Datengier kennt keine Privatsphäre…Überwachung…Hauselektronik…Spionage


Großkonzerne investieren Milliarden in den Markt für Hauselektronik. Allen voran der Big-Data-Gigant Google. Den Verbrauchern wird mehr Komfort versprochen.

Doch gleichzeitig kann schon bald das Freizeitverhalten der Menschen lückenlos ausspioniert werden – von Unternehmen wie Google und den Behörden. Und von Ganoven.

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Einbrecher kommen künftig wohl nicht mehr mit Stemmeisen und Glasschneider, sondern mit Tabletcomputer und Smartphone, mit denen sie sich aus sicherer Entfernung Zutritt zu Wohnungen und Häusern verschaffen. Die sogenannte smarte Hauselektronik, wie sie gerade wieder auf der Computermesse CeBIT gefeiert wurde, erleichtert virtuellen Einbrechern das kriminelle Geschäft.

Dabei soll das vernetzte und ferngesteuerte Haus den Bewohnern vor allem Komfort bieten. Und in der Tat klingt es überzeugend: Die elektronische Klimakontrolle teilt der Jalousiensteuerung und der Heizanlage mit, wann der Sonnenschutz heruntergefahren oder die Heizung aufgedreht werden muss.

Es geht um Geld und um Überwachung

Per Smartphone oder Tablet kann auch von unterwegs die Wohnung optimal geheizt oder gekühlt werden. Moderne Stromzähler und die Solaranlage auf dem Dach des Hauses sind so miteinander vernetzt, dass in Echtzeit errechnet wird, wie viel Energie das Haus gerade benötigt und wie viel zusätzlich vom regionalen Energieversorger zugekauft werden muss.

Smarte Hauselektronik Melloware-Intelliremoteverspricht den Anbietern in den nächsten Jahren satte Gewinne. Dass diese Technik auch erhebliche Risiken birgt, hat man bisher weitgehend ausgeblendet, obwohl es an Warnungen nicht fehlte. Im Mai 2013 zum Beispiel drangen Hacker ausgerechnet in die Heizungssteuerung einer hessischen Justizvollzugsanstalt ein – dieses Mal also kein Ausbruch, sondern ein virtueller Einbruch.

Die Hacker aber führten nichts Übles im Schilde, sondern wollten lediglich auf erhebliche Sicherheitslücken hin-weisen. Wenn es schon möglich ist, in die Heizungssteuerung einer JVA einzudringen,
dann dürfte es auch kein Problem sein, die Elektronik eines Einfamilienhauses zu überlisten. Die potenziellen Gefahren beschrieb vor Kurzem der Netzexperte Sascha Ludwig.

Wer die Software der Heizungssteuerung knacke, könne zum Beispiel das Gas einschalten, aber den entsprechenden Zündmechanismus vorübergehend deaktivieren.
»Und dann macht man nach einer Stunde mal kurz den Zündmechanismus an.

Die Folge wäre eine gewaltige Explosion.« Erst jetzt beginnen Experten, Sicherheitsverfahren zu entwickeln, um solche Attacken zu verhindern. Aber auch konventionelle Einbrecher können sich die neue Technik zunutze machen. Sie müssen hierfür nur das Kennwort ausspionieren, mit dessen Hilfe der Bewohner der jeweiligen Immobilie seine Hauselektronik fernsteuert. Haben die Kriminellen erst einmal Zugriff auf das Stromnetz, dann können sie zum Beispiel bequem die Rollläden öffnen.

Doch nicht nur raffinierte Ganoven setzen auf den dynamisch wachsenden Haustechnikmarkt. Manche Konzerne sehen offenbar eine große Chance, mithilfe dieser Technik die individuellen Gewohnheiten der Menschen auszuspionieren. Selbst in den eigenen vier Wänden dürfte man künftig nicht

mehr vor der Schnüffel- und Sammelgier der Big-Data-Konzerne sicher sein. Allen voran – Google. Der Internetkonzern kaufte vor Kurzem das noch recht junge US-ame-rikanische Unternehmen Nest Labs. Immerhin 3,2 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) war das noch eher mittelständisch geprägte Unternehmen den Google-Managern wert.

Nest Labs ist seit ein paar Jahren als Hersteller von lernfähigen Heizungsreglern am Markt und in den USA recht erfolgreich. Mit dem Kauf des Unternehmens sichert sich Google auch die Daten aus den installierten Geräten. Offiziell dienen sie natürlich nur der Verbesserung der Technik und dem Schutz der Bewohner.

»Wir sehen, wenn Leuten ihr Toast verbrennt oder Kohlenstoffmonoxid austritt«, verspricht Nest-Labs-Gründer Tony Fadell. Das Unternehmen sei sich bewusst, dass »Menschen Informationen aus ihrem Haushalt als eine sehr private Angelegenheit sähen«.

Die neue Digitalisierungswelle

So privat dürften sie wohl bald nicht mehr sein, wenn die Krake googlecleanscreen-af19c5eb9396470cGoogle darauf Zugriff hat. Und kleinlaut räumt Fadell ein: »In Einzelfällen können Behörden Zugang zu den Informationen bekommen.« Die Daten über das Heizverhalten in einem Haushalt geben etwa Aufschluss darüber, wann die Bewohner zu Hause sind. Jetzt geht es nur noch darum, die potenziellen Opfer solcher Schnüffelattacken zum Mitmachen zu bewegen. Mit einer intelligenten Steuerungstechnik für die Heizung ließen sich die Kosten deutlich senken, versprechen die Anbieter.

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik wollte es genauer wissen und ging in einer aktuellen Studie der Frage nach, inwieweit sich mit smarter Haustechnik tatsächlich Kosten sparen lassen. Und tatsächlich konnten mit dem Einsatz moderner Technik bis zu 26 Prozent der Heizenergie eingespart werden. Rund 24 Prozent sind aber allein auf die Temperaturabsenkung bei Abwesenheit zurückzuführen.

Mit anderen Worten: Wer im Winter morgens zur Arbeit geht und die Heizung für die Zeit seiner Abwesenheit manuell drosselt, der erreicht fast denselben Effekt wie eine elektronische Heizungssteuerung. Wer Energie sparen will, der muss sich also nicht unbedingt ausspionieren lassen.

NASA-Studie: Die Welt steht am Abgrund


Eine von der NASA finanzierte Studie entwirft düstere Szenarien für die Zukunft des Menschen. Unsere Zivilisation steht demnach kurz vor dem Untergang. Es geht keineswegs um ein fernes katastrophales Finale in hundert oder tausend Jahren. Das Ende ist vielmehr nahe.

globus

Jedes Kind lernt in der Schule, dass Weltreiche untergegangen sind. Da waren die Römer, die Maya, die alten Ägypter und viele andere, die alle das gleiche Schicksal ereilte. Sie stiegen zu Mächtigen Imperien auf, ihre Reiche dominierten Völkerscharen über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg. Und dann brachen sie auseinander. Glanz und Herrlichkeit wichen der Hinfälligkeit. Was blieb, waren nur noch Trümmer und Fragmente. Erinnerungen, die erst moderne Archäologen aus dem Staub der Epochen ans Licht brachten. Am Ende hatten Selbstgefälligkeit und Dekadenz gestanden.

Wer garantiert uns die Zukunft?

Heute ist alles anders, heute wissen wir es ohnehin besser. Doch ist das wirklich so? Trotz aller Hiobsnachrichten hält die breite Öffentlichkeit an der Überzeugung fest, dass unsere Gesellschaft verlässlich weiter bestehen bleibt, so als hätte sie ewigen Bestand für sich gepachtet. Doch wer garantiert uns das? Eine ähnliche Denkweise führte auch die alten Reiche ins Desaster.

Dekadenz, Arroganz, Ausbeutung dekadenzund Wohlstand in völliger Gleichgültigkeit und buchstäblichen Ignoranz gegenüber denen, die nichts hatten, aber auch gegenüber der grundsätzlichen Möglichkeit einer vollständigen schicksalhaften Wendung – all diese Faktoren bedingten das Ende.

US-Forscher haben sich im Auftrag der NASA auf Basis wissenschaftlicher Methodik einige umfangreiche Gedanken über einen neuen, sogar relativ kurz bevorstehenden Kollaps gemacht. Sie werden als Studie im Fachmagazin Ecological Economics veröffentlicht. Die Wissenschaftlergruppe um Safa Motesharrei von der Universität Maryland spielten verschiedene Szenarien durch. Sie kamen dabei stets zu erschreckenden Einsichten.

Nun könnte man meinen, die USA wollten damit neue Ängste schüren, um damit vielleicht hintergründige Ziele zu verfolgen. Doch ganz so einfach gestaltet sich die Sachlage nicht. Die Studie ist ein Warnschuss. Wie Motesharrei und seine Kollegen erklären, sind vor allem fünf Faktoren für die bedenkliche Entwicklung verantwortlich und für ein Überleben unserer planetaren Kultur entscheidend: Bevölkerung, Klima, Wasser, Landwirtschaft und Energie. Schwindende Ressourcen und Verschwendung vor allem durch die Eliten seien wesentliche Triebfedern der Entwicklung zum finalen Ende. Die alles entscheidenden Eliten seien zu gleichgültig gegenüber den negativen Vorzeichen für die Zukunft. Denn das System funktioniere in ihrem Sinne und sei vor allem für diese Gruppe profitabel. Und deshalb bestehe für sie kein Interesse daran, den Status quo zu ändern.

Risikofaktoren für den Kollaps 

Die gegenwärtige Situation sei labil. Bereits ein einziges der erwähnten Kernprobleme könne ins absolute Aus führen. Die Studie will die Risikofaktoren für den möglichen Kollaps unserer Gesellschaft identifizieren und auch aufzeigen, dass sich eine weit entwickelte Kultur keineswegs auf ihren Lorbeeren ausruhen oder sich ihrer Beständigkeit sicher sein kann. Wenn man nur einmal die Schattenseiten der Technisierung bedenkt: Waffentechnologien sind heute so weit entwickelt, dass sie das Potenzial dazu haben, die Menschheit vielfach auszurotten. Nach allen Ergebnissen der Studie gleichen wir Lemmingen, die zielstrebig auf den Abgrund zusteuern. Treffen mehrere Probleme aufeinander, dann wächst die Gefahr logischerweise deutlich an. Im Ergebnis meinen die Forscher, dass »der Kollaps schwerlich zu vermeiden ist«.

Unvermeidlich allerdings sei der Kollaps nicht. Doch dazu müsste die wirtschaftliche Ungleichheit abgebaut werden, die Verteilung von Ressourcen gerechter organisiert werden und der Konsum eingeschränkt werden. Wer aber will schon verzichten?

Auswanderung: Vorsicht vor Fallen und Fallstricke


Millionen Menschen aus dem deutschsprachigen Raum träumen davon, ihrer Heimat für längere Zeit oder sogar ganz den Rücken zu kehren. Da ist jede Hilfe willkommen. Und so werden Auswanderungswillige schnell zu einer leichten Beute. Nachfolgend ein Überblick.

medien, audio
Kanadas Einwanderungsminister Chris Alexander hat den März zum »Monat gegen den Betrug« erklärt. Auf der Webseite der zuständigen Behörde (http://www.cic. gc.ca/english/index.asp) wird vor unautorisierten Repräsentanten gewarnt, die ihre Hilfe beim Papierkram und der Bewerbung anbieten.

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Allein im Januar strömten 16000 Neu-Kanadier ins Land. Besonders gefährlich seien Auswanderungsberater, die in ihren Angeboten hoch bezahlte Jobs versprechen oder höhere Anzahlungen verlangen, bevor sie eine Leistung erbracht haben. »Skrupellose Makler schwächen unser Einwanderungssystem, kosten die Steuerzahler viel Geld und bremsen die Genehmigungsverfahren für legale Bewerber«, so der Minister. Ganz klar: Im Traumland Kanada mit seinen herrlichen Bergen und Wäldern, der lockeren Lebensweise und den traumhaften Angelrevieren kann auch einiges schiefgehen.
Die Einwanderungsbehörde scheint damit viel Erfahrung zu haben. Sie produzierte jüngst ein neues Video, das wichtige Ratschläge für die ersten Wochen und Monate im neuen Land gibt. Immer gut zu wissen: Alle nötigen Papiere, die man für einen Antrag auf permanente Aufenthaltserlaubnis oder den kanadischen Pass braucht, sind im Internet abrufbar. Wichtig ist stets auch: Von der Wohnungssuche über den Kauf des ersten Autos bis hin zur Agentur, die bei der Bewerbung für die grüne Karte hilft, muss gut recherchiert werden. Sind Namen von Anbietern nicht im Internet oder im lokalen Telefonverzeichnis zu finden, dann schrillen die Alarmglocken. Bei Notaren und Anwälten sollte man die Mitgliedschaft im jeweiligen Berufsverband prüfen.

Referenzen von Einheimischen

Am Besten klärt man gleich zu Beginn, wie lange der jeweilige Berater schon im Beruf ist. Wer ein Haus kauft, einen Anwalt mit den Papieren für die Einwanderung beauftragt oder für simple Bestätigungen einen Notar sucht, der sollte sich Referenzen von Einheimischen besorgen oder die Botschaft kontaktieren. Dort gibt es meist Listen seriöser Dienstleister und Ratgeber. Einwanderungsberater, die versprechen, Einfluss auf die Vergabe der grünen Karte nehmen zu können, sind unglaubwürdig.
Denn die Einwanderungsbehörde lässt sich grundsätzlich nicht in die Karten schauen. Es soll sogar Betrüger geben, die sich als Mitarbeiter der zuständigen Behörde ausgeben. Wie in den meisten anderen Ländern auch, gibt es in Kanada ein Better Business Bureau. Auf dessen Webseite kann man die Postleitzahl seines aktuellen Aufenthaltsortes oder der bevorzugten Wohnsiedlung eingeben, um Empfehlungen für autorisierte Berater und Makler vor Ort zu bekommen. Die beste Versicherung gegen Betrug sind eine gute Vorbereitung und solide Informationen. Hier hat Kanada mit umfassenden und leicht verständlichen Online-Informationen gut vorgearbeitet. Das gilt sowohl für Twit-ter-lnformationen, als auch für einen Face-boo/c-Auftritt und diversen Newslettern.

Hinweis: Finger weg von Scheinehen

Und was passiert, wenn man für die Einwanderung ins gelobte Land nicht alle Bedingungen erfüllt? Von Asien über Osteuropa bis nach Südamerika sowie die USA und Kanada ist einer der beliebten Schleichwege um die legalen Kanäle herum das Schließen einer Scheinehe mit Einheimischen. Wer das in Kanada versucht, der macht sich strafbar. Außerdem: Die Behörden im Ahornland haben dem einen Riegel vorgeschoben.

Auswanderung karte

Seit Oktober 2012 gilt: Grüne Karten, die aufgrund einer Eheschließung mit einem lokalen Partner erworben werden, können nur auf zwei Jahre unter Vorbehalt ausgestellt werden. Lassen sich die Eheleute in der Zwischenzeit scheiden, dann ist die Karte weg. Egal, wohin die – permanente – Reise geht: Eine erste Erkundungstour vor der eigentlichen Auswanderung kann nicht schaden. Sonst steigt das Risiko. Das gilt auch für Preisvergleiche, die man über das Internet von der alten Heimat aus leicht anstellen kann, um ein Gefühl für die möglichen Kosten in der neuen Heimat zu bekommen. Online-Läden, eBay oder andere Anlaufstellen vermitteln einen zuverlässigen Eindruck.

Kanada ist im Verhältnis zu Deutschland besonders bei Energie, Kleidung und Reisen günstig. Doch die Kanadier, von denen 80 Prozent weniger als eine Autostunde von der US-Grenze entfernt leben, pilgern zu Hunderttausenden regelmäßig über die Grenze. Dort kaufen sie Alkohol und Benzin bis zu 40 Prozent billiger ein und importieren viele Milchprodukte für annähernd so große Preisabschläge.

Noch ein Tipp für die Vorabinformation: Von Deutschen im Ausland herausgegebene Zeitungen oder Blogs – auch AuswandererWebseiten – beschreiben häufig die Erfahrungen anderer. Aus solchen Geschichten kann man viel lernen. Solche Publikationen lassen sich über Google leicht finden. In Asien kommen noch ganz andere Kriterien und Prüfsteine bei der Vorbereitung auf das Auswandern hinzu: Herrschen im Traumland politisch stabile Verhältnisse?

Gibt es Spannungen zwischen religiösen Gruppen und Minderheiten? In Malaysia sorgt derzeit ein Verbot für die Verwendung des Wortes »Allah« durch Nicht-Moslems für Spannungen. Es kam zu Bücherverbrennungen und Angriffen auf christliche Kirchen. Das ist etwas, das man in dem ansonsten friedlichen und – gemessen am Nahen Osten – relativ toleranten Land auf dem Monitor behalten sollte. Erfordern soziale Spannungen eine höhere Wachsamkeit?

dfdg

Wer nach Südamerika auswandern will, zum Beispiel nach Brasilien oder Argentinien, der muss unbedingt an die Sicherheit der Kinder denken, möglicherweise an Wachleute, Alarmanlagen und besondere Sicherheitsschlösser. Das gilt auch für Teile Südafrikas, und dort für Johannesburg mehr als für Kapstadt. Und was ist mit der Gesundheit? Hält man über das ganze Jahr hinweg andauernd 32 Grad Hitze bei hoher Luftfeuchtigkeit aus? Wenn das ein Problem ist, zum Beispiel bei hohem Blutdruck oder instabilem Kreislauf, dann fällt Südostasien als Traumziel für Auswanderer schon einmal weg. Und was ist mit den Verkehrsregeln? Kann ich mich an Linksverkehr wie etwa in Australien

leicht anpassen? Oder könnte diese Umstellung zu einem gefahrvollen Risiko werden? Am besten lässt sich das mit einem vorgeschalteten Urlaub klären, wenn man einen Leihwagen benutzt.

Ein hart erkämpfter Traum

Und nochmals zur Gesundheit: Wie teuer ist die Versicherung vor Ort nach dem Wechsel und wie zuverlässig ist die ärztliche Versorgung? Kann mich der erste unversicherte Krankenhausaufenthalt schnell finanziell ruinieren? Und werden die Schulabschlüsse der Kinder nach der Rückkehr anerkannt? Wer ein solides Einkommen in seinem angestammten Beruf braucht, um sich finanziell abzusichern, der muss unbedingt den Arbeitsmarkt und die Beschäftigungschancen am Zielort genauestens erkunden. Sonst droht ein berufliches Risiko, das schnell den Traum vom Auswandern zerstören könnte. Wie man sieht, ist die Fülle der zu regelnden Dinge gewaltig.

Wer daran nicht denkt und einfach so einen Traum verwirklichen will, der hat keine Chance.

Regierung schickt deutsche Soldaten in die Ukraine


Berlin –  Jetzt wird es ernst: In einer Eilsitzung hat der Bundestag den Einsatz deutscher Soldaten in der Ukraine beschlossen. Zuvor hatte Aussenminister Steinmeier (SPD) die Abgeordneten in einer Brandrede zu der Entscheidung aufgefordert: “Deutschlands Freiheit wird auch in den Karpaten verteidigt!”, dieser Satz klang vertraut und leuchtete daher den meisten Mitgliedern des Bundestags ein.

Saber Junction 2012

Die CDU/CSU-Fraktion stimmte einstimmig zu, man hörte aber auch kritische Stimmen: “Wir müssen deutsche Truppen in die Ukraine schicken? Warum sind da keine mehr? Wann sind wir da denn überhaupt abgezogen?”, empörte sich Erika Steinbach sichtlich erschüttert.

Die Sozialdemokraten sahen eine deutsche Präsenz in der Ukraine vor allem als Chance, den flächendeckenden Mindestlohn durch Territorialgewinn dreimal so flächendeckend zu gestalten.

Gegenstimmen gab es schliesslich nur aus der Linksfraktion: In die Sowjetunion einzumarschieren um die Sowjetunion gegen die Sowjetunion zu verteidigen könne nur ein absurder Scherz sein.

Nach der Zustimmung durch die Mehrheit der Abgeordneten bezeichnete Verteidigungsministerinzensursula-450x290 von der Leyen (CDU) den Einsatz als “erste Bewährungsprobe” für die von ihr reformierte Bundeswehr und stellte ihre Strategie vor.

Bereits am Mittwoch soll ein 80 Mann starkes Vorauskommando nach Kiev verlegt werden, um dort zunächst  Unterkünfte, Baby-Wickelrüme und eine Kindertagesstätte einzurochten und eine Kita zu errichten…..statt ausreichend Munition ordnete von der Leyen die Mitnahme von ausreichend Babywindeln und Tampoons an…..

Achso….die Waffen bleiben zuhause! Stattdessen werden schicke Soldatinnen an die Front geschickt, in Kampf-Minis, um den Feind zu destabilisieren…bzw dazu anzureizen sich totzulachen…..nach Gas- und atomare Waffen die wohl grausamste Art der Kriegsführung…..

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http://www.norddeutsche-nachrichten.de/bundestag-schickt-soldaten-in-die-ukraine/

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Gesundheit: Politik mit Folgen: in Deutschland werden Medikamente knapp


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Pharmaunternehmen gelten in Deutschland generell als »böse« und profitgierig. Sie haben jetzt die Nase voll von deutschen Politikern und Medienberichten und beliefern nun vorrangig andere Länder.

In Deutschland ist die Politik angeblich fest im Griff der Pharmalobby.Tamiflu Dabei ist es bei näherer Betrachtung wohl eher umgekehrt: Denn die Politik diktiert den Herstellern von Arzneimitteln Preisstopps und Rabatte. Und Politiker sehen es zudem auch noch als völlig selbstverständlich an, von Pharmaunternehmen nach ihrem Ausscheiden aus der Politikerlaufbahn hoch dotierte Beraterjobs in der Arzneibranche zu bekommen. Zuletzt wechselte Kurt Beck, SPD-Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, zum Pharmakonzern Boehringer.

Die seit Jahren verhängten Zwangsrabatte und Preisstopps für Arzneimittel haben seit einigen Monaten Folgen, über die man bislang (noch) nicht öffentlich spricht. Schließlich sind Kranke und gebrechliche Menschen betroffen. Und die haben kaum eine Lobby. Tatsache ist: Die 50 wichtigsten Medikamente sind in Deutschland kaum noch zu bekommen.

Von Betablockern bis Blutdrucksenkern

Das Fehlen wichtiger Medikamente über viele Monate hin hat jetzt auch der stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes, Hans-Rudolf Diefenbach, Hans-Rudolf Diefenbachin einem Gespräch mit der WirtschaftsWo-che bestätigt. Bei immer mehr Apotheken fehlen demnach Antibiotika, Blutdrucksenker, Herz- und Schilddrüsenmedikamente oder Hormonpräparate. Die bekanntesten Hersteller wie Ratiopharm, Hexal und Merck liefern viele Präparate in Deutschland einfach nicht mehr.

Nach Angaben der Wirtschafts-Woche

fehlt in Apotheken häufig der Betablocker Bisoprolol von Ratiopharm. Schon 265 von 430 befragten Apothekern klagen inzwischen über Lieferprobleme. In vielen Apotheken gibt es auch das Medikament Pantoprazol von Heumann nicht mehr, das einen Magenschutz bietet und etwa gegen Magengeschwüre verschrieben wird. Das Schilddrüsenpräparat L-Thyrox von Hexal fehlt ebenfalls in vielen Apotheken.

Erhebliche Lieferprobleme gibt es auch bei Tevanate von Teva, einem Mittel gegen Knochenerkrankungen, bei Xipamid von Ratiopharm gegen Bluthochdruck, beim Schilddrüsenmedikament Jodthyrox von Merck, beim Diabetesmittel Metformin von Axcount und beim Vitamin D3-Präparat Vigantoletten von Merck. Betroffen sind auch Antidepressiva, Schmerzmittel oder Osteoporosepräparate.

Auch Impfstoffe werden kaum noch in Deutschland ausgeliefert. »Patienten müssen dann entweder ihre Therapie verschieben oder auf andere Präparate umgestellt werden, beides kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen«, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes, Hans-Rudolf Diefenbach, im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. Weltweit steigt die Nachfrage nach guten Medikamenten.

Und wegen der von der deutschen Politik erzwungenen Rabattierung und Preisbindung konzentrieren sich die Pharmaunternehmen mit ihren besten Medikamenten nun immer stärker auf Märkte außerhalb Deutschlands, wo sie höhere Preise erzielen können.

Niemand kann die Pharmaunternehmen dazu zwingen, Deutschland wie gewohnt mit Medikamenten zu beliefern. Das werden Kranke und Gebrechliche jetzt wohl immer stärker zu spüren bekommen. Am Ende ist der Verbraucher wieder einmal der Dumme.