Die „EU“ finanziert immer mehr jene Organisationen, welche sie dann erpressen. Im Klartext: Sie bezahlt Schutzgeld.

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Non-governmental organizations (NGOs) genießen bei den meisten Menschen ein weitaus höheres Ansehen als staatliche Behörden oder gar Berufspolitiker. Das gilt nicht nur für karitative NGOs wie Mediziner ohne Grenzen oder Amnesty International, sondern auch für internationale Organisationen.

Dazu gehört neben Greenpeace vor allem der World Wide Fund for Nature (WWF). Greenpeace wirbt mit spektakulären Aktionen wie der Besteigung von Kraftwerkschornsteinen oder Kühltürmen oder mit Schiffsblockaden für Spenden in dreistelliger Millionenhöhe.

Der WWF hingegen, seit seiner Gründung eng mit dem politischen Establishment (Bilderberger) und mit dem Topmanagement von internationalen Großkonzernen verbunden, hat es nie verschmäht, neben den Beiträgen seiner (stimmlosen) Mitglieder und Freunde auch die regulären Etats der „EU“ und der „EU“-Mitgliedsstaaten anzuzapfen. 

So wissen wir, dass der WWF zwischen 2007 und 2012 fast 54 Millionen Euro für die »Implementierung« diverser Nachhaltigkeitsprojekte der „EU“ und für den Unterhalt seines Brüsseler Büros erhalten hat. Allein im Jahre 2010 kassierte der WWF von den der „EU“ überwiesenen Steuergeldern nicht weniger als 14672869 Euro, einschließlich 621503 Euro für sein Brüsseler Büro.

Aber der WWF steht damit keineswegs allein. In einer Rede in Nottingham beklagte sich Kommissar Kallas schon im Jahre 2005 darüber, dass die Kommission insgesamt über zwei Milliarden Euro an NGOs überweist, ohne einen Überblick über die Verwendung dieser Gelder zu haben. 

Die „EU“-Kommission bezahle also selbst den von den NGOs ihr gegenüber ausgeübten Druck. Das könne zu einer ungesunden Symbiose zwischen den Lobbyorganisationen und der „EU“-Bürokratie führen, befürchtete der Kommissar.

Im Klartext: Die Brüsseler Bürokraten können bei teuren und unpopulären Entscheidungen die von ihr selbst finanzierten NGOs mobilisieren und dann darauf verweisen, sie seien dem Druck der »Zivilgesellschaft« gefolgt. Folgen hatte diese Mahnung keine.

Ende Juli 2005 publizierte die FAZ daraufhin die Liste der NGOs, die „EU“-Gelder erhalten.

Daraus geht hervor, dass manche NGOs ihren Gesamtetat zu mehr als 50 Prozent aus „EU“-Mitteln bestreiten.

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Kopp- 25-14