Gesundheit: Krankheitsursache empfindliches Genick


Welche Beschwerden und Krankheiten durch unerkannte und unbehandelte Verletzungen der Halswirbelsäule verursacht werden

Sensibel, labil und verletzlich – schon ein kleiner unbedachter Stoß, ein längst vergessener Sturz, ein Unfall, eine chronische Fehlhaltung oder eine stärkere Belastung beim Sport können nicht nur heftige Nackenprobleme, sondern Fehlfunktionen im Körper und in den Organen hervorrufen.

Unser Genick ist eine zentrale Verbindungsstelle, die sensible Übergangsstelle vom Kopf zum Körper, die sehr leicht Schaden nehmen kann.

In den meisten Fällen wird der kleine Knacks im Genick bagatellisiert und bleibt unbehandelt, was zu massiven gesundheitlichen Problemen führen kann, da diese nicht mit der Krankheitsursache Genick in Verbindung gebracht werden.

Krankheitsursache empfindliches Genick

Kopfschmerzen, Schwindel, Migräne, aber auch Herzprobleme, Allergien oder Rheuma und ein Erschöpfungssyndrom können die Folge sein. Knirscht und knackt es manchmal in Ihrem Genick? Verletzte Nackenwirbel und die Auswirkungen auf die Nervenbahnen können vielfältige Krankheitsfallen sein:

  • Nervenreizungen können falsche Stoffwechselsignale verursachen.

  • Fehlstellung und mangelhafte Durchblutung beeinflussen die ganze Körperkonstitution.

  • Chronische Entzündungen belasten Immunsystem und Kreislauf, sind ein Krankheitsherd und bedingen Missempfindungen und Schmerzen.

  • Beeinträchtigungen der Nervenleitfähigkeit fördern Schwindel, Migräne und produzieren Missempfindungen, Geschmacksirritationen, Lärmsensibilitäten oder auch Tinnitus.

Der Hals und das Genick sind die Schwachstelle in unserem Körperbau. Alle großen Nervenstränge und große Arterien führen an einer nur schlecht geschützten Stelle zum Gehirn.

Welche Untersuchungsmöglichkeiten sind die besten, um eine Verletzung der Nackenwirbel zu erkennen, und welche Soforthilfe gibt es? Im praktischen Teil wird erläutert, wie eine schnelle und umfassende Hilfe für Körper und Psyche möglich ist.

Welche therapeutischen Möglichkeiten aus Schulmedizin, komplementären Heilmethoden und Physiotherapie stehen zur Verfügung, um Verletzungen des Genicks zu erkennen und wirkungsvoll zu behandeln? Mit vielen Selbsthilfe-Ratschlägen für ein sinnvolles Heilungs- und Vorbeugeprogramm!

Gesundheit: Mit Chemotherapie sterben Krebspatienten schneller als ohne Behandlung


Ethan A. Huff

Alles Wunschdenken ändert nichts an der Tatsache, dass die Krebsindustrie genau das ist: eine Industrie. Jedes Mal, wenn sich ein Krebspatient einer schulmedizinischen Behandlung unterwirft, profitieren Ärzte, Pharmafirmen, Krankenhäuser und andere Beteiligte. Diese Behandlung besteht in der Regel aus einer Chemotherapie, bei der Gifte in den Körper injiziert werden, im Beschuss mit ionisierenden Strahlen, im Wegschneiden von Körperteilen – oder in einer barbarischen Kombination von allen dreien.

 Es mag manchen Menschen gegen den Strich gehen, besonders denen, die zusehen mussten, wie ein Nahestehender während oder nach einer konventionellen Krebsbehandlung starb, aber in vielen Fällen wirkt keine dieser vermeintlichen Therapien. Kaum bekannte wissenschaftliche Untersuchungen, die der medizinisch-industrielle Komplex gewohnheitsmäßig ignoriert oder unter den Teppich kehrt, ergeben, dass insbesondere die Chemotherapie allen Behauptungen der Medizinindustrie zum Trotz kein wirksames Mittel gegen Krebs ist.

 Dr. Hardin B. Jones, ehemals Professor für medizinische Physik und Physiologie an der University of California, Berkeley, untersuchte 25 Jahre lang die Überlebenszeit von Krebspatienten und kam zu dem Schluss, dass Chemotherapie, anders als allgemein gedacht, nicht wirkt.

 Er war Zeuge, wie viele Krebspatienten, die mit dem Gift behandelt wurden, elendig starben und zwar allesamt früher als andere, die sich gegen jegliche Behandlung entschieden.

 Bei weiterem Nachforschen fand Dr. Jones, dass Krebspatienten in den meisten Fällen schneller starben als diejenigen, die sich auf den Rat ihrer Ärzte hin gegen eine Behandlung entschieden. Später enthüllte Dr. Jones, dass die konventionelle Krebsindustrie verhindern will, dass die Öffentlichkeit mehr über ihre milliardenschwere Cash Cow erfährt.

 »Patienten, die eine Behandlung ablehnten, lebten im Durchschnitt noch 12,5 Jahre«, schrieb Dr. Jones über die Ergebnisse seiner Studie, die in der Zeitschrift Transactions of the New York Academy of Sciences veröffentlicht wurden. »Diejenigen, die in andere Formen der Behandlung einwilligten, überlebten im Schnitt nur drei Jahre.«

 Brustkrebspatientinnen, die jegliche schulmedizinische Behandlung ablehnen, überleben viermal länger als die, die dem System folgen

 Haben Sie das verstanden? Patienten, die eine schulmedizinische Krebsbehandlung ablehnten und gar nichts taten, überlebten viermal länger als ihre Leidensgenossen, die sich einer Therapie unterzogen.

 Das ist etwas, das Sie aus den Mainstream-Medien nie erfahren können, die noch immer das Märchen verbreiten, Krebspatienten müsse Gift in den Körper injiziert werden, damit sie überlebten und den Status »geheilt« erreichten.

 Laut Dr. Jones‘ Studie gilt das Gleiche für die konventionelle Brustkrebsbehandlung. Frauen mit Brustkrebs, die Chemotherapie, Bestrahlung und Operation ablehnten – und unbehandelt blieben – überlebten ebenfalls viermal länger als Frauen, die sich unter das Messer begaben oder einwilligten, sich mit Chemikalien vergiften zu lassen.

 Auch in einer neueren Studie, die 2004 in der Zeitschrift Clinical Oncology erschien, wurde eingeräumt, dass Chemotherapie in Wirklichkeit für alle Krebsarten nur in circa zwei Prozent wirksam ist.

 Diese Angabe beruht auf dem Standardkriterium der Fünfjahres-Überlebenszeit, das technisch nichts über eine Heilung besagt – obwohl Gesundheitsbehörden oft das Gegenteil behaupten. Mehr darüber finden Sie in englischer Sprache hier: EndAllDisease.com.[PDF]

 Eine andere Studie, die 1979 im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde, ergab, dass viele der gängigsten Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Brustkrebs, die fast alle heute noch angewendet werden, nichts bewirkt hatten, um die Brustkrebsrate zu senken oder die Überlebenszeit für Brustkrebspatientinnen zu verlängern.

 Zwei weitere Studien, eine israelische aus dem Jahr 1978 und eine aus England, die 1980 in der Zeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, kamen zu ähnlichen Ergebnissen.

»Insgesamt überleben in den letzten zehn Jahren nicht mehr Patientinnen mit primärem Brustkrebs, trotz vermehrter Chemotherapie zur Behandlung einer Metastasierung«, heißt es in der Lancet-Studie zum Thema »Chemotherapie kann das Überleben bei einer Gruppe von Patienten mit metastasiertem Brustkrebs nicht verlängern«.

 »Darüber hinaus gibt es keine Verbesserung im Überleben nach der ersten Metastase, möglicherweise wurde die Überlebenszeit bei einigen Patientinnen, die chemotherapeutisch behandelt wurden, sogar verkürzt.«

Quellen:

researchgate.net

thetruthseeker.co.uk

endalldisease.com[PDF]

nih.gov

thelancet.com

cancertutor.com

Gesundheit: Weihrauch als krebshemmendes Mittel…u.a. Räuchern…schon die Germanen erkannten die Kraft


Studien bestätigen die gesunde Wirkung von Weihrauch und Myrrhe

Raw Michelle

Schon lange stehen Weihrauch und Myrrhe wegen ihrer heilenden Wirkung und schützenden Kraft hoch im Kurs. Beide sind eng mit dem Christentum verbunden, die Heiligen Drei Könige brachten sie als Geschenk mit nach Bethlehem. Aber auch in anderen Kulturen der Antike wurden sie genutzt.

Jahrtausende lang blühte der Handel mit Weihrauch und Myrrhe. Heute erweisen sich beide immer noch als wirksam, bei bestimmten Krebsformen sogar als heilsam.

 Weihrauch als krebshemmendes Mittel

 Wissenschaftler der Universität Leicester erklären, das Harz des Weihrauchbaums enthalte eine chemische Verbindung, die Acetyl-11-keto-β-Boswelliasäure (AKBA), die potenziell Krebszellen töten könne und deshalb bei der Behandlung von Brust-, Prostata-, Eierstock- und Darmkrebs wertvoll sein könnte.

 Die Experten kamen nach eingehender Untersuchung zu dem Schluss, sie könne Eierstockkrebszellen töten, auch noch im fortgeschrittenen Stadium.

 »Nachdem wir AKBA ein Jahr lang in vitro an Eierstockkrebszellen untersucht haben, können wir belegen, dass es die Krebszellen tötet«, sagte Kamla Al-Salmani, Doktorand am Institut für Krebsforschung und Molekularmedizin an der Universität. »Weihrauch wird von vielen Menschen eingenommen, Nebenwirkungen sind nicht bekannt.«

 Vielleicht noch wichtiger ist die Entdeckung, dass die Weihrauch-Verbindung sogar gegen Krebszellen wirkt, die gegen eine Chemotherapie resistent waren. Dies könne, wie Kamlas Doktorvater Dr. Mark Evans betont, »tatsächlich helfen, eine Medikamentenresistenz zu überwindenund die Überlebenszeit von Patientinnen mit Eierstockkrebs im fortgeschrittenen Stadium zu verlängern«.

 Myrrhe, Weihrauch und verschiedene Kombinationen können die Heilung unterstützen

 Auch Myrrhe hat sich als gesundheitsfördernd erwiesen. Als ätherisches Öl verwendet, kann sie Hautkrankheiten wie Fußpilz und Ekzeme heilen, die Wundheilung unterstützen, das Zahnfleisch kräftigen und Atemwegserkrankungen lindern. Eine in der Zeitschrift Journal of Food Safety, Nutrition and Public Health veröffentlichte Studie ergab, dass Myrrhe den Cholesterinwert senken kann.

 Auch eine Kombination aus Weihrauch und Myrrhe ist hilfreich; wie der Verband für ganzheitliche Aromatherapie mitteilt, können beide zusammen mit Kardamom und Zimt bei Magenschmerzen helfen, Mundgeruch beseitigen, Schleim lösen und Zahnschmerzen lindern.

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http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/raw-michelle/studien-bestaetigen-die-gesunde-wirkung-von-weihrauch-und-myrrhe.html

Gesundheit: Todesfalle Krankenhaus: Checkliste zum Überleben


Gerhard Wisnewski

Unser Artikel über heimliche Euthanasie im Krankenhaus hat viele Fragen aufgeworfen − vor allem, wie man sich vor tödlichen Machenschaften von Ärzten und Pflegern schützen kann. Es sind eben nicht nur die spektakulären »Todespfleger«, die Hunderte von Patienten »abspritzen«. Sondern die Mehrzahl »lästiger«, »teurer« und »überflüssiger« Patienten wird klammheimlich und unauffällig »um die Ecke gebracht« − zum Beispiel durch Verdursten und den berüchtigten »Liverpool Care Pathway« (»Liverpooler Pflege-Abgang«). Wieder andere sterben durch Fahrlässigkeit, Schlamperei und mangelnde Hygiene. Da fragt man sich: Wie überlebt man heutzutage noch das Krankenhaus?

 »Genau das ist die Praxis«, schrieb ein Andreas Griese unter den Artikel:

»Ich habe meine Mutter sieben Jahre bis zum Tod gepflegt und begleitet. Die schlimmste Zeit für alte, kranke Menschen ist im Krankenhaus, wenn kein Mensch da ist [und] auf sie aufpasst, werden Sie misshandelt und Essen und Wasser entzogen und auch mit Keimen vergiftet … Das durfte ich lange mit ansehen«(Rechtschreibung jeweils korrigiert). Eine Elisabeth schrieb: »Wenn ich über dieses Thema nachdenke und mir die letzten Krankenhausaufenthalte meiner Angehörigen in Erinnerung rufe, wird mir einiges klar. Meinen dementen Opa z.B. mussten wir leider auch für kurze Zeit in die ›Kurzzeitpflege‹ geben … wenn wir ihn nicht rausgeholt hätten, wäre das sein sofortiges Ende gewesen. Mit welchen Medikamenten sie ihn dort ruhigstellen wollten, weiß ich nicht genau, jedenfalls war er wie tot, er reagierte nicht mehr, starrte nur noch ins Leere. Als wir ihn wieder selber zu Hause pflegen konnten (auch mit genügend zum Trinken!) blühte er wieder richtig auf, geistig und körperlich. Und das war nicht der einzige Fall in unserer Familie, über den ich solche Geschichten erzählen könnte …« »Das kann ich alles bestätigen«, schrieb ein anderer Leser: »Wäre ich selbst nicht immer ins Krankenhaus gefahren und hätte meiner Mutter zu trinken gegeben, wäre sie längst verstorben. Ein weiterer Krankenhausaufenthalt kommt jetzt ohnehin nicht mehr in Frage, da die Ärzte schon sauer sind, dass sie überhaupt noch lebt.«

Aber warum? Der berüchtigte »Liverpooler Care Pathway« sei »auch hier angekommen«, meinte jedenfalls ein anderer Leser:

»2007 lag ich nach einer sehr schwierigen Operation einige Wochen im Bett, war also ein riesiger Unkostenfaktor. Nach drei Wochen bekam ich Wasser in die Beine und Füße, wurde untersucht und daraufhin wurde mir mitgeteilt, ich dürfe nicht viel trinken, es sollte so wenig wie möglich sein. Drei Tage später war auch mein Urin dunkel. …«

Interessant, denn eine therapeutische Maßnahme kann dies in einem solchen Fall kaum sein. Dunkler Urin ist nämlich ein Zeichen für Dehydrierung und drohendes Nierenversagen. Ein anderer Arzt fiel denn auch aus allen Wolken und wies den Patienten an, »wenigstens zwei Liter täglich« zu trinken, woraufhin auch sofort eine Besserung einsetzte. Es »wäre vielleicht notwendig, dass krankenhausfremde Ärzte die Leichenschau machen«, meint der Betroffene.

 Wie kann man sich vor Ärzten und Pflegern schützen?

 Aber der Artikel warf natürlich auch die naheliegende Frage auf, wie man sich vor solchen Machenschaften von Ärzten und Pflegern schützen kann. Es sind eben nicht nur die spektakulären »Todespfleger«, die Hunderte von Patienten »abspritzen«.

 Sondern die Mehrzahl »lästiger«, »teurer« und »überflüssiger« Patienten wird klammheimlich und unauffällig um die Ecke gebracht − zum Beispiel durch Verdursten und den berüchtigten »Liverpool Care Pathway«. Zumindest dann, wenn das für das »Gesundheitssystem« lohnender ist, als denPatienten weiterzubehandeln.

 Was auf dem Papier nach einer sanften palliativen Sterbemethode für wirklich Todkranke aussieht, wird in der Praxis missbraucht, um Tausende Menschen umzubringen. Wieder andere sterben durch Fahrlässigkeit, Schlamperei und mangelnde Hygiene.

 Alles in allem gibt es viele Gründe, in einem deutschen Krankenhaus dahinzuscheiden:

  • mangelnde Hygiene und Krankenhauskeime

  • Vernachlässigung und Gleichgültigkeit

  • bewusste oder fahrlässige Falschbehandlung auf der Station (z.B. Dehydrierung)

  • bewusster oder fahrlässiger Ärzte- und Pflegerpfusch bei Operationen und anderen Behandlungen

  • Missbrauch von Patienten als »Übungsmaterial« im OP-Saal

  • »Organspende«: Todeserklärung von angeblich »Hirntoten« mit anschließender Ausschlachtung und Tötung des Patienten

  • »Todespfleger« und -ärzte, die Patienten regelrecht ermorden

 Moralisch und fachlich verwahrlost

Während die engagierten Helfer, die sich wirklich um ihre Patienten sorgen, immer weniger werden, sind viele deutsche Krankenhäuser gleichzeitig moralisch, fachlich und auch finanziell verwahrlost und haben sich zu einer Gefahr für Leib und Leben entwickelt.

 Der jüngste AOK-Krankenhaus-Bericht ist eine Bankrott-Erklärung für die deutschen Kliniken. Nach Angaben der Krankenkasse sterben pro Jahr 19 000 Menschen durch Behandlungsfehler im Krankenhaus, über fünfmal so viele wie im Straßenverkehr (3400). 190 000 Patienten erlitten gesundheitliche Schäden. Die Zahl der »unerwünschten, vermeidbaren Zwischenfälle« schätzt die AOK auf 360 000 bis 720 000. So oft »passierten in den Kliniken pro Jahr Dinge, die eigentlich nicht passieren sollten« (siehe RP Online, 21.1.14).

 Dazu kommt noch die mangelnde Hygiene: Nach Medienberichten »könnten jährlich 40 000 Menschen an Krankenhauskeimen sterben« (T-Online, 21.11.14). Ein gewaltiger »Blutzoll« − unddennoch nur die Spitze des Eisbergs. Denn die Statistiken sind ja nicht im Geringsten vergleichbar.

Betrachtet man das gesamte Gesundheitssystem, hat es pro Jahr wohl Hunderttausende auf dem Gewissen.

Im Prinzip bräuchten rechtsfreie Räume wie Krankenhäuser und Pflegeheime eigene Staatsanwälte, die routinemäßig Krankenakten überprüfen − schon zur Abschreckung. Und diese Staatsanwälte müssten in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden. Des Weiteren wären mehr sorgfältige Leichenschauen und mehr Obduktionen nötig. Eine Obduktion fürchten manche Ärzte und Pfleger wie der Teufel das Weihwasser.

 Checkliste: Überleben im Krankenhaus

 Da fragt man sich: Wie überlebt man heutzutage noch das Krankenhaus? Zeit für eine kleine Checkliste:

  • Das beste Krankenhaus ist gar kein Krankenhaus

  • Niemals »fahrlässig« ins Krankenhaus: Ein Krankenhausaufenthalt ist nur die Ultima Ratio, wenn die Risiken einer ambulanten Behandlung die Gefahren einer stationären Therapie überwiegen.

  • Wenn es sich um keinen Notfall handelt: Informieren Sie sich vorher über sämtliche »konservativen« und/oder ambulanten Behandlungsmöglichkeiten!

  • Falls es keine gibt: Überlegen Sie, ob Sie mit der betreffenden Gesundheitsstörung nicht weiterleben können. Besser mit einem kaputten Knie leben, als mit einem operierten Knie im Jenseits.

  • Recherchieren Sie die beiden besten Krankenhäuser in Ihrer Umgebung, pinnen Sie Name, Anschrift und Telefonnummer der Notaufnahme an ein Schwarzes Brett und speichern Sie sie im Handy.

  • Nicht auf Medienberichte, »Rankings« und ähnliches verlassen, sondern nur auf eigene und Erfahrungen anderer. Lokalzeitungen, -politiker und Krankenhäuser stecken häufig unter einer Decke.

  • Kein »Notaufnahmeroulette«: Bei einem Krankentransport darauf bestehen, dass die zuvor ausgesuchten Krankenhäuser angefahren werden. Schlimmstenfalls für schleunigste Verlegung sorgen.

  • Falls Sie alleine wohnen: Notieren Sie die Nummern von Begleitpersonen, die Sie sofort anrufen und dazuholen können.

  • Handy und Ladegerät mitnehmen und beides möglichst nicht aus den Augen verlieren.

  • Benennen und bevollmächtigen Sie Personen, die Sie im Krankenhaus besuchen und überwachen können. Am besten sind zwei Zeugen, die die Situation beobachten und bei Arztgesprächen anwesend sind.

  • Holen Sie bei Operationen einen Hausarzt oder eine andere Vertrauensperson in den OP-Saal (gilt auch für ambulante Behandlungen/Untersuchungen, bei denen Sie bewusstlos sind, z.B Magen/Darm-Spiegelung). Berücksichtigen Sie diese Möglichkeit auch bei der Wahl des Krankenhauses.

  • Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit einer Videoübertragung und -aufzeichnung der Operation (wenn nicht, wird es Zeit, dass dies eingeführt wird).

  • Auf ausreichender Wasserzufuhr bestehen und Begleitpersonen/Besucher entsprechend instruieren. Wassermangel führt schnell zu Scheindemenz, Hilflosigkeit und Tod.

  • Jedes Medikament hinterfragen. Am besten nur Medikamente nehmen, die für die akute Situation unbedingt gebraucht werden. Alles andere kann man später mit Vertrauenspersonen oder mit dem Hausarzt klären.

  • Vor allem: Außer zur OP-Vorbereitung keine Beruhigungs- und Schlafmittel nehmen (Gefahr von Hilflosigkeit und »Scheindemenz«). Zur postoperativen Beruhigung lieber Vitamin B-Komplex, Vitamin B 12, Johanniskraut, Baldrian, Hopfen u.ä. verlangen. Oder auch ein Bier.

  • Jeder kann das Krankenhaus auf eigenen Wunsch sofort verlassen: Gegebenenfalls mit Begleitpersonen die sofortige Entlassung/Verlegung organisieren. Wenn es sein muss, auch nachts.

  • Wenn es dringend ist oder das Krankenhaus sich sträubt (Freiheitsberaubung), drohen Sie in Anwesenheit ihrer Begleiter mit der Polizei und rufen Sie diese notfalls auch an.

  • Drohen Sie den Ärzten als Angehöriger des Patienten mit Obduktion, falls er in diesem Krankenhaus versterben sollte. Jeder kann dazu die Staatsanwaltschaft einschalten oder eine solche Obduktion notfalls auf eigene Kosten durchführen lassen.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/gerhard-wisnewski/todesfalle-krankenhaus-checkliste-zum-ueberleben.html

Gesundheit: Wie drei Naturmediziner den Krebs heilten


»Zuerst einmal nicht schaden…«

Dieses Versprechen, das Ärzte ihren Patienten geben, wird im Kampf gegen den Krebs oft vergessen oder verdrängt. In der Medizin hat sich ein Konsensus herausgebildet, der Ärzte in ihrem Vorgehen gegen die tödliche Krankheit einschränkt. Ihnen stehen im Wesentlichen drei Instrumente zur Verfügung: Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. In der Regel entscheiden sie sich für alle drei.

»… heutzutage verdienen mehr Menschen am Krebs, als daran sterben.« Dr. Edward Griffin

In den USA ist Krebs ein großes Geschäft. Amerikaner, die eine schulmedizinische Behandlung ablehnen, sind besorgt, dass alternative Behandlungsmethoden verboten werden könnten, um den Status quo zu erhalten – sie fürchten ein Komplott von Ärzten, Wissenschaftlern, anderen medizinischen Dienstleistern und Pharmakonzernen.

Dass Pharmakonzerne moralisch bankrott und korrupt sind, steht außer Zweifel, aber gilt das auch für den Großteil der Mediziner? Für manche gewiss, aber für alle? Den Ärzten sind praktisch die Hände gebunden. Entweder folgen sie dem medizinischen Konsensus oder sie verlieren ihre Zulassung. Und der Rest? Die meisten von ihnen glauben an das, was sie tun. Studien haben gezeigt… bla, bla, bla. Und wie die meisten Menschen glauben auch Ärzte eher den Studien, die ihre Ansichten bestätigen, als solchen, die ihnen widersprechen.

Obwohl Ärzte besser als andere wissen, dass dem so ist, nehmen sie nicht zur Kenntnis, dass immer mehr »wissenschaftliche« Studien widerlegt werden. Was heute richtig war, muss morgen nicht mehr stimmen. Und dennoch zitieren sie Studienergebnisse, die ihre Ansichten bestätigen, und haben für anekdotische Beweise weder Auge noch Ohr. Sie nehmen sie nicht zur Kenntnis.

Dutzende Patienten werden mit alternativen Methoden geheilt, aber Ärzte können einfach nicht akzeptieren, dass dem so ist. Stattdessen sind sie überzeugt, dass die Diagnose falsch war (obwohl die MRT den Tumor eindeutig gezeigt hat), oder sie sprechen von einem Wunder, von spontaner Rückbildung, wenn sonst nichts die Heilung erklären kann. Nur nicht zugeben, dass eine alternative Behandlung erfolgreich war!

Das Budwig-Protokoll

Eine alternative Krebsbehandlung ist wirksamer, wenn der Patient zuvor keine Chemotherapie oder Bestrahlung bekommen hat. Der Körper ist durch die Bestrahlung noch nicht versengt oder durch Chemikalien belastet, die sein Immunsystem fast völlig ausgeschaltet haben.

Trotzdem wurden Johanna Budwigs Patienten meistens erst von ihren Ärzten zu ihr geschickt, wenn alle anderen Mittel versagt hatten. Ihre Patienten waren dem Tode nahe, die Krankheit war im letzten Stadium.

Und dennoch war ihre Naturbehandlung zu 95 Prozent erfolgreich – viel erfolgreicher als jede schulmedizinische Behandlung. Ihre Therapie stützte sich darauf, dass der Körper im Rahmen einer gesunden Ernährung vor allem Omega-3-Fettsäuren braucht.

Die Gerson-Therapie

Max Gerson kam durch Zufall zu seiner Krebstherapie, als er mit einer Diät gegen Migräne experimentierte, die sich auch bei Tuberkulose als wirksam herausstellte. Schließlich begriff er, dass Nährstoffe und Entgiftung der Schlüssel zur Heilung der Krankheit waren. Seine Mahnung, die er vor über 60 Jahren aussprach, verhallte zumeist ungehört:

»Wir können den Körper nicht entgiften, wenn wir unserem Essen Schadstoffe zusetzen – einer der Gründe, warum Krebs so stark zunimmt. In der Küche Zeit zu sparen, klingt gut, aber die Folgen sind schrecklich. Vor 30 oder 50 Jahren war Krebs eine Alterskrankheit.

Nur ältere Menschen, deren Leber nicht mehr gut arbeitete, erschöpft war, wurden krank. Der Krebs entstand, wenn sie 60 oder 70 Jahre alt waren, und es war eine seltene Krankheit. Das weiß jeder. Und heute stirbt jeder Vierte, bald schon jeder Dritte, an Krebs. In der zweiten Generation ist es sogar noch schlimmer.«

B17, Nitril

Der Biochemiker Ernst T. Krebs hielt ebenfalls die Ernährung für den Schuldigen bei Krebs, aber er vermutete die Ursache in einem Mangel an Vitamin B17, das unserer modernen Ernährung praktisch völlig fehlt. Er behauptete, bei den Hunzukuc, Inuit, Hopi-Indianern und anderen, die viel Nitrol (das Vitamin B17 enthält) zu sich nehmen, sei Krebs unbekannt gewesen. Erst wenn sie ihre Gemeinschaft verlassen und zu einer modernen Ernährung übergehen, erkranken sie an Krebs.

Schlussfolgerung

Können Sie sich eine Zukunft vorstellen, in der eine ganzheitliche Medizin praktiziert wird? Ein Krebspatient würde mit allen drei Therapien, nicht nur mit einer, behandelt. Grundlage dieser Behandlung wäre eine wirklich gesunde Ernährung. Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B17, Enzyme und reichlich Nährstoffe würden den Körper bei der Selbstheilung unterstützen. Gleichzeitig würde eine Entgiftung alle Chemikalien, Schwermetalle und Pathogene aus dem Körper entfernen. Die Medizin würde heilen, anstatt Gewebe zu verbrennen und den Patienten dem Tod näher zu bringen.

Vielleicht könnten wir uns sogar eine Zukunft vorstellen, in der unser Essen nicht mit Pestiziden, Herbiziden, Erdölprodukten, künstlichen Farbstoffen, Aromen und Konservierungsstoffen, MSG, GVO, Maissirup, Zucker, Zuckerersatzstoffen und Transfetten belastet ist. Dann, so Gerson, würden wir keinen Krebs entwickeln.

Also lasst uns tun, was wir können. Entscheidend sind Lebensmittel aus organischem Anbau. Um gesund zu bleiben oder wieder zu werden, sollte unsere Kost zu 80 Prozent aus frischen, rohen, vollwertigen, organischen pflanzlichen Produkten bestehen – mehr Obst als Gemüse. Wir sollten industriell verarbeitete Lebensmittel und Fertiggerichte und ihre Zusatzstoffe von unserem Speiseplan streichen. Außerdem sollten wir den Körper zweimal im Jahr entgiften.

Quellen:

organiclifestylemagazine.com

organiclifestylemagazine.com

organiclifestylemagazine.com

Gesundheit: Immer mehr Grippetote unter Geimpften


Ethan A. Huff

Die offizielle Zahl der Opfer der diesjährigen Grippeimpfung steigt; schon wieder wird gemeldet, dass ein vorher Gesunder kurz nach der Impfung starb. Chad Rattray (37), Hotdogverkäufer aus Spokane, Washington, erkrankte und starb an Grippe-Komplikationen. Um ihn trauern seine vielen Fans und engen Freunde.

 

Rattray, der im Ort liebevoll »Cheddar Chad« gerufen wurde, hatte kürzlich als Busfahrer bei derSpokane Transit Authority (STA) angeheuert. Und wie Millionen Amerikaner folgte er dem Rat der Gesundheitsbehörden, sich gegen die Grippe impfen zu lassen, was ihn – wie er vermutlich glaubte – vor einer Erkrankung schützen würde.

Stattdessen fühlte er sich todkrank und musste sich schon nach einem Tag an seiner neuen Arbeitsstelle krankmelden. Wie die Washington Times berichtet, sollte Rattray eigentlich am 19.Januar einen Bus fahren, musste jedoch auf die Intensivstation des Sacred Heart Medical Center eingeliefert werden.

Die Medien nennen keine Einzelheiten über Rattrays Tod, sie melden nur, er sei an »der Grippe« gestorben. Berichte deuten jedoch darauf hin, dass er tatsächlich geimpft wurde und vor der Impfung bei bester Gesundheit war.

An der Stelle nahe der Bank of America im Zentrum von Spokane, wo er normalerweise von seinem berühmten Karren aus seine Hotdogs verkaufte, richteten Freunde eine Gedenkstätte ein.

»Er gehörte zu den ganz besonderen Menschen in einer Welt voller Schwachköpfe«, sagte Tim Burk, Chefingenieur des Bankgebäudes. »Alles an dem Kerl gefiel mir. Ich glaube, du könntest 10 000 Leute fragen, und keiner würde schlecht über ihn reden.«

Zahlreiche Todesfälle im Zusammenhang mit der Grippeimpfung

Rattray starb kurz nach der fünfjährigen Kiera Driscoll, die nach einem Herzstillstand bei Influenza A starb. Wie Rattray war auch die kleine Kiera vorher gegen Grippe geimpft worden; nachdem bei ihr schwerer Husten und Fieber auftraten, wurde sie in eine Klinik gebracht und dort mit Steroiden behandelt und an einen Zerstäuber angeschlossen.

Wie berichtet wird, kollabierte das zuvor gesunde kleine Mädchen kurze Zeit später und starb anschließend im Krankenhaus.

Vielleicht ist es kein Zufall, dass Kiera demselben Grippestamm erlag, gegen den sie zuvor geimpft worden war:NaturalNews.com.

In der diesjährigen Saison wurden bislang mindestens vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung gemeldet, darunter die 26-jährige Katherine McQuestion. Bei der frisch verheirateten Radiologie-Technikerin, die sich auf Anweisung ihres Arbeitgebers, des St. Catherine’s Medical Center in Pleasant Prairie, Wisconsin, impfen ließ, kam es zu schweren Komplikationen, Sepsis (eine Art Blutvergiftung) und Organversagen: WISN.com.

Ein anderes Impfopfer ist Amber Grey (14), die – wie die anderen – vor der Impfung bei bester Gesundheit gewesen sein soll. Wie Kiera wurde auch Amber vor ihrem Tod positiv auf Influenza A getestet, derselbe Stamm, der auch im Grippeimpfstoff enthalten ist. Bei ihr kam es zu einer schweren bakteriellen Infektion und einer Lungenentzündung, bevor sie starb: DesMoinesRegister.com.

Die Liste der Opfer wächst täglich. Erstaunlicherweise sind die Medien irgendwie ehrlich darüber, dass es sich in diesen Fällen und bei anderen, die hier nicht genannt werden, um Menschen handelte, die geimpft worden waren – ein erneuter Beweis dafür, dass die Grippeimpfung nicht wirkt und oft zu schweren Komplikationen führt, bis hin zum Tod.

Quellen:

healthimpactnews.com

spokesman.com

washingtontimes.com

naturalnews.com

wisn.com

desmoinesregister.com
truthwiki.org
truthwiki.org
truthwiki.org

„Ebola? Jede Grippe ist gefährlicher!“


tagtäglich hört ein jeder, sofern er/sie sich auf die Publikationen der Polit-gesteuerten Medien noch einläßt, wieviel Tote es schon durch „Ebola“ gibt.

Einige in den VSA, einige hier und dort. Tatsächlich sind die Zahlen so gering, dass jede Grippe mehr Opfer durch Nebenwirkungen nach sich zieht. Grippe-Viren sind für zahlreiche Herzerkrankungen verantwortlich….

Selbst durch verschleppte schwere Erkältungen sterben jährlich weltweit 10.000-mal so viel wie durch die gemeldeten „Ebola“-Zahlen…

Wer ein wenig frei denken kann, muss die „Epidemien“ der letzten Jahre sofort in den Zusammenhang bringen. Ob Schweinegrippe oder Vogelgrippe, ob x oder y oder gar mal wieder AIDS…..ebenfalls eine Erkrankung, die es so nicht gibt….wer will kann dazu Info-Material erhalten…im Web oder durch Nachfrage bei uns……

In Salzburg traf ich mich gemeinsam mit Winnie mit früheren Kommilitionen. Darunter war auch ein Mediziner der in der Forschung arbeitete. Das Gespräch in Richtung „Ebola“ gelenkt, brachte schnell ein klare Antwort: „vergißt es! Dieses „Ebola“ ist genauso wenig gefährlich wie all die erfundenen sogenannten Epidemien der letzten Jahre. Es sind von der USA geförderte Szenarien, um deren Pharma-Industrie mit Milliarden-Aufträge zu versorgen.“

Weiter erfuhren wir, dass diese sogenannten „Seuchen“ von der VSA benutzt werden, um großflächige Experimente an Menschen durchzuführen. Die dabei in die Höhe schnellenden Todesfälle werden ganz einfach einer schon lange wohl-vorbereiteten „Viren-Erkrankung“ zugesprochen. Dies wird der Öffentlichkeit mitgeteilt. Gezielt wird Angst erzeugt und die einzelnen Regierungen versorgen sich dann mit „Gegenmitteln“. Die werden später dann mühsam entsorgt…weil es keine drohende Erkrankung gibt.

Von dem Geld, die hunderte von Milliarden, werden dann gezielt von der VSA und deren Organisationen dazu benutzt, ihre erwähnten Experimente zu finanzieren………..

Jeder soll glauben was er mag. Die Masse zu manipulieren stellt keinerlei Probleme dar….im Gegenteil. Wissenschaftler und andere Menschen, die Courage und Wissen besitzen um die Massen aufzuklären, werden von dem System auf die eine oder andere Weise eliminiert, mundtot gemacht….

Wiggerl

Ebola Virus

Ebola tritt nun auch in den USA und Europa auf. Wieder einmal wird Angst geschürt und flächendeckende Impfungen gefordert. Wie gefährlich ist das Virus wirklich?

 Ebola – die nächste Schweinegrippe?

Hatten wir das nicht alles schon mal? Ein tödliches Virus, das ständig mutiert und sich auf der ganzen Welt auszubreiten droht? Die perfekte Seuche, mit Millionen von Toten, mindestens? Auch bei der Schweinegrippe waren die Medien voll von beängstigenden Meldungen, bevor der „tödliche Supervirus“ plötzlich fast über Nacht im Nichts verschwand – und die Regierungen auf tonnenweise Impfstoffen sitzen blieben, die sich kein halbwegs informierter Menschen mehr spritzen lassen wollte. Und was rankten sich für sonderbare Verschwörungstheorien um die Schweinegrippe!

Anders ist es auch diesmal nicht. Aber diese Krankheit hat noch einige andere interessante Dimensionen, die es zu überdenken lohnt.

 Wie gefährlich ist Ebola wirklich?

Während viele Medien Ebola (mal wieder) als das Killer-Virus schlechthin darstellen, sind längst nicht alle Virologen der Meinung, dass es wirklich eine ernste Gefahr darstellt.

Der Immunologe Beda M. Stadler vom Institut für Immunologie des Inselspitals Bern etwa ist von Ebola nicht sonderlich beeindruckt. Diese Seuche komme „vor allem aus Hollywood“ summiert er nüchtern.

Die Inkubationszeit des Virus sei zu kurz, das Virus selbst zu groß, als dass es je per Tröpfcheninfektion (über den Atem) übertragen werden könnte. Eine Ausbreitung sei nur in Afrika möglich, wo die Hygiene-Standards niedrig sind. In Europa hätte Ebola „null Chance“:

„In der Schweiz hätte Ebola null Chance. Wir haben nur schon kulturell bedingt ganz andere Hygiene-Standards. Die Menschen in Afrika haben sich bei Begräbnissen mit Umarmungen und Küssen von Ebola-Opfern verabschiedet. Hier würden sie kremiert werden und die Gefahr wäre gebannt. Zudem sind die Spitäler gut ausgerüstet, das Personal ausgebildet und mit Quarantäne-Situationen vertraut. Jede Grippe ist gefährlicher als Ebola.[…] Bei Grippewellen sterben in Europa mehr Menschen als bisher in Afrika gestorben sind.“

Die Infektionen in den Krankenhäusern seien fatale Fehler von einzelnen Menschen – für gut geschulte Fachleute sei ein Virus wie Ebola leicht zu kontrollieren. Und die Mutationen?

„Das ist eben auch so ein Blödsinn. Jedes Virus mutiert ständig. Das ist normal, aber nicht gefährlich. Gefährlich wäre es erst, wenn Ebola plötzlich auch per Tröpfchen übertragen werden könnte. Dafür ist das Virus aber rein physisch viel zu groß.“

 Die Angst vor Ebola

Die Angst vor Ebola sei also unbegründet, bei Laien aber verständlich. Denn die Mortalität des Virus ist recht hoch, das Erscheinungsbild sehr unschön. Aber wenn es so ungefährlich ist, wozu dann die Angstmache? Finanzielle Interessen, vermutet der Virologe:

„Den Impfstoff könnten meine Studenten in einem halben Jahr beweisen. Nur war damit bisher kein Geld zu verdienen. Die Industrie investiert nicht hunderte Millionen in eine Impfung, die sie nicht verkaufen kann. Jetzt würde man natürlich reich. Warten sie nur, in ein paar Monaten ist der Impfstoff da.“

 Das Patent auf Ebola

Da kommen wir dann auch schon zum sonderbaren Teil der Geschichte, der derzeit in den Internetforen die Runde macht. Denn es gibt ein Patent aus 2009 auf das Virus. Der Inhaber? Die US-Regierung. Wem zuckt da nicht der „hab-ichs-doch-gewusst“-Reflex? Und so gibt dieser Umstand – ganz analog zur Schweinegrippe – Anlass zu allerlei wüsten Theorien.

Tatsächlich handelt es sich bei dem Patent um ein für die Erforschung von Impfstoffen heute übliches Patent, das in keiner Weise eine Besonderheit darstellt. Auch dass die US-Regierung es hält, ist keine Ausnahme, da die betreffende Forschung an staatlichen Instituten stattfand. Solche Patente gibt es auch für Masern und alle anderen Krankheiten. Kein Grund zur Aufregung, abgesehen vielleicht von der grundsätzlichen Kritik an Patenten.

Interessanter wird es schon bei den Impfstoffen, die nun im Eilverfahren entwickelt werden. Möglich gewesen wäre das schon lange, fertige Impfstoffe gab es schon 2003 – nur keinen finanziellen Anreiz, sie zu entwickeln. Der ist nun gegeben und schon stehen mit GlaxoSmithKline, Tekmira Pharmaceuticals, Sarepta Therapeutics, Mappbio und weiteren gleich mehrere Firmen in den Startlöchern – und die Aktien gehen sämtlich durch die Decke. Schon bevor die erste Spritze gesetzt ist, werden so von Insidern bereits Millionen verdient.

Wer sich durch die Beteiligungen an diesen Firmen wühlt, wird einige alte Bekannte treffen: Monsanto, Pfitzer, die Bill-Gates-Stiftung und andere Firmen, die uns allen für ihren unermüdlichen und selbstlosen Einsatz für die Menschheit so sehr ans Herz gewachsen sind. (Vorsicht: Ironie)

Die Doppelmoral von Ebola

Die Besorgnis des Westens um den Ebola-Ausbruch in Afrika ist doch erstaunlich. Auch das Ausmaß an Hilfe, die plötzlich bereitgestellt wird, mutet merkwürdig an, wenn man bedenkt, dass in der Zeit, in der etwa 4000 Menschen an Ebola starben etwa 350.000 Afrikaner an Malaria gestorben sind – eine Krankheit, die heilbar ist und mit geringsten finanziellen Mitteln besiegt werden könnte.

Um Afrika geht es dem Westen also ganz sicher nicht. Aber um was dann? Geld ist offensichtlich, Angst-Mache auch – aber steckt noch mehr dahinter?

Die Reduktion der Weltbevölkerung ist natürlich ein beliebter Dauerbrenner, den Verschwörungsfreunde eigentlich bei jeder Gelegenheit aus der Mottenkiste holen. Geschenkt. Interessanter sind da schon Theorien, welche Ebola mit den aktuellen Flüchtlingsströmen in Verbindung bringen: Wird uns das Bild von kranken Afrikanern ins Gedächtnis gebrannt, die an unseren Zäunen kratzen und die Seuche nach Europa bringen? Ließen sich so die drakonischen Maßnahmen gegen afrikanische Einwanderer leichter verkaufen? Lässt sich Europa leichter nach außen abschotten, wenn alles südlich von uns kranke Afrikaner und alles östlich entweder Terroristen oder böse Russen sind? Wenn alles dunkelhäutige irgendwie ein Unwohlsein in uns wachruft? Immerhin ein interessanter Gedanke.

Zudem braucht man hin und wieder eine Seuche, wenn man Gesetze haben möchte, welche es erlauben, der eigenen Bevölkerung im Fall von Seuchen einige Grundrechte zu entziehen. Und in Afrika kann man gleich mal ausprobieren, wie es funktioniert, ein ganzes Land unter Hausarrest zu stellen, selbst wenn die Menschen dabei fast in ihren Hütten verhungern.

 Die Blase platzt

Aber auch noch andere Dimensionen dieser Krankheit sind bedenkenswert. Die wohlige Insel, auf der die westlichen Industrienationen bisher lebten, erweist sich durch garstige Zwischenfälle wie Ebola als weit weniger getrennt vom Elend der Welt, als erhofft.

Während wir vor dem Apple-Store kampieren, um das neueste Telefon zu ergattern, sterben in Afrika jedes Jahr Millionen von Menschen an Krankheiten, die wir mit dem Werbe-Budget solcher Produkte leicht besiegen könnten, wenn wir es nur wollten. Aber es interessiert uns nicht, genauso wenig wie der Welthunger.

Krankheiten wie Ebola zeigen plastisch, dass wir auf dieser Erde alle verbunden sind. Es wird keine rosige Blase geben, die nicht irgendwann platzt, kein Problem, dass nicht irgendwann auch uns erreicht. Es ist ein Trugschluss zu glauben, man könne ganze Kontinente über längere Zeit im Elend versinken lassen, während man Smoothies schlürft. Afrika schien weit weg, nun ist es dank Ebola plötzlich unangenehm nah.

So wie die Ungerechtigkeit in den westlichen Ländern von Jahr zu Jahr immer offensichtlicher wird, so geschieht dies auch global. Wir werden es nicht mehr lange ignorieren können. Krankheiten, Terroristen, Kriege – sie sind alle Symptome von Ungleichheiten, die wir längst hätten angehen müssen.

Und so kann Ebola uns auch Anlass geben, nach dem Verbindenden zu suchen, statt nach dem, was uns trennt. Es kann ein weiterer Aufruf sein, zu realisieren, dass wir uns entweder um alle Wesen auf dieser Erde kümmern, oder irgendwann alle gemeinsam die Konsequenzen tragen.

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http://www.sein.de/koerper/heilung/2014/ebola-jede-grippe-ist-gefaehrlicher.html

REACH:::Die „EU“ bedroht natürliche Aromen wie Lavendel


Muss natürliches Lavendelöl ebenso wie Zitronenextrakt bald durch Kunstaromen ersetzt werden, weil die Irren in Brüssel in ihrer Regulierungswut schlicht den Überblick verlieren?

Die im Juni 2007 in Kraft getretene Chemikalienverordnung der „EU“tk totenkopf eu mit der für Normalsterbliche etwas rätselhaften Abkürzung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) schreibt vor, dass bis zum Jahr 2018 alle Stoffe, die in der „EU“ in Mengen von mehr als einer Tonne in Verkehr gebracht werden, bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA in Helsinki registriert werden müssen.

Bei der Registrierung müssen die Hersteller oder Importeure ein umfangreiches Dossier mit Daten über die zum Teil in Tierversuchen ermittelten mehr oder weniger gefährlichen StoffeigenscKaften vorlegen. Es gilt der Grundsatz: »Keine Daten – kein Marktzugang.« Nur wer alle jeweils erforderlichen Stoffdaten vorlegt, darf ein Produkt weiterhin vermarkten.
Damit sollten bösen Überraschungen in Form von Umwelt- oder Gesundheitsschäden vorgebeugt werden.

„EU“: Duftstoffe sind jetzt Gefahrstoffe

Was viele nicht ahnten: REACH gilt nicht nur für Chemikalien im umgangssprachlichen Sinn, sondern auch für etliche Naturstoffe mit einem ausgesprochen guten Ökoimage. So zum Beispiel für ätherische Öle wie Lavendelöl, Geranial, Methyleugenol, Limonen oder Citronellol.

Denn mehr als 90 Prozent der als Duftstoffe oder für Körperpflege- und Hygienezwecke sowie für die Insektenabwehr verwendeten ätherischen Öle fallen unter die Gefahrstoffdefinition der „EU“tk totenkopf eu , weil sie mehr als zehn Prozent leicht entflammbare und überdies giftige beziehungsweise allergene Kohlenwasserstoffe enthalten. Sie müssen deshalb ein Etikett mit dem Gefahrstoffsymbol Xn und folgender Aufschrift tragen: »Gesundheitsschädlich beim Verschlucken. Kann beim Verschlucken Lungenschäden verursachen. Beim Verschlucken kein Erbrechen herbeiführen.

Sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder dieses Etikett vorzeigen. Vor Kindern sichern.« Man kann sich gut das Gesicht einer Mutter vorstellen, die ein Lavendelöl für ihr Baby kaufen möchte und dann so etwas liest. Weil der letzte Tag – die Deadline – für die Stoffregistrierung näher rückt, haben nun, nachdem die Aro-
matherapeuten schon vor Jahren vor REACH reachgewarnt haben, endlich auch die provenzalischen Lavendelanbauer gemerkt, was da aus Brüssel beziehungsweise Helsinki auf sie zukommt. Es geht um nicht weniger als die wirtschaftliche Existenz von anderthalb tausend landwirtschaftlichen Betrieben in den südfranzösischen Voralpen, die ausschließlich oder überwiegend vom Lavendelanbau leben.

Die proben nun den Aufstand, indem sie auf großen Plakaten und Transparenten fordern: »Nein zur REACH-Regelung! Lavendel ist kein chemisches Produkt.« Zu Tausenden Unterzeichneten Landbewohner und Touristen eine Petition im Internet. Sollten sie mit diesen Protestformen in Brüssel kein Gehör finden, dann sind viele provenzalische Bauern auch bereit, zu rabiateren Protestformen wie Straßensperren o.Ä. zu greifen.

Eines ist klar: Sollte sich der Lavendelanbau wegen hoher Prüf- und Registrierungskosten für Lavendelöl nicht mehr lohnen, dann würden die Hersteller synthetischer Aromen rasch in die Marktlücke springen. Denn mit künstlichen Aromen kann man inzwischen so gut wie jeden Geschmack oder Geruch imitieren. Bekanntestes Beispiel ist die kostengünstige Herstellung von Vanillearoma aus den Abwässern von Zellstofffabriken.

Was in unserem Fall ausschlaggebend ist: Im Unterschied zu natürlichen ätherischen Ölen braucht man von den synthetischen Aromen so wenig, dass ihre Herstellung in der Regel unterhalb der Mengenschwelle für die Anwendbarkeit der REACH-Verordnung bleibt.

Mit anderen Worten: REACH gilt in diesem Fall nicht für die synthetische Chemie, wohl aber für extrahierte Naturstoffe, die von den Menschen seit Jahrtausenden ohne Probleme genutzt werden. Es dürfte nicht so leicht möglich sein, die keimtötenden Eigenschaften von Lavendelöl zu imitieren. Man kommt sich da vor wie bei einem Schildbürgerstreich.

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KOPP 39-14

Gesundheit: Angstmache um Ebola – „Die Seuchen-Erfinder“



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16.8.2014 Dagmar Neubronner unterhält sich mit Hans Tolzin, Herausgeber des Impf-Reports, über die Medienpropaganda für die Angst vor Ebola, die vermuteten Hintergründe und das, was tatsächlich wissenschaftlich feststellbar ist.

(Hans Tolzin bittet zu entschuldigen, dass er sich in Minute 48:44 versprochen hat. Die Preisverhandlungen der Australier, auf die er sich bezieht, betrafen eigentlich die HPV-Impfstoffe und nicht die Schweinegrippe-Impfstoffe).

Online Video: [ 49:52 ]
Dank an die Quelle Bewusst.TV mit Jo Conrad:
http://bewusst.tv/angstmache-um-ebola/

Weiterführendes:
Impf-Report.de

Ebola-Vortrag auf dem Stuttgarter Impfsymposium am 27. Sept. 2014 http://www.impf-report.de/symposium2014.html
„Virus-Wahn“ von Torsten Engelbrecht und Dr. med. Claus Köhnlein http://www.torstenengelbrecht.com/de/…
„Die Seuchen-Erfinder“ von Hans U. P. Tolzin http://www.seuchen-erfinder.de

Zusammenfassung / Tags /Stichworte /Zeitmarken:

Wie Mikrobenjäger immer häufiger bekannte Krankheitsbilder umdeuten und zu „neuen“ Seuchen und Pandemien erklären!

Trotz aller medizinischen Errungenschaften werden wir anscheinend immer häufiger von neuen, vermeintlich tödlichen Seuchen heimgesucht. Gesundheitsämter, Mikrobiologen und nicht zuletzt die Medien versetzen regelmäßig die Bevölkerung mit der Entdeckung neuer „Killer-Keime“ in Angst und Schrecken. Doch aufmerksamen Zeitgenossen sind spätestens im Zuge der sogenannten „Schweinegrippe“ zahlreiche Widersprüche der Experten und Behörden aufgefallen.

Hans U. P. Tolzin, Medizinjournalist und Herausgeber der kritischen Zeitschrift „impf-report“, hat einige Ausbrüche dieses und des letzten Jahrhunderts akribisch analysiert und stellt mit diesem Buch erstmals eine Zusammenfassung seiner Ergebnisse vor. Er geht z. B. der Frage nach, ob es die behauptete Seuche wirklich gegeben hat (ob sich also die Erkrankungsraten messbar erhöht haben), wie bei der Diagnosestellung vorgegangen wurde, ob statistische Tricks angewendet wurden, ob alternative Ursachen vielleicht plausibler sind als die offiziell behaupteten – und welche der zahlreichen Verschwörungstheorien möglicherweise zutreffen.

Der Autor kritisiert offen die Neigung vieler Mediziner und der Behörden, Medikamenten-Nebenwirkungen und Kunstfehler von vornherein als mögliche Ursache auszuschließen und ihren naiven Glauben an fragwürdige Labortests, für deren Eichung die notwendigen verbindlichen internationalen Standards völlig fehlen.

Am folgenschwersten ist seiner Ansicht nach jedoch die völlige Missinterpretation der Rolle von Bakterien und Viren im Zusammenhang mit dem Krankheitsgeschehen. Hier steht in den nächsten Jahren möglicherweise ein Paradigmenwechsel und eine völlige Neuorientierung der modernen Medizin bevor.

Die nächste Pseudo-Seuche kommt bestimmt!

Dieses Buch wird Sie gegen jede Panikmache immunisieren!

namaste
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Tipp: online – satsang mit samarpan:
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Gesundheit: Warum Antibiotika bald nicht mehr helfen


Der vor genau 100 Jahren ausgebrochene Erste Weltkrieg forcierte rund 17 Millionen Menschenleben. Die ihm in den Jahren 1918 bis 1920 folgende Pandemie »Spanische Grippe« haben wir vergessen. Sie raffte zwischen 25 und 70 Millionen Menschenleben dahin.

Bestimmte Seuchen können eine weitaus größere Gefahr darstellen als große Kriege. Inzwischen hat der an der US-Universität von Madison/Wisconsin tätige Virenforscher Yoshihiro Kawaoka Kawaoka_Yoshi_hs01das Virus der Spanischen Grippe aus in der Arktis eingefrorenen Leichen isoliert und nachgebaut.

Man will so verstehen lernen, warum es so gefährlich war. Davon ausgehend konstruiert er einen Super-Virus. Der soll die Antikörper des menschlichen Immunsystems austricksen. Angeblich, um bessere Anti-Grippe-Medikamente entwickeln zu können.

Doch ein beträchtlicher Teil der Fachwelt steht der Arbeit Kawaokas wegen der Gefahr eines Missbrauchs sehr kritisch gegenüber. Weitaus weniger kontrovers ist die Suche nach neuen Antibiotika, die nicht gegen Viren, sondern gegen Bakterien und ähnliche Krankheitskeime wirksam sind. Die Entdeckung des Penicillin durch Alexander Fleming im Jahre 1928 gilt als Geburtsstunde der modernen Medizin.

Denn viele mit einem hohen Infektionsrisiko verbundene Eingriffe wie Knochenmarktransplantationen sind erst vertretbar geworden, seitdem die Chirurgen davon ausgehen konnten, dass ihnen im Falle eines Falles starke Antibiotika zur Verfügung stehen. Doch mit dieser Gewissheit ist es inzwischen nicht mehr weit her.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor dem Überhandnehmen von Krankheitskeimen, die auf keines der heute zur Verfügung stehenden Antibiotika mehr ansprechen. Schon ist die Rede von einer »Post-Antibiotika-Ära«.

25000 Infektionstote in einem Jahr

In den letzten 30 Jahren ist weltweit keine neue Gruppe von Antibiotika mehr ausgemacht worden. Und in Europa sterben bereits jedes Jahr mehr als 25000 Menschen an früher eher harmlosen Infektionen, weil sie von multiresistenten Keimen befallen sind, gegen die keines der bislang entwickelten Antibiotika mehr hilft.

So beschäftigte sich nun sogar der letzte Gz-Gipfel in Brüssel unlängst mit dem Thema und forderte öffentlich verstärkte globale Forschungsanstrengungen. Dass die Suche nicht aussichtslos ist, zeigt die kürzlich durch eine Veröffentlichung im angesehenen britischen Wissenschaftsmagazin nature bekannt gewordene Entdeckung eines Doktoranden der kanadischen Mc Master University in Ontario.

In einer Bodenprobe aus einem Nationalpark im ostkanadischen Neuschottland entdeckte der Student einen gemeinen Pilz (Aspergillus versicolor), der einen Stoff namens Aspergillomarasmin A, abgekürzt AMA produziert. AMA ist in Kombination mit einem bereits bekannten Antibiotikum imstande, ein Enzym namens New Delhi Metallo-beta-Lactamase-1, abgekürzt NDM-1, zu blockieren.

NDM-1 macht
Krankheitskeime wie Escherichia coli, Aci-netobacter oder Pseudomonas gegenüber Antibiotika resistent.

Es benötigt für seine Stabilisierung Zink. AMA löst jedoch das Zink aus dem Enzym. Das fanden Forscher heraus.

Das zeigt, dass wir uns bei der Suche nach neuen Antibiotika zuerst in der freien Natur umsehen müssen.

Gesundheit: Gemüse gesünder als Obst…


Obst ist angeblich wahnsinnig gesund, weil reich an Vitaminen und Nährstoffen. Bislang hat das niemand ernsthaft bezweifelt. Aber aufgepasst. Es gibt Gemüse, welches weitaus gesünder ist.

Die Kleinsten haben es manchmal in sich. Wie eine jetzt veröffentlichte Studie der William Paterson University of New Jersey ergab, gilt das auch für den Nährstoff- und Vitamingehalt verschiedener Gemüse- und Obstsorten. Die US-Forscher untersuchten insgesamt 47 Obst- und Gemüsesorten auf ihren Gehalt an Rohfasern, Eiweiß, Calcium, Kalium, Eisen, Thiamin (Vitamin Bi), Riboflavin (Vitamin B2), Nicotinsäure (Vitamin B3), Folsäure, Zink, Pyridoxin (Vitamin B6), Cyanocobalamin (Vitamin B12) sowie die Vitamine A, C, E und K.

Ganz oben steht die Brunnenkresse Brunnenkresse Brunnenkresse2

Und dann haben sie diese mit dem Tagesbedarf eines Durchschnittsmenschen verglichen. Dabei schnitten die winzigen Blättchen der Brunnenkresse mit Abstand am besten ab. Die Forscher gaben ihr deshalb 100 Punkte.

Auch Chinakohl erreichte mit 92 Punkten ein Spitzenergebnis, gefolgt von Mangold mit 89 Punkten. Grüne und Rote Bete erreichten immerhin 87 Punkte. Spinat konnte sich mit 86 Punkten noch sehen lassen. Schon etwas abgeschlagen folgte Chicorée mit 73 Punkten. Paprika findet sich mit 41 Punkten im Mittelfeld. Da kann der oft gelobte Rosenkohl mit 32 Punkten nicht mithalten.

Als nicht viel besser erwies sich Broccoli mit 35 Punkten. Tomaten kamen nur auf 20 Punkte. Grüner Blattsalat schnitt übrigens mit 71 Punkten viel besser ab als der beliebte, weil knackige Eisbergsalat (eigentlich eine Kohlart), der nur auf 18 Punkte kam. Die meisten Obstsorten folgten abgeschlagen auf den hinteren Plätzen, weil sie im Vergleich zu Gemüse eine unausgewogene Nährstoffzusammensetzung haben.
Außer Vitamin C haben sie in der Regel kaum etwas zu bieten. So landete die weiße Grapefruit mit zehn Punkten auf dem letzten Platz. Nicht viel besser schnitten Süßkartoffeln ab.

Die Forscher weisen in ihrem in der Fachzeitschrift CDC-journal Preventing Chronic Disease veröffentlichten Bericht darauf hin, dass die Brunnenkresse ihre Spitzenposition nicht nur ihrem hohen Gehalt an den Vitaminen A und K verdankt, sondern auch ihrem Gehalt an Glucosinolat-Verbindungen, die vor Krebs schützen sollen. Nicht von ungefähr gilt die Brunnenkresse seit Langem nicht nur als Nahrungs-, sondern auch als Heilpflanze und wird daher mittlerweile bewusst kultiviert.

Wirkung und Anwendung von Brunnenkresse

  1. Akne

  2. appetitanregend

  3. Anregung des Stoffwechsels

  4. Appetitlosigkeit

  5. chronisches Rheuma

  6. Ekzeme

  7. Frühjahrskur

  8. Gallen- und Blasensteinbeschwerden

  9. gallentreibend

  10. harntreibend

  11. magenstärkend

  12. Rheuma

  13. schleimlösend

  14. stoffwechselanregend

  15. unreine Haut

  16. verdauungsfördernd

  17. zur Festigung lockerer Zähne

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kopp 28-14

Gesundheit: Aromatherapien – Ätherische Öle in der Medizin


Heilen mit Lavendel, Thymian und Zitronenmelisse

Auch Krankenhäuser bieten heute AromatherapienHuiles-essentielles als unterstützende Maßnahmen an. Das halten manche Schulmediziner zwar noch immer für Esoterik, aber die Heilung ist nachweisbar.

Stark duftende ätherische Öle aus Pflanzen können nicht nur das Wohlbefinden der Menschen steigern, sondern auch die Heilung (etwa von Wunden) unterstützen. Das ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Schon im Mittelalter entwickelte sich zum Beispiel in der französischen Provence und an der Côte d’Azur, insbesondere rund um die Stadt Grasse, eine im wahrsten Sinne des Wortes florierende Parfümindustrie.

Der Begriff »Parfüm« stammt aus dem lateinischen perfumum (»durch den Rauch«), denn die aromatischen Pflanzen in der Antike wurden meist als Räucherwerk verwendet. Später gewannen die alkoholischen Pflanzenextrakte in Form von Eau de Toilette oder Parfüm an Bedeutung, da die Menschen sich bis in die Neuzeit vergleichsweise selten gewaschen haben. Neben einem angenehmen Duft verbreiten Pflanzen wie der Lavendel oder der Thymian aber auch gute Stimmung.

Das hängt wohl damit zusammen, dass die Riechnerven ohne den Umweg über den Thalamus direkt in das für das Gefühlsleben zuständige limbische System unseres Hirns führen. In der modernen Wellness spielen sie deshalb eine Schlüsselrolle. Neuerdings wächst wieder das Interesse an einem gezielten Einsatz ätherischer Öle in der Medizin. Es ist seit Längerem bekannt, dass Lavendelöl stark antiseptisch wirkt und sich vor allem bei der Behandlung von Brandblasen bewährt hat.

Außerdem vertreibt Lavendelduft Ungeziefer. cat-aromatherapie-103Auch Thymian, Salbei, Zimtrinde und Zitronenmelisse wirken antibakteriell. Bei Husten und anderen Erkältungskrankheiten haben sich Bäder oder Aufgüsse mit
verschiedenen ätherischen Ölen wie Eukalyptus, Kamille und Thymian bewährt.

Bei Depressionen und Stimmungsschwankungen helfen Jasmin-, Orangen- und Zitronenöl. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg kam dafür der Begriff »Aromatherapie« in Mode. Heute müssen niedergelassene Ärzte und Heilpraktiker in Deutschland eine zertifizierte Zusatzqualifikation aufweisen, wenn sie die seit Jahrtausenden bewährten alten Aromatherapien anbieten.

Denn manche ätherischen Öle sind trotz ihrer nachgewiesenen Heilwirkung keineswegs ungefährlich, wenn sie nicht richtig dosiert werden. Wer etwa unkontrolliert Teebaumöl zu sich nimmt, der muss wissen, dass dieses infolge des hohen Gehaltes an Terpenen neben den positiven Wirkungen durchaus auch zu Leberschäden führen kann.

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Kopp 26-2014

Gesundheit: wie die Industrie uns mit Zucker betrügt……


Vorwort:

der Gang der Zeit ist nicht immer auf einem guten Weg. Im Rückblick stellt sich doch schnell heraus, daß es fast nichts gibt, daß tatsächlich ein vorteilhafter Fortschritt war…langfristig betrachtet. Fast alles das anfänglich ach wie gut aussieht, entpuppt sich letztendlich als Verschlechterung.

Beispiel Zucker. Es ist noch nicht lange her, da wurde kräftig eingekocht. Gemüse und Früchte. Viele hatten einen Garten, andere kauften frische Erzeugnisse beim Bauern oder auf dem Wochenmarkt.

Dann wurde einige Tage lang geschält, geschnitten, eingelegt und gekocht. Einmachgummi oben drauf, Deckel fest angedrückt. Fertig für die kommenden Monate. Jeder hatte sein eigenes Rezept und achtete auf die Zutaten. Mit zuviel Zucker gab es nie Probleme. Der Rotkohl z.B. erhielt seine süßliche Würze durch geeignete Kräuter, sowie Zugaben von süßen Äpfeln. Zucker wurde nur minimal eingesetzt.

Das Ganze artete natürlich in Arbeit aus. Pfui Deibel denken da wohl viele……Es hatte auch gesellige Vorteile. Kinder, Großeltern, die ganze Familie half mit beim Groß-Einkochen.

Das könnte auch heute noch so sein. Gerade bei Fertiggerichten. Ohje, hör ich da einige stöhnen…keine Zeit, muß doch arbeiten, keine Zeit auch noch zu kochen, geschweige denn einzukochen……was denkt der eigentlich…….nun, die Menschen damals haben wesentlich mehr gearbeitet, aber fertiges Essen kaufen, nein, dafür wurde nciht gearbeitet.

Die Menschen heute sind Meister…Großmeister im aussuchen von Ausreden…..die Lösung ist da und ganz einfach, aber die Faulheit und Bequemlichkeit ist schon zu tief sitzend…….erst in Notzeiten werden sich die alten Qualitäten wieder neu entfalten……

Deshalb brauchen wir den Vogel-Phönix-Effekt….ohne geht es nicht.

Vorsicht vor verstecktem Zucker

Ein einziges Glas Rotkohl enthält 25 Stück Würfelzucker. Viele wissen gar nicht, wie viel Zucker in Fertiggerichten steckt.

Die Zeiten sind vorbei, in denen »Ernährungsexperten« für Übergewicht und dessen gesundheitliche Folgen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose und Insulinresistenz in erster Linie den Genuss von zu viel Fett verantwortlich machten. Inzwischen warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor allem vor stark gezuckerten Speisen und Getränken. Die WHO empfiehlt Erwachsenen und Kindern in ihrem Anfang März dieses Jahres vorgestellten neuen Ernährungsrichtlinien-Entwurf, nur fünf Prozent ihres täglichen Energiebedarfs in Form von Zucker zu sich zu nehmen.

Heute nimmt jeder Durchschnittsdeutsche jeden Tag fast 100 Gramm Zucker zu sich. Die WHO empfiehlt, die Zuckeraufnahme auf täglich 25 Gramm zu drücken. Diese Menge wird aber schon mit einer einzigen Dose Cola überschritten.

Dass die braune Brause voller Zucker steckt, hat sich allerdings inzwischen herumgesprochen. Ernährungsbewusste Cola-Liebhaber versuchen, diesem Dilemma zu entkommen, indem sie auf Light-Cola umsteigen, bei der ein Großteil des

Kristallzuckers durch chemische Süßstoffe ersetzt wurde. Doch damit handeln sie sich möglichweise andere Gesundheitsrisiken ein (wir haben darüber berichtet.) Anders als süße Cola, Schokolade oder Gummibärchen, die bekanntermaßen viel Zucker enthalten, gilt zum Beispiel Tomatenketschup, zumal wenn er pikant gewürzt ist,
nicht gerade als Süßspeise. Doch enthält üblicherweise schon eine einzige Halbliterflasche davon 130 Gramm Zucker. Das sind 43 Stück Würfelzucker.

Viele Liebhaber von Currywurst, Bratwurst oder gegrillten Steaks, die normalerweise mit viel Ketschup
Und in den Würsten selbst ist in der Regel ebenfalls Zucker – und zwar je nach Sorte in durchaus nennenswerten Mengen. Auch Gemüse und Früchte in Schnappdeckelglä-sern oder Konservenbüchsen enthalten in der Regel erstaunliche Mengen von Zucker, der hierbei sowohl als Konservierungsmittel als auch als Geschmacksverstärker dienen kann.

So enthalten 700 Gramm zubereiteter Rotkohl im Glas 77 Gramm oder 25 Würfel Zucker. Eine Dose mit 450 Gramm Ananas enthält 54 Gramm oder 18 Würfel Zucker. Oft ist es nicht einfach, aus der Liste der Inhaltsstoffe auf den Verpackungen zu ersehen, ob die verpackten Konserven oder Fertiggerichte gezuckert sind. Denn der Zucker verbirgt sich oft hinter wissenschaftlichen Bezeichnungen wie Glucose, Fructose, Dextrose, Saccharose, Lactose, Maltose, Maltodextrin oder Inulin.

Verzicht auf Fertiggerichte

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat unlängst insgesamt etwa 70 zuckerähnliche Süßstoffe in Lebensmitteln ausgemacht. Man kann jetzt davon ausgehen, dass in allen Fertiggerichten Zucker oder zuckerähnliche Stoffe als Geschmacksverstärker eingesetzt werden.

Nur wer auf Fertiggerichte verzichtet, kann also im Zweifelsfall ausschließen, seinen Organismus mit verstecktem Zucker zu belasten.

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Kopp 19-14

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Gesundheit: Morgellons: „Käfer“ unter der Haut


Seien Sie gewarnt: Dieser Artikel ist nichts für schwache Nerven.

Eine neuartige Krankheit namens Morgellons verbreitet nicht nur in den USA Angst und Schrecken.

Als Ursache vermutet man Chemtrails und/oder genmanipulierte Nahrung..

 

 

Sie schrie aus Leibeskräften. Ihr Rücken fühlte sich an, als würde er von Hunderten Bienen zerstochen. Sue Laws saß im Keller ihres Hauses, wo sie noch am Computer für die Firma ihres Ehemanns Tom arbeitete. Aufgeschreckt rannte dieser die Treppe hinunter und stürzte zu ihr hin, um Sue das Hemd hochzuziehen. Doch da war nichts. Weil Sue ihm nicht glaubte, bedeckte Tom ihren Rücken mit Klebeband und zog es vorsichtig wieder ab. Anschließend betrachteten sie es unter dem Vergrößerungsglas. „Jetzt entdeckten wir sie. Das Klebeband war voller winziger roter Fasern“, erinnert sich Sue an jene Nacht im Oktober 2004. Natürlich dachten die beiden, es müsse sich um Kleidungsfasern handeln – obwohl Sue gar keine roten Kleider trug.

Morgellon

Morgellons-Fasern wachsen aus der Haut (rechts) Die farbigen Fasern (mitte) konnte nicht einmal das FBI analysieren. Molekularbiologe Prof. Randy Wymore (links) ist alarmiert.

Im Verlauf des nächsten Monats wurde Sue von immer stärkerem Juckreiz heimgesucht. Jede Nacht schienen Tausende von winzigen Käfern unter ihrer Haut herumzukrabbeln und sie zu stechen und zu beißen. Schlafen konnte sie nicht mehr. Hatte sie Flöhe? Sue und Tom rissen vorsichtshalber alle Teppiche raus. Reagierte sie allergisch auf Schimmel? Die beiden entfernten alle Tapeten, sandstrahlten Wände und Böden, engagierten einen Kammerjäger.

Jeden Morgen war Sues Hälfte des Bettlakens mit körnigen schwarzen Punkten bedeckt. Dann entdeckte sie Blutströpfchen, die aus ihrer Haut zu quellen schienen. Sie waren überall. Das Bettzeug täglich in Ammoniak zu waschen half gar nichts. Bald brachen auf ihrer Brust, ihrem Nacken und Rücken, an Armen und Beinen und sogar im Gesicht schmerzhafte gallertartige Läsionen auf, die einfach nicht ausheilen wollten. Stundenlang stand Sue unter der Dusche, badete in Essig und Meersalz, bedeckte ihren wunden Körper mit Babypuder. Vergeblich. Ihre Gelenke begannen zu schmerzen. Ihr Gedächtnis ließ nach. Das Haar begann auszufallen und die Zähne zu faulen. Aus Angst, Menschen anzustecken, ließ Sue niemanden mehr ins Haus und ging selbst nicht mehr vor die Tür.

Die 47jährige Kosmetikerin Lalani Duval läßt ihre Enkel seit über einem Jahr nicht mehr in ihre Nähe, seit das pausenlose Jucken anfing. Dreimal wollte sie sich schon eine Kugel in den Kopf schießen. „Jede Nacht reinige ich mein Bett sechsmal mit dem Staubsauger. Das Zeug kommt wie Würmer aus meinen Augen heraus. Es ist die Hölle.“

Unbekanntes Leiden

Was sich wie das Script eines drittklassigen Hollywood-Schockers liest, ist bitterer Ernst. Diesmal hat die Wirklichkeit die Fantasie eines Drehbuchschreibers eingeholt, wenn nicht gar überflügelt. Zu dieser Erkenntnis gelangte auch Brigid Schulte, Reporterin bei einer der renommiertesten Zeitungen der Welt. Schultes Artikel, aus welchem obige Fallbeispiele entnommen sind, erschien am 20. Januar 2008 im Magazin der Washington Post und löste landesweit Wellen aus. Sein Titel: The Mystery of Morgellons – Morgellons, die mysteriöse Krankheit.

Knapp zwei Jahre zuvor, am 18. Mai 2006, strahlte der US-amerikanische Nachrichtensender KGW einen Beitrag zum gleichen Thema aus. Darin ging es um den Fall der Hausärztin Dr. Drottar, unter deren Haut ebenfalls „Käfer krabbelten“. Zudem, so der Bericht, würden oft „schwarze oder blaue Haare“ aus ihrer Haut quellen. „Ich dachte, mit Asbest in Berührung gekommen zu sein und daß Asbest-Fasern aus meiner Haut kämen“, erzählte die Ärztin. „Ich habe lange, dünne, haarähnliche Fasern herausgezogen, die äußerst scharf waren und meine Fingernägel regelrecht durchstechen konnten.“ Das fühlte sich an, als schneide man sich an heißem, zerbrochenem Glas. Neben diesen körperlichen Schmerzen stellte sich auch eine chronische Müdigkeit ein, und Dr. Drottar fiel in schwere Depressionen. Heute ist sie arbeitsunfähig. So wie viele ihrer Leidensgenossen.

Die großen amerikanischen Fernsehsender CNN, NBC und ABC griffen das Thema zwar auf, doch noch heute findet man auf den offiziellen medizinischen Internetseiten kaum Informationen zu der Morgellonschen Krankheit oder dem Morgellonschen Syndrom, wie das neuartige Leiden auch genannt wird. Zu seinen Symptomen gehören stechende Juckreize und das Gefühl, etwas bewege sich unter der Haut fort, so wie schwarze Körner, die sich auf oder unter der Haut bilden und Kleider zerschneiden. Hinzu kommen wunde Läsionen – auch an Stellen, die mit der eigenen Hand nicht erreicht und aufgekratzt werden können, sowie blaue, rote, grüne, durchsichtige oder weiße Fasern, die unter stechenden Schmerzen aus den Wunden hervorwachsen. „Diese Fasern sind wie biegsames Plastik und bis mehrere Millimeter lang. Unter der Haut sind sie zickzackförmig gefaltet. Obwohl manchmal so fein wie Spinnwebfäden, sind sie reißfest genug, um die Haut mitzureißen, wenn man an ihnen zieht.“ Mit diesen Worten wird ein Patient in einem Artikel zitiert, der in der Ausgabe vom 15./21. September 2007 des New Scientist erschien. Neurologische Symptome umfassen mentale Verwirrung, den Verlust des Kurzzeitgedächtnisses sowie Halluzinationen und Sehstörungen. Psychische Probleme wie Depressionen bis hin zum Selbstmord sind bei dieser Leidenspalette leicht nachvollziehbar – und belegt.

Werden Dermatologen mit Morgellons konfrontiert, haben sie meist noch nie etwas davon gehört. Oft diagnostiziert man bei diesen Patienten einen eingebildeten „Parasitenwahn“ und sie erhalten Psychopharmaka statt Antibiotika. Das Problem, so glauben die Mediziner, liege in deren Kopf, und nicht unter deren Haut. Eine häufig vorschnelle „Diagnose“, wie eine Studie an der weltberühmten Mayo-Klinik in Rochester (Minnesota) ergab: Nahmen sich die Ärzte nämlich genügend Zeit, bereits mit Parasitenwahn abgestempelte Patienten zu untersuchen, so verließen mehr als die Hälfte von ihnen das Konsultationszimmer mit Rezepten gegen reale Ursachen für ihren Juckreiz in der Tasche.

Sue Laws hatte leider nicht so viel Glück. Keiner der von ihr aufgesuchten Ärzte wollte ihr Glauben schenken. Deshalb versuchte sie sich schließlich selbst zu helfen und fand die Morgellons Research Foundation (morgellons.org), eine Organisation, auf deren Internetseite sich Betroffene wie Sue Laws selbst registrieren können. Waren es Anfang 2006 noch 2’000 Menschen, so haben sich bis Mai 2008 bereits über 12’000 leidende Familien eingeschrieben. Experten halten diese Zahl jedoch nur für die Spitze des Eisbergs.

Die in Guilderland, New York, ansässige und von privaten Spenden getragene Morgellons Research Foundation wurde 2002 von der Biologin Mary Leitao ins Leben gerufen. Ein Jahr zuvor war die Haut ihres damals zweijährigen Sohns unter der Lippe plötzlich aufgeplatzt und es traten rote, blaue, schwarze und weiße Faserbüschel aus der Wunde aus. Diese hatte die Laborantin nur mit Hilfe ihres Mikroskops entdeckt. Mindestens acht verschiedene Ärzte konnten dem Kind weder helfen noch eine Ursache für die sich auf den ganzen Körper ausbreitenden Symptome feststellen. Während ihrer Recherchen stieß Letao auf einen Brief aus dem Jahr 1690, worin von Kindern aus dem Languedoc die Rede war, denen auf unerklärliche Weise rauhe Haare aus dem Rücken wuchsen. Diese Krankheit – was immer sie war – wurde als Morgellons bezeichnet. Fortan übernahm Leitao diesen Namen als Bezeichnung für das neuzeitliche Leiden ihres Kindes. Ob aber zwischen Morgellons von heute und jener Krankheit aus einem früheren Jahrhundert überhaupt ein Zusammenhang besteht, ist völlig offen, ja geradezu unwahrscheinlich.

Ärzte, die ihre Patienten nicht gleich als „eingebildete Kranke“ abstempelten, verordneten hochwirksame Medikamente gegen Parasitenbefall – ohne Erfolg. Manche Menschen waren so verzweifelt, daß sie sich vom Tierarzt Wurmkuren besorgten und schluckten.

Selbstverständlich gibt es Hypochonder mit einer krankhaften Angst vor Bazillen, die regelmäßig Ärzte heimsuchen und kostbare Konsultationszeit verschwenden. Und natürlich sind in manchen Fällen die aus angeblichen Morgellons-Läsionen entfernten ‚Haare‘ nichts weiter als Textilfasern oder Tierhaare, wie jene Mediziner behaupten, die Morgellons als Krankheit kategorisch ablehnen.

Zu diesen gehörte auch der Molekularbiologe und Kardiologe Randy Wymore, der an der staatlichen Universität von Oklahoma über Krebs und Herzkrankheiten forscht. Als er im Internet auf Morgellons-Seiten stieß, wollte er diesen Verblendeten beweisen, welch kruder Idee sie aufgesessen waren. Also bat er die Betroffenen per E-Mail, ihm Proben ihrer mysteriösen Körperfasern zur Analyse einzusenden. „Er erwartete, mit Dreck, Ameisen, Fliegen oder Baumwollfäden gefüllte Beutel zu bekommen“, schreibt Brigid Schulte im Artikel der Washington Post. Und tatsächlich erhielt Wymore innerhalb weniger Tage Post aus fast allen Bundesstaaten der USA. „Obwohl sie von ganz verschiedenen Orten stammten, glichen sich die Proben auffällig“, zitiert Schulte den Forscher. „Die Textur und Schatten – ein Kobaltblau, rote Fasern, die ins Magenta gehen – waren sich sehr, sehr ähnlich. Unter speziellem Licht gaben sie alle ein Leuchten ab. Wymore verglich die Fasern mit allem, was ihm in den Sinn kam, von Pfefferkörnern bis Bluejeans-Fäden. Ohne Ergebnis.

— Ende des Artikelauszugs —

Behörden sind ratlos

zeit

Gesundheit: Verheimlichte Giftstoffe: So machen uns viele Gerüche krank


Die Bedrohung lauert oft dort, wo man sie gar nicht vermutet, jeder Haushalt ist voll mit verborgenen Krankmachern.

medien, audio

Auch dann, wenn viele unserer Krankmacher nicht direkt sichtbar sind, machen sie sich deutlich bemerkbar: vor allem durch ihren Geruch. Bedenklich ist dabei vor allem, dass die Industrie ein gefährliches Spiel mit durchaus angenehmen Düften betreibt, um uns in ihrem Sinne gewinnbringend zu manipulieren, aber auch mehrfach zu schädigen. Die Industrie hält unsere Welt in Atem. Und zwar so sehr, dass wir meist selbst den Atem anhalten müssen.

Vom Tonerstaub bis zu Schimmelpilzen th

Doch machen uns nicht allein jene buchstäblich atemberaubenden Entwicklungen der großen Chemielabors zu schaffen. Die Gefahren lauern überall, in der Wohnung, im Auto, in den unterschiedlichsten Alltagsprodukten. Haben wir überhaupt noch eine Chance, diesem Großangriff in irgendeiner Weise zu begegnen und uns zu schützen? Schon die offenkundigen, durch den unabwendbaren technologischen Fortschritt
bedingten gesundheitlichen Anfechtungen sind enorm.

Und wer nun einmal einen Job in der Großstadt hat, wird sich nicht ohne Weiteres ins Grüne absetzen können, um saubere Landluft zu atmen. Vor allem sind es die versteckten Schadstoffe, die irgendwann zur ernsten Bedrohung werden. Meist spät erkannt, zeitigen sie ernste Folgen. In Kopp Exklusiv haben wir unter anderem bereits über die von Tonerstaub ausgehenden Gefahren berichtet.

Wir spüren ihn nicht, wir sehen ihn nicht, doch verteilt er sich im Raum und dringt in den menschlichen Organismus ein. Andere Gefahrenquellen nehmen wir mit dem Geruchssinn wahr, messen diesen oft schon gewohnten »Düften« aber keinerlei Bedeutung bei. Im Gegenteil: Einige gefährliche Substanzen kommen auch noch im Tarnkleid wohltuender Düfte daher. Die Pflanzenbiologin Prof. Dr. Joan W. Bennett von der Rutgers University im US-Bundesstaat New Jersey ist Expertin für Toxine, wie sie in Schimmelpilzen Vorkommen.

Bennetts unterstützt Versicherungen mit Gutachten, sobald Schimmel in Häusern angeblich gesundheitliche Schäden bei den Bewohnern verursacht. Nach ihrer Auffassung stellt Schimmel OLYMPUS DIGITAL CAMERA in unserer Nahrung ein weit größeres Risiko als Schimmel in der Wohnung dar. Eingeatmete Sporen seien nicht so schlimm – dachte sie.

Doch nachdem der Hurrikan Katrina ihr eigenes Haus überschwemmt hatte, änderte Dr. Bennett ihre Meinung radikal. Die Luft im Haus wurde für sie unerträglich – Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, die Symptome begannen sie zu plagen, bis sie an die frische Luft ging.

Die Forscherin kam auf den Gedanken, dass nicht die Schimmeltoxine der Auslöser waren, sondern flüchtige organische Verbindungen, die aus Schimmel freigesetzt werden und den extremen Geruch erzeugen. Allgemein sind sie als »volatile organic compounds« bekannt, kurz VOCs. Die Hauptkomponente des typischen Modergeruchs ist ein Stoff namens Matsutake-Alko-hol. Er entsteht, wenn Schimmel Linolsäure aufnimmt, wie sie unter anderem auch in biologischen Zellen vorkommt.

Die Schimmelexpertin experimentierte mit Fruchtfliegen und ließ sie VOC einatmen. Daraufhin verhielten sich die winzigen Lebewesen seltsam. Sie zitterten, bewegten sich langsam, kippten zur Seite und verloren die Koordinationsfähigkeit.
Sie hatten plötzlich ähnliche Symptome wie Parkinson-Patienten. Doch nicht allein Moder lässt Gebäude zur Gesundheitsgefahr werden. Es gibt auch viele andere Geruchsquellen.

Zu ihnen zählen aber auch angenehme Düfte. Wir alle werden von Gerüchen und Düften beherrscht: Dazu gehören Parfüm, Kosmetiktücher, Putzmittel, Räucherstäbchen, Seifen, Shampoos und Pflegemittel, Sonnencremes und vieles mehr. Die Industrie kennt unsere Vorlieben bei Gerüchen.

Kennen Sie das neue Duftmarketing? Red Smoke Isolated

Wir alle werden beständig getäuscht. Denn wir halten für unbedenklich, was gut und angenehm riecht. Synthetische Aromen und künstliche Frische, der imitierte Duft von Kräutern oder Blumen in Seifen und Badezusätzen, ätherische Öle in Pflanzen, der Geruch von frischen Äpfeln und grünem Gras – ist das nicht alles wunderbar?

Es gibt eine Berufsgruppe, welche sich auf das Komponieren von Gerüchen spezialisiert hat. Auf der Basis von »Chemie pur«, versteht sich. Diese Marktstrategen suchen nach Gerüchen, die uns gute Laune machen. Wir sollen so beeinflusst bestimmte Produkte kaufen, ganz gleich, ob wir sie nun brauchen oder nicht. Und so werden die passenden Düfte entwickelt, die uns in Urlaubsstimmung und Kaufrausch versetzen. »Duftmarketing« nennt sich das. Oft reicht nur ein milder Hauch.

Umso weniger bewusst tappen die Opfer in diese Falle, wenn der luftige Lockstoff dezent aus einem Laden heraus auf die Straße strömt. Doch diese sensorisch-mentale Manipulation fördert nicht nur unnötige Ausgaben, sondern auch Krankheiten. Vor allem empfindliche Menschen werden überall mit den Reizauslösern konfrontiert. Da reicht schon die unwillkürlich im Vorbeigehen aufgeschnappte Parfümwolke. Wir können dieser Bombardierung kaum noch ausweichen.

Auf Schritt und Tritt gibt es die Gefahr von Gerüchen, welche das Nervensystem schädigen oder sogar Krebs hervorrufen können. Jeder kennt den Geruch neuer Möbel oder Teppichböden. Möbel aus Span- und Faserplatten enthalten heute immer noch häufig Formaldehydharze, aus denen das karzinogene Formaldehydgas frei wird.

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Geisteskrank durch Psychologen: Wie aus Gesunden Verrückte gemacht werden


Immer mehr jugendliche gelten als verhaltensauffällig oder psychisch krank. Doch bei den Erwachsenen sieht es nicht viel anders aus. Dreht unsere Gesellschaft kollektiv durch? Tatsächlich gehen zunehmend bizarre und schockierende Meldungen durch die Medien, die das nahelegen. Doch dahinter stecken Willkür und Profit.

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Die psychologische Wissenschaft benötigt Richtlinien, um Auffälligkeiten und echte Krankheiten zu klassifizieren. Sind sie erst einmal festgelegt, dann gelten sie allgemeinverbindlich, bis neue Erkenntnisse neue Richtlinien verlangen. Wenn ein deutscher Arzt eine Depression feststellt, dann macht er das auf Grundlage von Definitionen, die in der International Classification of Diseases (ICD) aufgelistet sind. Kapitel V umfasst dabei die psychischen Erkrankungen.
Diese Klassifikation wird von der Weltgesundheitsbehörde WHO herausgegeben. So weit ist das alles nachvollziehbar. Bei näherer Betrachtung des Systems ist bemerkenswert, was hier geschieht. Im Bemühen um ein objektives wissenschaftliches Schema wird unter anderem eben auch die Psyche des Menschen erfasst und bewertet, um zwischen »normal« und »abnorm« zu unterscheiden.

Was ist normal und was unnormal?

Nun gibt es damit zunächst mindestens zwei Probleme. Erstens das Individualitätsproblem, prinzipiell Ungleiches nicht vergleichen zu können. Zweitens das Problem, keiner exakten Wissenschaft gegenüberzustehen. Unfreundlich ausgedrückt, läuft auch die medizinische Definition -selbst unter dem Deckmantel der Wissenschaft – deutlich Gefahr, einem totalitären Prinzip zu entsprechen, wenn die Willkür gesellschaftlicher Konvention nicht zuletzt therapeutische Maßnahmen fordert. Dass dies so spekulativ nicht ist, belegt das Beispiel von DS/VI-5 – dem Standardwerk der Psychologen. Wer glaubt, ein Buch könne niemanden verrückt machen, kennt DSM nicht.

Auch mit einer »Bibel der Psychiatrie« verglichen, definiert dieses Werk als Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders psychische Leiden und wird von der American Psychiatric Association herausgegeben. Im IVtei 2013 erschien die fünfte Auflage dieser Publikation, die stets auch Grundlage für spätere Überarbeitungen der ICD bildet und damit für Nicht-Ame-rikaner keineswegs irrelevant ist.
Die neueste Ausgabe, DSM-5, enthält einige Aktualisierungen, durch die zuvor ganz normale Menschen plötzlich als »krank« eingestuft werden müssen. So hat das Werk wiederholt Kritiker auf den Plan gerufen, denn letztlich geht eine mannigfaltige Bedrohung von der Publikation aus, die offenkundig auch dort (Geistes-)Krankheiten sieht, wo es gar keine gibt. Verrückt genug ist sie eigentlich, unsere Gesellschaft. Das erleben wir jeden Tag aufs Neue. Doch das DSM definiert zuweilen sogar das Menschlichste und Selbstverständlichste als krank. Deshalb warnen auch Fachleute davor, dass hier die Schwelle zur psychischen Krankheit gesenkt werde, wobei sehr schnell eine medikamentöse »Behandlung« die Folge ist.
Im vergangenen Jahr, kurz nach der Veröffentlichung von DSM-5, sagte Wolfgang Maier, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), »die Kollegen scheuten sich nicht, einen großen Teil von Gesunden zu Kranken zu machen«. Ein Beispiel: Wer nach dem Tod eines geliebten Angehörigen länger trauert, der wird heute als psychisch krank eingestuft! Wer nach einem Todesfall in Antriebs- und Appetitlosigkeit verfalle, nicht schlafen könne und länger als 14 Tage in einem gedrückten Trauerzustand verharre, bei dem sei laut DSM-5-Definition eine Depression zu diagnostizieren. Und das bedeutet: Psychopharmaka.
Die neue »Krankheit« hat auch schon einen schönen Namen: Prolonged grief disorder (PGD), was natürlich sehr fachlich klingt. Doch takt- und geschmackloser geht es kaum. Sogar einen Wikipedia-Eintrag zu PGD gibt es! Wer bei solcherlei »Krankheiten«, die aus normalen Menschen plötzlich Verrückte werden lassen, an gediegene Interessen der Pharmaindustrie sowie an potenziell unschöne Nebenwirkungen der Psychopharmaka denkt, der wird erst einmal als Anhänger von Verschwörungstheorien und als psychisch krank entlarvt. Auch kritisches Denken wird zunehmend zur Geisteskrankheit erklärt. Willkommen im Club! Des Weiteren verbleibt die Frage nach der nächsten Generation:
Wie verrückt ist die Jugend wirklich? Und: Muss sie ebenfalls bald kollektiv medikamentös therapiert werden? Laut DSM-5 offenbar schon. So wurden die Kriterien zur Diagnose von ADHS ebenfalls verschärft. Ein Schelm, der Böses dabei denkt! Immer wieder ist zu hören, dass Kinder und Jugendliche psychisch zunehmend auffällig werden.

Jeder fünfte junge Mensch sei laut Statistik betroffen. Und jeder Zehnte müsse aufgrund verstärkter mentaler Probleme behandelt werden. Nicht, dass jeder gleich ein potenzieller Amokläufer wäre, doch Verhaltensstörungen wie chronische Zwangserkrankungen bedürften einer Therapie, so erklären Fachleute, wobei Heranwachsende allerdings nur selten den Arzt oder Psychologen aufsuchten. Häufen sich Fälle psychisch gestörter Jugendlicher tatsächlich? Und wenn ja, woran liegt das?

Hat sich die Diagnostik so deutlich verbessert, dass nun plötzlich eine »Dunkelziffer« ersichtlich wird? Doch was ist dann aus den einst unerkannten, heute erwachsenen »Problemfällen« geworden? Hat sich die Gesellschaft so sehr verändert, dass vor allem Kinder und Jugendliche psychisch überfordert sind? Wer einmal aus dem Gleichgewicht gerät, sich in psychiatrische Behandlung begibt und dabei hofft, noch seinen freien Willen durchsetzen zu können, der gerät schnell in ein bedrohliches Räderwerk: So wurde eine Patientin, die zu ihren Kindern nach Hause wollte, als »krankheitsuneinsichtig« aufs Fixationsbett in der Psychiatrie geschnallt.

Psychopillen mit tödlichen Folgen

Studenten und selbst Uni-Professoren greifen heute wie selbstverständlich zu Medikamenten, um Hirndoping zu betreiben und mithalten zu können. Eine bereits aus dem Jahr 2005 stammende Studie belegt, dass rund ein Viertel der Studenten zu leistungssteigernden Präparaten griff. Per Chemie zum Genie – ein Armutszeugnis für die Leistungsgesellschaft. Bei Kindern und Jugendlichen geht es auffallend häufig darum, den »Zappelphilipp« auszutreiben und einen konzentrierten, lernfähigen Musterknaben aus ihm zu machen. Die Ruhigstellung läuft per Pille ab, die aus Menschen funktionierende Maschinen macht.

Mit teils erheblichen Nebenwirkungen, die Suizidabsichten bis hin zur Vollendung mit einschließen.

Dabei würde genügend Bewegung an frischer Luft meist ausreichen, um dem seltsamen ADHS-Syndrom wirksam zu begegnen, jenem bemerkenswerten »Aufmerksamkeits-defizit-Hyperaktivitätssyndrom«: eine nichtexistente Krankheit, wie ihr »Entdecker«, der US-Psychiater Leon Eisenberg, kurz vor seinem Tod selbst einräumte.

Gesundheit: Politik mit Folgen: in Deutschland werden Medikamente knapp


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Pharmaunternehmen gelten in Deutschland generell als »böse« und profitgierig. Sie haben jetzt die Nase voll von deutschen Politikern und Medienberichten und beliefern nun vorrangig andere Länder.

In Deutschland ist die Politik angeblich fest im Griff der Pharmalobby.Tamiflu Dabei ist es bei näherer Betrachtung wohl eher umgekehrt: Denn die Politik diktiert den Herstellern von Arzneimitteln Preisstopps und Rabatte. Und Politiker sehen es zudem auch noch als völlig selbstverständlich an, von Pharmaunternehmen nach ihrem Ausscheiden aus der Politikerlaufbahn hoch dotierte Beraterjobs in der Arzneibranche zu bekommen. Zuletzt wechselte Kurt Beck, SPD-Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, zum Pharmakonzern Boehringer.

Die seit Jahren verhängten Zwangsrabatte und Preisstopps für Arzneimittel haben seit einigen Monaten Folgen, über die man bislang (noch) nicht öffentlich spricht. Schließlich sind Kranke und gebrechliche Menschen betroffen. Und die haben kaum eine Lobby. Tatsache ist: Die 50 wichtigsten Medikamente sind in Deutschland kaum noch zu bekommen.

Von Betablockern bis Blutdrucksenkern

Das Fehlen wichtiger Medikamente über viele Monate hin hat jetzt auch der stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes, Hans-Rudolf Diefenbach, Hans-Rudolf Diefenbachin einem Gespräch mit der WirtschaftsWo-che bestätigt. Bei immer mehr Apotheken fehlen demnach Antibiotika, Blutdrucksenker, Herz- und Schilddrüsenmedikamente oder Hormonpräparate. Die bekanntesten Hersteller wie Ratiopharm, Hexal und Merck liefern viele Präparate in Deutschland einfach nicht mehr.

Nach Angaben der Wirtschafts-Woche

fehlt in Apotheken häufig der Betablocker Bisoprolol von Ratiopharm. Schon 265 von 430 befragten Apothekern klagen inzwischen über Lieferprobleme. In vielen Apotheken gibt es auch das Medikament Pantoprazol von Heumann nicht mehr, das einen Magenschutz bietet und etwa gegen Magengeschwüre verschrieben wird. Das Schilddrüsenpräparat L-Thyrox von Hexal fehlt ebenfalls in vielen Apotheken.

Erhebliche Lieferprobleme gibt es auch bei Tevanate von Teva, einem Mittel gegen Knochenerkrankungen, bei Xipamid von Ratiopharm gegen Bluthochdruck, beim Schilddrüsenmedikament Jodthyrox von Merck, beim Diabetesmittel Metformin von Axcount und beim Vitamin D3-Präparat Vigantoletten von Merck. Betroffen sind auch Antidepressiva, Schmerzmittel oder Osteoporosepräparate.

Auch Impfstoffe werden kaum noch in Deutschland ausgeliefert. »Patienten müssen dann entweder ihre Therapie verschieben oder auf andere Präparate umgestellt werden, beides kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen«, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes, Hans-Rudolf Diefenbach, im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. Weltweit steigt die Nachfrage nach guten Medikamenten.

Und wegen der von der deutschen Politik erzwungenen Rabattierung und Preisbindung konzentrieren sich die Pharmaunternehmen mit ihren besten Medikamenten nun immer stärker auf Märkte außerhalb Deutschlands, wo sie höhere Preise erzielen können.

Niemand kann die Pharmaunternehmen dazu zwingen, Deutschland wie gewohnt mit Medikamenten zu beliefern. Das werden Kranke und Gebrechliche jetzt wohl immer stärker zu spüren bekommen. Am Ende ist der Verbraucher wieder einmal der Dumme.


 

Gesundheit: Unsere heimische Brennessel und ihre Heilkraft


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jeder kennt sie, viele mögen sie nicht…sie brennt halt bei Berührung…..na und?

es gibt sie umsonst und reichlich…ihre Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt…die Pharmalobby mag sie nicht…wie schade….

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Brennnessel – Das Superkraut

Der Gedanke daran, Brennnesselblätter zu essen, könnte bei Ihnen die Alarmglocken schrillen lassen. Weiss man doch, dass die Brennnessel schon bei der geringsten Berührung starke Schmerzen hervorrufen kann. Trocknet oder kocht man Brennnesselblätter aber, nimmt man ihr jegliches “Bedrohungspotential” und macht aus ihr stattdessen ein wahres Superfood für viele köstliche Gerichte. Gleichzeitig ist die Brennnessel eine grossartige Heilpflanze. Wir verraten Ihnen Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten des Superkrauts Brennnessel.
Brennnesselblätter

Brennnesselblätter für viele Zwecke

Brennnesselblätter lassen sich nicht nur zu einem sehr entschlackenden und wohlschmeckenden Tee verarbeiten. Sie sind überdies extrem calcium-, eisen- und eiweissreich und können pulverisiert in viele Gerichte integriert werden – z. B. in grüne Smoothies, aber auch als würzige Zutat in Dressings, Dips, Frischkäse, Brot und vieles andere mehr.

Wussten Sie jedoch, dass es gar nicht so selbstverständlich ist, Brennnesselblätter nutzen zu dürfen? Ja, wir uns regelrecht glücklich schätzen können, wenn wir nicht gerade in Frankreich leben?

Die Brennnessel – In Frankreich verboten

Die Brennnessel wächst überall dort, wo der Boden feucht und nährstoffreich ist. Sehr früh im Jahr legt die Brennnessel los und ist daher auch eine der ersten Pflanzen, die im Frühling zu blühen beginnen. In den meisten nördlichen Ländern ist die Brennnessel weit verbreitet und gilt ob ihrer Wucherleidenschaft als wenig beliebtes und massiv bekämpftes Unkraut.

In Frankreich wird die Brennnessel jedoch noch aus ganz anderen Gründen bekämpft. Dort ist seit Jahren ein wahrer Brennnesselkrieg im Gange, weil der Einsatz der sog. Brennnesseljauche gesetzlich untersagt wurde.

Brennnesseljauche nennt man die Flüssigkeit, die entsteht, wenn man frische Brennnesselblätter oder -stängel in einen Eimer Wasser gibt und dort gären lässt. Dann wird die entstandene Jauche als natürlicher Pflanzendünger verwendet.

Brennnesselblätter als hervorragender Bio-Dünger

Die Brennnesseljauche wird in der Bio-Landwirtschaft und von Hobbygärtnern seit Urzeiten eingesetzt. Sie sorgt für starke Pflanzen, gesunde Böden sowie grossartige Ernten. Nicht aber in Frankreich.

Dort ist die Brennnesseljauche seit 2002 illegal – weil sie keine staatliche Zulassung hat. Illegal ist jedoch nicht nur die Brennnesseljauche, sondern sogar die Weitergabe von Informationen über die Wohltaten der Brennnessel.

Details dazu lesen Sie hier, wo wir auch die passende 45minütige ARTE-Dokumentation auf youtube verlinkt hatten – mit vielen Hintergrund-Infos sowie Interviews mit Menschen, die in Frankreich für die Brennnessel kämpfen. Leider wurde die Doku entfernt… Auf der Webseite von Arte jedoch kann noch ein kleiner Ausschnitt von wenigen Minuten angesehen werden.

Die Brennnessel – Das Super-Heilkraut grosse_brennessel

Die Brennnessel stärkt übrigens nicht nur Pflanzen und Böden, sondern auch Menschen! Viele der wunderbaren Brennnessel-Eigenschaften haben wir in unserem Brennnessel-Haupttext ausführlich beschrieben.

Nachfolgend eine Zusammenfassung der wichtigsten Heilwirkungen der Brennnessel:

  • Heilwirkung auf den Darm: Die Brennnessel kann aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften gemeinsam mit anderen ganzheitlichen Massnahmen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn eingesetzt werden. Das gesamte Therapiekonzept wird unter obigem Link erklärt.
  • Heilwirkung bei Rheuma: Die anti-entzündlichen Brennnesselblätter wirken z. B. als Gemüse auch bei Arthritis sehr gut – und zwar nicht nur entzündungshemmend, sondern auch schmerzlindernd und kann in der Rheuma-Therapie nachweislich dazu führen, dass weniger Schmerzmittel benötigt werden.
  • Heilwirkung auf die Harnwege: Haupteinsatzgebiet der Brennnesselblätter (insbesondere als Tee) sind Probleme mit den Harnwegen, der Blase und der Nieren, wie z. B. Harnwegsinfekte, Blasenentzündungen, Reizblase, Blasensteine etc. Die Brennnessel sorgt hier dafür, dass die Harnwege durchspült werden. Auf diese Weise können sich weder Krankheitserreger festsetzen noch Blasen-/Nierensteine bilden.
  • Heilwirkung auf die Prostata: Die Brennnessel bessert – in Form von Brennnesselwurzelextrakt – Prostatabeschwerden, die sich infolge einer gutartigen Prostatavergrösserung entwickelt haben. Die Erläuterung einer entsprechenden Studie finden Sie unter obigem Link.

Selbst bei Prostatakrebs soll der Brennnesselwurzelextrakt hilfreich sein können und das Krebszellwachstum hemmen.

  • Heilwirkung auf Blut und Blutdruck: Brennnesselblätter senken – als Tee genossen – den Blutdruck, da sie die übermässige Blutgerinnung verzögern, also auch Thrombosen verhindern helfen und somit quasi das Blut „verdünnen“.
  • Heilwirkung auf das Immunsystem: Die Brennnessel stärkt die körpereigene Abwehrkraft! Das Superkraut unterstützt die Vermehrung der T-Lymphozyten (Unterart der Abwehrzellen), fördert die Antikörperbildung und spornt Fresszellen zu erhöhter Aktivität an. Die Brennnessel ist also auch in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr ein sinnvolles Getränk, Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel.
  • Heilwirkung bei Energiemangel und Müdigkeit: Die Brennnessel ist ein Stärkungsmittel und eignet sich daher für alle, die sich müde und ausgelaugt fühlen. Für diesen Zweck nimmt man die Brennnesselsamen ein. Sie steigern die Vitalität, die Potenz, die Libido sowie die Milchproduktion stillender Mütter.

Gründe für diese vitalisierende Wirkung gibt es viele. Zunächst ist da der Vital- und Mineralstoffreichtum der Samen. Dazu kommen die stark antioxidativen und auch leberschützenden Fähigkeiten der Brennnesselsamen.

Zusätzlich enthalten Brennnesselsamen sog. Phytosterole (Beta-Sitosterol), die beim Mann verhindern, dass sich Testosteron zu Dihydrotestosteron (DHT) wandelt. Der Spiegel des freien Testosterons soll dadurch steigen und den libidosteigernden Effekt erklären.

  • Heilwirkung auf das Haar: Die Brennnesselsamen fördern den Haarwuchs und sorgen für dichtes und glänzendes Haar – übrigens nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Pferd :-)

Brennesselblätter zur Entschlackung brennessel

Alle diese höchst positiven Eigenschaften der Brennnessel machen sie zu einer hervorragenden Begleiterin einer jeden Entschlackung, Entsäuerung oder Darmreinigung.

Schliesslich profitiert nahezu jedes Organ von der Brennnessel:

Entzündungen im Darm und den Gelenken gehen zurück, das Blut wird gereinigt, das Immunsystem auf Vordermann gebracht und die Leber entlastet. Schlacken und Toxine können durch die durchspülende Wirkung der Brennnesselblätter ruckizucki ausgeschieden werden.

Vitalstoffgehalt der Brennnesselblätter übertrifft jedes Kulturgemüse

Gleichzeitig versorgen die Brennnesselblätter mit derart enormen Vitalstoff- und Mineralstoffmengen, dass herkömmliche Kulturgemüse diesbezüglich nicht annähernd mithalten können.

So sind in 100 Gramm Brennnesselblättern 700 mg Calcium enthalten, das ist sechsmal mehr als die Milch liefert. Auch für Beta Carotin, Magnesium (80 mg) und Eisen (4 mg) sind die Brennnesselblätter eine gute Quelle, und ihr Vitamin-C-Gehalt ist sechsmal so hoch wie jener der Orange.

Wie können Sie nun die Brennnessel am besten in Ihren Alltag integrieren? Dazu gibt es viele Möglichkeiten:

Die Brennnessel – Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten

Von der Brennnessel werden insbesondere die Blätter oder die Samen, in selteneren Fällen die Wurzel verzehrt.

1. Brennnessel-Wurzel

Was die Wurzel betrifft, so sind hier Fertigpräparate (Brennnesselwurzelextrakt) nicht nur am einfachsten zu nutzen, in ihnen ist überdies die Wirkstoffdosis höher als z. B. in einem Brennnesselwurzeltee.

Wenn Sie dennoch lieber selbst zur Tat schreiten möchten, so benötigen Sie für einen Brennnesselwurzeltee zunächst einmal natürlich Brennnesselwurzeln – und zwar getrocknet und pulverisiert. Davon nehmen Sie 1 Teelöffel auf 1 Tasse Wasser (200 ml).

Bringen Sie das Wasser nun samt Wurzelpulver zum Kochen. Nehmen Sie den Tee von der Herdplatte und lassen Sie ihn 10 Minuten ziehen. Bis zu 5 Tassen können Sie davon täglich trinken (kurweise z. B. über zwei bis drei Wochen hinweg, also nicht dauerhaft).

2. Brennnesselblätter

Sehr viel häufiger als die Wurzel setzt man die Brennnesselblätter ein. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man Brennnesselblätter essen oder trinken kann: Entweder frisch oder getrocknet.

Will man die Brennnesselblätter frisch verwenden, dann pflückt man frische junge Blätter – natürlich mit Handschuhen. Die Haupterntezeit liegt zwischen Mai und September. In vielen milden Regionen oder nach milden Wintern kann man sie auch schon im März oder April ernten.

Der beste Zeitpunkt zur Ernte ist dann gekommen, wenn die Brennnessel Kniehöhe noch nicht übersteigt und ihre Hauptstängel noch weich und geschmeidig sind.

Ernten Sie Brennnesselblätter (und auch andere Heilpflanzen) nicht, wenn es geregnet hat. Sie verlieren dabei an Aroma und weisen auch einen niedrigeren Wirkstoffgehalt auf als an trockenen Tagen. Warten Sie also auch bei schönem Wetter ab, bis der Tau getrocknet ist und schreiten Sie dann zur Ernte.

Frische Brennnesselblätter

Frische Brennnesselblätter können jetzt wie ein Gemüse (ähnlich wie Spinat) gedämpft und dann zu vielen Rezepturen weiter verarbeitet werden. Brennnesselblätter können aber auch roh in grüne Smoothies gegeben werden. Sowohl der Koch- als auch der Mixprozess zerstören die Brennhaare.

Brennnessel-Gemüse – Das Grundrezept

Geben Sie die grob zerkleinerten Brennnesselblätter mit einer zerdrückten Knoblauchzehe in einen Topf mit sehr wenig Wasser, dämpfen Sie die Blätter wenige Minuten lang, würzen Sie sie mit einer Brennnesselsamen-Gewürzmischung und servieren Sie sie mit Butter.

Denken Sie daran, dass die Brennnesselblätter – genau wie Spinat – sehr in sich zusammenfallen. Sie benötigen also pro Person zwischen 300 und 500 Gramm Brennnesselblätter, abhängig davon, ob es noch weitere Gemüse, Salate, Beilagen etc. gibt oder nur das Brennnesselgemüse mit etwas Fisch oder einem Veggie-Burger.

Smoothie aus Brennnesselblättern

Für einen Brennnessel-Smoothie nehmen Sie einfach Früchte nach Wahl, etwas Wasser und eine Hand voll frische junge Brennnesselblätter. Mixen Sie die Mischung im Hochleistungsmixer (z. B. Bianco Puro oder Revoblend) und geniessen Sie die frische Vitalkraft der Brennnessel!

Leckere Beispielkombinationen für grüne Smoothies mit Brennnesselblättern wären die beiden folgenden (jeweils für 1 Person):

Brennnessel-Mango-Smoothie

Brennnesselblätter, 1 kl. oder ½ grosse Mango, Wasser, etwas frisch gepressten Zitronensaft und ein Stückchen frischer Ingwer

Brennnessel-Mandarinen-Smoothie

Brennnesselblätter, Saft von vier Mandarinen, 1 Banane, Wasser und eine Prise Zimt

Selbstverständlich können Sie auch einheimische Lagerfrüchte wie Äpfel oder Birnen verwenden. Ebenfalls lecker schmeckt die Kombination Brennnesselblätter, Beeren (ausserhalb der Saison tiefgekühlt) und Banane.

Getrocknete Brennnesselblätter

Brennnesselblätter können auch sehr gut getrocknet werden. Dazu werden frische junge Brennnesselblätter im Sommer im Schatten getrocknet oder – falls die Witterung zu feucht ist – im Dörrgerät. Grössere Brennnesselmengen trocknet man, indem man die kompletten Stängel kopfüber an einen trockenen Platz hängt und dann – nach der Dörrzeit – die trockenen Brennnesselblätter abstreift.

Tee aus Brennnesselblättern

Aus getrockneten Brennnesselblättern kann man natürlich – wie eingangs erwähnt – zunächst einmal einen tollen entschlackenden Tee zubereiten. Dazu übergiesst man 2 Teelöffel getrocknete Brennnesselblätter (vor dem Überbrühen fein zwischen den Fingern zerreiben) mit 150 ml heissem Wasser und lässt den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen. Man trinkt davon etwa vier Tassen pro Tag.

Lecker kombinieren kann man den Tee aus Brennnesselblättern auch mit Süssholz, Ingwer, Fenchel, Zimt und Pfefferminz. Natürlich gibt es auch bereits Fertigmischungen, wie z. B. Brennnessel-Morgentee und Brennnessel-Abendtee.

Brennnesselblatt-Pulver

Getrocknete Brennnesselblätter können aber auch zu Pulver zerrieben und dann das ganze Jahr als Gewürz über nahezu alle Gerichte gestreut werden. Dies peppt nicht nur den Geschmack dieser Gerichte auf, sondern erhöht auch ganz besonders deren Vitalstoff- und Mineralstoffgehalt.

Aromatisch-würzige Gewürzmischungen aus Brennnesselblättern, Brennnesselsamen, getrockneten Tomaten, Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer und Salz finden Sie inzwischen auch in Ihrem Bio-Handel.

Vom reinen Brennnesselblattpulver kann man natürlich immer auch etwas in grüne Smoothies geben. Pro Portion Smoothie (ca. 300 ml) sollten es 1 bis 2 Esslöffel sein – vor allem im Winter oder dann, wenn man gerade kein frisches Grün im Haus hat.

Auch das reine Brennnesselblattpulver gibt es – wenn Sie das Ernten und Trocknen im Spätsommer verpasst haben – fix und fertig im Handel.

3. Brennnessel-Samen

Brennnessel-Samen schmecken fein in Müslis, Suppen, Quarkspeisen, Dips und Salatdressings oder einfach auf ein Butterbrot gestreut. Auch in den Smoothie kann man die Brennnesselsamen mixen, in den Brotteig geben oder genauso gut löffelweise als natürlichstes Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Einfach in der Anwendung sind Gewürzmischungen mit Brennnesselsamen. Diese gibt es in verschiedenen Variationen, z. B. mit Salz, mit Chili oder mit Pfeffer und Salz.

Und für Naschkatzen gibt es Müsliriegel mit Brennnesselsamen und verschiedenen Trockenfrüchten und Nüssen.

Ausbildung zum ganzheitlichen Gesundheitsberater

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Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen:

Die Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Quellen

Harput US et al., „Stimulation of lymphocyte proliferation and inhibition of nitric oxide production by aqueous Urtica dioica extract”, Phytotherapy Research, April 2005, (Stimulierung der Lymphozyten-Vermehrung und Hemmung der Bildung von Stickstoffmonoxid durch wässrigen Brennnesselextrakt) (Studie als PDF)

Yener Z et al., “Effects of Urtica dioica L. seed on lipid peroxidation, antioxidants and liver pathology in aflatoxin-induced tissue injury in rats”, Februar 2009, Food and Chemical Toxicology, (Auswirkungen von Brennnesselsamen auf Lipidoxidation, Antioxidantien und Leberpathologie) (Studie als PDF)

Quelle: zentrum-der-gesundheit.de

Gesundheit: Nierennervenverödung wegen Bluthochdruck unnötig…


 

ln Deutschland bieten seit geraumer Zeit viele Kliniken eine von den Krankenkassen bezahlte Nierennervenverödung an, wenn man als Patient unter Bluthochdruck leidet. 0Tausende haben das leider schon bereitwillig machen lassen. Und nun kommt der Schock. 

Bis vor Kurzem haben zahlreiche deutsche Kliniken für die Anwendung einer neuen, in den USA nicht zugelassenen Methode zur Bekämpfung von hartnäckigem Bluthochdruck geworben: die renale Dener-vation oder Nierennervenverödung. Doch auf einmal macht sich Ernüchterung breit.

Denn eine in den USA an 87 Kliniken mit 535 Herzpatienten durchgeführte vergleichende Studie mit dem Namen SYMPLICITY HTN-3 kam zum Schluss, dass die mit viel Vorschusslorbeeren bedachte neue Therapiemethode nicht signifikant besser anschlägt als ein Placebo. Die Ergebnisse der Studie wurden Mitte Januar 2014 bekannt und schlugen vor allem in deutschen Krankenhäusern ein wie eine Bombe.

Stromstöße in das Nervengeflecht fotolia-darmhirn-xs

Denn schätzungsweise 200 bis 300 von ihnen bieten die von den US-Gesundheitsbehörden noch als »experimentell« eingestufte Methode als Routineverfahren an, das von den Krankenkassen mit immerhin fünfeinhalbtausend Euro vergütet wird. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden weist aus, dass im Jahre 2012 nicht weniger
als 4366 Patienten mit dem neuen Verfahren behandelt wurden. Im vergangenen Jahr 2013 waren es vermutlich sogar noch erheblich mehr.

Die Idee, gegenüber allen bekannten Medikamentenkombinationen resistenten Bluthochdruck über die Dämpfung des für Stressreaktionen zuständigen sympathischen Nervensystems zu bekämpfen, ist nicht ganz neu.

Schon in den 1950er-Jahren durchtrennten Chirurgen bei Risikopatienten den Sympathikus, um den Blutdruck in den Griff zu bekommen. Heute wird die Methode minimalinvasiv angewandt: Durch ein Löchlein in der Leiste wird ein Katheder entlang der Bauchschlagader bis zu den Nierenarterien vorgeschoben.

An der Kathederspitze befindet sich eine kleine Elektrode, die Stromstöße aussendet. Dadurch wird das Nervengeflecht um die Arterie verödet. Die Stresssignale des Sympathikus kommen dann nicht mehr in der Niere an. Die auf den ersten Blick einleuchtend und einfach erscheinende Operation nimmt weniger als eine Stunde in Anspruch. Kein Wunder, dass so viele Krankenhäuser das neue Verfahren schnell in ihr Standardangebot aufgenommen haben, nachdem eine vom Medizintechnikherstel-ler Ardían finanzierte Studie an nur 106 Patienten (SYMPLICITY HTN-2) herausfand, dass sich mit der Dämpfung des Sympathikus im Vergleich zur rein medikamentösen Behandlung eine systolische Blutdrucksenkung in der Größenordnung von 30 Millimeter Quecksilber (mmHg) erreichen ließ.

Schon vor dem Bekanntwerden der SYMPLI-CITY-HTN-3-Studie äußerten manche Mediziner aber Zweifel an diesem Ergebnis.

So zum Beispiel Alexandre Persu von der Katholischen Universität Louvain bei Brüssel, der bei einem Kongress in Mailand die Vermutung äußerte, da sei wohl ein Placeboeffekt im Spiel. Denn man wusste aus Tierversuchen mit verpflanzten Nieren, dass auch Nieren ohne Anschluss an das sympathische Nervensystem Bluthochdruck erzeugen können. Aus diesen Gründen ver- 4 glich dann die SYMPLICITY-HTN-3-Studie die Sympathikusverödung mit einem Placebo. Dabei stellte es sich heraus, dass es keinen signifikanten Unterschied gab.

Gesundheit: Mit Rinder-Urin gegen Krebs und Diabetes


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Die indische Partei Rashtriya Swayamsevak Sangh wirbt für ein Destillat aus Rinder-Urin. Es soll das neue Nationalgetränk werden und als Limonade Cola Konkurrenz machen. Vor allem ist es angeblich gesund und wirkt gegen Diabetes und Krebs. Was ist dran?

medien, audio

Haben Sie schon einmal von Gomutra Ark gehört? Was ein wenig nach einem Fantasy-Schurken klingt, ist in Wirklichkeit ein für Europäer noch eher ungewöhnliches Getränk. Denn der Inhaltsstoff von Go Ark ist Rinder-Urin. Von der in Indien heiligen Kuhheiligen Kuh kann ja angeblich nichts Schlechtes stammen, im Gegenteil.
Und auch der Urin müsste nach dieser Auffassung vor allem rein und gut sein. Diese Verehrung führt zu interessanten Handlungen. Da besprühten Lehrer im indischen Bundesstaat Maharasch-tra ihre Schüler mit Rinder-Urin. Es war ein Reinigungszeremonial für die aus einer niedrigen Kaste stammenden Kinder. Diese Diskriminierung ist zwar in Indien verboten, aber es gibt sie eben immer noch.

Früher war es Tierquälerei

Auch die nationalistische Partei Rashtriya Swayamsevak Sangh zeigt sich von den angeblichen positiven Effekten des Urins indischer Kühe vollends überzeugt. Schließlich verwendeten zu früheren Zeiten südasiatische Kunstmaler das berühmte Indischgelb, das auch nach Europa exportiert wurde.

Diese hochgeschätzte Farbe war ebenfalls ein Produkt aus dem Urin indischer Rinder, die hierzu allerdings unter Flüssigkeitsentzug mit Mangobaumblättern gefüttert wurden, bis ihr Urin die begehrte, charakteristische Färbung annahm.
Bei näherer Betrachtung war das Tierquälerei. Der getrocknete Urin wurde zu Kugeln gepresst, genannt Piuri. Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde diese Praxis dann offiziell untersagt und der Originalfarbstoff nicht mehr hergestellt. Wenn heute Indischgelb auf die Palette kommt, handelt es sich um ein synthetisches Produkt.

Viele Menschen wollen »Kuhwasser«Kuehe

Keineswegs synthetisch aber ist die Grundlage von Gomutra Ark. Vermengt mit Kräutern wird es bereits als Getränk zum Erhalt der Gesundheit angepriesen, preiswert und schmackhaft. Die Anbieter sprechen von »Kuhwasser«. Und schon vor Jahren sagte der Erfinder Om Prakash gegenüber der Zeitung Indian Express: »Machen Sie sich keine Gedanken, es wird nicht nach Urin riechen und sogar sehr gut schmecken.«

Die Nachfrage nach diesem Softdrink der besonderen Art sei bereits größer als das Angebot. Seit mehr als zehn Jahren schon bemüht sich der Erfinder des indischen Softdrinks darum, Kuh-Urin »salonfähig« zu machen.

Er weist auf alte Traditionen und den Gesundheitsfaktor hin. Die bereits 5000 Jahre alte Ayurveda-Medizin kennt ebenfalls die Behandlung von Erkrankungen mit Arzneien, welche den Urin von Kühen enthalten. Für Prakash und seine Anhänger gerät das Naturprodukt, das er als »Gabe der Kuh« bezeichnet, zum Allheilmittel, das neben Sexual- und Hautleiden auch schwere Erkrankungen in den Griff bekommen soll, vor allem Diabetes und Krebs.

Indischer Rinder-Urin heilt angeblich 70 bis 80 Prozent aller offenkundig unheilbaren Krankheiten, so Prakash. Das ist aus europäischer Sicht kaum zu glauben. Ist das »Kuhwasser« nun Wundermittel oder Quacksalberei?
 Die doch eher gewöhnungsbedürftige Therapieform erinnert an verschiedene abstoßende Heilverfahren im Europa früherer Jahrhunderte. Berühmt ist die Dreckapotheke des Christian Franz Paullini aus dem Jahr 1696.

Der barocke Arzt beschreibt in diesem Werk »wie nemlich mit Koth und Urin fast alle/ja auch die schwerste/Krankheiten, und bezauberte Schäden … glücklich curiret worden«. Hierzu finden sich dann abstoßende Rezepturen. Später wurde vor allem auch die Eigen-Urin-Therapie verfochten, nicht nur von indischen Heilem, sondern ebenso von westlichen Autoren, wie der deutschen Journalistin Carmen Thomas, die Bestseller zum Thema schrieb und darin angebliche spektakuläre Heilerfolge auflistet. Ganz abgesehen vom »Ekelfaktor« bleibt die Frage nach der Effizienz.

Und hier klaffen die Meinungen weit auseinander. Auch bei Therapeuten, die Naturheilverfahren offen gegenüberstehen, findet sich häufig kaum Verständnis für den Einsatz von Urin. Denn das steht im absoluten Widerspruch zum gesunden Menschenverstand und zur Entschlackung und Reinigung des Körpers, der sich unter einiger Mühe derjenigen Substanzen entledigt, die mit dem Urin wieder aufgenommen werden sollen.

Bei Ratten wirkt der Rinder-Urin

Andreas Michalsen ist Professor für Naturheilkunde an der Berliner Charité. Er weist auf den Mangel an wissenschaftlichen Studien hin, welche positive Wirkungen von Urinmedizin belegen könnten. Pancha-kavya, »Mischufig aus fünf Essenzen«, so bezeichnen die Inder im Sanskrit eine rituell verwendete Heilmixtur aus Kuhprodukten, die neben Quark und Fett noch Kuhmilch, -dung und -urin enthält. Vom Therapeutikum bis zu kosmetischen Anwendungen verläuft das breite Spektrum. Nur wie ist es um nachweisbare Erfolge bestellt?

Liegt im Urin wirklich das Geheimnis der Heilung schwerer Leiden? Viele Mediziner halten nichts davon. Genau wie Professor Michalsen weist Dr. Donald Hensrud von der amerikanischen Mayo-Klinik auf die mangelnde Datenlage hin. Aber es gibt auch aktuelle Forschungen, die anders klingen. Im Journal Ancient Science of Life veröffentlichten Forscher 2012 eine Studie, nach der an Diabetes erkrankte Ratten nach Verabreichung von Gomutra Ark deutlich niedrigere  Glukosewerte im Blut aufwiesen als eine Kontroll-gruppe.
Die Forscher sprachen von einem »hohen therapeutischen Index« und der »Sicherheit für andauernden Gebrauch«. Und 2013 erschien im International Brazilian Journal of Urology ein Beitrag, dessen Autoren behaupteten, destillierter Kuh-Urin könne die Entwicklung von Nierensteinen bei Ratten verhindern.

Auch aus dem Orient sind seit Langem heilende Wirkungen der eher wenig Vertrauen erweckenden Flüssigkeit überliefert. Hier sind es die Kamele, Kamelderen Urin alle möglichen Krankheiten heilen soll. Oder hilft diese Quelle lediglich als letzte
Bastion gegen die Dehydrierung?

Die saudische Wissenschaftlerin Dr. Faten Ab-del-Rahman Khorshid ist anderer Meinung. Sie glaubt, positive therapeutische Effekte des Kamel-Urins bestätigen zu können.

Die Inhaltsstoffe von Kamel-Urin seien zytotoxisch und in der Lage, Krebszellen im Körper zu reduzieren. Sie sollen die maligne Zeüproliferation eindämmen. Dr. Korshid ist Fakultätsmitglied der King Abdul Aziz University (KAU) in Riad. Und sie will bewiesen haben, dass Nanopartikel im Kamel-Urin Krebszellen erfolgreich angreifen.
Die Wissenschaftlerin überprüft ihre Aussagen auf Grundlage moderner Forschung und strikt nach den Richtlinien des International Cancer Institute. Sie arbeitete mit Kamelmilch und -urin sowie menschlichen Lungenkrebszellen und injizierte leukämische Krebszellen in Mäuse, um daraufhin die Wirkstoffe von Kamel-Urin auf ihren Nutzen gegen Krebs zu überprüfen. Aus ihren klinischen Versuchen geht demnach hervor, dass eine entsprechende Therapie keine Nebenwirkungen zeigt und wirksam ist.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 06-2014

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Gesundheit: Schmerzlos gegen Prostatakarzinome


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Die bösartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse ist bei europäischen Männern mit einem Viertel aller Fälle die häufigste Krebserkrankung.

Prostatakarzinome

Die bösartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse ist bei europäischen Männern mit einem Viertel aller Fälle die häufigste Krebserkrankung.

Nur ein kleinerer Teil dieser Krebsfälle endet tödlich. Denn von der Gesamtzahl der Krebstoten macht Prostatakrebs nur zehn Prozent aus. Hinter diesem positiven Trend stehen nicht nur therapeutische Erfolge, sondern auch die Tatsache, dass ein großer

Teil dieser unkontrollierten Zellwucherungen so langsam voranschreitet, dass sich zumal bei älteren Männern chirurgische Eingriffe als überflüssig erweisen. Denn diese werden mit hoher Wahrscheinlichkeit eines natürlichen Todes gestorben sein, bevor die

bösartige Geschwulst in ihrem Unterleib akute Probleme beim Wasserlassen verursachen kann. Auch aus diesem Grund gelten heute chirurgische Eingriffe bei immer mehr Medizinern nicht mehr unbedingt als Heilmittel der Wahl bei eindeutig diagnostiziertem Prostatakrebs. Allerdings lässt die Zuverlässigkeit der Diagnosen noch immer zu wünschen übrig. Ein weiterer wichtiger Grund für die Zurückhaltung vieler Ärzte sind die ernsten negativen Nebenwirkungen der radikalen Prostataentfernung (Prostatektomie).

Dazu gehören vor allem Impotenz und Harninkontinenz. Wegen dieser unangenehmen Nebenwirkungen sind Fachärzte für Urologie seit Jahrzehnten auf der Suche nach schonenden Methoden für die Bekämpfung von Prostatakrebs. Einige davon haben wir bereits in vergangenen Ausgaben vorgestellt. Dazu gehört auch die irreversible Elektroporation (IRE). Sie wurde nicht nur am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York (wie von uns im vergangenen Jahr gemeldet), sondern seit Kurzem auch an der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie GmbH unter Leitung der Urologen Dr. Thomas Dill und Dr. Martin Löhr erstmals in Deutschland erfolgreich getestet.

Die IRE basiert auf extrem kurz gepulsten elektrischen Feldern, welche mithilfe präzise um das Behandlungsareal lokalisierter Elektroden erzeugt werden. Der Einsatz der Elektroden erfolgt minimalinvasiv durch ein winziges Löchlein von der Größe einer Bleistiftspitze. Zwischen den Elektroden treten Stromstöße von bis zu 50 Ampere auf. Da diese jedoch nur etwa 70 Mikrosekunden (ps) währen, kommt es nicht wie beim Hyperthermieverfahren der Krebsbekämpfung zur Aufheizung des Gewebes.

Die umgebenden Nerven und Blutgefäße werden also nicht in Mitleidenschaft gezogen. Vielmehr entstehen durch den Elektronenbeschuss in den Wänden der Krebszellen Nanoporen, die zum Absterben der Tumorzellen infolge des Verlustes ihres chemischen Gleichgewichts führen. In den entstehenden Hohlräumen können sich dann wieder gesunde Zellen ausbreiten. Die Organfunktion bleibt dadurch erhalten.

 

Der Patient spürt nichts

 

Die Lage des Tumors muss bei dieser Methode also mithilfe von Ultraschalluntersuchungen und Magnetresonanztomografie (MRT) genau bestimmt werden. Die Elektroden können dann über eine Metallschablone gezielt in die Prostata geführt werden. »Der Patient merkt davon nichts, da er sich in einer schonenden Vollnarkose befindet«, sagt Dr. Dill. Nach der Operation bleibe nur ein leichter Muskelkater in den Beinen zurück, der aber rasch abklinge. Sein Kollege Dr. Löhr weist auch darauf hin, dass das neue Verfahren im Unterschied zu dem ebenfalls an der Heidelberger Klinik einge-setzten hochintensiven Ultraschallverfahren auch bei größeren und bereits verkalkten Prostatatumoren wirkt. Der PSA-Test erlaubt es nicht, bösartige Wucherungen in der Prostata von gutartigen Vergrößerungen zu unterscheiden.

Dafür hat er sich allerdings für den Nachweis bereits gestreuter Metastasen und dementsprechend in der Nachsorge von Operationen bewährt. Die Biopsie wiederum liefert zwar den einzigen echten Nachweis von Krebszellen, übersieht diese aber oft, sofern sie nicht zufällig an den richtigen Stellen vorgenommen wurde. Patienten sollten also auf dem Einsatz bildgebender Diagnoseverfahren wie MRT und PET bestehen.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 05-2014

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Gesundheit: Ein neuer Rekord beim Absatz von Pharmaprodukten


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Beim Umsatz der Pharmaindustrie sollte man da jedenfalls nachdenklich werden. Das belegt ein Blick in die Vereinigten Staaten. Die Entwicklung kommt  auch zu uns.

 

medien, audio


Die 315 Millionen Amerikaner repräsentieren fünf Prozent der Menschheit, aber sie schlucken 80 Prozent der weltweit verfügbaren Schmerztabletten. Die Ausgabe von morphinhaltigen Tabletten hat nach Angaben der US Drug Enforcement Administration allein in den zehn Jahren bis zur Finanzkrise um 60 Prozent zugenommen. Und seither ist sie weiter in die Höhe geschossen, weil Arbeitslosigkeit, wachsende Armut, stagnierende Löhne und massive Verluste auf Immobilien ungezählte US-Bürger in Verzweiflung und Depression getrieben und Schmerzzustände ausgelöst haben. Allein von 2007 bis zum Krisenjahr 2009 schoss die Zahl der Verschreibungen von Medikamenten um fast 50 Prozent in die Höhe, auf 257 Millionen Rezepte. Das war fast eines für jeden Amerikaner.

Alle vier Stunden eine Schmerztablette

Laut »Monitoring the Future«, der größten Studie in den USA über*tien Medikamenten-konsum, ist die exzessive Anwendung auch in der Armee ein Problem allerersten Ranges geworden. Demnach hat sich seit 2005 die Medikamenteneinnahme der Soldaten beim US-Militär auf zwölf Prozent aller Soldaten mehr als verdoppelt – allen voran rezeptpflichtige Medikamente. Schmerzmittel spielen dabei eine große Rolle. US-Ärzte, sagt der Arzt Sanjay Gupta, verschreiben inzwischen so viele Schmerzmittel, dass jedes Jahr sämtliche Bürger drei Wochen lang rund um die Uhr alle vier Stunden eine Tablette schlucken könnten.

Das Resultat ist eine selbst verursachte Katastrophe, die Amerikas Wirtschaft jedes Jahr 630 Milliarden Dollar (465 Milliarden Euro) kostet. Das entspricht dem Bruttoinlandsprodukt der Schweiz. Nach Angaben des Institute of Medicine of the Notional Academies leiden 100 Millionen Amerikaner unter chronischen Schmerzen. Schmerzen plagen damit mehr Amerikaner als Diabetes, Krebs und Herzkrankheiten zusammen.
Das ist selbst dann noch eine atemberaubende Zahl, wenn man berücksichtigt, dass Krebs selbst zu den größten Schmerzverursachern gehört. Die Kosten der Schmerzmittelepidemie für die amerikanische Wirtschaft eskalieren auch deshalb, weil immer mehr Amerikaner über die einfach verfügbaren Rezeptmedikamente in eine illegale Medikamentenkarriere abrutschen. Das »Fact Sheet« des Office of National Drug
Control Policy im Weißen Haus meldete im April 2011, dass 29 Prozent der Amerikaner im Alter von mindestens zwölf Jahren, die erstmals eine illegale Droge einnahmen, ursprünglich mit der Einnahme von rezeptpflichtigen Medikamenten begonnen hatten, oft mit Schmerzmitteln.

Weil die Medikamente häufig abhängig machen, nehmen viele Amerikaner in einer medizinischen Abwärtsspirale immer höhere Dosen zu sich, um trotz nachlassender Wirkung dauerhaft dieselbe Wirkung zu erzielen. Viele Patienten berichten, dass sie schon nach kurzer Zeit die Schmerzen lediglich um 30 Prozent reduzieren konnten. Bei vielen nimmt die Schmerzempfindlichkeit sogar zu. Rückenschmerzen, Krebs, die Folgen von Operationen, emotionale Störungen, Übergewicht und wirtschaftliche Probleme: In Millionen von Fällen werden die Schmerztabletten über lange Zeit eingenommen.
Das wahrscheinlichste Szenario, sagt Gupta, ist ein Mann zwischen 40 und 60, der mit Rückenschmerzen den Hausarzt aufsucht und mit einem Rezept für Schmerzmittel die Praxis verlässt. Etwa drei Jahre später stirbt der Mann im Schlaf an einer Überdosis oder an der Kombination von Schmerztabletten und Alkoholkonsum. Das passiert 17000 Mal im Jahr in Amerika. Das entspricht einem Opfer alle 19 Minuten. Schmerzmitteleinnahmen, die so enden, sind längst der wichtigste Grund für tödliche Unfälle in den USA geworden, noch vor Autounfällen.

Je dicker, umso schmerzempfindlicher

Über die wichtigsten Gründe für die Epidemie streiten die Experten. In den USA herrsche eine extreme Kultur der Schmerzvermeidung, sagen die einen und verweisen darauf, dass Zahnärzte selbst bei kleinsten Kariesbehandlungen routinemäßig zur Spritze greifen. Weitverbreitete Fettleibigkeit in der fastfoodbegeisterten Nation ist ein weiterer Grund. Rund 150 Millionen Amerikaner, also die halbe Nation, gilt als übergewichtig.

Die American Medical Association erklärte Fettleibigkeit – 30 Prozent und mehr Übergewicht – im Juni 2013 zu einer Krankheit. Amerikaner mit zu viel Gewicht berichten laut Untersuchungen bis zu zwei Mal häufiger über Schmerzen als Normalgewichtige. Auch wirtschaftliche Gründe spielen für die Einnahme von Medikamenten eine zunehmende Rolle.

Während die Wall Street von einem Kursrekord zum nächsten eilt, enthüllte der Meinungsforscher Gallup Mitte Januar nach der jüngsten »Mood of the Nation«-Umfrage, dass fast zwei Drittel der Amerikaner ihre finanzielle Situation gegenüber dem Vorjahr als schlechter oder unverändert bezeichnen. Obwohl Mainstreamzeitungen vor allem über die offiziell sinkende Arbeitslosenrate auf jetzt 6,7 Prozent berichten, verfällt der Arbeitsmarkt weiter. Und das ziemlich deutlich:

Seit 43 Monaten übersteigt die Zahl der Arbeitslosen, die entgeistert die Jobsuche ganz aufgeben, die Zahl derjenigen, die eine neue Stelle finden. Seit den i95oer-Jahren haben in den USA prozentual nicht mehr so wenige Erwerbsfähige eine volle Anstellung gehabt. Fast zweieinhalb Millionen Kinder in den USA haben Eltern, die als langzeitarbeitslos gelten und mindestens sechs Monate keine Beschäftigung hatten.

Das sind drei Mal mehr als 2007. Vor wenigen Tagen gelang es dem US-Kon-gress in einer wichtigen Abstimmung nicht, die Arbeitslosenhilfe, die am 28. Dezember für 1,3 Millionen Amerikaner endete, zu verlängern. Langzeitarbeitslose haben in den USA derzeit eine Chance von zwölf Prozent, in einem beliebigen Monat doch noch einen Job zu finden. Das Resultat: Die Zahl der Besucher in den Suppenküchen des Landes hält sich bei 46 Millionen – Krankheiten und Schmerzen sind die Folge. In einer Umfrage im Dezember 2013 berichteten 80 Prozent der amerikanischen Städte, dass im vergangenen Jahr die Anträge für Lebensmittelhilfen im Schnitt um sieben Prozent
Zunahmen.

In Salt Lake City schossen die Hilfsanträge um 15 Prozent in die Höhe, in der Hauptstadt Washington D.C. um zwölf Prozent. Die Zahlen lesen sich wie eine amerikanische Realfty-Version des Kinohits Hunger Games. Erst vor wenigen Wochen hat der Kongress die Zuwendungen für Amerikas Suppenküchen um 39 Milliarden Dollar (28,8 Milliarden Euro) für die kommenden zehn Jahre gekürzt. Und 6,4
Millionen Hypothekenkunden in den USA sind auch sechs Jahre nach der Finanzkrise immer noch »unter Wasser«. I

hr Haus ist inzwischen weniger wert als die Schulden, die dafür bei der Bank aufgenommen wurden. Noch nie in der Geschichte der USA war der prozentuale Anteil der Löhne am Bruttoinlandsprodukt so gering. Und noch nie war der Anteil der Kapitaleinkünfte der reichsten Amerikaner so hoch.

Boom der neuen »Rezeptfabriken«

Auch aggressives Marketing der Pharma-firmen und die leichte Verfügbarkeit der Schmerzmittel tragen zu der Epidemie kräftig bei. Seit Jahren schießen sogenannte »Pili Mills« aus dem Boden, regelrechte Rezeptfabriken, in denen Dutzende, manchmal Hunderte von Ärzten wie am Fließband gegen Bares Schmerztabletten verschreiben. Termine müssen in diesen Pillen-Mühlen nicht vereinbart werden. Gründe für die Verschreibung sind unwichtig.

In den Verschreibungssilos liegen meist Rezeptstempel aus, für optimales Tempo bei der Verabreichung an die Patienten, die meist 100 bis 300 Dollar (73 bis 221 Euro) je Besuch hinblättern. Unterschrieben wird in jedem Fall. Die Pili Mills sind die Endstation in einer Versorgungskette, die mit Opium-Ernten in Indien, der Türkei und Australien beginnt, mit der Verarbeitung in generische oder Markentabletten fortgesetzt wird und dann mit der massenhaften Verschreibung endet. Gesamtumsatz dieser »Pain-Industrie«: neun Milliarden Dollar (6,6 Milliarden Euro) im Jahr laut IMS Health. Der Geschäftsumfang wird durch die jährliche Produktionsvorgabe der Drug
Enforcement Administration für die Opioide (darunter Percocet, Oxycontin und Vicodin) vorgegeben.

Dann stürzen sich die Rezeptgeier auf das verfügbare Angebot und verschreiben es frenetisch den 100 Millionen schmerzgeplagten Amerikanern.

Florida gilt seit Jahren als Hochburg dieser Schmerzmittelmaschinerie, was dem Bundesstaat den Spitznamen »Oxy Express« eingetragen hat. Doch seitdem Florida 2011 die Opioid-Distribution strenger regelte, haben die Pili Mills neue Geschäftsmodelle entwickelt.

Jetzt tarnen sie sich meist als »Wellness Center« und »Verjüngungskliniken«. Oder sie weichen in andere Bundesstaaten aus, die bei der Regulierung hinterherlaufen, darunter Georgia, Tennessee und Kentucky. Regierung und Verbände versuchen, die Epidemie in den Griff zu bekommen.

Die Regierung Obama hat 2011 ihre National Drug Control Strategy gestartet. Kernpunkte der Kampagne sind zusätzliche Aufklärung von Verbrauchern, eine bessere Beobachtung der Medikamentenvergabe, die effizientere Entsorgung ungenutzter Schmerzmittel sowie eine strengere Kontrolle der Pillen-Mühlen. Bundesstaaten wie Colorado haben eigene Kampagnen. »Wir kommunizieren mit den Anwendern auf Faktenbasis, wir belehren und predigen nicht«, sagt der Staatsanwalt von Colorado, John Suthers.

Viele Jugendliche nehmen sich die Medikamente aus dem Arzneischrank der Eltern, wo sie reichlich verfügbar sind. Laut der Studie »Rise Above Colorado« haben sich 29 Prozent der Abiturienten ohne Rezepte in den Arzneischränken der Eltern bedient.

Die Erfolge der Kampagnen gegen den Missbrauch halten sich in Grenzen.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 04-2014

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Gesundheit: Bluttest warnt vor Herzinfarkt


Noch immer zählen Herzanfälle zu den häufigsten Todesursachen. Viele von ihnen erfolgen ohne Vorwarnung.

fit-herzinfarkt

Forscher des kalifornischen Scripps Research Institute unter Leitung von Professor Peter Kuhn haben jetzt einen einfachen Bluttest entwickelt, der Risikopersonen ziemlich zuverlässig vor einer bevorstehenden Herzattacke warnen kann. Der Test wurde gerade in der Fachzeitschrift Physical Biology veröffentlicht.

Er beruht auf der Fluid Biopsy, der Abzählung der in einer Blutprobe enthaltenen zirkulierenden Endothelzellen (CEC). Diese Zellen sind normalerweise unbeweglich, denn sie bilden die innere Auskleidung der Arterien. Treten sie vermehrt im Blutstrom auf, dann deutet das auf eine Entzündung von Blutgefäßen und eine drohende Verstopfung der Herz-kranzgefäße durch Zellklumpen hin.

Ein Test bringt erstaunliche ErgebnisseBlutprobe

Die Forscher wandten den von ihnen entwickelten High-Definition Circulating Endothelial Cell (HD-CEC) Assay bei insgesamt 79 Patienten an, die bereits eine Herzattacke erlitten hatten. Als Kontrollgruppe dienten
sieben Patienten, die bereits wegen Herzproblemen in Behandlung gewesen waren und 25 gesunde Versuchspersonen. Mit hoher Zuverlässigkeit konnten die Forscher zeigen, dass die Blutproben der Herzpatienten mehr CEC enthielten als die gesunder Versuchspersonen.

Überdies konnten Professor Kuhn und sein Team belegen, dass der neue Test viel empfindlicher ist als eine von der US Food and Drug Administration (FDA) bereits zugelassene Methode zum Abzählen zirkulierender Tumorzellen (CellSearch-Test).
Allerdings, so Kuhn einschränkend, erlaube der Test keine präzise Angabe über den Zeitpunkt des Eintritts einer Herzattacke.

Hohe CEC-Werte sollten aber von Herzpatienten unbedingt als Hinweis auf die Notwendigkeit von Vorbeugemaßnahmen wie der Einnahme von Blutverdünnern gelten. Ob auch Operationen und der Einsatz von Stents zur Aufweitung verengter Herzkranzgefäße zu den sinnvollen Vorbeugemaßnahmen zählen, ist neuerdings unter Kardiologen höchst umstritten. Denn es hat sich in längerfristig angelegten Untersuchungen gezeigt, dass das in den meisten Fällen gegenüber der rein medikamentösen Vorbeugung keine Vorteile bringt.

Stents helfen Patienten nur kurzfristigStents

Die Sterblichkeit von Herzpatienten mit Stents ist nach vier Jahren nicht geringer als bei Patienten, die nur medikamentös behandelt wurden. Das haben die US-Kardio-login Kathleen Stergiopoulos vom University Medical Center in Stony Brook in New York und ihr Kollege David Brown vor zwei Jahren in den Archives of Internal Medicine berichtet.

Sie bezogen sich dabei auf die Auswertung von acht Studien an insgesamt 7229 älteren Männern und Frauen. Dass der Einsatz von Stents bei akuten Herzproblemen rasch Erleichterung bringt, steht dagegen außer Frage.

Das hat die Erfahrung der vergangenen Jahre eindeutig belegt.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 03-2014

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Gesundheit: Drahtlose Kommunikationstechnologie: Die unterschätzte Bedrohung


Drahtlose Kommunikation und Datenübertragung haben unsere Welt erobert. Doch die Bequemlichkeit hat langfristig gesehen wohl negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen.

mobilfunk.

medien, audio

Fast jeder Haushalt verfügt heute über schnurlose Festnetztelefone, Handy und WLAN. Router leiten die Information weiter, mit dem Notebook auf dem gemütlichen Sofa oder am Gartentisch steht das Internet jederzeit überall zur Verfügung. Wer würde darauf noch verzichten wollen, abgesehen von all jenen, die beruflich gar nicht mehr darauf verzichten können?

Dummerweise steht aber die auf Radiowellen hoher Energie beruhende Technologie schon lange im Verdacht, für die menschliche Gesundheit schädlich zu sein. Vielfach wiegeln Medien und Behörden ab, wissenschaftliche Studien liefern beruhigende Ergebnisse: Angeblich gibt es keine Gefahr. Doch Langzeitstudien gibt es nicht. Dazu sind die Geräte noch zu neu. Die aktive Mobilfunkgeneration muss erst noch wissenschaftlich ausgewertet werden.

Jetzt haben dänische Schülerinnen einfache Versuche durchgeführt, die in jedem Falle eine Auswirkung von Wireless-Routern auf biologische Organismen demonstrieren. Alles begann damit, dass einige Schülerinnen mit Konzentrationsschwäche sowie
Schlafstörungen zu kämpfen hatten, sobald sie ihre eingeschalteten Handys nachts am Bett liegen ließen.

Natürlich konnten sie sich den Zusammenhang auch nur eingebildet haben. Sie wussten von den Mobiltelefonen, die Beurteilung schien äußerst subjektiv. Doch die Schülerinnen gingen einen Schritt weiter. Denn sie vermuteten biologische Auswirkungen.

Gartenkresse und WLAN-Einfluss

Sie führten ein Pflanzenexperiment durch, um auf mögliche Veränderungen durch »Handystrahlung« zu achten. Dazu stellten sie sechs Teller mit Gartenkresse in der Nähe von zwei Routern auf und weitere sechs Teller in einem anderen Raum, in dem sich keine WLAN-Ausrüstung befand.

In beiden Räumen gab es identische Umweltbedingungen, bis auf den Router. Nach Ablauf von lediglich zwölf Tagen waren die meisten Setzlinge im WLAN-Raum abgestorben. Die Kontrollgruppe hatte hingegen komplett überlebt. Ist das ein klarer Beweis für die Schädlichkeit moderner Drahtlos-Technolo-gie? Selbstverständlich blieb das schlichte dänische Schülerexperiment nicht unwidersprochen.

So einfach konnte es doch gar nicht gehen. Angeblich hatte die abgestrahlte Wärme der WLAN-Geräte für das Austrocknen der Pflanzen gesorgt. Demnach seien die Versuchsbedingungen für beide Gruppen nicht wirklich gleich gewesen. Doch haben niederländische Forscher bereits vor drei Jahren negative Effekte auf Pflanzen festgestellt, sobald entsprechende elektromagnetische Strahlung ins Spiel kam. Bäume begannen dann, Schäden an der Rinde zu entwickeln. Auch starben Blätter der in diesem Fall beobachteten Eschen ab.

Verantwortlich dafür machten die Forscher die eingesetzte Strahlung im Frequenzspektrum von 2412 bis 2472 Megahertz. Sie zählt somit zu der landläufig als »Mikrowellen« bezeichneten Strahlung zwischen Infrarot und – in Richtung größerer Wellenlängen – dem Radiobereich. Im Experiment wurde die bei Mikrowellenöfen genutzte Frequenz gewählt. Bei den Bäumen kamen allerdings lediglich 100 Milliwatt Leistung zum Einsatz, während das Magnetron eines Mikrowellenherdes einen um etwa vier Größenordnungen höheren Wert ins Gargut pulst.

Die Bäume wurden aus rund einem halben Meter Abstand bestrahlt. Vor allem die in unmittelbarer Nähe der Quelle stehenden Exemplare zeigten nach einiger Zeit einen bleiernen Glanz auf ihren Blättern, hervorgerufen durch eine absterbende Epidermis. Allein solche Ergebnisse lassen Schlimmes vermuten. Nur dass Wissenschaftler ebenso wie die Hersteller entsprechender Produkte immer wieder hervorheben, Studien dieser Art seien noch kein echter Beweis, denn Studien an Pflanzen sagten nichts über die Schädlichkeit für den Menschen aus.

Mancherorts wird jedoch bereits auf WLAN-Geräte in Schulen verzichtet. Auch haben Eltern und Lehrer wiederholt gefordert, die Nutzung einzustellen. Sicherlich dürfte es schwierig werden, die allgemeine Entwicklung aufzuhalten. Gerade deshalb aber sollten be-
denkliche Technologien dort eingeschränkt werden, wo es nötig und auch möglich ist, also auch an Schulen. Hier bedarf es wohl kaum erst eines Beweises, um entsprechende Schritte vorsichtshalber zu unternehmen. Nach Angaben von Experten sind vor allem die Gehirne von Kindern durch Mobilfunk gefährdet.

Sie seien dann auch einem größeren Risiko ausgesetzt, später Hirntumore zu entwickeln. Bereits ein zweiminütiges Handygespräch verändere die kindliche Hirnfunktion für eine ganze Stunde. Kritiker wie Dr. Magda Havas von der kanadischen Trent-Universität sind als Panikmacher verschrien.

Ist WLAN an Schulen sinnvoll?

Bereits 2006 lehnte die Stadt Frankfurt drahtlose Computerverbindungen an Schulen ab – erst müsse die Unbedenklichkeit
der drahtlosen Kommunikation geklärt sein, so war seinerzeit das nachvollziehbare Argument. Bis heute ist das nicht geschehen. Im Gegenteil, nun haben schon dänische Neuntklässlerinnen schädigende WLAN-Auswirkungen gefunden und damit eine internationale Diskussion entfacht.

Die Schülerinnen selbst zeigten sich eher verblüfft und sogar schockiert über ihre Resultate. Großes Interesse daran bekundete auch der namhafte Neurowissenschaftler Professor Olle Johansson vom schwedischen Karolinska-Institut. Auch er erfuhr allerdings bereits kräftigen Gegenwind und faktische Behinderung seiner kritischen Arbeit.

Johansson sprach sich unter anderem auch gegen eine Nutzung von WLAN an Schulen aus. Skepsis gegenüber der Technologie erscheint angebracht.

Doch die Industrie will die Diskussion verhindern.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 03-2014

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die „EU“-Idioten wollen Zimt verbieten, doch: …Ironischerweise ist der Zimt einer der gesündeste Inhaltsstoff


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a1Hans Huckebein berichtet:

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Das steht für mich unumstößlich fest. Darum auch diese (sicherlich von der Pharma-Mafia inszenierte) Hexenjagd auf Zimt. Vermindert der Zimt doch den Pillen-Profit!

H.H.

Zimt und HonigZimt

Man kann wohl wetten, daß die Arzneimittelfirmen es nicht so gerne sehen, wenn dies hier die Runde macht. Die Fakten hinsichtlich Honig und Zimt: Man hat herausgefunden, daß eine Mixtur aus Honig und Zimt die meisten Krankheiten kuriert. Honig wird in den meisten Ländern der Welt produziert. Heutige Wissenschaftler akzeptieren bereits die Tatsache, daß Honig ein sehr wirksames Abwehrmittel gegen alle möglichen Krankheiten ist. Honig kann bei entsprechenden Krankheiten ohne irgendwelche Nebenwirkungen genutzt werden.
Die heutige Wissenschaft stellt fest, daß Honig, obwohl er süß ist, wenn er in der richtigen Dosis als Medizin genutzt wird, er auch Diabetikern nicht schadet. Das “Weekly World News”- Magazin in Kanada, das sich diesem Thema am 17. Januar 1995 widmete, stellte folgende Liste der Krankheiten zusammen, die durch Honig und Zimt behandelt bzw. geheilt werden können, wie durch westliche Wissenschaftler erforscht wurde:

HERZ-KRANKHEITEN:
Eine Paste aus Honig und Zimtpuder, hergestellt und aufs Brot gestrichen (anstelle von Gelee oder Marmelade), jeden Morgen zum Frühstück zu sich nehmen. Es reduziert das Cholesterin in den Arterien und bewahrt den Patienten vor Herz-Attacken. Auch Leute, die bereits eine Herz-Attacke hinter sich haben: wenn sie diesen Vorgang täglich wiederholen, sind sie meilenweit von der nächsten Herz-Attacke entfernt. Regelmäßige Anwendung befreit von Atemnot und kräftigt den Herzschlag. Pflegeheime in Amerika und Kanada haben Patienten erfolgreich behandelt; ihre Beobachtung war ja, daß mit zunehmendem Alter die Arterien und Venen ihre Flexibilität verlieren und; Honig und Zimt revitalisieren Arterien und Venen.

ARTHRITIS:
Arthritis-Patienten sollten täglich, morgens und abends, eine Tasse heißes Wasser mit zwei Löffeln Honig und einem kleinen Teelöffel Zimtpuder zu sich nehmen. Wenn dies regelmäßig eingenommen wird, kann sogar chronische Arthritis kuriert werden. In einer jüngsten Studie, durchgeführt an der Universität in Kopenhagen, wurde herausgefunden, daß, wenn die Ärzte ihre Patienten mit einer Mixtur aus einem Esslöffel Honig und einem halben Teelöffel Zimtpuder vor dem Frühstück behandelten, unter 200 Patienten, die so behandelt wurden, innerhalb einer Woche praktisch 73 Patienten völlig von ihren Schmerzen befreit waren, und innerhalb eines Monats fast alle Patienten, die vorher aufgrund ihrer Arthritis nicht gehen oder sich nicht bewegen konnten, begannen, schmerzfrei zu gehen.

BLASEN-ENTZÜNDUNG:
Zwei Esslöffel Zimtpuder und ein Teelöffel Honig in ein Glas mit lauwarmem Wasser geben und das Ganze austrinken. Es zerstört die Krankheitserreger in der Blase.

ZAHNSCHMERZEN:
Eine Paste aus einem Teelöffel Zimtpuder und fünf Teelöffeln Honig anrühren und auf den schmerzenden Zahn auftragen. Dies dreimal am Tag anwenden, bis der Zahn nicht mehr schmerzt.

CHOLESTERIN:
Zwei Esslöffel Honig und drei Teelöffel Zimtpuder in 16 Unzen* Teewasser gemischt und einem Cholesterin-Patienten verabreicht, ergab, dass der Anteil an Cholesterin im Blut innerhalb von zwei Stunden um 10 Prozent reduziert wird. Wie bereits im Falle der Arthritis-Patienten erwähnt: Wenn dies dreimal täglich angewendet wird, ist jeder chronische Cholesterin-Befund damit kuriert. Laut Informationen aus dem oben erwähnten Journal, kann schon Honig allein, zusammen mit den täglichen Mahlzeiten eingenommen, von Cholesterin verursachte Beschwerden erleichtern. – Übrigens: Wer bisher übliche Medikamente gegen seinen Cholesterin-Befund eingenommen hat: STOPP! Alle diese Produkte enthalten STATIN, das die Muskeln schwächt … einschließlich des HERZ- Muskels, und keines davon hat Herz-Attacken oder Schlaganfälle verhindert !!!!

ERKÄLTUNGEN:
Wer unter normaler oder schwerer Erkältung leidet, sollte einen Esslöffel lauwarmen Honig mit 1/4 Löffel Zimtpulver über drei Tage zu sich nehmen. Diese Maßnahme wird in den meisten Fällen chronischen Husten und Erkältung kurieren und die Nasennebenhöhlen klären.

MAGENVERSTIMMUNG:
Honig mit Zimtpuder eingenommen, kuriert Magenschmerzen und beseitigt Magengeschwüre an ihrer Wurzel.

BLÄHUNGEN:
Laut Studien aus Indien und Japan hat sich gezeigt, dass der Magen durch diese Behandlung zugleich von Blähungen befreit wird.

DAS IMMUNSYSTEM:
Der tägliche Gebrauch von Honig mit Zimt stärkt das Immunsystem und schützt den Körper vor Bakterien und Viren-Attacken. Wissenschaftler haben herausgefunden, daß Honig verschiedenartige Vitamine sowie Eisen in großen Mengen enthält. Der konstante Gebrauch von Honig stärkt die weißen Blutkörperchen in ihrer Abwehr gegen bakterielle oder durch Viren verursachte Krankheiten.

UNVERDAULICHKEIT:
Zimtpuder auf zwei Esslöffel Honig vor der Mahlzeit eingenommen, setzt die Säurebildung herab und hilft bei der Verdauung auch schwerster Mahlzeiten.

GRIPPE:
Ein Wissenschaftler in Spanien wies nach, daß Honig einen natürlichen Bestandteil enthält, der die Grippe-Erreger abtötet und den Patienten dadurch vor der Grippe bewahrt.

LANGLEBIGKEIT:
Aus Honig und Zimtpuder zubereiteter ‘Tee’, regelmäßig verwendet, hemmt die verheerenden Auswirkungen des Alterns. Zubereitung: Vier Löffel Honig, ein Löffel Zimtpuder und drei Tassen Wasser zusammen zum Sieden bringen. Eine 1/4 Tasse davon drei bis viermal am Tag trinken. Das hält die Haut frisch und geschmeidig und hemmt den Alterungsprozess. Und die Lebensspanne verlängert sich, sodaß auch ein 100 Jahre alter Mensch seine Arbeiten im Haus wie ein 20-jähriger machen kann.

PUSTELN:
Drei Esslöffel Honig und ein Teelöffel Zimtpuder zur Paste verrühren. Diese Paste vorm Schlafengehen auf die Pusteln auftragen und am nächsten Morgen mit warmem Wasser abwaschen. Wenn man dies zwei Wochen lang täglich durchführt, beseitigt dies die Pusteln bis an ihre Wurzeln.

HAUT-INFEKTIONEN:
Honig und Zimtpuder zu gleichen Anteilen auf die betroffenen Stellen aufgetragen, kuriert Ekzeme, Flechten und alle Arten von Haut-Infektionen.

GEWICHTS-REDUZIERUNG:
Honig mit Zimtpuder, in einer Tasse Wasser zum Sieden gebracht, täglich morgens eine halbe Stunde vor dem Frühstück auf nüchternen Magen sowie abends vor dem Schlafengehen trinken:. Bei regelmäßiger Durchführung reduziert dies das Körpergewicht auch bei den fettleibigsten Personen. Diese regelmäßige Anwendung verhindert zudem die Ansammlung von Fett im Körper, sogar dann, wenn die betreffende Person kalorienreich ißt.

KREBS:
Jüngste Forschungen in Japan und Australien haben gezeigt, dass Magen- und Knochen-Krebs im fortgeschrittenen Stadium erfolgreich kuriert werden konnten. Patienten, die unter dieser Variante der Krankheit litten, sollten einen Monat lang täglich dreimal einen Esslöffel Honig mit einem Teelöffel Zimtpuder zu sich nehmen.

ERMÜDUNG:
Jüngste Studien haben gezeigt, dass der Zuckergehalt im Honig eher hilfreicher als schädlich für die Lebenskraft des Körpers ist. Senioren, die Honig und Zimtpuder zu gleichen Teilen zu sich nehmen, sind munterer und flexibler. Dr. Milton, der diese Studie durchgeführt hat, sagt, daß die Einnahme eines halben Esslöffels Honig in einem Glas Wasser mit einer Prise Zimtpulver, täglich nach dem Zähneputzen sowie nachmittags gegen 15:00 Uhr – wenn die Vitalität des Körpers zu schwinden beginnt – , dies die Vitalität des Körpers innerhalb einer Woche wieder steigert.

SCHLECHTER ATEM:
Es gibt Leute in Amerika, für die es morgens das Erste ist, einen Teelöffel voll Honig mit Zimtpuder in heißes Wasser zu mischen und damit zu gurgeln. Auf diese Weise bleibt ihr Atem den ganzen Tag lang frisch.

NACHLASSENDE HÖRFÄHIGKEIT:
Täglich morgens und abends Honig und Zimtpuder zu gleichen Teilen eingenommen, stellt die Hörfähigkeit wieder her. (Das erinnert an die Kindheit: Es gab damals Toast mit Butter und Zimt drübergestreut!)

* 1 Unze wird mit gut 28 bis 32 Gramm angegeben.

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Bei uns wenden wir Zimt seit nachweislich 1822 an. Meine Ahnen, die Mutter-Großmutter-Urgroßmutter usw – Linie hatten von je her ihre Rezepte zum Kochen und für Gesundheit aufgeschrieben und vererbt…ständig fortgesetzt….

Eine sehr gute Verbindung zu unseren Ahnen, immerhin hier fast 200 Jahre. Meine Großmutter ist sogar der Meinung, dass sie noch Nachlässe aus dem 18. Jahrhundert haben müßte….

wie auch immer. ZIMT wurde immer benutzt…gegen fast alles…und schmecken tut es auch….auf die „EU“ ist geschis…..,oder?

Toni

 

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