60km durch die Nacht – Beim Gedenkmarsch in Budapest | GESCHICHTE

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Am 16.02.2019 veröffentlicht

Ich war beim diesjährigen Gedenkmarsch anläßlich des Kesselausbruchs in Budapest 1945. Dazu wanderten wir die 60 Kilometer durch die Nacht – entlang der Route der damaligen ausbrechenden Soldaten und Zivilisten. Es war eine Erfahrung wie ich es sie kein zweites Mal im Leben machte.
Doch sehet und höret selbst!
MUSIK: Dank an Frank Rennicke („Heldengedenken“, rennicke.de) und Axel Schlimper („Mutter“, Kontakt über angela-schaller@gmx.de – Betreff „Axel“) für ihre Lieder.
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Januar 2019

Liebe Leser, 

in unserem letzten Rundschreiben berichteten wir Ihnen von dem Einschüchterungsversuch, dem wir immer noch durch die Lan-desmedienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein ausgesetzt sind. Im Jahre 2015 hatten wir auf unserer Weltnetzseite http://www.zuerst.de mehrere Original-Propagandafilme der Killer-Bande Islamischer Staat (IS) eingestellt, in denen der Mord an Andersgläubigen unzensiert in allen brutalen Einzelheiten zu sehen ist. Die Landes-medienanstalt versuchte diese Anprangerung islamistischer Kopf-Abschneider zu unterdrücken, indem sie die Besorgnis heuchelte, sensible kleine Kinder könnten beim Betrachten unserer politischen Nachrichtenseite Schaden nehmen. Als ob sich Kinder auf eine solche Seite verirren würden. Mit einem Bußgeld in Höhe von zunächst 19.000,— Euro wollte die Medienanstalt uns das Fürchten lehren. Nach langer vorprozessualer Korrespondenz wurde schließlich ein Bußgeld in Höhe von 5.600,- Euro verhängt, wogegen wir vor dem Amtsgericht Norderstedt 2017 klagten.

Der zuständige Richter erwies sich als Mann mit Augenmaß. Er fand es gerechtfertigt und notwendig, daß mündige Bürger diese IS-Propagandafdme unzensiert in ihrem ganzen brutalen Umfang sehen können und schlug daher vor, das Verfahren gegen uns einzustellen, was die Staatsanwaltschaft Kiel jedoch ablehnte. Er verurteilte uns schließlich zu einer Geldbuße von 2.000,- Euro, wogegen wiederum die Staatsanwaltschaft Kiel und auch wir Berufung einlegten. Der Bußgeldsenat des Schles-wig-Holsteinischen Oberlandesgerichtes hob daraufhin das Urteil auf und ordnete eine Neuverhandlung in Norderstedt an und erteilte dem dortigen Gericht gleich einige Ratschläge, wie man zu einer Verurteilung gelangen könne. Im Schlußsatz empfahl das Oberlandesgericht dem Amtsgericht sogar, noch einmal zu prüfen, ob man mich neben dem Bußgeldverfahren nicht auch noch strafrechtlich belangen könne.

Schwere Vorwürfe: AfD-Mitarbeiter soll in Anschlag in Ukraine verwickelt sein

Den Amtsrichter in Norderstedt überzeugte das alles aber nicht und er unternahm einen zweiten Versuch, sich mit der Staatsanwaltschaft auf eine Verfahrenseinstellung zu einigen. Seine neueste Mitteilung in diesem Verfahren gibt nun Anlaß zur Beunruhigung: Er berichtet nicht nur, daß die Staatsanwaltschaft erneut einer Einstellung widersprochen hat, sondern teilt außerdem mit, daß das Verfahren nicht mehr von ihm, sondern von einer Richterkollegin weitergeführt werde. Wie soll man das verstehen? Ein Richter mit Gewissen, der mich nicht verurteilen will, räumt das Verfahren? Muß das Verfahren räumen? Was erwartet mich von seiner Nachfolgerin? Juristisch sind wir für die Fortsetzung des Prozesses gewappnet, aber auf der Kostenseite hat das Verfahren schon jetzt ein fünfstelliges Loch in unsere Prozeßkasse gerissen. Bitte helfen Sie uns, die Kosten dieser politischen Verfolgung auf viele Schultern zu verteilen.

• Eine Räuberpistole ersten Ranges beschäftigt uns seit Mitte Januar. Freunde, die uns die ersten Zeitungsmeldungen schickten, schrieben dazu: „Die schrecken ja vor nichts zurück!“ Und in der Tat mußten unsere Mitarbeiter im Verlag und die ZUERST!-Rcdaktion um Manuel Ochsenreiter zweimal schlucken, als sie auf der Online-Seite der ARD- Tagesschau lasen:,Auftrag zum Brandanschlag? Die Vorwürfe richten sich gegen Manuel Ochsenreiter..Und so rauschte es durch den ganzen Blätterwald von der linksradikalen TAZ über Zeit, Spiegel, Focus, bis zur Welt. Während bei Mord und Totschlag die Verdächtigten in der Presseberichterstattung schamhaft mit dem Anfangsbuchstaben ihres Nachnamens anonymisiert werden und ihr Konterfei auf Fotos unkenntlich gemacht wird, war hier alles umgekehrt und von schöner Eindeutigkeit: Große Porträtfotos von Manuel Ochsenreiter und seine vollständige Namensnennung prangerten einen vollständig Unschuldigen öffentlich an und sollten für eine nachhaltige Vorverurteilung sorgen.

Beim Stichwort „Brandanschlag“ zuckt jeder Anständige erschrocken zusammen und denkt das Wort,Asylantenunterkunft“

hier drehen internationale Geheimdienste am großen Rad. Und die Welt bringt es auf den Punkt, wenn sie am 18. Januar schreibt: „.. .ist eine verworrene Geschichte, in die inzwischen fünf Länder involviert sind und die – sollten sich derzeit kursierende Hypothesen bewahrheiten – Teil der russischen hybriden Kriegsführung sein könnte.“ Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, wenn man liest: Im Februar 2018 sollen drei Polen in der westukrainischen Stadt Uschgorod ein ungarisches Kulturzentrum mit Molotowcocktails angegriffen haben. Der Brandanschlag sollte angeblich ukrainischen Neonazis in die Schuhe geschoben werden, um die ethnischen Spannungen zwischen der ungarischen Minderheit und den Ukrainern zu schüren. Diesen drei Polen wird z.Zt. in Krakau der Prozeß gemacht, und zum Auftakt der Verhandlung soll einer der drei angeklagten Polen, ein gewisser Mich-al P., Manuel Ochsenreiter als Anstifter der Tat beschuldigt haben. Ochsenreiter habe Anschlagsort, Anschlagsart und Termin bestimmt und für die Durchführung 1.500,- Euro bezahlt.

Nun reibt man sich als Leser die Augen und fragt sich, wer solchen gequirlten Unsinn glauben soll? Welche Veranlassung hätte ein deutscher Patriot, in der fernen Ukraine zusammen mit Polen Unruhe in den ukrainisch-ungarischen Beziehungen zu stiften? Da fehlt eigentlich nur noch der Indianerhäupding Winnetou, der zusammen mit Graf Münchhausen das von Jim Knopf entführte Rotkäppchen befreit und zu Pippi Langstrumpf ins Taka-Tuka-Land bringt – und Manuel Ochsenreiters Handy wird im Korb von Rotkäppchen entdeckt, wo sich eigendich die Rotweinflasche für die Großmutter befinden sollte, doch die bleibt flir immer verschollen…

Weniger märchenhaft ist die Situation für ZUERS77-Chefredakteur Manuel Ochsenreiter. Als angesehener Journalist hat er in den letzten beiden Jahrzehnten Kriegsschauplätze in aller Welt besucht und sich mit Front-Reportagen einen geachteten Namen erarbeitet. Unsere Leser verdanken ihm Innenansichten aus Syrien, dem Libanon, dem Iran, aus Serbien, Kosovo, Rußland, Armenien, Moldawien, von der Krim und aus den beiden Volksrepubliken Lu-hansk und Donezk. Beim Krim-Referendum 2014 persönlich vor Ort anwesend, übermittelte Ochsenreiter uns Eindrücke, die uns beglückend an die kleine deutsche Wiedervereinigung von 1989/90 erinnerten. Als Gegengewicht zu den scheinheiligen Wohlbeobachtungen der OSZE (die in Deutschland noch nie den Saalboykott für die AfD und den Straßenterror krimineller Antifa-Banden kritisiert hat) hat Ochsenreiter sich zusammen mit Politi-

kern von AfD und FPÖ an alternativen Wahlbeobachtungen in Osteuropa aktiv beteiligt. Damit wurde das Deutungsmonopol der OSZE erfolgreich zertrümmert. Daneben hat Ochsenreiter in sieben Jahren als Chefredakteur der Deutschen Militärzeitschrifi (DMZ) und im nunmehr zehnten Jahr als Chefredakteur von ZUERST! konsequent an der Verbreitung deutschfreundlicher Positionen und Nachrichten gearbeitet. Zuletzt hat er zudem den AfD-Bundestagsabgeordneten Markus Frohnmaier im Entwicklungshilfeausschuß des Deutschen Bundestages als Mitarbeiter unterstützt. Es verwundert nicht, daß dieser bienenfleißige und disziplinierte deutsche Patriot sich im deutschfeindlichen Lager im eigenen Land und bei gewissen Kräften im Ausland eine Menge Feinde gemacht hat.

Diese Feinde blasen nun zum Sturm auf ihn. Es ist ein böses Omen, daß der polnische Politiker und Journalist Mateusz Piskor-ski, mit dem Ochsenreiter 2016 das „Deutsche Zentrum flir Eura-sische Studien“ gegründet hat, in Polen seit zwei Jahren ohne Anklage in Untersuchungshaft sitzt und der Spionage für Rußland verdächtigt wird. Ein Foto, das Manuel Ochsenreiter und Piskor-ski vor einigen Jahren gemeinsam auf dem Podium einer geopoli-tischen Konferenz in Warschau zeigt, wird jetzt herumgereicht. Denn man sieht dort, neben Ochsenreiter sitzend, seinen damaligen Dolmetscher Michal P. – die Verbindung, aus der die Desinformationskampagne unserer Tage abgeleitet wird.

Noch ist die Situation unübersichtlich. Wer sich an die Nachrichten der Jahre 2013-2015 erinnert, als herauskam, daß der amerikanische CIA ein Folterlager in Polen betrieb, der mag ahnen, mit welchen Mitteln Michal P. zu seiner Falschaussage genötigt wurde. Geht es primär um die Belastung von Piskorsld, und ist Manuel Ochsenreiter nur das Bauernopfer? Oder soll mit Ochsenreiter ein engagierter Verfechter deutscher Interessen und einer deutsch-russischen Zusammenarbeit kriminalisiert und mundtot gemacht werden? Wir wissen es noch nicht, wollen uns aber für alle Szenarien wappnen und bitten Sie daher eindringlich um Ihre Hilfe.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in das Jahr 2019.

Wir danken allen Freunden und Helfern, die uns bei unserem Kampf um die historische Wahrheit unterstützen!