Wochenrückblick…..paz34-14


Zum Weglaufen / Wann die Rasse eines Täters genannt werden darf, wie wir Integration gekonnt vereiteln, und wie Erdogan unser »Freund« wurde

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Die Erschießung eines 18-Jährigen durch einen Polizisten hat das US-Städtchen Ferguson bei St. Louis in bürgerkriegsähnliche Zustände gestürzt und erschüttert die gesamten Vereinigten Staaten. Wie es zu den Schüssen kam, wissen wir noch nicht. Kein Wunder: Die Ermittlungen laufen ja gerade erst an.

Verwunderlich ist, was wir – auch aus den deutschen Medien – sofort erfahren haben. Nämlich, dass der Erschossene ein Schwarzer war und der Schütze weiß ist. Das erstaunt: Ansonsten winden sich unsere Blätter mit allen Mitteln um die Nennung irgendwelcher rassischen, ethnischen oder ähnlichen Eigenschaften im Zusammenhang mit mutmaßlichen Straftaten. Es sollten schließlich keine „Vorurteile bedient“ oder gar „geschürt“ werden, heißt es zur Begründung. Daher steht wohl auch fest, was man geschrieben hätte, wenn der Schütze schwarz und der Erschossene weiß gewesen wäre. „Polizist erschießt Jugendlichen“, was sonst.

Vorurteile behindern bekanntlich die Integration von Zuwanderern und deren Kindern und Enkeln. Um deren Integration ringt die Politik seit Jahrzehnten und wundert sich immer aufs Neue, warum das Projekt so schlecht gelingt. Dabei kommen wir ihnen doch entgegen, wo es nur geht: Sprachsensible Experten haben sogar das „Kiezdeutsch“ der Jungtürken aus den Brennpunktvierteln zur „Bereicherung unserer Kultur“ erhoben. Nun staunen Bildungsexperten, dass die jungen Zuwanderer immer schlechter Deutsch sprechen. Dass dazu auch beigetragen haben könnte, dass sprachsensible Experten bildungsabstinentes Gebrabbel zur „Kultur“ geadelt haben, darauf kommen wir der Politischen Korrektheit zuliebe natürlich nicht. Doch warum sollte man denn richtiges Deutsch lernen, wenn „Äy Digger, isch geh Disco“ auch Sprachkultur ist?

Es kommt noch interessanter. Neuköllns deutschlandweit bekannter Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky schlägt Alarm. Die jungen Zuwanderer interessierten sich nicht nur nicht für richtiges Deutsch, ihnen sei auch das Land, in dem sie leben, völlig wurscht. Sie interessierten sich weder für die Kultur noch für die Geschichte Deutschlands.

Einen Grund dafür – womöglich den Hauptgrund – nennt er selbst. Putzigerweise, ohne es zu bemerken. Wenn sich vor allem muslimische Jugendliche nicht für deutsche Geschichte interessierten, dann stehe, jammert Buschkowsky, „ein Lehrer doch auf verlorenem Posten, wenn er von den Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nazis erzählt“.

Die Äußerung lässt tief blicken. Auch andere Länder bemühen sich um die Integration ausländischer Neubürger. Und auch sie benutzen dafür den Geschichtsunterricht. Um die Ankömmlinge für die neue Heimat zu begeistern, berichten sie ihnen von den Großtaten der Vorväter, von Helden, vergangenem Glanz und kulturellen Errungenschaften. Manchmal werden auch weniger helle Punkte der eigenen Historie erwähnt, im Vordergrund aber steht immer das Strahlende. Schließlich ist der Zweck der Übung, dass sich die Einwanderer geradezu danach drängen, Teil ihres neuen Landes zu werden.

Über Deutschland könnten wir denen zum Beispiel erzählen, dass kein Volk der Welt so viel zur klassischen Musik beigetragen hat wie die Deutschen. Oder wie sich unsere Vorfahren über 2000 Jahre hinweg erfolgreich gegen meist massiv überlegene Aggressoren gewehrt haben: Römer, Hunnen, Ungarn, Wikinger, Tataren, Dänen, Türken, Franzosen oder (etwa im 30-jährigen Krieg) auch gleich halb Europa. Dass wir trotzdem immer wieder aufgestanden sind und heute sogar als die Nummer eins in Europa gelten. Und dass Deutschland erst in der allerjüngsten Vergangenheit selbst Aggressor geworden ist. Dass es dies aber – im Gegensatz zu den allermeisten Aggressoren der Welt! – ernsthaft bereut.

Auch könnten wir den sagenhaften Beitrag der Deutschen zum technischen Fortschritt und zur Wissenschaft vor den Zuwanderern ausbreiten. Oder, dass man uns Pioniere des Umweltschutzes nennt und die bedeutendste Philosophen-Nation seit den alten Griechen und Römern. Dass unser Wappentier direkt auf den römischen Adler zurückgeht, wir also buchstäblich die Siegelbewahrer des antiken Abendlandes sind.

Ja, wir hätten den Neulingen einiges zu erzählen, und wir dürften zuversichtlich sein, dass sich viele unter ihnen unwiderstehlich angezogen fühlten. Davon sagen wir ihnen aber nichts. Stattdessen: Vernichtungslager, deutsche Verbrechen, deutsche Schuld. Eine Story zum Weglaufen. Dass die jungen Immigrantenkinder keinerlei Neigung verspüren, uns in diesen rabenschwarzen Abgrund hinterher zu springen, darf eigentlich nicht wundern. Da blicken sie lieber (je nach Charakter spöttisch oder mitleidig) auf uns hinab und sind froh, dass wir da unten allein bleiben. Doch selbst ein so alltagserfahrener Mann wie Buschkowsky scheint diesen simplen Zusammenhang nicht erkennen zu wollen.

Vielleicht sollten wir generell darüber nachdenken, ob unsere Rezepte zur Völkerverständigkeit stimmen. Die tägliche Selbstbezichtigung, mit der wir auch unsere Zuwanderer anöden, sollte uns Deutsche ja eigentlich sympathischer erscheinen lassen. Offenbar tritt das Gegenteil ein.

Auch hatten wir gedacht, je näher wir die Völker zueinander bringen oder sogar durchmischen, desto mehr werden sie einander lieben lernen. Die Wirklichkeit: Vor 50 Jahren war das Deutschlandbild der Türken makellos, die Deutschen verloren ihrerseits über „die Türken vor Wien“ schon seit Generationen kein Wort mehr und rühmten stattdessen viel lieber die Waffenbrüderschaft im Ersten Weltkrieg.

Nach drei Generationen „Näherbringen“ ist das Verhältnis derart am Hund wie tatsächlich seit der Belagerung Wiens nicht mehr. In der Euro-Zone erleben wir, ganz ohne Massenzuwanderung, etwas Ähnliches. Je mehr sie miteinander verwoben werden, desto gereizter reagieren die einst harmonischen Völker auf einander.

Daher ist die Sache mit dem BND wohl auch nur noch ein Tropfen im Ozean der gezüchteten Zwietracht. „Freunde belauscht“, entrüsten sich Medien. Freunde? „Freund“ Erdogan lässt seit Jahren keine Gelegenheit aus, uns eins überzuziehen. Assimilation nannte er (bei einer Rede in Deutschland!) Völkermord, predigt also eine Art Rassentrennung, auf dass sich seine edlen Türken ja nicht mit dem germanischen Pöbel gemein machen mögen. Deutsche Soldaten, die zum Schutz der Türkei vor einem Übergriff der syrischen Turbulenzen nach Anatolien entsandt worden waren, wurden dort massiv bedrängt. Wie hieß es doch gleich: Gott schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütz’ ich mich selbst!

Wie man sich Freunde macht, scheint umstrittener denn je. Wir dachten ja immer, unsere großzügigen Zuwendungen für Asylbewerber würden uns als leuchtender Ausdruck unserer Humanität gutgeschrieben. Nicht mal das klappt.

Nicht nur, dass manche Asylbewerber mittlerweile einen Sport daraus gemacht haben, uns mit immer neuen Beschwerden und Forderungen zu piesacken. Jetzt kriegen wir auch noch aus einem Herkunftsland was zwischen die Hörner. Serbiens Ministerpräsident schimpft, die 500 bis 600 Euro monatlich, die Asylbewerber bei uns bekämen, seien viel mehr als der Mindestlohn in Serbien. „Das ist ein großer finanzieller Anreiz. Sie kommen nicht, um Asyl zu erhalten, sondern um Geld zu nehmen“, wird er zitiert.

Schwadroniert da etwa einer von „Sozialtourismus“? So etwas wollen wir nicht hören. Er wird auch nichts erreichen. Wir werden weiter zahlen und uns dafür beschimpfen lassen. Wir werden weiter unsere Geschichte schwarz in schwarz malen und uns wundern, dass keiner zu uns stoßen will. Warum? Vermutlich, weil wir gar nicht mehr wissen, dass es auch anders geht.

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Hans Heckel paz 34-14

Serie Ostdeutschland aktuell: Königsberg: Zwischen Hoffen und Bangen


Was der beginnende Handelskrieg zwischen Russland und dem Westen für das Königsberger Gebiet bedeutet

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Die gegen Russland gerichteten EU-Sanktionen und die russischen Gegensanktionen treffen nicht nur die Metropole Moskau, sondern wirken sich auch auf die Provinz aus. Im Königsberger Gebiet sieht die Bevölkerung die Lage noch gelassen, auch wenn mit drastischen Preiserhöhungen gerechnet wird. Regionale Produzenten wittern ihre Chance, während andere vom Kleinen Grenzverkehr profitieren.

Von dem von Wladimir Putin verordneten Einfuhrverbot als Antwort auf die Sanktionen des Westens sind Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, Fisch, aber auch Milchprodukte, Gemüse, Obst und Nüsse betroffen. Eine Ausnahme gibt es für Kindernahrungsmittel. Auch Waren, die Russen selbst im Ausland kaufen und nach Hause mitnehmen, finden den Weg auf den russischen Markt. Den Massenmedien wurde indes verboten zu berichten, dass italienischer Schinken, französischer Käse und norwegischer Lachs aus den Läden verschwinden werden. Die Königsberger reagieren ironisch auf solche Verbote.

Im Königsberger Gebiet sind Waren aus Litauen und vor allem aus Polen ein wichtiger Bestandteil der Versorgung. Polnische Äpfel und litauische Milch trifft man in jedem Haushalt an. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Lebensmittelembargos wurde deshalb in Königsberg eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des stellvertretenden Gebietsregierungschefs Konstantin Suslow gebildet, um die Lebensmittel- und Verbrauchermärkte zu beobachten.

Auch in Moskau macht man sich über die Exklave Gedanken. „Falls nötig, muss die Frage von Beschränkungen des Imports von landwirtschaftlichen Produkten und Gegenständen des täglichen Gebrauchs in das Königsberger Gebiet aus Ländern, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben, einzeln betrachtet werden“, erklärte Landwirtschaftsminister Nikolaj Fjodorow, „Situationen wie in Exklaven erfordern … vielleicht auch individuelle Ansätze.“

Bis zum 1. September will die Gebietsregierung einen Plan aufstellen, der die besonderen Folgen eines Importverbotes für die Exklave berück­sichtigt. Bislang gibt sich die regionale Regierung optimistisch. Es heißt, unter schwierigen Bedingungen könne das Gebiet seinen Agrarsektor aktiv entwickeln.

Der Gebietsminister für Industriepolitik, Wirtschaftsförderung und Handel, Dmitrij Tschemakin, sagte, dass die Frage der Versorgungssicherheit bereits mit den Direktoren der größten Einzelhandelsketten und Lieferanten diskutiert worden sei. Seinen Angaben zufolge beträgt der Anteil der importierten Lebensmittel im Königsberger Gebiet nur einen „unbedeutenden“ Anteil von 15,8 Prozent.

Inzwischen sind aus den Läden allerdings Nektarinen, Mangos, Kiwis, Pfirsiche und Pflaumen verschwunden, die vor allem aus dem benachbarten Polen kamen, aber auch aus Spanien. Die Inhaber von Einzelhandelsketten versichern, dass sie bald andere Lieferanten finden würden. Man hofft vor allem auf Serbien, die Türkei und Mazedonien, die sich als Nicht-EU-Mitglieder nicht an die Sanktionen halten müssen. Von dort gibt es bereits mehr Lieferungen ins Königsberger Gebiet. Die geografische Nähe zu Weißrussland erlaubt es, heimische Früchte und Gemüse von dort zu beziehen. Die weißrussischen Landwirtschaftsbetriebe beteuern, den Bedarf des Königsberger Gebiets vollkommen abdecken zu können. Die Gebietsregierung führt täglich Preiskontrollen durch, damit Händler die Situation nicht ausnutzen. Inwieweit die Preise steigen werden, schätzen Händler, Behörden und Verbraucher unterschiedlich ein. Einzelne Produkte könnten 15 bis 25 Prozent teurer werden, weil ein weiterer Transportweg höhere Kosten verursacht. Zurzeit ist es in Königsberg noch ruhig, weil niemand ernsthaft mit Lebensmittelknappheit rechnet. In den öffentlichen Medien dis­kutieren Experten über die Lage und geben die unglaublichsten Vorhersagen und Spekulationen zum Besten.

Befragt man die Menschen auf der Straße, zeigt sich ein anderes Bild. Die Rentnerin Natalja Petrowna beispielsweise geht alle zwei bis drei Tage zum Zentralmarkt einkaufen. Beim Blick auf die Gemüseauslage reagiert sie emotional: „Wir haben auch früher schon wenig und einfach gegessen. Wofür brauche ich Köstlichkeiten wie französischen Käse. Es gab nicht so viele veränderte Produkte mit künstlichen Zusätzen.“

Eine Frau mittleren Alters vor einem Regal mit Milchprodukten starrt auf das Etikett der Verpackung. Sie holt aus der letzten Reihe einen Kefirbecher hervor. Viele Händler etikettieren abgelaufene Produkte über Nacht um. Mit ironischem Lächeln sagt die Frau: „Das, was verdorben ist, wird in Salaten und Soßen verarbeitet und dann verkauft. Dank des Embargos wird es weniger abgelaufene Produkte geben, weil es sie dann überhaupt nicht mehr gibt.“

Michail und Olga befürchten, dass der Kleine Grenzverkehr mit Polen geschlossen wird. „Für den persönlichen Bedarf kann man dort einkaufen. Deswegen fahren wir mit dem Bus nach Danzig oder Allenstein. Hauptsache, der Kleine Grenzverkehr wird nicht dicht gemacht. Wir fahren fast jedes Wochenende, deshalb ist das Einfuhrverbot für diese Bauern von Nutzen. Sie werden uns ihre Äpfel halt bei sich in Polen verkaufen.“

Findige Königsberger haben ein neues Geschäftsmodell entdeckt: Aus Polen oder Litauen mitgebrachte Waren verkaufen sie direkt aus dem Kofferraum ihres Autos. Bereits 300 solcher „Fliegenden Händler“ wurden im Königsberger Gebiet gezählt. Sergej, der lange bei einer Spedition gearbeitet hat und heute beim Zoll beschäftigt ist, erzählt: „Sie vereinbaren mit dem Zoll, dass sie die Waren einführen, indem sie Etiketten ändern, Pakete umpacken, um so auch weiter Produkte aus Europa … einführen zu können. Meistens finden unsere Leute Umwege. In Königsberg gibt es eine ganze Reihe von Importunternehmen, die damit gutes Geld machen, und keiner von ihnen hat vor, darauf zu verzichten. Die Preise werden natürlich steigen, aber das Angebot wird kaum geringer werden.“ Während große Importeure sich über die erschwerte Lage beklagen, hoffen kleine Betriebe auf ihre Chance, indem sie Nischen besetzen. Die Bauern wollen mehr Äpfel und Erdbeeren anbauen. Es gibt noch viele brachliegende deutsche Apfelgärten, die man rekultivieren könnte.

Nikolaj Semjonowitsch hat einen landwirtschaftlichen Betrieb im Raum Labiau: „Früher haben die Handelsketten unsere Waren nicht abnehmen wollen, weil sie die ausländischen bevorzugten. Wir mussten unsere auf den Märkten oder an der Straße verkaufen, von Autos aus, und am Wochenende auf Jahrmärkten. Ich hoffe, dass sie jetzt keine Wahl haben. Deswegen wird es uns besser gehen. So denke nicht nur ich, sondern so denken auch meine Kollegen.“ Jurij Tschernyschew

Experten sind pessimistisch

Die Erwartungen der meisten Experten fallen pessimistischer aus als die der Bevölkerung. Sie rechnen damit, dass Waren, die von den Sanktionen betroffen sind, um 20 Prozent teurer werden, weil selbst, wenn schnell Ersatzhändler gefunden werden sollten, die Lieferwege zum Teil erheblich länger würden, wenn beispielsweise Tomaten aus Aserbaidschan oder Gemüse aus der Türkei statt aus Polen und Litauen kämen.

Zudem treffen die Sanktionen des Westens über die Endverbraucher hinaus auch örtliche Weiterverarbeitungsbetriebe. In der Region gibt es über 200 große und kleine Firmen, die auf die Weiterverarbeitung importierter Rohstoffe spezialisiert sind. Vor dem Embargo wurden jährlich 100000 Tonnen Schweinefleisch aus der EU verarbeitet, 60 bis 70 Prozent der Milchprodukte, 44 Prozent des Gemüsebedarfs und 40 Prozent des Geflügelfleisches wurden importiert. Zwei Kombinate mit einem Umsatz von umgerechnet 124 Millionen Euro verarbeiten norwegischen Lachs. Polnische Äpfel deck­ten 70 Prozent des Bedarfs.

Die Experten halten es für illusorisch zu glauben, dass die Region in kürzester Zeit diese Lücken ausfüllen könnte. Eine Versorgung aus eigener Kraft ist frühestens – und dann auch nur teilweise – ab 2015 möglich, da der Anbau von Obst und Gemüse Zeit braucht. Apfelbäume zum Beispiel tragen erst nach fünf bis sechs Jahren Früchte.

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MRK paz 34-14

Haben Sie Mut, sich Ihres Verstandes zu bedienen!… von Eva Hermann


Reihe: Frei gedacht Eva Herman

von Eva Herman

George Orwell beschreibt in seinem Buch „1984“, wie man durch ständige Wiederholungen in den Medien auch die größten Unwahrheiten zur Wahrheit umgestaltet. Unsere Zeit strotzt nur so von Beispielen. Ob es um vermeintliche Terrorstaaten geht, gegen die man sich „verteidigen“ müsse, ob um angebliche CO2-basierte Klimaerwärmungen, um „gefährliche“ Pandemien oder um den modernen Feminismus. Die Auflistung lässt sich unendlich fortsetzen. Wir spüren, da stimmt etwas nicht. Doch was tun wir?

In jedem Zeitalter lebten wir Menschen im Korsett gewisser Paradigmen. Mit jeder Epoche änderten sich offizielle Denkweisen wieder nach dem Motto: Was gestern richtig war, muss heute lange nicht mehr stimmen. Stets wurde man „moderner“ im Wandel der Zeiten. Heute geht der Wechsel viel schneller, manchmal reicht eine Generation nicht mehr aus, um die Gesellschaft in völlig neue Weltbilder überzuwechseln. Können wir noch folgen? Was gestern normal war wie zum Beispiel eine Familie mit Mutter, Vater und Kind, ist heute Patchwork gewichen, das ist jetzt normal, also die Norm. Oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Wer heute beklagt, dass dieses neue Weltbild seiner Empfindung Probleme bereitet, der muss mit einer Klage rechnen: wegen Homophobie, wegen Sexismus. Weil hier die Gesetzesbandagen immer straffer angezogen werden, schweigen die meisten Leute. Sie überhören ihre Empfindung lieber, bevor sie Probleme kriegen. Wohin führt das?

Ein weiteres modernes Dogma betrifft eine ganz natürliche Einrichtung unserer Schöpfung: Es geht um den Begriff Mutter. Während dieser die Frauen in allen zurückliegenden Jahrhunderten stolz machte, schämen sich heute viele dafür und wollen es nicht mehr sein: Denn wer Karriere machen will, kann sich nicht mit diesen unwichtigen Dingen aufhalten wie dem Muttersein. Wofür sind denn sonst die Krippen da? Wer Mütter heute gut findet, setzt sich sogar dem Vorwurf des Sexismus aus, oder er gilt als ultrarechtsextrem. Der Begriff Mutter und auch Vater soll nun aus der EU-Behördensprache entfernt werden. Noch überlegt man, wie man sich dem US-amerikanischen Vorbild nähern könnte, wo die Ämter nur noch von „Parent 1“ und „Parent 2“ sprechen.

All diese familienpolitischen Neusprechs und Neulebs verdanken wir der vor einigen Jahrzehnten erfundenen Gender-Forschung, einem Buchstabengewirr, einer Aneinanderreihung willkürlich hingeworfener Wortbrocken, die, aus welchem Blickwinkel auch immer betrachtet, einfach keinen Sinn machen. Wer einmal versuchte, eine behördliche Genderschrift zu lesen, weiß, wovon ich rede. Es gibt auch Genderforschung für Krippen und Kindergärten, Gender für Schulen, Firmen, Altersheime und so weiter. Wir sollen jetzt lernen: Genderforschung ist richtig! Egal, was die Empfindung dazu sagt. Und was sagt die?

Ja, ja, die Forschung: Nahezu alle unsere Denkmuster basieren auf Annahmen und Forschungsergebnissen, die man zum Dogma erhebt beziehungsweise zu einem Paradigma, was nicht ganz so hart klingt. Wie oft aber stellt sich immer wieder heraus, dass die Forschungen nicht ausreichend waren oder als schlicht falsch bezeichnet werden müssen. In Oslo hat man jetzt das Gender-Institut wieder geschlossen, weil man einsah, dass diese Forschung reiner Unsinn ist. Hierzulande sind wir noch nicht so weit. Die Funktionäre und Nutznießer der bestehenden (Un)Ordnung sind natürlich alles andere als objektiv, wenn es darum geht, ein System aufgrund neuer Erkenntnisse zu verändern oder gar komplett zu erneuern. Schließlich hat man sich am Futtertrog gut eingenistet …

Wie finden wir uns in diesem Irrgarten zurecht? Wer hilft bei einer objektiven Aufklärung? Warum tun wir es nicht selbst? Warum fragen wir nicht unsere Empfindung, die meist ziemlich gut Recht von Unrecht, Wahrheit von Lüge, objektive Information von platter Propaganda zu unterscheiden in der Lage ist? Natürlich ist es im ersten Augenblick bequemer, jeden noch so widersprüchlichen Unsinn der Experten kritiklos zu übernehmen. Durch die mittlerweile gigantischen Propagandamaßnahmen der Machtsysteme, die von den Dogmen gut leben, die sie selbst initiierten, lassen sich die Menschen immer wieder gerne einlullen. Doch warum diese geistige Trägheit? Haben wir verlernt, selbst zu prüfen?

Schauen wir in unser hochgelobtes Bildungssystem. Kleinkinder in Krippen sollen bilingual aufwachsen, heißt es. Das sei besser für das Sprachverständnis der Kleinen. Die Politiker strahlen, die Eltern versuchen, alles richtig zu machen. Frühkindliche Bildung, das ist ja prima. Und? Was sagt Ihre Empfindung? Ist es richtig, dass die Zweijährigen Englisch lernen? Zu früh, meinen Sie? Ja, da haben Sie wohl recht: Denn es bleibt eh nichts hängen, was man in diesem Alter an zusätzlichen Sprachkenntnissen aufnimmt, außer, das Umfeld spricht mit den Kindern rund um die Uhr Englisch. Dann hakt es aber mit der Muttersprache. Warum sagen wir nichts? Warum vertrauen wir unserer inneren Stimme nicht? Weil es bequemer ist zu schweigen?

Oder lassen wir die Empfindung hier doch einmal zu Wort kommen: Wir tragen Kleidung, die von geschickten Kinderhänden in Indien hergestellt wurden. Wir wissen alle, wie gnadenlos unsere Umwelt im Interesse des Profits zerstört wird, und wir kennen die unsäglichen Tiertransporte, bei denen wir am liebsten wegsehen.

Was sagt Ihnen bei diesen Beispielen Ihre Empfindung? Sind sie gerecht im Sinne der Schöpfung, der Naturgesetze? Die bequeme Aussage, dass man gegen „die da oben“ ja nichts tun könne, läuft ins Leere. Verantwortlich für die weltweite Dramatik sind wir selbst, denn es gehören zwei Gruppen zu diesem zynischen Spiel: diejenigen, die es tun, und jene, die es zulassen.

Weiteres Beispiel sind die alltäglichen propagandistischen Abrichtungen der Massenmedien, und zwar zum Thema Wirtschaft. Unsere betriebswirtschaftliche Ordnung basiert in erster Linie auf reinem „Profitstreben“. Die Fachsprache in den Chefetagen der Firmen ist als nahezu militärisch einzuordnen. „Wir müssen Marktanteile erobern“, „Die Konkurrenz bricht in unsere Absatzmärkte ein“ oder „Mit unserer neuen Werbestrategie eliminieren wir unseren Konkurrenten und kaufen ihn auf“ … das sind nur drei kleine ganz normale Beispiele.

Doch was meldet unser natürliches Empfinden bei diesen Aussagen? Spüren wir eine positive Resonanz, oder erkennen wir ein destruktives Dogma, welches das Wohl von Mensch und Unternehmen längst aus den Augen verloren hat?

Haben wir uns schon so sehr daran gewöhnt, Ja und Amen zu sämtlichen Dogmen zu sagen, die man uns täglich wortreich und machtvoll aufbrummt? Haben wir verlernt, unserer Intuition zu vertrauen? Sind wir nicht mehr in der Lage, unsere ureigenen Interessen, unsere Meinung durchzusetzen? Oder warum lassen wir uns für dumm verkaufen, ohne überhaupt noch zu zucken?

Ist der laufende Niedergang der menschlichen Zivilisation noch aufzuhalten? Es liegt an uns … Findet die Menschheit nicht zu einem Abgleich zwischen Geist und Verstand zurück, wird sie in sehr absehbarer Zeit ihren finalen Niedergang erfahren.

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paz 34-14

 

Berlin: Christen müssen fliehen


Berlin…immer wieder Berlin…dieses rot-grün-versiffte Gebilde…wie dumm müssen die „Normal“-Berliner sein, dass sie angesicht stets zunehmender Probleme, keine Partei wählen, die Hilfe bringen könnte…siehe z.B. die PRO-Partei oder entsprechende pro-deutsche Polit-Landschaften……oder wählen sie doch die „Richtigen“, aber die Wahllokale wählen selber wer gewählt wird? Nur mal so…als Idee…

Wiggerl

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Rund 100 muslimische Tschetschenen haben am 7. August im „Asylbewerberheim“ Berlin-Marienfelde 30 christliche Syrer teilweise krankenhausreif geprügelt. Nachdem wegen wiederholter Übergriffe mehrfach die Polizei anrücken musste, flohen die bedrohten syrischen „Asylbewerber“ schließlich in die katholische St. Laurentius-Kirche in Berlin-Tiergarten.

Die Furcht vor weiteren gewalttätigen Angriffen führte zur Weigerung der Syrier, in das Heim nach Marienfelde zurück-zukehren. Erst durch den Einsatz von 80 Polizeibeamten konnte die Lage im „Asylbewerberheim“ beruhigt und der Einsatz gegen 3 Uhr beendet werden.

Acht Tatverdächtige wurden festgenommen und nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die Polizeibeamten fertigten Anzeigen wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung.

Die Sozialverwaltung will versuchen, für die Tschetschenen ein anderes Heim zur Unterbringung zu finden.

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N.H. paz 34-14

Berlin: Welle von brutalen Exzessen erschreckt die Hauptstadt – Justiz bleibt zahm


Gab es bisher noch Medien die zumindest das Aussehen der Täter oder den Begriff „Südländer“…“Osteuropäer“ beschrieben bzw verwendeten, so fällt die bis vor einigen Monaten noch recht vorbildlich aufklärende PAZ Preußische Allgemeine Zeitung, mit folgendem Artikel in’s bodenlos Negative.

Bei dieser Form der Berichterstattung können wir in Zukunft auch auf die PAZ verzichten. Dieser Trend ist bei der „Junge Freiheit“ auch zu erkennen, wenn auch noch nicht in einem dermaßen auffälligen Artikel wie bei der PAZ.

Das Gefahrenpotenzial, dass zu 95% von Immigranten begangen wird, bleibt völlig unerwähnt. Der Bürger wird verdummt und in die Irre geführt durch den offiziell erlaubten Begriff „Jugendlicher“.

Dieser Begriff beschuldigt automatisch in erster Linie die deutschen Jugendlichen, weil ja von der Herkunft nicht gesprochen wurde…..

Der Leser reagiert in den meisten Fällen brav in seiner neugezüchteten Auffassungsgabe…und schon wieder sind es die bösen Deutschen….

Nein, mit diesem Artikel hat sich die PAZ keinen Gefallen getan.

Wir haben mit Bekannten aus Berlin, aus den betroffenen Gegenden gesprochen und es besteht kein Zweifel an der Herkunft der Täter…s.o.

Wiggerl

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Gewalt in S-Bahnen eskaliert

Berlin:

Die blanke Angst fährt mit. Innerhalb weniger Wochen hat sich in den Zügen der Berliner S-Bahn und auf den Bahnhöfen eine Serie brutaler Gewalttaten abgespielt. Hemmschwellen scheinen die verrohten Täter ebenso wenig zu kennen wie Furcht vor Polizei und Justiz.

So dürfte man sich bei der Deutschen Bahn das runde Jubiläum der Berliner S-Bahn ganz gewiss nicht vorgestellt haben. 90 Jahre nachdem im August 1924 zwischen Berlins damaligem Stettiner Bahnhof und dem märkischen Bernau nordöstlich der Hauptstadt der Betrieb aufgenommen wurde, sorgt eine Serie von Gewaltexzessen in Zügen und Bahnhöfen der S-Bahn für schockierende Schlagzeilen. Vorläufiger Tiefpunkt ist der Tod eines Rentners, der im Unfallkrankenhaus seinen Verletzungen erlag.

Am helllichten Tag hatte ein männlicher Täter den 72-Jährigen am S-Bahnhof Grünbergallee am Südostrand der Stadt ins Koma geprügelt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Rentner am 6. August am Bahnhof Altglienicke in einen S-Bahnzug gestiegen und nur eine Station weit gefahren, um in der Nähe des Tatorts einzukaufen. Im Treppenaufgang des S-Bahnhofs Grünbergallee war der Mann angegriffen und mit Faustschlägen niedergeschlagen worden.

Der tragische Tod des Rentners ist nur der jüngste Fall in einer ganzen Serie von Gewalttaten, die sich innerhalb weniger Wochen ereignet hat: In der S-Bahn-Linie 7 zwischen den Bahnhöfen Grunewald und Nikolassee prügelten zwei Jugendliche am 27. Juli einen 57-jährigen Sicherheitsmitarbeiter ins Krankenhaus, nachdem dieser sie aufgefordert hatte, nicht im Abteil zu randalieren. Die Schläger wurden kurz darauf gefasst, weil einer der Jungen sein Handy verloren hatte.

Nur zwei Tage später, in der Nacht zum 29. Juli, überfielen fünf Jugendliche einen schlafenden Mann in der Linie S5 zwischen Friedrichsfelde-Ost und Biesdorf und prügelten ihn ebenfalls krankenhausreif. Ein Grund für die Attacke ist bisher nicht erkennbar.

Am 30. Juli schlugen ein Jugendlicher und ein Kartenkontrolleur auf dem S-Bahnhof Schichauweg aufeinander ein – der Junge war beim Schwarzfahren erwischt worden. Der Vorfall kann beispielhaft für eine Entwicklung stehen: Die Gewalttäter zeigen nicht einmal gegenüber Bundespolizei oder bahneigenem Sicherheitspersonal Respekt. So beleidigte am 10. Juli ein Jugendlicher zwei Bundespolizisten am S-Bahnhof Ostkreuz und lieferte sich auch noch ein Handgemenge mit den Beamten.

Wie weit die Hemmschwelle mittlerweile gesunken ist, macht eine Gewalttat deutlich, die sich am 17. Juli zugetragen hat. Auf dem Bahnhof Halensee war ein Zugführer der S-Bahn von einem Täter bis zur Bewusstlosigkeit zusammengeschlagen worden. Auch als der 42-jährige Mann bereits am Boden lag, trat der Täter weiter zu. Zeugen versuchten noch, den Schläger festzuhalten, ihm gelang aber zunächst die Flucht.

Vorangegangen war eine Situation, die in Berlin mittlerweile fast zum Normalfall geworden ist. Um einer Bekannten noch den Zutritt zu einer schon abfahrbereiten S-Bahn zu verschaffen, hatte der Täter einfach eine Waggontür blockiert. Inzwischen ist er gefasst und auch geständig. Polizeibeamte fanden in der Wohnung des Mannes mehrere Dokumente, die dem Vernehmen nach auf die Verwendung verschiedener Identitäten hinweisen.

Sowohl in diesem wie in den anderen bekannt gewordenen Fällen sind bei den Tätern kaum noch moralische Hemmschwellen erkennbar. Dass Fahrscheinkontrolleure darauf gefasst sein müssen, von ertappten Schwarzfahrern mit einem Messer bedroht zu werden, scheint mittlerweile fast Alltag zu sein. Inzwischen scheint jedoch auch das Einprügeln auf Wehrlose wie Rentner oder Schlafende keine Seltenheit mehr. Weder die Anwesenheit von Zeugen noch drohende Strafen schrecken ab.

Ganz offensichtlich wird dies bei einem anderen Kriminalitätsphänomen, das in den S-Bahnzügen ebenfalls immer mehr um sich greift. Nach Angaben der Bundespolizeidirektion Berlin hat die Zahl der von Bahnreisenden angezeigten Taschendiebstähle drastisch zugenommen. Gestohlen wird dabei alles, was irgendwie zu verkaufen ist, so Jens Schobranski, Sprecher der Direktion. Zu beobachten ist dabei, dass die Täter einen neuen Dreh gefunden haben, um an die Wertgegenstände ihrer Opfer zu kommen. Vor allem nachts schlitzen Diebe innerhalb weniger Sekunden mit scharfen Messern die Bekleidung oder die Taschen schlafender Fahrgäste auf. Wenn die Opfer den Diebstahl bemerken, sind die Täter längst verschwunden.

Erstaunlicherweise lassen Äußerungen von Polizeifahndern in der Berliner Presse darauf schließen, dass die Täter, die mit Teppichmessern auf Beutezug in den Berliner Bahnen gehen, durchaus einschlägig bekannt sind. Als Problem hat sich allerdings herausgestellt, dass die Diebe die Justiz kaum fürchten müssen. Mit dem Nachweis eines festen Wohnsitzes sind die Täter zügig wieder auf freiem Fuß. Kommt es zu einer Verurteilung, dann müssen häufig nur 50 Tagessätze zu je drei Euro gezahlt werden. „Die 150 Euro holen sie mit einer Diebestour schnell wieder rein“, so ein Fahnder gegenüber der „Berliner Zeitung“.

Norman Hanert PAZ 34-14