Serie: 2 – Wikipedia: Auf dem linken Auge blind und in der Hand einer kleinen hyperaktiven Elite


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Hilft denn keiner

Wikipedia Deutschland: Auf dem linken Auge blind und in der Hand einer kleinen hyperaktiven Elite, sucht das Enzyklopädieprojekt das Glück in der Gender-Diversität / Zweiter und letzter Teil

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Entgegen dem riesenhaften Eindruck, den das Enzyklopädieprojekt Wikipedia äußerlich vermittelt, wird das Gros der Artikelarbeit in der deutschen Sektion von einem – fluktuierenden – Kern geleistet, der nicht mehr als tausend Personen umfaßt und seit Jahren nicht mehr gewachsen ist. Viele andere Menschen tragen sinnvolle Erweiterungen und Korrekturen bei, aber den Grundstock erarbeitet vor allem diese hyperaktive Elite.

Der enorme Zeitaufwand, den diese Gruppe dabei betreibt, erzwingt geradezu ihre Reduzierung auf eine sozial recht homogene Gruppe von Hochschülern und Singles, deren Dominanz dazu führt, daß die deutsche Enzyklopädie besonders in den Bereichen Wirtschaft und Politik jenen linksintellektuellen und überhaupt linksbewegten Anstrich bekommt, den sie aufweist.

Dabei muß die deutsche Wikipedia sich vorwerfen lassen, nicht einmal das zu tun, was sie von sich aus könnte, um ihre Inhalte auf breitere Füße zu stellen. Seit Jahren gelingt es nicht, verständige Benutzer vor politisierten und sonstigen Projektstörern ausreichend zu schützen, weil Zeitsperren für persönliche Angriffe nur gering dosiert ausgesprochen werden. Hier könnte man viel von der Arbeitsweise in der englischen Ausgabe lernen, wo progressiv steigende Strafen für Unruhestifter einen wichtigen Beitrag zum Projektfrieden leisten.

Irritierend ist die offene Präsenz, die die Antifa in der Wikipedia zeigt. Jeder Editor hat eine eigene Benutzerseite, auf der er sich selbst der Gemeinschaft vorstellen kann. Derzeit prangt das Logo der Autonomen-Bewegung, von der wesentliche Teile aufgrund ihrer Gewaltbereitschaft gegen die freiheitliche Grundordnung vom Bundesverfassungsschutz beobachtet werden, als Identifikationssymbol auf knapp dreißig Benutzerseiten und ist phasenweise auf vielen mehr erschienen.

Initiativen zu seiner Entfernung aus dem Benutzerraum wurden unter Verweis auf die Meinungsfreiheit teils rüde abgeblockt. Dagegen führt kein einziger Autor das Emblem einer der deutschen Rechtsparteien im Schild, die unter Beobachtung sind oder in der jüngeren Vergangenheit einmal standen. Offenkundig fühlen sich in der Wikipedia Linksradikale bei ihren Sympathiebekundungen deutlich sicherer.

Brisante Themen werden als Zitatsammlung präsentiert

Problematisch wird es, wenn politische Ansichten dazu führen, daß enzyklopädische Regeln mißachtet werden. Dann ist die Integrität des Ganzen in Gefahr. So legen die Richtlinien fest, daß zur weiteren Information des Lesers ein elektronischer Verweis auf die Hauptseite des jeweiligen Stichworts führt, bei Personen normalerweise auf deren eigene Homepage.

Diese Regel gilt aber anscheinend nicht für den Geschichtswissenschaftler und NPD-Politiker Olaf Rose, wo diese Verknüpfung vor fast zwei Jahren als „Reklame“ entfernt worden ist. Die Begründung der verantwortlichen Benutzer, daß Rose Geschichtsrevisionismus betreibe, ist ein Wertungsurteil, das überhaupt keine Entsprechung in den Regularien kennt. Da die einzig maßgebliche Instanz, die hausinterne „Blacklist“ für Links auf rechtswidrige oder volksverhetzende Inhalte, Roses Seite gar nicht führt, handelt es sich um einen Akt der Willkür.

Zum Vergleich: Eine Durchsicht der 78 Biographien der Linken-Abgeordneten des vergangenen Bundestages ergibt, daß in keinem einzigen Fall der Verweis auf ihre persönlichen Netzauftritte beanstandet wurde, obgleich rund ein Drittel zu extremistischen, vom Verfassungsschutz beobachteten Unterorganisationen der Partei gehört.

Ein Beispiel für die Grenzen der Schwarmintelligenz bei umstrittenen Themen bietet die Biographie der taz-Chefredakteurin Ines Pohl. Dort diskutierten ein Dutzend Benutzer tagelang über deren redaktionelle Entscheidung, im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 einen Artikel über Pädophilie und grüne Ideologie nicht zu veröffentlichen. Eine Erwähnung dessen wurde zunächst mehrheitlich abgelehnt, da nur der Blog eines Medienjournalisten darüber berichtet hatte. Zu Recht, denn Blogs gelten in der Wikipedia nicht als zuverlässige Quelle. Nachdem aber die Massenmedien das Thema aufgegriffen hatten, war die enzyklopädische Relevanz klar gegeben. Trotzdem schaffte es im Tumult der Diskussion kein neutrales Presseerzeugnis als Quelle in den Artikel. Stattdessen ziert nun die Gegendarstellung von Frau Pohl den Passus – mit ausschließlicher Zitierung des taz-Hausblogs.

Überhaupt prallten in der „Pädophilie-Debatte (Bündnis 90/Die Grünen)“, so der Wikipedia-Titel, enzyklopädischer Anspruch und Wahlkampfrealität wie Wetterfronten aufeinander. Der Artikel wurde innerhalb weniger Monate von Dutzenden Schreibern über tausendmal geändert, erweitert und verkürzt, alles begleitet von hitzigen Debatten. Genützt hat es der Qualität des Eintrages, der sich immer noch wie eine lose Zitatesammlung liest, nichts.

Es erwies sich wieder einmal, daß das Wiki-Prinzip der allgemeinen Mitarbeit bei besonders kontrovers diskutierten Dingen zum Nachteil wird. Wo der Dissens so groß ist, daß jede Zusammenfassung der Literatur als subjektive Interpretation verworfen wird, verfallen die Autoren kollektiv in ein Sicherheitsschema, in dem die wortwörtliche Wiedergabe regiert. Das Produkt sind zusammenhanglose Abhandlungen, die eher an Textcollagen erinnern und keinen Mut zur Analyse aufbringen.

Im Eintrag über die Männerrechtsbewegung, einem Quell wiederholter Auseinandersetzungen zwischen Maskulisten und Feministen, wird seit langem auf unschöne Weise gegen das Kernprinzip der Neutralität verstoßen.

Obgleich nur ein Abschnitt als „Kritik“ ausgewiesen und damit als solche für den Leser erkennbar ist, sind es in Wirklichkeit derer zwei. Der an sich neutral klingende Absatz „politische Positionierung“, der den deutschen Zweig der Strömung analysiert, entpuppt sich bei näherer Untersuchung der zitierten Quellen im wesentlichen als eine Abfrage dreier randständiger Autoren des Feminismus, die in linken Kleinverlagen oder der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen publiziert haben.

Gleich eingangs wird die Bewegung nach Kräften in die Nähe von „Netzwerken der Extremen“, „neonazistischem Gedankengut“ und dem norwegischen Terroristen Anders Breivik gerückt, während im weiteren Verlauf so ziemlich jeder Ismus von „Rassismus“ über „Antisemitismus“ bis zu „Sozialdarwinismus“ in Stellung gebracht wird. Das Kapitel wirkt gerade auch deshalb manipulativ, weil die parallele Existenz der „Kritik“, die durchaus meinungsfreudig sein kann, beim Leser eigentlich die Erwartung geweckt hatte, daß hier eine unparteiische Darstellung der politischen Position erfolgen würde. Stattdessen wird ihm unter der Hand die Sichtweise der konkurrierenden Feministenbewegung serviert.

Obwohl die technische Möglichkeit besteht, derlei Artikel mit einem gut sichtbaren Warnhinweis zur mangelnden Neutralität zu versehen, wird davon nur wenig Gebrauch gemacht. Im Gegensatz zur englischen Version, wo solche Warnschilder zähneknirschend auch vom Meinungsgegner akzeptiert werden, bis eine gemeinsame Lösung gefunden wird, ist ihre Verwendung in der deutschen Konfliktkultur eher verpönt und selbst Gegenstand von Edit-Wars. Hier bevorzugt man einen äußerlich polierten Eindruck der Artikel, ganz so als müsse man bloß das Schild „baufällig“ entfernen und schon sei das Haus wieder in Ordnung.

Die Zeit für ein Konkurrenzprodukt ist reif

Eine Stichprobe belegt, daß der wichtigste Neutralitätsbaustein in der englischen Ausgabe relativ gesehen dreimal häufiger eingesetzt wird. Die wirkliche Diskrepanz dürfte aber noch viel größer sein, da die englische Wikipedia ein deutlich ausgefeilteres Instrumentarium derartiger Signale besitzt, das den arglosen Leser schnell und effektiv über alle möglichen Sach- und Interpretationsprobleme aufklärt.

Quo vadis, Wiki? Solange die Enzyklopädie nicht Mittel und Wege findet, die Mitarbeit für alle Bevölkerungsschichten gleichermaßen zu öffnen, wird sie dazu tendieren, die politische Weltsicht ihrer Hauptmannschaft zu reproduzieren. Wie man dieses Problem nicht beheben kann, zeigt das Programm „Diversität für Wikipedia“, das 2013 in aller Stille aus den privaten Spendenbeiträgen finanziert wurde. Hier hält erstmalig auch auf der organisatorischen Ebene ein linksgrüner Geist Einzug, der selbst noch in einem Umfeld, das durch und durch von Freiwilligkeit, Individualismus und Anonymität geprägt ist, an die Kraft zentralistischer Sozialsteuerung glaubt.

Derartige Top-Down-Projekte könnten einen Wendepunkt in der Geschichte der Wikipedia markieren, die in ihren alljährlichen, von feierlicher Nüchternheit getragenen Spendenaufrufen immer darauf bedacht war, ihren schlanken und ideologiefreien Aufbau herauszustellen.

Vielleicht ist es einfach an der Zeit, ein Konkurrenzprodukt aus der Taufe zu heben, das das Monopol der Wikipedia bricht, denn Wettstreit hebt bekanntlich die Produktqualität – auch die eines Nachschlagewerks, das zwar für alle gedacht, aber nur von wenigen gemacht ist.

Der Wochenrückblick…..paz11-14


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zzzz.

Negative Schlagzeilen / Was EU-Ashton den muslimischen Frauen zu sagen hat, wieso die Polizei lieber die Klappe hielt, und wen Zuwanderung bereichert

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Gerade war ein Telefonat reingekommen, daher hatte ich die Nachrichtensendung im Fernsehen leise gestellt und konnte nur die stummen Bilder deuten. Da saß der iranische Präsident am Tisch, den hatte ich erkannt, mit ein paar weiteren Herren neben sich und zwei landestypisch verhüllten Damen gegenüber. Aha, eine Abordnung persischer Frauenverbände besucht den Präsidenten zum „Internationalen Tag der Frau“, um ihre Nöte zu beklagen.

Aber nein, hoppla: Unter einem der Tücher lugte plötzlich das verdorrte Doppelkinn von Catherine Ashton hervor, der Außenbeauftragten der EU. Ist die jetzt Muslimin geworden, und zwar gleich eine von der ganz strengen Sorte? Gemäßigte Mohammeda­nerinnen tragen schließlich kein Kopftuch und bestehen darauf, dass im Koran von der Kleidervorschrift gar nichts zu finden sei.

Nein, Lady Ashton ist keineswegs konvertiert. Sie und alle weiblichen Mitglieder ihrer Reisedelegation haben sich den Putz nur umgewickelt, um ihren Gastgebern zu gefallen.

Bei den muslimischen Frauen, die seit Jahrzehnten einen verzweifelten Abwehrkampf gegen das sich überall ausbreitende Kopftuchgebot führen, muss die Botschaft der EU-Vertreterin fabelhaft angekommen sein: Gebt auf, ihr habt keine Chance. Wenn selbst die Repräsentantin von 500 Millionen Bürgern im wirtschaftsstärksten Staatenbund der Welt es nicht fertigbringt, den Herren barhäuptig unter die Augen zu treten, was wollt ihr kleinen Würstchen dann schon ausrichten?

Dass es anders geht, hat die Kanzlerin unlängst unter Beweis gestellt. Bei ihrem jüngsten Besuch in Saudi-Arabien wandelte Angela Merkel in ihrem Hosenanzug über den Boden des (für Moslems heiligen!) Landes, ohne dass auch nur ein Faden Textil auf ihrem Kopf zu finden war. Niemand hat sich darüber mokiert. Es ist halt, wie es immer war: Freiheit wird einem nicht gnädig zugeteilt, wer sie sich nicht selber nimmt, der muss ohne sie leben.

Wieder in Brüssel angekommen, steht Catherine Ashton natürlich wieder voll und ganz hinter den Quoten-Forderungen ihrer EU-Kommission, die allüberall in Europa eine „Benachteiligung der Frauen“ wittert, am Arbeitsplatz, in der Familie, in der Politik und wo sonst noch. Wie echte Etappenhelden, trumpfen Leute wie Ashton eben nur dort auf, wo garantiert ist, dass sie nicht einmal den lauesten Gegenwind zu befürchten haben. Man will sich ja keinen Ärger einhandeln. Früher fanden wir sowas schlicht feige, in unseren fortgeschrittenen Zeiten aber nennt man diese Leute „verantwortungsbewusst“ und „sensibel“ wegen ihres „Respekts vor anderen Kulturen“.

Dieses Bemühen treibt manchmal ziemlich bunte Blüten wie unlängst im 16000-Einwohner-Städtchen Bobingen bei Augsburg. Dort haben am 19. Februar drei etwa 18-jährige Männer, zwischen eins-achzig und eins-neunzig groß und der Beschreibung zufolge „sehr sportlich“, einen 13-jährigen Jungen zusammengetreten. Einfach so, ohne Grund, danach zogen sie lachend davon.

Als der Verfasser dieser Zeilen 18 war, wäre ein Aufschrei des Ekels durchs Dorf gegangen. Die drei hätten nur noch ganz schnell wegziehen können. Von den Dreckskerlen hätte keiner mehr ein Stück trocken Brots genommen und sämtliche männlichen Dörfler hätten sich nach ihnen auf die Suche gemacht, um … Sie wissen schon. Das heißt, hätten sich vermutlich auf die Suche gemacht, denn so einen Fall hat es damals schlicht nicht gegeben.

Doch was geschah in Bobingen? Gar nichts. Warum? Weil so gut wie niemand etwas von dem Vorfall erfuhr. Die Polizei unternahm heimlich Ermittlungen und hängte einen Zettel im Jugendzentrum auf. Das war’s – zunächst.

Erst als das alles nichts brachte, schalteten die Beamten Anfang März die Öffentlichkeit ein. Warum erst jetzt? Die drei waren „aufgrund der Sprache offenbar Türken“, gibt Bobingens Polizeichef bekannt. Deshalb wollte man ursprünglich „negative Schlagzeilen verhindern“ und hielt die Klappe. Ist das nicht hinreißend „sensibel“? Man schwieg, weil es wohl Türken waren. Nachdem die Sache nun doch zugegeben werden musste, sollte die Initiative „Bobingen ist bunt und gegen Rechts“ (Gibt’s die? Wenn nicht: Schleunigst gründen!) zügig aktiv werden. Denn schon im November hatten sechs Türken einen 16-Jährigen quer durch die Stadt gejagt und zusammengeschlagen, was rechte Lügenpropaganda beflügeln könnte, die frech behauptet, sowohl im November als auch im Februar hätten türkische Jugendliche Deutsche verprügelt.

Auch die jüngsten Zahlen von der Arbeitsagentur hätte man besser geheim gehalten wegen der „Schlagzeilen“. Danach hat sich die Zahl rumänischer und bulgarischer Hartz-IV-Empfänger von April bis November 2013 nämlich mehr als verdoppelt.

Solche Zahlen reißen Löcher in die These von der Bereicherung, die uns durch jeden, aber wirklich jeden Zuwanderer zuteilwird. Wer irgendeinen Zuwanderer nicht bereichernd findet, der diskriminiert und ist von „rechtem Gedankengut“ verpestet.

Aber lassen wir die Sozialeinwanderer mal weg und reden nur von den tatsächlich qualifizierten Immigranten. Von der EU bis zur Bundesregierung und in einem Berg von „Experten“-Stellungnahmen wird uns immer wieder eingeimpft, dass die EU-Migration nicht nur uns, sondern alle bereichere, also auch die Länder, aus denen die Fachkräfte abwandern. Der maximale Reichtumsgewinn wäre demzufolge dann erzielt, wenn sämtliche EU-Bürger ihre Heimat in Richtung eines anderen EU-Landes verlassen hätten.

Klingt ziemlich idiotisch, ist aber nur die gängige Behauptung zu Ende gedacht. Aber wieso wird Rumänien dadurch „bereichert“, dass seine Ärzte und Ingenieure abwandern? Selbst wenn sie komplett durch Ärzte und Ingenieure aus den 27 anderen EU-Staaten ersetzt würden (was nicht passiert), bliebe am Ende die gleiche Anzahl von Fachleuten im Lande.

Einerseits. Andererseits zeigt die Erfahrung, dass eingewanderte Fachkräfte anfangs viel kleinlauter und bescheidener sind als einheimische. Und wenn man den Migrationszirkus nur ordentlich in Gang hält, dann ist immer für alle und überall bloß „anfangs“.

Da liegt der Hase im Pfeffer: Die sind pflegeleichter und mucken nicht auf, weder im Betrieb noch in der großen Politik. Und wenn doch, dann nur für die Interessen ihrer kleinen religiösen oder nationalen Minderheit.

Revolutionen aber sind und waren fast immer national. Wenn wir die Nationen also gründlich und andauernd genug durcheinander rühren, sinkt das Risiko von jeder Art von Volkserhebung beträchtlich. Und die Löhne gleich mit – sie sind ja so bescheiden, die Fachkräfte aus den armen Ländern. Sobald also „in gewissen Kreisen“ davon geschwärmt wird, wie Migration „uns alle“ bereichert, dann meinen sie halt „uns alle in gewissen Kreisen“. So gesehen wird wieder alles ganz logisch und plausibel, was eben noch idiotisch klang.

Nationen sind für die „Kreise“ etwas Gefährliches, bestenfalls lästige Relikte. Deshalb hat sich Kanzlerin Merkel auch gar nicht aufgeregt darüber, dass ihr Telefon und die Kommunikation aller Deutschen von britischen, amerikanischen und anderen Diensten abgehört wird. In ihren Sphären denkt man schon lange nicht mehr „rückwärtsgewandt national“, sondern „global“. So sickerte jetzt durch, dass der deutsche BND kräftig mitmischt beim internationalen Abhorchen der Deutschen.

Und das soll noch viel besser werden: Auf der Cebit in Hannover haben Merkel und ihr britischer Kollege David Cameron sich und uns versprochen, dass man in der digitalen Welt noch weit enger zusammenarbeiten und noch viel mehr „Informationen austauschen“ will. Nach der NSA-Geschichte, in die ja auch die Briten und, wie sich zeigt, der BND verstrickt sind, hat jeder Deutsche verstanden, was jene „Kreise“ damit meinen.

Gesundheit: Unsere heimische Brennessel und ihre Heilkraft


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jeder kennt sie, viele mögen sie nicht…sie brennt halt bei Berührung…..na und?

es gibt sie umsonst und reichlich…ihre Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt…die Pharmalobby mag sie nicht…wie schade….

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Brennnessel – Das Superkraut

Der Gedanke daran, Brennnesselblätter zu essen, könnte bei Ihnen die Alarmglocken schrillen lassen. Weiss man doch, dass die Brennnessel schon bei der geringsten Berührung starke Schmerzen hervorrufen kann. Trocknet oder kocht man Brennnesselblätter aber, nimmt man ihr jegliches “Bedrohungspotential” und macht aus ihr stattdessen ein wahres Superfood für viele köstliche Gerichte. Gleichzeitig ist die Brennnessel eine grossartige Heilpflanze. Wir verraten Ihnen Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten des Superkrauts Brennnessel.
Brennnesselblätter

Brennnesselblätter für viele Zwecke

Brennnesselblätter lassen sich nicht nur zu einem sehr entschlackenden und wohlschmeckenden Tee verarbeiten. Sie sind überdies extrem calcium-, eisen- und eiweissreich und können pulverisiert in viele Gerichte integriert werden – z. B. in grüne Smoothies, aber auch als würzige Zutat in Dressings, Dips, Frischkäse, Brot und vieles andere mehr.

Wussten Sie jedoch, dass es gar nicht so selbstverständlich ist, Brennnesselblätter nutzen zu dürfen? Ja, wir uns regelrecht glücklich schätzen können, wenn wir nicht gerade in Frankreich leben?

Die Brennnessel – In Frankreich verboten

Die Brennnessel wächst überall dort, wo der Boden feucht und nährstoffreich ist. Sehr früh im Jahr legt die Brennnessel los und ist daher auch eine der ersten Pflanzen, die im Frühling zu blühen beginnen. In den meisten nördlichen Ländern ist die Brennnessel weit verbreitet und gilt ob ihrer Wucherleidenschaft als wenig beliebtes und massiv bekämpftes Unkraut.

In Frankreich wird die Brennnessel jedoch noch aus ganz anderen Gründen bekämpft. Dort ist seit Jahren ein wahrer Brennnesselkrieg im Gange, weil der Einsatz der sog. Brennnesseljauche gesetzlich untersagt wurde.

Brennnesseljauche nennt man die Flüssigkeit, die entsteht, wenn man frische Brennnesselblätter oder -stängel in einen Eimer Wasser gibt und dort gären lässt. Dann wird die entstandene Jauche als natürlicher Pflanzendünger verwendet.

Brennnesselblätter als hervorragender Bio-Dünger

Die Brennnesseljauche wird in der Bio-Landwirtschaft und von Hobbygärtnern seit Urzeiten eingesetzt. Sie sorgt für starke Pflanzen, gesunde Böden sowie grossartige Ernten. Nicht aber in Frankreich.

Dort ist die Brennnesseljauche seit 2002 illegal – weil sie keine staatliche Zulassung hat. Illegal ist jedoch nicht nur die Brennnesseljauche, sondern sogar die Weitergabe von Informationen über die Wohltaten der Brennnessel.

Details dazu lesen Sie hier, wo wir auch die passende 45minütige ARTE-Dokumentation auf youtube verlinkt hatten – mit vielen Hintergrund-Infos sowie Interviews mit Menschen, die in Frankreich für die Brennnessel kämpfen. Leider wurde die Doku entfernt… Auf der Webseite von Arte jedoch kann noch ein kleiner Ausschnitt von wenigen Minuten angesehen werden.

Die Brennnessel – Das Super-Heilkraut grosse_brennessel

Die Brennnessel stärkt übrigens nicht nur Pflanzen und Böden, sondern auch Menschen! Viele der wunderbaren Brennnessel-Eigenschaften haben wir in unserem Brennnessel-Haupttext ausführlich beschrieben.

Nachfolgend eine Zusammenfassung der wichtigsten Heilwirkungen der Brennnessel:

  • Heilwirkung auf den Darm: Die Brennnessel kann aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften gemeinsam mit anderen ganzheitlichen Massnahmen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn eingesetzt werden. Das gesamte Therapiekonzept wird unter obigem Link erklärt.
  • Heilwirkung bei Rheuma: Die anti-entzündlichen Brennnesselblätter wirken z. B. als Gemüse auch bei Arthritis sehr gut – und zwar nicht nur entzündungshemmend, sondern auch schmerzlindernd und kann in der Rheuma-Therapie nachweislich dazu führen, dass weniger Schmerzmittel benötigt werden.
  • Heilwirkung auf die Harnwege: Haupteinsatzgebiet der Brennnesselblätter (insbesondere als Tee) sind Probleme mit den Harnwegen, der Blase und der Nieren, wie z. B. Harnwegsinfekte, Blasenentzündungen, Reizblase, Blasensteine etc. Die Brennnessel sorgt hier dafür, dass die Harnwege durchspült werden. Auf diese Weise können sich weder Krankheitserreger festsetzen noch Blasen-/Nierensteine bilden.
  • Heilwirkung auf die Prostata: Die Brennnessel bessert – in Form von Brennnesselwurzelextrakt – Prostatabeschwerden, die sich infolge einer gutartigen Prostatavergrösserung entwickelt haben. Die Erläuterung einer entsprechenden Studie finden Sie unter obigem Link.

Selbst bei Prostatakrebs soll der Brennnesselwurzelextrakt hilfreich sein können und das Krebszellwachstum hemmen.

  • Heilwirkung auf Blut und Blutdruck: Brennnesselblätter senken – als Tee genossen – den Blutdruck, da sie die übermässige Blutgerinnung verzögern, also auch Thrombosen verhindern helfen und somit quasi das Blut „verdünnen“.
  • Heilwirkung auf das Immunsystem: Die Brennnessel stärkt die körpereigene Abwehrkraft! Das Superkraut unterstützt die Vermehrung der T-Lymphozyten (Unterart der Abwehrzellen), fördert die Antikörperbildung und spornt Fresszellen zu erhöhter Aktivität an. Die Brennnessel ist also auch in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr ein sinnvolles Getränk, Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel.
  • Heilwirkung bei Energiemangel und Müdigkeit: Die Brennnessel ist ein Stärkungsmittel und eignet sich daher für alle, die sich müde und ausgelaugt fühlen. Für diesen Zweck nimmt man die Brennnesselsamen ein. Sie steigern die Vitalität, die Potenz, die Libido sowie die Milchproduktion stillender Mütter.

Gründe für diese vitalisierende Wirkung gibt es viele. Zunächst ist da der Vital- und Mineralstoffreichtum der Samen. Dazu kommen die stark antioxidativen und auch leberschützenden Fähigkeiten der Brennnesselsamen.

Zusätzlich enthalten Brennnesselsamen sog. Phytosterole (Beta-Sitosterol), die beim Mann verhindern, dass sich Testosteron zu Dihydrotestosteron (DHT) wandelt. Der Spiegel des freien Testosterons soll dadurch steigen und den libidosteigernden Effekt erklären.

  • Heilwirkung auf das Haar: Die Brennnesselsamen fördern den Haarwuchs und sorgen für dichtes und glänzendes Haar – übrigens nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Pferd :-)

Brennesselblätter zur Entschlackung brennessel

Alle diese höchst positiven Eigenschaften der Brennnessel machen sie zu einer hervorragenden Begleiterin einer jeden Entschlackung, Entsäuerung oder Darmreinigung.

Schliesslich profitiert nahezu jedes Organ von der Brennnessel:

Entzündungen im Darm und den Gelenken gehen zurück, das Blut wird gereinigt, das Immunsystem auf Vordermann gebracht und die Leber entlastet. Schlacken und Toxine können durch die durchspülende Wirkung der Brennnesselblätter ruckizucki ausgeschieden werden.

Vitalstoffgehalt der Brennnesselblätter übertrifft jedes Kulturgemüse

Gleichzeitig versorgen die Brennnesselblätter mit derart enormen Vitalstoff- und Mineralstoffmengen, dass herkömmliche Kulturgemüse diesbezüglich nicht annähernd mithalten können.

So sind in 100 Gramm Brennnesselblättern 700 mg Calcium enthalten, das ist sechsmal mehr als die Milch liefert. Auch für Beta Carotin, Magnesium (80 mg) und Eisen (4 mg) sind die Brennnesselblätter eine gute Quelle, und ihr Vitamin-C-Gehalt ist sechsmal so hoch wie jener der Orange.

Wie können Sie nun die Brennnessel am besten in Ihren Alltag integrieren? Dazu gibt es viele Möglichkeiten:

Die Brennnessel – Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten

Von der Brennnessel werden insbesondere die Blätter oder die Samen, in selteneren Fällen die Wurzel verzehrt.

1. Brennnessel-Wurzel

Was die Wurzel betrifft, so sind hier Fertigpräparate (Brennnesselwurzelextrakt) nicht nur am einfachsten zu nutzen, in ihnen ist überdies die Wirkstoffdosis höher als z. B. in einem Brennnesselwurzeltee.

Wenn Sie dennoch lieber selbst zur Tat schreiten möchten, so benötigen Sie für einen Brennnesselwurzeltee zunächst einmal natürlich Brennnesselwurzeln – und zwar getrocknet und pulverisiert. Davon nehmen Sie 1 Teelöffel auf 1 Tasse Wasser (200 ml).

Bringen Sie das Wasser nun samt Wurzelpulver zum Kochen. Nehmen Sie den Tee von der Herdplatte und lassen Sie ihn 10 Minuten ziehen. Bis zu 5 Tassen können Sie davon täglich trinken (kurweise z. B. über zwei bis drei Wochen hinweg, also nicht dauerhaft).

2. Brennnesselblätter

Sehr viel häufiger als die Wurzel setzt man die Brennnesselblätter ein. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man Brennnesselblätter essen oder trinken kann: Entweder frisch oder getrocknet.

Will man die Brennnesselblätter frisch verwenden, dann pflückt man frische junge Blätter – natürlich mit Handschuhen. Die Haupterntezeit liegt zwischen Mai und September. In vielen milden Regionen oder nach milden Wintern kann man sie auch schon im März oder April ernten.

Der beste Zeitpunkt zur Ernte ist dann gekommen, wenn die Brennnessel Kniehöhe noch nicht übersteigt und ihre Hauptstängel noch weich und geschmeidig sind.

Ernten Sie Brennnesselblätter (und auch andere Heilpflanzen) nicht, wenn es geregnet hat. Sie verlieren dabei an Aroma und weisen auch einen niedrigeren Wirkstoffgehalt auf als an trockenen Tagen. Warten Sie also auch bei schönem Wetter ab, bis der Tau getrocknet ist und schreiten Sie dann zur Ernte.

Frische Brennnesselblätter

Frische Brennnesselblätter können jetzt wie ein Gemüse (ähnlich wie Spinat) gedämpft und dann zu vielen Rezepturen weiter verarbeitet werden. Brennnesselblätter können aber auch roh in grüne Smoothies gegeben werden. Sowohl der Koch- als auch der Mixprozess zerstören die Brennhaare.

Brennnessel-Gemüse – Das Grundrezept

Geben Sie die grob zerkleinerten Brennnesselblätter mit einer zerdrückten Knoblauchzehe in einen Topf mit sehr wenig Wasser, dämpfen Sie die Blätter wenige Minuten lang, würzen Sie sie mit einer Brennnesselsamen-Gewürzmischung und servieren Sie sie mit Butter.

Denken Sie daran, dass die Brennnesselblätter – genau wie Spinat – sehr in sich zusammenfallen. Sie benötigen also pro Person zwischen 300 und 500 Gramm Brennnesselblätter, abhängig davon, ob es noch weitere Gemüse, Salate, Beilagen etc. gibt oder nur das Brennnesselgemüse mit etwas Fisch oder einem Veggie-Burger.

Smoothie aus Brennnesselblättern

Für einen Brennnessel-Smoothie nehmen Sie einfach Früchte nach Wahl, etwas Wasser und eine Hand voll frische junge Brennnesselblätter. Mixen Sie die Mischung im Hochleistungsmixer (z. B. Bianco Puro oder Revoblend) und geniessen Sie die frische Vitalkraft der Brennnessel!

Leckere Beispielkombinationen für grüne Smoothies mit Brennnesselblättern wären die beiden folgenden (jeweils für 1 Person):

Brennnessel-Mango-Smoothie

Brennnesselblätter, 1 kl. oder ½ grosse Mango, Wasser, etwas frisch gepressten Zitronensaft und ein Stückchen frischer Ingwer

Brennnessel-Mandarinen-Smoothie

Brennnesselblätter, Saft von vier Mandarinen, 1 Banane, Wasser und eine Prise Zimt

Selbstverständlich können Sie auch einheimische Lagerfrüchte wie Äpfel oder Birnen verwenden. Ebenfalls lecker schmeckt die Kombination Brennnesselblätter, Beeren (ausserhalb der Saison tiefgekühlt) und Banane.

Getrocknete Brennnesselblätter

Brennnesselblätter können auch sehr gut getrocknet werden. Dazu werden frische junge Brennnesselblätter im Sommer im Schatten getrocknet oder – falls die Witterung zu feucht ist – im Dörrgerät. Grössere Brennnesselmengen trocknet man, indem man die kompletten Stängel kopfüber an einen trockenen Platz hängt und dann – nach der Dörrzeit – die trockenen Brennnesselblätter abstreift.

Tee aus Brennnesselblättern

Aus getrockneten Brennnesselblättern kann man natürlich – wie eingangs erwähnt – zunächst einmal einen tollen entschlackenden Tee zubereiten. Dazu übergiesst man 2 Teelöffel getrocknete Brennnesselblätter (vor dem Überbrühen fein zwischen den Fingern zerreiben) mit 150 ml heissem Wasser und lässt den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen. Man trinkt davon etwa vier Tassen pro Tag.

Lecker kombinieren kann man den Tee aus Brennnesselblättern auch mit Süssholz, Ingwer, Fenchel, Zimt und Pfefferminz. Natürlich gibt es auch bereits Fertigmischungen, wie z. B. Brennnessel-Morgentee und Brennnessel-Abendtee.

Brennnesselblatt-Pulver

Getrocknete Brennnesselblätter können aber auch zu Pulver zerrieben und dann das ganze Jahr als Gewürz über nahezu alle Gerichte gestreut werden. Dies peppt nicht nur den Geschmack dieser Gerichte auf, sondern erhöht auch ganz besonders deren Vitalstoff- und Mineralstoffgehalt.

Aromatisch-würzige Gewürzmischungen aus Brennnesselblättern, Brennnesselsamen, getrockneten Tomaten, Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer und Salz finden Sie inzwischen auch in Ihrem Bio-Handel.

Vom reinen Brennnesselblattpulver kann man natürlich immer auch etwas in grüne Smoothies geben. Pro Portion Smoothie (ca. 300 ml) sollten es 1 bis 2 Esslöffel sein – vor allem im Winter oder dann, wenn man gerade kein frisches Grün im Haus hat.

Auch das reine Brennnesselblattpulver gibt es – wenn Sie das Ernten und Trocknen im Spätsommer verpasst haben – fix und fertig im Handel.

3. Brennnessel-Samen

Brennnessel-Samen schmecken fein in Müslis, Suppen, Quarkspeisen, Dips und Salatdressings oder einfach auf ein Butterbrot gestreut. Auch in den Smoothie kann man die Brennnesselsamen mixen, in den Brotteig geben oder genauso gut löffelweise als natürlichstes Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Einfach in der Anwendung sind Gewürzmischungen mit Brennnesselsamen. Diese gibt es in verschiedenen Variationen, z. B. mit Salz, mit Chili oder mit Pfeffer und Salz.

Und für Naschkatzen gibt es Müsliriegel mit Brennnesselsamen und verschiedenen Trockenfrüchten und Nüssen.

Ausbildung zum ganzheitlichen Gesundheitsberater

Wenn Sie sich für ganzheitliche und naturheilkundliche Methoden zur Selbsthilfe interessieren, wenn Sie von Themen rund um die Entsäuerung, Entschlackung, Entgiftung und Darmsanierung fasziniert sind, wenn Sie eine gesunde Ernährung lieben und wenn Sie überdies gerne andere Menschen zu allen Themen rund um Gesundheit und Ernährung beraten möchten, dann sollten Sie jetzt zur Tat schreiten!

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Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen:

Die Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Quellen

Harput US et al., „Stimulation of lymphocyte proliferation and inhibition of nitric oxide production by aqueous Urtica dioica extract”, Phytotherapy Research, April 2005, (Stimulierung der Lymphozyten-Vermehrung und Hemmung der Bildung von Stickstoffmonoxid durch wässrigen Brennnesselextrakt) (Studie als PDF)

Yener Z et al., “Effects of Urtica dioica L. seed on lipid peroxidation, antioxidants and liver pathology in aflatoxin-induced tissue injury in rats”, Februar 2009, Food and Chemical Toxicology, (Auswirkungen von Brennnesselsamen auf Lipidoxidation, Antioxidantien und Leberpathologie) (Studie als PDF)

Quelle: zentrum-der-gesundheit.de

Kopftuchverbot an einer Schweizer Schule wurde bestätigt.


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wieder einmal bestätigt die Schweiz ihre Ausnahme-Rolle im negativ-diktatorisch gesteuerten Rest der Welt…

Ein Kopftuchverbot an einer Schweizer Schule wurde bestätigt.

Im Schweizer Kanton St. Gallen sorgt an einer Schule ein Kopftuchverbot für Wirbel. In der Schule St. Margrethen gibt es seit vergangenem Sommer eine Regelung dahingehend, dass das Bedecken des Kopfes nicht gestattet ist. Die muslimischen Eltern einer Schülerin wollten das nicht zur Kenntnis nehmen und hatten anfangs geplant, ihre Tochter nicht mehr in die Schule zu schicken, bis es eine Entscheidung der Schulbehörde gebe. Auch legte sie im Namen der Religionsfreiheit Einspruch gegen die Regelung ein. Die Schülerin ging zwar dennoch in die Schule – mit Kopftuch -, allerdings dürften die Eltern über die nunmehrige Entscheidung der Schulbehörde nicht erfreut sein. Der Schule stehe das Recht zu, eigenhändig Regeln über das Tragen eine Kopfbedeckung zu erlassen.

Droht Weg zum Verwaltungsgericht?

Die Schulbehörde erklärte auch, es gebe Anzeichen, dass die Eltern einer „fundamentalistischen“ Auslegung des Islam folgten und ihre Tochter nicht völlig freiwillig das Kopftuch trage.

Die Eltern können gegen die Entscheidung vor dem Verwaltungsgericht Beschwerde einlegen. Die Causa dürfte somit noch nicht zu Ende sein.

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http://www.unzensuriert.at/content/0015026-Wirbel-um-Kopftuchverbot-Schweizer-Schule

Uli Hoeneß – Gefängnis wegen Steuerhinterziehung? Nein! Späte Rache für etwas viel Schlimmeres: Uli Hoeneß schießt in den Belgrader Himmel


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Finale am 20. Juni 1976 der UEFA Fußball-Europameisterschaft in Belgrad Jugoslawien (Crvena Zvezda Stadion – Marakana), Spiel: West-Deutschland gegen Tschechoslowakei, Elfmeterschießen nach Verlängerung. Hoeneß tritt an…
Franz Beckenbauer behauptete über 20 Jahre danach bei einem Spiel des Bayern München gegen Roter Stern Belgrad vor Ort, der Ball wäre erst jetzt vor kurzem gefunden worden…


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Uli Hoeneß – Sünder und nicht Sündenbock!

Die Diskussion um das Urteil gegen Ulli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung zeitigt seltsame Blüten. Natürlich ist Hoeneß sympathisch, (bisher) Vorbild und ein erfolgreicher Sportler und Unternehmer, der viel Gutes getan und vielen Menschen geholfen hat. Andererseits ist er ein Mensch mit erheblicher krimineller Energie. Und da spaltet sich die Blog-Gesellschaft:

 

Einerseits die Forderung: Gnade für den Sünder, andererseits die volle Härte des Gesetzes. In der Diskussion mit ansonsten konservativen Menschen werden plötzlich alle Rechtsstaatsprinzipien über Haufen geworfen. Der Fußball regiert die Welt. Wirklich? Ist ein erfolgreicher Fußballer, Unternehmer und Mäzen sakrosankt?

Uli Hoeneß, der Präsident des FC Bayern, ist nun rechtskräftig wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden.

 

Für mich unbegreiflich kommentiert z. B. die „Junge Freiheit“ das Urteil in einem Sinne, der die Dinge auf den Kopf stellt. Bei aller Ehrfurcht vor der “Jungen Freiheit”: Ihr Redakteur Roland Gläser hat überhaupt nicht recht, sondern er vermengt geradezu dümmlich zwei völlig verschiedene Tatbestände, weil sie ihm ins polemische Konzept passen. Was zum Kuckuck hat die öffentliche Verschwendung, die in der Tat zum Himmel schreit, mit dem Fall Uli Hoeneß zu tun? Was haben (skandalös) milde Urteile gegen verbrecherische Ausländer mit der Steuerhinterziehung von Hoeneß gemein? Hoeneß hat doch nicht Steuern hinterzogen aus Protest gegen den gefräßigen Staat oder gegen (in der Tat) zu milde verurteilte Migranten, sondern weil er über viele Jahre hinweg sein Einkommen kräftig vermehren wollte und konnte – also aus rein persönlichen, privaten, egoistischen Motiven. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel!

 

 Die „Junge Freiheit“ gibt sich sonst so staatstragend und verteidigt die Werte unserer Gesellschaft, unterhöhlt aber mit diesem Kommentar jedes Gefühl von Gerechtigkeit Rechtsstaat. Auch wenn man Uli Hoeneß schätzt und seine entrichteten Steuern sowie seine (reichlichen) sozialen Wohltaten achtet – er ist ein Steuersünder in kriminellem Umfang. Seinen Betrug am Staat, also uns Bürgern, kann er mit Wohltaten nicht aufwiegen. Die “Botschaft” dieses Falles heißt schlicht und einfach: Wohltaten sind gut, aber sie sollten von ehrenwerten Bürgern stammen; denn sonst kriegen sie das G´schmäckle des Freikaufens und des Ablenkens von Schuld. Uli Hoeneß ist kein Sündenbock (“Junge Freiheit”), sondern ein Sünder, der seinen Steuerbetrug vorsätzlich über Jahre hinweg begangen hat. Hoeneß ist Sünder, und eben nicht Sündenbock. Für was denn?

von Peter Helmes

BERLINER BRIEF –Eine Publikation für die Förderer des DEUTSCHLAND MAGAZINS


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Eine Publikation für die Ehren-Herausgeber und Förderer des

DEUTSCHLAND MAGAZINS

 

(EXCLUSIV)

 

Ausgabe Nr. 10/2014

 

 

(März 2014)

 

 

 

Themen dieser Ausgabe:                                                                                                   Seite

1. Deutschland von Isolation bedroht                                                                                2

2. Vermögensteuer und Vermögensabgabe – ein gefährlicher Irrweg                           3

3. Renten-Flickschusterei Nahles & Comp.                                                                       5

4. Gender – Tod der Familie                                                                                               6

5. „Bildungsplan 2015“ – Verblödung und Verführung unserer Kinder                       8

6. Sexspiele im Kindergarten                                                                                              12 

7. Abtreibung – eine „private Entscheidung“ der Frau?                                                 14

8. Offener Brief einer Grünen an ihre Parteiführung                                                      16   

9. Zum Urteil gegen Uli Hoeneß                                                                                         19

 

 

 

Deutschland von der Isolation bedroht

Die Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz (31. Januar bis 2. Februar ´14) stellten ein Plädoyer für stärkere deutsche Aktivitäten in der NATO zur Debatte. Wie es in dem Beitrag heißt, der im Internet veröffentlicht worden ist, nimmt insbesondere in den USA die Kritik am

deutschen Auftreten auf internationaler Ebene zu. Hintergrund sind Bestrebungen Berlins, eine

eigenständige Machtpolitik zu entfalten. So hat die Bundesregierung beispielsweise den NATO-

Beitritt der Ukraine verhindert, was in den USA auf großen Unmut gestoßen ist, zieht die ukrainischen Streitkräfte nun aber für EU-Militärinterventionen heran. Bei den Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz heißt es jetzt, mit einer derartigen Politik, die die NATO blockiere, drohe Deutschland sich im Westen zu isolieren. Im außenpolitischen Establishment der Bundesrepublik gebe es eine steigende Bereitschaft, der NATO wieder größere Anstrengungen zu widmen.

 

Größerer deutscher Beitrag zur Debatte gestellt

Das Plädoyer für stärkere deutsche Aktivitäten in der NATO, das die Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz zur Debatte stellten, ist von Tobias Bunde verfaßt worden, einem Mitglied (seit 2009) im „Policy Team“ der Konferenz. Bunde hatte im vergangenen Herbst einen Arbeitsaufenthalt in Washington absolviert und anschließend das Papier verfertigt. Er beschreibt zunächst die wachsenden Spannungen zwischen Berlin und Washington, wie sie in ähnlicher Weise auch von anderen Autoren geschildert werden. Sie haben ihre Ursache nicht zuletzt im zunehmenden deutschen Streben nach eigenständiger, von den USA unabhängiger Macht.

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Berl.Brief.Nr.10.März14.kompl.

UKRAINE – Abstimmung – westliche Agenten versuchten massiv Druck in den Wahllokalen auszuüben


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  • Nach der Auszählung von 50% der Stimmzettel im Referendum über die Zukunft der Krim, haben 95,5% Wähler“Ja“ zur Wiedervereinigung ihrer Region mit Russland gesagt, so die Referendum-Kommission.

  • Die Ukraine will umgerechnet mehr als 708 Millionen USD für Verteidigungszwecke bereitstellen und zu diesem Zweck Sozialausgaben kürzen, meldet UNN am Sonntag unter Berufung auf Arseni Jazenjuk.

  • Westliche Journalisten haben in der Krim psychologischen Druck auf die Mitarbeiter der Wahllokale ausgeübt“, so der internationale Beobachter aus Finnland, Johan Bäckman. Er vermutet Spezialeinsatz.
  • In einem Telefongespräch diskutierte heute der russische Außenminister Lawrow mit seinem deutschen Amtskollegen Steinmeier, Möglichkeiten um die Situation in der Ukraine zu normalisieren.
  • Das Krim-Referendum ist absolut legitim, sagt der ungarische EU-Parlamentsabgeordnete Béla Kovács, der als internationaler Beobachter in der Krim ist..
  • Mehr als 44 Prozent der Krim-Einwohner nahmen bis Mittag Ortszeit (12:00 GMT) am Referendum teil, teilte die Kommission des Obersten Rates der Krim mit.
  • 200.000 Bewohner der griechischen Gemeinde Mariupol, erwägen die Möglichkeit einer freiwilligen Rückführung in ihre historische Heimat auf die Krim, so der griechische EU-Parlamentsabgeordnete Angurak
  • Die internationalen Beobachter haben bisher keine Verstösse beim dem Referendum festgestellt, so der der Chef der Mission, der Pole Tadeusz Piskorski.
  • Der provisorische Innenminister der Ukraine, Arsen Awakow, er gehört der korrupten Timoschenko Partei an, hat die Bevölkerung des Landes aufgerufen, ihre Waffen abzuliefern.
  • Alle 1205 Wahllokale in der Krim haben mit dem Modus zum Referendum begonnen, so der Vorsitzende des Ausschusses für Volksabstimmung Malyshev am Sonntag.

    http://www.zwissle.com/UkraineNews