MDR ließ fertige neue Tatort-Folge umschneiden, weil Lebensretter als Patrioten erkennbar waren


Stand einst Spannung und Unterhaltung im Fokus, geht es heute im "Tatort" meist nur noch um politische-korrekte Umerziehung. Foto: Unknown / wikimedia.org (CC-Zero(

Stand einst Spannung und Unterhaltung im Fokus, geht es heute im „Tatort“ meist nur noch um politische-korrekte Umerziehung. 

Es gab Zeiten, da waren die TV-Krimis der Serie „Tatort“ noch Garant für witzige Dialoge, spannende Drehbücher und prominente Darsteller, man erinnere sich nur an Götz George als Duisburger Schimanski, Gustl Bayrhammer und Helmut Fischer in München oder das jazzende Ermittler-Duo Charles Brauer und Manfred Krug in Hamburg.

Statt Kult-Kommissaren nur noch Gutmenschen-Kult

Aus unterhaltsamen Krimis wurden im Laufe der Zeit immer öfter politisch überkorrekte, gutmenschliche Belehrungs-Sendungen, in denen alle Ausländer prinzipiell edel und gut (und sooo arm) und alle Einheimischen grausliche Matschos und/oder hinterfotzige Rassisten sind. Musterschüler in diesem Umerziehungs-Auftrag ist der ORF.

Rechte als Retter?

Ein aktuelles Beispiel zeigt, wie dogmatisch diese linke Schwarz-weiß-Malerei auch bei den deutschen öffentlich-rechtlichen Sendern betrieben wird. Wie die Bild Zeitung berichtet, musste eine bereits fertiggestellte, neue Tatort-Folge aus Dresden nachbearbeitet werden, weil ein paar junge Burschen, die einen lebensmüden Rollstuhlfahrer vor dem Suizid retteten, Leiberln mit „rechten“ Sprüchen trugen. Rechte als Retter? Geht gar nicht. Zumindest nicht im Tatort.

Pegida-Sympathisanten bewahren Pegida-Gegner vor Suizid

Tatsächlich entstanden war der Fauxpas durch eine ursprünglich im Film enthaltene Szene, in der der Rollstuhlfahrer sich über „Pegida“-Anhänger aufgeregt hatte – und wenig später beim Versuch sich über eine steile Straße hinab in den Tod zu fahren, von genau solchen Anhängern gerettet wurde. Die Szene, in denen der Mann die Rechten beschimpft hatte, wurde dann aber, warum auch immer, herausgeschnitten. Die Pointe war damit zwar gestorben, die Leiberln der Lebensretter trugen aber nach wie vor patriotische Aufschriften wie „Wir sind das Volk“ oder „Deutsches Volk – Verkohlt! Geschrödert! Ausgemerkelt!“.

Eigenartige Auffassung von „Toleranz“ und „Weltoffenheit“

Für „tolerante, weltoffene, integrative“ Geister sollte so etwas im Sinne der Meinungsfreiheit (und der Realität auf den Straßen, wo eben Menschen unterschiedlichen Meinungen vertreten) eigentlich kein Problem darstellen – hätten die Burschen ein Che Guevara-Leiberl getragen, wäre schließlich auch niemand auf die Idee gekommen, den Film nachzubearbeiten und das Konterfei des argentinischen Arztes herauszuschneiden, obwohl dieser als marxistischer Guerilla-Kämpfer auf Kuba, im Kongo und in Bolivien direkt an der Tötung etlicher Menschen beteiligt war, bevor er selbst erschossen wurde.

Taz regt sich auf, MRD spurt

Doch nachdem die Tageszeitung taz sich darüber mokiert hatte, dass „Rechtsradikale beim MDR Statisten wie Kinder oder alte Damen sind“ und „als die guten Jungs von nebenan gezeigt werden“, entschloss man sich beim MDR umgehend, die Szene entsprechend nachzubearbeiten. Wenn die vierte Dresdner Tatort-Folge „Auge um Auge“ also am 12. November auf Sendung geht, werden die Lebensretter schön brav politisch korrekt angezogen sein – und die heile Tatort-Welt ist wieder in Ordnung.

ISLAM UND TAQIYYA: Lügentaktik und Verstellung für Allahs Sache


Liebe zeitkritische Geister in kritischer Zeit.
Ein guter Bekannter machte mich auf den Artikel „Das Islam-Paradox“ in der „Zeit“ aufmerksam. Ich empfehle Ihnen die Lektüre, obwohl ich nicht alle Gedanken teile. Ich bin jedoch der Meinung, dass wir uns um einer wichtigen Sache willen mit möglichst vielen Äußerungen und Einschätzungen auseinandersetzen sollten. Was Albrecht Glaser betrifft, geht es nämlich um vielmehr als um politische Ränkespiele.
Schauen Sie bitte auch das folgende Video an. Die amerikanische Journalistin Brigitte Gabriel liefert ebenso sachlich-fundiert wie feurig-unterhaltsam eine Kurzgeschichte des politischen Islam. Nicht jedem Politiker und Kirchenmann passt sie ins Weltbild. Der deutsche Zeitgeist wird sie als Rechtspopulistin bezeichnen, da sie unausgesprochen darlegt, dass der politische Islam der Geschichte zum politischen Islam der Zukunft zu werden droht. Klicken Sie auch bitte auf weitere Videos mit Brigitte Gabriel.
Jeder, der sich auch nur ein wenig mit dem Islam und Mohammed beschäftigt hat, kennt den Begriff „Taqiyya“. Er bedeutet eigentlich Täuschung und wird von Islamwissenschaftlern in der Geschichte und Gegenwart begründet und erklärt. Das Video „ISLAM UND TAQIYYA: Lügentaktik und Verstellung für Allahs Sache“
erklärt unter Bezug auf den Koran und die Aussagen Mohammeds sowie auf wichtige Islamtheologen in der Geschichte des Islam die konkreten Möglichkeiten und Ziele der „Taqiyya“ gegenüber Ungläubigen, um die Ziele des Islam zu erreichen.
http://www.islam-analyse.com
In keiner anderen Religion werden Lügen, Ränke schmieden und arglistige Täuschung wie im Islam legitimiert. Als Grundlage hierfür dienen zwei wichtige Lehren, die in der islamischen Rechtswissenschaft als Lügenersatz gelten und unter den Namen „Taqiyya“ und „Ma‘ariedh“ bekannt sind.
Welche Gefahren können aus dieser Doktrin hervorgehen und welche Rolle spielen sie in der Beziehung der Muslime zur Gastgeber Gesellschaft?
Da nun der Islam Lügen, Vortäuschung, Verstellung und Heuchelei, sogar die Leugnung des eigenen Glaubens erlaubt, macht ihn dies für Menschen mit abendländischen Werten unberechenbar und unvorstellbar skrupellos. Denn niemand kann es sicher wissen, ob es die Muslime und Islamverbände mit ihrer Positionierung zu Dialog, Integration, Toleranz und Frieden wirklich ernst meinen.
Sie können die Werteordnung der Bundesrepublik ohne weiteres öffentlich und plakativ anerkennen, gleichzeitig aber gemäß der Erlaubnis zur Täuschung von „Ungläubigen“ anstreben, langfristig die Werteordnung des Korans als zeitlos gültige Ordnung durchzusetzen.
Die durch den Koran legitimierte Taqiyya-Lügentaktik macht es möglich.

Gutmenschen und Normalbürger sowie besonders Politiker(!) und Kirchenleute(!) sollten nach der Beschäftigung mit diesem Video nachdenklich werden.

Mit freundlichem Gruß
Wilfried Puhl-Schmidt

Eine unbekannte Macht


Reiner Feistle im Gespräch mit Jo Conrad über deutsche Geheimtechnologien, Verbindungen zu Aldebaran und über Hinweise für Eingriffe einer unbekannten Koalition.

Martin Sellner…London, Halle & Dresden…Identitäre Bewegung…Identitäre Bewegung England…


Am 26.10.2017 veröffentlicht

Es treibt mich gerade,

ziemlich um. Von der Buchmesse in Frankfurt, die zum fulminanten Erfolg für die Neue Rechte wurde, ging es direkt nach London, wo wir uns mit interessierten Patrioten zur Gründung einer neuen IB trafen.

London wird identitär.

Vieles ist auf der Insel im Argen und eine IB wird dringend benötigt. Bereits das erste Treffen Interessierter wurde von linken Kräften massiv attackiert und von feindseligen Journalisten infiltriert (mehr dazu im Laufe der Woche auf meinem Vlog). Seit Defend Europe setze ich mich für die Verbreitung der IB in ganz Europa ein und habe beschlossen dazu auch meinen englischen Kanal wieder zu aktivieren

Für alle die mein Ösi-Englisch nicht stört. 😉

Danach ging es gleich weiter nach Halle wo ich mich mit den Aktivisten von Kontrakultur in ihrem Hausprojekt traf. Im Zentrum stand natürlich der Angriff der Antifa vor wenigen Tagen zu dem mir Dorian, einer der Hausbewohner, Rede und Antwort stand.Gleichzeitig fand am Haus auch der Patriot Peer Hackathon statt. Programmierer und Technikbegeisterte aus ganz Deutschland trafen sich zum Austausch und Sicherheitstest der App, die sich mit großen Schritten der Fertigstellung annähert. ;)Am selben Tag durfte ich in PEGIDA sprechen, wo Götz Kubitschek die Steine, die Antifas auf das Haus der Hallenser geworfen hatten, „vergoldete“ und vor einem begeisterten Publikum versteigerte. Danke an alle die mitgeboten haben! Eure Solidarität ist unsere Stärke!

Meine Rede bei PEGIDA

Im November hat mein Herumreisen auch kein Ende. Es geht zu einem Treffen aller europäischer IBs bei dem Maßstäbe für die Zukunft gesetzt werden. Danach stehen einige Vorträge in Österreich an, die ich bald via email ankündigen werde. Es ist zwar anstrengend, aber es macht auch Spaß und all die Unterstützung die ich erhalte ist unglaublich ermutigend und gibt viel Kraft. Ich bin mir sicherer denn je: gemeinsam werden wir es schaffen!

Liebe Grüße aus Halle,
Martin Sellner

VLog und Analyse zur Übernahme der Frankfurter Buchmesse. Hier ein Artikel des Kopfs des Coups:

https://sezession.de/57447/annaeherun…

..

PS: Mein (privates) Bankkonto wurde nun endgültig gelöscht. Paypal und alles andere sowieso. Sollte jemand meine Tätigkeit unterstützen wollen, kann er das derzeit nur über ein neues Konto tun, das ich letzte Woche eröffnet habe. Mal sehen wie lange das hält…

Martin Sellner

AT56 1965030747820001
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Unterstützt die GI-England: https://identitarian-movement.org

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Es treibt mich gerade,

ziemlich um. Von der Buchmesse in Frankfurt, die zum fulminanten Erfolg für die Neue Rechte wurde, ging es direkt nach London, wo wir uns mit interessierten Patrioten zur Gründung einer neuen IB trafen.

London wird identitär.

Vieles ist auf der Insel im Argen und eine IB wird dringend benötigt. Bereits das erste Treffen Interessierter wurde von linken Kräften massiv attackiert und von feindseligen Journalisten infiltriert (mehr dazu im Laufe der Woche auf meinem Vlog). Seit Defend Europe setze ich mich für die Verbreitung der IB in ganz Europa ein und habe beschlossen dazu auch meinen englischen Kanal wieder zu aktivieren

Für alle die mein Ösi-Englisch nicht stört. 😉

Danach ging es gleich weiter nach Halle wo ich mich mit den Aktivisten von Kontrakultur in ihrem Hausprojekt traf. Im Zentrum stand natürlich der Angriff der Antifa vor wenigen Tagen zu dem mir Dorian, einer der Hausbewohner, Rede und Antwort stand.Gleichzeitig fand am Haus auch der Patriot Peer Hackathon statt. Programmierer und Technikbegeisterte aus ganz Deutschland trafen sich zum Austausch und Sicherheitstest der App, die sich mit großen Schritten der Fertigstellung annähert. ;)Am selben Tag durfte ich in PEGIDA sprechen, wo Götz Kubitschek die Steine, die Antifas auf das Haus der Hallenser geworfen hatten, „vergoldete“ und vor einem begeisterten Publikum versteigerte. Danke an alle die mitgeboten haben! Eure Solidarität ist unsere Stärke!

Meine Rede bei PEGIDA

Im November hat mein Herumreisen auch kein Ende. Es geht zu einem Treffen aller europäischer IBs bei dem Maßstäbe für die Zukunft gesetzt werden. Danach stehen einige Vorträge in Österreich an, die ich bald via email ankündigen werde. Es ist zwar anstrengend, aber es macht auch Spaß und all die Unterstützung die ich erhalte ist unglaublich ermutigend und gibt viel Kraft. Ich bin mir sicherer denn je: gemeinsam werden wir es schaffen!

Liebe Grüße aus Halle,
Martin Sellner

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Gedanken zu Ahnenkult und nationalen Mythen


Keine Zukunft ohne Herkunft

Nationen, die ihre Geschichte nicht kennen, seien dazu verdammt, sie erneut zu durchleiden, meinte der amerikanische Philosoph George Santayana.
Das, was für Völker und Kulturen stimmt, trifft auch auf das Individuum, auf den Einzelmenschen, zu: Wer Leben und Erfahrung seiner Vorfahren – zumindest der unmittelbaren – nicht kennt, läuft Gefahr, deren Tragödien selbst auch zu erleiden. Aber so ist es eben, wie der Satiriker formuliert: Die Geschichte lehrt ständig. Kaum jemand ist allerdings bereit, aus ihr zu lernen.
Völkerschicksale werden häufig durch historische Erfahrungen und daraus destillierte nationale Mythen bestimmt. Dass etwa Frankreich in seinem Selbstverständnis als „Grande Nation“ eine gewisse prestigebehaftete Position im heutigen EUEuropa verlangt, resultiert aus dem nationalen Mythos einer europäischen Hegemonie, wie sie eben der Sonnenkönig Ludwig XIV. anstrebte oder Napoleon tatsächlich für seine Epoche zu erlangen vermochte. Und der verinnerlichte deutsche Mythos, das „Volk der Dichter und Denker“ zu sein, bringt es mit sich, bloß als Kulturnation Größe zu zeigen, während man als Macht-Staat versagt.
Derlei identitätsstiftende Mythen setzen ein kollektives nationales Geschichtsbewusstsein voraus, welches neben Faktenwissen auch das Bewusstsein verlangt, selbst Teil eines großen historischen Kontinuums zu sein, eines nationalen Schicksals gewissermaßen.
Auch Familienbewusstsein als Basis einer individuellen Identität erfordert das Wissen, das man neben dem genetischen Erbe Kenntnis über das Schicksal, den Lebensweg und den Charakter seiner Vorfahren haben muss. In Kreisen des europäischen Adels, insbesondere im Bereich vom regierenden oder ehemals herrschenden Dynastien ist solches Bewußtsein idealtypisch vorzufinden. Genealogien und Ahnengalerien, Bindungen, Familien und Familiensitze und Stammschlösser ermöglichen hier Kontinuität über viele Generation, und zwar über Jahrhunderte.
Im bäuerlichen Urgrund der europäischen Völker gibt es solches generationenüberdauerndes Bewußtsein naturbedingt – aufgrund geringerer Bildung in historischer Zeit – im wesentlich schwächerem Ausmaß. Hier ersetzt die geradezu ethisch motivierte Verpflichtung, den ererbten Hof in einer Generationenkette jeweils an den Sohn weiterzugeben. Das weiter zurückgreifende Wissen über die eigenen Vorfahren, familiäre Kontinuität und damit soziokulturelle Prägung sind dennoch – allerdings bei wesentlich geringerem Bewusstseinsstand wie beim Adel – gegeben.
Das Bürgertum, insbesondere das Großbürgertum ist im Hinblick auf Familienmythen und Wissen um die eigenen Altvorderen stets so etwas wie ein Nachahmer des Adels. Familiäre Traditionen können hier jedoch zumeist nur über wenige Traditionen real zurückverfolgt werden. In der vorindustriellen Gesellschaft Alteuropas ergibt allerdings die ständische Bindung, insbesondere im Bereich des Bürgertums, die Einbindung in Gilden und Zünfte einen zusätzlichen identitätsstiftenden Faktor.
Erst die Industrialisierung mit der Entstehung eines massenhaft entwurzelten Proletariats bricht jene familiären Kontinuitäten, wie sie etwa in bäuerlichen und ländlichen Gesellschaften zuvor vorhanden waren. Vollends geht generationsübergreifender Familiensinn, gehen familiäre Traditionen und das Wissen um die eigenen Ahnen in der Gesellschaft des entorteten Menschen der Moderne verloren. Der Massenmensch, der in urbaner Anonymität in großen Metropolen lebt, als sogenannter „Single“ oder bestenfalls als Teil einer Kleinst- und Restfamilie reduziert sein familiäres Bewußtsein gerade noch auf die eigenen Eltern und die eigenen Sprösslinge.
Alles was davor und danach kommt, spielt für ihn kaum eine Rolle. Da gibt es dann keine familiären Mythen, keine Prägung durch die eigene Ahnen, keine ethische Bindung als Glied einer Generationenkette.
Das solcherart entwurzelte Individuum ist nicht mehr in einen Stand hineingeboren, trägt keine nationalkulturelle Identität, hat keine Bindung an Zünfte, Gilden oder andere berufsständische Gruppierungen, verfügt über keine familiäre Prägung und kann demgemäß eine solche auch nicht weitergeben.
Die Identität eines solchen postmodernen Massenmenschen ist allenfalls jene einer Ameise in einem Ameisenstaat. Willfährige Manövriermasse für die Formung eines „neuen Menschen“, wer aus immer aus welcher ideologischen Ecke auch immer, derlei unmenschliche Monstrositäten anstrebt. Der Mensch als soziales Wesen ist zuallererst in seine Familie hineingeboren. Parallel zu seinem individuell genetischen Erbe bedarf er der kulturellen Prägung durch diese Familie, und das heißt nicht nur der Eltern, sondern auch der Generationen davor.
Überspitzt könnte man sagen: Wer nicht um seinen Ahnen weiß, kennt seine eigene Identität nicht.