Der deutsche Schutz-Patron und Erz-Engel Michael…..

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Ein extra-Bericht der besonderen Art.

Schon seit 1000 Jahren und mehr verehren die Deutschen – die Germanen den Erz-Engel Michael.

Es gab stets eine enge Verbundenheit mit diesem Schutzpatron Germaniens.

Der größte Teil des Deutschen Volkes kennt diese Beziehung nicht.

Doch diese Symbiose war bisher immer ein Symbol für einen deutschen Erfolg und Sieg.

Stets wenn die Deutschen die Hilfe des Heiligen Michaels anriefen, half er Germanien.

Bereits vor 200 Jahren, also in der jüngeren Vergangenheit, zu Zeiten der Befreiungskämpfe gegen

Napoleon, riefen die führenden Aufständler die Hilfe Michaels herbei……..sie wurde gewährt.

1870 bis 1872 betete Bismarck täglich um die Hilfe des Heiligen Michael. Der Krieg gegen Frankreich

wurde gewonnen und anschließend gründete Bismarck das Deutsche Kaiserreich, das Reich, das bis

heute noch existierende Deutsche Reich.

Leider siegte dann der Übermut und der Heilige Michael wurde wieder vergessen. Bis er zu Beginn

der 30er des letzten Jahrhunderts wieder aus tiefer Not angerufen wurde. Wieder half Michael

und bescherte den Deutschen die schönsten und stolzesten Jahre ihrer gesamten Existenz.

Leider wurde mit stetig steigender Lebensqualität der Heilige Michael wieder vergessen.

Er zog sich zurück……das Ergebnis kennen wir……….

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Der heilige Michael – unser Patron

Viele Kirchen und Menschen tragen den Namen des heiligen Erzengels Michael, des Patrons Deutschlands und der Kirche. Doch leider ist vielen Menschen das Wissen um St. Michael und die Bereitschaft, sich ihm zuzuwenden, verloren gegangen.

Allein sein Name schon ist herausfordernd: „Michael“ – „WER IST WIE GOTT!“

Gerade in der heutigen Zeit, in der vielen Menschen die Demut vor Gott und seinen Geboten fremd geworden ist, kann der große Streiter Gottes uns helfen, mit Mut und Ausdauer für unser Land einzutreten.

Wenden wir uns also neu dem heiligen Erzengel Michael zu! Unser Land bedarf seiner Fürsprache. Denn er kann uns helfen, die Befreiung Deutschlands  zu befördern.

„Wer ist wie Gott!“ ruft der große Himmelfürst aus. Mit dieser Wahrheit gestärkt, können wir den Anfechtungen des Bösen widerstehen.

Wer mit St. Michael streitet, wird siegen!

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Interview mit H.H. Pfr. Thorsten Daum, geboren 1963 in Berlin, Priesterweihe 1990, seit 1999 Pfarrer in St. Theresia in Berlin-Buckow.

St. Michael und Deutschland

Der Erzengel Michael war seit dem frühen Mittelalter der Schutzpatron unserer deutschen Nation.

Oft scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass St. Michael der Patron Deutschlands ist. Ist er auch heute noch wichtig für das deutsche Volk?

Pfr. Daum: Ja, natürlich. Er erinnert uns an die Bedeutung des Übernatürlichen in unserer hochtechnisierten Welt, aber mit seinem Namensspruch „Wer ist wie Gott?“ auch an den Anspruch, für die Rechte Gottes zu kämpfen. Das spricht besonders die Jugend an. Der hl. Michael wird ja auch wie selbstverständlich in der Kunst immer als kraftvoller junger Kämpfer dargestellt. Die biblische Botschaft stellt ihn uns als den Verteidiger der Wahrheit und des Guten vor Augen. Er beschützt das Gottesvolk des Alten Bundes. Die katholische Kirche sieht ihn ebenso wie das deutsche Volk als ihren Beschützer. Es ist eine historische Tatsache, dass die großen Herrscher unserer Nation – wie der heilige Heinrich II. als Glanzlicht der christlichen deutschen Geschichte – sich ganz dem Schutz dieses Erzengels anvertraut hatten und ihn zum Vorbild nahmen.

Deshalb ist das 1000-jährige Jubiläum der Begegnung Heinrichs mit Michael auf dem Gargano eine große Chance für Deutschland, diese Beziehung zu seinem himmlischen Patron zu erneuern.

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Das bekannteste Gebet zum heiligen Erzengel Michael, das gewöhnlich nach jeder stillen heiligen Messe gebetet wird:

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe. Gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels, sei du unser Schutz. Gott gebiete ihm! So bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan und die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen die Welt durchstreifen, mit der Kraft Gottes hinab in den Abgrund der Hölle. Amen.

Das Michaelslied (Friedrich Spee, Prosaübersetzung)

1.    O unbesiegbarer Held, Herzog Michael, steh uns zur Seite in unseren Kämpfen, bitte für uns, kämpfe für uns,

Herzog Michael.

2.    Du bist unser Anführer im Kampf, der Verteidiger der Kirche und unserer Heimat.

3.    Alle himmlischen Geister sind ein Teil deines Heeres.

4.    Über Land und Meer hin sind deine Kämpfe bekannt.

5.    Durch dich, o kampfesmutiger Held, liegt Luzifer vernichtet am Boden.

6.    O großer, ruhmreicher Held, sei der Beschützer Germaniens.

7.    Zu den Waffen, zu den Waffen, zu den Waffen rufe die dir unterstehenden Engel.

8.    Vertreibe weithin die Feinde, bringe Hilfe den Mutlosen.

9.    Dem schon lange geschädigten Heimatland gib den ersehnten Frieden.

10.  Von Unterdrückung, Knechtschaft und Verleumdung befrei und errette es.

11.  0 Michael, Erzengel, flehentlich bitte ich dich mit diesem Anruf darum.

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Unüberwindlich starker Held

(Melodie und Text siehe auch GL Nr. 606):

1.    Unüberwindlich starker Held, Sankt Michael! Komm uns zu Hilf, zieh mit zu Feld! Hilf uns im Streite, zum Sieg uns leite, Sankt Michael!

2.    Die Kirch dir anbefohlen ist, Sankt Michael! Du unser Schutz- und Schirmherr bist. Hilf uns im Streite, zum Sieg uns leite, Sankt Michael!

3.    Groß ist deine Macht, groß ist dein Heer, Sankt Michael! Groß auf dem Land, groß auf dem Meer. Hilf uns im Streite, ‚ zum Sieg uns leite, Sankt Michael!

4.    Beschütz mit deinem Schild und Schwert, Sankt Michael! Die Kirch, den Hirten und die Herd. Hilf uns im Streite, zum Sieg uns leite, Sankt Michael!

An den Erzengel Michael (Bernt von Heiseier)

Erzanfänglicher der Engel,

Michael, bewahr dies Land!

Wir sind deinem Schutz befohlen,

Ehe noch die Welt bestand.

Dass wir fehlten, wir erkennen’s,

Dass wir büßen, ach, du weißt’s!

Halt uns in der Hut des Vaters Und des Sohnes und des Geists.

Flügel, die dich niedertrugen,

Breite rauschend überm Haupt,

Hilf der Seele, die noch zweifelt,

Hilf der Seele, die schon glaubt!

Hilf den alten Kampf bestehen,

Den dein Volk schon oft bestand,

Erzanfänglicher der Engel,

Michael, bewahr dies Land!

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Der heilige Bonifatius brachte die Michaelsverehrung nach Germanien. Er erkannte, dass sich die Germanen vor allem für diesen Himmelskämpfer begeistern und sich von ihrem Wesen her mit ihm auch gut identifizieren konnten.

Bonifatius ließ daher viele Kirchen mit dem Patronat des heiligen Michael errichten. Heute noch ist die St. Michaelskirche auf dem Michaelsberg neben dem Fuldaer Dom ein Zeuge davon.

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Der deutsche Kaiser Heinrich II.,Heinrich II. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, war ein großer Verehrer des heiligen Erzengels Michael. Im Jahre 1021 machte er sich mit einem Heer zu seinem dritten Italienfeldzug auf. Papst Benedikt VIII. bat ihn um Hilfe gegen die anrückenden byzantinischen Truppen. Im Rahmen dieses Feldzuges stattete Heinrich II. auch dem Michaelsheiligtum des Monte Gargano einen Besuch ab. Es ist überliefert, dass ihm dort auch eine einzigartige Vision des hl. Michael zuteilwurde. Im Anschluss an diesen Feldzug nahm er per Urkunde im November 1022 das Kloster St. Michael zu Hildesheim unter seinen besonderen Schutz.

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12 Antworten auf „Der deutsche Schutz-Patron und Erz-Engel Michael…..“

    1. schon seltsam, dass ein Michael hier kämpft, wie es der Erzengel Michael empfiehlt.

      Je mehr Deutsche sich Rückhalt und Stärke erbitten, umso stärker und mutiger wird sich jeder fühlen.
      Ob nun religiös oder weil jeder einen starken Freund braucht, dass Ergebnis ist das gleiche.

      Wir kämpfen endlich wieder für unsere Heimat.

      Toni

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  1. „Oh ruhmreicher Erzengel heiliger Michael, Prinz der himmlischen Heerscharen, sei unser Verteidiger in diesem schrecklichen Krieg, den wir gegen die Fürstentümer und Mächte, gegen die Herrschenden dieser Welt des Dunkels und gegen die bösen Geister führen. Komme dem Menschen zu Hilfe, den Gott nach Seinem Abbild unsterblich erschaffen hat, und zu einem sehr hohen Preis von der Tyrannei des Bösen erlöst hat.

    Kämpfe heute wieder zusammen mit den heiligen Engeln diesen Kampf des Herrn, so wie du ihn schon gegen den Führer der stolzen Engel, Luzifer mit samt seinen abtrünnigen Scharen, gekämpft hast. Sie hatten weder Kraft, Dir zu widerstehen, noch gab es länger Platz für sie im Himmel.

    Jene grausame Urschlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird, und die ganze Welt verführt, wurde samt Anhang in den Abgrund gestoßen.

    Siehe, dieser Urfeind und Menschenmörder von Anbeginn hat wieder Mut gefasst,

    Verwandelt in einen Lichtengel wandert er mit einer Vielzahl von bösen Geistern, die Erde überfallend, herum, um den Namen Gottes und seines Christus auszumerzen, und von den, für die Krone des ewigen Ruhmes bestimmten Seelen, Besitz zu ergreifen, sie zu töten und in die ewige Verdammnis zu stoßen.. Wie das schmutzigste Abwasser, gießt dieser böse Drache, den Gift seiner Boshaftigkeit, nämlich den Geist des Bösen, der Unfrömmigkeit, der Gotteslästerung, den stinkenden Hauch von Unzucht und jegliche Art von Lastern und Gemeinheiten, auf Menschen verdorbenen Geistes und Herzens, aus.

    Diese gerissensten Feinde haben die Kirche, die unbefleckte Braut des Lammes , mit Galle und Bitterkeit erfüllt und getränkt, und haben ihre frevlerischen Hände auf Ihre heiligsten Schätze gelegt. Selbst am Heiligen Ort, wo der Sitz des heiligsten Peter und der Thron der Wahrheit zur Erleuchtung der Welt, errichtet wurde, haben sie ihren Thron des grauenvollen Frevels aufgestellt, mit der heimtückischen Absicht, dass, wenn der Hirte einmal geschlagen ist, sich die Schafe in alle Richtungen zerstreuen werden.

    Erhebe dich denn, Oh unbesiegbarer Prinz, bringe dem Volk Gottes Hilfe gegen die Angriffe der verlorenen Geister, und gib ihm den Sieg. Es verehrt Dich als seinen Beschützer und Schutzpatron; du bringst der heiligen Kirche den Ruhm, in dem Du sie gegen die bösen Mächte der Hölle verteidigst; Dir hat Gott die Seelen von Menschen anvertraut, die in die ewige Freude eingehen werden. Oh, bete zum Gott des Friedens, Er möge Satan unter unsere Füße legen, damit er derart besiegt sein möge, dass er nicht mehr länger Menschen in seiner Gefangenschaft halte, und der Kirche schade.

    Bringe unsere Gebete im Angesicht des Allerhöchsten dar, damit diese zur Aussöhnung mit den Gnaden Unseres Herrn dienen mögen, und damit der Drache, die Urschlange, die nichts weiter als der Teufel und der Satan ist, erschlagen werde und wieder in der Hölle gefangen gehalten werde, damit er die Völker nicht länger verführe. Amen

    Siehe das Kreuz des Herrn, seid zerschmettert, ihr feindlichen Mächte.

    Der Löwe aus dem Stamme Juda hat erobert, die Wurzel Davids.

    Lasse uns deine Gnaden zufließen, O Herr.

    Die wir auf Dich hoffen.

    Oh Herr, höre mein Gebet,

    und lasse meinen Ruf zu Dir hinaufsteigen

    Lasset uns beten,

    Oh Gott, der Vater Unseres Herrn Jesus Christus, wir rufen Deinen Heiligsten Namen an, und bettelnd erflehen wir deine Sanftmut, dass durch die Fürbitte Mariens, der immerwährenden Jungfrau und unserer Mutter, und des ruhmreichen Erzengels Michael, Du uns deine Hilfe gegen Satan und alle anderen unreinen Geister, die zum Schaden der menschlichen Rasse und zum Ruin der Seelen herumwandern, gewährest. Amen“

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  2. Der Titel wurde geändert, weil es bei dem Artikel nur um die Beziehung des Erzengel Michael als Schutzpatron Germaniens geht.

    Die als Symbol gemeinte und auch richtige Bezeichnung „Deutscher Michl“ führte zu einigen Missdeutungen.

    Es ging nicht um den Hans Michael von Obentraut, als Verhöhnung durch seine Gegner „Deutscher Michl“ genannt, sondern um die ursprüngliche Beziehung des Namens zum Schutzpatron.

    Sowie „Peter“ – der Fels – sich auf Petrus bezieht, Josef auf Marias Mann. Maria auf die Mutter Jesus.
    So bezieht sich Michael auf den Erzengel Michael.

    Somit steht der Ursprung des „Deutschen Michael“ in der direkten Beziehung zum Erzengel Michael.

    Wir hoffen das damit geklärt zu haben.
    Wiggerl

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  3. Der „heilige“ Bonifatius also brachte uns „Barbaren“ einen jüdischen Erzengel namens Michael und wir haben ihn dankbar angenommen – ebenso wie Maria, Josef, Jesus und die ganze Armee biblischer Wüstengötzen. ^^
    Nicht vergessen sollte man, daß die großangelegte Kristianisierung sich recht bald zu einem regelrechten Genozid ausweitete („und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein!“)
    Die uns – wie üblich – verschwiegene Wahrheit sieht anders aus, denn es gab einen echten Menschen aus Fleisch und Blut, welcher das Vorbild für den „Deutschen Michel“ wurde und es handelte sich bei diesem mitnichten um einen tumben, schläfrigen Zeitgenossen oder Witzfigur.
    http://www.stadt-stromberg.de/deutschermichel.html

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      1. Das ist bekannt. Die Feinde wollten durch diese Bezeichnung ihren deutschen Gegner
        als Schlafmützen erniedrigen.

        Das ist alles bekannt.

        Es geht bei dem Artikel nicht um den „Deutschen Michl“, sondern um den Erzengel Michael als
        Schutzpatron Germaniens.

        Die Geschichte über den „Deutschen Michl“, ist nur eine unbedeutende Nebensache.

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    1. Hallo Carin,

      auch wenn Du anti-religiös eingestellt bist, darfst Du nicht vergessen, dass der
      erwähnte Hans Michael von Obentraut für eine, für seine, religiöse Sache kämpfte und
      dabei auch sein Leben verlor.

      Nichtsdestotrotz erhielt er den Namen „Michael“ aus religiösen Gründen. Er wurde nach dem
      heiligen Erzengel Michael benannt.

      Der Name „Deutscher Michl“ stammt vom Erzengel Michael ab, weil sämtliche Namensgebungen für
      Personen, die Michael genannt wurden, ihren Namen vom Erzengel Michael als Ursprung haben.

      Bezeichnend ist nicht die Abstammung „Deutscher Michl“, sondern die historisch belegte Tatsache,
      dass der Erzengel Michael der Schutzpatron Germaniens ist.

      Deutschland braucht einen Schutzengel. Deutschland hat einen Schutzengel. Wir müssen ihn nur wieder
      bitten uns zu helfen.

      Die anti-christliche Einstellung ist dabei nicht förderlich, aber deine eigene Meinung. Niemand kann
      aus Zwang glauben.

      Wir sind Christen, keine Moslems.

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      1. So entstehen Mißverständnisse – leider ungewollt.

        Offensichtlich ging es im Beitrag um den Schutzengel Germaniens, der aber nicht mit dem „Deutschen Michel“ identisch ist, wie Du ja nun erklärt hast.

        Ich selber bin alles andere als anti-christlich, sondern lediglich anti-kirchlich.
        Im Grunde bin ich sogar ein tief gläubiger Mensch – und mein Klarname im RL ist die weibliche Form des Namens unseres germanischen Schutzengels.

        Trotzdem – nichts für ungut!
        Gruß
        Michaela

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      2. Grüß Dich Carin,

        entschuldige das ich Dich als „anti-religiös“ bezeichnete.

        Anti-Kirchlich, dass bezieht sich auf die Vergangenheit der Kirche, sowie die von den Medien
        gross aufgelegten „Pädophile“-Fälle.

        So gerät eine ganze Glaubensgemeinschaft in die Kritik.

        Es ist aber so, dass die Kirche von Menschen geführt wird. Menschen sind unberechenbar und nicht immer
        frei von kriminellen Versuchungen.

        Letztendlich leistet die Kirche aber sehr viel für die Gemeinschaft der Menschen. Nicht nur im sozialen Bereich,
        sondern besonders in der Seelsorge.
        So ist ein guter Pfarrer wesentlich hilfreicher als ein Psychologe / Psychotherapeut.
        Und er kostet nichts
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        Ohne Kirche geht es nicht. Ich erlebe es bei uns tagtäglich. Die Kirche spendet Trost, ist stets hilfsbereit und
        hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen des Alltags.
        Die Sonntagspredigten sind befreiend und Hoffnungsbringend.

        Sicher spielt auch die Umgebung eine Rolle. So ist bei uns im Allgäu der Glaube noch tief.
        Die Menschen lieben Brauchtum und Traditionen.
        Der Kirchgang ist stets auch ein Treffen mit Bekannten und Verwandten.
        Oft folgt danach noch ein geselliges Beisammensein, nicht selten nimmt auch der Pfarrer daran teil.
        Unser Pfarrer ist humorvoll, intelligent und verträgt auch eine kritische Bemerkung.

        Aber er hat auch den Mut, nicht nur von der Kanzel aus, deutlich auf Missstände hinzuweisen.

        So ging es einer Familie aufgrund von Krankheit und viel persönlichem Unglück, sehr schlecht.
        Die Behörden halfen nicht.
        Der Herr Pfarrer schon. Persönlich und in seiner Predigt.
        Danach stand die Gemeinde hinter der leidtragenden Familie.
        Die finanziellen Sorgen wurden beseitigt.
        Täglich wurde sich um die hilfsbedürftigen Kranken gesorgt. Das nun schon seit 10 Jahren.

        So gesehen brauchen wir keine Behörden. Wir helfen uns selber und Mittelpunkt ist bei uns die Kirche
        und unser Herr Pfarrer, für den alle in unserem Dorf durch’s Feuer gehen würden….

        Alles Gute,
        Wiggerl

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