Italien: Luigi di Maio: „Wir wollen uns von Parasiten bei den Öffentlich-Rechtlichen befreien“

Luigi di Maio: „Heute beginnt eine Kulturrevolution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.“Die neue italienische Regierung hat die Spitzenposten beim öffentlich-rechtlichen RAI neu besetzt: Ein Vorgeschmack auf öffentlich-rechtliche Reformen auch bei ARD, ZDF und ORF?

Der ehemalige Chef des Tessiner „Corriere del Ticino“ Marcello Foa wird RAI-Präsident, der ehemalige Chef des Privatsenders LA7 Fabrizio Salini wird Geschäftsführer. Arbeitsminister Luigi Di Maio (Fünf Sterne) sprach auf Facebook von einer „Kulturrevolution“:

„Wir stehen vor einer grossen Herausforderung: Wir wollen uns von Parasiten befreien.“

 

„Er bezog sich dabei auf den Vorwurf, in der RAI seien in den vergangenen Jahren Protegés einflussreicher Politiker der bis März regierenden Sozialdemokraten in Spitzenpositionen gehievt worden“,

zitierte die Luzerner Zeitung eine Medlung der österreichischen Agentur APA.Marcello Foa hat laut Reuters das Festhalten von EZB-Chef Mario Draghi am Euro als „irreversibel“ kritisiert:

„Nur das Volk kann entscheiden, ob es an einer Währung festhalten will oder nicht“,

schrieb er im Februar.

Italien macht es vor: Ein wildgewordener öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der rein linkspolitisch besetzt wurde, muss von Grund auf konservativ erneuert werden. Der Fisch stinkt vom Kopf her!

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https://www.journalistenwatch.com/2018/07/28/luigi-maio-wir/