Good Bye Mohammed

Hat Mohammed nie gelebt?

Ein populärwissenschaftliches Buch zur Islamgeschichte sorgt für Aufregung

»Annäherungen an die historische Wahrheit über die Entstehung und die Ursprungssprache des Korans, die Rolle eines arabischen Propheten namens Mohammed und die Herausbildung der Religion Islam haben in jüngster Zeit neue Impulse erhalten. Die muslimischen Überlieferungen werden verstärkt einer wissenschaftlichen Kritik unterzogen. So haben sich beispielsweise an der Universität Saarbrücken vor einigen Jahren Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammengeschlossen, um in Kooperation mit internationalen Forschern die frühe Islamgeschichte und den Koran genauer zu untersuchen, unabhängig von den methodischen Beschränkungen der traditionellen Orientalistik und den religiösen Vorgaben gläubiger Muslime. 

Good Bye Mohammed bestseller

So füllt das Buch von Pressburg eine Lücke. Es veranschaulicht wesentliche Aspekte der kritischen Islamforschung auf dem Niveau eines leicht lesbaren, wenngleich anspruchsvollen Sachbuches.

Der 252 Seiten umfassende Band ist flüssig geschrieben und angenehm zu lesen. Der Autor versteht es, pointiert zu formulieren. Den Stoff gliedert er didaktisch klug, sodass das Buch auch historisch interessierte Jugendliche ansprechen könnte. Zahlreiche gut ausgewählte Illustrationen erleichtern den Zugang zum Thema. Good Bye Mohammed ist eine Einstiegshilfe für alle, denen am gegenwärtigen Forschungsstand zur Entstehungsgeschichte des Islams und am besseren Verständnis der gegenwärtigen islamischen Welt gelegen ist. Das Buch hat das Zeug, ­traditionelle Überzeugungen geradezu auf den Kopf zu stellen und der islamischen Theologie erhebliches Kopfzerbrechen zu bereiten.«

Eckehard Peters, ehem. Ausländerbeauftragter der Landesregierung Thüringen Der Thüringer Ausländerbeauftragte Eckehard Peters hatte 500 Exemplare des Buches Good Bye Mohammed von Norbert Pressburg an Verantwortliche in Behörden und Schulen verteilt. Das rief umgehend die Heilige Inquisition der Political Correctness auf den Plan.

Buch im Giftschrank – Arbeitsplatz verloren – Buchbesprechung gelöscht!

Die Gesinnungsdiktatoren in Thüringen schlugen sofort zu. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Anja Siegesmund sagte: »Wir brauchen keinen kleinen Sarrazin in Thüringen.« Eckehard Peters wurde in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Auf Anweisung der Sozialministerin Heike Taubert (SPD) wurde die von Peters verfasste Besprechung zu Good Bye Mohammed von der Internetseite des Ausländerbeauftragten entfernt. Die Menschen in Thüringen, aber auch in ganz Deutschland, sollen offenbar das Buch nicht lesen und sie sollen auch keine differenzierten Meinungsäußerungen dazu zur Kenntnis nehmen. »Bei dieser Art Zensur fühlten sich manche Beobachter fatal an DDR-Verhältnisse erinnert«, schreibt die Zeitschrift imprimatur.

»Die Orientalistik scheint sehr zum Unterschied zur akribischen Erforschung der christlichen Quellen nie einen ernsthaften Versuch gemacht zu haben, Licht in die Frühzeit des Islam zu bringen. Es gibt keinen Beweis, dass Mohammed überhaupt gelebt hat.« Wiener Zeitung

»Mit seinem Buch erinnert der Autor an den Rückstand der historisch-kritischen Erforschung des Korans.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

4 Antworten auf „Good Bye Mohammed“

  1. Ein bisschen Licht ins Wirrwarr bringt dies hier; man sollte sich dafür wirklich mal 3 Stunden Zeit nehmen und sich das anhören:

    Gefällt mir

  2. Wenige Dinge sind so uninteressant, wie die Frage, ob der Mohammedaner-Prophet oder der Christengott tatsächlich gelebt haben! Entscheidend ist, daß sich heute in beiden Lagern Irre finden, die die ganze darum herum aufgeblühte Phantasie für bare Münze nehmen und in ihrem Namen Millionen abschlachten – die Christlinge vor einigen Jahrhunderten in Europa und Amerika, die Mohammedaner über die Jahrhunderte kontinuierlich. Wobei die Christlinge sich nur ein wenig dem Zeitgeist angepaßt haben – wenn sei könnten, wie sie wollten, würden sie auch heute noch eine ebensolche Blutspur hinter sich her ziehen.

    Es fällt auf, daß allein diese beiden semitischen Religionen (das Judentum mit seinem alttestamentarischen Vernichtungsauftrag fremder Völker schließen wir hier mal ein) diese Aggressivität gegen Menschen entwickelten, die ihnen nicht folgen – derlei abartiges Verhalten ist von keiner anderen Religion, und sicher keiner der Naturreligionen berichtet. Was lehrt, daß die ganzen Stifterreligionen abzulehnen sind – bis auf erwiesen Unschuldige, wie etwa den Buddismus. bei Budda scheint die asiatische Weisheit über dem paranoiden, megalomanen Streben einzelner Irrer, wie bei Christentum und Islam mit ihrem dreist angemaßten Universalanspruch, zu stehen.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.