnische Regierung nutzte die deutsche Revisionspolitik, um eigene Forderungen gegenüber der Tschechoslowakei und Litauen durchzusetzen. Das geschah mit der Billigung Berlins, das davon indirekt auch selbst profitierte, weil die Westmächte dadurch nicht mit der Hilfe Polens zur Stützung der 1919 in Versailles gezogenen Grenzen rechnen konnten. Allerdings betonte Polens Außenminister Beck im September 1938 bei einer Beratung der polnischen Führung, er könnte innerhalb von 24 Stunden auf die Seite Englands und Frankreichs wechseln. Auch solch ein Schritt war eine Frage des richtigen Datums und des gebotenen Preises.

Nochmals zurück zu den Unruhen vor 75 Jahren im Jahre 1935: Kann etwa die Volksabstimmung im Saargebiet im Januar 1935, die „Heimkehr der Saar“, polnische Befürchtungen ausgelöst haben, jetzt sei die „Sammlung der deutschen Erde“ angesagt und Berlin werde den Ausgleichskurs mit Warschau wieder verlassen? Oder hat die Wiedereinführung der Wehrpflicht im März 1935 eine Rolle gespielt?

Scheil: Der Druck auf die Deutschen in Polen hatte zu keinem Zeitpunkt wirklich aufgehört. Manche antideutschen Agitationsvereine mußten seit 1934 zwar ihren Namen ändern und die Aktivitäten dämpfen. Dennoch gingen die wirtschaftlichen und kulturellen Maßnahmen in diese Richtung weiter und wurden durch die internationale Politik damals weder besonders beschleunigt noch verlangsamt. Der deutsche Botschafter in Warschau berichtete 1935, es sehe so aus, als wollte die polnische Regierung während der zehnjährigen Laufzeit des Nichtangriffspakts durch ein Aus für die Deutschen in Polen vollendete Tatsachen schaffen. Der Wojwode von Oberschlesien, Michal Grazynski, faßte seine Politik zu dieser Zeit in der Tat mit den lapidaren Worten „Deutsche ausrotten“ zusammen.

Was waren die Gründe dafür, daß Polen sich immer mehr in den Sog der Politik der Westmächte ziehen ließ und dem Ausgleichskurs Berlins – der ja offenbar wirklich bestanden hat – immer weniger entsprach?

Scheil: Diese Gründe lagen zum einen in der grundsätzlichen Erwartungshaltung in Warschau, daß ein deutsch-polnischer Konflikt wegen der sich gegenseitig ausschließenden Ansprüche langfristig unvermeidlich sei. Diese Ansicht konnte sich, wie gesagt, auf entsprechende Äußerungen deutscher Verantwortlicher stützen und traf daher in gewisser Weise zu. Zum anderen ließen die kriegs­geneigten Kreise um Winston Churchill seit Mitte 1938 erkennen, einen gegen Deutschland gerichteten polnischen Kurs mit handfesten Zusagen bezahlen zu wollen. Als der polnische Außenminister Beck im Frühjahr 1939 nach London fuhr, setzte er deshalb offiziell „Kolonien, Juden und Danzig“ auf seinen Forderungskatalog. Dabei bedeutete der Punkt „Juden“ die offen erhobene Forderung der polnischen Regierung nach Auswanderung aller polnischen Juden nach Afrika. Der frühere und zu dieser Zeit nach England emigrierte deutsche Reichskanzler Heinrich Brüning hat darüber hinaus ausgesagt, daß bei dieser Gelegenheit ein englisch-polnisches Teilungsabkommen in Bezug auf Teile Ostdeutschlands geschlossen worden sei, das man ihm später während des Krieges zur Kenntnis gegeben hat. In London konnte man im Krieg übrigens Henryk Baginski wieder antreffen, der seine Eroberungspläne jetzt in englischer Übersetzung präsentierte.

Stehen die polnischen Ausschreitungen von 1935 in einem Zusammenhang mit den späteren Ausschreitungen unter der Sammelbezeichnung „Bromberger Blutsonntag“?

Scheil: Die Ausschreitungen von 1935 können als Auftakt zu den Gewalttaten an den Deutschen in Polen im Jahr 1939 gelten, die bekanntlich Tausende von Todesopfern forderten. Sie gehören zu einer nationalistisch aufgeladenen und durch den Ersten Weltkrieg tief erschütterten Epoche.

Ist davon etwas in den heutigen deutsch-polnischen Beziehungen übriggeblieben?

Scheil: Diese Ära ist heute vorbei, und man kann zudem in Bezug auf Polen nicht von Erbfeindschaft sprechen. Die deutsch-polnischen Beziehungen wie die internationalen Beziehungen überhaupt erlebten zwischen 1918 und 1945 einen Tiefpunkt ohne historische Parallele. Jede verantwortungsvolle Politik wird darauf abzielen, daß dies Vergangenheit bleibt und nationalstaatliche Konkurrenz friedlich stattfindet. Es ist heute möglich, öffentlich einen differenzierten Blick auf die Ursachen und Ereignisse zu werfen, die zum deutsch-polnischen Krieg von 1939 führten. Die Redewendung vom unprovozierten „deutschen Überfall auf Polen“ ist unangebracht, ebenso wie die immer wieder anzutreffende Deutung, es seien die deutschen Gebiete östlich von Oder und Neiße der Republik Polen im Jahr 1945 quasi gegen ihren Willen aufgedrängt worden. Meine Forschungsergebnisse zu Ausbruch und Eskalation des Zweiter Weltkrieg lassen erkennen, daß er die Konsequenz einer ganzen Reihe von zwischenstaatlichen und ideologischen Konflikten war, letztlich das Ergebnis einer „vereinten Entfesselung“.

Herr Dr. Scheil, vielen Dank für das Gespräch.

Stefan Scheil, Historiker, 1963 in Mannheim geboren, Studium der Geschichte und Philosophie in Mannheim und Karlsruhe, Dr. phil. 1997 in Karlsruhe. Er forscht zur Vorgeschichte und Eskalation des Zweiten Weltkriegs, sowie zum politischen Antisemitismus in Deutschland und schreibt als freier Mitarbeiter für die Wochenzeitung Junge Freiheit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Scheil veröffentlichte zuletzt die Bücher Churchill, Hitler und der Antisemitismus. Die deutsche Diktatur, ihre politischen Gegner und die europäische Krise der Jahre 1938/39 und Fünf plus Zwei. Die europäischen Nationalstaaten, die Weltmächte und die vereinte Entfesselung des Zweiten Weltkriegs.

Artikel von ZUERST

„Es lebe das Heilige Deutschland“

Ausgabe 070: Mittwoch, 27. März 2019
Merkel bei Xi am Katzentisch
Merkel durfte beim Xi-Besuch in Paris nur noch am Katzentisch teilnehmen.

„Es lebe das Heilige Deutschland“

Die Weltturbulenzen, der Brexit ein Schritt zurück zwei vor, der Angriff auf Merkels EU durch China, Russland und durch Trumps Amerika – sowie der Aufstand gegen das Berlin-Brüssel-Kalergisten-System von innen – wird unweigerlich zur Rückbesinnung der Rest-Echt-Deutschen auf ihre Wurzeln und ihre wahren Vorbilder führen.

Die Voraussetzungen dafür sind nicht ganz schlecht, denn das Gebiet der ehemaligen DDR ist weitestgehend deutsch geblieben. Die Mehrheit dieser Deutschen ist im globaljüdischen Westsumpf nicht versunken und geistig-leistungselitär überlegen. Es wird ein gewaltiger Reinigungsprozess kommen, da können sie noch so intensiv schreien, die Kranken dürften nicht von den Gesunden gespalten werden. Philosophisch ausgedrückt: Das Gesunde wird leben, das Kranke wird sterben!

Natürlich wäre für uns Wahr-Europäer ein rascher EU-Zusammenbruch durch eine Brexit-Totalkonfrontation mit Britannien am besten gewesen. Sollte sich Merkels Agentin, Premierministerin Theresa May, im Britischen Parlament jedoch durchsetzen und ihren Verrats-Deal durchbringen, wird dies den EU-Sterbeprozess zwar verlängern, aber nicht zur Reparatur dieser EU führen. Britannien wird dann vorerst nur halb draußen sein, aber durch die Wut der Briten dürfte nach einer wahrscheinlich werdenden Neuwahl eine neue Brexit-Regierung das vollenden, was May halbwegs verhindern konnte.

Es ist nun einmal so, dass derart große tektonische Verschiebungen der globaljüdischen Weltpolitik nicht durch einen einzigen gigantischen Erdenstoß erfolgen, sondern durch einzelne ruckartige Verschiebungen der politischen „Weltplatten“ für große Erschütterungen sorgen. Aber das unter der Oberfläche nach oben drückende weltanschaulich-politische Supermagma treibt diesen eruptiven Weltneugestal-tungsprozess zumindest in Ruckbewegungen unaufhaltsam weiter.

Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping holte in Rom die italienische Beteiligung an Chinas Seidenstraßen-Projekt ein. Italien ist der erste G7-Staat, der sich daran beteiligt und so die EU ins Schlingern bringt. Sputnik-News gestern:

„Nach Beitritt Italiens: Zerbricht die EU an der ‚Neuen Seidenstraße Chinas?'“

Symbolisch zeigte sich der Untergang von Merkels Höllen-Regime-EU daran, dass Präsident Xi in Rom mit einem

„Ave Maria und einem prunkvollen Zeremoniell, das zuletzt für Papst Benedikt XVI. verwendet wurde“

(FAZ, 23.03.2019, S. 4) gefeiert wurde, während er Berlin noch nicht einmal besuchte, sondern nach Monaco zum Abschluss eines 5G-Abkommens zwischen Monaco-Telecom und Huawei reiste, bis er letztlich in Paris mit Rothschild-Präsident Emmanuel Macron Handelsabkommen gegen Merkels BRD unterzeichnete.

Merkel und ihr chronisch besoffener EU-Chef-Vasall Juncker wurden nur höflichkeitshalber in den Élysée-Palast eingeladen, durften aber nur am Katzentisch den Gesprächen der Großen lauschen. Tatsache ist, dass China bereits in die Ost-EU eingefallen und nicht mehr zu vertreiben ist. China finanziert nicht nur Ungarn und Polen gegen die Merkel-EU, sondern sozusagen den gesamten Balkan. Und so lag ein dunkler Schatten auf dem Treffen mit Xi in Paris. Das Seidenstraßenprojekt wird der Mirgrations-EU endgültig den Rang als Wirtschaftsmacht ablaufen. Merkel entpuppt sich als Null, ihre Drohungen werden lachend ignoriert. Sputnik:

„Trotz Bedenken Merkels: Rom nimmt an China-Projekt teil. China will mit der umstrittenen Infrastrukturinitiative neue Handelswege nach Afrika, Europa und bis nach Lateinamerika erschließen“

Die Chinesen pflegen eine nationalistische, vor allem aber eine Rassen-Rang-Ordnungs-Politik (rassisch stehen oben die Chinesen und die Weißen), wurden aber von der gehirnlosen Merkel nur deshalb hochgejubelt, weil sie Merkels Lieblingsphrase von Multilateralismus und Globalismus runterleiern, aber tatsächlich eine nationalistische Hegemonialpolitik betreiben.

Die BRD-Vollpfosten lassen ihre deutschen Steuer- und Abgabendeppen sogar Hunderte von Millionen Euro Entwicklungshilfe jährlich an China abdrücken. Offiziell wurde die Entwicklungshilfe an China 2009 aufgehoben, dann aber bis 2014 verlängert und danach in Form von Projektfinanzierungen bis heute fortgesetzt. 2017 erhielt China an Entwicklungshilfe-Projekten 499 Millionen Euro von der BRD. Aktuell werden 39 Projekte mit einem Euro-Volumen von 127.368.770 von der BRD in China finanziert.

Seit 1979 erhielt China von der BRD 10 Milliarden Euro an Entwicklungshilfe zugeschoben. Mit einer Kaufkraft von 23 Billionen US-Dollar nimmt China Platz 1 auf der Weltrangliste ein. Die chinesischen Firmen brauchen noch nicht einmal ihr eigenes Geld, in dem sie schwimmen, für Technologiekäufe in der BRD auszugeben, denn das bekommen sie von Berlin als Entwicklungsprojektefinanzierung.

China, das im Gegensatz zur BRD jeden modernen Großflughafen bauen kann und in der Kerntechnologie führend ist, erhält von der BRD Entwicklungshilfe. China unterhält im Gegensatz zur BRD ein anspruchsvolles Weltraumprogramm (Mondlandung) und baut den Transrapid, wozu die Migrations-BRD nicht mehr in der Lage war.

Die Bundesdrucksache 19/6238 führt in Miniaturdruck die unzählbaren Projekte auf, die von der BRD in China finanziert werden. Allerdings haben wir von China, im Gegensatz zum globaljüdischen Westen, keine migrantive Vernichtungspolitik zu fürchten. China will Hegemonie allein durch Handel. Genauso verhält es sich mit Russland. Putins propagierte Eurasische Freihandelszone ist nur die Wiederbelebung von Adolf Hitlers bereits entworfenem Plan einer Eurasischen Wirtschaftszone. Putins Russland hat ebenso wenig Interesse, uns ethnisch auszurotten wie China.

Trumps Triumph
Trumps Triumph: Seine Feinde aus den eigenen Reihen schwörten nach dem Mueller-Bericht Treue!

Und jetzt ist der Merkel-Bande auch noch der Schreck des Mueller-Berichts in die Knochen gefahren. Der sog. Sonderermittler Robert Mueller konnte im Auftrag der Globalisten nichts gegen Präsident Donald Trump ermitteln, womit er seines Amtes enthoben werden könnte.

Diesen Triumph wird Trump nicht nur mit einem zweiten Wahlsieg 2020 auszukosten wissen (der mittlerweile sogar für die Fake-News-Industrie feststeht: „Mueller-Bericht: Hat Trump 2020 schon gewonnen?“), vielmehr wird er Rache an den Globalisten nehmen. Wir haben in unseren SCHLAGZEILEN vorgestern geschrieben:

„Für Trump geht es um Leben und Tod. Er braucht die Revolution, sonst ist sein Schicksal besiegelt.“

Denn die Globaljuden hatten in der New York Times unverhohlen ihr Ziel preisgegeben, Trump nach seiner Amtszeit lebenslang wegzusperren. Tatsächlich titele DIE WELT vorgestern angstgeschüttelt:

„Nach Mueller-Bericht: Trump gibt Berichten über Rachepläne des Weißen Hauses Auftrieb. Trump sagte am Montag: ‚Es gibt eine Menge Menschen da draußen, die einige sehr schlechte, sehr böse Dinge getan haben. Ich würde sagen verräterische Dinge gegen unser Land. Diese Leute werden nun sicherlich näher betrachtet.‘ Mit diesen Worten gab Trump Berichten über Rachepläne Auftrieb.“

Trump trat am Montag triumphal auf. Er ließ sich von seinen Widersachern aus den eigenen Reihen, Senator Mitch McConnel und Senator Roy Blunt, demonstrativ flankieren. Beide gelobten nach dem Mueller-Bericht vor der Medienmeute Trump die Treue. Gerade Blunt hatte 2018 medienwirksam mit Trump gebrochen, am Montag küsste er ihm die Füße. Die Revolution kann kommen.

Wenn wir nunmehr in die Neue Zeit hineingehen, ist es umso wichtiger, uns unserer wahren Vorbilder als gesundgebliebene Restdeutsche bewusst zu werden. Wir müssen wissen, auch wenn es viele schon lange fühlten, wer Adolf Hitler wirklich war, welche genialen und beispiellosen Leistungen sein Volk durch seine Inspiration vollbringen konnte. Ohne Hitler wäre das alles nicht möglich gewesen. Gerade die neue Weltentwicklung wäre nicht ohne ihn entstanden.

Stauffenberg-Lüge
Stauffenberg (ganz links) auf der Wolfschanze am 15. Juli 1944. Welches Vorbild?

Dass dieses System bis jetzt überleben konnte, verdankte es der Lüge und nochmals der Lüge, beispiellosen Lügen. Sie mussten lügen und hetzen, weil sie im galaktischen Schein der Hitler-Leistungen im Dunkel versinken würden. Doch die Idiotie ihrer Lügen bringt sie selbst zu Fall, was am Beispiel der neuen Stauffenberg-Biographie deutlich wird.

Der prominente System-Buchautor Thomas Karlauf machte sich nicht nur einen Namen als Biograf von berühmten politischen Größen, sondern war auch ein enger Vertrauter des damaligen Kanzlers Helmut Schmidt. Dem Stefan-George-Kreis – dessen Nachfolgestiftung (Castrum Peregrini) Karlauf angehört – gehörte auch der Hitler-Attentäter Stauffenberg seit 1923 an.

Die Systemgröße Thomas Karlauf hat nun-mehr eine Biographie über das große BRD-Vorbild Claus Schenk Graf von Stauffenberg veröffentlicht und bestätigt uns fundamental, denn Juden hätte er schon gar nicht retten wollen. Karlauf: „Stauffenberg hielt wenig von Demokratie, sondern glaubte an die Vorherrschaft Deutschlands in Europa. Anfangs unterstützte er Hitler, dann aber war er gegen ihn. Aber in der ‚pazifistischen Schwatzbude Demokratie‘ sah er keine Alternative, sondern allein im Adel und in einer Armee. Stauffenberg beging das Attentat nicht in einem Aufstand des Gewissens gegen die Judenvernichtung. Er handelte aus dem Gefühl einer militärischen Notwendigkeit heraus. Aus der Überzeugung: Hitler wird Deut-schland die Niederlage bringen und den deutschen Führungsanspruch in Europa zerstören. Stauffenbergs Begriff von Verantwortung war losgelöst von moralischen Erwägungen. Sein elitäres Selbstbewusstsein hatte nichts übrig hatte für Masse und Liberalismus.“ (Thomas Karlauf: Stauffenberg. Porträt eines Attentäters. Blessing, München 2019)

Stauffenberg taugt nicht als moralisch-soldatisches Vorbild, weil er aus niedrigen Beweggründen, einfach nur aus Ehrgeiz und Eifersucht heraus handelte. Dass aber Hitler recht hatte, beweist die Tatsache, dass Churchill und Roosevelt Stauffenberg und seine Clique ebenso hassten wie Hitler und Deutschland. Sie wollten Deutschland vernichten, egal unter welcher Führung es stand.

Stauffenberg taugt aber durchaus als anti-liberalistisches, anti-pazifistisches und anti-lobbydemokratisches Vorbild. Und er taugt als nationalistisches Vorbild. Er starb vor dem Erschießungskommando seiner Mitverschwörer, die ihn als Mitwisser beseitigen wollten, um ihr eigenes schäbiges Leben zu retten, mit den Worten: „Es lebe das heilige Deutschland“. Stauffenberg taugt, wie er laut Karlauf von der AfD gebraucht wird, als Umsturz-Vorbild gegen ein System, das planmäßig das eigene Volk vernichtet.

So ist Claus Schenk Graf von Stauffenberg Vorbild und Halunken-Abbild zugleich. Wenn aber ein liberalistisch-verkommenes Merkel-System, das Kritiker des jüdischen Weltprogramms als „Antisemiten“ verfolgt und sich dabei explizit auf Stauffenberg, den Demokratie- und Judenhasser, beruft, dann beweist das nur einmal mehr seine Geisteskrankheit, an der es zugrunde gehen muss.

Deshalb gilt auch für uns:

„Es lebe das heilige Deutschland im heiligen Europa!“

Für diesen Kampf brauchen wir WELTWISSEN.

Selbst der Teufel will diese Bande nicht mehr anfassen

Ausgabe 068: Freitag, 22. März 2019
Frankfurt am 22. März 1944
Die Kaiser-Krönungsstadt wurde an Goethes Todestag  total vernichtet. Kinder erstickten in den Kindergärten durch den Luftdruck der Bomben.

Selbst der Teufel will diese Bande nicht mehr anfassen

Selbst die kleinste gesunde Elite wird sich immer gegen die Masse von charakterlich Verwahrlosten und abschaumartigen Geisteskranken durchsetzen. Der heutige Tag liefert für die Denkfähigen Anschauungsunterricht über die Machart des Sumpfmenschenmaterials, das nicht einmal mehr der Teufel anfassen will. Heute vor 75 Jahren wurde nach tagelangen Luftangriffen der RAF die Große Kulturstadt des Reiches, die Kaiser-Krönungsstadt Frankfurt, endvernichtet. Das Datum dürfte satanisch-infernal-zynisch gewählt worden sein, denn es war der Todestag des Geistestitanen Johann Wolfgang Goethe. Der Teufel weiß, dass die Totalvernichtung nur durch die Vernichtung der Kultur eines Volkes erwirkt werden kann, weil damit sein Geist vernichtet wird.

Die schier unfassbare Anzahl deutscher Menschenopfer, die gänzlich unschuldigen Kinder, sind für uns Menschgebliebenen seelisch unerträglich, aber bei der unwiederbringlichen Kulturzerstörung versagt einem die menschliche Leidensfähigkeit, bedeutet sie doch die Tötung eines homogenen Volkes gegen den Wunsche Gottes. Deshalb der beispiellose Bomben-Holocaust gegen die Deutschen. Nach dem Beginn des Frankfurter Bombenholocaust am 18. März 1944 heulten am Abend des 22. März, dem Todestag des Weltgeistes Goethe, die Sirenen erneut auf. 800 Terrorbomber befanden sich mit ihrer Holocaust-Fracht im Anflug und ließen die alte Kaiser-Krönungsstadt mit ihren unschuldigen Menschen infernal in einer Feuerhölle verglühen. Selbst die Lügen-FAZ musste gestehen:

„Die Menschen erstickten, andere starben in den Trümmern der Häuser, die Volltreffer abbekamen. Andere verglühten regelrecht, wenn sie um Luft ringend ins Freie traten. Die Brände hatten sich zu einem Feuersturm vereinigt. Von der größten mittelalterlichen Altstadt in Deutschland war praktisch nichts mehr übrig. Nur der Turm des Doms und der Treppengiebel des Römer erinnerten noch an die Silhouette der einstigen Reichsstadt.“ (FAZ, 18.03.2019, S. 10)

Die Altstadt westlich des Doms und damit die bedeutendsten historischen Bauwerke der Stadt, das Rathaus Römer, das Goethehaus, die Paulskirche, die Goldene Waage, das Salzhaus und fast alle Kirchen, wurden in diesem infernalen Feuersturm vernichtet. Doch die homogene Leistungskraft des ethnisch intakt gebliebenen Volkes war in der Lage, das Stromnetz schon am 1. April wieder funktionieren zu lassen und nach nur sechs Wochen fuhren die Straßenbahnen. Einzelne Kinos und Theater nahmen ihren Spielbetrieb wieder auf. Der heutige Menschensumpf schafft gerade noch die Aufstellung von Gender-Toiletten. Der geplante Berliner Großflughaben BER wurde am 5. September 2006 begonnen und wird Dank Gender-Schuldkult-Migra-Leistungssumpf wohl auch nie fertiggestellt werden. Nichts funktioniert mehr.

Merkel, die Verkörperung des Multilateralen-Shithole-Systems, verfolgt offen das Ziel der Menschenzerstörung. Am Beispiel des satanischen Frankfurter Holocaust-Infernos (Teil einer Feuerhölle über den wichtigsten 87 vernichteten deutschen Städten) durch die Alliierten wird die moralische Verwerflichkeit der Merkel-Bande deutlich. Ungeachtet der Tatsache, dass das Vereinte Königreich am 3. Sep. 1939 uns den Krieg erklärte und es historisch offiziell akzeptiert ist, dass das deutsche Kaiserreich am 1. Weltkrieg nicht mehr Schuld trägt, als jede andere am Krieg beteiligte Nation,

bekannte sich Merkel am 27. Feb. 2014 im Britischen Parlament zu folgender Hetzlüge:

„Ich verneige mich vor den Opfern der beiden Weltkriege, die von Deutschland ausgingen.“

Das kann nicht mehr verwundern, denn selbst die sog. Biopolitik des Systems ist auf Machterhalt durch Menschenvernichtung angelegt, wie der Hagener Philosoph Thomas Sören Hoffmann offenbarte:

„Neuzeitliche Biopolitik kennt im Prinzip keine Vorbehalte gegen den Ausgriff auf die biologische Substanz mehr. Sie verwaltet nur noch das Ausscheiden aus der menschlichen Gesellschaft. Die Biopolitik will vor allem eines: neue Handlungsmacht generieren, nicht aber das nackte Leben schützen.“ (FAZ, 20.03.20,19, S. N1)

Diesem Ziel wurde Merkel gestern in ihrer Rede vor dem Bundestag einmal mehr gerecht:

„Europa ist ein Hort der Demokratie und der Menschenrechte. Europa ist ein Ort, an dem Minderheiten vor Verfolgung geschützt werden. Wo man die Freiheit hat, zu sagen, zu schreiben und zu glauben, was man für richtig hält.““ Vorsorglich fügte sie hinzu: „Natürlich im Rahmen unserer rechtlichen Ordnung.“

Und genau diese sog. rechtliche Ordnung ahndet das freie, wahre Wort mit bis zu lebenslänglicher Kerkerhaft und entrechtet die Einheimischen gegenüber den Fremden.

Prof. Volkmann
„Demokrat“ Volkmann: Maulkorb für alle Deutschen. Nachjustieren!

Prof. Uwe Volkmann verlangt für Merkel folgerichtig die Abschaffung aller Reste von freier Meinungsäußerung. Er meinte, dass man zu Beginn der BRD noch kontroverse Meinungen zulassen konnte, um den Deutschen Demokratie zum einmaligen Einführungspreis anzubieten. Heute jedoch müsse das Aufwachen der Bevölkerung mit einer Neujustierung der Gesetze verhindert werden. Volkmann:

„Es deutet sich eine tiefere Veränderung der politischen Kultur an. Das Recht ist in dieser Lage aufgefordert, selbst wieder stärker Grenzen zu ziehen, deutlich zu machen, was nicht geht?“

Tatsachen seien nicht vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, wenn sie der Systemmeinung widersprächen, das seien für „die Demokratie“ unrichtige Behauptungen. Das Grundrecht müsse erneut nachjustiert werden:

„Tatsachenbehauptungen fallen dann aus dem Schutzbereich heraus, wenn sie unrichtig sind. Der verfassungsrechtliche Schutz der freien Rede muss neu justiert werden.“ (FAZ, 14.03.2019, S, 7)

Bei der Hitler-Juden-Wahrheit wurde das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung längst abgeschafft und durch lebenslängliche Freiheitsstrafen bei nicht erlaubtem Wissen ersetzt, obwohl das BRD-Höchstgericht 1958 urteilte:

„Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ist als unmittelbarster Ausdruck der menschlichen Persönlichkeit in der Gesellschaft eines der vornehmsten Menschenrechte überhaupt.“ (1 BvR 400/51)

Bei nicht akzeptierten Meinungsäußerungen, so das Höchstgericht, dürfe „es nicht der Sinn sein, auf die ‚allgemeinen Gesetze‘ zu verweisen.“ Doch für Deutsche gilt das schon lange nicht mehr.

US-Präsident Donald Trump wird bekämpft und beschimpft, weil er freie Meinungsäußerung wieder an die Universitäten bringen will. Sein Dekret erklärte er gestern so:

„Meine heutige Botschaft an die Professoren und Machtstrukturen der Universitäten lautet: Den Dissens nicht unterdrücken und Amerikaner nicht daran hindern, die links-rigide Ideologie herauszufordern. Wer die freie Rede nicht erlaubt, bekommt kein Geld mehr. Dies ist nur der erste Schritt von vielen, die wir unternehmen, um die Grundrechte für unsere Studenten durchzusetzen.“

Thomas Thiel (FAZ) fragte den Provost der Universität von Chicago, Daniel Diermeier, wie das Uni-Direktorium Trumps Forderung zur Durchsetzung der Meinungsfreiheit sehe. Diermeier:

„Unser Universitätspräsident Robert J. Zimmer hat diesen Plan abgelehnt und als ‚groben Fehler‘ bezeichnet.“ (FAZ, 13.03.2019, S. N4)

In der Hetzsendung ZOOM fragte das ZDF:

„Wie genau haben die EU-Gegner das politische System überrumpeln können?“ Die Antwort lautete: „Die Wähler wurden mit Präzisionspropaganda so effektiv wie möglich beeinflusst. Auch Donald Trumps Kampagne setzt das erprobte Knowhow aus Europa ein.“

Ein Aufklärungsverbrechen also. Doch Brexit-Held Nigel Farage sagte ihnen auf den Kopf zu, dass das System am Ende ist:

„Ich glaube wirklich, dass 2016 ein Schock für alle war, aber diese Bewegung wird sich weiterentwickeln und am Ende das System verändern.“

Für die ZDF-Hetzer bricht eine Welt zusammen, dass es jüdische Milliardäre wie Robert Mercer sind, die ihre Macht für eine nationalstaatliche Welt einbringen. Dazu Farage: „Diejenigen, die glauben, dass man unsere Zukunft am besten als Nationalstaat organisieren kann, stehen sich weltweit sehr nahe.“ Soros-Mann Damian Collins, Vorsitzender der Brexit-Untersuchungskommission im Britischen Parlament, lamentierte: „Leute wie Steve Bannon werden sich nicht mit der Wahl von Trump oder dem Brexit zufriedengeben, sondern die Erfolge als Beginn einer Bewegung sehen, die Kultur und Politik verändern will. Dieser Wandel könnte Dämonen in Europa freisetzen, von denen wir dachten, dass sie nicht mehr existierten.“

Und für all jene Merkelisten, die glauben, dass sie ihr System noch retten könnten, weil der Schrittmacher dieser neuen Welt-bewegung, US-Präsident Trump, bei der nächsten Wahl abschmieren würde, gibt es hier die schlechte Nachricht. Politico gestern: „Wie Trump Kurs auf einen Erdrutschsieg für 2020 nimmt. Die Wirtschaftsmodelle deuten auf einen Trump-Kantersieg im Jahr 2020 hin.“

Deborah Lipstadt, die jüdische Promi-Lügnerin und Widersacherin von David Irving im Großen Holocaust-Prozess von London (1998), klagt in ihrem aktuellen Buch Der neue Antisemitismus, dass der ganze Milliardenaufwand für die Holo-Story nicht mehr wirke. FAZ-Rezension:

„Judenfeindliche Regungen wurden mit dem Holocaust zum Schweigen gebracht, aber im Internet breiten sich die Antisemitismen aus. Judenfeindschaft ist anscheinend ein Phänomen chronischer Beständigkeit. Es ist gravierend, dass sich das offizielle Israel mit Donald Trump gemein macht, während die Mehrheit des jüdischen Amerikas dem Präsidenten ostentativ den Rücken kehrt. Die von Trump angefachte Stimmung erinnert Lipstadt an die 1930er Jahre, als Juden in den USA noch als eine Minderheit behandelt wurden, deren Zugehörigkeit zum Gemeinwesen in Zweifel stand.“ (FAZ, 20.03.2019, S. 10)

In Holland wurde vorgestern bei der Wahl zur Ersten Kammer des Haager Parlaments (vergleichbar mit dem Bundesrat bei uns) die neue Partei des jungen Thierry Baudet (FvD, Forum für Demokratie) zur stärksten Partei gewählt. Baudet ist entschlossen gegen Migration und EU. Der Aufstieg des FvD ist mit dem Aufstieg der VOX in Spanien vergleichbar. Also werden die EU-Wahlen zusätzliche Anti-EU-Kräfte nach der Europawahl ins Brüsseler Parlament spülen. Zudem dürfte es einen klaren Brexit geben, was den Untergang dieses grauenhaften Systems besiegeln wird. Als EU-Ratspräsident Donald Tusk mit seiner Lispel-Stimme gestern die Bedingungen für May verkündete, vernahmen viele ein bedeutsames Omen (Versprecher oder Absicht?). Tusk benannte das Brexit-Brachial-Datum mit „20. April“ (Führers Geburtstag), was mit lautem Lachen quittiert wurde, bis er korrigierend den „12. April“ nannte.

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Am 20.03.2019 veröffentlicht

Zum erfolgreichen Abschluß der zweiten Volkskraftwoche gibt es etwas Erbauliches für Geist und Seele.