Monika: Vorladung – Alfred Schaefer lehnt freundlich ab

Alfred Schaefer
Alpspitzstr. 6
82327 Tutzing

19.2.2018

KPI Fürstenfeldbruck – K5
z.Hd. Frau M.
Ganghoferstraße 42
82256 Fürstenfeldbruck

 

Sehr geehrte Frau M.,

Sie wissen, wo ich wohne und dass ich kein Auto habe. Mein linker Fuß ist leider verletzt, was mir das Laufen erschwert.

Wenn sie Fragen zu meiner Rede in Bretzenheim haben, sie ist überall im Internet zu sehen und sie wurde von Ihren Kollegen aufgezeichnet. Meine Rede war ohne Fehler.

Hier ist sie in englischer Übersetzung:

https://americannationalsocialist.com/2017/12/05/alfred-schaefers-speech-
at-bretzenheim/

Wenn Sie sie in Deutsch benötigen, dann kann ich sie Ihnen auch in Deutsch zusenden.

Zusätzlich hatte ich mich mit Ihren Kollegen vor Ort in Bretzenheim unterhalten und es gab überhaupt keinen Anlass zur Beschwerde. Ich hatte lediglich über meinen eigenen Vater gesprochen und wie es ihm in diesem “Kriegsgefangenenlager”, nach Beendigung der Kampfhandlung im Jahre 1945 erging.

Was dort geschah haben hochkarätige Historiker geschildert, wie z.B. James Bacque detailliert in seinem Buch “Other Losses”.

Zur Geschichte meines Vaters, Dr. Otto Schaefer:

Er befand sich genau in einem dieser Lager, den “Rheinwiesenlagern” bei Bretzenheim, wo ich meine Rede hielt. Er musste damals mit ansehen, wie Tag für Tag junge Männer, die bei der Einlieferung in das Lager noch gesund waren, qualvoll starben, weil sie wie Vieh auf offenem Feld weder Schutz noch Lebensmittel, nicht einmal Wasser bekamen.

Es stellte sich nun heraus, dass dieses Aushungern der Deutschen gewollt war. Die Juden wollten so viele Deutsche wie nur möglich ausrotten. Ihre Absicht dies zu tun, haben sie selbst dokumentiert in Schriften wie z.B. Theodor Kaufmann in “Germany Must Perish”. Trotz aller Anstrengungen, das zu verbergen, sind diese Tatsachen nun in aller Welt in das Bewusstsein der Menschen vorgedrungen.

Mein Vater, der in Canada im Jahre 1976 mit dem “Order Of Canada” ausgezeichnet wurde, hat sein Leben einem couragierten Bewacher zu verdanken, der ihm zur Flucht aus genau diesem Todeslager verhalf.

Dieser couragierte Bewacher hatte erkannt, dass mein Vater wegen seiner Sprachkenntnisse und seines medizinischen Wissens draussen von hohem Wert sein könnte und dieses Lager vielleicht gar nicht überleben würde.

Ich bin heute noch sehr dankbar, dass es diesen couragierten Bewacher gab. Er schmuggelte meinen Vater im Kofferraum seines Fahrzeuges aus dem Lager und setzte dabei seine eigene Karriere aufs Spiel.

Alfred und Monika Schaefer über ihren Großvaterwir müssen uns von der Furcht befreien..

Ich empfehle Ihnen, Frau Muggli, das Thema Rheinwiesenlager zu recherchieren. Es gibt viel Interessantes zu lernen, sollten Ihnen diese Tatsachen noch verborgen geblieben sein.

Leider habe ich so Vieles von den Erzählungen meines Vaters nicht mehr klar in Erinnerung.

Informationen zu meinem Vater finden Sie im Internet z.B. unter:

https://www.researchgate.net/publication/273817474_Dr_Otto_Schaefer-
one_of_the_founders_of_the_Circumpolar_Health_Movement

Mit freundlichen Grüßen,

Alfred Schaefer.

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