Kurznachrichten 33-14. KW –—– der allgemeine GRÜNE- Globale- “EU”- Wahnsinn


■ Völlig absurd:

In Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit 777500 Menschen arbeitslos, davon sind mehr als 300000 Langzeitarbeitslose. Hinzu kommen Zehntausende jugendliche Arbeitslose, welche aus politischen Gründen mit Beschäftigungsprogrammen aus der Statistik genommen werden. Und: Jeder dritte Langzeitarbeitslose lebt in NRW. Zugleich warnen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC und das Hamburgische Welt-Wirtschaftslnstitut, dem Ruhrgebiet gingen die Arbeitskräfte aus. NRW solle sich für mehr Zuwanderung öffnen.

■ Haftbefehl gegen Landtagsvizepräsidenten:

Gegen den 38 Jahre alten Düsseldorfer Landtagspolitiker Daniel Düngel liegen inzwischen sechs Haftbefehle vor. Es geht um Schulden, Mahnverfahren, Vollstreckungen. Auch seine monatlichen Entschädigungen als Abgeordneter (8612 Euro plus 2114 Euro Altersvorsorge) und als Vize-Land-tagspräsident (Zulage 2153 Euro) wurden im Düsseldorfer Landtag bereits gepfändet. Es ist nicht der erste Skandal des Piraten-Politikers. Er bezeichnete Landtag und Parlamentsgeschehen als »1.0-Scheiße« und »krankes System«. Zuletzt musste er wegen angeblich zu vieler Privatfahrten auch noch seinen Dienstwagen abgeben.

■ Erdölbohrungen vor Mallorca:

Obwohl die Regierung von Mallorca sich dagegen ausgesprochen hatte, sind im Meer vor der Insel Erkundungen für die Erdölsuche vorgenommen worden, welche der Öffentlichkeit bislang verheimlicht wurden. Dies geht aus einem Bericht des Umweltministeriums der Balearen hervor, den die Zeitung Diario
de Mallorca veröffentlichte. Danach sind mit sogenannten Airguns Unterwasserdetonationen ausgelöst worden, die zur Erkundung des Meeresbodens dienen sollen. Die Bevölkerung Mallorcas wird offenkundig hintergangen. Denn sobald tatsächlich Öl gefördert wird, könnten die Grundstückspreise deutlich fallen.

■ Angst vor Aufständen:

Die Bundeswehr will 250 deutsche Soldaten nach Israel schicken, wo sie im Häuser- und Tunnelkampf geschult werden sollen. Das hat der Inspekteur des Heeres, General Bruno Kasdorf, nach Angaben der Bundeswehr in einem Schreiben an den Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Hans-Peter Bartels, angekündigt. In der EU sind seit einiger Zeit Regelungen in Kraft, die den Einsatz von paramilitärischen Gruppen auch im Inland ermöglichen.

■ Umfragen manipuliert: Nach dem ZDF hat

jetzt auch der NDR öffentlich eingestanden, Umfrageergebnisse nach eigenem Ermessen abgeändert zu haben. Intendant Lutz Marmor sagte, das sei ein Fehler gewesen. Es handelte sich in allen Fällen um Abstimmungen für Unterhaltungssendungen. Geschummelt wurde aus dramaturgischen Gründen oder weil man für die von den Zuschauern Gewählten keine Bildrechte hatte.

■ Pilotprojekt:

In Deutschland sollen alle Ausländerbehörden in »Willkommensbehörden« umbenannt werden. Für dieses Projekt hat sich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Thüringen zunächst die Stadt Weimar ausgesucht. Sie weist den zweithöchsten Ausländeranteil nach Jena auf und soll eine später bundesweit gültige Musterverwaltung für Zuwanderer erhalten. Dafür müssen die Mitarbeiter der »Willkommensbehörde« beispielsweise Fremdsprachen lernen, damit die Zuwanderer nicht dem Druck ausgesetzt sind, Deutsch lernen zu müssen. Wichtig sei, dass Ausländer sich »angenommen« fühlten.

■ Mega-Flop:

Noch am Wahlabend jubelten unlängst die EU-Politiker, weil die Beteiligung an der Europawahl im Mai 2014 angeblich wesentlich höher lag als vor fünf Jahren. Doch nun wurden im August 2014 die endgültigen Zahlen veröffentlicht –
sie sind enttäuschend. Tatsächlich ist die Wahlbeteiligung von 43,0 auf 42,5 Prozent zurückgefallen. Das ist ein historisches Tief und ein Mega-Flop, wenn man die Spitzenkandidatenkampagne bedenkt.

■ Senioren im Gefängnis:

In den Gefängnissen in Nordrhein-Westfalen sitzen immer mehr Senioren im Alter von 60 plus. Das teilte NRW-JustizministerThomas Kutschaty (SPD) mit. Die Haftanstalten haben jetzt Spezialabteilungen für ältere Gefangene eingerichtet,w mit altersgerechtem Sport und besonderer medizinischer Betreuung. Seit 1990 hat sich deren Zahl von 141 auf jetzt 505 im Jahr fast vervierfacht.

■ Schäuble fällt auf falsche Riester-Bilanz herein:

Das Bundesfinanzministerium hat falsche Zahlen bei der Riester-Rente verbreitet. Grund dafür ist eine fehlerhafte Kalkulation zur Rendite bei der staatlich geförderten Rentenversicherung. Nach einer Prüfung stellte sich heraus, dass die tatsächlichen jährlichen Erträge des Altersvor-sorgeprodukts Riester-Rente nach Kosten deutlich unter den 3,6 Prozent und mehr liegen, welche vom Bundesfinanzministerium offiziell genannt wurden. Die Renditen liegen tatsächlich bei etwa 1,8 Prozent.

■ Original und Fälschung:

Im Kampf gegen Produktpiraten müssen es deutsche Unternehmen zunehmend mit Tätern aus dem eigenen Land aufnehmen. Nach einer jetzt vorgelegten Auswertung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rangieren deutsche Unternehmen als Plagiatoren mittlerweile auf Platz zwei -hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter China und noch vor der Türkei und Indien.

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kopp 33-14

Auswandern…Vor- und Nachteile genau abwägen


 Wer hat noch nicht darüber nachgedacht, irgendwann auszuwandern? Mindestens 160.000 gut ausgebildete Deutsche kehren ihrer Heimat jedes Jahr den Rücken zu. Und dann? Viele machen teure Erfahrungen.

Zur Rente ins Südseeparadies oder nach Thailand, vielleicht in die Bergwelt Kanadas. Das Alter verbringen unter Palmen. Ein sorgloser Lebensabend am Strand oder auf einer Ranch mit Pferden. Davon träumen Hunderttausende Deutsche. Aber egal, ob Malaysia, Spanien, Panama, Thailand oder
Costa Rica: Es lauern unliebsame Überraschungen, vor allem, was die Kosten der Lebenshaltung in der neuen Heimat angeht. Wer sich nicht gründlich vorbereitet, der kann übel überrascht werden. Aus dem Traum wird dann im Extremfall ein Albtraum. Aber das lässt sich vermeiden. Man
muss sich Zeit nehmen, das ist die erste wichtige Regel. Der Umzug muss schon vorher durchgespielt werden. Ich bereite mit meiner Familie gerade nach 18 Jahren

im Ausland die Rückkehr nach Deutschland vor. Bei der ersten Wohnungssuche online erinnern wir uns: In Deutschland zahlt der Käufer den Makler. Aber in Kanada, wo wir seit zehn Jahren leben, zahlt der Verkäufer. Das sind zwei Mal wir. Plus die Umzugsfirma, und man ist schon bei 40000 bis 50000 Euro, nur für das neue Haus und den Transfer des Haushalts.

Preisvergleiche sind extrem wichtig

Wer das wenigstens zum Teil umgehen will, braucht Zeit – und gute Vorbereitung. Um unliebsame Überraschungen auf der Kostenseite auszuschließen, ist eine erste, vielleicht auch zweite Erkundungstour vor der eigentlichen Auswanderung sehr wichtig. Nur wer vor Ort schon einmal ein paar Wochen zur Probe lebt und die Nase ins örtliche Leben steckt, erhält zuverlässig Einblick in die lokalen Verhältnisse und Kosten. Sonst steigt das Risiko. Flankiert wird dieser Reality-Test mit Preisvergleichen, die man über das Internet von der alten Heimat aus leicht anstellen kann, um ein Gefühl für die möglichen Kosten in der neuen Heimat zu bekommen. Online-Läden, eBay oder andere Anlaufstellen vermitteln einen zusätzlichen Eindruck – reichen aber alleine als Infoquelle bei Weitem nicht aus. Was man schnell erkennt, ist, dass Kanada im Verhältnis zu Deutschland besonders bei Energie, Kleidung und Reisen günstig ist.

Doch die Kanadier, von denen 80 Prozent weniger als eine Autostunde von der US-Grenze entfernt leben, pilgern zu Hunderttausenden regelmäßig über die Grenze. Dort kaufen sie Alkohol und Benzin bis zu 40 Prozent günstiger ein und importieren viele Milchprodukte für annähernd so große Preisabschläge. Wer sich in Kanada eine Wohnung kauft, zahlt jährlich an die Kommune Immobiliensteuer. Das können umgelegt auf jeden Monat einige hundert kanadische Dollar sein. Entscheidend ist ganz zu Beginn der Planung eine Checkliste mit Kostenblöcken. Die wichtigsten Posten sind Krankenversicherung, Lebensmittel, Transport, mit der Wohnung oder dem Haus verbundene Kosten, Steuern, Bankgebühren und Wechselkurse. Wer im Zielland eine Aufwertung der lokalen Währung zum Euro von fünf Prozent erlebt (in diesen Zeiten keine Besonderheit), bekommt bei der
nächsten Überweisung aus Deutschland für 10000 Euro 500 weniger. Das können schon wieder zwei Beiträge für die Krankenkasse sein. Gegen solche Schwankungen kann man sich kaum absichern. Aber wer clever plant, hat in der alten UND in der neuen
Heimat jeweils ein Konto, im günstigsten Fall bei derselben internationalen Bank -wenn die Gebühren stimmen – und hält auf beiden Konten genügend Geld vor, um bei Kursausschlägen etwas warten zu können. Zu den ersten Schritten der Planung gehört auch ein Budget: Einnahmen und Ausgaben müssen verglichen werden.

Immobilien, Umwelt, Lebensqualität

Mit wie viel Pension, Zinsen, Dividenden etc. kann ich auf der Einnahmenseite realistisch rechnen? Vielleicht auch Mieteinnahmen aus der Wohnung oder dem Haus, das ich beim Auswandern nicht verkaufe? Erst dann geht es an die Kosten, die in der neuen Heimat entstehen. Hierfür habe ich vor allem drei gute Websites, die für einen Wechsel rund um die Welt zahlreiche Städtevergleiche einigermaßen realistisch erlauben. Expotistan.com heißt eine von ihnen. Es ist eine Crowdsourcing-Seite, welche von Preisinformationen lebt, die Tausende von Teilnehmern einschicken. Für sechs Konsumkategorien (Kleidung, Wohnen, Nahrung, Transport, Körperpflege und Entertainment) kann konkret verglichen werden, bis hinunter auf die Ebene einzelner Produkte oder Dienstleistungen wie Haarschnitte, ein Bier in der Kneipe oder Waschmittel. Numbeo heißt die zweite Seite, auf der ich mich gerne umschaue. Hier kann man den Preisvergleich noch weiter auffächern als bei Expatistan. Ich habe für diesen Beitrag als Städtevergleich Frankfurt und Vancouver eingegeben und die
Preisunterschiede einigermaßen zutreffend dargestellt gesehen. Numbeo erlaubt es auch, Immobilienpreise, Umweltbelastung, Lebensqualität, Kriminalitätsraten und das Gesundheitswesen einzubeziehen. Bei HuMuch.com muss man sich mit seinen Facebook- oder Google-Details einwählen oder die E-Mail-Adresse angeben, was ich nicht besonders mag. Doch hier kann man den Preisvergleich geografisch noch weiter herunterbrechen, bis auf einzelne Stadtteile in einigen Ballungsräumen. Wichtig ist es auch, sich online die Besprechungen von Kunden – soweit vorhanden – für Dienstleister wie Makler, Auswanderungsberater und Anwälte oder Notare zu besorgen. Für den direkten Vergleich von Umzugsfirmen gibt es einige Seiten, darunter GooclMigrations. com, auf denen die örtlichen Unternehmen am bisherigen Wohnort aufgelistet werden. Von da aus muss man sich Kundenbesprechungen besorgen und sich mehrere Angebote unverbindlich geben lassen. Auch für die Krankenversicherung im Zielland gibt es gute Vergleichsmöglichkeiten online. Eine davon nennt sich NowCompare.com. Liegt das Zielland in der EU, gibt es hier keine Probleme. Hat die neue Heimat ein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland, kann man in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Wenn das nicht so ist, muss man sich privat versichern. Wer im Zielland eine grüne Karte bekommt, kann sich meist lokal versichern.

Mentalität, Steuern, Freundlichkeit

Einige Einwanderungsländer locken Rentner auch zunehmend mit günstigen Angeboten für die Gesundheitsvorsorge. Ecuador ist eines davon: Hier hat die Regierung kürzlich die Bestimmungen im nationalen Gesundheitsplan gelockert und Altersgrenzen gestrichen. Jetzt können auch über 60-Jährige daran teilnehmen. Die Kosten liegen bei etwa 70 Dollar im Monat. Informationen dieser Art kann man sich online oder bei Konsulaten besorgen. Was sich auf jeden Fall lohnt, ist auch ein kurzer Besuch im Rathaus des neuen Wohnortes. Welche Steuern werden lokal erhoben? Gibt es Stempelsteuern, Mehrwertsteuern, lokale Immobiliensteuern? Und wie freundlich und flexibel sind die Beamten dort? Auch das gehört zu einer detaillierten Bestandsaufnahme im neuen Traumland.

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Markus Gärtner 33-14

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Nachtrag:

Leider müssen wir immer wieder das Thema „Auswandern“ aufführen. Es geht nicht anders. Ganze Siedlungen in nahezu allen Städten quer durch die deutschsprachigen Länder, die vor 15 Jahren noch völlig intakt, sauber, gute Wohnqualität hatten, sind jetzt mit Immigranten, vor allem Türken und immer mehr „Sozial-Absahnern“ besetzt. Wer von „guter Nachbarschaft“ redet, gehört allenfalls zu den glücklichen Ausnahmen. In der Regel wird der Einheimische zu einem Aussenseiter degradiert und das nicht nur durch Ignoranz…Bedrohungen sind keinesfalls eine Ausnahme. Die zahlreichen Mord- und Körperverletzungsfälle in den letzten Monaten sprechen Bände. Schon ein geradezu lächerlicher Streit um einen in das Grundstück ragenden Astes kann zu Mord- und Totschlag führen. Wer neun Schüsse auf seinen Nachbarn abgibt, aus so einem banalen Grund, zeigt die tiefsitzende Hass-Einstellung eines Moslems…wir haben schon des Öfteren darüber berichtet.

Nehmen wir nun noch die rund 90% der Fälle, die von Polizei und Medien völlig unterschlagen werden, dazu, so kann man sich das Gefahren-Barometer leicht vorstellen…..

Dazu der Verein namens „EU“….mit all seinen Auswirkungen….

Dazu die gnadenlose Enteignung durch die „EU“, nur um die Euro-Leiche noch eine Weile vor der Verwesung zu bewahren….

Nein, von der ständigen Kriegsgefahr von innen und außen gar nicht zu reden….zumal das Paradoxe, das Wahnsinnige sogar darin liegt, dass uns ein Krieg bei der Zerstörung des Systems sogar helfen würde……

Vergesst es…etwas positives kann ich zum Abschluß nicht melden…….es gibt keinen Lichtschein am Horizont.

Die Wahrheit liegt darin, dass es ohne große Opfer keine Veränderungen geben kann. Opfer wird es auf jeden Fall geben.Millionen.

Entweder für nichts…ohne das sich dadurch was ändert…oder durch einen Krieg, mit aller Härte, um das System zu zertrümmern, einschließlich aller Linken und Grünen sowie aller Volksverräter von Merkel und Gauck abwärts……

Mit reden, hoffen und der „alles umfassenden Liebe“ wird sich gar nichts ändern…im Gegenteil.

Wer das verkündet, ist ein Träumer, aber ein ungewollt gefährlicher Träumer, lenkt er doch von den Realitäten ab und führt uns in eine „heile Kinderwelt“ die wir nur dadurch erreichen, indem wir von morgens bis abends stets denken: Alle sind Lieb, alles ist Liebe……

Wer auf dieser Schiene fährt, dem wünsche ich gute Fahrt….

Wiggerl

Völlige Kontrolle per digitaler ID-Karte


Derzeit wird eine neue digitale Identitätskarte verkauft. Durch sie wird jeder Einzelne untrennbar mit der weltweit immer exzessiveren Überwachung verbunden.

Eine Privatsphäre gibt es nicht mehr.

Die digitale Welt überhäuft uns mit Vorteilen. Zahlreiche elektronische Medien gestalten das Leben so modern und leicht wie nie zuvor. Von jedem Ort der Erde können wir mit jedermann weltweit kommunizieren. Unser Planet ist kleiner, faszinierender, aber auch vielfach problematischer geworden. Die Vernetzung nimmt ständig zu. Ob Büroalltag oder Urlaubsplanung, das digitale Zeitalter vereinfacht und beschleunigt die Abwicklung.

Allein die Entwicklung der Digitalkamera demonstriert anschaulich, welche Revolution sich hier innerhalb weniger Jahre vollzogen hat. Rollfilm, was ist das? Tausende von Bildern zum Nulltarif, einfach perfekt. Für viele Menschen zählt der allgemeine digitale Fortschritt geradezu zum »Lifestyle«. Und so werden auch die verschiedensten Innovationen gut verkauft, ob man sie nun braucht oder nicht. Allerdings muss kaum zu den ewig Gestrigen zählen, wer nicht in diesem Strom mit schwimmt oder sogar Skepsis an den Tag legt.

Derzeit dürfte eine solche vielmehr durchaus ganz besonders angebracht sein, denn eine neue Bauernfängerei schleicht sich in unsere moderne Gesellschaft ein: die Digitale ID-Card mit all ihren »Vorzügen«. Sie wurde vor wenigen Tagen in einem eher unscheinbar daherkommenden Beitrag im global verfügbaren britischen Wochenblatt The Economist angepriesen. »Estland wagt den Schritt«, so lautet die Überschrift des Artikels. Und dem mit der Zeit gehenden Leser wird ein bislang einzigartiges Konzept vorgestellt, welches möglichst bald auch in anderen Ländern Schule machen, ja, möglichst weltweit umgesetzt werden soll. Welchen Schritt aber hat Estland nun eigentlich gewagt? Ziemlich hochtrabend ist die Rede vom bereits »real gewordenen Cybertraum«, so zumindest bezeichnet The Economist die für estnische Bürger entwickelte digitale Identitätskarte.

 Denn eine sichere, authentifizierte Identität sei das Geburtsrecht eines jeden Estländers. Noch bevor ein neugeborenes Kind von der Klinik aus zu Hause sei, werde bereits ein digitales Geburtszertifikat seitens des Krankenhauses ausgestellt und die Krankenversicherung automatisch aktiviert.

Das Nationale Identifikationssystem

Tatsächlich besitzen alle mindestens 15-jährigen Bewohner des kleinen baltischen Landes schon jetzt solche elektronischen Karten für die Gesundheitsversorgung, Banktransaktionen und Einkäufe. Auch Steuererklärungen werden durch das Nationale Identifikationssystem in weniger als einer Stunde ausgefertigt, Rückerstattungen erfolgen ebenfalls sehr zügig, nach spätestens 48 Stunden. Alles vereinfache sich deutlich, auch die Verschlüsselung von E-Mails, die eineheutige Zuordnung von Fahrscheinen, die Ausfertigung von Verträgen, was auch immer. Dies sei vor allem heute von entscheidendem Vorteil, auch hinsichtlich der Sicherheit.

Schließlich gebe es genügend Alltagssituationen, in denen sich Menschen verschiedensten Formen der Täuschung und des Betruges aussetzten. Faktisch hat das Leben damit aber vielfach virtuelle Dimensionen angenommen, wodurch wir immer weniger wissen, mit wem wir es wirklich zu tun haben und wo möglicherweise reine Arglist im Hintergrund lauert. Oft reicht es aus, sich ein Pseudonym zuzulegen, um einen Internetdienst zu nutzen. Wer weiß schon, ob sein »Freund« auf Facebook wirklich sein Freund ist?

Bei einigen privaten Anbietern werden Bankdaten als Grundlage zur Freigabe einer Online-Identität genutzt, wobei dies nicht jedermann behagt, ähnlich wie Online-Banking, das zwar wiederum schnell und praktisch ist, das aber sogar mancher Bankfachmann lieber nicht nutzt. Insgesamt gewöhnt sich das Gewohnheitstier Mensch zügig an die Digitalitis, inklusive Nebenwirkungen wie biometrische Datenerfassung und elektronischem Personalausweis.

Natürlich alles im Dienste der Sicherheit. Als entscheidender Schritt nach vorne wird nun die estnische ID-Karte bejubelt, als Modell für die Welt. Tatsächlich sieht Estland hier eine Lücke im globalen Markt. Was in Estland mit seinen lediglich 1,3 Millionen Einwohnern funktioniert, sollte doch auch andernorts funktionieren, zum Wohle der Bevölkerung versteht sich. Zunächst möchte die dortige Regierung das Konzept auf die rund zehn Millionen »Satelliten-Esten« ausweiten, um schließlich weltweite Akzeptanz zu erhalten.

Das Modell wird entsprechend verkauft. Eine solche ID-Karte sei nicht allein ein Recht, sondern sogar ein Privileg. Vom effektiven Duo Kommerz und Kontrolle keine Spur. Die globalen Eliten lieben die Idee. Doch stellt sich auch hier die Frage, ob die Zielgruppe »Bürger weltweit« ebenfalls so begeistert sein wird von dem, was da auf sie zukommt. Natürlich werden bereits jetzt selbst die harmlosesten Menschen zuweilen auf Schritt und Tritt verfolgt, zumindest die Möglichkeit besteht nachweislich. Für Steigerungen gibt es keine Grenze. So sind in den USA unbescholtene Bürger in Terrordatenbanken aufgelistet worden, weil sie Computer gekauft haben oder weil sie an Bahnhöfen auf die Ankunft von Angehörigen gewartet haben.

Aus Menschen werden Maschinen

Ein Kunstfotograf erhielt FBI-Besuch und kam auf die Liste, weil er 2004 ein Kunstobjekt ablichtete. Selbst längst entlastete Personen können für Jahrzehnte in dieser Terrordatenbank verbleiben! Wenn die Verknüpfungen bald weltweit für alle denkbaren Anwendungen genutzt oder sogar zur Voraussetzung für alltägliche Einkäufe und Banktransaktionen werden, dann sind Behörden leicht in der Lage, dem Einzelnen schlagartig sämtliche Optionen zu nehmen und ihm damit den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Auch Kinder lassen sich dann ständig lokalisieren. Der nächste Schritt im digitalen Gewöhnungsprozess wird dann konsequenterweise sein, die Technologie mit dem Körper zu verbinden.

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kopp 33-14

Dieses Deutschland ist nicht mehr unser Deutschland


Tucholsky

Fühlen wir uns noch wohl in diesem Land mit so einem Gedanken? Ich hab Angst vor der Unterdrückung (krass ausgedrückt) die Deutschen die immer mehr zurück stecken müssen um anderen Nationen den Weg frei zumachen,  angefangen Arbeitsplatz-Verlust ersetzt durch Billiglohn von Ausländern usw. DM Lohn Goodbye und so zieht es sich durchs Land in vielen Bereichen. Für andere mag es hier eine Bereicherung sein der Deutsche aus der DM Zeit machte viele Schritte zurück und es wird noch schlimmer kommen.

Ich koche vor Wut jedesmal wenn ich drüben bei uns im Shopping-Center war. Im Penny weniger als im Rewe. Es gibt Tage, da kann ich die weißen Kunden im Rewe  zählen, unsere Sprache kann keiner, die Kassiererin muß Geduld beweisen und ich könnte immer wieder kotzen. Ich vermeide es diese Ebola Menschen anzuschauen. Nach so einer Horde nach dem Rewe Einkauf sieht es dort aus als wäre ein Tornado dort durchgefegt, Tüten in vielen Regalen aufgerissen und mindestens die Hälfte rausgefressen und bleibt dort offen liegen. Ich könnte ein Buch mit diesen scheiß Geschichten hier aus der Großstadt füllen.

Verfasst von die Germanien auf Google+

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http://dwdpress.wordpress.com/2014/08/20/das-neue-deutschland-ist-nicht-mehr-mein-deutschland/