DIE GRÜNEN – Gender Mainstreaming, Multikulturalismus, Homoehe und Pazifismus – Mehrteiler Nr. 6


Die zersetzende Kraft der Emanzipation

 

 

5. Ursprung und Entwicklung der grünen Bewegung

5.1 Grün als Label

 

 

Grün ist keine eindeutige Parteifarbe. Das Spektrum der denkbaren Assoziationen reicht vom Islam bis zur Agrarlobby, von einer Variante des Faschismus bis zu den »Ökos«. Immerhin spielt für das grüne Paradies im Koran wit für die Vorstellung einer »Grünen Front« der Landwirte, für die französischen »Grünhemden« Dorgères’ wie für die Umweltgruppen der Naturbezug eine entscheidende Rolle. Die Verknüpfung von Grün und Natur ist so naheliegend und allgemein verständlich, daß sie keiner weiteren Erläuterung bedarf. Entsprechend hat sich die Bezeichnung »grüne Bewegung« für eine gegen Überbevölkerung, industrielle Großprojekte und Raubbau auftretende Koalition in den 1970er Jahren rasch etabliert und durchgesetzt.

Im Gegensatz zu ihren Vorläufern aus dem Bereich von Natur- und Heimatschutz gelang es dieser »grünen Bewegung«, eine breitere Anhängerschaft und zunehmend Einfluß auf die Gesamtgesellschaft zu gewinnen. Das war um so erstaunlicher, als sie zwar Verbündete hatte – vor allem die Friedens- und Frauenbewegung sowie zahlreiche Gruppierungen des linken Spektrums -, aber Auffassungen vertrat, die im Gegensatz zu den vorherrschenden Leitideen standen. Hier vollzog sich ein radikaler Wandel, der wie kaum etwas das Ende der Nachkriegszeit markierte. Denn bis dahin war von allen politischen Kräften die Ansicht geteilt worden, daß die entscheidenden Probleme moderner Industriegesellschaften streng sachbezogen und funktional lösbar seien. Diese – »technokratische« – Position vertraten Liberale wie Konservative, Sozialdemokraten wie Kommunisten ganz unabhängig von Systemfragen, und wenn Jürgen Habermas als einer der profilierten Köpfe des Neomarxismus feststellte, die Gegenwart kennzeichne ein »Rationalitätsdefizit«,71 dann war er doch sicher, das ausglei-chen zu können.

Das prinzipielle Vertrauen in die Machbarkeit der Dinge, der technischen wie der politischen, kam nicht nur durch die Ölkrise, das dramatische Wachstum der Weltbevölkerung, die atomare Bedrohung und die Massivität der Luft-, Boden-und Wasserverschmutzung ins Wanken, es wurde weiter geschwächt durch eine Welle des Irrationalismus, die sich in den künstlerischen und religiösen Subkulturen des Westens lange vorbereitet hatte und dann in der unerwarteten Heftigkeit der Jugendrevolte zum Ausdruck kam. Ob man »’68« als »romantischen Rückfall«72 apostrophierte, von rotem »Wiedertäufertum«73 oder von einem »Aufstand der Spontaneität«74 sprach, fest stand, daß es Tendenzen im Zentrum und am Rande der Revolte gab, die nichts mit einem Generationenkonflikt

und wenig mit Ideologie im engeren Sinn zu tun hatten, sondern sich aus einer massiven Vernunftkritik speisten oder jedenfalls die entfremdende Wirkung der Rationalität betonten. Ins Spiel kamen Spätfolgen der Beat-Bewegung oder die nie ganz verschwundene Unterströmung fernöstlicher Spiritualität, vor allem aber Ideen von naturgemäßer Existenz, wie sie die Hippies theoriefern und praktisch vertraten und die sich unschwer mit Autoritätskritik, Vorstellungen von sexueller Befreiung und alternativen Lebensformen – Großfamilie, Kommune, Wohngemeinschaft – legierten. Daß Ende der sechziger Jahre intensiv über eine »neue Religiosität« diskutiert wurde, verknüpft mit der Erwartung eines »neuen Zeitalters« – des »New Age« -, war kein Zufall, sondern signifikant.

Unter den drei Kerngruppen der »grünen Bewegung« – den »Ökozentrikern«, den »Ökosozialisten« und den »Ökokonservativen«75 – waren die Ökozentriker die eigentlich treibende Kraft, weil sie diesem Ideenkonglomerat am nächsten standen. Das heißt, es ging ihnen nie nur um den konkreten Anlaß, der eine Bürgerinitiative auf den Plan rief, oder um die Möglichkeit, den »Betroffenen« Gehör zu verschaffen, sondern um eine Weltanschauung, die von der Erwartung einer »Wendezeit« (so der Titel eines Buches ihres wichtigen Vordenkers, des Physikers Fritjof Capra) bestimmt war. Ihre Anhänger sahen sich als Avantgarde, berufen, die kommende Ära vorzubereiten, die von der Harmonie zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Natur bestimmt sein sollte. Entsprechend apodiktisch vertraten sie ihre Meinung und entsprechend rabiat war ihr Umgang mit Abweichlern oder Gegnern, die weder ihre apokalyptischen Vorstellungen noch ihre manichäische Neigung teilten. Umweltzerstörung war aus Sicht der Ökozentriker weniger ein praktisches Problem, sondern Konsequenz einer unmoralischen Lebensweise, die korrigiert werden mußte, mitsamt den sie bedingenden Faktoren, dem »westlichen« Denken, dem Patriarchat, dem »Cartesianismus« etc.

Obwohl das nahegelegen hätte, wandten sich Ökozentriker nur selten gegen die Modernität als solche oder gegen das Christentum. Zwar gab es verbreitet Sympathie für »naturreligiöse« (bevorzugt indianische und keltische), stärker aber für pantheistische und esoterische Vorstellungen; auch die Renaissance der Anthroposophie spielte in dem Zusammenhang eine wichtige Rolle.76 Die Beißhemmung der Ökozentriker gegenüber dem Christentum, trotz gelegentlicher Attacken auf dessen »gnadenlose Folgen«,77 hatte einen Grund darin, daß es relativ viele Christen – vor allem Protestanten – in der »grünen Bewegung« gab und ihr die evangelische Kirche sehr früh ein Forum bot. Ein Sachverhalt, der sich daraus erklärt, daß hier der »Marsch durch die Institutionen«, den die Achtundsechziger nach dem Scheitern des offenen Aufstands antreten wollten, viel früher als sonst an sein Ziel gekommen war.

 

5.2 Der Einfluß der Neuen Linken

Die Kerngruppen der Neuen Linken standen den ökologisch orientierten Gruppen allerdings mit deutlichem Vorbehalt gegenüber. Der »grünen Bewegung« hing der Ruch der Fortschrittsfeindlichkeit an. Man warf ihr Ablenkung von den eigentlichen, mithin »sozialen« Problemen vor, im Namen eines Naturbezugs, den man eher auf der Rechten erwartete, und verbunden mit der Forderung nach Konsumverzicht, der auch die Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums in Mitleidenschaft ziehen mußte. Indes erkannte ein so einflußreicher Vordenker wie Hans Magnus Enzensberger früh auch das Potential, das man sich zunutze machen konnte, wenn das Proletariat als revolutionäres Subjekt ausfiele: »Die Borniertheit dieser Initiativen«, schrieb er 1973, »sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß in ihnen der Keim einer möglichen Massenbewegung steckt.«79 Als es tatsächlich soweit kam, war die Neue Linke allerdings schon derart geschwächt, daß die Idee, sich der »grünen Bewegung« zu bedienen, keine Aussicht auf Verwirklichung mehr hatte. Vielmehr entstand ein Sog, der das gesamte Lager mit Ausnahme der Kernbereiche von SPD und moskautreuen Kommunisten erfaßte und eine »wechselseitige politisch-ideologische Durchdringung«80 von »Rot« und »Grün« zur Folge hatte.

Viele der aus dem studentischen Protest hervorgegangenen Gruppierungen versuchten sich jetzt an einer Kombination ihrer älteren Kapitalismuskritik mit den neuen ökologischen Themen. Der programmatische Kern des »Ökosozialismus« bestand jedenfalls in der Behauptung, daß die Lösung der Umweltprobleme nur in einer nachkapitalistischen Gesellschaft möglich sei. Eine wichtige Rolle für den Aufbau dieser Fraktion spielten die sogenannten »K-Gruppen«, jene kommunistischen Klein- und Kleinstparteien, die nach dem Zerfall der APO entstanden und nicht an der Sowjetunion, sondern an China, Albanien oder Kambodscha orientiert waren. Das erklärt die zunehmende Militanz der »grünen Bewegung« – etwa die Gewalttätigkeit bei den »Schlachten« um das AKW Brokdorf-, aber auch die gezielte Einflußnahme von kommunistischen Kadern, die sich Stück für Stück von ihren früheren Vorstellungen lösten, Schlüsselpositionen in der »grünen Bewegung« übernahmen und dabei von ihrer organisatorischen Erfahrung wie auch den finanziellen Mitteln aus den Parteivermögen profitierten. Von einer Übernahme, wie sie sich Enzensberger vorgestellt hatte, kann allerdings nicht gesprochen werden, dazu waren die ideologischen Selbstzweifel zu groß geworden. Trotzdem reichte das Verständnis des »Entrismus«81 immerhin von der erklärten Absicht einer »Steuerung«82 bis zur Vorstellung, man habe bisher eine falsche Analyse der gesellschaftlichen Lage vorgenommen und müsse diese durch Fallenlassen der Revolutionsrhetorik und faktische Auflösung der eigenen Organisation korrigieren.

 

5.3 Die konservativen Verlierer

Die schärfsten Gegner der Ökosozialisten waren die Ökokonservativen, in vieler Hinsicht die traditionsreichste Gruppe der »grünen Bewegung«. Denn gerade in Deutschland gab es seit dem 19. Jahrhundert eine technikskeptische, wenn nicht -feindliche Haltung, die sich aus dem Erbe der Romantik und einer konservativen Kritik der »Plutokratie« speiste. Sie verfügte auch nach dem Zweiten Weltkrieg über prominente Sprecher, etwa den Philosophen Martin Heidegger, den Schriftsteller Friedrich Georg Jünger oder den Biologen Konrad Lorenz. Seit den siebziger Jahren mußte man auch den CDU-Politiker Herbert Gruhl nennen. Gruhl hatte 1975 das vielbeachtete Buch Ein Planet wird geplündert geschrieben, dessen Einschätzung der fatalen Folgen von Umweltzerstörung sich in vielem mit anderen Analysen – etwa dem Bericht »Die Grenzen des Wachstums« des Club of Rome von 1972 – traf, aber noch grundsätzlicher ein Umdenken forderte, im Grunde einen asketischen Imperativ, weg von Wachstum und Konsum der modernen Industriegesellschaft.

Vorübergehend war Gruhl das bekannteste Gesicht der »grünen Bewegung«, allerdings mit deren Basis, den lokalen oder regionalen Initiativen, nur an einigen Punkten verknüpft und skeptisch gegenüber den hier umlaufenden »basisdemokratischen« Vorstellungen. Das erklärt wahrscheinlich auch seine Fehleinschätzung der Lage, als er 1978 versuchte, im Alleingang eine neue Bundespartei zu schaffen: die »Grüne Aktion Zukunft« (GAZ). Gruhl reagierte damit auf die Erfolge, die »grüne« Listen in einzelnen Bundesländern errungen hatten, von denen die Mehrzahl (Grüne Liste Umweltschutz in Niedersachsen, Grüne Liste Schleswig-Holstein) einen eher bürgerlichen Zuschnitt aufwies, im Gegensatz zu den Alternativen oder Grün-Alternativen Listen der Großstädte, die in massiver Weise durch die Linke beeinflußt waren. Er hatte allerdings nicht mit Quertreibereien im eigenen Lager, dem heftigen Widerstand der Ökosozialisten und dem Attentismus der Ökozentriker gerechnet, deren Sympathie nach kurzem Zögern dem linken Flügel der Bewegung zufiel.

Als Gruhl daraufhin einlenkte und die GAZ in eine Bundespartei »Die Grünen« eingliederte, die am 13. Januar 1980 gebildet wurde, führte das aber nicht zu einem gleichberechtigten Nebeneinander der verschiedenen Tendenzen. Zwar förderte das ideologische Klima der frühen achtziger Jahre die Vorstellung, daß das alte Denken überwunden und »ungewöhnliche Koalitionen« möglich seien, und die Formel »Nicht rechts, nicht links, sondern vorn«, mit der die Grünen ihre Position umschrieben, schien das adäquat auszudrücken. Aber in Wirklichkeit handelte es sich weder um einen echten Ausgleich noch um etwas ganz Neues. Der »ökologische Gedanke« genügte jedenfalls nicht, die Differenzen zu überwinden, und jede Einflußnahme der Ökokonservativen auf die Gesamtbewegung fand ihre Grenze schon an Habitusunterschieden, dem Mißtrauen zwischen Bürgerlichen und Bürgerfeinden, Krawattenträgern und denen in Jeans und Selbstgestricktem.

Ihre Entmachtung innerhalb der Partei war insofern konsequent und vollzog sich in raschem Tempo, führte zu Resignation und dann zum Rückzug. Das galt zuerst für Gruhl selbst, der schon bei der Wahl zum Vorsitz der Grünen gescheitert war und dessen Anhänger sich vergeblich innerhalb der Partei zu reorganisieren suchten. Bereits am 18. Januar 1981, ein Jahr nach der Gründung, erklärte Gruhl seinen Austritt. Ihm folgte fast ein Drittel der Mitglieder, aber dem Versuch durch die Wiederbelebung der GAZ, dann durch den Aufbau der »Ökologisch-Demokratischen Partei« (ÖDP) ein konservatives Gegengewicht zu den Grünen zu schaffen, blieb der Erfolg versagt.

Die Grünen hatten bei ihrer Beteiligung an der Bundestagswahl vom 5. Oktober 1980 nur ein enttäuschendes Ergebnis erreicht (1,5 Prozent der Stimmen), zogen aber danach in Berlin, Hamburg, Hessen und Niedersachsen in die Landesparlamente ein. 1983 gelang endlich der Sprung in den Bundestag, zwei Jahre später bildete man in Hessen mit der SPD eine erste »rot-grüne« Koalition. Die Reihe von Erfolgen trug ganz wesentlich zur Stabilisierung der Partei bei, die Wahlkampfkostenerstattung (die erste hatte es schon nach dem Europawahlkampf von 1979 gegeben, obwohl die »Sonstige Vereinigungen/Die Grünen« den Einzug in das Parlament verfehlt hatten) führte zur Professiona-lisierung der Arbeit, die wachsende Zahl von Repräsentanten erlaubte es, die globalen Kernanliegen nicht mehr nur in Rathäusern zur Sprache zu bringen, sondern jetzt eben auch im Bundestag.

5.4 Die Suche nach der Generallinie

 

Das alles konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Entwicklung von schweren inneren Konflikten gekennzeichnet war. Die überlagerten sehr rasch die älteren Auseinandersetzungen zwischen Ökokonservativen, Ökosozialisten und Ökozentrikern. Im Kern handelte es sich um einen innerlinken Streit. Tatsächlich hatte sich längst das »Nicht rechts, nicht links« erledigt. Objektive Kriterien wie subjektive Einschätzungen der Mitglieder und Wähler der Grünen zeigten, daß es sich um eine Partei deutlich links von der SPD handelte. Was das allerdings für die praktische Politik bedeuten sollte, blieb umstritten. Im Prinzip ging es darum, ob die Grünen in Opposition verharren sollten, um mittels Rotationsprinzip und Ämterwechsel, Bestreitung von Mehrheitsentscheidungen, wenn die nicht paßten, Infragestellung von Rechtsstaatlichkeit und Verteidigung eines »Widerstandsrechts« für die eigene Klientel, »die politische Kultur dieser Republik zu sprengen« versuchen sollten, oder ob es darum ging, »diese Republik« zu reformieren und langfristig umzugestalten. Am pronon-ciertesten wurde die erstgenannte Auffassung von einer aus den grünalternativen Listen hervorgegangenen Gruppe um Jutta Ditfurth vertreten, der »manischen Matrone des Fundamentalismus«.

Zu den Köpfen der »Fundis« gehörten außerdem Rainer Trampert und Thomas Ebermann, während sich als ihre Hauptgegner Antje Vollmer und Joschka Fischer positionierten, die gemeinhin als »Realpolitiker« oder »Realos« bezeichnet wurden.

Wichtig ist in dem Zusammenhang auch, daß einige Protagonisten der Grünen wie etwa die Bundesvorstandssprecherin und langjährige Abgeordnete Petra Kelly, der ehemalige Bundeswehrgeneral Gert Bastian oder der wegen seiner Regimekritik aus der DDR abgeschobene Ökonom Rudolf Bahro zwar erhebliche Medienpräsenz für sich in Anspruch nehmen konnten und tendenziell fundamentalistischen Positionen zuneigten, aber kaum Einfluß auf die interne Debatte nahmen. Daß die zugunsten der Realos ausfallen würde, zeichnete sich im Grunde nach der Entscheidung für die Koalition in Hessen ab und entsprach in jedem Fall der Einstellung von Basis wie Wählerschaft. Es begann daraufhin ein Prozeß, in dessen Verlauf die Grünen nicht nur sehr geschickt auf andere Politikfelder ausgriffen – insbesondere die Friedens- und Menschenrechtsfrage -, sondern auch Einfluß auf die öffentliche Diskussion gewannen. Ihre Resonanz bei den Meinungsmachern war erheblich, viele ihrer Ideologeme »sickerten«90 in die bestehenden Institutionen der Bundesrepublik ein und gleichzeitig war ein »Ergrünen« der anderen Parteien zu beobachten, die sich zunehmend, vor allem CDU und SPD, bemühten, ökologische und andere »weiche« Themen in ihre Programmatik aufzunehmen.

Auch dieser Prozeß trug dazu bei, die Stellung der Fundamentalisten zu schwächen, und wie vorher die Ökokonservativen räumten sie schließlich das Feld. Diese Verdrängung am Ende der achtziger Jahre erbitterte sie um so mehr, als sie ihre Entmachtung Personen zuschrieben, die ihnen in bezug auf die Radikalität ihrer politischen Vergangenheit nicht nachstanden, die aber unter den veränderten Umständen wesentlich flexibler reagierten. Zu nennen sind in dem Zusammenhang neben Fischer – »dem ersten und einzigen grünen Minister auf diesem Planeten«, jedenfalls für gewisse Zeit – vor allem dessen Mitkämpfer aus der »Sponti«-Szene, etwa Daniel Cohn-Bendit, sowie die weiland gegnerischen, nun aber für die Organisationsarbeit nützlichen Leute aus den aufgelösten K-Gruppen KBW, KB und KPD/AO92 wie Joscha Schmierer, Jürgen Trittin oder Frank Herterich.

Was kennzeichnete die veränderten Umstände? Vor allem der »hohe Ton der achtziger Jahre«, auf den die Politik der Grünen gestimmt war, der Gestus moralischer Überlegenheit, mit dem sie die Debatten über Rüstungs- wie Einwanderungspolitik argumentativ beherrschten, obwohl sie nur eine schwache parlamentarische Kraft stellten, die Schärfe, mit der sie die schwarz-gelbe Regierung im Bund attackierten, und der Druck, den sie diesbezüglich auf die SPD ausübten, die sich eigentlich die Option einer großen Koalition offenhalten wollte. Der Zeitgeist war ihnen günstig, und sie nutzten die Gelegenheit geschickt.

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Die Grünen - die zersetzende Kraft der Emanzipation - 0001awird fortgesetzt

Deutschenhass: Türke verprügelt wehrlosen deutschen Schüler


Hinter den Kulissen der politisch verordneten Massenimmigration von Muslimen tobt bereits ein Krieg gegen Deutsche, über den niemand spricht.

 

Eine Szene der Abschaffung Deutschlands

Im folgenden Film wird eine Szene gezeigt, die symptomatisch ist für unser Land: Ein etwa 12jähriger deutscher Schüler muss sich dabei filmen lassen, wie er von einem Türken ohne jeden ersichtlichen Grund verprügelt wird. Allerdings wird dieser Grund für jene, die sich mit dem Islam und seiner Geschichte befasst haben, durchaus erkennbar:

Im Osmanischen Reich etwa durften Türken in den von ihnen besetzten christlichen Ländern jeden Dhimmi schlagen, wenn es ihnen beliebte. Ein Dhimmi, der sich gewehrt hat, wurde getötet. Ein Dhimmi, der es wagte, einem türkisch-osmanischen Herrenmenschen in die Augen zu blicken, musste Schlimmes befürchten. (Daher kommt übrigens auch die typisch türkische Anmache “Was guckst du?!” ).

Diese Regeln galten übrigens auch im von westlichen Gutmenschen als Beweis eines grundsätzlich toleranten und moderaten Islam immer wieder angeführte Cordoba-Islam in Spanien. Diese moderaten andalusischen Moslems ließen immer wieder ganze Christendörfer ans Kreuz nageln, wenn diese etwa die so begehrte Dhimmisteuer nicht entrichten konnten.

Bemerkungen zum oben gezeigten Video:

  • Dass unsere Kinder mittlerweile schon massenhaft von islamischen Zuwanderern misshandelt, gequält, bedroht oder gar getötet werden, ist vor allem das Werk unserer Politiker, die Millionen Türken und anderer Moslems ins Land geholt haben und all jener Deutschen, die diese seit Jahrzehnten gewählt haben und  immer noch wählen…

  • Solche wie im Video gezeigten Szenen sind die alltäglichen Folgen der dem deutschen Volk aufgenötigten “multikulturellen Bereicherung”, die dieses klaglos zu ertragen hat…

  • Das sind die Früchte einer jahrzehntelangen medialen Berichterstattung, die Deutsche zu einem “Tätervolk” erklärten, das angeblich bis heute vom Virus des Nationalsozialismus befallen ist und daher abgeschafft werden muss… doch über Vorkommnisse wie das im Video gezeigten genauso wenig berichtet wie über die Tatsache, dass in der derselben Zeit (20 Jahre), in der die “NSU” neun Ausländer getötet haben soll, von Moslems über sechstausend (!) Deutsche getötet wurden.

  • Und das ist das Ergebnis einer Justiz, die ausländische Täter zu Opfern stilisiert und jeden Deutschen, der sich gegen Angriffe seitens Ausländern wehrt, zu Tätern erklärt ….

  • Dieses Video zeigt die Zukunft Deutschlands. Wie es dem Jungen im vorangegangenen Video erging, so wird es den Deutschen als Volk ergehen, wenn es sich nicht gegen die ihm aufgezwungene Abschaffung durch die massive Islamisierung zur Wehr setzt…

  • Wo immer der Islam nichtislamische Länder besetzte, hat er deren Bevölkerungen drangsaliert, ermordet oder ausgerottet. (MM)

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http://michael-mannheimer.info/2014/05/10/deutschenhass-ein-tuerke-verpruegelt-wehrlosen-deutschen-schueler-ein-anderer-tuerke-filmt-dies/

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Wahlkampfauftritt des türkischen Premiers in Köln…Erdogan-Strategie, ausgewanderte Türken als fünfte Kolonne


Protest gegen Wahlkampfauftritt des türkischen Premiers

Bleib zu Hause!

 

schwein

Michael Paulwitz

Der Sultan hält Heerschau in seinen Kolonien – und keiner nennt die Unverschämtheit beim Namen. Zwar wagen sich jetzt, da bei dem selbstherrlichen Demonstranten-Verprügler und Twitter-Verbieter Recep Tayyip Erdogan der demokratische Lack endgültig ab ist, auch kritische Stimmen hervor. Ihr zaghaftes Betteln, Erdogan möge so taktvoll sein und seinen Wahlkampfauftritt in Köln doch lieber ausfallen lassen, läßt die Initiative beim ungebetenen Gast und drückt sich um die Benennung des eigentlichen Skandals: daß ein ausländischer Regierungschef sich bei uns ungehindert als wahres Oberhaupt seiner nach Millionen zählenden Landsleute aufspielen und sie mit demagogischen Parolen gegen das Land aufhetzen darf, in dem sie leben.

Diese perverse Situation haben deutsche Politiker, die jetzt jammern, man möge doch keine „innertürkischen Konflikte importieren“, selbst herbeigeführt. Der Import geschah, als man Einwanderer aus einem fremden Kulturkreis ins Land ließ, ohne ihnen Assimilation und eine klare Loyalitätsentscheidung abzuverlangen. Damit nicht genug, spielt man mit der Aufhebung der Optionspflicht und dem Doppelpaß als Regelfall der Erdogan-Strategie, ausgewanderte Türken als fünfte Kolonne zu mißbrauchen, auch noch direkt in die Hände. So schafft man sich selbst ab und züchtet einen Staat im Staate. Eine souveräne Regierung hätte den Mut zur klaren Ansage: Sultan, bleib zu Hause!

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jf 22-14

Die Erfindung des häßlichen Deutschen…Vorabdruck des Mitte Juni erscheinenden Buches von Karlheinz Weißmann über die alliierte Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg / Teil 1


Karlheinz Weissmann

 

Zu den eindrucksvollsten Plakaten des Ersten Weltkriegs gehört ohne Zweifel ein von der US-Armee in Auftrag gegebenes: Es zeigt eine Art Gorilla mit Pickelhaube auf dem Kopf, eine Keule – darauf die Inschrift „Kultur“ – in der Rechten, eine sich windende, halb ent-blößte Frau in der Linken, im Hintergrund eine Ruinenlandschaft, die wohl das kriegszerstörte Europa repräsentierte, dann das Meer und nun die Bestie am Strand Amerikas, wie man einem Schriftzug auf dem Boden entnehmen kann. Die Aufforderung des Plakats ist unmißverständlich: „Destroy this mad brute – Enlist“ – „Vernichte dieses verrückte Vieh – Tritt ein“.Kill the huns - Tötet die Hunnen! Geheimdienste, Propaganda und Subversion hinter den Kulissen des Ersten Weltkrieges

Foto: US-Propagandaplakat von 1917, „Vernichte dieses verrückte Tier. Tritt in die US Army ein“: Den deutschen Bestien einen Platz am Ende der Völkerhierarchie zuweisen

Das Plakat gehört in den Rahmen jener Ikonographie der alliierten Propaganda, die den Deutschen nicht einfach nur karikierte – selbstverständlich wurde er auch als Kretin, als Feigling, Dummkopf, Fresser oder Säufer dargestellt –, sondern so verzerrte, daß ihm die Menschenähnlichkeit ganz oder teilweise abhanden kam. Es gehörte gleichzeitig zu einer besonderen Reihe, die die Invasionsfurcht in den Überseeterritorien Großbritanniens – vor allem in den weißen Siedlungskolonien Südafrika, Neuseeland und Australien –, dann aber auch in den USA schüren sollte, deren Bewohnern eine unmittelbare Bedrohung kaum einleuchten mochte, weshalb man eine besonders drastische Warnung vor dem „Vieh“, der „Bestie“, dem „Hunnen“, brauchte, das nach der Niederwerfung der Entente in Europa zum Sprung nach Asien, Afrika und Amerika ansetzen würde.

Denselben Zweck wie die notorische Rede von den „Hunnen“ erfüllte auch die Behauptung, die Deutschen stünden auf einer zivilisatorischen Stufe „unterhalb der Vandalen“. Bereits am 8. August 1914, das heißt vor irgendwelchen kriegsbedingten Zerstörungen größeren Ausmaßes, hatte der berühmte französische Philosoph Bergson in einer Ansprache als Präsident der Académie des Sciences Morales et Politiques erklärt: „Der entschlossene Kampf gegen Deutschland ist der Kampf selbst der Zivilisation gegen die Barbarei. Alle Welt spürt es, aber unsere Akademie hat vielleicht eine besondere Autorität, es auszusprechen. In großen Teilen dem Studium psychologischer, moralischer und sozialer Fragen gewidmet, erfüllt sie eine schlichte wissenschaftliche Pflicht mit der Feststellung, daß die Brutalität und der Zynismus Deutschlands, seine Verachtung aller Gerechtigkeit und aller Wahrheit einen Rückfall in den Zustand der Wildheit bedeuten.“

Rassentheorien als Basis für den Deutschenhaß

Bergsons Verweis auf den deutschen „Zynismus“ ist insofern wichtig, als die Barbaren in diesem Bild sich eben auch tarnen konnten, als „angebliche Kulturmenschen“, deren „Kultur“ – das Wort immer ohne Übersetzung, mit dem fremdartigen „K“ geschrieben, so wie auch das Wort „Kaiser“, als Hinweis auf die „K-boches“ – etwas vollkommen anderes sei als die „civilisation“ der vom antiken Erbe durchdrungenen Nationen. Unter dem dünnen Firnis zeige sich rasch, daß der Deutsche zu einer niederen Art gehörte, und: „Die deutsche Kultur strebt logischerweise dem Ziele zu, seine angeborene Brutalität mit Hilfe der Wissenschaft ins Unendliche zu steigern“. Diese „wissenschaftliche Barbarei“ verdiente selbstverständlich nicht die Bezeichnung „culture“, denn sie sei nur „Bluff“, und die deutsche Wissenschaft helfe bloß dazu, „Bestialität (…) methodisch“ zu machen. Diese Formulierung stammt von Léon Daudet, dessen Deutschenhaß sich auf den Typus des „bebrillten Gelehrten“ konzentrierte. Zur Vorstellung des rohen Mordbrenners kam so die des kalten und pedantischen – in gewissem Sinn: intellektuellen – Täters als notwendige Ergänzung.

Das bedeutete aber keine Zurücknahme der Idee, daß der Deutsche Bergsons „Zustand der Wildheit“ zuzurechnen sei, was im Zeitalter des Kolonialismus auch hieß, daß man die Deutschen aus der Gemeinschaft der Europäer ausstieß und ihnen einen Platz am Ende der Völkerhierarchie zuwies. Ein Bedürfnis, das außerdem im Zusammenhang mit jenen Rassentheorien stand, die in der Vorkriegszeit so große Bedeutung besessen hatten. Die Vorstellung von einem „Krieg der Rassen“ komplizierte die Sache allerdings im britischen Fall. Es sei denn, man hob den keltischen und römischen Anteil am britischen Erbe hervor, betrachtete sich selbst als „zur Hälfte der lateinischen Rasse zugehörig“ oder verlegte sich auf eine Art metaphorischen Rassenbegriff, der die Deutschen als „Hunnen“, das heißt als „Asiaten“ einer besonders brutalen und häßlichen Sorte, auffaßte.

In den USA hat man dieses Muster ohne Zögern übernommen, während es in Frankreich zu einer bemerkenswerten Sonderentwicklung kam. Bereits am 15. August 1914 erklärte ein Autor der katholischen Zeitung La Croix, daß „der alte Kampfgeist der Gallier, der Römer und Franken wiedererwacht“ sei: „Die Deutschen müssen von der linken Rheinseite weggefegt werden. Die infamen Horden müssen hinter ihre eigenen Grenzen zurückgetrieben werden. Die Gallier Frankreichs und Belgiens müssen den Eindringling zurücktreiben mit einem entschlossenen Schlag, ein für allemal. Der Rassenkrieg beginnt.“

Im folgenden Jahr veröffentlichte ein gewisser Urbain Gobier ein Buch über die Race allemande – die „deutsche Rasse“, das noch deutlich über solche Vorstellungen eines Rassenantagonismus hinausging. Gobier konnte sogar auf Vorarbeiten zurückgreifen, die in Frankreich schon seit der Niederlage von 1871 entstanden waren, mit dem Ziel, eine biologische Basis für die Behauptung zu liefern, daß die Deutschen beziehungsweise Preußen eine eigene, den Franzosen und Europäern absolut fremde Rasse bildeten. Während des Ersten Weltkriegs entwickelte Gabriel Langlois die These, daß die Deutschen – anders als die wohlgestalten Slawen – keineswegs zu den „Ariern“ gezählt werden könnten, sondern ein finnisch-baltisch-slawisches Mischvolk seien, was man schon an ihrer Grobknochigkeit und Disproportion ablesen könne; es handele sich um eine „fleißige, dumme, bei der Arbeit anstellige, mehr Willen als Wissen zeigende, eher für die angewandte als die theoretische Wissenschaft geeignete Rasse. Sie haben Liebe zur Musik, eine tobende, irritierende Musik, die Wagner zur Perfektion trieb mit seiner Kunst des boum-boum-badbaoum.“

Es bleibt allerdings zu betonen, daß die Thesen Langlois bei weitem nicht den Grad an Bizarrerie erreichten, die denen des Mediziners und Psychologen Edgar Bérillon eigneten, der die Enttäuschung über die Weigerung der Behörden, ihn trotz seines Alters als Freiwilligen in der Armee dienen zu lassen, mit Veröffentlichungen kompensierte, in denen er die Minderwertigkeit der deutschen Rasse aus angeborenen Defekten ableitete, zu denen auch die „polychrésie“ (fälschlich: „polychésie“), das heißt die überstarke Entleerung des Darms von übelriechenden Fäkalien aufgrund von Vielfresserei, gehörte.

Deutsche hätten „Mentalität minderwertiger Primitiver“

Im Jahr 1916 veröffentlichte die Association française pour l‘avancement des sciences – die „Französische Gesellschaft für den Fortschritt der Wissenschaften“, eine bedeutende Vereinigung von Naturwissenschaftlern – unter Beteiligung von Bérillon und anderer Mediziner sogar einen Sammelband mit dem Titel „La psychopathologie criminelle des Austro-Allemands“ – „Die kriminelle Psychopathologie der Austro-Deutschen“, in dem einer der Herausgeber, ein gewisser Doktor Capitan, zu dem Schluß kam: „Es gibt im deutschen Hirn eine absolute Amoralität, verbunden mit einem vollständigen Mangel an Takt, Maß, Delikatesse, Höflichkeit und auch einer präzisen Wahrnehmung des Rechts und des Rechten, des Guten, des Schönen, des Opfers, des Ideals etc. Es ist, wie ich schon vor einem Jahr bemerkte, die Mentalität des minderwertigen Primitiven, etwa die des Menschen aus dem Moustérien vielleicht, bei dem die Begriffe, Grundlage jedes Zustandes lebensfähiger Zivilisation, noch nicht ausgebildet sind.“

Der Verweis auf das Moustérien, das heißt die mittlere Altsteinzeit, rief zwangsläufig die Vorstellung des Neandertalers auf, ein Gedanke, der unschwer zu Behauptungen von der rassischen Minderwertigkeit der Deutschen paßte. Am Rande sei vermerkt, daß andere Beiträger des erwähnten Bandes diese aus den Ernährungsgewohnheiten der Deutschen ableiteten. Dabei spielte insbesondere der als übermäßig eingeschätzte Konsum von Kartoffeln beziehungsweise von Schweinefleisch eine Rolle.

Die Affinität des Deutschen zum Schwein gehörte für den französischen Kriegsgegner auf jeden Fall zu den besonderen Angriffspunkten. Auch wenn die Beschimpfung als „boche“ nur eine gewisse lautliche Ähnlichkeit mit dem französischen Wort „cochon“ für Schwein haben soll, diente die traditionell negative Wertung des Schweins als willkommene Möglichkeit, den Feind auch auf diesem Weg herabzusetzen. Es ist jedenfalls erstaunlich, wie oft der Deutsche in französischen Karikaturen der Kriegszeit als Schwein präsentiert wurde und wie viele Gegenstände erhalten sind, die den einen mit dem anderen verknüpften.

Sicher gehört die Herabstufung von Menschen zu Tieren zum üblichen Repertoire kämpferischer Rhetorik, es ist allerdings auffällig, daß es neben dem Schwein, der Bestie im allgemeinen und dem drachenartigen Ungeheuer vor allem das schädliche Insekt – Floh, Zecke, Wanze – war, als das die Deutschen dargestellt wurden. Die Scharfmacher um die britische Zeitschrift John Bull sprachen nicht nur von „huns“, sondern von „Germ-Huns“, womit einerseits „Germane“ und „Hunne“, aber auch „Germ“ – „Bakterium“ und Hunne verknüpft waren; und der Daily Mirror sekundierte dem mit der Feststellung, daß die Deutschen eben keine Menschen seien, sondern eine Krankheit: „pestis Teutonica“, die „deutsche Pest“. Eine Vorstellung, die auch in den USA Anhänger fand und angesichts der im Herbst 1918 zum Ausbruch kommenden Grippeepidemie eine Konkretisierung erfuhr, insofern man die auf die „Hun-Germs“ zurückführte.

Karlheinz Weißmann: Die Erfindung des häßlichen Deutschen. JF Edition , Berlin 2014, gebunden, ca. 200 Seiten, Abbildungen, 34,90 EuroWeißmann

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US-Amerikanischer Deutschenhass: Der häßliche Deutsche…


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Antideutsche Propaganda Amerikas aus dem Ersten Weltkrieg

 

Dem häßlichen Deutschen wird keine Ruhe gegönnt. Sobald eine internationale Krise heraufzieht, wird er aus den Tiefen des kollektiven Unbewußten gezerrt. Natürlich glauben die Demonstranten, die in Athen, Madrid und anderswo Merkel-Bilder mit Hitlerbärtchen verzieren, nicht wirklich, daß die Kanzlerin das Testament des gleichfalls Ewigen Führers vollstreckt.

Doch sie versprechen sich von ihrer Behauptung einen Vorteil. Die Deutschen verlieren dann umgehend den Kopf und fragen sich panisch, was sie falsch gemacht haben, daß die anderen so über sie denken.

Der häßliche Deutsche aber ist viel älteren Datums. Bereits im Ersten Weltkrieg sah Max Scheler sich veranlaßt, ein Buch über „Die Ursachen des Deutschenhasses“ zu schreiben, und der jüdische Sozialpsychologe Kurt Baschwitz sprach 1932 von einem international grassierenden „Massenwahn“.

Wie sollen die Deutschen auf die Haßprojektion reagieren?

Der Historiker Karlheinz Weißmann untersucht in seinem neuen Buch „1914 – Die Erfindung des häßlichen Deutschen“ Herkunft, Geschichte und Wirkung dieses Popanzes. Als besonders skurriles Beispiel zitiert er einen französischen Mediziner, der im Ersten Weltkrieg den Deutschen einen speziellen, durch fehlgeleitete Darm- und Nierenfunktionen ausgelösten Körpergeruch zuschrieb. Zu Ehren des französischen Geistes sei gesagt, daß Marcel Proust in der „Suche nach der verlorenen Zeit“ diesen und andere Geistesverräter an den literarischen Schandpfahl geheftet hat.

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Hartz-IV: Jeder fünfte Euro geht an Ausländer…vorwiegend Türken


Türkische Frauen in Berlin: 6,7 Milliarden an Ausländer

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BERLIN. Ausländer haben im vergangenen Jahr 6,7 Milliarden Euro an Hartz-IV-Leistungen kassiert.

Der Großteil entfällt mit fünf Milliarden Euro auf Nicht-„EU“-Bürger.

Spitzenreiter sind laut der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des CSU-Politikers Johannes Singhammer Türken (348.263 Personen), Iraker (51.963) und Russen (42.516).

Damit fließt jeder fünfte Euro an Hartz-IV-Zahlungen in die Taschen von Nichtdeutschen.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwa 33 Milliarden Euro ausgezahlt, 26,8 Milliarden davon an Personen mit einem deutschen Paß. „Es gibt aus Deutschland einen außerordentlich großen Solidaritätsbeitrag für Menschen, die aus ihrer Heimat wegziehen“, sagte Singhammer dem Münchner Merkur.

Die Bundesregierung bleibt jedoch bei ihrer Einschätzung, daß es keine signifikante Einwanderung in die Sozialsysteme gibt. Unklar ist noch immer, ob arbeitssuchende „EU“-Ausländer künftig ebenfalls ein Recht auf Hartz-IV haben. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes zu dieser Frage wird noch in diesem Jahr erwartet.

Sollten die Richter der Empfehlung des „EU“-Generalanwaltes, nachdem Deutschland diese Zahlungen verweigern darf, nicht folgen, hätte jeder arbeitssuchende „EU“-Bürger automatisch einen Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen.

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http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/hartz-iv-jeder-fuenfte-euro-geht-an-auslaender/

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