Westliche Armeen – Schmusekatzen…der Feminismus geht über Frauenleichen und zerstört die Wehrkraft…


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Soldaten, deren Hauptanliegen darin besteht, nicht getötet zu werden, sind nie in der Lage gewesen zu kämpfen, geschweige denn zu siegen

Seit nunmehr einigen Jahrzehnten sind die Streitkräfte des Westens – die sich nach wie vor damit brüsten, die am besten ausgebildeten, organisierten, ausgerüsteten und geführten in der Geschichte der Menschheit zu sein – in Schmusekatzen verwandelt worden. Und so kam es denn auch, daß sie von Niederlage zu Niederlage schritten. Zugegeben, 1999 gelang es ihnen, Serbien ihren Willen aufzuzwingen, dies aber lediglich, weil es sich bei diesem Gegner um ein kleines, schwaches Land handelte (damals wurden die durch einen langen Bürgerkrieg geschwächten serbischen Streitkräfte im weltweiten Vergleich auf Rang 35 verortet), und auch unter diesen Bedingungen nur deshalb, weil das Land in der Luft praktisch wehrlos war. Dasselbe galt für Libyen 2011. Der Großteil der Kämpfe am Boden wurde von einheimischen Kampfgruppen bestritten, die auch sämtliche Verluste zu erleiden hatten. In beiden Fällen galt: Wenn es um den Einsatz von Bodentruppen ging, um den Kampf Mann gegen Mann, war der Westen, mit den USA an der Spitze, schlicht und ergreifend am Ende seiner Kräfte.

Bei anderen Gelegenheiten lagen die Dinge noch schlechter. Westliche Streitkräfte versuchten, in Somalia Recht und Ordnung wiederherzustellen, und wurden von den „Skinnies“, wie sie ihre mageren, aber zähen Gegner nannten, aus dem Land gejagt. Sie versuchten, die Taliban in Afghanistan zu schlagen, und zogen wieder den kürzeren. Sie versuchten, dem Irak die Demokratie zu verordnen (und sich den Zugriff auf das irakische Öl zu sichern), und mußten sich mit eingezogenen Schwänzen wieder davonmachen. Die Kosten dieser närrischen Abenteuer sollen sich allein für die Vereinigten Staaten auf ungefähr eine Billion – 1.000.000.000.000 – Dollar belaufen haben. Und als nun diese Streitkräfte aufgefordert waren, dem Bürgerkrieg in Syrien ein Ende zu setzen, war es da nach einer solchen Folge von Niederlagen verwunderlich, daß sie und die Gesellschaften, denen sie dienen, vorzogen, die Greueltaten ungestört weiterlaufen zu lassen?

Der bei weitem wichtigste Grund für die wiederholten Niederlagen ist, daß es sich bei all den genannten Einsätzen um Luxuskriege gehandelt hat. Unter dem Schutz der Atomwaffen, durch die massive Angriffe verhindert werden, hat seit 70 Jahren kein westliches Land einen ernsthaften (und schon gar keinen existentiellen) Kampf gegen einen mehr oder weniger ebenbürtigen Gegner geführt. Da die Soldaten gegen Feinde kämpften, die wesentlich schwächer waren als sie selbst – oft in Gegenden, von denen sie nie etwas gehört hatten, und oft aus Gründen, die niemand außer ein paar Politikern verstand –, sahen sie keinen Grund, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, was unter den gegebenen Umständen auch der Gipfel der Dummheit gewesen wäre. Jedoch sind seit der Niederlage der Perser bei Marathon 490 vor Christus gegen die zahlenmäßig unterlegenen Griechen bis in die Gegenwart Soldaten, deren Hauptanliegen darin besteht, nicht getötet zu werden, nie in der Lage gewesen zu kämpfen, geschweige denn zu gewinnen.

Die westlichen Gesellschaften ehren ihre Soldaten nicht, im Gegenteil: Während der Ausbildung und der Kasernierung unterliegen sie zahllosen Vorschriften, die sie daran hindern, das zu tun, was für jeden Zivilisten das Normalste der Welt ist.

Man sollte nun annehmen, daß die Politiker und die Gesellschaften, die die Soldaten unter solchen Umständen so leichten Herzens in den Kampf schicken, alles in ihren Kräften Stehende tun, um sie wenigstens anderweitig schadlos zu halten – zum Beispiel, indem sie ihnen ermöglichen, das Leben etwas zu genießen, bevor eine Bombe explodiert und sie in Stücke reißt, oder indem sie denen, die sie ins Feuer schicken, freie Hand bei der Erfüllung ihrer Aufträge geben, ihnen gestatten, stolz auf ihre Leistungen zu sein, sie bei ihrer Rückkehr feiern und ihnen allerlei Privilegien einräumen. Hat nicht schon Plato vorgeschlagen, denen, die im Kriege Heldentum bewiesen hatten, im Namen der Republik das Vorrecht einzuräumen, zu küssen und geküßt zu werden? Schließlich waren es in jedem Bereich menschlichen Handelns, vom Fußball bis zur Buchführung, immer diejenigen, denen ihre Tätigkeit Freude bereitet hat, die die besten Ergebnisse erzielten. Und im Gegenzug waren es immer die Meister in einer Disziplin, die die größte Freude an ihrer Tätigkeit hatten. Gibt es irgend­einen Grund, warum das bei Krieg und Kampf anders sein sollte?

Statt dessen ehren oder achten die westlichen Gesellschaften ihre Soldaten in keiner Weise, im Gegenteil: Während der Ausbildung und der Kasernierung unterliegen sie zahllosen Vorschriften, die sie daran hindern, das zu tun, was für jeden Zivilisten das Normalste der Welt ist. Dazu gehören bei Amerikanern, die jünger als 21 Jahre sind, der Kauf einer Büchse Bier und das Trinken ihres Inhalts. Während der Feldzüge sind ihnen die Hände durch Einsatzvorschriften gebunden, die sie häufig zum Gespött ihrer Gegner machen, sie daran hindern, sich zu verteidigen, zu unnötigen Verlusten führen und deren Verletzung bestraft wird. Jeder, der öffentlich sagt, daß er stolz sei auf sein tödliches Geschäft – wie es zum Beispiel der legendäre und inzwischen pensionierte Generaloberst der US-amerikanischen Marineinfanterie Jim Mattis einmal getan hat –, erhält, wenn er Glück hat, die Empfehlung, den Mund zu halten, wenn er Pech hat, wird er disziplinarisch bestraft.

Amerikanische Soldaten, die von einem Einsatz zurückkehren, müssen sich auf eine posttraumatische Belastungsstörung hin untersuchen lassen. Einige von ihnen leiden ohne Zweifel tatsächlich unter einer solchen PTBS, aber die gesamte Geschichte zeigt, daß es schlicht und ergreifend nicht wahr ist, daß Kämpfen, Töten und das Miterleben von Tod und Verwundung zwangsläufig Traumata verursachen. Angenommen, das römische Heer hätte PTBS so behandelt, wie wir es heute tun: Hätte es dann die Welt erobert? Und außerdem ist es im Gegensatz zu landläufigen Meinungen nicht wahr, daß der Kampf in vergangenen Zeiten weniger schrecklich war als in seiner gegenwärtigen Form. Möglicherweise ist sogar das Gegenteil der Fall, da damals die Kontrahenten einander wortwörtlich Auge in Auge gegenüberstanden, die Schreie hörten, das Blut spritzen sahen und die zerschmetterte Hirnmasse auf ihrer Haut spürten.

Wie ich bereits vor Jahrzehnten in „Kampfkraft“ schrieb, liegt die wahre Ursache der PTBS in einem Personalverwaltungssystem, das die Soldaten aus Gründen der Verwaltungseffizienz wie austauschbare Produktionsfaktoren behandelt, sie isoliert und sie daran hindert, Bindungen aufzubauen. Dabei sind die erwähnten psychologischen Untersuchungen erniedrigend: Durchgeführt mit dem Gedanken, eventuellen Haftungsverpflichtungen Genüge tun zu müssen, krönen sie eventuelle Traumata noch durch eine Beleidigung. War es nicht Friedrich der Große, der sagte, daß lediglich der Stolz in der Lage sei, Männer dazu zu bewegen, auf die Mündungen der auf sie gerichteten Kanonen zuzumarschieren? Aber damit nicht genug: Weit davon entfernt, die Tapferkeit und die Opfer der Soldaten zu ehren, behandelt die Gesellschaft sie häufig als „beschädigtes Material“. Und es ist sogar so weit gekommen, daß die Gesellschaft automatisch davon ausgeht, daß sie beschädigt sind.

Eine wichtige Rolle bei all dem spielen weibliche Soldaten und der Feminismus allgemein. In jeder bekannten menschlichen Gesellschaftsordnung seit Anbeginn der Dinge galt eine Behandlung, die für Männer als angebracht erschien, als zu hart für Frauen.

Eine wichtige Rolle bei all dem spielen weibliche Soldaten und der Feminismus allgemein. In jeder bekannten menschlichen Gesellschaftsordnung (und sogar, soweit wir das beurteilen können, in einigen tierischen Sozialordnungen) seit Anbeginn der Dinge galt eine Behandlung, die für Männer als angebracht erschien, als zu hart für Frauen. Im Gegenzug galt es für Männer als Gipfel der Erniedrigung, wie Frauen behandelt zu werden. Indem die westlichen Streitkräfte so auf der Geschlechtergleichheit bestehen, wie es heute der Fall ist – indem man sogar „Gleichstellungsbeauftragte“ installiert hat, deren Aufgabe es ist, jeden Mann zu verfolgen, der es gewagt hat, eine Frau zu „beleidigen“ –, ziehen sie den Stolz ihrer Männer in den Schmutz. Dies um so mehr, als es nach wie vor die Männer sind, die den Löwenanteil der Kampftätigkeit leisten, wie man an der Verteilung der Verluste ablesen kann. Gleichzeitig stellen die Streitkräfte an Frauen oft Anforderungen, die deren Kräfte übersteigen. Der Beweis: Wesentlich mehr weibliche als männliche Soldaten leiden an PTBS.

Wäre dieses System mit dem Zweck erdacht worden, die Kampfkraft der Armeen des Westens zu schwächen, dann wäre es nahezu vollkommen. Und hier stellt sich unbedingt die Frage: Cui bono? Wer hat Nutzen davon? Darauf gibt es mehrere Antworten. Zunächst sind da die Tausenden von Psychologen und Psychiatern zu nennen, die dafür bezahlt werden, die betreffenden Personen zu behandeln. Wie die Psychologin in Philip Roths Roman „Der menschliche Makel“, die einen Veteranen des Vietnamkrieges befragt, ob er jemals einen Menschen getötet habe (als Maschinengewehrschütze in einem Hubschrauber hatte er Hunderte, wenn nicht Tausende erschossen), wissen die meisten von ihnen nicht einmal, wie ein MG-Geschoß aussieht. Dann folgen die Unternehmen, die alle möglichen Arten von Psychopharmaka herstellen. (Die Standardbehandlung von PTBS erfolgt mit Medikamenten.) Und schließlich sind da die Medien. Immer bereit, den ersten Stein zu werfen, ist es wieder und wieder ein gefundenes Fressen für sie, die Betroffenen einem lechzenden Publikum zu verkaufen. Gemeinsam verdienen diese drei Gruppen Milliarden an dem Geschäft.

Und nicht zuletzt sind da die feministischen Organisationen, die stets und ständig auf der „Gleichstellung“ (im Klartext: der Privilegierung) der Frauen bestehen, auch wenn dies bedeutet, über die Leichen zahlreicher „Schwestern“ zu gehen und das Militär ihrer jeweiligen Länder zugrunde zu richten.

Abschließend sind noch zwei Punkte anzumerken: Zum einen haben, wie ihre zahlreichen Siege deutlich machen, die Taliban, ihre Waffenbrüder in anderen Ländern und die Gesellschaften außerhalb der westlichen Welt im allgemeinen gut erkannt, daß es nicht ratsam ist, dem Westen auf seinem selbstzerstörerischen Weg zu folgen. Zum anderen sind Gesellschaften, die ihre Kampfkraft verlieren, indem sie ihr Militär so behandeln wie der Westen, zum Untergang verurteilt. Früher oder später wird jemand mit einem scharfen Schwert daherkommen und ihnen den Kopf abschlagen.

Wer Ohren hat zu hören, der höre.

 Prof. Dr. Martin van Creveld, Jahrgang 1946, gilt als einer der weltweit führenden Militärtheoretiker“ bzw. als „einer der renommiertesten Militärhistoriker der Gegenwart“ (Die Welt). Von 1971 bis zu seiner Emeritierung lehrte er Theorie des Krieges an der Hebräischen Universität Jerusalem. Für die JUNGE FREIHEIT schrieb er zuletzt über Frauen in den US-Streitkräften („Wie man eine Armee ruiniert“, JF 7/13).

Kopftuchkritik kostet das Amt


Unbenannt

Dortmund – Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der Dortmunder Nordstadt, Gerda Horitzky (72, CDU), soll ihr Amt verlieren, weil sie sich in einem Leserbrief zustimmend zu einem Kopftuchverbot für Krankenschwestern in einem örtlichen Hospital geäußert hat. Eine Zweidrittel­mehrheit in der Bezirksversammlung aus SPD, Grünen und der Fraktion „Linke und Piraten“ will Horitzky daher wegen „Islamfeindlichkeit“ abwählen.

H.H. paz 33-14

Wochenrückblick…..paz33-14x


Alle belastet / Wie man ein Manöver verlegt, was unsere Soldaten in den Schnee zeichnen, und wie ein Laubenpieper die Demokratie bedroht

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Da sage noch einer, die Deutschen seien unbelehrbar. Monatelang sperrte sich laut Untersuchungen eine Mehrheit von ihnen gegen härtere Sanktionen gegen Russland. Nun jedoch ergab eine neue Umfrage der ARD-„Tagesthemen“ und der „Welt“, dass 80 Prozent Russland für den Hauptschuldigen im Ukraine-Konflikt halten und immerhin 62 Prozent eine härtere Gangart gegenüber Moskau befürworten. Beide Medien sind für ihre verantwortungsvolle Arbeit bekannt und haben sicher zu dem erfreulichen Meinungsschwenk beigetragen.

Die Medien halten uns über jedes wichtige Ereignis in und um die Ukraine auf dem Laufenden. Da kann es bekanntlich jeden Tag zum Weltkrieg kommen. Als wir aus den Nachrichten erfuhren, dass die russische Armee „an der Grenze zur Ukraine“ ein Großmanöver abhalte, dachten wir: Es ist soweit, erst Manöver, dann Einmarsch, ganz klar.

Wie indes nur in Nebensätzen durchsickerte, lag der Schwerpunkt des Manövers an der Wolga-Mündung, rund 650 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Bei den meisten Deutschen kam dennoch nur die Botschaft an: Russen, Manöver, ukrainische Grenze. Dies war wohl auch beabsichtigt, um uns in die richtige Wallung zu versetzen. Der Wahrheitsgehalt entsprach jedoch in etwa einer Meldung wie: „Die Bundeswehr plant ein Großmanöver an der dänischen Grenze mit Schwerpunkt im Raum Bamberg.“

Derweil macht die militärische Annäherung der Ukraine an die Nato gute Fortschritte. Schon wird ganz offen militärisches Hilfsgerät aus Kanada geliefert. Es läuft wie geschmiert. Doch nicht bloß das US-geführte Bündnis profitiert vom Konflikt. Auch Wladimir Putin saugt seinen Honig daraus. Er ließ staatliche und sogar private Pensionsfonds für die Staatskasse anzapfen mit der betörend patriotischen Begründung, man benötige das Geld für die leidenden Landsleute auf der befreiten Krim.

Oh, liebe Russen, lasst euch nicht an der Nase herumführen und lauscht einer Geschichte aus Deutschland: Da wurde mal eine Sondersteuer eingeführt, die dazu dienen sollte, den einst kommunistischen Teil unseres Landes wieder aufzubauen. So hatten es die Politiker gesagt. Geschickt, wie sie waren, haben sie das so aber nicht ins Gesetz geschrieben, weshalb sie das Geld in Wahrheit verwenden durften, wie sie wollten. Das taten sie denn auch, weshalb es den „Soli“ auch dann noch geben wird, wenn Sachsen das reichste Bundesland ist und Sylt den Wettstreit mit Usedom, Rügen und Hiddensee für immer verloren hat.

Unter dem Eindruck von Ukrainekrise, Gaza und dem Islamistenterror der IS im Irak und in Syrien sind innerdeutsche Probleme ein wenig in den Schatten getreten. Probleme, die dringend ans Licht müssen, wie beispielsweise die vielen Nazis bei der Bundeswehr. Auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hin hat die Bundesregierung zugegeben, dass es 2013 erschreckende 309 neonazistische Vorfälle bei der Truppe gegeben hat, ein Abgrund tut sich auf.

Wir erfahren Details, die uns um den Fortbestand der Demokratie fürchten lassen: So haben zwei Soldaten im Januar 2013 ein Hakenkreuz in den Schnee gezeichnet, ein anderer hat es aus Marzipan auf einer Torte drapiert und ein weiterer soll sich mit „Sieg Heil“ gemeldet haben, als sein Telefon im Zug klingelte. Der skurrilste Fall war der eines Soldaten, der sich auf dem Rücken ein Hakenkreuz ausrasiert haben soll. Potzblitz! Wie hat er das angestellt? Da heißt es doch immer, die jungen Männer von heute seien so unsportlich.

Glücklicherweise waren jeweils aufmerksame Bürger in der Nähe, welche die skandalösen Vorfälle umgehend an die zuständigen Organe meldeten. Solche Menschen waren zu allen Zeiten nützlich und in Deutschland zum Glück immer reichlich vorhanden. Sie durchstreifen von Wachsamkeit erfüllt ihre gesamte Umgebung, lauschen im Zug oder linsen über die Gartenhecke, um dreiste Verstöße aufzudecken.

Die „Bild“-Zeitung deckte diese Woche einen weiteren Nazi-Skandal auf. In einer Kleingartenkolonie im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld hat ein Mann die Dienstflagge des Kaiserreichs, Schwarz-Weiß-Rot mit Adler, gehisst. „Aufregung in Laubenpieper-Kolonie, Kleingärtner hisst Reichsflagge“ brüllt „Bild“ im Hamburger Regionalteil. Die Vorsitzende des Gartenvereins sei „entsetzt“, werde dem Übeltäter schreiben und den Landesbund der Gartenfreunde einschalten: „So etwas hat bei uns nichts zu suchen.“

Auch auf der Haustür prange „der Reichsadler“, enthüllt die Zeitung und zeigt uns ein Bild des verwünschten Symbols. Es zeigt eine ziemlich genaue Kopie des Vogels, der unsere Reisepässe ziert. Aber egal, solche Einzelheiten sind jetzt unwichtig, was Nazi ist, bestimmen wir. „Die Flagge kommt ab!“, stellt die Vereinsvorsitzende nachdrücklich klar.

Schon in ferner Vergangenheit wurde mit solchen Fahnen aufs Übelste provoziert. Einmal kam es sogar zu einer internationalen Affäre deswegen. Der damals 25-jährige Jurist Fritz G. A. Kraemer hatte sein Kajak während des Sommerurlaubs in Italien mit der kaiserlichen Reichskriegsflagge geschmückt, sozusagen der verschärften Version der Dienstflagge im Hamburger Nazi-Garten.

Das bekam zufällig der deutsche Marineattaché mit und rief die italienische Polizei. Sie solle den Mann anweisen, die Flagge zu entfernen. Schock: Die politisch ungeschulten Polizisten zuckten nur mit den Schultern. Erst nach intensivem Drängen der deutschen Botschaft befahlen die italienischen Behörden dem Juristen, die Flagge abzumachen. Der klagte jedoch dagegen – und gewann! Ungeheuerlich.

Das Ganze ging als „deutsch-italienische Flaggenaffäre“ sogar in die Geschichte ein und würde sich bestimmt gut eignen, um zu zeigen, was mangelnde Sensibilität von Polizei und Justiz gegenüber solchen Provokationen anrichten kann. Die Geschichte hat nur einen Haken: Sie ereignete sich 1934, Kraemer war wegen seiner jüdischen Herkunft aus Deutschland emigriert nach Italien, das seinerzeit noch nicht mit Deutschland verbündet war. Mit dem Symbol des Kaiserreichs gab Kraemer seiner Ablehnung des neuen Regimes in seiner Heimat Ausdruck, was der Attaché wohl auch genau so verstanden hat.

Nach dem Hitler-Mussolini-Pakt emigrierte Kraemer weiter, erst nach England, dann in die USA, wo er in die Armee eintrat und dort den Emigranten Henry Kissinger kennenlernte. Beide wurden enge Freunde.

Tja, also diese Geschichte eignet sich denn doch nicht so recht für die heute erwünschte Form von „Sensibilität“, bei der historische Hintergründe strikt zu ignorieren sind. Auch in diesem Fall: Der VfB Stuttgart hat als neues Motto den Spruch „Furchtlos und treu“ gewählt, was laut „Welt“ eine Welle der Empörung ausgelöst hat. Das Motto sei „unsensibel, völkisch, nationalistisch“, habe ein Fan im Internet geschimpft. Die Zeitung assistiert: „Sicher ist auch, dass die Marketingspezialisten mit der ungewollten Assoziation zu Neonazis dem Verein keinen guten Dienst erwiesen haben.“ Nazis hätten den Spruch nämlich auch mal verwendet.

Dabei schreibt die „Welt“ sehr wohl, woher der Spruch wirklich kommt. Er sei 200 Jahre alt und habe das Wappen des Königreichs Württemberg geziert. Aber wegen der späteren Benutzung durch irgendwelche Neonazis ist er nunmehr „belastet“.

Moment: Wenn das so läuft, was wird denn dann mit dem Bundesadler auf den Pässen? Schließlich hat der böse Mann von Bahrenfeld den an seiner Laube! Und der Kerl hat doch eine Flagge im Garten, die von Neonazis „verwendet“ wurde, damit belastet ist und somit nun ihn belastet, der seinerseits den Bundesadler belastet, weil er, der Belastete, den Adler als Türzier „verwendet“.

Es kann schon sehr belastend werden, immer sensibel sein zu müssen. Eines Tages werden wir uns selbst verbieten.

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paz 33-14  Hans Heckel

Gesundheit: Angstmache um Ebola – „Die Seuchen-Erfinder“



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16.8.2014 Dagmar Neubronner unterhält sich mit Hans Tolzin, Herausgeber des Impf-Reports, über die Medienpropaganda für die Angst vor Ebola, die vermuteten Hintergründe und das, was tatsächlich wissenschaftlich feststellbar ist.

(Hans Tolzin bittet zu entschuldigen, dass er sich in Minute 48:44 versprochen hat. Die Preisverhandlungen der Australier, auf die er sich bezieht, betrafen eigentlich die HPV-Impfstoffe und nicht die Schweinegrippe-Impfstoffe).

Online Video: [ 49:52 ]
Dank an die Quelle Bewusst.TV mit Jo Conrad:
http://bewusst.tv/angstmache-um-ebola/

Weiterführendes:
Impf-Report.de

Ebola-Vortrag auf dem Stuttgarter Impfsymposium am 27. Sept. 2014 http://www.impf-report.de/symposium2014.html
„Virus-Wahn“ von Torsten Engelbrecht und Dr. med. Claus Köhnlein http://www.torstenengelbrecht.com/de/…
„Die Seuchen-Erfinder“ von Hans U. P. Tolzin http://www.seuchen-erfinder.de

Zusammenfassung / Tags /Stichworte /Zeitmarken:

Wie Mikrobenjäger immer häufiger bekannte Krankheitsbilder umdeuten und zu „neuen“ Seuchen und Pandemien erklären!

Trotz aller medizinischen Errungenschaften werden wir anscheinend immer häufiger von neuen, vermeintlich tödlichen Seuchen heimgesucht. Gesundheitsämter, Mikrobiologen und nicht zuletzt die Medien versetzen regelmäßig die Bevölkerung mit der Entdeckung neuer „Killer-Keime“ in Angst und Schrecken. Doch aufmerksamen Zeitgenossen sind spätestens im Zuge der sogenannten „Schweinegrippe“ zahlreiche Widersprüche der Experten und Behörden aufgefallen.

Hans U. P. Tolzin, Medizinjournalist und Herausgeber der kritischen Zeitschrift „impf-report“, hat einige Ausbrüche dieses und des letzten Jahrhunderts akribisch analysiert und stellt mit diesem Buch erstmals eine Zusammenfassung seiner Ergebnisse vor. Er geht z. B. der Frage nach, ob es die behauptete Seuche wirklich gegeben hat (ob sich also die Erkrankungsraten messbar erhöht haben), wie bei der Diagnosestellung vorgegangen wurde, ob statistische Tricks angewendet wurden, ob alternative Ursachen vielleicht plausibler sind als die offiziell behaupteten – und welche der zahlreichen Verschwörungstheorien möglicherweise zutreffen.

Der Autor kritisiert offen die Neigung vieler Mediziner und der Behörden, Medikamenten-Nebenwirkungen und Kunstfehler von vornherein als mögliche Ursache auszuschließen und ihren naiven Glauben an fragwürdige Labortests, für deren Eichung die notwendigen verbindlichen internationalen Standards völlig fehlen.

Am folgenschwersten ist seiner Ansicht nach jedoch die völlige Missinterpretation der Rolle von Bakterien und Viren im Zusammenhang mit dem Krankheitsgeschehen. Hier steht in den nächsten Jahren möglicherweise ein Paradigmenwechsel und eine völlige Neuorientierung der modernen Medizin bevor.

Die nächste Pseudo-Seuche kommt bestimmt!

Dieses Buch wird Sie gegen jede Panikmache immunisieren!

namaste
satsang -full

Tipp: online – satsang mit samarpan:
http://new.livestream.com/samarpansat…


Ich lasse es nicht mehr zu, dass antideutsche Volksverhetzer willenlosen Bürgern diktieren, was sie von mir, meinen “Freunden”, meiner Musik und meiner Arbeit zu halten haben…