Nun ist Pippi Dummstrumpf völlig verrückt geworden

Endlich fällt sie, die Fassade der Klimahysteriker, der Autohasser und Feinden der individuellen Freiheit. Die große Show der kleinen Greta geht in die nächste Runde. Was vielen schon länger klar war, wird nun endlich offensichtlich. Nicht das Aufhalten des Klimawandels ist die Mission der Strippenzieher hinter dem bemitleidenswerten Mädchen aus Schweden, sondern die Abschaffung unserer freiheitlichen Werte und unseres Wirtschaftssystems.

Von Alexander Geilhaupt

Greta Thunberg lächelt nicht, sie ist wütend. „Sie haben mit Ihren leeren Worten meine Träume und meine Kindheit gestohlen. Die Augen der zukünftigen Generationen ruhen auf euch – und wenn ihr uns enttäuscht, werden wir euch das niemals verzeihen“.

Niemand hat die Schwedin gezwungen, sich ihre Kindheit stehlen zu lassen, mit einem Plastiksegelboot über den Atlantik zu schippern und nicht mehr zu Schule zu gehen – außer ihre Eltern vielleicht, die mit der Ausbeutung ihrer Tochter einen beträchtlichen Umsatz machen dürfen.

Doch nicht nur ihre Eltern, denen eigentlich das Sorgerecht entzogen gehört, verfolgen mit der Popularität ihrer Tochter ureigene Ziele. Auch diejenigen, die den ganzen Trubel inszenieren, die unsere Kinder indoktrinieren und unsere Politik vor sich hertreiben, verfolgen ein Ziel, das abseits jeder Klimahysterie liegt. Denn das Offenbarende an Gretas Worten ist nicht das ewige Mahnen, dass unsere Welt ökologisch am Abgrund stünde, sondern die politische Botschaft, die Greta den UN-Delegierten überbringt: „Menschen leiden. Menschen sterben. Wir befinden uns im Anfang eines Massenaussterbens, und alles, woran Ihr denken könnt, sind Geld und Märchen von ewigem Wachstum. Wie könnt Ihr es wagen!“

Ich liebe Greta. Nicht wegen ihrer Zöpfe, nicht wegen ihres Mondgesichts, nicht weil sie an Asperger leidet und auch nicht, weil sie das Schulschwänzen zu einem moralischen Imperativ erhoben hat.

Ich liebe Greta, weil sie es – wenn auch ungewollt – geschafft hat, die westliche Gesellschaft als das zu entlarven, was sie ist: abergläubisch, dekadent, dumm, hysterisch, infantil und süchtig nach Erlösung.

Eine beachtliche Leistung für eine Sechzehnjährige aus einer schwedischen Mittelstandsfamilie, die wahrscheinlich keine Zeile von Max Weber, Karl Marx, Sigmund Freud oder Theodor W. Adorno gelesen hat.

Wozu auch?

Henryk M. Broder

Darum geht es also. Schuld ist nicht das CO2, schuld ist der gute alte Kapitalismus, der uns die Freiheit des einzelnen so gut wie möglich garantiert, der uns Chancen gibt, etwas zu erreichen – und ein SUV zu fahren, wenn wir denn wollen.

Würden afrikanische Staatenlenker endlich kapieren, dass mit einer gut funktionierenden Wirtschaft mehr zu holen ist als mit Korruption und dem Abschlachten von politischen Gegnern, könnte der schwarze Kontinent nicht nur den Anschluss an den Westen schaffen, er könnte auch zur Werkbank der Welt und ein Beispiel für nachhaltiges Produzieren von Wirtschaftsgütern werden. Unsere Wirtschaft hat längst verstanden, dass Nachhaltigkeit nicht nur gut für die PR, sondern ebenfalls für die Umwelt ist – noch bevor Greta überhaupt jemand kannte. Der Markt regelt sich eben am besten selbst.

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