Kirsten Heisig – der vertuschte Mord


Dokumentation
zum Fall Kirsten Heisig

 

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Wir stel­len bei den Gewalt­tä­tern seit eini­ger Zeit eine unver­blümte Deut­schen­feind­lich­keit fest.“ Der Satz ist bald fünf Jahre alt, er stammt aus einem Inter­view, das Kirs­ten Hei­sig, Ber­li­ner Jugend­rich­te­rin, zusam­men mit ihrem Kol­le­gen Gün­ter Räcke dem TAGESSPIEGEL gege­ben hat­ten: „Scheiß-Christ, Schweinefleisch-Fresser – das sind Begriffe, die rich­tig in Mode sind.“

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es waren libanesische Clans, sogenannte Großfamilien-Clans, kurdisch-libanesischen Clans.

Mhallamiye, Mhallamiye-Clans, Mhallamiye-Großfamilien……..

 Mhallamiye-Clans – parallelwelten

Erklärungen der Züricher Zeitung und der österreichischen Kripo

Stand Januar 2015

An der Feigheit der „deutschen Justiz“ hat sich nichts geändert…im Gegenteil!

Tod der Berliner Jugendrichterin

Wie schwer es ist, sich mit dem Milieu auseinanderzusetzen, zeigte der tragische Tod der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Sie war auf der Straße Neukölln unterwegs, um sich direkt vor Ort mit den kriminellen Clan-Novizen auseinander zusetzen. Am 3. Juli 2010 wurde sie erhängt in einem Berliner Forst gefunden.

Hastig diagnostizierte man von offizieller Seite einen Suizid, „dessen Umstände so fragwürdig sind, dass sich der Verdacht eines vertuschten Mordes nicht aus der Öffentlichkeit entfernen lässt“ (Neue Zürcher Zeitung).

Und die Moral von der Geschichte: „Wir brauchen eine spezielle Ermittlungsgruppe, in der qualifizierte Fahnder schon früh kriminelle Strukturen erkennen und enttarnen können“, forderte im April dieses Jahres der Chef des Berliner Landesverbandes des Bundes deutscher Kriminalbeamter (BdK), Michael Böhl In einer solchen Einheit müssten die verschiedenen Bereiche des Landeskriminalamts gebündelt werden

kripo.at

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Stand 25.03.2013

Kirsten Heisig: Geheimsache Selbstmord

Prof. Michael Vogt befragt Jürgen Wisnewski.
Wurde die Jugendrichterin Kirsten Heisig ermordet?

https://www.youtube.com/watch?v=99JvmAMEKOg

Sie hat aufgeregt, polarisiert und gespalten. Sie wirbelte Staub auf und ließ keinen kalt: die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Jugendliche Straftäter bestrafte sie schnell und hart. Sie war am Ende ihrer Geduld, so der Titel des Buches, an dem sie schrieb. Darin sprach sie aus, was andere nur dachten – und wollte verändern, wo andere nur verwalteten. Doch plötzlich verschwand sie spurlos. Fünf Tage später, am 3. Juli 2010, wurde die 48-jährige Heisig tot in einem Wald in Berlin-Heiligensee aufgefunden.

»Selbstmord — Fremdverschulden ausgeschlossen«, erklärten sofort die Behörden; »erhängt« behaupteten die Medien.

Doch als Kopp-Autor Gerhard Wisnewski zu recherchieren begann, erlebte er eine faustdicke Überraschung: Nirgends waren Beweise für einen Selbstmord von Kirsten Heisig zu finden. Dass sie sich erhängt hatte, wollte die Staatsanwaltschaft Berlin nicht bestätigen. Ja, nicht einmal den genauen Fundort der Leiche wollte sie bekannt geben. Auch eine Klage, die Wisnewski gegen die Staatsanwaltschaft anstrengte, förderte kein Sterbenswörtchen über Heisigs Todesumstände zu Tage. Kurzerhand erklärte die Staatsanwaltschaft den Fall Heisig zur »Geheimsache Selbstmord«.

Bis heute wurden der Öffentlichkeit keine Beweise für Heisigs Suizid vorgelegt.

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Stand 21.12.2012

Ein Artikel mit höchster Brisanz. Es ist viel schlimmer, als bisher angenommen. Bereits jetzt kapituliert die Polizei und Justiz vor kurdischen, libanesischen und arabischen Großfamilien.

So erzählte

Kirsten Heisig nur wenige Tage vor ihrem Tod, dass sie von Libanesen mit dem Tod bedroht wurde, weil sie sich vor Gericht nicht hatte beeinflussen lassen.

Es steht ausser Frage, dass die Polizei und die Justiz weiss, das es eiskalter Mord war.

Kirsten Heisig wurde von Libanesen auf das brutalste ermordet.

Die deutsche Polizei und Justiz erhebt keine Anklage gegen die Täter, weil keine Erfolgsaussichten bestehen.

Ebenso wird die deutsche Öffentlichkeit mit der primitiven, leicht durchschaubaren Ausrede des „Selbstmordes“ belogen.

Die erwähnten Ausländer-Gruppen wissen das.

Sie haben Narrenfreiheit.

http://deutschelobby.com/2012/12/21/migranten-moslems-deutschland-als-beutegesellschaft-kurdisch-libanesische-grosfamilien-und-die-hilflosigkeit-des-rechtsstaates/

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+++ zuletzt bearbeitet: 11.09.2012 +++
Korrekturen, Ergänzungen, Hinweise bitte an


Dokumentation
zum Fall Kirsten Heisig


…damit kein Gras drüber wächst


Kirsten Heisig habe sich selbst getötet. Dies wurde indirekt bereits während der mehrtägigen Suche nach der Vermissten von Polizei und Behörden verlautbart: es gebe „keinen Hinweis auf eine Straftat“. Obwohl die Vorgeschichte Heisigs an sich Hinweis genug war („Wir alle glaubten an einen Racheakt“; siehe unten: 8. März 2011), folgten die Leitmedien unisono in ihren Berichten den amtlichen Vorgaben und informierten nicht einmal über die Verhängung einer totalen Nachrichtensperre, geschweige denn, dass sie deren Aufhebung forderten. Nach einer mehrtägigen Suche, deren Ungereimtheiten nie näher thematisiert wurden, wurde Heisigs Leiche gefunden und die Suizidthese eiligst, innerhalb weniger Stunden, amtlich bestätigt. Zweifel blieben dennoch, sowohl bei Freunden und Bekannten Heisigs als auch bei einigen kritischen Beobachtern. Für die Leitmedien samt Gefolgschaft war der Fall allerdings erledigt, ohne dass naheliegende Verdachtsmomente für einen Mord auch nur erwogen, geschweige denn investigativ untersucht wurden. Das hat die Zweifel eher noch verstärkt. Die sich ergebende Frage, warum Polizei und Justiz – freilich ohne explizite „Verschwörung“ – den Mord an einer prominenten Kollegin vertuscht haben könnten, führte in hochsensible Bereiche unserer ungeschriebenen Staatsdoktrin und wurde deshalb peinlichst vermieden.

Weil eine Aufklärung des Falles vorerst nicht möglich zu sein scheint (Akteneinsicht? „In diesem Fall gewiss nicht!“; siehe unten: 15. Sept. 2010), möge die folgende Zusammenstellung veröffentlichter Texte als Hilfe zur Bildung eines Urteils über den Sachverhalt dienen.


Für einen ersten Überblick empfiehlt sich der
Wikipedia-Artikel „Kirsten Heisig“
Man beachte dort auch
Diskussion (I) und Diskussion (II)
über diese Dokumentationsseite.


Ein Kommentar zu dieser Dokumentation:
Der Tod von Kirsten Heisig
Auch er
„Ein Mord, der keiner sein durfte“
?


23. Nov. 2006, Der Tagesspiegel (Berlin)
Erster Schritt Heisigs in die Öffentlichkeit.
„Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr“
Hass und Angst gehören in manchen Bezirken zum Alltag. Vor einer neuen Dimension der Jugendgewalt warnen die Richter Kirsten Heisig und Günter Räcke.Dieses Interview war der erste Schritt zweier Jugendrichter in die Medienöffentlichkeit, an sich schon ein Verstoss gegen ungeschriebene Standesregeln. Besonderes Aufsehen erregte er, weil hier zwei Praktiker Klartext über ein tabuisiertes Problem sprachen.Auszüge:
„[ … ]Interviewer:Im Sicherheitsbericht der Bundesregierung heißt es: Insgesamt nimmt die Jugendkriminalität ab. Außerdem gebe es Hinweise darauf, dass Jugendliche Gewalt als Konfliktlösung zunehmend ablehnen.(Beide lachen auf, schütteln die Köpfe)[ … ]“Während Kirsten Heisig weiterhin die Öffentlichkeit suchte, um institutionelle Erstarrungen im System aufzulösen – was ihr mit der Einführung ihres „Neuköllner Modells“ schließlich auch gelang – zog sich Günter Räcke bald auf seine Richtertätigkeit zurück: „Wir fuhren im gemeinsamen Boot, und irgendwie konnte ich da nicht mehr mithalten, muss ich ganz ehrlich sagen…“ erzählt er in dem Film von Balci/Graef (9. März 2011)
November 2006:
Wie Heisig in die Medien kam.
Nach dem spektakulären Interview im Tagesspiegel nahm die Unternehmens- und Politikberaterin Oda Dridi-Dörffel Kontakt zu Kirsten Heisig auf. Über ihre anschließende Zusammenarbeit berichtete sie am 18. Nov. 2010 in dem Blog http://www.pi-news.net:Auszüge:
„Von ihren Kollegen argwöhnisch beäugt, denn als Richter geht man grundsätzlich nicht an die Öffentlichkeit, so die stillschweigende Vereinbarung unter Richtern. Das gebietet der Status als Richter, da thront man über allen anderen Verfassungsorganen, ist nur sich und dem Gesetz verpflichtet.Die Vorstellung, als Richter zu tagesaktuellen politischen und öffentlichen Debatten über die Medien Stellung zu nehmen, verbietet das Amt, so der informelle Konsens. Daher war ihr Weg in die Öffentlichkeit für ihre Kollegen ein wirklicher Fauxpas. Sie konnte daher nicht mit Zustimmung im Kollegenkreis rechnen, sondern musste mit Argwohn über ihre Motive („Mediengeilheit“, übersteigertes Geltungsbedürfnis, Profilierungssucht etc.) fertig werden. Das ging durch die ganze Gerichtsbarkeit Berlins.[ … ]

Mir war mit meiner Erfahrung mit Politik und Behörden klar, dass Kirsten Heisig abgesichert werden musste, um ihre verfassungsmäßige Position des Richteramtes für Veränderungen nutzen zu können, ohne persönlich in ihrer Position Schaden zu nehmen.

[ … ]

Kirsten Heisig besaß einen so starken inneren Antrieb, eine Zivilcourage und Unerschrockenheit, die nur Revolutionäre/Visionäre haben, die immer zuerst vorangehen und alles Feuer ihrer Gegner unmittelbar erleben müssen. Sie konnte das durchstehen, aber nur mit Hilfe von Mitstreitern. Dazu kam ihr strategisches Geschick, der Mutterwitz und die Kraft von wahren Führungskräften, die über die Maßen erfolgreich werden können.

[ … ] Es kam nur auf ihr Richteramt an, was ihr die Freiheit gab, Dinge zu benennen, die andere durch Weisungsgebundenheit (z.B. Staatsanwälte) nicht aussprechen dürfen. Das sagte ich ihr immer wieder, bis sie es verinnerlicht hatte.

Zum Erfolg war eine erhöhte Medienpräsenz notwendig, die sie als Person der Öffentlichkeit unangreifbar machen würde. Vor allem in den Key-Printmedien und den TV-Nachrichten. Ich zog alle meine Medienkontakte in das Thema hinein, dann gaben sich alle von selbst die Klinke in die Hand.

Ich vereinbarte für sie Termine im Bundestag, damit die Bundestagsabgeordneten ihr Mut machten, ihren Weg weiterzugehen. Der endgültige Durchbruch in der bundesweiten Öffentlichkeit war Kirsten Heisigs Live-Interview im ZDF Heute-Journal am Freitag der ersten Januarwoche 2008 [am 4. Januar] zum Thema des Münchner U-Bahn-Überfalls, den damals ganz Deutschland diskutierte. Das war wesentlich eine Leistung der ZDF-Journalistinnen Melanie Hubermann und Stefanie Gargosch, die das redaktionell durchsetzten.

Darauf reagierte Außenminister Frank-Walter Steinmeier nur einen Tag später mit einem persönlichen Anruf auf Heisigs Handy mit der Bitte um Beratung und Expertise. Danach war die Akzeptanz von Kirsten Heisig als kompetenter Richterin wesentlich höher. Auch der Justizsenat Berlin, Senatorin von der Aue, konnte Richterin Heisig nach der Anfrage von Franz-Walter Steinmeier die Unterstützung nicht mehr versagen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Justizsenat eher skeptisch auf die öffentliche Person Heisig reagiert.

[ … ]

Dass das „Neuköllner Modell“ berlinweit einmal eingesetzt werden würde, hat sie sich nicht träumen lassen. Kam die Entscheidung doch von der Berliner Justizsenatorin selbst, die sich erst nach geraumer Zeit zur Unterstützung von Kirsten Heisig hatte durchringen können. Was für eine Erfolgsstory. Dazu das Buch, die Krönung ihrer Arbeit und Bilanz der Jahre 2006 bis 2010.“

7.-9. Dez. 2007
Tagung Migration ohne Integration? Möglichkeiten zur Wende in der Integrationspolitikim Kloster Banz, veranstaltet von der Hanns-Seidel-StiftungDer Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch, Leiter der Intensivtäterabteilung, hielt einen Vortrag Migration und Kriminalität (pdf, 24 Seiten), in dem er „auf die seit 1980 kontinuierlich steigende Kriminalität jugendlicher Ausländer verwies und deren soziales Umfeld, nämlich sozial randständige Familien, vor allem mit bildungsfernem Hintergrund.“ Seine Ausführungen und Forderungen nahmen manches von dem vorweg, was Kirsten Heisig dann aus ihrer Erfahrung in ihrem Buch schrieb.Abschließend stellte er fest, dass die Bekämpfung dieser Missstände daran scheitert, dass der politische Wille dazu fehlt und auch nicht in Sicht sei. Dies, hoffte er, „kann sich aber ändern, z.B. dadurch, dass die Größe des Problems in immer weiteren Kreisen der Öffentlichkeit bekannt wird und sich auf diese Weise Druck aufbaut, dem sich die Politik schließlich nicht mehr entziehen kann.“Reusch wurde jedoch so rigoros diszipliniert, dass er gar nicht beginnen konnte, diesen Druck aufzubauen. Als er eingeladen wurde, am 9. Jan. 2008 in Frank Plasbergs Talkshow Hart aber fair über Jugendkriminalität zu diskutieren, wurde ihm die Teilnahme von seinem Vorgesetzten, dem Leitenden Oberstaatsanwalt Andreas Behm (s.u., 15. Sept. 2010), verboten. Auf Veranlassung der SPD-Justizsenatorin Gisela von der Aue – die im Todesfall Kirsten Heisig eine wichtige Rolle spielen wird – wurde ihm seine Zuständigkeit für Jugendkriminalität entzogen und er in eine andere Abteilung versetzt. Der Fall wurde in den Berliner Zeitungen ausgiebig diskutiert.Kirsten Heisig war als Richterin da in einer geschützteren Position; sie konnte nicht, wie der beamtete Staatsanwalt, einfach „weggereuscht“ (so seither der Berliner Volksmund für politisch motivierte Versetzungen) werden. Der Fall Reusch zeigt deutlich, gegen welches ungeheure Potential an ideologisch begründeter Feindseligkeit sie antrat.
4. Januar 2008, ZDF, Heute-Journal
Live-Interview, lt. Oda Dridi-Dörffel (s.o., Nov. 2006, geschrieben am 18. Nov. 2010) Kirsten Heisigs „endgültiger Durchbruch in der bundesweiten Öffentlichkeit“.Es folgten zahlreiche Auftritte und Interviews in Fernsehen, Radio und Presse, beispielsweise:18. Okt. 2008, rbb-Talk, Berliner Abendschau15. Dez. 2008, DER SPIEGEL, „Unbequeme Wahrheiten“10. Jan. 2009, 9:05-11:00, Deutschlandradio Kultur. Studiogespräch: Dieter Kassel mit den Gästen Kirsten Heisig und Güner Balci5. April 2009, 21:45-22:45, ARD, Talkshow „Anne Will“
3. Juni 2009 22:20, rbb-Klartext: „Neuköllner Erfolgsmodell“11. Sept. 2009, SPIEGEL-TV, „Jugendrichterin Gnadenlos“17. Sept. 2009, 22:15-23:15 h, ZDF, Talkshow „Maybrit Illner“ Thema: Der Mord in München-Solln Gäste: Konrad Freiberg (Vors. der Gewerkschaft der Polizei), Kirsten Heisig (Jugendrichterin), Joe Bausch (Gefängnisarzt), Giovanni di Lorenzo (Publizist)

7. Okt. 2009, WDR5, Tischgespräch mit Ulrich Horstmann

10. Okt. 2009, DER SPIEGEL, Interview „Ich bin mit dem größten Macho klargekommen“

10. März 2010, Talkshow Phoenix-Runde: „Ein Jahr nach Winnenden – wird unsere Jugend immer brutaler?“

29. Mai 2010, RTL, stern-TV

26. Juni 2010, SPIEGEL-TV: „Mit der Faust durch die Wand: Jugendgewalt in Deutschland“

10. Juli 2010, ZDF, „Peter Hahne“ (nicht gesendet, s.u. 26.06.2010)

18. Sept. 2008, Berliner Morgenpost
Kirsten Heisig: Wir brauchen Mut zu neuen Wegen.
„‚Die Berliner Kriminalitätsstatistik weist eine sinkende Zahl von Straftaten aus.‘ Diese häufig in den Medien veröffentlichte Aussage ist jedoch nur teilweise zutreffend. Insbesondere bei den Rohheits- und Gewaltdelikten, deren Bekämpfung für die Wahrung des sozialen Friedens am wichtigsten ist, steigt die Zahl der Delikte. Wer sind die Täter, wer sind die Opfer? Bei Delikten der Gewaltkriminalität ist auf der Täterseite die Anzahl junger Männer nicht deutscher Herkunft – es muss hier vorrangig von türkischstämmigen, aber noch deutlicher von arabischstämmigen Tätern die Rede sein – dreimal höher als bei deutschen Jugendlichen und Heranwachsenden. Hinzu kommt nach meinen langjährigen Erfahrungen als Richterin mit derartigen Verfahren, dass bei Gewalttaten, bei denen die Täter Migranten sind, auf der Opferseite zu etwa einem Dreiviertel Personen ohne den auf Täterseite erwähnten Migrationshintergrund stehen.Es ist in meinem Zuständigkeitsbereich zunehmend festzustellen, dass die Opfer von Straßenraubtaten und massiven Körperverletzungsdelikten jetzt nicht lediglich beraubt und zusammengeschlagen werden, sondern sie zudem mit ‚Scheißdeutscher‘, ‚Schweinefleischfresser‘ oder ‚Scheißchrist‘ bedacht werden. Für alle Beteiligten in der Justiz gilt: Oberste Priorität hat die Beschleunigung. Das bedeutet, dass das Familiengericht beispielsweise umgehend anzurufen ist, wenn die betroffenen Eltern keine Hilfe zur Erziehung annehmen. Dabei ist festzustellen, dass die erforderlichen Instrumentarien bereits vorhanden sind. So bestimmt das Sozialgesetzbuch Art und Umfang der Hilfen zur Erziehung. Der Einsatz von Familienhelfern ist hier vor allem ratsam. Das Familiengericht kann danach bei Kindeswohlgefährdung auf bloße Anregung des Jugendamts oder anderer Behörden tätig werden.Hieran fehlt es gegenwärtig zum Teil. Die Jugendämter stellten bislang verhältnismäßig selten Anträge auf Verhängung repressiver sorgerechtlicher Maßnahmen. Es kann hier im äußersten Fall auch zu einer Herausnahme des Kindes aus der Familie kommen. Eine solche hat nach meinem Wissen ohne Einverständnis der zum Teil völlig beratungsresistenten Familien bislang noch nicht stattgefunden.Es hat aber von Rechts wegen ausschließlich das Kindswohl im Zentrum aller Bemühungen zu stehen. Dieses ist nach meiner jugendrichterlichen Erfahrung mit einer Vielzahl von deckungsgleichen Lebensläufen zum Teil massiv gefährdet. Besonders dann, wenn der Schulbesuch seitens der bildungsfernen Elternhäuser nicht gefördert, teilweise schlicht nicht ermöglicht wird und das Kind sich bereits im strafunmündigen Alter in eine kriminelle Richtung zu entwickeln droht. Den Eltern der Jugendlichen müssen die Behörden mehr als bisher deutlich machen, dass das Heraushalten der Kinder aus der hiesigen Gesellschaft eine Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht darstellen kann. Dabei handelt es sich um einen Straftatbestand.Eine Erhöhung der Höchststrafe der Jugendstrafe von 10 auf 15 Jahre bringt aus meiner Sicht nichts, wenn wir am Erziehungsgedanken festhalten wollen, was unstreitig ist. Wer innerhalb von zehn Jahren nicht erzogen wurde, bei dem gelingt das in weiteren fünf Jahren auch nicht. Auch eine Herabsetzung der Strafmündigkeit von 14 auf 12 Jahre halte ich für wenig hilfreich.
Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Wir brauchen den Mut zu neuen Wegen.“
19. Sept. 2008, Berliner Morgenpost
Jens Anker: [Reaktionen auf Kirsten Heisigs Artikel vom Vortag]
SPD und Grüne attackieren Neuköllner JugendrichterinSPD-Integrationsexperte Raed Saleh: „Das sind plumpe Forderungen aus der einseitigen Wahrnehmung ihrer Tätigkeit.“
Grünen-Fraktionschef Volker Ratzmann bezweifelt die behauptete „Abkehr der jugendlichen Straftäter mit ausländischem Hintergrund vom hiesigen Wertesystem“.
1. März 2010
Bürgerinnen-Preis „Liberta“ (2009) der FDP,
verliehen an Kirsten Heisig und Gabriele Minz.
März 2010
„Republikanische“ Kollegen: Kirsten Heisig ist als Jugendrichterin wegen Befangenheit abzulehnen Informationsbrief Nr. 103, S. 30-32
Hg.: Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. Berlin„Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte für Demokratie und Menschenrechte“Rüdiger Jung (Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht): Neues aus Moabit. Über die Jugendrichterin Heisig, den Rassismus und die Integration„Es vergeht kaum ein Monat, in dem die Jugendrichterin Kirsten Heisig nicht in Printmedien oder im Fernsehen neue Horrorszenarien über den Untergang des Abendlandes bzw. über die Abwehrschlacht der Deutschen gegen die unverschämten türkischen und/oder arabischen Jugendlichen in Berlin zum Besten gibt.

[…]

Eine solche Richterin ist gegenüber jungen Angeklagten mit einem so genannten Migrationshintergrund jedenfalls keine unbefangene Richterin und sollte daher wegen Befangenheit abgelehnt werden.“

27. März 2010, Stuttgarter Zeitung
Katja Bauer: Die unbequeme RichterinDie Senatorin sprach nicht mit Kirsten Heisig, der personifizierten Kompetenzüberschreitung“Mitte dieses Jahres wird das ‚Neuköllner Modell‘ berlinweit in allen Polizeidirektionen umgesetzt sein. Die Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) notiert sich das in ihrer politischen Erfolgsbilanz. Was nicht heißt, dass sie auch nur ein einziges Mal persönlich mit der Richterin gesprochen hätte. ‚Es war ja keine Erfindung von mir‘, sagt die bescheiden. Das Gesetz sieht beschleunigte Verfahren vor. Aber es gab sie eben bisher nicht. ‚In den eigenen Reihen habe ich am Anfang nichts als irritiertes Schweigen geerntet.‘ Schon allein deshalb, weil es nicht üblich ist, dass einer aus dem Fußvolk einfach Dinge ändert.Aber auch, weil es eben Kirsten Heisig war, die es änderte. Denn diese kleine Frau mit der hellen Stimme stört irgendwie dauernd. Sie sagt den anderen, was bei ihnen falsch läuft. Der Polizei, den Ämtern, der Politik. Sie beklagt die Zustände in den Schulen, sie zürnt über den Berliner Senat, weil er die Meldepflicht für minderschwere Delikte an Schulen aufgehoben hat. Sie ist die fleischgewordene Kompetenzüberschreitung.“
1. Juni 2010
Einführung des von Kirsten Heisig initiierten „Neuköllner Modells“, das seit Anfang 2008 in einigen Bezirken erprobt wurde, in ganz Berlin.
17. Juni 2010, ZDF, heute-journal:
Interview mit Kirsten Heisig
Ausschnitte zitiert im heute-journal vom 26. Juli 2010O-Ton Kirsten Heisig:
[Frage vermutlich, ob sie nach Erscheinen des Buchs weiter als Richterin tätig sein wolle]„Ich übe meinen Beruf eigentlich mit Leidenschaft aus, das habe ich immer getan, das werde ich auch weiterhin tun.“[Frage vermutlich, ob sie denn keine Angst habe]:

„Wovor sollte ich Angst haben? Es gibt arabische Jugendliche, die hassen mich, aber die achten mich.“

26. Juni 2010, Aufzeichnung für die ZDF-Talkshow „Peter Hahne“
Peter Hahne: Kirsten Heisig war „selbstbewusst, klar, engagiert, und kein bisschen resignativ.“
Die für den 10. Juli geplante Ausstrahlung des Interviews Hahnes mit Heisig wurde nach Bekanntgabe von Heisigs Suizid gestrichen. Über die Begründung äußerte sich Hahne in einem Interviewam 27. August 2010:[ … ] Hat es mit Gründen der Religion zu tun, dass Ihr Interview mit der Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich zwei Tage später das Leben nahm, nicht ausgestrahlt wird?
Hahne: Nein. Überhaupt nicht. Es gab in dem Moment, als sie als vermisst gemeldet wurde, eine klare Absprache, auch mit unserer Rechtsabteilung, die lautete: Sollte es ein gewaltsamer Tod sein, mit Fremdeinwirkung, werden wir es ausstrahlen, weil es der Frau auch ein Denkmal setzt. In der Sekunde, wo sich herausstellt, dass es Selbstmord ist, zeigen wir es nicht.Das hat bei mir vielleicht auch etwas mit meinem persönlichen Glauben zu tun – ich hatte aber letzten Endes mit der Entscheidung nichts zu tun. Wir haben den Entschluss immer wieder diskutiert, auch als ihr Buch herauskam und das Interesse immer größer wurde, immer mehr Zeitungen berichteten, weshalb dann auch eine Antwort von ihr – auf meine Frage, ob sie Angst hat – veröffentlicht wurde. Da haben wir gesagt: Den O-Ton geben wir raus, weil er auch ein Beleg dafür ist, wie selbstbewusst und klar und engagiert die Frau war.Den O-Ton – freilich nur eine kleine Probe – hatte Hahne allerdings schon am 6. Juli in einem anderen Interview bekannt gegeben:„Diese Frau wurde ihrem Ruf mehr als gerecht in der Sendung“, berichtet der erfahrene TV-Journalist im Interview mit Quotenmeter.de. Sie sei bei ihm „sehr entschieden, eloquent, konsequent aber auch humorvoll aufgetreten“, beschreibt Hahne die 48-Jährige. „Auf die Frage, ob sie denn nicht Angst hat, meinte sie: Nein, überhaupt nicht. Die arabischen Jugendlichen achten mich“, berichtet Hahne weiter.

In der Sendung vertrat die Jugendrichterin den Standpunkt, je deutlicher man zur Rechtsordnung stehe und zu den Werten, desto mehr Respekt bekäme man von Migranten entgegengebracht. Dies gelte auch für die Jung-Kriminellen. Mit Peter Hahne hatte Kirsten Heisig nach der Aufzeichnung noch ein Wiedersehen vereinbart. Heisig habe sich beim ZDF-Talker mit den Worten ‚Bis zum nächsten Mal‘ verabschiedet.

„Sie erschien mir mutig, tatkräftig, zupackend und kein bisschen resignativ,“ so Peter Hahne.Bei Mord die Sendung ausstrahlen, als „Denkmal“, bei Selbstmord nicht. Versteht sich das von selbst, ohne Begründung? Am 8. April 2011 erinnerte sich Hahne in der Oldenburger Nordwest-Zeitung an die Suizid-Meldung: „Ich habe das damals nicht fassen können.“ Ungefragt fügte er hinzu, dass ihm und der Redaktion sofort klar gewesen sei, dass eine Ausstrahlung nicht in Betracht käme. Die Frage des Interviewers nach der Begründung blieb auch hier aus.

Donnerstag, 1. Juli 2010, ca. 9:00 h (erster Kommentar 9:25 h)
Eilmeldung: Richterin Kirsten Heisig vermisst (*)
Die Berliner Jugendrichterin … wird seit Montag vermisst. [ … ] Die Polizei, die bislang über mögliche Hintergründe des Verschwindens schweigt, begann in der Nacht zu Donnerstag mit einer grossangelegten Suchaktion. UPDATE 13 Uhr: Nach Informationen aus „Ermittlerkreisen“ sind Anhaltspunkte vorhanden, die leider auf einen Suizid schließen lassen. Diese Meinung vertrat die Redaktion von da an, ganz in Einklang mit den „politisch korrekten“ Leitmedien, ohne jede nähere Begründung – was sich so auswirkte, dass Kommentare, die die Suizidthese anzweifelten, oftmals umgehend gelöscht wurden.In einem redaktionellen Kurzhinweis vom 29. Juli auf das gerade erschienene Buch von Heisig heißt es: „Das von der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig geschriebene Buch Das Ende der Geduld erscheint nach ihrem Selbstmord, der übrigens weder von ihrer Familie noch von Freunden angezweifelt wird, wie ein Vermächtnis…“Daraufhin kommentierte Leser/in Marti (Nr. 39, 29.7., 10:42 h):„nach ihrem Selbstmord, der übrigens weder von ihrer Familie noch von Freunden angezweifelt wird…Wieso vertritt PI derart massiv die Selbstmordthese? Wenn PI über bisher unveröffentlichte Stellungnahmen der Familie und des Freundeskreises verfügt, möge PI diese doch bitte veröffentlichen!

Wenn nicht, unterminiert PI damit das Vertrauen seiner Leser.“

Die barsche Antwort:
PI: Weil wir uns an den lächerlichen Verschwörungsszenarien nicht beteiligen.

(*) 6. Juni 2011 (Nachtrag):
pi-news.net nimmt Heisig-Kontroversen aus dem Netz.
Wenige Tage nach dem Einfügen dieses Abschnitts in diese Chronologie führen die beiden angegebenen Links zu dem Ergebnis
„Error 404 – Die Seite, nach der Sie suchen, existiert nicht mehr“.
Die Seiten sind jetzt aber noch aus dem Google-Cache abrufbar, der den letzten Stand vor der redaktionellen Löschung vom 1. Juni 2011 enthält:

Eilmeldung: Richterin Heisig vermisst
Kirsten Heisig: Das Ende der Geduld

16. Juni 2011 (Nachtrag zum Nachtrag):
pi-news.net stellt entfernte Seiten wieder ins Netz.
Wenige Tage nach dem Einstellen des obigen Nachtrags, spätestens seit dem 9. Juni 2011 (vor 16:27 h) bzw. dem 10. Juni 2011 (vor 15:12 h), sind die oben verlinkten Seiten wieder erreichbar.

Donnerstag, 1. Juli, bis Sonntag, 4. Juli 2010Am 1. Juli erschienen die ersten Berichte über die vermisste Jugendrichterin Kirsten Heisig in örtlichen und überregionalen Zeitungen, von nun an täglich, in den Online-Portalen auch mehrmals täglich.

Demnach sei Heisig am Montagabend (28. Juni) das letzte Mal gesehen worden, als sie Verwandte (variierend: Bekannte / einen Onkel) in Berlin-Reinickendorf besucht hatte. Am Dienstag (29. Juni) habe ein Kollege (variierend: ein Bekannter / der Ehemann) die Vermisstenmeldung aufgegeben. Am Mittwoch, gegen 14 h sei Heisigs PKW gefunden worden, ordnungsgemäss geparkt und verschlossen in der Heiligenseestrasse am Tegeler Forst, ohne Hinweis auf ihren Verbleib.

Noch am gleichen Nachmittag begann eine Suchaktion in dem angrenzenden Waldgebiet, die erst um 3 h nachts abgebrochen wurde. Weitere Suchaktionen wurden an den folgenden drei Tagen durchgeführt. Zum Einsatz kamen Hundertschaften von Polizei und Bereitschaftspolizei, mehrere Leichenspürhunde sowie speziell ausgebildete man trailing dogsund ein Hubschrauber mit Wärmebildkameraausrüstung (die aber wegen der herrschenden grossen Hitze keine brauchbaren Ergebnisse lieferte).Kennzeichnend für alle Berichte in den Medien ist, dass die nächstliegende Vermutung, Heisig sei entführt oder gar ermordet worden, auch nicht andeutungsweise erwähnt wurde.

Dies könnte eine Folge davon sein, dass bereits am 1. Juli die Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) vor die anlässlich einer Sitzung des Abgeordnetenhauses versammelten Journalisten getreten war und verkündete, was wie eine Parole wirkte:

„Es gibt keine Hinweise auf eine Straftat. Vermutet wird ein persönlicher Hintergrund.“

Sie fügte dem hinzu:

„Ich hoffe sehr, dass Frau Heisig unversehrt gefunden wird. Ich schätze sie außerordentlich. Sie ist eine sehr engagierte Richterin.“

(Polizei durchkämmt Waldstück nach Richterin, Berliner Morgenpost, 1. Juli 2010)Dies war in der Folge unisono in den Leitmedien und deren publizistischem Tross zu lesen. Man gab sich – aufgrund der Verhängung einer totalen Nachrichtensperre die politische Brisanz des Falles gewiss bemerkend – mit dieser Version zufrieden.Beispiel:Der Tagesspiegel (Berlin):

1. Juli: Rätsel um verschwundene Jugendrichterin.

Durch Untertitel hervorgehoben: „Polizei hat keine Hinweise auf Verbrechen.“

Ein Gerücht, Heisig sei in psychologischer Behandlung gewesen, wurde unter der Versicherung, es habe nicht bestätigt werden können, überhaupt erst einmal lanciert (am nächsten Tag dann doch bestätigt).

2. Juli: Suche nach Neuköllner Jugendrichterin weiter erfolglos.

Durch Untertitel und Zwischentitel hervorgehoben: „Die Hinweise auf einen Suizid verdichten sich.“ Dazu im Artikel nur dies: „Ein ehemaliger Weggefährte der Richterin bestätigte dem Tagesspiegel, dass die Frau in psychologischer Behandlung gewesen sei. Möglicherweise habe sie sich beruflich zu sehr unter Druck gesehen.“

3. Juli, 23:07 h: Jugendrichterin Kirsten Heisig ist tot.

Durch Untertitel hervorgehoben: „Es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.“

Am Sonnabend, den 3. Juli, wurde also Heisigs Leiche am frühen Nachmittag, gegen 15:45 h, gefunden, wenige hundert Meter von dem Ort entfernt, an dem ihr Wagen geparkt war. An diesem Tag, von 16:00 bis 17:45 h, fand eines der spannendsten Spiele der Fussballweltmeisterschaft statt: Deutschland gegen Argentinien im Viertelfinale. Deutschland gewann sensationell 4:0. Trotz des allgemeinen Siegestaumels berief die Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue, die schon in den Vortagen nachdrücklich die These „kein Verbrechen“ verkündet hatte, um 18:00 h zur Pressekonferenz in die Justizverwaltung. Sie wolle Kirsten Heisig würdigen und „den Spekulationen ein Ende bereiten.“ Um welcherart Spekulationen es sich handelte, sagte sie nicht. Stattdessen verkündete die Senatorin, „die zeitweilig nur schwer ihre Tränen zurückhalten konnte“, folgendes: „Nach bisherigen Erkenntnissen müsse man wohl von einem Suizid ausgehen.“ Staatsanwaltschaft und Polizei freilich wollten noch das rechtsmedizinische Gutachten abwarten. Dies liess nicht lange auf sich warten: schon am nächsten Tag, am Sonntag, den 4. Juli, stand offiziell fest: Es war Suizid. (vgl. Tagesspiegel, 4. Juli: Von unnachgiebiger Freundlichkeit)

Die übergrosse Eile, mit der die Justizsenatorin inmitten der Fussball-WM-Siegesfeiern zur Pressekonferenz lud, um die schon zuvor in den Medien ventilierte Suizidthese zu bekräftigen, war auffällig, wurde aber in den Zeitungsberichten meist übergangen. Ausnahmen waren Emma, 7. Juli („befremdlich“) und Tagesspiegel, 16. Nov. („unprofessionell“) — ohne freilich den Verdacht zu äußern, dass die Senatorin als Adressat nicht die Berliner Bevölkerung im Sinn hatte, die den soeben errungenen Fussball-Sieg feierte, auch nicht die erschienenen Journalisten, sondern primär den ebenso eilig zum Fundort der Leiche bestellten Chef der Berliner Rechtsmedizin, Michael Tsokos (vgl. 23. Sept. 2010, Berliner Zeitung / 5. Nov. 2010, Talkshow „Riverboat“). Tsokos nahm noch am Abend des gleichen Tages die Obduktion vor, so dass am Sonntag, den 4. Juli, die Suizidthese offiziell bestätigt werden konnte.

Vgl. hierzu auch:
Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Justiz Nr. 30/2010 vom 3. Juli 2010:
Berlins Justizsenatorin Gisela von der Aue zum Tod der Jugendrichterin Kirsten Heisig.

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In einigen Medien wurde am 1. Juli berichtet, dass Suchtrupps der Polizei eine Frauenleiche gefunden haben.
http://www.open-speech.com/fact-fiction/p=4537.html

http://schreibomat.de/jugendrichterin-kirsten-heisig-ermordet

Diese Meldung erschien auch in Online-Ausgaben Berliner Zeitungen, wurde bald aber wieder gelöscht – kommentarlos, so dass offen bleibt, ob es sich um eine Fehlmeldung gehandelt hat. Sie war wohl der Anlass für die folgende Karikatur von Götz Wiedenroth.

Seit dem 4. Juli 2010 ist in den etablierten Medien einmütig zu lesen und zu hören: „Kirsten Heisig hat sich selbst getötet“. Es gab keine genaueren Nachfragen, keine Recherchen investigativer Journalisten (zur Ausnahme Gerhard Wisnewski separat).Die Reaktion auf eine Anfrage bei der Vereinigung netzwerk recherche e.V. netzwerk recherche

die sich den investigativen Journalismus auf die Fahne geschrieben hat (1. Vors. Thomas Leif, 2. Vors. Hans Leyendecker), war enttäuschend, vielleicht aber durchaus erwartbar bei diesem als politisch hochbrisant erkennbaren Fall. So war für deren Preis an den „Informationsblockierer des Jahres“, die Verschlossene Auster, die Berliner Staatsanwaltschaft gewiss nicht unter den Kandidaten.Allein, dass die Behörden eine Nachrichtensperre verhängt haben, hätte aufhorchen lassen müssen, jedenfalls jeden Journalisten, insbesondere jeden investigativen. Aber selbst das Faktum der Nachrichtensperre blieb in den Medien unerwähnt, bis ein einzelner Journalist, der o.g. Wisnewski, auf dem Gerichtsweg ihre Lockerung erzwang (s. 19. Nov. 2010).

5. Juli 2010, 00:01 h
„Hallowach“: Auf Kirsten Heisigs Spuren im Tegeler Forst – Bericht von einer Ortsbegehung„Hallowach“ berichtet von einer Besichtigung des Ortes, wo Kirsten Heisig Presseberichten zufolge gefunden worden war, und über Befragungen von Anwohnern.Der Wald: naturbelassen, kein Wirtschaftswald; Bäume meist gross, glatt, ohne erreichbare Äste, kaum zum Erhängen geeignet; Wald durch ein dichtes Netz von Wegen erschlossen, immer Strassenverkehr in hörbarer Entfernung.Aussagen von Anwohnern (mind. drei): den Fundort können sie nicht genau bezeichnen; manche meinten, Heisig sei doch im nahen Kornfeld gefunden worden, zwei Dreizehnjährige berichteten dasselbe (s.o.: 1. Juli); von der Polizei wurden die befragten Anwohner nicht zur Sache vernommen (etwa, ob sie Heisig, ihr Auto, bemerkt haben, sie dort öfter gejoggt sei, mit Hund oder ohne, etc.); keiner hält es für möglich, dass bei den herrschenden hochsommerlichen Temperaturen Heisigs Leiche dort irgendwo von Montag bis Sonnabend gehangen habe, ohne dass ihre Hunde oder Hunde von Spaziergängern sie nicht sofort erspürt hätten, sogar jeder Anwohner selbst, denn: Vor ein paar Jahren sei dort ein Wildschwein überfahren und der Kadaver nicht sofort entfernt worden – der Gestank in der Gegend sei fürchterlich gewesen.
6. Juli 2010, Berliner MorgenpostKeine Trauerfeier, kein Kondolenzbuch für Kirsten Heisig

Kirsten Heisigs Buch soll ihr Vermächtnis sein

„Die Berliner Justiz plant bislang keine Trauerfeier für Heisig. „Das hat die Familie zu entscheiden“, sagte eine Gerichtssprecherin. Auch ein Kondolenzbuch solle nicht ausgelegt werden, da dies bei anderen verstorbenen Kollegen auch nicht gemacht werde.“Am 7. Juli 2010 schrieb René Stadtkewitz, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, in einem

Offenen Brief an die Justizsenatorin Gisela von der Aue:

„…Nun lese ich in einer Zeitung, dass in Ihrer Verwaltung darum gestritten wird, ob der Gleichbehandlungsgrundsatz der Auslegung eines Kondolenzbuches oder einer öffentlichen Trauerfeier im Wege steht. Aber Kirsten Heisig hat deutlich gezeigt, dass sie mehr als eine Jugendrichterin war. Sie war Sozialarbeiterin und nahm Einfluss auf die Politik.

Ich bitte Sie deshalb, beenden Sie diesen Streit und machen Sie beides. Lassen Sie zu, dass an geeigneter Stelle ein Kondolenzbuch ausgelegt wird und richten Sie eine Trauerfeierstunde ein, damit unzählige Berlinerinnen und Berliner von dieser aufrichtigen und ehrlichen Frau Abschied nehmen können. …“Ein halbes Jahr später kam Stadtkewitz in einem Interview darauf zurück (siehe 8. Januar 2011):

„Bereits kurz nach ihrem Tod sollten offenbar schnell ihre [Heisigs] Spuren verschwinden. Ich habe nie verstanden, warum die zuständige Justiz-Senatorin Gisela von der Aue nicht bereit war, wenigstens ein Kondolenzbuch auszulegen. Mit fadenscheinigen Begründungen wurde diese Mindestwürdigung ihrer Arbei abgelehnt. … In dieser Zeit wäre ich für die Unterstützung dieses Anliegens von manch heute genanntem Weggefährten dankbar gewesen. Lediglich eine enge Freundin schloss sich meinen Fordeurngen an…“

6. Juli 2010
Kirsten Heisigs HundHeisig soll einen Hund gehabt haben, mit dem sie, wie in der Berliner Morgenpost vom 4. Juli 2010zu lesen, regelmässig in den Wald zum Joggen ging.Gerhard Wisnewski versuchte zu recherchieren, ob sie den Hund etwa am Tag ihres Verschwindens bei sich hatte und was aus ihm geworden ist. Er war auf diese Fährte gekommen, weil ihm, wie er am 16. Juli schreibt, ein Spaziergänger mitgeteilt hat, am 6. Juli in der Nähe der in den Medien genannten Fundstelle der Leiche Heisigs eine interessante Entdeckung gemacht zu haben: erstens eine grosse Plastikplane, die starken Verwesungsgeruch verströmte; zweitens einen in eine weitere Plastikplane dicht verpackten und grossteils eingegrabenen Hundekadaver mit rötlich-braunem Fell.Der Spaziergänger habe die Polizei gerufen, die ihm gesagt habe, dass sie die Kriminalpolizei verständigen werde. Als er am nächsten Tag die gleiche Stelle wieder aufgesucht habe, sei nicht nur die Plane beseitigt gewesen, sondern zudem der Fundort mit schweren Baumstämmen abgedeckt, zu deren Bewegung, auch den Spuren nach zu urteilen, ein mobiles Forsthebezeug eingesetzt worden ist.Wisnewski ging zunächst der Frage nach, ob es stimme, dass Heisig einen Hund gehabt habe. Der o.g. Berliner Stadtverordnete René Stadtkewitz, der mit Heisig befreundet war, bestätigte am 17. Juli die Pressemeldung: „Ja, ich weiß, dass sie einen Hund hatte. Sie erwähnte ihn hin und wieder als ihren persönlichen Schutz, wenn sie allein in Parks oder durch den Wald joggen ging. Dass sie dies regelmässig tat, hat man ihr wohl angesehen. Was aus dem Hund geworden ist und ob sie ihn an diesem Tag dabei hatte, weiß ich nicht.“ (ebd.)Die meisten verantwortungsbewussten Hundehalter lassen ihren Hund mit einem Chip versehen, damit er im Falle des Entlaufens vom Finder schnell identifiziert und seinem Halter wieder zugeführt werden kann. Die landesweit zentrale Registrierung der Hunde erfolgt bei der Organisation TASSO (www.tasso.net). Ich fragte deshalb dort an und bekam am 26. Okt. 2010 die Auskunft:
„Ich kann Ihnen mitteilen, dass der Hund [Kirsten Heisigs] bei Tasso e.V. registriert und nicht als verstorben eingetragen ist. Alles andere unterliegt dem Datenschutz!“In einem zusammenfassenden Bericht, den Wisnewski in seinem Buch verheimlicht vertuscht vergessen (Knaur-Taschenbuch Nr. 78399, Januar 2011, S. 220f) gibt, ergänzt er: sein Informant habe sich ein Chip-Lesegerät besorgt, sei am 20. August 2010 noch einmal zu jenem Ort gegangen und habe den – tatsächlich noch vorhandenen – weitgehend eingegrabenen Hundekadaver freigelegt. Dem mittlerweile stark verwesten Tier habe jedoch der Kopf gefehlt, vermutlich mitsamt der Stelle am Hals, an der der Chip meist eingepflanzt wird. Jedenfalls habe das Lesegerät keine Anzeige gegeben.Die Überprüfung dieser Geschichte, die ein entscheidender Ansatzpunkt für die Aufklärung des Todesfalles Heisig sein könnte, war bisher wegen strikter Geheimhaltungspolitik der Staatsanwaltschaft (s. 15. Sept. 2010) und der Polizei (s. 9. März 2011), nicht möglich. Diese Geheimhaltungspolitk aber – und das erscheint mir wichtiger und bezeichnend für diesen Fall – ist nur durchhaltbar, weil „die Öffentlichkeit“ von Beginn an vor einer kritischen Prüfung des Falles zurückschreckte und eilfertig die Suizidthese verbreitete, vielleicht ahnend, dass sich sonst die „private Tragödie“ als hochpolitischer Skandal erweisen könnte, und zwar einer von der Art, die parteiübergreifend zu vermeiden getrachtet wird.
7. Juli 2010, EMMA-online:
Ein sehr befremdlicher SelbstmordAus dem nicht gezeichneten Vorspann zu einem Bericht über Kirsten Heisig von Necla Kelek:
. . . Kirsten Heisig © EMMA
7. Juli 2010, Jürgen Elsässer,
in Fortsetzung seines Blogeintrags vom 5. Juli:
Tod einer Richterin: Weitere MordindizienElsässer nennt kurz einige weitere Punkte, die seiner Meinung nach gegen die Suizidthese sprechen.
Kurz darauf, undatiert, aber nicht später als am 8. Juli, relativiert er seine Einschätzung des Falles, zieht sich aus der Affäre und nennt dafür einen erstaunlichen Grund:„Habe grade mit einem Reporter gesprochen, der Frau Heisig persönlich kannte. Er hält Suizid für plausibel aufgrund der Schicksalsschläge, die die Richterin im persönlichen Bereich zu ertragen hatte. Am Tag des Verschwindens bzw. kurz davor habe sie so durcheinander gewirkt wie nie zuvor. – Also, um es klar zu machen: Die Mordversion ist genauso wenig bewiesen wie die Selbstmordversion!“
9. Juli 2010

Die konservative Wochenzeitung Junge Freiheit, die als eine der ersten am 30. Juni Heisigs Vermisstmeldung brachte, zeigte sich am 4. Juli in einer Online-Meldung Jugendrichterin Kirsten Heisig tot aufgefundenskeptisch: „Mittlerweile steht für die Staatsanwaltschaft fest, dass [sie] sich selbst getötet hat.“ Und zur Justizsenatorin Gisela von der Aue, die sich „erschüttert gezeigt“ habe: „Unklar ist, warum die Politikerin noch vor Bekanntgabe des Obduktionsergebnisses [richtig: vor der Obduktion] verlautbarte, Heisig habe Suizid begangen.“Am 9. Juli folgte ein Bericht Selbstmord einer Richterin, der im Titel – und im Untertitel: „…nun nahm sie sich das Leben“ – klar die Suizidthese übernimmt. Der Autor Ronald Gläser berichtet jedoch ausführlich darüber, dass und mit welchen Zweifeln in vielen Internetforen dieser These misstraut wird, beteuert dann aber wieder, dass trotz mancher unbeantworteter Fragen „die Fakten doch eindeutig“ seien. Die Polizei habe keine Spuren von Fremdeinwirkung gefunden. Und wieder: „Heisig scheint [!] freiwillig aus dem Leben geschieden zu sein.“Man war offenbar in der JF-Redaktion nicht wirklich von der amtlichen Version überzeugt. Am 24. Sept. heißt es in einer mit krk [Felix Krautkrämer] gezeichneten Online-Notiz zur postumen Verleihung des Bul le mérite an Heisig distanziert: „Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll die Richterin Selbstmord begangen haben.“Diese nach wie vor bestehende Skepsis zeigt sich auch in zwei weiteren Berichten (Online-Notiz vom 16. Nov. und Artikel Wisnewski-Urteil gut für Pressefreiheit vom 26. Nov.) von Ronald Gläser, die zu Wisnewskis Klageerfolg gratulieren. Seine Freude darüber, dass es „künftig leichter sein [werde], Akteneinsicht zu erhalten“, war indes voreilig und zerfloss angesichts des faktischen Resultats des OVG-Urteils (siehe 19. Nov. 2010).In der JF-Ausgabe vom 4. März 2011 berichtete Ronald Gläser auf S. 19 von der Pressevorführung des WDR-Films über Kirsten Heisig (siehe 9. März 2011). Die Filmautorinnen hätten sich zwar darüber beklagt, dass ihnen die Polizei jede Auskunft verweigerte, zeigten sich aber trotzdem davon überzeugt, dass Heisig sich selbst getötet hat. Die Fragen der Journalisten indes drehten sich „vorwiegend darum, ob nicht doch Misstrauen gegenüber dieser offiziellen Version angebracht sei.“ (Von diesem Misstrauen ist jedoch in den meisten Berichten der anderen Journalisten nichts zu spüren).
10. Juli 2010, FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, S. 38:
Traueranzeige für Kirsten Heisig:“In unserem Gesprächskreis war sie uns eine leidenschaftliche und kluge Partnerin, deren Mut und Engagement wir bewundert haben.“
Unterzeichnet von: Monika Maron und Necla Kelek, Nasrin Amirsedghi, Ezhar Cezairli, Güner Balci, Vazrik Bazil, Ingke Brodersen, Gilles Duhem, Ralph Ghadban, Sybille Blomeyer, Andreas Hierholzer, Klaus Hartung, Gabriele Heinemann, Eduard Heussen, Reinhold Jaretzky, Joung-Sook Authenrieth, Marie-Luise Knott, Reinhard Laska, Jutta Laska, Peter Mathews, Sabine Merseburger, Peter Merseburger, Regina Mönch, Eugenie Marquardt, Morus 14 e.V., Mädchenzentrum Madonna, Marie Haller-Nevermann, Knut Nevermann, Timm Paulick, Pia Pollack, Marcella Rehm, Werner Rehm, Jens Reich, Eva Reich, Simone Rothweiler, Hermann Rudolph, Martin Warnach, Marie Wildermann, Michael Wolffsohn, Rita Wolffsohn, Sevil Yildirim, Ali Yildiz.
10. Juli 2010, instock – der börseninformationsdienst: „Niquets Welt“
Bernd Niquet : Auf Unstimmigkeiten achten!:Oft schon habe ich mich gefragt, wie es denn eigentlich ablaufen könnte, wenn der Staat einmal einen harten Schnitt macht? Wie gelingt es dann, dass im Vorfeld nichts bekannt wird? Wie schafft man es, dass alle Entscheidungsträger dichthalten? In Berlin hat man in diesem Zusammenhang möglicherweise gerade eine kleine Generalprobe veranstaltet. Und selbst wenn das keine Generalprobe war, so ergeben sich daraus Impressionen, die man sich merken sollte.[ … ]In Berlin ist also eine ziemlich verhasste Richterin, die am Morgen noch die letzten Änderungen an den Druckfahnen ihres Buches vorgenommen hat, am Abend in den Wald gefahren und hat sich an einem Baum erhängt, was im Übrigen eine typisch männliche Selbstmordart darstellt. Obwohl pädagogisch bestens geschult und täglich im Umgang mit Jugendlichen mit Problemen im Elternhaus, tritt sie aus dem Leben ohne ihren Kindern einen Abschiedbrief mit auf den Lebensweg zu geben.Das alles ist möglich, es ist möglich, dass es so gewesen ist, doch die Wahrscheinlichkeit für so ein Verhalten liegt nahe null. Stutzig macht ebenfalls, dass hier alles bereits im Vorfeld gemeldet wurde, bevor es eigentlich gewusst werden konnte. Und was einem regelrecht Angst einjagt, ist, dass über alle diese Punkte ausschließlich in Internetboards diskutiert wird, jedoch keine einzelne Adresse der etablierten Presse diese Punkte auch nur einmal angesprochen hat.[ … ]
19. Juli 2010, DER SPIEGEL Nr. 29/2010, S. 126-129
Kirsten Heisig:
Angst ist ein schlechter Ratgeber
Einblicke in die Parallelgesellschaft Neuköllns
(pdf)Vorabdruck (leicht gekürzt) des Kapitels Typische Intensivtäterkarrieren aus Kirsten Heisigs Buch Das Ende der Geduld, S. 80-99
21. Juli 2010

Tobias Riegel: Das Ende der Reflexion, S. 10″unwissenschaftlich“, „abenteuerlich“, „anmaßend“
Während alle etablierten Medien (incl. taz, Junge Welt) sich aufgrund der fraglos akzeptierten Suizidthese „pietätvoll“ verhielten und Kirsten Heisigs Ideen positiv besprachen, war dies eine scharfe Polemik gegen das noch nicht erschienene Buch. Sie schließt mit dem Satz: „In der Sache hilft Heisigs Schrift also ebenso wenig weiter, wie die eitlen Rassistenmonologe eines Thilo Sarrazin.“ (so gedruckt; in der online-Version heißt es – am 7.4.2011 – statt RassistenmonologeMonologe)Dazu der Kommentar einer Leserin vom 21. Juli 2010: „Als Neuköllnerin und gesellschaftlich interessierte Mitbürgerin würde mich interessieren, nach welchen Vorgaben die Drogen- und Kriminalpolizei in Neukölln vorgeht. Wann greift sie ein? Warum können auf der Straße harte Drogen von 12- Jährigen verkauft werden? Warum stoppt niemand die Drahtzieher? Und wieso reden alle die Probleme in Neukölln klein? Nur, weil im Norden von Neukölln die gutbürgerliche Mitte aus Kreuzberg herüberschwappt, heißt das noch lange nicht, dass sich das Gesamtbild in Neukölln so mächtig verändert. Übrigens: Die gutbürgerliche Party-Crowd trifft man gerne auch mal zum Drogenkaufen in der Hasenheide…“Der letzte Satz spricht etwas verschämt einen Zusammenhang an, dessen Bedeutung für die Beurteilung des Falles Heisig selten gesehen wird. Was würde aus den usern ohne ihre dealer? Und wer sind konkret die user aus der „gutbürgerlichen Party-Crowd“? Nur mal rhetorisch gefragt.(Vgl. hierzu den Kommentar zu einem Artikel der NZZ vom 15.09.2010, s.u.)
26. Juli 2010, ZDF, heute-journal, 3:05 min
Christhard Läpple: Bericht über Kirsten Heisig und ihr Buch
Aussage: Kirsten Heisigs Leichnam habe in 5 MeterHöhe an einem Baum gehangen.Die Quelle dieser Information wird in dem Fernsehbericht nicht genannt. Bekannt war durch Photos, z. B. in der Berliner Morgenpost vom 4. Juli, dass die Polizei extra Leitern anforderte, um die Leiche zu bergen. Der Karikaturist Götz Wiedenroth stellte das mögliche Szenario so dar:In dem von Wisnewski auf dem Gerichtswege erzwungenen Bericht der Generalstaatsanwaltschaft vom 19. Nov. 2010 (s. u.) heißt es, ohne die Anforderung von Leitern zu erklären:
„Die Tote hat sich anscheinend nach vorne in die um ihren Hals liegende Schlinge fallen lassen und sich vor dem Erhängen nicht auf einen Gegenstand gestellt, eine entsprechende Steighilfe war am Ort nicht vorhanden.“Zitate aus dem Filmbericht:O-Ton Heinz Buschkowsky, SPD-Bürgermeister von Neukölln:„Sie war keine Richterin Gnadenlos. Das ist Unfug. Sie war auch nicht Berlins härteste Richterin. Sie war aber eine Vertreterin der Linie, dass die Gesellschaft, dass der Staat sich nicht der Lächerlichkeit preisgeben darf. — Ich war dabei, als man versuchte, sie öffentlich madig zu machen, das ist alles unnötig, das machen wir alles doch schon längst, die Justiz ist schnell, schneller geht’s nicht, warum macht die Frau denn so’n Wirbel, das ist doch alles nur ein Ego-Trip. Das waren so die Vorwürfe – die sie persönlich übrigens trafen.“O-Ton Güner Balci, Autorin („Arabboy“) und Filmemacherin (s.u. 9. März 2011):
„Immer wieder gab es auch das Gerücht, dass man Kirsten Heisig eigentlich raushaben wollte aus Neukölln, aus Berlin, denn sie war einfach zu laut, sie wollte zu viel, war zu engagiert, und wenn man zu engagiert ist, kann man auch sehr schnell anecken.“
27. Juli 2010, Deutschlandradio Kultur
Der Programmleiter des Herder-Verlags, Initiator und Lektor von Kirsten Heisigs Buchprojekt, Dr. Stephan Meyer, im Gespräch mit Ulrike TimmKirsten Heisigs Buch ist kein „Vermächtnis“
(wie es in den Medien oft genannt wird)[ … ]Timm: Stephan Meyer, Kirsten Heisig hat ein ziemliches Fanal gesetzt: Sie hat Ihnen, dem Lektor, letzte Korrekturen übermittelt und sich dann umgebracht. Insofern liegt es nahe, dieses Buch als Vermächtnis zu lesen. Lesen Sie es auch so?Meyer: Ich lese es nicht als Vermächtnis, weil ich glaube dieser Begriff was anderes bedeutet als jetzt naheliegt. Das hätte bedeutet, dass sie dieses Buch sozusagen auf diesen Punkt ihres Abschieds aus ihrem Leben sozusagen hingeschrieben hat. Dafür gibt es für mich jedenfalls keine erkennbaren Anzeichen…Dass das durch ihren tragischen Tod jetzt im Nachhinein zu einem Vermächtnis geworden ist, liegt leider in der Natur der Sache, aber ist sicherlich, soweit ich das sagen kann, nie von ihr so beabsichtigt gewesen. Und ich möchte es dann so auch nicht lesen. Ihr selber, die sich sehr auf dieses Buch gefreut hat und es gar nicht erwarten konnte, dass das Buch Streit und Diskussion und Engagement hervorruft, war es sehr wichtig, dass dieses Buch pünktlich erscheint. Sie hat sich sehr darauf gefreut und insofern ist, kann ich nur noch mal betonen, ist von einem Vermächtnis in dem strengen Sinne dieses Begriffs, glaube ich nicht die Rede.


Rache aus dem Milieu?

Timm: Hat man als Verlag oder hatte auch Kirsten Heisig Angst vor Rache aus dem Milieu?

Meyer: Also, als Verlagsmensch kann ich Ihnen sagen, dass ich keine Angst habe … hier im beschaulichen Freiburg…
Frau Heisig selbst, glaube ich, hat Grund gehabt, sich nicht immer allzu sicher zu fühlen, aber genaue Hintergründe und Details hat sie mir nie so beschrieben. Und die, die sie beschrieben hat, möchte ich hier jetzt auch nicht nennen.


Juristisch geklärte, stark gekürzte Manuskriptversion

Timm: Sie nennt Namen, sie nennt Details. – Rechnen Sie als Verlag eigentlich noch mit rechtlichem Ärger?

Meyer: Also, es hat verschiedene Manuskriptversionen gegeben. Die Manuskriptversion, die jetzt in dem Buch nachzulesen ist, ist eine [die] juristisch geklärte, persönlichkeitsrechtlich untersuchte Variante; in der ursprünglichen Version, die sehr viel umfangreicher also an Seitenzahlen als auch konkreter in den Zusammenhängen und Namen war, da hätten wir sicherlich Vorgänge, wie Sie sie gerade beschrieben haben, befürchten müssen.

29. Juli 2010, Christoph Hörstel
Warum die Berliner Jugendrichterin Heisig ermordet wurde„Das hanebüchene Verhalten der Berliner Behörden im vermutlichen Mordfall Heisig weist auf ein schlechtes Gewissen dieser Behörden hin. Zu den Gründen dafür muss ein in der Konsequenz ungeheuerlicher Verdacht geäußert werden.
[ … ]Zugespitzt gefragt: Musste Heisig sterben, weil sie unserem Staat auf die Schliche zu kommen drohte? War sie ihm bereits auf der Spur – und stand kurz vor weiteren Veröffentlichungen? Muss deshalb die kaum noch haltbare Selbstmord-Theorie so lange wie möglich aufrechterhalten bleiben?Wenn allerdings ein Selbstmord von Staats wegen vorgetäuscht werden sollte, können wir davon ausgehen, dass wir kaum beweiskräftig dahinterkommen. Natürlich kann auch einmal etwas ’schief gehen‘.

Die Akte Heisig bleibt also ungeklärt auf dem Tisch – die Angelegenheit stinkt gewaltig.“

1. Aug. 2010
In dem libertären Monatsmagazin, das den Anspruch erhebt, „aktuelle Themen aus einer ungewöhnlichen, in den Mainstream-Medien selten oder gar nicht zu findenden Sicht zu kommentieren“, erschien – in einem Online-Beitrag, der nicht in die Druckfassung übernommen wurde – der Artikel
Homo Absolutus: Zum Tod von Kirsten Heisig von Frank Lisson.Der Autor prangert zwar an, dass zu den von Heisig thematisierten Problemen „fast alle Leitmedien [sich] in Beschwichtigungen ergehen“, die Ursachen ignorieren, die Tatsachen nicht sehen wollen. Was er in dem durchgehend kritischen Artikel jedoch völlig unkritisch von den Leitmedien übernimmt, ist ausgerechnet die hervorstechendste Beschwichtigung des Publikums: Heisig habe sich selbst das Leben genommen.Näher wurde der Fall Heisig in der Zeitschrift nicht mehr thematisiert. Zwar wunderte sich der Herausgeber André Lichtschlag noch in einem Kommentar zu einer Maybrit-Illner-Diskussion im ZDF (Thema: „Ausländerangst“, anlässlich des Erscheinens von Sarrazins Deutschland schafft sich ab) am 3. Sept.:„Seltsam, wenn auch in der dritten grossen Talkshow zum Thema der Name ‚Kirsten Heisig‘ nicht einmal fällt.“

Aber er schien sich dabei nicht bewusst zu sein, dass auch in seinem eigenen Blatt Kirsten Heisig – von Lissons Online-Artikel abgesehen – kein Thema war. Verdrängung einer auch diesem oft provokativen Organ zu heißen Sache? Jedenfalls hatte Götz Wiedenroth, der schon hunderte von Karikaturen für ef lieferte, auch zu diesem Thema etwas Passendes im Angebot (siehe oben: 1.-4. und 26. Juli) – das aber nicht gedruckt wurde.

7. Aug. 2010, Neue Zürcher Zeitung
Den Tätern Paroli bietenvon Joachim Güntner“Vor einem Monat fand man die Leiche der schon als vermisst gemeldeten Richterin im Tegeler Forst. Ihr mutmasslicher Selbstmord gibt vielen Berlinern Rätsel auf…“
Hervorhebung BAL, denn schon dieser nur beiläufig angedeutete Zweifel an der offiziellen Suizid-These findet kein Pendant in den deutschen etablierten Medien (s. 11. Nov. 2010).
12. Aug. 2010, Die Achse des Guten Redaktion:

Henryk M. Broder

Dirk Maxeiner

Michael Mierschwww.achgut.com“Erselbstmordet“ und …?In diesem „Online-Tagebuch“, in dem gut drei Dutzend Stammautoren meist kurze, oft ironisch bissige Texte, Fundstücke oder Lesehinweise veröffentlichen, gab es bis zu diesem Zeitpunkt bereits drei kurze Artikel, die sich mit Heisig befassten:Am 5. Juli schrieb Walter Schmidt, damals noch als Gastautor, eine scharfe Polemik gegen einen am gleichen Tag in der WELT erschienenen Artikel von Wolfgang Bergmann, Sie war eine Zweiflerin. Er nannte auch das jahrelange Mobbing der Berliner Justizverwaltung gegen Heisig, das andernorts jetzt meist beschwiegen wurde, beim Namen und schloss:

„Die tote Kirsten Heisig kann sich nun weder gegen die z.T. heuchlerische Trauer ihrer obersten Dienstherrin, der Berliner Justizsenatorin von Aue (SPD) [s.o. 1.-4. Juli, Karikatur], noch gegen eine heuchlerische Solidarisierung von Symbiosepädagogen wie dem Hannoveraner Erziehungswissenschaftler und Kinderpsychologen Bergmann zur Wehr setzen.

Bezeichnend ist auch, dass nahezu alle Kommentatoren im Falle Heisigs von Selbstmord als letzter Konsequenz eines ganz persönlichen, z.T. auch familiären Dramas ausgehen.

Auf einer solchen Grundlage lässt es sich trefflich über ‚Deutschlands strengste Richterin‘ urteilen.“

Einen noch schärferen Ton schlug der Stammautor Bernd Zeller an. Am 19. Juli schrieb er, dass Heisigs Buch (bis dahin nur aus einem SPIEGEL-Vorabdruck bekannt) künftigen Forschern als Quelle dienen werde, um zu erfahren, „wie es kam, dass sich Gesellschaft und Rechtsstaat vor ein paar Banden von Migrazis unterwarfen.“ — Am 25. Juli schrieb er über das Weggucken und Ablenken der Politik: „Aber was ist mit den Hintermännern und Strippenziehern? Gemeint ist das verkommene Pack von nichtsnutzigen Staatsanwälten, Richtern, Politikern, Beauftragten, Edathys, Jugendämtern, Redakteuren, Ströbeles, Wowereits…“ — Und am 27. Juli kommentierte er einen Artikel in der WELT vom 26. Juli, in dem der Autor sich fragt, warum Schwerstkriminalität von Türken und Arabern „relativiert“ werde, denn, so sein Titel, Wer Verbrechen totschweigt, schadet den Migranten. Zeller schloss seinen Beitrag wie folgt: „Die Jugendrichter mit ihren Urteilen, die nichts weiter sind als Anstiftung, die Bande von Beauftragten, die Kriminologen im Pfeifferdauerdienst, sie setzen ihr Programm zur hochbezahlten Verantwortungslosigkeit um.
Die erselbstmordete [Hervorh. BAL] Jugendrichterin Heisig war die einzige, die das nicht mitmachen wollte.“

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Die Zitate zeigen, welcher Ton und welcher Jargon in diesem Online-Tagebuch akzeptiert wird; sie zeigen aber auch, in welche sprachlichen Ambiguitäten sich die sonst oft der „political correctness“ ätzend spottenden Autoren zurückziehen, wenn sie spüren, dass das Thema politisch wirklich „heiß“ ist.

Zellers Wortschöpfung „Erselbstmordung“ dient dann als ironisch imposant sein sollende Fassade, die vom Aussprechen der hinter ihr verborgenen Alternativen suspendiert: Ist Heisig in den Selbstmord getrieben worden oder wurde sie von professionellen Killern so getötet, dass es den Ermittlern als Selbstmord erscheint – oder gar: erscheinen kann?

Schmidts Schlusspassage, die mit „Bezeichnend“ beginnt, belässt es bei einem raunenden Andeuten, dass mit der Einhelligkeit der Meinungen „nahezu aller Kommentatoren“ zum Selbstmord Heisigs etwas nicht stimmen kann. Im Text schreibt er vom (Frei-)Tod, dann sogar vom „(Frei-)Tod“ Heisigs, vermeidet aber ebenfalls klare Worte &?uml;ber seine Vermutungen. Auch später schwieg er über das Thema, obwohl es Anlässe gab, es erneut zu kommentieren (siehe 15. Sept.; 23. Sept.; 19. Nov.).

Ich habe die von achgut.com empfohlene Möglichkeit, sich als Gastautor an dem Projekt zu beteiligen, zu nutzen versucht und, anknüpfend an Schmidts Schlusspassage, am 12. Aug. 2010 einen Beitrag  „Das Ende der Geduld“ – Wessen Geduld?  mit Bitte um Veröffentlichung eingesandt.
Die Antwort kam umgehend:
„Leider nein.
Zu viel Vermutungen und Spekulationen.
Danke dennoch.
Dirk Maxeiner.“

Ich ignorierte die Schroffheit der Antwort und bot einen Kompromiss an:
„Ich nehme an, Sie meinen damit den letzten Absatz.
Zugegeben: vielleicht zu starker Tobak, ohne dass aber eine ‚Verschwörung‘ insinuiert wäre, nur ideologische ‚Sachzwänge‘.
Bis dahin ist’s aber doch vorwiegend deskriptiv, eine Zusammenfassung in reputablen Organen publizierter Ereignisse und Aussagen, die den Lesern, die erst durch das Buch auf Heisig aufmerksam wurden, meist nicht präsent sind, und nicht einmal so spekulativ-provokativ wie Bernd Zellers ‚erselbstmordet‘. Würden Sie der um den letzten Absatz gekürzten Fassung Eingang gewähren?“

Maxeiner antwortete nicht mehr.

14. Aug. 2010, Wienerzeitung
Todesumstände „immer noch rätselhaft“Ruth Pauli, die am 5. Sept. 2009 in der Wienerzeitung ein längeres Interview mit Kirsten Heisig veröffentlichte, schrieb in einem Artikel „Rechte, Pflichten und Chancen“:“In der österreichischen Integrationsdebatte fehlt eine realistische Stimme der Vernunft. In Deutschland ist in diesem Sommer eine solche Stimme verstummt. Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ist unter tragischen und immer noch rätselhaften Umständen aus dem Leben geschieden…“
September 2010, Cicero. Magazin für politische Kultur
Christian Pfeiffer: Nicht alle Buben sind so böse
Heisigs Thesen fragwürdig, halten wissenschaftlicher Prüfung nicht stand.Der ehemalige SPD-Justizminister von Niedersachsen und jetzige Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen liefert eine grundsätzliche Kritik an Kirsten Heisigs „kurz vor ihrem Suizid vollendeten“ [sic!] Buch.Im Wikipedia-Artikel „Kirsten Heisig“ (ab 28.02.2010) ist seine Position sowie deren Kritik durch seinen Kollegen Werner Sohn von der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden wie folgt zusammengefasst:“Pfeiffer … zollt Heisig zwar für ihre Praxis ‚großen Respekt‘, meint aber, sie sei in der Kriminologie nicht hinreichend bewandert und komme deshalb zu Fehleinschätzungen und unangemessenen kriminalpolitischen Forderungen. Ihre Thesen einer ’schleichenden Brutalisierung‘, die ‚primär den Migranten‘ zuzurechnen sei, weist Pfeiffer zurück, ebenso ihre Empfehlung, in gravierenden Fällen kriminelle Kinder zeitweilig in geschlossenen Heimen unterzubringen. Pfeiffer bekennt sich abschließend zu der Einstellung des Kriminologen Wolfgang Heinz: ‚Frühzeitige und einschneidende Eingriffe sind … gefährlich. Eine Strategie des Zuwartens zeitigt bessere Ergebnisse. Milde zahlt sich aus.‘ Heisigs Buchtitel Das Ende der Geduld, resümiert Pfeiffer, sei genau die ‚falsche Botschaft‘. Dieser These widerspricht Werner Sohn von der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden in einer mit Daten und Statistiken unterlegten Kritik der Position Pfeiffers. Sohn weist außerdem darauf hin, dass Heinz‘ Empfehlung des ‚Zuwartens‘ aus dem Jahre 1989 stammt und somit auf noch weiter zurück liegenden Forschungsergebnissen beruht. Die Art von Jugendkriminalität, etwa die Gruppe der Intensivtäter, mit der wir es heute zu tun haben, habe es damals gar nicht gegeben. Wer heute noch Milde und Zuwarten auch ihnen gegenüber fordere, empfehle ‚als Problemlösung, was das Problem erst zugespitzt hat.'“Vgl. dazu die Replik: Werner Sohn: Kirsten Heisigs „falsche Botschaft“. In: Die Polizei. Fachzeitschrift für die öffentliche Sicherheit, Heft 2/2011, S. 57-61
(siehe hier => Februar 2011)
15. Sept. 2010, Neue Zürcher ZeitungOberstaatsanwalt Andreas Behm:
Akteneinsicht? „In diesem Fall gewiss nicht!“ Erbe einer Richterin. Berlin-Neukölln gedachte Kirsten HeisigsDer Journalist Joachim Güntner, der am 7. Aug., also lange nach Bekanntgabe und allgemeiner Akzeptanz der offiziellen Suizid-These, als einziger Berichterstatter in der Premium-Presse von einem „mutmasslichen Selbstmord“ Kirsten Heisigs geschrieben hatte (Den Tätern Paroli bieten), besuchte am 13. Sept. eine Gedenkveranstaltung für Kirsten Heisig in Berlin-Neukölln. Dort kamen die Umstände des Todes erwartungsgemäss nicht zur Sprache. Güntner ignorierte das Tabu und berichtete in dem Artikel von einem Vieraugengespräch am Rande:
„Die ‚arabische‘ Drogenmafia…
Leser Hans Müller gab in der NZZ zu dem Artikel folgenden Kommentar ab:
„Die Frage nach dem cui bono …
… bei Heisigs Tod erschliesst sich auf Seite 95-99 des Buches.“
Dort schreibt Kirsten Heisig u.a.:
„Nach meiner Einschätzung wird momentan zugesehen, wie die ‚arabische‘ Drogenmafia, die den Erkenntnissen der Polizei und der Staatsanwaltschaft zufolge speziell den Handel mit harten Drogen (wie z.B. Heroin) fest in der Hand hat…“
Auf einen solchen Zusammenhang hat auch eine Leserin des Neuen Deutschland (s.o., 21. Juli 2010) aufmerksam gemacht.Dass Kirsten Heisig es als Jugendrichterin nicht nur mit Schlägern, Dieben und kleinen Ganoven zu tun hatte, sondern auch mit einem Milieu, in dem es an Geld nicht mangelt, erschließt sich aus Buschkowskys Äußerung im Film von Balci/Graef (s.u. 09.03.2011):
„Sie kannte auch alle Schliche der bestbezahlten Anwälte der Stadt.“
23. Sept. 2010, Phoenix-TV, 14:45-16:15
Übertragung der Verleihung des „Bul le Mérite“, einer Auszeichnung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK). Da die bereits Ende 2009 bestimmte Preisträgerin Kirsten Heisig inzwischen verstorben war und offenbar weder ein Familienmitglied noch ein Kollege zur Verfügung stand, wurde der Preis von ihrem Lektor, Dr. Stephan Meyer, mit dem sie in der letzten Zeit eng zusammengearbeitet hatte (s.o.: 27. Juli 2010), in Empfang genommen.Auszüge aus der Laudatio von Heinz Buschkowsky:
„Sie war mit mir in Rotterdam, sie war mit mir in London, sie war mit mir in Glasgow, sie war mit mir in Oslo, oder ich mit ihr, je nachdem, und wir haben uns angeschaut, welche Rezepte haben andere kluge Menschen gefunden, aber sie hat erlebt, dass wenn man nur darüber berichten will, wie es andere machen, dass das schon nicht geht, und dass das schon unerwünscht ist.“[ … ]„Sie hat erlebt, wie jemand, der auch ihr enger Begleiter war, der vielleicht sie auch inspiriert hat, ich weiss es nicht, wie er, von einem Tag auf den andern, nicht mehr da war, weil er unbequem war, weil ihn nicht die richterliche Unabhängigkeit schützte [gemeint ist vermutlich der Fall des Staatsanwalts Roman Reusch, übrigens auch Empfänger des „Bul le Mérite“ – 2005; zu Reusch s.o., 07.12.2007]. Das hat sie sehr bewegt. Und … so blieben dann nur wir beide, auch wenn wir hin und wieder ein Telefonat führten mit dem Satz: wenn uns jetzt einer abhört, dann ist es um uns auch geschehen.“ [Gelächter im Publikum]“Sie hat auch vor 3/4-leeren Sälen gesprochen, weil vorher die Parole ausgegeben wurde: mit dieser Frau redet man nicht. Das hat sie alles weggesteckt.“

Ihr „Neuköllner Modell“, das beschleunigte Verfahren bei bestimmten Fällen der Jugendkriminalität, war eigentlich nur die Anwendung seit langem bestehender Gesetze, die jedoch von den Behörden und Richtern grossteils ignoriert wurden. „Und dass ihr da zu Beginn die Herzen zugeflogen sind, das hört sich heute gut an, war aber nicht so. Das war weiß Gott nicht so. Ich habe daneben gesessen, als sie dafür gescholten wurde, dass das doch alles mehr Befreidigung des Egos ist, und dass man das alles nicht benötigte.“

„…ihr Buch. Das hat sie bewegt in den letzten Monaten. Und sie war fixiert auf den Tag des Erscheinens, er war festgelegt. Und sie freute sich darauf. Und es war eigentlich völlig klar, dass nach diesem [voraussehbaren] Erfolg sie ihr weiteres berufliches Leben nicht als Richterin am Amtsgericht Tiergarten wird beenden. Das schien mir klar.“

Wie auch Buschkowsky unter dem Bann der Suizid-These stand, ist an dem gewundenen Satz zu spüren, den er zwischen die beiden letzen Absätze eingeflochten hat: „Es kam dann die Situation, dass sie in einer unglaublichen Durchbruchssituation, in einem unglaublichen mentalen Hoch, so wie ich sie in den letzten Tagen erlebt habe, dann diesen unfassbaren Entschluss fasste. Weil, sie hatte das, was sie die letzten Monate bewegte, abgeschlossen… ihr Buch.“ [Fortsetzung voriger Absatz]Abschließend vorsichtshalber noch eine etwas verquälte Distanzierung:

„Andere Menschen machen sich Luft mit skurrilsten Erklärungen, Verschwörungstheorien. Wer noch nicht ins Netz, ins Internet, geguckt hat, kann das ja mal tun. Teilweise sind die Theorien recht unterhaltend, aber irgendwo brauchen die Menschen auch Ventile, weil viele es nicht fassen können…“

* * * * * * * * * * *

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), der Kirsten Heisig sehr schätzte und Ende 2009 beschlossen hatte, seine Auszeichnung bul le mérite 2010 an sie zu verleihen und dies dann auch postum tat, hatte zu der entsprechenden Mitteilung auf seiner Website die Möglichkeit zu einer Forumsdiskussion gegeben. Da sie mittlerweile gelöscht ist, hier die Dokumentation, auch wenn die Antwort von Arne Bischoff natürlich nicht als offizielle Stellungnahme des BDK (die es nicht gibt) gelten kann:


23. Sept. 2010, Berliner Zeitung
Zukunft der Rechtsmedizin: Obduktion ohne Skalpell
„…Michael Tsokos [der Gutachter im Todesfall Heisig] hofft auf ein entsprechendes Computer-Tomografie-Gerät: ‚Der Raum ist schon für 70.000 Euro vorbereitet. Das Gerät kostet 250.000 Euro.‘ Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD): ‚Wir prüfen die Finanzierung.'“Über die enge Zusammenarbeit des obersten Berliner Rechtsmediziners mit den Behörden der Senatsverwaltungen für Justiz sowie für Inneres informieren zahlreiche Artikel der lokalen Presse, die über Suchmaschinen leicht auffindbar sind. Vgl. a. die Website des Vereins der Berliner Polizeireporter.
27. Sept. 2010, Die Welt:
Monika Maron: Kirsten Heisig starb „unter mysteriösen Bedingungen“
„Es herrscht immer noch Gedankenfeigheit“.
Interview zur Sarrazin-Debatte von Andrea Seibel mit Necla Kelek und Monika Maron.Monika Maron, die mit Kirsten Heisig befreundet gewesen ist, formuliert darin einen bemerkenswerten Satz:
„Kirsten Heisig musste unter mysteriösen Bedingungen sterben … um ein Klima zu schaffen, in dem unzensiert gesprochen werden kann.“Den Satz kann man nur als performativen Selbstwiderspruch verstehen, denn unter dem Bann der amtlichen und von den Medien unbefragten und einmütig kolportierten Suizid-These führt Maron den Zensurzwang vor. Fehlleistung oder Raffinesse?
Oktober 2010, Emma [Herbstausgabe]
„Aus der Einigkeit von Justiz und Medien muss nun geschlossen werden…“[Red.:] Heisigs Vermächtnis lebt.
„Die Umstände des Todes [von Kirsten Heisig] waren befremdend. Und da die Jugendrichterin längst bundesweit bekannt war für ihren engagierten Kampf gegen repressive Muslim-Familien, Islamisten und libanesische Großclans, lag die Frage nahe, ob es bei diesem Tod mit rechten Dingen zugegangen war. Aus der Einigkeit von Justiz und Medien muss nun geschlossen werden, dass es sich offensichtlich um Selbstmord gehandelt hat. Es wäre allerdings einer so hochpolitischen Persönlichkeit wie Kirsten Heisig angemessener gewesen, dieses auch zu belegen statt ihren so überraschenden Tod in den Bereich des privaten Taktgefühls zu verweisen.“
5. Nov. 2010, MDR, Talkshow „Riverboat“, 22:00-24:00 h
Gute Tatortarbeit erleichtert dem Obduzierenden die Diagnose.
Einer der Gäste war Prof. Dr. Michael Tsokos, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin an der Berliner Charité. Tsokos war anwesend, weil er Autor zweier erfolgreicher Bücher ist, in denen er die Aufgaben der Rechtsmedizin populär darstellt. Bei seiner Vorstellung durch den Moderator wurde m.W. erstmals öffentlich bekannt, dass Tsokos Gutachter zum Todesfall Heisig war. Im Gespräch wurde der Fall jedoch nur kurz erwähnt. Nicht mit direktem Bezug darauf, aber assoziativ verknüpft, meinte Tsokos, dass die Arbeit des Rechtsmediziners sehr erleichtert wird, wenn – wie im Fall Heisig? – die Mordkommission zuvor gute Tatortarbeit geleistet hat. Am Tatort im Fall Heisig – man legte hier die bezweifelbare Annahme zugrunde, dass der Auffindeort der Leiche auch der Tatort gewesen sei – waren keine Hinweise auf Fremdeinwirkung als Todesursache gefunden worden.In diesem Zusammenhang sei noch das Zitat eines Beamten erwähnt, das der Tagesspiegel vom 4. Juli 2010 überlieferte:
„Die haben die Mordkommission geholt, um ja keinen Hinweis zu übersehen und ein Verbrechen auszuschließen … auch, damit es hinterher keine Verschwörungstheorien gibt.“
11. Nov. 2010, Die Weltwoche (Zürich), S. 56-59 (59)
Frauen, die aufs Ganze gehen, von Dagmar Just (Berlin)Nachdem die Autorin „vier Heldinnen aus 500 Jahren“ porträtiert hat, kommt sie auf „eine aus der Gegenwart“ zu sprechen: auf Kirsten Heisig und ihren „Kampf gegen die Laisser-faire-Zyniker“.“… fand man sie erhängt im Tegeler Forst. Angeblich von eigener Hand, aber die Spekulationen über einen möglichen Mord reissen nicht ab.“
Hervorhebung von BAL, denn ein solcher Satz ist in der deutschen Presse nicht zu finden. Die offizielle Suizid-These wurde in keiner etablierten deutschen Zeitung auch nur so andeutungsweise wie hier in Frage gestellt, nur noch in einem weiteren Schweizer Blatt, in der Neuen Zürcher Zeitung durch das Wort „mutmasslich“ (s. 7. Aug. 2010). Auch die genannten Spekulationen fanden nur in Netzfornen etc. statt und wurden von der Presse inhaltlich nicht einmal referiert, allenfalls mit einem Seitentritt als „Verschwörungstheorien“ abgetan.„Sie sprach öffentlich über die Gewaltkarrieren von Zwölf- bis Fünfzehnjährigen aus deutschen, vor allem aber arabisch- und türkischstämmigen Familien und hatte von da an die Wahl zwischen ihren Feinden. Nicht nur, dass sie das selbstauferlegte Schweigegebot der eigenen Branche brach. Indem sie tatsachen klar und polemisch benannte, die es offiziell nicht zu geben hatte, sagte sie auch der P.-C.-konformen Konsenskuschelei aller Besitzstandswahrer, Laisser-faite-Zyniker und Status-quo-Maurer den Kampf an.“
16. Nov. 2010, Der Tagesspiegel (Berlin)
Verschwörungstheorien um den Tod von Kirsten Heisig
Einzig die Justizsenatorin wirkte unprofessionell.“Schlampigkeit kann man den Behörden wohl nicht vorwerfen. So wurde die Mordkommission an den Fundort gerufen. … Sogar der Leiter der Berliner Rechtsmedizin, Michael Tsokos, wurde nach Heiligensee gerufen. … Nur eine wirkte für Beobachter unprofessionell: Ausgerechnet Heisigs Chefin, Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) wartete nicht das Ergebnis der Obduktion ab, sondern verkündete wenige Stunden nach dem Fund der Leiche ihr ‚vorläufiges Ergebnis: Suizid‘ – für Verschwörungstheoretiker ein Indiz mehr.“
18. Nov. 2010, ZEITmagazin, Nr. 47, S. 34-39
Jana Simon: Ihr letztes UrteilWer es schafft, dieses lifestyle-Magazin bis zur S. 35 durchzublättern, stößt – nach einem längeren Beitrag Der Dackel ist wieder in Mode. Wir haben uns nach den passenden Männerschuhen umgeschaut– auf ein ganzseitiges bearbeitetes Portraitphoto von Kirsten Heisig, das den leicht gruseligen Auftakt zu einem Essay darstellt, der wie folgt beginnt:“Dieses Lächeln. Da ist immer dieses Lächeln. Auf fast jedem Foto – egal ob sie… Stets sieht Kirsten Heisig aus, als müsse sie beweisen, wie gut es ihr gerade geht. Auch wenn ihr übriges Gesicht [sic!] etwas anderes erzählt, tiefe Ringe haben sich unter ihre Augen gegraben, der Blick ist verschleiert…“ (für den Rest s. Link)Der in eine denkbar unpassende Umgebung gestellte Text wird auf S. 1 der ZEIT als „Erinnerung“ – offenbar an eine erledigte Geschichte – angekündigt. Zugute halten kann man der ZEIT, dass in ihr fünf Wochen später (s. u.: 22. Dez. 2010) ein seriöser Artikel erschien, dessen Autoren zwar mehrfach ein Bekenntnis zur Suizid-These ablegen, aber explizit und zwischen den Zeilen durchaus Bedenkenswertes bringen.
19. November 2010, Der Generalstaatsanwalt in Berlin
übermittelt per Fax an die von Gerhard Wisnewski beauftragte Berliner Kanzlei Raue LLP die laut Beschluss des Oberverwaltungsgerichts vom 11. Nov. 2010 die auferlegte
Auskunftserteilung in dem Todesermittlungsverfahren Kirsten HeisigInhalt in Kurzfassung:Zur konkreten Todesursache: Erhängen zu Lebzeiten.
Zum Todeszeitpunkt: Die Leichenliegezeit sei a) aufgrund starker Fäulnis nicht auf wenige Stunden einzugrenzen und b) mit der angenommenen Dauer von einigen Tagen – zuletzt gesehen: 28. Juni, 21:50 h; aufgefunden: 3. Juli 13:30 – „in Einklang zu bringen“.Zum Fundort: ca. 500 m vom geparkten PKW entfernt; folgt man der Straße Elchdamm bis zu einem Wegzugang zum Wald, so lag die Leiche von dort aus ca. 70 m waldeinwärts.Zur Auffindesituation: Der Kopf befand sich in der Schlinge eines Seils, das in etwa 2,30 m Höhe an einem Ast befestigt war; die Knie direkt über dem Erdboden; die Arme seitlich herabhängend.

Ausführliche Beschreibung von Details (z.B. Seil: weiss, Ø=1,2 cm…).

Am Fundort anwesend: Staatsanwalt, sechs Angehörige einer Mordkommission; als angeforderte Kräfte u.a. der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin [Michael Tsokos, s. 5. Nov.] mit einem Assistenten.

Zu Fakten, die Fremdverursachung des Todes ausschließen: Keine Zeichen von Gewalteinwirkungen. Verschiedenen Anzeichen, dass die Verstorbene zum Zeitpunkt des Erhängens noch lebte. Weder am Fundort noch am PKW, auf dem Handy oder in der Wohnung der Verstorbenen fanden sich Hinweise auf Fremdverschulden des Todes.

Zu objektiven Anhaltspunkten für ein planvolles Vorgehen von Frau Heisig in Bezug auf den eigenen Tod: Am 28. Juni habe Frau Heisig ihre Rechtsanwältin aufgesucht und die von ihr im Falle ihres Todes gewünschte Grabstelle bestimmt; außerdem habe sie ein auf sie ausgestelltes Rezept für ein Anti-Depressivum eingelöst, das „als Überdosis in ihrem Leichnam festgestellt wurde.“Vgl. hierzu den Kommentar eines anonymen Kriminalbeamten vom 8. Dez. 2010, den dieser an Gerhard Wisnewski geschickt hat, der ihn am 10. Januar 2011 veröffentlichte.

„Mein Fazit:

Vorausgesetzt, die Zitate aus dem Bericht der MK [Mordkommission] sind echt, dann nehme ich zur Kenntnis, dass am Fundort von Frau Heisig eine voreingenommene Polizei, die nur einen Suizid vorfinden wollte, spurenvernichtend unprofessionell gearbeitet hat (auf Anordnung? Von wem?). Die Fakten aus dem Bericht der StA, die ich hier jetzt nicht wiederholen möchte, begründen den dringenden Tatverdacht, dass Frau Heisig am Abend des 28. Juni ermordet wurde und ihr Leichnam kurz vor der Auffindung an den Fundort verbracht wurde.“

19. Nov. 2010, Pressereaktionenauf den Bericht der GeneralstaatsanwaltschaftGerhard Wisnewski war wirklich der einzige Journalist, der die Nachrichtensperre der Behörden nicht verschwieg oder, wie manche Kollegen, unter dem von der Justizsenatorin Gisela von der Aue wie eine Parole ausgegebenen Vorwand der Pietät akzeptierte, sondern auf gerichtlichem Weg versuchte, mehr als nur die knappe Auskunft „Suizid“ zu erhalten. Seine Kollegen, insbesondere die „investigativen“ (s.o. 4. Juli), hätten allen Grund gehabt, nun beschämt zu sein ob ihrer kollektiven Haltung (Leichtgläubigkeit / perfektes ideologisches „embedment“); sie taten aber so, als wären die weiteren Auskünfte überflüssig und jene „Pietät“ störend. Entsprechend wird die Sache – die ja eigentlich als längst erledigt gilt, eher beiläufig gemeldet.Als Beispiel sei die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert:

1) Am 19. Nov. schreibt „jau“ [Marcus Jauer] auf S. 35 in einer Notiz, einspaltig, ca. dreißig Zeilen:

„… Kurz vor Erscheinen ihres später sehr erfolgreichen Sachbuches hatte sie [Heisig] sich im Juli dieses Jahres das Leben genommen. – Aus Rücksicht auf die Familie verbreitete die Staatsanwaltschaft damals trotz großen öffentlichen Interesses keine Details. Daraufhin hatte der Autor Gerhard Wisnewski die Behörde verklagt und sich in zweiter Instanz durchgesetzt.“

Gut ein Drittel der Kurznotiz dient der Charakteristik des Autors:

„Wisnewski ist bisher vor allem mit Büchern über Angebliches aufgetreten. So legte er in Berichten nahe, dass die Mondlandung nicht stattgefunden und die RAF die Anschläge der Jahre 1985 bis 1991 ebenso wenig verübt habe wie Al Qaida den Anschlag vom 11. September 2001. Das Verhalten der Staatsanwaltschaft beim Tod von Kirsten Heisig hatte er als Versuch der Vertuschung gewertet und über den angeblich mysteriösen Suizid spekuliert.“ (vgl. seine Artikelserie)

Die Notiz schließt süffisant:

„In der nächsten Woche wird er vermutlich Auskunft bekommen.“Der von Wisnewski auf eigene Kosten erstrittene Bericht der Berliner Generalstaatsanwaltschaft wurde von dieser „aus Gründen der Gleichbehandlung“ auch anderen Journalisten zur Verfügung gestellt. (Pressemitteilung PM 53/2010 vom 19.11.2010)Die Frankfurter Allgemeine Zeitung konnte deshalb der Kurzmeldung vom 19. eine weitere am 22. November, S. 27, folgen lassen. Darin heißt es:

„Ein Münchner Autor, der mit bizarren Verschwörungstheorien hervorgetreten war, erzwang die Veröffentlichung der ‚objektiven Umstände des Todes‘ vor dem Oberverwaltungsgericht. Seinen Spekulationen dürfte damit der Boden entzogen sein.“Tatsächlich erwies sich Wisnewskis erstrittener Erfolg letztlich als ein Pyrrhusssieg. Der Bericht bekräftigte zum einen die Suizidthese durch Detailbeschreibungen (die allerdings kritisierbar sind – siehe den vorigen Eintrag hier); zum anderen wartet er jedoch mit zwei neuen Behauptungen auf, die die Suizidthese nahezu unbezweifelbar machen sollen. War ein Suizid der aktiven, lebenslustigen und erfolgreichen Frau im Zenit ihrer Karriere bisher allenfalls als unerklärliche Kurzschlusshandlung denkbar, so wird in dem Bericht ihr „planvolles Vorgehen“ behauptet:

1) Kirsten Heisig habe am 28. Juni 2010 bei „ihrer Rechtsanwältin“ niedergelegt, wo sie im Falle ihres Todes begraben werden wolle.

2) Sie habe am gleichen Tag „ein auf sie ausgestelltes Rezept für ein Medikament gegen Depressionen“ eingelöst, „das als Überdosis in ihrem Leichnam festgestellt wurde.“

Da auch der OVG-Beschluss die Generalstaatsanwaltschaft nicht verpflichtet, eine vollständige Akteneinsicht zuzulassen (vgl. 15. Sept. 2010), werden trotz des Berichts weiterhin Zweifel an der offiziellen Darstellung bestehen bleiben.

19. Nov. 2010, Legal Tribune Online
„Der Fall kann Presserechtsgeschichte schreiben“

Wie die Formulierung, Heisigs „plötzlicher Tod wurde als Selbstmord deklariert“ zeigt, geht die Redaktion der LTO, jedenfalls deren hier gesprächsführende Leiterin Pia Lorenz, nicht davon aus, dass die von den Behörden verlautbarte Version, bei Heisigs Tod sei – durch Mordkommission und Obduktion bestätigt – „keine Fremdeinwirkung festgestellt worden“, unhinterfragbar ist. Sie kommt deshalb im Verlauf des teilweise recht interessanten Interviews auch wieder auf diesen Kernpunkt zurück, dass „die Presse nicht recherchieren kann, ob eine Selbsttötung vorlag, weil die Behörden ihr Informationen vorenthalten, weil angeblich eine Selbsttötung vorlag.“ Da beiße sich die Katze in den Schwanz, denn „die eigentlichen Ermittlungen sollen ja von der Staatsanwaltschaft getätigt werden“ — die die komplette Nachrichtensperre verhängt hat.In diesem Fall ist die komplette Nachrichtensperre schwer verständlich.
„Körner: Die Nachrichtensperre ist natürlich das härteste Mittel. Eine solche kann verhängt werden aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Beispielsweise, wenn es um Leib und Leben geht oder etwa darum, dass die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen nicht weiterführen kann, weil die Information dann allgemein bekannt ist oder eben gerade durch ihre Veröffentlichung der ein Risiko für Leib oder Leben von Beteiligten einträte. In solchen Fällen ist eine Nachrichtensperre natürlich möglich, dies aber nur im absoluten Ausnahmefall.“ Ein bereits vollzogener Suizid einer öffentlichen Person sei schwerlich als solcher zu erkennen.Der „an sich“ auffälligste Punkt an der ganzen Affaire, nämlich, dass die gesamte Presse die komplette Nachrichtensperre stillschweigend akzeptiert hat und nur ein einziger „freier“ Journalist dagegen vorging, blieb in diesem sich auf das Juristische beschränkenden Gespräch unerwähnt.Das Interview fand vor Bekanntwerden des Inhalts des Berichts der Generalstaatsanwaltschaft statt. Danach wurde der Fall Heisig in der LTO nicht mehr thematisiert.
20. November 2010, Berliner Zeitung
Bericht über die Neuköllner Jugendrichterin Dietlind Biesterfeld
„Eine dankbare und schöne Aufgabe“
von Sabine Deckwerth…Neukölln. Dietlind Biesterfeld „ist für diesen Bezirk zuständig. Ebenso, wie es Jugendrichterin Kirsten Heisig war, die sich im Juli das Leben nahm. Von steigender Jugendgewalt hat Heisig in ihrem Buch Das Ende der Geduld geschrieben. Von Raubüberfällen, Vergewaltigungen und kriminellen Großfamilien, die den Alltag bestimmen. Von hilflosen Behörden und überlasteten Jugendrichtern.
Wie einst Heisig kümmert sich auch Biesterfeld um den Norden Neuköllns, wo viele Familien arabischer und türkischer Herkunft leben. Es ist das bekannteste Problemviertel Deutschlands, mit seinem hohen Migrantenanteil, der hohen Arbeitslosigkeit und der hohen Kriminalitätsrate. Biesterfeld ist zudem zuständig für Rudow und Britz, für Gegenden in Neukölln also, in denen viele einfache deutsche Familien leben. Sie sagt, sie habe sich die Mischung ihrer Zuständigkeiten so gewünscht, um ihren Blick nicht einzuengen. Sie sagt auch, ‚aus meiner Sicht stimmt es einfach nicht, dass mehr Migrantenkinder vor Gericht stehen als Kinder deutscher Herkunft. Bei mir ist das total gemischt.‘An die brutale Welt, wie sie Kirsten Heisig schildert, erinnert an diesem Verhandlungstag kaum etwas in Saal B 235…Richterin Biesterfeld wirkt so gar nicht wie eine strenge Lehrerin. Sie hört jedem aufmerksam zu. Ihre Fragen sind sachlich, mit Ermahnungen geht sie sparsam um…

Sie kennt Neukölln, sie hat als Studentin dort gewohnt. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie am Stadtrand von Berlin…

Bei ihrer Arbeit merkt Biesterfeld deutlich, dass auch für Neukölln die Verfahren weniger werden. [ … ] [Deshalb] werden ab kommendem Januar am Amtsgericht Tiergarten die Stellen von vier Jugendrichtern gestrichen. [ … ] Einen Nachfolger für Kirsten Heisig gibt es nicht, ihre Aufgaben wurden aufgeteilt.

[ … ]

Biesterfeld: ‚Ich bin erfolgreich, wenn ein Angeklagter nicht wiederkommt.‘ Und das passiere oft. ‚Mit 25 ist es mit den Straftaten bei den meisten vorbei, nur ein kleiner Teil macht weiter.‘ Sie sagt auch, das[s] sie gern Jugendrichterin ist. ‚Das ist eine dankbare und schöne Arbeit.‘ „

5. Dez. 2010, Transatlantic Forum
Berliner Taxifahrt, von Heinz EggertDer ehemalige CDU-Staatsminister des Innern von Sachsen kleidete seine Einschätzung des Todesfalls Kirsten Heisig in eine Geschichte:
„[ … ] In der letzten Woche fuhr mich ein sympathischer älterer Deutsch-Iraker, der schon 19 Jahre in Berlin wohnt. Neben ihm lag aufgeschlagen das Buch der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich mit der Kriminalität jugendlicher Migranten in Berlin auseinandersetzte und sich vor Monaten selbst das Leben genommen haben soll. Diese These glaubte mein Fahrer nicht. Er und seine Familie seien der Meinung, dass diese engagierte Frau umgebracht worden sein solle.Um diese These zu untermauern, erzählte er mir, dass er vor Monaten von zwei Jugendlichen überfallen worden sei… er wisse ganz genau wer sie wären… [Mitglieder einer arabischen Grossfamilie, die] an jedem Rache nahm, der eine Straftat zur Anzeige brachte. Der Taxifahrer hatte lange darüber nachgedacht und sich mit seiner Frau und den älteren Söhnen besprochen. Sie rieten ihm dringend von einer Anzeige ab, damit er sich und sie nicht in Gefahr brächte.Man merkte es diesem stolzen Mann sehr an, wie schwer für ihn die Entscheidung war. Immerhin war er sehr froh, dass er und seine Familie – nach der Flucht aus dem Irak – jetzt in einem Rechtsstaat leben durften…. Er hatte auch mit einem Richter, der der bei ihm oft Fahrgast ist, darüber gesprochen. Als Richter hatte er ihm geraten, die Täter anzuzeigen, um ihm im gleichen Atemzug wieder davon abzuraten, weil er die Reaktionen darauf? und die Folgen solcher Anzeigen kannte.

So wurde langsam die Frage des Taxifahrers zu meiner eigenen. Wenn in einem Rechtsstaat Recht bleiben soll, dann darf man doch nicht hinnehmen, dass andere einschüchternde Angstbarrieren errichten, die geltendes Recht blockieren. Oder?“

22. Dez. 2010, DIE ZEIT, S. 4
Das Ende der Ungeduld.
Eine Spurensuche, von Christian Denso und Heinrich WefingSPD-Justizsenatorin Gisela von der Aue, noch immer wortkarg: „aus Rücksicht auf die Familie der Toten“. (vgl. 09.03.3011: Polizei verweigert nach wie vor Auskunft)
Politiker, sagt sie, haben Kirsten Heisigs Themen gemieden, „weil sich keiner den Vorwurf machen lassen wollte, ausländerfeindlich zu sein.“Fazit Denso/Wefing: „Langsam fällt das System zurück in den alten Trott. Die Antreiberin ist tot.“ (vgl. unten, 01.04.2011: Bayern beginnt, das „Neuköllner Modell“ einzusetzen)Ein halbes Jahr nach Kirsten Heisigs Tod fragen die Autoren:„Was wird aus den Vorschlägen, die sie gemacht hat? Wer kümmert sich um ihr Erbe? Wie reagiert ein System, das von einer einzelnen Amtsrichterin herausgefordert wird, auf eine solche Provokation?“ Ignorieren, das geht nicht, dazu sind 350000 Exemplare zu viel. Also reagiert das System, indem es Kirsten Heisig umarmt.“ [ … ]„Kirsten Heisig ist mittlerweile fast so etwas wie eine Heldin. Eine tote Heldin. Das macht es fast unmöglich, sie zu kritisieren. In Berlin tut das niemand mehr. Niemand schimpft sie mehr eine Rassistin, nennt sie impertinent, ehrgeizig, mediensüchtig, zumindest nicht öffentlich. Alle loben Kirsten Heisig jetzt für das „Neuköllner Modell“, auch die Senatorin [der Justiz, Gisela von der Aue, SPD].“

Die Autoren bemühten sich um ein Gespräch mit ihr.

„Es dauert eine Weile, bis die Berliner Justizsenatorin zu einem Gespräch über Kirsten Heisig bereit ist. Gisela von der Aue wolle das Thema ruhen lassen, heißt es, aus Rücksicht auf die Familie der Toten. Aber dann nimmt sie sich doch eine Stunde. Die Senatorin ist in einer schwierigen Situation. Politisch trägt sie in der Stadt die Verantwortung für die Justiz, die Heisig so deutlich kritisiert hat. Und seit Jahren schon gibt es Gerüchte, die Richterin sei der SPD-Politikerin lästig gewesen, sei ihr zu forsch und selbstbewusst aufgetreten. Ja, sagt von der Aue, anfangs ‚war ich etwas irritiert über das öffentliche Auftreten von Kirsten Heisig, sie hat mir gar keine Chance gegeben, sie zu unterstützen‘.“

Kirsten Heisig, sagt von der Aue, habe ‚gezeigt, dass durch persönliches Engagement unheimlich viel bewegt werden kann.‘

„Aber es ist schon merkwürdig“, fragen die Autoren: „Warum braucht es eine Jugendrichterin, um so etwas wie das Neuköllner Modell zu erfinden? Warum muss eine Einzelkämpferin der Justiz vorführen, welche Möglichkeiten das Gesetz bietet?

Die Justizsenatorin braucht eine Weile, um die Frage zu beantworten. Sie spricht von dem Dialog, der immer nötig sei zwischen Politik und Praxis, von den vielen Gedanken, die man sich auch in ihrer Behörde gemacht habe. Sie räumt sogar ein, dass Kirsten Heisig ‚Themen angesprochen hat, die von manchen Politikern lange gemieden wurden. Weil sich keiner den Vorwurf machen lassen wollte, ausländerfeindlich zu sein.‘

Aber dann sagt sie auch: ‚Ein derartiges Modell von oben, von der Spitze der Behörde her, einzuführen ist viel schwieriger, als wenn das jemand tut, der in der Praxis steht. Hätte ich solche Vorschläge gemacht, wäre ich schnell in den Verdacht geraten, in die Unabhängigkeit der Richter eingreifen zu wollen.‘

Es ist eine erstaunliche Antwort. Sie bedeutet in letzter Konsequenz, dass die Politik, dass eine Senatorin nichts verändern kann. Dass es Menschen wie Kirsten Heisig braucht, um Reformen in Gang zu setzen. Und sie besagt, dass es ohne solche Menschen kaum vorangeht.“

„Wer setzt ihr Werk heute fort?“ fragen die Autoren den Jugendrichter Stephan Kuperion, den engsten Mitstreiter Kirsten Heisigs. „Kuperion zuckt mit den Achseln.“

[ … ]

„Langsam, so scheint es, fällt das System zurück in den alten Trott. Die Antreiberin ist tot.“

Nicht nur das: „Nächstes Jahr wird es in Berlin vier Jugendrichter weniger geben. Vier von 38. Die Stellen werden dem Familiengericht zugeschlagen.“ Begründet wird das mit dem Rückgang der Jugendkriminalität.

30. Dezember 2010, DIE WELT
Härte hilft, von Freia Peters
„Im brandenburgischen Bernau verteidigt der Jugendrichter Andreas Müller das Erbe der verstorbenen Berliner Richterin Kirsten Heisig. Seine strengen Urteile zeigen Wirkung: Die Kriminalität sinkt.
[ … ]
Müllers entschlossener Kampf gegen Rechtsextremismus war parteiübergreifend erwünscht. Kirsten Heisig jedoch hatte in Berlin-Neukölln vor allem mit kriminellen Migranten zu tun. * Heisig kritisierte Kollegen und Jugendämter für ihren laxen Umgang mit auffälligen arabischen und türkischen Familien. In einem zähen, über mehrere Jahre andauerndem Kampf für die Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht hatte die Richterin für die Einführung des sogenannten Neuköllner Modells gesorgt.
[ … ]
[Müller:] ‚Normalerweise wäre das die Aufgabe der politisch Verantwortlichen: der Innen- und Justizminister von Bund und Ländern, der Polizeipräsidenten, der Leitenden Oberstaatsanwälte.'“ **Erkennbar ist, dass an den markierten Stellen die Autorin etwas unterdrückt bzw. nur indirekt gesagt hat:
* Gegen kriminelle Migranten ist solch entschlossener Kampf parteiübergreifend nicht erwünscht;** Aber die Amtsrichterin Heisig musste das Neuköllner Modell gegen jene politisch Verantwortlichen durch Mobilisierung der Öffentlichkeit durchsetzen.
31. Dezember 2010:
In den zahlreichen Jahresrückblicken, die in den meisten Medien in den beiden letzten Wochen erschienen, wurde Kirsten Heisig trotz ihrer Prominenz als Bestsellerautorin und Anregerin einer politischen Debatte nur kurz, oft auch gar nicht, erwähnt.
8. Januar 2011
Fall Kirsten Heisig. René Stadtkewitz im Interviewmit Torben Grombery.Anlass des Interviews war ein Bericht im SPIEGEL vom 3. Januar 2011 („Der deutsche Geert“, S. 44-51), in dem der ehemalige Berliner CDU-Abgeordnete und Gründer der Partei Die Freiheitberichtete, er sei mit Kirsten Heisig einig gewesen, dass sie beide die neue Partei aufbauen: „Sie sollte das Gesicht werden, ich der Organisator.“Kirsten Heisig und die Partei Die Freiheit.
Stadtkewitz bekräftigte seine Behauptung, die von dem Neuköllner SPD-Bürgermeister Heinz Buschkowsky und von Heisigs Richterkollegen Stephan Kuperion bestritten wurde (in: Tagesspiegel, 3. Januar 2011: „Weggefährten: Heisig wollte nicht in die Politik“):Kirsten Heisig habe anfangs gezweifelt, ob sie für die Politik geeignet sei. Er habe ihr erklärt, „dass sie längst in die Politik eingestiegen sei … nach drei Jahren intensiver Arbeit gegen den Widerstand des Senats … ihre Auftritte im Fernsehen, ihre Interviews, ihr sozialer Einsatz, das alles war längst Politik.“ Sie habe auch schon Angebote erhalten, sowohl von der CDU als auch von der SPD, und beide ausgeschlagen. Da sie ohnehin wenig Lust gehabt habe, noch 19 Jahre als Amtsrichterin tätig zu sein, habe sie ihm gesagt: „Wenn du was Eigenes aufbaust, René, dann sage ich nicht nein.“ (zit. n. SPIEGEL)Todesumstände? Stadtkewitz rudert zurück.In seinem offenen Brief an die Justizsenatorin Gisela von der Aue (siehe 7. Juli 2010) hatte Stadtkewitz durch Hinweis auf deren „sehr frühen Hinweis, die Gründe für ihren [Heisigs] Freitod liegen im ‚familiären Bereich'“ und die Wendung „wenn es sich allem Anschein nach um einen Freitod handelt“ dezent seine Zweifel an der Suizid-Version durchscheinen lassen. Jetzt, direkt gefragt, ob er an die Selbstmord-Version glaube, formulierte er anders:

„Auch für mich war ein Suizid zunächst unvorstellbar. … Der magere Informationsfluss und gerade die voreilige ‚Schuldzuweisung‘ der Senatorin noch vor Abschluss der Ermittlungen haben sehr viel Raum für Spekulationen gelassen. Ich habe deshalb auch Verständnis dafür, dass es viele Menschen gibt, die der offiziellen Version nicht glauben wollen. Dennoch, nach allem, was ich inzwischen erfahren habe, gerade aus dem familiären privaten Umfeld, denke ich heute – trotz vieler offener Fragen – ein wenig anders über diese schreckliche Tragödie. [ … ] Wie soll man auch die Motive für einen Suizid nachvollziehen? [ … ] Auch kenne ich einige Leute bei der Berliner Polizei. Kirsten Heisig war dort sehr beliebt. Wir können absolut sicher sein, dass gerade die Berliner Polizei ihre Arbeit hervorragend getan hat.“

Februar 2011, Die Polizei (Fachzeitschrift)
„…eines nicht natürlichen Todes gestorben…“
Werner Sohn von der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden beginnt einen Artikel – eine Replik auf Christian Pfeiffers Attacke auf Kirsten Heisig (Cicero, Sept. 2010, s.o.) – mit den Worten: „Das Buch der im Juni 2010 eines nicht natürlichen Todes gestorbenen Jugendrichterin Heisig…“ (Kirsten Heisigs „falsche Botschaft“. In: Die Polizei. Fachzeitschrift für die öffentliche Sicherheit, Heft 2/2011, S. 57-61).
Die etwas ungelenke, offenbar aber sorgfältig abgewogene Formulierung liest sich, als sei sie einer durch das amtliche Verdikt geknebelten Skepsis des Autors gegenüber der Suizid-These geschuldet.
8. März 2011, Der Tagesspiegel (Berlin)
Kerstin Decker: Mauer aus Glas„Alle glaubten an einen Racheakt“
(aber keiner wagte dies öffentlich auch nur anzudeuten, geschweige denn, die nach der amtlichen Feststellung eines Suizids verhängte Nachrichtensperre auch nur zu benennen, geschweige denn ihre Aufhebung zu fordern – außer Gerhard Wisnewski)Kerstin Decker, Philosophin, Schriftstellerin und eine der „Kulturjournalistinnen des Jahres 2010“, schreibt:„Als sie [Heisig] plötzlich im letzten Sommer unauffindbar war und alle — ja, sagen wir ruhig ‚alle‘ — an einen Racheakt derer glaubten, denen sie so unbequem war…“Wer aber sind die, denen sie „unbequem“ war? Cui bono?Vgl. dazu Güner Balci am 09.03.2011, Süddeutsche Zeitung, s.u.: „Als sie [Heisig] verschwunden war, dachte ich: Die tut sich was an. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass Jugendliche sich an ihr rächen wollten oder so.“
9. März 2011
Im ersten Programm ARD, 22:45-23:30 h,
lief der Film von Güner Balci und Nicola Graef,
„Tod einer Richterin. Auf den Spuren von Kirsten Heisig“.
Die ARD gab das Manuskript zum Film mit der Transkription sämtlicher Wortbeiträge heraus. Der Film wurde danach von mehreren ARD-Sendern ausgestrahlt
und ist seit dem 19. Mai 2011 in der ARD-Mediathek verfügbar. Der am 26. Januar 2011 angekündigte Film wurde am 27. Februar 2011 im ARD-Hauptstadtstudio vorab für Journalisten gezeigt und vor der Ausstrahlung in mehreren Zeitungen besprochen.Zweifler an der Suizid-These unerwünschtDas Konzept des Films vermeidet eine Problematisierung des Todesfalls und setzt den Suizid als erwiesen voraus. Der Journalist Ronald Gläser, der die Pressevorführung besuchte, zitiert die dort anwesende Leiterin der Redaktion „Menschen hautnah“ beim WDR, Ulrike Schweitzer, die, angesprochen auf die Suizid-These, sagte: „Es war von der Redaktion her wichtig, dass niemand Zweifel äußert.“ (Junge Freiheit, 4. März 2011, S. 19). Da stellt sich die Frage, ob dies ein Grund war, weshalb einige Personen in dem Film nicht mitwirkten: etwa der Ehemann Kirsten Heisigs, ihre beiden Töchter, der Jugendrichter Stephan Kuperion, dem sie in ihrem Buch (S. 204) als „Freund [der] mir in schwierigsten Zeiten beigestanden“ habe, dankt, oder der Initiator und Lektor ihres Buches, Stephan Meyer, der zuletzt eng mit ihr zusammengearbeitet und an ihrer Stelle den postum verliehenen Orden Bul le Mérite entgegengenommen hat.Polizei verweigert nach wie vor Auskunft
(vgl. 15. Sept. 2010: „Akteneinsicht? In diesem Fall gewiss nicht!“)In mehreren Berichten über den Film wird erwähnt, dass die Behörden auch diesen Autorinnen, die die amtliche Suizid-These als „zu 100 Prozent sicher“ voraussetzen, mit grosser Vorsicht begegnen:
„Erstaunt bis empört kritisierten sie [die Autorinnen] die Berliner Polizei. Trotz zahlreicher Interviewanfragen über Monate hinweg habe die Polizei abgeblockt und Terminschwierigkeiten vorgeschoben.“
(dpa-Meldung vom 28. Feb. 2011, gedruckt z.B. im Hauptstadtportal www.berlin.de)„Wir haben über Suizid gesprochen, über Tabletten nehmen…“
„… Im Nachgang war sie suizidal, aber im Nachgang ist jeder schlauer.“

Dieser Satz, der Schlusssatz des Films, sozusagen sein Fazit, kommt aus dem Munde von Andreas Müller, einem befreundeten Richterkollegen von Kirsten Heisig. Müller hatte sich vorher mehrmals in Zeitungen zum Fall Heisig geäußert, dies aber nie erwähnt. War diese neue „Erinnerung“ möglicherweise das Ergebnis eines langen Ringens um eine Reduktion kognitiver Dissonanz (Leon Festinger) ? In einem früheren Interview, in dem auch Persönliches angesprochen wurde („uns war sofort klar, wir sind seelenverwandt“), war von einer Suizidalität Kirsten Heisigs auch nicht andeutungsweise die Rede. (Die Welt, 30.12.2010: Härte hilft)

Ein ähnlicher psychischer Prozess könnte den neuen „Erinnerungen“ der Filmautorin Güner Balci zugrunde liegen, die sie ebenfalls erst mit grosser Verzögerung in einem Interview der Öffentlichkeit bekannt gab.

Filmautorin Güner Balci über die Person Kirsten Heisig

Güner Balci tritt selbst in dem Film nicht auf. Sie äußerte sich aber über die eigenen Eindrücke, die sie aus Begegnungen mit Kirsten Heisig bekommen hat, in einem Interview, das am gleichen Tag veröffentlicht wurde:

————————————————

9. März 2011, Süddeutsche Zeitung
„Die tut sich was an“
Auszüge:
[ … ]
sueddeutsche.de: Wie haben Sie Kirsten Heisig kennengelernt?
Güner Balci: Es war im Winter und sie trug offene Sommerschuhe, obwohl es richtig kalt war. So, als ob sie sich einfach irgendwie angezogen hätte, ohne zu wissen, was sie macht. Ich hatte vorher schon viel über sie gelesen und war erstaunt, dass das gar nicht die taffe Frau war, die ich mir vorgestellt hatte. Sie wirkte auf mich eher unsicher. Erst in der Recherche für den Film habe ich erfahren, dass das in der Phase nach ihrem ersten Selbstmordversuch war. [Die Quelle dafür ist bisher nirgendwo genannt]

sueddeutsche.de: Haben Sie sie denn später anders erlebt?
Balci: Kirsten Heisig war immer sehr adrett und sehr kontrolliert. Ich fand sie immer unnahbar. Man merkt ja, wenn jemand nicht nur zurückhaltend ist, sondern die Distanz möchte. Und dieses traurige Gesicht: Sie war ja sehr erfolgreich, aber sie sah nie richtig glücklich aus. Wenn andere erzählen, dass sie oft fröhlich war – das habe ich auch gesehen, aber abgenommen habe ich es ihr nicht.

sueddeutsche.de: Die Menschen, die im Film von ihr erzählen, sind vor allem Kollegen. Angehörige, richtige Freunde kommen nicht zu Wort.
Balci: Ich hätte mir sehr gewünscht, einen Menschen zu treffen, der Kirsten Heisig nahestand. Für die Familie war es zu heftig, dass wir einen Film über sie gemacht haben – über jemanden, der gerade ein frisches Grab bekommen hat. Da kamen wir nicht weiter, es war wie eine Mauer. Und ich glaube, auch sonst waren da keine engen Vertrauten, das blieb alles an der Oberfläche. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass sie ganz schön einsam ist. Wir haben dann alles durchrecherchiert und niemanden gefunden. Ich glaube, sie hatte gar keine Freunde.

sueddeutsche.de: Erinnern Sie sich an Ihre letzte Begegnung?
Balci: Es war einen Monat vor ihrem Tod. Ich war total geschockt, weil sie mich umarmt hat. Das hätte ich nie von ihr gedacht. Sie hatte gehört, dass ich Mutter geworden bin. Als sie mich umarmte, waren da nur Haut und Knochen, eine verschwindend geringe Frau.

sueddeutsche.de: An einem Montagmorgen kam sie nicht zum Dienst, vier Tage lang suchte die Polizei nach ihr.
Balci: Als sie verschwunden war, dachte ich: Die tut sich was an. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass Jugendliche sich an ihr rächen wollten oder so.

sueddeutsche.de: Die Gerüchte über ein Fremdverschulden sind nie völlig verstummt, auch nicht, nachdem ihr Obduktionsbericht freigegeben wurde. Warum?
Balci: Es ist die Tatsache, dass jemand, der so auf dem Höhepunkt ist, so im Mittelpunkt steht, sich einfach das Leben nimmt. Wenn die Leute das an sich ranlassen würden, müssten sie sich selbst fragen, wie weit es bei ihnen gehen könnte.
Die Menschen wollen außerdem ihre Phantasie spielen lassen, sie wollen eine richtige Geschichte. Ich kenne aber das Milieu zu gut und weiß, dass schon einiges passieren muss, bis sich Jugendliche dort dazu entschließen, jemanden planmäßig umzubringen. Die hätten sich sofort verraten.
[ … ]

Anmerkung zum letzten Absatz: Jugendliche wie der im Film befragte 16-jährige Gibran („Wir haben sie gehasst. Sie wurde richtig gehasst. Sie war für uns schlimmer als der Teufel“) wären gewiss nicht in der Lage, einen professionellen, perfekt als Suizid getarnten Mord auszuführen. Kam Balci ein anderes Motiv als das der Rache gar nicht in den Sinn?

1. April 2011, Süddeutsche Zeitung (dpa)
Bayern übernimmt „Neuköllner Modell“.Merk will raschere Strafen für JugendlicheNach einer Probephase in Bamberg wird ab 1. April 2011 das beschleunigte Jugendstrafverfahren „auf die Staatsanwaltschaften Ansbach, Ingolstadt, München II und Würzburg ausgeweitet.“Vgl. dazu den Bericht vom 22. Dezember 2010 aus Berlin, s.o.:
„Langsam fällt das System zurück in den alten Trott. Die Antreiberin ist tot.“
10. April 2011, Die Welt
Anwendung des „Neuköllner Modells“? „Man drückt sich.“„Die Nationalität der Täter sollte erfasst werden.“
Interview mit Klaus Jansen, dem Chef des Bundes Deutscher KriminalbeamterJansen: „Wir haben nun alle Justizministerien der Länder angeschrieben, weil wir wissen wollten: Wie häufig wird das genutzt? Wir haben nur sehr spärliche und hinhaltende Rückmeldungen bekommen. Man drückt sich.Die Quoten des vereinfachten Verfahrens liegen fast nirgendwo über fünf Prozent. Wir sagen: Wir hätten die Zahlen gerne mindestens im zweistelligen Bereich – und zwar bundesweit.“
29. April 2011, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Regina Mönch: Eben mal einen Tritt vor den KopfRegina Mönch, eine Mitunterzeichnerin der Traueranzeige für Heisig in der FAZ (s. 10. Juli 2010), schrieb in einem Bericht über einen aktuellen skandalträchtigen Fall von Täterschonung durch die Berliner Justiz folgende denkwürdige Sätze:
„Beschleunigt werden immer noch nur die wenigsten Verfahren, drei bis vier Prozent. Ist das so, weil alle anderen Jugendstrafverfahren, es sind Tausende, dies gar nicht zulassen? Oder blockiert hier ein schwerfälliger Apparat eine Reform, die noch von der in höheren Polizei- und Justizkreisen so ungeliebten Richterin Kirsten Heisig angeschoben wurde? Vielleicht war das Ende der Ungeduld, die sie für viele Kollegen symbolisierte, mit ihrem tragischen Tod schon erreicht.“Klingen da Zweifel an, Justiz und Polizei bzw. ihre weisungsgebundenen Organe Staatsanwaltschaft und Mordkommission könnten nicht allzu motiviert gewesen sein, den Todesfall Heisig aufzuklären?
3. Mai 2011, Mitteldeutsche Zeitung
[TV-Richterin] Barbara Salesch feiert ihre 2’000. Sendung
von Tatjana SchäferTV-Richterin Barbara Salesch:
Kirsten Heisig war „leider zu sehr auf sich allein gestellt“Bewunderung für Jugendrichterin Heisig
„Obwohl die frühere Richterin bereits seit zwölf Jahren nicht mehr im Gericht aktiv ist, verfolgt sie die aktuelle Diskussion über eine härtere Bestrafung jugendlicher Gewalttäter interessiert. ‚Man kann durchaus über eine weitere Verhängung von Arresten diskutieren. Aber eigentlich gibt es bereits genug Sanktionsmöglichkeiten. Sie müssten nur schneller angewendet werden können, wie es die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig versucht hat‘, gibt Salesch zu bedenken. Von Heisig, die im Juli 2010 Selbstmord beging, ist sie beeindruckt. ‚Eine faszinierende Persönlichkeit, die leider zu sehr auf sich allein gestellt war‘, sagt die Juristin.“
28. Juni 2011: Jahrestag des Todes von Kirsten HeisigDer Jahrestag war Anlass für eine Reihe von Artikeln.

Die größte Verbreitung fand, wie meist, ein dpa-Artikel (von Jutta Schütz), der ganz, gekürzt oder erweitert in zahlreichen Presseorganen abgedruckt wurde, z.B. unter dem Titel Die Idee von Richterin Heisig lebt weiter in der Berliner Zeitung vom 27. Juni 2011. Die Umstände ihres Todes, die offenen Fragen zu den Ermittlungen wurden nicht thematisiert. Einem zweiten Artikel dort, am Folgetag, Was bleibt von Sabine Deckwerth, in dem ebenfalls nur lapidar steht, Heisig habe „sich erhängt“, wurde – vermutlich als pauschale Antwort an Leser, die gegen die nach wie vor praktizierte Aussparung der offenen Fragen zum Tod der Kirsten Heisig protestiert haben – ein eingerahmtes Textfeld angefügt, das den Titel trägt:

Gerüchte um ihren Tod.

Nach der Wiederholung der Behauptung, Heisig habe „sich erhängt“, heißt es dort:

„Über ihren Tod gab es wilde Spekulationen. Heisig war als Richterin für den Problembezirk Neukölln zuständig, manche nannten sie ‚Richterin Gnadenlos‘. Befürchtungen wurden laut, dass sie ermordet wurde.

Per Gericht wurde die Staatsanwaltschaft zur Veröffentlichung des Obduktionsberichts gezwungen. Dieser schloss ein Fremdverschulden eindeutig aus.“

(Anm.: 1. „Das Gericht“ musste bemüht werden, weil tatsächlich alle Medien die Nachrichtensperre zum Fall stillschweigend hinnahm. Ein einzelner unabhängiger Journalist, Gerhard Wisnewski, klagte und musste bis zur obersten Instanz gehen. 2. Das Ergebnis war dennoch nicht eine Offenlegung des Obduktionsberichts, sondern ein Bericht der Generalstaatsanwaltschaft über diesen Bericht — siehe oben: 19. Nov. 2010). Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister von Neukölln, der Heisig aus jahrelanger enger Zusammenarbeit gut kannte (siehe oben: 15., 23. Sept. 2010), veröffentlichte auf seiner Homepage einen Gedenkartikel: „Sie fühlte sich manchmal recht einsam“, der etwas modifiziert in einigen Blättern nachgedruckt wurde. Er wäre in seiner Ambivalenz sorgfältig zu analysieren. Eine Passage sei hier zitiert:

„Um ihren Tod ranken sich bis heute noch wilde Spekulationen. Selbst meine ersten Gedanken gingen in die Richtung eines Fremdverschuldens. Hatte sie sich doch immer wieder mit bekannten Großfamilien angelegt. Aber ich denke, der Suizid wird inzwischen nicht mehr wirklich in Zweifel gezogen.

Natürlich bleiben Fragen. Wieso laufen Hunderte von Polizeibeamten mehrfach an ihr vorbei, obwohl sie doch so dicht bei ihrem Auto am Waldesrand zu finden gewesen wäre? Wieso konnten speziell ausgebildete Hunde sie mehrere Tage lang nicht wahrnehmen? Ihr Tod wird immer mit einem gehörigen Schuss Mystik verbunden bleiben.“

Dann eine Spitze gegen Heisigs Kollegen und speziell die Justizsenatorin:

„…habe ich Kullertränen nach ihrem Ableben als scheinheilig empfunden.“

Und erneut der Hinweis auf das Milieu eines Teils ihrer Klientel:

„…die besten und teuersten Anwälte der Stadt als Vertreter der angeblich völlig verarmten Familie.“Buschkowsky schloss seinen Beitrag mit dem Satz: „Irgendwann sollte man dieser außergewöhnlichen Person ein kleines Denkmal setzen. Und sei es nur das Namensschild für einen Platz oder eine Straße.“

Die Justizsenatorin Gisela von der Aue, die den Fall Heisig am liebsten als erledigt betrachtet sehen will (siehe oben: 22. Dez. 2010), griff Buschkowskys etwas ungeschickte Wortwahl für ihre Ablehnung des Vorschlags auf: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frau Heisig für sich ein Denkmal [sic!] gewünscht hätte…“ (zitiert in: Tagesspiegel, 5. Juli 2011)In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 6. Juli 2011 geht Regina Mönch auf dieses Thema ein und ruft nebenbei oft Vergessenes ins Gedächtnis: „Berlins Justizsenatorin Gisela von der Aue, die Heisig zu Lebzeiten als Störenfriedin empfand und auch so behandelte, reagierte sogleich und wie erwartet mit einer verschwurbelten Stellungnahme…“ Es gäbe aber Menschen, die Heisigs Andenken durchaus sichtbar bewahren wollten, gegen „jene Welt der Ämterbürokraten und Schönredner, die mit ihrer Rechenkunst glauben machen wollen, die Lage habe sich beruhigt.“ Sie regt deshalb an (wie auch Monika Maron, die im Tagesspiegel vom 3. Juli 2011 zitiert wird), um „den falschen Frieden ihrer [Heisigs] Feinde nachhaltiger zu stören“, dass „man sich einmal im Jahr zu einem Symposion zusammenfände. Dort wäre über Heisig-Themen zu streiten, etwa über die Ursachen für immer brutalere Übergriffe im öffentlichen Raum, über borniertes Ressortdenken, das die Rettung gefährdeter Jugendlicher verhindert, oder den ausgeprägten Deutschenhass junger Migranten, der im schlimmsten Fall das Leben willkürlich ausgewählter Opfer gefährdet.“Wenn ausnahmsweise in einem der Artikel die Frage der Umstände von Heisigs Tod angesprochen wird, steht dies nach wie vor unter dem Bann – dem von den Medien erstaunlich willfährig akzeptierten Bann -, der mit der ersten behördlichen Mitteilung, dass Heisig vermisst werde, verfügt wurde: es sei „keine Straftat“ zu erwarten. Die Berichterstattung während der fünftägigen Suche nach der Vermissten stimmte das Publikum auf „Suizid“ ein; der wurde dann auch amtlich bestätigt und, nachdem die Justizsenatorin die Presse nachdrücklich an Pietätspflichten erinnert hatte, weder angezweifelt noch nach Motiven befragt.

Dennoch zeigt sich sogar in den publizierten Äußerungen von Leuten, die Heisig gut kannten, gelegentlich, dass sie die offizielle Suizidthese nicht wirklich für wahr halten. So z.B. in der oben zitierten Passage aus dem Gedenkartikel von Buschkowsky, der in einer anderen Version (Berliner Morgenpost, 26. Juni 2011) den Todesfall Heisig wegen seiner politischen Dimension und wohl nicht mehr möglichen Aufklärbarkeit mit den Todesfällen John F. Kennedy und Uwe Barschel assoziiert. Auch Arnold Mengelkoch, als Migrationsbeauftragter von Neukölln einst enger Mitarbeiter von Heisig, kann „auch heute noch nur schwer akzeptieren, dass [sie] freiwillig aus dem Leben schied. Wie so viele hat Mengelkoch bei der Nachricht von ihrem Verschwinden zunächst an ein Verbrechen gedacht. Nur zu gut kennt er die Milieus, in denen sich Kirsten Heisig bewegte: vom kriminellen Familienclan bis zu den Kids, die von ihren drogensüchtigen Eltern weder Liebe noch Werte mit auf den Weg bekommen. [ … ] Außerdem kannte Heisig die mafiösen Strukturen in Neukölln und benannte sie auch in der Öffentlichkeit. Ein Mord wäre also nicht völlig abwegig gewesen. Aber Selbstmord? Bei einer Frau, die als das reine Energiebündel galt?“ (Tagesspiegel, 3. Juli 2011). Dennoch: Mengelkoch sagt nicht, was ihn von seinen Vermutungen abgebracht hat und ob er jetzt von der Suizidthese überzeugt ist.

Auch Werner Becker deutet in einem Beitrag, in der Heisig nur am Rande erwähnt wird, seine Skepsis gegenüber der offiziellen Suizidthese nur vorsichtig an, wenn er formuliert, Heisig habe einen „mysteriösen Tod“ gehabt, sei vor einem Jahr „tot aufgefunden worden“. (Junge Freiheit, 11. Juli 2011, S. 1)

Auf der Netzseite der von René Stadtkewitz gegründeten Partei DIE FREIHEIT erschien am 3. Juli 2011 der Beitrag
Kirsten Heisig: Ihr Mut ist uns Verpflichtung. Darin:
„Bis kurz vor ihrem Selbstmord hatte er [Stadtkewitz] mit Kirsten Heisig in engem Kontakt gestanden. Die Richterin hatte erwogen, nach dem Erscheinen ihres Buches Das Ende der Geduld. Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter für DIE FREIHEIT als Spitzenkandidatin in Berlin anzutreten.
Von der Berliner Politik wurde die mutige Richterin an ihrem Todestag nicht gewürdigt.“ (Hervorhebung im Original)

12. Juli 2011, Partei DIE FREIHEIT, Netzseite
465 Verfahren gegen jugendliche Drogensüchtige – aber kaum Verurteilungen„Zwischen dem 1. Dezember 2010 und Ende Mai 2011 wurden wegen Drogendelikten insgesamt 465 Verfahren gegen Jugendliche und 49 gegen Kinder unter 14 Jahren eingeleitet. Das teilte Justizsenatorin von der Aue auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten René Stadtkewitz, 46, mit. Allerdings wurden nur sieben der Jugendlichen verurteilt. In nur sechs Verfahren wurde die Durchführung nach dem Kirsten-Heisig-Modell beantragt. [Hervorh. Ref.] Überhaupt führten nur 23 der 465 Verfahren zu einer öffentlichen Anklage vor einem Jugendrichter.
Immer wieder sind Polizei und Justiz machtlos, wenn Straftäter sich als Kinder ausgeben, um so einer strafrechtlichen Verfolgung zu entgehen. Bei keinem der 49 Verfahren, die gegen Kinder [ein]geleitet wurden, konnte ein Arzt das wirkliche biologische Alter feststellen.“
23. August 2011, Berliner Morgenpost
Eine Jugend hinter Gittern, von Jens AnkerJugendgewalt „rückläufig … stark rückläufig … noch stärker rückläufig“ – seit 2009.Um Kirsten Heisig und die von ihr aufgeworfenen Probleme ist es still geworden. Aber anlässlich spektakulärer Fälle von Jugendgewalt in Berlin bringen die lokalen Blätter natürlich immer wieder Berichte, in denen dann, wie hier, die „verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig“ am Rande auch erwähnt wird. Wenn im Artikel lang und breit ausgeführt wird, dass die Jugendgewalt seit 2009 rückläufig sei, kann sich jeder denken, was von dem Ende Juli 2010 erschienenen Alarmruf Kirsten Heisigs zu halten ist. Diese sanfte und gerade deswegen wirksame Diffamierung begann, nach einer „Pietätsfrist“ wegen des tragischen Todes, im September 2010 (siehe oben) mit einem Artikel des in allen Medien präsenten Kriminologen Christian Pfeiffer in der Zeitschrift Cicero, gestützt auf diverse Statistiken. Den Tenor dieses Artikels, zu dem gehört, dass der „Migrationshintergrund“ von Tätern außer Acht gelassen oder bagatellisiert wird, findet man in zahlreichen seither erschienenen Artikeln in allen Berliner Zeitungen. Im obigen Artikel liest sich das so:“Es sind diese [spektakulären] Fälle von Jugendkriminalität, die die Menschen in Berlin verunsichern. Und wieder Angst machen. Kann man überhaupt noch am Abend oder nachts U- und S-Bahn fahren? Ist das nicht viel zu gefährlich geworden? Immer brutaler, immer rücksichtsloser gingen die jungen Straftäter vor, heißt es. Polizei und Justiz seien im Kampf gegen Jugendkriminalität machtlos, und immer weniger in der Lage, die innere Sicherheit auf Berlins Straßen und in den U- oder S-Bahnen zu gewährleisten. Ist das soziale Gefüge in der Stadt also in Gefahr?Susanne Bauer kann das so nicht bestätigen. Die Präventionsbeauftragte der Berliner Polizei breitet in ihrem Büro am Flughafen Tempelhof mehrere Tabellen vor sich aus. „Die Zahl der Straftaten geht seit 2009 zum Teil stark zurück“, sagt sie. „Auch die Zahl der Tatverdächtigen ist rückläufig.“ Aber werden die jugendlichen Straftäter nicht immer brutaler? … „Auch das geben die Zahlen nicht her“, sagt Susanne Bauer. … Auch die Jugendgruppengewalt ist in Berlin rückläufig. … Noch stärker rückläufig – um 23,5 Prozent auf 1618 Fälle – war die Anzahl von Raubdelikten.
[ … ]Susanne Bauer hat im Lauf der Jahre eine weitere Beobachtung gemacht: Sind die Täter erst Anfang 20 und haben eine Freundin, hören die allermeisten mit den Straftaten auf.“Diese Mentalität, die sich in einer Strategie des Zuwartens mit dem Motto „Milde zahlt sich aus“ ausprägt und erst bei sogenannten Intensivtätern, „nachdem nichts anderes geholfen hat“, empfindlichere Gefängnisstrafen verhängt, scheint noch immer vorzuherrschen (siehe Kritik des Kriminalisten Werner Sohn an Pfeiffer, oben, Sept. 2010).
24. August 2011
Kirsten Heisig wäre heute 50 Jahre alt geworden.Dieser Tag wurde in den Berliner Medien nicht zum Anlass genommen, an Kirsten Heisigs Wirken zu erinnern oder eine (Zwischen-)Bilanz zu den Ergebnissen des mit ihrem Namen verbundenen „Neuköllner Modells“ zu ziehen. Wie schon bei dem Vorschlag, ein Kondolenzbuch für sie auszulegen (siehe oben, 6. Juli 2010), blieb der Abgeordnete René Stadtkewitz auch diesmal der Einzige, der ein öffentliches Gedenken an Kirsten Heisig für geboten hielt.Auf der Netzseite der Partei DIE FREIHEIT erschien folgende Mitteilung: Stadtkewitz: „Wir dürfen Kirsten Heisig nicht vergessen.“
„Heute wäre Berlins bekannteste Jugendrichterin Kirsten Heisig 50 Jahre alt geworden. Die Mitglieder der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT werden am Amtsgericht Tiergarten einen Kranz niederlegen.‚Wenn wir Kirsten Heisig nicht gedenken, ist sie schon vergessen‘, stellte René Stadtkewitz, Vorsitzender der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT fest. ‚Diese mutige Frau hätte es verdient, dass Berlin sich ihrer erinnert. Aber der Regierende Bürgermeister ignoriert ihre Verdienste, weil sie seiner Politik der Kuschel-Justiz widersprechen.‘Kirsten Heisig sollte als Spitzenkandidatin für DIE FREIHEIT ins Abgeordnetenhaus Berlin einziehen. Sie brachte sich aber im Juli 2010 um. Das von ihr initiierte Kirsten-Heisig-Modell zur schnelleren Verurteilung von jugendlichen Straftätern stellt einen der zentralen Wahlkampfpunkte der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT dar.“In einem bei http://www.youtube.com aufrufbaren Video sagt Stadtkewitz, dass man die Kranzniederlegung im Foyer des Gerichtsgebäudes untersagt habe, sie deshalb auf der Straße vor dem Gebäude erfolgte.

In dem Video ist auch zu sehen, wo Kirsten Heisig beerdigt wurde (was bisher nicht öffentlich bekannt war): auf dem Friedhof Lübars in Berlin-Reinickendorf, Zabel-Krüger-Damm 176-186, in der Grabstätte des Ehepaars Dr. theol. Friedrich Weichert, Pfarrer i.R. (1913-1988) und Elli Weichert, geb. Determann (1908-1989).

3. September 2011, BZ – News aus Berlin
Heisigs Erbe wird leise zerschlagen
Bewahrt das Erbe von Kirsten Heisig!“ Kommentar von Uwe Steinschek
„… Zum Heisig-Prinzip gehörte auch das Team der Jugendgerichtshilfe. Das soll jetzt umstrukturiert, die Kompetenz auf verschiedene Ämter verteilt werden. So weit darf es aber nicht kommen! Weder aus finanziellen noch aus anderen Gründen.“


3. September 2011, Stern-online
Hans Peter Schütz: Wowereits blinder Fleck
„Das Thema Integration ist ein extrem heißes Eisen in Berlin. Und was sagt der amtierende Bürgermeister dazu? Nichts.“
Schütz zum neu erschienenen Buch des ARD-Journalisten Joachim Wagner über die islamische Paralleljustiz: Richter ohne Gesetz. Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat:
„Wagner zitiert die ehemalige Jugendrichterin Kirsten Heisig, einst Staatsanwältin und Richterin in Berliner Problembezirken, bevor sie vor einem guten Jahr im Tegeler Forst an einem Baum aufgehängt gefunden wurde. [!, meine Hervorh.] ‚Mich beschleicht (…) ein ungutes Gefühl‘, hatte Heisig kritisiert, ‚denn das Recht wird aus der Hand gegeben und auf die Straße verlagert oder in ein paralleles System verschoben, in dem dann ein Imam oder andere Vertreter des Korans entscheiden, was zu geschehen hat.‘
[ … ]
[Schäuble und] auch die Kanzlerin haben schon so getönt: ‚Es gilt das Grundgesetz, und nicht die Scharia.‘ Doch das spiegelt eher den Wunsch als die Wirklichkeit, wie Wagner belegt. ‚Die Polizisten wissen alles‘, sagt er im Gespräch mit stern.de. ‚Die Richter, etwa an den Berliner Gerichten, ebenso. Aber die Justiz guckt weg.‘ So offenbar auch die Berliner Senatorin fürs Justizwesen, Gisela von der Aue (SPD). Auf einen Brief Wagners, in dem er um Stellungnahme bat, reagierte sie nicht. Ehrhard Körting, Berliner Innensenator, antwortete immerhin – und verwies auf die Zuständigkeit der Kollegin von der Aue.“

5. September 2011, Der Tagesspiegel (Berlin)

Der Fall des Kronzeugen Buschkowsky

Ein Kommentar von Jost Müller-Neuhof“[ … ]

Deutschland schafft sich nicht ab, obwohl Thilo Sarrazin dies mit seinem Taschenrechner ermittelt zu haben glaubte, Richter sind keine Schwachmaten, obwohl Heinz Buschkowskys Bauchgefühl anderes sagt, der Rechtsstaat ist nicht gefährdet, und es entsteht keine islamische Paralleljustiz [Joachim Wagner], wenn in einzelnen Verfahren Akteure auftauchen, die Zeugen beeinflussen.

Deutsche und Nichtdeutsche leben gut miteinander, die Justiz funktioniert auch mit [islamischen] Friedensrichtern und ohne Kirsten Heisig. Jemand muss es Buschkowsky sagen. Bei Sarrazin ist es zu spät.“

15. November 2011

WDR – Politikum – Das Meinungsmagazin

Was bleibt vom Neuköllner Modell? – Das Erbe der Richterin Heisig in der Politikum-Wiedervorlage„Mittlerweile gehen auch die Staatsanwälte in Norderstedt und Bamberg nach dem Berliner Muster vor. Allerdings vermisst Falko Lieke, der CDU-Jugendstadtrat von Berlin-Neukölln, in seiner eigenen Stadt den Heisig-Effekt:

Es darf nicht einschlafen, unsere Richterschaft muss sich diesem Thema mehr zuwenden, dieses Engagement, diese Power, die Frau Heisig reingebracht hat, war eine sehr gute Initialzündung, die wir auch nicht versanden lassen wollen.

22. November 2011, Der Tagesspiegel (Berlin)

Ende der rot-roten Ära in Berlin, S. 2

Wie es mit den scheidenden Senatoren weiter geht…“[ … ]

GISELA VON DER AUE

Wer ihren Namen bei Google eingibt, bekommt drei Suchvorschläge: SPD, Berlin und Kirsten Heisig. Der Tod der streitbaren – und mit von der Aue streitenden – Richterin im Juni 2010 hatte die 62-jährige Justizsenatorin zuletzt etwas in Bedrängnis gebracht.“

So? Inwiefern? Der Autor belässt es bei der Andeutung und schließt mit dem Satz ab:

„Aber Ärger war von der Aue von ihrem ersten Amtstag an gewöhnt… „

10. Mai 2012, Pressemitteilung des WDR:

[Deutscher] CIVIS-Fernsehpreis 2012 [der Sparte ‚Information‘] für die WDR-Dokumentation Menschen hautnah: Tod einer Richterin – Auf den Spuren von Kirsten Heisig.Zu diesem Film siehe oben, 9. März 2011. Zitate:“Es war von der Redaktion her wichtig, dass niemand Zweifel [an der Suizid-These] äußert.““Erstaunt bis empört kritisierten sie [die Autorinnen] die Berliner Polizei. Trotz zahlreicher Interviewanfragen über Monate hinweg habe die Polizei abgeblockt und Terminschwierigkeiten vorgeschoben.“Im Begleittext fehlt jeder Hinweis auf diese massiven Beschränkungen, unter denen der Film entstand. Stattdessen wird die offizielle Darstellung wiederholt, die auch die Medien von Anfang an ohne kritische Nachfrage — kolportierten:

„Plötzlich war sie verschwunden, von Entführung und Mord wurde gemunkelt. Als man ihre Leiche fand, lautete das Obduktionsergebnis: Eindeutig Suizid.“

26. Juli 2012, Frankfurter Allgemeine Zeitung:

Bushido und seine Freunde

von Mechthild Küpper, Berlin“Das Praktikum des Rappers Bushido im Büro des Baden-Württemberger Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten (CDU) hat den Blick auf ein besonderes Milieu gelenkt: das der türkisch-kurdisch-libanesischen Clans. Mit dem unter Jugendlichen berühmten Bushido zeigen sich die Politiker gerne, ob von Stetten, Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) oder Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Mit den Halbwelt-Typen aus seinem Bekanntenkreis würden dieselben Politiker jedoch nicht gerne posieren.

[ … ]

Raub, Drogen, Waffen, Zuhälterei: Wer aber unbedacht in flamboyanten Geschichten Ùber die Burschen aus den ‚arabischen Clans‘ schwelgt, erlebt, dass sie gute Anwälte kennen und bezahlen können. Die Mitarbeiter der Ermittlungsbehörden wägen daher jedes Wort, das sie über ‚die Familien‘ sagen. Die Faustregel aus dem wirklichen Leben gilt auch in diesem Milieu: Je einflussreicher einer ist, desto weniger Straftaten sind ihm nachzuweisen.

[ … ]

Etwa zwölf dieser Großfamilien sind der Polizei bekannt, einige bemühen sich aktiv um ein besseres Image.

[ … ]“Der insgesamt ambivalente Artikel schließt mit einem merkwürdig gewundenen Absatz:“Als die populäre Jugendrichterin Kirsten Heisig vor zwei Jahren vermisst wurde, wurde zunächst vermutet, einer ihrer ‚Kunden‘, ein durchgeknallter Jugendlicher, habe sie entführt. Die Leser ihres Bestsellers ‚Das Ende der Geduld‘ lernen etliche Figuren aus dem kriminellen Neuköllner Milieu kennen. Doch Frau Heisig war nicht entführt worden; sie hatte sich das Leben genommen. Aus bisher ungeklärten Gründen sinkt die Jugendkriminalität, deren Bekämpfung sie sich leidenschaftlich widmete, über den demographischen Trend hinaus. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Jugendabteilung verkleinert, die Zahl der Jugendrichter wurde verringert – sogar die Belegung der Jugendstrafanstalten ging zurück.“Allerdings wurde, als Kirsten Heisig vermisst wurde, allenthalben das Nächstliegende vermutet: dass die Richterin von professionellen Killern jener Clans entführt und ermordet wurde; denn sie hatte nicht nur mit Kleinkriminellen zu tun, sondern störte offenbar massiv eine Szene, in der Kriminalität und öffentliche Reputiertheit eine Symbiose bilden (s. oben 15. Sept. 2010, Zitat Buschkowsky: „Sie kannte auch alle Schliche der bestbezahlten Anwälte der Stadt“). Der Vorschlag, in Richtung ‚arabische Clans‘ zu ermitteln, konnte obendrein aus Gründen unserer kläglichen Staatsraison nicht laut werden. Das konnte und kann man aber nur außerhalb der etablierten Medien lesen, in Blogs und Internetforen. Jeder wusste, wie gefährdet Heisig war. Polizei, Politik (voran die Justizsenatorin) und Behörden verkündeten jedoch so eindringlich wie stereotyp und kurz angebunden: „Wir haben keinen Hinweis auf ein Verbrechen.“ Und genau dies verkündete auch unisono (die wenigen Ausnahmen sind hier dokumentiert) die Presse; bald auch das Ergebnis, auf die dies von Beginn an hinauslief: Suizid. Die totale Nachrichtensperre akzeptierte die Presse, ohne sie auch nur zu nennen.
Dies alles weiß Küpper, seit 1999 Berlin-Korrespondentin der FAZ, ganz genau – und schreibt trotzdem, ja deshalb, diesen gequält „politisch korrekten“ Schlussabsatz über eine Frau, die „leidenschaftlich“ gegen ein Phantom (steigende Kriminalität) gekämpft und sich dann umgebracht hat.


+++ zuletzt bearbeitet: 11.09.2012 +++
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Gerhard Wisnewski

Am 6. April 2012 wurde die Leiche des Schauspielers Michael Dorn aus der Glienicker Lake bei Berlin gefischt. Dorn und die 2010 ebenfalls durch Erhängen gestorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig hatten einen gemeinsamen Freund. Dorns Leiche war stark verwest, um den Hals trug er ein Seil. Die Hände waren auf dem Rücken gefesselt, enthüllte die Berliner Staatsanwaltschaft jetzt gegenüber Gerhard Wisnewski. Suizid, erklärten die Ermittler.

Man schreibt den 6. April 2012. Gegen 14.15 Uhr sind in der Glienicker Lake bei Berlin zwei Freizeitsportler mit ihrem Kanu unterwegs. Etwa 40 bis 50 Meter vom Ufer entfernt sehen sie plötzlich etwas, das sie zunächst für eine Schildkröte halten: eine runde Form, die aus dem Wasser ragt. Beim Näherkommen stellen sie jedoch fest: Es handelt sich nicht um den Panzer

einer Schildkröte, sondern um das Schädeldach eines im Wasser treibenden Menschen. Es ist der seit dem 10. März 2012 vermisste Schauspieler Michael Dorn (»Gute Zeiten, Schlechte Zeiten«).

Spurlos verschwunden…

Dorn verschwand auf ganz ähnliche Weise wie die 2010 verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig. Am 10. März 2012 wurde er zuletzt gesehen, am 13. März wurde Vermisstenanzeige erstattet. Genau wie bei Heisig wurde sein Auto verlassen aufgefunden, und zwar an der Glienicker Brücke, unweit des späteren Leichenfundorts. Genau wie bei Heisig ergab eine im Umfeld des Autofundorts eingeleitete Suchaktion nichts. Obwohl »das Gebiet rund um die Brücke… mit Spürhunden, Tauchern und Beamten der Wasserschutzpolizei …. weiträumig abgesucht wurde« (bild.de, 25.3.12) und das Wasser hier nur ein bis zwei Meter tief ist, fanden die Beamten nichts.  Auch die Leiche der Jugendrichterin war zunächst nicht gefunden worden, obwohl die Polizei exakt am späteren Fundort suchte. Genau wie die Jugendrichterin wurde auch Dorn erhängt beziehungsweise mit einem Seil um den Hals aufgefunden. Das andere Ende des Seils fand sich an der Glienicker Brücke. In seiner Wohnung entdeckte die Berliner Polizei angeblich einen Abschiedsbrief.

Der verlassene Wagen von Michael Dorn an der Glienicker Brücke im März 2012

Fotos: Riedel

Jede Menge Fragen

Doch genau wie bei Heisig gibt es auch bei diesem Selbstmord einige Fragen. In diesem Fall:

  • Warum hat Dorn sich erhängt, obwohl er mit Schusswaffen vertraut war?
  • Warum waren die Hände der Leiche mit Kabelbindern auf dem Rücken gefesselt?

Wer Zugang zu Schusswaffen hat, wählt normalerweise kaum den quälenden Erhängungstod. Auf der anderen Seite ist ein fingierter Selbstmord durch Erhängen mit anschließendem Fall ins Wasser die ideale Methode, um jemanden aus dem Weg zu räumen ohne Spuren zu hinterlassen. Kugeln und Patronenhülsen gibt es nicht; Fasern, DNS und andere Anhaftungen werden abgewaschen. Eine längere Liegezeit sorgt für weitgehende Verwesung. Das Wichtigste ist aber wohl, dass Dorn und Heisig einen gemeinsamen Bekannten hatten. Was umgekehrt bedeutet, dass im Umfeld dieses Bekannten zwei Menschen in kurzer Zeit auf ganz ähnliche Weise verschwanden und »Selbstmord« begingen. Ein seltsamer Zufall. Oder steckt mehr dahinter? Wenn ja, dann wird jede Heisig-Spur auch zur Dorn-Spur und umgekehrt. Und nachdem der Selbstmord von Frau Heisig im Grunde widerlegt ist, stellt sich nun die Frage nach den wirklichen Todesumständen von Michael Dorn.

Blick ins Innere des Dorn-Wagens

Foto: Riedel

Laut Auskunft der Staatsanwaltschaft Berlin vom 19. September 2012 war Dorns Leiche stark verwest, die Beurteilbarkeit des Leichnams »aufgrund der weit fortgeschrittenen Fäulnisveränderung der inneren Organe stark erschwert«. In der Lunge fand sich ein Lungenödem, am Hals eine Strangmarke mit Knoten, aber »keine Hinweise auf eine stumpfe oder scharfe Gewalteinwirkung durch fremde Hand«. Als Todesursache gilt ein so genanntes »atypisches Erhängen« – »atypisch« wegen der gefesselten Hände auf dem Rücken. Und diese geben denn auch zu denken – genau wie die Frage, warum sich der angebliche Waffennarr Dorn nicht lieber mit einem Kopfschuss das Leben nahm als sich einer komplizierten und quälenden Prozedur an einer Brücke zu unterziehen. Tatsächlich ist eine Fesselung der Hände mit mehreren Kabelbindern auf dem Rücken schwer vorstellbar. Dazu müsste zunächst die Halsschlinge angelegt werden, um dann die Handgelenke hinter dem Rücken aneinander zu legen und blind mit den Kabelbindern zu hantieren. Dabei müsste ein Kabelbinder um die Handgelenke gelegt, das eine Ende in die kleine Öse am anderen Ende eingeführt und der Kabelbinder anschließend festgezurrt werden. Die weiteren Kabelbinder müssten dann auf dieselbe Weise eingefädelt und festgezurrt werden – und zwar blind und mit bereits gefesselten Händen. Etwas einfacher wäre die Sache vielleicht mit einem Doppelkopfkabelbinder, mit dem sich zwei Schlaufen für die Handgelenke bilden lassen. Allerdings ist im Obduktionsbericht explizit von »Kabelbindern« im Plural die Rede.

Fesseln sind immer verdächtig

»Finden sich an der Leiche Fesselungen, so ist dies zunächst immer verdächtig auf eine Fremdeinwirkung«, schreiben die Gerichtsmediziner Brinkmann und Madea in ihrem Handbuch gerichtliche Medizin.  Fesselungen werden demnach »sowohl beim Homizid als auch beim Suizid und Unfall (zum Beispiel spielende Kinder, autoerotische Betätigung) beobachtet«. Tatsächlich gibt es auch Erhängungs-Selbstmorde mit auf dem Rücken gefesselten Händen, wobei die Selbstmörder offenbar große Mühen darauf verwenden, die Hände unbeweglich zu machen, um sich später nicht mehr selbst retten zu können. Inwieweit dabei auch die in dieser Situation schwierig zu handhabenden Kabelbinder benutzt werden, ist fraglich. Sicher dagegen ist, dass Kabelbinder bei Polizei, Sicherheitsbehörden und Sondereinsatzkommandos zum täglichen Handwerkszeug gehören, um Personen schnell, unkompliziert und sicher zu fesseln (»Plastikfesseln«).

Wie geht es nun im Fall Dorn weiter? Gar nicht: Angeblich hatte Dorn vor seinem Verschwinden Probleme, die für einen Suizid sprechen. Der von der Berliner Polizei gefundene Abschiedsbrief gilt als echt, laut Obduktion steht ein »suizidales Geschehen … im Vordergrund.« Eine hundertprozentige Sicherheit besteht damit allerdings nicht.

Weitere Informationen:

www.kirsten-heisig.info/

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Bananenstaat Deutschland: Vor 2 Jahren wurde Kirsten Heisig ermordet

Gerhard Wisnewski

Vor 2 Jahren, am 28. Juni 2010, verschwand die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Fünf Tage später, am 3. Juli 2010, wurde sie tot aufgefunden. Selbstmord, behaupteten die Behörden. Doch von Anfang an gab es Ungereimtheiten in dem Fall: Es gab keinen Abschiedsbrief, Berichte über eine angeblich letzte SMS mussten zurückgezogen werden. Trotz eindeutiger Hinweise auf einen Mord wird die Sache nicht weiterverfolgt. Gerhard Wisnewski blickt zurück …

Montag, der 28. Juni 2010, muss für die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ein besonderer Tag gewesen sein. Am Tag zuvor hat Deutschland bei der Fussball-WM 4:1 gegen England gewonnen; sie ist ein glühender Fußballfan. Am Montagvormittag erscheint sie laut Berliner Kurier wie immer zur Arbeit im Amtsgericht Tiergarten. Außerdem liefert sie an diesem Montag bei ihrem Verlag die letzten Korrekturen für ihr Buch Das Ende der Geduld – konsequent gegen jugendliche Gewalttäter

ab. Sie fiebert der Veröffentlichung entgegen; Berichten zufolge hat sie sich »diebisch« darauf gefreut. Konsequent wirft die Richterin denn auch die PR-Maschine an. Um 13.48 Uhr akzeptiert sie per SMS die Einladung zu einer Talkshow: »Alles klar und schöne Ferien«, simst sie an Stern TV, »liebe Grüße KH«. Zwei Tage vor ihrem Verschwinden hat sie einen Termin mit dem B.Z.-Reporter Ole Krüger ausgemacht: »Tschüss, Herr Krüger, wir sehen uns dann in zehn Tagen.« Das wäre dann der 6. Juli 2010. »Dann reden wir auch über mein Buch«, habe sie am Telefon gesagt. Das Buch, »auf das sie sich so sehr gefreut hat«, so Krüger am 5. Juli 2010.

Zwei Wochen zuvor zeichnete das ZDF mit Kirsten Heisig eine Folge der Talkshow Peter Hahne auf. Sie sei »entschieden, eloquent, konsequent, aber auch humorvoll aufgetreten«, wird Hahne später zitiert: »Sie erschien mir mutig, tatkräftig, zupackend und kein bisschen resignativ«, meinte Hahne gegenüber Quotenmeter.de.

Die Buchveröffentlichung wäre der Treibsatz für eine noch steilere Medienkarriere geworden. Kirsten Heisig wäre in den Talkshows herumgereicht worden. Ihr Einfluss auf die Justiz in ganz Deutschland hätte weiter zugenommen.

Doch dazu kommt es nicht. Denn am Abend dieses 28. Juni 2010 wird Kirsten Heisig gegen 21.30 Uhr zum letzten Mal lebend gesehen. Laut offizieller Version fährt sie mit ihrem Auto in den Berliner Stadtteil Heiligensee, stellt ihren Wagen vor dem Haus »An der Schneise 14« ab und geht etwa 500 Meter weiter direkt neben der Straße »Am Elchdamm« in den Wald. Ihr Handy habe sich zum letzten Mal um 21.51 Uhr in das Netz eingeloggt, erklärt die Staatsanwaltschaft später. Also 20 Minuten nach Sonnenuntergang. Schon in etwa 60 Metern Entfernung vom nächsten Haus sucht sich die Mutter von zwei Kindern einen Ast, windet einen Strick oder ein Seil darum, schlingt es sich um den Hals und lässt sich hineinfallen.

Bei sommerlichen Temperaturen zwischen 36 und 40 Grad im Schatten hängt die Leiche die

Hier ging Kirsten Heisig angeblich wohl ganz freiwillig in den Wald.

nächsten fünf Tage unbemerkt im lichten Wald. Die Kniee der Toten befinden sich direkt über dem Erdboden. Der Gestank muss enorm sein und den gesamten Stadtteil einhüllen, schlimmer als damals, als hier einmal ein Wildschwein verweste und die ganze Nachbarschaft aufrüttelte. Während Berlin unter einer Hitzewelle schwitzt, bemerkt jedoch niemand etwas von der verwesenden Leiche – nicht die Anwohner, nicht die Spaziergänger, nicht die Hunde der Spaziergänger und auch nicht die Suchhunde der Polizei. Während die Tote noch unentdeckt im Wald hängt, schließt die Berliner Polizei bereits »eine Entführung, überhaupt eine Straftat« aus (Berliner Kurier, 02.07.2010). Also ohne die Leiche gesehen zu haben und die Todesumstände zu kennen.

Erst am Samstag, den 3. Juli 2010, wird die Tote gefunden. Allerdings nicht von Anwohnern mit ihren Hunden, sondern von einer Polizistin. Diese scheint eine bessere Nase zu haben, als die Vierbeiner. Und sogar eine bessere Nase als die »Galgenvögel«: Normalerweise würden sich über einem derartigen Leichnam Hunderte von Aaskrähen versammeln und die ganze Umgebung alarmieren. Aber auch die Aaskrähen bekommen von der Toten nichts mit. Noch bevor es über die Identität der stark verwesten Leiche Gewissheit gibt, weiß die Berliner Justizsenatorin von der Aue, dass es sich um Kirsten Heisig handelt.

Einen Abschiedsbrief hat die Frau, die ihre Entscheidungen sonst ausführlich schriftlich begründete, nicht hinterlassen. Die Medien gehen stattdessen mit einer letzten SMS von Kirsten Heisig hausieren. »Ich habe bei Euch alles falsch gemacht«, soll sie laut B.Z. darin an ihre Kinder geschrieben haben. Angeblich antwortet eine Tochter: »Bitte tu’ es nicht.« Ende September 2010 streicht die B.Z. diese Passage auf eine Beschwerde beim Deutschen Presserat hin aus ihrem Bericht. Daraufhin steht die Sache mit der SMS nicht mehr in dem Artikel – was andere Medien nicht davon abhält, sie immer wieder aufzutischen.

Lage des Todesbaumes von Kirsten Heisig

Am 5. Juli 2010 beginne ich mit meinen Recherchen zu dem Fall Heisig. Überall wird auf Teufel komm raus gemauert. Gehört das letzte Interview mit einem kurz darauf verstorbenen Prominenten normalerweise zu den Highlights der Medienlandschaft, hält das ZDF die Peter-Hahne-Talkshow mit Heisig unter Verschluss. Stattdessen produziert der WDR später lieber eine andere Dokumentation, die die Selbstmord-Version festzuklopfen versucht (siehe unten).

Die Berliner Staatsanwaltschaft mauert. Absolute Nachrichtensperre. Die »Auskünfte« des Justizsprechers sind geradezu aseptisch frei von Informationen. Während Obduktionsergebnisse und sogar Krankheiten von Todesopfern sonst freimütig diskutiert werden (Love Parade, Dominik Brunner), will die Staatsanwaltschaft über die Todesumstände von Kirsten Heisig nicht das kleinste Detail herauslassen. Schließlich verklage ich die Staatsanwaltschaft auf Auskunft nach dem Berliner Pressegesetz. Am 9. August 2010 weist das Verwaltungsgericht Berlin die Klage ab. Ich gehe in die nächste Instanz. Am 11. November 2010 verpflichtet das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg schließlich die Staatsanwaltschaft Berlin, über die Todesumstände von Kirsten Heisig Auskunft zu geben (OVG 10 S 32/10). Damit die Auskunft auch wirklich eintrifft, muss ich dem Generalstaatsanwalt via Anwalt noch mit der Beantragung eines Zwangsgeldes drohen.

Am 19. November 2010 trifft die Auskunft endlich ein. Danach hat sich Kirsten Heisig im Wald am Elchdamm selbst erhängt. Die Leichenliegezeit sei »aufgrund der starken Fäulnisveränderungen« nicht auf wenige Stunden einzugrenzen, aber mit einer Leichenliegezeit von mehreren Tagen zu vereinbaren. Demnach müsste Heisig also wirklich so lange offen im Wald verwest sein. Ein Kriminalhauptkommissar erstellt mir eine Analyse des Papiers. Ergebnis: Die Auskunft der Staatsanwaltschaft ist ein Dokument der Schlamperei und Unprofessionalität. Und der Beweis für einen Mord. Denn der Kriminalist hält es für »undenkbar«, dass Heisigs verwesende Leiche mitten im Hochsommer fünf Tage in unmittelbarer Nähe einer Wohnsiedlung hing:

Die von der Staatsanwaltschaft angegebene »Leichenliegezeit von mehreren Tagen« bei hohen Außentemperaturen sei »mit enormer Geruchsentwicklung verbunden«. »Ich halte es für undenkbar, dass ein verwesender Leichnam so nahe bei der Wohnbebauung schon alleine wegen des Geruchs über mehrere Tage unbeachtet bleibt.« Damit sei eigentlich schon klar, »dass an der ganzen Sache etwas nicht stimmt. Man hätte den Leichnam nach kurzer Zeit finden müssen.«

Obwohl in der Auskunft der Staatsanwaltschaft von den »starken Fäulnisveränderungen« an der Leiche die Rede ist, werden keine Biss- und Fraßspuren von Tieren erwähnt. Tatsächlich müssten beispielsweise Aaskrähen die Tote regelrecht zerlegt haben. »Wenn es hier keine Spuren von Tierfraß gab, hat die Leiche dort nur kurz gehangen«, schreibt der Kriminalbeamte. »Da es aber wie oben beschrieben deutliche Verwesungsanzeichen gab, muss sie vorher woanders gewesen sein. Also hat sie jemand an der Fundstelle dort hingehängt. … Ich sehe nur Fakten, die gegen einen Suizid sprechen.«

Wo – wenn nicht an dem Baum – war die Leiche von Kirsten Heisig also wirklich? Etwa drei Tage nach der Bergung der Toten (am 3. Juli 2010) findet ein Spaziergänger mit einem Hund etwa 200 Meter von dem angeblichen Todesbaum entfernt eine grüne Plastikplane mit einer bräunlichen Flüssigkeit. Sie stinkt nach Verwesung. Der Hund wälzt sich darin; er muss ihn hinterher stundenlang schrubben. Die Plastikplane liegt am kurzen Ende einer grabähnlichen Anlage mit den ungefähren Maßen von 70 mal 200 Zentimetern. Sein Blick fällt flüchtig auf einen aus dem Waldboden ragenden Hundekadaver. Der Spaziergänger ruft die Polizei. Ein paar Tage später liegen mehrere schwere Baumstämme über der grabähnlichen Anlage. Im Waldboden erkennt man die Reifenspuren eines schweren Waldfahrzeuges. Die tonnenschweren Baumstämme wurden der Länge nach über die grabähnliche Bodenveränderung gelegt.

20. August 2010. Wenn man die Baumstämme an der grabähnlichen Anlage beiseite rollt, kann man immer noch das dunkle Rechteck von etwa 70 mal 200 Zentimetern erkennen. Nach kurzer Grabung stößt man auf ein stinkendes Bündel – den Hundekadaver. Bei näherem Hinsehen stellt sich heraus, dass der Kopf fehlt. Der Chip und Tätowierungen sind damit weg. Ein Chiplesegerät (RM INDEXL) zeigt keine Reaktion.

Am 19. November 2010, demselben Tag, an dem die Auskunft der Staatsanwaltschaft bei mir eintrifft, heißt es in den Medien: Die Richterstelle von Kirsten Heisig werde 2011 nicht mehr besetzt. Die Abteilung werde abgewickelt, zitiert eine Zeitung einen Gerichtssprecher. Angeblich geht die Jugendkriminalität in Berlin immer weiter zurück – was Heisig immer wieder bestritten hatte. »Insgesamt will die Berliner Justiz im kommenden Jahr vier von derzeit 38 Jugendrichterstellen streichen«, so die Zeitung. Mit Heisig wäre das wohl nicht gegangen.

Am 9. März 2011 behauptet die WDR-Dokumentation Tod einer Richterin: »Kirsten Heisig hat Selbstmord begangen.« Deutschland darf kein Bananenstaat sein. Eine Banane ist ja auch eine viel zu edle Frucht.

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Kirsten Heisig

 

Bananenstaat Deutschland: Vor knapp 2 Jahren wurde Kirsten Heisig ermordet……………..

 

Jugendrichterin Heisig: »So jemand bringt sich doch nicht um«

 

Familienrichterin Heisig _ komplett………10.01.2011.Kripobeamter sieht Mordverdacht im Fall Heisig…..Komplett mit allen Heisig – Teilen und Berichten Aktuell bis 10.01.2011


Kirsten Heisig wollte in die Politik_ Motiv für einen Mord

Die Hintergründe von Kirsten Heisigs »Selbstmord« werden immer dubioser. Jetzt brachte sie der Berliner Stadtverordnete René Stadtkewitz als geplante Galionsfigur für seine neue islamfeindliche Partei ins Spiel. Doch wollte sie das wirklich werden? Oder eben gerade nicht? Lesen Sie den Bericht von Gerhard Wisnewski …


Kirsten Heisig Teile 1 bis 4

Teil 1: Die Suche…..Teil 2: Merkwürdig….Teil 3: Andere kritische Stimmen…..Teil 4: Portrait einer Richterin


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Kirsten Heisigs Buch ist ihre aktuellste und letzte öffentliche schriftliche Äußerung. Noch am Tag ihres Verschwindens konnte sie auf den Inhalt einwirken, indem sie letzte Korrekturen beim Verlag ablieferte. In ihrem Buch gibt Kirsten Heisig auf die Frage nach dem angeblichen Selbstmord eine eindeutige Antwort, und zwar in ihrem Nachwort, das sie ausdrücklich mit »Etwas Persönliches« überschreibt. Es sei notwendig, »eine ehrliche Debatte jenseits von Ideologien zu führen«, schreibt sie da. »Sie wird kontrovers, wahrscheinlich auch schmerzhaft sein. Deutschland wird sie aushalten – und mich auch.«

Ein tragischer Irrtum.


Auskunft der Generalstaatsanwaltschaft 19.11.2010

Kopie von Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg vom 11.11.2010

Danach wird die Staatsanwaltschaft Berlin

»… im Wege der einstweiligen Anordnung

verpflichtet, dem Antragsteller Auskunft zu erteilen über die

konkrete Todesursache und den Todeszeitpunkt der Jugendrich-

terin Kirsten Heisig, den genauen Fundort und die

Auffindesituation der Leiche, darüber, welche Fakten eine

Fremdverursachung des Todes ausschließen, und welche ob-

jektiven Anhaltspunkte für ein planvolles Vorgehen von Frau

Heisig in Bezug auf den eigenen Tod sprechen.


Familienrichterin Heisig _ komplett bis 8 .

Sie hat aufgeregt, polarisiert und gespalten. Sie wirbelte Staub auf und ließ keinen kalt: Die

Bedeutung der am 3. Juli 2010 angeblich in einem Wald bei Berlin tot aufgefundenen
Familienrichterin Kirsten Heisig, die jugendliche Straftäter schnell abzuurteilen pflegte,
ging weit über Berlin hinaus – oder sie stand kurz davor, weit über Berlin hinauszugehen.
Doch kurz vor der Veröffentlichung ihres mit Sicherheit Aufsehen erregenden Buches ist
die Frau plötzlich mausetot – ja, was ist denn da passiert? Ganz ruhig: »Selbstmord«,
sagen die Behörden. Wie bei einem Mord gibt es aber auch bei einem Selbstmord ein
Motiv. Aber wo ist dieses Motiv im Fall Heisig? Alle bekannten sozialen Umstände sprechen
gegen einen Selbstmord.

 Das Vermächtnis der Richterin

…ändern kann, müssen Politiker und Medien endlich ihrer unerträglichen politischen Korrektheit ein Ende setzen. Ja, die Probleme werden vor allem von Arabern und Türken verursacht.

 In Berlin kann ein Mensch verschwinden und ohne jeden Beweis gegenüber der Öffentlichkeit zum Selbstmörder erklärt werden. Das geht jetzt aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin hervor. Es wies eine Klage des Journalisten Gerhard Wisnewski auf konkrete Auskunft über die Todesumstände der Jugendrichterin Kirsten Heisig ab. Für das »Eilverfahren« brauchte das Gericht drei Wochen, vergaß aber nicht, den Streitwert zu erhöhen, wodurch die Kosten des Verfahrens stiegen.

Ermittlungen zu einem mysteriösen Todesfall – DVD
DVD, Laufzeit ca. 45 Minuten………Vor dem Hintergrund der bundesweiten Bekanntheit Heisigs sei »von einem breiten öffentlichen Interesse an Informationen über die Umstände des Todes von Frau Heisig auszugehen«, wobei es dem Antragsteller Wisnewski darum gehe, die Einschätzung der Staatsanwaltschaft, »dass es sich um einen Suizid gehandelt habe, nachvollziehen zu können«. Das öffentliche Interesse gehe also »über die allgemeine Neugierde wegen des Todes einer bekannten Persönlichkeit hinaus, weil auch die Frage im Raum steht, ob der Tod der Richterin möglicherweise im Zusammenhang mit ihrem beruflichen, rechtspolitischen oder publizistischen Engagement stehen könnte«.

Im vorliegenden Fall gehe es ja nicht darum, »die näheren Umstände und Hintergründe eines Selbstmords darzustellen«, sondern darum, »die Bewertung als Selbsttötung überhaupt nachvollziehen zu können«. Der postmortale Persönlichkeitsschutz gehe nicht so weit, dass »die Öffentlichkeit sich mit der bloßen Mitteilung des Todes und einer zusammenfassenden Bewertung – Ausschluss von Fremdeinwirkungen – begnügen müsste. Dies würde weder dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit noch der Kontrollfunktion der Presse gerecht.«

Wisnewskis Berliner Anwalt Dr. Wolfram Hertel hat der Staatsanwaltschaft nunmehr eine Frist bis zum 18. November 2010 gesetzt, die begehrten Auskünfte zu erteilen.

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Zum Andenken an Kirsten Heisig…ermordet und verraten…


Der Todestag von Kirsten Heisigkarte trauer …28.Juni 2010…wiederholt sich zum zehnten Male…

heisig kirsten

Mittlerweile sollte jedem denkenden Mansch klar sein, dass sie brutal ermordet wurde und das die Täter der deutschen Justiz bekannt sind.

Aus politischen Hintergründen wurde der Mord verschwiegen und das schon abgedroschene „Selbstmord“ …als Erklärung veröffentlicht.

Dieses „Selbstmord“ ist gerade bei Kirsten Heisig so widersprüchlich zur Realität, dass die Polizei/Justiz und Politik den Bürger als absolut dumm einstufen müssen.

ausführliche Dokumentation

 http://deutschelobbyinfo.com/kirsten-heisig-der-vertuschte-mord/

Sie geben sich gar nicht mehr die Mühe, bessere oder alternative „Gründe“ zu ersinnen.

Selbstmord…oder wie im „NSU-Verfahren“ tödliche Verkehrsunfälle, plötzlicher Herztod bei noch nie herzkrank gewesenen Personen…

das wird uns immer wieder als Vertuschung aufgetischt….

Jede auch nur halbwegs freie Medie würde sich auf die Aufklärung stürzen, sind doch gerade solche Fälle für einen wahren Journalisten regelrechte „Glücksfälle“…aus journalistischer Sicht.

Doch die Medien bleiben stumm…..außer Magazine wie „Compact“ und auch „Zuerst“.

Wofür brauchen wir dann noch Medien? Richtig, möchte ich vermuten, darauf können wir verzichten, wir müssen darauf verzichten.

Verstärken wir lieber die letzten Hoffnungsträger…jeder muss selber herausfinden, welcher für ihn der richtige ist.

Wiggerl

http://deutschelobbyinfo.com/kirsten-heisig-der-vertuschte-mord/

 

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Schwarze Sonne…göttliches Licht der Erkenntnis


Schwarze Sonne

AUDIO

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

 

Serie Ostdeutschland historisch: Wir sind die Wolfskinder – Verlassen in Ostpreußen


Als Kind überlebt

Wolfskinder-Schicksale 

Bei Kriegsende ist die in Königsberg geborene Christel Scheffler sechs Jahre alt. Aber die Schrecken der Nachkriegszeit haben sich ihr unauslöschlich eingeprägt: „Was ich erlebt habe, was mir angetan wurde, ist zu viel für ein Menschenleben. Ich wünsche das meinem schlimmsten Feind nicht. Die letzte Mahlzeit zum Beispiel in Königsberg. Ich erinnere mich mit Grausen: Kartoffelschalen vom Misthaufen, schon ganz schwarz, ich konnte es nicht …“

Die alte Dame gehört zu den noch lebenden „Wolfskindern“, die heute entweder in Litauen oder in Deutschland leben. Wolfskinder, das waren jene Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die bei Kriegsende ihre Eltern und andere Angehörige verloren hatten und sich unter unsäglichen Strapazen nach Litauen durchschlugen, wo sie in vielen Fällen von barmherzigen Menschen, meist Bauern oder kleine Handwerker, aufgenommen wurden.

Die finnisch-schwedische Journalistin Sonya Winterberg hat mittels intensiver Archivarbeit den Lebensweg zahlreicher Wolfs­kinder verfolgt und ihnen dieses im doppelten Sinne berührende Buch gewidmet: Zum einen zeigt es die Not, der die deutsche Bevölkerung nach der Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee ausgesetzt war; zugleich aber ist es ein Zeugnis dafür, dass auch in finstersten Zeiten Humanität und Mitgefühl nicht versiegen.

Die Autorin erzählt in ihrem erstmals als TaschenbuchWir sind die Wolfskinder erschienen Titel „Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen“ nicht einzelne Schicksale nacheinander, sondern ruft historische Situationen in Erinnerung und fügt in sie die einzelnen Lebensläufe. Not, das bedeutete, in Ruinen und Erdlöchern zu hausen, Vergewaltigungen und Erschießungen ausgesetzt zu sein und kaum etwas zu essen zu haben.

Viele Kinder erlebten, wie die Mütter misshandelt wurden und starben. Die auf sich gestellten Kinder folgten fast instinktiv dem Gerücht, jenseits der Memel sei es besser; in Scharen und unter Lebensgefahr versuchten sie, dorthin zu gelangen. Zerlumpt, krank und ausgemergelt bettelten sie sich durch die Dörfer.

Wie viele Kinder dabei umkamen, ist heute nicht mehr zu klären. Jene Kinder, die aus Barmherzigkeit oder Berechnung, sie als Hirtenjungen oder Haushaltshilfen zu nehmen, Aufnahme fanden, überlebten, wurden in die Familien integriert, teilweise adoptiert (unter Verlust des deutschen Namens) und konnten ab etwa 1949/50, als die sowjetischen Behörden das Problem endlich angingen, entweder in die DDR ausreisen oder als Litauer ein geregeltes Leben führen.

Die Autorin bleibt nicht bei den Nachkriegsjahren stehen, sondern verfolgt viele Lebensläufe weiter; sie rühmt die freundliche Aufnahme vieler Jugendlicher im brandenburgischen Kyritz, zeigt, wie durch jahrelange Suchdienste Familien und Geschwister wieder zusammenfanden (auch die PAZ war daran beteiligt), und schildert schließlich, wie nach der Wende 1990/91 viele nun alt und krank gewordene Wolfskinder in die Bundesrepublik ausreisen konnten und hier eine Minimalrente erhielten.

Zwei Anmerkungen: Eine Karte der Region hätte dem Leser die Orientierung etwas leichter gemacht. Und es sei daran erinnert, dass der große Dokumentarfilmer Eberhard Fechner den Wolfskindern schon 1990 ein Denkmal gesetzt hat.

Sonya Winterberg: „Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen“, Piper Taschenbuch, München/Zürich 2014, broschiert, 336 Seiten, 9,99 Euro.

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Wider die Uminterpretation schlimmster und grauenvollster Verbrechen am Deutschen Volk zu einer „Befreiung“


Wider die Uminterpretation schlimmster und grauenvollster Verbrechen am Deutschen Volk zu einer „Befreiung“

und eine Richtigstellung zur Behauptung von der „deutschen Kriegsschuld“

Die perfide und an Verlogenheit und Menschenverachtung nicht zu überbietende Idee, schlimmste und grauenvollste an einem Volk begangene Verbrechen als „Befreiung“ hinzustellen, kann nur dort verfangen, wo über Jahrzehnte mit einem systematisch betriebenen Umerziehungsprogramm massiv Geschichtsfälschung betrieben, und ein besiegtes Volk seiner Souveränität beraubt und unter Fremdherrschaft gestellt wurde, sowie eine sich wenig um Recht und Gesetz, sondern viel mehr um Vorgaben alles beherrschender Einflußmächte und die Erwartungshaltungen völlig gleichgeschalteter Medien kümmernde politische Justiz installiert. Eine politische Justiz, welche im Stile einer Inquisition dafür sorgt, daß Menschen mit den Inhabern der Macht mißliebigen Ansichten wie Schwerverbrecher verfolgt und selbst noch als Greise ins Gefängnis gesperrt werden. Dadurch ist dann auch für eine entsprechende Einschüchterung im Volke gesorgt – denn wer will schon ins Gefängnis wandern, wenn er etwas äußert, das den Herrschenden nicht paßt?

Daß es sich beim Zweiten Weltkrieg (zu dessen Folgen statt einer „Befreiung“ vielmehr das oben Genannte gehört) offensichtlich tatsächlich um einen von langer Hand geplanten Vernichtungskrieg gegen das Deutsche Reich und Volk gehandelt hat, wird bereits daran deutlich, daß – was heute beflissentlich verschwiegen wird – England und Frankreich dem Deutschen Reich am 3. September 1939 den Krieg erklärten (nicht etwa umgekehrt!), mit der Begründung der Intervention der Wehrmacht in Polen (um die historisch belegten Übergriffe, Verschleppungen, Morde und weiteren Grausamkeiten an Deutschen, aber auch an anderen Minderheiten, zu unterbinden). – Als aber wenig später die Rote Armee von Osten her in Polen einfiel, erfolgten keine Kriegserklärungen seitens Englands und Frankreichs an die Sowjetunion, die aber erfolgen hätten müssen, wenn es sich beim vorgeschobenen Grund der Kriegserklärungen gegen das Deutsche Reich nicht nur um einen Vorwand handeln hätte sollen, um den unter permanenter Zurückweisung der belegten deutschen Friedensbemühungen offensichtlich längst beabsichtigten Krieg gegen Deutschland und das Deutsche Volk voll zu entfesseln.

Der von Osten nach Polen einmarschierenden Sowjetunion wurde aber nicht nur nicht der Krieg erklärt, sondern diese wurde schließlich zum Verbündeten der Deutschland wegen dessen Einmarsches in Polen den Krieg erklärt Habenden! Welche sich dabei nicht im geringsten um die zigmillionenfachen massenmörderischen und brutalen Deportations- und Vernichtungsaktionen Stalins gegen unschuldige Menschen in der Sowjetunion und in den von dieser besetzten Ländern scherten. Damit aber wurde die Gewalt- und Terrorherrschaft Stalins unterstützt und weiter gefestigt, welche ungezählten Millionen von Menschen in der Sowjetunion und deren Einflußbereich auf oft grauenvollste Weise das Leben kostete – und allen die Freiheit.

Wer da noch der massivst auf eine völlig einseitige Belastung des Deutschen Reiches und Volkes abzielenden „offiziellen Geschichtsschreibung“ unkritisch Glauben schenkt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Hier ist auch anzumerken, daß seitens Englands und Frankreichs, welche dem Deutschen Reich unter dem Vorwand dessen Einschreitens in Polen den Krieg erklärt hatten, ebenso keine Kriegserklärungen an die Sowjetunion erfolgten, nachdem diese mit ihrer ob deren unvorstellbaren Grausamkeiten gerade auch gegen die Zivilbevölkerung berüchtigten Roten Arme Finnland, Estland, Lettland und Litauen überfallen hatte. Und dies, obschon im Zuge dessen vor allem in den von der Sowjetunion anektierten baltischen Ländern von dieser schlimmste Verbrechen begangen wurden, einschließlich massenhafter und mörderischer Deportationen. Aber, wie gesagt: Hier gab es keine Kriegserklärungen durch England und Frankreich an die Sowjetunion – sondern diese wurde vielmehr zu deren Verbündetem!

Das stellt die das Deutsche Reich – auch unter dem Einsatz von die Möglichkeit zur Gegendarstellung stark einschränkenden Sondergesetzen – so einseitig belastende Geschichtsschreibung denn doch in ein etwas anderes Licht.

Gerd Ittner

Als Gegenposition zur perfiden und zynischen Uminterpretation schlimmster und grauenvollster Verbrechen am Deutschen Volk zu einer „Befreiung“ hier zwei Videos:

 

ERNST CRAN – GEDENKWORTE ZUM 8. MAI

DEUTSCHES MÄDCHEN – 8. MAI: KEIN TAG DER BEFREIUNG

 

Warum der 8. Mai für immer in Erinnerung bleiben sollte


oder hier

https://vk.com/video356447565_456240756

Am 07.05.2019 veröffentlicht

Warum der 8. Mai für immer in Erinnerung bleiben sollte https://mzwnews.com/geschichte/warum-…

Hellstorm- Höllensturm – Die schreckliche Wahrheit über die Verbrechen an Deutschen…deutsche Version


“Hellstorm” mit deutschen Untertiteln – Ein 90-Minuten-Film nach dem Buch “Hellstorm“ des Amerikaners Thomas Goodrich.

Hellstorm Thomas GoodrichDies ist die Geschichte der Verbrechen, welche während des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland begangen wurden. Die Worte, die Sie hören werden, sind die Worte der Opfer und Zeugen der Gräueltaten selbst. Hier wird nicht der Versuch gemacht, die Ansichten der “anderen Seite” darzustellen. Jeder, der die Siegerversion des Zweiten Weltkrieges sehen möchte, muß sich nur einen beliebigen Hollywoodfilm, eine beliebige Weltkriegs-Doku im Fersehen anschauen, oder irgendeine öffentliche Bibliothek aufsuchen.

Dieser Film bezieht sich nicht, genau wie das zugrundeliegende Buch, auf das, was die Deutschen während des sogenannten ‘Guten Krieges’ angeblich ‘der Welt angetan haben’.

Nein. Der Fokus ist stattdessen darauf gerichtet, was die Welt den Deutschen angetan hat.

Die Verbrechen, die hier detailliert dargestellt werden, sind derart grausam, derart kollosal, und derart schlimm, das es keine passenden Worte gibt, um diese exakt zu beschreiben. Es handelt sich hierbei um Verbrechen, die von den Siegern seit 70 Jahren, bis heute, unter einem Berg aus Propaganda und Lügen begraben wurden.

Dieser Film ist nicht nur den stummen Opfern des schlimmsten Krieges der Welt gewidmet, sondern auch den zukünftigen Generationen. Unsere Hoffnung liegt darin, wenn es genügend gute Menschen auf der Welt gibt, die gewillt sind zuzuhören und zu lernen was diesen unschuldigen Opfern wirklich widerfahren ist – Männern, Frauen, Alten, Jungen, Kranken, Tieren – dann werden diese sich eines Tages gemeinsam erheben, und mit vereinten Stimmen fordern, daß sich so etwas nie wieder ereignen wird, für niemanden, nirgendwo.

Auszug aus der Einleitung von Hellstorm:

…Das Deutsche Heer litt schrecklich während des Ersten Weltkrieges. Und auch die Deutsche Nation litt furchtbar, insbesondere nach dem Krieg. Die lähmenden Sühnemaßnahmen, durch die Sieger im Vertrag von Versailles beschlossen, stürzten das Land in eine schwere Wirtschaftskrise

In den Straßen herrschte das Chaos und Anarchie lag in der Luft. Die Kommunisten besetzten viele Städte, einschließlich Berlin. Die “Goldenen 20er Jahre” waren alles andere als golden! Während der bedeutende Reichtum der Nation durch unverschämte Kriegsreparationen aufgezehrt wurde, oder durch skrupellose Politiker ausgesaugt wurde, war der Durchschnittsdeutsche verarmt

Inflation und Arbeitslosigkeit folgten bald darauf und zerstörten rasch jegliche Hoffnung, jegliche Zuversicht, jegliche Moral. Deutsche Städte wurden überschwemmt von Pornografie und Prostitution; selbst hungernde Kinder wurden gekauft und verkauft wie Sexspielzeug. Die Kriminalität wucherte, Trunksucht und Drogenabhängigkeit waren weit verbreitet; die Selbstmordrate stieg sprunghaft an; die Situation erschien hoffnungslos.

Und dann, änderten sich die Dinge… dramatisch.

Kurz nachdem die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, erwachte die Deutsche Wirtschaft zu neuem Leben. Die Arbeitslosigkeit wurde beseitigt. Der Bausektor boomte. Großartige Projekte begannen. Zuversicht machte sich wieder breit. Nach Jahren des Hungers, der Mühsal, der Scham, und der Erniedrigung, wurde Deutschland wieder zu einer glücklichen, hoffnungsvollen Nation

Die Verwandlung Deutschlands, weg von Elend und Not, in eine bedeutende Weltmacht, war so unglaublich, daß das Time Magazin 1938 Adolf Hitler zum “Mann des Jahres” wählte. 

Vielen erschien es, als ob eine neue kulturelle, wirtschaftliche und politische Wiedergeburt, für ganz Europa, zum Greifen nahe war. Aber andere, neidisch, mächtig, aber vor allem angsterfüllt – arbeiteten weltweit Tag und Nacht daran, Deutschland in den Abgrund zu ziehen . . .

Der Zweite Weltkrieg war der tödlichste und zerstörerischste Krieg der Weltgeschichte. Sechs lange Jahre dauerte der ungleiche Kampf gegen die Welt, der Deutschland langsam zerfraß, bei dem zuerst die eine Seite, dann die andere die Oberhand hatte. Doch letztendlich, überwältigt, wurde Deutschland erneut besiegt

Doch diesesmal wurde das Reich nicht nur durch Reparationszahlungen bestraft, oder dem Verlust von Boden oder mit einfachem Niedergang und Verzweiflung; nein, diesesmal wurde Deutschland purem Hass ausgesetzt; einem Hass der bösartigsten, übelsten und verkommensten Sorte, den man sich nur vorstellen kann

Millionen über Millionen von Deutschen, von denen viele nichts mit dem Krieg zu tun hatten, wurden systematisch vergewaltigt, gefoltert, abgeschlachtet, und das alles in der sadistischsten und abscheulichsten, vorstellbaren Art und Weise. Das, was Deutschland und dessen Volk während und nach dem Zweiten Weltkrieg widerfahren ist, blieb das dunkelste und bestgehütete Geheimnis der Weltgeschichte . . . bis jetzt…

Hellstorm – Die schreckliche Wahrheit über die Verbrechen an Deutschen

 

Hellstorm- The real Genocide of Germany ist eine neue Dokumentation, welche den 2. Weltkrieg einmal aus der deutschen Perspektive zeigt. Hier werden die Verbrechen der Alliierten Angreifer offenbart.

Für den Inhalt des Films, sowie auch dem Text und dem Wahrheitsgehalt haften die Macher des Films, die am Ende dieser Dokumentation im Film aufgezeigt werden.

Der Text entspricht dem Original zu 100% Es wurde nichts dazu geschrieben oder weggelassen. Alles ist so wie es im englisch/amerikanischen Hellstorm Film gezeigt wird.

Peterunsterblich  Peter Unsterblich

Rudolf Heß – 26.04.1984 – 26.08.1987


 

Am 26.04.2018 veröffentlicht

  
Rudolf Heß – Zum 124 Geburtstag

Im September 2013 wurde von englischer Seite bestätigt, daß Rudolf Heß ermordet wurde.[12]

Rudolf Walter Richard Heß, Hesszitat.jpgauch Hess (Lebensrune.png 26. April 1894 in Ibrahimieh bei AlexandriaÄgyptenOsmanisches ReichTodesrune.png 17. August 1987 in Kriegsgefangenschaft in Berlin von englischen Besatzern ermordet), war ein nationalsozialistischer Politiker und als Stellvertreter des Führers Reichsminister. Da Rudolf Heß mit seinem Friedensflug nach England versuchte, den Frieden in Europa wieder herzustellen und nach über 46 Jahren Gefangenschaft von den Alliierten ermordet wurde, gilt er in nationalen Kreisen als Märtyrer.

Kindheit und Jugend

Rudolf Walter Richard Heß wurde am 26. April 1894 in Alexandria (Ägypten) als Sohn einer traditionsreichen, aus dem fränkischen Fichtelgebirge stammenden Kaufmannsfamilie geboren. Sein Vater war der in Triest geborene deutsche Großkaufmann Johann Fritz Heß, dessen Familie aus Wunsiedel stammt. Seine Mutter Klara, geb. Münch, war ebenfalls eine fränkische Kaufmannstochter. Rudolf Heß verbrachte seine Kindheit und Jugend sowohl in Alexandria, wo er die deutsche Schule besuchte, als auch in Reicholdsgrün (heute zu Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel). 1908 wurde er zu seiner Gymnasialausbildung in ein evangelisches Internat (Otto-Kühne-Schule) in Bad Godesberg bei Bonn geschickt. Nach dem Abitur in Neuenburg (Schweiz) begann er eine kaufmännische Ausbildung in Hamburg, diese brach er aber 1914 ab und meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst.

Heß im Ersten Weltkrieg

Erster Weltkrieg

Heß kämpfte im Ersten Weltkrieg zuerst in der Infanterie u. a. bei Verdun, später – bis Kriegsende – diente er in der Fliegertruppe als Jagdflieger in der bayerischen Jagdstaffel 34, wo er bis zum Rang eines Leutnants befördert wurde.

Heß und der Nationalsozialismus

Die frühen Jahre (1920–1933)

Während seines Studiums der VolkswirtschaftGeschichte und Geopolitik (letzteres bei Karl Haushofer, dem er zeitlebens verbunden blieb) an der Universität München fand Heß Kontakt zu nationalistischen Kreisen, als er zur völkischnationalen Vereinigung „Eiserne Faust“ stieß. Er wurde auch Mitglied der Thule-Gesellschaft. Um sich an der Bekämpfung der Münchener Räterepublik zu beteiligen, schloß er sich dem Freikorps Franz Ritter von Epps an. Hier traf er unter anderem auch auf den ehemaligen Hauptmann Ernst Röhm und trat in der Folgezeit auch den Artamanen bei. So wurde Heß auch mit Heinrich Himmlerbekannt.

Heß trat bereits Anfang 1920 der NSDAP bei. In München gründete er mit anderen Gleichgesinnten im Herbst 1920 den „1. Münchner NS-Studentensturm“, den Vorläufer des späteren Nationalsozialistischen Studentenbundes. Rudolf Heß war auch einer jener 1.500 NS-Putschisten des 9. November 1923, als er mit Röhm und Hitler in vorderster Reihe in München mitmarschierte. Nach dem mißglückten „Sturm auf die Feldherrnhalle” wurde er mit Adolf Hitler zu gemeinsamer Festungshaft in der JVA Landsberg in Landsberg am Lech verurteilt und schrieb dort Hitlers zweibändiges Werk „Mein Kampf” nieder, das dieser ihm diktierte.

Mysteriöses Blaumeisensterben in Deutschland -Tote Blaumeisen bitte beim NABU melden


Seit März werden aus vielen Gärten Blaumeisen gemeldet, die krank wirken und schnell sterben. Bitte helfen Sie mit, herauszufinden, was los ist! Melden Sie Fälle über unser Online-Formular und reichen Sie, wenn möglich, Blaumeisen-Opfer zur Untersuchung ein.

Derzeit grassiert eine bis jetzt unbekannte und scheinbar ansteckende Krankheit in der Vogelwelt, vor allem Blaumeisen scheinen betroffen zu sein. Ab 11. März 2020 wurden erste Fälle aus Rheinhessen in Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Regionen am Mittelrhein in Hessen bekannt, später folgten Hinweise bis nach Thüringen. Um die Ausbreitung dieses neuen Phänomens und seine Auswirkungen auf Vögel zu erfassen und zu bewerten, bittet der NABU um die Meldung kranker oder toter Blaumeisen und das Einsenden von Proben zur Untersuchung.

Update 14. April: Bereits über 8000 Meldungen

Über Ostern sind beim NABU bereits deutlich über 8.000 Fälle toter und kranker Blaumeisen gemeldet worden. Nur selten wurde über ähnliche Symptome auch von anderen Arten wie Kohlmeisen, Rotkehlchen oder Haussperlingen berichtet. Die Meldungen deuten auf eine Konzentration im Dreiländereck zwischen Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen hin sowie im nördlichen Nordrhein-Westfalen und Teilen Niedersachsens (siehe Karte weiter unten).

Labordiagnosen zum Auslöser stehen noch aus. Einige Eigenschaften der Krankheitswelle würden jedoch gut zu einer für Menschen ungefährlichen bakteriellen Infektion passen, die in der Vergangenheit vor allem in Großbritannien zu Lungenentzündungen bei Meisenarten geführt hat und seit 2018 in geringem Ausmaß auch aus Deutschland bekannt ist. Wir werden darüber informieren, sobald sich dieser Verdacht bestätigt oder widerlegt werden kann.

Die erkrankten Vögel werden meist in der Umgebung von Futterstellen in Gärten beobachtet und fallen dadurch auf, dass sie nicht mehr auf ihre Umwelt reagieren. Es wurde beobachtet, dass Blaumeisen, die kurz darauf starben, apathisch und aufgeplustert auf dem Boden saßen und keine Fluchtversuche bei sich nähernden Menschen unternahmen.

Weitere mutmaßliche Symptome der Krankheit sind, dass die Vögel wirken, als hätten sie Atemprobleme, Teile des Kopfgefieders sind ausgefallen, die Augen wirken verklebt. Sie nehmen kein Futter mehr auf oder können anscheinend nicht mehr schlucken. Manche Meisen wirken, als hätten sie unstillbaren Durst.

Passt nicht zu bekannten Vogelkrankheiten

Angesichts der besonderen Betroffenheit von Blaumeisen und der Jahreszeit des Auftretens passt keine der bekannten kursierenden Vogelkrankheiten zum neuen Phänomen. Das von Stechmücken übertragene Usutu-Virus tritt im Sommer auf und befällt vor allem Amseln. Das in Deutschland neue West-Nil-Virus ist ebenfalls auf den Hochsommer beschränkt. Trichomoniasis benötigt ebenfalls sommerliche Temperaturen und äußert sich vor allem in einem Sterben von Grünfinken. An ungepflegten Futterstellen regelmäßig auftretende Salmonellen-Vergiftungen wirken ebenfalls nicht spezifisch auf Blaumeisen und sind bereits bundesweit verbreitet.

Die beobachteten Symptome und die gehäuft gefundenen Blaumeisen – oft werden bis zu fünf tote Meisen aus einem Garten gemeldet – lassen vermuten, dass es sich um eine hochansteckende Infektionskrankheit handelt. Leider wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts über die Krankheit oder den Erreger.

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/meisensterben.html

Die Tiere sind offenbar von einer bislang nicht identifizierten, aber vermutlich sehr ansteckenden Krankheit betroffen. Um mehr über die Ursachen und die Verbreitung dieser Krankheit zu erfahren, ruft der NABU jetzt dazu auf, kranke und tote Meisen unter www.NABU.de/meisensterben zu melden.

„Erste Fälle wurden uns bereits Mitte März aus Rheinhessen in Rheinland-Pfalz gemeldet. Inzwischen ist die Zahl der toten Blaumeisen auf über 150 gestiegen. Betroffen ist bisher vor allem der Streifen vom Westerwald in Rheinland-Pfalz über Mittelhessen bis ins westliche Thüringen“, so NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion. 

Neben Blaumeisen erkranken in einzelnen Fällen auch Kohlmeisen oder andere kleine Singvögel. Die Tiere fallen dadurch auf, dass sie nicht mehr auf ihre Umwelt reagieren, apathisch und aufgeplustert auf dem Boden sitzen und nicht vor Menschen fliehen. Oft wirken die Vögel als hätten sie Atemprobleme. Augen, Schnabel und Teile des Federkleids sind häufig verklebt. 

Zum neuen Phänomen passt keine der bisher bekannten Vogelkrankheiten. Die meisten Tiere wurden, oft auch in größerer Zahl, in der Nähe von Vogelfütterungen gefunden. Der NABU rät daher dazu, die Fütterung und das Bereitstellen von Tränken sofort einzustellen, wenn mehr als ein kranker Vogel an einer Futterstelle beobachtet wird. 

Ab sofort können unter www.NABU.de/meisensterben kranke und tote Meisen gemeldet und Fotos übermittelt werden. „Entscheidend ist jetzt, den Krankheitserreger schnell zu identifizieren. Daher müssen tote Tiere von Experten untersucht werden“, so Adrion. Wer also einen gerade erst gestorbenen Vogel findet, sollte diesen – unter Einhaltung der notwendigen Hygienemaßnahmen und ohne den Vogel zu berühren – luftdicht verpacken und im Eisfach aufbewahren.

Nach den Oster-Feiertagen sollten die Tiere zur Untersuchung an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg oder – nach vorheriger Rücksprache – an das zuständige Kreisveterinäramt geschickt werden. 

Meldeaktion_ Mysteriöses Meisensterben – NABU

Historische Bilder und Ereignisse


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Inhalt:

  • Sieben-jähriger-Krieg 1756 bis 63: Friedrich II. an der Spitze seiner Truppen

  • Über den Rhein

  • Doggerbank 1915

  • Völkerschlacht – Entscheidungskampf bei Leipzig 1813

  • Preussensieg…1745: Grenadiergarde greift an

  • Siegesparade – 1871: Deutsche Truppen in Paris

  • Triumph im Deutsch-Französischen Krieg

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Vorwärts voran

Das Gemälde von Arthur Kampf (1864-1950) hat diese berühmte Szene festgehalten.

im Siebenjährigen Krieg, der 1756-63 um den Besitz Schlesiens geführt wurde, zog der Preußenkönig Friedrich der Große an der Spitze von 14.000 Mann in zwölftägigem, über 300 Kilometer langem Gewaltmarsch im August 1758 von Böhmen nach Küstrin.

Am 23. August überschritt Friedrich, nachdem er sich mit dem 22.000 Mann starken Korps des Grafen Dohna vereint hatte, bei Güstebiese die Oder und griff die bei Zorndorf lagernden Russen von Norden an.

Die Schlacht zog sich den ganzen Tag über in glühender Sommerhitze hin. Entgegen der bisherigen Erfahrung konnte der erprobte preußische Infanterieangriff nicht auf Anhieb eine Bresche in die gegnerische Front schlagen.

Lange Zeit wogte der Kampf unentschieden hin und her, der linke preußische Flügel wich gar zurück. Der König selbst zeichnete sich durch den Einsatz seines eigenen Lebens aus, als er vom Pferd stieg, die Fahne des Regiments Bülow zu Fuß ergriff und seine zurückgehenden Soldaten wieder dem Feind entgegenführte.

Das Gemälde von Arthur Kampf (1864-1950) hat diese berühmte Szene festgehalten.

Erst eine Reiterattacke des Generals Friedrich Wilhelm von Seydlitz mit über 50 Schwadronen am Nachmittag führte Friedrichs Truppen zum Sieg.

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Über den Rhein

  • Napoleons Truppen auf der Flucht

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über den Rhein.

durch den Sieg der Preußen, Österreicher, Russen I und Schweden in der Völkerschlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1813 war Napoleons Herrschaft in Deutschland endgültig zerbrochen. Nur 100.000 Mann kehrten mit ihm nach Frankreich zurück. Weitere 80.000 Franzosen waren als Garnisonskräfte in den belagerten Festungen gebunden und waren damit ebenfalls verloren.

Die Königreiche Bayern und Sachsen hatten in letzter Minute die Seite gewechselt und verstärkten die Kräfte der Verbündeten.
 Am 2. November 1813 überquerten die Franzosen den Rhein, am 20. Dezember folgte die Hauptarmee der Verbündeten, Blüchers Schlesische Armee setzte in der Neujahrsnacht bei Kaub über den Fluß.

Dieses Ereignis wird auf dem Gemälde von Wilhelm Camphausen (1818-1885) dargestellt. Der Frühjahrsfeldzug von 1814 beendete vorerst Napoleons Herrschaft. Er mußte abdanken und ging ins Exil auf die Mittelmeerinsel Elba.

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Doggerbank 1915

Erstes deutsch-britisches Seegefecht

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bild doggenbank

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Im Januar 1915 unternahm ein von Vizeadmiral Franz Hipper geführter deutscher Verband aus den drei Schlachtkreuzern „Seydlitz“ „Moltke“ und „Derfflinger“ sowie dem Großen Kreuzer „Blücher“ – abgeschirmt von vier Kleinen Kreuzern und 18 Torpedobooten – einen Vorstoß auf die Doggerbank, einer stellenweise nur 13 Meter unter dem Meeresspiegel der Nordsee liegenden Untiefe, um die dortigen britischen Vorpostenboote zu vernichten. Da die britische Marine durch Entzifferung deutscher Funksprüche von dem Vorstoß unterrichtet war, beorderte sie starke eigene Flottenverbände ins Seegebiet. Bei Tagesanbruch stießen beide Flotten an der von den Briten erwarteten Position bei ruhiger See und guter Sicht aufeinander. Um 9.52 Uhr eröffnete die führende britische „Lion“ das Feuer auf die deutsche „Blücher“ und leitete damit das Gefecht ein. Die Deutschen konzentrier-
ten ihr Feuer auf das britische Flaggschiff „Lion“, und vornehmlich „Derfflinger“ erzielte mehrere Volltreffer. Um 11.52 Uhr mußte die „Lion“ aus der Linie ausscheren, da sie nur noch 15 Knoten laufen konnte. Schwer beschädigt wurde auch „Tiger“. Die Briten konzentrierten ihr Feuer auf die zurückhängende „Blücher“. Um 13.13 Uhr kenterte „Blücher“ nach 70 bis 100 Granattreffern. Auf britischer Seite waren die zwei modernen Schlachtkreuzer „Lion“ und „Tiger“ schwer beschädigt worden.

Der Maler Carl Saltzmann (1847-1923) stellte die Seeschlacht in seinem Gemälde Das Kreuzergefecht bei der Doggerbank künstlerisch dar. Eine Analyse der Schäden auf den deutschen Schiffen führte zu einer Reihe von technischen Verbesserungen, die wesentlich zur großen Widerstandsfähigkeit der deutschen Schlachtkreuzer in der Skagerrakschlacht am 31. Mai 1916 beitragen sollten.

Schlachtkreuzern „Seydlitz“

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SMS Bluecher

SMS Bluecher

SMS Moltke

SMS Moltke

SMS Derfflinger

SMS Derfflinger

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Entscheidungskampf bei Leipzig 1813

Völkerschlacht Entscheidungskampf bei Leipzig 1813

Nachdem die verbündeten Heere der Preußen, Öster-I reicher, Russen und Schweden dem französischen Kaiser Napoleon Bonaparte im Befreiungskrieg 1813 bereits mehrere schwere Niederlagen zugefügt hatten, kam es vom 16. bis zum 19. Oktober zur Entscheidungsschlacht bei Leipzig.

Etwa 395.000 Mann führten die Verbündeten ins Feld, um die napoleonische Fremdherrschaft zu brechen. Der Kaiser war mit rund 220.000 Soldaten stark unterlegen. Am 16. Oktober griffen die Verbündeten die französischen Stellungen auf breiter Linie an, konnten aber zunächst den Feind nicht werfen. Napoleon ging daraufhin zum Gegenangriff über, scheiterte aber seinerseits ebenfalls am Widerstand seiner Gegner.

Auch am nächsten Tag der Schlacht konnten weder die Franzosen noch die Verbündeten wesentliche Erfolge erzielen. Allein der preußische General Gebhard Leberecht von Blücher eroberte im Norden Leipzigs mehrere kleine
Ortschaften. Ein Friedensangebot Napoleons wurde von den Alliierten keiner Antwort gewürdigt.

Als die französischen Stellungen schließlich am 18. November durchbrochen wurden, waren die Franzosen zum Rückzug gezwungen. Mehrere tausend Deutsche aus den Reihen der napoleonischen Truppen wechselten die Seiten. Am 19. Oktober eroberten die Verbündeten Halle und Leipzig. Das Gemälde von Carl Becker zeigt Blücher bei der Erstürmung der halleschen Vorstadt. Er fiel auch als erster in Leipzig ein. Kaiser Alexander I. von Rußland lobte ihn daraufhin als „Retter von Deutschland“, der preußische König Friedrich Wilhelm III. ernannte ihn zum Feldmarschall.

Mit über 600.000 beteiligten Soldaten aus über einem Dutzend Völkern war die Schlacht bis zum Ersten Weltkrieg die größte Feldschlacht überhaupt und ging als Völkerschlacht in die Geschichte ein. 1913 wurde in Leipzig das Völkerschlachtdenkmal eingeweiht.

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Preussensieg…

1745: Grenadiergarde greift an

Preussensieg...1745: Grenadiergarde greift an

Preußensieg

1745: Grenadiergarde greift an
Im Zweiten Schlesischen Krieg, der 1744-45 um den Besitz Schlesiens geführt wurde, griff der preußische König Friedrich II. am 4. Juni bei Hohenfriedberg westlich von Breslau nach kurzer Artillerievorbereitung um vier Uhr früh mit seinen Truppen aus der Marschkolonne heraus die sächsische Armee an, die getrennt von den Österreichern kämpfen mußte. Als der österreichische Feldherr Prinz Karl von Lothringen aus dem Bett geholt wurde, waren die Sachsen bereits geschlagen. Nach hartem Kampf gegen die Österreicher, bei dem die preußischen Regimenter Bredow und Hacke zu verbluten drohten, brachte erst eine beherzte Attacke Bayreuther Dragoner um 7 Uhr die
Entscheidung. 66 Fahnen und 2.500 Gefangene wurden eingebracht. – Das Gemälde von Carl Röchling (1855-1920) zeigt die typische Lineartaktik der Zeit. Eine Linie bestand aus drei Gliedern, die ein Treffen bildeten. Jedes Glied schoß auf Kommando, trat dann zurück, um das nächste zum Schuß Vorkommen zu lassen. Gewöhnlich wurden zwei Treffen formiert, wobei das erste bei Hohenfriedberg 4.000 Meter vor dem Feind und das zweite im Abstand von 200 Metern dahinter stand. Vorneweg marschiert der Offizier mit dem Sponton, der speerartigen Stangenwaffe, und gibt Richtung und Schrittfolge an. Er tritt in der Endphase in die Linie zurück.

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Siegesparade

1871: Deutsche Truppen in Paris

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Der von Napoleon III. am 19. Juli 1870 an Preußen erklärte Krieg hatte wider französisches Erwarten die deutschen Stämme geeint. In drei Grenzschlachten bei Wörth, Weißenburg und Spichern wurde eine fran­zösische Invasionsgefahr gebannt, die Vernichtungs­schlacht bei Sedan mit der Gefangennahme des fran­zösischen Kaisers am 2. September brachte praktisch die Entscheidung des Krieges. Die Franzosen jedoch forder­ten den Kampf bis zum Äußersten (guerre ä outrance). Die deutschen Armeen drangen in Frankreich vor, schlos­sen Paris am 19. September ein und belagerten die zur Festung erklärte französische Hauptstadt. Vom 23. bis

28. Januar 1871 führten Otto von Bismarck und der fran­zösische Außenminister Jules Favre Waffenstillstands­verhandlungen, am 26. Januar endeten die Kämpfe vor Paris, am 1. Februar trat der Waffenstillstand in Kraft. Am 1. März 1871 schließlich erfolgte der hier dargestellte Einzug der deutschen Truppen in Paris und die Besetzung der westlichen Teile der Stadt für einen Tag. Zwei Tage später, am 3. März, paradierten die siegreichen deutschen Armeen vor Kaiser Wilhelm I. am damals noch außerhalb der Stadt gelegenen Wald Bois de Bologne. – Die Kreide­lithographie eines unbekannten Künstlers zeigt den Ein­zug preußischer Truppen in Paris am 1. März 1871.

Fahne Deutsche Reich

Schneller Sieg

Triumph im Deutsch-Französischen Krieg

Krieg Deutsches Reich Frankreich

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Als Frankreich dem Norddeutschen Bund am 19. Juli 1870 den Krieg erklärte, brach mit dem Deutsch-Französischen Krieg (1870-71) der letzte Deut­sche Einigungskrieg aus. Nachdem Preußen aus dem Deut­schen Krieg (1866) gestärkt als Sieger hervorgegangen war und ein Jahr später den Norddeutschen Bund gegründet hatte, war Frankreich bestrebt, die neue Macht in die Schranken zu weisen und seine eigene Vormachtstellung auf dem europäischen Kontinent zu sichern. Bayern, Württem­berg und Baden traten auf Seiten des Bundes in den Krieg ein. Die Kämpfe entwickelten sich für Frankreich zu einem Desaster, die französischen Truppen konnten schon im Spätsommer 1870 geschlagen werden. Der französische Kaiser Napoleon III. ging in Gefangenschaft. Dennoch führte Frankreich – des Kaisers beraubt nun als „Dritte Republik“ – den Krieg fort. Erst im Februar 1871 konnten die Kämpfe nach der Einnahme von Paris mit dem Vor­frieden von Versailles beendet werden. Infolge des Krieges konnte schon am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles das deutsche Kaiserreich proklamiert werden.

Das Gemälde „Moltke mit seinem Stabe vor Paris“ von Anton von Werner (1843-1915) zeigt den preußischen Generalstabschef Generalfeldmarschall Helmuth Graf von Moltke mit Angehörigen des Stabes kurz vor der Einnahme der französischen Hauptstadt. Moltke hatte wesentlichen Anteil am Sieg Deutschlands. Er gilt daher neben Bismarck als Schmied der deutschen Reichseini­gung und erlangte hohes Ansehen. Die deutsche Heeres­kraft belief sich auf insgesamt rund 1,4 Millionen Sol­daten, während Frankreich zu Kriegsbeginn nur 400.000 Mann mobilisieren konnte. Die unterlegenen Franzosen konnten durch die beweglichere deutsche Führung schnell ausmanövriert werden. Moltke sah seine Aufgabe als Generalstabschef vor allem in der planerischen Vor­bereitung des militärischen Schlagabtauschs. Er ließ da­bei den Führern vor Ort weitgehende Handlungsfreiheit in der Durchführung ihres Kampfauftrages. Dieses Prin­zip der Auftragstaktik erwies sich als so effektiv, daß Moltke schon in seiner Zeit zum Vorbild in der Führung moderner Massenheere wurde.


nachzulesen bei DMZ Nr. 91


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Was uns „schwante“ ist zur Gewissheit geworden – Die neue Welt ist geboren


Ausgabe 034: Mittwoch, 18. März 2020 – SONDERAUSGABE

 

 

Migrantive Corona-Brutstätten in der BRD

Was uns „schwante“ ist zur Gewissheit geworden – Die neue Welt ist geboren

Dass die sog. Corona-Pandemie maßgeblich als Vorwand dafür dient, den Umbau eines zusammengebrochenen Systems ohne Aufstände hinzubekommen, weiß mittlerweile jeder noch denkfähige Mensch. Je schlimmer sich der Systemumbau gestaltet, je wilder die offizielle Corona-Panik. Die Tatsache der Beteiligung aller Staaten unter diesem Panikdach zur Steigerung der Hysterie liegt daran, dass alle Staaten unter diesem Vorwand ein eigenes politisches Programm verfolgen.

In der BRD krachen die Widersprüche aufeinander, verschmelzen und teilen sich wieder. Es sind zum Teil Widersprüche, Lügen, Fake-News, die aufgrund der aussichtslosen Situation hastig verbreitet werden und jeder Schlüssigkeit entbehren. Keine Pandemie der Welt hätte bei Merkel dazu führen können, das EU-Projekt von der BRD aus zu schlachten, wenn dahinter nicht die Aktivität stünde, in aller Eile ein neues System zu schaffen. Dieses System wird nationalstaatlich sein, denn den Globalismus wird es nicht mehr geben. Der Weltärztepräsident und Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, ein Globalist, der sich in den vergangenen Jahrzehnten mit Merkel für die Auslagerung unserer medizinischen Lebensgrundlagen nach China stark gemacht hatte, verlangt nunmehr die Rückabwicklung der Globalisierung. Er sagte heute: „Die Welt wird sich verändern, nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. Das Coronavirus wird die Globalisierung erheblich beeinflussen. Es wird sich ins kollektive Gedächtnis setzen und die Frage aufwerfen, ob wir uns ubiquitäre Verkehrswege, Handels- und Lieferketten, aber auch fehlende Autarkie und arbeitsteilige Produktion über Kontinente hinweg in Zukunft leisten können und wollen. Darüber wird es eine Debatte geben, wenn das Coronavirus ausgestanden ist.“ (Bonner Generalanzeiger)

Die Zeiten, die jetzt kommen, Mangelversorgung, ohne Notfallbehandlungen wegen nicht vorhandener Medikamente, die wegen der planmäßigen Auslagerung nach China ausbleiben, wird jeden künftigen Gedanken an Globalismus mit der Anbetung des Teufels gleichsetzen. Der erneute Versuch der Globalisten, mit dem überall ausgerufenen Notstand, also mit dem vollkommen ausgeschalteten Volkswillen, ihr Weltsystem zu retten, ist ebenfalls gestorben.

Merkel hat unsere Gesundheit, unser Leben in die Hände von China und anderen fremden Händen gelegt, um Wegbereiter dieser Seuchenideologie zu sein. Dafür drohen uns jetzt schlimme Zeiten, nicht wegen Corona, sondern wegen medizinischer Mangelversorgung. Da die Massen unruhig werden, denn sie erleben die Widersprüche täglich. Die Regale sind leer, aber die Berliner Elite predigt die uneingeschränkte Versorgung. Gestern im ZDF-Heute-Journal lautete die Parole: „Die Lebensmittelversorgung in Deutschland ist trotz leerer Regale gesichert.“ Gleichzeitig wird die Hysterie mit dem Meldungen von einem angeblichen Anstieg der Infizierten in die Höhe getrieben. Obwohl in derselben Sendung der Virologe, Prof. Hendrik Streek, zugeben musste, dass die Corona-Tests bestenfalls eine Genauigkeit von 30 Prozent liefern, wird der sog. Infizierten-Anstieg täglich intensiviert. Gestern gestand Prof. Streek zudem, dass die Coronaviren schon seit vielen Jahren unsere Grippen-Erkrankungen mitbestimmen und eigentlich nur sehr geschwächte, alte und vorerkrankte Menschen gefährden. Prof. Streek: „Der Schnelltest, der im Moment beworben wird, erkennt nur ein Drittel.“ D.h., obwohl entweder schon Millionen bei uns infiziert sind, sind noch keine größeren Sterbezahlen bekannt geworden. Die offiziellen Corona-Toten werden derzeit sogar mit unter 20 angegeben. D.h., dass man von diesen Tests kein aussagefähiges medizinischen Lagebild ableiten kann. Dann sagte Prof. Streek noch: „Bei dem Großteil der ganz schweren Fälle, die ins Krankenhaus kommen müssen, handelt es sich um Menschen im höheren Alter, oder um Menschen, die schon eine andere Erkrankung haben. Es stimmt, dass es Coronaviren schon sehr, sehr lange gibt. Also wir haben jedes Jahr vier Coronaviren-Arten, die jedes Jahr bei uns auftauchen. Wir sprechen von der Familie der Coronaviren und jedes Jahr sehen wir, dass grippale Infekte auch bestimmte Coronaviren zurückzuführen sind.“ (ZDF, Heutejournal, 17.03.2020)

China dürfte sich an dem Corona-Komplott vor allem deshalb beteiligt haben, damit es die BRD-Unternehmen im Land abstoßen kann. Die Chinesen haben die Ansiedlung dieser Unternehmen doch nur wegen des Technologie-Diebstahls erlaubt. Jetzt heißt es, raus aus unserem Land, weil sie sich arroganterweise einbilden, die Technik zu begreifen. Sei können wohl kopieren, aber nicht reparieren, denn sie verstehen die Kerntechnik meist nicht. Aber die Konsequenzen bleiben für uns dennoch katastrophal. Dadurch kann die BRD über Nacht zu einem Dritt-Welt-Land werden, der totale Absturz. Was noch an Technik da war, haben die Merkelisten bereits mit der Klima-Pandemie zerstört. Zudem haben wir mindestens 30 Millionen migrantive Alimentenempfänger im Land. Nicht nur dass dafür kein Geld mehr aufgebracht werden kann (bislang etwa 400 Milliarden Euro im Jahr), da im Zuge des coronativen Aktionismus gerade die gesamte restliche Wirtschaftsinfrastruktur vernichtet wird. Merkel kommentierte die vom Zaun gebrochene Katastrophe gestern keck: „Wir müssen mit sehr ernsten Folgen für unsere Wirtschaft rechnen.“ (WELT) „Pleitewelle droht: Deutsche Geschäfte verlieren jeden Tag 1,15 Milliarden Euro.“ (FAZ, 16.03.2020) Und das ist nur der Handel. Die Autoindustrie hat die Produktion eingestellt. Wo soll das Geld herkommen, notleidenden Unternehmen zu helfen, wenn es keine wirtschaftliche Tätigkeit mehr gibt?

Wir sind somit von einem Totalzusammenbruch konfrontiert. Das ist der einzige Grund übrigens, warum die Merkel-BRD die Grenzen geschlossen hat, weil die sog. Migranten in erster Linie in die bislang noch funktionierende medizinische Versorgung eingedrungen sind, wie gestern in der Sondersendung Maybrit Illner (ZDF) der Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) bestätigte: „Die Schließung der EU-Außengrenzen: Es gibt noch mehr Herausforderungen, nämlich dass Leute soll verhindern, dass nichteuropäische Ausländer nach Europa kommen, um in den Anwendungsbereich eines besseren Gesundheitssystems zu kommen. Wir können jetzt nicht noch zusätzliche Herausforderungen bewältigen.“ Und plötzlich lässt Merkel ihre Lieblinge sogar im Mittelmeer allein. Die Schlepperschiffe laufen nicht mehr die Küsten Nordafrikas an, um die Corona-Reisenden dort abzuholen. Jetzt fürchten die Schlepper selbst um ihr schäbiges Schlepperleben, schützen aber höhere Pandemie-Verhinderungs-Ideale vor. Schlepper-Chef Ruben Neugebauer von Sea Watch: „Einerseits wollen wir natürlich weiterhin Flüchtende vor dem sicheren Tod durch Ertrinken retten, gleichzeitig müssen auch wir unseren Beitrag dazu leisten, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Dadurch verzögern sich Rettungsmissionen.“ (Tagesschau gestern) Wenn man die „Schutzbedürftigen“ heute ertrinken lassen kann, hätte man das schon immer tun können, und die derzeitige Katastrophe wäre heute nur halb so schlimm geworden, unser Leben wäre bei weitem nicht so gefährdet wie heute. Die wunderbaren sog. Flüchtlingshelfer, die immer vorgaben, dass sie ihr Leben für die armen „Schutzbedürftigen“ einsetzen und notfalls opfern wollten, nehmen von den Flüchtlingslagern in Griechenland Reißaus. „Warum sollen wir für die krepieren“, soll gestern ein „Helfer“ gerufen haben. „Ein Mitarbeiter einer griechischen Hilfsorganisation, der seinen Namen nicht nennen möchte, sagte dieser Zeitung am Dienstag: ‚Wir haben jetzt schon erste Mitarbeiter, die sich krankmelden, obwohl sie es nicht sind. Sie haben aber Kinder zu Hause und deshalb Angst.'“ (FAZ, 18.03.2020, S. 2)

Solche Infektionsträger wie in den griechischen Lagern haben wir in tausendfacher Stärke hier in der BRD. Hier sind Millionen und Abermillionen von ihnen, die von den Merkelisten in einem Zerstörungwahn geholt wurden, vor denen jetzt sogar die Schlepperhelfer (Flüchtlingshelfer) Todesangst haben.

Bitte vergesst niemals, niemals, dass Merkel und ihre Merkelisten diese Zustände mutwillig über uns gebracht haben. In den Migranten-Unterkünften tobt Corona. Und wenn das Virus so gefährlich sein sollte wie uns gesagt wird, würden entweder alle in den Unterkünften sterben, oder sie würden sämtliche Krankenhäuser verennahmen. Stimmt es nicht, dass das Virus so gefährlich ist, passiert nicht viel und wir wissen, dass die Panik einen politischen Grund hat. Aber medizinische Versorgungsplätze besetzen sie in jedem Fall. Auch die letzten lebensrettenden Medikamente werden beansprucht sowie die immer knapper werdenden Lebensmittel. Sogar die banalen Hygienemittel, Seife usw., werden knapp. Toilettenpapier gibt es kaum noch. Im Netz wird das Paket Klo-Papier u.a. für über 80 Euro (3-lagig, 9 x 8 Rollen, 250 Blatt) angeboten. Bestellungen zu Normalpreisen sind kaum mehr möglich. Es heißt dann: „Lieferung derzeit nicht mehr möglich!“ Die Folge: Weitere Seuchenausbrüche durch verheerende Hygienezustände.

Während die systemischen Hysterie-Medien die Corona-Panik auf die Spitze treiben, verschweigen sie uns aber systematisch die uns betreffenden Gefahren. Die echte Lage in der BRD sieht nämlich so aus, dass Migranten aus der Quarantäne ausbrechen! Angriffe auf die Zäune und Polizei von deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen starten – so wie an der griechischen Grenze! Ein Polizist zur Lage in der Suhl-Friedberger Aufnahmeeinrichtung, deren Bewohner sich wegen eines Corona-Falles in Quarantäne befinden. Die Polizei muss die Einrichtung bewachen. Vom Einsatzleiter heißt es: „Wir haben immer wieder 10 bis 20 Personen – junge Männer – die versuchen, sich über den Zaun aus der Einrichtung zu entfernen. Das ging damit los, dass angedroht wurde, die Einrichtung in Brand zu setzen, dass man Gullideckel entfernte, um zu sehen, ob man durch die Kanalisation in die Stadt gelangen konnte. Das ist uns durch Polizeikräfte gelungen zu verhindern. Am heutigen Tag versammelten sich vor dem Haupttor etwa 30 Personen – vor allem junge Männer – zeigten eine IS-Flagge. Sie waren sehr aggressive und sie nutzten Kinder als Schutzschilde gegen die Polizei.“ (Quelle) Der Chef der Schlepperorganisation Pro Asyl, Günter Burkhardt, verlangte, dass die Infizierten unter der deutschen Bevölkerung verteilt werden müssten. Burkhardt: „Es ist jetzt höchste Zeit, die Großunterkünfte zu schließen und Menschen zügig auf die Kommunen zu verteilen.“ (TAZ, 17.03.2020) Die Berliner wollen die Corona-Migranten tatsächlich zügig unter die noch nicht verseuchten Deutschen bringen, hörte man gestern aus Merkels Umfeld. Das wird die Deutschen sehr freuen.

Die Geburt der Neuen Nationalen Welt ist vor unseren Augen über Nacht entstanden. Noch am 7. Oktober 2015 prahlte die alle Gesetze brechende Millionenschlepperin Merkel bei Anne Will: „Es liegt nicht in unserer Macht, wie viele nach Deutschland kommen. Sie können die Grenzen nicht schließen. Wir haben 3000 Kilometer Landgrenze. Dann müssen wir einen Zaun bauen, das wird nicht klappen. Es gibt den Aufnahmestopp nicht. Deutschland ist schon ein Land, in das viele Flüchtlinge wollen. Und Deutschland ist auch ein Land, das die Flüchtlinge freundlich empfängt. Und da muss ich ihnen ganz ehrlich sagen, darauf bin ich stolz.“ Merkels kommunistischer Handlanger, der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow, rief am Abend des 5. September 2015 den mit dem ersten Zug angekommenen syrischen Migranten in Saalfeld zu: „Ich freue mich, dass ihr hier angekommen seid. In schā‘ Allāh, das ist der schönste Tag meines Lebens.“ (Quelle) Auch Ramelow will plötzlich nicht mehr helfen, will nicht mehr an „den schönsten Tag seines Lebens“ erinnert werden, denn jetzt fürchtet er sich vor dem Flüchtlings-Corona. Und heute? „Ab heute Mittag ist Europa dicht: Diverse einzelne europäische Länder haben bereits Einreisebeschränkungen und andere Restriktionen eingeführt. In Deutschland hatte die Bundespolizei zu Wochenbeginn mit Kontrollen der Grenzen zu den fünf Nachbarländern Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark begonnen. Ausländer dürfen nur mit ‚triftigem Grund‘ über diese Grenzen einreisen. Auch innerhalb Deutschlands wurden die Restriktionen ausgeweitet.“ (ZDF, 17.03.2020)

Plötzlich kann Merkel sämtliche deutsche Grenzen schließen, was von AfD-Chef Alexander Gauland genüsslich mit diesem Spott bedacht wurde: „Die Bundesregierung bestätigt mit ihrer überfälligen Entscheidung, was wir seit der Flüchtlingskrise 2015 immer gesagt haben: Natürlich ist es möglich, die deutschen Grenzen zu kontrollieren, um die illegale Einwanderung von Ausländern zu verhindern. Nun ist endlich ein für alle Mal geklärt: Keine Bundesregierung wird je wieder eine unverantwortliche Politik der offenen Grenzen damit begründen können, dass eine Kontrolle unmöglich sei.“ (FAZ, 17.03.2020, S. 4) Merkels rechte Hand in Brüssel, von der Leyen, musste sich Macron beugen und die Schließung der EU-Außengrenzen verkünden.

Die EU ist damit gestorben, es gibt sie nicht mehr. Erst recht nicht, weil der Euro unter der europaweiten Kollaps-Wirtschaft nicht mehr zu halten ist. Der Express (London) schreibt gestern, dass die EZB monatlich 100 Milliarden Euro über den bereits zusätzlich versprochenen monatlichen 100 Milliarden drucken lassen müsste, um den Euro zu retten. Aber das geht nicht, es kommt ja durch den Corona-Zusammenbruch kein Geld mehr in die Kasse. Außerdem ist keine Produktion mehr vorhanden (die Industrien schließen überall), um für das Hyper-Inflationsgeld einen gewissen Wert zu schaffen. Im Klartext heißt das, dass sämtliche EU-Staaten sich der von den Globalisten in Auftrag gegebenen Panik angeschlossen haben, und zwar gegen die BRD.

Was jetzt kommt, ist die Rache der übrigen Europäer, sogar der übrigen Welt, an den Merkelisten. Leider werden auch wir darunter leiden müssen. Die Merkelisten haben lange Zeit den Nationen aufgezwungen, sich durch Migration selbst zu schädigen – weil sie dafür viel Geld bekommen haben. Seit 2005 schreiben wir: „Mit der BRD verhält es sich in der EU ungefähr so wie in der Kneipe mit einem nicht gemochten Freibier-Spendierer. Man prostet dem Spendierer nur so lange zu, so lange er noch Geld hat für immer neue Runden. Sobald ihm aber das Geld ausgeht und er die anderen bittet, auch einmal eine Runde zu bezahlen, wirft man ihn aus der Kneipe.“ Wir haben auch immer geschrieben, dass das übrige Europa wieder Krieg gegen diese BRD führen wird, wenn nicht mehr bezahlt werden kann, denn die ethnische Vernichtungswut, die von den Merkel-Deutschen 2015 über Europa gebracht wurde, ist die Quelle der Welt. Rothschilds Frankreich-Präsident Emmanuel Macron bot sich Merkel untertänig in der Hoffnung an, die BRD würde jeden gewünschten Milliardentransfer zur Rettung des maroden französischen Finanzsystems leisten. Jetzt kann die BRD nichts mehr, gar nichts mehr leisten. Es ist kein Euro mehr für „das Freibier“ da. Und schon spricht Macron von Krieg. Die FAZ in heller Panik: „Die Risse, die durch Europa und den Westen gehen, zeigen sich auch an der Unterschiedlichkeit ihrer Krisenmanager. Am Montagabend wurde das extrem deutlich. Am Montagabend stimmte Emmanuel Macron seine Landsleute auf einen ‚Krieg‘ ein.“ Nun werden viele Schlaumeier einwenden, dass er ja nur den „Krieg gegen das Coronavirus“ gemeint hätte. Das hat er zwar, aber er hat auch doppelsinnig gesprochen, denn er gestand, „dass er während seiner Kindheit in Amiens durch die französische Heldenliteratur des Zweiten Weltkriegs geprägt worden sei. In den vergangenen Monaten hat er – zur Vorbereitung für das Jubiläumsjahr – viel Charles de Gaulles gelesen. Im vergangenen Jahr widmete er sich den Schriften des Kriegshelden Georges Clemenceau, der 1929 gestorben war. Diese Einflüsse waren seiner Rede anzumerken – so befremdlich dies in deutschen Ohren klingt.“ (FAZ, 18.03.2020, S. 3)

General Charles de Gaulle war ein erbitterter Feind Deutschlands im 2. Weltkrieg, und ein Nationalist. Aber der ehemalige französische Präsident Georges Clemenceau ist eine viel größere Nummer als Vorbild Macrons. Clemenceau verfolgte nach dem 1. Weltkrieg, an dem Deutschland offiziell nicht die Schuld hatte, eine aktive Vernichtungspolitik nach dem sogenannten „Friedensschluss“ von Versailles. Das testierte sogar der damalige Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein: „Frankreich ging nach dem Waffenstillstand 1918 auf die Vernichtung Deutschlands aus. Tatsächlich gab es in den Augen des ‚Tigers‘ Clemenceau ’20 Millionen Deutsche in Mitteleuropa zu viel‘.“ (Der Spiegel, 1/1995, S. 71) Die FAZ fährt verzweifelt fort: „Nicht nur der Text der französischen Nationalhymne ist streckenweise blutrünstig, Politiker rüsten in Frankreich gern sprachlich auf. Dem Staatschef wird zugebilligt, dass er sich des Kriegsvokabulars bedient, um den Ernst der Lage zu betonen. Nach Macrons Kriegsrede gab es vor allem Beifall. Sogar der Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon, der Macron gern stürzen würde, sprach von ’nationaler Union‘ und rief zu Solidarität auf.“ (FAZ, 18.03.2020, S. 3)

Ja, ihr Systemlinge, das alles geschieht ganz ohne Adolf Hitler, ganz ohne Bezug auf Neonazis in der BRD. Die Kriegslust Macrons im Sinne von Clemenceau gilt den neuen Systemdeutschen, den Merkelisten. Und da könnt ihr noch so wild gegen alles Nationale, gegen alles Natürliche, gegen alles Patriotische losschlagen. Euch wird es treffen. Nicht von den sog. Rechten der BRD, sondern von den ewigen Feinden Deutschlands. Da hat sich kaum etwas seit damals geändert. Bald werdet ihr noch bemerken, wer Adolf Hitler war, welchen Kampf er gegen eine aufgehetzte Welt führen musste. Und dieses Rad beginnt sich gerade erneut zu drehen. Nur haben wir heute überhaupt keine Verteidigungsmöglichkeit mehr, denn die wurde globalistisch vernichtet.

Diese Entwicklung spürt man auch in Italien ganz stark. Die Verratsregierung von Guiseppe Conte, der einstige Speichellecker Merkels, der für Merkel den Sturz von Matteo Salvini arrangierte, schlägt ebenfalls die Kriegstrommel gegen die Merkelisten. Warum? Weil Merkel kein „Freibier“ mehr spendieren kann. „Professor Massimo Galli, Chef der Abteilung für Infektionskrankheiten in der Klinik ‚Luigi Sacco‘ in Mailand, ist überzeugt davon, dass Italiens ‚Patient null‘, der das Coronavirus in den Norden des Landes eingeschleppt hat, aus Deutschland gekommen sei. Es müsse der Webasto-Manager gewesen sein, der am 28. Januar positiv auf das Virus getestet wurde. Webasto hat ‚auch in Italien zwei Niederlassungen, eine in Turin im Piemont und eine in Bologna in der Emilia Romagna, mit zusammen rund 550 Mitarbeitern‘.“ (FAZ, 17.03.2020, S. 5) Am 15. März 2020 vollzog sozusagen sogar die linksliberale Tageszeitung La Repubblica den Bruch mit der EU und warf Merkel den Fehdehanschuh zu. Im Leitartikel heißt es: „Es war einmal ein Europa (C’era una volta l’Europa). Den Entschluss, die Schengen-Grenzen zu schließen, hat Berlin im Alleingang gefasst, nach Maßgabe einer nationalen Logik. Er wurde nicht mit den Partnern besprochen, er wurde nicht auf die Außengrenzen des Schengen-Raumes begrenzt. Stattdessen zog man es vor, den eigenen Grenzzaun Stück für Stück hochzuziehen, um die unruhig gewordenen Wähler zu besänftigen. Das Virus hat die Heucheleien zerfressen. Es bleibt nur noch Rhetorik.“ (La Repubblica)

Aber der alles entscheidende Sprengsatz wurde kaum noch entdeckt. Die Zerschlagung der Nato durch Präsident Donald Trump. Im Februar begann das größte Manöver in der Geschichte der Nato: „Defender Europe 2020“. Das Bundeswehr-Netz erklärte: „Geplant war, insgesamt rund 29.000 Soldatinnen und Soldaten der US-Streitkräfte nach Osteuropa zu verlegen. Das wäre die größte Operation dieser Art der letzten 30 Jahre geworden.“ Aber dieses Kriegsspiel gegen Russland im Auftrag der Globalisten wird es nicht mehr geben. Trump sagte es unter dem Vorwand von „Corona“ ab. Die Military Times meldete am 17.03.2020: „Die Soldaten in Europa im Rahmen der Übung Defender 2020 kehren nach Hause zurück. Die lang erwartet Militärübung Defender 2020 sollte die Einsatzfähigkeit der US-Armee und ihrer Verbündeten testen. Das Manöver findet nicht statt. Die Verbände, die bereits in Europa für andere Manöver stationiert waren, werden in die USA zurückkehren.“

Es geht um viel, viel mehr, als wir vordergründig erkennen können. Seit geraumer Zeit macht der Begriff „Q-Anon“ (Anon steht für Anonym) Furore. Das System spricht von „Verschwörungstheorie“. Bei RND fand sich bereits am 06.08.2018 folgender Hinweis: „Qs Anhänger beten für den ‚Retter Trump‘. Wer steckt wirklich dahinter? Keiner weiß, wer Q ist. Ein Mann, eine Frau, eine Gruppe? Ist er – oder sie oder sie – wirklich ein Insider im Weißen Haus, wie er – oder sie oder sie – behauptet? Auf jeden Fall ist Q erfolgreich. Und auf dem besten Wege, eine Bewegung zu werden. Wie ein Virus verbreitet sich Q. Zum ersten Mal wurde das Q bei einer Wahlkampfveranstaltung in Tampa in Florida öffentlich gesichtet. Als einzelner Buchstabe auf einem weißen Bogen Papier, den Trump-Anhänger hier und dort schweigend in der Menge hochhielten. Dann war das Q bei einem Auftritt des US-Präsidenten in Wilkes-Barre, Pennsylvania, und schließlich bei einer Donald-Trump-Rallye in Lewis Center, Ohio, schon zuhauf zu sehen. In den Tagen dazwischen sind die Q-Träger und Trump-Fans um einiges lauter, aggressiver und zahlreicher geworden.“

Jedenfalls treten die Voraussagen, die „Q“ macht, in den allermeisten Fällen ein. Vor allem findet man Q-Aktivisten ungetarnt unter Trumps Leibwächtern. Q teilt mit, dass Präsident Trump einen quasi geheimen Krieg gegen den „tiefen Staat“ (gegen die globalistische Weltverschwörung) führt. Der Kampf gelte auch Hillary Clinton und Barack Obama. Und tatsächlich wird Clinton nunmehr vor Gericht gestellt werden. Trump wird den unter Druck verurteilten General Michael Flynn begnadigen, denn jetzt hat er die Macht dazu. Laut Q geht es um die Umkehrung des globalistischen 16-Jahres-Plans, dessen Ziel die Weltregierung ist. (X22 Report vom 15.3.2020 – Operation Patriot in voller Aktion)

Der Schwan, Symbol für die neue, reine Welt. Germanisch unumkehrbar

Gerd Ittner hat heute auf eine wunderbare Symbolik im Zusammenhang mit der totalen Weltveränderung verwiesen, nämlich auf das uralte Symbol des Schwans. Der Schwan nimmt in der germanischen Mythologie eine zentrale Rolle ein. Richard Wagner widmet dem Schwan in Lohengrin und Parsifal heilige Verehrung. Reinheit, Treue und Liebe.
Man denke auch an die „Schwanenjungfrauen“ im „Nibelungenlied“. Der Schwan wird wegen seines Halses mit der Zahl 2 identifiziert (offiziell für Gedächtnisübungen). Das Jahr 2020 besteht also aus einer Doppelzwei, aus zwei Schwänen. Und nach der arischen Ursprungsmythologie ist das Wasser an der Urd-Quelle so heilig, dass alles, was damit in Berührung kommt, weiß wird, weiß wie ein Schwan, rein wie die arische Ethnie. In der Urd-Quelle schwimmen zwei „Schwäne“, von denen alle Tiere dieses Namens abstammen. An der Quelle befindet sich zudem die Gerichtsstätte der Götter, umrahmt von Schwänen. Mit dem Schwan verbindet die germanische Mythologie „Hellsichtigkeit und Wandlung“. Nicht umsonst sagt man „mir schwant etwas“, wenn sich Veränderungen abzeichnen. In der keltischen Mythologie tauchten die Walküren häufig in Schwanengestalt auf und verbreiteten ihre Weissagungen. Die griechische Mythologie kennt den heraufziehenden „Schwanengesang“, der die Todesahnung verkörpert. Der aktuelle „Schwanengesang“ kündet vom Tod des Globalismus und der EU. Und wer kennt nicht die Geschichte des vermeintlich hässlichen Entleins heute Symbol für die verfolgten und gequälten Nationalen], das sich plötzlich als starker und schöner Schwan entpuppt. Ja, uns steht wahrlich unter dem Symbol des Doppelschwans (2020) die unumkehrbare Entwicklung einer neuen, schönen Weltwerdung bevor. Auch wenn sie uns zunächst Angst macht, wird sie doch überwiegend Gutes mit sich bringen, vor allem Reinheit, Treue und Liebe. In Umkehrung des Kampfrufs der Globalisten: „Es gibt keine Völker, es gibt keine Nationen, es gibt keine Staaten“ rufen wir heute: „Es gibt keinen Globalismus, keine EU und keine Multikultur mehr!

„Merkel: das Spiel ist aus …“


Ausgabe 036: Montag, 23. März 2020 – SONDERAUSGABE

 

„Merkel: das Spiel ist aus …“

„Es gibt mittlerweile eine Art zweiten Bundeskanzler, und der regiert von München aus“, so der verzweifelte FAZ-Globalist Jasper von Altenbockum in seiner Kolumne vom 21. März, weil sich in der Phase des Welt-Zusammenbruchs die Akteure gegenseitig an die Gurgel gehen. Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder, das Vorzeige-Chamäleon der BRD-Politik, nahm – für alle unerwartet – am vergangenen Freitag in der BRD handlungspolitisch „das Heft in die Hand“ (Heft = mittelalterlich Schwertgriff, das Schwert ergreifen), während Merkel mit ihren indirekten Andeutungen und versteckten Drohungen in der sog. Corona-Krise hilflos wirkte. Sie ist sich nicht mehr sicher, ob die Einkerkerung der Deutschen  den Finanz- und Systemzusammenbruch milde verlaufen lassen wird. Sie erinnert sich an die DDR, an Honecker, wo dann auch nichts mehr zu halten war. Jedenfalls kam Söders angeberischer Vorstoß für die Vernichterin der Deutschen, wie auch für ihre Claqueure, völlig überraschend..

Wir erleben gerade den Welt-Nationalaufstand als Gegen-Revolution zur Globalisten-Revolution von 1989. Vor 31 Jahren glaubten die Globalisten, mit dem Kollaps des Ostblocks und der Sowjetunion die Voraussetzungen für eine Weltregierung geschaffen zu haben. Es gelang ihnen, den Globalismus weltweit durchzusetzen und die Erde zu einem Lumpenplaneten machen. Aber schon 11 Jahre später wirkte die kabbalistische 11 nicht mehr, die Runenkraft nahm deutlich zu. Wladimir Putin kam in Russland an die Macht und stellte sogleich die Weichen für ein Welt-Gegensystem, für eine Weltordnung nach der nationalstaatlichen Gottesnorm. Mit dem deutlichen In-Erscheinung-Treten der kosmischen Kräfte dauerte es zwar nach Putins Amtsantritt noch weitere 16 Jahre, bis sich eine Gegenwelt in Umrissen abzeichnete, aber sie wurde mit der Trump-Wahl und dem Brexit-Votum erstmals sichtbar. Heute spürt man das kosmische Ringen zwischen Gut und Böse zur Annullierung der globalistischen Weltrevolution von 1989. Die Globalisten sind chancenlos, denn die Einkerkerungen der Menschen in der BRD und in der EU unter dem Corona-Vorwand können ihnen auch nicht mehr helfen. Trump-Amerika, Putin-Russland, Modi-Indien, Bolsonaro-Brasilien sind Mächte geworden, die die Globalisten nie mehr besiegen können. Mehr noch, die Kräfte des Lichts nutzen die von den 666ern verlangten Zwangsmaßnahmen, um sie selbst nicht mehr entkommen zu lassen. Gegenüber der schon seit der Johnson-Wahl stark in Erscheinung getretenen Runen-Kraft erscheinen die Unterdrückungsmaßnahmen gegen uns geradezu aussichtslos.

Es ist also nicht mehr zu übersehen, dass derzeit unter dem Vorwand „Coronavirus“ in der ganzen Welt der Endkampf um die Menschheit tobt. Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs verzeichnen aber die Kräfte des Lichts deutliche Geländegewinne auf dem Globus und drängen die Mächte der Finsternis zurück. Wir hatten in unserer Ausgabe vom 20. März die Hintergründe erleuchtet, wie die Globalisten versuchen – sogar mit einer Corona-Übung am 18. Okt. 2019, als es noch keinen Corona-Ausbruch gab – mit einer planmäßig entfachten Weltangst ihr System zu retten. Was wir derzeit gerade bei uns Deutschen erleben, lässt sich sehr gut mit Worten des Großen Napoleon Bonaparte verdeutlichen. Gerade im Zusammenhang mit der Lüge, gegen die die Deutschen offenbar keine Immunität entwickelt haben, brachte dieser doch sehr edle Feind und Okkupant unseres Vaterlandes unsere Mentalität scharfsinnig auf den Punkt. Napoleon: „Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie.“

Uli Gellermann nennt die Merkel-Lügen von der angeblichen Besorgnis für unsere Gesundheit eine Verschwörung gegen uns. Sputnik am 21.03.2020: „Im Namen der Gesundheit wird die Freiheit abgeschafft. Und die Verschwörung kommt nicht düster, sondern klinisch weiß daher: Je mehr Verbote desto gesünder ist das Land. Wir müssen unser Land jetzt herunterfahren – bis fast auf Null. Bis auf Null die Strom – und Wasserwerke? Auf Null die Busse und Bahnen? Auf Null das Grundgesetz, denn Freiheit geht nur durch Zwang, sagt die neue Dialektik.“

Wie das mit den „groben Lügen“ funktioniert, demonstrierte die ARD-Tageschau. Auftragsjournalist Markus Preiß zeigte Bilder von Militärfahrzeug-Kolonnen in Norditalien, die, so die subtile Andeutung, die Särge von „Corona-Toten“ transportierten. Die Bilder suggerierten, dass es Kolonnen von Militärfahrzeugen bedürfe, um die vielen Särge mit Corona-Toten abtransportieren zu können. Dann mit leiserer Stimme, die kaum wahrgenommen wurde, gestand er, dass es 20 Särge waren. Dafür würde ein Militärfahrzeug reichen. Warum wurde eine lange Kolonne von Fahrzeugen gezeigt und immer wieder vom Abtransport von Corona-Toten gesprochen? Preiß: „Es sind einmal mehr dramatische Bilder.“ Dann weniger vernehmbar: „In der Nähe von Bergamo in Norditalien transportiert das Militär am Nachmittag 20 Särge ab.“ Dann wieder mit massiver Stimme: „Fast 800 Tote waren es heute im ganzen Land. Italien, das weltweit von der Corona-Krise am stärksten betroffen ist, erlebt seinen bislang schwärzesten Tag.“ Es folgt eine kurze Einblendung des Leiters des Italienischen Zivilschutzes, Angelo Borelli, die kaum wahrgenommen wurde, obwohl dieser klarstellte: „Ich möchte aber noch einmal darauf hinweisen, dass wir alle Verstorbenen zählen. Dass wir nicht unterscheiden zwischen Corona-Infizierten, die gestorben sind, und denen, die wegen des Coronavirus gestorben sind.“ (Tagesschau, 21.03.2020)

Dr. Claus Köhnlein Dr. Sucharit Bhakdi

Jeder Tote in Italien wird also zum Corona-Toten gemacht, obwohl nur 0,09 Prozent tatsächlich am Coronavirus in Italien sterben. Dazu der Mediziner und Infektiologe Prof. Dr. Sucharit Bhakdi: „Norditalien hat mit China die horrende Luftverschmutzung gemeinsam. Italien ist eigentlich das China Europas. Die Lungen in diesen Gebieten sind ganz anders vorbelastet. Die große Tragik ist, dass das, was in Deutschland von der Politik beschlossen wurde, sinnlos ist. Wir haben 10.000 Infizierte (zu diesem Interview-Zeitpunkt), 99,5 Prozent haben gar keine Symptome. Es dürfte gar nicht erlaubt sein, von Kranken zu sprechen. Infektion ist nicht identisch mit Erkrankung.“ (Quelle) Dr. med. Claus Köhnlein: „Ich fürchte, viele Infizierte sterben in Italien an einer lethalen Behandlungsmethode, nachdem was ich hier im LANCET gelesen haben.“ (Quelle)

Und damit kommen wir erneut zu Kernfrage: Warum wird planmäßig gelogen, warum wird planmäßig Angst verbreitet. Dazu sei wieder an Napoleon erinnert, der lehrte: „Es gibt zwei Motive der menschlichen Handlungen: Eigennutz und Furcht.“ Damit trifft er den Nagel auf den Kopf. Die Menschen in Furcht versetzen, um damit den Eigennutz der totalen Macht zu sichern. Nachdem sämtliche politischen Versuche scheiterten, die Erweckung der Menschheit vor dem globalistischen Joch und die Hinwendung zur Schöpfungsordnung zu verhindern, wird nunmehr der letzte Angriff mit dem Mittel der Angst gestartet, den satanischen Globalismus noch zu retten. Als Geheimwaffe zur Rettung des Globalismus mit der Schaffung einer Weltregierung wurde schon seit 2009 die planmäßigen Erzeugung von Pandemien (Pandemie, weltweite Epidemie) gegen die Menschheit geplant. Vor allem geht es den Globalisten darum, den Zusammenbruch des ohnehin nicht mehr zu rettenden globalen Finanz-Blasen-Systems mit „höherer Gewalt“ zu kaschieren. Deshalb wird jetzt überall zur Beruhigung der Massen Geld im hyperinflationären Stil gedruckt, weil ohnehin geldpoltisch alles vorbei ist. Mit den erlassenen Notstandsmaßnahmen sollen die Massen stalinistisch in Schach gehalten werden, bis ein neues System entstanden ist und alles bei NULL beginnen kann. Die Globalisten hoffen, mit einer Weltregierung gewaltherrschaftlich weitermachen zu können. Doch unsere Kräfte werden den Notstandsspieß umzudrehen und die Globalisten auszuschalten versuchen. Die Welt entsteht neu, aber sie dürfte nicht mehr mit jenen an der Spitze entstehen, die heute schon als Haupttäter für die uns gebrachten Katastrophen feststehen.

Steven Walt
Robin Niblett

Ja, erstmals seit dem Untergang des „Wotan-Reiches“ (Hitler-Deutschland war das alte Gottesbild des Wotan …) sind die „Guten“ zu einer wirklichen, immer stärker werdenden und letztlich total siegenden Kraft über das „Böse“ geworden. Es ist ein kosmischer Kampf, der auf unserem Planeten tobt. Die globalistischen Kräfte konnten Präsident Trump trotz ihrer vielen Impeachment-Anläufe nicht stürzen. Mit der Corona-Panik, so hofften sie, würde es gelingen. Doch Trump nutzt die Notstandslage für sich und erreicht damit die Schließung aller Fluchtpunkte, sodass er die Herren des Bösen am Tag-X festsetzen kann. In die Falle, die sie für uns pandemisch aufgestellt hatten, tappen sie wahrscheinlich selbst hinein.

Wie gesagt, die Welt entsteht neu, und zwar nach dem Willen Gottes, nicht mehr nach dem satanischen Willen der Globalisten. Die nationalen Weltführer setzen ihre Nationale Rettungspolitik mit den Notstandsgesetzen durch, die die Globalisten für sich und ihre Machtsicherung erdachten. Beginnen wir mit den prominentesten Globalistenstimmen, veröffentlicht im amerikanischen FP (Foreign Policy) Globalismus-Magazin. Chefredakteur des FP ist der hochprominente jüdische Globalist Jonathan Tepperman. Unter dem FP Beitrag vom 20.03.2020„Die Pandemie wird die Welt für immer verändern“ – veröffentlichen wir hier die Kernaussagen von vier der wichtigsten 12 Globalisten, die in der Ausgabe zu Wort kamen:

Steven Walt, jüdischer Professor, Harvard Universität: „Die Corona-Pandemie wird den Staat und den Nationalismus stärken. Regierungen werden alle Arten von Notfallmaßnahmen erlassen und sie auch nicht wieder aufgeben. Die Seuchen in der Vergangenheit, wie z.B. die Spanische Grippe von 1914-1919, schaffte auch keine globale Zusammenarbeit, ebenso wenig wird es Covid-19 schaffen. Wir werden eine weitere Abkehr von der Hyperglobalisierung erleben, denn die Bürger sehnen sich nach nationalen Regierungen, die sie beschützen. Staaten und Firmen wollen mit der Globalismus-Abkehr künftig ihre Verletzlichkeit von fremden Abhängigkeiten verringern. Wir werden eine Welt bekommen, die weniger offen ist.“

Robin Niblett, Direktor des Chatham House (private weltweit führende britische Denkfabrik für den Globalismus, London): „Die Corona-Pandemie ist der Tropfen, der das globalistische Fass zum Überlaufen bringt. Chinas wachsende Macht auf militärischem und wirtschaftlichem Gebiet hatte bereits zur Entschlossenheit in den USA geführt, China von der amerikanischen Hochtechnologie abzukoppeln und seine Alliierten zu zwingen, dieser Politik zu folgen. Nun zwingt Corona Regierungen, Unternehmen und Gesellschaften dazu, ihre Fähigkeiten zu stärken, mit wirtschaftlicher Isolation zurechtzukommen.“

G. John Ikenberty
Shannon K. O’Neil

G. John Ikenberty, Professor für Politik und Internationale Angelegenheiten an der Princeton Universität und Autor des Bestsellers „Die Zeit nach dem Sieg über das liberalistische Ungeheuer“. Er schreibt: „Die Krise wird die unterschiedlichen Lager der großen westlichen Strategiedebatten befeuern. Die Nationalisten und Anti-Globalisten werden in der Krise neue Beweise für die Richtigkeit ihrer Sichtweise erkennen. Der wirtschaftliche Schaden und der soziale Zusammenbruch, der aus der Corona-Krise entsteht, lässt kaum anderes erkennen, als eine Stärkung der Bewegung hin zum Nationalismus und zur strategischen Abkopplung von internationalen Organisationen.“

Shannon K. O’Neil, Leiterin der Abteilung „Lateinamerikanische Studien“ beim Council on Foreign Relations (CFR), einstmals die heimliche jüdische Weltregierung: „Covid-19 unterminiert die Grundlehren der globalen Industrieproduktion. Unternehmen werden jetzt alles überdenken und sich von den internationalen Wegen und Lieferketten unabhängig zu machen, die die heutige Produktion noch dominieren.“ (FP-Zitate, 20.03.2020)

Bereits am 12. März 2020 titelte FP: „Das Coronavirus beendet die Globalisierung wie wir sie kennen. Der Virusausbruch ist ein Geschenk für die ethnischen Nationalisten und Protektionisten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Auswirkungen auf die freien Bewegungen von Menschen und Gütern langfristig sein werden.“

Der große amerikanische Patriot Pat Buchanan (mehrmals Präsidentschaftskandidat, führend in der Reagan-Regierung und Weltautor) schreibt am 13.03.2020 auf seinem Blog: „Wird der Coronavirus die Neue Weltordnung zerstören? In dieser Corona-Pandemie wollen die Menschen autoritäre Führer, und Nationen kümmern sich wieder zuerst um ihre eigenen Menschen.“

China-Experte Maximilian Mayer lehrt Internationale Studien an der University of Nottingham im chinesischen Ningbo. Er sagt: „Dass sich gerade etwas in den Beziehungen innerhalb der internationalen Gemeinschaft verschiebt, daran habe ich keinen Zweifel. Nach der Pandemie werden wir eine veränderte Weltordnung haben.“ (n-tv, 19.03.2020) Im globalistischen Wahn haben sie China zur Weltmacht und uns vollkommen von China abhängig gemacht. 1817 warnte der verbannte Kaiser gegenüber Earl William Amherst nach dessen missglückter Mission als außerordentlicher Botschafter Britanniens in China, als er auf St. Helena Napoleon besuchte. Napoleon: „China ist ein schlafender Löwe, lasst ihn schlafen! Wenn er aufwacht, verrückt er die Welt!“

Die Hoffnung der Globalisten, mit Hilfe der Pandemieangst überall Notstandsgesetze zu erlassen, um damit die Menschen dauerhaft unterdrücken zu können und doch noch zur Weltherrschaft zu kommen, kann begraben werden. Auch wenn Merkel bis auf weiteres über die für alle anderen geschlossenen Grenzen ihre Corona-Massen zu unserem Totalschaden immer noch hereinholt. FAZ-Kolumnist Joachim Müller spricht in Verbindung mit Corona von einem (globalistischen) Experiment: „Skepsis gibt es bei den Wissenschaftlern. Sie finden sich selbst als Teil dieses Experiments wieder. Sie können auch nach fast drei Monaten nicht sicher sagen, wie hoch die Tödlichkeit des Virus tatsächlich ist. Sie kennen auch nicht die wahre Verbreitung des Virus. Aussagekräftige Daten sollten für Wissenschaftler oberste Priorität sein, doch auch sie ist ein Opfer dieses globalen Echtzeit-Experiments. Experten jedenfalls besitzen kein exklusives Wissen, sie agieren in Unsicherheit.“ (FAZ, 21.03.2020, S. 1)

Ein Experiment der Globalisten? Die FAZ ist sehr nahe am Ja, wie wir sehen. Der Präsident Weißrusslands, Alexander Lukaschenko, sagt dazu am 19. März 2020: „Ich nenne dieses Coronavirus stets eine Psychose, und das werde ich mir nie nehmen lassen. Ich habe schon viele Psychosen erlebt und bin mir sicher, dass es sich neuerlich um eine solche handelt, die jemandem in die Hände spielt und jemand anderem schadet. Ich bin besorgt darüber, dass wir mehr unter Panik, als unter dem Virus selbst leiden könnten. Ganz Russland steht in Flammen wegen des Coronavirus. Die Grenzschließungen sind eine absolute und unerhörte Dummheit.“ (FAZ, 21.03.2020, S. 6) Der Virologe Alexander Kekulé wagt sich als einer der ganz Wenigen, den kochenden Wahnsinn offen anzuprangern: „Wegen einer kleinen Minderheit 95 Prozent der Bevölkerung einzusperren, da ist der Kollateralschaden viel zu hoch.“ (ZEIT, 20.03.2020)

Runenkraft gegen Kabbalamacht: Auffallend ist, dass die Corona-Pandemie unter dem Zeichen 666 losgetreten wurde. Das Wort CORONA besteht aus 6 Buchstaben. Die Zahlenwerte der Buchstaben, also z.B. A = 1 (erste Stelle im Alphabeth), C = 3 (dritte Stelle im Alphabet) usw., ergeben addiert einen Wert von 66. Fügt man die 6 aus den sechs CORONA-Buchstaben an, erhält man die Zahl 666. Aber die 666 aus dem Johannes-Evangelium und der Kabbala verliert offenbar an Kraft, was sich bereits bei der Johnson-Wahl im vergangenen Dezember abgezeichnet hatte. Der Erdrutschsieg von Boris Johnson fand nämlich globalistisch unter dem „Schwarzen Stern“ eines kabbalistischen Datums statt, der ihn und seinen Brexit verhindern sollte. Ursprünglich war die Wahl für den 9.12. vorgesehen. Offenbar wurde Johnson gedrängt, das Wahldatum auf den 12.12. zu verlegen. Die Zahlen des 12.12.2019 stellten einen kabbalistischen Overkill dar. Tag/Monat: 1+2+1+2 = 6. Die Zahl 6 stellt in der jüdischen Kabbala eine Machtzahl dar, denn sie verweist auf die Mishna, die „Erzählte Tora“ mit 6 Hauptgeboten. Die kabbalistische Gesamtheit des Wahldatums lässt aufhorchen: 1+2+1+2 + 2+1+9 = 18 (666). Die 666 gilt in der Johannes-Offenbarung als die Zahl Satans, die oft als 18 (3×6) gebraucht wird. Auch die kollektive Corona-Einsperrperiode für alle Deutschen soll 18 Monate dauern. Laut Rabbi Dovid Rossoff bedeutet die 666 im Judentum, dass die Durchsetzungszahl 6 dreimal wiederholt wird. Damit wird die Macht und Perfektion in der physischen Welt repräsentiert, die nur in der messianischen Ära erscheint, sobald die physische Welt ihren ultimativen Zweck erreicht hat. Die 666 gilt als Vehikel Jahwes. Das Wahldatum in England war zusätzlich kabbalistisch „abgesichert“, denn selbst die Quersumme paarweise in Form des Datums, also 12+12 und dann die Quersumme von 2019 (12) ergibt die 36 (1 bis 36 einzeln addiert ergibt 666). Doch es klappte nicht, Johnson gewann die Wahl, vielleicht mit der arischen Gegenkraft, mit der Rune Hag-All? Mehr zum arischen Sechsstern Hag-All hier.

Das Corona-Unternehmen gilt hauptsächlich dem Erzfeind der Globalisten, Donald Trump, der, wie schon gesagt, damit erneut zu Fall gebracht werden sollte. Aber auch diese Unternehmung wird zum Scheitern verurteilt sein, so wie die vielen Anläufe, ihn zu stürzen, vorher gescheitert wearen. Wie schon erwähnt, Trump nutzt seinerseits die Notstandsbefugnisse, um Schluss zu machen mit den tödlichen Migrationsfluten. Gerade dieser Bereich dürfte nunmehr von 95 Prozent aller authentischen Bürger eines jeden Landes nicht nur begrüßt, sondern nachdrücklich gefordert werden. Wer will schon gesundheitlich kaputtgehen müssen, nur weil fremde Hereingeholte die Klinikplätze bzw. die spärlich gewordene Medizin erhalten? Merkel lässt Patienten aus Frankreich in die deutschen Kliniken im Grenzland zur Behandlung bringen. Zusammen mit den Infizierten aus den brodelnden Kessel der Bereicherungszentren können die Deutschen schon bald medizinisch total auf der Strecke bleiben. Aber das darf nicht überraschen, denn der Sprecher des Außenministerium stellte ja selbst auf einer Pressekonferenz klar, dass es „nicht die Prämisse der Bundesregierung ist, die Deutschen zu schützen“. Vor allem holt Merkel die fremden Corona-Massen über unsere Grenzen, während Familienmitglieder aus Frankreich nicht ihre Verwandten auf deutscher Seite, oder Deutsche nicht ihre Verwandten in Österreich besuchen dürfen. „Wer das Wort ‚Asyl‘ sagt, darf einreisen.“ Renate Sandvoß schreibt auf dem Portal der Israellobby Jouwatch am 18.03.2020: „Es gibt m.E. wohl weit und breit kein Regierungsoberhaupt, das das ihr anvertraute Land und seine Bewohner so sehr verabscheut, ja hasst, wie unsere Kanzlerin. Diese Frau lenkt Deutschland in den Untergang, – und DAS MACHT MIR ANGST!“

Der Wahnsinn mit den globalistischen Regierungen, denen die eigenen Menschen nichts wert sind, geht seinem Ende entgegen. Nochmals, Schrittmacher im Krieg gegen die Globalisten ist US-Präsident Donald Trump: „Trump lässt seit dem 20. März 2020 alle an der US-Grenze ankommenden illegalen Immigranten wieder zurück über die Grenze schaffen, um die weitere Ausbreitung von Corona abzuwehren. Diese Entscheidung bricht mit der bislang gültigen US-Politik bezüglich der Behandlung von Immigranten. Die neue Politik weist die Grenzbeamten an, Asylsuchende und Immigranten sofort über die Grenze zurückzubringen, ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, einen Asylantrag zu stellen.“ (Buzzfeednews, 20.03.2020) Welches Geschrei hätten diese Maßnahmen noch vor wenigen Monaten ausgelöst. Nämlich die internationalen Gesetze (Flüchtlingskonvention, UN-Flüchtlingsrechte usw.) mit dem Recht der nationalen Selbstbehauptung einfach auf den Müllhaufen des globalistischen Horrors zu werfen. Mittlerweile hört man dazu nichts mehr, noch nicht einmal von migrationistischen Haupttätern bei Linken und Grünen.

Unsere Leute wie Trump, Johnson, Orban usw., um nur drei Welt-Feinde des Globalismus zu nennen, diese Generäle des Lichts, wissen die den Nationen aufgestellte globalistische Falle den Globalisten selbst zu stellen. Der ungarische Premier Viktor Orban hat sich nach dem Notstandsgesetz alleinige Vollmachten ausstellen lassen. „Corona in Ungarn: Aufschiebung aller Wahlen, Kriegswirtschaft – Orbáns Antwort auf die Krise. Keine Wahlen, kein Parlament, Einschränkung der Medien.“ (WELT, 22.03.2020) Damit sind die letzten globalistischen Lügenmedien in Ungarn ihrer Hetzmöglichkeiten beraubt.

Wir werden als Restdeutsche in der BRD noch eine Weile Merkels Vernichtungswut ausgesetzt sein. Mit Hilfe der von ihr nun durchgesetzten Notstandsmaßnahmen hofft sie, bis zu ihrem Lebensende an der Macht bleiben zu könnnen, da es Wahlen und politische Betätigungen nicht mehr geben wird. Es heißt ja bereits, die Corona-Krise werde mindestens 18 Monnate dauern. Während dieser stalinistischen Zeit soll das neue Horror-System Merkels geschaffen werden. Sie wird auch nicht aufhören, uns mit fremden Corona-Horden zu überfluten und damit unser medizinisches Überleben vollkommen herunterfahren. Da aber weltweit der Globalismus krepiert, wird er auch von den Merkelisten bei uns nicht mehr aufrechterhalten werden können, selbst wenn sie aus unserem Land ein ewiges Gefängnis machen und uns darin gefangenhalten wollen. Nichts wird mehr für sie im globalistischen Sinne so sein, wie es einmal war. Vielmehr versenken sie sogar sich und ihr System selbst. Und vielleicht ist es ein Segen, dass wir zur Hälfte nicht mehr deutsch sind, denn diese Massen werden barbarisch aufbegehren, wenn ihnen das gute Leben geraubt wird. Dank der abgebauten Sicherheitskräfte wird dem nichts mehr entgegengesetzt werden können. Das Land wird sich Teilen, Bundeswehr und Polizei dürften die Merkelisten festsetzen und mit einem Gegenentwurf zum Globalismus, nach Trump, Putin und Orban, beginnen.

Das Gute ist, die Haupttäterin der Umvolkung zur ethnischen Vernichtung der Deutschen, vernichtet sich selbst. Im Wahn, uns in einem Nationenkerker unter dem Corona-Vorwand gefangen und hilflos zu halten, während sie die fremden, für uns tödlichen Massen ungebremst in unseren Lebensraum holt, versenkt sie sich selbst. Durch den Kriegserlass gegen uns wird die Wirtschaft sozusagen auf NULL heruntergedrückt, in dessen Folge ökonomisch geradezu alles verrecken muss. FAZ-Globalist Jasper von Altenbockum schreibt mit Angstschweiß auf der Stirn: „Was nutzt die beste Volksgesundheit, wenn die Gesellschaft zerstört wird.“ (FAZ, 21.03.2020, S. 1) Heute erhöhte sich die Panik bei FAZ-Globalist Altenbockum noch einem erheblich, denn er schreibt auf Seite 1: „Der Nachtragshaushalt, den Olaf Scholz vorgelegt, hat historische Ausmaße und lässt ahnen, was auf die Wirtschaft zurollt: die Dampfwalze einer Weltwirtschaftskrise, die in Deutschland seit den 1920er Jahren mit dem Trauma verbunden ist, der Mittelstand, das Rückgrat der Gesellschaft, gehe zugrunde.“

Das Welt-Finanzblasen-System explodiert ohnehin. Corona liefert eine Entschuldigung. „War halt höhere Gewalt“.

Mit der totalen Tötung der Wirtschaft kann kein Geld mehr zur Finanzierung des Systems generiert werden. Gleichzeitig werden 600 Milliarden Euro, nur im ersten Durchgang, zur sog. Ankurbelung einer total coronatierten (eliminierten) Wirtschaft, zusätzlich gedruckt. Aber das ist nur noch Papier. Wie soll Geld einen Wirtschaftsbetrieb stützen, dem die Betätigung entzogen wurde. Die EZB druckt ebenfalls, nur im ersten Durchgang, eine Billionen Euro. Das ist, sinnbildlich gesprochen, Geld für einen Toten mit der Bitte, er möge sich damit einen schönen Urlaub machen. Das massenweise bunt bedruckte Papier, genannt Euro, das durch keine Werte mehr gedeckt ist, weil jede wertschöpfende Wirtschaft zugunsten des „Virus“ willentlich getötet wird, will schon bald niemand mehr. In ihrer totalen Hilflosigkeit setzt Merkel auf Verstaatlichung. Strategische Unternehmen gehören zwar grundsätzlich in staatliche Hand, aber Merkel wird, wie in der DDR, vor allem jeden klein- und mittelständischen Betrieb verstaatlichen wollen. Egal, denn auch ein staatlicher Betrieb kann ohne Betriebsfunktion nichts produzieren. Wie auch immer, Merkel wird gerade gezwungen, wenn auch sinnlos in diesem Stadium, etwas zu tun, was sie nie tun wollte, den Globalismus zerstören: „Staatliche Hilfe: 600-Milliarden-Paket soll Großunternehmen vor dem Untergang bewahren, auch durch Verstaatlichungen.“ (WELT, 21.03.2020) Auch das fränkische CSU-Chamäleon Söder will mit anti-Globalismus-Gesetzen den Aufkauf deutscher Restbetriebe durch China verhindern: „Bayern will einen Ausverkauf Corona-geschwächter Unternehmen verhindern. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädierte am Freitag dafür, bei Bedarf ausländische Übernahmen zu verbieten, die deutsche Firmen in Geldnot günstig kaufen wollen. ‚Wenn am Ende dieser Krise steht, dass nahezu die gesamte bayerische und deutsche Wirtschaft in ausländischer Hand ist, wir keine Steuerungsoptionen mehr haben, dann ist das nicht nur eine medizinische Krise‘, sagte Söder.“ (SZ, 20. März 2020)

Was diese erbärmlichen Globalisten in ihrer Not, vor Augen den totalen Zusammenbruch und nicht wissend, ob die sich aufbauende Volkswut noch zu kanalisieren ist, unfreiwillig alles zur Vernichtung ihres eigenen Systems unternehmen, ist atemberaubend. Sie wissen nicht, wollen es nicht wissen, dass mit der Vernichtung des Globalismus auch sie selbst ein Schicksal erleiden werden, das sie sich nie hätten vorstellen können.

Der Globalismus ist also so gut wie tot, und damit sind die Merkelisten so gut wie tot – politisch natürlich. Was jetzt bei den Menschen wieder einkehren wird, ist die höchste Tugend, die uns Gott bei der Schöpfung geschenkt hat. Napoleon formulierte diese Tatsache so: „Die Vaterlandsliebe ist die erste Tugend des zivilisierten Menschen.“

Diese Statistik der WHO/FAZ vom 20.3. zeigt, dass in China wohl die Erkranktenzahlen zwischen dem 30.1. und dem 25.2. exponentiell (um 810 %) angestiegen waren, aber nicht die Mortalität, die blieb bei 4 %. Warum soll bei uns die Bekämpfung des Coronavirus 18 Monate dauern, und in China nur 2 Monate? Warum sollen wir einer katastrophalen Todesrate anheimfallen, ungleich schlimmer als in China?

In unserer Ausgabe vom 16. März haben wir mit dem ebenso seelisch-tiefgründigen wie wunderbaren Lied von Freddy, St. Helena um Mitternacht“ lyrisch-musikalisch verdeutlichen wollen, wie veränderlich das unveränderbar erscheinende doch ist. Freddy besingt das Ende des Großen Kaisers Napoleon Bonaparte: „St. Helena um Mitternacht / Der Kaiser ist vom Traum erwacht / Er denkt daran / Wie bald sich alles ändern kann.“
Die letzte Strophe könnte als Anschauungsunterricht nicht symbolträchtiger für uns sein, wo es heißt: „St. Helena, das Spiel ist aus / Ein Kaiser schaut aufs Meer hinaus / Er denkt daran / Dass es sich nie mehr ändern kann.“
In Anlehnung an den seelenberührenden Liedtext über das Schicksal des Großen Kaisers, möchten wir Merkel mit Sicht auf ihren Sturz heute folgenden Text widmen: „Merkel, das Spiel ist aus. Merkel schaut auf die Revolution hinaus. Sie denkt daran, dass es sich nie mehr ändern kann.“


Großer Dank an unsere lieben Kameradinnen und Kameraden, Mitstreiter und Freunde, die uns gerade geholfen haben, eine scharfe Finanzklippe zu umschiffen. Es ist insbesondere für uns eine schwere Kampfzeit geworden. Diese selbstlose Hilfe ermöglicht aber immer wieder die Fortsetzung der NJ-Corona-Globalismus-Nachrichten mit den für alle wichtigen Enthüllungen. Ohne diese Hilfe könnten wir den Kampf nicht bestehen. Wir würden kaum durchhalten können. Danke, Danke, Danke! Wer hin- und wieder kann, hier der Hilfe-Klick!

Was ist deutsch….eine Serie über uns……


 

Folge 4….Der Wille zur Gestaltung

Tizian: „Sísifo“ (1548–1549): Die Arbeit an der Nation ist ein willensmäßiges Tun mit Sisyphoscharakter

Sonnenrad Trennlinie Reihe

Was ist deutsch? Folge 3….Die deutsche Selbstverleugnung

deutsch serie teil 3

reihe runen

Was ist deutsch? Folge 2: Deutsche Anthropologie – Das Faust-Syndrom

Deutsche Anthropologie - Das Faust-Syndrom

Audio

Unter einem Volk versteht
man eine größere
Gruppe von
Menschen, die durch
eine gemeinsame
Geschichte und Abstammung,
ein Bewußtsein ihrer Zusammengehörigkeit
(Wir-Gefühl), eine
gemeinsame Kultur und in der Regel
auch durch eine gemeinsame Sprache
und ein gemeinsames Territorium miteinander
verbunden sind.

Daß die Angehörigen eines Volkes
in starkem Maße miteinander verwandt
sind, kommt im Phänomen des Ahnenschwundes
zum Ausdruck.

Jeder von
uns hat zwei Eltern, vier Großeltern,
acht Urgroßeltern – und so fort.

In der
zehnten Vorfahrengeneration, also in der
Zeit um 1700, sind es bereits 1.024 Ahnen,
in der zwanzigsten um 1400 schon
mehr als eine Million, und zur Zeit Karls
des Großen um 800 beträgt die Zahl der
theoretischen Ahnen sogar schon mehr
als eine Billion (1.000 Milliarden).

Daß
aber um diese Zeit in Deutschland kaum
mehr als zwei Millionen Menschen lebten,
zeigt, daß wir alle sehr viele gemeinsame
Vorfahren haben.

Je heterogener eine
Gesellschaft in ethnischer
Hinsicht ist, desto
rücksichtsloser und
gewalttätiger ist sie
auch. Fremdheit in Aussehen
und Verhalten
führt zu Distanzierung.
Völker sind Solidargemeinschaften,
die
auf Verwandtschaft
beruhen.

Die meisten unserer Ahnen sind dies
gleich mehrfach, über verschiedene genealogische
Linien zugleich.

So kommt
im Jahr 1500 jeder Vorfahr durchschnittlich
etwa viermal unter den Ahnen einer
heute lebenden Person vor, im Jahr
1300 bereits etwa fünfzigmal und im
Jahr 1000 schon mehrere tausendmal.

Daraus ergibt sich, daß zum Beispiel
alle Deutschen fast sämtliche vor dem
Jahr 1200 lebenden Ahnen gemeinsam
haben.

Nach einem neueren Modell beträgt
unabhängig von der Populationsgröße
einer Fortpfl anzungsgemeinschaft
ab der vierzehnten
Vorfahrengeneration, also etwa
um 1590, die Wahrscheinlichkeit,
daß eine Person alle
Volksangehörigen dieser Zeit,
die Nachkommen hinterlassen
haben, als Vorfahren hat,
mehr als 99 Prozent.

Die Auff assung von Völkern
als Abstammungsgemeinschaften
steht nicht im
Widerspruch zu der Tatsache,
daß viele Völker unterschiedliche
anthropologische Elemente
in sich aufgenommen
haben, und so etwa die Deutschen
auch nichtgermanische
Vorfahren haben.

Die genealogische
Einheit wird ja durch
die Endogamie innerhalb des
Volkes kontinuierlich hergestellt.

Wer zum Beispiel heute
in Deutschland einen hugenottischen
Namen trägt, hat
unter seinen Vorfahren nur
eine kleine Minderheit von
französischen Ahnen, ist also auch biologisch
ein Deutscher und kein Franzose.

Eine Folge der großen Verwandtschaft
innerhalb eines Volkes ist, daß die
Volks- und Sprachgrenzen zu anderen
Völkern, die ja immer auch Heiratsgrenzen
waren, auch heute noch ausgeprägte
Grenzen in der Verteilung genetischer
Merkmale sind.

Das gilt auch für die
deutsch-romanischen und die deutschslawischen
Sprachgrenzen in Mitteleuropa.
Eine andere Folge ist, daß sich die
Menschen aufgrund ihrer genetischen
Merkmale recht gut ethnisch zuordnen
lassen.

So kann man auch die Deutschen
(einschließlich Österreich) zu 64,4 Prozent
richtig zuordnen. Die restlichen
35,6 Prozent stellen Überschneidungen
ausschließlich mit unseren Nachbarvölkern
dar. Die gemeinsame Abstammung

ist also mitnichten ein fi ktives
Konstrukt, wie oft behauptet wird,
sondern sehr real.

Die verwandtschaftlichen Beziehungen
im Volk stellen die eigentliche
Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenhalts
dar.

Nach den begründeten
Annahmen der Soziobiologie unterstützen
wir unsere Verwandten, weil wir mit
ihnen gemeinsame Gene haben.

Je heterogener
eine Gesellschaft in ethnischer
und genetischer Hinsicht ist, desto unsolidarischer,
rücksichtsloser und gewalttätiger
ist sie auch. Fremdheit in Aussehen
und Verhalten führt zu Distanzierung.

Völker sind Solidargemeinschaften, die
auf Verwandtschaft beruhen.

Die Deutschen stammen bekanntlich
von den Germanen ab. Das Wort
„thiutisk“ (deutsch) war ursprünglich
gleichbedeutend mit germanisch.

Es
wurde auch für die Angelsachsen, die
Langobarden und die Goten verwandt.
Um 830 nach Christus schrieb Frechulf
in seiner Weltchronik, daß die Franken,
die Goten und alle anderen nationes theotiscae
aus Skandinavien stammten.

Nicht nur unsere Sprache ist germanisch.
Die germanische Herkunft der
Deutschen kommt auch in ihrem äußeren
Erscheinungsbild, der Physiognomie
und der relativen Häufi gkeit heller
Haar- und Augenfarben zum Ausdruck.

Genetische Untersuchungen zeigen, daß
die Deutschen den Schweizern, Österreichern,
Niederländern, Dänen, Schweden,
Norwegern und Engländern am
ähnlichsten sind.

Bemerkenswerterweise
ist der genetische Abstand zu den Polen
und Tschechen (mit Slowaken) größer
als zu den Franzosen oder Italienern.

Völker unterscheiden sich jedoch
nicht nur in ihrem Äußeren und ihrer
Sprache, sondern auch in ihrem Wesen.

Aussagen über Volkscharaktere werden
heute oft als Vorurteile oder Stereotypen
abgetan.

Tatsächlich zeigen empirische
Untersuchungen, daß es auch im Verhalten
Unterschiede zwischen den Völkern
gibt, die oft die Stereotypen bestätigen.

So zeigt eine Untersuchung des
Psychologen Peter R. Hofstätter, daß
zwischen der durch Tests ermittelten
Durchschnittsintelligenz in den österreichischen

Bundesländern und dem
Ruf, den sie in Hinblick auf ihre Intelligenz
haben, eine Korrelation von 0,71
besteht.

Das heißt, zwischen Stereotyp
und Wirklichkeit besteht ein mittlerer
bis starker statistischer Zusammenhang.

Dabei sind die Stereotypen das Ergebnis
eines kollektiven kognitiven Prozesses,
in den die Erfahrungen vieler Einzelner
eingehen.

Die Ergebnisse der Kulturvergleichenden
Psychologie zeigen, daß sich
die Völker in ihren Einstellungen und
ihrem Verhalten unterscheiden.

Die
Deutschen sind zunächst einmal abendländische
Europäer. Mit diesen haben sie
ihren Individualismus gemeinsam.

Der
Einzelne sieht sich zuerst als Persönlichkeit
und dann erst als Angehöriger einer
Gemeinschaft. Alle außereuropäischen
Kulturen einschließlich Südosteuropa
und Rußland sind dagegen kollektivistisch
geprägt.

Zu den Eigenschaften der
Europäer gehört außerdem die Überzeugung,
daß es eine Wirklichkeit gibt,
die verstehbar und beherrschbar ist, sowie

eine aktive Einstellung zum Leben.
Ebenso wie die Sachlichkeit der Kommunikation,
die in außereuropäischen
Kulturen eher indirekt ist und sozialen
Zwecken dient.

Innerhalb Europas gibt es ein ausgeprägtes
Nord-Süd-Gefälle. Die Bewohner
des Südens sind leidenschaftlicher
und erregbarer, lebhafter und geselliger

die des Nordens ruhiger und introvertierter.
Im Norden ist das Bedürfnis nach
Refl exion größer, das Gefühl überwiegt
über die Leidenschaft, das Interesse an
Sachen das an Menschen.

Es handelt
sich um Unterschiede in der Häufi gkeit
und Stärke eines Merkmals, nicht
um absolute Unterschiede zwischen den
Völkern.

Diese Häufi gkeitsunterschiede
bewirken eine jeweils charakteristische
Atmosphäre, eine Lebensstimmung einer
Nation, die von Fremden intuitiv
wahrgenommen wird.

Das deutsche Sprachgebiet stellt nicht
nur in anthropologischer Hinsicht eine
Ausbuchtung nördlicher Merkmale nach
Süden dar, sondern auch in psychologischer.

Nicht nur unsere Nachbarn im
Westen und Süden, auch die im Osten
bescheinigen uns einen Mangel an Impulsivität
und Temperament.

Damit verbunden
ist ein stärkeres Bedürfnis nach
Einsamkeit, nach dem Für-sich-Sein des
Einzelnen. Nicht nur die Franzosen und
Italiener, auch die Polen und Russen sind
geselliger als wir.

Der deutsche Ernst wird im Westen,
im Süden und im Osten als uns besonders
eigentümlich empfunden.

Daß
hier nicht nur kulturelle Traditionen,
sondern auch das biologische Temperament
eine Rolle spielt, zeigt die Tatsache,
daß man bei Untersuchungen in
verschiedenen Teilen Deutschlands eine
Korrelation von heller Pigmentierung
und introvertiertem Charakter fand.

Zudem fi ndet sich der Temperamentsunterschied
zwischen Nord- und Südeuropäern
schon bei Neugeborenen.
Es gibt aber auch ein psychologisches
West-Ost-Gefälle in Europa, von der
Konvention im Westen zur Emotionalität
im Osten.

Erscheinen die Franzosen
den Deutschen leicht als oberfl ächlich,
so die Deutschen den Polen und Russen
leicht als pedantisch, weil zuviel auf
Ordnung, auf Form haltend. „Wo der
Deutsche Dinge sieht, empfi ndet der
Pole Gefühle“, schrieb der polnische
Schriftsteller Stanislaw Przybyszewski
(1868–1927).

Ähnlich im Geistigen,
wo von West nach Ost auf den Rationalismus
der Franzosen und den Utilitarismus
der Engländer die Romantik

religiöse Mystizismus der Russen folgt,
die moralische Selbstzerfl eischung Tolstois
und Dostojewskis.
Manche Charakterzüge der Deutschen
gehen noch auf die alten Germanen
zurück.

Der Althistoriker Alexander
Demandt verweist auf den germanischen
Trotz, den germanischen
Eigensinn: „Hier stehe ich, ich kann
nicht anders.“

So hat die Reformation
darin ihre Wurzel, daß die Korruptheit
der mittelalterlichen Kirche den Deutschen
weniger erträglich als etwa den
romanischen Völkern war. Dostojewski
nannte die Deutschen das protestierende
Volk

Mit dem introvertierten
Charakter hängt
das Ernstnehmen des
Lebens zusammen.

Normen und Überzeugungen
werden stärker
verinnerlicht als in Südoder
Osteuropa, wo
man gern einmal fünf
gerade sein läßt

. Es
herrscht ein großes Bedürfnis
nach Ordnung.

Auch die hohe Wertschätzung der
Treue und der Gefolgschaftstreue, insbesondere
der Frauen, gehört dazu.

Salvian
bestätigte, daß die Germanen bei der
Eroberung Roms im 5. Jahrhundert die
römischen Frauen nicht anrührten.

Es
gibt eine lange demokratische Tradition
in Deutschland, von den alten Germanen
über die Selbstverwaltung in den
Städten und Dörfern des Mittelalters
bis zum Genossenschaftswesen im 19.
Jahrhundert.

Der Staat ist in der deutschen
Auff assung die Sache der Gemeinschaft.

Die deutschen Fürsten waren in
der Regel keine Tyrannen, weshalb es
hierzulande keine Revolution gab wie
in Frankreich.

Eine Folge der geringen Impulsivität
ist die geringe Neigung zu Gewalttaten.

Seit Einführung der Kriminalstatistik
im 19. Jahrhundert weisen Deutschland
und die germanischen Länder eine geringere
Gewaltkriminalität als die romanischen
und osteuropäischen Länder auf,
woran sich bis heute nichts geändert hat.

Mit dem introvertierten
Charakter hängt das Ernstnehmen
des Lebens zusammen.
Normen und Überzeugungen
werden in stärkerem
Maße verinnerlicht als in Südoder
Osteu ropa, wo man gerne
auch einmal fünf gerade
sein läßt. Es herrscht ein großes
Bedürfnis nach Ordnung,
die nicht bloß Konvention ist,
nach Authentizität.

Der Deutsche
will nicht nur sein Leben
genießen, er will ein sinnvolles
Leben führen. Daher die Arbeitsamkeit,
das Aktionsbedürfnis,
der Schaff ensdrang.

Der Franzose Bernard Nuss
nennt es das Faust-Syndrom.

Der deutsche Gelehrte will
wie Faust das Wesen der Dinge
ergründen. Verbreitet ist
die Neigung zur Innenschau,
zum Grübeln und Nachdenken.

Ein Hauptzug des deutschen
Denkens ist seine Sachlichkeit.

Man ist ehrlicher und direkter,
zur Not auch einmal unhöfl ich. Schon
im Mittelalter in ganz Europa bekannt
war die technische Begabung der Deutschen.

Wir sind das Volk der Tüftler und
Bastler. „Die Deutschen haben den Affen
erfunden“, hieß es in Rußland.

Der
IQ der Deutschen liegt wie der der Nordeuropäer
etwas über dem europäischen
Durchschnitt. Die introvertierte Charakterstruktur
begünstigte Erscheinungen
wie die deutsche Innerlichkeit, den
Pietismus und die Romantik.

Viele in Deutschland entstandene Bewegungen
wie die Heimatbewegung,
der Naturschutz und der Sozialstaat bemühten
sich, der Entfremdung in der
kapitalistischen Moderne entgegenzuwirken.
Die deutsche Kultur stellt so
gesehen ein notwendiges Korrektiv des

westlichen Kapitalismus dar.

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nachzulesen in Junge Freiheit 33-2012

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Folge 1: Das Ureigene

AUDIO

Ein Satz aus Hans-Dietrich
Sanders „Der Nationale
Imperativ“, den
man nicht oft genug wiederholen
kann, lautet:
„Identität ist eine Frage
auf Leben und Tod.“

Das ist ebenso lapidar
wie die Feststellung der US-amerikanischen
Kulturkritikerin Camille
Paglia: „Identität ist Macht.“ Machtlosigkeit
bedeutet aber den Tod.

Wie
konnte man dies vergessen?
Man kann die ganze Frage auch aus
der entgegengesetzten Richtung aufrollen.
Was bezwecken eigentlich jene, die
der deutschen Identität und Existenz
ihre Selbstverständlichkeit absprechen
wollen? „Wo es um politische Machtfragen
geht, stößt der bundesdeutsch
konditionierte Geist an seine Grenze“,
schrieb der Berliner Autor Thorsten
Hinz in der jungen freiheit.

Daß die
„Formulierung eines deutschen Eigeninteresses“
heute „im Namen einer universalistischen
Anmaßung“ zur verschwefelten
Undenkbarkeit erklärt wurde,
ist auch der Grund für die notorische
Unfähigkeit der Auguren des deutschen
Mainstreams, eine politische Lage deutlich
zu erkennen und zu beschreiben.

Nur die Deutschen
stellen sich die nach
Nietzsche ewige Frage
„Was ist deutsch?“, als
würden sie über sich
selbst zu Gericht sitzen.
Nur die Deutschen
kann man mit ihr aus
der Fassung bringen,
weil sie an dieser Stelle
weniger fest im Sattel
sitzen als andere Völker.

Sie rudern im Ortlosen und Prinzipiellen
herum, unfähig, eine konkrete Perspektive
einzunehmen. Das ist auch kein
Wunder, war doch die Politische Wissenschaft
in Deutschland „ein Nachkriegsimport
aus Übersee“, und damit auch
stets ein Stück kolonialer Herrschaftsideologie,
von Anfang an eine „politisierte
Wissenschaft, weil sie eine Analyse der
internationalen Machtverhältnisse und
der eigenen Machtgrundlage nicht bloß
unterließ, sondern sie unter Hinweis auf
die ‘westliche Werteordnung’ blockierte
und tabuisierte“ (Hinz).

Dazu kommt, daß die Entortung
des Eigenen einen
verdummenden Effekt hat.
Der ungeerdete, unverortete
Geist verliert sich im Abstrakten,
Unsinnigen und Spekulativen.

Wo sich das Bewußtsein
trübt, trüben sich auch
die Sinne, und von schwachen
Sinnen zum Schwachsinn ist
es nur ein kleiner Schritt. Wo
aber der eigene Standort gefunden
ist, schärft sich das Bewußtsein
für Machtverhältnisse,
ordnen sich die Dinge
wie von selbst an ihren Platz
ein.

Frantz Fanons Blick auf
die Pathologie der Kolonisierten
bildete sich durch seine
Tätigkeit als Psychiater in Algerien.
Der Seelenarzt weiß
wie kein anderer, daß Identität
eine Frage auf Leben und
Tod ist. Das Ziel einer psychologischen
und psychiatrischen
Behandlung ist stets die
Wiederherstellung der Person.

Auch Deutschland ist heute ein Irrenhaus
voller depressiver Kolonisierter
und Schlafwandler, die nicht einmal um
ihre eigene Versklavung wissen. Und wie
im Stummfilmklassiker „Das Cabinet
des Dr. Caligari“ haben die Irren seine
Leitung übernommen.

Die geisteswissenschaftlichen
Fakultäten sind heute
über weite Strecken zu Ideologiefabriken
verkommen. Die Methode der Dekonstruktion
kann von jedem Dummkopf
erlernt werden: Man muß lediglich einen
bestimmten Jargon imitieren und
die Gänsefüßchen an der richtigen Stelle
zu setzen wissen.

Als Höhepunkt der Auseinandersetzung
mit der politischen Rechten, sofern
sie denn überhaupt jenseits der Maulkorbmethode
geführt wird, gelten dann
Schlaumeiereien wie jene des SPD-Abgeordneten
Mathias Brodkorb, der sich

einen Ruf als „Neue-Rechte-Versteher“
erworben hat, weil er im Gegensatz zu
den meisten anderen seiner Zunft einen
Text halbwegs korrekt zusammenfassen
kann. In einer Glosse machte sich
Brodkorb etwa über die von „Rechtsextremisten“
vertretene Auffassung lustig,
daß „deutscher Abstammung“ sei, wer
„deutsche Eltern“ hat.

„Philosophiestudenten
des ersten Semesters würden sich
nun vor Kichern auf dem Boden kringeln,
weil diese Erklärung schlicht zirkulär
ist. … Denn wenn ‘deutsch’ ist, wer
‘deutsche’ Eltern hat, muß wiederum
gefragt werden: Wann sind denn die Eltern
eines Menschen ‘deutsch’?

Die einzig
mögliche Antwort: Wenn die Eltern
dieser Eltern wiederum ‘deutsch’ sind.
Und wann sind die Eltern der Eltern
‘deutsch’? Wenn die Eltern der Eltern
der Eltern ‘deutsch’ sind usw. So könnte
man fast bis ins Unendliche fortfahren
und würde irgendwann, die Gültigkeit
der Evolutionstheorie vorausgesetzt, bei
‘deutschen’ affenähnlichen Vorfahren
ankommen und schließlich bei so etwas
wie der ‘deutschen’ Amöbe. Woher die
allerdings wiederum ihr ‘Deutschtum’
hat, bleibt ein Rätsel.“

Sottisen wie diese – vorgetragen von
jemandem, der es mittlerweile bis zum
Kultusminister in Schwerin gebracht
hat – bewegen sich völlig im luftleeren,
ahistorischen Raum. Sie sind rein
deduktiv und haben keinen Bezug zur
Wirklichkeit.

Sie lassen dabei auch
völlig außer acht, daß das angeblich so
lachhafte Abstammungsprinzip bis in
die jüngste Zeit als die wichtigste traditionelle
Basis der Staatsbürgerschaft
galt. Die Stärkung des ius loci gegenüber
dem ius sanguis war paradoxerweise eine
Folge der laufenden Selbstentortung der
westlichen Völker, die sich vor allem
in einer wahnwitzigen Akzeptanz von
raumfremder Masseneinwanderung in
die eigenen Länder ausdrückte.

Daß Legosteindenken
à la Brodkorb mit Aufklärung
und Rationalität verwechselt
wird, muß man wohl unter die Verfallssymptome
rechnen.

Aus dem Munde eines Politikers
mit Ministerposten wäre dergleichen
eigentlich ein Skandal: Jedoch ist diese
gleichgültige Haltung gegenüber dem
Wesen und dem Schicksal des Staatsvolkes

ohnehin längst Standard unter
den herrschenden Eliten, trotz des
Wortlauts des deutschen Amtseides.
Bisher haben nur wenige Deutsche begriffen,
daß der demokratische Nationalstaat,
in dem sie heute leben, inzwischen
derart umgekrempelt wurde, daß
er für das Gegenteil dessen steht, was
er einst bedeutete.

Der norwegische Blogger Fjordman
schrieb: „Verrat in einem Nationalstaat
bedeutete vormals Disloyalität gegenüber
dem Erbe, der Freiheit und dem
Weiterbestehen der besonderen Nation
oder Ethnie, die traditionellerweise das
Territorium des Landes bewohnt hat.
Verrat in einem Ideologiestaat oder einer

Willensnation bedeutet Disloyalität
gegenüber den vom Staat behaupteten
Idealen.“ Das heißt: Geächtet (etwa als
„Extremist“ oder „Antidemokrat“) wird
heute absurderweise, wer für das eintritt,
was die traditionelle Aufgabe von
Regierungen war: die Durchsetzung des
nationalen Eigeninteresses.

Diese pseudoaufklärerische Denkungsart
ist indessen nicht bloß eine
Beschränkung des Geistes. Sie ist auch
eine ideologische Waffe, ein „korruptiver
Gedankengang“ (Hans Blüher). Es hat
keinen Sinn, sich unter Androhung des
„Rassismus“-Vorwurfs und ähnlichem
auf ein Schlachtfeld zerren zu lassen, auf
dem man nur seine Energie verzetteln
wird. Die Frage etwa, ob nun die Kultur
oder die „Rasse“ beziehungsweise die
ethnische Abstammung ein Volk ausmachen

legt in dieser kategorischen Form
eine falsche Fährte. Denn diese Dinge
sind nun einmal keine beliebig montierbaren
Legosteine und keine Oblatentorten
mit sauber trennbaren Schichten.
Empirische Individuen sind ebenso
wie die Völker, denen sie entstammen,
immer ein dynamisches „Cluster“ aus
mehreren Anteilen: Abstammung, Religion,
Sprache, Kultur, Geographie und
ein gemeinsames Narrativ.

Es ist nicht entscheidend, ob wir für
die Frage, was denn nun deutsch sei,
eine komplette Checkliste aufstellen
können, nach welcher dann entschieden
wird, wer dazugehört und wer nicht. Adjektive
sind, wie der Name schon sagt,
nur Anwürfe.

In dem Moment, in dem
man das Ganze als bloße Summe seiner
Teile auffassen will, hat man es aus
den Augen verloren. Die logische Folge
davon ist, – wie heute de facto praktiziert
wird –, den Nationalstaat nur mehr
als „zufälligen Ort auf der Landkarte“
zu verstehen, als „eine leere Schüssel,
die nur dazu da ist, mit Konsum und
Menschenrechten aufgefüllt zu werden“
(Fjordman).

Jeder Deutsche (der nicht nur bloßer
deutscher Staatsbürger ist), weiß im
Grunde, wer oder was ein Deutscher
ist und wer oder was nicht. Und die
Nichtdeutschen wissen es erst recht.
Und wer nur zum Teil Deutscher ist,
ist sich dessen in der Regel auch bewußt,
auch wenn er sich mit vollem Herzen zur
deutschen Nation bekennt.

Ein Deutscher
zu sein, ist kein logisch abgeleitetes
Prinzip, kein Set aus Eigenschaften,
sondern eine lebendige geschichtliche
Erfahrung, wie Vaterland und Muttersprache.
Jedermann hat einen Vater und
eine Mutter, eine Familie und eine Familiengeschichte,
und jede Familiengeschichte
ist Teil einer größeren, kollektiven
Geschichte.

Dies konstituiert
das Narrativ der Nation, ja die Nation
selbst ist das Narrativ, die große Erzählung,
die alles zusammenhält und in der
man selbst eine Rolle spielt.
Klingt das alles immer noch zu tautologisch?
Nun gut: Die Liebe zum Vaterland,
zur eigenen Familie, zur eigenen
Kultur, zum eigenen Volk, zur eigenen
Sprache und so weiter ist letztlich wie
alle Liebe etwas Tautologisches, etwas,

das um seiner selbst willen existiert. Es
geht hier um Bande, die wie die Blutsverwandtschaft
eine schicksalshafte Bedeutung
und eine emotionale Verankerung
haben, die nicht zur Disposition
steht. Was sonst soll die „absolut gesetzte
Eigenart“ des Frantz Fanon sein?

Heinrich von Kleist wies in seinem
„Katechismus der Deutschen“, den er
schrieb, als diesen ein algerisches Schicksal
drohte, empört die Unterstellung zurück,
er liebe sein Vaterland, „weil es
Gott gesegnet hat mit vielen Früchten,
weil schöne Werke der Kunst es schmükken,
weil Helden, Staatsmänner und
Weise, deren Namen anzuführen kein
Ende ist, es verherrlicht haben“.

Da seien
Rom und Ägypten den Deutschen
doch weit überlegen gewesen. Nein, er
liebe sein Vaterland, eben „weil es mein
Vaterland ist“. Wer das nicht begreifen
und nachfühlen kann, dem fehlt eine
entscheidende, auch menschliche, Tiefendimension:
Er wird weder begreifen
können, was Kultur eigentlich ist, noch
was Volk eigentlich ist, noch was Politik
eigentlich ist.

Ein Deutscher zu sein,
ist kein logisch abgeleitetes
Prinzip, kein Set
aus Eigenschaften, sondern
eine lebendige
geschichtliche Erfahrung,
wie Vaterland
und Muttersprache.
Die deutsche Nation ist
ein Narrativ, eine große
Erzählung, die alles
zusammenhält.

Es gibt keine Liebe ohne Ausgrenzung
und Abgrenzung. Auch das ist weniger
paradox, als es zunächst klingen
mag. Wer sich selbst haßt, kann auch
andere nicht lieben, erst recht nicht den
Fremden.

Dieser wird dann nicht mehr
als er selbst an seinem Ort wahrgenommen
und anerkannt und vielleicht sogar
geliebt, er wird zum Stellvertreter
und Abgesandten des „Big Other“, wie
Jean Raspail treffend formulierte, der
zeitgenössischen Variante von Orwells
„Big Brother“, dessen allgegenwärtiges
Götzenauge zum Brennpunkt des nationalen
Masochismus wird.

Man sagte den Deutschen oft nach,
daß sie die Neigung hätten, den Extremen
zu verfallen, daß sie keine
Makel, Doppeldeutigkeit,
keine Zwischentöne neben
Schwarz und Weiß ertragen
könnten, und böse Zungen sahen
in ihnen die ewigen Borderliner
der europäischen Geschichte.

Winston Churchill
meinte einmal verächtlich,
man hätte sie entweder zu
den Füßen oder an der Kehle.
Nur die Deutschen stellen
sich die nach Nietzsche ewige
Frage „Was ist deutsch?“, als
würden sie über sich selbst zu
Gericht sitzen.

Nur die Deutschen
kann man mit ihr aus
der Fassung bringen, weil sie
an dieser Stelle weniger fest im
Sattel sitzen als andere Völker.
Man stelle nun die Frage
„Was ist türkisch?“ einem
Türken, und wage es, ihn triumphierend
für überführt zu
halten, wenn ihm darauf keine
rechte Antwort einfällt.

Er
wird vermutlich um so mehr
darum verlegen sein, je selbstverständlicher
er in seinem „Türkentum“ verwurzelt
ist. Mit einem Schulterzucken wird
die Sache für ihn erledigt sein. Man versuche
auch, einem Kurden zu bedeuten,
daß er doch ein Türke sein müsse, weil
er einen türkischen Paß besitzt, ohne
eine Maulschelle zu riskieren.

Oder man erkläre den drei letzten
deutschen Kindern einer Kreuzberger
Grundschule oder der letzten deutschen
Familie im Weddinger Wohnhaus, daß
ihr Deutschsein doch nur ein Konstrukt
sei, über das die Proseminaristen kichern,
und daß sie darum gar keinen
Grund hätten, sich als Fremde im eigenen
Land zu fühlen.

Letztlich wird der
Deutsche aber nicht ewig vor sich selbst
davonlaufen können, wird sein Deutschtum
ebensowenig verleugnen können
wie ein Frantz Fanon seine Nègrerie.

 

 

—————————

nachzulesen in Junge Freiheit Nr. 25-2012

 

GANZ WICHTIG! – UNGLAUBLICHES GESCHIEHT!


Gerhard Ittner:
Durch Zufall bin ich jetzt auf etwas Unglaubliches gestoßen:
Es gelten bereits Einreisesperren für Deutsche in gewisse Bundesländer, wenn diese aus anderen kommen!
Der Nordkurier berichtet ferner:
>Alle Menschen, die ihren Erstwohnsitz nicht in MV haben, müssen das Land unverzüglich verlassen. Es fahren sogar Polizeiwagen durch die Straßen und fordern Touristen per Lautsprecher auf, dies zu tun. Diese Aufforderung richtete sich nach einem Bericht der Bild auch an die dreifache Mutter Dominika G. (43). „Am Samstagabend kam bei uns das Ordnungsamt vorbei und sagte, dass wir das Haus sofort verlassen müssen. Das heißt für uns aber, weil wir in Frankreich wohnen, dass wir als deutsche Staatsbürger mehr oder weniger gezwungen sind, das Land zu verlassen“, sagt die Weberin zu Bild. „Nach heftiger Diskussion haben sie mir bis Sonntagmorgen Zeit gegeben. Sie sagten, dass sie sonst wiederkämen und die Polizei mich ins Gefängnis bringt.”
Ihre Söhne Leopold (10), Edouard (8) und Tochter Louise (12) hörten alles mit an. Als die Beamten weg waren, fragten die Kinder laut Bild, warum ihre Mama ins Gefängnis solle. Dominika G.: „Sie waren völlig verängstigt.”<

HEIMAT….


Inhalt

  • Verschwundene Orte…im deutschen Osten

  • Der Rhein – deutschester aller Flüsse?

 




Verschwundene Orte…Ost-Preußen, Schlesien, Sudetenland….

Inhalt
Wilfried Heller:
Entvölkerung, Entsiedlung, Wüstfallen ländlicher Siedlungen.
Eine Einführung 8
David Kovarik:
Der Untergang von Siedlungen im Grenzgebiet der Böhmischen
Länder zwischen 1945 und I960 17
Sandra Kreisslovä:
Die verschwundenen und wiederentdeckten Dörfer im
böhmischen Erzgebirge 25
Wolf-Dieter Hamperl:
Verschwundene Dörfer im ehemaligen Bezirk Tachau im südlichen Egerland
34
Franz Worschech:
Die tschechische Besiedlung des Grenzgebiets nach 1945 am Beispiel des Ortes Zummern im ehemaligen Bezirk Tachau
56
Ulrich Mai:
Zur ethnischen Symbolik in der masurischen Landschaft
74
Anhang:
Wikipedia über die Wüstungen in Polen
85
Ortsnamenregister
88
Landkarte
94

Entvölkerung, Entsiedlung und Wüstfallen ländlicher Siedlungen. Eine Einführung.

1. Entvölkerung, Entsiedlung und Wustfallen ländlicher Siedlungen als historische Phänomene

Prozesse wie Entvölkerung, Entsiedlung und Wüstfallen ländlicher Siedlungen sind oft wiederkehrende Ereignisse in der Geschichte Europas und anderer Kontinente. Außerhalb Europas, etwa in den USA, fallen die sog. Geisterstädte auf, die Hinweise auf diese Vorkommnisse geben. In Europa sind bekannte Beispiele die Wüstungsprozesse, die im Hohen und im Späten Mittelalter ländliche Siedlungen betrafen1, oder im 19. und 20. Jahrhundert die Entvölkerung von hochgelegenen Siedlungsgebieten in den Apen und im Zentralmassiv in Frankreich.

Diese Vorgänge waren im Wesentlichen ökonomisch und sozial bedingt. Sie wurden teilweise auch ausgelöst durch politische Faktoren sowie durch Klimaveränderungen und Naturkatastrophen – wie beispielsweise in Hochgebirgs- und Küstenregionen. Im 20. Jahrhundert wurden infolge der Ausweisung von Truppenübungsplätzen so manche ländliche Siedlungen verlegt oder ganz aufgegeben oder sie mussten wegen des zunehmenden Energiebedarfs von Wirtschaft und Gesellschaft dem Braunkohletagebau oder der Anlage von Stauseen weichen.
Besonders gravierend waren die Wüstungsprozesse im ländlichen Raum Ostmitteleuropas, die nach dem Zweiten Weltkrieg wegen der Vertreibung von mehr als zwölf Millionen Deutscher abliefen, und zwar in denjenigen Gebieten, die der Sowjetunion, Polen und der Tschechoslowakei durch die Siegermächte zugeteilt wurden.

Auch aus Ungarn und dem Territorium Jugoslawiens wurde infolge des Zweiten Weltkriegs Deutsche vertrieben, etwa 200.000 aus Ungarn und mehr als eine halbe Million aus Jugoslawien.
Massive Entsiedlungen fanden ebenso während der Jahre und Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg in den westlichen Grenzregionen der Ostblockstaaten statt, insbesondere an den Grenzen der DDR und der Tschechoslowakei zur Bundesepublik Deutschland. Diese Maßnahmen dienten der leichteren Kontrolle, durch die auch die Flucht in den Westen unterbunden oder zumindest erheblich erschwert werden sollte.
2. Thematischer Schwerpunkt dieses Buches: verschwundene Siedlungen in Ostmitteleuropa – insbesondere im ehemaligen Sudetenland in denen bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg eine deutsche Bevölkerung lebte.
Die Untersuchungsbeispiele dieser Publikation befassen sich mit verschwundenen Siedlungen, in denen bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg eine deutsche Bevölkerung lebte. Der regionale Schwerpunkt liegt dabei auf dem ehemaligen Sudetenland, aus dem rund drei Millionen Deutsche vertrieben wurden.

Für das Gebiet des ehemaligen Sudetenlands werden in der tschechischen Statistik etwa 2.400 Orte als verschwunden bezeichnet. Leider existieren Angaben zu den Ursachen des Verschwindens nur für etwas mehr als die Hälfte dieser Orte. Als häufigste Ursache wird die „Aussiedlung“ (tschechisch Odsun, eigentlich ,Abschub“) nach 1945 genannt, nämlich für mehr als ein Drittel der statistisch genannten Fälle. Danach folgen als Ursachen die Einrichtung von Truppenübungsplätzen, Grenzzonensicherung, Anlage von Stauseen, Kohleförderung und andere Gründe.
Etwa seit dem Jahre 2000 wird vermehrt über verschwundene Siedlungen in der Tschechischen Republik publiziert9. Seit einigen Jahren geht auch die tschechische historisch-geographische Literatur auf die „Entvölkerung“ und den dadurch ausgelösten komplexen Wandel der Kulturlandschaft ein. Manche Gebäude, die nicht verschwanden, wurden nur deshalb bewahrt, damit sie als Zweitwohnsitze und für Wochenendaufenthalte dienen können. Insgesamt bieten die bisherigen Publikationen……..

komplette Dokumentation

Verschwundene Orte



Der Rhein – deutschester aller Flüsse?

Haben Flüsse eine Biographie? In Bonn zeigt die Bundeskunsthalle noch bis 22. Januar eine Ausstellung über den Rhein unter diesem Aspekt. Sie reicht mit paläontologischen Exponaten aus der frühesten Erdgeschichte bis in die Gegenwart, will aber besonders „die breite Kulturgeschichte des Rheins – von den frühesten bekannten Siedlungen am Flußufer bis zur heutigen Zeit“ erzählen. „In historischen Querbezügen“ entsteht der Lebenslauf des Rheins „als Geschichte der europäischen Integration“. Viel geht es hier um die europäische Einigung, deren frühe Hauptdarsteller Frankreich und Deutschland sich am Rhein begegnen. Dazu sei es nötig gewesen, „das nationale Pathos, die patriotische Rhetorik zu überwinden, die den Rhein in seiner Symbolik so lange Zeit geprägt hat“, meint der Ausstellungskatalog.rhein

Geologen und Geographen, Ökonomen und Ökologen, Historiker und Poeten – sie alle melden Anspruch auf den Rhein an. Man kann sich von unterschiedlichster Warte aus Deutschlands bedeutendstem Fluß nähern. Der Rhein ist viel befahrene europäische Transporttrasse, Hauptverkehrsweg der deutschen Binnenschiffahrt, wichtige Versorgungsader, artenreiches Ökosystem und touristisches Refugium, aber auch und vor allem ein Biotop der deutschen Seele.

Schon der Kreuzung der Kulturen

Europäischer Frieden und Zusammenhalt angesichts großer Herausforderungen und Bedrohungen denen alle europäische Staaten gegenüberstehen, sind aber möglich, ohne sich selbst zu vergessen und die eigene Identität über Bord zu werfen, im Rhein zu versenken, wie in der Sage Hagen den Nibelungenhort. Denn wenn erst einmal untergegangen ist, was sich im 19. Jahrhundert im „nationalen Pathos ‚und sich heute zeitgemäßere Ausdrucksformen suchen möge, kann der Rhein auch nicht mehr die kulturzeugende Begegnungsstätte sein, als die ihn der Maler und Bildhauer Max Ernst 1953 charakterisierte: „Hier kreuzen sich die bedeutendsten europäischen Kulturströme, frühe mediterrane Einflüsse, westliche Regionalismen, östliche Neigung zum Okkulten, nördliche Mythologie.

Name – das Sanskrit kennt „rina“ als fließen – ist voll Tiefe; Rune und Raunen, Geheimnis und Rätsel klingen mit.

Der „freigeborene Rhein“ sei der „edelste der Ströme“, sang Hölderlin, als „freudenreich“ feierte ihn Clemens Brentano, Friedrich Schlegel sah in der sich im Flachland verlierenden Bahn des „königlichen Stromes“ das Sinnbild „unseres Vaterlandes, unserer Geschichte und unseres Charakters“, auf den „Gebirgen am Rheine“ stieg nach der siegreichen Völkerschlacht die „Flamme empor“, für Georg Herwegh war der Rhein die pure Metapher der Freiheit, Emanuel Geibel huldigte dem „Sohn der Alpen“, dem „heil’gen Rhein“, und viele, Hölderlin und Heine, Hauff und Lord Byron, Schiller und Körner, Fontane und Thomas Mann, nannten ihn „Vater Rhein“.

Der Rhein ist Ursprung und Heimat von Märchen und Sagen. Die Loreley lockt hier und Jung-Siegfried trägt das Nibelungenschicksal von Xanten rheinabwärts nach Worms, wo Luther Jahrhunderte später stand, weil er nicht anders konnte. Burgen und Dome säumen den Fluß, die Marksburg etwa und Stolzenfels, das Schloß des „Romantikers auf dem Thron“, in Köln steht die „Kathedrale der Nation“, in Speyer liegt die Kaisergrabstätte.

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Georg Busse-Palma (1876-1915) läßt in seiner Gänsehaut-Ballade „Oktober 1813“ einen Schiffer geisterhafte Gäste über den Rhein setzen, gen Leipzig, zur Völkerschlacht. Wer sie sind, klärt die letzte Strophe:

Den Fährmann schüttelt’s wild und wilder, das Ruder fällt, sein Auge loht.

Er küsst die alten Kaiserbilder und weiß:

Acht Kaiser trug sein Boot! Die still im Dom zu Speyer liegen, die hörten Deutschlands lauten Schrei und standen auf und halfen siegen, und Deutschland, Deutschland wurde frei!

Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze

Busse-Palma zeigt sich hier in doppelter Hinsicht als Erbe der Romantiker, die den Rhein zu ihrem Sehnsuchtsort erkoren hatten: zum einen durch den Rückgriff auf das Mittelalter, zum anderen durch den historischen Gegenstand der Befreiungskriege. Denn die (Rhein-) Romantik fungierte nämlich auch als Antwort auf Napoleons Fremdherrschaft, die in dieser Epoche zur deutschen Identitätsfindung verpflichtete.

Vieles, das sich heute im Almanach des „deutschen Nationalcharakters“ oder der „deutschen Seele“ findet, wurde zur Zeit der Romantik formuliert. Der Rhein galt als altdeutsches Ideal der Landschaft, aber wurde auch politisch zum Sinnbild der nationalen Frage erhoben, die 1813 in Ernst Moritz Arndts Parole

„Der Rhein, Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze“ kulminierte.

Heute führt der Rhein sein Wasser durch neun Staaten, die Schweiz, Italien (im Lago di Lei), Liechtenstein, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Belgien, die Niederlande und natürlich Deutschland. 750 Jahre lang lag der Rhein mit seinen ganzen 1.320 Kilometern innerhalb des Deutschen Reiches, von den Graubündner Alpen, wo er entspringt, über Basel, wo er schiffbar wird, bis an die Nordsee. Die Sezession der Schweiz und der Niederlande verlegten Quelle und Mündung in neues Staatsgebiet, und französische Expansionsabsichten seit Ludwig XIV. versuchten aus ihm die Grenze zu machen.

Nach dem ersten „Rheinbund“ („Alliance du Rhin“, ein Zusammenschluß west- und süddeutscher Staaten unter französischer Bevormundung, 1658 bis 1668) war 1806 die „Confédération du Rhin“ unmittelbar ausschlaggebend für die Niederlegung der Kaiserkrone durch Franz II. und damit für das Ende des fast 1.000 Jahre alten Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. In diese Stimmung hinein sprach Arndt also die Worte, die lange nachklingen sollten, bis in die Rheinkrise 1840, als der französische Premierminister Adolphe Thiers als Ablenkungsmanöver für seine eben gescheiterte Nahostpolitik den Rhein als Ostgrenze Frankreichs ausrief.

Als Antwort schwur Niklas Becker „Sie sollen ihn nicht haben, den freien deutschen Rhein“, und Max Schneckenburger versprach „Lieb Vaterland, magst ruhig sein, fest steht und treu die Wacht am Rhein“.

Arndts Grenzziehung fand auch im 1841 entstandenen Deutschlandlied seinen Widerhall, indem der Rhein eben nicht genannt wird, sondern sein Nebenfluß, die Maas. Heinrich Hoffmann von Fallersleben kannte und liebte den Rhein, hatte er doch seine Studentenzeit an der 1818 gegründeten Universität von Bonn, wo Professor Arndt lehrte, verbracht. „Von der neuen Universität am schönen Rhein erwartete ich ein neues Leben für meine Studien und mein Herz“, schreibt er in „Mein Leben“. Das Commersbuch, das er für die Mitglieder seiner „Allgemeinheit“ (so der Name, um den verdächtigen Klang von Burschenschaft und Landsmannschaft zu vermeiden) im Frühjahr 1819 zusammenstellte, konzentrierte sich „hauptsächlich auf den Rhein und seine schönste Gabe, den Wein“. Hoffmann: „Die Karlsbader Beschlüsse standen in Aussicht. In Betreff der Vaterlandslieder war die größte Vorsicht anzuwenden, und es kam zustatten, daß der Verleger für das Patriotische keinen Bogen mehr spendieren wollte. Die Zensur war bereits in voller Tätigkeit und gewisse Wörter waren bereits verpönt.“ So wurden die Preislieder auf Rhein der patriotische Ersatz.

Der Rhein zog sich wie ein roter Faden, besser wie ein grünes Band, durch das akademische, politische und poetische Leben Hoffmanns. Das liest man aus seinem Gedicht „Abschied vom Rhein“ von 1857:

So muss ich wieder von dir scheiden, von dir und deiner Herrlichkeit,

Strom meiner Freuden, meiner Leiden seit langer Zeit!

Erinn’rung spiegelt alles milder in deiner hellen Flut zurück;

Verklärt erscheinen alle Bilder von Leid und Glück.

Ich trink in deinem Saft der Reben mir Jugendfrisch’ und Lebensflut, und wonneselig muss ich schweben um deine Flut.

Und kehr ich nimmer, nimmer wieder, soll’s ewig nun geschieden sein, so weih ich dir doch Grüß’ und Lieder und denke dein.

Durchaus gibt es auch Bekenntnisse zum „deutschen Rhein“ anderer Couleur. 1927 schrieb der Dadaist Kurt Schwitters:

„Übrigens ist der Vater Rhein Deutschlands Strom und nicht Deutschlands Grenze, das können Sie schon auf jeder Landkarte finden. Ein Vater kann schlecht eine Grenze sein, dann eher schon ein Strom.“

Tatsächlich hatte der Versailler Vertrag den französischen Machtbereich auf großer Breite ans Rheinufer verschoben. Der alliierten Rheinlandbesetzung folgte 1923 die Ruhrbesetzung. Die Reichsregierung rief zum passiven Widerstand auf, aber auch aktiver Widerstand regte sich, mit dem 1923 hingerichteten Albert Leo Schlageter als bekanntestem Protagonisten. Als schließlich 1930 die alliierten Truppen abzogen, feierte ganz Deutschland.

Auch die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg sah Bemühungen, Deutschlands Westgrenze zu verändern. Kehl am Rhein etwa wurde, wie schon zwischen 1919 und 1930, französisch besetzt. Die in den letzten Kämpfen des Zweiten Weltkriegs evakuierten deutschen Bewohner durften nicht zurückkehren, während französische Staatsbürger angesiedelt wurden. Ende der 40er-Jahre schwenkte die französische Politik, überfordert vom eigenen Imperialismus, aus Angst vor einer westdeutschen Annäherung an die Sowjets, zum Zwecke der Planung einer „Europäischen Verteidigungsgemeinschaft“ und „Montanunion“, dank des Widerstands deutscher Anti-Separatisten und französischer Verantwortungsbewußter, um.

London und Washington mischten sich ein, so daß 1949 die Räumung Kehls beschlossen und 1953 diese kleine deutsche „Wiedervereinigung“ vollzogen wurde.

Kehl gegenüber liegt Straßburg, das seit dem „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. heiß umkämpft war und heute Sitz unter anderem des EU-Parlamentes, des Europarates und des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte ist. Das soll freilich ein symbolischer Ort sein, eben die Schnittstelle zwischen Deutschland und Frankreich, den wichtigsten Bausteinen des europäischen Hauses, das mittlerweile andere Ausmaße angenommen hat, als bei seiner Grundsteinlegung erhofft, aber nicht unveränderlich ist. Panta rhei – alles fließt.

Europa ist ohne Deutschland nicht denkbar.

Update3 19./20.03.2020 19:00 Uhr – aktuelle Meldungen von Eva Herman und Andreas Popp – Sprachnachrichten, Videos und Text


    http://t.me/evahermannoffiziell


Herman u Popp unterwegs

 


Eva Herman Offiziell, [20.03.20 15:47]
Eva Herman: Bundesländer greifen vor: Ausgangssperren und Versammlungsverbote. Was immer Ihr noch zu erledigen habt, macht es jetzt, solange es noch erlaubt ist. Siehe Sprachnachricht 

Eva Herman Offiziell, [20.03.20 16:00]
Eva Herman: Viele wollen jetzt verzweifeln. Das ist der falsche Weg. Erkennt auch den Nutzen in dieser Krise, den Ihr ziehen dürft.


Eva Herman Offiziell, [20.03.20 17:01]
Eva Herman: Die öffentlich-rechtlichen Fake-News-Vorwürfe sind selbst Fake News:


Eva Herman Offiziell, [20.03.20 16:39]
Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 20.03.2020, Az. Z6a-G8000-2020/122-98
Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlässt auf der Grundlage des § 28 Abs. 1 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit § 65 Satz 2 Nr. 2 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) folgende Allgemeinverfügung

ausgangsbeschraenkung_bayern


Eva Herman Offiziell, [20.03.20 12:27]
Herman & Popp: Dauert die Pandemie zwei Jahre? Was plant die Bundesregierung wirklich? Ist Impf-Pflicht in Planung?

Hier die rechtlichen Hintergründe zur möglichen Impfpflicht, über die Andreas gerade sprach:

Rechtliche Hintergründe zu Zwangsimpfungen gegen das Coronavirus

Einschlägig ist das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz), ein Bundesgesetz, das die Länder bindet. Dort ist eine Empfehlung von Impfungen aber auch eine Impfpflicht vorgesehen: nämlich:

  • 20 Abs. 6 und Abs. 7

„(6) Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt und mit ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist. Personen, die auf Grund einer medizinischen Kontraindikation nicht an Schutzimpfungen oder an anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilnehmen können, können durch Rechtsverordnung nach Satz 1 nicht zu einer Teilnahme an Schutzimpfungen oder an anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe verpflichtet werden. § 15 Abs. 2 gilt entsprechend.

(7) Solange das Bundesministerium für Gesundheit von der Ermächtigung nach Absatz 6 keinen Gebrauch macht, sind die Landesregierungen zum Erlass einer Rechtsverordnung nach Absatz 6 ermächtigt. Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die obersten Landesgesundheitsbehörden übertragen“.

Absatz 14

„Durch die Absätze 6 bis 12 wird das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes) eingeschränkt“.

Durch Gesetze kann (u. a.) allerdings das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, Art. 2 Abs. 2 GG,   eingeschränkt werden. Das ist, wie zitiert, im Infektionsschutzgesetz gemacht worden, ebenso im Katastrophenschutzgesetz. Aber der Wesensgehalt des Grundrecht muss unangetastet bleiben (Art. 19 Abs. 2 GG). Wie weit geht der Wesensgehalt. Es ist gut vertretbar, den Wesensgehalt durch eine Impfplicht als verletzt zu sehen. Die Regelung löst durchaus Bedenken aus. Impfpflichten sind hoch umstritten.

******

Eva Herman Offiziell, [19.03.20 12:49]
Herman & Popp: +++ Kampf der Virologen gegen die eigene Zunft +++ Immer mehr Experten widersprechen der öffentlichen System-Haltung +++ Was steckt hinter der weltweiten Panikmache? 

*********

Eva Herman Offiziell, [19.03.20 15:37]
Eva Herman: Letzte Tage der Freiheit? Siehe Sprachnachricht

********

Eva Herman Offiziell, [19.03.20 16:57]
Herman & Popp: Mainstream- Kritik gegen Wodarg versagt


Dramatischer Appell: Seele muss politisch verordneten Freiheitsentzug jetzt durchstehen

Psychotherapeut Dr. Hans-Joachim Maaz gibt im Interview mit Eva Herman eine Gebrauchsanweisung. Kanzlerin Merkel erwartet 60-70 % infizierte Deutsche, Berlins Chef-Virologe Christian Drosten erwartet „viele Tote“. Ausgangssperre, Arbeitsverbote, Geschäftsschließungen: Den Menschen wird ihr täglicher Boden unter den Füßen jetzt weggerissen. Doch wie kommen die Bürger psychisch mit der neuen Situation klar? Wie verkraften sie diese neue Verbots-Welt, in der ihre liebgewohnten Freiheiten aufgegeben werden müssen? Was ist jetzt zu tun?


Hannover

 

 

 

 

 

 


Eva Herman Offiziell, [20.03.20 14:43]
Stand 14:40 haben Verschärfungen verkündet: Bayern, Ba-Wü, Hessen und Berlin ….

Eva Herman Offiziell, [20.03.20 14:46]
+ Rheinland-Pfalz

Eva Herman Offiziell, [20.03.20 14:48]
Ausgangsbeschränkungen im Saarland noch heute möglich

Eva Herman Offiziell, [20.03.20 14:51]
Niedersachsen zögert noch

Eva Herman Offiziell, [20.03.20 14:52]
Sachsen verschärft Maßnahmen im Kampf gegen Coronavirus

Eva Herman Offiziell, [20.03.20 14:54]
Konfusion in Berlin & Brandenburg: Rot-Rot-Grün uneins beim Thema Ausgangssperre

 


Eva Herman Offiziell, [19.03.20 14:12]

https://vera-lengsfeld.de/2020/03/19/ihre-fernsehansprache-zeigt-merkel-muss-weg/

Ihre Fernsehansprache zeigt – Merkel muss weg!

Eigentlich kann ich Merkel nicht mehr sehen, ihre Stimme nicht mehr hören, ihre hohlen Phrasen nicht ertragen. Ihre Fernsehansprache anzusehen war eine Tortur, aber leider alternativlos,

 

 

 

 

 

 

 


Eva Herman Offiziell, [19.03.20 14:08]
Handy-Daten auswerten – Deutsche offenbar für Ausgangssperre

Update com 18. März, 20.16 Uhr: Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus will das Robert-Koch-Institut (RKI) auch Auswertungen von Handydaten nutzen. Von der Deutschen Telekom zur Verfügung gestellte Daten könnten zeigen, ob die Mobilität der Bevölkerung nachgelassen habe, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Mittwoch in Berlin. Der EU-Datenschutzbeauftragte rief zur Vorsicht bei der Verwendung von Telefondaten bei der Krisenbewältigung auf.
Die Deutsche Telekom stellte dem RKI nun kostenlos Massendaten zur Verfügung, die Anhaltspunkte über Bewegungsströme liefern sollen. „Wenn wir sehen, dass die Menschen die Maßnahmen gar nicht umsetzen, wissen wir, warum Infektionszahlen hoch bleiben“, sagte RKI-Präsident Wieler. Das Institut wolle „faktenbasiert“ Entscheidungen treffen.


Eva Herman Offiziell, [20.03.20 16:40]

Zuschrift einer Nutzerin:

Liebe Frau Herman, lieber Herr Popp,

da ich alleinerziehend bin und selbst in einer sozialen Einrichtung arbeite mit Schwerstbehinderten, muss ich nun meine Tochter ab kommenden Montag in die Notbetreuung geben. Ich bin wegen der aufgeführten Beschränkungen fassungslos!!
Es macht mich wirklich wütend. Die Stimmung generell bemerke ich in unserer Großstadt
wird immer schlechter. Menschen treten aggressiv auf, fordern in den Schlangen beim Anstehen in Geschäften “ Abstand“. Bei Edeka werden nur eine bestimmte Anzahl Menschen reingelassen.
Draussen stehen sie an. In den Gesichtern sehe ich Angst/Panik.

Das Mißtrauen wächst.
Aber Sie Beide, Frau Herman und Herr Popp, Sie sind ein Lichtblick für mich. Ich habe keine Angst vor dem sogenannten“ Killervirus“. Uns wird so übel mitgespielt hier.

Ich halte erstmal durch.

Aber das hier ist nicht mehr mein Land… schon lange nicht mehr.

Ich überlege zu gehen.

Sie dürfen meine Mitteilung, den Anhang anonymisiert nutzen.
Danke für Ihre Arbeit!

.

Hier das Schreiben der Behörde

Hygieneauflagen – starke Einschränkungen

Bitte beachten Sie als Eltern:

Die Kinder dürfen ausschließlich mit eigenem Material arbeiten/spielen. Stifte dürfen z.B. nicht weitergereicht werden, analog auch keine Brettspiele gemeinsam gespielt, Bauklötze benutzt, Bücher aus der Klassenbibliothek geteilt werden usw. Hinzu kommt ein striktes Verbot von jeder Form Körperkontakt untereinander (Fußball, Ballspiele, Toben und Rangeln usw.). Ebenso sind sämtlich (!) GBS-Kurse bei externen Anbietern (Turnen, Klavier, Konservatorium, Schwimmen, usw.) für diesen Zeitraum abgesagt.

Bitte besprechen Sie dies schon einmal mit Ihrem Kind und geben Sie – bei Besuch der Notbetreuung – entsprechend Stifte oder Spielsachen, mit denen sich das Kind allein beschäftigen kann, mit. (Natürlich gerne auch die schulischen Aufgaben!) Natürlich werden sich Lehrer/Innen und Erzieher/Innen etwas einfallen lassen, was man auch gemeinsam unter o.g. Auflagen veranstalten kann!

Auf „elektronische Alleinunterhalter“, wie Smartphones oder Spielekonsolen bitten wir weiterhin zu verzichten, da nicht alle Kinder über entsprechende Geräte verfügen können – oder sollen.

Sollte Ihr Kind auch nur die leisesten Krankheitszeichen zeigen (grundlos schwitzend, Husten, Niesen, Schniefnase, raue Stimme, Halsschmerzen usw.) müssen wir Ihr Kind umgehend isolieren und sofort abholen lassen. Bitte schicken Sie es in so einem Falle gar nicht in die Notbetreuung.

Es grüßt Sie herzlich!

Ihr Team des Schulvereins

 



Videos und Clips zu aktuellen Meldungen von Eva Herman und Andreas Popp

http://deutschelobbyinfo.com/2020/03/20/videos-und-clips-zu-aktuelle-meldungen-von-eva-herman-und-andreas-popp-20-03/


ZUSAMMENFASSUNG- komplett – mit Videos und Details – EVA-OFFIZIELL 19./20.03.2020 – 19:00



u.v.m

  http://t.me/evahermannoffiziell

 

 

 

Update6 -17./18.03.2020 – bis 20:20 aktuelle Meldungen von Eva Herman und Andreas Popp – Sprachnachrichten, Videos und Text


    http://t.me/evahermannoffiziell

 

Eva Herman Offiziell, [18.03.20 19:29]
Herman & Popp zur Fernsehansprache der Kanzlerin und weitere Themen

Report-COVID-2019_17_marzo-v2

Übersetzung in der ZUSAMMENFASSUNG

*********

Eva Herman Offiziell, [18.03.20 15:26]
Herman & Popp: +++ Sorgt jetzt noch vor, solange es geht, die Ausgangssperre wird zeitnah kommen +++

*********

Eva Herman Offiziell, [18.03.20 13:51]
Diesen Text schickte mir eine befreundete Kinderärztin zu. Vielen Dank dafür, er spendet Trost und Hoffnung in bewegten Zeiten.

**********

Eva Herman Offiziell, [18.03.20 11:32]
Herman & Popp: Reaktionen auf das Interview mit Dr. Wolfgang Wodarg. Sowie jetzt auftretende Fragen zum Thema Angst, die derzeit vermehrt ausbricht und das Immunsystem schwächt.

**********

Eva Herman Offiziell, [16.03.20 22:58]
Herman & Popp: Sensationelles Interview zum Coronavirus im Kasten.

Eva Herman Offiziell, [17.03.20 22:19]
+++ Breaking +++ Video +++

Krieg gegen die Bürger: Coronavirus ein Riesenfake?

Eva Herman im Gespräch mit Dr. Wolfgang Wodarg

Die ganze Welt steht still, Flugzeuge bleiben am Boden, Züge und Schiffe fahren nicht mehr, Fabriken schließen die Tore, Produktionsbänder stehen still. Menschen werden gezwungen, das Haus nicht zu verlassen, viele können nicht zur Arbeit, die Autos bleiben in der Garage, Restaurants, Bars, Cafes weltweit geschlossen.

Horrorszenario? Apokalypse? Jüngstes Gericht? Science Fiction?

Nein, all das ist heute, Mitte März 2020, zu unserer Realität geworden. Schuld daran ist ein angeblich gefährliches Virus, das zur Pandemie ausgerufen wurde.

Doch wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich? Ist die Panik von Politik, Medien und Medizin gerechtfertigt?

Viele Forscher, Mediziner, Virologen, Epidemiologen warnen, schlagen Alarm. Doch ein Experte wagt es, die durch Propaganda gesteuerte Schweigemauer zu durchbrechen.

Wolfgang Wodarg aus Flensburg ist ein erfahrener Lungenfacharzt und Seuchenexperte.

Er arbeitete viele Jahre an Akademien für öffentliches Gesundheitswesen, für Arbeitsmedizin. Als Stipendiat für die Fachbereiche Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der John Hopkins University, Baltimore, aber auch als Dozent und Mitarbeiter an Unis und Hochschulen hatte Wodarg tiefe Einblicke in das politisch korrekte Mainstream-Medizin-System erhalten.

Er arbeitete als Schiffsarzt, Hafenarzt, seine Fachgebiete: Innere Medizin, Hygiene und Umweltmedizin. Wodarg saß im Bundestag und im Europarat, Fachthemen hier: Ethik und Recht der modernen Medizin. Bis heute ist er Vorstand bei Transparency International.

Ein hochspannendes Interview, das die Journalistin Eva Herman mit Dr. Wolfgang Wodarg führt.

Eva Herman Offiziell, [17.03.20 22:56]
Herman & Popp: Info zum soeben veröffentlichten Interview, siehe Sprachnachricht unten

****************

Eva Herman Offiziell, [17.03.20 12:43]
Herman & Popp: In Deutschland wird jetzt die Kriegswirtschaft ausgerufen.

ab Minute 23

***************

Eva Herman Offiziell, [17.03.20 13:14]
Herman & Popp: Welche Rolle spielt die WHO in der Corona-Krise?

**************

Eva Herman Offiziell, [17.03.20 17:24]
Herman & Popp: Schweiz droht damit, Netflix und Youtube abzuschalten


Eva Herman Offiziell, [17.03.20 13:52]
Hier der von Andreas angekündigte hochinteressante Artikel von Ernst Wolf über die Hintergründe des globalen Finanzmarktes zum Coronavirus:

Tagesdosis 16.3.2020 – Corona-Virus: Hinter der Panikmache steckt Methode (Podcast) | KenFM.de
Ein Kommentar von Ernst Wolff. Die Corona-Krise ist in den vergangenen Tagen in ihre zweite Phase eingetreten. In der erste

https://kenfm.de/tagesdosis-16-3-2020-corona-virus-hinter-der-panikmache-steckt-methode-podcast/



Eva Herman Offiziell, [17.03.20 00:51]
[Weitergeleitet aus 🚨Unzensiert🚨]
Hamsterkäufe

USA: Medikamente und Waffen

Italien: Zigaretten und Grappa

Frankreich: Kondome und Rotwein

Holland: Haschisch und Käse

Schottland: Whisky

Deutschland: Klopapier und Mehl

Ich bin im falschen Land!!

#Humor
😂😂😂

 


Im Lichte der Wahrheit

 

 

 

https://c.kopp-verlag.de/kopp,verlag_4.html?1=58&3=0&4=&5=&d=https%3A%2F%2Fwww.kopp-verlag.de%2FIm-Lichte-der-Wahrheit.htm%3Fwebsale8%3Dkopp-verlag%26pi%3DB4588822%26ci%3D%2524_AddOn_%2524

 


ZUSAMMENFASSUNG- komplett – mit Videos und Details – EVA-OFFIZIELL 17./18.03.2020 – 20:20


u.v.m

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12.03.2020 – aktuelle Meldungen von Eva Herman und Andreas Popp – Sprachnachrichten, Videos und Text


          http://t.me/evahermannoffiziell

gesamt: 60 min

Länge 25 min-

Eva Herman Offiziell, [12.03.20 12:45]
Herman & Popp: US-Präsident stellt Europa unter Quarantäne! Börsen stürzen ab! Historische Zustände!

und

Eva Herman Offiziell, [12.03.20 12:52]
Gleich gehts weiter hier mit Herman & Popp: Börsen abgestürzt! Ähnliches Szenario wie 1929? Was kann der Einzelne jetzt tun?

ab Minute 25 bis Minute 34

Eva Herman Offiziell, [12.03.20 16:33]
Eva Herman über geleakte Dokumente: USA bereiten sich auf 96 Millionen Coronavirus-Infektionen vor – und 480.000 Tote:

ab Minute 34 bis 44

Eva Herman Offiziell, [12.03.20 17:58]
Eva Herman: Viele Länder schotten sich jetzt gegen Europa ab! Die Lage ist wirklich ernst! Nur Deutschland fährt einen eigenen Kurs. Wieder einmal.

ab Minute 34 bis 46

Eva Herman Offiziell, [12.03.20 18:57]
Eva Herman: Länderchefs streiten immer noch, während die Welt auf Deutschland schaut und endlich Entscheidungen erwartet. Siehe Sprachnachricht oben.

ab Minute 46 Länge ca 14 Minuten…bis Ende

Eva Herman Offiziell, [12.03.20 21:30]
Herman & Popp: Pressekonferenz mit Angela Merkel: Neuigkeiten aus einer Parallelwelt

„Während Gesundheitsminister Jens Spahn und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Ernst der Lage erkannt haben und harte Maßnahmen fordern, wie sie unsere Nachbarn längst durchgesetzt haben, sträuben sich einzelne Ministerpräsidenten. Als wollten sie nicht begreifen, dass es diesmal nicht nur um die Wirtschaft, sondern um die Gesundheit geht. Um Menschenleben.

Angela Merkel hingegen hat gezeigt, dass sie keine Kraft mehr für ein Machtwort hat. Dass sie in ihrer früheren Königsdisziplin, in Marathonsitzungen konkrete Ergebnisse zu erzielen, scheitert. Die Kanzlerin hat am Donnerstagabend verloren.

Merkel hat dem Land bis heute nicht gesagt, welche Strategie sie für die richtige hält. Besondere Zeiten bräuchten besondere Maßnahmen, sagte die Kanzlerin. Aber sie nannte keine einzige.“

Eva Herman Offiziell, [13.03.20 00:37]
https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/corona-krise-kommentar-uns-fehlt-die-einigkeit-69365242,la=de.bild.html


Diese Rede von Donald Trump stammt von 2016. Wir stellen diese noch einmal ein, damit Ihr wisst, wie der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika über die Einwanderungspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel denkt.

Merkel ist derzeit dabei, ein 2015 zu wiederholen bzw. noch zu toppen! In Zeiten eines gefährlichen, weltweit wütenden Virus lässt sie die Grenzen sperrangelweit offen und lässt fremde Kulturen unkontrolliert ins Land strömen.

US-Präsident Trump hat Europa unter Quarantäne gestellt! Ihm ist es (wegen Schengen) zu gefährlich, Europäer ins Land zu lassen. Trump schützt sein Land vor Europa! Vor allem wegen der laxen und verzögernden Seuchenpolitik. Jedoch ebenso wegen Deutschlands und Europas Migrationspolitik.

Bitte teilt das Video.

 


Eva Herman Offiziell, [12.03.20 15:18]

Polizeiliche Kriminalitätsstatistiken (PKS) 2019: Straftaten von Zugewanderten besorgniserregend hoch
„Das müssen sie dann schon die Bayern fragen, warum die das so ausführlich machen“, erklärt ein Pressesprecher des Brandenburgischen
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/polizeiliche-kriminalitaetsstatistiken-pks-2019-straftaten-von-zugewanderten-besorgniserregend-hoch/


Eva Herman Offiziell, [12.03.20 15:18]
https://www.journalistenwatch.com/2020/03/12/ib-griechenland-antifa/

IB in Griechenland: Antifa, Totschläger, Merkel =“Verräterin“ – So ist die Lage vor Ort
Aktuell stürmen Tausende Migranten gegen Europas Südgrenze an. Nur mit Mühe kann das griechische Volk die asylfordernden Massen


Eva Herman Offiziell, [12.03.20 16:18]
DAS würden sich die Deutschen wohl wünschen. Mitgefühl, Verantwortung und Hilfszusagen des Regierungsoberhauptes für sein Volk:

Wichtige Auszüge aus Donald Trumps Rede zur Corona-Krise – in Deutsch

Anfang dieser Woche traf ich mich mit den führenden Vertretern der Krankenversicherungsbranche, die sich bereit erklärt haben, auf alle Zuzahlungen für Coronavirus-Behandlungen zu verzichten, den Versicherungsschutz auf diese Behandlungen auszuweiten und eine unvorhergesehene medizinische Abrechnung zu verhindern.

Wir bauen massiv Bürokratie ab, um antivirale Therapien in Rekordzeit verfügbar zu machen. Diese Behandlungen werden die Auswirkungen und die Reichweite des Virus deutlich verringern.

Darüber hinaus habe ich letzte Woche einen Gesetzentwurf in Höhe von 8,3 Milliarden Dollar unterzeichnet, um C.D.C. und andere Regierungsbehörden im Kampf gegen das Virus zu unterstützen und Impfstoffe, Behandlungen und die Verteilung von medizinischen Hilfsmitteln zu fördern. Die Test- und Prüfmöglichkeiten werden Tag für Tag rasch erweitert. Wir kommen sehr schnell voran.

Um sicherzustellen, dass die von dem Virus betroffenen arbeitenden Amerikaner ohne Angst vor finanziellen Schwierigkeiten zu Hause bleiben können, werde ich in Kürze eine noch nie dagewesene Sofortmaßnahme ergreifen, um finanzielle Entlastung zu schaffen. Dies wird gezielt für Arbeitnehmer erfolgen, die aufgrund des Coronavirus krank sind, unter Quarantäne stehen oder andere Menschen pflegen.

Ich werde den Kongress bitten, gesetzgeberische Maßnahmen zu ergreifen, um diese Hilfe auszuweiten.

Für die große Mehrheit der Amerikaner gilt: Das Risiko ist sehr, sehr gering. Junge und gesunde Menschen können erwarten, dass sie sich vollständig und schnell erholen, wenn sie das Virus bekommen sollten. Das höchste Risiko besteht für ältere Menschen mit gesundheitlichen Problemen. Die ältere Bevölkerung muss sehr, sehr vorsichtig sein.

Insbesondere raten wir dringend dazu, dass Pflegeheime für ältere Menschen alle medizinisch unnötigen Besuche einstellen. Im Allgemeinen sollten ältere Amerikaner das Aufsuchen überfüllter Gebiete vermeiden, solange es nicht notwendig ist.

Um jedoch den amerikanischen Arbeitnehmern, Familien und Unternehmen zusätzliche Unterstützung zu geben, kündige ich heute Abend folgende zusätzliche Maßnahmen an: Ich weise die Small Business Administration an, die verfügbare Autorität auszuüben, um den vom Coronavirus betroffenen Unternehmen Kapital und Liquidität zur Verfügung zu stellen.

Mit sofortiger Wirkung wird die S.B.A. damit beginnen, in den betroffenen Staaten und Territorien Wirtschaftskredite bereitzustellen. Diese zinsgünstigen Darlehen werden kleinen Unternehmen helfen, die durch das Virus verursachten vorübergehenden wirtschaftlichen Störungen zu überwinden. Zu diesem Zweck bitte ich den Kongress, die Mittel für dieses Programm um weitere 50 Milliarden Dollar aufzustocken.

Unter Nutzung der Notstandsbefugnis werde ich das Finanzministerium anweisen, Steuerzahlungen ohne Zinsen oder Strafen für bestimmte Personen und Unternehmen, die negativ betroffen sind, aufzuschieben. Diese Maßnahme wird der Wirtschaft mehr als 200 Milliarden Dollar an zusätzlicher Liquidität verschaffen.

Schließlich fordere ich den Kongress auf, den Amerikanern sofortige Erleichterungen bei der Lohnsteuer zu gewähren. Ich hoffe, dass sie dies in Betracht ziehen werden.

Wir befinden uns in einer kritischen Phase im Kampf gegen das Virus. Wir haben einen lebensrettenden Schritt getan, indem wir frühzeitig gegen China vorgegangen sind. Jetzt müssen wir die gleiche Aktion gegen Europa durchführen. Wir werden nicht zögern. Ich werde nie zögern, alle notwendigen Schritte zum Schutz des Lebens, der Gesundheit und der Sicherheit des amerikanischen Volkes zu unternehmen. Das Wohl Amerikas wird für mich immer an erster Stelle stehen.

Wir sitzen alle im selben Boot. Wir müssen die Politik beiseite lassen, die Parteinahme beenden und uns gemeinsam als eine Nation und eine Familie vereinen.

Wie die Geschichte immer wieder bewiesen hat, stellen sich die Amerikaner immer wieder der Herausforderung und überwinden Widrigkeiten.

Unsere Zukunft wird heller scheinen, als man es sich vorstellen kann


ZUSAMMENFASSUNG- komplett – mit Videos und Details – EVA-OFFIZIELL 12.03.2020


u.v.m

bei Telegram Eva Hermann Offiziell   http://t.me/evahermannoffiziell

Volkslehrer-Veranstaltung in Nürnberg verschoben!…u.a. ein Verbot mit der Begründung: „Deutsche Kultur in Deutschland schadet der jüdischen Kultur….!


Achtet auf den Teil im Video indem Gerhard Ittner die Begründung des „Verbot-Schreiben“

vorliest.

Besonders auf die betonte Gefahr, dass der Titel der Veranstaltung „Für Deutsche Kultur in Deutschland“

heißt.

Dies wäre national-sozialistisch, da es einem Aufruf gegen „jüdische Kultur in Deutschland“ gleich kommt….

 

Wer bis jetzt noch nicht an einen zionistisch-jüdischen Hintergrund u.a. im behördlichen Ideologie-Geschehen

gewusst hat….dem könnten jetzt Zweifel kommen…oder?

 

Vorab:

Wie ich eben aus seinem Video aus Kassel erfuhr, hat Nikolai nun doch Rechtsmittel zum Verwaltungsgericht gegen die Verbotsverfügung eingelegt, allerdings nur aus Prinzip.

Siehe hier: https://volkslehrer.info/videoarchiv/nrnberg-sorgt-mal-wieder-fr-unrecht-demonstration

Die Veranstaltung wird auf alle Fälle verschoben.

 

 

 

 

 

 

Erinnerung 11.03.2013: Das ist der Killer von Daniel……Türken freuen sich das Daniel tot ist…. Beweise hier….


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Mord in Kirchweyhe: Türken verhöhnen Opfer im Internet

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daniel und der mörder

Der mehrfach vorbestrafte, nie verurteilte Mörder und Schwerkrimineller, Türke Cihan A. (20)

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Es ist an Schamlosigkeit, Menschenverachtung und Grausamkeit kaum noch zu überbieten. Nachdem am Wochenende der 25-jährige Daniel S. im niedersächsischen Kirchweyhe von einer Türkenbande ins Koma getreten wurde und heute von seinen lebenserhaltenden Geräten genommen werden soll, wird er im Internet auch noch verhöhnt.

(Mit Dank an Einzelfallbearbeiter)

Sie traten ihm regelrecht das Hirn kaputt:

Eine Bande ehrloser und feiger Türken ohne jeglichen Respekt vor Leben und Gesundheit, ohne einen Fliegenschiss Anstand im Leib. Daniel S. hatte keine Chance, dabei wollte er nur schlichtend eingreifen.

Doch der Tod des Opfers reicht scheinbar nicht aus. Der Hass auf Deutsche, der Hass auf dieses Land und diese Kultur ist unermesslich. Und so schreibt man im Internet:

daniel- türken freuen sich 2 daniel- türken freuen sich

.

Damit nicht genug. Dieser Eintrag bekommt von einigen Nutzern – fast ausschließlich migrantisch – auch noch Zustimmung. Barbarisch.
Jedem Menschen bleibt es nun selbst überlassen, sich dazu eine Meinung zu bilden.

Wir möchten der Familie und Freunden von Daniel S. unser Beileid aussprechen und wünschen ihnen viel Kraft und Gottes Segen.

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Kirchweyhe –

Cihan A. (20, re.) guckt mit eiskaltem Blick in die Kamera. Er will cool wirken und ist doch so feige. Er ist der junge Türke, der Lackierer Daniel S. (25) ins Koma getreten haben soll. Jetzt sitzt er in U-Haft, muss sich wegen Mordes verantworten.

Denn Daniel ist hirntot. Seine Mutter Ruth S. zu BILD: „Gestern stellten die Ärzte die Zufuhr aller kreislaufstabilisierenden Medikamente ab. Seine Hirntätigkeit zeigt eine Nulllinie. Der Täter hat sein Gehirn völlig zerstört. Nur die Beatmung müssen sie noch laufen lassen. Denn im hinteren Bereich ist noch eine minimale Aktivität nachweisbar. Vorher dürfen sie ihn nicht für tot erklären.“

Die Mutter kämpft mit den Tränen, ringt um Fassung. „Sie lassen ihn auf natürlichem Weg sterben. Doch Dani ist eigentlich schon tot. Ich hoffe, er leidet nicht mehr. Ich bin erleichtert, wenn ich ihn endlich beerdigen darf. Er hatte seit der Prügel-Attacke keine Chance, weiter zu leben.“

Schlimm: Das Opfer wird auf Facebook von jungen Türken als Nazi verhöhnt. So schreibt Ali E. in seinem Account: „Ein Bastard Nazi weniger in weyhe das ist ja suppii“.

Und Hussein schreibt perfide: „Cihan hätte sich bestimmt nicht gedacht das dass so schlimm endet es ist nur eure dreckige Art die uns zwingt mit euch sowas zu machen ihr Nazis“. Ali E. schrieb auch: „Lak ich fick alle deutsche und Bild Zeitung“.

Gestern nahm Daniels Mutter Ruth S. alle Kraft zusammen, besuchte mit ihren Kindern (25, 22, 21) den Tatort, legten Grablichter, Rosen und Abschiedsbriefe nieder. „Wir lieben Dich, vermissen Dich, wollen Dich wieder…Mama“.

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Diese Diashow benötigt JavaScript.

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nach anklicken öffnet sich der Bild-Betrachter…

bei Bedarf:
unten rechts steht “view fullsize” – anklicken und Bild wird in DINA4-Größe angezeigt zum bequemen lesen.

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türken


bild.de/regional/bremen/totschlag/das-ist-der-killer-von-daniel-29496848.bild.html#

zukunftskinder.org/?p=39275

Von „Network“ und den „Eyes of Darkness“ zum „RAF/BAF-Phantom“ – alles für den globalen „Lumpenplaneten“


 

Ausgabe 030: Montag, 09. März 2020 – SONDERAUSGABE

 

 

 

Hier die Schlüsselszenen aus dem Film Network. Der Globalist und Konzernchef Jensen erklärt Beale wie die Welt globalistisch aussehen würde. Keine Völker mehr, keine Nationen. Nur noch eine gewaltige Weltfirma als Weltregierung, für die die Menschheit arbeiten müsste.

Von „Network“ und den „Eyes of Darkness“ zum „RAF/BAF-Phantom“ – alles für den globalen „Lumpenplaneten“

Die Globalisten setzen sämtliche Mittel ein, um ihr trauriges Weltkonzept, aus unserer Erde einen „Lumpenplaneten“ zu machen, zu retten. Zur Erinnerung: Das globalistische Konzept dient allein der Schaffung einer Weltregierung zur Unterwerfung der gesamten Menschheit durch materielle Armut und ethnische Vermassung durch Umvolkung. Von armen und vermassten Völkern ist kein Widerstand mehr zu erwarten, das predigte bereits der berühmte Freimauer Graf Koudehove-Kalergi in seinem Paneuropa-Plan, aus dem die EU hervorgegangen ist (s. Urwahrheit der Welt).

Der Startschuss für dieses grauenhafte Programm zur Zerstörung der Völker, Nationen und die in Jahrhunderten gewachsenen Wirtschaftsgrundlagen fiel vor knapp 50 Jahren. 1976 produzierte die propagandistische Weltfabrik Hollywood mit dem Film Network den globalistischen Startschuss. Hollywood fungierte nie allein als Produktionsstätte kulturzerstörender Filme, sondern brillierte stets auch als kryptische Botschaftsindustrie für Insider im Sinne des Global-Judentums. In diesem Licht muss man den am 29. Januar 1977 in die US-Kinos (BRD-Start war heute genau vor 43 Jahren) gekommenen Film Network sehen. Kaum jemand der bürgerlichen Kinogänger nahm die in dem Film enthaltene Botschaft damals wahr. Der Streifen erhielt später vier Oskars. Network teilte den Insidern mit, dass dies der Startschuss zur Schaffung einer einzigen globalen Welt sei, mit den auserwählten Globalisten als den Herren der Welt. Der Streifen glänzte mit einer Starbesetzung. In einer Schlüsselszene demonstrierte der Fernseh-Konzernchef Arthur Jensen (Ned Beatty) dem bis dahin mit Widerstandsaufrufen alle Einschaltquoten sprengenden Howard Beale (Peter Finch), wie die künftige Welt funktioniert. Dass Beales Aufrufe, „wir nehmen das nicht länger hin“, ganz Amerika systemfeindlich auf die Beine brachte, war dem Konzernchef von UBS wegen der Einschaltquoten egal, zumal Beales abendliche Aufrufe nicht zum Kern der Systemwahrheit vordrangen. Erst als Beale die Finanzmächtigen der Welt und ihr Programm zu entlarven begann, musste er bei dem globalistischen Konzernboss Jensen antreten, um entweder der Verkünder von Jensens globalistischer Botschaft zu sein, oder existentiell zerstört zu werden. Jensen: „Freut mich sehr, dass Sie da sind, Mr. Beale. Ich habe fast schon alles verkauft in meinem Leben. Man sagt, ich könne alles verkaufen. Heute möchte ich Ihnen etwas verkaufen, Mr. Beale.“ Mit immer mächtiger anschwellender Stimme belehrte Jensen den sich als „Volkrevolutionär“ fühlenden Beale (Passagen): „Sie haben sich in die höchste Naturkraft eingemischt, Mr. Beale. Es ist das internationale Währungssystem, das die Vitalität allen Lebens auf diesem Planeten bestimmt. DAS ist das Naturgesetz aller Dinge von heute. DAS ist die Molekulare und Submolekulare und galaktische Struktur unseres heutigen Lebens. Und SIE,“ dabei deutete er mit seinem Finger wie mit einem Gewehrlauf auf Beale: „und SIE haben sich mit diesen alles beherrschenden Mächten der Natur angelegt. Und SIE WERDEN BEREUEN. Habe ich mich klar ausgedrückt, Mr. Beale? … Sie, Mr. Beale, sind ein alter Mann, der in den Kategorien von Völkern und Nationen denkt. Ich sage Ihnen, es gibt keine Völker, es gibt keine Nationen, es gibt keine Amerikaner, es gibt keine Russen, es gibt keine Araber, es gibt keine Dritte Welt, es gibt keinen Westen, es gibt keine Demokratie, nur das internationale Währungssystem. Es gibt nur IBM, ITT, ATT, Dupont, Dow, Union Carbide, Exxon. Das sind heute die Nationen der Welt. Die Welt ist eine Akademie von Unternehmen, die Welt ist ein Geschäft, Mr. Beale. Es ist die gewaltige, verwobene, ineinandergreifende, multistrukturelle, multinationale Herrschaft des Dollar. Es gibt nur dieses geheiligte System aller Systeme. Und so war es, seit der Mensch aus dem Schleim der Keimzelle kroch. Unsere Welt wird aus einer gewaltigen Holding bestehen. … Und ich habe SIE ausgewählt, Mr. Beale, diese Botschaft als neues Evangelium zu verkünden.“ Beale war zu diesem Zeitpunkt wie zur Salzsäule erstarrt und fragte mit in Ehrfurcht erstickter Stimme: „Warum ich?“ Darauf Jensen: „Weil Sie bekannt sind, Sie Dummkopf. Sechzig Millionen Menschen sehen Sie jeden Abend, von Montag bis Freitag, nur deshalb.“ Beale, noch immer erstarrt, hauchte: „Ich habe in das Antlitz Gottes geschaut.“ Darauf Jensen mit sanfter, fast väterlicher Stimme: „Da können Sie recht haben, Mr. Beale.“ (Skript)

Nach dem Start von Network wurden kontinuierlich überall in der westlichen Welt die nationalen Gesetze den Vorkehrungen für eine globalistische Weltumwandlung angepasst. Der Zusammenbruch des gesamten Ostblock 1989 war eine gesteuerte Großoperation mit dem Hilfswilligen Gorbatschow, um die ehemalige Sowjetunion in das neue globale Weltsystem mit dem Ziel der Weltregierung einzubinden. Unter Jelzin (Eltsin) nahm der Vernichtungs-Globalismus in Russland mit dem Ausverkauf aller Bodenschätze an die Rothschild-Regenten erneut Fahrt auf. Ab 2000, mit Putins Machtübernahme im Kreml, endete in Russland nicht nur das globalistische Raub-Programm, vielmehr begann das neue Russland starke Impulse zur Rückkehr zum Nationalstaaten-System zu senden. Aber das wurde vom Westen, besessen von einem globalen Allmachtswahn, ignoriert.

Am 26. April 1997 hielt der „Diener des Rabbiners“ („Im Dezember 1997 betätigte sich Bundespräsident Roman Herzog in München als Diener des Lubawitscher Rebbe“, Süddeutsche, 07.03.1998, S. 19) in Berlin im Hotel Adlon seine berühmte globalistische „Ruckrede“. In aller Offenheit verlangte Bundespräsident Herzog, dass wir alle für den Wahnsinn der Weltherrschaftspläne dieser Wall-Street-Clique unsere Besitzstände aufgeben und Opfer bringen müssten. Herzog: „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen. Wir müssen Abschied nehmen von liebgewordenen Besitzständen. Alle sind angesprochen, alle müssen Opfer bringen, alle müssen mitmachen. Es geht um nichts Geringeres als um eine neue industrielle Revolution, um die Entwicklung zu einer neuen, globalen Gesellschaft.“

Von da an waren kaum noch warnende Stimmen der Vernunft zu vernehmen. Wahn und Geisteskrankheit hatten die Oberhand gewonnen, bis auf zwei Ausnahmen. Dr. Hans-Peter Martin und Dipl.-Ing Harald Schumann, damals SPIEGEL-Redakteure, die mit ihrem in 26 Sprachen übersetzten Buch „Die Globalisierungsfalle – Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand“ (Rowohlt, 1998) das globalistische Konzept als menschenverachtend und zivilisationszerstörend anprangerten. Die Autoren belegten, dass im Globalismus nur noch 20 Prozent aller Menschen Arbeit haben sollen und warnten: „Wenn Regierungen in allen existentiellen Zukunftsfragen nur noch auf die übermächtigen Sachzwänge der transnationalen Ökonomie verweisen, gerinnt alle Politik zu einem Schauspiel der Ohnmacht, und der demokratische Staat verliert seine Legitimation. Die Globalisierung gerät zur Falle für die Demokratie. … Der größte Teil der Welt mutiert zu einem Lumpenplaneten, reich nur an Megastädten mit Megaslums, in denen sich Milliarden Menschen notdürftig durchschlagen. Jede Woche wachsen die Städte um eine Million Menschen. … 358 Milliardäre sind gemeinsam so reich wie insgesamt 2,5 Milliarden Menschen, fast die Hälfte der Weltbevölkerung. Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie und Handelskammertags (DIHK) will fast jedes vierte Unternehmen in den kommenden Jahren Teile der Produktion oder gar die gesamte Produktion ins Ausland verlagern.“

Es ist sogar noch schlimmer gekommen. Die überwiegende Zahl der Menschheit im Westen wurde immer ärmer. Mit der Euro-Einführung verloren die Deutschen 50 Prozent ihrer materiellen Lebensleistung auf einen Schlag. Die Lebenshaltungskosten stiegen über Nacht um das Doppelte, die Löhne und Gehälter reduzierten sich um die Hälfte. Alles wurde privatisiert, sprich teurer und leistungsschwächer. Heute erleben wir, dass Deutsche immer schlechter medizinisch versorgt werden können, weil die privatisierten Kliniken nur profitabel Versicherte mit profitablen Krankheiten aufnehmen. Aktuell: Corona-Patienten werden von den Privatkliniken nicht angenommen, sie sind nicht rentabel genug.

Immer tiefer im Globalisierungswahn versinkend brach dann 2008 die sog. Welt-Finanz-Krise über uns herein. Eine von langer Hand geplante Wall-Street-Verschwörung. Aber gerade in der BRD wurden sämtliche Reserven mobilisiert, diesen Irrsinn beizubehalten, die Deutschen noch mehr auszuquetschen, um das globalistische Zerstörungswerk zu retten. Merkels damaliger SPD-Finanzminister, Peer Steinbrück, gab am 16.09.2008 im Bundestag unumwunden zu, dass der Globalismus für die Preissteigerungen in Rekordhöhe, also für die dramatische Verarmung der Deutschen, verantwortlich ist. Steinbrück: „Zur Negativseite des Globalismus gehört, dass die global verursachten Rekordpreise, die es bei den Nahrungsmitteln gibt, natürlich ihre Spuren beim privaten Konsum hinterlassen. Gerade die vielen Güter des täglichen Bedarfs sind von Preissteigerungen, gefühlt 10 Prozent, betroffen.“ Dennoch bekannte sich Steinbrück vorbehaltlos zur Fortsetzung des globalistischen Zerstörungswerks: „Ich sehe in diesen Preissteigerungen kein Übergangsphänomen, sondern eine weitere Stufe der Globalisierung. Dies sagen wir den Menschen in Deutschland zu wenig und zu selten. Die Globalisierung ist irreversibel.“ (Plenarprotokoll)

Im letzten Satz von Steinbrück, „die Globalisierung ist irreversibel“, liegt vielleicht des Rätsels Lösung, warum derzeit die Corona-Hysterie so massiv entfacht wird. Immerhin brachten diese enthüllenden Worte klar zum Ausdruck, dass das System zu jedem Mittel greifen würde, um die globalistische Menschenzerstörung fortsetzen zu können. In diesem Zusammenhang liegt der Schluss nahe, dass die Corona-Hysterie dazu dienen soll, mit Notstandsgesetzen die verbliebenen Menschenrechte auszusetzen, die als denkfähig Aufgefallenen zu internieren, um das System zu retten. Dass das sog. Coronavirus, oder was immer es auch sein mag, ein Bio-Bakterium, im chinesischen Bio-Kriegs-Labor von Wuhan hergestellt, steht außer Zweifel. Dazu eine Merkwürdigkeit. 1981 erschien in New York der Roman „The Eyes of Darkness“ (Die Augen der Dunkelheit). Der Autor Leigh Nichols schrieb den Roman unter dem Pseudonym Dean Koontz. Der Roman handelt von der Entwicklung einer der gefährlichsten biologischen Waffen. In der 1981er Auflage hieß das im Labor erzeugte Todesvirus noch Gorki-400 als Hinweis auf einen sowjetischen Ursprung. Bei der Neuauflage des Buchs 1989, als die Sowjetunion bereits gefallen und Teil des Westens geworden war, zeichnete der Autor mit seinem Klarnamen und nannte das Virus dann Wuhan-400, was darauf hindeuten sollte, dass es in Chinas biologischem Kriegslabor außerhalb der Stadt Wuhan entwickelt wurde. Vorausgesagt wurde der Einsatz des Wuhan-400 Virus in dem Buch um das Jahr 2020. Erstaunliche Phantasien wirklichkeitsnaher Voraussagen. (Quelle1, Quelle2, Buch/Seiten)

Was immer das sog. Coronavirus auch sein mag, mit dem 100 Prozent tödlichen Wuhan-400 ist es nicht vergleichbar. Das Coronavirus, sollte es existieren, fordert sogar nur einen Teil der üblichen Influenza-Toten. Somit könnte das Projekt als vorgeschützter Grund gelten, die Notstandsgesetze zu aktivieren. Mit dieser Hysterie wird ein großes Rad gedreht. Dafür spricht, dass der FAZ-Globalist Johannes Pennekamp dazu aufruft, die „globalisierte Welt zu verteidigen“, sozusagen mit allen Mitteln. Pennekamp: „Es gibt kein Zurück. Die Corona-Krise zeigt, wie verletzlich die globalisierte Welt ist. Es gilt, sie zu verteidigen.“ (FAZ, 07.03.2020, S. 19) Bei dieser Verbissenheit, das globalistische Zerstörungswerk um jeden Preis zu retten, wird man wohl auch vor einer global geschalteten Massenhysterie zur Errichtung einer Gulag-Herrschaft nicht zurückschrecken.

Allerdings könnte dieser verzweifelte Versuch, überall ein Gulag-System mit Massenerschießungen, wie von der Linkspartei gefordert, zu etablieren, gründlich misslingen. Denn außerhalb der Grenzen der größten Irrenanstalt der Welt kehrt langsam die Fähigkeit zum Denken zurück. Vom Globalismus abrückend formulierte Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire den Bruch mit dem Globalismus: „Der Ausbruch der Corona-Krise wirkt sich bahnbrechend auf den Globalismus aus, denn sie entlarvt die Verwundbarkeit der internationalen Lieferketten. Le Maire: ‚Der Corona-Ausbruch brachte die verantwortungslose und unzumutbare Abhängigkeit von China zu Vorschein. Wir können nicht so weitermachen, bis zu 85 Prozent bei den Arzneimitteln von China abhängig zu sein.'“ (DW, 27.02.2020) Der irre FAZ-Globalist Johannes Pennekamp kreischte dazu regelrecht auf: „Zumindest in Frankreich ist die Globalisierung schuld an der Corona-Krise. Bruno Le Maire klagt an: ‚Es ist erforderlich, bestimmte ökonomische und technologische Geschäftsbereiche zurückzuholen. Es gilt jetzt, die globalisierte Welt zu verteidigen.'“ (FAZ, 07.03.2020, S. 19) Die NYT schlug ebenfalls Globalisierungsalarm: „Der globale Ausbruch des Coronavirus bewirkt den Rückschlag für die Globalisierung. Unternehmen suchen nach Alternativen zur Güterproduktion in China und rechtspolitische Parteien wettern gegen die offenen Grenzen. Eine Welt, die sich vor der Ausbreitung des Coronavirus dahingehend definierte, immer mehr zu verschmelzen, scheint sich jetzt neu zu erfinden und die Vorzüge des Globalismus in Frage zu stellen. Die Vereinigten Staaten, geführt von dem unverfrorenen Nationalisten Donald Trump, forderten seit Trumps Amtsantritt die Unternehmen auf, wieder in Amerika zu produzieren. Britannien verließ die EU, und es werden wieder Zollschranken auf beiden Seiten des Kanals errichtet. Das alte Handelssystem wird weltweit unterbrochen.“ (NYT, 05.03.2020)

Griechen treiben Merkels Invasoren wieder hinaus aufs Meer

Merkels Irrenanstalt steht in Europa allein da, sogar in der BRD wird Merkel von ihren unappetitlichen Schranzen fallengelassen. Selbst die derzeit von den Globalisten produzierten Bilder von „leidenden Kindern“ an der türkisch-griechischen Grenze verfangen in Zeiten des Untergangs auch in der Merkel-Anstalt kaum noch. Die gestrige Sendung Bericht aus Berlin brachte die ganze Hoffnungslosigkeit der Menschenfeinde überdeutlich auf den Punkt. Die Globalistin Tina Hassel erschüttert: „Heute schweigt die Kanzlerin, wenn Flüchtlinge mit Gewalt an den Außengrenzen zurückgedrängt werden. Die Bilder, vor denen man vor fünf Jahren noch zurückgeschreckt war, führen nun zu keinem Aufschrei mehr.“ Der ARD-Korrespondent Michael Stempfle berichtete völlig zerknirscht vom bürgerlichen Aufstand in Griechenland gegen die Überflutung ihre Landes: „Vor wenigen Tagen auf der Insel Lesbos. Gerade ist diesen Schutzsuchenden die Überfahrt mit einem Schlauchboot geglückt, da werden sie von aufgebrachten Griechen daran gehindert anzulegen. ‚Sollen sie doch zurück aufs offene Meer, Richtung Türkei‘, so die Botschaft. Und nein, es sind nicht nur rechte Bürgerwehren, die sich Schutzsuchenden in den Weg stellen.“ Dann gibt Michael Stempfle die Schuld für die überall entflammenden Abwehrkriege der Bevölkerungen Europas von der Leyen und Merkel. Stempfle: „Gestern Abend geht auf Lesbos auch noch das Gebäude einer Flüchtlingsorganisation in Flammen auf. Chaos. Und die Schutzsuchenden? Bilder, die die Kanzlerin 2015 verhindern wollte.“ Anschließend wurde Merkels Bekenntnis zur Todesflut von 2015 eingeblendet, wo sie sagte: „Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“ Stempfle völlig erschlagen: „Diese Formulierung ist heute nicht mehr vorstellbar. Nicht in der CDU, schon gar nicht in Griechenland. Schutzsuchende können dort einen Monat lang keinen Asylantrag stellen. Ein Grundrecht wurde außer Kraft gesetzt. Die Stimmung kippt. Merkels Kritiker werden immer mehr, ihre Unterstützer immer selbstbewusster.“ Thorsten Frei, CDU-Innenexperte, verlangte, sich an die Kinderbilder zu gewöhnen, wenn wir nicht untergehen wollen: „Wer nicht in der Lage ist, solche Bilder auszuhalten, der sagt im Umkehrschluss, dass er Migranten und Schleppern die Entscheidung überlassen möchte, ob und wie lange sie in Deutschland und in Europa sind.“ (ARD, 08.03.2020)

Tatsache ist, die militärische Abwehr gegen die Migranten in Griechenland stellt gemäß den irrwitzigen Asylgesetzen und der Flüchtlingskonvention ein Verbrechen dar. Und so müssen sie jetzt zugeben, dass mit den Grenzschließungen das von ihnen so bezeichnete „Grundrecht selbst „außer Kraft gesetzt wird“. Damit ist klar, dass sie uns mit der jahrelangen Überflutung mit feindlichen Fremdvölkern, mit Verbrechern aller Art, mit Terroristen, vorsätzlich völkermordend gegen uns gehandelt haben. Das wird ein juristisches Freudenfest, wenn nach der Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit Tausende von Haupttätern angeklagt werden. Der WELT-Herausgeber Stefan Aust machte gestern einmal mehr deutlich, dass das BRD-System mit der Politik der offenen Grenzen gegen jedes Recht und Gesetz handelt. Außerdem prangert Aust an, dass andere Staaten, wie die Türkei, beauftragt werden, die Massen „rechtswidrig“ aufzuhalten, die von der BRD mit Nachdruck angelockt werden. Aust: „Jetzt wird aber auch offenbar, was passiert, wenn man sein Schicksal in fremde Hände legt, hier in Erdogans. An der Grenze stehen nicht nur Flüchtlinge aus Syrien, sondern junge Menschen aus vielen Ländern. Aus einem kleinen Kontingent wird dann schnell ein großes. Einige Jugendliche werden nach unseren Recherchen an der Grenze zuweilen sogar als ‚Türöffner‘ instrumentalisiert. Grenzsicherung muss geschehen, weil Grenzen nach Recht und Gesetz zu schützen sind.“

Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz wurde gefragt, ober er denn kein Herz für die leidenden Kinder an der türkisch-griechischen Grenze habe, und es sei doch nicht viel, wenn 500 Kinder aufgenommen würden. Kurz machte klar, dass er sehr wohl ein Herz für leidende Kinder habe, aber gleichzeitig aus Pflichterfüllung keine Ausnahme machen könne. Kurz gestern: „Wenn die 13.000 zum Teil auch gewaltbereiten Menschen die griechische Grenze stürmen, dann werden es sehr schnell Zehntausende, Hunderttausende und Millionen sein, die nachkommen. Ich habe Mitleid, aber ich bin trotzdem imstande, notwendige Entscheidungen zu treffen. Es gibt hundert Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind. In Afrika gibt es darüber hinaus Hunderte Millionen Menschen, die unter deutlich schlechteren Bedingungen leben und auch gerne in Österreich leben würden. Ist man ein schlechter Mensch, wenn man nicht alle aufnimmt, wenn man das nicht für möglich erachtet? Wenn ich auf das Jahr 2015 blicke, wird es nicht bei den 500 bleiben. Geworden sind es bis heute über 200.000 Asylanträge. Wir dürfen nicht die falschen Signale senden, die uns letztlich überfordern. Wer wirklich helfen will, der tut das am besten vor Ort“

Auf solche entschlossenen Worte, uns retten zu wollen, wird man in der Merkel-Irrenanstalt unter der „Herrschaft des Unrechts“ (Seehofer) vergeblich warten. Gestern Nacht einigte sich die GroKo auf einen verlogenen Kompromiss, dass die BRD bereit ist 1.500 Kinder aufzunehmen, sofern es noch andere EU-Staaten gäbe, die sich daran beteiligten. Natürlich werden aus 1.500 schnell 150.000, alleine durch die familiären Nachzüge. Wer die Schleusen nur ein kleinwenig öffnet, bringt den Damm zu Bersten. Aber immerhin wagen sie sich nicht mehr, offen alle holen zu wollen und müssen ständig geloben, die Grenzen blieben geschlossen – für nach den Gesetzen vollkommen „berechtigte Flüchtlinge“. Merkel ist somit geschlachtet, wie noch keine politische Schandfigur „geschlachtet“ wurde. Das Globalisierungsende ist trotz der direkten Ansteuerung auf die Notstandsgesetze unter dem Vorwand „rechter Terror“ und „Seuchenschutz“ nicht mehr zu verhindern.

Man hatte mit der vom System aufgebauten linken RAF wertvolle Erfahrung gesammelt, wie mit selbst erzeugtem Terror das eigene System stabilisiert wird. Nach der RAF konnte das System bei einem erneuten „Terrorbedarf“ davon Gebrauch machen. Es musste lediglich ein Buchstabe ausgetauscht werden. Aus der RAF (Rote Armee Fraktion) wurde die BAF (Braune Armee Fraktion). Und das geschah mit der NSU-Lüge. Gerhard Wisnewski, der Mitautor des bahnbrechenden Buches „Das RAF-Phantom“ erklärte die Lage 1992 punktgenau: „In der Bundesrepublik leben und konspirieren weitaus mehr Staatsbeamte im Untergrund als irgendwelche ‚Terroristen‘. Immerhin fällt auf, dass – kaum ist die ‚RAF‘ zu den Akten gelegt – solche Phänomene aufleben und ‚Sicherheitspolitiker‘ mit Systemveränderungswillen Gesetze und Pseudomaßnahmen gegen den Rechtsextremismus fordern, die sie früher mit der ‚RAF‘ begründeten. Unter welchem Vorwand, [ob RAF oder BAF] sie letztlich eingeführt wurden, wird am Ende keine Rolle spielen.“ (Das RAF-Phantom, 1992, S. 444)

In den Jahren 2000 bis 2006 legte das BRD-Geheimdienst-System durch „betreutes Morden“ sozusagen Opfer auf Vorrat an, die zum gegebenen Zeitpunkt den Nationalen angelastet werden sollten, um eine Hinwendung der Deutschen zur nationalen Befreiung schon im Keim zu ersticken. Als die NPD in den 2000er Jahren in den neuen Ländern in die Parlamente einzog und es sich abzeichnete, dass dieser Prozess des Erwachens weitergehen würde, holte das System 2011 die „Vorrats-Toten“ hervor und erklärte sie zu NSU-Morden. Aber es war der offizielle „Verfassungsschutz“ der BRD, der diese abscheulichen Morde „betreute“, wie Opferanwalt Thomas Bliwier im Fernsehen bestätigte. Nicht anders verhielt es sich kürzlich, um die AfD zu zerschlagen, mit dem Hanauer Massaker, das einem völlig harmlosen Mann, den die Hass- und Lügenpropaganda zum „Nazi“-Mörder von Hanau machte, untergeschoben wurde. Aber selbst die Türken wollen sich nicht mehr für ein paar tausend Euro „betreut“ töten lassen, nur weil das System Terror-Opfer zur Zerstörung der AfD braucht.

Der türkische Sozialpsychologe Musa Deli sagte zu den sog. NSU-Morden: „Es hat viele Jahre gedauert, bis die Mordserie den Behörden auffiel. Dann verschwanden Akten, schwiegen wichtige Personen, und bis heute ist dieser Teil der Geschichte nicht aufgeklärt.“ Der Besitzer einer türkischen Bäckerei, nur wenige Meter entfernt vom sog. NSU-Bomben-Tatort in Köln, winkt ab. „Solange nicht die NSU-Akten freigegeben werden, solange nicht lückenlos aufgeklärt wird, wie der Verfassungsschutz in die Sache eingebunden war, will ich mit den Behörden nichts zu tun haben.“ Der türkische Juwelier und Augenzeuge Metin Ilbay machte Aussagen, die der Story des Systems widersprachen. „Die Folge war, dass mein Geschäft mehrfach von der Steuer überprüft wurde. Als dann der NSU aufgedeckt wurde, sind wir mit ein paar tausend Euro abgespeist worden. Die Hintermänner der Tat sind nicht gefunden worden“, so Ilbay. (FAZ, 07.03.2020, S. 3) Dazu die PDF-Doku hier anfordern. Unter Mitteilung „NSU“ eingeben.

Etwa 30.000 Offiziere und Soldaten, vorwiegend von den Elite-Einheiten der Bundeswehr, bereiten sich laut KONTRASTE auf den Tag-X vor. Wie viele es bei den Polizeikräften sind, kann nicht gesagt werden, aber es dürften weit über 100.000 sein. Das System geht seinem Ende entgegen. Ob die Notstandsgesetze da noch helfen, darf bezweifelt werden. Noch eine kleine, spürbare, von den Merkelisten organisierte Flut, und der Deckel fliegt weg. Vor allem wächst jetzt die Ost-EU, denn mit der jetzt offiziellen Abriegelung der Grenzen durch die EU wird Premier Viktor Orban mit seiner Abschottungspolitik fulminant bestätigt. Ebenso Polen, Tschechien und die anderen Länder, die sich gegen die Vernichtungsfluten wehrten. Selbst Österreich hat sich in Sachen Migrations-Notwehr von der West-EU losgesagt. Nichts ist mehr so, wie es war. Nie mehr kann es noch einmal so werden, wie es einmal vernichtend gegen uns in Gang gesetzt wurde. Eine völlig neue Welt entsteht in rasender Geschwindigkeit. Eine neue, freie und nationale Welt. Eine Welt der ethnischen Harmonie, der völkischen Seligkeit. Eine Welt, in der die Menschen wieder lebensgerecht leben können.

RuW – Die Welt ändert sich durch deine Taten – Ausgabe 67


 

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„Aus Wald und Flur, Tiere unserer Heimat“ von 1938


Zum Tier- und Naturschutzgedanken im Nationalsozialismus hier das Nachwort aus:
„Aus Wald und Flur, Tiere unserer Heimat“ von 1938:
Unser Streifzug durch die heimatliche Tierwelt ist beendet! Eine allgemeine Betrachtung
über die Beziehungen des deutschen Menschen zur Tierwelt sei unseren Ausführungen angefügt.
Es wurde viel darüber geschrieben und nachgedacht, welche Ursachen der großen
Tierliebe des deutschen Volkes zugrundeliegen. Ein kurzer geschichtlicher Rückblick zeigt
uns, daß unsere Liebe und unsere Achtung dem Geschöpf gegenüber ein wertvolles Erbgut
und Vermächtnis unserer Vorfahren sind. Auf Grund der Tatsache, daß alle die Tierwelt und
die Kreatur überhaupt betreffenden ethischen und kulturellen Bestrebungen von den Völkern
der nordischen Rasse ausgingen, können wir den sicheren Nachweis erbringen, daß
nach den Überlieferungen einer bis in die graue Vorzeit reichenden Geschichte vornehmlich
der deutsche Mensch mit der Tierwelt stets aufs engste verwachsen war und seine tierfreundliche
Einstellung blutsmäßig bedingt und gebunden ist. Dieses alte Erbgut der Völker
des germanischen Kulturkreises findet seinen Niederschlag in der tierlieben Wesensart des
deutschen Volkes.
So ist die Liebe zur Natur und ihren vielgestaltigen Erscheinungen dem deutschen Menschen
angeboren und in ihm tief verwurzelt.
Was wir lieben, wollen wir aber erhalten und schützen!
So war es von jeher das Bestreben des Deutschen, den kostbaren Schätzen der Natur, der
Tier- und Pflanzenwelt, Schutz und Schonung angedeihen zu lassen, weil sie ein Stück Blut
und Boden der Heimat verkörpern.
Diese Erkenntnis erhielt aber erst durch die nationalsozialistische Weltanschauung lebendige
Gestaltung, und demgemäß wurden Gesetze zur Erhaltung und zum Schutz der Natur
erlassen, wie sie bessere kein Volk der Welt besitzt.
Sie gehen von der Erkenntnis aus, daß jedes Geschöpf in seiner Scholle wesenhaft verwurzelt
ist und daher alles, was in einer ursprünglichen Umwelt aufwächst, untrennbar miteinander
verbunden ist und erhalten bleiben muß. Die dankenswerten Bestrebungen, die Schönheiten
der heimatlichen Landschaft dem deutschen Menschen nahezubringen und sicherzustellen,
finden in der Begründung zum deutschen Naturschutzgesetz ihren Ausdruck: “Der
um die Jahrhundertwende entstandenen `Naturdenkmalpflege´ konnten nur Teilerfolge beschieden
sein, weil wesentliche politische und weltanschauliche Voraussetzungen fehlten;
erst die Umgestaltung des deutschen Menschen schuf die Vorbedingungen für wirksamen
Naturschutz. Die deutsche Reichsregierung sieht es als ihre Pflicht an, auch dem ärmsten
Volksgenossen seinen Anteil an deutscher Naturschönheit zu sichern.”
Es liegt ein tiefer Sinn in der Tatsache, daß zum Schutze der Tierwelt zwei Gesetze geschaffen
wurden, die gleichzeitig zwei umfangreiche Arbeitsgemeinschaften natur- und tierliebender
Menschen unausgesetzt zu tätigem Schaffen anregen und verpflichten.
Während das Naturschutzgesetz die Natur in ihrer Gesamtheit, nämlich die Landschaft und
die heimatliche Umwelt, dazu alle Geschöpfe und Gewächse als Einheit und in ihrer Art
schützt, nimmt das Tierschutzgesetz sich des Tieres selber an. Es schützt und schirmt das
einzelne Wesen vor Not und Qual, nicht, wie es früher war, um kein öffentliches Ärgernis zu
erregen, nämlich dem Menschen den häßlichen Anblick einer Tierquälerei zu ersparen, sondern
um des Geschöpfes selbst willen.
Wer in das Reich der Natur eingeht, betritt heiliges Land. Nicht, daß in diesem Lande alles
vollkommen wäre und ohne Qual! Vielmehr hat die ewig weise Natur zur Höherentwicklung
ihrer Geschöpfe das Leid gesetzt und den Schmerz, aber der Mensch darf nicht durch rohen
Eingriff in das Gleichgewicht der Natur die Qualen und Schmerzen mehren, sondern er soll,
einer höheren sittlichen Erkenntnis folgend, auf das Seufzen der Kreatur horchen und ihr
Los mildern helfen.
Nicht Mitleid und Barmherzigkeit, nicht nur Gerechtigkeit schulden wir den Tieren, sondern
auch Liebe!
Ihr Schicksal ist unser Schicksal!
Mit der Tierwelt zugleich droht auch uns der Untergang!
Das ist die ernste Mahnung der großen Männer!
Betreten auch wir diesen Weg höherer Erkenntnis, so wird der Tierschutzgedanke bald Gemeingut
des Volkes werden und alle besonderen Maßnahmen, dem Geschöpf das harte
Los zu erleichtern, überflüssig machen. Der Begriff „Bruder Tier“ wird dann zu einem festen
Bestandteil unserer Weltanschauung und zum lebendigen Bekenntnis werden, das seinen
erhabenen Ausdruck findet in dem schönen Wort, das einstmals der Leiter des Reichstierschutzbundes,
Staatsrat Dr. Krebs, prägte: „Was wir für die Tiere tun, adelt uns selbst!“
Nichts ist im Herzen, was nicht durch die Sinne geht; die Sinne sind die Tore zum Herzen!
In diesen Worten liegt für den Tierfreund eine ernste Wahrheit, denn: Nur wer die Tiere
kennt, kann sie auch schützen!
Dem Zweck der Belehrung und Anschauung soll unsere Sammlung dienen. Möge das Bilderwerk
denn dazu beitragen, die Kenntnis unserer Tierwelt zu wecken und zu fördern und
somit einen weiteren Baustein zur Grundlage eines wirksamen Schutzes unserer Mitgeschöpfe
zu schaffen!


— Nachwort aus: Aus Wald und Flur, Tiere unserer Heimat; Ludwig Zukowsky. Herausgegeben
vom Zigaretten-Bilderdienst Hamburg-Bahrenfeld, 1938 —

Am 24. November 1933 wurde das erste deutsche Tierschutzgesetz verabschiedet.

Hermann Göring gab noch 1933 einen Erlaß gegen die Vivisektion an Tieren. „Für den deutschen Menschen sind die Tiere nicht nur Lebewesen im organischen Sinne, sondern Geschöpfe, die ein eigenes Empfindungsleben führen, die Schmerz empfinden, Freude, Treue und Anhänglichkeit empfinden“, schrieb Göring. Er wandte sich dagegen, Tieren bei lebendigem Leib das Herz freizulegen, den Schädel aufzumeißeln oder Gliedmaßen abzuschneiden, „um zu beobachten, wie die Organe arbeiten und was für Folgen nach dem Verlust derselben auftreten“.

Der Historiker Daniel Heintz stellte im Oktober 2008 sein neues Buch zum Thema Tierschutz im Dritten Reich „Tierschutz im Nationalsozialismus – Moralischer Idealismus im Gegensatz zu unmenschlichen Tyrannei?“ vor. Diese Gegenüberstellung wird in den meisten der wenigen Publikationen zu diesem Thema aufrechterhalten. In seinem Buch wird erstmals das Thema Tierschutz im dritten Reich umfassend, objektiv und auf wissenschaftlicher Basis dargestellt. Es wurde aufgezeigt, daß die Verknüpfung von Tierschutz und nationalsozialistischer Weltanschauung tiefgreifend und in sich logisch war. Damit entzieht das Buch dieses Thema der Polarisierung zwischen hoher Ethik des Tierschutzes einerseits und einer gegenwärtig im Sinne der politischen Korrektheit als rein verdammenswert wahrgenommenen Epoche deutscher Geschichte andererseits und reiht es sachlich in die Grundsatz- und Alltagspolitik des nationalsozialistischen Deutschlands ein.

Dr. Krochmalnik, Dozent an der jüdischen Hochschule in Heidelberg, sagte über Tierschutz im Dritten Reich: „Die Nazis führten gleich nach der Machtübernahme eine vorbildliche Tierschutzgesetzgebung ein.“

Die Nationalsozialisten setzten Tier- und Naturschutz in Gesetze um. Hitler war Tierversuchsgegner und Vegetarier. Reichsbauernführer Walther Darré sorgte persönlich dafür, daß der Führer immer frisches Bio-Gemüse bekam. Lina Hähnle versicherte, daß Hitler „seine schützende Hand über die Hecken“ hielt und für „verstärkten Vogelschutz“ eintrat. Heinrich Himmler pries in einer Rede die alten Germanen, die „von der göttlichen Ordnung der ganzen Pflanzen- und der ganzen Tierwelt überzeugt waren“. Er sprach über die Rechte von Mäusen und Ratten und warnte davor, über solche Betrachtungen zu lachen. „Es wäre besser“, meinte er, „wir pietätlosen Menschen würden unser Haupt neigen von der Tiefe und Größe dieser Weltanschauung.“ Himmler war für den Erhalt anderen Lebens sehr sensibel, er sagte: „Es hat mich außerordentlich interessiert, neulich zu hören, daß noch heute die buddhistischen Mönche, wenn sie abends durch den Wald gehen, ein Glöckchen bei sich tragen, um die Tiere des Waldes, die sie zertreten könnten, zum Ausweichen zu veranlassen, damit ihnen kein Schaden zugefügt wird. Bei uns aber wird auf jeder Schnecke herumgetrampelt, jeder Wurm wird zertreten.“ Der SS-Führer wird von einigen Historikern zum „grünen Flügel“ der NSDAP-Leitung gezählt, ebenso wie Darré, Rudolf Heß, Fritz Todt und Alwin Seifert. Sie schwärmten für regenerative Energien, alternative Heilkunst und Bio-Landwirtschaft. Manche von ihnen sympathisierten zeitweise mit Steinerschen Lehren. Himmler ließ von der SS biologisch-dynamische Versuchshöfe betreiben, unter anderem im KL Dachau. Göring sorgte dafür, daß nach der Machtübernahme 1933 als erstes ein neues Tierschutzgesetz verordnet wurde und zwei Jahre später ein Naturschutzgesetz. Beide wurden von der Bundesrepublik weitgehend übernommen und galten noch lange als vorbildlich. Adolf Hitler erließ sogar ein Gesetz gegen die Haltung von Fischen in einem Goldfischglas. Im ersten deutschen Tierschutzgesetz vom 24. November 1933 heißt es im Paragraph 1 unter Abschnitt 1 :

„Verboten ist, ein Tier unnötig zu quälen oder roh zu mißhandeln. Ein Tier quält, wer ihm länger dauernde oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden verursacht; unnötig ist das Quälen, soweit es keinem vernünftigen, berechtigten Zweck dient.“

Diesem Grundsatz folgend, werden im weiteren Gesetz „Haltung, Unterbringung und Beförderung“ geregelt; detaillierte Bestimmungen gibt es auch zu Züchtung und vor allem zu Tierversuchen.

Die Naturschutzverbände stimmten dieser Politik zu. Der Reichsbund Vogelschutz, Vorläufer des heutigen NABU, wurde dafür mit einer Monopolstellung belohnt (andere Vogelschutzverbände traten bei), die die Umsätze des Vereins von 45.000 Reichsmark (1932) auf 85.000 Reichmark (1941/42) steigerten. Auch der Bund Naturschutz in Bayern (die Kernorganisation, aus der später der B.U.N.D. entstand) bemerkte 1933: „Keine Zeit war für unsere Arbeit so günstig, wie die jetzige unter dem Hakenkreuzbanner der nationalen Regierung.“

Zum Tier- und Naturschutzgedanken