Gewaltexzesse von Polizei und Links überschatten diesjähriges Dresden-Gedenken


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„Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens.“, schrieb einst der Schriftsteller Gerhard Hauptmann.

Auch manchem von uns, die wir uns unserer Stadt und ihrem schweren Schicksal im Februar 1945 verbunden fühlen, standen am heutigen 13. Februar die Tränen in den Augen. Nicht etwa weil wie zu erwarten kriminelle Gewalttäter unter den Augen der Polizei und im Schulterschluss mit der Dresdner Stadtverwaltung unser Gedenken behinderten.

Was unsere Herzen anrührt ist, dass auch in diesem Jahr etwa 1000 Kameradinnen und Kameraden aus vielen europäischen Nationen nach Dresden kamen um den grausam Ermordeten des 13. Februar die Ehre zu erweisen. Das wir heute an verschiedenen Punkten Dresdens, Seite an Seite in vorderster Linie mit Euch standen, erfüllt uns mit Stolz!

Deshalb gebührt zu aller erst Euch der Dank, die ihr aus allen Teilen Deutschlands, aus Litauen, der tschechischen Republik, Russland, der Schweiz, Kroatien, Großbritannien, Schweden, Norwegen und weiteren Ländern heute den Weg nach Dresden angetreten habt, trotz des Wissens welcher Situation wir uns seit Jahren entgegen sehen.

Spätestens vor einigen Wochen, als Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll in der Presse wissen ließ, er werde eher unseren Gedenkmarsch anhalten, als linke Blockierer von der Straße zu tragen, war klar in welche Richtung sich der Ablauf dieses 13. Februar 2013 entwickeln würde. Der angeblich friedliche Protest flog uns unter anderem am Hauptbahnhof oder im Kessel nahe dem Lennéplatz in Form von Steinen und Flaschen entgegen, wohingegen die leitenden Beamten nach eigener Aussage keine Straftaten feststellen konnten.

Nur dem Glück und vor allem dem Einsatz unserer Demosanitäter des Kameradschaftsdienstes ist es zu verdanken, dass es nicht zu schlimmeren Verletzungen kam und die Betroffenen umgehend erst-versorgt werden konnten.

Die Liste der Straftaten, angefangen von besagten Flaschen- und Steinwürfen, weiter über Freiheitsberaubung, Strafvereitelung im Amt usw. könnte man beliebig fortführen. Wir werden mit unserer Rechtsabteilung ein weiteres Vorgehen beraten. Bewiesen allerdings hat dieser Tag einmal mehr, wie sehr unser aller Engagement den Demokraten ein Dorn im Auge ist.

Dennoch und allen Widerständen zum Trotz schafften es mehrere Gruppen, zum Teil ungestört von Polizei und Gegendemonstranten, durch Dresdens Innenstadt zu marschieren und damit stellvertretend für alle den Toten die Ehre zu erweisen. Auch Ihnen gebührt unser aller Dank!

Unsere angemeldeten Gedenkmärsche kann man blockieren. Das ist auch kein Hexenwerk, wenn Stadtverwaltung und Polizei diese Zustände, wie geschehen, immer wieder, weil gewollt, selbst herbeiführen. Unsere Botschaft aber geht weit darüber hinaus. Die vielen Aktionen, mit denen in den letzten Tagen und Wochen überall auf das Schicksal unseres Volkes unter dem alliierten Bombenhagel aufmerksam gemacht wurde ist dafür ein Beweis.

Trotz alledem und gerade deswegen heißt es für uns: „Vergiss, mein Volk, die treuen Toten nicht!“.

Deshalb rufen wir Euch auf: Unterstützt die Gedenkaktionen in Eurer Region, egal ob am kommenden Freitag, den 15. Februar, in Cottbus, am 23. Februar in Pforzheim, am 5. März in Chemnitz, am 13. April in Plauen und anderswo.

Kameraden, wir verkriechen uns nicht!

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3 Kommentare zu „Gewaltexzesse von Polizei und Links überschatten diesjähriges Dresden-Gedenken“

  1. Dem „Bündnis gegen Rechts“ wurde es übrigens gestattet, rucksackweise „Wurfmaterial“ zu ihrer „friedlichen Demonstration“ mitzubringen, um den „Aufmarsch der Neonazis“ – man beachte die Formulierungen – in ihre „Schranken zu weisen“. Die „ganze Stadt“ stellte sich „mutig“ gegen die Nazis, um ihnen „zu sagen“, daß in Dresden kein Platz für sie sei…

    Die Menschen, die den ermordeten Dresdnern und durchziehenden Menschen gedenken wollten,
    wurden eingekesselt und ihrer Veranstaltungsfreiheit und ihres Demonstartionsrechtes beraubt,
    unter Beifall der „Demokraten“ und „Linken“…

    Dies zum Thema „Toleranz“… Dieses Wort wird ja immer gern benutzt, nur eben nicht gelebt und schon gar nicht von unserer Politik, den Zecken, Antifas, Linken oder wie sie sich auch immer nennen mögen… Dieses Wort beschreibt übrigen das Erdulden/Ertragen und stammt aus dem Latainischen, ist also negativ besetzt und für unser Volk deshalb nicht geeignet.

    Die einzigen Gewalttäter, waren natürlich die linken Zecken, die sogar Rauch- und Brandsätze, Steine, Flaschen und dergleichen mehr warfen. Das Großaufgebot der Polizei sah keine Veranlassung wirksam einzuschreiten, um diese Form von gewalttätigen Übergriffen zu stoppen.
    ganz „normale“ Bürger, aus ganz Deutschland, wurden attackiert und verletzt, weil Gedenken an unsere hunderttausende Mitmenschen nicht gewollt ist und sie sogar noch mit der offiziellen Opferzahl von 25.000 verhöhnt.

    Wer so etwas tut, ist weder ein ehrlicher Dresdner, noch ein aufrechter Deutscher,
    sondern einfach eine einzige Schande!!!

    „Bomber Harris“ und Churchill gehören posthum als Massenmörder verurteilt,
    ohne Wenn und Aber!!!

    Ps. Wie schön war es, daß ein Sohn eines Engländers (Herzog von Kent), dessen Vater das wunderschöne Dresden mit seiner tödlichen Bombenlast mit in Schutt und Asche legte, die Kraft und Würde besaß, sich für die Taten seines Papas zu entschuldigte.

    Er spendete, mit ca.2000 Briten,das vergoldete Turmkreuz auf der Frauenkirche am 13.02.2000, immerhin für 600.000 Pfund…Das „Kreuz des Friedens“ ist deshalb mehr als ein Zeichen.

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  2. Es haben sich wohl viele ex Stasi und SED Größen in der Dresdner Stadtverwaltung hochgearbeitet.
    Anders ist es nicht zu erklären, daß Straf-und Gewalttaten von „Linken“ gedeckt und gefördert werden.

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