Kirsten Heisig – der vertuschte Mord


Dokumentation
zum Fall Kirsten Heisig

 

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Wir stel­len bei den Gewalt­tä­tern seit eini­ger Zeit eine unver­blümte Deut­schen­feind­lich­keit fest.“ Der Satz ist bald fünf Jahre alt, er stammt aus einem Inter­view, das Kirs­ten Hei­sig, Ber­li­ner Jugend­rich­te­rin, zusam­men mit ihrem Kol­le­gen Gün­ter Räcke dem TAGESSPIEGEL gege­ben hat­ten: „Scheiß-Christ, Schweinefleisch-Fresser – das sind Begriffe, die rich­tig in Mode sind.“

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es waren libanesische Clans, sogenannte Großfamilien-Clans, kurdisch-libanesischen Clans.

Mhallamiye, Mhallamiye-Clans, Mhallamiye-Großfamilien……..

 Mhallamiye-Clans – parallelwelten

Erklärungen der Züricher Zeitung und der österreichischen Kripo

Stand Januar 2015

An der Feigheit der „deutschen Justiz“ hat sich nichts geändert…im Gegenteil!

Tod der Berliner Jugendrichterin

Wie schwer es ist, sich mit dem Milieu auseinanderzusetzen, zeigte der tragische Tod der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Sie war auf der Straße Neukölln unterwegs, um sich direkt vor Ort mit den kriminellen Clan-Novizen auseinander zusetzen. Am 3. Juli 2010 wurde sie erhängt in einem Berliner Forst gefunden.

Hastig diagnostizierte man von offizieller Seite einen Suizid, „dessen Umstände so fragwürdig sind, dass sich der Verdacht eines vertuschten Mordes nicht aus der Öffentlichkeit entfernen lässt“ (Neue Zürcher Zeitung).

Und die Moral von der Geschichte: „Wir brauchen eine spezielle Ermittlungsgruppe, in der qualifizierte Fahnder schon früh kriminelle Strukturen erkennen und enttarnen können“, forderte im April dieses Jahres der Chef des Berliner Landesverbandes des Bundes deutscher Kriminalbeamter (BdK), Michael Böhl In einer solchen Einheit müssten die verschiedenen Bereiche des Landeskriminalamts gebündelt werden

kripo.at

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Stand 25.03.2013

Kirsten Heisig: Geheimsache Selbstmord

Prof. Michael Vogt befragt Jürgen Wisnewski.
Wurde die Jugendrichterin Kirsten Heisig ermordet?

https://www.youtube.com/watch?v=99JvmAMEKOg

Sie hat aufgeregt, polarisiert und gespalten. Sie wirbelte Staub auf und ließ keinen kalt: die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Jugendliche Straftäter bestrafte sie schnell und hart. Sie war am Ende ihrer Geduld, so der Titel des Buches, an dem sie schrieb. Darin sprach sie aus, was andere nur dachten – und wollte verändern, wo andere nur verwalteten. Doch plötzlich verschwand sie spurlos. Fünf Tage später, am 3. Juli 2010, wurde die 48-jährige Heisig tot in einem Wald in Berlin-Heiligensee aufgefunden.

»Selbstmord — Fremdverschulden ausgeschlossen«, erklärten sofort die Behörden; »erhängt« behaupteten die Medien.

Doch als Kopp-Autor Gerhard Wisnewski zu recherchieren begann, erlebte er eine faustdicke Überraschung: Nirgends waren Beweise für einen Selbstmord von Kirsten Heisig zu finden. Dass sie sich erhängt hatte, wollte die Staatsanwaltschaft Berlin nicht bestätigen. Ja, nicht einmal den genauen Fundort der Leiche wollte sie bekannt geben. Auch eine Klage, die Wisnewski gegen die Staatsanwaltschaft anstrengte, förderte kein Sterbenswörtchen über Heisigs Todesumstände zu Tage. Kurzerhand erklärte die Staatsanwaltschaft den Fall Heisig zur »Geheimsache Selbstmord«.

Bis heute wurden der Öffentlichkeit keine Beweise für Heisigs Suizid vorgelegt.

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Stand 21.12.2012

Ein Artikel mit höchster Brisanz. Es ist viel schlimmer, als bisher angenommen. Bereits jetzt kapituliert die Polizei und Justiz vor kurdischen, libanesischen und arabischen Großfamilien.

So erzählte

Kirsten Heisig nur wenige Tage vor ihrem Tod, dass sie von Libanesen mit dem Tod bedroht wurde, weil sie sich vor Gericht nicht hatte beeinflussen lassen.

Es steht ausser Frage, dass die Polizei und die Justiz weiss, das es eiskalter Mord war.

Kirsten Heisig wurde von Libanesen auf das brutalste ermordet.

Die deutsche Polizei und Justiz erhebt keine Anklage gegen die Täter, weil keine Erfolgsaussichten bestehen.

Ebenso wird die deutsche Öffentlichkeit mit der primitiven, leicht durchschaubaren Ausrede des „Selbstmordes“ belogen.

Die erwähnten Ausländer-Gruppen wissen das.

Sie haben Narrenfreiheit.

http://deutschelobby.com/2012/12/21/migranten-moslems-deutschland-als-beutegesellschaft-kurdisch-libanesische-grosfamilien-und-die-hilflosigkeit-des-rechtsstaates/

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+++ zuletzt bearbeitet: 11.09.2012 +++
Korrekturen, Ergänzungen, Hinweise bitte an


Dokumentation
zum Fall Kirsten Heisig


…damit kein Gras drüber wächst


Kirsten Heisig habe sich selbst getötet. Dies wurde indirekt bereits während der mehrtägigen Suche nach der Vermissten von Polizei und Behörden verlautbart: es gebe „keinen Hinweis auf eine Straftat“. Obwohl die Vorgeschichte Heisigs an sich Hinweis genug war („Wir alle glaubten an einen Racheakt“; siehe unten: 8. März 2011), folgten die Leitmedien unisono in ihren Berichten den amtlichen Vorgaben und informierten nicht einmal über die Verhängung einer totalen Nachrichtensperre, geschweige denn, dass sie deren Aufhebung forderten. Nach einer mehrtägigen Suche, deren Ungereimtheiten nie näher thematisiert wurden, wurde Heisigs Leiche gefunden und die Suizidthese eiligst, innerhalb weniger Stunden, amtlich bestätigt. Zweifel blieben dennoch, sowohl bei Freunden und Bekannten Heisigs als auch bei einigen kritischen Beobachtern. Für die Leitmedien samt Gefolgschaft war der Fall allerdings erledigt, ohne dass naheliegende Verdachtsmomente für einen Mord auch nur erwogen, geschweige denn investigativ untersucht wurden. Das hat die Zweifel eher noch verstärkt. Die sich ergebende Frage, warum Polizei und Justiz – freilich ohne explizite „Verschwörung“ – den Mord an einer prominenten Kollegin vertuscht haben könnten, führte in hochsensible Bereiche unserer ungeschriebenen Staatsdoktrin und wurde deshalb peinlichst vermieden.

Weil eine Aufklärung des Falles vorerst nicht möglich zu sein scheint (Akteneinsicht? „In diesem Fall gewiss nicht!“; siehe unten: 15. Sept. 2010), möge die folgende Zusammenstellung veröffentlichter Texte als Hilfe zur Bildung eines Urteils über den Sachverhalt dienen.


Für einen ersten Überblick empfiehlt sich der
Wikipedia-Artikel „Kirsten Heisig“
Man beachte dort auch
Diskussion (I) und Diskussion (II)
über diese Dokumentationsseite.


Ein Kommentar zu dieser Dokumentation:
Der Tod von Kirsten Heisig
Auch er
„Ein Mord, der keiner sein durfte“
?


23. Nov. 2006, Der Tagesspiegel (Berlin)
Erster Schritt Heisigs in die Öffentlichkeit.
„Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr“
Hass und Angst gehören in manchen Bezirken zum Alltag. Vor einer neuen Dimension der Jugendgewalt warnen die Richter Kirsten Heisig und Günter Räcke.Dieses Interview war der erste Schritt zweier Jugendrichter in die Medienöffentlichkeit, an sich schon ein Verstoss gegen ungeschriebene Standesregeln. Besonderes Aufsehen erregte er, weil hier zwei Praktiker Klartext über ein tabuisiertes Problem sprachen.Auszüge:
„[ … ]Interviewer:Im Sicherheitsbericht der Bundesregierung heißt es: Insgesamt nimmt die Jugendkriminalität ab. Außerdem gebe es Hinweise darauf, dass Jugendliche Gewalt als Konfliktlösung zunehmend ablehnen.(Beide lachen auf, schütteln die Köpfe)[ … ]“Während Kirsten Heisig weiterhin die Öffentlichkeit suchte, um institutionelle Erstarrungen im System aufzulösen – was ihr mit der Einführung ihres „Neuköllner Modells“ schließlich auch gelang – zog sich Günter Räcke bald auf seine Richtertätigkeit zurück: „Wir fuhren im gemeinsamen Boot, und irgendwie konnte ich da nicht mehr mithalten, muss ich ganz ehrlich sagen…“ erzählt er in dem Film von Balci/Graef (9. März 2011)
November 2006:
Wie Heisig in die Medien kam.
Nach dem spektakulären Interview im Tagesspiegel nahm die Unternehmens- und Politikberaterin Oda Dridi-Dörffel Kontakt zu Kirsten Heisig auf. Über ihre anschließende Zusammenarbeit berichtete sie am 18. Nov. 2010 in dem Blog http://www.pi-news.net:Auszüge:
„Von ihren Kollegen argwöhnisch beäugt, denn als Richter geht man grundsätzlich nicht an die Öffentlichkeit, so die stillschweigende Vereinbarung unter Richtern. Das gebietet der Status als Richter, da thront man über allen anderen Verfassungsorganen, ist nur sich und dem Gesetz verpflichtet.Die Vorstellung, als Richter zu tagesaktuellen politischen und öffentlichen Debatten über die Medien Stellung zu nehmen, verbietet das Amt, so der informelle Konsens. Daher war ihr Weg in die Öffentlichkeit für ihre Kollegen ein wirklicher Fauxpas. Sie konnte daher nicht mit Zustimmung im Kollegenkreis rechnen, sondern musste mit Argwohn über ihre Motive („Mediengeilheit“, übersteigertes Geltungsbedürfnis, Profilierungssucht etc.) fertig werden. Das ging durch die ganze Gerichtsbarkeit Berlins.[ … ]

Mir war mit meiner Erfahrung mit Politik und Behörden klar, dass Kirsten Heisig abgesichert werden musste, um ihre verfassungsmäßige Position des Richteramtes für Veränderungen nutzen zu können, ohne persönlich in ihrer Position Schaden zu nehmen.

[ … ]

Kirsten Heisig besaß einen so starken inneren Antrieb, eine Zivilcourage und Unerschrockenheit, die nur Revolutionäre/Visionäre haben, die immer zuerst vorangehen und alles Feuer ihrer Gegner unmittelbar erleben müssen. Sie konnte das durchstehen, aber nur mit Hilfe von Mitstreitern. Dazu kam ihr strategisches Geschick, der Mutterwitz und die Kraft von wahren Führungskräften, die über die Maßen erfolgreich werden können.

[ … ] Es kam nur auf ihr Richteramt an, was ihr die Freiheit gab, Dinge zu benennen, die andere durch Weisungsgebundenheit (z.B. Staatsanwälte) nicht aussprechen dürfen. Das sagte ich ihr immer wieder, bis sie es verinnerlicht hatte.

Zum Erfolg war eine erhöhte Medienpräsenz notwendig, die sie als Person der Öffentlichkeit unangreifbar machen würde. Vor allem in den Key-Printmedien und den TV-Nachrichten. Ich zog alle meine Medienkontakte in das Thema hinein, dann gaben sich alle von selbst die Klinke in die Hand.

Ich vereinbarte für sie Termine im Bundestag, damit die Bundestagsabgeordneten ihr Mut machten, ihren Weg weiterzugehen. Der endgültige Durchbruch in der bundesweiten Öffentlichkeit war Kirsten Heisigs Live-Interview im ZDF Heute-Journal am Freitag der ersten Januarwoche 2008 [am 4. Januar] zum Thema des Münchner U-Bahn-Überfalls, den damals ganz Deutschland diskutierte. Das war wesentlich eine Leistung der ZDF-Journalistinnen Melanie Hubermann und Stefanie Gargosch, die das redaktionell durchsetzten.

Darauf reagierte Außenminister Frank-Walter Steinmeier nur einen Tag später mit einem persönlichen Anruf auf Heisigs Handy mit der Bitte um Beratung und Expertise. Danach war die Akzeptanz von Kirsten Heisig als kompetenter Richterin wesentlich höher. Auch der Justizsenat Berlin, Senatorin von der Aue, konnte Richterin Heisig nach der Anfrage von Franz-Walter Steinmeier die Unterstützung nicht mehr versagen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Justizsenat eher skeptisch auf die öffentliche Person Heisig reagiert.

[ … ]

Dass das „Neuköllner Modell“ berlinweit einmal eingesetzt werden würde, hat sie sich nicht träumen lassen. Kam die Entscheidung doch von der Berliner Justizsenatorin selbst, die sich erst nach geraumer Zeit zur Unterstützung von Kirsten Heisig hatte durchringen können. Was für eine Erfolgsstory. Dazu das Buch, die Krönung ihrer Arbeit und Bilanz der Jahre 2006 bis 2010.“

7.-9. Dez. 2007
Tagung Migration ohne Integration? Möglichkeiten zur Wende in der Integrationspolitikim Kloster Banz, veranstaltet von der Hanns-Seidel-StiftungDer Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch, Leiter der Intensivtäterabteilung, hielt einen Vortrag Migration und Kriminalität (pdf, 24 Seiten), in dem er „auf die seit 1980 kontinuierlich steigende Kriminalität jugendlicher Ausländer verwies und deren soziales Umfeld, nämlich sozial randständige Familien, vor allem mit bildungsfernem Hintergrund.“ Seine Ausführungen und Forderungen nahmen manches von dem vorweg, was Kirsten Heisig dann aus ihrer Erfahrung in ihrem Buch schrieb.Abschließend stellte er fest, dass die Bekämpfung dieser Missstände daran scheitert, dass der politische Wille dazu fehlt und auch nicht in Sicht sei. Dies, hoffte er, „kann sich aber ändern, z.B. dadurch, dass die Größe des Problems in immer weiteren Kreisen der Öffentlichkeit bekannt wird und sich auf diese Weise Druck aufbaut, dem sich die Politik schließlich nicht mehr entziehen kann.“Reusch wurde jedoch so rigoros diszipliniert, dass er gar nicht beginnen konnte, diesen Druck aufzubauen. Als er eingeladen wurde, am 9. Jan. 2008 in Frank Plasbergs Talkshow Hart aber fair über Jugendkriminalität zu diskutieren, wurde ihm die Teilnahme von seinem Vorgesetzten, dem Leitenden Oberstaatsanwalt Andreas Behm (s.u., 15. Sept. 2010), verboten. Auf Veranlassung der SPD-Justizsenatorin Gisela von der Aue – die im Todesfall Kirsten Heisig eine wichtige Rolle spielen wird – wurde ihm seine Zuständigkeit für Jugendkriminalität entzogen und er in eine andere Abteilung versetzt. Der Fall wurde in den Berliner Zeitungen ausgiebig diskutiert.Kirsten Heisig war als Richterin da in einer geschützteren Position; sie konnte nicht, wie der beamtete Staatsanwalt, einfach „weggereuscht“ (so seither der Berliner Volksmund für politisch motivierte Versetzungen) werden. Der Fall Reusch zeigt deutlich, gegen welches ungeheure Potential an ideologisch begründeter Feindseligkeit sie antrat.
4. Januar 2008, ZDF, Heute-Journal
Live-Interview, lt. Oda Dridi-Dörffel (s.o., Nov. 2006, geschrieben am 18. Nov. 2010) Kirsten Heisigs „endgültiger Durchbruch in der bundesweiten Öffentlichkeit“.Es folgten zahlreiche Auftritte und Interviews in Fernsehen, Radio und Presse, beispielsweise:18. Okt. 2008, rbb-Talk, Berliner Abendschau15. Dez. 2008, DER SPIEGEL, „Unbequeme Wahrheiten“10. Jan. 2009, 9:05-11:00, Deutschlandradio Kultur. Studiogespräch: Dieter Kassel mit den Gästen Kirsten Heisig und Güner Balci5. April 2009, 21:45-22:45, ARD, Talkshow „Anne Will“
3. Juni 2009 22:20, rbb-Klartext: „Neuköllner Erfolgsmodell“11. Sept. 2009, SPIEGEL-TV, „Jugendrichterin Gnadenlos“17. Sept. 2009, 22:15-23:15 h, ZDF, Talkshow „Maybrit Illner“ Thema: Der Mord in München-Solln Gäste: Konrad Freiberg (Vors. der Gewerkschaft der Polizei), Kirsten Heisig (Jugendrichterin), Joe Bausch (Gefängnisarzt), Giovanni di Lorenzo (Publizist)

7. Okt. 2009, WDR5, Tischgespräch mit Ulrich Horstmann

10. Okt. 2009, DER SPIEGEL, Interview „Ich bin mit dem größten Macho klargekommen“

10. März 2010, Talkshow Phoenix-Runde: „Ein Jahr nach Winnenden – wird unsere Jugend immer brutaler?“

29. Mai 2010, RTL, stern-TV

26. Juni 2010, SPIEGEL-TV: „Mit der Faust durch die Wand: Jugendgewalt in Deutschland“

10. Juli 2010, ZDF, „Peter Hahne“ (nicht gesendet, s.u. 26.06.2010)

18. Sept. 2008, Berliner Morgenpost
Kirsten Heisig: Wir brauchen Mut zu neuen Wegen.
„‚Die Berliner Kriminalitätsstatistik weist eine sinkende Zahl von Straftaten aus.‘ Diese häufig in den Medien veröffentlichte Aussage ist jedoch nur teilweise zutreffend. Insbesondere bei den Rohheits- und Gewaltdelikten, deren Bekämpfung für die Wahrung des sozialen Friedens am wichtigsten ist, steigt die Zahl der Delikte. Wer sind die Täter, wer sind die Opfer? Bei Delikten der Gewaltkriminalität ist auf der Täterseite die Anzahl junger Männer nicht deutscher Herkunft – es muss hier vorrangig von türkischstämmigen, aber noch deutlicher von arabischstämmigen Tätern die Rede sein – dreimal höher als bei deutschen Jugendlichen und Heranwachsenden. Hinzu kommt nach meinen langjährigen Erfahrungen als Richterin mit derartigen Verfahren, dass bei Gewalttaten, bei denen die Täter Migranten sind, auf der Opferseite zu etwa einem Dreiviertel Personen ohne den auf Täterseite erwähnten Migrationshintergrund stehen.Es ist in meinem Zuständigkeitsbereich zunehmend festzustellen, dass die Opfer von Straßenraubtaten und massiven Körperverletzungsdelikten jetzt nicht lediglich beraubt und zusammengeschlagen werden, sondern sie zudem mit ‚Scheißdeutscher‘, ‚Schweinefleischfresser‘ oder ‚Scheißchrist‘ bedacht werden. Für alle Beteiligten in der Justiz gilt: Oberste Priorität hat die Beschleunigung. Das bedeutet, dass das Familiengericht beispielsweise umgehend anzurufen ist, wenn die betroffenen Eltern keine Hilfe zur Erziehung annehmen. Dabei ist festzustellen, dass die erforderlichen Instrumentarien bereits vorhanden sind. So bestimmt das Sozialgesetzbuch Art und Umfang der Hilfen zur Erziehung. Der Einsatz von Familienhelfern ist hier vor allem ratsam. Das Familiengericht kann danach bei Kindeswohlgefährdung auf bloße Anregung des Jugendamts oder anderer Behörden tätig werden.Hieran fehlt es gegenwärtig zum Teil. Die Jugendämter stellten bislang verhältnismäßig selten Anträge auf Verhängung repressiver sorgerechtlicher Maßnahmen. Es kann hier im äußersten Fall auch zu einer Herausnahme des Kindes aus der Familie kommen. Eine solche hat nach meinem Wissen ohne Einverständnis der zum Teil völlig beratungsresistenten Familien bislang noch nicht stattgefunden.Es hat aber von Rechts wegen ausschließlich das Kindswohl im Zentrum aller Bemühungen zu stehen. Dieses ist nach meiner jugendrichterlichen Erfahrung mit einer Vielzahl von deckungsgleichen Lebensläufen zum Teil massiv gefährdet. Besonders dann, wenn der Schulbesuch seitens der bildungsfernen Elternhäuser nicht gefördert, teilweise schlicht nicht ermöglicht wird und das Kind sich bereits im strafunmündigen Alter in eine kriminelle Richtung zu entwickeln droht. Den Eltern der Jugendlichen müssen die Behörden mehr als bisher deutlich machen, dass das Heraushalten der Kinder aus der hiesigen Gesellschaft eine Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht darstellen kann. Dabei handelt es sich um einen Straftatbestand.Eine Erhöhung der Höchststrafe der Jugendstrafe von 10 auf 15 Jahre bringt aus meiner Sicht nichts, wenn wir am Erziehungsgedanken festhalten wollen, was unstreitig ist. Wer innerhalb von zehn Jahren nicht erzogen wurde, bei dem gelingt das in weiteren fünf Jahren auch nicht. Auch eine Herabsetzung der Strafmündigkeit von 14 auf 12 Jahre halte ich für wenig hilfreich.
Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Wir brauchen den Mut zu neuen Wegen.“
19. Sept. 2008, Berliner Morgenpost
Jens Anker: [Reaktionen auf Kirsten Heisigs Artikel vom Vortag]
SPD und Grüne attackieren Neuköllner JugendrichterinSPD-Integrationsexperte Raed Saleh: „Das sind plumpe Forderungen aus der einseitigen Wahrnehmung ihrer Tätigkeit.“
Grünen-Fraktionschef Volker Ratzmann bezweifelt die behauptete „Abkehr der jugendlichen Straftäter mit ausländischem Hintergrund vom hiesigen Wertesystem“.
1. März 2010
Bürgerinnen-Preis „Liberta“ (2009) der FDP,
verliehen an Kirsten Heisig und Gabriele Minz.
März 2010
„Republikanische“ Kollegen: Kirsten Heisig ist als Jugendrichterin wegen Befangenheit abzulehnen Informationsbrief Nr. 103, S. 30-32
Hg.: Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. Berlin„Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte für Demokratie und Menschenrechte“Rüdiger Jung (Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht): Neues aus Moabit. Über die Jugendrichterin Heisig, den Rassismus und die Integration„Es vergeht kaum ein Monat, in dem die Jugendrichterin Kirsten Heisig nicht in Printmedien oder im Fernsehen neue Horrorszenarien über den Untergang des Abendlandes bzw. über die Abwehrschlacht der Deutschen gegen die unverschämten türkischen und/oder arabischen Jugendlichen in Berlin zum Besten gibt.

[…]

Eine solche Richterin ist gegenüber jungen Angeklagten mit einem so genannten Migrationshintergrund jedenfalls keine unbefangene Richterin und sollte daher wegen Befangenheit abgelehnt werden.“

27. März 2010, Stuttgarter Zeitung
Katja Bauer: Die unbequeme RichterinDie Senatorin sprach nicht mit Kirsten Heisig, der personifizierten Kompetenzüberschreitung“Mitte dieses Jahres wird das ‚Neuköllner Modell‘ berlinweit in allen Polizeidirektionen umgesetzt sein. Die Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) notiert sich das in ihrer politischen Erfolgsbilanz. Was nicht heißt, dass sie auch nur ein einziges Mal persönlich mit der Richterin gesprochen hätte. ‚Es war ja keine Erfindung von mir‘, sagt die bescheiden. Das Gesetz sieht beschleunigte Verfahren vor. Aber es gab sie eben bisher nicht. ‚In den eigenen Reihen habe ich am Anfang nichts als irritiertes Schweigen geerntet.‘ Schon allein deshalb, weil es nicht üblich ist, dass einer aus dem Fußvolk einfach Dinge ändert.Aber auch, weil es eben Kirsten Heisig war, die es änderte. Denn diese kleine Frau mit der hellen Stimme stört irgendwie dauernd. Sie sagt den anderen, was bei ihnen falsch läuft. Der Polizei, den Ämtern, der Politik. Sie beklagt die Zustände in den Schulen, sie zürnt über den Berliner Senat, weil er die Meldepflicht für minderschwere Delikte an Schulen aufgehoben hat. Sie ist die fleischgewordene Kompetenzüberschreitung.“
1. Juni 2010
Einführung des von Kirsten Heisig initiierten „Neuköllner Modells“, das seit Anfang 2008 in einigen Bezirken erprobt wurde, in ganz Berlin.
17. Juni 2010, ZDF, heute-journal:
Interview mit Kirsten Heisig
Ausschnitte zitiert im heute-journal vom 26. Juli 2010O-Ton Kirsten Heisig:
[Frage vermutlich, ob sie nach Erscheinen des Buchs weiter als Richterin tätig sein wolle]„Ich übe meinen Beruf eigentlich mit Leidenschaft aus, das habe ich immer getan, das werde ich auch weiterhin tun.“[Frage vermutlich, ob sie denn keine Angst habe]:

„Wovor sollte ich Angst haben? Es gibt arabische Jugendliche, die hassen mich, aber die achten mich.“

26. Juni 2010, Aufzeichnung für die ZDF-Talkshow „Peter Hahne“
Peter Hahne: Kirsten Heisig war „selbstbewusst, klar, engagiert, und kein bisschen resignativ.“
Die für den 10. Juli geplante Ausstrahlung des Interviews Hahnes mit Heisig wurde nach Bekanntgabe von Heisigs Suizid gestrichen. Über die Begründung äußerte sich Hahne in einem Interviewam 27. August 2010:[ … ] Hat es mit Gründen der Religion zu tun, dass Ihr Interview mit der Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich zwei Tage später das Leben nahm, nicht ausgestrahlt wird?
Hahne: Nein. Überhaupt nicht. Es gab in dem Moment, als sie als vermisst gemeldet wurde, eine klare Absprache, auch mit unserer Rechtsabteilung, die lautete: Sollte es ein gewaltsamer Tod sein, mit Fremdeinwirkung, werden wir es ausstrahlen, weil es der Frau auch ein Denkmal setzt. In der Sekunde, wo sich herausstellt, dass es Selbstmord ist, zeigen wir es nicht.Das hat bei mir vielleicht auch etwas mit meinem persönlichen Glauben zu tun – ich hatte aber letzten Endes mit der Entscheidung nichts zu tun. Wir haben den Entschluss immer wieder diskutiert, auch als ihr Buch herauskam und das Interesse immer größer wurde, immer mehr Zeitungen berichteten, weshalb dann auch eine Antwort von ihr – auf meine Frage, ob sie Angst hat – veröffentlicht wurde. Da haben wir gesagt: Den O-Ton geben wir raus, weil er auch ein Beleg dafür ist, wie selbstbewusst und klar und engagiert die Frau war.Den O-Ton – freilich nur eine kleine Probe – hatte Hahne allerdings schon am 6. Juli in einem anderen Interview bekannt gegeben:„Diese Frau wurde ihrem Ruf mehr als gerecht in der Sendung“, berichtet der erfahrene TV-Journalist im Interview mit Quotenmeter.de. Sie sei bei ihm „sehr entschieden, eloquent, konsequent aber auch humorvoll aufgetreten“, beschreibt Hahne die 48-Jährige. „Auf die Frage, ob sie denn nicht Angst hat, meinte sie: Nein, überhaupt nicht. Die arabischen Jugendlichen achten mich“, berichtet Hahne weiter.

In der Sendung vertrat die Jugendrichterin den Standpunkt, je deutlicher man zur Rechtsordnung stehe und zu den Werten, desto mehr Respekt bekäme man von Migranten entgegengebracht. Dies gelte auch für die Jung-Kriminellen. Mit Peter Hahne hatte Kirsten Heisig nach der Aufzeichnung noch ein Wiedersehen vereinbart. Heisig habe sich beim ZDF-Talker mit den Worten ‚Bis zum nächsten Mal‘ verabschiedet.

„Sie erschien mir mutig, tatkräftig, zupackend und kein bisschen resignativ,“ so Peter Hahne.Bei Mord die Sendung ausstrahlen, als „Denkmal“, bei Selbstmord nicht. Versteht sich das von selbst, ohne Begründung? Am 8. April 2011 erinnerte sich Hahne in der Oldenburger Nordwest-Zeitung an die Suizid-Meldung: „Ich habe das damals nicht fassen können.“ Ungefragt fügte er hinzu, dass ihm und der Redaktion sofort klar gewesen sei, dass eine Ausstrahlung nicht in Betracht käme. Die Frage des Interviewers nach der Begründung blieb auch hier aus.

Donnerstag, 1. Juli 2010, ca. 9:00 h (erster Kommentar 9:25 h)
Eilmeldung: Richterin Kirsten Heisig vermisst (*)
Die Berliner Jugendrichterin … wird seit Montag vermisst. [ … ] Die Polizei, die bislang über mögliche Hintergründe des Verschwindens schweigt, begann in der Nacht zu Donnerstag mit einer grossangelegten Suchaktion. UPDATE 13 Uhr: Nach Informationen aus „Ermittlerkreisen“ sind Anhaltspunkte vorhanden, die leider auf einen Suizid schließen lassen. Diese Meinung vertrat die Redaktion von da an, ganz in Einklang mit den „politisch korrekten“ Leitmedien, ohne jede nähere Begründung – was sich so auswirkte, dass Kommentare, die die Suizidthese anzweifelten, oftmals umgehend gelöscht wurden.In einem redaktionellen Kurzhinweis vom 29. Juli auf das gerade erschienene Buch von Heisig heißt es: „Das von der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig geschriebene Buch Das Ende der Geduld erscheint nach ihrem Selbstmord, der übrigens weder von ihrer Familie noch von Freunden angezweifelt wird, wie ein Vermächtnis…“Daraufhin kommentierte Leser/in Marti (Nr. 39, 29.7., 10:42 h):„nach ihrem Selbstmord, der übrigens weder von ihrer Familie noch von Freunden angezweifelt wird…Wieso vertritt PI derart massiv die Selbstmordthese? Wenn PI über bisher unveröffentlichte Stellungnahmen der Familie und des Freundeskreises verfügt, möge PI diese doch bitte veröffentlichen!

Wenn nicht, unterminiert PI damit das Vertrauen seiner Leser.“

Die barsche Antwort:
PI: Weil wir uns an den lächerlichen Verschwörungsszenarien nicht beteiligen.

(*) 6. Juni 2011 (Nachtrag):
pi-news.net nimmt Heisig-Kontroversen aus dem Netz.
Wenige Tage nach dem Einfügen dieses Abschnitts in diese Chronologie führen die beiden angegebenen Links zu dem Ergebnis
„Error 404 – Die Seite, nach der Sie suchen, existiert nicht mehr“.
Die Seiten sind jetzt aber noch aus dem Google-Cache abrufbar, der den letzten Stand vor der redaktionellen Löschung vom 1. Juni 2011 enthält:

Eilmeldung: Richterin Heisig vermisst
Kirsten Heisig: Das Ende der Geduld

16. Juni 2011 (Nachtrag zum Nachtrag):
pi-news.net stellt entfernte Seiten wieder ins Netz.
Wenige Tage nach dem Einstellen des obigen Nachtrags, spätestens seit dem 9. Juni 2011 (vor 16:27 h) bzw. dem 10. Juni 2011 (vor 15:12 h), sind die oben verlinkten Seiten wieder erreichbar.

Donnerstag, 1. Juli, bis Sonntag, 4. Juli 2010Am 1. Juli erschienen die ersten Berichte über die vermisste Jugendrichterin Kirsten Heisig in örtlichen und überregionalen Zeitungen, von nun an täglich, in den Online-Portalen auch mehrmals täglich.

Demnach sei Heisig am Montagabend (28. Juni) das letzte Mal gesehen worden, als sie Verwandte (variierend: Bekannte / einen Onkel) in Berlin-Reinickendorf besucht hatte. Am Dienstag (29. Juni) habe ein Kollege (variierend: ein Bekannter / der Ehemann) die Vermisstenmeldung aufgegeben. Am Mittwoch, gegen 14 h sei Heisigs PKW gefunden worden, ordnungsgemäss geparkt und verschlossen in der Heiligenseestrasse am Tegeler Forst, ohne Hinweis auf ihren Verbleib.

Noch am gleichen Nachmittag begann eine Suchaktion in dem angrenzenden Waldgebiet, die erst um 3 h nachts abgebrochen wurde. Weitere Suchaktionen wurden an den folgenden drei Tagen durchgeführt. Zum Einsatz kamen Hundertschaften von Polizei und Bereitschaftspolizei, mehrere Leichenspürhunde sowie speziell ausgebildete man trailing dogsund ein Hubschrauber mit Wärmebildkameraausrüstung (die aber wegen der herrschenden grossen Hitze keine brauchbaren Ergebnisse lieferte).Kennzeichnend für alle Berichte in den Medien ist, dass die nächstliegende Vermutung, Heisig sei entführt oder gar ermordet worden, auch nicht andeutungsweise erwähnt wurde.

Dies könnte eine Folge davon sein, dass bereits am 1. Juli die Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) vor die anlässlich einer Sitzung des Abgeordnetenhauses versammelten Journalisten getreten war und verkündete, was wie eine Parole wirkte:

„Es gibt keine Hinweise auf eine Straftat. Vermutet wird ein persönlicher Hintergrund.“

Sie fügte dem hinzu:

„Ich hoffe sehr, dass Frau Heisig unversehrt gefunden wird. Ich schätze sie außerordentlich. Sie ist eine sehr engagierte Richterin.“

(Polizei durchkämmt Waldstück nach Richterin, Berliner Morgenpost, 1. Juli 2010)Dies war in der Folge unisono in den Leitmedien und deren publizistischem Tross zu lesen. Man gab sich – aufgrund der Verhängung einer totalen Nachrichtensperre die politische Brisanz des Falles gewiss bemerkend – mit dieser Version zufrieden.Beispiel:Der Tagesspiegel (Berlin):

1. Juli: Rätsel um verschwundene Jugendrichterin.

Durch Untertitel hervorgehoben: „Polizei hat keine Hinweise auf Verbrechen.“

Ein Gerücht, Heisig sei in psychologischer Behandlung gewesen, wurde unter der Versicherung, es habe nicht bestätigt werden können, überhaupt erst einmal lanciert (am nächsten Tag dann doch bestätigt).

2. Juli: Suche nach Neuköllner Jugendrichterin weiter erfolglos.

Durch Untertitel und Zwischentitel hervorgehoben: „Die Hinweise auf einen Suizid verdichten sich.“ Dazu im Artikel nur dies: „Ein ehemaliger Weggefährte der Richterin bestätigte dem Tagesspiegel, dass die Frau in psychologischer Behandlung gewesen sei. Möglicherweise habe sie sich beruflich zu sehr unter Druck gesehen.“

3. Juli, 23:07 h: Jugendrichterin Kirsten Heisig ist tot.

Durch Untertitel hervorgehoben: „Es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.“

Am Sonnabend, den 3. Juli, wurde also Heisigs Leiche am frühen Nachmittag, gegen 15:45 h, gefunden, wenige hundert Meter von dem Ort entfernt, an dem ihr Wagen geparkt war. An diesem Tag, von 16:00 bis 17:45 h, fand eines der spannendsten Spiele der Fussballweltmeisterschaft statt: Deutschland gegen Argentinien im Viertelfinale. Deutschland gewann sensationell 4:0. Trotz des allgemeinen Siegestaumels berief die Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue, die schon in den Vortagen nachdrücklich die These „kein Verbrechen“ verkündet hatte, um 18:00 h zur Pressekonferenz in die Justizverwaltung. Sie wolle Kirsten Heisig würdigen und „den Spekulationen ein Ende bereiten.“ Um welcherart Spekulationen es sich handelte, sagte sie nicht. Stattdessen verkündete die Senatorin, „die zeitweilig nur schwer ihre Tränen zurückhalten konnte“, folgendes: „Nach bisherigen Erkenntnissen müsse man wohl von einem Suizid ausgehen.“ Staatsanwaltschaft und Polizei freilich wollten noch das rechtsmedizinische Gutachten abwarten. Dies liess nicht lange auf sich warten: schon am nächsten Tag, am Sonntag, den 4. Juli, stand offiziell fest: Es war Suizid. (vgl. Tagesspiegel, 4. Juli: Von unnachgiebiger Freundlichkeit)

Die übergrosse Eile, mit der die Justizsenatorin inmitten der Fussball-WM-Siegesfeiern zur Pressekonferenz lud, um die schon zuvor in den Medien ventilierte Suizidthese zu bekräftigen, war auffällig, wurde aber in den Zeitungsberichten meist übergangen. Ausnahmen waren Emma, 7. Juli („befremdlich“) und Tagesspiegel, 16. Nov. („unprofessionell“) — ohne freilich den Verdacht zu äußern, dass die Senatorin als Adressat nicht die Berliner Bevölkerung im Sinn hatte, die den soeben errungenen Fussball-Sieg feierte, auch nicht die erschienenen Journalisten, sondern primär den ebenso eilig zum Fundort der Leiche bestellten Chef der Berliner Rechtsmedizin, Michael Tsokos (vgl. 23. Sept. 2010, Berliner Zeitung / 5. Nov. 2010, Talkshow „Riverboat“). Tsokos nahm noch am Abend des gleichen Tages die Obduktion vor, so dass am Sonntag, den 4. Juli, die Suizidthese offiziell bestätigt werden konnte.

Vgl. hierzu auch:
Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Justiz Nr. 30/2010 vom 3. Juli 2010:
Berlins Justizsenatorin Gisela von der Aue zum Tod der Jugendrichterin Kirsten Heisig.

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In einigen Medien wurde am 1. Juli berichtet, dass Suchtrupps der Polizei eine Frauenleiche gefunden haben.
http://www.open-speech.com/fact-fiction/p=4537.html

http://schreibomat.de/jugendrichterin-kirsten-heisig-ermordet

Diese Meldung erschien auch in Online-Ausgaben Berliner Zeitungen, wurde bald aber wieder gelöscht – kommentarlos, so dass offen bleibt, ob es sich um eine Fehlmeldung gehandelt hat. Sie war wohl der Anlass für die folgende Karikatur von Götz Wiedenroth.

Seit dem 4. Juli 2010 ist in den etablierten Medien einmütig zu lesen und zu hören: „Kirsten Heisig hat sich selbst getötet“. Es gab keine genaueren Nachfragen, keine Recherchen investigativer Journalisten (zur Ausnahme Gerhard Wisnewski separat).Die Reaktion auf eine Anfrage bei der Vereinigung netzwerk recherche e.V. netzwerk recherche

die sich den investigativen Journalismus auf die Fahne geschrieben hat (1. Vors. Thomas Leif, 2. Vors. Hans Leyendecker), war enttäuschend, vielleicht aber durchaus erwartbar bei diesem als politisch hochbrisant erkennbaren Fall. So war für deren Preis an den „Informationsblockierer des Jahres“, die Verschlossene Auster, die Berliner Staatsanwaltschaft gewiss nicht unter den Kandidaten.Allein, dass die Behörden eine Nachrichtensperre verhängt haben, hätte aufhorchen lassen müssen, jedenfalls jeden Journalisten, insbesondere jeden investigativen. Aber selbst das Faktum der Nachrichtensperre blieb in den Medien unerwähnt, bis ein einzelner Journalist, der o.g. Wisnewski, auf dem Gerichtsweg ihre Lockerung erzwang (s. 19. Nov. 2010).

5. Juli 2010, 00:01 h
„Hallowach“: Auf Kirsten Heisigs Spuren im Tegeler Forst – Bericht von einer Ortsbegehung„Hallowach“ berichtet von einer Besichtigung des Ortes, wo Kirsten Heisig Presseberichten zufolge gefunden worden war, und über Befragungen von Anwohnern.Der Wald: naturbelassen, kein Wirtschaftswald; Bäume meist gross, glatt, ohne erreichbare Äste, kaum zum Erhängen geeignet; Wald durch ein dichtes Netz von Wegen erschlossen, immer Strassenverkehr in hörbarer Entfernung.Aussagen von Anwohnern (mind. drei): den Fundort können sie nicht genau bezeichnen; manche meinten, Heisig sei doch im nahen Kornfeld gefunden worden, zwei Dreizehnjährige berichteten dasselbe (s.o.: 1. Juli); von der Polizei wurden die befragten Anwohner nicht zur Sache vernommen (etwa, ob sie Heisig, ihr Auto, bemerkt haben, sie dort öfter gejoggt sei, mit Hund oder ohne, etc.); keiner hält es für möglich, dass bei den herrschenden hochsommerlichen Temperaturen Heisigs Leiche dort irgendwo von Montag bis Sonnabend gehangen habe, ohne dass ihre Hunde oder Hunde von Spaziergängern sie nicht sofort erspürt hätten, sogar jeder Anwohner selbst, denn: Vor ein paar Jahren sei dort ein Wildschwein überfahren und der Kadaver nicht sofort entfernt worden – der Gestank in der Gegend sei fürchterlich gewesen.
6. Juli 2010, Berliner MorgenpostKeine Trauerfeier, kein Kondolenzbuch für Kirsten Heisig

Kirsten Heisigs Buch soll ihr Vermächtnis sein

„Die Berliner Justiz plant bislang keine Trauerfeier für Heisig. „Das hat die Familie zu entscheiden“, sagte eine Gerichtssprecherin. Auch ein Kondolenzbuch solle nicht ausgelegt werden, da dies bei anderen verstorbenen Kollegen auch nicht gemacht werde.“Am 7. Juli 2010 schrieb René Stadtkewitz, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, in einem

Offenen Brief an die Justizsenatorin Gisela von der Aue:

„…Nun lese ich in einer Zeitung, dass in Ihrer Verwaltung darum gestritten wird, ob der Gleichbehandlungsgrundsatz der Auslegung eines Kondolenzbuches oder einer öffentlichen Trauerfeier im Wege steht. Aber Kirsten Heisig hat deutlich gezeigt, dass sie mehr als eine Jugendrichterin war. Sie war Sozialarbeiterin und nahm Einfluss auf die Politik.

Ich bitte Sie deshalb, beenden Sie diesen Streit und machen Sie beides. Lassen Sie zu, dass an geeigneter Stelle ein Kondolenzbuch ausgelegt wird und richten Sie eine Trauerfeierstunde ein, damit unzählige Berlinerinnen und Berliner von dieser aufrichtigen und ehrlichen Frau Abschied nehmen können. …“Ein halbes Jahr später kam Stadtkewitz in einem Interview darauf zurück (siehe 8. Januar 2011):

„Bereits kurz nach ihrem Tod sollten offenbar schnell ihre [Heisigs] Spuren verschwinden. Ich habe nie verstanden, warum die zuständige Justiz-Senatorin Gisela von der Aue nicht bereit war, wenigstens ein Kondolenzbuch auszulegen. Mit fadenscheinigen Begründungen wurde diese Mindestwürdigung ihrer Arbei abgelehnt. … In dieser Zeit wäre ich für die Unterstützung dieses Anliegens von manch heute genanntem Weggefährten dankbar gewesen. Lediglich eine enge Freundin schloss sich meinen Fordeurngen an…“

6. Juli 2010
Kirsten Heisigs HundHeisig soll einen Hund gehabt haben, mit dem sie, wie in der Berliner Morgenpost vom 4. Juli 2010zu lesen, regelmässig in den Wald zum Joggen ging.Gerhard Wisnewski versuchte zu recherchieren, ob sie den Hund etwa am Tag ihres Verschwindens bei sich hatte und was aus ihm geworden ist. Er war auf diese Fährte gekommen, weil ihm, wie er am 16. Juli schreibt, ein Spaziergänger mitgeteilt hat, am 6. Juli in der Nähe der in den Medien genannten Fundstelle der Leiche Heisigs eine interessante Entdeckung gemacht zu haben: erstens eine grosse Plastikplane, die starken Verwesungsgeruch verströmte; zweitens einen in eine weitere Plastikplane dicht verpackten und grossteils eingegrabenen Hundekadaver mit rötlich-braunem Fell.Der Spaziergänger habe die Polizei gerufen, die ihm gesagt habe, dass sie die Kriminalpolizei verständigen werde. Als er am nächsten Tag die gleiche Stelle wieder aufgesucht habe, sei nicht nur die Plane beseitigt gewesen, sondern zudem der Fundort mit schweren Baumstämmen abgedeckt, zu deren Bewegung, auch den Spuren nach zu urteilen, ein mobiles Forsthebezeug eingesetzt worden ist.Wisnewski ging zunächst der Frage nach, ob es stimme, dass Heisig einen Hund gehabt habe. Der o.g. Berliner Stadtverordnete René Stadtkewitz, der mit Heisig befreundet war, bestätigte am 17. Juli die Pressemeldung: „Ja, ich weiß, dass sie einen Hund hatte. Sie erwähnte ihn hin und wieder als ihren persönlichen Schutz, wenn sie allein in Parks oder durch den Wald joggen ging. Dass sie dies regelmässig tat, hat man ihr wohl angesehen. Was aus dem Hund geworden ist und ob sie ihn an diesem Tag dabei hatte, weiß ich nicht.“ (ebd.)Die meisten verantwortungsbewussten Hundehalter lassen ihren Hund mit einem Chip versehen, damit er im Falle des Entlaufens vom Finder schnell identifiziert und seinem Halter wieder zugeführt werden kann. Die landesweit zentrale Registrierung der Hunde erfolgt bei der Organisation TASSO (www.tasso.net). Ich fragte deshalb dort an und bekam am 26. Okt. 2010 die Auskunft:
„Ich kann Ihnen mitteilen, dass der Hund [Kirsten Heisigs] bei Tasso e.V. registriert und nicht als verstorben eingetragen ist. Alles andere unterliegt dem Datenschutz!“In einem zusammenfassenden Bericht, den Wisnewski in seinem Buch verheimlicht vertuscht vergessen (Knaur-Taschenbuch Nr. 78399, Januar 2011, S. 220f) gibt, ergänzt er: sein Informant habe sich ein Chip-Lesegerät besorgt, sei am 20. August 2010 noch einmal zu jenem Ort gegangen und habe den – tatsächlich noch vorhandenen – weitgehend eingegrabenen Hundekadaver freigelegt. Dem mittlerweile stark verwesten Tier habe jedoch der Kopf gefehlt, vermutlich mitsamt der Stelle am Hals, an der der Chip meist eingepflanzt wird. Jedenfalls habe das Lesegerät keine Anzeige gegeben.Die Überprüfung dieser Geschichte, die ein entscheidender Ansatzpunkt für die Aufklärung des Todesfalles Heisig sein könnte, war bisher wegen strikter Geheimhaltungspolitik der Staatsanwaltschaft (s. 15. Sept. 2010) und der Polizei (s. 9. März 2011), nicht möglich. Diese Geheimhaltungspolitk aber – und das erscheint mir wichtiger und bezeichnend für diesen Fall – ist nur durchhaltbar, weil „die Öffentlichkeit“ von Beginn an vor einer kritischen Prüfung des Falles zurückschreckte und eilfertig die Suizidthese verbreitete, vielleicht ahnend, dass sich sonst die „private Tragödie“ als hochpolitischer Skandal erweisen könnte, und zwar einer von der Art, die parteiübergreifend zu vermeiden getrachtet wird.
7. Juli 2010, EMMA-online:
Ein sehr befremdlicher SelbstmordAus dem nicht gezeichneten Vorspann zu einem Bericht über Kirsten Heisig von Necla Kelek:
. . . Kirsten Heisig © EMMA
7. Juli 2010, Jürgen Elsässer,
in Fortsetzung seines Blogeintrags vom 5. Juli:
Tod einer Richterin: Weitere MordindizienElsässer nennt kurz einige weitere Punkte, die seiner Meinung nach gegen die Suizidthese sprechen.
Kurz darauf, undatiert, aber nicht später als am 8. Juli, relativiert er seine Einschätzung des Falles, zieht sich aus der Affäre und nennt dafür einen erstaunlichen Grund:„Habe grade mit einem Reporter gesprochen, der Frau Heisig persönlich kannte. Er hält Suizid für plausibel aufgrund der Schicksalsschläge, die die Richterin im persönlichen Bereich zu ertragen hatte. Am Tag des Verschwindens bzw. kurz davor habe sie so durcheinander gewirkt wie nie zuvor. – Also, um es klar zu machen: Die Mordversion ist genauso wenig bewiesen wie die Selbstmordversion!“
9. Juli 2010

Die konservative Wochenzeitung Junge Freiheit, die als eine der ersten am 30. Juni Heisigs Vermisstmeldung brachte, zeigte sich am 4. Juli in einer Online-Meldung Jugendrichterin Kirsten Heisig tot aufgefundenskeptisch: „Mittlerweile steht für die Staatsanwaltschaft fest, dass [sie] sich selbst getötet hat.“ Und zur Justizsenatorin Gisela von der Aue, die sich „erschüttert gezeigt“ habe: „Unklar ist, warum die Politikerin noch vor Bekanntgabe des Obduktionsergebnisses [richtig: vor der Obduktion] verlautbarte, Heisig habe Suizid begangen.“Am 9. Juli folgte ein Bericht Selbstmord einer Richterin, der im Titel – und im Untertitel: „…nun nahm sie sich das Leben“ – klar die Suizidthese übernimmt. Der Autor Ronald Gläser berichtet jedoch ausführlich darüber, dass und mit welchen Zweifeln in vielen Internetforen dieser These misstraut wird, beteuert dann aber wieder, dass trotz mancher unbeantworteter Fragen „die Fakten doch eindeutig“ seien. Die Polizei habe keine Spuren von Fremdeinwirkung gefunden. Und wieder: „Heisig scheint [!] freiwillig aus dem Leben geschieden zu sein.“Man war offenbar in der JF-Redaktion nicht wirklich von der amtlichen Version überzeugt. Am 24. Sept. heißt es in einer mit krk [Felix Krautkrämer] gezeichneten Online-Notiz zur postumen Verleihung des Bul le mérite an Heisig distanziert: „Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll die Richterin Selbstmord begangen haben.“Diese nach wie vor bestehende Skepsis zeigt sich auch in zwei weiteren Berichten (Online-Notiz vom 16. Nov. und Artikel Wisnewski-Urteil gut für Pressefreiheit vom 26. Nov.) von Ronald Gläser, die zu Wisnewskis Klageerfolg gratulieren. Seine Freude darüber, dass es „künftig leichter sein [werde], Akteneinsicht zu erhalten“, war indes voreilig und zerfloss angesichts des faktischen Resultats des OVG-Urteils (siehe 19. Nov. 2010).In der JF-Ausgabe vom 4. März 2011 berichtete Ronald Gläser auf S. 19 von der Pressevorführung des WDR-Films über Kirsten Heisig (siehe 9. März 2011). Die Filmautorinnen hätten sich zwar darüber beklagt, dass ihnen die Polizei jede Auskunft verweigerte, zeigten sich aber trotzdem davon überzeugt, dass Heisig sich selbst getötet hat. Die Fragen der Journalisten indes drehten sich „vorwiegend darum, ob nicht doch Misstrauen gegenüber dieser offiziellen Version angebracht sei.“ (Von diesem Misstrauen ist jedoch in den meisten Berichten der anderen Journalisten nichts zu spüren).
10. Juli 2010, FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, S. 38:
Traueranzeige für Kirsten Heisig:“In unserem Gesprächskreis war sie uns eine leidenschaftliche und kluge Partnerin, deren Mut und Engagement wir bewundert haben.“
Unterzeichnet von: Monika Maron und Necla Kelek, Nasrin Amirsedghi, Ezhar Cezairli, Güner Balci, Vazrik Bazil, Ingke Brodersen, Gilles Duhem, Ralph Ghadban, Sybille Blomeyer, Andreas Hierholzer, Klaus Hartung, Gabriele Heinemann, Eduard Heussen, Reinhold Jaretzky, Joung-Sook Authenrieth, Marie-Luise Knott, Reinhard Laska, Jutta Laska, Peter Mathews, Sabine Merseburger, Peter Merseburger, Regina Mönch, Eugenie Marquardt, Morus 14 e.V., Mädchenzentrum Madonna, Marie Haller-Nevermann, Knut Nevermann, Timm Paulick, Pia Pollack, Marcella Rehm, Werner Rehm, Jens Reich, Eva Reich, Simone Rothweiler, Hermann Rudolph, Martin Warnach, Marie Wildermann, Michael Wolffsohn, Rita Wolffsohn, Sevil Yildirim, Ali Yildiz.
10. Juli 2010, instock – der börseninformationsdienst: „Niquets Welt“
Bernd Niquet : Auf Unstimmigkeiten achten!:Oft schon habe ich mich gefragt, wie es denn eigentlich ablaufen könnte, wenn der Staat einmal einen harten Schnitt macht? Wie gelingt es dann, dass im Vorfeld nichts bekannt wird? Wie schafft man es, dass alle Entscheidungsträger dichthalten? In Berlin hat man in diesem Zusammenhang möglicherweise gerade eine kleine Generalprobe veranstaltet. Und selbst wenn das keine Generalprobe war, so ergeben sich daraus Impressionen, die man sich merken sollte.[ … ]In Berlin ist also eine ziemlich verhasste Richterin, die am Morgen noch die letzten Änderungen an den Druckfahnen ihres Buches vorgenommen hat, am Abend in den Wald gefahren und hat sich an einem Baum erhängt, was im Übrigen eine typisch männliche Selbstmordart darstellt. Obwohl pädagogisch bestens geschult und täglich im Umgang mit Jugendlichen mit Problemen im Elternhaus, tritt sie aus dem Leben ohne ihren Kindern einen Abschiedbrief mit auf den Lebensweg zu geben.Das alles ist möglich, es ist möglich, dass es so gewesen ist, doch die Wahrscheinlichkeit für so ein Verhalten liegt nahe null. Stutzig macht ebenfalls, dass hier alles bereits im Vorfeld gemeldet wurde, bevor es eigentlich gewusst werden konnte. Und was einem regelrecht Angst einjagt, ist, dass über alle diese Punkte ausschließlich in Internetboards diskutiert wird, jedoch keine einzelne Adresse der etablierten Presse diese Punkte auch nur einmal angesprochen hat.[ … ]
19. Juli 2010, DER SPIEGEL Nr. 29/2010, S. 126-129
Kirsten Heisig:
Angst ist ein schlechter Ratgeber
Einblicke in die Parallelgesellschaft Neuköllns
(pdf)Vorabdruck (leicht gekürzt) des Kapitels Typische Intensivtäterkarrieren aus Kirsten Heisigs Buch Das Ende der Geduld, S. 80-99
21. Juli 2010

Tobias Riegel: Das Ende der Reflexion, S. 10″unwissenschaftlich“, „abenteuerlich“, „anmaßend“
Während alle etablierten Medien (incl. taz, Junge Welt) sich aufgrund der fraglos akzeptierten Suizidthese „pietätvoll“ verhielten und Kirsten Heisigs Ideen positiv besprachen, war dies eine scharfe Polemik gegen das noch nicht erschienene Buch. Sie schließt mit dem Satz: „In der Sache hilft Heisigs Schrift also ebenso wenig weiter, wie die eitlen Rassistenmonologe eines Thilo Sarrazin.“ (so gedruckt; in der online-Version heißt es – am 7.4.2011 – statt RassistenmonologeMonologe)Dazu der Kommentar einer Leserin vom 21. Juli 2010: „Als Neuköllnerin und gesellschaftlich interessierte Mitbürgerin würde mich interessieren, nach welchen Vorgaben die Drogen- und Kriminalpolizei in Neukölln vorgeht. Wann greift sie ein? Warum können auf der Straße harte Drogen von 12- Jährigen verkauft werden? Warum stoppt niemand die Drahtzieher? Und wieso reden alle die Probleme in Neukölln klein? Nur, weil im Norden von Neukölln die gutbürgerliche Mitte aus Kreuzberg herüberschwappt, heißt das noch lange nicht, dass sich das Gesamtbild in Neukölln so mächtig verändert. Übrigens: Die gutbürgerliche Party-Crowd trifft man gerne auch mal zum Drogenkaufen in der Hasenheide…“Der letzte Satz spricht etwas verschämt einen Zusammenhang an, dessen Bedeutung für die Beurteilung des Falles Heisig selten gesehen wird. Was würde aus den usern ohne ihre dealer? Und wer sind konkret die user aus der „gutbürgerlichen Party-Crowd“? Nur mal rhetorisch gefragt.(Vgl. hierzu den Kommentar zu einem Artikel der NZZ vom 15.09.2010, s.u.)
26. Juli 2010, ZDF, heute-journal, 3:05 min
Christhard Läpple: Bericht über Kirsten Heisig und ihr Buch
Aussage: Kirsten Heisigs Leichnam habe in 5 MeterHöhe an einem Baum gehangen.Die Quelle dieser Information wird in dem Fernsehbericht nicht genannt. Bekannt war durch Photos, z. B. in der Berliner Morgenpost vom 4. Juli, dass die Polizei extra Leitern anforderte, um die Leiche zu bergen. Der Karikaturist Götz Wiedenroth stellte das mögliche Szenario so dar:In dem von Wisnewski auf dem Gerichtswege erzwungenen Bericht der Generalstaatsanwaltschaft vom 19. Nov. 2010 (s. u.) heißt es, ohne die Anforderung von Leitern zu erklären:
„Die Tote hat sich anscheinend nach vorne in die um ihren Hals liegende Schlinge fallen lassen und sich vor dem Erhängen nicht auf einen Gegenstand gestellt, eine entsprechende Steighilfe war am Ort nicht vorhanden.“Zitate aus dem Filmbericht:O-Ton Heinz Buschkowsky, SPD-Bürgermeister von Neukölln:„Sie war keine Richterin Gnadenlos. Das ist Unfug. Sie war auch nicht Berlins härteste Richterin. Sie war aber eine Vertreterin der Linie, dass die Gesellschaft, dass der Staat sich nicht der Lächerlichkeit preisgeben darf. — Ich war dabei, als man versuchte, sie öffentlich madig zu machen, das ist alles unnötig, das machen wir alles doch schon längst, die Justiz ist schnell, schneller geht’s nicht, warum macht die Frau denn so’n Wirbel, das ist doch alles nur ein Ego-Trip. Das waren so die Vorwürfe – die sie persönlich übrigens trafen.“O-Ton Güner Balci, Autorin („Arabboy“) und Filmemacherin (s.u. 9. März 2011):
„Immer wieder gab es auch das Gerücht, dass man Kirsten Heisig eigentlich raushaben wollte aus Neukölln, aus Berlin, denn sie war einfach zu laut, sie wollte zu viel, war zu engagiert, und wenn man zu engagiert ist, kann man auch sehr schnell anecken.“
27. Juli 2010, Deutschlandradio Kultur
Der Programmleiter des Herder-Verlags, Initiator und Lektor von Kirsten Heisigs Buchprojekt, Dr. Stephan Meyer, im Gespräch mit Ulrike TimmKirsten Heisigs Buch ist kein „Vermächtnis“
(wie es in den Medien oft genannt wird)[ … ]Timm: Stephan Meyer, Kirsten Heisig hat ein ziemliches Fanal gesetzt: Sie hat Ihnen, dem Lektor, letzte Korrekturen übermittelt und sich dann umgebracht. Insofern liegt es nahe, dieses Buch als Vermächtnis zu lesen. Lesen Sie es auch so?Meyer: Ich lese es nicht als Vermächtnis, weil ich glaube dieser Begriff was anderes bedeutet als jetzt naheliegt. Das hätte bedeutet, dass sie dieses Buch sozusagen auf diesen Punkt ihres Abschieds aus ihrem Leben sozusagen hingeschrieben hat. Dafür gibt es für mich jedenfalls keine erkennbaren Anzeichen…Dass das durch ihren tragischen Tod jetzt im Nachhinein zu einem Vermächtnis geworden ist, liegt leider in der Natur der Sache, aber ist sicherlich, soweit ich das sagen kann, nie von ihr so beabsichtigt gewesen. Und ich möchte es dann so auch nicht lesen. Ihr selber, die sich sehr auf dieses Buch gefreut hat und es gar nicht erwarten konnte, dass das Buch Streit und Diskussion und Engagement hervorruft, war es sehr wichtig, dass dieses Buch pünktlich erscheint. Sie hat sich sehr darauf gefreut und insofern ist, kann ich nur noch mal betonen, ist von einem Vermächtnis in dem strengen Sinne dieses Begriffs, glaube ich nicht die Rede.


Rache aus dem Milieu?

Timm: Hat man als Verlag oder hatte auch Kirsten Heisig Angst vor Rache aus dem Milieu?

Meyer: Also, als Verlagsmensch kann ich Ihnen sagen, dass ich keine Angst habe … hier im beschaulichen Freiburg…
Frau Heisig selbst, glaube ich, hat Grund gehabt, sich nicht immer allzu sicher zu fühlen, aber genaue Hintergründe und Details hat sie mir nie so beschrieben. Und die, die sie beschrieben hat, möchte ich hier jetzt auch nicht nennen.


Juristisch geklärte, stark gekürzte Manuskriptversion

Timm: Sie nennt Namen, sie nennt Details. – Rechnen Sie als Verlag eigentlich noch mit rechtlichem Ärger?

Meyer: Also, es hat verschiedene Manuskriptversionen gegeben. Die Manuskriptversion, die jetzt in dem Buch nachzulesen ist, ist eine [die] juristisch geklärte, persönlichkeitsrechtlich untersuchte Variante; in der ursprünglichen Version, die sehr viel umfangreicher also an Seitenzahlen als auch konkreter in den Zusammenhängen und Namen war, da hätten wir sicherlich Vorgänge, wie Sie sie gerade beschrieben haben, befürchten müssen.

29. Juli 2010, Christoph Hörstel
Warum die Berliner Jugendrichterin Heisig ermordet wurde„Das hanebüchene Verhalten der Berliner Behörden im vermutlichen Mordfall Heisig weist auf ein schlechtes Gewissen dieser Behörden hin. Zu den Gründen dafür muss ein in der Konsequenz ungeheuerlicher Verdacht geäußert werden.
[ … ]Zugespitzt gefragt: Musste Heisig sterben, weil sie unserem Staat auf die Schliche zu kommen drohte? War sie ihm bereits auf der Spur – und stand kurz vor weiteren Veröffentlichungen? Muss deshalb die kaum noch haltbare Selbstmord-Theorie so lange wie möglich aufrechterhalten bleiben?Wenn allerdings ein Selbstmord von Staats wegen vorgetäuscht werden sollte, können wir davon ausgehen, dass wir kaum beweiskräftig dahinterkommen. Natürlich kann auch einmal etwas ’schief gehen‘.

Die Akte Heisig bleibt also ungeklärt auf dem Tisch – die Angelegenheit stinkt gewaltig.“

1. Aug. 2010
In dem libertären Monatsmagazin, das den Anspruch erhebt, „aktuelle Themen aus einer ungewöhnlichen, in den Mainstream-Medien selten oder gar nicht zu findenden Sicht zu kommentieren“, erschien – in einem Online-Beitrag, der nicht in die Druckfassung übernommen wurde – der Artikel
Homo Absolutus: Zum Tod von Kirsten Heisig von Frank Lisson.Der Autor prangert zwar an, dass zu den von Heisig thematisierten Problemen „fast alle Leitmedien [sich] in Beschwichtigungen ergehen“, die Ursachen ignorieren, die Tatsachen nicht sehen wollen. Was er in dem durchgehend kritischen Artikel jedoch völlig unkritisch von den Leitmedien übernimmt, ist ausgerechnet die hervorstechendste Beschwichtigung des Publikums: Heisig habe sich selbst das Leben genommen.Näher wurde der Fall Heisig in der Zeitschrift nicht mehr thematisiert. Zwar wunderte sich der Herausgeber André Lichtschlag noch in einem Kommentar zu einer Maybrit-Illner-Diskussion im ZDF (Thema: „Ausländerangst“, anlässlich des Erscheinens von Sarrazins Deutschland schafft sich ab) am 3. Sept.:„Seltsam, wenn auch in der dritten grossen Talkshow zum Thema der Name ‚Kirsten Heisig‘ nicht einmal fällt.“

Aber er schien sich dabei nicht bewusst zu sein, dass auch in seinem eigenen Blatt Kirsten Heisig – von Lissons Online-Artikel abgesehen – kein Thema war. Verdrängung einer auch diesem oft provokativen Organ zu heißen Sache? Jedenfalls hatte Götz Wiedenroth, der schon hunderte von Karikaturen für ef lieferte, auch zu diesem Thema etwas Passendes im Angebot (siehe oben: 1.-4. und 26. Juli) – das aber nicht gedruckt wurde.

7. Aug. 2010, Neue Zürcher Zeitung
Den Tätern Paroli bietenvon Joachim Güntner“Vor einem Monat fand man die Leiche der schon als vermisst gemeldeten Richterin im Tegeler Forst. Ihr mutmasslicher Selbstmord gibt vielen Berlinern Rätsel auf…“
Hervorhebung BAL, denn schon dieser nur beiläufig angedeutete Zweifel an der offiziellen Suizid-These findet kein Pendant in den deutschen etablierten Medien (s. 11. Nov. 2010).
12. Aug. 2010, Die Achse des Guten Redaktion:

Henryk M. Broder

Dirk Maxeiner

Michael Mierschwww.achgut.com“Erselbstmordet“ und …?In diesem „Online-Tagebuch“, in dem gut drei Dutzend Stammautoren meist kurze, oft ironisch bissige Texte, Fundstücke oder Lesehinweise veröffentlichen, gab es bis zu diesem Zeitpunkt bereits drei kurze Artikel, die sich mit Heisig befassten:Am 5. Juli schrieb Walter Schmidt, damals noch als Gastautor, eine scharfe Polemik gegen einen am gleichen Tag in der WELT erschienenen Artikel von Wolfgang Bergmann, Sie war eine Zweiflerin. Er nannte auch das jahrelange Mobbing der Berliner Justizverwaltung gegen Heisig, das andernorts jetzt meist beschwiegen wurde, beim Namen und schloss:

„Die tote Kirsten Heisig kann sich nun weder gegen die z.T. heuchlerische Trauer ihrer obersten Dienstherrin, der Berliner Justizsenatorin von Aue (SPD) [s.o. 1.-4. Juli, Karikatur], noch gegen eine heuchlerische Solidarisierung von Symbiosepädagogen wie dem Hannoveraner Erziehungswissenschaftler und Kinderpsychologen Bergmann zur Wehr setzen.

Bezeichnend ist auch, dass nahezu alle Kommentatoren im Falle Heisigs von Selbstmord als letzter Konsequenz eines ganz persönlichen, z.T. auch familiären Dramas ausgehen.

Auf einer solchen Grundlage lässt es sich trefflich über ‚Deutschlands strengste Richterin‘ urteilen.“

Einen noch schärferen Ton schlug der Stammautor Bernd Zeller an. Am 19. Juli schrieb er, dass Heisigs Buch (bis dahin nur aus einem SPIEGEL-Vorabdruck bekannt) künftigen Forschern als Quelle dienen werde, um zu erfahren, „wie es kam, dass sich Gesellschaft und Rechtsstaat vor ein paar Banden von Migrazis unterwarfen.“ — Am 25. Juli schrieb er über das Weggucken und Ablenken der Politik: „Aber was ist mit den Hintermännern und Strippenziehern? Gemeint ist das verkommene Pack von nichtsnutzigen Staatsanwälten, Richtern, Politikern, Beauftragten, Edathys, Jugendämtern, Redakteuren, Ströbeles, Wowereits…“ — Und am 27. Juli kommentierte er einen Artikel in der WELT vom 26. Juli, in dem der Autor sich fragt, warum Schwerstkriminalität von Türken und Arabern „relativiert“ werde, denn, so sein Titel, Wer Verbrechen totschweigt, schadet den Migranten. Zeller schloss seinen Beitrag wie folgt: „Die Jugendrichter mit ihren Urteilen, die nichts weiter sind als Anstiftung, die Bande von Beauftragten, die Kriminologen im Pfeifferdauerdienst, sie setzen ihr Programm zur hochbezahlten Verantwortungslosigkeit um.
Die erselbstmordete [Hervorh. BAL] Jugendrichterin Heisig war die einzige, die das nicht mitmachen wollte.“

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Die Zitate zeigen, welcher Ton und welcher Jargon in diesem Online-Tagebuch akzeptiert wird; sie zeigen aber auch, in welche sprachlichen Ambiguitäten sich die sonst oft der „political correctness“ ätzend spottenden Autoren zurückziehen, wenn sie spüren, dass das Thema politisch wirklich „heiß“ ist.

Zellers Wortschöpfung „Erselbstmordung“ dient dann als ironisch imposant sein sollende Fassade, die vom Aussprechen der hinter ihr verborgenen Alternativen suspendiert: Ist Heisig in den Selbstmord getrieben worden oder wurde sie von professionellen Killern so getötet, dass es den Ermittlern als Selbstmord erscheint – oder gar: erscheinen kann?

Schmidts Schlusspassage, die mit „Bezeichnend“ beginnt, belässt es bei einem raunenden Andeuten, dass mit der Einhelligkeit der Meinungen „nahezu aller Kommentatoren“ zum Selbstmord Heisigs etwas nicht stimmen kann. Im Text schreibt er vom (Frei-)Tod, dann sogar vom „(Frei-)Tod“ Heisigs, vermeidet aber ebenfalls klare Worte &?uml;ber seine Vermutungen. Auch später schwieg er über das Thema, obwohl es Anlässe gab, es erneut zu kommentieren (siehe 15. Sept.; 23. Sept.; 19. Nov.).

Ich habe die von achgut.com empfohlene Möglichkeit, sich als Gastautor an dem Projekt zu beteiligen, zu nutzen versucht und, anknüpfend an Schmidts Schlusspassage, am 12. Aug. 2010 einen Beitrag  „Das Ende der Geduld“ – Wessen Geduld?  mit Bitte um Veröffentlichung eingesandt.
Die Antwort kam umgehend:
„Leider nein.
Zu viel Vermutungen und Spekulationen.
Danke dennoch.
Dirk Maxeiner.“

Ich ignorierte die Schroffheit der Antwort und bot einen Kompromiss an:
„Ich nehme an, Sie meinen damit den letzten Absatz.
Zugegeben: vielleicht zu starker Tobak, ohne dass aber eine ‚Verschwörung‘ insinuiert wäre, nur ideologische ‚Sachzwänge‘.
Bis dahin ist’s aber doch vorwiegend deskriptiv, eine Zusammenfassung in reputablen Organen publizierter Ereignisse und Aussagen, die den Lesern, die erst durch das Buch auf Heisig aufmerksam wurden, meist nicht präsent sind, und nicht einmal so spekulativ-provokativ wie Bernd Zellers ‚erselbstmordet‘. Würden Sie der um den letzten Absatz gekürzten Fassung Eingang gewähren?“

Maxeiner antwortete nicht mehr.

14. Aug. 2010, Wienerzeitung
Todesumstände „immer noch rätselhaft“Ruth Pauli, die am 5. Sept. 2009 in der Wienerzeitung ein längeres Interview mit Kirsten Heisig veröffentlichte, schrieb in einem Artikel „Rechte, Pflichten und Chancen“:“In der österreichischen Integrationsdebatte fehlt eine realistische Stimme der Vernunft. In Deutschland ist in diesem Sommer eine solche Stimme verstummt. Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ist unter tragischen und immer noch rätselhaften Umständen aus dem Leben geschieden…“
September 2010, Cicero. Magazin für politische Kultur
Christian Pfeiffer: Nicht alle Buben sind so böse
Heisigs Thesen fragwürdig, halten wissenschaftlicher Prüfung nicht stand.Der ehemalige SPD-Justizminister von Niedersachsen und jetzige Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen liefert eine grundsätzliche Kritik an Kirsten Heisigs „kurz vor ihrem Suizid vollendeten“ [sic!] Buch.Im Wikipedia-Artikel „Kirsten Heisig“ (ab 28.02.2010) ist seine Position sowie deren Kritik durch seinen Kollegen Werner Sohn von der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden wie folgt zusammengefasst:“Pfeiffer … zollt Heisig zwar für ihre Praxis ‚großen Respekt‘, meint aber, sie sei in der Kriminologie nicht hinreichend bewandert und komme deshalb zu Fehleinschätzungen und unangemessenen kriminalpolitischen Forderungen. Ihre Thesen einer ’schleichenden Brutalisierung‘, die ‚primär den Migranten‘ zuzurechnen sei, weist Pfeiffer zurück, ebenso ihre Empfehlung, in gravierenden Fällen kriminelle Kinder zeitweilig in geschlossenen Heimen unterzubringen. Pfeiffer bekennt sich abschließend zu der Einstellung des Kriminologen Wolfgang Heinz: ‚Frühzeitige und einschneidende Eingriffe sind … gefährlich. Eine Strategie des Zuwartens zeitigt bessere Ergebnisse. Milde zahlt sich aus.‘ Heisigs Buchtitel Das Ende der Geduld, resümiert Pfeiffer, sei genau die ‚falsche Botschaft‘. Dieser These widerspricht Werner Sohn von der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden in einer mit Daten und Statistiken unterlegten Kritik der Position Pfeiffers. Sohn weist außerdem darauf hin, dass Heinz‘ Empfehlung des ‚Zuwartens‘ aus dem Jahre 1989 stammt und somit auf noch weiter zurück liegenden Forschungsergebnissen beruht. Die Art von Jugendkriminalität, etwa die Gruppe der Intensivtäter, mit der wir es heute zu tun haben, habe es damals gar nicht gegeben. Wer heute noch Milde und Zuwarten auch ihnen gegenüber fordere, empfehle ‚als Problemlösung, was das Problem erst zugespitzt hat.'“Vgl. dazu die Replik: Werner Sohn: Kirsten Heisigs „falsche Botschaft“. In: Die Polizei. Fachzeitschrift für die öffentliche Sicherheit, Heft 2/2011, S. 57-61
(siehe hier => Februar 2011)
15. Sept. 2010, Neue Zürcher ZeitungOberstaatsanwalt Andreas Behm:
Akteneinsicht? „In diesem Fall gewiss nicht!“ Erbe einer Richterin. Berlin-Neukölln gedachte Kirsten HeisigsDer Journalist Joachim Güntner, der am 7. Aug., also lange nach Bekanntgabe und allgemeiner Akzeptanz der offiziellen Suizid-These, als einziger Berichterstatter in der Premium-Presse von einem „mutmasslichen Selbstmord“ Kirsten Heisigs geschrieben hatte (Den Tätern Paroli bieten), besuchte am 13. Sept. eine Gedenkveranstaltung für Kirsten Heisig in Berlin-Neukölln. Dort kamen die Umstände des Todes erwartungsgemäss nicht zur Sprache. Güntner ignorierte das Tabu und berichtete in dem Artikel von einem Vieraugengespräch am Rande:
„Die ‚arabische‘ Drogenmafia…
Leser Hans Müller gab in der NZZ zu dem Artikel folgenden Kommentar ab:
„Die Frage nach dem cui bono …
… bei Heisigs Tod erschliesst sich auf Seite 95-99 des Buches.“
Dort schreibt Kirsten Heisig u.a.:
„Nach meiner Einschätzung wird momentan zugesehen, wie die ‚arabische‘ Drogenmafia, die den Erkenntnissen der Polizei und der Staatsanwaltschaft zufolge speziell den Handel mit harten Drogen (wie z.B. Heroin) fest in der Hand hat…“
Auf einen solchen Zusammenhang hat auch eine Leserin des Neuen Deutschland (s.o., 21. Juli 2010) aufmerksam gemacht.Dass Kirsten Heisig es als Jugendrichterin nicht nur mit Schlägern, Dieben und kleinen Ganoven zu tun hatte, sondern auch mit einem Milieu, in dem es an Geld nicht mangelt, erschließt sich aus Buschkowskys Äußerung im Film von Balci/Graef (s.u. 09.03.2011):
„Sie kannte auch alle Schliche der bestbezahlten Anwälte der Stadt.“
23. Sept. 2010, Phoenix-TV, 14:45-16:15
Übertragung der Verleihung des „Bul le Mérite“, einer Auszeichnung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK). Da die bereits Ende 2009 bestimmte Preisträgerin Kirsten Heisig inzwischen verstorben war und offenbar weder ein Familienmitglied noch ein Kollege zur Verfügung stand, wurde der Preis von ihrem Lektor, Dr. Stephan Meyer, mit dem sie in der letzten Zeit eng zusammengearbeitet hatte (s.o.: 27. Juli 2010), in Empfang genommen.Auszüge aus der Laudatio von Heinz Buschkowsky:
„Sie war mit mir in Rotterdam, sie war mit mir in London, sie war mit mir in Glasgow, sie war mit mir in Oslo, oder ich mit ihr, je nachdem, und wir haben uns angeschaut, welche Rezepte haben andere kluge Menschen gefunden, aber sie hat erlebt, dass wenn man nur darüber berichten will, wie es andere machen, dass das schon nicht geht, und dass das schon unerwünscht ist.“[ … ]„Sie hat erlebt, wie jemand, der auch ihr enger Begleiter war, der vielleicht sie auch inspiriert hat, ich weiss es nicht, wie er, von einem Tag auf den andern, nicht mehr da war, weil er unbequem war, weil ihn nicht die richterliche Unabhängigkeit schützte [gemeint ist vermutlich der Fall des Staatsanwalts Roman Reusch, übrigens auch Empfänger des „Bul le Mérite“ – 2005; zu Reusch s.o., 07.12.2007]. Das hat sie sehr bewegt. Und … so blieben dann nur wir beide, auch wenn wir hin und wieder ein Telefonat führten mit dem Satz: wenn uns jetzt einer abhört, dann ist es um uns auch geschehen.“ [Gelächter im Publikum]“Sie hat auch vor 3/4-leeren Sälen gesprochen, weil vorher die Parole ausgegeben wurde: mit dieser Frau redet man nicht. Das hat sie alles weggesteckt.“

Ihr „Neuköllner Modell“, das beschleunigte Verfahren bei bestimmten Fällen der Jugendkriminalität, war eigentlich nur die Anwendung seit langem bestehender Gesetze, die jedoch von den Behörden und Richtern grossteils ignoriert wurden. „Und dass ihr da zu Beginn die Herzen zugeflogen sind, das hört sich heute gut an, war aber nicht so. Das war weiß Gott nicht so. Ich habe daneben gesessen, als sie dafür gescholten wurde, dass das doch alles mehr Befreidigung des Egos ist, und dass man das alles nicht benötigte.“

„…ihr Buch. Das hat sie bewegt in den letzten Monaten. Und sie war fixiert auf den Tag des Erscheinens, er war festgelegt. Und sie freute sich darauf. Und es war eigentlich völlig klar, dass nach diesem [voraussehbaren] Erfolg sie ihr weiteres berufliches Leben nicht als Richterin am Amtsgericht Tiergarten wird beenden. Das schien mir klar.“

Wie auch Buschkowsky unter dem Bann der Suizid-These stand, ist an dem gewundenen Satz zu spüren, den er zwischen die beiden letzen Absätze eingeflochten hat: „Es kam dann die Situation, dass sie in einer unglaublichen Durchbruchssituation, in einem unglaublichen mentalen Hoch, so wie ich sie in den letzten Tagen erlebt habe, dann diesen unfassbaren Entschluss fasste. Weil, sie hatte das, was sie die letzten Monate bewegte, abgeschlossen… ihr Buch.“ [Fortsetzung voriger Absatz]Abschließend vorsichtshalber noch eine etwas verquälte Distanzierung:

„Andere Menschen machen sich Luft mit skurrilsten Erklärungen, Verschwörungstheorien. Wer noch nicht ins Netz, ins Internet, geguckt hat, kann das ja mal tun. Teilweise sind die Theorien recht unterhaltend, aber irgendwo brauchen die Menschen auch Ventile, weil viele es nicht fassen können…“

* * * * * * * * * * *

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), der Kirsten Heisig sehr schätzte und Ende 2009 beschlossen hatte, seine Auszeichnung bul le mérite 2010 an sie zu verleihen und dies dann auch postum tat, hatte zu der entsprechenden Mitteilung auf seiner Website die Möglichkeit zu einer Forumsdiskussion gegeben. Da sie mittlerweile gelöscht ist, hier die Dokumentation, auch wenn die Antwort von Arne Bischoff natürlich nicht als offizielle Stellungnahme des BDK (die es nicht gibt) gelten kann:


23. Sept. 2010, Berliner Zeitung
Zukunft der Rechtsmedizin: Obduktion ohne Skalpell
„…Michael Tsokos [der Gutachter im Todesfall Heisig] hofft auf ein entsprechendes Computer-Tomografie-Gerät: ‚Der Raum ist schon für 70.000 Euro vorbereitet. Das Gerät kostet 250.000 Euro.‘ Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD): ‚Wir prüfen die Finanzierung.'“Über die enge Zusammenarbeit des obersten Berliner Rechtsmediziners mit den Behörden der Senatsverwaltungen für Justiz sowie für Inneres informieren zahlreiche Artikel der lokalen Presse, die über Suchmaschinen leicht auffindbar sind. Vgl. a. die Website des Vereins der Berliner Polizeireporter.
27. Sept. 2010, Die Welt:
Monika Maron: Kirsten Heisig starb „unter mysteriösen Bedingungen“
„Es herrscht immer noch Gedankenfeigheit“.
Interview zur Sarrazin-Debatte von Andrea Seibel mit Necla Kelek und Monika Maron.Monika Maron, die mit Kirsten Heisig befreundet gewesen ist, formuliert darin einen bemerkenswerten Satz:
„Kirsten Heisig musste unter mysteriösen Bedingungen sterben … um ein Klima zu schaffen, in dem unzensiert gesprochen werden kann.“Den Satz kann man nur als performativen Selbstwiderspruch verstehen, denn unter dem Bann der amtlichen und von den Medien unbefragten und einmütig kolportierten Suizid-These führt Maron den Zensurzwang vor. Fehlleistung oder Raffinesse?
Oktober 2010, Emma [Herbstausgabe]
„Aus der Einigkeit von Justiz und Medien muss nun geschlossen werden…“[Red.:] Heisigs Vermächtnis lebt.
„Die Umstände des Todes [von Kirsten Heisig] waren befremdend. Und da die Jugendrichterin längst bundesweit bekannt war für ihren engagierten Kampf gegen repressive Muslim-Familien, Islamisten und libanesische Großclans, lag die Frage nahe, ob es bei diesem Tod mit rechten Dingen zugegangen war. Aus der Einigkeit von Justiz und Medien muss nun geschlossen werden, dass es sich offensichtlich um Selbstmord gehandelt hat. Es wäre allerdings einer so hochpolitischen Persönlichkeit wie Kirsten Heisig angemessener gewesen, dieses auch zu belegen statt ihren so überraschenden Tod in den Bereich des privaten Taktgefühls zu verweisen.“
5. Nov. 2010, MDR, Talkshow „Riverboat“, 22:00-24:00 h
Gute Tatortarbeit erleichtert dem Obduzierenden die Diagnose.
Einer der Gäste war Prof. Dr. Michael Tsokos, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin an der Berliner Charité. Tsokos war anwesend, weil er Autor zweier erfolgreicher Bücher ist, in denen er die Aufgaben der Rechtsmedizin populär darstellt. Bei seiner Vorstellung durch den Moderator wurde m.W. erstmals öffentlich bekannt, dass Tsokos Gutachter zum Todesfall Heisig war. Im Gespräch wurde der Fall jedoch nur kurz erwähnt. Nicht mit direktem Bezug darauf, aber assoziativ verknüpft, meinte Tsokos, dass die Arbeit des Rechtsmediziners sehr erleichtert wird, wenn – wie im Fall Heisig? – die Mordkommission zuvor gute Tatortarbeit geleistet hat. Am Tatort im Fall Heisig – man legte hier die bezweifelbare Annahme zugrunde, dass der Auffindeort der Leiche auch der Tatort gewesen sei – waren keine Hinweise auf Fremdeinwirkung als Todesursache gefunden worden.In diesem Zusammenhang sei noch das Zitat eines Beamten erwähnt, das der Tagesspiegel vom 4. Juli 2010 überlieferte:
„Die haben die Mordkommission geholt, um ja keinen Hinweis zu übersehen und ein Verbrechen auszuschließen … auch, damit es hinterher keine Verschwörungstheorien gibt.“
11. Nov. 2010, Die Weltwoche (Zürich), S. 56-59 (59)
Frauen, die aufs Ganze gehen, von Dagmar Just (Berlin)Nachdem die Autorin „vier Heldinnen aus 500 Jahren“ porträtiert hat, kommt sie auf „eine aus der Gegenwart“ zu sprechen: auf Kirsten Heisig und ihren „Kampf gegen die Laisser-faire-Zyniker“.“… fand man sie erhängt im Tegeler Forst. Angeblich von eigener Hand, aber die Spekulationen über einen möglichen Mord reissen nicht ab.“
Hervorhebung von BAL, denn ein solcher Satz ist in der deutschen Presse nicht zu finden. Die offizielle Suizid-These wurde in keiner etablierten deutschen Zeitung auch nur so andeutungsweise wie hier in Frage gestellt, nur noch in einem weiteren Schweizer Blatt, in der Neuen Zürcher Zeitung durch das Wort „mutmasslich“ (s. 7. Aug. 2010). Auch die genannten Spekulationen fanden nur in Netzfornen etc. statt und wurden von der Presse inhaltlich nicht einmal referiert, allenfalls mit einem Seitentritt als „Verschwörungstheorien“ abgetan.„Sie sprach öffentlich über die Gewaltkarrieren von Zwölf- bis Fünfzehnjährigen aus deutschen, vor allem aber arabisch- und türkischstämmigen Familien und hatte von da an die Wahl zwischen ihren Feinden. Nicht nur, dass sie das selbstauferlegte Schweigegebot der eigenen Branche brach. Indem sie tatsachen klar und polemisch benannte, die es offiziell nicht zu geben hatte, sagte sie auch der P.-C.-konformen Konsenskuschelei aller Besitzstandswahrer, Laisser-faite-Zyniker und Status-quo-Maurer den Kampf an.“
16. Nov. 2010, Der Tagesspiegel (Berlin)
Verschwörungstheorien um den Tod von Kirsten Heisig
Einzig die Justizsenatorin wirkte unprofessionell.“Schlampigkeit kann man den Behörden wohl nicht vorwerfen. So wurde die Mordkommission an den Fundort gerufen. … Sogar der Leiter der Berliner Rechtsmedizin, Michael Tsokos, wurde nach Heiligensee gerufen. … Nur eine wirkte für Beobachter unprofessionell: Ausgerechnet Heisigs Chefin, Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) wartete nicht das Ergebnis der Obduktion ab, sondern verkündete wenige Stunden nach dem Fund der Leiche ihr ‚vorläufiges Ergebnis: Suizid‘ – für Verschwörungstheoretiker ein Indiz mehr.“
18. Nov. 2010, ZEITmagazin, Nr. 47, S. 34-39
Jana Simon: Ihr letztes UrteilWer es schafft, dieses lifestyle-Magazin bis zur S. 35 durchzublättern, stößt – nach einem längeren Beitrag Der Dackel ist wieder in Mode. Wir haben uns nach den passenden Männerschuhen umgeschaut– auf ein ganzseitiges bearbeitetes Portraitphoto von Kirsten Heisig, das den leicht gruseligen Auftakt zu einem Essay darstellt, der wie folgt beginnt:“Dieses Lächeln. Da ist immer dieses Lächeln. Auf fast jedem Foto – egal ob sie… Stets sieht Kirsten Heisig aus, als müsse sie beweisen, wie gut es ihr gerade geht. Auch wenn ihr übriges Gesicht [sic!] etwas anderes erzählt, tiefe Ringe haben sich unter ihre Augen gegraben, der Blick ist verschleiert…“ (für den Rest s. Link)Der in eine denkbar unpassende Umgebung gestellte Text wird auf S. 1 der ZEIT als „Erinnerung“ – offenbar an eine erledigte Geschichte – angekündigt. Zugute halten kann man der ZEIT, dass in ihr fünf Wochen später (s. u.: 22. Dez. 2010) ein seriöser Artikel erschien, dessen Autoren zwar mehrfach ein Bekenntnis zur Suizid-These ablegen, aber explizit und zwischen den Zeilen durchaus Bedenkenswertes bringen.
19. November 2010, Der Generalstaatsanwalt in Berlin
übermittelt per Fax an die von Gerhard Wisnewski beauftragte Berliner Kanzlei Raue LLP die laut Beschluss des Oberverwaltungsgerichts vom 11. Nov. 2010 die auferlegte
Auskunftserteilung in dem Todesermittlungsverfahren Kirsten HeisigInhalt in Kurzfassung:Zur konkreten Todesursache: Erhängen zu Lebzeiten.
Zum Todeszeitpunkt: Die Leichenliegezeit sei a) aufgrund starker Fäulnis nicht auf wenige Stunden einzugrenzen und b) mit der angenommenen Dauer von einigen Tagen – zuletzt gesehen: 28. Juni, 21:50 h; aufgefunden: 3. Juli 13:30 – „in Einklang zu bringen“.Zum Fundort: ca. 500 m vom geparkten PKW entfernt; folgt man der Straße Elchdamm bis zu einem Wegzugang zum Wald, so lag die Leiche von dort aus ca. 70 m waldeinwärts.Zur Auffindesituation: Der Kopf befand sich in der Schlinge eines Seils, das in etwa 2,30 m Höhe an einem Ast befestigt war; die Knie direkt über dem Erdboden; die Arme seitlich herabhängend.

Ausführliche Beschreibung von Details (z.B. Seil: weiss, Ø=1,2 cm…).

Am Fundort anwesend: Staatsanwalt, sechs Angehörige einer Mordkommission; als angeforderte Kräfte u.a. der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin [Michael Tsokos, s. 5. Nov.] mit einem Assistenten.

Zu Fakten, die Fremdverursachung des Todes ausschließen: Keine Zeichen von Gewalteinwirkungen. Verschiedenen Anzeichen, dass die Verstorbene zum Zeitpunkt des Erhängens noch lebte. Weder am Fundort noch am PKW, auf dem Handy oder in der Wohnung der Verstorbenen fanden sich Hinweise auf Fremdverschulden des Todes.

Zu objektiven Anhaltspunkten für ein planvolles Vorgehen von Frau Heisig in Bezug auf den eigenen Tod: Am 28. Juni habe Frau Heisig ihre Rechtsanwältin aufgesucht und die von ihr im Falle ihres Todes gewünschte Grabstelle bestimmt; außerdem habe sie ein auf sie ausgestelltes Rezept für ein Anti-Depressivum eingelöst, das „als Überdosis in ihrem Leichnam festgestellt wurde.“Vgl. hierzu den Kommentar eines anonymen Kriminalbeamten vom 8. Dez. 2010, den dieser an Gerhard Wisnewski geschickt hat, der ihn am 10. Januar 2011 veröffentlichte.

„Mein Fazit:

Vorausgesetzt, die Zitate aus dem Bericht der MK [Mordkommission] sind echt, dann nehme ich zur Kenntnis, dass am Fundort von Frau Heisig eine voreingenommene Polizei, die nur einen Suizid vorfinden wollte, spurenvernichtend unprofessionell gearbeitet hat (auf Anordnung? Von wem?). Die Fakten aus dem Bericht der StA, die ich hier jetzt nicht wiederholen möchte, begründen den dringenden Tatverdacht, dass Frau Heisig am Abend des 28. Juni ermordet wurde und ihr Leichnam kurz vor der Auffindung an den Fundort verbracht wurde.“

19. Nov. 2010, Pressereaktionenauf den Bericht der GeneralstaatsanwaltschaftGerhard Wisnewski war wirklich der einzige Journalist, der die Nachrichtensperre der Behörden nicht verschwieg oder, wie manche Kollegen, unter dem von der Justizsenatorin Gisela von der Aue wie eine Parole ausgegebenen Vorwand der Pietät akzeptierte, sondern auf gerichtlichem Weg versuchte, mehr als nur die knappe Auskunft „Suizid“ zu erhalten. Seine Kollegen, insbesondere die „investigativen“ (s.o. 4. Juli), hätten allen Grund gehabt, nun beschämt zu sein ob ihrer kollektiven Haltung (Leichtgläubigkeit / perfektes ideologisches „embedment“); sie taten aber so, als wären die weiteren Auskünfte überflüssig und jene „Pietät“ störend. Entsprechend wird die Sache – die ja eigentlich als längst erledigt gilt, eher beiläufig gemeldet.Als Beispiel sei die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert:

1) Am 19. Nov. schreibt „jau“ [Marcus Jauer] auf S. 35 in einer Notiz, einspaltig, ca. dreißig Zeilen:

„… Kurz vor Erscheinen ihres später sehr erfolgreichen Sachbuches hatte sie [Heisig] sich im Juli dieses Jahres das Leben genommen. – Aus Rücksicht auf die Familie verbreitete die Staatsanwaltschaft damals trotz großen öffentlichen Interesses keine Details. Daraufhin hatte der Autor Gerhard Wisnewski die Behörde verklagt und sich in zweiter Instanz durchgesetzt.“

Gut ein Drittel der Kurznotiz dient der Charakteristik des Autors:

„Wisnewski ist bisher vor allem mit Büchern über Angebliches aufgetreten. So legte er in Berichten nahe, dass die Mondlandung nicht stattgefunden und die RAF die Anschläge der Jahre 1985 bis 1991 ebenso wenig verübt habe wie Al Qaida den Anschlag vom 11. September 2001. Das Verhalten der Staatsanwaltschaft beim Tod von Kirsten Heisig hatte er als Versuch der Vertuschung gewertet und über den angeblich mysteriösen Suizid spekuliert.“ (vgl. seine Artikelserie)

Die Notiz schließt süffisant:

„In der nächsten Woche wird er vermutlich Auskunft bekommen.“Der von Wisnewski auf eigene Kosten erstrittene Bericht der Berliner Generalstaatsanwaltschaft wurde von dieser „aus Gründen der Gleichbehandlung“ auch anderen Journalisten zur Verfügung gestellt. (Pressemitteilung PM 53/2010 vom 19.11.2010)Die Frankfurter Allgemeine Zeitung konnte deshalb der Kurzmeldung vom 19. eine weitere am 22. November, S. 27, folgen lassen. Darin heißt es:

„Ein Münchner Autor, der mit bizarren Verschwörungstheorien hervorgetreten war, erzwang die Veröffentlichung der ‚objektiven Umstände des Todes‘ vor dem Oberverwaltungsgericht. Seinen Spekulationen dürfte damit der Boden entzogen sein.“Tatsächlich erwies sich Wisnewskis erstrittener Erfolg letztlich als ein Pyrrhusssieg. Der Bericht bekräftigte zum einen die Suizidthese durch Detailbeschreibungen (die allerdings kritisierbar sind – siehe den vorigen Eintrag hier); zum anderen wartet er jedoch mit zwei neuen Behauptungen auf, die die Suizidthese nahezu unbezweifelbar machen sollen. War ein Suizid der aktiven, lebenslustigen und erfolgreichen Frau im Zenit ihrer Karriere bisher allenfalls als unerklärliche Kurzschlusshandlung denkbar, so wird in dem Bericht ihr „planvolles Vorgehen“ behauptet:

1) Kirsten Heisig habe am 28. Juni 2010 bei „ihrer Rechtsanwältin“ niedergelegt, wo sie im Falle ihres Todes begraben werden wolle.

2) Sie habe am gleichen Tag „ein auf sie ausgestelltes Rezept für ein Medikament gegen Depressionen“ eingelöst, „das als Überdosis in ihrem Leichnam festgestellt wurde.“

Da auch der OVG-Beschluss die Generalstaatsanwaltschaft nicht verpflichtet, eine vollständige Akteneinsicht zuzulassen (vgl. 15. Sept. 2010), werden trotz des Berichts weiterhin Zweifel an der offiziellen Darstellung bestehen bleiben.

19. Nov. 2010, Legal Tribune Online
„Der Fall kann Presserechtsgeschichte schreiben“

Wie die Formulierung, Heisigs „plötzlicher Tod wurde als Selbstmord deklariert“ zeigt, geht die Redaktion der LTO, jedenfalls deren hier gesprächsführende Leiterin Pia Lorenz, nicht davon aus, dass die von den Behörden verlautbarte Version, bei Heisigs Tod sei – durch Mordkommission und Obduktion bestätigt – „keine Fremdeinwirkung festgestellt worden“, unhinterfragbar ist. Sie kommt deshalb im Verlauf des teilweise recht interessanten Interviews auch wieder auf diesen Kernpunkt zurück, dass „die Presse nicht recherchieren kann, ob eine Selbsttötung vorlag, weil die Behörden ihr Informationen vorenthalten, weil angeblich eine Selbsttötung vorlag.“ Da beiße sich die Katze in den Schwanz, denn „die eigentlichen Ermittlungen sollen ja von der Staatsanwaltschaft getätigt werden“ — die die komplette Nachrichtensperre verhängt hat.In diesem Fall ist die komplette Nachrichtensperre schwer verständlich.
„Körner: Die Nachrichtensperre ist natürlich das härteste Mittel. Eine solche kann verhängt werden aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Beispielsweise, wenn es um Leib und Leben geht oder etwa darum, dass die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen nicht weiterführen kann, weil die Information dann allgemein bekannt ist oder eben gerade durch ihre Veröffentlichung der ein Risiko für Leib oder Leben von Beteiligten einträte. In solchen Fällen ist eine Nachrichtensperre natürlich möglich, dies aber nur im absoluten Ausnahmefall.“ Ein bereits vollzogener Suizid einer öffentlichen Person sei schwerlich als solcher zu erkennen.Der „an sich“ auffälligste Punkt an der ganzen Affaire, nämlich, dass die gesamte Presse die komplette Nachrichtensperre stillschweigend akzeptiert hat und nur ein einziger „freier“ Journalist dagegen vorging, blieb in diesem sich auf das Juristische beschränkenden Gespräch unerwähnt.Das Interview fand vor Bekanntwerden des Inhalts des Berichts der Generalstaatsanwaltschaft statt. Danach wurde der Fall Heisig in der LTO nicht mehr thematisiert.
20. November 2010, Berliner Zeitung
Bericht über die Neuköllner Jugendrichterin Dietlind Biesterfeld
„Eine dankbare und schöne Aufgabe“
von Sabine Deckwerth…Neukölln. Dietlind Biesterfeld „ist für diesen Bezirk zuständig. Ebenso, wie es Jugendrichterin Kirsten Heisig war, die sich im Juli das Leben nahm. Von steigender Jugendgewalt hat Heisig in ihrem Buch Das Ende der Geduld geschrieben. Von Raubüberfällen, Vergewaltigungen und kriminellen Großfamilien, die den Alltag bestimmen. Von hilflosen Behörden und überlasteten Jugendrichtern.
Wie einst Heisig kümmert sich auch Biesterfeld um den Norden Neuköllns, wo viele Familien arabischer und türkischer Herkunft leben. Es ist das bekannteste Problemviertel Deutschlands, mit seinem hohen Migrantenanteil, der hohen Arbeitslosigkeit und der hohen Kriminalitätsrate. Biesterfeld ist zudem zuständig für Rudow und Britz, für Gegenden in Neukölln also, in denen viele einfache deutsche Familien leben. Sie sagt, sie habe sich die Mischung ihrer Zuständigkeiten so gewünscht, um ihren Blick nicht einzuengen. Sie sagt auch, ‚aus meiner Sicht stimmt es einfach nicht, dass mehr Migrantenkinder vor Gericht stehen als Kinder deutscher Herkunft. Bei mir ist das total gemischt.‘An die brutale Welt, wie sie Kirsten Heisig schildert, erinnert an diesem Verhandlungstag kaum etwas in Saal B 235…Richterin Biesterfeld wirkt so gar nicht wie eine strenge Lehrerin. Sie hört jedem aufmerksam zu. Ihre Fragen sind sachlich, mit Ermahnungen geht sie sparsam um…

Sie kennt Neukölln, sie hat als Studentin dort gewohnt. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie am Stadtrand von Berlin…

Bei ihrer Arbeit merkt Biesterfeld deutlich, dass auch für Neukölln die Verfahren weniger werden. [ … ] [Deshalb] werden ab kommendem Januar am Amtsgericht Tiergarten die Stellen von vier Jugendrichtern gestrichen. [ … ] Einen Nachfolger für Kirsten Heisig gibt es nicht, ihre Aufgaben wurden aufgeteilt.

[ … ]

Biesterfeld: ‚Ich bin erfolgreich, wenn ein Angeklagter nicht wiederkommt.‘ Und das passiere oft. ‚Mit 25 ist es mit den Straftaten bei den meisten vorbei, nur ein kleiner Teil macht weiter.‘ Sie sagt auch, das[s] sie gern Jugendrichterin ist. ‚Das ist eine dankbare und schöne Arbeit.‘ „

5. Dez. 2010, Transatlantic Forum
Berliner Taxifahrt, von Heinz EggertDer ehemalige CDU-Staatsminister des Innern von Sachsen kleidete seine Einschätzung des Todesfalls Kirsten Heisig in eine Geschichte:
„[ … ] In der letzten Woche fuhr mich ein sympathischer älterer Deutsch-Iraker, der schon 19 Jahre in Berlin wohnt. Neben ihm lag aufgeschlagen das Buch der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich mit der Kriminalität jugendlicher Migranten in Berlin auseinandersetzte und sich vor Monaten selbst das Leben genommen haben soll. Diese These glaubte mein Fahrer nicht. Er und seine Familie seien der Meinung, dass diese engagierte Frau umgebracht worden sein solle.Um diese These zu untermauern, erzählte er mir, dass er vor Monaten von zwei Jugendlichen überfallen worden sei… er wisse ganz genau wer sie wären… [Mitglieder einer arabischen Grossfamilie, die] an jedem Rache nahm, der eine Straftat zur Anzeige brachte. Der Taxifahrer hatte lange darüber nachgedacht und sich mit seiner Frau und den älteren Söhnen besprochen. Sie rieten ihm dringend von einer Anzeige ab, damit er sich und sie nicht in Gefahr brächte.Man merkte es diesem stolzen Mann sehr an, wie schwer für ihn die Entscheidung war. Immerhin war er sehr froh, dass er und seine Familie – nach der Flucht aus dem Irak – jetzt in einem Rechtsstaat leben durften…. Er hatte auch mit einem Richter, der der bei ihm oft Fahrgast ist, darüber gesprochen. Als Richter hatte er ihm geraten, die Täter anzuzeigen, um ihm im gleichen Atemzug wieder davon abzuraten, weil er die Reaktionen darauf? und die Folgen solcher Anzeigen kannte.

So wurde langsam die Frage des Taxifahrers zu meiner eigenen. Wenn in einem Rechtsstaat Recht bleiben soll, dann darf man doch nicht hinnehmen, dass andere einschüchternde Angstbarrieren errichten, die geltendes Recht blockieren. Oder?“

22. Dez. 2010, DIE ZEIT, S. 4
Das Ende der Ungeduld.
Eine Spurensuche, von Christian Denso und Heinrich WefingSPD-Justizsenatorin Gisela von der Aue, noch immer wortkarg: „aus Rücksicht auf die Familie der Toten“. (vgl. 09.03.3011: Polizei verweigert nach wie vor Auskunft)
Politiker, sagt sie, haben Kirsten Heisigs Themen gemieden, „weil sich keiner den Vorwurf machen lassen wollte, ausländerfeindlich zu sein.“Fazit Denso/Wefing: „Langsam fällt das System zurück in den alten Trott. Die Antreiberin ist tot.“ (vgl. unten, 01.04.2011: Bayern beginnt, das „Neuköllner Modell“ einzusetzen)Ein halbes Jahr nach Kirsten Heisigs Tod fragen die Autoren:„Was wird aus den Vorschlägen, die sie gemacht hat? Wer kümmert sich um ihr Erbe? Wie reagiert ein System, das von einer einzelnen Amtsrichterin herausgefordert wird, auf eine solche Provokation?“ Ignorieren, das geht nicht, dazu sind 350000 Exemplare zu viel. Also reagiert das System, indem es Kirsten Heisig umarmt.“ [ … ]„Kirsten Heisig ist mittlerweile fast so etwas wie eine Heldin. Eine tote Heldin. Das macht es fast unmöglich, sie zu kritisieren. In Berlin tut das niemand mehr. Niemand schimpft sie mehr eine Rassistin, nennt sie impertinent, ehrgeizig, mediensüchtig, zumindest nicht öffentlich. Alle loben Kirsten Heisig jetzt für das „Neuköllner Modell“, auch die Senatorin [der Justiz, Gisela von der Aue, SPD].“

Die Autoren bemühten sich um ein Gespräch mit ihr.

„Es dauert eine Weile, bis die Berliner Justizsenatorin zu einem Gespräch über Kirsten Heisig bereit ist. Gisela von der Aue wolle das Thema ruhen lassen, heißt es, aus Rücksicht auf die Familie der Toten. Aber dann nimmt sie sich doch eine Stunde. Die Senatorin ist in einer schwierigen Situation. Politisch trägt sie in der Stadt die Verantwortung für die Justiz, die Heisig so deutlich kritisiert hat. Und seit Jahren schon gibt es Gerüchte, die Richterin sei der SPD-Politikerin lästig gewesen, sei ihr zu forsch und selbstbewusst aufgetreten. Ja, sagt von der Aue, anfangs ‚war ich etwas irritiert über das öffentliche Auftreten von Kirsten Heisig, sie hat mir gar keine Chance gegeben, sie zu unterstützen‘.“

Kirsten Heisig, sagt von der Aue, habe ‚gezeigt, dass durch persönliches Engagement unheimlich viel bewegt werden kann.‘

„Aber es ist schon merkwürdig“, fragen die Autoren: „Warum braucht es eine Jugendrichterin, um so etwas wie das Neuköllner Modell zu erfinden? Warum muss eine Einzelkämpferin der Justiz vorführen, welche Möglichkeiten das Gesetz bietet?

Die Justizsenatorin braucht eine Weile, um die Frage zu beantworten. Sie spricht von dem Dialog, der immer nötig sei zwischen Politik und Praxis, von den vielen Gedanken, die man sich auch in ihrer Behörde gemacht habe. Sie räumt sogar ein, dass Kirsten Heisig ‚Themen angesprochen hat, die von manchen Politikern lange gemieden wurden. Weil sich keiner den Vorwurf machen lassen wollte, ausländerfeindlich zu sein.‘

Aber dann sagt sie auch: ‚Ein derartiges Modell von oben, von der Spitze der Behörde her, einzuführen ist viel schwieriger, als wenn das jemand tut, der in der Praxis steht. Hätte ich solche Vorschläge gemacht, wäre ich schnell in den Verdacht geraten, in die Unabhängigkeit der Richter eingreifen zu wollen.‘

Es ist eine erstaunliche Antwort. Sie bedeutet in letzter Konsequenz, dass die Politik, dass eine Senatorin nichts verändern kann. Dass es Menschen wie Kirsten Heisig braucht, um Reformen in Gang zu setzen. Und sie besagt, dass es ohne solche Menschen kaum vorangeht.“

„Wer setzt ihr Werk heute fort?“ fragen die Autoren den Jugendrichter Stephan Kuperion, den engsten Mitstreiter Kirsten Heisigs. „Kuperion zuckt mit den Achseln.“

[ … ]

„Langsam, so scheint es, fällt das System zurück in den alten Trott. Die Antreiberin ist tot.“

Nicht nur das: „Nächstes Jahr wird es in Berlin vier Jugendrichter weniger geben. Vier von 38. Die Stellen werden dem Familiengericht zugeschlagen.“ Begründet wird das mit dem Rückgang der Jugendkriminalität.

30. Dezember 2010, DIE WELT
Härte hilft, von Freia Peters
„Im brandenburgischen Bernau verteidigt der Jugendrichter Andreas Müller das Erbe der verstorbenen Berliner Richterin Kirsten Heisig. Seine strengen Urteile zeigen Wirkung: Die Kriminalität sinkt.
[ … ]
Müllers entschlossener Kampf gegen Rechtsextremismus war parteiübergreifend erwünscht. Kirsten Heisig jedoch hatte in Berlin-Neukölln vor allem mit kriminellen Migranten zu tun. * Heisig kritisierte Kollegen und Jugendämter für ihren laxen Umgang mit auffälligen arabischen und türkischen Familien. In einem zähen, über mehrere Jahre andauerndem Kampf für die Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht hatte die Richterin für die Einführung des sogenannten Neuköllner Modells gesorgt.
[ … ]
[Müller:] ‚Normalerweise wäre das die Aufgabe der politisch Verantwortlichen: der Innen- und Justizminister von Bund und Ländern, der Polizeipräsidenten, der Leitenden Oberstaatsanwälte.'“ **Erkennbar ist, dass an den markierten Stellen die Autorin etwas unterdrückt bzw. nur indirekt gesagt hat:
* Gegen kriminelle Migranten ist solch entschlossener Kampf parteiübergreifend nicht erwünscht;** Aber die Amtsrichterin Heisig musste das Neuköllner Modell gegen jene politisch Verantwortlichen durch Mobilisierung der Öffentlichkeit durchsetzen.
31. Dezember 2010:
In den zahlreichen Jahresrückblicken, die in den meisten Medien in den beiden letzten Wochen erschienen, wurde Kirsten Heisig trotz ihrer Prominenz als Bestsellerautorin und Anregerin einer politischen Debatte nur kurz, oft auch gar nicht, erwähnt.
8. Januar 2011
Fall Kirsten Heisig. René Stadtkewitz im Interviewmit Torben Grombery.Anlass des Interviews war ein Bericht im SPIEGEL vom 3. Januar 2011 („Der deutsche Geert“, S. 44-51), in dem der ehemalige Berliner CDU-Abgeordnete und Gründer der Partei Die Freiheitberichtete, er sei mit Kirsten Heisig einig gewesen, dass sie beide die neue Partei aufbauen: „Sie sollte das Gesicht werden, ich der Organisator.“Kirsten Heisig und die Partei Die Freiheit.
Stadtkewitz bekräftigte seine Behauptung, die von dem Neuköllner SPD-Bürgermeister Heinz Buschkowsky und von Heisigs Richterkollegen Stephan Kuperion bestritten wurde (in: Tagesspiegel, 3. Januar 2011: „Weggefährten: Heisig wollte nicht in die Politik“):Kirsten Heisig habe anfangs gezweifelt, ob sie für die Politik geeignet sei. Er habe ihr erklärt, „dass sie längst in die Politik eingestiegen sei … nach drei Jahren intensiver Arbeit gegen den Widerstand des Senats … ihre Auftritte im Fernsehen, ihre Interviews, ihr sozialer Einsatz, das alles war längst Politik.“ Sie habe auch schon Angebote erhalten, sowohl von der CDU als auch von der SPD, und beide ausgeschlagen. Da sie ohnehin wenig Lust gehabt habe, noch 19 Jahre als Amtsrichterin tätig zu sein, habe sie ihm gesagt: „Wenn du was Eigenes aufbaust, René, dann sage ich nicht nein.“ (zit. n. SPIEGEL)Todesumstände? Stadtkewitz rudert zurück.In seinem offenen Brief an die Justizsenatorin Gisela von der Aue (siehe 7. Juli 2010) hatte Stadtkewitz durch Hinweis auf deren „sehr frühen Hinweis, die Gründe für ihren [Heisigs] Freitod liegen im ‚familiären Bereich'“ und die Wendung „wenn es sich allem Anschein nach um einen Freitod handelt“ dezent seine Zweifel an der Suizid-Version durchscheinen lassen. Jetzt, direkt gefragt, ob er an die Selbstmord-Version glaube, formulierte er anders:

„Auch für mich war ein Suizid zunächst unvorstellbar. … Der magere Informationsfluss und gerade die voreilige ‚Schuldzuweisung‘ der Senatorin noch vor Abschluss der Ermittlungen haben sehr viel Raum für Spekulationen gelassen. Ich habe deshalb auch Verständnis dafür, dass es viele Menschen gibt, die der offiziellen Version nicht glauben wollen. Dennoch, nach allem, was ich inzwischen erfahren habe, gerade aus dem familiären privaten Umfeld, denke ich heute – trotz vieler offener Fragen – ein wenig anders über diese schreckliche Tragödie. [ … ] Wie soll man auch die Motive für einen Suizid nachvollziehen? [ … ] Auch kenne ich einige Leute bei der Berliner Polizei. Kirsten Heisig war dort sehr beliebt. Wir können absolut sicher sein, dass gerade die Berliner Polizei ihre Arbeit hervorragend getan hat.“

Februar 2011, Die Polizei (Fachzeitschrift)
„…eines nicht natürlichen Todes gestorben…“
Werner Sohn von der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden beginnt einen Artikel – eine Replik auf Christian Pfeiffers Attacke auf Kirsten Heisig (Cicero, Sept. 2010, s.o.) – mit den Worten: „Das Buch der im Juni 2010 eines nicht natürlichen Todes gestorbenen Jugendrichterin Heisig…“ (Kirsten Heisigs „falsche Botschaft“. In: Die Polizei. Fachzeitschrift für die öffentliche Sicherheit, Heft 2/2011, S. 57-61).
Die etwas ungelenke, offenbar aber sorgfältig abgewogene Formulierung liest sich, als sei sie einer durch das amtliche Verdikt geknebelten Skepsis des Autors gegenüber der Suizid-These geschuldet.
8. März 2011, Der Tagesspiegel (Berlin)
Kerstin Decker: Mauer aus Glas„Alle glaubten an einen Racheakt“
(aber keiner wagte dies öffentlich auch nur anzudeuten, geschweige denn, die nach der amtlichen Feststellung eines Suizids verhängte Nachrichtensperre auch nur zu benennen, geschweige denn ihre Aufhebung zu fordern – außer Gerhard Wisnewski)Kerstin Decker, Philosophin, Schriftstellerin und eine der „Kulturjournalistinnen des Jahres 2010“, schreibt:„Als sie [Heisig] plötzlich im letzten Sommer unauffindbar war und alle — ja, sagen wir ruhig ‚alle‘ — an einen Racheakt derer glaubten, denen sie so unbequem war…“Wer aber sind die, denen sie „unbequem“ war? Cui bono?Vgl. dazu Güner Balci am 09.03.2011, Süddeutsche Zeitung, s.u.: „Als sie [Heisig] verschwunden war, dachte ich: Die tut sich was an. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass Jugendliche sich an ihr rächen wollten oder so.“
9. März 2011
Im ersten Programm ARD, 22:45-23:30 h,
lief der Film von Güner Balci und Nicola Graef,
„Tod einer Richterin. Auf den Spuren von Kirsten Heisig“.
Die ARD gab das Manuskript zum Film mit der Transkription sämtlicher Wortbeiträge heraus. Der Film wurde danach von mehreren ARD-Sendern ausgestrahlt
und ist seit dem 19. Mai 2011 in der ARD-Mediathek verfügbar. Der am 26. Januar 2011 angekündigte Film wurde am 27. Februar 2011 im ARD-Hauptstadtstudio vorab für Journalisten gezeigt und vor der Ausstrahlung in mehreren Zeitungen besprochen.Zweifler an der Suizid-These unerwünschtDas Konzept des Films vermeidet eine Problematisierung des Todesfalls und setzt den Suizid als erwiesen voraus. Der Journalist Ronald Gläser, der die Pressevorführung besuchte, zitiert die dort anwesende Leiterin der Redaktion „Menschen hautnah“ beim WDR, Ulrike Schweitzer, die, angesprochen auf die Suizid-These, sagte: „Es war von der Redaktion her wichtig, dass niemand Zweifel äußert.“ (Junge Freiheit, 4. März 2011, S. 19). Da stellt sich die Frage, ob dies ein Grund war, weshalb einige Personen in dem Film nicht mitwirkten: etwa der Ehemann Kirsten Heisigs, ihre beiden Töchter, der Jugendrichter Stephan Kuperion, dem sie in ihrem Buch (S. 204) als „Freund [der] mir in schwierigsten Zeiten beigestanden“ habe, dankt, oder der Initiator und Lektor ihres Buches, Stephan Meyer, der zuletzt eng mit ihr zusammengearbeitet und an ihrer Stelle den postum verliehenen Orden Bul le Mérite entgegengenommen hat.Polizei verweigert nach wie vor Auskunft
(vgl. 15. Sept. 2010: „Akteneinsicht? In diesem Fall gewiss nicht!“)In mehreren Berichten über den Film wird erwähnt, dass die Behörden auch diesen Autorinnen, die die amtliche Suizid-These als „zu 100 Prozent sicher“ voraussetzen, mit grosser Vorsicht begegnen:
„Erstaunt bis empört kritisierten sie [die Autorinnen] die Berliner Polizei. Trotz zahlreicher Interviewanfragen über Monate hinweg habe die Polizei abgeblockt und Terminschwierigkeiten vorgeschoben.“
(dpa-Meldung vom 28. Feb. 2011, gedruckt z.B. im Hauptstadtportal www.berlin.de)„Wir haben über Suizid gesprochen, über Tabletten nehmen…“
„… Im Nachgang war sie suizidal, aber im Nachgang ist jeder schlauer.“

Dieser Satz, der Schlusssatz des Films, sozusagen sein Fazit, kommt aus dem Munde von Andreas Müller, einem befreundeten Richterkollegen von Kirsten Heisig. Müller hatte sich vorher mehrmals in Zeitungen zum Fall Heisig geäußert, dies aber nie erwähnt. War diese neue „Erinnerung“ möglicherweise das Ergebnis eines langen Ringens um eine Reduktion kognitiver Dissonanz (Leon Festinger) ? In einem früheren Interview, in dem auch Persönliches angesprochen wurde („uns war sofort klar, wir sind seelenverwandt“), war von einer Suizidalität Kirsten Heisigs auch nicht andeutungsweise die Rede. (Die Welt, 30.12.2010: Härte hilft)

Ein ähnlicher psychischer Prozess könnte den neuen „Erinnerungen“ der Filmautorin Güner Balci zugrunde liegen, die sie ebenfalls erst mit grosser Verzögerung in einem Interview der Öffentlichkeit bekannt gab.

Filmautorin Güner Balci über die Person Kirsten Heisig

Güner Balci tritt selbst in dem Film nicht auf. Sie äußerte sich aber über die eigenen Eindrücke, die sie aus Begegnungen mit Kirsten Heisig bekommen hat, in einem Interview, das am gleichen Tag veröffentlicht wurde:

————————————————

9. März 2011, Süddeutsche Zeitung
„Die tut sich was an“
Auszüge:
[ … ]
sueddeutsche.de: Wie haben Sie Kirsten Heisig kennengelernt?
Güner Balci: Es war im Winter und sie trug offene Sommerschuhe, obwohl es richtig kalt war. So, als ob sie sich einfach irgendwie angezogen hätte, ohne zu wissen, was sie macht. Ich hatte vorher schon viel über sie gelesen und war erstaunt, dass das gar nicht die taffe Frau war, die ich mir vorgestellt hatte. Sie wirkte auf mich eher unsicher. Erst in der Recherche für den Film habe ich erfahren, dass das in der Phase nach ihrem ersten Selbstmordversuch war. [Die Quelle dafür ist bisher nirgendwo genannt]

sueddeutsche.de: Haben Sie sie denn später anders erlebt?
Balci: Kirsten Heisig war immer sehr adrett und sehr kontrolliert. Ich fand sie immer unnahbar. Man merkt ja, wenn jemand nicht nur zurückhaltend ist, sondern die Distanz möchte. Und dieses traurige Gesicht: Sie war ja sehr erfolgreich, aber sie sah nie richtig glücklich aus. Wenn andere erzählen, dass sie oft fröhlich war – das habe ich auch gesehen, aber abgenommen habe ich es ihr nicht.

sueddeutsche.de: Die Menschen, die im Film von ihr erzählen, sind vor allem Kollegen. Angehörige, richtige Freunde kommen nicht zu Wort.
Balci: Ich hätte mir sehr gewünscht, einen Menschen zu treffen, der Kirsten Heisig nahestand. Für die Familie war es zu heftig, dass wir einen Film über sie gemacht haben – über jemanden, der gerade ein frisches Grab bekommen hat. Da kamen wir nicht weiter, es war wie eine Mauer. Und ich glaube, auch sonst waren da keine engen Vertrauten, das blieb alles an der Oberfläche. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass sie ganz schön einsam ist. Wir haben dann alles durchrecherchiert und niemanden gefunden. Ich glaube, sie hatte gar keine Freunde.

sueddeutsche.de: Erinnern Sie sich an Ihre letzte Begegnung?
Balci: Es war einen Monat vor ihrem Tod. Ich war total geschockt, weil sie mich umarmt hat. Das hätte ich nie von ihr gedacht. Sie hatte gehört, dass ich Mutter geworden bin. Als sie mich umarmte, waren da nur Haut und Knochen, eine verschwindend geringe Frau.

sueddeutsche.de: An einem Montagmorgen kam sie nicht zum Dienst, vier Tage lang suchte die Polizei nach ihr.
Balci: Als sie verschwunden war, dachte ich: Die tut sich was an. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass Jugendliche sich an ihr rächen wollten oder so.

sueddeutsche.de: Die Gerüchte über ein Fremdverschulden sind nie völlig verstummt, auch nicht, nachdem ihr Obduktionsbericht freigegeben wurde. Warum?
Balci: Es ist die Tatsache, dass jemand, der so auf dem Höhepunkt ist, so im Mittelpunkt steht, sich einfach das Leben nimmt. Wenn die Leute das an sich ranlassen würden, müssten sie sich selbst fragen, wie weit es bei ihnen gehen könnte.
Die Menschen wollen außerdem ihre Phantasie spielen lassen, sie wollen eine richtige Geschichte. Ich kenne aber das Milieu zu gut und weiß, dass schon einiges passieren muss, bis sich Jugendliche dort dazu entschließen, jemanden planmäßig umzubringen. Die hätten sich sofort verraten.
[ … ]

Anmerkung zum letzten Absatz: Jugendliche wie der im Film befragte 16-jährige Gibran („Wir haben sie gehasst. Sie wurde richtig gehasst. Sie war für uns schlimmer als der Teufel“) wären gewiss nicht in der Lage, einen professionellen, perfekt als Suizid getarnten Mord auszuführen. Kam Balci ein anderes Motiv als das der Rache gar nicht in den Sinn?

1. April 2011, Süddeutsche Zeitung (dpa)
Bayern übernimmt „Neuköllner Modell“.Merk will raschere Strafen für JugendlicheNach einer Probephase in Bamberg wird ab 1. April 2011 das beschleunigte Jugendstrafverfahren „auf die Staatsanwaltschaften Ansbach, Ingolstadt, München II und Würzburg ausgeweitet.“Vgl. dazu den Bericht vom 22. Dezember 2010 aus Berlin, s.o.:
„Langsam fällt das System zurück in den alten Trott. Die Antreiberin ist tot.“
10. April 2011, Die Welt
Anwendung des „Neuköllner Modells“? „Man drückt sich.“„Die Nationalität der Täter sollte erfasst werden.“
Interview mit Klaus Jansen, dem Chef des Bundes Deutscher KriminalbeamterJansen: „Wir haben nun alle Justizministerien der Länder angeschrieben, weil wir wissen wollten: Wie häufig wird das genutzt? Wir haben nur sehr spärliche und hinhaltende Rückmeldungen bekommen. Man drückt sich.Die Quoten des vereinfachten Verfahrens liegen fast nirgendwo über fünf Prozent. Wir sagen: Wir hätten die Zahlen gerne mindestens im zweistelligen Bereich – und zwar bundesweit.“
29. April 2011, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Regina Mönch: Eben mal einen Tritt vor den KopfRegina Mönch, eine Mitunterzeichnerin der Traueranzeige für Heisig in der FAZ (s. 10. Juli 2010), schrieb in einem Bericht über einen aktuellen skandalträchtigen Fall von Täterschonung durch die Berliner Justiz folgende denkwürdige Sätze:
„Beschleunigt werden immer noch nur die wenigsten Verfahren, drei bis vier Prozent. Ist das so, weil alle anderen Jugendstrafverfahren, es sind Tausende, dies gar nicht zulassen? Oder blockiert hier ein schwerfälliger Apparat eine Reform, die noch von der in höheren Polizei- und Justizkreisen so ungeliebten Richterin Kirsten Heisig angeschoben wurde? Vielleicht war das Ende der Ungeduld, die sie für viele Kollegen symbolisierte, mit ihrem tragischen Tod schon erreicht.“Klingen da Zweifel an, Justiz und Polizei bzw. ihre weisungsgebundenen Organe Staatsanwaltschaft und Mordkommission könnten nicht allzu motiviert gewesen sein, den Todesfall Heisig aufzuklären?
3. Mai 2011, Mitteldeutsche Zeitung
[TV-Richterin] Barbara Salesch feiert ihre 2’000. Sendung
von Tatjana SchäferTV-Richterin Barbara Salesch:
Kirsten Heisig war „leider zu sehr auf sich allein gestellt“Bewunderung für Jugendrichterin Heisig
„Obwohl die frühere Richterin bereits seit zwölf Jahren nicht mehr im Gericht aktiv ist, verfolgt sie die aktuelle Diskussion über eine härtere Bestrafung jugendlicher Gewalttäter interessiert. ‚Man kann durchaus über eine weitere Verhängung von Arresten diskutieren. Aber eigentlich gibt es bereits genug Sanktionsmöglichkeiten. Sie müssten nur schneller angewendet werden können, wie es die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig versucht hat‘, gibt Salesch zu bedenken. Von Heisig, die im Juli 2010 Selbstmord beging, ist sie beeindruckt. ‚Eine faszinierende Persönlichkeit, die leider zu sehr auf sich allein gestellt war‘, sagt die Juristin.“
28. Juni 2011: Jahrestag des Todes von Kirsten HeisigDer Jahrestag war Anlass für eine Reihe von Artikeln.

Die größte Verbreitung fand, wie meist, ein dpa-Artikel (von Jutta Schütz), der ganz, gekürzt oder erweitert in zahlreichen Presseorganen abgedruckt wurde, z.B. unter dem Titel Die Idee von Richterin Heisig lebt weiter in der Berliner Zeitung vom 27. Juni 2011. Die Umstände ihres Todes, die offenen Fragen zu den Ermittlungen wurden nicht thematisiert. Einem zweiten Artikel dort, am Folgetag, Was bleibt von Sabine Deckwerth, in dem ebenfalls nur lapidar steht, Heisig habe „sich erhängt“, wurde – vermutlich als pauschale Antwort an Leser, die gegen die nach wie vor praktizierte Aussparung der offenen Fragen zum Tod der Kirsten Heisig protestiert haben – ein eingerahmtes Textfeld angefügt, das den Titel trägt:

Gerüchte um ihren Tod.

Nach der Wiederholung der Behauptung, Heisig habe „sich erhängt“, heißt es dort:

„Über ihren Tod gab es wilde Spekulationen. Heisig war als Richterin für den Problembezirk Neukölln zuständig, manche nannten sie ‚Richterin Gnadenlos‘. Befürchtungen wurden laut, dass sie ermordet wurde.

Per Gericht wurde die Staatsanwaltschaft zur Veröffentlichung des Obduktionsberichts gezwungen. Dieser schloss ein Fremdverschulden eindeutig aus.“

(Anm.: 1. „Das Gericht“ musste bemüht werden, weil tatsächlich alle Medien die Nachrichtensperre zum Fall stillschweigend hinnahm. Ein einzelner unabhängiger Journalist, Gerhard Wisnewski, klagte und musste bis zur obersten Instanz gehen. 2. Das Ergebnis war dennoch nicht eine Offenlegung des Obduktionsberichts, sondern ein Bericht der Generalstaatsanwaltschaft über diesen Bericht — siehe oben: 19. Nov. 2010). Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister von Neukölln, der Heisig aus jahrelanger enger Zusammenarbeit gut kannte (siehe oben: 15., 23. Sept. 2010), veröffentlichte auf seiner Homepage einen Gedenkartikel: „Sie fühlte sich manchmal recht einsam“, der etwas modifiziert in einigen Blättern nachgedruckt wurde. Er wäre in seiner Ambivalenz sorgfältig zu analysieren. Eine Passage sei hier zitiert:

„Um ihren Tod ranken sich bis heute noch wilde Spekulationen. Selbst meine ersten Gedanken gingen in die Richtung eines Fremdverschuldens. Hatte sie sich doch immer wieder mit bekannten Großfamilien angelegt. Aber ich denke, der Suizid wird inzwischen nicht mehr wirklich in Zweifel gezogen.

Natürlich bleiben Fragen. Wieso laufen Hunderte von Polizeibeamten mehrfach an ihr vorbei, obwohl sie doch so dicht bei ihrem Auto am Waldesrand zu finden gewesen wäre? Wieso konnten speziell ausgebildete Hunde sie mehrere Tage lang nicht wahrnehmen? Ihr Tod wird immer mit einem gehörigen Schuss Mystik verbunden bleiben.“

Dann eine Spitze gegen Heisigs Kollegen und speziell die Justizsenatorin:

„…habe ich Kullertränen nach ihrem Ableben als scheinheilig empfunden.“

Und erneut der Hinweis auf das Milieu eines Teils ihrer Klientel:

„…die besten und teuersten Anwälte der Stadt als Vertreter der angeblich völlig verarmten Familie.“Buschkowsky schloss seinen Beitrag mit dem Satz: „Irgendwann sollte man dieser außergewöhnlichen Person ein kleines Denkmal setzen. Und sei es nur das Namensschild für einen Platz oder eine Straße.“

Die Justizsenatorin Gisela von der Aue, die den Fall Heisig am liebsten als erledigt betrachtet sehen will (siehe oben: 22. Dez. 2010), griff Buschkowskys etwas ungeschickte Wortwahl für ihre Ablehnung des Vorschlags auf: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frau Heisig für sich ein Denkmal [sic!] gewünscht hätte…“ (zitiert in: Tagesspiegel, 5. Juli 2011)In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 6. Juli 2011 geht Regina Mönch auf dieses Thema ein und ruft nebenbei oft Vergessenes ins Gedächtnis: „Berlins Justizsenatorin Gisela von der Aue, die Heisig zu Lebzeiten als Störenfriedin empfand und auch so behandelte, reagierte sogleich und wie erwartet mit einer verschwurbelten Stellungnahme…“ Es gäbe aber Menschen, die Heisigs Andenken durchaus sichtbar bewahren wollten, gegen „jene Welt der Ämterbürokraten und Schönredner, die mit ihrer Rechenkunst glauben machen wollen, die Lage habe sich beruhigt.“ Sie regt deshalb an (wie auch Monika Maron, die im Tagesspiegel vom 3. Juli 2011 zitiert wird), um „den falschen Frieden ihrer [Heisigs] Feinde nachhaltiger zu stören“, dass „man sich einmal im Jahr zu einem Symposion zusammenfände. Dort wäre über Heisig-Themen zu streiten, etwa über die Ursachen für immer brutalere Übergriffe im öffentlichen Raum, über borniertes Ressortdenken, das die Rettung gefährdeter Jugendlicher verhindert, oder den ausgeprägten Deutschenhass junger Migranten, der im schlimmsten Fall das Leben willkürlich ausgewählter Opfer gefährdet.“Wenn ausnahmsweise in einem der Artikel die Frage der Umstände von Heisigs Tod angesprochen wird, steht dies nach wie vor unter dem Bann – dem von den Medien erstaunlich willfährig akzeptierten Bann -, der mit der ersten behördlichen Mitteilung, dass Heisig vermisst werde, verfügt wurde: es sei „keine Straftat“ zu erwarten. Die Berichterstattung während der fünftägigen Suche nach der Vermissten stimmte das Publikum auf „Suizid“ ein; der wurde dann auch amtlich bestätigt und, nachdem die Justizsenatorin die Presse nachdrücklich an Pietätspflichten erinnert hatte, weder angezweifelt noch nach Motiven befragt.

Dennoch zeigt sich sogar in den publizierten Äußerungen von Leuten, die Heisig gut kannten, gelegentlich, dass sie die offizielle Suizidthese nicht wirklich für wahr halten. So z.B. in der oben zitierten Passage aus dem Gedenkartikel von Buschkowsky, der in einer anderen Version (Berliner Morgenpost, 26. Juni 2011) den Todesfall Heisig wegen seiner politischen Dimension und wohl nicht mehr möglichen Aufklärbarkeit mit den Todesfällen John F. Kennedy und Uwe Barschel assoziiert. Auch Arnold Mengelkoch, als Migrationsbeauftragter von Neukölln einst enger Mitarbeiter von Heisig, kann „auch heute noch nur schwer akzeptieren, dass [sie] freiwillig aus dem Leben schied. Wie so viele hat Mengelkoch bei der Nachricht von ihrem Verschwinden zunächst an ein Verbrechen gedacht. Nur zu gut kennt er die Milieus, in denen sich Kirsten Heisig bewegte: vom kriminellen Familienclan bis zu den Kids, die von ihren drogensüchtigen Eltern weder Liebe noch Werte mit auf den Weg bekommen. [ … ] Außerdem kannte Heisig die mafiösen Strukturen in Neukölln und benannte sie auch in der Öffentlichkeit. Ein Mord wäre also nicht völlig abwegig gewesen. Aber Selbstmord? Bei einer Frau, die als das reine Energiebündel galt?“ (Tagesspiegel, 3. Juli 2011). Dennoch: Mengelkoch sagt nicht, was ihn von seinen Vermutungen abgebracht hat und ob er jetzt von der Suizidthese überzeugt ist.

Auch Werner Becker deutet in einem Beitrag, in der Heisig nur am Rande erwähnt wird, seine Skepsis gegenüber der offiziellen Suizidthese nur vorsichtig an, wenn er formuliert, Heisig habe einen „mysteriösen Tod“ gehabt, sei vor einem Jahr „tot aufgefunden worden“. (Junge Freiheit, 11. Juli 2011, S. 1)

Auf der Netzseite der von René Stadtkewitz gegründeten Partei DIE FREIHEIT erschien am 3. Juli 2011 der Beitrag
Kirsten Heisig: Ihr Mut ist uns Verpflichtung. Darin:
„Bis kurz vor ihrem Selbstmord hatte er [Stadtkewitz] mit Kirsten Heisig in engem Kontakt gestanden. Die Richterin hatte erwogen, nach dem Erscheinen ihres Buches Das Ende der Geduld. Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter für DIE FREIHEIT als Spitzenkandidatin in Berlin anzutreten.
Von der Berliner Politik wurde die mutige Richterin an ihrem Todestag nicht gewürdigt.“ (Hervorhebung im Original)

12. Juli 2011, Partei DIE FREIHEIT, Netzseite
465 Verfahren gegen jugendliche Drogensüchtige – aber kaum Verurteilungen„Zwischen dem 1. Dezember 2010 und Ende Mai 2011 wurden wegen Drogendelikten insgesamt 465 Verfahren gegen Jugendliche und 49 gegen Kinder unter 14 Jahren eingeleitet. Das teilte Justizsenatorin von der Aue auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten René Stadtkewitz, 46, mit. Allerdings wurden nur sieben der Jugendlichen verurteilt. In nur sechs Verfahren wurde die Durchführung nach dem Kirsten-Heisig-Modell beantragt. [Hervorh. Ref.] Überhaupt führten nur 23 der 465 Verfahren zu einer öffentlichen Anklage vor einem Jugendrichter.
Immer wieder sind Polizei und Justiz machtlos, wenn Straftäter sich als Kinder ausgeben, um so einer strafrechtlichen Verfolgung zu entgehen. Bei keinem der 49 Verfahren, die gegen Kinder [ein]geleitet wurden, konnte ein Arzt das wirkliche biologische Alter feststellen.“
23. August 2011, Berliner Morgenpost
Eine Jugend hinter Gittern, von Jens AnkerJugendgewalt „rückläufig … stark rückläufig … noch stärker rückläufig“ – seit 2009.Um Kirsten Heisig und die von ihr aufgeworfenen Probleme ist es still geworden. Aber anlässlich spektakulärer Fälle von Jugendgewalt in Berlin bringen die lokalen Blätter natürlich immer wieder Berichte, in denen dann, wie hier, die „verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig“ am Rande auch erwähnt wird. Wenn im Artikel lang und breit ausgeführt wird, dass die Jugendgewalt seit 2009 rückläufig sei, kann sich jeder denken, was von dem Ende Juli 2010 erschienenen Alarmruf Kirsten Heisigs zu halten ist. Diese sanfte und gerade deswegen wirksame Diffamierung begann, nach einer „Pietätsfrist“ wegen des tragischen Todes, im September 2010 (siehe oben) mit einem Artikel des in allen Medien präsenten Kriminologen Christian Pfeiffer in der Zeitschrift Cicero, gestützt auf diverse Statistiken. Den Tenor dieses Artikels, zu dem gehört, dass der „Migrationshintergrund“ von Tätern außer Acht gelassen oder bagatellisiert wird, findet man in zahlreichen seither erschienenen Artikeln in allen Berliner Zeitungen. Im obigen Artikel liest sich das so:“Es sind diese [spektakulären] Fälle von Jugendkriminalität, die die Menschen in Berlin verunsichern. Und wieder Angst machen. Kann man überhaupt noch am Abend oder nachts U- und S-Bahn fahren? Ist das nicht viel zu gefährlich geworden? Immer brutaler, immer rücksichtsloser gingen die jungen Straftäter vor, heißt es. Polizei und Justiz seien im Kampf gegen Jugendkriminalität machtlos, und immer weniger in der Lage, die innere Sicherheit auf Berlins Straßen und in den U- oder S-Bahnen zu gewährleisten. Ist das soziale Gefüge in der Stadt also in Gefahr?Susanne Bauer kann das so nicht bestätigen. Die Präventionsbeauftragte der Berliner Polizei breitet in ihrem Büro am Flughafen Tempelhof mehrere Tabellen vor sich aus. „Die Zahl der Straftaten geht seit 2009 zum Teil stark zurück“, sagt sie. „Auch die Zahl der Tatverdächtigen ist rückläufig.“ Aber werden die jugendlichen Straftäter nicht immer brutaler? … „Auch das geben die Zahlen nicht her“, sagt Susanne Bauer. … Auch die Jugendgruppengewalt ist in Berlin rückläufig. … Noch stärker rückläufig – um 23,5 Prozent auf 1618 Fälle – war die Anzahl von Raubdelikten.
[ … ]Susanne Bauer hat im Lauf der Jahre eine weitere Beobachtung gemacht: Sind die Täter erst Anfang 20 und haben eine Freundin, hören die allermeisten mit den Straftaten auf.“Diese Mentalität, die sich in einer Strategie des Zuwartens mit dem Motto „Milde zahlt sich aus“ ausprägt und erst bei sogenannten Intensivtätern, „nachdem nichts anderes geholfen hat“, empfindlichere Gefängnisstrafen verhängt, scheint noch immer vorzuherrschen (siehe Kritik des Kriminalisten Werner Sohn an Pfeiffer, oben, Sept. 2010).
24. August 2011
Kirsten Heisig wäre heute 50 Jahre alt geworden.Dieser Tag wurde in den Berliner Medien nicht zum Anlass genommen, an Kirsten Heisigs Wirken zu erinnern oder eine (Zwischen-)Bilanz zu den Ergebnissen des mit ihrem Namen verbundenen „Neuköllner Modells“ zu ziehen. Wie schon bei dem Vorschlag, ein Kondolenzbuch für sie auszulegen (siehe oben, 6. Juli 2010), blieb der Abgeordnete René Stadtkewitz auch diesmal der Einzige, der ein öffentliches Gedenken an Kirsten Heisig für geboten hielt.Auf der Netzseite der Partei DIE FREIHEIT erschien folgende Mitteilung: Stadtkewitz: „Wir dürfen Kirsten Heisig nicht vergessen.“
„Heute wäre Berlins bekannteste Jugendrichterin Kirsten Heisig 50 Jahre alt geworden. Die Mitglieder der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT werden am Amtsgericht Tiergarten einen Kranz niederlegen.‚Wenn wir Kirsten Heisig nicht gedenken, ist sie schon vergessen‘, stellte René Stadtkewitz, Vorsitzender der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT fest. ‚Diese mutige Frau hätte es verdient, dass Berlin sich ihrer erinnert. Aber der Regierende Bürgermeister ignoriert ihre Verdienste, weil sie seiner Politik der Kuschel-Justiz widersprechen.‘Kirsten Heisig sollte als Spitzenkandidatin für DIE FREIHEIT ins Abgeordnetenhaus Berlin einziehen. Sie brachte sich aber im Juli 2010 um. Das von ihr initiierte Kirsten-Heisig-Modell zur schnelleren Verurteilung von jugendlichen Straftätern stellt einen der zentralen Wahlkampfpunkte der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT dar.“In einem bei http://www.youtube.com aufrufbaren Video sagt Stadtkewitz, dass man die Kranzniederlegung im Foyer des Gerichtsgebäudes untersagt habe, sie deshalb auf der Straße vor dem Gebäude erfolgte.

In dem Video ist auch zu sehen, wo Kirsten Heisig beerdigt wurde (was bisher nicht öffentlich bekannt war): auf dem Friedhof Lübars in Berlin-Reinickendorf, Zabel-Krüger-Damm 176-186, in der Grabstätte des Ehepaars Dr. theol. Friedrich Weichert, Pfarrer i.R. (1913-1988) und Elli Weichert, geb. Determann (1908-1989).

3. September 2011, BZ – News aus Berlin
Heisigs Erbe wird leise zerschlagen
Bewahrt das Erbe von Kirsten Heisig!“ Kommentar von Uwe Steinschek
„… Zum Heisig-Prinzip gehörte auch das Team der Jugendgerichtshilfe. Das soll jetzt umstrukturiert, die Kompetenz auf verschiedene Ämter verteilt werden. So weit darf es aber nicht kommen! Weder aus finanziellen noch aus anderen Gründen.“


3. September 2011, Stern-online
Hans Peter Schütz: Wowereits blinder Fleck
„Das Thema Integration ist ein extrem heißes Eisen in Berlin. Und was sagt der amtierende Bürgermeister dazu? Nichts.“
Schütz zum neu erschienenen Buch des ARD-Journalisten Joachim Wagner über die islamische Paralleljustiz: Richter ohne Gesetz. Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat:
„Wagner zitiert die ehemalige Jugendrichterin Kirsten Heisig, einst Staatsanwältin und Richterin in Berliner Problembezirken, bevor sie vor einem guten Jahr im Tegeler Forst an einem Baum aufgehängt gefunden wurde. [!, meine Hervorh.] ‚Mich beschleicht (…) ein ungutes Gefühl‘, hatte Heisig kritisiert, ‚denn das Recht wird aus der Hand gegeben und auf die Straße verlagert oder in ein paralleles System verschoben, in dem dann ein Imam oder andere Vertreter des Korans entscheiden, was zu geschehen hat.‘
[ … ]
[Schäuble und] auch die Kanzlerin haben schon so getönt: ‚Es gilt das Grundgesetz, und nicht die Scharia.‘ Doch das spiegelt eher den Wunsch als die Wirklichkeit, wie Wagner belegt. ‚Die Polizisten wissen alles‘, sagt er im Gespräch mit stern.de. ‚Die Richter, etwa an den Berliner Gerichten, ebenso. Aber die Justiz guckt weg.‘ So offenbar auch die Berliner Senatorin fürs Justizwesen, Gisela von der Aue (SPD). Auf einen Brief Wagners, in dem er um Stellungnahme bat, reagierte sie nicht. Ehrhard Körting, Berliner Innensenator, antwortete immerhin – und verwies auf die Zuständigkeit der Kollegin von der Aue.“

5. September 2011, Der Tagesspiegel (Berlin)

Der Fall des Kronzeugen Buschkowsky

Ein Kommentar von Jost Müller-Neuhof“[ … ]

Deutschland schafft sich nicht ab, obwohl Thilo Sarrazin dies mit seinem Taschenrechner ermittelt zu haben glaubte, Richter sind keine Schwachmaten, obwohl Heinz Buschkowskys Bauchgefühl anderes sagt, der Rechtsstaat ist nicht gefährdet, und es entsteht keine islamische Paralleljustiz [Joachim Wagner], wenn in einzelnen Verfahren Akteure auftauchen, die Zeugen beeinflussen.

Deutsche und Nichtdeutsche leben gut miteinander, die Justiz funktioniert auch mit [islamischen] Friedensrichtern und ohne Kirsten Heisig. Jemand muss es Buschkowsky sagen. Bei Sarrazin ist es zu spät.“

15. November 2011

WDR – Politikum – Das Meinungsmagazin

Was bleibt vom Neuköllner Modell? – Das Erbe der Richterin Heisig in der Politikum-Wiedervorlage„Mittlerweile gehen auch die Staatsanwälte in Norderstedt und Bamberg nach dem Berliner Muster vor. Allerdings vermisst Falko Lieke, der CDU-Jugendstadtrat von Berlin-Neukölln, in seiner eigenen Stadt den Heisig-Effekt:

Es darf nicht einschlafen, unsere Richterschaft muss sich diesem Thema mehr zuwenden, dieses Engagement, diese Power, die Frau Heisig reingebracht hat, war eine sehr gute Initialzündung, die wir auch nicht versanden lassen wollen.

22. November 2011, Der Tagesspiegel (Berlin)

Ende der rot-roten Ära in Berlin, S. 2

Wie es mit den scheidenden Senatoren weiter geht…“[ … ]

GISELA VON DER AUE

Wer ihren Namen bei Google eingibt, bekommt drei Suchvorschläge: SPD, Berlin und Kirsten Heisig. Der Tod der streitbaren – und mit von der Aue streitenden – Richterin im Juni 2010 hatte die 62-jährige Justizsenatorin zuletzt etwas in Bedrängnis gebracht.“

So? Inwiefern? Der Autor belässt es bei der Andeutung und schließt mit dem Satz ab:

„Aber Ärger war von der Aue von ihrem ersten Amtstag an gewöhnt… „

10. Mai 2012, Pressemitteilung des WDR:

[Deutscher] CIVIS-Fernsehpreis 2012 [der Sparte ‚Information‘] für die WDR-Dokumentation Menschen hautnah: Tod einer Richterin – Auf den Spuren von Kirsten Heisig.Zu diesem Film siehe oben, 9. März 2011. Zitate:“Es war von der Redaktion her wichtig, dass niemand Zweifel [an der Suizid-These] äußert.““Erstaunt bis empört kritisierten sie [die Autorinnen] die Berliner Polizei. Trotz zahlreicher Interviewanfragen über Monate hinweg habe die Polizei abgeblockt und Terminschwierigkeiten vorgeschoben.“Im Begleittext fehlt jeder Hinweis auf diese massiven Beschränkungen, unter denen der Film entstand. Stattdessen wird die offizielle Darstellung wiederholt, die auch die Medien von Anfang an ohne kritische Nachfrage — kolportierten:

„Plötzlich war sie verschwunden, von Entführung und Mord wurde gemunkelt. Als man ihre Leiche fand, lautete das Obduktionsergebnis: Eindeutig Suizid.“

26. Juli 2012, Frankfurter Allgemeine Zeitung:

Bushido und seine Freunde

von Mechthild Küpper, Berlin“Das Praktikum des Rappers Bushido im Büro des Baden-Württemberger Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten (CDU) hat den Blick auf ein besonderes Milieu gelenkt: das der türkisch-kurdisch-libanesischen Clans. Mit dem unter Jugendlichen berühmten Bushido zeigen sich die Politiker gerne, ob von Stetten, Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) oder Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Mit den Halbwelt-Typen aus seinem Bekanntenkreis würden dieselben Politiker jedoch nicht gerne posieren.

[ … ]

Raub, Drogen, Waffen, Zuhälterei: Wer aber unbedacht in flamboyanten Geschichten Ùber die Burschen aus den ‚arabischen Clans‘ schwelgt, erlebt, dass sie gute Anwälte kennen und bezahlen können. Die Mitarbeiter der Ermittlungsbehörden wägen daher jedes Wort, das sie über ‚die Familien‘ sagen. Die Faustregel aus dem wirklichen Leben gilt auch in diesem Milieu: Je einflussreicher einer ist, desto weniger Straftaten sind ihm nachzuweisen.

[ … ]

Etwa zwölf dieser Großfamilien sind der Polizei bekannt, einige bemühen sich aktiv um ein besseres Image.

[ … ]“Der insgesamt ambivalente Artikel schließt mit einem merkwürdig gewundenen Absatz:“Als die populäre Jugendrichterin Kirsten Heisig vor zwei Jahren vermisst wurde, wurde zunächst vermutet, einer ihrer ‚Kunden‘, ein durchgeknallter Jugendlicher, habe sie entführt. Die Leser ihres Bestsellers ‚Das Ende der Geduld‘ lernen etliche Figuren aus dem kriminellen Neuköllner Milieu kennen. Doch Frau Heisig war nicht entführt worden; sie hatte sich das Leben genommen. Aus bisher ungeklärten Gründen sinkt die Jugendkriminalität, deren Bekämpfung sie sich leidenschaftlich widmete, über den demographischen Trend hinaus. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Jugendabteilung verkleinert, die Zahl der Jugendrichter wurde verringert – sogar die Belegung der Jugendstrafanstalten ging zurück.“Allerdings wurde, als Kirsten Heisig vermisst wurde, allenthalben das Nächstliegende vermutet: dass die Richterin von professionellen Killern jener Clans entführt und ermordet wurde; denn sie hatte nicht nur mit Kleinkriminellen zu tun, sondern störte offenbar massiv eine Szene, in der Kriminalität und öffentliche Reputiertheit eine Symbiose bilden (s. oben 15. Sept. 2010, Zitat Buschkowsky: „Sie kannte auch alle Schliche der bestbezahlten Anwälte der Stadt“). Der Vorschlag, in Richtung ‚arabische Clans‘ zu ermitteln, konnte obendrein aus Gründen unserer kläglichen Staatsraison nicht laut werden. Das konnte und kann man aber nur außerhalb der etablierten Medien lesen, in Blogs und Internetforen. Jeder wusste, wie gefährdet Heisig war. Polizei, Politik (voran die Justizsenatorin) und Behörden verkündeten jedoch so eindringlich wie stereotyp und kurz angebunden: „Wir haben keinen Hinweis auf ein Verbrechen.“ Und genau dies verkündete auch unisono (die wenigen Ausnahmen sind hier dokumentiert) die Presse; bald auch das Ergebnis, auf die dies von Beginn an hinauslief: Suizid. Die totale Nachrichtensperre akzeptierte die Presse, ohne sie auch nur zu nennen.
Dies alles weiß Küpper, seit 1999 Berlin-Korrespondentin der FAZ, ganz genau – und schreibt trotzdem, ja deshalb, diesen gequält „politisch korrekten“ Schlussabsatz über eine Frau, die „leidenschaftlich“ gegen ein Phantom (steigende Kriminalität) gekämpft und sich dann umgebracht hat.


+++ zuletzt bearbeitet: 11.09.2012 +++
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Gerhard Wisnewski

Am 6. April 2012 wurde die Leiche des Schauspielers Michael Dorn aus der Glienicker Lake bei Berlin gefischt. Dorn und die 2010 ebenfalls durch Erhängen gestorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig hatten einen gemeinsamen Freund. Dorns Leiche war stark verwest, um den Hals trug er ein Seil. Die Hände waren auf dem Rücken gefesselt, enthüllte die Berliner Staatsanwaltschaft jetzt gegenüber Gerhard Wisnewski. Suizid, erklärten die Ermittler.

Man schreibt den 6. April 2012. Gegen 14.15 Uhr sind in der Glienicker Lake bei Berlin zwei Freizeitsportler mit ihrem Kanu unterwegs. Etwa 40 bis 50 Meter vom Ufer entfernt sehen sie plötzlich etwas, das sie zunächst für eine Schildkröte halten: eine runde Form, die aus dem Wasser ragt. Beim Näherkommen stellen sie jedoch fest: Es handelt sich nicht um den Panzer

einer Schildkröte, sondern um das Schädeldach eines im Wasser treibenden Menschen. Es ist der seit dem 10. März 2012 vermisste Schauspieler Michael Dorn (»Gute Zeiten, Schlechte Zeiten«).

Spurlos verschwunden…

Dorn verschwand auf ganz ähnliche Weise wie die 2010 verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig. Am 10. März 2012 wurde er zuletzt gesehen, am 13. März wurde Vermisstenanzeige erstattet. Genau wie bei Heisig wurde sein Auto verlassen aufgefunden, und zwar an der Glienicker Brücke, unweit des späteren Leichenfundorts. Genau wie bei Heisig ergab eine im Umfeld des Autofundorts eingeleitete Suchaktion nichts. Obwohl »das Gebiet rund um die Brücke… mit Spürhunden, Tauchern und Beamten der Wasserschutzpolizei …. weiträumig abgesucht wurde« (bild.de, 25.3.12) und das Wasser hier nur ein bis zwei Meter tief ist, fanden die Beamten nichts.  Auch die Leiche der Jugendrichterin war zunächst nicht gefunden worden, obwohl die Polizei exakt am späteren Fundort suchte. Genau wie die Jugendrichterin wurde auch Dorn erhängt beziehungsweise mit einem Seil um den Hals aufgefunden. Das andere Ende des Seils fand sich an der Glienicker Brücke. In seiner Wohnung entdeckte die Berliner Polizei angeblich einen Abschiedsbrief.

Der verlassene Wagen von Michael Dorn an der Glienicker Brücke im März 2012

Fotos: Riedel

Jede Menge Fragen

Doch genau wie bei Heisig gibt es auch bei diesem Selbstmord einige Fragen. In diesem Fall:

  • Warum hat Dorn sich erhängt, obwohl er mit Schusswaffen vertraut war?
  • Warum waren die Hände der Leiche mit Kabelbindern auf dem Rücken gefesselt?

Wer Zugang zu Schusswaffen hat, wählt normalerweise kaum den quälenden Erhängungstod. Auf der anderen Seite ist ein fingierter Selbstmord durch Erhängen mit anschließendem Fall ins Wasser die ideale Methode, um jemanden aus dem Weg zu räumen ohne Spuren zu hinterlassen. Kugeln und Patronenhülsen gibt es nicht; Fasern, DNS und andere Anhaftungen werden abgewaschen. Eine längere Liegezeit sorgt für weitgehende Verwesung. Das Wichtigste ist aber wohl, dass Dorn und Heisig einen gemeinsamen Bekannten hatten. Was umgekehrt bedeutet, dass im Umfeld dieses Bekannten zwei Menschen in kurzer Zeit auf ganz ähnliche Weise verschwanden und »Selbstmord« begingen. Ein seltsamer Zufall. Oder steckt mehr dahinter? Wenn ja, dann wird jede Heisig-Spur auch zur Dorn-Spur und umgekehrt. Und nachdem der Selbstmord von Frau Heisig im Grunde widerlegt ist, stellt sich nun die Frage nach den wirklichen Todesumständen von Michael Dorn.

Blick ins Innere des Dorn-Wagens

Foto: Riedel

Laut Auskunft der Staatsanwaltschaft Berlin vom 19. September 2012 war Dorns Leiche stark verwest, die Beurteilbarkeit des Leichnams »aufgrund der weit fortgeschrittenen Fäulnisveränderung der inneren Organe stark erschwert«. In der Lunge fand sich ein Lungenödem, am Hals eine Strangmarke mit Knoten, aber »keine Hinweise auf eine stumpfe oder scharfe Gewalteinwirkung durch fremde Hand«. Als Todesursache gilt ein so genanntes »atypisches Erhängen« – »atypisch« wegen der gefesselten Hände auf dem Rücken. Und diese geben denn auch zu denken – genau wie die Frage, warum sich der angebliche Waffennarr Dorn nicht lieber mit einem Kopfschuss das Leben nahm als sich einer komplizierten und quälenden Prozedur an einer Brücke zu unterziehen. Tatsächlich ist eine Fesselung der Hände mit mehreren Kabelbindern auf dem Rücken schwer vorstellbar. Dazu müsste zunächst die Halsschlinge angelegt werden, um dann die Handgelenke hinter dem Rücken aneinander zu legen und blind mit den Kabelbindern zu hantieren. Dabei müsste ein Kabelbinder um die Handgelenke gelegt, das eine Ende in die kleine Öse am anderen Ende eingeführt und der Kabelbinder anschließend festgezurrt werden. Die weiteren Kabelbinder müssten dann auf dieselbe Weise eingefädelt und festgezurrt werden – und zwar blind und mit bereits gefesselten Händen. Etwas einfacher wäre die Sache vielleicht mit einem Doppelkopfkabelbinder, mit dem sich zwei Schlaufen für die Handgelenke bilden lassen. Allerdings ist im Obduktionsbericht explizit von »Kabelbindern« im Plural die Rede.

Fesseln sind immer verdächtig

»Finden sich an der Leiche Fesselungen, so ist dies zunächst immer verdächtig auf eine Fremdeinwirkung«, schreiben die Gerichtsmediziner Brinkmann und Madea in ihrem Handbuch gerichtliche Medizin.  Fesselungen werden demnach »sowohl beim Homizid als auch beim Suizid und Unfall (zum Beispiel spielende Kinder, autoerotische Betätigung) beobachtet«. Tatsächlich gibt es auch Erhängungs-Selbstmorde mit auf dem Rücken gefesselten Händen, wobei die Selbstmörder offenbar große Mühen darauf verwenden, die Hände unbeweglich zu machen, um sich später nicht mehr selbst retten zu können. Inwieweit dabei auch die in dieser Situation schwierig zu handhabenden Kabelbinder benutzt werden, ist fraglich. Sicher dagegen ist, dass Kabelbinder bei Polizei, Sicherheitsbehörden und Sondereinsatzkommandos zum täglichen Handwerkszeug gehören, um Personen schnell, unkompliziert und sicher zu fesseln (»Plastikfesseln«).

Wie geht es nun im Fall Dorn weiter? Gar nicht: Angeblich hatte Dorn vor seinem Verschwinden Probleme, die für einen Suizid sprechen. Der von der Berliner Polizei gefundene Abschiedsbrief gilt als echt, laut Obduktion steht ein »suizidales Geschehen … im Vordergrund.« Eine hundertprozentige Sicherheit besteht damit allerdings nicht.

Weitere Informationen:

www.kirsten-heisig.info/

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Bananenstaat Deutschland: Vor 2 Jahren wurde Kirsten Heisig ermordet

Gerhard Wisnewski

Vor 2 Jahren, am 28. Juni 2010, verschwand die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Fünf Tage später, am 3. Juli 2010, wurde sie tot aufgefunden. Selbstmord, behaupteten die Behörden. Doch von Anfang an gab es Ungereimtheiten in dem Fall: Es gab keinen Abschiedsbrief, Berichte über eine angeblich letzte SMS mussten zurückgezogen werden. Trotz eindeutiger Hinweise auf einen Mord wird die Sache nicht weiterverfolgt. Gerhard Wisnewski blickt zurück …

Montag, der 28. Juni 2010, muss für die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ein besonderer Tag gewesen sein. Am Tag zuvor hat Deutschland bei der Fussball-WM 4:1 gegen England gewonnen; sie ist ein glühender Fußballfan. Am Montagvormittag erscheint sie laut Berliner Kurier wie immer zur Arbeit im Amtsgericht Tiergarten. Außerdem liefert sie an diesem Montag bei ihrem Verlag die letzten Korrekturen für ihr Buch Das Ende der Geduld – konsequent gegen jugendliche Gewalttäter

ab. Sie fiebert der Veröffentlichung entgegen; Berichten zufolge hat sie sich »diebisch« darauf gefreut. Konsequent wirft die Richterin denn auch die PR-Maschine an. Um 13.48 Uhr akzeptiert sie per SMS die Einladung zu einer Talkshow: »Alles klar und schöne Ferien«, simst sie an Stern TV, »liebe Grüße KH«. Zwei Tage vor ihrem Verschwinden hat sie einen Termin mit dem B.Z.-Reporter Ole Krüger ausgemacht: »Tschüss, Herr Krüger, wir sehen uns dann in zehn Tagen.« Das wäre dann der 6. Juli 2010. »Dann reden wir auch über mein Buch«, habe sie am Telefon gesagt. Das Buch, »auf das sie sich so sehr gefreut hat«, so Krüger am 5. Juli 2010.

Zwei Wochen zuvor zeichnete das ZDF mit Kirsten Heisig eine Folge der Talkshow Peter Hahne auf. Sie sei »entschieden, eloquent, konsequent, aber auch humorvoll aufgetreten«, wird Hahne später zitiert: »Sie erschien mir mutig, tatkräftig, zupackend und kein bisschen resignativ«, meinte Hahne gegenüber Quotenmeter.de.

Die Buchveröffentlichung wäre der Treibsatz für eine noch steilere Medienkarriere geworden. Kirsten Heisig wäre in den Talkshows herumgereicht worden. Ihr Einfluss auf die Justiz in ganz Deutschland hätte weiter zugenommen.

Doch dazu kommt es nicht. Denn am Abend dieses 28. Juni 2010 wird Kirsten Heisig gegen 21.30 Uhr zum letzten Mal lebend gesehen. Laut offizieller Version fährt sie mit ihrem Auto in den Berliner Stadtteil Heiligensee, stellt ihren Wagen vor dem Haus »An der Schneise 14« ab und geht etwa 500 Meter weiter direkt neben der Straße »Am Elchdamm« in den Wald. Ihr Handy habe sich zum letzten Mal um 21.51 Uhr in das Netz eingeloggt, erklärt die Staatsanwaltschaft später. Also 20 Minuten nach Sonnenuntergang. Schon in etwa 60 Metern Entfernung vom nächsten Haus sucht sich die Mutter von zwei Kindern einen Ast, windet einen Strick oder ein Seil darum, schlingt es sich um den Hals und lässt sich hineinfallen.

Bei sommerlichen Temperaturen zwischen 36 und 40 Grad im Schatten hängt die Leiche die

Hier ging Kirsten Heisig angeblich wohl ganz freiwillig in den Wald.

nächsten fünf Tage unbemerkt im lichten Wald. Die Kniee der Toten befinden sich direkt über dem Erdboden. Der Gestank muss enorm sein und den gesamten Stadtteil einhüllen, schlimmer als damals, als hier einmal ein Wildschwein verweste und die ganze Nachbarschaft aufrüttelte. Während Berlin unter einer Hitzewelle schwitzt, bemerkt jedoch niemand etwas von der verwesenden Leiche – nicht die Anwohner, nicht die Spaziergänger, nicht die Hunde der Spaziergänger und auch nicht die Suchhunde der Polizei. Während die Tote noch unentdeckt im Wald hängt, schließt die Berliner Polizei bereits »eine Entführung, überhaupt eine Straftat« aus (Berliner Kurier, 02.07.2010). Also ohne die Leiche gesehen zu haben und die Todesumstände zu kennen.

Erst am Samstag, den 3. Juli 2010, wird die Tote gefunden. Allerdings nicht von Anwohnern mit ihren Hunden, sondern von einer Polizistin. Diese scheint eine bessere Nase zu haben, als die Vierbeiner. Und sogar eine bessere Nase als die »Galgenvögel«: Normalerweise würden sich über einem derartigen Leichnam Hunderte von Aaskrähen versammeln und die ganze Umgebung alarmieren. Aber auch die Aaskrähen bekommen von der Toten nichts mit. Noch bevor es über die Identität der stark verwesten Leiche Gewissheit gibt, weiß die Berliner Justizsenatorin von der Aue, dass es sich um Kirsten Heisig handelt.

Einen Abschiedsbrief hat die Frau, die ihre Entscheidungen sonst ausführlich schriftlich begründete, nicht hinterlassen. Die Medien gehen stattdessen mit einer letzten SMS von Kirsten Heisig hausieren. »Ich habe bei Euch alles falsch gemacht«, soll sie laut B.Z. darin an ihre Kinder geschrieben haben. Angeblich antwortet eine Tochter: »Bitte tu’ es nicht.« Ende September 2010 streicht die B.Z. diese Passage auf eine Beschwerde beim Deutschen Presserat hin aus ihrem Bericht. Daraufhin steht die Sache mit der SMS nicht mehr in dem Artikel – was andere Medien nicht davon abhält, sie immer wieder aufzutischen.

Lage des Todesbaumes von Kirsten Heisig

Am 5. Juli 2010 beginne ich mit meinen Recherchen zu dem Fall Heisig. Überall wird auf Teufel komm raus gemauert. Gehört das letzte Interview mit einem kurz darauf verstorbenen Prominenten normalerweise zu den Highlights der Medienlandschaft, hält das ZDF die Peter-Hahne-Talkshow mit Heisig unter Verschluss. Stattdessen produziert der WDR später lieber eine andere Dokumentation, die die Selbstmord-Version festzuklopfen versucht (siehe unten).

Die Berliner Staatsanwaltschaft mauert. Absolute Nachrichtensperre. Die »Auskünfte« des Justizsprechers sind geradezu aseptisch frei von Informationen. Während Obduktionsergebnisse und sogar Krankheiten von Todesopfern sonst freimütig diskutiert werden (Love Parade, Dominik Brunner), will die Staatsanwaltschaft über die Todesumstände von Kirsten Heisig nicht das kleinste Detail herauslassen. Schließlich verklage ich die Staatsanwaltschaft auf Auskunft nach dem Berliner Pressegesetz. Am 9. August 2010 weist das Verwaltungsgericht Berlin die Klage ab. Ich gehe in die nächste Instanz. Am 11. November 2010 verpflichtet das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg schließlich die Staatsanwaltschaft Berlin, über die Todesumstände von Kirsten Heisig Auskunft zu geben (OVG 10 S 32/10). Damit die Auskunft auch wirklich eintrifft, muss ich dem Generalstaatsanwalt via Anwalt noch mit der Beantragung eines Zwangsgeldes drohen.

Am 19. November 2010 trifft die Auskunft endlich ein. Danach hat sich Kirsten Heisig im Wald am Elchdamm selbst erhängt. Die Leichenliegezeit sei »aufgrund der starken Fäulnisveränderungen« nicht auf wenige Stunden einzugrenzen, aber mit einer Leichenliegezeit von mehreren Tagen zu vereinbaren. Demnach müsste Heisig also wirklich so lange offen im Wald verwest sein. Ein Kriminalhauptkommissar erstellt mir eine Analyse des Papiers. Ergebnis: Die Auskunft der Staatsanwaltschaft ist ein Dokument der Schlamperei und Unprofessionalität. Und der Beweis für einen Mord. Denn der Kriminalist hält es für »undenkbar«, dass Heisigs verwesende Leiche mitten im Hochsommer fünf Tage in unmittelbarer Nähe einer Wohnsiedlung hing:

Die von der Staatsanwaltschaft angegebene »Leichenliegezeit von mehreren Tagen« bei hohen Außentemperaturen sei »mit enormer Geruchsentwicklung verbunden«. »Ich halte es für undenkbar, dass ein verwesender Leichnam so nahe bei der Wohnbebauung schon alleine wegen des Geruchs über mehrere Tage unbeachtet bleibt.« Damit sei eigentlich schon klar, »dass an der ganzen Sache etwas nicht stimmt. Man hätte den Leichnam nach kurzer Zeit finden müssen.«

Obwohl in der Auskunft der Staatsanwaltschaft von den »starken Fäulnisveränderungen« an der Leiche die Rede ist, werden keine Biss- und Fraßspuren von Tieren erwähnt. Tatsächlich müssten beispielsweise Aaskrähen die Tote regelrecht zerlegt haben. »Wenn es hier keine Spuren von Tierfraß gab, hat die Leiche dort nur kurz gehangen«, schreibt der Kriminalbeamte. »Da es aber wie oben beschrieben deutliche Verwesungsanzeichen gab, muss sie vorher woanders gewesen sein. Also hat sie jemand an der Fundstelle dort hingehängt. … Ich sehe nur Fakten, die gegen einen Suizid sprechen.«

Wo – wenn nicht an dem Baum – war die Leiche von Kirsten Heisig also wirklich? Etwa drei Tage nach der Bergung der Toten (am 3. Juli 2010) findet ein Spaziergänger mit einem Hund etwa 200 Meter von dem angeblichen Todesbaum entfernt eine grüne Plastikplane mit einer bräunlichen Flüssigkeit. Sie stinkt nach Verwesung. Der Hund wälzt sich darin; er muss ihn hinterher stundenlang schrubben. Die Plastikplane liegt am kurzen Ende einer grabähnlichen Anlage mit den ungefähren Maßen von 70 mal 200 Zentimetern. Sein Blick fällt flüchtig auf einen aus dem Waldboden ragenden Hundekadaver. Der Spaziergänger ruft die Polizei. Ein paar Tage später liegen mehrere schwere Baumstämme über der grabähnlichen Anlage. Im Waldboden erkennt man die Reifenspuren eines schweren Waldfahrzeuges. Die tonnenschweren Baumstämme wurden der Länge nach über die grabähnliche Bodenveränderung gelegt.

20. August 2010. Wenn man die Baumstämme an der grabähnlichen Anlage beiseite rollt, kann man immer noch das dunkle Rechteck von etwa 70 mal 200 Zentimetern erkennen. Nach kurzer Grabung stößt man auf ein stinkendes Bündel – den Hundekadaver. Bei näherem Hinsehen stellt sich heraus, dass der Kopf fehlt. Der Chip und Tätowierungen sind damit weg. Ein Chiplesegerät (RM INDEXL) zeigt keine Reaktion.

Am 19. November 2010, demselben Tag, an dem die Auskunft der Staatsanwaltschaft bei mir eintrifft, heißt es in den Medien: Die Richterstelle von Kirsten Heisig werde 2011 nicht mehr besetzt. Die Abteilung werde abgewickelt, zitiert eine Zeitung einen Gerichtssprecher. Angeblich geht die Jugendkriminalität in Berlin immer weiter zurück – was Heisig immer wieder bestritten hatte. »Insgesamt will die Berliner Justiz im kommenden Jahr vier von derzeit 38 Jugendrichterstellen streichen«, so die Zeitung. Mit Heisig wäre das wohl nicht gegangen.

Am 9. März 2011 behauptet die WDR-Dokumentation Tod einer Richterin: »Kirsten Heisig hat Selbstmord begangen.« Deutschland darf kein Bananenstaat sein. Eine Banane ist ja auch eine viel zu edle Frucht.

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Kirsten Heisig

 

Bananenstaat Deutschland: Vor knapp 2 Jahren wurde Kirsten Heisig ermordet……………..

 

Jugendrichterin Heisig: »So jemand bringt sich doch nicht um«

 

Familienrichterin Heisig _ komplett………10.01.2011.Kripobeamter sieht Mordverdacht im Fall Heisig…..Komplett mit allen Heisig – Teilen und Berichten Aktuell bis 10.01.2011


Kirsten Heisig wollte in die Politik_ Motiv für einen Mord

Die Hintergründe von Kirsten Heisigs »Selbstmord« werden immer dubioser. Jetzt brachte sie der Berliner Stadtverordnete René Stadtkewitz als geplante Galionsfigur für seine neue islamfeindliche Partei ins Spiel. Doch wollte sie das wirklich werden? Oder eben gerade nicht? Lesen Sie den Bericht von Gerhard Wisnewski …


Kirsten Heisig Teile 1 bis 4

Teil 1: Die Suche…..Teil 2: Merkwürdig….Teil 3: Andere kritische Stimmen…..Teil 4: Portrait einer Richterin


info-kopp-verlag-de_hintergruende_deutschland_gerhard-wisnewski_fall-he

Kirsten Heisigs Buch ist ihre aktuellste und letzte öffentliche schriftliche Äußerung. Noch am Tag ihres Verschwindens konnte sie auf den Inhalt einwirken, indem sie letzte Korrekturen beim Verlag ablieferte. In ihrem Buch gibt Kirsten Heisig auf die Frage nach dem angeblichen Selbstmord eine eindeutige Antwort, und zwar in ihrem Nachwort, das sie ausdrücklich mit »Etwas Persönliches« überschreibt. Es sei notwendig, »eine ehrliche Debatte jenseits von Ideologien zu führen«, schreibt sie da. »Sie wird kontrovers, wahrscheinlich auch schmerzhaft sein. Deutschland wird sie aushalten – und mich auch.«

Ein tragischer Irrtum.


Auskunft der Generalstaatsanwaltschaft 19.11.2010

Kopie von Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg vom 11.11.2010

Danach wird die Staatsanwaltschaft Berlin

»… im Wege der einstweiligen Anordnung

verpflichtet, dem Antragsteller Auskunft zu erteilen über die

konkrete Todesursache und den Todeszeitpunkt der Jugendrich-

terin Kirsten Heisig, den genauen Fundort und die

Auffindesituation der Leiche, darüber, welche Fakten eine

Fremdverursachung des Todes ausschließen, und welche ob-

jektiven Anhaltspunkte für ein planvolles Vorgehen von Frau

Heisig in Bezug auf den eigenen Tod sprechen.


Familienrichterin Heisig _ komplett bis 8 .

Sie hat aufgeregt, polarisiert und gespalten. Sie wirbelte Staub auf und ließ keinen kalt: Die

Bedeutung der am 3. Juli 2010 angeblich in einem Wald bei Berlin tot aufgefundenen
Familienrichterin Kirsten Heisig, die jugendliche Straftäter schnell abzuurteilen pflegte,
ging weit über Berlin hinaus – oder sie stand kurz davor, weit über Berlin hinauszugehen.
Doch kurz vor der Veröffentlichung ihres mit Sicherheit Aufsehen erregenden Buches ist
die Frau plötzlich mausetot – ja, was ist denn da passiert? Ganz ruhig: »Selbstmord«,
sagen die Behörden. Wie bei einem Mord gibt es aber auch bei einem Selbstmord ein
Motiv. Aber wo ist dieses Motiv im Fall Heisig? Alle bekannten sozialen Umstände sprechen
gegen einen Selbstmord.

 Das Vermächtnis der Richterin

…ändern kann, müssen Politiker und Medien endlich ihrer unerträglichen politischen Korrektheit ein Ende setzen. Ja, die Probleme werden vor allem von Arabern und Türken verursacht.

 In Berlin kann ein Mensch verschwinden und ohne jeden Beweis gegenüber der Öffentlichkeit zum Selbstmörder erklärt werden. Das geht jetzt aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin hervor. Es wies eine Klage des Journalisten Gerhard Wisnewski auf konkrete Auskunft über die Todesumstände der Jugendrichterin Kirsten Heisig ab. Für das »Eilverfahren« brauchte das Gericht drei Wochen, vergaß aber nicht, den Streitwert zu erhöhen, wodurch die Kosten des Verfahrens stiegen.

Ermittlungen zu einem mysteriösen Todesfall – DVD
DVD, Laufzeit ca. 45 Minuten………Vor dem Hintergrund der bundesweiten Bekanntheit Heisigs sei »von einem breiten öffentlichen Interesse an Informationen über die Umstände des Todes von Frau Heisig auszugehen«, wobei es dem Antragsteller Wisnewski darum gehe, die Einschätzung der Staatsanwaltschaft, »dass es sich um einen Suizid gehandelt habe, nachvollziehen zu können«. Das öffentliche Interesse gehe also »über die allgemeine Neugierde wegen des Todes einer bekannten Persönlichkeit hinaus, weil auch die Frage im Raum steht, ob der Tod der Richterin möglicherweise im Zusammenhang mit ihrem beruflichen, rechtspolitischen oder publizistischen Engagement stehen könnte«.

Im vorliegenden Fall gehe es ja nicht darum, »die näheren Umstände und Hintergründe eines Selbstmords darzustellen«, sondern darum, »die Bewertung als Selbsttötung überhaupt nachvollziehen zu können«. Der postmortale Persönlichkeitsschutz gehe nicht so weit, dass »die Öffentlichkeit sich mit der bloßen Mitteilung des Todes und einer zusammenfassenden Bewertung – Ausschluss von Fremdeinwirkungen – begnügen müsste. Dies würde weder dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit noch der Kontrollfunktion der Presse gerecht.«

Wisnewskis Berliner Anwalt Dr. Wolfram Hertel hat der Staatsanwaltschaft nunmehr eine Frist bis zum 18. November 2010 gesetzt, die begehrten Auskünfte zu erteilen.

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Wider die Uminterpretation schlimmster und grauenvollster Verbrechen am Deutschen Volk zu einer „Befreiung“


Wider die Uminterpretation schlimmster und grauenvollster Verbrechen am Deutschen Volk zu einer „Befreiung“

und eine Richtigstellung zur Behauptung von der „deutschen Kriegsschuld“

Die perfide und an Verlogenheit und Menschenverachtung nicht zu überbietende Idee, schlimmste und grauenvollste an einem Volk begangene Verbrechen als „Befreiung“ hinzustellen, kann nur dort verfangen, wo über Jahrzehnte mit einem systematisch betriebenen Umerziehungsprogramm massiv Geschichtsfälschung betrieben, und ein besiegtes Volk seiner Souveränität beraubt und unter Fremdherrschaft gestellt wurde, sowie eine sich wenig um Recht und Gesetz, sondern viel mehr um Vorgaben alles beherrschender Einflußmächte und die Erwartungshaltungen völlig gleichgeschalteter Medien kümmernde politische Justiz installiert. Eine politische Justiz, welche im Stile einer Inquisition dafür sorgt, daß Menschen mit den Inhabern der Macht mißliebigen Ansichten wie Schwerverbrecher verfolgt und selbst noch als Greise ins Gefängnis gesperrt werden. Dadurch ist dann auch für eine entsprechende Einschüchterung im Volke gesorgt – denn wer will schon ins Gefängnis wandern, wenn er etwas äußert, das den Herrschenden nicht paßt?

Daß es sich beim Zweiten Weltkrieg (zu dessen Folgen statt einer „Befreiung“ vielmehr das oben Genannte gehört) offensichtlich tatsächlich um einen von langer Hand geplanten Vernichtungskrieg gegen das Deutsche Reich und Volk gehandelt hat, wird bereits daran deutlich, daß – was heute beflissentlich verschwiegen wird – England und Frankreich dem Deutschen Reich am 3. September 1939 den Krieg erklärten (nicht etwa umgekehrt!), mit der Begründung der Intervention der Wehrmacht in Polen (um die historisch belegten Übergriffe, Verschleppungen, Morde und weiteren Grausamkeiten an Deutschen, aber auch an anderen Minderheiten, zu unterbinden). – Als aber wenig später die Rote Armee von Osten her in Polen einfiel, erfolgten keine Kriegserklärungen seitens Englands und Frankreichs an die Sowjetunion, die aber erfolgen hätten müssen, wenn es sich beim vorgeschobenen Grund der Kriegserklärungen gegen das Deutsche Reich nicht nur um einen Vorwand handeln hätte sollen, um den unter permanenter Zurückweisung der belegten deutschen Friedensbemühungen offensichtlich längst beabsichtigten Krieg gegen Deutschland und das Deutsche Volk voll zu entfesseln.

Der von Osten nach Polen einmarschierenden Sowjetunion wurde aber nicht nur nicht der Krieg erklärt, sondern diese wurde schließlich zum Verbündeten der Deutschland wegen dessen Einmarsches in Polen den Krieg erklärt Habenden! Welche sich dabei nicht im geringsten um die zigmillionenfachen massenmörderischen und brutalen Deportations- und Vernichtungsaktionen Stalins gegen unschuldige Menschen in der Sowjetunion und in den von dieser besetzten Ländern scherten. Damit aber wurde die Gewalt- und Terrorherrschaft Stalins unterstützt und weiter gefestigt, welche ungezählten Millionen von Menschen in der Sowjetunion und deren Einflußbereich auf oft grauenvollste Weise das Leben kostete – und allen die Freiheit.

Wer da noch der massivst auf eine völlig einseitige Belastung des Deutschen Reiches und Volkes abzielenden „offiziellen Geschichtsschreibung“ unkritisch Glauben schenkt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Hier ist auch anzumerken, daß seitens Englands und Frankreichs, welche dem Deutschen Reich unter dem Vorwand dessen Einschreitens in Polen den Krieg erklärt hatten, ebenso keine Kriegserklärungen an die Sowjetunion erfolgten, nachdem diese mit ihrer ob deren unvorstellbaren Grausamkeiten gerade auch gegen die Zivilbevölkerung berüchtigten Roten Arme Finnland, Estland, Lettland und Litauen überfallen hatte. Und dies, obschon im Zuge dessen vor allem in den von der Sowjetunion anektierten baltischen Ländern von dieser schlimmste Verbrechen begangen wurden, einschließlich massenhafter und mörderischer Deportationen. Aber, wie gesagt: Hier gab es keine Kriegserklärungen durch England und Frankreich an die Sowjetunion – sondern diese wurde vielmehr zu deren Verbündetem!

Das stellt die das Deutsche Reich – auch unter dem Einsatz von die Möglichkeit zur Gegendarstellung stark einschränkenden Sondergesetzen – so einseitig belastende Geschichtsschreibung denn doch in ein etwas anderes Licht.

Gerd Ittner

Als Gegenposition zur perfiden und zynischen Uminterpretation schlimmster und grauenvollster Verbrechen am Deutschen Volk zu einer „Befreiung“ hier zwei Videos:

 

ERNST CRAN – GEDENKWORTE ZUM 8. MAI

DEUTSCHES MÄDCHEN – 8. MAI: KEIN TAG DER BEFREIUNG

 

Historische Bilder und Ereignisse


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reihe.

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Inhalt:

  • Sieben-jähriger-Krieg 1756 bis 63: Friedrich II. an der Spitze seiner Truppen

  • Über den Rhein

  • Doggerbank 1915

  • Völkerschlacht – Entscheidungskampf bei Leipzig 1813

  • Preussensieg…1745: Grenadiergarde greift an

  • Siegesparade – 1871: Deutsche Truppen in Paris

  • Triumph im Deutsch-Französischen Krieg

.reihe

Vorwärts voran

Das Gemälde von Arthur Kampf (1864-1950) hat diese berühmte Szene festgehalten.

im Siebenjährigen Krieg, der 1756-63 um den Besitz Schlesiens geführt wurde, zog der Preußenkönig Friedrich der Große an der Spitze von 14.000 Mann in zwölftägigem, über 300 Kilometer langem Gewaltmarsch im August 1758 von Böhmen nach Küstrin.

Am 23. August überschritt Friedrich, nachdem er sich mit dem 22.000 Mann starken Korps des Grafen Dohna vereint hatte, bei Güstebiese die Oder und griff die bei Zorndorf lagernden Russen von Norden an.

Die Schlacht zog sich den ganzen Tag über in glühender Sommerhitze hin. Entgegen der bisherigen Erfahrung konnte der erprobte preußische Infanterieangriff nicht auf Anhieb eine Bresche in die gegnerische Front schlagen.

Lange Zeit wogte der Kampf unentschieden hin und her, der linke preußische Flügel wich gar zurück. Der König selbst zeichnete sich durch den Einsatz seines eigenen Lebens aus, als er vom Pferd stieg, die Fahne des Regiments Bülow zu Fuß ergriff und seine zurückgehenden Soldaten wieder dem Feind entgegenführte.

Das Gemälde von Arthur Kampf (1864-1950) hat diese berühmte Szene festgehalten.

Erst eine Reiterattacke des Generals Friedrich Wilhelm von Seydlitz mit über 50 Schwadronen am Nachmittag führte Friedrichs Truppen zum Sieg.

reihe

Über den Rhein

  • Napoleons Truppen auf der Flucht

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über den Rhein.

durch den Sieg der Preußen, Österreicher, Russen I und Schweden in der Völkerschlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1813 war Napoleons Herrschaft in Deutschland endgültig zerbrochen. Nur 100.000 Mann kehrten mit ihm nach Frankreich zurück. Weitere 80.000 Franzosen waren als Garnisonskräfte in den belagerten Festungen gebunden und waren damit ebenfalls verloren.

Die Königreiche Bayern und Sachsen hatten in letzter Minute die Seite gewechselt und verstärkten die Kräfte der Verbündeten.
 Am 2. November 1813 überquerten die Franzosen den Rhein, am 20. Dezember folgte die Hauptarmee der Verbündeten, Blüchers Schlesische Armee setzte in der Neujahrsnacht bei Kaub über den Fluß.

Dieses Ereignis wird auf dem Gemälde von Wilhelm Camphausen (1818-1885) dargestellt. Der Frühjahrsfeldzug von 1814 beendete vorerst Napoleons Herrschaft. Er mußte abdanken und ging ins Exil auf die Mittelmeerinsel Elba.

reihe

Doggerbank 1915

Erstes deutsch-britisches Seegefecht

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bild doggenbank

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Im Januar 1915 unternahm ein von Vizeadmiral Franz Hipper geführter deutscher Verband aus den drei Schlachtkreuzern „Seydlitz“ „Moltke“ und „Derfflinger“ sowie dem Großen Kreuzer „Blücher“ – abgeschirmt von vier Kleinen Kreuzern und 18 Torpedobooten – einen Vorstoß auf die Doggerbank, einer stellenweise nur 13 Meter unter dem Meeresspiegel der Nordsee liegenden Untiefe, um die dortigen britischen Vorpostenboote zu vernichten. Da die britische Marine durch Entzifferung deutscher Funksprüche von dem Vorstoß unterrichtet war, beorderte sie starke eigene Flottenverbände ins Seegebiet. Bei Tagesanbruch stießen beide Flotten an der von den Briten erwarteten Position bei ruhiger See und guter Sicht aufeinander. Um 9.52 Uhr eröffnete die führende britische „Lion“ das Feuer auf die deutsche „Blücher“ und leitete damit das Gefecht ein. Die Deutschen konzentrier-
ten ihr Feuer auf das britische Flaggschiff „Lion“, und vornehmlich „Derfflinger“ erzielte mehrere Volltreffer. Um 11.52 Uhr mußte die „Lion“ aus der Linie ausscheren, da sie nur noch 15 Knoten laufen konnte. Schwer beschädigt wurde auch „Tiger“. Die Briten konzentrierten ihr Feuer auf die zurückhängende „Blücher“. Um 13.13 Uhr kenterte „Blücher“ nach 70 bis 100 Granattreffern. Auf britischer Seite waren die zwei modernen Schlachtkreuzer „Lion“ und „Tiger“ schwer beschädigt worden.

Der Maler Carl Saltzmann (1847-1923) stellte die Seeschlacht in seinem Gemälde Das Kreuzergefecht bei der Doggerbank künstlerisch dar. Eine Analyse der Schäden auf den deutschen Schiffen führte zu einer Reihe von technischen Verbesserungen, die wesentlich zur großen Widerstandsfähigkeit der deutschen Schlachtkreuzer in der Skagerrakschlacht am 31. Mai 1916 beitragen sollten.

Schlachtkreuzern „Seydlitz“

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SMS Bluecher

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SMS Moltke

SMS Moltke

SMS Derfflinger

SMS Derfflinger

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Entscheidungskampf bei Leipzig 1813

Völkerschlacht Entscheidungskampf bei Leipzig 1813

Nachdem die verbündeten Heere der Preußen, Öster-I reicher, Russen und Schweden dem französischen Kaiser Napoleon Bonaparte im Befreiungskrieg 1813 bereits mehrere schwere Niederlagen zugefügt hatten, kam es vom 16. bis zum 19. Oktober zur Entscheidungsschlacht bei Leipzig.

Etwa 395.000 Mann führten die Verbündeten ins Feld, um die napoleonische Fremdherrschaft zu brechen. Der Kaiser war mit rund 220.000 Soldaten stark unterlegen. Am 16. Oktober griffen die Verbündeten die französischen Stellungen auf breiter Linie an, konnten aber zunächst den Feind nicht werfen. Napoleon ging daraufhin zum Gegenangriff über, scheiterte aber seinerseits ebenfalls am Widerstand seiner Gegner.

Auch am nächsten Tag der Schlacht konnten weder die Franzosen noch die Verbündeten wesentliche Erfolge erzielen. Allein der preußische General Gebhard Leberecht von Blücher eroberte im Norden Leipzigs mehrere kleine
Ortschaften. Ein Friedensangebot Napoleons wurde von den Alliierten keiner Antwort gewürdigt.

Als die französischen Stellungen schließlich am 18. November durchbrochen wurden, waren die Franzosen zum Rückzug gezwungen. Mehrere tausend Deutsche aus den Reihen der napoleonischen Truppen wechselten die Seiten. Am 19. Oktober eroberten die Verbündeten Halle und Leipzig. Das Gemälde von Carl Becker zeigt Blücher bei der Erstürmung der halleschen Vorstadt. Er fiel auch als erster in Leipzig ein. Kaiser Alexander I. von Rußland lobte ihn daraufhin als „Retter von Deutschland“, der preußische König Friedrich Wilhelm III. ernannte ihn zum Feldmarschall.

Mit über 600.000 beteiligten Soldaten aus über einem Dutzend Völkern war die Schlacht bis zum Ersten Weltkrieg die größte Feldschlacht überhaupt und ging als Völkerschlacht in die Geschichte ein. 1913 wurde in Leipzig das Völkerschlachtdenkmal eingeweiht.

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Preussensieg…

1745: Grenadiergarde greift an

Preussensieg...1745: Grenadiergarde greift an

Preußensieg

1745: Grenadiergarde greift an
Im Zweiten Schlesischen Krieg, der 1744-45 um den Besitz Schlesiens geführt wurde, griff der preußische König Friedrich II. am 4. Juni bei Hohenfriedberg westlich von Breslau nach kurzer Artillerievorbereitung um vier Uhr früh mit seinen Truppen aus der Marschkolonne heraus die sächsische Armee an, die getrennt von den Österreichern kämpfen mußte. Als der österreichische Feldherr Prinz Karl von Lothringen aus dem Bett geholt wurde, waren die Sachsen bereits geschlagen. Nach hartem Kampf gegen die Österreicher, bei dem die preußischen Regimenter Bredow und Hacke zu verbluten drohten, brachte erst eine beherzte Attacke Bayreuther Dragoner um 7 Uhr die
Entscheidung. 66 Fahnen und 2.500 Gefangene wurden eingebracht. – Das Gemälde von Carl Röchling (1855-1920) zeigt die typische Lineartaktik der Zeit. Eine Linie bestand aus drei Gliedern, die ein Treffen bildeten. Jedes Glied schoß auf Kommando, trat dann zurück, um das nächste zum Schuß Vorkommen zu lassen. Gewöhnlich wurden zwei Treffen formiert, wobei das erste bei Hohenfriedberg 4.000 Meter vor dem Feind und das zweite im Abstand von 200 Metern dahinter stand. Vorneweg marschiert der Offizier mit dem Sponton, der speerartigen Stangenwaffe, und gibt Richtung und Schrittfolge an. Er tritt in der Endphase in die Linie zurück.

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Siegesparade

1871: Deutsche Truppen in Paris

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Der von Napoleon III. am 19. Juli 1870 an Preußen erklärte Krieg hatte wider französisches Erwarten die deutschen Stämme geeint. In drei Grenzschlachten bei Wörth, Weißenburg und Spichern wurde eine fran­zösische Invasionsgefahr gebannt, die Vernichtungs­schlacht bei Sedan mit der Gefangennahme des fran­zösischen Kaisers am 2. September brachte praktisch die Entscheidung des Krieges. Die Franzosen jedoch forder­ten den Kampf bis zum Äußersten (guerre ä outrance). Die deutschen Armeen drangen in Frankreich vor, schlos­sen Paris am 19. September ein und belagerten die zur Festung erklärte französische Hauptstadt. Vom 23. bis

28. Januar 1871 führten Otto von Bismarck und der fran­zösische Außenminister Jules Favre Waffenstillstands­verhandlungen, am 26. Januar endeten die Kämpfe vor Paris, am 1. Februar trat der Waffenstillstand in Kraft. Am 1. März 1871 schließlich erfolgte der hier dargestellte Einzug der deutschen Truppen in Paris und die Besetzung der westlichen Teile der Stadt für einen Tag. Zwei Tage später, am 3. März, paradierten die siegreichen deutschen Armeen vor Kaiser Wilhelm I. am damals noch außerhalb der Stadt gelegenen Wald Bois de Bologne. – Die Kreide­lithographie eines unbekannten Künstlers zeigt den Ein­zug preußischer Truppen in Paris am 1. März 1871.

Fahne Deutsche Reich

Schneller Sieg

Triumph im Deutsch-Französischen Krieg

Krieg Deutsches Reich Frankreich

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Als Frankreich dem Norddeutschen Bund am 19. Juli 1870 den Krieg erklärte, brach mit dem Deutsch-Französischen Krieg (1870-71) der letzte Deut­sche Einigungskrieg aus. Nachdem Preußen aus dem Deut­schen Krieg (1866) gestärkt als Sieger hervorgegangen war und ein Jahr später den Norddeutschen Bund gegründet hatte, war Frankreich bestrebt, die neue Macht in die Schranken zu weisen und seine eigene Vormachtstellung auf dem europäischen Kontinent zu sichern. Bayern, Württem­berg und Baden traten auf Seiten des Bundes in den Krieg ein. Die Kämpfe entwickelten sich für Frankreich zu einem Desaster, die französischen Truppen konnten schon im Spätsommer 1870 geschlagen werden. Der französische Kaiser Napoleon III. ging in Gefangenschaft. Dennoch führte Frankreich – des Kaisers beraubt nun als „Dritte Republik“ – den Krieg fort. Erst im Februar 1871 konnten die Kämpfe nach der Einnahme von Paris mit dem Vor­frieden von Versailles beendet werden. Infolge des Krieges konnte schon am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles das deutsche Kaiserreich proklamiert werden.

Das Gemälde „Moltke mit seinem Stabe vor Paris“ von Anton von Werner (1843-1915) zeigt den preußischen Generalstabschef Generalfeldmarschall Helmuth Graf von Moltke mit Angehörigen des Stabes kurz vor der Einnahme der französischen Hauptstadt. Moltke hatte wesentlichen Anteil am Sieg Deutschlands. Er gilt daher neben Bismarck als Schmied der deutschen Reichseini­gung und erlangte hohes Ansehen. Die deutsche Heeres­kraft belief sich auf insgesamt rund 1,4 Millionen Sol­daten, während Frankreich zu Kriegsbeginn nur 400.000 Mann mobilisieren konnte. Die unterlegenen Franzosen konnten durch die beweglichere deutsche Führung schnell ausmanövriert werden. Moltke sah seine Aufgabe als Generalstabschef vor allem in der planerischen Vor­bereitung des militärischen Schlagabtauschs. Er ließ da­bei den Führern vor Ort weitgehende Handlungsfreiheit in der Durchführung ihres Kampfauftrages. Dieses Prin­zip der Auftragstaktik erwies sich als so effektiv, daß Moltke schon in seiner Zeit zum Vorbild in der Führung moderner Massenheere wurde.


nachzulesen bei DMZ Nr. 91


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Was uns „schwante“ ist zur Gewissheit geworden – Die neue Welt ist geboren


Ausgabe 034: Mittwoch, 18. März 2020 – SONDERAUSGABE

 

 

Migrantive Corona-Brutstätten in der BRD

Was uns „schwante“ ist zur Gewissheit geworden – Die neue Welt ist geboren

Dass die sog. Corona-Pandemie maßgeblich als Vorwand dafür dient, den Umbau eines zusammengebrochenen Systems ohne Aufstände hinzubekommen, weiß mittlerweile jeder noch denkfähige Mensch. Je schlimmer sich der Systemumbau gestaltet, je wilder die offizielle Corona-Panik. Die Tatsache der Beteiligung aller Staaten unter diesem Panikdach zur Steigerung der Hysterie liegt daran, dass alle Staaten unter diesem Vorwand ein eigenes politisches Programm verfolgen.

In der BRD krachen die Widersprüche aufeinander, verschmelzen und teilen sich wieder. Es sind zum Teil Widersprüche, Lügen, Fake-News, die aufgrund der aussichtslosen Situation hastig verbreitet werden und jeder Schlüssigkeit entbehren. Keine Pandemie der Welt hätte bei Merkel dazu führen können, das EU-Projekt von der BRD aus zu schlachten, wenn dahinter nicht die Aktivität stünde, in aller Eile ein neues System zu schaffen. Dieses System wird nationalstaatlich sein, denn den Globalismus wird es nicht mehr geben. Der Weltärztepräsident und Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, ein Globalist, der sich in den vergangenen Jahrzehnten mit Merkel für die Auslagerung unserer medizinischen Lebensgrundlagen nach China stark gemacht hatte, verlangt nunmehr die Rückabwicklung der Globalisierung. Er sagte heute: „Die Welt wird sich verändern, nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. Das Coronavirus wird die Globalisierung erheblich beeinflussen. Es wird sich ins kollektive Gedächtnis setzen und die Frage aufwerfen, ob wir uns ubiquitäre Verkehrswege, Handels- und Lieferketten, aber auch fehlende Autarkie und arbeitsteilige Produktion über Kontinente hinweg in Zukunft leisten können und wollen. Darüber wird es eine Debatte geben, wenn das Coronavirus ausgestanden ist.“ (Bonner Generalanzeiger)

Die Zeiten, die jetzt kommen, Mangelversorgung, ohne Notfallbehandlungen wegen nicht vorhandener Medikamente, die wegen der planmäßigen Auslagerung nach China ausbleiben, wird jeden künftigen Gedanken an Globalismus mit der Anbetung des Teufels gleichsetzen. Der erneute Versuch der Globalisten, mit dem überall ausgerufenen Notstand, also mit dem vollkommen ausgeschalteten Volkswillen, ihr Weltsystem zu retten, ist ebenfalls gestorben.

Merkel hat unsere Gesundheit, unser Leben in die Hände von China und anderen fremden Händen gelegt, um Wegbereiter dieser Seuchenideologie zu sein. Dafür drohen uns jetzt schlimme Zeiten, nicht wegen Corona, sondern wegen medizinischer Mangelversorgung. Da die Massen unruhig werden, denn sie erleben die Widersprüche täglich. Die Regale sind leer, aber die Berliner Elite predigt die uneingeschränkte Versorgung. Gestern im ZDF-Heute-Journal lautete die Parole: „Die Lebensmittelversorgung in Deutschland ist trotz leerer Regale gesichert.“ Gleichzeitig wird die Hysterie mit dem Meldungen von einem angeblichen Anstieg der Infizierten in die Höhe getrieben. Obwohl in derselben Sendung der Virologe, Prof. Hendrik Streek, zugeben musste, dass die Corona-Tests bestenfalls eine Genauigkeit von 30 Prozent liefern, wird der sog. Infizierten-Anstieg täglich intensiviert. Gestern gestand Prof. Streek zudem, dass die Coronaviren schon seit vielen Jahren unsere Grippen-Erkrankungen mitbestimmen und eigentlich nur sehr geschwächte, alte und vorerkrankte Menschen gefährden. Prof. Streek: „Der Schnelltest, der im Moment beworben wird, erkennt nur ein Drittel.“ D.h., obwohl entweder schon Millionen bei uns infiziert sind, sind noch keine größeren Sterbezahlen bekannt geworden. Die offiziellen Corona-Toten werden derzeit sogar mit unter 20 angegeben. D.h., dass man von diesen Tests kein aussagefähiges medizinischen Lagebild ableiten kann. Dann sagte Prof. Streek noch: „Bei dem Großteil der ganz schweren Fälle, die ins Krankenhaus kommen müssen, handelt es sich um Menschen im höheren Alter, oder um Menschen, die schon eine andere Erkrankung haben. Es stimmt, dass es Coronaviren schon sehr, sehr lange gibt. Also wir haben jedes Jahr vier Coronaviren-Arten, die jedes Jahr bei uns auftauchen. Wir sprechen von der Familie der Coronaviren und jedes Jahr sehen wir, dass grippale Infekte auch bestimmte Coronaviren zurückzuführen sind.“ (ZDF, Heutejournal, 17.03.2020)

China dürfte sich an dem Corona-Komplott vor allem deshalb beteiligt haben, damit es die BRD-Unternehmen im Land abstoßen kann. Die Chinesen haben die Ansiedlung dieser Unternehmen doch nur wegen des Technologie-Diebstahls erlaubt. Jetzt heißt es, raus aus unserem Land, weil sie sich arroganterweise einbilden, die Technik zu begreifen. Sei können wohl kopieren, aber nicht reparieren, denn sie verstehen die Kerntechnik meist nicht. Aber die Konsequenzen bleiben für uns dennoch katastrophal. Dadurch kann die BRD über Nacht zu einem Dritt-Welt-Land werden, der totale Absturz. Was noch an Technik da war, haben die Merkelisten bereits mit der Klima-Pandemie zerstört. Zudem haben wir mindestens 30 Millionen migrantive Alimentenempfänger im Land. Nicht nur dass dafür kein Geld mehr aufgebracht werden kann (bislang etwa 400 Milliarden Euro im Jahr), da im Zuge des coronativen Aktionismus gerade die gesamte restliche Wirtschaftsinfrastruktur vernichtet wird. Merkel kommentierte die vom Zaun gebrochene Katastrophe gestern keck: „Wir müssen mit sehr ernsten Folgen für unsere Wirtschaft rechnen.“ (WELT) „Pleitewelle droht: Deutsche Geschäfte verlieren jeden Tag 1,15 Milliarden Euro.“ (FAZ, 16.03.2020) Und das ist nur der Handel. Die Autoindustrie hat die Produktion eingestellt. Wo soll das Geld herkommen, notleidenden Unternehmen zu helfen, wenn es keine wirtschaftliche Tätigkeit mehr gibt?

Wir sind somit von einem Totalzusammenbruch konfrontiert. Das ist der einzige Grund übrigens, warum die Merkel-BRD die Grenzen geschlossen hat, weil die sog. Migranten in erster Linie in die bislang noch funktionierende medizinische Versorgung eingedrungen sind, wie gestern in der Sondersendung Maybrit Illner (ZDF) der Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) bestätigte: „Die Schließung der EU-Außengrenzen: Es gibt noch mehr Herausforderungen, nämlich dass Leute soll verhindern, dass nichteuropäische Ausländer nach Europa kommen, um in den Anwendungsbereich eines besseren Gesundheitssystems zu kommen. Wir können jetzt nicht noch zusätzliche Herausforderungen bewältigen.“ Und plötzlich lässt Merkel ihre Lieblinge sogar im Mittelmeer allein. Die Schlepperschiffe laufen nicht mehr die Küsten Nordafrikas an, um die Corona-Reisenden dort abzuholen. Jetzt fürchten die Schlepper selbst um ihr schäbiges Schlepperleben, schützen aber höhere Pandemie-Verhinderungs-Ideale vor. Schlepper-Chef Ruben Neugebauer von Sea Watch: „Einerseits wollen wir natürlich weiterhin Flüchtende vor dem sicheren Tod durch Ertrinken retten, gleichzeitig müssen auch wir unseren Beitrag dazu leisten, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Dadurch verzögern sich Rettungsmissionen.“ (Tagesschau gestern) Wenn man die „Schutzbedürftigen“ heute ertrinken lassen kann, hätte man das schon immer tun können, und die derzeitige Katastrophe wäre heute nur halb so schlimm geworden, unser Leben wäre bei weitem nicht so gefährdet wie heute. Die wunderbaren sog. Flüchtlingshelfer, die immer vorgaben, dass sie ihr Leben für die armen „Schutzbedürftigen“ einsetzen und notfalls opfern wollten, nehmen von den Flüchtlingslagern in Griechenland Reißaus. „Warum sollen wir für die krepieren“, soll gestern ein „Helfer“ gerufen haben. „Ein Mitarbeiter einer griechischen Hilfsorganisation, der seinen Namen nicht nennen möchte, sagte dieser Zeitung am Dienstag: ‚Wir haben jetzt schon erste Mitarbeiter, die sich krankmelden, obwohl sie es nicht sind. Sie haben aber Kinder zu Hause und deshalb Angst.'“ (FAZ, 18.03.2020, S. 2)

Solche Infektionsträger wie in den griechischen Lagern haben wir in tausendfacher Stärke hier in der BRD. Hier sind Millionen und Abermillionen von ihnen, die von den Merkelisten in einem Zerstörungwahn geholt wurden, vor denen jetzt sogar die Schlepperhelfer (Flüchtlingshelfer) Todesangst haben.

Bitte vergesst niemals, niemals, dass Merkel und ihre Merkelisten diese Zustände mutwillig über uns gebracht haben. In den Migranten-Unterkünften tobt Corona. Und wenn das Virus so gefährlich sein sollte wie uns gesagt wird, würden entweder alle in den Unterkünften sterben, oder sie würden sämtliche Krankenhäuser verennahmen. Stimmt es nicht, dass das Virus so gefährlich ist, passiert nicht viel und wir wissen, dass die Panik einen politischen Grund hat. Aber medizinische Versorgungsplätze besetzen sie in jedem Fall. Auch die letzten lebensrettenden Medikamente werden beansprucht sowie die immer knapper werdenden Lebensmittel. Sogar die banalen Hygienemittel, Seife usw., werden knapp. Toilettenpapier gibt es kaum noch. Im Netz wird das Paket Klo-Papier u.a. für über 80 Euro (3-lagig, 9 x 8 Rollen, 250 Blatt) angeboten. Bestellungen zu Normalpreisen sind kaum mehr möglich. Es heißt dann: „Lieferung derzeit nicht mehr möglich!“ Die Folge: Weitere Seuchenausbrüche durch verheerende Hygienezustände.

Während die systemischen Hysterie-Medien die Corona-Panik auf die Spitze treiben, verschweigen sie uns aber systematisch die uns betreffenden Gefahren. Die echte Lage in der BRD sieht nämlich so aus, dass Migranten aus der Quarantäne ausbrechen! Angriffe auf die Zäune und Polizei von deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen starten – so wie an der griechischen Grenze! Ein Polizist zur Lage in der Suhl-Friedberger Aufnahmeeinrichtung, deren Bewohner sich wegen eines Corona-Falles in Quarantäne befinden. Die Polizei muss die Einrichtung bewachen. Vom Einsatzleiter heißt es: „Wir haben immer wieder 10 bis 20 Personen – junge Männer – die versuchen, sich über den Zaun aus der Einrichtung zu entfernen. Das ging damit los, dass angedroht wurde, die Einrichtung in Brand zu setzen, dass man Gullideckel entfernte, um zu sehen, ob man durch die Kanalisation in die Stadt gelangen konnte. Das ist uns durch Polizeikräfte gelungen zu verhindern. Am heutigen Tag versammelten sich vor dem Haupttor etwa 30 Personen – vor allem junge Männer – zeigten eine IS-Flagge. Sie waren sehr aggressive und sie nutzten Kinder als Schutzschilde gegen die Polizei.“ (Quelle) Der Chef der Schlepperorganisation Pro Asyl, Günter Burkhardt, verlangte, dass die Infizierten unter der deutschen Bevölkerung verteilt werden müssten. Burkhardt: „Es ist jetzt höchste Zeit, die Großunterkünfte zu schließen und Menschen zügig auf die Kommunen zu verteilen.“ (TAZ, 17.03.2020) Die Berliner wollen die Corona-Migranten tatsächlich zügig unter die noch nicht verseuchten Deutschen bringen, hörte man gestern aus Merkels Umfeld. Das wird die Deutschen sehr freuen.

Die Geburt der Neuen Nationalen Welt ist vor unseren Augen über Nacht entstanden. Noch am 7. Oktober 2015 prahlte die alle Gesetze brechende Millionenschlepperin Merkel bei Anne Will: „Es liegt nicht in unserer Macht, wie viele nach Deutschland kommen. Sie können die Grenzen nicht schließen. Wir haben 3000 Kilometer Landgrenze. Dann müssen wir einen Zaun bauen, das wird nicht klappen. Es gibt den Aufnahmestopp nicht. Deutschland ist schon ein Land, in das viele Flüchtlinge wollen. Und Deutschland ist auch ein Land, das die Flüchtlinge freundlich empfängt. Und da muss ich ihnen ganz ehrlich sagen, darauf bin ich stolz.“ Merkels kommunistischer Handlanger, der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow, rief am Abend des 5. September 2015 den mit dem ersten Zug angekommenen syrischen Migranten in Saalfeld zu: „Ich freue mich, dass ihr hier angekommen seid. In schā‘ Allāh, das ist der schönste Tag meines Lebens.“ (Quelle) Auch Ramelow will plötzlich nicht mehr helfen, will nicht mehr an „den schönsten Tag seines Lebens“ erinnert werden, denn jetzt fürchtet er sich vor dem Flüchtlings-Corona. Und heute? „Ab heute Mittag ist Europa dicht: Diverse einzelne europäische Länder haben bereits Einreisebeschränkungen und andere Restriktionen eingeführt. In Deutschland hatte die Bundespolizei zu Wochenbeginn mit Kontrollen der Grenzen zu den fünf Nachbarländern Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark begonnen. Ausländer dürfen nur mit ‚triftigem Grund‘ über diese Grenzen einreisen. Auch innerhalb Deutschlands wurden die Restriktionen ausgeweitet.“ (ZDF, 17.03.2020)

Plötzlich kann Merkel sämtliche deutsche Grenzen schließen, was von AfD-Chef Alexander Gauland genüsslich mit diesem Spott bedacht wurde: „Die Bundesregierung bestätigt mit ihrer überfälligen Entscheidung, was wir seit der Flüchtlingskrise 2015 immer gesagt haben: Natürlich ist es möglich, die deutschen Grenzen zu kontrollieren, um die illegale Einwanderung von Ausländern zu verhindern. Nun ist endlich ein für alle Mal geklärt: Keine Bundesregierung wird je wieder eine unverantwortliche Politik der offenen Grenzen damit begründen können, dass eine Kontrolle unmöglich sei.“ (FAZ, 17.03.2020, S. 4) Merkels rechte Hand in Brüssel, von der Leyen, musste sich Macron beugen und die Schließung der EU-Außengrenzen verkünden.

Die EU ist damit gestorben, es gibt sie nicht mehr. Erst recht nicht, weil der Euro unter der europaweiten Kollaps-Wirtschaft nicht mehr zu halten ist. Der Express (London) schreibt gestern, dass die EZB monatlich 100 Milliarden Euro über den bereits zusätzlich versprochenen monatlichen 100 Milliarden drucken lassen müsste, um den Euro zu retten. Aber das geht nicht, es kommt ja durch den Corona-Zusammenbruch kein Geld mehr in die Kasse. Außerdem ist keine Produktion mehr vorhanden (die Industrien schließen überall), um für das Hyper-Inflationsgeld einen gewissen Wert zu schaffen. Im Klartext heißt das, dass sämtliche EU-Staaten sich der von den Globalisten in Auftrag gegebenen Panik angeschlossen haben, und zwar gegen die BRD.

Was jetzt kommt, ist die Rache der übrigen Europäer, sogar der übrigen Welt, an den Merkelisten. Leider werden auch wir darunter leiden müssen. Die Merkelisten haben lange Zeit den Nationen aufgezwungen, sich durch Migration selbst zu schädigen – weil sie dafür viel Geld bekommen haben. Seit 2005 schreiben wir: „Mit der BRD verhält es sich in der EU ungefähr so wie in der Kneipe mit einem nicht gemochten Freibier-Spendierer. Man prostet dem Spendierer nur so lange zu, so lange er noch Geld hat für immer neue Runden. Sobald ihm aber das Geld ausgeht und er die anderen bittet, auch einmal eine Runde zu bezahlen, wirft man ihn aus der Kneipe.“ Wir haben auch immer geschrieben, dass das übrige Europa wieder Krieg gegen diese BRD führen wird, wenn nicht mehr bezahlt werden kann, denn die ethnische Vernichtungswut, die von den Merkel-Deutschen 2015 über Europa gebracht wurde, ist die Quelle der Welt. Rothschilds Frankreich-Präsident Emmanuel Macron bot sich Merkel untertänig in der Hoffnung an, die BRD würde jeden gewünschten Milliardentransfer zur Rettung des maroden französischen Finanzsystems leisten. Jetzt kann die BRD nichts mehr, gar nichts mehr leisten. Es ist kein Euro mehr für „das Freibier“ da. Und schon spricht Macron von Krieg. Die FAZ in heller Panik: „Die Risse, die durch Europa und den Westen gehen, zeigen sich auch an der Unterschiedlichkeit ihrer Krisenmanager. Am Montagabend wurde das extrem deutlich. Am Montagabend stimmte Emmanuel Macron seine Landsleute auf einen ‚Krieg‘ ein.“ Nun werden viele Schlaumeier einwenden, dass er ja nur den „Krieg gegen das Coronavirus“ gemeint hätte. Das hat er zwar, aber er hat auch doppelsinnig gesprochen, denn er gestand, „dass er während seiner Kindheit in Amiens durch die französische Heldenliteratur des Zweiten Weltkriegs geprägt worden sei. In den vergangenen Monaten hat er – zur Vorbereitung für das Jubiläumsjahr – viel Charles de Gaulles gelesen. Im vergangenen Jahr widmete er sich den Schriften des Kriegshelden Georges Clemenceau, der 1929 gestorben war. Diese Einflüsse waren seiner Rede anzumerken – so befremdlich dies in deutschen Ohren klingt.“ (FAZ, 18.03.2020, S. 3)

General Charles de Gaulle war ein erbitterter Feind Deutschlands im 2. Weltkrieg, und ein Nationalist. Aber der ehemalige französische Präsident Georges Clemenceau ist eine viel größere Nummer als Vorbild Macrons. Clemenceau verfolgte nach dem 1. Weltkrieg, an dem Deutschland offiziell nicht die Schuld hatte, eine aktive Vernichtungspolitik nach dem sogenannten „Friedensschluss“ von Versailles. Das testierte sogar der damalige Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein: „Frankreich ging nach dem Waffenstillstand 1918 auf die Vernichtung Deutschlands aus. Tatsächlich gab es in den Augen des ‚Tigers‘ Clemenceau ’20 Millionen Deutsche in Mitteleuropa zu viel‘.“ (Der Spiegel, 1/1995, S. 71) Die FAZ fährt verzweifelt fort: „Nicht nur der Text der französischen Nationalhymne ist streckenweise blutrünstig, Politiker rüsten in Frankreich gern sprachlich auf. Dem Staatschef wird zugebilligt, dass er sich des Kriegsvokabulars bedient, um den Ernst der Lage zu betonen. Nach Macrons Kriegsrede gab es vor allem Beifall. Sogar der Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon, der Macron gern stürzen würde, sprach von ’nationaler Union‘ und rief zu Solidarität auf.“ (FAZ, 18.03.2020, S. 3)

Ja, ihr Systemlinge, das alles geschieht ganz ohne Adolf Hitler, ganz ohne Bezug auf Neonazis in der BRD. Die Kriegslust Macrons im Sinne von Clemenceau gilt den neuen Systemdeutschen, den Merkelisten. Und da könnt ihr noch so wild gegen alles Nationale, gegen alles Natürliche, gegen alles Patriotische losschlagen. Euch wird es treffen. Nicht von den sog. Rechten der BRD, sondern von den ewigen Feinden Deutschlands. Da hat sich kaum etwas seit damals geändert. Bald werdet ihr noch bemerken, wer Adolf Hitler war, welchen Kampf er gegen eine aufgehetzte Welt führen musste. Und dieses Rad beginnt sich gerade erneut zu drehen. Nur haben wir heute überhaupt keine Verteidigungsmöglichkeit mehr, denn die wurde globalistisch vernichtet.

Diese Entwicklung spürt man auch in Italien ganz stark. Die Verratsregierung von Guiseppe Conte, der einstige Speichellecker Merkels, der für Merkel den Sturz von Matteo Salvini arrangierte, schlägt ebenfalls die Kriegstrommel gegen die Merkelisten. Warum? Weil Merkel kein „Freibier“ mehr spendieren kann. „Professor Massimo Galli, Chef der Abteilung für Infektionskrankheiten in der Klinik ‚Luigi Sacco‘ in Mailand, ist überzeugt davon, dass Italiens ‚Patient null‘, der das Coronavirus in den Norden des Landes eingeschleppt hat, aus Deutschland gekommen sei. Es müsse der Webasto-Manager gewesen sein, der am 28. Januar positiv auf das Virus getestet wurde. Webasto hat ‚auch in Italien zwei Niederlassungen, eine in Turin im Piemont und eine in Bologna in der Emilia Romagna, mit zusammen rund 550 Mitarbeitern‘.“ (FAZ, 17.03.2020, S. 5) Am 15. März 2020 vollzog sozusagen sogar die linksliberale Tageszeitung La Repubblica den Bruch mit der EU und warf Merkel den Fehdehanschuh zu. Im Leitartikel heißt es: „Es war einmal ein Europa (C’era una volta l’Europa). Den Entschluss, die Schengen-Grenzen zu schließen, hat Berlin im Alleingang gefasst, nach Maßgabe einer nationalen Logik. Er wurde nicht mit den Partnern besprochen, er wurde nicht auf die Außengrenzen des Schengen-Raumes begrenzt. Stattdessen zog man es vor, den eigenen Grenzzaun Stück für Stück hochzuziehen, um die unruhig gewordenen Wähler zu besänftigen. Das Virus hat die Heucheleien zerfressen. Es bleibt nur noch Rhetorik.“ (La Repubblica)

Aber der alles entscheidende Sprengsatz wurde kaum noch entdeckt. Die Zerschlagung der Nato durch Präsident Donald Trump. Im Februar begann das größte Manöver in der Geschichte der Nato: „Defender Europe 2020“. Das Bundeswehr-Netz erklärte: „Geplant war, insgesamt rund 29.000 Soldatinnen und Soldaten der US-Streitkräfte nach Osteuropa zu verlegen. Das wäre die größte Operation dieser Art der letzten 30 Jahre geworden.“ Aber dieses Kriegsspiel gegen Russland im Auftrag der Globalisten wird es nicht mehr geben. Trump sagte es unter dem Vorwand von „Corona“ ab. Die Military Times meldete am 17.03.2020: „Die Soldaten in Europa im Rahmen der Übung Defender 2020 kehren nach Hause zurück. Die lang erwartet Militärübung Defender 2020 sollte die Einsatzfähigkeit der US-Armee und ihrer Verbündeten testen. Das Manöver findet nicht statt. Die Verbände, die bereits in Europa für andere Manöver stationiert waren, werden in die USA zurückkehren.“

Es geht um viel, viel mehr, als wir vordergründig erkennen können. Seit geraumer Zeit macht der Begriff „Q-Anon“ (Anon steht für Anonym) Furore. Das System spricht von „Verschwörungstheorie“. Bei RND fand sich bereits am 06.08.2018 folgender Hinweis: „Qs Anhänger beten für den ‚Retter Trump‘. Wer steckt wirklich dahinter? Keiner weiß, wer Q ist. Ein Mann, eine Frau, eine Gruppe? Ist er – oder sie oder sie – wirklich ein Insider im Weißen Haus, wie er – oder sie oder sie – behauptet? Auf jeden Fall ist Q erfolgreich. Und auf dem besten Wege, eine Bewegung zu werden. Wie ein Virus verbreitet sich Q. Zum ersten Mal wurde das Q bei einer Wahlkampfveranstaltung in Tampa in Florida öffentlich gesichtet. Als einzelner Buchstabe auf einem weißen Bogen Papier, den Trump-Anhänger hier und dort schweigend in der Menge hochhielten. Dann war das Q bei einem Auftritt des US-Präsidenten in Wilkes-Barre, Pennsylvania, und schließlich bei einer Donald-Trump-Rallye in Lewis Center, Ohio, schon zuhauf zu sehen. In den Tagen dazwischen sind die Q-Träger und Trump-Fans um einiges lauter, aggressiver und zahlreicher geworden.“

Jedenfalls treten die Voraussagen, die „Q“ macht, in den allermeisten Fällen ein. Vor allem findet man Q-Aktivisten ungetarnt unter Trumps Leibwächtern. Q teilt mit, dass Präsident Trump einen quasi geheimen Krieg gegen den „tiefen Staat“ (gegen die globalistische Weltverschwörung) führt. Der Kampf gelte auch Hillary Clinton und Barack Obama. Und tatsächlich wird Clinton nunmehr vor Gericht gestellt werden. Trump wird den unter Druck verurteilten General Michael Flynn begnadigen, denn jetzt hat er die Macht dazu. Laut Q geht es um die Umkehrung des globalistischen 16-Jahres-Plans, dessen Ziel die Weltregierung ist. (X22 Report vom 15.3.2020 – Operation Patriot in voller Aktion)

Der Schwan, Symbol für die neue, reine Welt. Germanisch unumkehrbar

Gerd Ittner hat heute auf eine wunderbare Symbolik im Zusammenhang mit der totalen Weltveränderung verwiesen, nämlich auf das uralte Symbol des Schwans. Der Schwan nimmt in der germanischen Mythologie eine zentrale Rolle ein. Richard Wagner widmet dem Schwan in Lohengrin und Parsifal heilige Verehrung. Reinheit, Treue und Liebe.
Man denke auch an die „Schwanenjungfrauen“ im „Nibelungenlied“. Der Schwan wird wegen seines Halses mit der Zahl 2 identifiziert (offiziell für Gedächtnisübungen). Das Jahr 2020 besteht also aus einer Doppelzwei, aus zwei Schwänen. Und nach der arischen Ursprungsmythologie ist das Wasser an der Urd-Quelle so heilig, dass alles, was damit in Berührung kommt, weiß wird, weiß wie ein Schwan, rein wie die arische Ethnie. In der Urd-Quelle schwimmen zwei „Schwäne“, von denen alle Tiere dieses Namens abstammen. An der Quelle befindet sich zudem die Gerichtsstätte der Götter, umrahmt von Schwänen. Mit dem Schwan verbindet die germanische Mythologie „Hellsichtigkeit und Wandlung“. Nicht umsonst sagt man „mir schwant etwas“, wenn sich Veränderungen abzeichnen. In der keltischen Mythologie tauchten die Walküren häufig in Schwanengestalt auf und verbreiteten ihre Weissagungen. Die griechische Mythologie kennt den heraufziehenden „Schwanengesang“, der die Todesahnung verkörpert. Der aktuelle „Schwanengesang“ kündet vom Tod des Globalismus und der EU. Und wer kennt nicht die Geschichte des vermeintlich hässlichen Entleins heute Symbol für die verfolgten und gequälten Nationalen], das sich plötzlich als starker und schöner Schwan entpuppt. Ja, uns steht wahrlich unter dem Symbol des Doppelschwans (2020) die unumkehrbare Entwicklung einer neuen, schönen Weltwerdung bevor. Auch wenn sie uns zunächst Angst macht, wird sie doch überwiegend Gutes mit sich bringen, vor allem Reinheit, Treue und Liebe. In Umkehrung des Kampfrufs der Globalisten: „Es gibt keine Völker, es gibt keine Nationen, es gibt keine Staaten“ rufen wir heute: „Es gibt keinen Globalismus, keine EU und keine Multikultur mehr!

„Merkel: das Spiel ist aus …“


Ausgabe 036: Montag, 23. März 2020 – SONDERAUSGABE

 

„Merkel: das Spiel ist aus …“

„Es gibt mittlerweile eine Art zweiten Bundeskanzler, und der regiert von München aus“, so der verzweifelte FAZ-Globalist Jasper von Altenbockum in seiner Kolumne vom 21. März, weil sich in der Phase des Welt-Zusammenbruchs die Akteure gegenseitig an die Gurgel gehen. Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, das Vorzeige-Chamäleon der BRD-Politik, nahm – für alle unerwartet – am vergangenen Freitag in der BRD handlungspolitisch „das Heft in die Hand“ (Heft = mittelalterlich Schwertgriff, das Schwert ergreifen), während Merkel mit ihren indirekten Andeutungen und versteckten Drohungen in der sog. Corona-Krise hilflos wirkte. Sie ist sich nicht mehr sicher, ob die Einkerkerung der Deutschen  den Finanz- und Systemzusammenbruch milde verlaufen lassen wird. Sie erinnert sich an die DDR, an Honecker, wo dann auch nichts mehr zu halten war. Jedenfalls kam Söders angeberischer Vorstoß für die Vernichterin der Deutschen, wie auch für ihre Claqueure, völlig überraschend..

Wir erleben gerade den Welt-Nationalaufstand als Gegen-Revolution zur Globalisten-Revolution von 1989. Vor 31 Jahren glaubten die Globalisten, mit dem Kollaps des Ostblocks und der Sowjetunion die Voraussetzungen für eine Weltregierung geschaffen zu haben. Es gelang ihnen, den Globalismus weltweit durchzusetzen und die Erde zu einem Lumpenplaneten machen. Aber schon 11 Jahre später wirkte die kabbalistische 11 nicht mehr, die Runenkraft nahm deutlich zu. Wladimir Putin kam in Russland an die Macht und stellte sogleich die Weichen für ein Welt-Gegensystem, für eine Weltordnung nach der nationalstaatlichen Gottesnorm. Mit dem deutlichen In-Erscheinung-Treten der kosmischen Kräfte dauerte es zwar nach Putins Amtsantritt noch weitere 16 Jahre, bis sich eine Gegenwelt in Umrissen abzeichnete, aber sie wurde mit der Trump-Wahl und dem Brexit-Votum erstmals sichtbar. Heute spürt man das kosmische Ringen zwischen Gut und Böse zur Annullierung der globalistischen Weltrevolution von 1989. Die Globalisten sind chancenlos, denn die Einkerkerungen der Menschen in der BRD und in der EU unter dem Corona-Vorwand können ihnen auch nicht mehr helfen. Trump-Amerika, Putin-Russland, Modi-Indien, Bolsonaro-Brasilien sind Mächte geworden, die die Globalisten nie mehr besiegen können. Mehr noch, die Kräfte des Lichts nutzen die von den 666ern verlangten Zwangsmaßnahmen, um sie selbst nicht mehr entkommen zu lassen. Gegenüber der schon seit der Johnson-Wahl stark in Erscheinung getretenen Runen-Kraft erscheinen die Unterdrückungsmaßnahmen gegen uns geradezu aussichtslos.

Es ist also nicht mehr zu übersehen, dass derzeit unter dem Vorwand „Coronavirus“ in der ganzen Welt der Endkampf um die Menschheit tobt. Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs verzeichnen aber die Kräfte des Lichts deutliche Geländegewinne auf dem Globus und drängen die Mächte der Finsternis zurück. Wir hatten in unserer Ausgabe vom 20. März die Hintergründe erleuchtet, wie die Globalisten versuchen – sogar mit einer Corona-Übung am 18. Okt. 2019, als es noch keinen Corona-Ausbruch gab – mit einer planmäßig entfachten Weltangst ihr System zu retten. Was wir derzeit gerade bei uns Deutschen erleben, lässt sich sehr gut mit Worten des Großen Napoleon Bonaparte verdeutlichen. Gerade im Zusammenhang mit der Lüge, gegen die die Deutschen offenbar keine Immunität entwickelt haben, brachte dieser doch sehr edle Feind und Okkupant unseres Vaterlandes unsere Mentalität scharfsinnig auf den Punkt. Napoleon: „Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie.“

Uli Gellermann nennt die Merkel-Lügen von der angeblichen Besorgnis für unsere Gesundheit eine Verschwörung gegen uns. Sputnik am 21.03.2020: „Im Namen der Gesundheit wird die Freiheit abgeschafft. Und die Verschwörung kommt nicht düster, sondern klinisch weiß daher: Je mehr Verbote desto gesünder ist das Land. Wir müssen unser Land jetzt herunterfahren – bis fast auf Null. Bis auf Null die Strom – und Wasserwerke? Auf Null die Busse und Bahnen? Auf Null das Grundgesetz, denn Freiheit geht nur durch Zwang, sagt die neue Dialektik.“

Wie das mit den „groben Lügen“ funktioniert, demonstrierte die ARD-Tageschau. Auftragsjournalist Markus Preiß zeigte Bilder von Militärfahrzeug-Kolonnen in Norditalien, die, so die subtile Andeutung, die Särge von „Corona-Toten“ transportierten. Die Bilder suggerierten, dass es Kolonnen von Militärfahrzeugen bedürfe, um die vielen Särge mit Corona-Toten abtransportieren zu können. Dann mit leiserer Stimme, die kaum wahrgenommen wurde, gestand er, dass es 20 Särge waren. Dafür würde ein Militärfahrzeug reichen. Warum wurde eine lange Kolonne von Fahrzeugen gezeigt und immer wieder vom Abtransport von Corona-Toten gesprochen? Preiß: „Es sind einmal mehr dramatische Bilder.“ Dann weniger vernehmbar: „In der Nähe von Bergamo in Norditalien transportiert das Militär am Nachmittag 20 Särge ab.“ Dann wieder mit massiver Stimme: „Fast 800 Tote waren es heute im ganzen Land. Italien, das weltweit von der Corona-Krise am stärksten betroffen ist, erlebt seinen bislang schwärzesten Tag.“ Es folgt eine kurze Einblendung des Leiters des Italienischen Zivilschutzes, Angelo Borelli, die kaum wahrgenommen wurde, obwohl dieser klarstellte: „Ich möchte aber noch einmal darauf hinweisen, dass wir alle Verstorbenen zählen. Dass wir nicht unterscheiden zwischen Corona-Infizierten, die gestorben sind, und denen, die wegen des Coronavirus gestorben sind.“ (Tagesschau, 21.03.2020)

Dr. Claus Köhnlein Dr. Sucharit Bhakdi

Jeder Tote in Italien wird also zum Corona-Toten gemacht, obwohl nur 0,09 Prozent tatsächlich am Coronavirus in Italien sterben. Dazu der Mediziner und Infektiologe Prof. Dr. Sucharit Bhakdi: „Norditalien hat mit China die horrende Luftverschmutzung gemeinsam. Italien ist eigentlich das China Europas. Die Lungen in diesen Gebieten sind ganz anders vorbelastet. Die große Tragik ist, dass das, was in Deutschland von der Politik beschlossen wurde, sinnlos ist. Wir haben 10.000 Infizierte (zu diesem Interview-Zeitpunkt), 99,5 Prozent haben gar keine Symptome. Es dürfte gar nicht erlaubt sein, von Kranken zu sprechen. Infektion ist nicht identisch mit Erkrankung.“ (Quelle) Dr. med. Claus Köhnlein: „Ich fürchte, viele Infizierte sterben in Italien an einer lethalen Behandlungsmethode, nachdem was ich hier im LANCET gelesen haben.“ (Quelle)

Und damit kommen wir erneut zu Kernfrage: Warum wird planmäßig gelogen, warum wird planmäßig Angst verbreitet. Dazu sei wieder an Napoleon erinnert, der lehrte: „Es gibt zwei Motive der menschlichen Handlungen: Eigennutz und Furcht.“ Damit trifft er den Nagel auf den Kopf. Die Menschen in Furcht versetzen, um damit den Eigennutz der totalen Macht zu sichern. Nachdem sämtliche politischen Versuche scheiterten, die Erweckung der Menschheit vor dem globalistischen Joch und die Hinwendung zur Schöpfungsordnung zu verhindern, wird nunmehr der letzte Angriff mit dem Mittel der Angst gestartet, den satanischen Globalismus noch zu retten. Als Geheimwaffe zur Rettung des Globalismus mit der Schaffung einer Weltregierung wurde schon seit 2009 die planmäßigen Erzeugung von Pandemien (Pandemie, weltweite Epidemie) gegen die Menschheit geplant. Vor allem geht es den Globalisten darum, den Zusammenbruch des ohnehin nicht mehr zu rettenden globalen Finanz-Blasen-Systems mit „höherer Gewalt“ zu kaschieren. Deshalb wird jetzt überall zur Beruhigung der Massen Geld im hyperinflationären Stil gedruckt, weil ohnehin geldpoltisch alles vorbei ist. Mit den erlassenen Notstandsmaßnahmen sollen die Massen stalinistisch in Schach gehalten werden, bis ein neues System entstanden ist und alles bei NULL beginnen kann. Die Globalisten hoffen, mit einer Weltregierung gewaltherrschaftlich weitermachen zu können. Doch unsere Kräfte werden den Notstandsspieß umzudrehen und die Globalisten auszuschalten versuchen. Die Welt entsteht neu, aber sie dürfte nicht mehr mit jenen an der Spitze entstehen, die heute schon als Haupttäter für die uns gebrachten Katastrophen feststehen.

Steven Walt
Robin Niblett

Ja, erstmals seit dem Untergang des „Wotan-Reiches“ (Hitler-Deutschland war das alte Gottesbild des Wotan …) sind die „Guten“ zu einer wirklichen, immer stärker werdenden und letztlich total siegenden Kraft über das „Böse“ geworden. Es ist ein kosmischer Kampf, der auf unserem Planeten tobt. Die globalistischen Kräfte konnten Präsident Trump trotz ihrer vielen Impeachment-Anläufe nicht stürzen. Mit der Corona-Panik, so hofften sie, würde es gelingen. Doch Trump nutzt die Notstandslage für sich und erreicht damit die Schließung aller Fluchtpunkte, sodass er die Herren des Bösen am Tag-X festsetzen kann. In die Falle, die sie für uns pandemisch aufgestellt hatten, tappen sie wahrscheinlich selbst hinein.

Wie gesagt, die Welt entsteht neu, und zwar nach dem Willen Gottes, nicht mehr nach dem satanischen Willen der Globalisten. Die nationalen Weltführer setzen ihre Nationale Rettungspolitik mit den Notstandsgesetzen durch, die die Globalisten für sich und ihre Machtsicherung erdachten. Beginnen wir mit den prominentesten Globalistenstimmen, veröffentlicht im amerikanischen FP (Foreign Policy) Globalismus-Magazin. Chefredakteur des FP ist der hochprominente jüdische Globalist Jonathan Tepperman. Unter dem FP Beitrag vom 20.03.2020„Die Pandemie wird die Welt für immer verändern“ – veröffentlichen wir hier die Kernaussagen von vier der wichtigsten 12 Globalisten, die in der Ausgabe zu Wort kamen:

Steven Walt, jüdischer Professor, Harvard Universität: „Die Corona-Pandemie wird den Staat und den Nationalismus stärken. Regierungen werden alle Arten von Notfallmaßnahmen erlassen und sie auch nicht wieder aufgeben. Die Seuchen in der Vergangenheit, wie z.B. die Spanische Grippe von 1914-1919, schaffte auch keine globale Zusammenarbeit, ebenso wenig wird es Covid-19 schaffen. Wir werden eine weitere Abkehr von der Hyperglobalisierung erleben, denn die Bürger sehnen sich nach nationalen Regierungen, die sie beschützen. Staaten und Firmen wollen mit der Globalismus-Abkehr künftig ihre Verletzlichkeit von fremden Abhängigkeiten verringern. Wir werden eine Welt bekommen, die weniger offen ist.“

Robin Niblett, Direktor des Chatham House (private weltweit führende britische Denkfabrik für den Globalismus, London): „Die Corona-Pandemie ist der Tropfen, der das globalistische Fass zum Überlaufen bringt. Chinas wachsende Macht auf militärischem und wirtschaftlichem Gebiet hatte bereits zur Entschlossenheit in den USA geführt, China von der amerikanischen Hochtechnologie abzukoppeln und seine Alliierten zu zwingen, dieser Politik zu folgen. Nun zwingt Corona Regierungen, Unternehmen und Gesellschaften dazu, ihre Fähigkeiten zu stärken, mit wirtschaftlicher Isolation zurechtzukommen.“

G. John Ikenberty
Shannon K. O’Neil

G. John Ikenberty, Professor für Politik und Internationale Angelegenheiten an der Princeton Universität und Autor des Bestsellers „Die Zeit nach dem Sieg über das liberalistische Ungeheuer“. Er schreibt: „Die Krise wird die unterschiedlichen Lager der großen westlichen Strategiedebatten befeuern. Die Nationalisten und Anti-Globalisten werden in der Krise neue Beweise für die Richtigkeit ihrer Sichtweise erkennen. Der wirtschaftliche Schaden und der soziale Zusammenbruch, der aus der Corona-Krise entsteht, lässt kaum anderes erkennen, als eine Stärkung der Bewegung hin zum Nationalismus und zur strategischen Abkopplung von internationalen Organisationen.“

Shannon K. O’Neil, Leiterin der Abteilung „Lateinamerikanische Studien“ beim Council on Foreign Relations (CFR), einstmals die heimliche jüdische Weltregierung: „Covid-19 unterminiert die Grundlehren der globalen Industrieproduktion. Unternehmen werden jetzt alles überdenken und sich von den internationalen Wegen und Lieferketten unabhängig zu machen, die die heutige Produktion noch dominieren.“ (FP-Zitate, 20.03.2020)

Bereits am 12. März 2020 titelte FP: „Das Coronavirus beendet die Globalisierung wie wir sie kennen. Der Virusausbruch ist ein Geschenk für die ethnischen Nationalisten und Protektionisten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Auswirkungen auf die freien Bewegungen von Menschen und Gütern langfristig sein werden.“

Der große amerikanische Patriot Pat Buchanan (mehrmals Präsidentschaftskandidat, führend in der Reagan-Regierung und Weltautor) schreibt am 13.03.2020 auf seinem Blog: „Wird der Coronavirus die Neue Weltordnung zerstören? In dieser Corona-Pandemie wollen die Menschen autoritäre Führer, und Nationen kümmern sich wieder zuerst um ihre eigenen Menschen.“

China-Experte Maximilian Mayer lehrt Internationale Studien an der University of Nottingham im chinesischen Ningbo. Er sagt: „Dass sich gerade etwas in den Beziehungen innerhalb der internationalen Gemeinschaft verschiebt, daran habe ich keinen Zweifel. Nach der Pandemie werden wir eine veränderte Weltordnung haben.“ (n-tv, 19.03.2020) Im globalistischen Wahn haben sie China zur Weltmacht und uns vollkommen von China abhängig gemacht. 1817 warnte der verbannte Kaiser gegenüber Earl William Amherst nach dessen missglückter Mission als außerordentlicher Botschafter Britanniens in China, als er auf St. Helena Napoleon besuchte. Napoleon: „China ist ein schlafender Löwe, lasst ihn schlafen! Wenn er aufwacht, verrückt er die Welt!“

Die Hoffnung der Globalisten, mit Hilfe der Pandemieangst überall Notstandsgesetze zu erlassen, um damit die Menschen dauerhaft unterdrücken zu können und doch noch zur Weltherrschaft zu kommen, kann begraben werden. Auch wenn Merkel bis auf weiteres über die für alle anderen geschlossenen Grenzen ihre Corona-Massen zu unserem Totalschaden immer noch hereinholt. FAZ-Kolumnist Joachim Müller spricht in Verbindung mit Corona von einem (globalistischen) Experiment: „Skepsis gibt es bei den Wissenschaftlern. Sie finden sich selbst als Teil dieses Experiments wieder. Sie können auch nach fast drei Monaten nicht sicher sagen, wie hoch die Tödlichkeit des Virus tatsächlich ist. Sie kennen auch nicht die wahre Verbreitung des Virus. Aussagekräftige Daten sollten für Wissenschaftler oberste Priorität sein, doch auch sie ist ein Opfer dieses globalen Echtzeit-Experiments. Experten jedenfalls besitzen kein exklusives Wissen, sie agieren in Unsicherheit.“ (FAZ, 21.03.2020, S. 1)

Ein Experiment der Globalisten? Die FAZ ist sehr nahe am Ja, wie wir sehen. Der Präsident Weißrusslands, Alexander Lukaschenko, sagt dazu am 19. März 2020: „Ich nenne dieses Coronavirus stets eine Psychose, und das werde ich mir nie nehmen lassen. Ich habe schon viele Psychosen erlebt und bin mir sicher, dass es sich neuerlich um eine solche handelt, die jemandem in die Hände spielt und jemand anderem schadet. Ich bin besorgt darüber, dass wir mehr unter Panik, als unter dem Virus selbst leiden könnten. Ganz Russland steht in Flammen wegen des Coronavirus. Die Grenzschließungen sind eine absolute und unerhörte Dummheit.“ (FAZ, 21.03.2020, S. 6) Der Virologe Alexander Kekulé wagt sich als einer der ganz Wenigen, den kochenden Wahnsinn offen anzuprangern: „Wegen einer kleinen Minderheit 95 Prozent der Bevölkerung einzusperren, da ist der Kollateralschaden viel zu hoch.“ (ZEIT, 20.03.2020)

Runenkraft gegen Kabbalamacht: Auffallend ist, dass die Corona-Pandemie unter dem Zeichen 666 losgetreten wurde. Das Wort CORONA besteht aus 6 Buchstaben. Die Zahlenwerte der Buchstaben, also z.B. A = 1 (erste Stelle im Alphabeth), C = 3 (dritte Stelle im Alphabet) usw., ergeben addiert einen Wert von 66. Fügt man die 6 aus den sechs CORONA-Buchstaben an, erhält man die Zahl 666. Aber die 666 aus dem Johannes-Evangelium und der Kabbala verliert offenbar an Kraft, was sich bereits bei der Johnson-Wahl im vergangenen Dezember abgezeichnet hatte. Der Erdrutschsieg von Boris Johnson fand nämlich globalistisch unter dem „Schwarzen Stern“ eines kabbalistischen Datums statt, der ihn und seinen Brexit verhindern sollte. Ursprünglich war die Wahl für den 9.12. vorgesehen. Offenbar wurde Johnson gedrängt, das Wahldatum auf den 12.12. zu verlegen. Die Zahlen des 12.12.2019 stellten einen kabbalistischen Overkill dar. Tag/Monat: 1+2+1+2 = 6. Die Zahl 6 stellt in der jüdischen Kabbala eine Machtzahl dar, denn sie verweist auf die Mishna, die „Erzählte Tora“ mit 6 Hauptgeboten. Die kabbalistische Gesamtheit des Wahldatums lässt aufhorchen: 1+2+1+2 + 2+1+9 = 18 (666). Die 666 gilt in der Johannes-Offenbarung als die Zahl Satans, die oft als 18 (3×6) gebraucht wird. Auch die kollektive Corona-Einsperrperiode für alle Deutschen soll 18 Monate dauern. Laut Rabbi Dovid Rossoff bedeutet die 666 im Judentum, dass die Durchsetzungszahl 6 dreimal wiederholt wird. Damit wird die Macht und Perfektion in der physischen Welt repräsentiert, die nur in der messianischen Ära erscheint, sobald die physische Welt ihren ultimativen Zweck erreicht hat. Die 666 gilt als Vehikel Jahwes. Das Wahldatum in England war zusätzlich kabbalistisch „abgesichert“, denn selbst die Quersumme paarweise in Form des Datums, also 12+12 und dann die Quersumme von 2019 (12) ergibt die 36 (1 bis 36 einzeln addiert ergibt 666). Doch es klappte nicht, Johnson gewann die Wahl, vielleicht mit der arischen Gegenkraft, mit der Rune Hag-All? Mehr zum arischen Sechsstern Hag-All hier.

Das Corona-Unternehmen gilt hauptsächlich dem Erzfeind der Globalisten, Donald Trump, der, wie schon gesagt, damit erneut zu Fall gebracht werden sollte. Aber auch diese Unternehmung wird zum Scheitern verurteilt sein, so wie die vielen Anläufe, ihn zu stürzen, vorher gescheitert wearen. Wie schon erwähnt, Trump nutzt seinerseits die Notstandsbefugnisse, um Schluss zu machen mit den tödlichen Migrationsfluten. Gerade dieser Bereich dürfte nunmehr von 95 Prozent aller authentischen Bürger eines jeden Landes nicht nur begrüßt, sondern nachdrücklich gefordert werden. Wer will schon gesundheitlich kaputtgehen müssen, nur weil fremde Hereingeholte die Klinikplätze bzw. die spärlich gewordene Medizin erhalten? Merkel lässt Patienten aus Frankreich in die deutschen Kliniken im Grenzland zur Behandlung bringen. Zusammen mit den Infizierten aus den brodelnden Kessel der Bereicherungszentren können die Deutschen schon bald medizinisch total auf der Strecke bleiben. Aber das darf nicht überraschen, denn der Sprecher des Außenministerium stellte ja selbst auf einer Pressekonferenz klar, dass es „nicht die Prämisse der Bundesregierung ist, die Deutschen zu schützen“. Vor allem holt Merkel die fremden Corona-Massen über unsere Grenzen, während Familienmitglieder aus Frankreich nicht ihre Verwandten auf deutscher Seite, oder Deutsche nicht ihre Verwandten in Österreich besuchen dürfen. „Wer das Wort ‚Asyl‘ sagt, darf einreisen.“ Renate Sandvoß schreibt auf dem Portal der Israellobby Jouwatch am 18.03.2020: „Es gibt m.E. wohl weit und breit kein Regierungsoberhaupt, das das ihr anvertraute Land und seine Bewohner so sehr verabscheut, ja hasst, wie unsere Kanzlerin. Diese Frau lenkt Deutschland in den Untergang, – und DAS MACHT MIR ANGST!“

Der Wahnsinn mit den globalistischen Regierungen, denen die eigenen Menschen nichts wert sind, geht seinem Ende entgegen. Nochmals, Schrittmacher im Krieg gegen die Globalisten ist US-Präsident Donald Trump: „Trump lässt seit dem 20. März 2020 alle an der US-Grenze ankommenden illegalen Immigranten wieder zurück über die Grenze schaffen, um die weitere Ausbreitung von Corona abzuwehren. Diese Entscheidung bricht mit der bislang gültigen US-Politik bezüglich der Behandlung von Immigranten. Die neue Politik weist die Grenzbeamten an, Asylsuchende und Immigranten sofort über die Grenze zurückzubringen, ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, einen Asylantrag zu stellen.“ (Buzzfeednews, 20.03.2020) Welches Geschrei hätten diese Maßnahmen noch vor wenigen Monaten ausgelöst. Nämlich die internationalen Gesetze (Flüchtlingskonvention, UN-Flüchtlingsrechte usw.) mit dem Recht der nationalen Selbstbehauptung einfach auf den Müllhaufen des globalistischen Horrors zu werfen. Mittlerweile hört man dazu nichts mehr, noch nicht einmal von migrationistischen Haupttätern bei Linken und Grünen.

Unsere Leute wie Trump, Johnson, Orban usw., um nur drei Welt-Feinde des Globalismus zu nennen, diese Generäle des Lichts, wissen die den Nationen aufgestellte globalistische Falle den Globalisten selbst zu stellen. Der ungarische Premier Viktor Orban hat sich nach dem Notstandsgesetz alleinige Vollmachten ausstellen lassen. „Corona in Ungarn: Aufschiebung aller Wahlen, Kriegswirtschaft – Orbáns Antwort auf die Krise. Keine Wahlen, kein Parlament, Einschränkung der Medien.“ (WELT, 22.03.2020) Damit sind die letzten globalistischen Lügenmedien in Ungarn ihrer Hetzmöglichkeiten beraubt.

Wir werden als Restdeutsche in der BRD noch eine Weile Merkels Vernichtungswut ausgesetzt sein. Mit Hilfe der von ihr nun durchgesetzten Notstandsmaßnahmen hofft sie, bis zu ihrem Lebensende an der Macht bleiben zu könnnen, da es Wahlen und politische Betätigungen nicht mehr geben wird. Es heißt ja bereits, die Corona-Krise werde mindestens 18 Monnate dauern. Während dieser stalinistischen Zeit soll das neue Horror-System Merkels geschaffen werden. Sie wird auch nicht aufhören, uns mit fremden Corona-Horden zu überfluten und damit unser medizinisches Überleben vollkommen herunterfahren. Da aber weltweit der Globalismus krepiert, wird er auch von den Merkelisten bei uns nicht mehr aufrechterhalten werden können, selbst wenn sie aus unserem Land ein ewiges Gefängnis machen und uns darin gefangenhalten wollen. Nichts wird mehr für sie im globalistischen Sinne so sein, wie es einmal war. Vielmehr versenken sie sogar sich und ihr System selbst. Und vielleicht ist es ein Segen, dass wir zur Hälfte nicht mehr deutsch sind, denn diese Massen werden barbarisch aufbegehren, wenn ihnen das gute Leben geraubt wird. Dank der abgebauten Sicherheitskräfte wird dem nichts mehr entgegengesetzt werden können. Das Land wird sich Teilen, Bundeswehr und Polizei dürften die Merkelisten festsetzen und mit einem Gegenentwurf zum Globalismus, nach Trump, Putin und Orban, beginnen.

Das Gute ist, die Haupttäterin der Umvolkung zur ethnischen Vernichtung der Deutschen, vernichtet sich selbst. Im Wahn, uns in einem Nationenkerker unter dem Corona-Vorwand gefangen und hilflos zu halten, während sie die fremden, für uns tödlichen Massen ungebremst in unseren Lebensraum holt, versenkt sie sich selbst. Durch den Kriegserlass gegen uns wird die Wirtschaft sozusagen auf NULL heruntergedrückt, in dessen Folge ökonomisch geradezu alles verrecken muss. FAZ-Globalist Jasper von Altenbockum schreibt mit Angstschweiß auf der Stirn: „Was nutzt die beste Volksgesundheit, wenn die Gesellschaft zerstört wird.“ (FAZ, 21.03.2020, S. 1) Heute erhöhte sich die Panik bei FAZ-Globalist Altenbockum noch einem erheblich, denn er schreibt auf Seite 1: „Der Nachtragshaushalt, den Olaf Scholz vorgelegt, hat historische Ausmaße und lässt ahnen, was auf die Wirtschaft zurollt: die Dampfwalze einer Weltwirtschaftskrise, die in Deutschland seit den 1920er Jahren mit dem Trauma verbunden ist, der Mittelstand, das Rückgrat der Gesellschaft, gehe zugrunde.“

Das Welt-Finanzblasen-System explodiert ohnehin. Corona liefert eine Entschuldigung. „War halt höhere Gewalt“.

Mit der totalen Tötung der Wirtschaft kann kein Geld mehr zur Finanzierung des Systems generiert werden. Gleichzeitig werden 600 Milliarden Euro, nur im ersten Durchgang, zur sog. Ankurbelung einer total coronatierten (eliminierten) Wirtschaft, zusätzlich gedruckt. Aber das ist nur noch Papier. Wie soll Geld einen Wirtschaftsbetrieb stützen, dem die Betätigung entzogen wurde. Die EZB druckt ebenfalls, nur im ersten Durchgang, eine Billionen Euro. Das ist, sinnbildlich gesprochen, Geld für einen Toten mit der Bitte, er möge sich damit einen schönen Urlaub machen. Das massenweise bunt bedruckte Papier, genannt Euro, das durch keine Werte mehr gedeckt ist, weil jede wertschöpfende Wirtschaft zugunsten des „Virus“ willentlich getötet wird, will schon bald niemand mehr. In ihrer totalen Hilflosigkeit setzt Merkel auf Verstaatlichung. Strategische Unternehmen gehören zwar grundsätzlich in staatliche Hand, aber Merkel wird, wie in der DDR, vor allem jeden klein- und mittelständischen Betrieb verstaatlichen wollen. Egal, denn auch ein staatlicher Betrieb kann ohne Betriebsfunktion nichts produzieren. Wie auch immer, Merkel wird gerade gezwungen, wenn auch sinnlos in diesem Stadium, etwas zu tun, was sie nie tun wollte, den Globalismus zerstören: „Staatliche Hilfe: 600-Milliarden-Paket soll Großunternehmen vor dem Untergang bewahren, auch durch Verstaatlichungen.“ (WELT, 21.03.2020) Auch das fränkische CSU-Chamäleon Söder will mit anti-Globalismus-Gesetzen den Aufkauf deutscher Restbetriebe durch China verhindern: „Bayern will einen Ausverkauf Corona-geschwächter Unternehmen verhindern. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädierte am Freitag dafür, bei Bedarf ausländische Übernahmen zu verbieten, die deutsche Firmen in Geldnot günstig kaufen wollen. ‚Wenn am Ende dieser Krise steht, dass nahezu die gesamte bayerische und deutsche Wirtschaft in ausländischer Hand ist, wir keine Steuerungsoptionen mehr haben, dann ist das nicht nur eine medizinische Krise‘, sagte Söder.“ (SZ, 20. März 2020)

Was diese erbärmlichen Globalisten in ihrer Not, vor Augen den totalen Zusammenbruch und nicht wissend, ob die sich aufbauende Volkswut noch zu kanalisieren ist, unfreiwillig alles zur Vernichtung ihres eigenen Systems unternehmen, ist atemberaubend. Sie wissen nicht, wollen es nicht wissen, dass mit der Vernichtung des Globalismus auch sie selbst ein Schicksal erleiden werden, das sie sich nie hätten vorstellen können.

Der Globalismus ist also so gut wie tot, und damit sind die Merkelisten so gut wie tot – politisch natürlich. Was jetzt bei den Menschen wieder einkehren wird, ist die höchste Tugend, die uns Gott bei der Schöpfung geschenkt hat. Napoleon formulierte diese Tatsache so: „Die Vaterlandsliebe ist die erste Tugend des zivilisierten Menschen.“

Diese Statistik der WHO/FAZ vom 20.3. zeigt, dass in China wohl die Erkranktenzahlen zwischen dem 30.1. und dem 25.2. exponentiell (um 810 %) angestiegen waren, aber nicht die Mortalität, die blieb bei 4 %. Warum soll bei uns die Bekämpfung des Coronavirus 18 Monate dauern, und in China nur 2 Monate? Warum sollen wir einer katastrophalen Todesrate anheimfallen, ungleich schlimmer als in China?

In unserer Ausgabe vom 16. März haben wir mit dem ebenso seelisch-tiefgründigen wie wunderbaren Lied von Freddy, St. Helena um Mitternacht“ lyrisch-musikalisch verdeutlichen wollen, wie veränderlich das unveränderbar erscheinende doch ist. Freddy besingt das Ende des Großen Kaisers Napoleon Bonaparte: „St. Helena um Mitternacht / Der Kaiser ist vom Traum erwacht / Er denkt daran / Wie bald sich alles ändern kann.“
Die letzte Strophe könnte als Anschauungsunterricht nicht symbolträchtiger für uns sein, wo es heißt: „St. Helena, das Spiel ist aus / Ein Kaiser schaut aufs Meer hinaus / Er denkt daran / Dass es sich nie mehr ändern kann.“
In Anlehnung an den seelenberührenden Liedtext über das Schicksal des Großen Kaisers, möchten wir Merkel mit Sicht auf ihren Sturz heute folgenden Text widmen: „Merkel, das Spiel ist aus. Merkel schaut auf die Revolution hinaus. Sie denkt daran, dass es sich nie mehr ändern kann.“


Großer Dank an unsere lieben Kameradinnen und Kameraden, Mitstreiter und Freunde, die uns gerade geholfen haben, eine scharfe Finanzklippe zu umschiffen. Es ist insbesondere für uns eine schwere Kampfzeit geworden. Diese selbstlose Hilfe ermöglicht aber immer wieder die Fortsetzung der NJ-Corona-Globalismus-Nachrichten mit den für alle wichtigen Enthüllungen. Ohne diese Hilfe könnten wir den Kampf nicht bestehen. Wir würden kaum durchhalten können. Danke, Danke, Danke! Wer hin- und wieder kann, hier der Hilfe-Klick!

Erinnerung 11.03.2013: Das ist der Killer von Daniel……Türken freuen sich das Daniel tot ist…. Beweise hier….


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Mord in Kirchweyhe: Türken verhöhnen Opfer im Internet

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daniel und der mörder

Der mehrfach vorbestrafte, nie verurteilte Mörder und Schwerkrimineller, Türke Cihan A. (20)

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Es ist an Schamlosigkeit, Menschenverachtung und Grausamkeit kaum noch zu überbieten. Nachdem am Wochenende der 25-jährige Daniel S. im niedersächsischen Kirchweyhe von einer Türkenbande ins Koma getreten wurde und heute von seinen lebenserhaltenden Geräten genommen werden soll, wird er im Internet auch noch verhöhnt.

(Mit Dank an Einzelfallbearbeiter)

Sie traten ihm regelrecht das Hirn kaputt:

Eine Bande ehrloser und feiger Türken ohne jeglichen Respekt vor Leben und Gesundheit, ohne einen Fliegenschiss Anstand im Leib. Daniel S. hatte keine Chance, dabei wollte er nur schlichtend eingreifen.

Doch der Tod des Opfers reicht scheinbar nicht aus. Der Hass auf Deutsche, der Hass auf dieses Land und diese Kultur ist unermesslich. Und so schreibt man im Internet:

daniel- türken freuen sich 2 daniel- türken freuen sich

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Damit nicht genug. Dieser Eintrag bekommt von einigen Nutzern – fast ausschließlich migrantisch – auch noch Zustimmung. Barbarisch.
Jedem Menschen bleibt es nun selbst überlassen, sich dazu eine Meinung zu bilden.

Wir möchten der Familie und Freunden von Daniel S. unser Beileid aussprechen und wünschen ihnen viel Kraft und Gottes Segen.

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Kirchweyhe –

Cihan A. (20, re.) guckt mit eiskaltem Blick in die Kamera. Er will cool wirken und ist doch so feige. Er ist der junge Türke, der Lackierer Daniel S. (25) ins Koma getreten haben soll. Jetzt sitzt er in U-Haft, muss sich wegen Mordes verantworten.

Denn Daniel ist hirntot. Seine Mutter Ruth S. zu BILD: „Gestern stellten die Ärzte die Zufuhr aller kreislaufstabilisierenden Medikamente ab. Seine Hirntätigkeit zeigt eine Nulllinie. Der Täter hat sein Gehirn völlig zerstört. Nur die Beatmung müssen sie noch laufen lassen. Denn im hinteren Bereich ist noch eine minimale Aktivität nachweisbar. Vorher dürfen sie ihn nicht für tot erklären.“

Die Mutter kämpft mit den Tränen, ringt um Fassung. „Sie lassen ihn auf natürlichem Weg sterben. Doch Dani ist eigentlich schon tot. Ich hoffe, er leidet nicht mehr. Ich bin erleichtert, wenn ich ihn endlich beerdigen darf. Er hatte seit der Prügel-Attacke keine Chance, weiter zu leben.“

Schlimm: Das Opfer wird auf Facebook von jungen Türken als Nazi verhöhnt. So schreibt Ali E. in seinem Account: „Ein Bastard Nazi weniger in weyhe das ist ja suppii“.

Und Hussein schreibt perfide: „Cihan hätte sich bestimmt nicht gedacht das dass so schlimm endet es ist nur eure dreckige Art die uns zwingt mit euch sowas zu machen ihr Nazis“. Ali E. schrieb auch: „Lak ich fick alle deutsche und Bild Zeitung“.

Gestern nahm Daniels Mutter Ruth S. alle Kraft zusammen, besuchte mit ihren Kindern (25, 22, 21) den Tatort, legten Grablichter, Rosen und Abschiedsbriefe nieder. „Wir lieben Dich, vermissen Dich, wollen Dich wieder…Mama“.

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türken


bild.de/regional/bremen/totschlag/das-ist-der-killer-von-daniel-29496848.bild.html#

zukunftskinder.org/?p=39275

höchst-wahrscheinlich Terroristen der Anti-Fa: Brutaler Überfall auf COMPACT-Reporter auf Lesbos!


plötzlich waren sie da. Acht dunkel gekleidete Maskierte, ausgerüstet mit Teleskop-Schlagstöcken. Sie schlugen brutal auf ihre Opfer ein. Unter ihnen unser Reporter Mario Müller. Regelmäßige COMPACT-Leser werden den Rotschopf kennen. Es ist oft an Brennpunkten für uns unterwegs. Nur so können wir Ihnen ungefilterte Nachrichten bringen und auch „Fake News“ identifizieren. So auch dieses Mal auf der griechischen Insel Lesbos, die besonders unter dem Migrantenansturm zu leiden hat

Dass das kein Job auf dem „Ponyhof“ ist, mussten wir jetzt wieder erfahren.

Dabei hatte Müller noch Glück. Seine Mitreisenden hatten die Szene kommen sehen und konnten entsprechend vorwarnen. Zu viert hatten sie jedoch gegen die Angreifer keine Chance. Einer von ihnen wurde so am Kopf getroffen, dass er anschließend im Krankenhaus behandelt werden musste.

Unserem Mario Müller geht es den Umständen entsprechend gut.

Müller meint, dass er bereits im Flieger nach Lesbos von der „Antifa“ identifiziert worden sei. Es könnte also sein, dass von dort der Angriffsbefehl kam.

Dass aber noch ganz andere im Spiel sein könnten, zeigt die Tatsache, dass derzeit viele Vertreter der Systemmedien auf Lesbos unterwegs sind. Ihr Ziel: möglichst emotionale Bilder zu schießen, um die Propaganda an der Heimatfront entsprechend füttern zu können.

So wurden westliche Journalisten schon heimlich dabei gefilmt, wie sie am griechischen Strand das Foto einer verzweifelt weinenden Migrantin inszeniert haben. Relotius lässt grüßen. Es geht offensichtlich um viel.

Auch die türkische Seite ist mit im Spiel. So verbreitete ein türkischer Twitter Account namens Barba Midilli kurz vor dem Überfall den Aufenthaltsort von Müller und Kollegen. Denn auch Erdogan ist daran interessiert, die Situation zu emotionalisieren. Nur so lässt sich größtmögliches Erpressungspotential gegen uns aufbauen. Patrioten, die aufklären, stören dabei offensichtlich.

Und die Leitmedien? Die spielten diesen brutalen Überfall mit Schlagstöcken voller Schadenfreude als Prügelei herunter. Wir sind nur froh, dass es unserem Reporter Mario Müller wieder besser geht. Wünschen wir ihm alles Gute!

„Bei seinen Recherchen zur Situation auf Lesbos wurde unser Reporter Mario Müller hinterhältig überfallen, sein Begleiter brutal niedergeschlagen. Die griechische Insel droht aktuell in Anarchie zu versinken. Schuld daran ist die von Erdogan befeuerte Massenmigration nach Europa.

Wer steckt hinter dem feigen Angriff auf unseren Reporter und seine Begleiter? Müller berichtet, dass er bereits im Flieger nach Lesbos von deutschen Linken erkannt worden sei, diese hätten die Information an griechische Autonome weitergeben können. Lesbos ist aktuell Anziehungspunkt für viele Vertreter der medienpolitischen Klasse aus Deutschland. Ihr Hauptziel ist es, im dortigen Asylchaos emotionale Aufnahmen für ihre Multikulti-Propaganda hierzulande zu gewinnen.

So wurden westliche Journalisten schon heimlich dabei gefilmt, wie sie am griechischen Strand das Foto einer verzweifelt weinenden Migrantin inszeniert haben. Dass die Mainstream-Presse kein Problem damit hat, in ihrem Kampf gegen rechte Kritiker auch mit Gewalttätern von Links zu kooperieren, ist bekannt.

Ihre zahlreichen Kontakte ins Antifa-Milieu sind längst kein Geheimnis mehr, zu sehen beispielsweise an der Personalie des ARD-Faktenfinders Patrick Gensing, der damit geprahlt hat, jahrelang „antifamäßig unterwegs“ gewesen zu sein.

Oder aus der Türkei?

Kurz vor dem Angriff auf ihn und seine Gefährten wurde Müllers Aufenthaltsort via Twitter verbreitet – und das von einem türkischen Account namens Barba Midilli. Dem folgen auf Twitter über 1.300 Menschen. Die Türken unter Führung ihres Präsidenten Erdogan haben durchaus ein Interesse daran, dass der Einfluss europäischer Patrioten an der hart umkämpften Grenze so klein wie nur irgend möglich gehalten wird. Schließlich ist Erdogans Migrationswaffe, mit dem er die EU-Staaten zur Hörigkeit zwingen will, nur dann wirklich effektiv, wenn die europäischen Abwehrkräfte nicht stark genug sind, um die Massenmigration weiter aufzuhalten.“

Tierrettung….Verfügung über die Tötung des Rottweilers Zeus – trotz bestandenen Wesenstests hält Behörde in Sachsen an einer Hinrichtung mutwillig fest


BITTE HELFEN UND UNTERSCHREIBEN:::::::::::

Eine Petition für Zeus kann unterzeichnet werden unter dem folgenden Link: Petition Rottweiler Zeus

Was ist das Ziel und wird weiteres unternommen?

Unser Ziel ist es, dass Zeus nicht getötet wird und er wieder zu seiner Familie zurück nach Hause darf. Zeus befindet sich derzeit in einem Tierheim. Wäre er in der Obhut der agierenden sächsischen Behörde gewesen, wäre er bereits im Jahre 2018 ohne weiteres Zuwarten getötet worden. Wir werden nicht aufgeben und mit unseren Mandanten und Ihnen zusammen für Zeus kämpfen.

Für alle, die Zeus und seine Familie unterstützen wollen, teilen wir die öffentliche und offizielle E-Mail Adresse des Sächsischen Staatsministerium des Innern mit:

info@smi.sachsen.de

Vielleicht finden Ihre Anregungen und Sorgen zu dem aktuellen Geschehen und der generellen bundesweiten Bedeutung dieses Fall Gehör.

Updates zu dem Fall und weitere Details finden Sie auf der Website

www.tierimrecht.de und auf der Facebook-Seite chiappaundhauserrechtrundumstier

Auch das Bündnis Schattenhunde und Herr Thomas Baumann unterstützen uns auf ihren Facebook-Seiten.

https://boostyourcity.de/verfuegung-ueber-die-toetung..

boostyourcity.de (https://boostyourcity.de/verfuegung-ueber-die-toetung..)

Verfügung über die Tötung des Rottweiler Zeus | Boost your City –

Lokale Nachrichten aus deiner Region

Verfügung über die Tötung des Rottweilers Zeus – trotz bestandenen Wesenstests hält Behörde in S

Bestellte Expertin in Gesetzgebungverfahren
zur Hundepolitik deutscher Bundesländer

hundehelfer

Team-Coaching-Mensch-Hund


Erinnerung und Gedenken: Honigmann Ernst Köwing verstorben am 24.02.2018 um 11 Uhr…Opfer des unmenschlichen System-Terrors unter Befehl der „EU“ und der Geheimen Elite NWO


Der Honigmann ist gestorben!

Wir waren beim Tod zugegen….Du kannst es also teilen,

schreibt die Kräutermume.

Am 24.02.2018 um 11 Uhr
ist der „Honigmann“, der Imker Ernst „Ernie“ Köwing,
im St. Bonifatius – Krankenhaus in Lingen nach einer kurzen und schweren Erkrankung von uns gegangen.

Der „Honigmann-Ernie“ auf seinem Weg – „Ruhe in Frieden Ernie“, sagt Maria Lourdes!
Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Sein Lebenswerk, der Blog „derhonigmannsagt.org“, vorher „derhonigmannsagt.wordpress.com“, hat ihn zu einem der Großen in der Aufklärer-Szene werden lassen.

Mit über 83 Millionen Aufrufen fand er auch im Ausland hohe Anerkennung und wurde in Deutschland der größte Blog – und somit den Herrschenden ein Dorn im Auge.

Zahlreiche Prozesse hielten ihn nicht von seiner Arbeit ab und führten schließlich zu seiner Inhaftierung Ende 2017.

Honigmann trotz Haftunfähigkeit – weiter in Haft!

Durch mehrere Operationen von einer schweren, vorhergehenden Erkrankung gezeichnet, war es dem Richter egal was mit ihm passiert und er ließ ihn trotz mehrmaliger Haftunfähigkeitsgutachten, welche dann revidiert wurden, durch vorsätzliche Vorspieglung falscher Tatsachen inhaftieren.

Deutschland hat einen großen Wissenden, Denker, Macher und wertvollen Menschen verloren.

Sein Lebenswerk, der Honigmann-Blog und sein Shop, der
honigmann-shop.com, werden in seinem Sinne weiter bestehen,

getreu dem Motto: Jetzt erst recht…

Der Honigmann – Ein großes Bloggerherz hat aufgehört zu schlagen
https://marbec14.wordpress.com/2018/03/04/der-honigmann-ein-grosses-bloggerherz-hat-aufgehoert-zu-schlagen/
http://derhonigmannsagt.org/tag/tod/
https://rsvdr.wordpress.com/2018/03/03/ein-grosses-bloggerherz-hat-aufgehoert-zu-schlagen/

Der Tod des Aufklärers und Bloggers „Der Honigmann“ bzw. Ernst Köwing, von Beruf Imker, am 24.02.2018 macht deutlich wie unmenschlich es im SYSTEM Bund (alias BRiD) zugeht.

Obwohl der Honigmann aufgrund schwerer Erkrankung haftunfähig war, wurde er 24dennoch – aufgrund offenbar inszenierter Vorwürfe – von verantwortungslosen Darstellern (STAATSANWALT/RICHTER) Ende 2017 seiner Freiheit beraubt und konnte somit seine Gesundheit und sein Leben nicht mehr – wie es einem Menschen zusteht – führen/pflegen.

Er verstarb daher in unwürdigen Umständen, aber für die Freiheit der Rede und mit der Gewissheit sehr viel zur Aufklärung aller Menschen beigetragen zu haben. Auch wenn nicht alle immer seine Ansichten geteilt haben, war er ein unerschrockener Kämpfer für Wahrheit und hat erheblich zur Aufdeckung der Missstände in Deutschland und der Welt beigetragen.

Dafür gebührt ihm ein Ehrenplatz in der wahren ersten Reihe der Wahrheitsbewegung, neben allen anderen Aufklärern, die auch nicht mehr physisch bei uns sind.

Maria: Satirisches Essay über Plakataktion der Identitären Bewegung

Ich kann daher sehr gut nachfühlen, dass sich die Kameraden des Zentralkomitees um Joschka, Trittin, Kipping, Wunderwarze Claudia und den Hofreiters Toni mit Wallehaar (Wer hat ihn eigentlich aus seinem Rapunzelturm herausgelassen?) bedroht fühlen.


Plakate der Identitären Bewegung aufhängen? Geht gar nicht!

Von Maria Schneider

Ach, Gottchen. Die Identitäre Bewegung hat es wieder einmal getan und illegal böse, hetzerische Plakatierungen angebracht. Mir schlottern jetzt noch die Knie vor lauter Angst. Haß und Hetze wabern durch die Luft und wollen mein armes Hascherlhirn durchdringen.

Gott sei Dank werden die bösen Buben und Mädels mit den akkuraten Haarschnitten und der gepflegten Kleidung vom Verfassungsschutz beobachtet. Denn wo kämen wir da hin, wenn die Identitäre Bewegung einfach so straffrei ihre Meinung plakatieren dürfte, wie es Fridays for Future mit ihren nicht entfernbaren, baummörderischen Aufklebern und Extinction Rebellion mit ihren Plastikstickern tun?

Chapeau für die im Zeitungsartikel erwähnte „Bürgerin“, die am Samstag, den 18.01.2020 die Heidelberger Polizei auf drei Plakate der „rechtsextremistischen Gruppe“ hingewiesen hat. In der DDR wäre ihr für diese Leistung bestimmt der Spitzelorden ersten Ranges verliehen worden.

Ich kann die „Bürgerin“ regelrecht vor mir sehen: Struppiges, kurzes Haar wegen der jahrelangen Färbereien mit billigem Hennarot. Ausgehungerte, hüftfreie Figur auf Grund der streng vegetarisch-veganen Ernährung. Ein ausgewaschenes, schlammfarbenes Öko-T-Shirt schlabbert über den ausgetrockneten Brüsten, eine Outdoorhose hängt vom verdorrten Unterleib, der nie ein Kind in sich getragen hat. Seien wir froh. So bleiben uns wenigsten die stark behaarten, mageren Beine erspart.

Ihr Rücken hat sich nach jahrzehntelanger Ergötzung an Selbstbezichtigung und Kümmerei um Fremde in einen Buckel verwandelt. Aber auch das hat sein Gutes. So muß man nicht in ihr starres, stalinistisches Gesicht blicken, das noch nie Bekanntschaft mit einer Hautcreme gemacht hat.

Ihre Augen jedoch sind scharf wie die eines deutschen Adlers und stets auf der Suche nach Abweichlern, die das Leben genießen wollen statt in grauer Büßerkleidung zu schlurfen – Abtrünnige, die gar Fleisch verzehren und so schamlos sind, eigene Familien zu gründen statt ihre Kollektivschuld bei neu angesiedelten Migranten abzutragen.

Dank argwöhnischer, körperlicher und seelischer Krüppel wie dieser Bürgerin, die einen Großteil der nun endlich dahinsiechenden 68-er Generation stellen, wurden insgesamt 10 Plakate sichergestellt. Bilder der Plakate wurden nicht veröffentlicht – vermutlich, um uns leicht beeinflussbaren Bürger vor diesen Gedankenverbrechen zu schützen. Danke dafür, liebe Polizei.

Wenn es um den Schutz der „humanistischen“ Deutungshoheit verbohrter Make-Love-Not-War-Hippies und offene Grenzen für ungewollte Überschußsöhne der ganzen Welt geht, funktioniert unser Rechtsstaat ruckizucki wie am Schnürchen.

Dass der Staatsschutz nun gegen die Identitäre Bewegung wegen einer „politisch motivierten Straftat“ ermittelt, ist doch klar. Im Vergleich zu den täglichen Übergriffen, Messermorden und Gruppenvergewaltigungen (bestimmt sind die vergnügungssüchtigen, deutschen Mädchen in den kurzen Röcken selber daran schuld, stimmt’s, Frau Bürgerin?) ist so ein Poster ja auch ein starkes Stück.

Ja, wirklich – wo kämen wir da hin, wenn wir die mühsam errichtete Scheinwelt solcher Bürgerinnen und ihrer schlaffen, muckilosen Genossen mit Zauselhaar und scheißendfreundlichem Dauergrinsen à la Habeck hinterfragen würden?

Ich kann daher sehr gut nachfühlen, dass sich die Kameraden des Zentralkomitees um Joschka, Trittin, Kipping, Wunderwarze Claudia und den Hofreiters Toni mit Wallehaar (Wer hat ihn eigentlich aus seinem Rapunzelturm herausgelassen?) bedroht fühlen. Deshalb dürfen Zeugen, die eventuell die Staatsfeinde Nr. 1 beim Anbringen der Plakate beobachtet haben, diese bei einer polizeilichen Telefonnummer denunzieren. Belohnung: Ein Fleißbild mit Stalins Konterfei.

Puh, ist also alles nochmal gut gegangen und wir können weiter von einer glückseligen Welt träumen, in der wir uns all ganz doll lieb haben. Meine Knie haben sich inzwischen auch beruhigt.

Tatsächlich fühle ich mich sogar in meinem Kampf gegen Rechts beflügelt, weiß ich doch nun, dass ich mit der verkorksten „Bürgerin“ und ihren Genossen verläßliche Verbündete habe. Sie schrecken wirklich vor nichts zurück und mißbrauchen die ererbte Wehrmachtsdisziplin ihrer verhassten Väter, um mit militärischer Effizienz jeden Abweichler zu verfolgen, der ihre rückgratlose Puddingwelt bedroht.

Alsdann – wehret den Anfängen! Ab sofort verlasse ich meine Wohnung nur noch mit einem Baseballschläger. Und sollte ich diese rechtsextremen, jungen Leute beim Plakatieren ihrer „fremden- und islamfeindlichen Positionen“ erspähen, dann Gnade ihnen Gott!

Ich werde die Plakatierer so lange vermöbeln, bis sie nur noch „bunt“ sehen und erkennen, dass ihre Gedankenverbrechen im Vergleich zu solchen Lappalien wie Gleisschubsern oder Schwertmännern, die einfach mal ein bißchen Frust abbauen müssen, eine Bedrohung für das friedliche Zusammenleben sind.

Ein Plakat aufhängen und seine Meinung damit kundtun ist wirklich das Letzte. Es ist menschenverachtend, rassistisch und –

Höcke besiegt „die Fratze des Terrors“ und zieht als zweitstärkste Kraft mit seiner Flügel-AfD in das 88-Parlament ein


Ausgabe 162: Montag, 28. Okt. 2019

Ausgabe 162: Montag, 28. Okt. 2019

AfD-Chef Gauland (mitte): „Höcke hat alles richtig gemacht, alles richtig gesagt.“  Und Höcke (re) gilt als „Nazi“. Höcke die neue Mitte!

Höcke besiegt „die Fratze des Terrors“ und zieht als zweitstärkste Kraft mit seiner Flügel-AfD in das 88-Parlament ein

Der Deutsche Björn Höcke erstürmte gestern mit seinem triumphalen Wahlsieg den Landtag von Thüringen. Mit 23,5 Prozent konnte er die Wählerstimmen seiner Flügel-AfD mehr als verdoppeln. Mehr noch, er ist der einzige in der AfD, der als Spitzenkandidat bei einer Wahl in der BRD die Partei der „Terror-Fratze“ (die Merkel-CDU) besiegte.

Das wäre vielleicht nichts Außergewöhnliches, wenn Björn Höcke nicht als die Personifizierung des wiederauferstandenen „Nazi“ gelten würde. Er sollte das als Schimpfwort gedachte Wort als Auszeichnung begreifen, denn der Begriff „Nazi“ ist biblisch abgeleitet (engl. Bibel: Nazirites) und steht für die Nazarener, „die von Gott Erhöhten“. Alles, was die globale Weltjudenmacht im Vorfeld der Thüringenwahl an Hetze, Lügen und Blut gegen den Deutschen Höcke aufbieten konnte, wurde aufgeboten. Was diese Macht gegen Höcke inszenierte, dürfte nicht nur beispiellos in der Menschheitsgeschichte des Bösen sein, sondern ist erwiesenermaßen beispiellos unter der Herrschaft „der Fratze des Terrors“. Das Töten von zwei Deutschen in Halle, kurz vor der Wahl, wurde propagandistisch gegen Höcke als „Judenmorde“ gebraucht. Doch es war umsonst. „Ich wurde zum Teufel der Nation stilisiert“, sagte Höcke am Wahlabend. Der Führer der Globaljuden, Ronald S. Lauder, der WJC-Präsident, ließ seinen ganzen Hass zwei Tage vor der Wahl in der FAZ ab. Das betreute Morden“ von Halle umschrieb Lauder chuzpisch so, dass der unbedarfte Leser glaubt, Juden seien ermordet worden. Lauder: „An Jom Kippur kam es in Halle zu den tragischen Morden.“ Der WJC gab bereits vier Wochen vor der Wahl der BRD seinen „Wunsch“ bekannt, Höcke unter zehn Prozent zu drücken, und zur Erreichung dieses Ziels müssten alle dem Globaljudentum zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt werden. In der FAZ vom 25. Okt. appellierte Lauder: „Das alarmierende Ergebnis ist, dass 41 Prozent aller Deutschen und der deutschen Eliten antisemitisch der Meinung sind, dass Juden zu viel über den Holocaust sprechen.“ Er erwähnte nicht, dass 22 Prozent der BRD-Eliten den Juden selbst die Schuld für den „Judenhass“ geben. Das Internationale Auschwitz-Komitee (IAK) unter Führung des „Überlebenden“ Roman Kent, geiferte bereits nach den Landtagswahlen von Sachsen und Brandenburg wutschnaubend: „Trotz nachgewiesener Nazi-Gesinnung innerhalb des AfD-Personals ist jeder fünfte Bürger in diese von Hass geprägte Richtung abgebogen.“ Und am Wahlabend ließ Kent seinen Holo-Goy Christoph Heubner jaulend erklären: „Für Überlebende der deutschen Konzentrationslager ist diese massive Zunahme der Stimmen für die AfD in Thüringen ein erneutes Signal des Schreckens.“

Ronald Lauder, WJC-Präsident, verlor gegen Höcke

Lauders „Bitte“ an die Merkel-BRD, Höcke bei der Landtagswahl unter 10 Prozent zu halten, wurde nicht nur vom „betreuten Morden“ in Halle, nicht nur von der beispiellosen Bluthetze gegen Höcke flankiert, sondern auch noch mit Gerichtsentscheiden verstärkt. Die CDU-Minusgestalt Mike Mohring, der direkte Wahlkampf-Gegner von Höcke, kotzte im Fernsehen auftragsgemäß: „Ich finde, Höcke ist ein Nazi. Das haben auch andere festgestellt.“ In einem Eilverfahren erlaubten die Richter, Höcke „Faschist“ oder „Nazi“ zu nennen. Damit sollte der Haupt-Wahlschlag gegen Höcke geführt werden, denn mit „Nazis“ wolle in der BRD niemand, aber auch gar niemand etwas zu tun haben. Falsch, die „Nazis“, also „die von Gott Erhöhten“, sind die neue Mitte in der BRD. Das stellt die Minus-Führung der West-AfD vor gewaltige Probleme, denn sie wollen so gerne merkelhaft erscheinen und Höcke sogar aus der Partei werfen. Das wird jetzt schwierig werden. Es ist der „Nazi“-Flügel er AfD, der gewinnt, nicht der Anti-Nazi-Sumpf der West-AfD, der kaum 10 Prozent bei Wahlen schafft. Und so musste auch AfD-Chef Jörg Meuthen den „Nazi“-Sieg in Thüringen am Wahlabend lobpreisen. Meuthen: „Die ehemaligen Volksparteien kommen insgesamt noch auf 30 Prozent. Wir erleben hier ihren Niedergang. Wir haben nun auch in Thüringen die CDU überholt. Es ist der Aufstieg der AfD im bürgerlichen Lager, ganz klar. Wir sind hier der große Wahlsieger. Die Erfolge müssten jetzt auch im Westen umgesetzt werden.“ D.h., der Deutsche Höcke soll jetzt auch im Westen AfD-Vorbild sein und für Wahlerfolge sorgen. Auf derselben Linie lobpreiste Meuthens AfD-Chef-Kollege Alexander Gauland Höckes grandiosen „Nazis“-Sieg. Gauland: „Ja, ich wiederhole es, ihr habt einen tollen Wahlkampf gemacht gegen Hetze, gegen Hass. Im Grunde genommen habt ihr allen deutlich gezeigt, das ist die zukünftige Volkspartei. Björn Höcke hat alles richtig gemacht und alles richtig gesagt. Die Grünen ruinieren Deutschland, diese Leute gehören in kein Parlament. Die AfD ist die einzige bürgerliche Volkspartei und bürgerliche Kraft.“ Man reibt sich die Augen. Höcke gilt den BRD-Systemparteien, der Bundesregierung, dem Bundespräsident, vor allem dem Jüdischen Weltkongress‘ als klarer „Nazi“. Aber gemäß Gauland hat dieser „Nazi“ nicht nur „alles richtig gemacht und alles richtig gesagt“, sondern Höckes „Nazi“-Flügel der AfD gilt nunmehr als neue Mitte, als die „neue, bürgerliche Volkspartei“. Und dann zieht Wahlsieger Höcke auch noch in ein Parlament mit 88 Sitzen ein – ein Schelm, wer sich dabei etwas denkt.

Bei diesen Worten fühlen sich Geschichtskenner an die Landtagswahl in Thüringen vor 90 Jahren erinnert. Am 8. Dezember 1929 erreichte die NSDAP 11,3 Prozent der Stimmen, wurde drittstärkste Kraft. Nichts im Vergleich zur AfD gestern, dennoch war die Thüringen-Wahl vor 90 Jahre für die NSDAP die Wendemarke im Kampf zur Rettung Deutschlands. Dr. Wilhelm Frick wurde im Januar 1930 Innen- und Volksbildungsminister in Thüringen. „Als erster Nationalsozialistischer Minister stellte Dr. Frick unter Beweis, dass die Nationalsozialisten nicht nur aktiv in der Opposition gegen die Regierung sein können, sondern dass sie auch fähig sind, selbst zu regieren und die Geschicke eines Landes in geordnete Bahnen zu lenken, wenn man ihnen dazu die Möglichkeiten gibt. Der sozialdemokratische Innenminister Severing brach aus fadenscheinigen Gründen die Beziehungen zur Thüringischen Landesregierung ab und sperrte die Reichszuschüsse für die thüringische Staatsregierung. Mit derartigen Mitteln wollte man die nationalsozialistische Regierung lahmlegen und zum Scheitern bringen. Die volksfremden Machthaber hatten sich jedoch in den Fähigkeiten ihrer Gegner getäuscht. Finanzielle Einsparungen, Verwaltungsreformen und Kampf gegen die durch jüdische Zersetzung verbreitete artfremde Unkultur, also positive Arbeit, waren die Antwort der Nationalsozialisten in Thüringen“, schreibt der Reichsführer-SS in dem Buch „Der Weg der NSDAP“.

Alles also schon einmal dagewesen, das Leid, die Verfolgung der anständigen Deutschen durch die Kräfte „der artfremden Unkultur“. Nur ist der Kampf heute sehr viel schwieriger geworden, weil er sehr viel tödlicher ist, denn mit 40 Millionen (mindestens) Fremden im Land, davon etwa 25 Millionen feindliche Artfremde, steht alles auf dem Spiel. Nur wissen wir, dass diese Elite von mindestens 25 Prozent der Deutschen im Osten gesund, also den Kranken Minusmenschen des Systems im Kampf weit überlegen sind. Es wird mit den gesunden Teilen der Polizei und der Bundeswehr „zum Schwur“ kommen, keine Frage. Merkel, „die Fratze des Terrors“, setzt auf beschleunigten Bevölkerungsaustausch, um keine deutsche Wahlmehrheit mehr entstehen zu lassen. Deshalb wird es anderweitig „zum Schwur“ kommen. Die Deutsche Elite ist bereit, wie der gestrige Wahlsonntag zeigt, wenn sie auch noch nicht gerüstet ist.

Prof. Max Otte nennt Merkel „die Fratze des Terrors“

Zwei Tage vor der System-Bruch-Wahl in Thüringen gab das CDU-Mitglied, der deutsch-US-amerikanische Ökonom Prof. Dr. Max Otte, RT ein erstaunliches Interview. Dr. Otte bezeichnet Merkel offen als die Herrin des Terrors über die Deutschen, als die Fratze des Terrors und des Kontrollstaates. Prof. Otte wörtlich: „Der Terror ist hoch asymmetrisch. Wir haben natürlich den linken Meinungsterror. Wir sind tief drin in einem repressiv autoritären System. Die Meinungsfreiheit ist zu 70 Prozent beschädigt. Merkel setzt die Repression ganz konsequent um. Sie macht das hinter den Kulissen, sie ist die Fratze des Kontrollstaates. In diesem System wird man mit einer anderen Meinung plattgemacht. Es wird tyrannisiert. Wir haben eine tyrannische Haltung der Mehrheit des Mainstreams gegenüber denjenigen, die anders denken. 70 Prozent der Deutschen trauen sich nicht mehr ihre Meinung zu sagen. Wir sind ganz tief drin im Überwachungsstaat. Die Menschen müssen unter massiven Repressionen leiden in diesem Land. Wir haben mittlerweile repressive Verhältnisse.“ Für das NJ ist die Tatsache wichtig, dass Otte unsere Analysen zum bevorstehenden Zusammenbruch des Weltsystems übernommen hat, so wie er nach dem Finanz-Crash 2008 die NJ-Analysen bestätigte. Beim NJ seit 2003 Thema. Zum Bruch des Weltsystems und der Entstehung der Neuen Nationalen Weltordnung, seit Jahren vom NJ vorausgesagt, propagierte die RT-Journalistin Jasmin Kosubek in derselben Sendung Ottes neues Buch mit diesen Worten: „In seinem neuen Buch beschreibt er den Welt-Systemcrash und die Geburt einer neuen Weltordnung.“ (RT)

Dass die „Fratze des Terrors“ mit ihren Minusmenschen untergehen wird, steht fest. Nach dem Brexit muss die finanziell kaputte BRD ihren EU-Beitrag verdoppeln, was für sich selbst schon den Untergang bedeutet. Die EU fordert nach der gestrigen Merkel-Dämmerung keck: „Deutschland wurde von Brüssel mitgeteilt, die EU-Zahlungen zu verdoppeln, nachdem die britischen Milliarden wegbrechen. Deutschland könnte eine Beitragserhöhung von 100 Prozent entgegensehen.“ (Express) Das gestrige Wahldebakel der „Terror-Fratze“ wurde in den britischen Zeitungen mit jubilierendem Zynismus quittiert. Der Express titelt heute: „Merkel erleidet eine neue Schock-Niederlage. Die Deutschen wenden sich von Mutti Merkel bei der Wahl ab.“

Gleichzeitig schreiten die Präsidenten Trump und Putin weiter voran, die Nato zu zertrümmern, um das Merkel-System endgültig auszumerzen und Europa vom „Bösen“ zu befreien. Präsident Trump zieht sich aus der Welt zurück, womit er das Weltsystem zum Einsturz bringen will. Am 16. Oktober 2019 erklärte Trump auf einer Pressekonferenz: „Syrien will der Türkei kein Land überlassen. Was hat das mit uns zu tun, wenn sie sich darum schlagen? Russland, Iran, Syrien, und etwas weniger die Türkei, hassen den IS so wie wir den IS hassen. Und der IS befindet sich in ihrem Teil der Welt, wir sind 7000 Meilen davon entfernt. Wir sind in so vielen Ländern, dass ich mich schäme, die Zahl laut zu nennen. Ich habe versprochen unsere Soldaten zurückzubringen, und das tue ich.“ (Quelle) Jahrzehntelang wurde den globalistischen USA vorgeworfen, die Welt mit Kriegen zu überziehen, was richtig war. Jetzt hat Amerika einen nationalistischen Präsident, der keine Kriege mehr in der Welt inszenieren will, und wird dafür als Teufel gebrandmarkt. Globalistischer Satanismus!

Schaub: DAS WEISSE HEIDENTUM IM GEGENANGRIFF…sehr gut, wichtig…mit AUDIO


 

DAS WEISSE HEIDENTUM
IM GEGENANGRIFF

Bernhard Schaub

Hier ist der Frage nachzugehen, welcher spirituelle Hintergrund unser Europa aus Sumpf und
Sackgasse herausführen kann, und warum das Christentum dazu untauglich ist. Ich habe das
Problem bereits in meinem momentan vergriffenen Büchlein „Helios oder Pluto“ ausführlich
behandelt, werde es aber im folgenden Artikel vollständig in den praktischen und politischen
Gesamtzusammenhang stellen. Zugleich soll damit eine indirekte Antwort auf die reichlich
unqualifizierten Angriffe auf das Heidentum gegeben werden, die von Falk Hündorf in der letzten
Ausgabe des „WerkKodex“ geführt wurden. Der Text gliedert sich in drei Hauptabschnitte:
Erstens eine Zustandsbeschreibung, die vielen bekannt vorkommen dürfte, die aber trotzdem
nötig ist. Zweitens ein politisch-historischer Rückblick auf das europäische Verhängnis der
„weißen Weltrevolution“ (Oswald Spengler), die der „farbigen Weltrevolution“ vorangegangen
ist. Und drittens eine Kritik des Christentums als des geistigen Urhebers der Revolution und eine
Apotheose des Heidentums als Voraussetzung zur europäischen Gesundung.
Machen wir uns zunächst klar, vor welchem Abgrund der Raum unserer Heimat, das deutsche
Mitteleuropa heute steht: Jeder dritte Einwohner hat fremde Wurzeln; bei den unter
40jährigen sind die Migranten bereits in der Überzahl. An den Schulen in den Ballungsräumen
beträgt der Anteil der Schüler „mit Migrationshintergrund“ 70 bis 98 Prozent. In Polizei und
Bundeswehr sickern laufend Orientalen ein, und dasselbe gilt für Behörden aller Art. Die
Deutschen sitzen im Altenheim, während der Kindergarten vor lauter Neuankömmlingen aus
aller Welt zu platzen droht. Türkisch-arabische Großsippen beherrschen ganze Stadtteile,
Rauschgifthändler aus Schwarzafrika verkaufen ihre Ware in öffentlichen Parkanlagen.
Kinderarmut und Überalterung bei den Deutschen, in Afrika dagegen eine ungebremste
Vermehrung, die dem Kontinent Woche für Woche netto eine Million Neuzugänge beschert.
Und die deutsche Restbevölkerung? Sie ist großenteils völlig angepasst, liegt auf den Knien vor
allem, was nicht deutsch ist, hört seit Jahrzehnten nur noch englischsprachige Deppenmusik,
trägt entweder „Bluejeans und T-Shirt“, die Uniform globalistischer Untertanen, oder den
blauen Freimaureranzug mit Schlips und Halbschuhen. Die Gesellschaft ist individualistisch
atomisiert, ethisch verwirrt, kulturell und religiös desorientiert, ja verkommen. Moderne
„Kunstschaffende“ sehen entsprungenen Irrenhäuslern ähnlich. Das solide Handwerk geht
mangels Nachwuchs zugrunde, während an den Hochschulen ein riesiges gehirngewaschenes
Akademikerproletariat herumhängt – die braven Zöglinge der Frankfurter Schule und ihrer
68er-Revolution. Die Familie ist zerstört, die Scheidungsrate liegt bei 50%, die deutschen
Abtreibungsopfer gehen jährlich in sechsstellige Zahlen. Dafür können jetzt Schwule, Lesben
und Diverse aller Art nicht nur heiraten, sondern auch Kinder adoptieren. Überall gibt es
heimatlose Scheidungskinder, denen die väterliche Hand in der Erziehung fehlt. Und in der
Schule wird es nicht besser, da auch hier die Lehrerinnen bei weitem überwiegen. So werden
die letzten deutschen Exemplare auf den Schulhöfen – gut vorbereitet durch Kurse in
„gewaltfreier Konfliktlösung“ – zu leichten Opfern der auf Männlichkeit getrimmten

weiter

Das weiße Heidentum im Gegenangriff

Bundesverfassungsgericht verkündet, daß die BRD kein Staat ist…der Staat des Deutschen Volkes ist das Deutsche Reich sobald ein reeller Friedensvertrag in Kraft tritt…bis dahin sind die Deutschen staatenlos und die BRD als Einrichtung der Alliierten offen für jedermann…


Der heutige Zustand unseres Volkes ist bestürzend gefährdet, durch ein Regime, das in allen Bereichen, egal ob es Sicherheit, Gesundheit, Erziehung, Bildung, Wirtschaft, Geschichte, Kultur, Finanzen oder Wissenschaft betrifft, großen Mist baut. Es hat Ausmaße angenommen, die den Fortbestand unseres Volkes massiv infrage stellen, sollten wir nicht sofort und endlich gegensteuern. Das ganze Ausland fragt sich stirnrunzelnd, was mit uns los ist – wie lange lassen wir uns diese Zustände noch bieten?

Zudem wird am Grundgesetz herumexperimentiert – aber wenn Grundrechte einfach beschnitten werden, wie hier das Grundrecht auf Fortbestand der deutschen Staatsbürgerschaft, dann hört doch wohl der Spaß auf! Es ist dringend Handlung geboten.

Bundesgesetzblatt (BGBl.) | Alle Ausgaben – dejure.org

 

Tim: Mönchengladbach-Fahnen wegen Kreuz in der Türkei beschlagnahmt!


175.000 Abonnenten
Spätestens jetzt sollte auch der Letzte aufwachen! Lehnt Euch zurück und ertragt die Show! Tim K. Wer mein Streiten für die freie Meinungsäußerung unterstützen möchte: https://www.pro-de.tv/einmalige-unter… Abonniert auch meinen Telegram-Kanal: https://t.me/timmkellner

Als ob die Berge der Welt einstürzten und das System begraben würden


Ausgabe 152: Freitag, 04. Okt. 2019

 

Shumer, Shiff und Pelosi wollten Trump stürzen und haben sich mit ihrem Betrugs und Lügenmanöver ihren eigen Sarg bestellt!

Als ob die Berge der Welt einstürzten und das System begraben würden

US-Präsident Donald Trump scheint die globalistische Bande zielgerecht zum politischen Galgen zu treiben. Die Blutmeute schrie jauchzend auf, als der führende Globaljude im Kongress, Adam Schiff, Chef des Geheimdienst-Komitees im US-Kongress, „geheim“ darüber informiert wurde, Präsident Trump hätte im Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Landesverrat verübt. Schiff biss sofort an, als er aus den wenigen ihm mitgeteilten Worten ein eigenes Gesprächsprotokoll von Trump fabrizierte und verbreitete. Aber vor einer solchen Veröffentlichung muss die Sache gesetzlich alle Institutionen im „House“ durchlaufen haben, um keine falschen Anschuldigungen in Umlauf zu bringen. Schiff hat nicht nur den offiziellen Weg nicht beschritten, sondern die Anschuldigungen auch noch selbst fabriziert. Am 17. September erklärte Schiff: „Wir haben noch nicht mit dem Whistleblower gesprochen.“ Aber bereits im August wurde von Schiff der Prozess zur Absetzung von Präsident Donald Trump aufgrund dieser angeblichen Whistleblower-Mitteilung gegen Trump wegen Landesverrats eingeleitet. (Quelle1, Quelle2)

Offensichtlich sind die Globalisten (Demokraten), blind vor Hass und Panik, in eine Falle getappt. Der sog. Whistleblower ist bis heute nicht bekannt. Wortfetzen des Telefonats reichten dem Hass-Juden Schiff, unter Aufbietung der schlimmsten Fälschungen und Lügen, kriminell vorzupreschen. Sie waren sich aufgrund der „geheimen Mitteilung“ so sicher, dass Trump im Gespräch mit Präsident Selenskyj Landesverrat begangen hätte, dass ihnen jedes Mittel recht war. Doch dann kam Trumps K.O-Schlag, mit dem sie nicht gerechnet hatten. Trump veröffentlichte das Gesprächsprotokoll. Übrig blieben nur noch die Lügen und Betrügereien der Globalisten. Trump am 2. Oktober offensiv vor den Fernsehkameras: „Shiffy Shiff (shiffy bedeutet zwielichtig, verstohlen) hat eine eigene Story fabriziert. Das ist so übel, so schlecht. Und jetzt kommt heraus, er tat dies, als er offiziell noch gar nichts davon hätte wissen dürfen.“ Selbst die New York Times räumte am 2. Oktober ein, dass Shiff die Gesetze gebrochen und gelogen hat, um Trump zu schaden. Und das aus der Redaktion des globaljüdischen Erzfeindes von Trump. Wie gesagt, blind vor Hass und aus globaler Verzweiflung traten die Globalisten in die ausgelegte Falle. Aber überall erschallt jetzt in Amerika der Ruf, die kriminellen Machenschaften des Joe Biden und seines Sohnes Hunter Biden aufzuklären. Was noch vor Tagen als Landesverrat bezeichnet wurde und Trump sein Amt kosten sollte, setzt Trump jetzt ganz offen zur Zerschlagung seiner globalstischen Feinde ein. Er bittet China und die Ukraine, die Verbrechen der Herren Biden aufklären zu helfen, die in beiden Ländern mit Betrugs-Fonds tätig waren. Joe Biden war Vizepräsident unter Obama und tritt jetzt als Gegenkandidat zu Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen an. Na dann, viel Glück. Trump gestern auf Twitter: „Als US-Präsident habe ich das absolute Recht, vielleicht die Pflicht, gegen Korruption zu ermitteln oder ermittelt zu haben. Und das schließt ein, andere Länder zu bitten, uns bei diesen Ermittlungen zu helfen.“ Die globalistische WELT heute zerknirscht: „Der US-Präsident empfiehlt China ganz offen, Ermittlungen gegen seinen politischen Konkurrenten einzuleiten.“ WELT-Korrespondent Schwarzkopf desillusioniert: „Er will vor allem seinen Wählern einhämmern, ich bin derjenige der aufklärt, was bitte, sollte denn daran verkehrt sein.“ (WELT) Nachdem Trump den Absetzungsversuch einen Putsch genannt hat, ist auch die Bereitschaft für einen bewaffneten Umsturz des globalistischen Systems im Land stark angestiegen. Der Globaljude Chuck Shumer, Fraktionsführer der Demokraten im Kongress, hilflos auf Twitter: „Was versucht der Präsident zu verheimlichen?“ Darauf Fox News vorgestern zynisch: „Offenbar nichts, Herr Shumer. Der Präsident gab sogleich das Gesprächsprotokoll frei. Damit ballert er die Story der Demokraten nieder. Donald Trump sollte für seine beispiellose Offenheit und Transparenz mit Preisen überhäuft werden.“ (Fox-News)

In Europa griff Premierminister Boris Johnson die EU mit einem Vorschlag an, der das Merkelisten-System schwer erschüttern könnte. Mit seinem neuen Brexit-Austritts-Angebot zerstörte er das Lügenargument der EU, es solle nur eine harte Grenze zwischen Irland und Nordirland verhindert werden. Wird der Vorschlag abgelehnt, ist klar, dass es den Merkelisten nur darum geht, den Brexit endgültig zu verhindern, damit Britannien in der Zollunion unterworfen bleibt. Geht Brüssel aber auf den Vorschlag ein, um für die EU die Katastrophe eines „harten Brexits“ zu vermeiden, ist sie auch erledigt, weil dann andere ebenfalls dem Brexit-Beispiel folgen werden. Das System stirbt, ob der Austritt verlängert wird oder nicht. Dazu eine offene Aussage des ungarischen Außenministers Peter Szijjarto: „Wir haben wirklich genug von den Versuchen einiger Länder, andere zu lehrmeistern, wie sie ihr Leben zu leben, oder wie sie zu diskutieren hätten und dass wir nur bedingungslos zu folgen hätten. Davon haben wir genug. Britannien ist ein Freund und Verbündeter. Im Auftrag von Brüssel sollen wir die Folgen von Britanniens EU-Austritt herunterspielen. Aber das ist ganz einfach unwahr. Britannien repräsentiert 14 Prozent der EU-Wirtschaftsleistung. Man muss nicht Nobelpreisträger sein, um zu verstehen, was es bedeutet, wenn eine solche integrierte Wirtschaftsmacht ausscheidet. Es wird die verbliebenen Mitgliedsstaaten sehr treffen. Mit dem alten Austrittsabkommen sollte der Zusammenhalt der EU gesichert werden.“ Wie gesagt, wie auch immer Brüssel entscheidet, Zustimmung oder Ablehnung des Johnson-Vorschlags, die Folgen werden den EU-Bruch bedeuten. Dazu Boris Johnson am 2. Oktober auf dem Tory-Parteitag: „Wir können, wir müssen und wir werden den Brexit am 31. Oktober vollziehen. Wir haben heute Brüssel eine konstruktive und vernünftige Austrittsfassung als Kompromiss unterbreitet. Keine Grenzkontrollen in Irland, Einhaltung des Friedensabkommens, Schutz des freien Handels von Farmern und Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze. Aber gleichzeitig wird Britannien vollkommen aus der EU ausscheiden, mit eigener Grenzkontrolle und eigener Handelspolitik. Ich hoffe, dass unsere Freunde verstehen, was wir meinen.“ (Express, 03.10.2019) Heute legte Johnson nach: „Johnson hat den No-Deal-Plan hervorgeholt, mit harscher Warnung an Irland. Boris Johnson warnte die EU, dass die einzige Alternative zu seinem letzten Brexit-Angebot der No-Deal ist.“ (Express) Johnson könnte zu einer weiteren Verlängerung des Austrittstermins gerichtlich gezwungen werden. Aber dann werden auch Neuwahlen nicht zu verhindern sein, und für die EU alles noch schlimmer machen, da danach Johnson und Farage eine neue Parlamentsmehrheit haben werden.

Die EU-Reptilien Juncker und Verhofstadt werden von Johnson und Szijjarto angegriffen.

Als wäre die heraufziehende Brexit-Katastrophe für die Merkisten noch nicht genug, kommt der natürliche Zusammenfall der künstlichen EU-Wirtschaft noch hinzu. DIE WELT heute: „Brexit, Handelskrieg, Abschwung: Europa steckt in der Krise. Das deutsche Modell steht unter Beschuss. Europa hat das Schlimmste vor sich: Die Alte Welt muss den drohenden Brexit stemmen, sich im Handelskrieg behaupten und gegen den wirtschaftlichen Abschwung kämpfen.“ Diese EU, die de facto nur aus der Merkelisten-BRD besteht, wird sich weder im Handelskrieg behaupten, noch den Wirtschafts-Abschwung verhindern können. In ihrer Hilflosigkeit am Ende des funktionsunfähigen EU-Globalsystems, setzt die GoldmanSachs-EZB weiter auf Enteignung der Deutschen. Neben dem Raub der Altersansparungen durch Negativzinsen wird die Enteignung durch Inflation verbissen vorangetrieben: „Die Inflation liegt unter Ziel. Inflation ist das Programm der EZB.“ (FAZ, 02.10.2019, S. 17) Einmalig in der Menschheitsgeschichte, ein System strebt den Preis- und Werteverfall als Mittel zur Wachstumsförderung an. Das ist so, als verabreiche man einem Patienten Zyankali zur Entgiftung.

Um aber in Zeiten des Wirtschafts-Abschwungs die Milliarden für die Hereinholung fremder Bevölkerungen zur ethnischen Ausrottung der Restdeutschen bezahlen zu können, werden die Deutschen mit Klima-Lügen-Terror-Steuern total kaputt gemacht. 150 zusätzliche Milliarden Euro werden uns mit der Klimalüge abgenommen. Die Unternehmen dürfen sich zur fortgesetzten ungehinderten „Luftverschmutzung“ im Rahmen des Rothschild’schen Börsen-Zertifikatenhandels freikaufen und die Kosten den Verbrauchern auflasten. Strom, Benzin, Heizung usw., usw. wird nahezu unerschwinglich teuer werden, um den 150 Milliarden CO2-Ablasshandel hereinzuholen: „150 Milliarden Euro für Klimaschutz. Für 2021 erwartet das Finanzministerium Einnahmen von 3,6 Milliarden Euro. Im Jahr darauf sollen es 6,9 Milliarden, 2023 sogar 8,3 Milliarden Euro werden. Zum neuen C02-Preis kommen nach der Kabinettsvorlage 14,1 Milliarden Euro aus dem bisherigen europäischen Handel mit C02-Verschmutzungszertifikaten.“ (FAZ, 02.10.2019, S. 17) Ja, das sind Ablasshandel-Einnahmen mit der Klima-Lüge für das System. Die Ausraubung der Deutschen, um den Bevölkerungsaustausch mit neuen Steuern bezahlen zu können. Der Zusammenbruch von Thomas Cook verdeutlicht, wie sich das Globalistensystem selbst auffrisst. Und das ist nur der Anfang, die Banken kommen erst noch. Das hat der Cook-Kollaps bereits gebracht: „Spaniens Stände sind verlassen nach dem Cook-Kollaps. Alle britischen Touristen sind verschwunden.“

Zur Klimalüge gehört auch die Umweltlüge. Die Schuld am Plastikmüll, die wieder einmal den Deutschen allein in die Schuhe geschoben werden sollte (wie bei den Lügen über Adolf Hitler), geht in Wirklichkeit an China. Prof. Peter G. Ryan, Uni Kapstadt, in einem Gutachten: „Der große Plastikmüll stammt von Handelsschiffen. 2018 stammten zwei Drittel dieser Plastikflaschen aus China.“ (FAZ, 02.10.2019, S. N2) Und die Studie des internationalen Forscherteams „Science Advances“ entlarvt die Wertlosigkeit des sog. Pariser Klimaabkommens, das zur Rechtfertigung der CO2-Abzock-Steuern gegen uns herhalten muss, eindeutig: „Die Anzahl der künftigen Dürreperioden werden sich verdoppeln. Auch dann, wenn die Ziele des Pariser Klimaabkommens eingehalten werden.“ (FAZ, 02.10.2019, S. N2)

Das BRD-Lügensystem wurde vorgestern bei RT von dem indischen Kongressabgeordneten Dr. Shashi Tharoor entlarvt. Während die BRD Winston Churchill für den millionenfachen Massenmord an deutschen Frauen, Kindern und verwundeten Soldaten hymnisch in den Medien feiert, ihm sogar den Aachener Karlspreis verlieh, charakterisierte Dr. Tharoor Churchill so: „Ich kann Herrn Churchill in nichts einen Helden nennen, außer bei Völker-Unterdrückung, Rassismus und Sklaven-Politik. Churchill, der 4,3 Millionen Bengalen planmäßig verhungern ließ, ist ganz sicher kein Mann mit irgendwelcher Moral.“

Völker gegen Dämonen – Nationalismus oder Globalismus, Brexit oder EU Ragnarök oder Erlösung?


Ausgabe 151: Mittwoch, 02. Okt. 2019

 

Ist der Erden-Zyklus erreicht: End- und Neuzeit in Sicht – Ragnarök?

Völker gegen Dämonen – Nationalismus oder Globalismus
Brexit oder EU
Ragnarök oder Erlösung?

Wenn Populisten unsere christliche Tradition gegenüber dem tödlichen Fremden bewahren wollen, so ist das bis auf den falschen Zusatz „christlich-jüdisch“ richtig. Das Jüdische ist das absolut Anti-Christliche, so anti-christlich wie das Moslemische, was in Johannes klar steht. Auch Jesus war kein Jude, sondern Arier. Er wurde allein den Führungsjuden gesandt, um ihnen den Weg ins Himmelsreich zu zeigen. Sie entschieden sich jedoch, beim Bösen zu bleiben. Das Ur-Christentum war eine Sonnenreligion, denn es war germanisch. Das Sonnenkreuz ist auf allen mittelalterlichen Darstellungen kennzeichnende Aura des Christus, sein besonderer Heiligenschein. Die Sonne galt nicht als Gott, wie unsere Feinde unsere Ur-Religion zu verunglimpfen versuchen, sondern wurde als das von der Gottheit lebenspendende Kernelement mit Ehrfurcht bedacht. Die Sonne als Zentrum unseres Sonnensystems verdeutlichte unseren germanischen Vorfahren die davon ausgehende kosmische Wirkung als Gotteswirkung.

Der Weltenkampf, oder der Kampf um den Menschen, wird täglich verbissener geführt und erinnert langsam an das, was die germanischen Mythen Ragnarök nennen. Das Ende der Welt in Zerstörung und Untergang. Dieser Untergang ist jedoch keineswegs endgültig. Aufgrund einer zyklischen Vorstellung des Weltenlaufs wird nach dem Untergang eine neue und gereinigte Welt auferstehen. Unser näherkommender Untergang von heute könnte nach germanischem Verständnis gleichsam als Neubeginn einer gereinigten Menschenwelt stehen. Was uns heute als Globalismus begegnet, ist das, wofür in der germanischen Götterwelt Loki steht, der sich durch Hinterlist und zwiespältiges Wesen auszeichnet. Mit dem heutigen Töten der Kulturen durch eine lokische Migrationspolitik soll niemand anders als Gott getötet werden, denn die Völker sind die Werke Gottes, oder nach Leopold von Ranke „die Gedanken Gottes“. 1906 hielt Rudolf Steiner einen vielbeachteten Vortrag unter dem Motto des Goethe-Wortes: „Blut ist ein ganz besonderer Saft“. Am Ende dieses als Sonderdruck herausgegebenen Vortrages heißt es: „Welche Macht auch immer sich eines Menschen bemächtigen will, sie muss so auf ihn wirken, dass sich diese Wirkung im Blute ausdrückt. Will also eine böse Macht Einfluss gewinnen auf den Menschen, dann muss sie Herrschaft haben über sein Blut. Das ist der tiefe und geistvolle Zug des erwähnten Wortes aus Faust. Daher sagt der Repräsentant des bösen Prinzips: Schreibe mir deinen Namen mit Blut unter den Pakt. Habe ich deinen Namen, mit deinem Blute geschrieben, dann habe ich dich bei demjenigen erfasst, wodurch der Mensch überhaupt erfasst werden kann, und ich habe dich zu mir herübergezogen. Wem das Blut gehört, dem gehört auch der Mensch oder des Menschen Ich. Das muss berücksichtigt werden, wenn man im praktischen Leben vorwärtskommen will. Man kann zum Beispiel ein fremdes Volk in seiner Eigenart töten, wenn man kolonisierend seinem Blut zumutet, was dieses Blut nicht ertragen kann, denn im Blute drückt sich das Ich aus.“ Als Loki durch eine Intrige für den Tod Balders sorgte, heute mit dem der Vernichtung der Völker durch Migration, forderte er den Untergang der Götter heraus – Ragnarök.

Die vom kosmischen Weltengeschick gesandten neuen Akteure gegen das Altböse sind zwar zahlreich geworden, aber als der absolute Erzfeind wird US-Präsident Donald Trump von der bösen Macht gesehen. Über drei Jahre hinweg begnügten sich die Globalisten mit Drohungen zur Amtsenthebung. Jetzt, ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl, machen sie ernst damit, weil sie sonst den Kampf und die Menschheit verlieren. Als Trump den jüdischen Kinderschänder Jeffrey Epstein (wahrscheinlich Lieferant von Kindern für die Blutmessen) sehr geschickt entlarven ließ, mussten ihn, wie vermutet wird, seine Mit-Pädophilen sogar im Gefängnis ermorden lassen, um den dazugehörigen Elite-Ring von Kinder-Schändern (Schächtern?) – wie Peter Mandelson, Prinz Andrew, Bill Clinton – nicht auffliegen zu lassen. Mit Trumps Auftritt vor den Vereinten Nationen am 24. September, wo er den Globalisten erneut den Krieg erklärte und Rothschilds keifende Gift-Kröte Greta unbeachtet ließ, kam der Befehl aus der Kommandozentrale: Impeachment. Vorgeschützt wird, er habe den neuen jüdischen Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenski, gebeten, die kriminellen Machenschaften von Obamas Vizepräsident Joe Biden aufzudecken. Biden verlangte damals die Absetzung des leitenden Staatsanwalts, der die Schwerstverbrechen seinen Sohnes aufdecken wollte. Hätte Trump das vom neuen Präsidenten verlangt, wäre es kein Grund für eine Amtsenthebung, sondern dankenswerte Aufklärung von Straftaten. Aber es stimmt nicht, wie die von Trump veröffentlichen Mitschnitte des Telefongesprächs beweisen. Die Finanzhilfe wurde nicht von Selenskis Verhalten in der Biden-Affäre abhängig gemacht, sondern vom Ausmisten der Korruptions-Seilschaften in Kiew. Selenski bestätigte gemäß Daily Mail von heute: „Präsident Trump hat mir nicht gesagt, dass die verspätet gezahlten 250 Mil. Dollar Militärhilfe nicht mit dem Wunsch verbunden, Schmutz gegen Joe Biden zu liefern.“

Das sind alles nur hochkriminelle Vorwände, um die Widersacher des Welt-Übels zu vernichten. Trump gestern auf Twitter: „Jeden Tag wird mir klarer, dass das, was hier geschieht, nichts mit einem Absetzungsverfahren zu tun hat. Es ist einen Putsch, der darauf abzielt, den Menschen ihre Freiheit, den zweiten Verfassungszusatz, ihre Religion, ihr Militär, die Mauer zu Mexiko und ihre gottgegebenen Rechte als Bürger der Vereinigten Staaten zu nehmen.“ Vor der Presse griff Donald Trump am 30.09.2019 den jüdischen Drahtzieher des Absetzungsverfahrens, Adam Schiff, offen an und bezichtigte ihn der Fälschung, der Lüge und des Betrugs. Trump: „Da mein Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten einwandfrei war, sah sich Adam Schiff gezwungen, ein Gespräch zu erfinden, das er dem Kongress und den Menschen im Land vorlas. Das ist eine Schande. Ja, es gab gewaltige Korruption, aber auf der anderen Seite, wie es noch niemand erlebt hat. Wir schauen uns jetzt alles genau an, wir werden den Sumpf trockenlegen.“ Adam Schiff ist Vorsitzender des Geheimdienstausschusses im US-Kongress. Trump sagte, die „Fälschung meines Telefonats durch Schiff war früher Spionage und Verrat“ (CNBC) gewesen. Und darauf steht bekanntlich auch die Todesstrafe, wie man weiß. Nie zuvor wurde ein im Kongress so hochkarätiger Jude von einem Präsidenten so entscheidend angegriffen.

Trump setzte am 28. September eine Video-Botschaft ins Netz (bis heute 7,51 Mio. Aufrufe, 72 tausend Retweets), in der er ziemlich offen alles auf eine Karte setzt: „Was hier geschieht, ist der größte Fall von Betrug in der amerikanischen Politik. Sie wollen euch alles nehmen, Freiheit, Waffen. Das können wir nicht zulassen. Wir müssen den Sumpf trockenlegen, unser Land steht auf dem Spiel wie nie zuvor. Sie wollen mich stoppen, weil ich für euch kämpfe.“ Trump kämpft derzeit allein, nur mit Twitter bewaffnet, gegen die gesamte satanische Übermacht der Globalisten. Doch sie sind sich nicht mehr sicher, ob Trump nicht doch eine Revolution entfachen und das Weltsystem zerschlagen könnte. WELT heute: „Mit dem Wort ‚Putsch‘ verbinden viele Menschen daher auch Blutvergießen – und eine harsche Reaktion der bedrohten Staatsmacht.“ Trump auf Twitter: „Sie wissen, dass sie 2020 bei der Wahl keine Chancen haben, deshalb müssen sie Trump loswerden. Es interessiert sie nicht, wenn sie damit das Land niederbrennen und vernichten. Die evangelikalischen Christen wissen, dass das einzige Absetzungsvergehen, das Präsident Trump begangen hat, 2016 der Sieg über Hillary Clinton war. Sollten sie Trump aus dem Amt entfernen können, wird das einen bürgerkriegsähnlichen Bruch unserer Nationen bedeuten, und das Land wird nicht mehr geheilt werden.“ Bereits am 30.09.2019 gab die FAZ zu bedenken: „Donald Trump hat jetzt das ganze Land wissen lassen, wie er den Verfassungskonflikt führen will: als Kampf des Volkes gegen radikalsozialistische, unamerikanische Demokraten. Der Unerschrockene, der für das Volk in die Schlacht gegen die zieht, die euch Waffen, Gesundheitsvorsorge, Stimme und Freiheit wegnehmen wollen. Zu welchen Waffen wird er rufen, wenn der ‚größte Betrug‘ in der Geschichte droht?“ Der FAZ-Globalist Richard Wagner kreischt und beschimpft das Globalisten-Opfer Trump als „Mafia-Boss, der seine Gegner bedroht und das Volk gegen das Establishment mobilisiert, was das Schlimmste befürchten lässt. Der von Trump erwähnte ‚bürgerkriegsähnliche Riss‘ im Fall einer Amtsenthebung klingt schon wie ein Ruf zu den Waffen.“ (FAZ, 02.10.2019, S. 10) Der Kampf des Volkes gegen die Dämonen hat womöglich begonnen.

Johnsons Endkampf
Johnsons Angebot an die EU – wie 1939 Hitlers Angebot an Polen

Heute wird der britische Premierminister Boris Johnson der EU einen Vorschlag vorlegen, den die EU normalerweise nicht ablehnen dürfte, denn das verlogene Argument, dass es zwischen Irland und Nordirland keine harte Grenze geben dürfe, wäre damit aus der Welt geschafft. Johnson hat sich damit bis zur Selbstverleugnung der EU für ein friedliches Brexit-Austreten angeboten. So war es in der letzten Augustwoche 1939, als Reichskanzler Adolf Hitler gegenüber Polen bis zur Selbstverleugnung nachgab, um einen Krieg zu vermeiden. Die Kriegstreiber in London und Paris hetzten jedoch Polen auf, noch mehr deutsche Zivilisten zu töten und den Korridor nach Danzig abzulehnen, um Deutschland zum Krieg zu zwingen. Heute geschieht das unter umgekehrten Vorzeichen, die Merkelisten Europas hetzen zum Krieg gegen Britannien, um die EU als große Rampe des Bösen am Leben zu erhalten.

Boris Johnson wird heute auf dem in Manchester zu Ende gehenden Tory-Parteitag in seiner Rede sagen. „Ich fürchte, dass die Menschen nach dreieinhalb Jahren das Gefühl haben, als Dummköpfe behandelt zu werden. SIE BEGINNEN, IN DIESEM LAND KRÄFTE ZU ERKENNEN, DIE EINFACH KEINEN BREXIT LIEFERN WOLLEN. UND WENN SIE IN DIESEM VERDACHT BESTÄTIGT WERDEN, WIRD DAS SCHWERE FOLGEN FÜR DAS VERTRAUEN IN DIE DEMOKRATIE HABEN.“ Aus Johnsons Umgeben wurde ergänzt: „Die Regierung wird entweder einen neuen Deal mit der EU aushandeln oder ohne Deal austreten. Einen Aufschub wird es nicht geben. Wir werden die größte demokratische Abstimmung in der britischen Geschichte respektieren.“ (Express) Ja, auch in Britannien beginnt der Kampf des Volkes gegen die Dämonen.

Lindner: „Klima-Politik ist Morgenthau-Plan“ – Sturm auf Merkel-Darknet-Bunker?


Ausgabe 150: Montag, 30. Sep. 2019

Lindner: „Klima-Politik ist Morgenthau-Plan“ – Sturm auf Merkel-Darknet-Bunker?

System-Lindner: Klima-Lüge mit Gift-Kröte-Greta ist Umsetzung des Morgenthau-Plans. Wer ließ Merkels Darknet-Bunkeranlage hochgehen?

Sogar FDP-Chef Christian Lindner bestätigte, dass es sich beim merkelistischen Klima-Migrations-Terror um die Umsetzung der offiziell gegen uns Deutsche entworfenen Ausrottungspläne handelt. Lindner bezog sich dabei ausdrücklich auf den Genozid-Plan von Henry Morgenthau. Den Ausrottungsplan von Earnest Albert Hooton nannte er nicht namentlich, sondern nur als Konsequenz der Todes-Migration. Morgenthaus Plan zur Ausrottung der Deutschen sah die zwangsweise Umwandlung des industriellen Deutschlands in ein riesiges Agrar-Areal (Deindustrialisierung) vor, während der Hooton-Plan unsere Vernichtung durch Umvolkung verfolgte. Im FAZ-Interview vom 25.09.2019 stellte Lindner klar: „Wer beim Klima-Absolutismus oder der grenzenlosen Aufnahmebereitschaft in der Migration nicht mitmacht, dem wird schon Menschenfeindlichkeit unterstellt. Wir werden den Planeten nicht retten, indem wir einen Morgenthau-Plan für Deutschland umsetzen.“

Der erste offizielle Ausrottungsplan des Juden Nathan Kaufman (Zwangskastration aller deutschen Männer), der auch vom jüdischen US-Präsidenten F.D. Roosevelt favorisiert wurde, wurde zunächst durch den Hooton-Plan ersetzt, also die „Abschaffung der völkischen Exklusivität der Deutschen durch Ansiedlung fremder Bevölkerungen, vorwiegend junge Männer“ – wie das offizielle Kriegsziel Nr. 1 formuliert wurde. Da jede Bundesregierung brav jede Friedensregelung unterdrückt, gilt auch noch das Kriegsziel Nr. 1. Den Planern wurde aber klar, dass die sofortige physische Ausrottung der Deutschen für sie einen gewaltigen finanziellen Verlust bedeuten würde. Also entschied man sich für eine indirekte, langsamere Vernichtung, bis das totale Melken (Reparationen) abgeschlossen sei. Reparationen können kastrierte Menschen bzw. Kartoffelacker-Sklaven bekanntlich nicht mehr leisten. Henry Morgenthau jun., US-Präsident Roosevelts engster jüdischer Berater und Finanzminister, machte am 19. August 1944 den Präsidenten darauf aufmerksam, dass auch Churchill die Deutschen vor ihrer Ausrottung erst die wohltuenden Reparationen bezahlen lassen wollte. Morgenthau wörtlich: „In England will man, dass Deutschland wiederaufgebaut wird, damit es Reparationen bezahlen kann.“ Roosevelt, der vorher noch verlangte, „wir müssen entweder das deutsche Volk kastrieren, oder man muss die Deutschen so behandeln, dass sie nicht einfach weiterhin Menschen zeugen können“, reagierte zunächst trotzig: „Wozu wollen sie Reparationen?“, so der amerikanische Historiker und Yale-Beamten-Berater John Morton Blum im SPIEGEL 51/1967, S. 90)

Lindner hat also vollkommen Recht mit seiner Morgenthau-Aussage – eine Systemsensation, denn dieser Hintergrund der Migrations- und Klimapolitik ist bislang noch keiner System-Kreatur rausgerutscht. Der Hooton-Plan, das Kriegsziel Nr. 1, ist mit der Ansiedlung von fremden Bevölkerungen, vorwiegend junger Männer, insbesondere durch die Flüchtlings- und UN-Umsiedlungspolitik, bereits verwirklicht worden. Da die „geheimen Entscheider in der Politik“ (Seehofer) wissen, dass aus der BRD finanziell kaum noch etwas herauszuquetschen ist, weil die migrationsverkommene Afrika-Kloake nichts mehr hergibt, haben sie nunmehr mit der Klima-Politik die letzte Stufe der Gesamtplanung unserer Vernichtung (Hooton, Nizer und Morgenthau – Kaufmans Kastrationsplan ist durch den Bevölkerungs-Austauschplan überflüssig geworden) eingeleitet. (Fakten-zur Lindner Aussage) Morgenthaus geplante Deindustrialisierung als End-Todesstoß im Gewand der Klima-Politik. Die von Morgenthau vorgesehene Umwandlung Deutschlands in einen Kartoffelacker wird allerdings mit der Vollendung des Kriegsziels Nr. 1 fast schon überflüssig, da die hereinflutenden fremden Völkermassen nicht einmal mehr einen Kartoffelacker als Primitivgebiet zulassen, da unser Lebensboden für die Landnehmer zubetoniert und die Natur abgetötet werden muss. Merkels-Klima-Politik ist obendrein zielgerecht darauf ausgerichtet, die letzten Naturlungen, unsere Wälder, für die idiotischen Windräder zu roden, um unseren Tod auch noch durch langsames Ersticken unumkehrbar zu machen. Das ist die Superlative des Morgenthau-Plans.

Mittlerweile widersprechen bereits 500 maßgebliche Wissenschaftler (Quelle) der Rothschild’schen Klima-Lüge. Diese echten Wissenschaftler protestierten brieflich bei Rothschilds Weltbeauftragten, UN-Generalsekretär António Guterres. Sie sind keine gekauften Scharlatane des Klima-Lügen-Papstes Michael Mann, der gerade vom Obersten Gericht Kanadas als Lügner entlarvt wurde. Bei den 95 Prozent mit der Klima-Lüge übereinstimmenden „Wissenschaftlern“ handelt es sich um 850 in Aufsätzen verbreitete Ansichten, aber nicht um experimentell arbeitende Wissenschaftler und ihre beweisbare Fakten.

Dann, am vergangenen Freitag, eine Meldung, die Nachdenker und Denker geradezu vom Boden riss. In den ZDF-Heute-Nachrichten vom 27.09.2019 leitete Systemling Klaus Kleber die Hammer-Nachricht wie folgt ein: „Na denn, heute ein Krimi. Es geht in eine Schattenwelt schmutziger Geschäfte, aber im ganz großen Stil. Im Internet, im dunklen Teil. Die Szenerie hat etwas von einem alten Bond-Film. Die High-Tech-Zentrale des Finsterlings verbirgt sich hoch abgesichert in einer idyllisch abgelegenen Gegend, und da griff die Polizei jetzt nach jahrelanger Vorbereitung massiv zu. Hunderte Beamte und Spezialkräfte der GSG-9.“ Der ZDF-Reporter ergänzte: „Drogen, gefälschte Dokumente, Kinderpornos. Shops im Darknet nutzten die Serverkapazitäten in Traben-Trarbach für illegale Zwecke und zahlten dafür an die Betreiber. Wie früher war das Areal hermetisch abgeriegelt.“ Tatsächlich stürmten 650 schwer bewaffnet Sicherheitskräfte, darunter die Anti-Terroreinheit GSG-9, den ehemaligen Nato-Bunker. Fünf Stockwerke tief unter der Erde operierten im Cyber-Bunker 200 Server, die das sog. Darknet und andere internationale Terror-Organisationen mit ihren Internet-Operationen bedienten. Tausende Batterien sicherten die Server-Anlagen gegen einen Stromausfall. Kurzum, eine hochmilitärische Anlage. Wenn so getan wird, als hätte man lange nichts darüber gewusst, wäre das eigentlich noch schlimmer als die Wahrheit, dass es sich um eine System-Operation gehandelt hat, denn wenn eine solche Operation nicht bekannt gewesen wäre und nicht lokalisiert hätte werden können, wären die BRD-Phrasen von der „Sicherheit“ tatsächlich nur leeres Gefasel.

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Aber diese Weltzentrale des Verbrechens und des Terrors konnte nur mit behördlicher Duldung, und zwar von ganz oben, operieren. Der Stromverbrauch der Server hätte niemals von der normalen Stromversorgung gedeckt werden können. Das eingehende und ausgehende Datenvolumen überstieg um ein Vielfaches die Datenströme von Bundeswehr und der Regierung zusammen. Derart Gewaltiges kann noch nicht einmal eine Stunde lang geheim bzw. nicht lokalisierbar bleiben. Noch dazu mussten Hunderte spezialisierte Mittarbeiter im Bunker tätig gewesen sein, das ist nicht geheim zu halten. Das räumte auch der Präsident des Landeskriminalamtes von Rheinland-Pfalz, Johannes Kunz, vor der Kamera ein, als er erklärte, man wisse bereits seit fünf Jahren, was dort geschehen sei. Aber die Behörden durften offenbar nicht eingreifen. Kunz: „Ich betrachte es als einen Riesenerfolg, ich sage das so deutlich, dass es uns überhaupt gelungen ist, mit 650 Polizeikräften in die Bunkeranlage, die nach wie vor auf höchstem militärischen Niveau gesichert ist, einzudringen.“ Wie bitte, ein von „ein paar“ Kriminellen genutztes „ziviles“ Anwesen war „militärisch hochgesichert“ und deshalb sei es ein „Riesenerfolg“ gewesen, mit 650 Spezialkräften einzudringen? Demnach ist es in der BRD bereits die Ausnahme, wenn Polizei und Sicherheitskräfte das Merkel-Verbrechertum überhaupt stellen können bzw. dürfen. In Wirklichkeit bedeutet seine Aussage aber, dass Berlin nicht erlaubte, in diese militärisch hochgesicherte Anlage einzudringen. ZDF-Reporter:
„Notfallbatterien, falls der Strom ausfallen sollte. Leere Serverschränke lassen auf Expansionspläne im Bunker schließen. Alles war perfekt organisiert.“ Jürgen Brauer, Generalstaatsanwaltschaft Koblenz: „Die Anlage selbst ist riesig. Fünf Etagen dieser Bunkeranlage, das ist das größte, was wir bisher in dieser Hinsicht gesehen haben.“ (Quelle, alles ZDF)

In diesem Cyber-Bunker liefen sozusagen die Datenströme des sog. Darknets der Welt zusammen. In den Medien wurde stets enthüllt, dass sog. Rechtsterroristen ihre Waffen über das Darknet bezögen. „David S., Amokschütze von München besorgte sich Waffe im Darknet. Häufig nutzen Kriminelle das Darknet, etwa, um dort mit Waffen, Drogen oder Kinderpornographie zu handeln.“ (Quelle SZ, 24.07.2016) Im Klartext: Das System versorgte über den Cyber-Bunker vor allem Kinderporno-Ringe sowie die Waffen- und Drogenhändler. Das kann bedeuten, dass Merkel nicht nur die Pädophilen-Elite mit Kindern versorgte, sondern dass sie eine neue NSU2.0 aufbauen wollte, um die nationale Erweckung der Restdeutschen mit Bluthetze im Keim zu ersticken. Von diesem Bunker aus sollten offenbar derart gewaltige „rechtsextremistische“ Verbrechen lanciert werden, um die Massen in eine Verfolgungs-Hysterie zu versetzen, damit die national- und konservativ denkenden Restdeutschen mit Breitenunterstützung in Lagern erledigt werden können.

Offenbar haben mächtige Kreise des BRD-Sicherheitssystems, man denke nur an das Umfeld von Merkels abgesetztem Geheimdienstchef Hans-Georg Maaßen, geputscht. Schon Merkels Plan, mit Hilfe des Anschlags am 19. Dez. 2016 auf dem Berliner Breitscheidplatz-Platz, wurde von der Polizei durchkreuzt. Der tunesische Mörder in Diensten ihres Geheimdienstes, Anis Amri, wurde benutzt, um einen sog. Rechtsextremistischen Anschlag zu produzieren. Doch LKA-Beamte informierten den Pegida-Führer Lutz Bachmann schon zu einem Zeitpunkt, als noch gar nichts offiziell war, dass es ein moslemischer Anschlag war. Ähnlich muss es jetzt im Fall des Cyber-Militärbunkers von Traben Trarbach gewesen sein. Teile der Sicherheitskräfte revoltieren offenbar gegen die Massenmörderin Merkel, anders ist der Sturm auf den Cyber-Bunker nicht zu erklären.

Der Cyber-Bunker galt der Pädophilen- und Logen-Elite als sicheres Kinder-Nachschub-Netz sowie den Waffenhändlern und übrigen Schwerstverbrechern als geschützte Cyber-Welt-Operation. Insider wie der Ex-Banker Ronald Bernard berichten, wie die Hochgrade der Logen bei ihren Schwarzen Blutmessen Kinder schlachten und deren Blut trinken. „Kindesmissbrauch, Kindesfolter, Kindermord – das Hobby der Elite in Europa.“ (Quelle: Pravda-TV) Anneke Lucas berichtet, wie sie als Kind Hunderte Stunden sexuell von den Logen-Oberen missbraucht wurde. Viele Kinder würden rituell getötet (geschlachtet), sagt sie. (Quelle) Die demokratischen Eliten würden im Rahmen ihrer Logen-Satansmessen hilflose Kinder töten. THE SUN berichtete am 20.02.2017: „Heaths Sex-Kult: Edward Heath gehörte zu einem satanischen Pädophilen-Ring. Er soll an 16 Kindermorden beteiligt gewesen sein.“ Heath war Britischer Premierminister. Dasselbe wird Tony Blair und vielen anderen aus der Demokraten-Elite nachgesagt. Einige behaupten sogar, Merkel würde als Ritual-Leiterin bei Blutmessen fungieren.

Essay über Deutschlands Reise hin zum real existierenden Sozialismus… was ist mit unserer Jugend passiert.


Vom Bahnsteig in Neu-Istanbul (ehem. Mannheim) zu Mao, Pol Pot und wieder zurück

Oder: Nichts Neues unter der Sonne.

 

von Maria Schneider

Nach meiner Erfahrung sind es gerade junge Frauen, denen es an nichts fehlt, die sich als Wachhunde für die Gerechtigkeit in der Welt betätigen. Dabei sind sie sich für keine Unterstellung zur Bestätigung ihres Weltbildes zu schade.

Wieder einmal sitze ich am Bahnsteig in Neu-Istanbul (ehem. Mannheim) und warte auf meinen Zug. Wieder einmal gibt es eine Verspätung (46 Minuten wegen eines maroden Stellwerks). Neben mir auf dem Sitzgestell aus festen Metalldraht, das die deutsche Ingenieurskunst Lügen straft, sitzen eine junge Frau mit langen, braungebrannten Beinen, kurzen Shorts und ein mittelalter Mann. Er fragt nach der Verspätung des Zuges und zwischen uns dreien entspinnt sich ein kurzes, nettes Gespräch. Danach vertieft sich die Frau in ihr Buch und ich in mein Handy.

Irgendwann bemerke ich eine jugoslawische Familie mit drei Töchtern, circa neun, acht und drei Jahre alt. Die beiden Ältesten springen in der Nähe der Bahnsteigkante herum und machen einen Heidenlärm, von der Mutter tiefenentspannt geduldet. Niemand sagt etwas dazu. Alle Wartenden tun so, als wäre dies das Selbstverständlichste der Welt.

Schließlich setzt sich die Mutter mit dem Rücken zu uns auf die Bank. Die Töchter spielen Reise nach Jerusalem. Sie rennen mit lautem Gekreische um unsere Sitzbänke und lassen sich dann – trotz ihres leichten Gewichts – so fest auf die Sitze hinter uns plumpsen, dass wir wegen der Sitzkonstruktion jedes Mal einen Satz nach oben machen.

Ich bin entnervt und will etwas sagen, erinnere mich jedoch daran, wie muskulös der Machovater der Kinder aussah. Zudem weiß ich aus leidvoller Erfahrung, dass jedes Mal, wenn ich solche Mütter bitte, ihre Kinder zu bändigen, Beschimpfungen und Haßtiraden über mich ausgeschüttet werden. Trotzdem – ich wage den Versuch, drehe mich um und werfe einen rügenden Blick auf die Mutter. Keine Reaktion. Genausogut hätte ich die Niagarafälle bitten können, ihr Getöse einzustellen.

Nach etlichen weiteren, unangenehmen Erschütterung unseres Sitzensembles schiebe ich in einer Rennpause meinen Koffer eineinhalb Meter vor mich. So rennen die Kinder wenigstens nicht mehr kreischend an meiner Nase vorbei. Außerdem habe ich die Hoffnung, dass sie durch den größeren Umkreis schneller ermüden und das Gerenne aufgeben.

„Ich hoffe mal, Sie machen das nicht, damit die Kinder hinfallen.“

Zunächst geht aber das Gerüttel weiter. Ich versuche, mich auf mein Buch zu konzentrieren, als mich die junge Frau unverhofft von der Seite angreift: „Ich hoffe mal, Sie machen das nicht, damit die Kinder hinfallen.“

Ich bin perplex ob dieser Unterstellung. Schließlich habe ich den Koffer bewegt, als die Kinder pausierten. Er ist gut sichtbar und zudem müssen die Kinder auf dem überfüllten Steig bei jeder Runde neuen Koffern und wartenden Personen ausweichen. Ganz davon abgesehen, dass ein Bahnsteig ohnehin kein Spielplatz ist.

Zudem bin ich fassungslos angesichts dieser Hybris und Selbstgerechtigkeit, die zahlreichen jungen, behüteten deutschen Frauen zu eigen sein scheint. Mit 25 hätte ich es nie gewagt, eine Frau, die meine Mutter sein könnte, so anzugehen. Wieder einmal denke ich, „Gnade uns Gott, wenn all diese jungen, aufgehetzten Menschen an der Macht sind und ich alt und hilfsbedürftig bin“.

Entsprechend unfreundlich kontere ich: „Haben Sie nicht bemerkt, dass wir die ganze Zeit einen Satz machen, wenn die Mädchen sich plumpsen lassen?“

Sie: „Ich weiß.“ Und dann etwas Ähnliches, wie „Dann können Sie ja was sagen“, was aber in einer Durchsage untergeht.

Ich frage sie weder, warum sie nichts sagt, wo sie doch auch offensichtlich seit 5 Minuten von der ungewollten Trampolinübung genervt ist. Noch frage ich sie, ob sie wie ich wegen des Muckivaters oder ihrer Erfahrungen mit uneinsichtigen Müttern schweigt.

Vielleicht habe ich einen Pawlow’schen AfD-Haßreflex ausgelöst

Denn heutzutage heißt, es auf Eierschalen zu gehen, wenn man nicht plötzlich öffentlich angeprangert, tagelang geschnitten oder in der Bahn mit ausgestrecktem Zeigefinger schreiend beschämt werden will, nur weil man wie ich dem Bekannten im Flüsterton mitgeteilt hat, dass man nun nicht einmal mehr in der 1. Klasse von Kopftüchern verschont bleibt.

Jede der Anschuldigungen kam von 25- bis 30-jährigen blonden, deutschen Mädels, die ihren regimetreuen Großeltern im 2. Weltkrieg alle Ehre gemacht hätten. Daher vermute ich, dass ich es auch hier mit einer gleichgeschalteten jungen Dame zu tun habe, die diesmal als Schutzpatronin entrechtete Migranten vor bösen Damen wie mir beschützen muss. Alternativ könnten mein blaues T-Shirt und meine lochfreien Jeans bei ihr einen Pawlow’schen AfD-Haßreflex ausgelöst haben.

Was auch immer ihre Motivation war – ich will sie nicht so einfach davonkommen lassen und sage: „Nur weil ich Deutsche bin, trauen Sie sich, mich so anzupöbeln. Außerdem wollte ich, dass die Mädchen einfach weiter weg von mir herumrennen.“

Sie: „Sie hören mir nicht zu. Dann kann ich es gleich lassen, mit Ihnen zu reden.“

Ich, jetzt richtig barsch: „Dann lassen Sie es doch. Sie haben schließlich angefangen. Außerdem ist es eine Frechheit, mir so etwas zu unterstellen.“

Funkstille. Ende der Unterhaltung im gerechtesten, klimafreundlichsten Deutschland aller Zeiten.

Was geht in diesen jungen Menschen vor?

Die wiederholten, unvermittelten Angriffe junger Frauen auf mich und andere nicht konforme Personen lassen mir keine Ruhe. Ich will verstehen, was in diesen jungen Menschen vor sich geht.

Hat mein nicht-grünes, gepflegtes, eher wohlhabendes Aussehen einen Generalverdacht und sämtliche negative Vorurteile über ältere, weiße Frauen bei ihr ausgelöst? War es mein rügender Blick zur Mutter, der mich als Angehörige des ewig gestrigen, autoritätsgläubigen, rechten Bürgertums entlarvt hat? Wurde ich deshalb in ihren Augen zur Aussätzigen in der schönen, neuen Welt der Grünen Khmer, in der man Andersdenkende und konservativ-gepflegte Menschen straffrei bloßstellen und beschämen darf, nur weil sie nicht in die wurmlochgroße Weltsicht internationaler Sozialisten passen?

Mir kommen Clemens Tönnis und die MDR-Moderatorin Wiebke Binder in den Sinn, die eine Koalition der CDU mit dem Klassenfeind AfD ins Gespräch gebracht hatte – beides Opfer einer langen Reihe öffentlicher Denunziationen und Hinrichtungen, bei denen Pol Pot und Mao Pate gestanden haben könnten.

Was sagt die Geschichte dazu?

Unter dem unverfänglichen Netzverweis zur Bundeszentrale für politische Bildung findet sich ein Eintrag zur Kulturrevolution, der ebensogut unsere angstbesetzte Zeit und den Klimaterror einer verblendeten – im übrigen rein weißen und deutschen – Jugend beschreiben könnte:

Im Frühjahr 1966 entfesselte Mao Zedong die „Große Proletarische Kulturrevolution“. Mit ihr stiftete der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ein gesamtgesellschaftliches „großes Chaos„, um zu einer neuen „großen Ordnung“ zu gelangen. Tatsächlich bewirkte die Kampagne einen radikalen Bruch mit traditionellen Normen und Werten: Schüler erschlugen ihre Lehrer, Kinder denunzierten ihre Eltern, alte Kulturstätten wurden geschleift. Offiziell richtete sich die ungezügelte Gewalt gegen „Revisionisten“ und „bourgeoise Elemente“ – Kategorien, die sich beliebig auslegen ließen und mehrfach wandelten.“ (Hervorhebungen durch M.S.)

Wikipedia schreibt dazu:

In der Folgezeit schwänzten („Fridays for Future“ läßt grüßen) die Jugendlichen Schulen und Universitäten, töteten und misshandelten zahlreiche Menschen, insbesondere Menschen mit Bildung (Lehrer, Ärzte, Künstler, Mönche, Parteikadersiehe AfD-Politiker), zerstörten Kulturdenkmäler, Tempel, Bibliotheken und Museen, bekämpften sich untereinander und störten die öffentliche Ordnung nachhaltig.“ (Unterstreichungen = Ergänzung durch M.S.; Hervorhebungen durch M.S.)

In Riesenschritten nähern wir uns Maos Arbeiter- und Bauernstaat

In Riesenschritten nähern wir uns Maos Arbeiter-und-Bauern-Staat. Und da es unsere Grünen Khmer und Roten Garden bei der SPD, Der Linken und den Grünen intellektuell gern bequem haben, kupfern sie auch beim Kampf gegen Rechts von Mao ab, statt selbst zu denken. Nichts Neues also unter der Sonne:

Da auch Maos Politik dabei heftig kritisiert wurde, ließ Mao durch Deng Xiaoping die Hundert-Blumen-Bewegung stoppen, diffamierte die Intellektuellen in einem neuen Klassenkampf Kampagne gegen Rechts und ließ 300.000 von ihnen inhaftieren. Weiterhin wurden 400.000 bis 700.000 ihm als „Volksfeinde“ erscheinende Angestellte entlassen (Causa „Maaßen“ etc.) und durch neue kommunistische Kader aus den Bauernschichten ersetzt.“ (Unterstreichung = Ergänzung durch M.S.; Hervorhebungen durch M.S.)

Maos Kulturrevolution forderte 45 Millionen Menschenleben. Und wofür? Für die falsche Ideologie einer besseren Welt, in der alle Menschen gleich sein sollen.

Pol Pot, von der gleichen Denkfäule wie unsere grün-roten Politiker befallen, bediente sich ebenfalls bei Mao – wieder mit erschreckenden Parallelen zum heutigen Regime der Grünen Khmer:

Geld wurde abgeschafft, Bücher wurden verbrannt, Lehrer, Händler und beinahe die gesamte intellektuelle Elite des Landes wurden ermordet, um den Agrarkommunismus, wie er Pol Pot vorschwebte, zu verwirklichen.“

Über „neue Menschen“ (Deutsche) und „einfache Menschen“ (Migranten)

Pol Pot etikettierte die wohlhabenden Städter als „neue Menschen“ und die Landbevölkerung als „einfache Menschen“. Die Städter wurden auf das Land deportiert, wo sie Zwangsarbeit verrichten mußten, während die Landarbeiter als „einfache Menschen“ privilegiert wurden. Mit etwas Fantasie kann man das Konzept auf Deutschland übertragen: Die arbeitenden Deutschen verrichten als „neue Menschen“ Zwangsarbeit für die armen, geflüchteten „einfachen Menschen“ sowie für die „einfachen“, arbeitsscheuen Salon-Sozialisten, die die hart erarbeiteten Steuergelder ins Asylbusiness umleiten.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung scheint sich die allgegenwärtigen Angka, die Frontorganisation der Kommunistischen Partei Kambodschas, zum Vorbild genommen zu haben. Die Angka kontrollierte jeden Aspekt des Lebens und zerschlug traditionelle Familienstrukturen. Aktuelles Beispiel der Stiftung: Die Handreichung für Kindergärten mit dem intellektuell brillanten Titel „Ene meine muh – und raus bist Du“, in der blondbezopften Mädchen Nazinähe unterstellt wird.

Auch Maos öffentliche Selbstkritik feiert fröhliche Urständ

Wer sich in Deutschland gegen die Massenmigration ausspricht, wird von seinen eigenen Landsleuten „lediglich“ verbal niedergeknüppelt. Abweichler dürfen (noch) weiterleben, müssen aber – wie unter Mao – öffentlich Selbstkritik üben.

Prominentes Beispiel ist wieder Clemens Tönnis, der für sein Gedankenverbrechen öffentlich Abbitte leisten mußte. Doch damit nicht genug. Der Ghanaer Nelson Müller (eigentlich: Nukator), der erschütternd wenig Dankbarkeit für sein privilegiertes Leben in Deutschland zeigt, durfte den Deutschen Tönnis in seiner eigenen Heimat als Sahnehäubchen noch belehren und demütigen. Spätestens seit dieser Episode sollte uns klar sein, dass die Deutschen als „neue Menschen“ ausgedient haben und so „einfache Menschen“ wie der gut betuchte Migrant und Sterne-Koch Nelson Nukator als neue Herren im Lande eingesetzt wurden.

Unsere wahnhafte Jugend wird bislang nur für die geistige und seelische Zermürbung des Volkes bis in die kleinste Einheit Familie eingesetzt, während die Antifa-Miliz bei besonders zähen Abweichlern auch gerne einmal Hand anlegt.

Auch Grüne sind lernfähig. Sie überlassen die Drecksarbeit eingewanderten Söldnern.

Bis zum Ende ihres Regimes ließ die kambodschanische Regierung etwa 1,7 bis 2,2, Millionen Kambodschaner von ihren eigenen Landsleuten erschießen, foltern und erschlagen.

Genau in diesem Punkt unterscheiden sich nun unsere Grünen Khmer, Klimaretter, Humanisten und Kommunisten von Pol Pots Roten Khmer.

Die eigentliche Drecksarbeit erledigen nicht – wie damals in China und Kambodscha – die eigenen Landsleute, sondern eingewanderte, professionelle Söldner. Eine geniale Idee! Denn so waschen unsere Blockparteien, Kirchen sowie die Hochfinanz und -industrie ihre Hände in Unschuld, während ihre marodierenden Truppen unsere Heimat mit Einzelfällen überziehen, bis der neue, multikulturelle Staat mit folgsamen Sklaven und neuen Konsumenten errichtet sein wird.

Zurück nach Neu-Istanbul

Zurück zum Anfang der Geschichte. Zurück zur jungen Frau. Die Unterstellung böser Absichten (hier: Provozieren eines Sturzes) erinnert an eine weitere dunkle Zeit in unserer Geschichte: Die Hexenverfolgungen, bei denen die Inquisitoren unschuldigen „Hexen“ allerlei Verbrechen unterstellten, die ihrer eigenen krankhaften Phantasie entsprungen waren. Auch damals gab es Profiteure und neidische, gekränkte Menschen, die sich die Gunst der Stunde zu Nutze machten, um durch Denunziationen an den Besitz ihrer Nachbarn zu kommen.

Unterstellungen und Anschuldigungen wie „Rassist“, „Faschist“, „Nazi“ und „Kapitalist“ dienen dem gleichen profanen Zweck: Machterhalt, Bereicherung und Ausschaltung von Gegnern. Ohnehin sagen solche Unterstellungen mehr über die Gedankenwelt und Absichten jener aus, die sie äußern, als über die der Beschuldigten.

Und nun?

Zwar verbessert sich die repressive Stimmung in Deutschland durch diese Erkenntnis nicht. Die Grünen Khmer werden weiterhin bis zum Äußersten kämpfen und die vergiftete Jugend wird weiterhin glauben, dass sie das Klima ändern und alle Beladenen der Welt retten kann – nichtsahnend, dass die damit als nützliche Idioten den wirklich Reichen und Mächtigen dienen.

Es werden weiterhin Menschen, die die das laue Spülwasser der Beliebigkeit verlassen und nur einen Millimeter (Gruß an Gröni gegen Rechts) von der Linie abweichen, mit der Vernichtung der Existenz bedroht.

Das Morden und die Überfremdung werden weitergehen, bis alles irgendwann den Höhepunkt erreicht und wieder einmal niemand gedacht hätte, dass so etwas noch einmal passieren würde.

Und dann werden wir uns ansehen und wieder werden wir uns fragen: „Warum hat denn niemand ‘was getan?“ „Warum hat niemand „Nein“ gesagt? „Wie konnte es nur so weit kommen?“ Und wir werden in den Trümmern knien und versuchen zu retten, was zu retten ist. Und wir werden weinen, weil soviel Gutes verschwunden ist. Und irgendjemand wird versuchen uns zu trösten und wird uns sagen: „Es ist halt nun mal so. Die Menschen lernen nichts dazu. Nichts Neues unter der Sonne.“

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Ich würde mich über eine Veröffentlichung und Feedback freuen.

Mit besten Grüßen
Maria Schneider

Greta wurde und wird auf der Lee Strasberg Schauspielschule für ihre Auftritte gedrillt…


 

Greta hat vor der UN eine Rede gehalten – fast alles abgelesen von ihrem Zettel, was steckt dahinter ?

„Sie hat einen Zettel dabei, auf dem sie ihre Sätze aufgeschrieben hat“…. Denkste…. Diese Sätze wurden durch andere Personen aufgeschrieben, oder durch andere Personen diktiert. Gretchen ist eine Marionette, welche für die Interessen Anderer herhalten muss…. Das ist die korrekte Lage….

 

Geschichte bis heute: DER MARSCHALL-PLAN – Mythos, Legende, Lügen und die Wahrheit!


 

Zum Gründungsmythos der BRD gehört der Marschall-Plan, European Recovery Program (ERP), zu deutsch Europäisches Wiederaufbau Programm. Die Regierung der VSA haben Deutschland und später der BRD Geld gegeben und damit das sogenannte „Wirtschaftswunder“, einen weiteren BRD-Mythos, ermöglicht. Ja, die Deutschen wurden also nicht nur „befreit von der nationalsozialistischen Diktatur“, sondern auch noch vor dem Hungertod „gerettet“, der sie infolge des von ihnen verursachten Krieges bedrohte. Anschließend wurde einem Teil der Deutschen, zumindest denen in den Westzonen, ermöglicht an einem nie dagewesenen wirtschaftlichen Aufstieg teilzunehmen.

So weit die „offizielle“ Lesart oder besser gesagt, die Pro-VS-amerikanische Propaganda.

Diese bildet die Grundlage für die hündische Ergebenheit aller BRD-Regierungen seit 1949 gegenüber den VSA, aber auch für die VSA-Gläubigkeit der meisten BRD-Bürger.
Doch bei näherer Betrachtung wird man feststellen, dass es sich mehr um Sagen, Mythen und Legenden bzw. Geschichten aus dem Reich der Märchen handelt, denn um Tatsachen und Fakten.
Es handelt sich schlichtweg um die größte Hollywood-Inszenierung der Geschichte.

FAKTEN UND ZAHLEN

Richtig ist, dass die VS-Regierung unter Harry S. Truman, im Zeitraum April 1948 bis Jahresende 1952 ca. 14 Milliarden US-Dollar (heutiger Stand: ca. 127 Milliarden US-Dollar) in Form von Subventionen und Darlehen für vor allem Westeuropa bereitstellte. Die Sowjetunion unterband die Annahme von „Hilfsgeldern“ in ihrem Herrschaftsbereich. Ausnahme bildet hier Jugoslawien, dass nach dem Zerwürfnis zwischen Stalin und Tito, de facto aus dem sogenannten „Ostblock“ ausschied und eigenständig eine Politik unabhängig von Moskau betrieb, aber auch unabhängig von Washington – es wurde blockfrei.

Im Einflussbereich der VSA verzichtete Finnland auf diese Hilfe, dies geschah aus geopolitischer Sicht, man befürchtete die Sowjetunion ansonsten zu provozieren. Finnland wurde ebenfalls blockfrei.

Und so bekamen siebzehn europäische Länder Gelder aus diesem „Hilfsfonds“, allerdings nicht nur die Länder, die sich an der Niederwerfung Deutschlands beteiligt hatten, sondern auch „neutrale“ Länder wie Schweden und die Schweiz.
Auch die westliche Trizone (die spätere BRD) erhielt Geld, insgesamt ca. 1,4 Milliarden USD, was 10% des ERPs entsprach. Nach Frankreich flossen 2,8 Milliarden USD (= 20%) und nach Großbritannien
3,5 Milliarden USD (= 25%) des ERPs und Italien erhielt 1,5 Milliarden USD, sozusagen der Judaslohn.

Trotz Leistungen aus dem Marschall-Plan wurde in Westdeutschland bis Mitte 1950 weiterhin Industrieanlagen demontiert, dies geschah vor allem auf Betreiben der französischen Regierung, aber auch London war nicht minder „fleißig“, was die Demontage anging. Die Gelder des ERP durften nämlich nicht für etwaige Reparationszahlungen benutzt werden, dazu gleich mehr.

Die BRD zahlte bis 1966 1,0 Milliarde der 1,4 Milliarden USD ( also rund 70% ) an die VSA zurück, der Rest wurde „erlassen“ oder schlichtweg gesagt, man kaufte sich die BRD im Angesicht der wachsenden Spannungen zwischen den VSA und der Sowjetunion, es wurden treue Vasallen benötigt. Der deutsche Michel sah sich nunmehr endgültig in der Schuld.

EIN GUTHERZIGER ZUG?

Was aber waren denn die Gründe für den Marschall-Plan? – Selbstlosigkeit und Humanismus kann man sicherlich bei den VS-amerikanischen Kapitalisten getrost ausschließen.
Natürlich waren die Gelder auch zweckgebunden und zwar zum Erwerb von Konsum- und Investitionsgütern und anderen Waren. Zufälligerweise war die einzige intakte Volkswirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg die der VSA. Diese war von Kriegsschäden verschont.
Die VS-amerikanische Wirtschaft war im Krieg gewachsen, auch schon vor dem Kriegseintritt der VSA am 07. Dezember 1941 (nach dem japanischen Husarenstück in Pearl Harbor).

Schon ab 1940 sprang die VS-amerikanische Wirtschaft wieder an, durch Lieferung von Waffen und Munition, unter
anderem an Großbritannien und dies trotz geheuchelter Neutralität. Doch den entscheidenden Aufschwung bekamen die VSA mit dem eigenen Kriegseintritt im Dezember 1941. Nun brummte der wirtschaftliche Motor und dies sollte er auch weiterhin. Dazu benötigte die VS-amerikanische Industrie allerdings Absatzmärkte, die Umstellung von Rüstungsgütern auf Konsum- und Investitionsgütern war schnell geschehen und der nordamerikanische Markt näherte sich seiner Sättigung. Somit mussten neue Märkte geschaffen werden.

Das Ziel hieß Europa, Asien wurde mehr als kolonialer Hinterhof gesehen. Die europäischen Volkswirtschaft waren geschwächt, waren sie vor dem Krieg noch eine Konkurrenz für die Wirtschaft der VSA, so lag diese jetzt am Boden. Des einen Freud, ist des anderen Leid. Somit wurde durch die Zweckgebundenheit dafür gesorgt, dass ein Großteil der Gelder, direkt in die VSA zurück flossen. Zum anderen wollte man, wie im Fall der BRD, eine Abhängigkeit schaffen bzw. eine Anbindung an die VSA. Denn es galt die Sowjetunion und den Bolschewismus einzudämmen. Besonders in Frankreich und Italien gab es jeweils eine starke Kommunistische Partei mit dazugehörigen Gewerkschaften.

Eine kommunistische Regierung in einem dieser Länder? Unmöglich, dies galt es mit allen Mitteln zu verhindern. Die Zeiten der Kumpanei mit dem Schlächter Stalin waren endgültig vorbei. Zu dieser Einsicht war auch schon der Kriegsverbrecher Churchill gekommen. So soll er folgenden Satz gesagt haben: „Wir haben wohl die falsche Sau geschlachtet!“.

Hatte man lange vor der kommunistischen Gefahr die Augen geschlossen, so stand man nur der bolschewistischen Bestie an der Elbe Auge in Auge gegenüber. Aber nicht nur dort.
Die Sowjetunion betrieb eine aggressive „Partisanen“-Politik, so wurden wo immer möglich kommunistische Gruppen unterstützt, deren Ziel es war die bestehende Gesellschaftsordnung zu vernichten und eine kommunistische Diktatur im Sinne des Bolschewismus zu errichten. Dem setzten die VSA die sogenannten Truman-Doktrin entgegen, diese besagten, dass man gegen eben solche Bestrebungen vorgeht, indem man die betroffenen Länder sowohl finanziell als auch militärisch unterstützt und so eine kommunistische Machtübernahme verhindern wollte.

Erstmals kam die Truman-Doktrin im griechischen Bürgerkrieg (März 1946 bis Oktober 1949) zum Einsatz. In diesem Bürgerkrieg kämpften kommunistische Partisanen gegen die monarchistische-nationale Regierung.
Griechenland gehörte eigentlich in den Einflussbereich Großbritanniens, so hatten es Churchill und Stalin jedenfalls per Geheimvereinbarung festgelegt. Interessanterweise wurde der Stalin-Churchill-Pakt am 08. Juni 1941 geschlossen, eine Woche vor dem geplanten und später verschobenen Termins, des sowjetischen Überfalls auf Deutschland. Doch England war nach dem Krieg nicht in der Lage, diese Dinge selbst zu regeln.
Der ERP diente somit auch der Eindämmung des Bolschewismus, eines Problems, welches man selber heraufbeschworen hatte. Eine Entwicklung in der Außenpolitik der VSA, die wir auch in der Al-Quaida und dem ISIS wieder finden. Frei nach Goethes Zauberlehrling: „Die Geister, die ich rief….“.

Ein weiterer Grund war eine menschliche Katastrophe, die Europa bedrohte und somit die Interessen der VSA als neue Ordnungsmacht bzw. Weltmacht. Hätten die VSA nicht eingegriffen, wären Millionen von Europäern umgekommen, wobei der Tod von Millionen von Deutschen wie wir wissen, eingeplant, geplant und vorgesehen war. Das Problem bestand aber darin, dass ebenso auch die Verbündeten der VSA von dieser Katastrophe bedroht waren. Nach heutigen Maßstäben würde man von einer „Klimakatastrophe“ sprechen. Gemeint ist der Hungerwinter 1946/47. Dieser fiel in Europa ungewöhnlich hart aus. Es fehlte an allem – vor allem an Nahrungsmitteln und Heizmaterial.

Ein nicht unerhebliche Teil der Nahrungsmittel Europas, kam vor dem Krieg aus Mittel- und Osteuropa, diese „Quellen“ waren nunmehr versiegt, da Stalin diese in seiner eisernen Faust hatte.
Bei der Kohleproduktion sah es nicht anders aus. Die deutschen Kohlegebiete fielen entweder ganz weg oder produzierten nur unzureichend. So fielen die oberschlesischen Kohleminen ganz weg, weil im sowjetischen Einflussgebiet.

Die westdeutschen, an Ruhr und Saar, waren nicht in der Lage an die Produktion der Vorkriegszeit anzuknüpfen oder gar den Ausfall der oberschlesischen Zechen zu kompensieren. Es fehlte schlichtweg an Personal. Zuhauf waren deutsche Kriegsgefangene in alliierten Todeslagern eingepfercht, der andere Teil, in den nicht minder tödlichen, sowjetischen Gulags in Sibirien. Zudem war die politische Lage noch nicht geklärt, auch was die westdeutschen Zechen anging. Die Franzosen hatten sich das kleinste deutsche Kohlerevier an der Saar gesichert, dass weitaus attraktiver und zugleich größte Revier an der Ruhr wurde von Großbritannien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und sowie den VSA gemeinsam verwaltet. Allerdings lag die Förderung teilweise brach, hatten während des Krieges noch Fremdarbeiter zusammen mit deutschen Kumpeln Kohle gefördert, waren diese nun nicht mehr verfügbar. Die einen waren repatriiert worden, die anderen saßen in Todeslagern und Gulags.

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Hatten die VSA noch bis Mitte 1946 die Hoffnung, dass sich die Versorgungssituation ihrer europäischen Verbündeten verbessert. Diese Hoffnung speiste sich aus der Annahme, dass die Kolonien die Versorgungslage in den „Mutterländern“ entspannen könnten. Doch die Kolonien hatten gelernt, dass die Kolonialmächte nicht unangreifbar waren. Dies galt im besonderen Maße für die asiatischen Kolonien und betraf drei der vier europäischen Kolonialmächte (Großbritannien, Frankreich und die Niederlande. Belgien hatte lediglich Besitzungen in Zentralafrika).
Die asiatischen Kolonien waren für die „Mutterländer“ sehr wichtig, ja sie waren die Kronjuwelen dieser Länder. Zum einem waren sie reich an Ressourcen und zum anderen lag dies auch an der Bevölkerung dieser Kolonien. Galten Asiaten im Allgemeinen als fleißig, arbeits- und strebsam, im Gegenzug die Afrikaner eher als lethargisch, was zur Folge hatte, dass eben dies asiatischen Besitzungen die Kassen und Rohstoffkammern dieser Länder füllte.
Die Gründe, warum sich gerade in diesen Ländern der Widerstand gegen den, besonders britischen und französischen, Imperialismus als erstes regte, sind vielfältig.
Zum einem ist es der ethnische Nationalismus, der auch heute noch vorhanden ist. Selbst in Vielvölkerstaaten, wie zum Beispiel Malaysia, bleiben die verschieden Ethnien größtenteils unter sich und man ist stolz auf seine jeweilige Kultur.
Zum anderem hatte sich gerade im asiatischen Raum die Anfälligkeit der Kolonialmächte gezeigt, hatte doch Japan, die bis dahin als unbezwingbar geltenden Kolonialmächte besiegt und zeitweise oder gänzlich vertrieben. Dies ist besonders aus psychologischer Sicht für die asiatischen Völker, zu denen auch das japanische Volk gehört, wichtig. Hatten doch die weißen Herren (Briten, Franzosen und Niederländer) immer ihre Überlegenheit gegenüber den Asiaten betont, ein imperialistischer Trugschluss wie sich zeigte.
Deutschland und Japan befanden sich Ende der 30er und Anfang der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts geopolitisch in einer vergleichbaren Position. Auch wenn ihre politischen Systeme gänzlich unterschiedlich waren.
Beide Länder waren in ihrer wirtschaftlichen Existenz und somit überlebensbedroht vom angloamerikanisch-zionistischen Kapitalismus. Dies geschah durch Handelsbeschränkungen. Sie wurden ganz- oder teilweise von lebenswichtigen Ressourcen abgeschnitten.
Andererseits sahen die Führungen beider Länder sich mit dem aggressiven Bolschewismus vor ihrer Haustür konfrontiert. Vor dieser Tatsache verschloss die restliche Welt die Augen. Es kann sicherlich davon ausgegangen werden, dass Stalin, sobald der Schukow-Plan (Plan des Überfalls der Sowjetunion auf Deutschland) von Erfolg gekrönt gewesen wäre, sich seinen östlichen Nachbarn „gewidmet“ hätte.
Aufgrund dieser gemeinsamen Interessenlage war ein Bündnis (Drei-Mächte-Pakt = Deutschland, Italien und Japan) nur natürlich. Außerdem bestanden schon seit langem freundschaftliche Beziehungen beider Länder, diese hatten sich zwar kurzzeitig, 

während des I. Weltkrieges abgekühlt, aber nicht für eine lange Zeit.

Natürlich kam diesen Beziehungen auch zugute, dass die Mentalität beider Völker sich ähneln. Soweit ein kurzer geschichtlicher Exkurs.

Zurück zur Lage der europäischen Verbündeten der VSA und ihren überaus wichtigen, ja lebenswichtigen Kolonien.

Die Niederlande hatten Indonesien bereits 1942/1943 nach dem Abzug der japanischen Truppen verloren, in Ermangelung von eigenen Kolonialtruppen. Das dadurch entstandene Machtvakuum, nutzten indonesische Nationalisten um die Unabhängigkeit von den Niederlanden zu erklären.
Es folgte ein vierjähriger Krieg (1945-1949). Militärisch waren die Niederlande den Aufständischen zwar hoch überlegen, politisch war dieser Krieg aber nicht zu gewinnen. Hatten die Indonesier doch die Weltpresse auf ihrer Seite, die die Freiheit für das indonesische Volk forderte.
Die gleich Presse, die kurz zuvor die „Befreiung“ der Niederlande von den Deutschen gefordert und bejubelt hatte. Den anderen beiden Kolonialmächten ging es übrigens nicht anders. So ist es halt, die eigene Medizin schmeckt am Schlechtesten.
So wurde Indonesien schließlich mit Hilfe der Presse und auf Druck der VSA, diese befürchteten einen kommunistischen Umsturz und wedelten mit Dollar Millionen des Marschall-Plans. So stand am Ende die Indonesiens.

Auch die Grande Nation, Frankreich, traf es nicht besser mit Indochina (Laos, Kambodscha und Vietnam), denn auch diese Kolonien gingen nach acht Jahren (1946 bis 1954) verloren. Die Grande Nation war schon lange nicht mehr, ihre Reputation war mit der schmählichen Niederlage im Sommer 1940 am Nullpunkt und erholte sich auch nicht wirklich. So musste die Franzosen anfänglich sogar auf japanische Truppen zurückgreifen um ihre asiatischen Besitzungen zu sichern. Danach tat man dies mit Fremdenlegionen, die zu diesem Zeitpunkt zum Größtenteils aus ehemaligen Angehörigen der Wehrmacht und der Waffen-SS bestanden. Diese Soldaten waren sehr gut ausgebildet und hatten Erfahrung in der Bandenbekämpfung (Partisanenkrieg), aber auch sie konnten aufgrund der halbherzigen Politik der Regierung in Paris, diesen Krieg nicht gewinnen. Am Ende Stand (1954) die Unabhängigkeit von Laos und Kambodscha, die Teilung Vietnams in das kommunistische Nordvietnam und das kapitalistische Südvietnam, dass bis 1975 ein Vasall der VSA sein würde.
Der Krieg ging weiter zwar ohne Frankreich aber mit den VSA.

Letztendlich kommen wir noch auf die bis dahin größte Kolonialmacht der Welt zu sprechen, das britische Empire! „Rule Britannia, rule the waves“, Britannien beherrsche die Weltmeere, beherrsche die Welt! Ja, dieser Satz galt bis zu Beginn der 2. Weltkriegs, doch hatte die Deutsche Kriegsmarine in der Atlantikschlacht (1939 bis 1943), mit unterlegenen Kräften, Großbritannien und die stolze Royal Navy an den Rand einer Niederlage gebracht. Besonders in Indien hatte man diese Schwäche der Kolonialmacht verfolgt. Indien, die besondere britische Übersee-Besitzung, dass sah man schon daran, dass der englische König bzw. die englische Königin den Titel „Kaiser bzw. Kaiserin von Indien“ trug. Indien war nicht nur als Rohstoffmarkt wichtig, sondern auch als Absatzmarkt für englische Stoffe.
Der indische Widerstand gegen die britischen Kolonialherren wurde angeführt von einem kleinen dürren Anwalt, namens Mahatma Gandhi. Dieser kleine Mann propagierte den gewaltlosen Widerstand. Englische Waren und Erzeugnisse wurden boykottiert und Streiks wurden ausgerufen.
Nun kommt der Faktor Presse zum Tragen. Die zionistisch kontrollierte Presse hatte seit dem 30. Januar 1933 immer wieder die angeblichen unmenschlichen und verbrecherischen Verhältnisse in Deutschland angegriffen, nun wurde sie „Opfer“ ihrer eigenen Lügen. Denn wie hätten sie es rechtfertigen können Millionen von unbewaffneten Inder niederzumetzeln, nur um ihren Profit zu sichern.
So wurde Britisch-Indien am 15. August 1947 unabhängig und der Zerfall des britischen Empires begann.

Wie bereits erwähnt, traf der Verlust der Kolonien die betroffenen Länder sehr schwer. Auch dafür war das Geld aus dem Marschall-Plan wichtig, den Verbündeten wurde somit ein wirtschaftlicher Ausgleich geboten.

Die Wirtschaft wurde am Laufen gehalten und einer eventuellen bolschewistischen Partisanenpolitik der Riegel vorgeschoben. Frei nach dem Motto: „ Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing!“

SONDERFALL WESTDEUTSCHLAND UND OSTMARK

Deutschland war nach fünf Jahren Bombardements (1940 – 1945) völlig zerstört. Die Menschen lebten in Kellern und litten Hunger. Konnte man die Todeslager für deutsche Soldaten vielleicht noch vor der eigenen Bevölkerung rechtfertigen, so sickerten nach und nach Berichte über das Leiden von Alten, Frauen und Kinder durch. Dies geschah aufgrund von Reiseberichten von VS-amerikanischen und britischen Zivilisten. Diese durften sich in Deutschland frei bewegen, denn die Sieger zeigten nur zu gern ihre Trophäe. Die Trophäe Deutschland. Dies hätte über kurz oder lang einen PR-Supergau zur Folge gehabt und auf solch einen Fehler wartete der Schlächter Stalin nur.
Hatte er doch schon ein vergiftetes Angebot gemacht, Deutschland sollte nicht geteilt werden, dafür sollte es neutral sein. Sicherlich hätte Stalin die Unfähigkeit der West-Alliierten bezüglich der Versorgung von Zivilisten propagandistisch ausgeschlachtet. Auch wenn die Lage in der eigenen Besatzungszone nicht besser war, doch war dieser Teil nicht zugänglich und es drang nichts nach draußen.

 Angebot Stalins nicht annehmbar, was würde passieren? Würden Deutschland mit Stalins Hilfe wohlmöglich zurückschlagen? Oder würden Stalins Armeen demnächst nicht an der Elbe sondern am Rhein? Natürlich wollte man die Siegestrophäe nicht aus der Hand geben.

Man musste also die Deutschen für sich gewinnen (Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing), damit sie sich nicht dem Kommunismus zuwendeten. Denn es gab vor dem Krieg kommunistische Kräfte in Deutschland und diese waren immer noch da. Ein hungerndes Volk wäre somit leichte Beute für die roten Verführer gewesen.
Allerdings mussten Frankreich und England in den sauren Apfel beißen und auf alle Reparationsforderungen gegen Deutschland verzichten.

Deutschland musste im Gegenzug eine Währungsreform durchführen, die Reichsmark wurde zugunsten der D-Mark (Besatzer-Währung) abgeschafft.

Deutschland musste Investitions- und Konsumgüter, sowie andere Waren aus den VSA mit diesen Geldern kaufen, während noch bis 1950 deutsche Industrieanlagen demontiert wurden.

Die Ostmark war ein weiterer Sonderfall, eigentlich sollte sie kein Geld bekommen, die Bedingungen waren denen Westdeutschlands nicht unähnlich. Die Ostmark bekam die Auflage seine Währung zu stabilisieren und einen ausgeglichenen Haushalt einhalten. Die Sowjetunion hatte zwar Vorbehalte und wollte wie allen Gebieten in seinem Herrschaftsbereich der Ostmark die Gelder nicht zukommen lassen. Dies hätte nach der Trennung vom Restreich auch die Teilung der Ostmark bedeutet. Doch Stalin bot eine Lösung an. Die VSA konnten sich sozusagen das Recht von der Sowjetunion erkaufen die Ostmark in den Marschall-Plan einzubinden. Die VSA nahmen Stalins Angebot an und so floss reichlich Geld Richtung Moskaus.

DIE HISTORISCHE WAHRHEIT

Hat der Marschall-Plan Westdeutschland aufgebaut?

Bevor man etwas aufbauen konnte, musste man erstmal „aufräumen“. Der fünfjährige Bombenterror (1940 bis 1945) von britischer Royal Air Force (RAF) und VS-amerikanischer ArmyAir Forces (USAAF) hatte Deutschland nicht nur in ein Schlacht- bzw. Leichenhaus verwandelt, sondern auch in eine Ruinenwüste. Skelette von Häusern, Schuttberge usw. wir kennen alle die Bilder.

Es waren also Deutsche, vor allem deutsche Frauen, die sogenannten Trümmerfrauen, die die von VS-Amerikanern und Briten verursachten Verwüstungen beseitigten und die BRD aufbauten.

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Diesen Frauen wurde im Gegensatz zu anderen von den politischen Eliten bevorzugten, kein Denk- bzw. Mahnmal gebaut. Diese Tatsache allein zeigt schon was diese „Menschen“ vom deutschen Volk halten, den Begriff vom „eigenen Volk“ ist in dem Zusammenhang nicht angebracht. Es waren Deutsche, die dass sogenannte Wirtschaftswunder bewirkten und zwar nach 1952, also nach dem Auslaufen des ERP.

Denn auch die Legende, dass Fremdarbeiter, vorwiegend aus Italien, Spanien, Griechenland und Jugoslawien, maßgeblich an diesem „Wunder“ beteiligt gewesen wären, kann getrost in das Reich der Mythen verwiesen werden. Diese wurden erst zum Höhepunkt der wirtschaftlichen Entwicklung benötigt.

Dies nur, weil der deutsche Freiheits- und Überlebenskampf ganze Jahrgänge von Deutschen das Leben gekostet hatte und somit ab einem bestimmten Zeitpunkt schlichtweg die Arbeitskräfte fehlten.

Die osmanischen Fremdarbeiter kamen gar erst nach dem Höhepunkt in einer Phase des Abschwunges auf Druck der VSA, die die Türkei an den Westen binden wollte.

SCHLUSSBETRACHTUNG

Deutschland und dem deutschen Volk wurde kein Geld geschenkt, die VSA und ihre zionistischen Geldgeber, die J.P. Morgans, Goldman-Sachs, Rockefellers und Rothschilds haben ihr Geld mit Zins und Zinseszins zurückbekommen.
Deutsche haben Deutschland wieder aufgebaut und wirtschaftlich wieder auf die Beine gebracht. Mit ihrer Hände Arbeit und der Arbeit ihres Geistes.
Fremdarbeiter konnten mit dem Geld, welches sie in Deutschland verdienten, ihren Heimatländer helfen und somit haben also die Deutschen auch einen Anteil am Aufbau Südeuropas.

DEUTSCHE LASST EUCH DIE LEISTUNGEN EURER MÜTTER UND VÄTER NICHT SCHMÄLERN!
DEUTSCHE GLAUBT AN DIE DEUTSCHE GEISTES- UND SCHAFFENSKRAFT!

DER MARSCHALL-PLAN – Mythos, Legende, Lügen und die Wahrheit! — neue version

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Henry: Der letzte Tag (7) in Duisburg


 

 

Ende der Lüge

Nur die Wahrheit macht uns frei!

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Der Bericht über den letzten Tag wird etwas umfangreicher ausfallen müssen. Es wurde über zwei Anträge entschieden, die Anklage durch Teileinstellung in ihrem Umfang beschränkt, Plädoyers gehalten, ein Schlusswort verlesen und ein Urteil verkündet. Von 9:20 Uhr bis 17:00 Uhr ein reichhaltiges Programm für die 17 anwesenden Zuschauer (davon 4x die üblichen….).

Den ausführlichen Bericht werde ich in einem Nachtrag veröffentlichen. Heute soll Ihnen schon das Schlusswort hier zur Verfügung gestellt werden.

9.-Schlusswort-letzter-Stand

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Der letzte Tag (7) in Duisburg

16.09.: 128. Geburtstag von Reichspräsident Karl Dönitz


1891
16. September: Karl Dönitz wird in Grünau (bei Berlin) als Sohn eines Ingenieurs geboren.

Karl Dönitz 1891-1980

  • 1891

    16. September: Karl Dönitz wird in Grünau (bei Berlin) als Sohn eines Ingenieurs geboren.

  • 1910

    Abitur am Realgymnasium in Weimar.
    Eintritt in die Marine, wo er zwei Jahre als Seekadett dient.

  • 1912

    Als Fähnrich wird Dönitz auf dem Kreuzer „Breslau“ stationiert.

  • 1913

    Beförderung zum Leutnant.

  • 1914

    Im Ersten Weltkrieg steht die „Breslau“ unter türkischem Befehl und kämpft im Schwarzen Meer.

  • 1916

    Mit seiner Beförderung zum Oberleutnant wird Dönitz zur U-Boot-Flotte berufen.

  • 1918

    Oktober: Als Kommandant eines deutschen U-Bootes gerät er in britische Kriegsgefangenschaft.

  • 1920

    Torpedoboot Leopard

    Nach seiner Entlassung bleibt er in der Kriegsmarine und erhält das Kommando über eine Torpedobooteinheit.

  • 1923

    Beginn seiner Ausbildung zum Admiralstabsoffizier.

  • 1924

    Dönitz wird Referent für Dienstvorschriften bei der Marineleitung in Berlin.

  • 1930

    Nach verschiedenen Beförderungen und mehreren Kommandos in der Nord- und Ostsee wird er Erster Admiralstabsoffizier der Nordseemarinestation in Wilhelmshaven.

  • 1934

    Als Fregattenkapitän erhält er das Kommando über den Kreuzer „Emden“.

  • 1935

    Nach dem Abschluss des Flottenabkommens, in dem das Deutsche Reich sich mit Großbritannien auf eine Aufrüstungsbegrenzung für die Marine einigt, übernimmt Dönitz als überzeugter Anhänger von Adolf Hitler den Neuaufbau der U-Boot-Waffe.

  • 1936

    Als neuernannter „Führer der U-Boote“ konzentriert er die Ausbildung vor allem auf nächtliche Überwasserangriffe und auf die gezielten Angriffe von U-Boot-Gruppen, die sogenannte Rudeltaktik.

  • 1939

    Ernennung zum Konteradmiral. Mit seiner Berufung zum „Befehlshaber der U-Boote“ (BdU) übernimmt Dönitz sowohl die Organisation als auch die Operationsleitung der U-Boot-Waffe.

  • 1939-1945

    Im U-Boot-Krieg gegen die alliierten Geleitzüge im Nordatlantik gelingen weitreichende Erfolge, die fast zu einer Unterbrechung der britischen Nachschubwege führen. Im Seekrieg werden 2.800 Schiffe mit insgesamt 15 Millionen Bruttoregistertonnen durch deutsche U-Boote versenkt.

  • 1942

    Beförderung zum Admiral.

  • 1943

    Dönitz wird als überzeugter Anhänger Hitlers zusätzlich Oberbefehlshaber der Kriegsmarine und erhält den Rang eines Großadmirals. Er löst Großadmiral Erich Raeder ab, der wegen des erfolglosen Einsatzes der schweren Kriegsschiffe und seiner Abneigung gegen die U-Boot-Waffe von Hitler entlassen wird.

  • 1944

    Dönitz wird das Goldene Parteiabzeichen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) verliehen.

  • 1945

    1. Mai: Von Hitler in dessen Testament zum Nachfolger als Reichspräsident ernannt, übernimmt er die Regierungsgewalt und den Oberbefehl der Wehrmacht. Über den Rundfunk fordert er zur Fortsetzung des Kriegs im Osten auf.
    3. Mai: Von Flensburg aus versucht Dönitz die zentrale Lenkung einer stufenweisen Kapitulation, um Rückzug und Flucht von Armee und Zivilbevölkerung aus den Ostgebieten so lang wie möglich offenzuhalten.
    8. Mai: Dönitz erklärt über den Rundfunk die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht.
    23. Mai: Zusammen mit der Reichsregierung und der Wehrmachtsführung wird er in Flensburg vom britischen Oberkommando abgesetzt und verhaftet.

  • 1946

    Oktober: Im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess wird er zu zehn Jahren Haft verurteilt.

  • 1956

    Entlassung aus dem Kriegsverbrechergefängnis in Berlin-Spandau.

  • 1968

    In seinen Memoiren unter dem Titel „Mein wechselvolles Leben“ zeichnet Dönitz von sich das apologetische Bild eines vom NS-Regime distanzierten Militärs. In der Bundesrepublik wird Dönitz für den Rückbezug der Armee auf ihre Vergangenheit zu einer wichtigen Figur.

  • 1980

    24. Dezember: Karl Dönitz stirbt in Aumühle (Schleswig-Holstein).

Manfred Wichmann
14. September 2014

Karl Dönitz Lebenslauf

Der ursprünglich als Nachfolger Adolf Hitlers testamentarisch bestimmte deutsche Marineoffizier und enge Gefolgsmann Hitlers, Karl Dönitz, wurde am 16. September 1891 in Grünau bei Berlin geboren.
Bereits im Ersten Weltkrieg war Dönitz durch den 1910 erfolgten Eintritt in die kaiserliche Marine militärisch aktiv. Zum Ende des Krieges geriet der zum U-Boot-Kommandanten aufgestiegene Dönitz in Gefangenschaft. Im Jahr 1919 trat er der Reichskriegsmarine bei.
Als treibende Kraft beim Aufbau der U-Boot-Waffe wurde Dönitz 1936 „Führer der U-Boote“ und ab 1939 wurde er kurz nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs zum Konteradmiral ernannt. Sein Dienstposten war in „Befehlshaber der U-Boote“ (BdU) umbenannt worden. Dönitz war Ende Januar 1943 zum Oberbefehlshaber der Kriegsmarine aufgestiegen. Als Hitler am 29. April 1945 sein politisches Testament aufsetzte, war Dönitz darin als dessen Nachfolger vorgesehen, sollte Reichspräsident und Oberbefehlshaber der Wehrmacht werden. Er trat diese Nachfolge an, nachdem sich Adolf Hitler am 30. April 1945 selbst getötet hatte.
Dönitz war durch die Hitler-Nachfolge der letzte Reichspräsident. Er gründete eine geschäftsführende Regierung unter Schwerin von Krosigk, die ihren Sitz in der Marineschule Mürwik bei Flensburg hatte.

Dönitz hatte sich für einen unbeschränkten U-Boot-Krieg stark gemacht, hatte die „Rudel-Taktik“ erfunden, die mit der Erfindung des Mikrowellenradars durch die Alliierten die Gefährlichkeit der U-Boote bannte.
Karl Dönitz starb im Alter von 89 Jahren als letzter der 28 Generalfeldmarschälle des Dritten Reichs in Aumühle bei Hamburg am 24. Dezember 1980.

ein Schreiben von Hermann Göring an Großadmiral Karl Dönitz

Übersetzung

Großadmiral Doenitz,
Sind Sie sich der Intrigen bewusst, die die Sicherheit des Staates gefährden, die von Reichsführer Bormann betrieben werden, um mich zu eliminieren? Alle Schritte gegen mich ergaben sich aus der loyalen Bitte, die ich an den Führer richtete und fragte, ob er wünschte, dass seine Nachfolgeordnung in Kraft treten sollte. Ich habe gerade erfahren, dass Sie planen, Jodi nach Eisenhower zu schicken, um zu verhandeln. Im Interesse unseres Volkes glaube ich, dass ich Eisenhower auch als einen Marschall für einen anderen sehen sollte. Mein Erfolg bei wichtigen Auslandsverhandlungen, die mir der Führer vor dem Krieg anvertraut hat, ist eine hinreichende Garantie dafür, dass ich wahrscheinlich eine persönliche Atmosphäre schaffen kann, die den Verhandlungen von Jodi förderlich ist, und Großbritannien und Amerika haben in den Bemerkungen ihrer Staatsmänner in den letzten Jahren gezeigt, dass ihr Gefühl für mich günstiger ist als das für andere politische Führer in Deutschland. In dieser schwierigsten Stunde glaube ich fest daran, dass wir alle zusammenarbeiten und keinen Schritt übersehen sollten, der der Zukunft Deutschlands am besten dienen könnte.

Reichsmarschall Hermann Göring