Serie: Lieder unseres Volkes: „Nach grüner Farb’ mein Herz verlangt“


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Winterqual und Frühlingshoffnung

„Nach grüner Farb’ mein Herz verlangt“, Lieder unseres Volkes

Zu einer herb-schönen Melodie

von Michael Praetorius

(1571 – 1621) aus dem Jahre

1610 wird ein Text gesungen, der

ähnlich alt zu sein scheint, es aber

nicht ist:

Nach grüner Farb mein Herz verlangt

In dieser trüben Zeit.

Der grimmig Winter währt so lang,

Der Weg ist mir verschneit.

Die süßen Vöglein jung und alt

Die hört man lang nit meh;

Das tut des argen Winters G’walt,

Der treibt die Vöglein aus dem Wald

Mit Reif und kaltem Schnee.

Der Steglitzer Gymnasiallehrer

Max Pohl hat sich 1911 ganz in den

Sprachstil der Zeit kurz vor Ausbruch

des Dreißigjährigen Krieges

eingefühlt und auf die Melodie des

geistlichen Liedes „Nach ewiger

Freud’ mein Herz verlangt“ eine

Klage über die quälend lange Winterszeit

gedichtet. Das geistliche

Lied, das Pohl umschrieb, war

schon die Kontrafaktur (neuer Text

zu einer bekannten Liedmelodie) eines

Liebesliedes aus dem Jahr 1582:

„Nach grüner Farb’ mein Herz verlangt,

da ich in Elend was (= war).“

Als Volkslied empfunden

Um 1900 entstand in Steglitz, das

damals noch nicht nach Berlin eingemeindet

war, der Wandervogel,

freundlich geduldet, mitunter sogar

gefördert vom Lehrerkollegium des

Gymnasiums. Einer der eifrigsten

Förderer war Pohl. 1924 schrieb er

in einer Rückschau: „Ich ging eines Abends an dem langen Drahtzaun

des alten verwilderten Geländeanteils

entlang, der später den Grundstock

zu der gärtnerisch meisterhaften

Anlage des Steglitzer Stadtparks

abgegeben hat. (…) Wer hinein wollte,

musste über den Zaun klettern.

(…) An jenem Abend klang mir aus

einem dichten Gebüsch mehrstimmiger

Gesang einiger hübscher Knabenstimmen

herüber, und zwar sangen

sie ein Lied, das wir soeben im

Chor geübt hatten, das alte, schwermütige

‚Ich hört’ ein Sichelein rauschen’.

(…) In der nächsten Chorstunde

fragte ich, wer denn die Sänger

gewesen seien, erhielt aber nur

den Bescheid: ‚Ach, dort singen immer

abends die Wandervögel!’“

Von einem Sekundaner, Mitglied

des Wandervogels, bekam Pohl

dann „begeisterte Auskunft: Sie kämen

fast alle Abende dort zusammen,

um zu singen, und es wäre

sehr fein; ich müsste einmal hinkommen“.

Pohl tat das und wurde

sogar Mitglied im Steglitzer Wandervogel,

von den Jugendlichen als

„musikalischer Berater“ akzeptiert.

Pohls Umarbeitung des Praetorius-

Liedes traf die Gefühlslage und

den Geschmack der Wandervögel.

Wenn später in Jugendbünden und

Schulen Volkslieder gesungen wurden,

war sehr oft auch Pohls Liedfassung

dabei und wurde von den

Sängern als Volkslied empfunden.

Folglich fehlt Pohls Name in relativ

vielen Liederbüchern und Textblättern

bei den Angaben zu Text und

Weise.

Schon vor Pohl hatte sich ein jugendliches

Mitglied des Steglitzer Wandervogels an eine Neufassung

des Praetorius-Liedes gemacht: Siegfried

Copalle. Unter seine Fassung

setzte er den Zusatz: „Einer Volksweise

des 15. Jahrhunderts unterlegt,

1905“, doch eine Volksweise war das

Lied eben nicht gewesen. Wie nach

ihm Pohl setzte Copalle auf den Gegensatz

von Winter und Frühling. In

der letzten Strophe redete Copalle

den personifizierten Frühling an: „O

Frühling, du mein lieber G’sell, mit

dir ist wandern gut; dein Aug’ ist

klar, dein Blick ist hell, schlägt mir

wie Feu’r ins Blut.“ Pohl empfand

wohl die Unzulänglichkeit dieses

Versuchs und schuf für die Wandervögel

seine einfühlsamere Version.

Anklänge an

altes Brauchtum

Auch Pohl nahm in seiner zweistrophigen

Fassung eine Personifizierung

von Winter und Frühling vor.

Bei ihm erhielt dieser Kunstgriff

Durchschlagskraft, weil er sich deutlich

auf alte Volksbräuche bezog, daher

setzte er statt „Frühling“ den

„Sommer“: „Gott geb’ dem Sommer

Glück und Heil, der zieht nach Mittentag

am Seil, dass er den Winter

zwingt.“

In manchen Gegenden unseres

Kulturraums wurde, seit dem 16.

Jahrhundert nachweisbar, am Sonntag

Laetare, also auf Mittfasten (Mitte

der Fastenzeit) ein Winteraustreiben

veranstaltet. Hauptbestandteil

der Brauchtumshandlungen war ein

Seilziehen zwischen Winter und

Sommer, das der Sommer gewann.

Der Winter, durch eine Strohpuppe

dargestellt, wurde aus dem Ort hinausgetrieben

(und mancherorts

verbrannt). Pohl als Leser vieler alter

Liedhandschriften und -sammlungen

kannte sehr wahrscheinlich das

alte Lied „So treiben wir den Winter

aus“ und ließ sich von ihm für die

Schlusszeilen von „Nach grüner

Farb’“ inspirieren.

Millionen Deutsche haben Pohls

Sehnsuchtslied in Jugendbünden,

Sängerkreisen, Schulen gesungen.

Wer das Lied irgendwann gelernt

hat, fühlt sich an bestimmte Zeilen

erinnert, wenn einmal ein besonders

harter und trüber Winter durchzustehen

ist. Aber das Klagen über

Schnee und Eis und farbliche Eintönigkeit

in der Natur ist immer nur die eine Seite unserer Gefühlsregungen.

Schon der Wandsbecker Bote,

Matthias Claudius, hat in seinem berühmten

Gedicht „Der Winter ist ein

rechter Mann“, zumindest unterschwellig

angedeutet, dass auch Gegenteiliges

in unserem Gefühlsleben

möglich wäre.

Wandern und Übernachten in der

Schneelandschaft wurde seit den

1930er-Jahren in Teilen der deutschen

 

Jugendbewegung zu einer

Attraktion. Wichtige Voraussetzung

war die Einführung

der Kohte, des beheizbaren

lappischen Zeltes (mit

Rauchöffnung), das Jungenschaftler

von einer Nordlandfahrt

mitgebracht hatten. Nun

entstanden Lieder, in denen

keineswegs mehr über den

 

„grimmig’ Winter“ geklagt

wurde. Neben der Kohten-

Nacht (mit dem wärmenden

Feuer) wurde die Skiwanderung

zum Erlebnis: „Haltet die

Spur in Schnee und Nebel,

singt durch das Grau das Bergeslied.

Wir spuren still im Weiß der Hügel,

singende Schar, die bergwärts

zieht.“ Der Sehnsuchtsradius hatte

sich ausgeweitet, wie Alf Zschiesches

weit verbreitetes Lied „Wenn

die bunten Fahnen wehen“ erkennen

lässt: „Schneefelder blinken,

schimmern von ferne her, Lande

versinken im Wolkenmeer.“

ghgf 

Die Sehnsucht nach der

Rückkehr des Frühlings ist

ein beliebtes Motiv in der

Kunst, nicht zuletzt, weil sie

als Metapher für Seelennot

und Erlösung dient. 1897

versuchte sich der Maler

heinrich Vogeler (1872 –

1942) in Worpswede mit

diesem Ölbild am thema,

zwei Jahre später veröffentlichte

er Gedichte: „Du wilder

rasender Frühlingswind,

grüß in der Ferne mein goldiges

Kind!“

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Aldingen: Ausländer verprügeln ohne jeden Anlaß Fastnachtsnarren


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Es gibt bestimmte Ausländergruppen, die ganz und gar keinen Spaß verstehen, wenn andere Menschen einfach nur Freude haben möchten. Mitglieder der Fischinger Narrenzunft im baden-württembergischen Aldingen wurden ohne ersichtlichen Grund angegriffen und brutal zusammengetreten.

karneval

Die Polizei ermittelt:

Mehr als unerfreulich hat der ansonsten gelungene Jubiläumsumzug der Aldinger Narrenfreunde e.V. für eine Gruppe Narren einer Fastnachtsvereinigung aus Fischingen am Neckar geendet.

Mitglieder der Narrenzunft Fischingen e.V. wollten nach dem Umzug – am späten Sonntagnachmittag gegen 17.15 Uhr – gerade die Erich-Fischer-Halle in der Aldinger Heubergstraße verlassen und zu ihrem Bus gehen, als plötzlich mehrere, teils noch unbekannte Jugendliche und Heranwachsende auf die Fastnachtsnarren losgingen. Ohne ersichtlichen Grund wurden Mitglieder der Fischinger Narrenzunft dabei durch Schläge und Tritte dermaßen verletzt, dass einige von ihnen zur ärztlichen Versorgung mit Rettungswagen in das Gesundheitszentrum Spaichingen gebracht werden mussten.

Die Polizei Spaichingen hat gegen mehrere aus dem Landkreis stammende Tatverdächtige Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Da bei den durchgeführten Ermittlungen jedoch die meisten der beteiligten Personen mehr oder weniger alkoholisiert, andere bereits mit dem Bus abgereist waren und so zunächst nicht befragt werden konnten, dauern die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und den teils noch unbekannten Tätern an.

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Iraker versucht Polizisten abzustechen…


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Am 4. Februar kam es in Stuttgart zu einer Messerattacke Messer Alieines Irakers auf einen Polizeibeamten. Der 29-jährige Mann sollte, zum Zwecke seiner Abschiebung (schon sehr kurios), in seiner Wohnung festgenommen werden. Nachdem die Polizisten die Wohnung betreten hatten, griff der Mann zu einem Messer, hielt es sich an den Hals und drohte, sich umzubringen. Die Polizisten verließen daraufhin die Wohnung (Deeskalation heißt das Stichwort), woraufhin der Iraker über den Balkon auf den Balkon einer Nachbarwohnung flüchtete und sich dort in einem kleinen Schuppen versteckte. Als die Beamten diesen Schuppen öffneten, stach der Mann unvermittelt auf die Brust eines Polizisten ein. Der 45-jährige Beamte blieb nur deshalb unverletzt, weil er entsprechende Schutzkleidung trug.

Soweit der Polizeibericht.

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Bereicherung? Lasset Polizeiberichte sprechen


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Wollen Sie die Wahrheit wissen? Dann lesen Sie, wie Zuwanderer bei uns Arbeitsplätze sichern. Nachfolgend einige aktuelle Polizeiberichte, die für sich sprechen.

im Westerwald hat ein krimineller 37 Jahre alter Georgier ganz viele Arbeitsplätze gesichert. Er hielt die Polizei in der Umgebung von Gebhardshain in Atem – und jetzt sichert er die Arbeitsplätze von Richtern, Anwälten, Psychologen, Soziologen…

 Auf die multikulturelle Bereicherung freut man sich auch ein paar Kilometer weiter in der Umgebung von Kirchen. Ein ganzer Bus voller Rumänen campiert dort. Ihrem Fahrer hat die Polizei, weil er betrunken am Steuer saß, den Führerschein weggenommen.

 Zurück können sie ohne Geld nicht mehr. Und weiter auch nicht. Die Anwohner freuen sich nun auf die gelebte Bereicherung.

 Solche Mitbürger werden von sofort an mit unseren Steuergeldern gefördert. Sie bekommen jetzt Betreuung bei der Jobsuche. Da gehen dann Deutsche mit, um Vorurteile gegen solche Menschen bei Arbeitgebern abzubauen. Und sie sollen vor allem bessere Unterkünfte bekommen.

Welche Vorurteile es gegen Zuwanderer gibt, kann man gerade bei der baden-württembergischen Polizei mitbekommen. Da stand doch tatsächlich in einer Akte das Wort »Zigeuner«.

 

Die Zuwanderung hat eine Facette, welche normal denkende Menschen nachdenklich macht: die politische Korrektheit. Das sah man vor wenigen Tagen, als es einen versuchten Brandanschlag auf eine Kölner Moschee gab. Sofort schrien alle auf, schließlich dachte man, dass Deutsche die Täter gewesen seien.

 

Gerade wollte ein mediales Großaufgebot anrollen, da wurde bekannt, dass ein Türke den Brandanschlag auf die Moschee verübt hatte. Und dann wurde es ganz schnell wieder ganz still. So ist das hier mit der politischen Korrektheit. Was nicht ins Bild passt, das wird einfach totgeschwiegen.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/fidel-mueller/bereicherung-lasset-polizeiberichte-sprechen.html

 

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Neue Hetze gegen Andersdenkende – Die Doppelmoral der Kritiker


Feindbild »Esoterik«:

Armin Risi

Feindbilder schaffen Projektionsflächen und erlauben es, dass man sich selbst »stark« und »besser« fühlen kann. Die Massenmedien schaffen ständig solche Feindbilder: »Schurkenstaaten«, »Terroristen«, »Verschwörungstheoretiker« und neu auch »Esoteriker« und »Veganer«. Aktuelle Beispiele aus der Schweiz zeigen, wie durch journalistische Manipulation die »Massen« gegen ausgewählte Minderheiten und Andersdenkende aufgehetzt werden. Die Esoterikinteressierten (Millionen von Menschen!) werden als leichtgläubig, dumm und quasi unmündig dargestellt, die Anbieter werden pauschal als Betrüger und Scharlatane bezeichnet, die angeblich nur das eine Ziel haben: verzweifelten, hilfesuchenden Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wer hat ein Interesse, Andersdenkende als unmündig bzw. gefährlich hinzustellen und den Volkszorn auf sie zu lenken?

Verfolgte Veganerin tötet ihr Kind: Ein tragischer Einzelfall wird aufgebauscht

Dylan, der zehn Monate alte Sohn von Frau K., hatte einen Geburtsfehler (Wasserkopf) und wurde kurz nach der Geburt operiert. Im Dezember 2013 sollte eine zweite Operation folgen, doch die Mutter flüchtete mit ihrem Kind. Als sie wieder in ihre Wohnung in Waldshut zurückkehrte, wurde sie von Polizisten abgeholt und von Deutschland in ein Spital in Zürich gebracht. Von dort

flüchtete sie mit ihrem Kind erneut und verschwand. In der Fahndungsmeldung der Polizei vom 17. Januar 2014 wurde ihr Foto mit vollem Namen veröffentlicht, und es wurde sogar eine Belohnung von 2500 Euro ausgesetzt. Am 22. Januar wurde Frau K. mit ihrem Kind in Spanien entdeckt. Die spanische Polizei verhaftete sie und brachte sie in ein Spital. In einem unbeobachteten Moment tötete die Mutter das Kind und wollte sich dann selbst ebenfalls töten, was ihr aber misslang.

Dieser Fall ist tragisch und wirft viele Fragen auf. Warum hatte Frau K. keinerlei Vertrauen in die Schulmedizin? Warum flüchtete sie zweimal? Was war die Rolle der Staatsanwaltschaft, die diese offensichtlich labile Frau wie eine Verbrecherin (mit »Kopfgeld«!) in aller Öffentlichkeit suchen ließ? Mir geht es im vorliegenden Artikel nicht um diese Fragen, sondern um die Art, wie die Massenmedien dieses Thema aufgriffen.

Schlagwörter und Schürung des Feindbildes

Auffällig war, dass diese Frau sofort mit ihrer veganen Ernährungsweise und mit »Esoterik« und »Sekten« in Verbindung gebracht wurde. Die Zeitung Blick brachte Schlagzeilen wie: »Auf der Flucht vor der Schulmedizin – Versteckt sich die Baby-Entführerin bei Veganern?« Und: »Veganer-Foren, Schamanen-Kurse und Licht-Gurus: Die wirre Welt der Baby-Killerin.« In letzterem Artikel wird mit einem Untertitel zusätzlich hervorgehoben, dass ein »Verschwörungstheoretiker« ihr »Lieblingsautor« gewesen sei, nur weil sie auf Facebook mit ihm (David Icke) einen Freundschafts-Link hat.

Aufschlussreich war dann die Aussage des Ex-Mannes von Frau K. Dieser erklärte vor der Kamera der Lokalstation Tele Züri, dass seine Ex-Frau während der Schwangerschaft Probleme mit einem Eiterzahn gehabt habe und mit starken Medikamenten behandelt worden sei. Er »mutmaßt, dass die Medikamentation dazu geführt hat, dass Dylan mit einem Wasserkopf zur Welt gekommen ist«. Diese wichtige Information wird jedoch nur am Schluss und nebenbei erwähnt. Der fettgeschriebene Text am Anfang des Artikels verkündet ganz anderes: Die »Babykillerin […] glaubte an Verschwörungstheorien«.

Hier sehen wir: Jede Gelegenheit wird ausgenutzt, um unliebsame (kritische!) Zielgruppen zu verunglimpfen. Andere Themen, die tatsächlich im großen Rahmen und global problematisch sind, werden nicht oder nur verharmlosend, wenn nicht sogar verdreht behandelt, z.B. Hinweise auf Kriegslügen und inszenierten Terror oder auch die Machenschaften der Pharmaindustrie. Es sei nur an das Buch des Medizinjournalisten Kurt G. Blüchel erinnert, das 2003 im Goldmann-Verlag erschienen ist: Heilen verboten – töten erlaubt: Die organisierte Kriminalität im Gesundheitswesen. »Wissenschaftsautor Kurt G. Blüchel liefert nach jahrelanger Recherche ein schonungsloses Porträt des bundesdeutschen Medizinbetriebs. […] internationale Pharma-Konzerne missbrauchen Säuglinge und Demenzkranke zu Arzneimittelexperimenten; Schmiergeld-Affären und Massenbetrügereien erschüttern das Beitragsgefüge der Krankenkassen; medizinisches Wettrüsten in Kliniken und Arztpraxen macht die Menschen zu ewigen Patienten; Skalpellvirtuosen und Chemo-Künstler operieren Millionen Kranke allein aus Profit- und Karrieresucht; die Ärzte-Lobby schüchtert Politiker und Krankenkassen ein […]« (Aus dem Rückentext und der Zusammenfassung des Buches auf S. 2 in der Taschenbuchausgabe von 2004.)

In unserer Gesellschaft begehen zehn bis 20 Millionen Menschen pro Jahr einen Selbstmordversuch: »Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass es weltweit etwa eine Million Suizide pro Jahr gibt und dass zehn bis 20 Mal so viele scheitern.« (Wikipedia: »Selbstmord«.) Wie gesund ist eine Gesellschaft, die weltweit in Millionen von Menschen eine derartige Verzweiflung auslöst, dass sie sich ihr Leben nehmen oder nehmen wollen? Die wenigsten dieser Menschen sind Veganer oder »Esoteriker«. Nach der obigen Journalistenlogik müsste bei diesen Menschen geschrieben werden: »Fleischesser, TV-Gucker und Zeitungsleser begehen Selbstmord.« Selbstverständlich – und mit Recht – wird dies nicht so formuliert. Aber warum werden solche Formulierungen dann im umgekehrten Fall verwendet und massenmedial »ausgeschlachtet«, obwohl es sich offensichtlich um einen Einzelfall handelt?

Reelle Gefahren der Esoterik

Wie jede »Szene« hat auch die Esoterik-Szene ihre problematischen Seiten. Ein Leserkommentar bei den obigen Artikeln brachte dies treffend zum Ausdruck: »Die Beschäftigung mit alternativen Denkmodellen zur Ergänzung der doch sehr beschränkten naturwissenschaftlich begründeten Sicht der Dinge setzt eine reife Persönlichkeit mit starken Wurzeln, sicherem Umfeld und klarem Denken voraus. Leider beschäftigen sich häufig gerade diejenigen mit Esoterik, die nicht über diese Ressourcen verfügen. Und DAS macht Esoterik gefährlich. Es ist wie mit Medikamenten. In den falschen Händen richten sie Schaden an.«

In der Esoterik tummeln sich auch Möchtegern-Gurus, die von sich behaupten, sie seien Weltenretter oder besondere Inkarnationen (König Arthur, Maria Magdalena usw.). Nicht selten binden solche »Egoteriker« suchende Menschen mit Channelings, Versprechungen usw. an sich, was eine von verschiedenen Möglichkeiten des Missbrauchs von Esoterik ist. Den Kritikern in den Massenmedien geht es aber nicht um eine seriöse Differenzierung und Aufklärung, sondern um eine Pauschalverurteilung. Gleich nach den oben genannten Artikeln setzte Blick mit einem noch massiveren Artikel gegen die Esoterik nach.

 

 Feindbild »Schmarotzer / Geldscheffler«

Vom 27. Februar bis 2. März 2014 findet in Zürich die größte Esoterikveranstaltung der Schweiz statt: »Lebenskraft – 26. Messe und Kongress für BewusstSein, Gesundheit und Spiritualität«. Am 2. Februar veröffentlichte Blick einen Artikel, der direkt gegen diese Veranstaltung gerichtet ist. Weitere Zeitungen werden nachziehen, so wie das auch schon in den vorigen Jahren der Fall war. Die Schlagzeile lautete: »Heiler und Wahrsager sind dick im Geschäft: Milliarden-Business Esoterik«. Der Artikel ist so angelegt, dass alle Esoteriker und alternativen Heiler als Betrüger, Scharlatane und Geldscheffler dargestellt werden, die auf Kosten verzweifelter Menschen einen Riesenprofit einstreichen (»Milliarden-Business«!).

Tatsache jedoch ist, dass die meisten Menschen in diesen Bereichen idealistisch tätig sind und nicht sehr viel verdienen. Hingegen können diese Heiler vielfach erstaunliche Erfolge vorweisen, oft auch in Fällen, die von der Schulmedizin aufgegeben waren. Das alles wird verschwiegen. Als Beispiele werden nur einzelne unzufriedene »Kunden« erwähnt. Kein einziges positives Wort. Dadurch wird der Volkszorn angeheizt und die Hetze funktioniert. In den Leserkommentaren zu diesem Anti-Esoterik-Artikel erschienen nur negative Stimmen. Man hört regelrecht die »Ans-Kreuz-mit-ihnen«-Rufe. An oberster Stelle, in der Kategorie »Beliebteste Kommentare«, standen folgende zwei Reaktionen (diese und alle anderen Zitate im Originalton, Schreibfehler nicht korrigiert):

»Dieser Bereich scheint ein Rechtsfreier Raum zu sein, in dem alles erlaubt ist um den seelisch kranken Kunden das Geld aus der Tasche ziehen zu können. Hier gibt es unbedingt Handlungsbedarf.«

»Praktisch sämtliche Esoteriker/innen sind riesengrosse und linkische Scharlatane. Mit irgend einem teuren und faulen Humbug nutzen sie das Leid von unzahligen völlig verzweifelten Menschen aus. Zudem: Was gewisse selbst ernannte Heiler/innen alles von sich lassen grenzt schon sehr nah an Kriminalität. Und Oberguru Mike Shiva ist einer der schlimmsten dieser verlogenen und abzockerischen leider legalen Gilde.«

Dies ist die typische und anscheinend auch gewünschte Reaktion der Öffentlichkeit: Es wird nach staatlichen Verboten gerufen! Andere Leser doppeln nach:

»Bitte um eine Volksinitiative, egal ob von Rechts oder von Links, welche solches Treiben verbietet. Damit unsere Gesetzgeber endlich aufwachen.«»Leider ist das nicht einfach Naivität, sondern das sind richtige Ängste die da schamlos ausgenutzt werden und dies ist meines Erachtens kriminell und nichts anderes!«»Wie verzweifelt ist die Menschheit, dass sie solchen Schmarotzern und Wunderheilern glaubt und ihnen noch so viel Geld zahlt?«

Ein R. Hess schrieb den deftigsten Kommentar:

»Typen, die im Mittelalter auf dem Scheiterhaufen geendet hätten, leben Anno 2014 von den hoffenden, vernachlässigten und enttäuschten Mitmenschen, die sich am letzten Strohhalm festhalten. Mit einer unverfrorenen Lässigkeit ziehen sie kranken und hoffenden Leuten das Geld schonungslos aus der Tasche.«

All diese Kommentare zeigen, was der hier praktizierte Journalismus bewirkt: Er schürt eine irrationale Empörung mit aufgepeitschten negativen Emotionen und Vorurteilen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die schwarzen Schafe – die oftmals gar nicht so »schwarz« und »böse« sind, wie die Negativpresse sie darstellt – nur als Vorwand dienen, um »Esoteriker«, »Verschwörungstheoretiker« und andere gesellschaftskritische Menschen pauschal zu brandmarken. Haben wir es hier mit einer gezielten Hetze zu tun? Soll bewirkt werden, dass »das Volk« nach einem Eingreifen der staatlichen Obrigkeit ruft, damit diese nonkonforme, aber wachsende Minderheit bekämpft werden kann? Das würde bedeuten, dass Andersdenkende diskriminiert und kriminalisiert werden sollen. Kennen wir dies nicht bereits aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts? In Nazi-Deutschland und in den sozialistischen Staaten sind Millionen von religiösen und »esoterischen« Menschen aus ideologischen Gründen verleumdet und verfolgt worden. Immer ging die Hetze von den Machthabern und von den Massenmedien aus. Auch heute gilt: Wehret den Anfängen!

Ein ideologischer Kampf

Die Kritiker der »Esoterik« berufen sich immer auf die Wissenschaft und meinen, alles, was im Namen von Wissenschaft verkündet wird, sei objektiv und wahr, wie zum Beispiel, dass es kein Leben nach dem Tod gebe, dass Bewusstsein ein Produkt des Gehirns sei, dass es keine höherdimensionalen Welten gebe, dass Geistheilung Humbug und Betrug sei, dass der Mensch von den Tieren abstamme, usw. Dies alles sind jedoch keine objektiven Wahrheiten, sondern Glaubenssätze auf der Grundlage eines bestimmten Weltbildes, nämlich des Materialismus, der sich auch »Naturalismus« und »Humanismus« nennt. Wissenschaftliche Fakten können jedoch auch mit anderen Weltbildern interpretiert werden. Der Materialismus ist nicht das einzig mögliche Weltbild. Mehr noch: Von allen Weltbildern ist der Materialismus das beschränkteste! Echte Wissenschaft würde die Existenz feinstofflicher Welten und Energien nicht von vornherein ausschließen, so wie der Materialismus das tut. Die oben genannten Glaubenssätze sind eigentlich längst widerlegt, und eine zunehmende Anzahl von Menschen glaubt diese Dogmen trotz der fast allgegenwärtigen Indoktrination nicht mehr.

Als Beispiel sei nur das bahnbrechende Buch von Prof. Eben Alexander erwähnt: Proof of Heaven – A Neurosurgeon’s Journey into the Afterlife (2012), Titel der deutschen Ausgabe: Blick in die Ewigkeit – Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen.

Eben Alexander, ein Professor der renommierten Harvard Medical School, hatte entsprechend dem vorherrschenden Dogma geglaubt, Nahtoderfahrungen seien nichts anderes als Halluzinationen – bis er selbst eine Nahtoderfahrung hatte. Dieser Einschnitt in seinem Leben veränderte sein gesamtes Weltbild und damit sein Selbst- und Gottesverständnis. Er erkannte, was Millionen von anderen Menschen durch all die Jahrtausende hindurch (Mystiker, Eingeweihte, medial Begabte und auch ganz »normale« Menschen aus allen Bevölkerungsschichten) erkannt hatten, nämlich dass die Welt unseres Lebens nicht auf die physische Materie beschränkt ist. Dies wird durch zahlreiche Forschungen über Nahtoderfahrungen, Reinkarnationserinnerungen usw. bestätigt. Prof. Alexander wählte bewusst das provokative Wort »proof« (Beweis) im Titel seines Buches, weil die Summe all dieser Zeugnisse den einen Schluss nahelegt: Das materialistische Weltbild ist nicht mehr haltbar. Proof of Heaven war 13 Monate lang auf Platz eins der Bestsellerliste der New York Times. Das bedeutet, dass Millionen von Menschen dieses Buch gelesen und weiterempfohlen haben. Eine wachsende Minderheit hat diese Erkenntnisschritte längst vollzogen, doch es scheint, dass gewisse Köpfe oben in der Machtpyramide alle Hebel in Bewegung setzen, um die Menschen von diesen Erkenntnissen abzubringen und alles als Scharlatanerie oder »Pseudowissenschaft« zu bezeichnen.

Angesichts der Beweiskraft all dieser Indizien müssen als Konsequenz in den vorherrschenden Weltbildern grundlegende Änderungen vollzogen werden. Wenn die materialistische Wissenschaft stur auf ihren Dogmen beharrt, wäre dies ähnlich wie wenn vor 500 Jahren die Vertreter des herrschenden Weltbildes zu Fernando Magellan gesagt hätten, nachdem er von seiner Weltumsegelung zurückgekehrt war: »Schön, dass Sie wieder zurück sind, aber die Erde ist trotzdem flach.« Magellan hatte jedoch bewiesen, dass die Erde rund ist, und so sollten auch wir heute nicht vor neuen Perspektiven zurückschrecken und mutig die sprichwörtliche Flache-Erde-Sicht überwinden. Denn was die ganzheitliche, multidimensionale Weltsicht bedeutet, ist noch nachhaltiger und revolutionärer als die Erkenntnis, dass die Erde rund ist.

Das Zeugnis von Prof. Alexander mit den zentralen Zitaten und auch weitere Zeugnisse, z.B. das von Anita Moorjani (die Frau, die mit 40 eine Krebsdiagnose bekam und mit 44 auf dem Totenbett lag, dann aber nach 30 Stunden Koma erwachte und innerhalb von drei Tagen vom Krebs frei war – weil sie in ihrer Nahtoderfahrung zu einer entsprechenden Erkenntnis gelangt war): Diese und noch viele weitere Indizien und Beweise habe ich in meinem neuen Buch »Ihr seid Lichtwesen« – Ursprung und Geschichte des Menschen zusammengestellt, um auf dieser Grundlage die entsprechenden »radikalen« Schlussfolgerungen zu ziehen. Wie auf dem Rückentext gesagt wird, provoziert dieses Buch »sowohl die Wissenschaften als auch die Religionen: Tiere wurden nie zu Menschen, wie die Evolutionstheorie behauptet, und der ›Garten Eden‹ war ganz anders …«. In der Frage nach der Herkunft des Menschen macht die heutige Wissenschaft  einen sprichwörtlichen Fehler am Anfang der Rechnung, weil sie von einem materialistischen Weltbild ausgeht und die höheren Dimensionen des Kosmos ausblendet.

Heute, in einer Zeit der zunehmenden Extreme, wird die Erinnerung an unsere geistige Herkunft und Berufung zu einer revolutionären Erkenntnis! Wenn die Menschen wieder erkennen, wer sie sind, können die Spaltungen unseres Zeitalters überwunden werden. Wir sollten uns weder von der Hetze gegen »Verschwörungstheorien« und »Esoterik« einschüchtern noch von unehrlichen Personen (in der Esoterik, Politik, Wirtschaft usw.) täuschen lassen. Was die Massenmedien betreiben, dient diesem Unterscheidungsvermögen jedoch in keiner Weise …

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http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/armin-risi/feindbild-esoterik-neue-hetze-gegen-andersdenkende-die-doppelmoral-der-kritiker.html

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Der Wochenrückblick…..paz06-14


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Nicht wieder gutzumachen / Warum Alice Schwarzer so enttäuscht ist von uns, was Rainer Brüderle wohl dazu sagt, und warum gegen Walzer nur Gewalt hilft

medien, audio

Alice Schwarzer ist zutiefst enttäuscht von uns,! Hat sie denn gar keine Freunde mehr? Wenden sich alle von ihr ab wegen der Steuersache? Aber nein, die arme Frau hat, mitten im Getümmel, sogar einen ganz neuen Freund gefunden, von dessen inniger Zuneigung sie unter Umständen gar nichts weiß.

Kennen Sie André Schmitz? Ich bis eben auch nicht. Schmitz ist (nein, war bis Dienstag) Kulturstaatssekretär des Landes Berlin. Weil er die Zinserlöse aus einer Erbschaft über 425000 Euro nicht versteuert hat, musste er zurück­treten. Ah – jetzt erinnern Sie sich auch wieder an den. Hat aber gedauert, geben Sie’s zu!

Und warum hat es gedauert? Weil die Schwarzer natürlich viel heller funkelt als so ein dröger sozialdemokratischer Landeskulturheini. Wäre der Fall der Chef-Feministin nicht gleichzeitig mit dem seinen an die Oberfläche getrieben, stünde Genosse Schmitz nun vorne auf der Medienrampe und bekäme die faulen Eier ins Gesicht. Die sind nun fast alle für Schwarzer, wofür ihr Schmitz ein Leben lang dankbar sein wird.

Einer moralischen
Instanz wie ihr sind
Kampagnen zuwider,
sofern sie sich gegen
sie selbst richten

Seinen Sozis ist er dennoch peinlich, weshalb sie lauter denn je nach unerbittlicher Härte gegen „Steuerkriminelle“ rufen. Was ist eigentlich ein „Steuerkrimineller“? Steuern sind Geld, das die Bürger und Firmen an den Staat zahlen müssen, damit der seine Aufgaben erfüllen kann. Kriminell ist es, wenn einer zum Schaden des Staates den Inhalt des Steuersäckels schmälert.

Oder? Nicht ganz: Kriminell ist nur, wer ins Säckel weniger hineingibt, als vom Staat angeordnet. Wer hingegen dieses Geld zum Schaden der Allgemeinheit aus dem Säckel wieder herausholt, um es schuldhaft zu verschwenden, dem geschieht gar nichts, der ist nicht „kriminell“. Wenn Sie also 1000 Euro Steuern nicht zahlen, sind Sie dran. Wenn Sie hingegen eine Milliarde Euro als Politiker für ein absehbar desaströses Unterfangen schuldhaft durch den Kamin jagen, riskieren Sie gar nichts. Merkwürdig, nicht wahr?

Aber was soll’s, dem Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit ist beides piepe. Der wusste schon seit 2012 von dem kleinen Schnitzer seines Staatssekretärs und legte einen Schwamm drüber. Verschwendung und Hinterziehung leben in Berlin in bunt-schimmeliger Symbiose. Warum auch nicht? Die Rechnungen zahlen ja sowieso die blöden Bayern.

Aber wer redet schon von sowas, wo wir doch den weitaus delikateren Fall Schwarzer haben. Die arme beschwert sich bitterlich über die „Rufschädigung“ aus „politischem Interesse“ und über „Denunzierung“. Will sagen: Man will sie wegen eines einzigen Fehltritts als ganze Person des öffentlichen Lebens treffen, und das könnten die Angreifer „nicht wieder gutmachen“. Einer moralischen Instanz wie Alice Schwarzer ist so etwas zuwider, das würde sie selber anderen nie antun.

Ein gutes Jahr ist es her, dass FDP-Mann Rainer Brüderle wegen eines Kompliments, das er wiederum ein Jahr zuvor einer jungen Journalistin an einer Hotelbar gemacht hatte, am Pranger landete. „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen“, soll er geplappert haben und „Politiker verfallen doch alle Journalistinnen“. Dann soll er der Frau auch noch mit dem Gesicht etwas näher gekommen sein, als es sich gehört. Ohne Berührung, versteht sich.

Gottchen, ja, sowas passiert an Hotelbars zu später Stunde nach ein paar Gläsern Wein, möchte man meinen. Von wegen: Sie wissen noch, was damals los war. Eine furiose Kampagne brach los, die darauf zielte, Brüderle als Politiker, als ganzen Menschen zu demontieren, Denunziation eben.

Da war es doch klar, dass sich Alice Schwarzer tapfer vor den Denunzierten gestellt und zielgenau das „politische Interesse“ hinter dem „Rufmord“ aufgedeckt und angeprangert hat – wo sie solche Kampagnen doch dermaßen verabscheut.

Äh, nicht ganz. Schwarzers Aussagen lasen sich seinerzeit eher so: „Das beklagte sexistische Verhalten disqualifiziert endlich auch den Mann“, jubelte sie auf ihrer Internetseite und klatschte in die Hände vor Freude, dass die Stilsicherheit von Komplimenten an einer Hotelbar künftig „einer der Faktoren ist, an denen wir messen müssen, ob dieser Mann geeignet ist für eine politische Spitzenposition“. Schwarzer konnte ihr Glück also kaum fassen, dass sie endlich einen läppischen Anlass gefunden hatte, den sie aufblasen konnte, um damit den kompletten Menschen und Politiker Brüderle zu zerdrücken.

Es heißt ja, niemand sei über den Diebstahl seines Besitzes so heftig erschüttert wie ein Dieb. Bei den Scharfrichtern der politisch-persönlichen Kampagne scheint es sich genauso zu verhalten.

Dennoch hat Frau Schwarzer in einem Punkt natürlich Recht. Es gibt Schlimmeres als Steuerhinterziehung: Tanzen beispielsweise. In Wien haben Linksradikale einen Aufstand vom Zaun gebrochen, weil Leute mit der mutmaßlich falschen politischen Meinung in der Hofburg Walzer tanzten: Korporierte und FPÖ-Mitglieder zelebrierten dort den Wiener Akademikerball.

In sieben Bussen kam sogar linke Hilfe aus Deutschland, es wurde demoliert, 20 Polizisten schwer verletzt, Läden verwüstet und sogar ein gewöhnliches Lokal überfallen, ein Gast: „Wir fürchteten um unser Leben.“

Kein Wunder, dass es der rot-grünen Wiener Stadtregierung nun zu bunt wird. Sie will nach den Gewaltexzessen hart durchgreifen – gegen die Walzertänzer. Der Ball soll verboten werden, weil er Wiens Ansehen schade, wie die Krawalle ja bewiesen hätten.

Die Logik geht so: Wenn „Rechte“ da sind, müssen „Linke“ gewalttätig werden, einfach weil es die Andersdenkenden gibt. Und Letztere sind dann natürlich schuld. Wie damals bei Papa Stalin: Wenn da mal wieder einer abgeholt und ins KZ verschleppt wurde, hieß es ja auch: Hätte der doch bloß seine Meinung geändert, dann wäre ihm das erspart geblieben. An der roten Gewalt im Gulag sind nicht die Kommunisten schuld, sondern ihre friedlichen Gegner, die die Kommunisten zur Gewalt zwingen, weil sie die falsche Meinung haben. Diese Logik des Gulag-Staates ist quick­lebendig, nicht bloß in Wien.

Die FPÖ ist überhaupt ein fürchterlicher Haufen. Sie schürt Ängste vor grenzübergreifender Kriminalität, was bekanntlich den Fremdenhass anfacht. Im Burgenland haben laut „Kronenzeitung“ die Einbruchszahlen binnen Jahresfrist um zwei Drittel zugelegt, hauptsächlich durch ausländische Banden.

Aber keine Sorge, auch angesichts dieser Alarmmeldung hält die Politik eisern Kurs, auf österreichischer wie auf europäischer Ebene: Die Alpenrepublik will 140 der 800 Polizeiwachen schließen, ganze Landstriche werden dann kaum noch bewacht. Und die EU? Die rollt finster mit den Augen, wenn bei den Österreichern nun Forderungen laut werden, die Grenzkontrollen wieder einzuführen. Die Politiker der etablierten Parteien in der EU kämpfen wie die Löwen für die „Freizügigkeit in Europa“, weil sie Menschen und Waren einander näherbringe, beispielsweise einen balkanischen Menschen und die Waren im Haus eines Burgenländers.

Und die Ösis sollten sich hüten, denkt an Dänemark! Als die Nordlichter 2011 für kurze Zeit die Grenzkontrollen zur Kriminalitätsabwehr wieder einführten, forderte der damalige hessische Europaminister, Jörg-Uwe Hahn von der FDP, zum Boykott des kleinen Königreichs auf. Dänemark war sozusagen Schurkenstaat. Da können sie noch so viele Tanzveranstaltungen verbieten: Sollte Österreich seine Grenzposten wieder besetzen, wird der gesamte Staat komplett für „rechts“ erklärt, Höchststrafe! Wenn linke Gewalttäter dann brutale Attacken auf Botschaften und Konsulate der Alpenrepublik oder auf österreichische Touristen veranstalten, werden die deutschen Politiker gezwungen sein, die Österreicher alle auszuweisen, weil sie den inneren Frieden der Bundesrepublik empfindlich stören. Die Wiener Stadtregierung würde das sicher verstehen.

------------------------nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 06-2014

 

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deutsche Politiker, voran Merkel, geben Stiefelleckend Erdogan freie Bühne für seine Hetzreden…..


 

In der „Welt“ vom 2. Februar fordert die DDR-Bürgerrechtlerin und Autorin Monika MaronMonika Maron, Politiker müssten Muslimen die Grenzen aufzeigen:

„Am wenigsten verstehe ich, warum die deutschen Politiker mit den muslimischen Vertretern in diesem beschwichtigenden Ton sprechen, als hätten sie gerade einen Deeskalationskurs der Neuköllner Kriminalpolizei absolviert. Sie sind die gewählten Repräsentanten aller Deutschen und legitimiert, die säkularen Grundsätze des Staates klar und unmissverständlich zu verteidigen.“

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  Die Publizistin Necla KelekNecla Kelek kritisiert im „Focus“ (3. Februar) die „gleichmütige“ Haltung der Bundesregierung gegen­über dreisten Wahlkampfauftritten des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland und geißelt das doppelzüngige Auftreten von dessen Adepten in der Bundesrepublik:

„Der türkische Premier Erdogan kommt nach Deutschland und hält Wahlkampfreden. Das ist eine Provokation, die die deutsche Regierung zum dritten Mal mit stoischem Gleichmut erträgt … Diejenigen, die hier ungehemmt dem türkischen NationalismusSchweingrippe frönen, sind übrigens auch die Lautesten, wenn es um die doppelte Staatsbürgerschaft geht. Sie wollen alle Rechte in diesem Land, in dem sie zum Teil in der vierten Generation leben, verhalten sich aber nur der alten Heimat gegenüber loyal.“

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