Dass die Gastarbeiter – Vereinbarung mit der BRiD auf Initiative und Druck der Türkei zustande kam, bleibt in der Literatur meist unerwähnt…..


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Gastarbeiter kamen nicht “gerufen”

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Wer nun heute das Internet speziell nach der Geschichte der türkischen Gastarbeiter absucht, wird auf 99 Prozent aller Seiten gleich in den ersten Sätzen belogen, denn es heißt da stereotyp, wir hätten Arbeiter gebraucht und die Türkei sei so nett gewesen, welche zu schicken. Danke, aber dies stimmt nicht:

Gastarbeiter[5]Die Initiative für das deutsch-türkische Anwerbeabkommen ging, was wenig bekannt ist, von der Türkei aus. Die Türkei hatte ein erhebliches Interesse daran, einen Teil der rasch anwachsenden Bevölkerung befristet als Gastarbeiter ins Ausland zu schicken. Neben der Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes versprach sie sich zu Recht dringend benötigte Deviseneinnahmen sowie einen Modernisierungsschub durch zurückkehrende Gastarbeiter, die sich entsprechende Qualifikationen angeeignet haben würden. Rund 77 Prozent der Erwerbstätigen waren damals in der Landwirtschaft tätig, nur etwa zehn Prozent in der Industrie. „Sowohl Anfang der sechziger Jahre als auch zu Beginn der siebziger Jahre war die Türkei darauf angewiesen, Arbeitskräfte ins Ausland zu schicken, da sie nur auf diese Weise die Arbeitslosigkeit im Lande reduzieren und mit Hilfe der regelmäßigen Gastarbeiterüberweisungen ihr hohes Außenhandelsdefizit ausgleichen konnte.”

ZuwanderungMan wolle als NATO-Mitglied insbesondere gegenüber Griechenland – mit dem ein Anwerbeabkommen im März 1960 geschlossen worden war – nicht diskriminiert werden, ließ der Vertreter der türkischen Botschaft in Bonn im Dezember 1960 wissen. Die deutsche Bundesregierung hatte zunächst keine Notwendigkeit gesehen, auch noch mit der Türkei oder anderen außereuropäischen Ländern ein Abkommen zu schließen, man wollte sich auf Arbeitskräfte aus Europa beschränken. Aus außenpolitischen Rücksichten – die Türkei sicherte die Südost-Flanke der NATO – entschied man sich allerdings anders. Noch vor Abschluss des Anwerbeabkommens wurde eine deutsche Verbindungsstelle der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im Juli 1961 im Gebäude des türkischen Arbeitsamtes in Istanbul bezogen.

Der Ansturm sei sofort erheblich gewesen, berichtet die deutsche Botschaft, das Generalkonsulat werde „von türkischen Arbeits- und Auskunftssuchenden geradezu überschwemmt und belagert.” War die offizielle Anwerbung schon begonnen worden, so waren hingegen die internen Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung keineswegs abgeschlossen.

Das Bundesinnenministerium legte – in weiser Voraussicht – Wert darauf, in der Anwerbevereinbarung die Aufenthaltsgenehmigungen jeweils auf maximal zwei Jahre zu beschränken. Es solle „deutlich gemacht werden, dass eine Dauerbeschäftigung türkischer Arbeitnehmer im Bundesgebiet und eine Einwanderung, auf die auch von der Türkei kein Wert gelegt wird, nicht vorgesehen sind.”

Weiter verlangte das Innenministerium, alle Verweise auf einen möglichen Familiennachzug (wie er u. a. in der Anwerbevereinbarung mit Griechenland ausdrücklich enthalten war, zu streichen. Beiden Forderungen wurde – zunächst – entsprochen. So hieß es in der Fassung des Jahres 1961: „Die Aufenthaltserlaubnis wird über eine Gesamtaufenthaltsdauer von 2 Jahren hinaus nicht erteilt.” Zudem fehlte im Übereinkommen mit der Türkei jeglicher Hinweis auf möglichen Familiennachzug.

Dass die Anwerbevereinbarung mit der Bundesrepublik Deutschland auf Initiative und Druck der türkischen Regierung zustande kam, bleibt in der Literatur meist unerwähnt. Als Grund für die Arbeitsmigration wird in der gängigen Lesart auf den Arbeitskräftebedarf der westdeutschen Wirtschaft verwiesen.
Das Interesse in der Türkei an einer Zuwanderung war seit Beginn der 1960er Jahre groß und blieb es über die Jahrzehnte. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums überstieg das Arbeitskräfteangebot den Bedarf der einheimischen Wirtschaft erheblich. Die Förderung des „Exports” von Arbeitskräften wurde von der türkischen Politik seit den 1960er Jahren als „eine wesentliche beschäftigungspolitische Maßnahme eingesetzt.” Das „Ventil” Arbeitsmigration war für die Türkei von existenzieller Bedeutung. „Der Druck auf den Arbeitsmarkt konnte in der Vergangenheit, besonders bis zum Anwerbestopp von 1973, durch die hohe Auswanderung gemildert werden.”

So ließen sich von 1961 bis 1973 viermal so viele Bewerber bei der „Deutschen Verbindungsstelle” der Bundesanstalt für Arbeit registrieren, wie tatsächlich vermittelt wurden. Der Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Anton Sabel, berichtete 1966: „In der Türkei ist das Angebot gewaltig. Und bei jedem Besuch dort wird versucht, uns plausibel zu machen, wir sollten in der Türkei noch mehr Arbeitskräfte anwerben. Ich muss immer wieder deutlich machen, dass unsere Anwerbungen sich nach dem Bedarf richten. Das heißt, wir werben nur an, wo eben Kräfte angeboten sind. Aber es sind gewaltige Zahlen, die uns genannt werden. 400.000 Türken warten darauf, bei uns Beschäftigung zu finden.”

Bis 1971 war die Zahl jener, die bei den türkischen Behörden für eine Arbeitsaufnahme im Ausland (insbesondere in Deutschland) gemeldet waren, auf über 1,2 Millionen angestiegen. „Das Gros der Bewerber sind Hilfsarbeiter, jedoch können auch beruflich qualifizierte bzw. teilqualifizierte Bewerber in größerem Umfange gewonnen werden … Die Wartezeit bis zur Berücksichtigung einer Bewerbung um eine Arbeitsplatzvermittlung im Ausland beträgt derzeit für Hilfsarbeiter bereits sechs bis sieben Jahre. Bei den starken Geburtsjahrgängen in der Türkei, die in den nächsten Jahren neu in das Erwerbsleben eintreten, ist – selbst bei einer intensiveren Zunahme des Arbeitsplatzangebots in der Türkei – mit einem grundlegenden Wandel auf dem dortigen Arbeitsmarkt nicht zu rechnen. Insofern werden türkische Arbeitskräfte in größerer Zahl – auch langfristig gesehen – an einer Beschäftigung im Ausland interessiert sein”, hieß es im „Erfahrungsbericht 1971” der Bundesanstalt für Arbeit.

Der Andrang blieb auch nach dem Anwerbestopp sehr groß. So berichtet „Die Zeit” im April 1976: „Als das deutsche Anwerbebüro vor einigen Monaten vorübergehend geschlossen wurde, standen noch eine Million Türken auf der Liste, Fachkräfte unter 45, Hilfsarbeiter unter 35 Jahren. Ohne dieses Alterslimit … wären es drei Millionen, die sofort in die Bundesrepublik aufbrechen wollten.”

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Der Überschuss an Arbeitskräften in der Türkei belief sich 1972 auf 1,6 Millionen, 1977 lag er bei 2,2 Millionen.

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Türkische Arbeitnehmer im Ausland 1977 (ohne Familienangehörige):

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Gesamtzahl 710.209
Davon BRD 515.830
Frankreich 42.000
Niederlande 41.434
Österreich 28.552
Belgien 16.030
Schweiz 16.000
Libyen 12.500
Australien 12.000
Saudi-Arabien 6.000
Dänemark 5.719
Schweden 5.600
Iran 4.000
England 2.500
Norwegen 1.694
Kuwait 350

(Quelle: Stefan Luft, Abschied von Multikulti, 2006, S. 101 ff.)

Da in der Türkei eine hohe Arbeitslosigkeit und ein starkes Bevölkerungswachstum herrschte, war die Rückkehrneigung gering. Von 1965 an stieg die Bevölkerung der Türkei um 890.000 Personen pro Jahr. Wohin damit, wenn nicht ins Ausland?

Während also das türkische Mutterland bis auf den heutigen Tag von seinen Auswanderern profitiert, hätte Deutschland diese nie gebraucht oder nur einen verschwindend geringen Teil davon. Deutschland hat der Türkei geholfen und nicht umgekehrt!

Unter dem Strich haben wir seit dem Abkommen 45 Jahre, einen Monat und eine Woche lang mit den türkischen Gastarbeitern und Einwanderern nichts gewonnen, sondern nur draufgezahlt

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Deutsche Trümmerfrauen – nicht irgendwelche Gastarbeiter bauten Deutschland wieder auf

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Deutschland ohne türkische Gastarbeiter

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Türkische Gastarbeiter-Märchen 2

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Türkische Gastarbeiter-Märchen 1

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DAS TÜRKISCHE-”TROJANISCHE” PFERD…….eine geplante Invasion von innen….

Das Tor der ISCHTAR und die Schwarze Sonne


Wer schon einmal Gelegenheit hatte im Berliner Pergamon-Museum das wieder aufgebaute Tor der Ischtar aus Babylon, respektive dem heutigen Irak, zu sehen, oder auch nur Bilder des Tores kennt, erinnert sich an die blaue Grundfarbe des Tores, die nur durch die Mosaiken der Fabeltiere und der Umrandungen unterbrochen wird. Ein Besuch, der sich mit Sicherheit lohnt.

Ein beeindruckendes Bauwerk, durch das in der Antike auch die Seherin Sajaha schritt, durch das Nebukadnezar II. ging und später auch Alexander der Große. Auch dürften die Prozessionen zum Ischtar-Tempel dort hindurch verlaufen sein.

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Deutsche Forscher haben im 19. Jahrhundert das alte Babylon wieder entdeckt und ausgegraben. Heute befindet sich das lschtar- Tor im Deutschen Vorderasiatischen Museum in Berlin, wo es aus den Originalbestandteilen naturgetreu wieder aufgebaut wurde Zum Glück, so kann heute gesagt werden, denn dadurch wurde dieses einzigartige Zeugnis der babylonischen Hochkultur der Nachwelt erhalten. Saddam Hussein ließ seinerzeit in der Nähe des alten Babylon eine genaue Nachbildung des Ischtar- Tors errichten, trotz islamischer Intoleranz gegenüber alten „heidnischen“ Denkmälern.

Die Fabeltiere stellen den heiligen Löwen der Ischtar, den Stier des Adad und den Drachen des Marduk dar.

Die blaue Farbe entspricht dem Original. Blau ist nach dem Glauben in der Region, die Farbe des Nordens. Bei den Ausgrabungen (um 1900) durch den deutschen Archäologen Robert Koldewey wurde festgestellt, dass nicht nur das Tor, sondern auch viele Häuser der Stadt Babel, mit blau glasierten Ziegeln verkleidet waren. Das Tor zierten plastische Darstellungen von Drachen, Einhörnern und Stieren.

Das gesamte Erscheinungsbild knüpft an alte nordische Mythen an, in denen von einer unerreichbaren blauen Insel berichtet wird, die meist nebelverhangen ist. Lichten sich die Nebel für einen Augenblick, kann man undeutlich blaue Paläste erkennen. Dies erinnert an die überlieferten Legenden von Atlantis.

Durch das Ischtar-Tor führte der Weg hinaus nach Norden in Richtung des sogenannten Mitternachtsberges.

Unter Umständen kam die Kultur der Babylonier somit aus dem Norden.

In einer alten Keilschrift heißt es dazu:

Am Oben der Welt steht der Mitternachtsberg
Ewiglich wirkt sein Licht.
Des Menschen Auge kann ihn nicht sehen – und doch ist er da.
Über dem Mitternachtsberg strahlt die Schwarze Sonne.
Des Menschen Auge kann sie nicht sehen – und doch ist sie da.
Im Inneren leuchtet Ihr Licht. Einsam sind
die Tapferen und die Gerechten,
doch mit Ihnen ist die Gottheit.

Weiße Sonne, über der Welt Erde strahlend
du gibst des Tages Licht.
Schwarze Sonne, im Inneren von uns leuchtend
du schenkst die Kraft der Erkenntnis.
Besinnend des Reiches von Atland,
das hoch bei der Himmelssäule lag
ehe des Meeres Wut es verschlang.
Besinnend der klugen Riesen,
die jenseits von Thule kamen und lehrten.

und in einer weiteren Keilschrift:

Tiama, Tochter des hohen Himmels,
Prinzessin vom Ende der Welt,
Tiama, Wohltäterin Babels, die Du unser wurdest.
Von Dir kommt alle Wahrheit über Anfang und Ende,
von Dir stammt das Lied,
das die fremden weißen Vögel des Nordsterns(*) sangen,
welcher das Spiegelbild einer dunklen Sonne ist,
die niemand sieht, da sie in jedem scheint.

(*) hier sind die sogenannten Singschwäne von Thule gemeint (siehe nordische Mythen)

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Zunächst sei aber noch erklärt wer das Tor erbaut hat. Das Ischtar-Tor wurde unter Nebukadnezar II. im 6.Jahrhundert vor Null als Abschluss der Prozessionsstraße in Babylon errichtet. Seine Fassaden schmückten die bereits erwähnten farbig glasierten Ziegelreliefs, die mythologische Darstellungen zeigen. Die Front des Innentores steht heute, rekonstruiert und ergänzt, im Pergamonmuseum in Berlin.

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Warum aber Ischtar-Tor?

Ischtar (auch Ishtar, Ištar, Ishhara, Isis, Irnini, sum. Inanna) war die sumerische Himmelskönigin und in Babylon die Hauptgöttin. Sie galt als Göttin der Liebe, des Krieges und der Fruchtbarkeit und ist auch die Namensgeberin des Planeten Ischtar = Venus. Ischtar wurde als Große Göttin weithin verehrt. Sie trug dichtes, gewelltes, blond-goldenes, hüftlanges Haar. Es wird auch vermutet, dass es sich bei der ägyptischen Göttin Isis und bei Ischtar um die gleiche Göttin handelt, die regional nur unterschiedliche Namen bekam. Sie ähnelt der griechischen Aphrodite und der römischen Venus – doch dazu später noch mehr. Am 22. April jedes Jahres feierte man in Babylon die Göttin Ischtar, deren Name „Stern” bedeutet.  Sie galt auch als Sinnbild der sexuell eigenständigen Frau und des Sternenlichts.

Briefmarke-TorderIschtar.jpgDas Ischtar-Tor hat es im Jahre 2013 n. N. zwischenzeitlich auch geschafft erneut hervorgehoben zu werden.

Es wurde auf einer Briefmarke der Bundesrepublik Deutschland abgebildet.

Bereits vor ca. 3.700 Jahren wurde von Sumnabum im Norden des alten Sumerreiches die Stadt Babilu gegründet. Wobei „Bab“ soviel wie das Tor oder die Pforte bedeutet und „Ilu“ – sind die göttlichen Kräfte, die Strahlen des göttlichen Lichts. Somit kann man „Bab – Ilu“, mit „Das Tor zum unsichtbaren Licht der Götter“ übersetzen. Schon unter dem fünften Nachfolger Sumnabum’s, König Hammurabi, entstand ein großbabylonisches Reich, welches sich zwischen dem ganzen südlichen Flussverlauf am Euphrat und Tigris erstreckte und demnach das ganze Sumerisch – Akkadische Reich umfasste. In Babylonien entstand ein neuer Staat unter der Herrschaft von Hammurabi, von welchem die berühmten Gesetzestafeln stammen, der “Codex Hammurabi”. In diesem Staat bildete sich nun eine neue Hochkultur heraus, die in den Überlieferungen der alten, untergegangenen Akkader- und Sumerer-Reiche wurzelte. Die alten Texte der Sumerer, wie zum Beispiel der Gilgamesch – Epos, wurden übernommen und auch in ihrer ursprünglichen, sumerischen Keilschrift im Akkader-Reich bekannt. So lebte der Geist der alten Götter unter den neuen Siedlern Babyloniens fort. Es war wahrscheinlich gerade dieser Geist, der Babylon zur prächtigsten und mächtigsten Stadt des Altertums emporsteigen lies. Es war um 600 vor Null, als unter König Nebukadnezar II riesige Bauten entstanden, wie zum Beispiel die Hängenden Gärten der Semiramis, der Turm zu Babel und nicht zuletzt das Ischtar – Tor.

Erinnert sei hier auch an den Tanz der Ischtar. Alten Erzählungen und Liedern zur Folge handelt es sich um einen alten Kulttanz als Teil eines Fruchtbarkeitsritus, der auch den Vegetationslauf im Jahresrhythmus symbolisiert und zu Ehren der „Großen Göttin“, die auch als Erdmutter oder Erdgöttin verehrt wurde.

Ischtar, die ihren toten Mann Tammuz aus der Unterwelt befreien will, tanzt einen Schleiertanz. Um in die Unterwelt zu gelangen musste sie durch 7×7 Tore. An jedem dieser Tore musste sie ein Pfand ihrer Göttlichkeit lassen, um sterblich zu werden. Am letzten Tor angelangt, hatte sie nur noch ihren letzten Schleier, das letzte Symbol ihrer göttlichen Macht. Mit diesem Schleier tanzte sie für Tammuz den Willkommenstanz, in dem sie sich verhüllte und enthüllte. Ishtars Abwesenheit verursachte auf der Erde Kälte und Unfruchtbarkeit. Erst als Ishtar Tammuz mit unter ihren Schleier nahm und sie sich liebend in den Armen lagen, konnte die Erde neu erblühen und der Winter war überstanden. Die Menschen erklärten sich so den Kreislauf der Jahreszeiten und Leben, Tod und Wiedergeburt. Wobei der Schleier auch das Zuhause der Frau symbolisierte und Ischtar so ihren Mann Tammuz wieder mit nach Hause nahm. Eine Deutung, die sich übrigens auch in dem uns bekannten Hochzeitsschleier wiederfindet. Parallelen findet man auch in der griechischen Mythologie. Dort trifft die schöne Erntegöttin Demeter bei der Suche nach ihrer Tochter Persephone, die in die Unterwelt entführt wurde, auf eine Frau namens Baubo, die sie durch Tänze zum Lachen bringt. In Delphi und Delos, den griechischen Heiligtümern der „Großen Göttin“ oder „Erdmutter“ (griech.: Gaia), stehen sogenannte „Nabelsteine“ (griech.: Omphalos), die man sich als die Mitte der Welt und den Ursprungsort der Menschen vorstellte. Auch der Tanz der Hexen beim Sabbat, der aus obszönen Körperbewegungen bestand, kann ursprünglich Teil eines solchen Vegetationskultes gewesen sein. Somit hatte doch alles irgendwie seinen Anfang im Urstromtal zwischen Euphrat und Tigris.

Was bedeutet aber die Schwarze Sonne, die oben in den alten Keilschriften erwähnt wird?

Der Begriff Schwarze Sonne wird heute für verschiedene Vorstellungen aus dem Bereich der Astronomie, Mythologie und Esoterik verwendet. In der Astronomie wird der Begriff Schwarze Sonne auch zur Beschreibung einer Sonnenfinsternis verwendet.

Mythologisch und esoterisch betrachtet bestimmt die Schwarze Sonne seit Anbeginn der Zeit das Schicksal der Menschen. Der Begriff Schwarze Sonne wurde aus vielen, unterschiedlichen Richtungen beeinflusst und so wurde die eigentliche Gestalt der Schwarzen Sonne, der Unsichtbaren Allsonne, verschleiert. Die Schwarze Sonne bezeichnet nach diesen Vorstellungen den Mittelpunkt unserer Galaxie. Sie sei ihr Zentrum und sende intensive, schöpferische Strahlung aus. Sie ist eigentlich nicht schwarz, sondern vielmehr von einer tiefvioletten Farbe.

Zum anderen ist mit Schwarzer Sonne auch die innere Erleuchtung des Menschen gemeint.

Dargestellt wurde sie in vielen unterschiedlichen, auch nordischen Kulturkreisen. Als Gegensatz und Ergänzung zum äußeren Licht der Sonne.

Erinnern wir uns an die alte Keilschrift über die Schwarze Sonne, danach kann des Menschen Auge sie nicht sehen und doch ist sie da.

“Im Inneren leuchtet Ihr Licht. Einsam sind die Tapferen und die Gerechten, mit Ihnen ist die Gottheit.”

Der Mythos der Schwarzen Sonne ist mit den Kulten um Isis / Ischtar / Venus eng verbunden. Gerade in den Mittelmeerkulturen nahm dieser Kult, welcher unter verschiedenen Namen für die Göttin geführt wurde, eine zentrale Stellung ein. Gemäß den Isis-Mysterien stammen die folgende Worte von der Göttin selbst:

“Ich, Allmutter Natur, Beherrscherin der Elemente, erstgeborenes Kind der Zeit, Höchste der Gottheiten, Erste der Himmlischen, ich, die ich in mir allein die Gestalt aller Götter und Göttinnen vereine, mit einem Winke über des Himmels lichte Gewölbe, die heilsamen Lüfte des Meeres und der Unterwelt klägliche Schatten gebiete; ich, die alleinige Gottheit, welche unter so mancherlei Gestalt, so verschiedenen Bräuchen und vielerlei Namen, der ganze Erdkreis verehrt. Mich nennen die Erstgeborenen aller Menschen Allmutter. Ich heiße bei den Athenern Minerva, bei den Kypriern Venus, bei den Kretern Diana und bei den Eleusiniern Ceres. Andere nennen mich Juno, andere Bellona, andere Hekate, andere Rhamnusia. Sie aber, welche die aufgehende Sonne mit ihren ersten Strahlen beleuchtet, die Aethiopier, auch die Arier und die Besitzer der ältesten Weisheit, die Ägypter, mit den angemessensten, eigensten Gebräuchen mich verehrend, geben mir meinen wahren Namen: Königin Isis.“ 

Bekannt ist das auch alles aus frühen, europäischen Kulturen – die große Erdgöttin wurde von den sogenannten Heiden als Natur, als die Mutter Erde verehrt. Sie (heute sagen wir einfach „unser Planet“) war bereits in der Frühzeit als Spenderin allen Lebens anerkannt und hatte somit viele Namen und Gestalten.

Aus der Erde gehen wir hervor, die Erde ernährt uns, in die Erde kehren wir wieder zurück. Die Erde bringt also Geburt, Leben und Tod.

Das ist die Dreiheit der vorgeschichtlichen Großen Muttergöttinnen.

Als dann durch das Christentum und andere sogenannte Weltreligionen der alte Glauben verdrängt wurde, ging das alte Wissen meist in Geheimkulten der neuen religiösen Gruppen auf. Die Bekanntesten unter Ihnen waren die Essener, die Ismaeliten, die Katharer, die Waldenser und die Assassinen. Das Geheimwissen vieler dieser Organisationen wurde später durch die Anhänger eines christlichen Ordens zusammen gefasst, im Orden der Tempelritter.

Um die Tempelritter rankt sich auch der Begriff Baphomet, den diese angebetet haben sollen und deshalb durch päpstlichen Erlass aufgelöst und verfolgt wurden. Anfang des 20. Jahrhunderts fand der Orientforscher Edmund Meyer eine dem Baphomet ähnliche Figur, welche in das altbabylonische Reich datiert wurde. Daraus lässt sich nun ableiten, dass in diesem Begriff zwei babylonische Wörter stecken. „Bab“ und „Kome“. Bab bedeutet Tor und Kome soviel wie Lichtstrahl: Also „das Tor zum Lichtstrahl“. In ihm sind wieder die männlichen und weiblichen Ilu – Kräfte der Babylonier vereint. Wenn diese beiden Ilu – Kräfte vereint werden, entsteht daraus die allschöpferische Göttlichkeit, die „Iluhe“, die „Schwarze Sonne“. Dabei spielt die hüftlange Haarpracht der weiblichen Seite, in Erinnerung an Ischtar, eine wesentliche Rolle. Sie dienen zum Empfang der Ilu – Schwingungen. Es werden die beiden Urelemente zusammengeführt, um aus deren Gegensätzlichkeit die Schöpfung entstehen zu lassen. Die Figur des Baphomet soll aber nicht nur die symbolische Bedeutung der Schwarzen Sonne ausdrücken, sondern in einem Ritual auch die Ilu – Schwingungen empfangen und den gebündelten Strahl auf den Astralkörper des Menschen übertragen. Der Astralkörper ist im Gegensatz zum mineralisch, grobstofflichen Körper, der innere Seelenleib, der durch den Iluhe – Strahl neue Impulse erhält. Mit Hilfe der Baphometfigur haben die Templer unter Umständen die unsichtbare, magische Kraft der schwarzen Sonne gelenkt.

In esoterischen Kreisen ist man heute der Meinung, dass im kommenden Wassermannzeitalter die Strahlen der Schwarzen Sonne eine starke Kraft besitzen werden und von allen Menschen empfangen werden.

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Quelle: Terraner.de

Adolf Hitlers Rede am 1. Januar 1945 – Neujahrsansprache des Führers


In dieser letzten Neujahrsansprache vom 1. Januar 1945 an das deutsche Volk zieht der Führer Adolf Hitler eine Bilanz der vergangenen bitteren Kriegsjahre gegen Deutschland. Darin führt unter anderem aus, dass es ein Europa ohne ein freies Deutschland nicht geben wird:

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Deutsches Volk! Nationalsozialisten! Nationalsozialistinnen! Meine Volksgenossen!

Nur der Jahreswechsel veranlaßt mich, heute zu Ihnen, meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen, zu sprechen. Die Zeit hat von mir mehr als Reden gefordert. Die Ereignisse der hinter uns liegenden zwölf Monate, besonders aber der Vorgang des 20. Juli, haben mich gezwungen, meine ganze Aufmerksamkeit und Arbeitskraft der einzigen Aufgabe zu widmen, für die ich seit vielen Jahren lebe: dem Schicksalskampf meines Volkes. Denn wenn auch die Gegner schon früher jedes Jahr unseren Zusammenbruch prophezeit haben, dann setzten sie doch auf das Jahr 1944 besondere Hoffnungen. Noch niemals schien ihnen der Sieg so nahe zu sein als in den Augusttagen des vergangenen Jahres, als eine Katastrophe förmlich der anderen folgte. Wenn es nun trotzdem gelungen ist, das Schicksal wieder, wie so oft, zu wenden, dann fällt neben dem Opfer, Ringen und Arbeiten aller meiner Volksgenossen in der Heimat und an der Front auch meiner eigenen Arbeit und meinem eigenen Einsatz ein Anteil an diesen Verdiensten zu. Ich habe damit nur in dem Sinne gehandelt, dem ich in der denkwürdigen Reichstagssitzung am 1. September 1939 mit der Erklärung Ausdruck verlieh, daß in diesem Kampfe Deutschland weder durch Waffengewalt noch durch die Zeit jemals würde niedergezwungen werden, daß sich aber ein 9. November im Deutschen Reich niemals mehr wiederholen wird.

Wer nun allerdings Deutschland nur in seiner Verfallszeit kannte, der durfte vielleicht hoffen, daß diesem Staat weder ein Wiederaufstieg noch die Kraft, einen solchen gegen eine ganze Welt von Feinden zu behaupten, beschieden sein würde. So hat denn auch die jüdisch-internationale Weltverschwörung vom ersten Tage an von Hoffnungen gelebt. Immer dann, wenn die Völker mißtrauisch zu werden drohten, wurden aus Hoffnungen dann Prophezeiungen formuliert und mit einer gewissen agitatorischen Dreistigkeit in den Augen der breiten Masse als unbedingt sicher, ja als ganz selbstverständlich hingestellt. Zweier Methoden bediente sich dabei diese Propaganda, obwohl sie am Ende, wie jede Lüge, doch nur kurze Beine haben kann, nämlich auf der einen Seite werden zur Beruhigung der Ungeduld der Masse Termine festgestellt, an denen der deutsche Zusammenbruch mit Sicherheit zu erwarten ist, und auf der anderen Fragen behandelt, deren Lösung nach diesem Zusammenbruch für die Alliierten notwendig sein würde.

Ehe überhaupt der Krieg begonnen hatte, lag schon die erste englische Äußerung vor, daß die gemeinsame englisch-französische Kriegserklärung in Deutschland spätestens nach sieben bis acht Tagen zur inneren Revolution und damit zum Zusammenbruch des Deutschen Reiches führen würde. Dem folgten nun mit fast astronomischer Regelmäßigkeit im Winter, Frühjahr und Herbst und manchesmal auch zwischendurch immer neue Versicherungen, daß nunmehr der bedingungslose deutsche Zusammenbruch und damit die Übergabe – beides wäre ja gleichbedeutend – unmittelbar vor der Türe stünden. Schon im Herbst 1939 jagte eine solche Versicherung die andere. Bald war es der „General Schlamm“, dann der „General Hunger“ und dann wieder der „General Winter“, die uns besiegen sollten. Besonders das Jahr 1940 aber war zu seinem Beginn mit solchen alliierten Erklärungen reichlich bedacht worden. Nach dem französischen Feldzug wurden neue Prophezeiungen aufgestellt, und zwar, daß, wenn es Deutschland nunmehr nicht gelänge, den Krieg in zwei Monaten, also bis spätestens September, zu beenden, im Frühjahr 1941 der deutsche Zusammenbruch unweigerlich eintreten würde. Es war aber dieses Frühjahr noch kaum vergangen, als schon wieder neue Zielsetzungen für den Sommer und endlich für den Winter 1941 abermalige Termine für unsere sichere Vernichtung angegeben wurden. Seitdem wiederholte sich dieses Spiel Jahr für Jahr. Einmal hieß es, daß der Krieg aus sein würde, ehe noch die Blätter fallen, das andere Mal wieder, daß Deutschland vor der Kapitulation stünde, ehe der neue Winter gekommen sein würde. Mit schlafwandlerischer Sicherheit bezeichnete man den August 1944 als den Monat der bedingungslosen Übergabe und vereinbarte dann kurze Zeit darauf ein gemeinsames Treffen der führenden Staatsmänner vor Weihnachten in Berlin. Vor kurzem war nun der neue Termin der Januar, dann der März 1945. Jetzt erklärt man vorsichtigerweise, da die beiden Monate in rasender Schnelligkeit näherrücken, es sei der August. Im Juli wird man sicher wieder vom Winter 1946 reden, außer es findet unterdes der Krieg tatsächlich sein Ende, und zwar nicht durch die deutsche Kapitulation, denn diese wird nie kommen, sondern durch den deutschen Sieg!

Parallel zu diesen Prophezeiungen erfolgt aber – um die Richtigkeit der Annahme psychologisch zu stärken – die theoretische Einsetzung von immer neuen Kommissionen für die Behandlung europäischer Fragen nach dem Kriege, die Gründung von Gesellschaften zur Regelung der Lebensmittelversorgung nach dem deutschen Zusammenbruch, also die Wiederaufrichtung jener Schieberinstitutionen, die wir vom Weltkrieg her kennen, die Proklamierung von Wirtschaftsabmachungen, die Einrichtung von Verkehrslinien, von Flugstützpunkten sowie die Abfassung und Verkündung von zum Teil wahrhaft idiotischen Gesetzen zur Behandlung des deutschen Volkes, immer so, als ob der Krieg bereits gewonnen wäre und man sich daher mit voller Ruhe alle Maßnahmen schon jetzt überlegen könnte zur Regierung Europas durch Staaten, die freilich selbst ein geradezu trauriges Beispiel dafür bieten, wie man Völker nicht regieren kann. Dieses propagandistische Manöver kann man den einsichtslosen Massen in den demokratischen Staaten allerdings erstaunlich lange vorexerzieren, allein eines Tages wird es auch dort offenbar werden, daß es nichts anderes ist als eine der in diesen Ländern üblichen Schwindeleien. Wenn aber trotzdem in den westlich-demokratischen Staaten der eine oder andere der führenden Männer wirklich an das alles glauben sollte, was man den Völkern vorsetzt, dann könnte dies seine Erklärung nur in drei Ursachen finden:

1. Darin, daß man das deutsche Volk überhaupt gar nicht kennt, vor allem nicht weiß, daß die letzten 300 Jahre der hinter uns liegenden deutschen Geschichte kein Bild des Wesens des deutschen Volkes, sondern nur die Folgeerscheinungen der innerpolitischen Zerrissenheit waren, daß dieses deutsche Volk aber, seit es in die Geschichte eingetreten ist, nicht nur einer der entscheidenden, sondern der entscheidendste Faktor der europäischen Geschichte und damit der Weltgeschichte überhaupt war, es heute ist und in der Zukunft erst recht sein wird;

2. daß man vom nationalsozialistischen Staat keine Ahnung hat, daß man dem Wesen dieser Volksidee schimmerlos gegenübersteht, daß die Leistungen, die das nationalsozialistische Regime unter den schwersten Umständen vollbracht hat. den meisten Menschen der uns umgebenden Länder verborgen geblieben sind und wohl auch verborgen bleiben mußten, weil die Unterrichtung des öffentlichen Lebens und damit die Bildung der öffentlichen Meinung dort nur von Juden gemacht, d. h. also verdreht und verlogen gestaltet wird. Man weiß daher anscheinend auch jetzt noch nicht, daß der nationalsozialistische Staat weder vom Bolschewismus noch von der demokratisch-plutokratischen Ideen-Welt – sofern von einer solchen überhaupt die Rede ist – abgelöst werden kann, da sich beide in Deutschland selbst in ihren Leistungen als unfähig erwiesen haben und im übrigen die Ergebnisse ihres Wirkens in den von ihnen beherrschten eigenen Ländern nur das abschreckendste Beispiel darstellen;

3. daß man aber in diesen Ländern dafür etwas anderes gekannt hat, was die überwältigende Masse des gesunden deutschen Volkes nicht kennt, nämlich einen kleinen Klüngel von Salonpolitikern und Salongeneralen, die in völliger Verkennung ihrer eigenen geistigen, politischen und militärischen Bedeutungslosigkeit der Welt einzureden versuchten, daß sie durch einen Staatsstreich eines Tages an die Macht kommen und dann ohne weiteres eine Kapitulation so ähnlich wie in Italien, Finnland, Ungarn, Rumänien und Bulgarien anzubieten in der Lage wären. So wenig unsere Feinde daher das deutsche Volk kannten, je geringer ihr Wissen vom Wesen des nationalsozialistischen Staates war, um so lieber bauten sie auf die Versicherungen dieser charakterlosen Subjekte und hielten deren phantastische Gedankengänge und Auslassungen für wahr und honorierten sie nicht nur mit einem starken Glauben, sondern auch mit barer Münze.

Ich möchte nun demgegenüber an der Wende eines Jahres, das uns genügend Gelegenheit geboten hat, den Beweis dafür zu liefern, daß dieses Volk und dieser Staat und seine führenden Männer unerschütterlich sind in ihrem Willen und unbeirrbar in ihrer fanatischen Entschlossenheit, den Krieg unter allen Umständen durchzukämpfen, auch unter Inkaufnahme aller durch die Tücken des Schicksals uns auferlegten Rückschläge, noch einmal das feststellen, was sich für uns aus der Vergangenheit und Gegenwart ergibt und für die Zukunft zu wissen für die Welt notwendig ist.

1. Wir kennen aus der Vergangenheit und Gegenwart die Ziele unserer Feinde. Was die britisch-amerikanischen Staatsmänner mit dem Deutschen Reich vorhaben, was die bolschewistischen Machthaber und letzten Endes die hinter allem stehenden internationalen Juden als Maßnahmen gegen das deutsche Volk beabsichtigen, ist uns bekannt. Ihre erfolgreiche Durchführung würde nicht nur die völlige Zerreißung des Deutschen Reiches, den Transport von 15 oder 20 Millionen Deutscher in das Ausland, die Versklavung des Restteiles unseres Volkes, die Verderbung unserer deutschen Jugend, sondern vor allem das Verhungern unserer Millionen-Massen mit sich bringen. Davon abgesehen kann man aber entweder nur in der Freiheit leben oder in der Knechtschaft sterben.

2. Demgegenüber sind nun aber auch wir zu allem entschlossen. Die Welt muß wissen, daß daher dieser Staat niemals kapitulieren wird, daß das heutige Deutsche Reich, wie alle großen Staaten der Vergangenheit auf seinem Weg Rückschlägen ausgesetzt sein mag, daß es aber nie diesen Weg verlassen wird. Man muß wissen, daß die heutige Staatsführung die Sorgen und Leiden mit ihrem Volke teilt, aber niemals vor Sorgen oder Leid kapitulieren wird, daß sie demgegenüber entschlossen ist, jede Krise mit einer größten Anstrengung zu begegnen, was durch Saumseligkeit verlorenging, durch verstärkten Arbeitseifer wieder einzuholen, daß sie jedem einzelnen Deutschen, der seine Pflicht erfüllt, nicht nur die höchste Anerkennung ausspricht, sondern ihm auch die Versicherung gibt, daß dereinst sein Beitrag für den Bestand unseres Volkes auch für ihn selbst nicht vergessen wird, daß sie aber auf der anderen Seite jeden vernichten wird, der sich diesem Beitrag zu entziehen gedenkt oder wer sich gar zu einem Instrument des Auslandes herabwürdigt. Weil wir diese Ziele unserer Gegner kennen, weil sie dank ihrer propagandistischen Schwatzhaftigkeit aus dem Mund ihrer Staatsmänner und Journalisten die nötige Aufklärung selbst anbieten, sieht das ganze deutsche Volk, wie das Schicksal wäre, das ihm zugedacht ist, wenn es jemals diesen Krieg verlieren würde.

Es wird ihn daher auch nicht verlieren, sondern es muß und wird ihn gewinnen. Denn: Für was unsere Feinde kämpfen, wissen sie außer ihren Juden selbst nicht. Für was aber wir kämpfen, ist uns allen klar. Es ist die Erhaltung des deutschen Menschen, es ist unsere Heimat, es ist unsere zweitausendjährige Kultur, es sind die Kinder und die Kindeskinder unseres Volkes. Es ist also alles, was uns das Leben allein überhaupt lebenswert erscheinen läßt. Daher entwickelt dieses Volk auch jenen Geist und jene Haltung, die es berechtigen, an seine eigene Zukunft zu glauben und eine gnädige Würdigung seines Ringens von der Vorsehung zu erbitten.

Daß dieser Kampf selbst schon ein so grenzenlos schwerer ist, liegt im Wesen der angeführten Zielsetzung unserer Feinde. Denn, da sie die Absicht haben, unser Volk auszurotten, versuchen sie diese Methode bereits im Kriege mit Mitteln, wie sie die zivilisierte Menschheit noch nicht gekannt hat. Indem sie unsere Städte zertrümmern, hoffen sie nicht nur die deutschen Frauen und Kinder zu töten, sondern vor allem auch die Dokumente unserer tausendjährigen Kultur zu beseitigen, denen sie Ebenbürtiges gleichzusetzen nicht in der Lage sind. Dies ist auch der Sinn des Vernichtungskrieges gegen die Kulturstätten Italiens gewesen, die tiefere Absicht bei der Fortführung des heutigen Kampfes in Frankreich, Belgien und den Niederlanden.

Allein, so wie der Phönix aus der Asche, so hat sich zunächst aus den Trümmern unserer Städte der deutsche Wille erst recht aufs neue erhoben, er hat Besitz ergriffen nicht nur von Millionen Soldaten, sondern ebenso von Millionen Arbeitern, Arbeiterinnen, von Frauen, ja selbst von Kindern. Was diesen im einzelnen alles an Leid zugefügt wird, ist unermeßlich. Aber ebenso unermeßlich ist die Größe ihrer Haltung. Wenn diese leidgeprüfte Zeit einmal ihr Ende gefunden hat, wird jeder Deutsche grenzenlos stolz darauf sein, sich als Angehöriger eines solchen Volkes bekennen zu dürfen. Und ebenso wird einmal die Zeit kommen, in der die Kulturschändung, die unsere Gegner betreiben, in unserer Erinnerung weiterbrennt, von ihnen selbst aber als Schmach empfunden werden muß.

Gesündere Heime für die zerstörten Wohnungen

Ich weiß, meine lieben Volksgenossen, was dieser Krieg von euch fordert. Es gibt wohl keinen Menschen in irgend einem großen Lande der Welt, der sein Volk und dessen Heimat besser kennen kann, als ich Deutschland. All den deutschen Städten, die heute zertrümmert werden, bin ich nicht nur geschichtlich, sondern auch persönlich so unendlich lebensnahe gekommen. Ich war ihnen seit Jahrzehnten nicht nur in historisch-kulturgeschichtlicher und menschlicher Liebe verbunden, sondern auch am stärksten beteiligt am Schicksal ihrer künftigen Entwicklung. Allein gerade dies ist es, was mich auch dieses Leid etwas leichter tragen läßt, da ich mehr als ein anderer weiß, daß nicht nur das deutsche Volk als solches in seinem Willen immer wieder aus tiefer Not emporgestiegen ist, sondern daß dereinst als Abschluß dieser Zeit auch die deutschen Städte sich wieder aus ihren Trümmerhalden erheben werden zu neuen Plätzen deutscher Städteherrlichkeit. Der nationalsozialistische Staat wird mit seiner Energie und Tatkraft alles das, was heute der Zerstörung verfällt, in wenigen Jahren neu errichten. Unsere Städte werden in ihrem äußeren Bild gewaltiger und schöner sein als je zuvor. An die Stelle vernichteter Wohnkasernen werden gesündere Heime für den deutschen Menschen treten. Unsere sozialen und kulturellen Forderungen werden dabei eine bessere Berücksichtigung finden, als es bisher möglich gewesen war. Trotzdem werden wir viele unvergängliche Kunst- und Kulturdokumente nicht mehr besitzen und auch nicht wiederherzustellen in der Lage sein, vor allem aber können wir nicht ersetzen die Opfer an unzähligen teuren Menschen und den Verlust der von ihnen angesammelten und ihnen im Laufe eines langen Lebens liebgewordenen Erinnerungen. Allein alle diese großen Kostbarkeiten und kleinen Andenken werden am Ende doch – wenn schon keinen Ersatz – dann aber doch eine Entschädigung finden, nämlich die gemeinsame Erinnerung unseres Volkes an die Zeit des härtesten Schicksalkampfes, den ein Volk jemals tragen mußte und mit einem so gemeinsamen Heldentum getragen hat.

Das Jahr 1944 war das Jahr der schwersten Belastungen in diesem gewaltigen Ringen. Es war das Jahr, in dem aber auch einmalig bewiesen wurde, daß die bürgerliche Gesellschaftsordnung nicht mehr in der Lage ist, den Stürmen der heutigen oder gar der kommenden Zeit zu trotzen. Staat um Staat, der nicht den Weg zu einer wahrhaft sozialen Neugestaltung findet, wird den Weg in das Chaos nehmen. Das liberale Zeitalter ist gewesen. Die Meinung, durch parlamentarisch-demokratische Halbheiten diesem Völkersturm begegnen zu können, ist kindisch, genau so naiv wie Metternichs Methoden es waren gegenüber den sich durchringenden nationalen Einigungsbestrebungen des 19. Jahrhunderts.

Die Folgen des Fehlens einer wahrhaft sozialen neuen Lebensgestaltung sind das Fehlen des seelischen Widerstandswillens nicht nur bei ihren Völkern, sondern auch der moralischen Widerstandskraft bei ihren Führungen. In allen Ländern sehen wir, daß sich der Versuch einer Renaissance der Demokratie als völlig unfruchtbar erwiesen hat. Der wirre Knäuel dieser sich gegenseitig befehdenden politischen Dilettanten und militärischen Politiker einer versunkenen bürgerlichen Welt bereitet mit tödlicher Sicherheit den Absturz in das Chaos und damit jedenfalls in Europa in die wirtschaftliche und volkstummäßige Katastrophe vor. Wie überhaupt eines sich schon jetzt als wahr erwiesen hat: Dieser dichtest besiedelte Kontinent der Erde lebt entweder in einer Ordnung, die hei höchster Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten die größten Leistungen garantiert und unter stärkster Zähmung aller egoistischen Triebe deren Auswüchse verhindert, oder Staaten, wie wir sie in Mittel- und Westeuropa besitzen, sind lebensunfähig, das heißt, die Völker sind damit zum Untergang verdammt!

So sind in diesem Jahr nach dem Vorbild des königlichen Italiens Finnland, Rumänien, Bulgarien und Ungarn zusammengebrochen. Es ist aber in erster Linie ein Zusammenbruch als Ergebnis der Feigheit und Unentschlossenheit der Führungen. Diese selbst können in ihrem Handeln nur verstanden werden aus der korrupten und sozial-amoralischen Atmosphäre der bürgerlichen Welt heraus. Der Haß, der dabei von vielen Staatsmännern gerade dieser Länder dem heutigen Deutschen Reich gegenüber zum Ausdruck gebracht wird, ist nichts anderes als die Stimme des schlechten Gewissens, als eine Äußerung eines Minderwertigkeitskomplexes unserer Organisation einer menschlichen Gemeinschaft gegenüber, die ihnen unheimlich ist, weil sie erfolgreich Ziele vertritt, die ihrem wirtschaftlichen, begrenzten Egoismus und der damit verbundenen politischen Kurzsichtigkeit wieder nicht entsprechen.

Konsequente Ausgestaltung unseres Volkstumsstaates

Für uns aber, meine deutschen Volksgenossen, ist dies nur eine neue Verpflichtung, immer klarer zu erkennen, daß Sein oder Nichtsein einer deutschen Zukunft von der konsequenten Ausgestaltung unseres Volksstaates abhängen, daß alle die unermeßlichen Opfer, die unser Volk bringen muß, nur denkbar sind unter der Voraussetzung einer Gesellschaftsordnung, die mit allen Vorrechten aufräumt und damit das ganze Volk nicht nur zum Träger gleicher Pflichten, sondern auch gleicher Lebensrechte macht, die vor allem den gesellschaftlichen Wahngebilden einer überlebten Zeit einen unerbittlichen Kampf ansagt und an ihre Stelle die wertvollste Realität setzt, die es gibt, nämlich das Volk, jene durch gleiches Blut, gleiches Wesen und die Erlebnisse einer langen Geschichte verbundene Masse von Menschen, die ihre Entstehung als Substanz nicht irdischer Willkür zu verdanken haben, sondern dem unerforschlichen Willen des Allmächtigen. Die Einsicht in den moralischen Wert dieser unserer Überzeugung und die daraus resultierende Zielsetzung unseres Lebenskampfes geben uns und vor allem mir selbst die Kraft, diesen Kampf in den schwersten Stunden mit stärkstem Glauben und einer unerschütterlichen Zuversicht weiterzuführen. Diese Überzeugung bindet gerade das Volk in solchen Stunden aber auch an seine Führung. Sie hat dem Appell, den ich in diesem Jahr besonders eindringlich an das deutsche Volk richten mußte, die einmalige Bejahung sichergestellt.

Millionen Deutsche aller Berufe und aller Lebensstände, Männer und Frauen, Knaben und Mädchen, bis herab zu Kindern haben zum Spaten und zur Schaufel gegriffen. Tausende von Volkssturm-Bataillonen sind entstanden und im Entstehen begriffen. Divisionen sind neu aufgestellt, Volks-Artillerie-Korps, Werfer- und Sturmgeschütz-Brigaden sowie Panzerverbände wurden aus dem Boden gestampft, Jagdgeschwader wieder aufgefrischt und mit neuen Maschinen versehen, und vor allem die deutschen Fabriken haben durch die deutschen Arbeiter und Arbeiterinnen Einmaliges geleistet. Ihnen, das darf ich heute aussprechen, schließen sich immer mehr jene denkenden Menschen anderer Völker an, die als Arbeitskräfte in Deutschland das Wesen unserer sozialen Gemeinschaft erfassen. So wurde, was immer unsere Gegner zerschlagen haben, mit übermenschlichem Fleiß und einem Heldenmut sondergleichen wieder aufgebaut, und dies wird so lange geschehen, bis das Beginnen unserer Feinde eines Tages ein Ende findet. Der deutsche Geist und der deutsche Wille werden dies erzwingen! Das, meine Volksgenossen, wird einmal eingehen in die Geschichte als das Wunder des 20. Jahrhunderts! Ein Volk, das in Front und Heimat so Unermeßliches leistet, so Furchtbares erduldet und erträgt, kann daher auch niemals zugrunde gehen. Im Gegenteil: Es wird aus diesem Glutofen von Prüfungen sich stärker und fester erheben als jemals zuvor in seiner Geschichte. Die Macht aber, der wir dies allein verdanken, der jüdisch-internationale Weltfeind, er wird bei diesem Versuch, Europa zu vernichten und seine Völker auszurotten, nicht nur scheitern, sondern sich die eigene Vernichtung holen.

Ich möchte am Ende dieses Jahres nun all den unzähligen Millionen meiner Volksgenossen als der Sprecher der Nation und in diesem Augenblick auch als der Führer ihres Schicksals aus übervollem Herzen danken für alles, was sie erlitten, geduldet, getan und geleistet haben, den Männern und den Frauen, bis hinunter zu unseren Kindern in der HJ, in den Städten und Marktflecken, in den Dörfern und auf dem Lande. Ich möchte sie bitten, auch in Zukunft nicht zu erlahmen, sondern der Führung der Bewegung zu vertrauen und mit äußerstem Fanatismus diesen schweren Kampf für die Zukunft unseres Volkes durchzufechten. Was an mir selbst liegt, um den Erfolg zu fördern, wird, wie in der Vergangenheit, so auch in der Zukunft geschehen. Ich spreche daher jetzt weniger, nicht weil ich nicht reden will oder nicht reden kann, sondern weil meine Arbeit mir wenig Zeit zum Reden läßt und weil ich glaube, daß ich heute in jeder Stunde verpflichtet bin, zu sinnen und zu trachten, die Widerstandskraft unserer Armeen zu erhöhen, bessere Waffen einzuführen, neue Verbände aufzustellen und aus meinem Volk an Kräften zu bilden, was mobilisiert werden kann. Die Erleuchtung darüber, daß ich diese Zeit nicht geschlafen habe, wird meinen Gegnern vielleicht schon jetzt aufgegangen sein!

Im übrigen will ich euch, meine Volksgenossen, so wie in den langen Jahren des Ringens um die Macht, auch heute aufs neue versichern, daß mein Glaube an die Zukunft unseres Volkes unerschütterlich ist. Wem die Vorsehung so schwere Prüfungen auferlegt, den hat sie zu Höchstem berufen! Es ist daher meine einzige Sorge, mich abzumühen, um das deutsche Volk durch diese Zeit der Not hindurchzuführen und ihm damit das Tor in jene Zukunft zu öffnen, an die wir alle glauben, für die wir kämpfen und arbeiten.

Ich kann diesen Appell nicht schließen, ohne dem Herrgott zu danken für die Hilfe, die er Führung und Volk hat immer wieder finden lassen, sowie für die Kraft, die er uns gegeben hat, stärker zu sein als die Not und Gefahr. Wenn ich ihm dabei auch danke für meine eigene Rettung, dann nur, weil ich glücklich bin, mein Leben damit weiter in den Dienst meines Volkes stellen zu können. In dieser Stunde will ich daher als Sprecher Großdeutschlands gegenüber dem Allmächtigen das feierliche Gelöbnis ablegen, daß wir treu und unerschütterlich unsere Pflicht auch im neuen Jahr erfüllen werden, des felsenfesten Glaubens, daß die Stunde kommt, in der sich der Sieg endgültig dem zuneigen wird, der seiner am würdigsten ist: dem Großdeutschen Reiche!

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Quelle: Sonderdruck zu Mitteilungen der Deutschen Gesandtschaft in Bern. Rundschreiben No. 2. 13. Januar 1945

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 Auszug der Rede (Anfang und Ende):

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Hier die Rede im “Sonderdruck”:

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